Steht ein Angriff der Ukronazis bevor? Ja! Und was gibt es Neues?


vom Saker

Heute (am 21.08., AdÜ) haben Regierungsvertreter Noworossijas eine Pressekonferenz abgehalten, um vor der großen Gefahr eines Angriffs der Ukronazis auf Noworossija in naher Zukunft zu warnen. Ich habe unser Übersetzerteam und Freunde gebeten, das Video dieser Pressekonferenz mit Untertiteln zu versehen und hoffe, es in den nächsten 24 Stunden oder früher zu haben.

Einzigartig an der Pressekonferenz war, dass Eduard Basurin, der stellvertretende Verteidigungsminister und Sprecher der Streitkräfte Noworossijas, eine Karte zeigte, die er als den ukrainischen Angriffsplan bezeichnete:

Ukie plan of attack on Novorussia

Während ich nicht eine Sekunde daran zweifele, dass die Leute von Noworossija eine ziemlich perfekte Aufklärung darüber haben, wie die Lage in der nazibesetzten Ukraine ist und wie die Pläne der Junta aussehen (all das mit freundlichen Grüßen von der russischen GRU), muss ich sagen, dass das, was diese Karte zeigt, ziemlich vorhersehbar ist und sich nicht wesentlich von dem unterscheidet, was die Ukronazis letztes Jahr versucht haben: Donezk umzingeln und von Lugansk abschneiden, und die Kontrolle entscheidender Teile der ukrainisch-russischen Grenze (wenn nicht der ganzen) zu übernehmen. Basurin nannte auch die Zahlen für die Juntakräfte, und sie stimmen mit dem überein, was andere, Cassad eingeschlossen, berichtet haben. Die Truppen der Ukronazis sind sicherlich zahlenmäßig stark.

Basurin warnte ebenfalls, dass dem Angriff eine False-Flag-attacke vorausgehen würde, die von der Junta organisiert, aber Noworossija zur Last gelegt würde. Auch das ist nichts Neues.

Um ehrlich zu sein, wir alle sind es schon gewöhnt, wegen eines drohenden Ukronazi-Angriffs „Wolf!“ zu rufen. Ein solcher Angriff droht tatsächlich schon seit langer Zeit, und die kriegerische Rhetorik der Junta hat dieses Gefühl bevorstehender Gefahr nur verstärkt. Außerdem hat der jüngst erfolgte Besuch des britischen Verteidigungsministers in Kiew die Dinge nur verschlimmert, weil die Junta immer etwas Hässliches tut, wenn westliche Würdenträger Kiew besuchen. Wenn man dann noch hinzuzählt, dass Poroschenko nächste Woche seine deutschen und französischen Gegenstücke treffen soll, wird das Gefühl der Krise allgegenwärtig. Und das ist logisch.

Während die Spannungen echt sind und klar der Wirklichkeit entspringen, gibt es doch nichts Neues hier, ehrlich. Man könnte genausogut sagen, dass diese ganze Panik nur der übliche Alltag ist und dass es so bleiben wird, bis das Regime von Nazifreaks in Kiew endlich durch etwas mehr oder weniger Zivilisiertes ersetzt wird. Das wird unvermeidlich geschehen, aber, leider, nicht in naher Zukunft.

Gestern tauchte ein Gerücht auf, Noworossija würde planen, ein Referendum zu organisieren, um sich Russland anzuschließen. Ich weiss nicht, ob dieses Gerücht auf Wahrheit beruht oder nicht, aber ich möchte anmerken, dass ein Gerücht dieser Art durchaus als perfekter Vorwand für einen Angriff der Ukronazis dienen könnte.

Mir ist klar, dass irgendetwas nachgeben muss, und bald. Die ukrainische Wirtschaft ist tot, die Vorratslager an grundlegenden Waren und für die Energie für den kommenden Winter sind leer, das Land liegt in Ruinen und die sozialen Spannungen steigen überall an. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass in Kiew ein Regimewechsel vor nicht wenigstens einem weiteren Angriff auf Noworossija stattfindet. Die Junta hat wirklich nichts mehr zu verlieren, und sammelt eine große Angriffsmacht, gleich, wie schlecht vorbereitet diese Truppe ist, weil es theoretisch sein könnte, dass ein solcher Angriff Russland in den Krieg zieht und dadurch die Ukronazi-Junta in Kiew rettet.

