Streit um ARD/ZDF-Gebühr: „Methoden werden immer rauer“


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Öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland wollen mehr Geld. Die jüngste Erklärung des ARD-Chefs zum Thema stößt auf wenig Begeisterung. Neben kritischen Zeitungskommentaren gibt es im Web auch Initiativen gegen die „unerträgliche Belästigung durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk“.

Die „FAZ“ schreibt am Montag in einem Kommentar: „Die dank des neuen Rundfunkbeitrags zustande kommende Mehreinnahmen-Rücklage von knapp 1,6 Milliarden Euro, die zurzeit auf einem Sperrkonto liegt, wollen die Sender von 2017 an vollständig konsumieren, und die ARD hätte gern pro Jahr noch 99 Millionen Euro drauf. Das heißt, ARD, ZDF und Deutschlandradio hätten in der nächsten sogenannten Gebührenperiode von vier Jahren gerne zwei Milliarden Euro mehr als jetzt. Im vergangenen Jahr nahmen die Anstalten 8,4 Milliarden Euro ein.

Angesichts solcher Zahlen fragt man sich, für wie wenig mit Intelligenz und Erinnerungsvermögen gesegnet die Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die Bürger und Beitragszahler eigentlich halten. Die Reform der Rundfunkgebühr, die nun ein Rundfunkbeitrag ist, der fällig wird, sobald man deutschen Boden betritt, wurde uns mit dem Argument der ‚Aufkommensneutralität‘ verkauft. Die Sender sollten nicht weniger zur Verfügung haben als vorher.“

Das Blatt kommentiert weiter, die Reduzierung des monatlichen Rundfunkbeitrags von 17,98 Euro auf 17,50 Euro im April dieses Jahres sei offenbar nur ein Ablenkungsmanöver gewesen, nach dem „sich der nächste große Schritt besser verkaufen lassen soll, wenn 2017 der Beitragsrubel vom Sperrkonto rollt und es heißt: alle Mann an die Fleischtöpfe!“

Auch Focus Online schrieb ironisch: „Die ARD-Sender brauchen mehr Geld, sagen die ARD-Sender. Grund seien teure Mitarbeiter, Kosten für gute Programme und digitale Kanäle. Bis 2020 gerechnet, geht es um Milliardenbeträge. Müssen die Zuschauer per erhöhtem Rundfunkbeitrag einspringen?“

Am Freitag hatte die ARD der Expertenkommission KEF einen Antrag für die Finanzen von 2017 bis 2020 vorgelegt. „Gute Programme kosten Geld, deswegen brauchen wir für die kommende Beitragsperiode ab 2017 einen Ausgleich für Preissteigerungen“, erläuterte der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor.

Im Netz gibt es mittlerweile unter online-boykott.de eine Webseite, die eine „Aktion gegen die mittlerweile unerträgliche Belästigung durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dessen Beitragsservice“ fördern will. Die Aktion verfolge das Ziel, „die immer größer werdende Fraktion der Gegner des zwangseingetriebenen Rundfunkbeitrages noch schneller wachsen zu lassen“.

Die „Methoden des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und dessen Beitragsservice“ werden nach Ansicht der Protestler „immer rauer und bewegen sich mittlerweile am Rande der Legalität“. Die Autoren des Online-Projekts bitten andere Internetnutzer um Unterstützung und behaupten: „Unsere Unterschriftenaktion erreicht bald 90.000 Unterzeichner. Das zeigt, wie viele Leute die Zwangsfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ablehnen.“

Einen ätzenden Kommentar im Hinblick auf die Erklärung des ARD-Chefs gab es auch unter finanzmarktwelt.de: „Dazu kann man sagen: Lieber Herr Marmor, bei einer Preiserhöhung der Deutschen Bahn kann man auf Fernbusse und Flugzeuge oder Mitfahrzentralen oder das eigene Auto ausweichen, wenn einem die Preiserhöhung nicht passt. Bei der GEZ-Gebühr kann man nicht ausweichen; man muss zahlen, auch wenn man den Zug namens ‚ARD & ZDF‘ gar nicht nutzen will, sondern den Zug namens RTL oder SAT1 oder gar keinen Zug.“

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Gruß an die Radio- und TV- Verweigerer
TA KI

Jagdhund aus Koblenz soll Rundfunkbeitrag zahlen


Abzockerei des Staates oder nur ein Scherz aus dem heiteren Rheinland? Ein Jagdhund aus Koblenz wurde aufgefordert, die Zwangsabgabe des „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservices“ zu entrichten.

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Eine kuriose Zahlungsaufforderung zum Rundfunkbeitrag ist Anfang des Jahres in Koblenz an einen Janosch Staedtler gegangen.

Doch dabei handelt es sich um einen Hund – genauer gesagt, um einen sechsjährigen Ungarischen Jagdhund, wie sein Herrchen Christian Staedtler sagte.

Zuvor hatte die „Rhein-Zeitung“ über den Fall berichtet.

Dabei schaue Janosch gar nicht gern Fernsehen, meinte Staedtler scherzend – anders als sein früherer Hund, der Tierfilme mitgeguckt habe. „Janosch will abends seine Ruhe haben.“ Bleibt die Frage, wie es zu dem Missgeschick kommen konnte. „Das hört sich sehr nach einem Scherz an“, zitierte die „Rhein-Zeitung“ einen Sprecher des Beitragsservices.

Angemeldet worden sei das Tier im Internet auf der Seite rundfunkbeitrag.de – vermutlich von einem Witzbold.

