Das Vermächtnis der Katharer


Das Mittelalter wird manchmal als finsteres Zeitalter bezeichnet. Es war aber eher eine Zeit der Suche. Eine Gruppierung, welche in dieser Zeit nach neuen Erkenntnissen suchte, waren jedenfalls die Katharer. Sie waren um das Jahr 1160 fest im Languedoc in Frankreich etabliert. Die Ursprünge der Katharer reichen weit zurück und verzeichnen teilweise starke orientalische Einflüsse.

 

Die Katharer strebten danach, den in ihrem Körper eingeschlossenen göttlichen Funken zu befreien. Sie legten die Bibel auf eigene Art und Weise aus, und standen in grossem Widerspruch zum christlichen Glauben. Sie zweifelten beispielsweise die Göttlichkeit von Jesus Christus an – er hatte für sie nur eine Vorbildfunktion. Der Hauptinhalt ihres Glaubens war die Trennung von Gut und Bös. Dem guten Gott, welcher über die geistige Welt des Lichts und der Schönheit regierte, stand die teuflisch beherrschte materielle Welt gegenüber. Entsprechend ihres Glaubens sind die Menschen durch eine List des Bösen in der Macht der Materie gefangen worden.

Einer der Gründe, warum sich die Katharer um Geheimhaltung bemühten, war ihre Lehre von den zwei Christuswesen. Da war der eine, der im heiligen Land lebte und gekreuzigt wurde. Dieser irdische Christus wurde keineswegs nur positiv gesehen. Nach Katharer-Überzeugung war er sündig geworden, weil er mit Maria Magdalena in wilder Ehe lebte und mehrere Kinder zeugte… Aus diesem Grund wurde er gekreuzigt. Der andere Christus durfte aber nicht mit seinem irdischen Pendant verwechselt werden. Er war eine Art Geistwesen ohne fleischliche Bedürfnisse, benötigte weder Speise noch Trank. Er kam in einer unsichtbaren Form zur Welt, wo er ebenfalls gekreuzigt wurde.

 

Gleichzeitig gab es eine weitere Lehrmeinung, die von der ersten abwich. Demnach hatte Gott zwei Söhnen: Christus und Satan. Beide wurden gekreuzigt: Christus auf Erden, Satan im Himmel. Der irdische Christus wurde als gefallene Seele bezeichnet. Er gleiche jedem Sünder irdischer Herkunft, wurde gelehrt.

Alle Menschen waren „gefallene Seelen“, hatten aber die Möglichkeit, geheimen Riten zu folgen und durch wiederholtes Leben, Sterben und Wiedergeburt den Status eines „Vollendeten“ zu erreichen. Jene Menschen, es sollen im zwölften Jahrhundert deren fünfzehn gewesen sein, waren dazu auserkoren, die Katharer als Führungspersönlichkeiten zu leiten.
Das Leben der Reinen hätte wohl auch vom Klerus akzeptiert werden müssen, war es doch keusch und ohne Prunk. Freilich hatten sich die kirchlichen Oberen häufig zu fast weltlichen Fürsten entwickelt, die angenehmen Seiten des Lebens schätzten und oft verschwenderisch lebten. Jener Prunk aber war in den Augen der Katharer verwerflich und schädlich. Sie erachteten dies als „Fäulnis der Seele“.

Es gab keine einheitliche kirchliche Front gegen die Katharer. Sie fanden selbst in den Reihen hochangesehener Bischöfe verschiedener Städte Unterstützung. Das ging sogar so weit, dass sich hohe geistliche Würdenträger immer wieder für den Geheimbund einsetzten und aktiv eine Verfolgung verhinderten.

