Essentielle Fettsäuren: Was macht diese gesunden Fette so wichtig?


Essentielle Fettsäuren: Was macht diese gesunden Fette so wichtig?

Seit Jahrzehnten wird das Nahrungsfett von einem schlechten Ruf geplagt, da fettreduzierte Produkte in die Regale kommen und fettarme Diäten im Mittelpunkt stehen. Nahrungsfett und essentielle Fettsäuren sind jedoch zwei entscheidende Bestandteile einer jeden gesunden Ernährung.

Fett spielt eine Rolle in fast jedem Aspekt der Gesundheit, bis hin zu den Zellen, aus denen sich der Körper zusammensetzt. Glücklicherweise ist es einfach, das Fett zu bekommen, das Du brauchst. Dein Körper ist sogar in der Lage, seine eigenen Fettsäuren zu bilden, um einen Mangel zu verhindern.

Es gibt jedoch bestimmte Arten von Fettsäuren, die Du durch Deine Ernährung bekommen musst, da Dein Körper nicht in der Lage ist, sie zu produzieren. Bekannt als essentielle Fettsäuren, ist es entscheidend, dass Du ausreichend von diesen essentiellen Fettsäuren in Deiner Ernährung bekommst, um eine optimale Gesundheit zu erhalten und Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Was sind essentielle Fettsäuren?

Du hast wahrscheinlich schon einiges über gesättigte Fettsäuren und ungesättigte Fettsäuren sowie deren Auswirkungen auf die Gesundheit gehört. Aber was sind Fettsäuren genau, und warum brauchen wir sie?

Es gibt viele Arten von Fettsäuren, die alle durch die Anzahl der Kohlenstoffatome und Wasserstoffbindungen, die sie enthalten, variieren. Der Körper benötigt diese verschiedenen Arten von Fettsäuren, da sie Energie liefern, die Zellmembranen bilden, bestimmte Vitamine und Mineralien aufnehmen und sogar wichtige Hormone produzieren.

Der Körper ist in der Lage, die meisten der benötigten Fettsäuren aus anderen Fetten zu gewinnen. Es gibt jedoch zwei Arten von Fettsäuren, die der Körper nicht synthetisieren kann: Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) und Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure).

Alpha-Linolensäure wird im Körper in die aktiven Formen von Omega-3-Fettsäuren, Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) umgewandelt. Linolsäure und Alpha-Linolensäure gelten als essentielle Fettsäuren, da sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen, weil der Körper sie nicht selbst bilden kann.

Warum brauchst Du essentielle Fettsäuren?

Essentielle Fettsäuren beeinflussen viele Aspekte der Gesundheit. Zu den Funktionen der essentiellen Fettsäuren gehören die Verbesserung der Abwehrkräfte, der Zellsignale, der Stimmung und der Gesundheit des Gehirns sowie die Verringerung von Entzündungen.

Einige Untersuchungen zeigen, dass die Erhöhung der Zufuhr von essentiellen Fettsäuren die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigern, bei der Behandlung einiger Krankheiten helfen, die psychische Gesundheit fördern und die Körperzusammensetzung verbessern kann. (1)

Ein Mangel an essentiellen Fettsäuren kann zu folgenden Symptomen führen:

  • Trockene Haut
  • Schuppen
  • Schuppige Haut
  • Brüchige Fingernägel
  • Trockener Mund
  • Stumpfe, fleckige Haut
  • Übermäßiger Durst
  • Gebrochene Fingerspitzen oder Absätze

Neben der Vorbeugung von Mangelzuständen kann die Zufuhr von ausreichend essentiellen Fettsäuren in der Ernährung auch eine ganze Reihe von Vorteilen für die Gesundheit mit sich bringen.

Vorteile essentieller Fettsäuren

1. Fördert die Gesundheit des Herzens

Essentielle Fettsäuren sind bekannt für ihre Rolle bei der Vorbeugung von Herzerkrankungen, indem sie Risikofaktoren reduzieren und das Herz gesund und stark halten. In der Tat wurde eine höhere Zufuhr von essentiellen Fettsäuren mit einem reduzierten Risiko für Herzerkrankungen in Verbindung gebracht. (2),(3)

Insbesondere Omega-3 reduziert nachweislich Triglyceride, den Blutdruck und die Bildung von Plaque in den Arterien. (4), (5), (6)

Studien zeigen, dass Omega-6-Fettsäuren auch einige Risikofaktoren für Herzerkrankungen wie Blutdruck, Gesamtcholesterin und schlechtes LDL-Cholesterin senken können. (7), (8)

2. Schützt das Gehirn

Einige vielversprechende Forschungen haben einen Zusammenhang zwischen der Zufuhr essentieller Fettsäuren und der Gesundheit des Gehirns gefunden. Dieser Zusammenhang zeigt, dass essentielle Fettsäuren zur Verbesserung der Kognition beitragen und sogar bestimmte neurologische Störungen verhindern können.