Niemand in Kiew denkt ernsthaft, dass sie Donezk oder Lugansk besetzen oder den Donbass befrieden könnten. Alle geben etwas anderes vor, aber das wird nicht passieren. Jeder in Kiew ist sich völlig der Tatsache bewusst, dass der Donbass für immer verloren ist. Daher wiederhole ich es noch einmal: das wirkliche Ziel eines Angriffs wird es nicht sein, Noworossija ‘zurückzuerobern’, sondern, Russland in den Donbass zu ziehen. Wie?

Nun, theoretisch hätte, wenn die Junta genug Männer und Gerät losschickt, um die Verteidigung Noworossijas zu überwältigen, und wenn es diesen Kräften gelingt, Donezk und Lugansk einzukreisen, Russland dann wirklich keine andere Wahl als einzugreifen. Natürlich würden die Russen die Ukronazi-Truppen leicht schlagen, in 24 Stunden oder weniger, aber in diesem Moment wäre das Naziregime in Kiew gerettet: es wäre im Stande, die volle Mobilisierung zu erklären, für jedes Problem Russland verantwortlich zu machen, jeden Widerstand noch brutaler niederzuschlagen als bisher und alle US-Alliierten politisch zwingen, dem Regime in Kiew zu helfen. Das Regime selbst wäre, nebenbei, sicher, denn, anders als viele hoffen, würden die Russen nicht weit über die jetzige Kontaktlinie hinaus drängen. Sie werden höchstens Mariupol und/oder Slawjansk/Kramatorsk befreien, als ‘Strafe’ für den Angriff der Ukronazis. Die Junta in Kiew bleibt sicher, jedenfalls von den Russen.

Die wirkliche Gefahr für die Junta ist nicht das russische Militär, sondern die enttäuschte und verarmte ukrainische Bevölkerung, der das Regime direkt gegenübersteht, außer, die Russen intervenieren. Und solnage die Lage so bleibt, ist ein Angriff der Ukronazis jederzeit möglich. Angefangen jetzt.

Der Saker

Quelle: http://vineyardsaker.de/novorossiya/steht-ein-angriff-der-ukronazis-bevor-ja-und-was-gibt-es-neues/

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Kriegsgefangener zur Eskalation im Donbass: Ukrainisches Militär schoss zuerst


302655940Nach den neuen Gefechten in der Ost-Ukraine haben die Donezker Milizen auf einer Pressekonferenz einen gefangenen ukrainischen Soldaten vorgestellt. Dieser hat bestätigt, dass das ukrainische Militär am Mittwoch als erster das Feuer eröffnet und damit die blutigen Kämpfe provoziert hatte.

Die Regierungskräfte hätten in Marjinka als erste geschossen, sagte Roman Martschenko am Freitag in Donezk. Nach seinen Worten kämpfen viele Ausländer auf der ukrainischen Seite. „Dort gab es tschetschenische und georgische Söldner“, so der Gefangene auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Vize-Chef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin. Die Verluste der Kiew-treuen Einheiten in Marjinka schätzte Martschenko auf 200 Tote.Die Gewalt in der Ostukraine war am Mittwochmorgen erneut eskaliert. Die Milizen der von Kiew abtrünnigen Volksrepublik Donezk und die ukrainischen Regierungstruppen warfen sich gegenseitig vor, eine Offensive versucht zu haben. Am Nachmittag gestand der ukrainische Generalstab ein, im Raum Donezk wieder schwere Waffen eingesetzt zu haben, die laut den Minsker Abkommen von der Frontlinie hätten abgezogen werden müssen.

In der Region gilt eigentlich seit Februar eine Waffenruhe. Sie ist Teil eines Friedensplans, den die Konfliktgegner unter Vermittlung Deutschlands, Frankreich und Russlands bei Friedensgesprächen in Minsk ausgehandelt hatten.

Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen gegen Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistischen Umsturz in Kiew im Februar nicht anerkannt und zuerst mehr Selbständigkeit gefordert und dann unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den örtlichen Bürgermilizen sind laut den jüngsten UN-Angaben mindestens 6400 Zivilisten ums Leben gekommen.

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20150605/302654332.html

Gruß an die Donezker
TA KI
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Lawrow mahnt OSZE-Chef: Kiew muss Artilleriebeschuss von Donezk einstellen


Nach Berichten über den Beschuss von Donezk mit großkalibriger Artillerie hat der russische Außenminister Sergej Lawrow die OSZE aufgerufen, von Kiew zu fordern, mit der Verletzung der Minsker Vereinbarungen aufzuhören.