 

 

Die Organisation der Kirche der Katharer basierte auf vier Bischöfe mit Sitz in Albi, Toulouse, Carcassonne und Agen. Diese Bischöfe nahmen in der katharischen Kirche jedoch keine hierarchische Funktion wahr. Wichtiger war die Unterscheidung zwischen den Vollkommenen (Perfecti) und den Gläubigen (Credentes).
Als Reaktion auf die sittliche Dekadenz der katholischen Geistlichen waren die Vollkommenen gehalten, ein vorbildliches Leben nach den Prinzipien von Armut, Keuschheit, Demut und Geduld zu führen. Als Reine, denen das Heil gewiss war, wurden sie von den einfachen Gläubigen sehr verehrt.

Die katharische Kirche teilte nur ein einziges Sakrament aus, das sog. Consolamentum (Tröstung). Der Ritus hing davon ab, ob es sich um die Ordination eines Vollkommenen oder die Segnung eines im Sterben liegenden Gläubigen handelte, die allein ihm die Pforte zum Reich des Lichts öffnen konnte. Darüber hinaus versammelten sich die Katharer zu gemeinsamen Andachten.

 

Die Überzeugungen, Lebensregeln und Riten der Katharer waren der katholischen Mentalität jedoch zutiefst zuwider. Die Ablehnung der traditionellen Sakramente Taufe und Ehe sowie recht freie Sitten und Einstellungen (insbesondere zu Geld und Handel) führten zu heftigen Auseinandersetzungen mit der katholischen Geistlichkeit und war dieser ein Dorn im Auge. Die aus der Sicht der katholischen Kirche sog. „Häresie“ konnte sich zunächst in den Städten, den kulturellen und wirtschaftlichen Zentren des Landes, ausbreiten. Dann fasste sie auch auf dem Lande Fuss und grosse Fürsten, wie Roger Trencavel, der Vicomte von Béziers und Carcassonne, und Graf Raymond Roger von Foix, beschützten die Katharer. Die Angst der Katharer vor der Verfolgung war gross. Mancher Parfait befürchtete, sein einmal abgelegtes Gelübde nicht einhalten zu können.
Er zog es dann vor seinem Leben ein Ende zu bereiten. Diese bewusst herbeigeführte Selbsttötung wurde als „Endura“ bezeichnet. Man zog sich in eine abgeschiedene Region zurück und nahm keinerlei Nahrung mehr zu sich und verhungerte somit.

Im Jahre 1150 zog Bernhard von Clairvaux in das Gebiet bei Albi, um die Katharer zu bekehren. Angesichts seiner geringen Erfolge wurde 1179 auf dem 3. Laterankonzil entschieden, weltliche Mittel einzusetzen. Ab 1204 sandte Papst Innozenz III. drei Legaten aus, die gegen die Katharer predigten und den Grafen von Toulouse, Raymond VI., überzeugen sollten, auf die Unterstützung dieser zu verzichten. Dieser weigerte sich jedoch und wurde deshalb exkommuniziert. 1208 wurde einer der drei päpstlichen Legaten ermordet, und sogleich wurde Raymond VI. des Mordes angeklagt.
Dieser Vorfall war Auslöser für den 1. Kreuzzug gegen die Katharer, zu dem Papst Innozenz im März 1208 aufrief. Unter der Führung des Priesters Arnaud-Amaury de Citeaux und später unter Simon de Montfort vereinigten sich die Ritter der Ile-de-France, der Normandie, der Picardie, aus Flandern, der Champagne und dem Burgund sowie rheinische, friesische, bayerische und sogar österreichische Adlige. Der „heilige Krieg“ sollte mehr als 20 Jahre dauern. 1209 gab es in Béziers ein Blutbad mit 30 000 Toten. Im August 1209 wurde Carcassonne belagert, Wassermangel zwang die Eingeschlossenen zu Aufgabe.