Mehrere Studien haben ergeben, dass der Verzehr von Omega-3-Fettsäuren mit einem verringerten Risiko eines kognitiven Verfalls und der Alzheimer-Krankheit verbunden ist. (9), (10)

Eine im American Journal of Preventative Medicine veröffentlichte Studie ergab sogar, dass eine höhere Aufnahme von Fisch, der einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aufweist, mit mehr grauer Substanz im Gehirn einhergeht. Dies ist eine Art von Hirngewebe, das an der Gedächtnisbildung, der sensorischen Wahrnehmung und der Entscheidungsfindung beteiligt ist. (11)

3. Bekämpft Depressionen

Neben der Gesunderhaltung des Gehirns können essentielle Fettsäuren auch die psychische Gesundheit positiv beeinflussen. Eine Analyse von klinischen Studien betrachtete 19 Studien über die Auswirkungen von Omega-3-Fettsäuren auf Depressionen und zeigte, dass eine Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren bei der Behandlung von Symptomen von Depressionen wirksam war. (12)

Omega-3-Fettsäuren helfen auch bei der Behandlung anderer psychischer Probleme wie bipolare Störungen und Angstzustände. (13), (14)

4. Lindert Entzündungen

Eine Entzündung ist eine normale Immunantwort, die den Körper vor Infektionen schützen soll. Chronische Entzündungen sind jedoch mit einer Reihe von Problemen wie Herzerkrankungen, Krebs und Autoimmunkrankheiten verbunden. (15)

Untersuchungen zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren helfen können, schädliche Entzündungen zu reduzieren. Eine Studie im New England Journal of Medicine ergab, dass die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren über einen Zeitraum von sechs Wochen dazu beitrug, das Niveau mehrerer Entzündungsmarker im Blut zu senken. (16)

Eine weitere Studie am University of Pittsburgh Medical Center verglich die Wirkung von Ibuprofen, einem entzündungshemmenden Medikament, mit einer Omega-3-Fettsäureergänzung und zeigte, dass sie in ihrer Fähigkeit, Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren, vergleichbar sind. (17)

Essentielle Fettsäuren können besonders hilfreich bei der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen wie Asthma, rheumatoider Arthritis und entzündlichen Darmerkrankungen sein.

5. Reduziert Gelenkschmerzen

Arthritis ist eine Gelenkerkrankung, die Schmerzen, Steifheit und Schwellungen verursachen kann. Es kann jeden betreffen, unabhängig von Alter oder Geschlecht, aber am häufigsten betrifft es ältere Erwachsene. In der Tat haben fast 50 Prozent der Deutschen über 65 Jahren, eine Form von Arthritis.

Essentielle Fettsäuren helfen nachweislich bei der Behandlung von Arthritis, indem sie Gelenkschmerzen lindern.

In einer Studie erhielten 40 Patienten über einen Zeitraum von sechs Monaten entweder Nachtkerzenöl oder ein Placebo. Nachtkerzenöl enthält Gamma-Linolensäure, eine Fettsäure, die im Körper aus Linolsäure hergestellt wird. Verglichen mit der Placebogruppe hatten diejenigen, die Nachtkerzenöl erhielten, eine signifikante Verringerung der Schmerzen, der Morgensteifigkeit und der Gelenkempfindlichkeit. (18)

In einer weiteren Studie der Forschungsstelle für Arthritis und metabolische Knochenerkrankungen in Belgien wurden Teilnehmer mit rheumatoider Arthritis ein Jahr lang mit Omega-3-Fettsäuren versorgt, was sowohl Gelenkschmerzen als auch den Einsatz von Medikamenten gegen Arthritis reduzierte. (19)

Quellen für essentielle Fettsäuren

Du kannst Deinen Bedarf an essentiellen Fettsäuren leicht durch die Ernährung decken, indem Du ein paar Portionen gesunder Öle, Nüsse und Samen in Deinen Tag einbaust.

Einige häufige Quellen von Linolsäure sind:

  • Leinsamen und Leinsamenöl
  • Sojaöl
  • Sonnenblumenöl
  • Distelöl
  • Hanfsamen und Hanföl
  • Kürbiskerne

Einige gute Quellen für Alpha-Linolensäure sind unter anderem:

  • Perilla-Öl
  • Leinsamen und Leinsamenöl
  • Chiasamen
  • Walnüsse
  • Rosenkohl

Man beachte, dass Alpha-Linolensäure in DHA und EPA, die aktiven Formen der Omega-3-Fettsäuren, umgewandelt wird. Du kannst auch ein paar Portionen fetten Fisch in deine Ernährung aufnehmen oder mit Fisch- oder Algenöl ergänzen, um deine Omega-3-Fettsäurezufuhr mit DHA und EPA zu erhöhen.

Essentielle Fettsäuren vs. nicht essentielle Fettsäuren

Alpha-Linolensäure und Linolsäure sind nur zwei der vielen Arten von Fettsäuren, die der Körper benötigt. Diese beiden zeichnen sich jedoch dadurch aus, dass sie die einzigen Fettsäuren sind, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

DHA und EPA zum Beispiel sind genauso wichtig und haben die gleichen gesundheitlichen Vorteile wie Alpha-Linolensäure. Da der Körper jedoch Alpha-Linolensäure in DHA und EPA umwandeln kann, gelten sie als nicht essentielle Fettsäuren.

Deshalb ist es unglaublich wichtig, viele essentielle Fettsäuren in die Ernährung aufzunehmen, da nur so sichergestellt werden kann, dass der Bedarf gedeckt wird.