Lawrow hat den OSZE-Vorsitzenden und Außenminister Serbiens, Ivica Dacic, in einem Telefongespräch nachdrücklich aufgefordert, „seine Vollmachten geltend zu machen, damit die Spezielle Beobachtermission der OSZE in der Ukraine von Kiew fordert, die grobe Verletzung der Minsker Vereinbarungen unverzüglich einzustellen“, heißt es in einer Mitteilung des russischen Außenministeriums, die auf Facebook veröffentlicht wurde.

Wie die Volkswehr am Samstagabend berichtet hatte, hat das ukrainische Militär den Flughafen von Donezk unter Artilleriebeschuss genommen. Etliche nächstgelegene Ortschaften, darunter Spartak und Peski, sowie der Stadtbezirk Kiewski von Donezk seien unter Beschuss geraten, hieß es. Nach Angaben der Volkswehr wurde aus Geschützen im Kaliber 120 bzw. 152 Millimeter geschossen.Dacic versicherte dem russischen Minister, dass er alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werde, hieß es.

Nach Angaben des Vize-Stabschefs der „Donezker Volksrepublik“ (DVR), Eduard Bassurin, war vereinbart worden, dass der Beschuss des Donezker Flughafens, der am Samstagabend begonnen hatte, um Mitternacht eingestellt werde. Trotz alledem habe die ukrainische Seite nach einiger Zeit den  Beschuss fortgesetzt, wenn auch seine Intensität etwas nachgelassen habe, hieß es.

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Gruß an die Donetzker
TA KI
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Werden kanadische Militärinstrukteure Neonazis in Ukraine ausbilden?


301139685Kanada schickt etwa 200 Instrukteure für die Ausbildung der ukrainischen Armee. Die Regierung in Ottawa versichert, dass die Ausbilder nicht mit den ukrainischen Neonazis arbeiten würden. Doch kanadische Diplomaten bezweifeln das, wie die Zeitung Ottawa Сitizen berichtet.

Kanadas Verteidigungsminister Jason Kenney gab zu, dass das Problem des Rechtsextremismus bei den ukrainischen Streitkräften existiere. „Aber wir haben nicht vor, die provisorischen bewaffneten Verbände zu schulen“, versicherte Kenney. „Wir werden nur jene Einheiten der ukrainischen Nationalgarde und der Armee auszubilden, die von der ukrainischen Regierung anerkannt sind.“Anfang April hatte die Regierung in Kiew mitgeteilt, dass die Schläger der radikalnationalistischen Bewegung „Rechter Sektor“ bei der ukrainischen Armee als Vertragssoldaten beschäftigt würden. Laut dem kanadischen Diplomaten James Bissett ist es deshalb kaum noch möglich, unter den ukrainischen Soldaten Neonazis auszumachen.

Kämpfer mehrerer ukrainischer Kampeinheiten bekennen sich offen zu Antisemitismus und Nazismus. „Diese Einheiten wurden dann in die ukrainischen Streitkräfte integriert. Deshalb können wir uns nicht mehr sicher sein, wen genau wir ausbilden“, sagte Bissett zur Zeitung. Ex-Botschafter in Jugoslawien, Bulgarien und Albanien. Er rief das kanadische Militär auf, sich von „diesen suspekten Gruppen“ zu distanzieren.Die Schläger des „Rechten Sektors“ hatten bei den Krawallen auf dem Kiewer Protestplatz Maidan, die im Februar vergangenen Jahres zum Sturz des Präsidenten Viktor Janukowitsch führten, eine große Rolle gespielt. Seit dem Umsturz kämpfen die Nationalisten auf der Seite der regulären Armee gegen die Regierungsgegner im Osten der Ukraine.

In der Ost-Ukraine war im April 2014 ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Nach dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch im Februar 2014 setzte die neue ukrainische Regierung Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk ein, weil diese den nationalistisch geprägten Machtwechsel nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den Bürgermilizen von Donbass sind laut UN-Angaben mehr als 6000 Zivilisten ums Leben gekommen.Seit dem 15. Februar 2015 gilt im Kampfgebiet eine Waffenruhe. Sie ist Teil des Friedensplans, der am 12. Februar in Minsk unter Vermittlung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, des französischen Präsidenten François Hollande und des russischen Staatchefs Wladimir Putin ausgehandelt wurde.