 

Der Vicomte Raymond-Roger de Trencavel wurde gefangen genommen. Simon de Montfort trat an seine Stelle. Dieser setzte den Kreuzzug fort, und die Hochburgen der Katharer wurden der Reihe nach erobert: Lastours, Minerve, Termes und Puivert.
1215 wurde der Graf von Toulouse von Simon de Montfort gefangen genommen. Dessen Sohn, Raymond VII., rächte seinen Vater, indem er einen 8 Jahre andauernden Befreiungskrieg organisierte. Nach dem Tode von Simon de Monfort führte sein Sohn Amaury den Krieg weiter.
Auch nach dem Fall der Festungen waren die Katharer noch nicht besiegt. 1226 wurde der 2. Kreuzzug begonnen, der vom König von Frankreich persönlich, von Ludwig VIII., angeführt wurde. Dieser „heilige Krieg“ verwandelte sich jedoch alsbald in einen politischen Krieg. Tatsächlich gelang es der Gattin Ludwigs, Blanca von Kastilien, durch einen Friedensvertrag ein bedeutendes Territorium an das Königreich anzuschliessen (das Gebiet des späteren Languedoc). Aber auch damit war jedoch der Kampf gegen die Häresie noch nicht beendet; die Inquisition nahm nun die Sache in die Hand.
Der Dominikanerorden wurde von Papst Gregor IX. mit dieser Aufgabe betraut. An der Seite der Dominikaner eroberten die Kreuzritter im Jahre 1240 die Burg Peyrepertuse.

1242 unternahm Pierre-Roger de Mirepoix, Herr der Festung Montségur, welche die Hochburg der katharischen Lehre war, einen Feldzug nach Avignonet, um die Mitglieder eines Inquisitionstribunals zu töten. Gleichzeitig liessen sich ca. 6000 Kreuzritter am Fusse der Burg Montségur nieder.

 

Montségur, in der Region des Languedoc im Süden Frankreichs, nahe bei den Pyrenäen gelegen, thront auf einem wahrhaft imposanten Fels und wirkt wie ein zu Stein gewordenes Adlernest. Der Zahn der Zeit hat im Verlauf der Jahrhunderte an dem mysteriösen Bau genagt und doch versteht man auch heute noch, warum er Montségur genannt wurde.  Der Begriff leitet sich von „Mont Sur“ ab: sicherer Berg. Und die Katharer fühlten sich in ihrer Festung sehr sicher. Hier meinten sie, seien sie unerreichbar für die Inquisition. Hier hielten sie die wichtigen Rituale ihres Geheimordens ab, die niemals Uneingeweihten anvertraut wurden. Sie sind uns daher unbekannt geblieben (die Katharer haben das Geheimnis lachend und singend mit sich auf die Scheiterhaufen genommen). Man weiss heute, dass es in Montségur ein „Sonnenzimmer“ gab. Wie mögen die Zeremonien ausgesehen haben, die in jenem Raum feierlich begangen wurden?

 

Im Jahre 1244 umzingelte eine ganze Armee den Berg von Montségur. Die päpstlichen Offiziere waren davon überzeugt, nur durch einen schnellen militärischen Sieg ans Ziel kommen zu können.

In der Nacht zum 1. März standen die Belagerer unmittelbar auf dem Gipfel. Vor ihnen türmte sich die Burg in den pechschwarzen Himmel. Man nahm die Festung aber nicht ein. Den Verteidigern wurde eine Frist von zwei Wochen eingeräumt. Freiwillig sollten sie ihren „sicheren Ort“ aufgeben und ihrem Glauben abschwören. Andernfalls werde man sie öffentlich bei lebendigem Leibe verbrennen.

 

In der Nacht vom 15. März, nur wenige Stunden vor Ablauf der Frist, gelang es vier Katharern, sich von den hohen Zinnen der Burg abzuseilen. Irgendwie konnten sie sich durch den Ring von Belagerungstruppen schleichen. Retteten sie „nur“ ihr Leben? Einer alten Überlieferung zufolge brachten sie den wertvollsten Besitz, den Schatz des Geheimordens aus der Burg in Sicherheit? Worum handelte es sich dabei? Wohin brachten sie es?