Gesundes Fett vs. ungesundes Fett

Leider hat Fett im Laufe der Jahre einen schlechten Ruf bekommen. Dank seiner Verbindung mit Herzerkrankungen und Gewichtszunahme neigen viele Menschen dazu, sich ganz von Fett fernzuhalten. Es sollte jedoch zwischen gesunden Fetten und ungesunden Fetten unterschieden werden.

Transfette die häufig in verarbeiteten Lebensmitteln und Backwaren vorkommen, sind beispielsweise mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen verbunden. (20)

Währenddessen schützen gesunde Fette wie einfach ungesättigte Fettsäuren tatsächlich vor Herzerkrankungen und dem metabolischen Syndrom, einer Gruppe von Erkrankungen, die das Risiko von Herzerkrankungen, Schlaganfall und Diabetes erhöhen. (21)

Neben den essentiellen Fettsäuren gibt es weitere gesunde Fettquellen:

  • Fettiger Fisch
  • Nüsse
  • Samen
  • Butter
  • Ghee

Verwendung von essentiellen Fettsäuren

Möchtest Du Deine essentielle Fettsäureaufnahme erhöhen und die gesundheitlichen Vorteile dieser nahrhaften Fette nutzen? Kein Problem! Essentielle Fettsäuren sind reichlich in Ölen, Nüssen und Samen enthalten, so dass es einfach ist, sie in die Ernährung aufzunehmen.

Versuchs mal mit Leinsamenöl, das sowohl Alpha-Linolensäure als auch Linolsäure enthält. Dabei ist zu beachten, dass diese Öle beim Kochen mit hoher Temperatur nicht verwendet werden sollten, da sie einen niedrigen Rauchpunkt haben und bei Hitzeeinwirkung leicht oxidieren und schädliche Verbindungen bilden können.

Du kannst auch versuchen, Chiasamen, Kürbiskerne oder Hanfsamen auf Salate, Joghurt oder Smoothies zu streuen, um die Zufuhr von essentiellen Fettsäuren zu erhöhen.

Alternativ kannst Du versuchen, einige essentielle fettsäurehaltige Lebensmittel in Deine Vorspeisen, Beilagen oder Snacks aufzunehmen, indem Du mit einigen neuen Rezepten experimentierst.

Geschichte der essentiellen Fettsäuren

Die Bedeutung von Nahrungsfett wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts erkannt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde Fett einfach als eine Möglichkeit angesehen, die Kalorienzufuhr in der Nahrung zu erhöhen, anstatt als wichtiger Nährstoff.

In den Jahren 1929 und 1930 veröffentlichten die Eheleute George und Mildred Burr zwei Aufsätze, die die Bedeutung von Fetten in der Ernährung beleuchten. Sie führten eine Reihe von Tests durch, bei denen Ratten mit speziellen Nährstoffen gefüttert wurden und fanden heraus, dass ein Mangel an Fettsäuren zu Mangel und sogar zum Tod führte. Das brachte sie zum Staunen: Was sind Fettsäuren und wie verhalten sie sich in Bezug auf die Gesundheit?

Durch diese Entdeckungen lernten wir die entscheidende Rolle von essentiellen Fettsäuren für die allgemeine Gesundheit kennen. Die Burrs prägten den Begriff “essentielle Fettsäure” und entdeckten insbesondere die Bedeutung der Linolsäure. Sie stellten fest, dass ein Mangel an Linolsäure zu schuppiger Haut und Wasserverlust bei den Ratten führte.

Interessanterweise galt Linolsäure bis vor kurzem als die einzige essentielle Fettsäure. Bis Mitte der 90er Jahre war Linolsäure die einzige Fettsäure, die der Säuglingsanfangsnahrung zugesetzt werden musste. (22)

Heute erfahren die Forscher immer mehr über die Bedeutung von Nahrungsfett und essentiellen Fettsäuren sowie die Rolle, die sie bei der Förderung einer optimalen Gesundheit spielen.

Quelle

Quelle

Weiterführende Literatur

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Distelöl


Distelöl ist hauptsächlich als sehr gesundes und pflanzliches Öl bekannt. Dennoch sind die ursprünglichen Verwendungszwecke gar nicht auf das Öl, sondern einzig auf die Blüte der Distel selber bezogen gewesen. Besonders die farblichen Eigenschaften der Blüte lagen im Fokus vieler Kulturen. Daher auch der hierzulande verbreitete Name der ölspendenden Pflanze: Färberdistel. Die Farbstoffe in der Blüte wurden über Jahrhunderte für gelbe und rote Kleidungsfarbe verwendet.

Sogar in den Bandagen ägyptischer Mumien finden sich Spuren der aus der Färberdistel gewonnenen Farbstoffe. Aber die Färberdistel hielt (und hält) oftmals auch als Ersatz für den ungleich teureren Safran her. Deswegen wird sie bisweilen auch falscher oder amerikanischer Safran genannt. Allerdings hat sie, auf Grund ihres recht geschmacksfreien Charakters an Popularität eingebüßt.