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Gruß nach Russland
TA KI

Kontrollzentrum: „Dritte Seite“ provoziert Kämpfe zwischen Kiewer Armee und Volkswehr


Eine noch nicht festgestellte „dritte Seite“ hat die ukrainische Armee und die Volkswehr von Donezk zu Kämpfen im Raum des Donezker Bahnhofs provoziert. Das geht aus einem Bericht des Gemischten Kontrollzentrums, zu dem russische und ukrainische Offiziere gehören, an OSZE-Beobachter hervor.

 „Mitglieder der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatten am Vortag mit eigen Augen gesehen, wie Versuche des Kontrollzentrums, die Seiten zur Feuereinstellung zu zwingen, drei Mal in Folge scheiterten.“ Den Offizieren zufolge wurde das Feuer wenige Minuten nach der eingelegten Pause wieder aufgenommen. Die vierte Feuerpause habe vom 13.07 bis 15.37 Uhr gedauert. Es sei eine „dritte Kraft“ im Spiel gewesen, hieß es in dem Bericht.
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Gruß an die Friedlichen
TA KI

Ostukraine: Schusswechsel in Lugansk an gesamter Frontlinie – Donezk unter Beschuss


Militär

Schießereien zwischen der Volkswehr in der selbst ernannten Republik Lugansk und der ukrainischen Armee dauern an der gesamten Frontlinie an. Das teilte der Stab der Volksmiliz in Lugansk am Montag mit.

„Die Positionen der Volkswehr wurden am Montag von der Kiewer Armee 82 Mal beschossen, darunter 16 Mal mit Panzern, 22 Mal mit Mörsern und fünf Mal aus Haubitzen. Das Feuer musste erwidert werden. Die ukrainische Armee verlor drei Mann an Toten und zwölf an Verletzten sowie drei Schützenpanzerwagen und zwei Panzer. Bei uns gab es sieben Verletzte, vier Panzer und einige Schützenpanzerwagen wurden beschädigt“, hieß es.

Wie ein RIA-Novosti-Korrespondent aus der benachbarten Volksrepublik Donezk meldete, nahm die ukrainische Armee nördliche Bezirke von Donezk trotz Waffenruhe am Montag unter Beschuss. Angaben zu Opfern und Zerstörungen lagen zunächst nicht vor. Das Donezker Verteidigungsministerium sprach von einer weiteren Provokation der Kiewer Machthaber.Unterdessen begann am Montagabend in Berlin ein Treffen der Außenminister der Normandie-Vier. Die Außenamtschefs Russlands, der Ukraine, Deutschlands und Frankreichs erörtern die Realisierung der am 12. Februar in der weißrussischen Hauptstadt Minsk erzielten Friedensvereinbarung.

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Gruß an die Falschspieler
TA KI

Kiewer Innenminister bedauert: Wir hätten Protestler im Donbass sprengen müssen


301673208Der Innenminister der Ukraine, Arsen Awakow, hat im ukrainischen Fernsehsender „1+1“ sein Bedauern darüber geäußert, dass die Kiewer Führung die Donezker Gebietsverwaltung und die Lugansker SBU-Abteilung, die zu Beginn des Donbass-Konflikts von Protestlern unter Kontrolle gebracht worden waren, nicht gesprengt hatte.

„Ich werde Ihnen ein für mich schlechtes Ding sagen –in Russland wird sowieso nach mir gefahndet: wir hätten damals die Donezker Gebietsverwaltung im Keim sprengen müssen. 50 Terroristen wären getötet worden, dafür hätte es im Gebiet Donezk aber keine 5.000 Toten gegeben. Ähnliches gilt für die Lugansker SBU-Abteilung, doch waren wir damals dazu bereit?“

Die ostukrainischen Gebiete Donezk und Lugansk hatten im Frühjahr 2014 nach einem Referendum ihre Unabhängigkeit erklärt. Der Anlass dazu war der Februar-Umsturz in Kiew, bei dem die Opposition den Staatschef Viktor Janukowitsch für abgesetzt erklärt hatte. Obwohl die von der Verfassung vorgeschriebene 75-Prozent-Mehrheit im Parlament nicht erreicht worden war, stellten Oppositionsparteien eine Übergangsregierung, die von den westlichen Staaten unverzüglich anerkannt wurde.Dagegen hatten die von russischsprachigen Einwohnern dominierten Gebiete im Osten und Süden der Ukraine die neue, nationalistisch geprägte Regierung in Kiew nicht anerkannt. Dort demonstrierten Tausende Menschen für ein Referendum und eine Föderalisierung der Ukraine. Regimegegner besetzten Verwaltungsgebäude, bauten Barrikaden und riefen „Volksrepubliken“ aus.