Schäuble-Berater plädieren für Abschaffung des Zwangsbeitrags

Als Witz, teils auch als absurde Abzockerei, betrachten wiederum viele Bürger und Zwangsangemeldete den „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“, der mit 94 Euro pro Kopf und Jahr in Deutschland „in der absoluten Spitzengruppe“ der europäischen Länder rangiert. Erst kürzlich, Ende Dezember, berichtete die „Bild“-Zeitung, dass es laut wissenschaftlichem Beirat im Bundesfinanzministerium „gute Gründe für eine Reform des Rundfunksystems“ gebe. Es handele sich um ein Plädoyer zur Abschaffung der Pflichtgebühr.

In dem Gutachten spricht sich ein Gremium von 32 Professoren, die Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) beratend zur Seite stehen, dafür aus, das System in seiner jetzigen Form abzuschaffen und völlig neu zu überdenken. Was wiederum auch eine komplette Umstrukturierung des TV-Angebots beinhalten würde mit Blick auf eine sich in den vergangenen Jahren stark veränderte Zielgruppe in der Bundesrepublik und einem den neuen Medien unterliegenden noch stärkeren Wandel der Gesellschaft.

 dog tv
Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article136392517/Jagdhund-aus-Koblenz-soll-Rundfunkbeitrag-zahlen.html
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Endlich! Nun gibt’s auch in Deutschland Fernsehen für Hunde

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/11/23/endlich-nun-gibts-auch-in-deutschland-fernsehen-fur-hunde/

Darauf hat die Medien-Welt seit Jahrzehnten gewartet: Mit “Dog TV” geht ein Sender an den Start, dessen höchstes Ziel die Zerstreuung von Vierbeinern ist. Angeblich beruht das Programm auf seriösen Studien von US-Wissenschaftlern.

Trost für “Bello” und “Waldi”, wenn Herrchen mal fort ist: In Deutschland gibt es jetzt ein eigenes Fernsehprogramm für Hunde. “DogTV” ist künftig Teil von Entertain, dem Fernseh-Angebot der Deutschen Telekom, wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte.

Das in den USA entwickelte Programm sei “auf die Bedürfnisse von Hunden ausgerichtet” und beruhe auf “wissenschaftlichen Erkenntnissen”, wie die Anbieter herausstellen. “Gezeigt wird etwa ein Ball in Bewegung oder über Wiesen tollende Hunde. Untermalt wird das Programm von sanften Melodien eines einzigen Instruments.” Hunde reagierten am stärksten auf Bewegung, Artgenossen und andere Tiere.

Mehr als eine Million Abonnenten in den USA Jahrelang haben Entwickler das Verhalten von Hunden beobachtet, darunter auch Forscher der Tufts-Universität in Boston, um “Dog TV” in den USA auf solide vier Beine zu stellen. In Dutzenden Wohnungen filmten Überwachungskameras, was der beste Freund des Menschen so tut, wenn er stundenlang allein bleibt.Der Sender wurde 2012 in Kalifornien gegründet und zählt den Angaben zufolge bereits mehr als eine Million Abonnenten. “DogTV”, das es auch im Netz gibt, strahlt bereits in den USA, in Südkorea, in Japan und in Israel aus. Nach Deutschland sollen Großbritannien, Irland und Frankreich folgen. (dpa)

Quelle: http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/endlich-nun-gibts-auch-in-deutschland-fernsehen-fuer-hunde-id10052490.html#plx155566025

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Gruß an die Zahlungeverweigerer

TA KI

Härtere Eintreibung: Einnahmen der Öffentlich-Rechtlichen massiv gestiegen


Die neue Haushaltsabgabe spülte im vergangenen Jahr 188 Mio Euro mehr in die Kassen als 2012. Der Grund: Die Eintreibung der Zwangsgebühr erfolgt härter. Fast 700.000 Haushalte mehr müssen die Angabe entrichten. Besonders hart getroffen werden die Unternehmen.

GEZ

Im vergangenen Jahr haben ARD, ZDF und Deutschlandradio im Vergleich zum Vorjahr 188 Millionen Euro mehr an Beiträgen eingenommen.

Insgesamt haben die drei Sender 7,68 Milliarden Euro über den Beitrags-Service eingenommen. Davon erhielt die ARD 5,47 Mrd, das ZDF 1,87 Mrd, das Deutschlandradio 198 Mio und die Landesmedienanstalten 145 Mio Euro, meldet der Tagesspiegel. Damit sollen die Einnahmen erstmals seit Jahren wieder gestiegen sein.

Die Mehreinnahmen sind darauf zurückzuführen, dass „Schwarzsehen“ und „Schwarzhören“ nicht mehr möglich ist. Die neue Regelung beim Rundfunk-Beitrag zahlt sich für die öffentlich-rechtlichen Sender aus. Doch eine Befreiung aus sozialen Gründen ist immer noch möglich.

Ende 2013 waren 36,4 Millionen Wohnungen erfasst. Davon wurden 2,49 Millionen Haushalte von der Rundfunk-Gebühr befreit. Das waren 690.000 Haushalte weniger als im Vorjahr.

Doch der Bund der Steuerzahler fordert, dass alle Unternehmen in Deutschland von der Rundfunk-Gebühr befreit werden sollen. Für viele Firmen gehe es dabei um die blanke Existenz. Denn Unternehmen mit vielen Angestellten würden im Vergleich zu Firmen mit viel Kapital diskriminiert werden.

Ein Betrieb mit mehr als 20.000 Beschäftigten müsse rund 3.200 Euro Beitrag pro Monat zahlen, sagt Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler (mehr hier).

Gruß an die Illegalen Eintreiber
TA KI