In der traditionellen Medizin vieler Kulturen des Mittleren Ostens gilt Tee aus den Blüten der Färberdistel als gutes Mittel zur Fiebersenkung, aber in höherer Dosis auch aus Auslöser für heilsames Schwitzen im Fall von Erkrankungen. Das eigentliche Öl gilt in hoher Dosierung als gut verträgliches Abführmittel und kommt als natürlicher Verdünner in ölbasierten Farben zum Einsatz.

In der traditionellen Medizin vieler Kulturen des Mittleren Ostens gilt Tee aus den Blüten der Färberdistel als gutes Mittel zur Fiebersenkung, aber in höherer Dosis auch aus Auslöser für heilsames Schwitzen im Fall von Erkrankungen. Das eigentliche Öl gilt in hoher Dosierung als gut verträgliches Abführmittel und kommt als natürlicher Verdünner in ölbasierten Farben zum Einsatz.

Ihre natürliche Heimat hat die Färberdistel im Mittleren Osten, aber ist seit Jahrhunderten auch in Europa und den USA kultiviert. Die Pflanze mit ihrer leuchtend gelben und dunkelroten Blüte wächst meist bis zu einem Meter hoch. Ihre Samen, die für die Produktion des Distelöls verwendet werden, lassen sich im August ernten.

Distelöl wird aus dem Samen der Färberdistel, mit dem lateinischen Namen Carthamus tinctorius, gewonnen. Distelöl ist ein gesundes Pflanzenöl, was sehr gut in der Küche verwendet werden kann. Das Öl wird kaltgepresst, aber dann noch weiterverarbeitet, raffiniert, weil es im rohen Zustand keinen sehr guten Geschmack hat. Manche Leute würden den Geschmack des nicht raffinierten Öls als kratzend bezeichnen. Ist das Öl teilraffiniert, schmeckt es würzig-herb und eignet sich gut für die Zubereitung von Speisen.

Die Färberdistel, aus der das Öl hergestellt wird, hat auch einige heilende Wirkstoffe, und wird deshalb heute als alternatives Heilmittel eingesetzt. Die heilenden Wirkstoffe waren schon im Altertum bekannt und diese Distel wurde daher vielseitig für die verschiedensten Anwendungen verwendet. Auch heute noch ist die Färberdistel ein wertvolles natürliches Heilmittel für die verschiedensten Krankheiten. So kann man zum Beispiel aus den Blüten dieser Distel einen Tee brühen, welcher Fieber senkt. Der gelbe Farbstoff in der Blüte wurde außerdem auch seit Jahrhunderten für die Färbung von Stoffen verwendet. Sogar schon im alten Ägypten war dieser Farbstoff bekannt, man hat ihn an ägyptischen Mumien gefunden.

Aber das Öl dieser Färberdistel hat auch einige Inhaltsstoffe, die heute als wirkungsvoll gegen bestimmte Krankheiten eingeschätzt werden. Aber nicht nur als Heilmittel ist Distelöl empfehlenswert. Ein weiteres Einsatzgebiet für das Distelöl ist in der Kosmetik. Hier kann es in fertigen Produkten gefunden werden, oder wer möchte, kann auch seine eigene Kosmetik herstellen, oder das Reinöl auf der Haut und in den Haaren anwenden.

Der Ursprung der Färberdistel liegt im Nahen Osten, aber inzwischen wird diese Distel für die Ölgewinnung auch schon in Europa, aber auch in anderen Ländern angebaut. Diese Pflanze wird bis zu einem Meter hoch. Die Blüten der Färberdistel sind meist tief gelb oder rötlich. Um das Öl zu gewinnen, werden die Samen dieser Pflanze im späten Sommer oder am Anfang vom Herbst geerntet.

Das Distelöl sollte immer kalt und kühl gelagert werden. Daher empfiehlt es sich, das Öl im Kühlschrank aufzubewahren. Eine angebrochene Flasche Distelöl sollte innerhalb weniger Monate aufgebraucht werden. Distelöl wird in der Regel in dunklen Glasflaschen geliefert und man sollte dieses Öl nicht der Sonne oder Hitze aussetzen, um zu verhindern, dass es ranzig wird. Ist das Öl frisch, schmeckt es am besten. Es ist aber durchaus möglich, bei der Aufbewahrung im Kühlschrank das Öl neun Monate lang frisch zu halten.

Heilende Inhaltsstoffe von Distelöl

Distelöl sollte auf jeden Fall in keiner Küche fehlen, da dieses Öl, im Vergleich zu anderen Pflanzenölen, ein sehr gesundes Öl ist. Mit dem Gebrauch kann man zum Beispiel den Cholesterinspiegel senken. Wirkungsvoll ist das Öl auch zur Stärkung des Immunsystems, sodass durch die regelmäßige Einnahme Viren und Bakterien einfacher abgewehrt werden. Die Zellen im Körper werden regeneriert und daher ist das Distelöl auch gleichzeitig ein gutes Anti-Aging Produkt. Die vielen guten Inhaltsstoffe in dem Distelöl sind für die heilenden Fähigkeiten verantwortlich. Unter anderem kann man im Distelöl die folgenden Inhaltsstoffe finden:

  • Vitamin A
  • Vitamin E
  • Focopherol
  • ungesättigte Fettsäuren wie zum Beispiel
  • Linolsäure (bis zu 75 %)
  • Ölsäure (bis zu 13 %)
  • Palmitinsäure (bis zu 6 %)
  • Stearinsäure (bis zu 3 %)

Schaut man sich die Inhaltsstoffe des Distelöls an, wird einem schnell klar, warum dieses Öl als gesundes Öl bezeichnet wird. Hier kommt es nicht auf den einzelnen Inhaltsstoff an, sondern auf die seltene Kombination dieser Substanzen, die heilende Fähigkeiten und die positiven Effekte auf die Gesundheit unterstützen. Allerdings ist es erwähnenswert, dass unter den Pflanzenölen Distelöl praktisch den höchsten Linolsäuregehalt hat. Linolsäure ist dafür bekannt, besonders wirkungsvoll auf das Herz- Kreislauf-System zu sein.

Wirkungsvoll ist das Distelöl auch bei Gelenkschmerzen und Rheuma. Hier sollte das Öl auf die betroffene Stelle einmassiert werden. Auch bei Verstauchungen und Quetschungen kann das Öl durchaus äußerlich angewendet werden, um Schmerzen zu lindern und Schwellungen zu verringern. Erwähnenswert ist auch die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung von Distelöl, weshalb es gut bei Akne und anderen Hautkrankheiten angewendet werden kann.

Nebenwirkungen von der Einnahme des Distelöls sind nicht bekannt. Nutzt man das Öl für die Anwendung auf der Haut, sollte es erst einmal an einer kleinen Stelle, wie zum Beispiel in der Armbeuge ausprobiert werden, um eventuelle Allergische Reaktionen zu vermeiden. Allerdings kommen diese nur in sehr seltenen Fällen vor.

Distelöl – überraschende Anwendungsgebiete

Wer online nach alternativen Heilmitteln sucht, wird sicherlich viel über das Distelöl lesen. Dies hat auch einen guten Grund, denn dieses Öl findet vielseitige Anwendung, nicht nur in der Küche, sondern auch als natürliches Heilmittel. Interessant ist die Anwendung als kosmetisches Produkt. So kann man Distelöl zum Beispiel für die Haargesundheit anwenden. Wer unter trockenen Haaren, Spliss und Haarausfall leidet, kann das Distelöl einfach in die Haare und in die Kopfhaut einmassieren. Hier sollte es einige Zeit einwirken, vielleicht 20-30 Minuten, und kann dann ausgewaschen werden. Man wird praktisch direkt eine Veränderung in der Haarstruktur bemerken. Das Haar ist glänzender, gesünder und hat mehr Volumen.

Auch sehr gut anzuwenden ist Distelöl auf der Haut. Mit Distelöl kann man die Haut vor dem Austrocknen schützen und die Haut mit genügend Feuchtigkeit versorgen. Auch bei Hautkrankheiten ist die Anwendung von Distelöl empfehlenswert. Ganz besonders, wer an Ekzemen leidet wird einen drastischen Unterschied nach der Anwendung von diesem Öl bemerken. Empfehlenswert ist die Anwendung auch bei Akne, da dieses Öl entzündungshemmend wirkt. Nicht nur bekämpft das Öl so Mitesser, sondern kann die Haut auch vor Bakterien schützen und so die Bildung neuer Pickel vermeiden.

Anstatt Produkte mit chemischen Substanzen auf der Haut zu verwenden, die die Haut vielleicht austrocknen kann, ist der Gebrauch eines natürlichen Mittels wie Distelöl empfehlenswert. Auch sensible Menschen können dieses Öl sehr gut vertragen. Daher empfiehlt es sich auf jeden Fall, auch dieses Öl als Gesichtsreiniger auszuprobieren. Anders als bei chemischen Komponenten, trocknet dieses die Haut beim Reinigen nicht aus. Außerdem wird der Anbau der Hautzellen angeregt, was den Alterungsprozess verlangsamt. Kleine Fältchen können durch den regelmäßigen Gebrauch praktisch glattgebügelt werden.

Distelöl wird heute oft für die Herstellung von Kosmetika verwendet. So kann man hier online sicherlich einige Produkte wie Shampoos, Cremes, Lotionen und Seifen mit Extrakt des Distelöls finden. Aber natürlich kann man auch sehr gut seine eigene Kosmetik mit diesem Öl herstellen. Online findet man hierfür einige Anleitungen, die sehr einfach zu folgen sind. Aber es empfiehlt sich auch die Anwendung mit dem puren Öl. Es ist nicht unbedingt notwendig, das Öl noch mit anderen Zutaten zu vermischen, um es an Haut und Haaren anzuwenden.

Aber nicht nur für die Regeneration und Stärkung von Haut und Haaren ist das Distelöl empfehlenswert. Auch für die Stärkung des Herzens ist dieses Öl anwendbar. Die Inhaltsstoffe im Distelöl sind gut für die Herzgesundheit und wirken hier verjüngend. Daher empfiehlt sich die Einnahme ganz besonders für Menschen, die über 40 Jahre alt sind. Es gibt wissenschaftliche Studien über den Bezug von der Einnahme von Distelöl und der Herzgesundheit, die man hier online nachlesen kann.