Daraufhin startete die Regierung in Kiew in den Protestregionen eine „Anti-Terror-Operation“ unter Einsatz von Panzern, Raketenwerfern, Hubschraubern und Flugzeugen. Bei den blutigen Gefechten zwischen Militär und Milizen sind laut UN-Angaben mehr als 6.000 Zivilisten getötet worden. Seit dem 15. Februar gilt im Kampfgebiet eine Waffenruhe, die unter Vermittlung Deutschlands, Frankreichs und Russlands ausgehandelt wurde.Mitte Juni 2014 hatte das Ermittlungskomitee Russlands ein Strafverfahren gegen den ukrainischen Innenminister Arsen Awakow eingeleitet. Ihm wird vorgeworfen, Ermordungen zu organisieren, verbotene Kriegsmittel einzusetzen, Menschen zu entführen sowie die legitime Tätigkeit von Journalisten zu behindern.

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Gruß nach Russland
TA KI

Russland sieht sich im Ukraine-Konflikt vom Westen zunehmend provoziert.


Moskau schlägt Alarm

US-Soldaten in der Ukraine?

die-uss-truxtun-nimmt-an-einem-nato-grossmanoever-im-schwarzen-meer-teil-Schwere Vorwürfe aus Moskau: US-Soldaten sollen als Ausbilder für das ukrainische Militär in das krisengeschüttelte Land gereist sein. Gleichzeitig startet die Nato ein Großmanöver im Schwarzen Meer. Droht die ohnehin angespannte Situation zwischen Russland und den USA zu eskalieren?

Nato-Schiffe im Schwarzen Meer und US-Soldaten in Reichweite des Kriegsgebiets Donbass – Russland sieht sich im Ukraine-Konflikt vom Westen zunehmend provoziert. Zwar ist unklar, ob im Westen der Ukraine tatsächlich schon die ersten von 300 bestellten US-Militärausbildern angekommen sind. Kiew dementiert halbherzig, Washington gibt sich schmallippig. Doch Moskau ist überzeugt von der Truppenpräsenz und schlägt Alarm.

Waffenlieferungen bedeuten „kolossalen Schaden“

Die militärischen Drohgebärden des Westens und die in den USA diskutierten Waffenlieferungen für die Ukraine seien eine Gefahr für den Friedensprozess, warnt Russland. Wenn die Bevölkerung im Donbass von US-Waffen getötet werde, dann entstünde ein „kolossaler Schaden“ für das Verhältnis zwischen Moskau und Washington, donnert das russische Außenamt.

Es gibt kaum Zweifel, dass die Russen bei der Ankunft von Ausbildern aus den USA und Großbritannien auch ihren Einsatz in dem Konflikt erhöhen. Von Waffenlieferungen ganz zu schweigen. Russland fühlt sich längst auch durch die verstärkte Aktivität der Nato im Baltikum unter Druck. Wohl auch deshalb beginnen nun neue Militärmanöver in mehreren Teilen des Riesenreiches. Und auch die vom Kreml gesteuerten Medien sind im Grunde seit Monaten im Kampfmodus.

Lässt sich Obama weiter vorführen?

Das Pentagon gibt sich zunächst bedeckt. Vor zwei Wochen waren die Vorbereitungen der Ausbildungsmission für ukrainische Kampftruppen vorübergehend gestoppt worden, hatte der Kommandeur der US-Truppen in Europa, Generalleutnant Ben Hodges, eben noch in Berlin erklärt. Damit sollte dem Friedensabkommen von Minsk eine Chance gegeben werden.

Schon beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Weißen Haus wurde aber deutlich, dass die Geduld der Amerikaner mit Blick auf die zäh ausgehandelte Waffenruhe in der Ukraine nicht endlos sein würde. US-Präsident Barack Obama, der bis heute auf einen außenpolitischen Coup wartet, will nicht schon wieder als Zauderer dastehen. Seit Monaten werfen ihm seine Gegner im Kongress vor, sich vom russischen Präsidenten Wladimir Putin im Ukraine-Konflikt an der Nase herumführen zu lassen.

Der Kremlchef weist zum Beispiel immer wieder Vorwürfe zurück, reguläre russische Soldaten kämpften an der Seite der Separatisten im Kriegsgebiet Donbass. Moskau legt Wert auf den Unterschied, dass zwar Russen dort freiwillig im Einsatz sein könnten, aber es keinen Marschbefehl gebe.