Entsprechend einer überlieferten Geschichte, welche damals in der einheimischen Bevölkerung in den Dörfern der Gegend erzählt wurde hiess es:

„Als Montségurs Mauern noch standen, hüteten in ihnen die Reinen den Heiligen Gral. Die Burg war in Gefahr, Heerscharen lagen vor ihren Mauern. Den Gral wollten sie haben…“

Quelle: http://www.gralssuche.org/die_katharer/Die_Katharer.html

Gruß an die Geschichte

TA KI

Die Templer in Augsburg


…und der wahre Hintergrund des Wappens der Fugger und des Landkreises Luise und Leo von Leuchtenberg

wappen augsburg

Blickt man auf das offizielle Wappen des Landkreises Augsburg (Abb. 1), fällt sofort das Kreuz auf, das dem Gründerkreuz der Templer (Abb. 6) sehr ähnelt. Auf der rechten Seite des
Landkreiswappens erkennt man die fleur-de-lis, die französische Lilie, ein Kennzeichen der königlichen, adligen Blutlinie. Wir stellten uns die Frage, was ein Templerkreuz und
die französische fleur-de-lis auf dem Wappen des Landkreises Augsburgs und dem Wappen der Fugger (Abb. 8, Abb. 9) zu suchen hat! Wer hat die Symbole entfremdet und was
sollen sie auf dem Wappen aussagen? Symbole sind besonders auf Wappen „Erkennungs- bzw. Hinweiszeichen“. Von offizieller Seite bekamen wir zunächst keinerlei Auskunft, unsere Nachfragen der Wappen betreffend,  sondern man verwies uns auf einen Wappenkundler, der im Rahmen einer persönlichen Anfrage leider außer der offi ziellen Version nichts Neues, Wissenswertes preisgab. Er behauptete sogar, das „rote“ Kreuz des Landkreiswappens sei nichts anderes als das Ulrichskreuz und die fleur-de-lis das Zeichen der Fugger.
So kam von uns der Einwand, dass das Kreuz de facto dem Templerkreuz (Abb.7) in Form und Farbe zumindest sehr ähnlich sieht. Zurechtweisend kam dann noch die Belehrung,
dass es in Augsburg nie Templer gab. Das rote Kreuz im Wappen sei das Ulrichskreuz und die Art, wie es nun aussieht, sei aufgrund der Ausschmückung des Graphikers zustande
gekommen – basta!
Unsere weitere Recherchen ergaben ein völlig anderes Bild über die Sachlage, als man uns von „offizieller Seite“ in abwimmelnder Art bezüglich unserer Fragen kundtat. Wir waren
jetzt erst recht neugierig geworden, so recherchierten wir auf eigener Faust Abb. 1: Medaille und Urkunde mit offi ziellem Wappen des Landkreises.auf breiter Front.
Als Erstes fragten wir einen Graphiker, der mit Staatsaufträgen durchaus vertraut war. Er klärte uns auf, dass gerade die strengsten Richtlinien überhaupt, was die Ausgestaltungsmöglichkeiten betreffe, für Wappen gelte. So war also der Gestaltungsspielraum, den uns der Wappenkundler weismachen wollte, keinesfalls vorhanden. Warum also wurde uns „offiziell“ die Templergeschichte von Augsburg und die wahre Bedeutung der Symbolik im Wappen des Landkreises Augsburg verschwiegen? Hat man etwas vor der Öffentlichkeit zu verbergen und warum? Sollen nur „Insider“ durch die Symbolik auf bestimmte wahre historische Ereignisse in Augsburg hingewiesen werden? De facto sieht das Ulrichskreuz in der Ulrichsbasilika in Augsburg völlig anders aus, als auf dem offi ziellen Wappen erkennbar (Abb. 2). Die sogenannte Ulrichs- und Benedictusmedaille (Abb. 3) gleicht der Form nach wiederum dem Templerkreuz. In der Vitrine der Benediktinerabtei in Kornelimünster wird dieses als Kirchenschatz präsentiert. Auf dem Fußende des Kreuzes steht: Crux S: Udalrici (= Ulrichskreuz). Es wird hier of fenbar eine Schlacht mit Reitern und Gefallenen dargestellt. Gedeutet wird das Schlachtgetümmel offiziell als die Schlacht auf dem Lechfeld von 955, wobei der Bezug zu Bischof Ulrich von Augsburg hergestellt wird, der nach offiziellen Angaben zwischen 890 und 973 lebte. Aber diese Medaille ist nicht das eigentliche Ulrichkreuz!ulrichskreuz