Wer das Distelöl zum Kochen verwendet, sollte ein paar Dinge beachten. Das Öl eignet sich sehr gut für kalte und warme Speisen, sollte aber nicht zum Braten oder Frittieren verwendet werden. Das Öl sollte auf keinen Fall über 150 Grad erhitzt werden. Beim Braten oder Frittieren verliert das Distelöl nicht nur seinen Geschmack, sondern kann sich auch entzünden. Aber das Öl eignet sich sehr gut für die Herstellung von Soßen oder für das Anrichten von Gemüse. Am besten schmeckt das Öl in Dressings für Salate. Aber man kann ohne weiteres auch Nudeln und Kartoffeln mit dem Öl anrichten. Es gibt online einige gute Rezepte, die mit Distelöl angerichtet werden können.

Interessant ist auch die Anwendung von Distelöl beim Haustier. Man kann das Öl zum Beispiel beim Füttern an den Hund geben. Von innen heraus wirkt das Öl positiv auf die Gesundheit des Hundes und man wird schnell merken, dass das Fell glänzender ist und die Krallen gesünder aussehen. Außerdem wird durch die Einnahme das Immunsystem des Hundes gestärkt. Hat das Haustier Probleme mit der Haut, wie zum Beispiel Juckreiz, kann man das Distelöl in die betreffende Hautstelle einmassieren. Um den besten Nutzen aus den heilenden Wirkstoffen des Distelöls zu ziehen, sollte man dieses Öl täglich unter das Futter mischen. Dabei sind keine großen Mengen erforderlich, sondern hier sind 1-2 Teelöffel pro Tag auf jeden Fall ausreichend.

Wer sich noch weiter für die Wirkung und Anwendung von Distelöl interessiert, kann sich hier online die verschiedenen wissenschaftlichen Studien anschauen. Einige dieser Studien kommen natürlich aus dem Ausland und sind hier in englischer Sprache einzusehen. Auch gibt es hier Artikel und Abhandlungen, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

Wissenschaftliche Studien beschäftigen sich mit Distelöl

Die gesundheitlichen Vorteile von Distelöl sind schon seit Hunderten von Jahren bekannt, obwohl jetzt erst seit einigen Jahren wissenschaftliche Studien in diese Richtung angestellt werden. Die meisten Studien, die hier online einsehbar sind kommen aus dem Ausland und können hier in englischer Sprache gelesen werden. Trotzdem kann man anhand dieser wissenschaftlichen Studien erkennen, dass Distelöl auf jeden Fall als alternatives Heilmittel und auch als gesundes Öl in der Küche angewendet werden kann. Viele der heilenden Wirkungen, die bisher von Distelöl bekannt sind, kommen allerdings aus der Überlieferung traditioneller Anwendungen. Auch die Erfahrungsberichte von Verbrauchern, die man hier online lesen kann, können weiteren Aufschluss über den Effekt von Distelöl auf den menschlichen Körper geben.

Einige Wissenschaftliche Studien beschäftigten sich zuerst mit den Inhaltsstoffen von Distelöl. Es gab in den vergangenen Jahren auch Gerüchte, dass das Distelöl giftig oder sogar Krebserregend wäre, was allerdings nicht der Tatsache entspricht. Ganz im Gegenteil hat Distelöl viele positive Eigenschaften im Vergleich zu anderen Pflanzenölen. Die negativen Effekte von der Einnahme von schlechten Ölen wurde in einer Studie in Sydney Australien untersucht. Die Studie fand dort an Heart Research Institute statt. Mehrere Probannten wurden während und nach den Mahlzeiten beobachtet und untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass Pflanzenöle einen negativen Effekt auf der Herzgesundheit haben können. Allerdings wurde dabei unterstrichen, das Öle wie zum Beispiel Distelöl diesen negativen Effekt nicht haben.

Ein wichtiger Bestandteil des Distelöls sind die antioxidativen Substanzen. Diese bekämpfen die freien Radikalen und dies wiederum hat einige gesundheitliche Vorteile. Wer sich für die genaue Zusammensetzung der Antioxidativen Substanzen interessiert, kann hier eine Studie aus Japan einsehen. In dieser Studie wird die genaue Zusammensetzung von Distelöl dargelegt.

Sehr interessant ist eine Studie, die an der Ohio State University in Columbus durchgeführt wurde. über 50 Frauen wurden bei dieser Studie über einen Zeitraum von 16 Wochen beobachtet. Alle Frauen waren fortgeschrittenen Alters und hatten die Wechseljahre schon hinter sich. Ein Kriterium der Studie war auch, dass alle Frauen übergewichtig waren und Diabetes hatten. Die Frauen nahmen während der 16 Wochen 8 Gramm Distelöl täglich ein. Innerhalb von einigen Wochen konnte schon ein drastischer Unterschied in den Symptomen, die mit dem Diabetes zusammenhängen, festgestellt werden. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass Distelöl nicht nur einen positiven Effekt auf Diabetes hatte, sondern auch auf diverse Entzündungen. Außerdem hatte das Distelöl einen positiven Effekt auf den Blutfluss.