Putin besteht auf Minsker Abkommen

Wohl auch mit Blick auf diese russische Schützenhilfe wird die Diskussion um die Lieferung defensiver Waffen in Washington immer lauter geführt. Diese Woche sprach sich Martin Dempsey, ranghöchster General des US-Militärs, in deutlichen Tönen dafür aus. Die Regierung solle „unbedingt“ darüber nachdenken, empfahl der Generalstabschef. Denn letztlich sei Putins Ziel, das Nato-Bündnis zu schwächen.

„Das stärkste, was wir nun tun können, ist Kiew mit defensiven Waffen auszustatten“, sagte zuletzt auch der Demokrat Eliot Engel, ranghohes Mitglied im auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses. Ob das Außenministerium das ähnlich sieht, verrät die dortige Europa-Beauftragte Victoria Nuland bislang nicht. Das State Department habe seine Empfehlung an das Weiße Haus aber bereits abgegeben. Das letzte Wort hat Obama – doch hält er sich eine Entscheidung nach wie vor offen.

Vor neuen Gesprächen über den in Minsk vereinbarten Friedensprozess an diesem Freitag in Berlin pocht Putin darauf, dass das Abkommen vom 12. Februar punktgenau umgesetzt wird. Doch die Waffenruhe bleibt brüchig, die Stimmung in der Ukraine aufgeheizt.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat nun angeordnet, die Armee um ein Drittel auf 250.000 Mann aufzustocken. Immerhin hat er nicht nur einmal versprochen, abtrünnige Gebiete wieder unter ukrainische Kontrolle bringen zu wollen. Wohl auch deshalb lässt er nun Schattenbehörden mit Zivilisten und Militärs gründen. Sie sollen im Fall eines militärischen Erfolges dann die Führung in den Regionen Donezk und Luhansk übernehmen. Die Russen warnen nun erneut davor, den Konflikt mit Gewalt lösen zu wollen. Sie sehen offiziell nur einen Weg – und der heißt: Dialog der Konfliktparteien.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_73161276/moskau-schlaegt-alarm-us-soldaten-in-der-ukraine-.html

Gruß an die, die sich nicht provozieren lassen

TA KI

Nato warnt Putin vor nächstem Schritt


Republik Moldau im Visier? Nato warnt Putin vor nächstem Schritt

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Erstmals seit langem schweigen im Osten der Ukraine die Waffen. Doch bahnt sich jetzt in Moldau ein weiterer Konflikt an? Die Nato wirft Wladimir Putin Stimmungsmache vor.

Die weitgehende Einhaltung der Waffenruhe in der Ostukraine ist von erneuten scharfen Äußerungen auf diplomatischer Ebene überschattet worden. Nachdem am Mittwoch keine der Konfliktparteien neue Todesopfer gemeldet hatte, warf US-Außenminister John Kerry Russland vor, mit „Landeinnahmen zu versuchen, die Ukraine zu destabilisieren“. Die Nato warnte unterdessen vor einer russischen Aggression in der Republik Moldau, die zwischen der Ukraine und Rumänien liegt.

Kerry äußerte sich vor dem Auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses und sagte, weder die prorussischen Rebellen noch die russische Regierung hielten sich an das Minsker Friedensabkommen. Der russische Präsident Wladimir Putin verfolge außerdem eine Politik, „die alle internationalen Normen“ zum Respekt territorialer Integrität verletze. Er warf ihm vor, in den Gebieten Lugansk, Donezk und zuletzt Debalzewe „Landeinnahmen direkt erlaubt, dazu ermutigt und sie erleichtert“ zu haben.

 

Der Nato-Oberbefehlshaber in Europa, Philip Breedlove, warf Putin unterdessen vor, in der Ostukraine schweres Gerät zu stationieren. Er sprach von „über tausend Kampffahrzeugen, russischen Truppen“ sowie „Luftverteidigung und Artillerie“. Putin habe damit die militärische Latte „sehr hoch“ gehängt, sagte Breedlove vor Journalisten im Pentagon.

Russische „Kampagne“ in Moldau?

Zuvor hatte er vor dem Verteidigungsausschuss des US-Repräsentantenhauses bereits vor einer russischen Aggression in der Republik Moldau gewarnt. Die im abtrünnigen Gebiet Transnistrien stationierten russischen Truppen seien dort, „um Moldau von einer Annäherung an den Westen abzuhalten“, sagte er. Moskau betreibe dort bereits eine „breite Informationskampagne“.