Ulrich soll der Reiter in der Mitte mit der in Strahlenkranz gehüllten Mitra auf dem Kopf sein, dem von oben aus einer Wolke oder einem Fluggerät von einer geflügelten Person ein typisches Templerkreuz an einem Band hängend gereicht wird. Dies ist das eigentliche Ulrichskreuz, eines der Templerkreuze, nämlich das sog. Kruckenkreuz, das „Jerusalemkreuz“, eine Kreuzform, die auch der Großmeister der Prieure und der Templer, Graf von Blanchefort verwendete (siehe Abb. 4). Form (gleichschenkliges Kreuz mit Querbalkenende)
und rote Farbe mit dem Freimaurerkreuz des 32. Grades: „Fürst des königlichen Geheimnisses“ identisch, aufbewahrt heute in St. Ulrich, Augsburg. Genau diese Tatsache ist die Sensation! So stellten wir uns die nächste Frage: Warum wurde Ulrich das Templerkreuz gereicht?
Gehörte dieser Ulrich dem Vorläufer eines Ordens mit Templergesinnung an?
War dies der Orden der Benediktiner?
Fakt ist, dass das obige Kreuz in Abb.3 gezeigt auch Benediktuskreuz genannt wird. Das Templerkreuz wurde von den Templern nicht neu erfunden, denn das Templerkreuz gab es bereits zur Zeit der Sumerer, ca. 4000 v. Chr. Man findet einen Anunnaki (sum.: vom Himmel herabgestiegene Person(en); Mensch-Reptil-Hybride; Alien(s) aus der galaktischen Gegend um Aldebaran, Sirius, den Plejaden usw.) auf einer steinernen Keilschrifttafel abgebildet mit einem umhängenden Templerkreuz
vor (Abb. 5).ulrichs- und benediktusmedaille
Zurück zu den Benediktinern: Aus den Benediktinern wurde im Rahmen einer Reformbewegung der Zisterzienserorden gegründet. Aus den Zisterzienser rekrutierten sich dann die Ritter des Templerordens in Jerusalem im Jahre 1118. Ihr offi zielles Emblem mit dem Templerkreuz zeigt zwei Ritter auf einem Pferd. Jedoch existiert seit der Tatsache, dass die Nachkommenschaft von Jesu und Maria Magdalena in das königliche Merowingergeschlecht einging, also seit ca. dem 5. Jahrhundert n. Chr., mit dem König Dagobert II.
bereits eine „Schutzorganisation“, die den Namen Prieure de Sion trägt und im Wappen ebenfalls die fleur-de-lis hat, spitz nach unten auslaufend (Abb. 6).
Als „Ablenkungsmanöver“ und zur Desinformation wurde in den 60er Jahren ein Verein mit gleichnamigen Namen gegründet, der für Verwirrung sorgen sollte. So wurde suggeriert, die Prieure gäbe es ja jetzt erst neu, mit einer nachträglich gefälschten Liste seiner Großmeister. Der militärische Arm der echten Prieure de Sion nannte sich später „Templer“. Das Erkennungszeichen der Templer ist bis heute das typische rote Templerkreuz, wobei es, wie bereits erwähnt, etliche Varianten davon gibt (Abb. 7). Die Templer hatten in Wahrheit nur eine primäre Aufgabe, nämlich die Mitglieder der heiligen Blutlinie (Merowinger-Nachkommenschaft) zu beschützen. Dazu kam die spezielle Aufgabe dann noch, die unter dem Tempelberg in Jerusalem vergrabene Bundeslade, bestehend aus einer Tragelade, 19 Steinsarkophagen (Wissen/Artefakte aus Atlantis, zur wahren Menschheitsund Jesugeschichte, Mannamaschine…) und dreißig Kisten mit Schätzen aller Art aufzuspüren, zu bergen und das alles wohlbehalten nach Süd-Frankreich in die Nähe von Nizza zu bringen, was