Eine weitere Studie stammt von der gleichen Universität in Columbus, Ohio und beschäftigte sich ebenfalls mit dem Effekt von Distelöl bei Diabetes. Diese Studie umfasste einen längeren Zeitraum, denn diese Studie wurde über 36 Wochen hinweg durchgeführt. Auch diesen Probannten wurde wieder 8 Gramm Distelöl täglich verordnet. Interessant war bei dieser Studie, dass nicht nur der Zuckerspiegel und die Symptome von Diabetes verbessert wurden, sondern das die Probanden auch gleichzeitig abnahmen. Dies lässt darauf schließen, dass Distelöl nicht nur gesund ist und heilende Effekte bei Diabetes hat, sondern dass dieses Öl auch durchaus bei einer Diät erfolgreich eingesetzt werden kann.

Weitere Studien, die man hier online einsehen kann, sprechen von dem gesundheitlichen Vorteil des Distelöls in Bezug auf das Herz. Das Herz- Kreislaufsystem wird durch die Einnahme dieses Öls gestärkt und natürlich wird die Ablagerung von Fetten in den Gefäßen vermieden, was zum Beispiel Herzinfarkte verhindern kann.

Leider gibt es bisher nicht sehr viele Studien, die aus Deutschland stammen, aber die Wissenschaftler sind sicherlich noch lange nicht am Ende mit der Forschung der heilenden Wirkungen von Distelöl. Regelmäßig werden hier neue Erkenntnisse veröffentlicht, die man online und auch in Fachzeitschriften nachlesen kann. Sicherlich kann man aus den vorhanden Studien den Schluss ziehen, dass Distelöl ein gesundes Öl ist, und man anstatt der herkömmlichen Pflanzenölen dieses Öl öfter in der Küche gebrauchen sollte. Wer es als Heilmittel ausprobiert, wird bestimmt innerhalb kurzer Zeit die positiven Effekte dieses Öls verspüren. Geht man von den vorhandenen Erkenntnissen, traditionellen Überlieferungen und Erfahrungsberichten, die online gefunden werden können aus, ist dieses Öl tatsächlich ein großartiges alternatives Heilmittel, was in keinem Haushalt fehlen sollte.

Tipps und Anregungen zum Thema Distelöl

Distelöl für die Haut

Eines muss man Distelöl ja lassen, es ist schon ein Alleskönner. Denn es gibt gerade im Gesundheitsbereich viele Anwendungen, für die Distelöl hervorragend ist. So ist es auch, wenn man Distelöl bei Hautirritationen anwendet. Denn Distelöl hat durch seine rückfettende Wirkung eine lindernde Schutzfunktion für die Haut. Starker Juckreiz und Ekzeme werden hier hervorragend gelindert. Generell ist Distelöl für alle Bereiche der Haut perfekt und wird daher auch sehr häufig in der Kosmetikindustrie, gerade für Salben und Lotionen verwendet. Aber auch zum Baden ist es geeignet, denn es trocknet die Haut nicht aus. Verfeinert mit ein wenig Duftöl hat man ein wohlriechendes Bad, nachdem man sich nicht eincremen muss – die Haut ist weich und angenehm.

Distelöl ist gesund

Nicht nur äußerlich ist Distelöl zu verwenden oder in der Küche zum Kochen – durch die heilende Wirkung eignet es sich für viele Erkrankungen, auch zum Cholesterin senken, oder bei Gallenleiden. Selbst für Verstauchungen oder Gelenkschmerzen kann Distelöl eingesetzt werden. Es gibt noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten für Distelöl. Hier gibt es auch viele Studien, die sich damit beschäftigen und immer neue Heilfähigkeiten von dem Öl herausfinden.

Distelöl für Hunde

Was für den Menschen gut ist, ist auch für das Haustier nicht schlecht – so zumindest ist es sehr häufig. Auch auf Distelöl trifft dies zu, denn gerade wenn Hunde mit dem Fell Probleme haben, dies nicht sonderlich glänzt, stumpf ist oder bricht, dann sollte man dem Hund auch Distelöl verabreichen. Und genauso ist es bei Hunden, wenn diese Ekzeme haben oder andern Hautausschlag. Das ist sehr gut behandelbar mit Distelöl und es hat auch keinerlei schädlichen Nebenwirkungen für das Tier. Außerdem kann das Öl den Stoffwechsel von dem Hund sehr positiv beeinflusse. Es ist also ein Versuch wert, auch das Tier mit dem guten Öl zu behandeln.

Distelöl kaufen – dann aber in guter Qualität

Natürlich bleibt die Frage offen, was ist eine gute Qualität, denn man kann ja weder hineinsehen in die Flasche, noch kann man da Öl vorab versuchen. Zum einen kann man gutes Öl in den Reformhäusern und Naturkostläden kaufen – doch hier meistens nur von einem oder zwei unterschiedlichen Herstellern. Wer das Öl im Internet kauft, hat die größere Auswahl und kann auch Vergleiche ziehen, was Preis und Herkunft anbetrifft. Wer ein wirklich gutes Öl kaufen möchte, der sollte schauen, dass er es aus einer heimischen Ölmühle bezieht. Hier werden keine Zusätze beigemischt und man kann sicher sein, dass man ein hochwertiges Öl bekommt.