 

Die etwa 3,5 Millionen Einwohner zählende Republik Moldau liegt als Binnenstaat zwischen der Ukraine und Rumänien. Zuletzt gewannen proeuropäische Kräfte die Parlamentswahl. Transnistrien an der Grenze zur Ukraine hatte im Jahr 1990 seine Unabhängigkeit von Moldau erklärt. Der Großteil der dortigen Bevölkerung ist russischsprachig. Seit mehr als 20 Jahren sind russische Truppen in Transnistrien stationiert.

Erstmals schweigen die Waffen

Bereits Mitte Februar sollte eigentlich gemäß des Minsker Abkommens eine Waffenruhe in Kraft treten. Jedoch war seitdem weiter gekämpft worden, insbesondere um die Stadt Debalzewe, die die prorussischen Separatisten schließlich einnahmen. Am Mittwoch verzeichneten beide Seiten dann erstmals eine relative Ruhe, zudem erklärten die Rebellen, sie hätten mit dem Abzug schwerer Waffen begonnen.

Am Donnerstag empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin den rumänischen Präsidenten Klaus Iohannis. Bei dem Treffen dürfte es ebenfalls um den Ukraine-Konflikt und die Lage in Moldau gehen.

Quelle: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6210112/nato-warnt-putin-vor-naechstem-schritt.html

Gruß an Präsident Putin

TA KI

Russland kündigt Truppenverstärkung an


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Russland will seine Truppen als Reaktion auf die veränderte Sicherheitslage in strategisch wichtigen Regionen des Landes verstärken. Auslöser für diese Pläne sei die militärische und politische Situation rund um Russland, zitierte die Nachrichtenagentur Tass Aussagen des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu bei einer Tagung in seinem Ministerium.

Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow kündigte an, er werde nicht zulassen, dass die USA oder die Nato militärisch die Oberhand über sein Land gewönnen. Trotz der wirtschaftlichen Probleme seines Landes solle das Militär allein dieses Jahr über 50 neue, atomar bestückte Interkontinental-Raketen erhalten.

Ausgaben von 300 Milliarden Dollar geplant

Schoigu bekräftigte Pläne von Präsident Wladimir Putin für ein knapp 300 Milliarden Dollar teueres Programm zur Aufrüstung der russischen Armee. „Wir planen, das Rüstungsprogramm umzusetzen und bis 2020 über die beabsichtigte Zahl moderner Waffensysteme zu verfügen“, sagte er. Das Vorhaben sieht vor, mindestens 70 Prozent der Waffen und Ausrüstung der Streitkräfte zu erneuern.

Gerassimow warf dem Westen vor, neue Formen der Aggression gegen sein Land anzuwenden. Dazu zähle auch die wirtschaftliche Konfrontation, sagte er. Russland dürfte dieses Jahr in die Rezession stürzen. Das stark vom Energie-Export abhängige Land leidet unter dem Ölpreisverfall und Sanktionen, die die EU und die USA wegen der Ukraine-Krise verhängt und im Falle der EU gerade erst wieder verlängert haben.

Im Osten der Ukraine dauerten die heftigen Kämpfe unterdessen an. Beim Beschuss eines Kulturzentrums und eines Oberleitungsbusses in Donezk, der Hauptstadt des Rebellengebiets, wurden mindestens sechs Menschen getötet. Fünf Soldaten kamen nach Aussage des ukrainischen Militärs bei Kämpfen nahe der strategisch wichtigen Städte Debalzewe und Mariupol um, weitere 23 wurden verwundet. Ein Treffen der Kontaktgruppe in Minsk wurde abgesagt.

Erneut Tote in Donezk

In Donezk gab es zunächst unterschiedlich Angaben zur Zahl der Toten nach dem jüngsten Beschuss. Ein Reuters-Kameramann sah in der Nähe des Kulturzentrums fünf Leichen. Bei dem beschädigten Oberleitungs-Bus sah der Kameramann eine weitere Leiche.

Die prorussischen Separatisten, die die Millionenstadt beherrschen, sprachen dagegen von mindestens sieben Toten, darunter zwei in dem Bus. Das ukrainische Militär äußerte sich zu dem Vorfall zunächst nicht.

Separatisten beschießen Armee-Stellungen

Zuvor hatte die Armee fünf getötete Soldaten bei weiteren schweren Kämpfen in der Region gemeldet. Die Separatisten hätten Stellungen mit Mörsergranaten, Grad-Raketen und Artillerie angegriffen, erklärte das Militär. Die ukrainischen Truppen hielten ihre Stellungen und erwiderten das Artillerie- und Mörserfeuer, wenn sie beschossen würden.