ihnen auch nach mehreren Jahren Grabungsarbeit gelang.
Das Wissen aus der Bundeslade wurde sofort danach und wird auch heute noch systematisch studiert und ausgewertet. In den Steinsarkophagen befand sich u. a. auch der Nachweis
über die Stammlinie der Jesu-/Maria Magdalena-Nachkommenschaft. In der Amtskirche wird bis heute darüber geschwiegen und fälschlicherweise nach wie vor propagiert, dass Jesu am Kreuz starb, was nicht der Wahrheit entspricht. Jesu überlebte de facto die Kreuzigung und wurde zusammen mit den Helfern nach Südfrankreich gebracht. Die Templer haben bis heute Beweise für diese Tatsache in der Hand (leider auch der Vatikan in seinen Geheimarchiven, der dies aber stets abstreitet!). Jesu ging zunächst nach Tibet und
Indien, kehrte aber zu seiner Frau und seinen drei Kindern (davon 2 Jungen) nach Rennes-le-Chateau zurück. Jesu und Maria Magdalena liegen am Berg Pech Cardou begraben. Die „wahren Templer“ treffen sich an den Gräbern heimlich jedes Jahr. Die dogmatische Lehre ist demnach die Unwahrheit – die Lehre der Urchristen die Wahrheit um Jesu, denn sie wussten u. a. auch von dem physischen Weiterleben Jesu, von der Wiedergeburt der Seele usw. Aber all dieses Wissen wurde tabuisiert und vor der Öffentlichkeit verborgen! Die
„Wissenden“ (u. a. die Katharer) wurden im Mittelalter von der Amtskirche verfolgt, gefoltert und ermordet. Die Tatsache um die NachkommenschaftJesu (die bis heute besteht) wurde erst kürzlich wiederbelebt und populär durch die Dan Brown-Verfi lmung des Romans Sakrileg – der Da-Vinci-Code, aber auch durch Bücher, wie z. B. „der Heilige Gral und seine Erben“. Die auch als „königliche Blutlinie“ benannte Nachkommenschaft Jesu wird durch die französische Lilie, die fleur-de-lis symbolisiert.
Das Kaufmannsgeschlecht der Fugger nutzte das Symbol der fl eur-de-lis nach einer Verleihung durch den Kaiser Friedrich III. (ein Habsburger, das Geschlecht gehört zur königlichen Blutlinie) in den Ja hren 1462 / 1473 ( Wappen der Fugger siehe Abb. 8 + 9) Jakob Fugger wurde aus lehnsrechtlichen Gründen im Jahre 1511 in den Adelsstand
großmeister

erhoben. Wir fragten uns, warum der Kaiser Friedrich III ausgerechnet das Zeichen der fleur-de-lis für die Fugger im Wappen zuließ und dies gleich mit Doppelbetonung! (Abb. 8). Die Fugger hatten nie ein eigenes Symbol, denn die von ihnen „benutzte“ fleur-de-lis, stellt seit vielen Jahrhunderten ein Symbol der königlichen Blutlinien bzw. des Hochadels dar. Jakob Fugger (1398 – 1469) wurde auch der Stammvater der Fugger „von der Lilie“ genannt, obwohl der „erste“ bekannte Fugger aus Graben südlich von Augsburg stammt, der dann 1307 nach Augsburg zog. Er hieß Hans Fugger und übernahm das bäuerliche Anwesen sowie eine Weberei vom gleichnamigen Vater. Sein Sohn Jakob Fugger („der Reiche“) brachte es durch Baumwollhandel mit dem italienischen Adelsgeschlecht der Medicis, Mitglied der königlichen Blutlinie, zu großem Reichtum, letztendlich auch, weil er Montanunternehmer und größter Bankier Europas wurde. Er unterstützte finanziell das Haus Habsburg und beeinflusste die europäische Politik.