Distelöl für die Haare

Besonders viel Gutes kann man seinen Haaren antun, wenn man hier des Öfteren eine Haarkur mit Distelöl durchführt. Gerade stumpfes Haar oder auch Haare, die viel gefärbt werden, sind oft trocken oder brechen schnell ab. Damit dies nicht passiert, kann man sich, mit warmem Distelöl eine Haarkur zubereiten, die dem Haar die fehlende Feuchtigkeit zurückgibt. Macht man dies regelmäßig, kann man sich sicher sein, dass man glänzendes und weiches Haar bekommt.

Distelöl zum Braten

Distelöl eignet sich ja nicht nur für die Schönheit, von außen und innen, sondern auch für den Bereich der Küche. Dafür ist es eigentlich ursprünglich einmal hergestellt worden. Allerdings muss man bei Distelöl aufpassen, denn es ist absolut nicht hitzebeständig und daher auch nicht zum Braten geeignet. Auch beim Frittieren sollte man auf ein anderes Öl umsteigen. Etwas Anderes ist es, wenn man das Öl für leckere Dressings und Salate nutzt. Hier gibt es mit seinem guten Geschmack und der schönen Farbe seine heilende Wirkung ab. Es gibt auch noch die Alternative von einem raffiniertem Distelöl – hier ist es aber eine andere Grundlage und es hat mit dem eigentlichen Distelöl und seiner guten Heilwirkung nicht mehr viel zu tun.

Hilft Distelöl bei Mitessern?

Da Distelöl einen hervorragenden Einfluss auf die gesamte Haut hat, kann das Öl auch bei dem Auftreten von Mitessern sehr gut helfen. Hierzu ist eine Hautkur empfehlenswert, die sehr einfach ist. Man sollte nur für etwa 15 Minuten ein gutes Distelöl auf die betreffenden Stellen reiben, leichte Massage ist empfehlenswert. Das hat die Wirkung, dass sie die bereits abgestorbenen Hautschuppen lösen und die Haut damit von den auftretenden Unreinheiten befreit wird. Als Effekt bekommt man eine reine und klare Haut, frei von Mitessern.

Fazit

Distelöl ist ein gesundes Pflanzenöl, was sehr gut in der Küche für die verschiedensten Speisen eingesetzt werden kann. Natürlich sollte dieses Öl nicht über 150 Grad erhitzt werden und deshalb eignet es sich nicht zum Braten oder Frittieren. Aber man kann sehr leckere Soßen, Dressings für Salate und andere Gerichte mit diesem Öl anrichten. Die vielen wertvollen Inhaltsstoffe von Distelöl geben einem guten Grund, das reguläre Pflanzenöl öfter mal mit dem Distelöl zu ersetzen.

Auch als Heilmittel ist Distelöl durchaus empfehlenswert. Hier kann es nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich gut angewendet werden. Empfehlenswert ist die Anwendung von Distelöl bei Akne, da es entzündungshemmende und antibakterielle Substanzen enthält, die Mitesser und Pickel erfolgreich bekämpfen können.Aber auch bei Hautkrankheiten, wie zum Beispiel Ekzeme, ist Distelöl empfehlenswert. Am besten reibt man die betroffene Stelle mit dem Öl mindestens einmal am Tag ein. Die Haut trocknet bei der Behandlung mit diesem Öl nicht aus. Das Öl zieht gut in die Haut ein und spendet der Haut die Feuchtigkeit die sie benötigt. Gut ist auch, dass die Zellen durch den Gebrauch von diesem Öl regeneriert werden können. Dadurch eignet sich das Öl ebenfalls als Anti-Aging Produkt.

Online können viele Produkte gekauft werden, die mit dem Extrakt des Distelöls angereichert sind. Ganz besonders Shampoos und Cremes sind hier erwähnenswert. Wer möchte, kann aber auch das reine Öl anstatt der fertigen Produkte verwenden, oder seine eigenen Kosmetika mischen. Wer das reine Öl in den Haaren verwenden möchte, massiert dieses einfach nur in die Wurzeln der Haare und in die Spitzen ein und lässt es einwirken. Die Haare wachsen durch die Anwendung des Öls gesünder und sehen auch viel glänzender aus. Distelöl ist ein Öl, was sehr vielseitig eingesetzt werden kann. Nebenwirkungen kann man bei der Anwendung nicht erwarten. In seltenen Fällen kann es zu Allergien kommen, aber diese kann man vermeiden, in dem man das Öl an einer Stelle des Körpers erst einmal ausprobiert.

Wer das Öl oral einnehmen möchte, kann hier einfach 1 Teelöffel des Öls pro Tag verzehren. Wer möchte, kann es direkt so mit dem Löffel einnehmen oder es auch mit der Nahrung aufnehmen. Wer gesund leben möchte, sollte aber nicht nur auf den Verzehr von Distelöl zählen, sondern seine Nahrung umstellen. Es ist wichtig, genügend Proteine und Vitamine zu essen. Online gibt es hierzu gute Hinweise und Tipps. Das Distelöl kann dabei behilflich sein, Gewicht zu reduzieren, das Immunsystem zu stärken und bestimmte Krankheiten zu vermeiden.

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Gruß an die Wissenden
TA KI