Vom Fuggergeschlecht gibt es auch den Zweig „vom Reh“, ebenso die fleur-de-lis in ihrem Wappen (Abb. 9).
Den Templerorden betreffend: Der Name der Stadt Augsburg geht auf die römische Siedlung Augusta Vindelicorum zurück, gegründet, 15 v. Chr. unter dem römischen Kaiser Augustus. Damit gehört Augsburg mit zu den ältesten Städten Deutschlands. Der Templerorden (so liest man im Internet in einem Artikel von F. Senkstock) ließ sich wahrscheinlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts in Augsburg nieder, wo sie bei der Hl.-Grab-Straße ein Kloster und eine Kirche errichteten. Das Ordenshaus war offenbar sehr vermögend und besaß eine eigene Bibliothek, von der jedoch heute jede Spur fehlt, denn im Stadtarchiv Augsburg konnten bisher keine Archivalien zur Komturei des Templerordens in Augsburg ermittelt werden. 1313 ging der Besitz der Augsburger Templer
templerkreuz annunaki

(Kirche und Kloster zwischen Vorderem Lech und Predigerberg gelegen) an die Dominikaner über. Die Dominikaner, der „Inquisitionsorden“, verantwortlich für die Folterungen und Verbrennungen vieler Menschen während des Mittelalters, besitzt höchstwahrscheinlich Dokumente über die frühere Augsburger Templerniederlassung. 1312 wurde auf dem Konzil von Vienne die Aufhebung des Templerordens weltweit beschlossen. Die Übernahme des Besitzes der Templer durch die Dominikaner ist eine Augsburger Besonderheit. Die letzte
Erinnerung an die Zeit der Tempelherren hielt noch im Jahr 1759 ein unter der steinernen Treppe im Kreuzgang angebrachter Grabstein fest. Er trug die eingemeißelte Aufschrift „F. Fridericus Zipelins“ und zeigte einen mit Mantel und zwei Schwertern bekleidete Rittergestalt. Dies bestätigt den Vorbesitz des Templerordens und deren im Kreuzgang unter der steinernen Treppe Prieure de Siongelegene Grabstätte.

Wir stellen uns nun nochmals Fragen: 1.) Warum wird die (einstige) Existenz der Templer in Augsburg von offi zieller Seite geleugnet? (Wörtliche Aussage: In Augsburg gibt es keine
Templer) . 2.) Sind die einstigen Templer wirklich in Augsburg restlos von der Bildfläche verschwunden oder sind sie immer noch mit dem Dominikanerorden verwoben und operieren aus dem Untergrund?
Wir, die beiden Autoren, kennen die offizielle Geschichte der Auflösung des Templerordens. Wir wissen aber gleichzeitig, dass man damals nur einem geringen Templerteil habhaft wurde.
Ein Großteil der Templer (weltweit geschätzt etwa 40.000) konnte sogar der Inhaftierung, Folterung und Auslöschung im Auftrag der Amtskirche bzw. Philipp dem Schönen, König von Frankreich entgehen. Nur etwa tausend Templer wurden gefasst, darunter auch merkwürdigerweise ihr Großmeister Jakob de Molay. Es gibt Spekulationen darüber, dass entweder die Templer ihren eigenen Anführer opferten und daher den bevorstehenden Inhaftierungen preisgaben, oder dass sich der Großmeister selbst opferte, indem er nach Kenntnis der bevorstehenden Inhaftierungen noch möglichst vielen seiner Brüder die Flucht ermöglichen wollte. Denn die meisten Templer wurden schon deutlich vor dem Termin der Inhaftierung (gut drei Wochen vorher) über das bevorstehende Ereignis heimlich informiert und sind rechtzeitig vor ihrer offiziellen Auslöschung zusammen mit ihren Schätzen entweder „untergetaucht“ oder haben sich mit neuen Identitäten anderen Gemeinschaften angeschlossen
templerkreuze

Eine der Nachfolgeorganisationen der Templer, nämlich die Freimaurer, gibt es in Augsburg und heißt „Loge Augusta e. V.“. Viele Templer sind rechtzeitig vor ihrer Inhaftierung ins
Ausland geflohen. Wir wissen aus vielen anderen Quellen, dass die „wahren“ Templer bis zum heutigen Tage „existieren“. Sie waren nie fort, haben stets für zuverlässige Nachfolge gesorgt, die aus dem Untergrund operierten. Es gibt heute wieder viele „neue“ Templerorden: Die meisten sind wie Faschingsvereine organisiert und es gibt ein Verwirrspiel um die ganzen „Templer-Gemeinschaften“. Dabei ist es für Laien schwer herauszufinden, wer davon „echte“ Nachfolgetempler (wieder aus dem Untergrund aufgetaucht) sind und wer nicht.
Nochmals im Klartext : Tatsache ist u. a., dass es in Augsburg einen Templerorden gab, der offiziell mit all seinen Besitztümern in den Dominikanerorden verschmolz. Die Form und die rote Farbe
fuggerwappen

des besagten „Ulrichkreuzes“ identifizieren das Kreuz im Wappen ganz klar in Wirklichkeit als Templerkreuz. St. Ulrich bekam ein typisches Templerkreuz (Kreuz der Templergroßmeister, siehe auch Abb. 10) gereicht, (aufbewahrt in St. Ulrich, Augsburg) deutlich erkennbar auf der Ulrichsmedaille (aus dem Jahr 1494) der Benediktinerabtei
in Kornelimünster.
Im Landkreiswappen haben wir die ungewöhnliche symbolische Doppelbetonung, die einerseits auf die Templer und andererseits auf das königliche Blut hinweisen: nämlich durch das Templerkreuz und die fleur-de-lis. Die Aufgabe der Templer war es also nicht nur, Leib und Leben der Nachfahren von Jesus und Maria Magdalena zu schützen, sondern auch deren Vermögen, Besitz, den sogenannten Templerschatz. Diesen holten sie unter dem Vorwand der Kreuzzüge aus Jerusalem.
rehwappen fugger
Er beinhaltet neben enormen materiellen Schätzen vor allem das Wissen der atlantischen Hochkultur. Aus diesem Wissensschatz schöpften in der Renaissance „Genies“ wie Leonardo da Vinci und die Rosenkreuzer ihr alchemistisches Wissen und Können.
Seit dem 18. Jahrhundert stammen die Freimaurer offiziell vom geistlichen Ritterstand der Templer ab und knüpfen an die Traditionen der Templer an. So ist der 30. Hochgrad der Freimaurer, der Ritter Kadosh, identisch mit dem Hochgrad der Templer. Er ist der Ritter vom weißen und schwarzen Adler und zugleich der 30. Grad des alten und angenommenen schottischen Ritus. Der offi zielle Untergang des damaligen Templerordens (1312)
wappen schottischer ritus 30ster grad

wird mit eben diesem Hochgrad symbolisiert. So erinnert dieser Grad an die Ermordung des letzten Templer-Großmeisters Jacques de Molay. Der Kandidat schwört bei der Aufnahme in diesen Grad, JdM zu rächen und die königliche Krone (Regierungsapparat) und die päpstliche Tiara (Religionsapparat) „in den Staub zu treten“. Zitat aus dem Aufnahmeritus in den 30. Hochgrad. Bemerkenswert dabei sind die verwendeten Templerkreuze (Abb. 7) in den Wappen der Freimaurer- Hochgrade von 30-32 (Abb. 10).
Wir, die Autoren, Hobbyforscher und Freizeitjournalisten, halten kurz inne und versuchen weiterhin, Licht in das Dunkel der Geschichte und der Mysterien zu bringen. Unser primäres Forschungsgebiet sind die Symbole und Hinterlassenschaften der Templer, Rosenkreuzer, Illuminaten und anderer Geheimgesellschaften.
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Quellen- und Literaturnachweise
(u. a.)
Gruß an die „Hinterfragenden“
TA KI