Die Gefechte im Osten der Ukraine sind inzwischen so schwer wie seit der Vereinbarung des Waffenstillstandsabkommens von Minsk im September nicht mehr.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_72714994/russland-kuendigt-truppenverstaerkung-an.html

Gruß nach Rußland

TA KI

Antirussische Sanktionen werden immer unmoralischer – Dumachef Naryschkin


300683358Die gegen Russland verhängten Sanktionen werden vor dem Hintergrund der neuerlichen Offensive Kiews gegen Donbass immer unmoralischer, wie der Vorsitzende der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Sergej Naryschkin, am Dienstag bei der Eröffnung der Frühjahrstagung der Staatsduma sagte.

Die Intensität der Feuerangriffe in dieser ostukrainischen Region hat ab dem 9. Januar zugenommen. Auch Wohnviertel von Donezk werden beschossen.
Laut Naryschkin bleibt die vom Westen zugesagte bedeutende Wirtschaftshilfe für die Ukraine eine bloße Versprechung. Zugleich würden in Kiew Aufrufe zu einer neuen Offensive gegen Donbass laut.

„Umso unmoralischer werden die gegen Russland verhängten Sanktionen, die in Verletzung aller Grundsätze und Normen des Völkerrechts weiter gelten. Wir haben es dabei mit keinem Irrtum, sondern mit dem Versuch zu tun, zielgerichtet den russlandfeindlichen politischen Kurs zu etablieren“, so Naryschkin.

Im Interesse gefährlicher Illusionen und völlig unnatürlicher Aufgaben, würden die Behörden der EU-Länder seit Monaten ihre eigene Wirtschaft zum Opfer bringen und ihre Bürger belügen, so der Dumachef.

Trotz der zügellosen Propaganda nimmt die Zahl derjenigen zu, die die wahre Lage der Dinge erkennen“, so Naryschkin.

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20150120/300682968.html

Gruß an die, die des Pudels Kern erkennen

TA KI

Ukraine: Kämpfe um Donezk eskalieren – Tote bei Gefechten am Flughafen


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Trotz der vereinbarten Waffenruhe haben sich die Kämpfe in der ostukrainischen Industriemetropole Donezk wieder verschärft. Das Militär und die Milizen werfen sich gegenseitig vor, an einem Tag insgesamt mehr als 100 Mal das Feuer eröffnet zu haben. Die Stadtverwaltung berichtet von vielen Zerstörungen durch den andauernden Artilleriebeschuss.

Die ganze Nacht seien Schüsse aus schweren Waffen und starke Explosionen zu hören gewesen, teilte die Stadtleitung am Sonntag mit. Angaben über mögliche Opfer lägen vorerst nicht vor. „Um 10.00 Uhr am Sonntag ist die Situation in Donezk sehr angespannt“. Der Geschützdonner dauere immer noch an. Es gebe neue Zerstörungen in Wohnvierteln, Schäden an Infrastruktur und Kommunikationen, so die Stadtleitung weiter. Mehrere Stadtviertel seien ohne Strom. Die Reparaturteams könnten wegen des andauernden Artilleriebeschusses beschädigte Umspannwerke nicht erreichen.

Das Pressezentrum der ukrainischen „Anti-Terror-Operation“ beschuldigte die Milizen, in den vergangenen 24 Stunden die Stellungen der Regierungskräfte 69 Mal unter Beschuss genommen zu haben. Die Donezker Volkswehr teilte ihrerseits mit, dass das ukrainische Militär innerhalb von 24 Stunden 32 Mal die Waffenruhe gebrochen habe. Die ukrainische Armee habe den Stadtkern von Donezk beschossen, aber auch versucht, die Stellungen der Milizen am Flughafen und in Marjinka (westlich von Donezk) zu stürmen, teilte ein Volkswehrsprecher am Sonntag der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit. Die Angriffe seien abgewehrt worden.

Juri Birjukow, Berater von Präsident Pjotr Poroschenko, teilte hingegen mit, dass die Nacht am Donezker Flughafen „relativ ruhig verlaufen“ sei. Das Militär habe in der Nacht 21 Verletzte und zwei Tote vom Flughafen in Sicherheit gebracht. Am Samstag hatte Birjukow bereits informiert, dass drei tote und 23 verletzte Soldaten vom Flughafen abgeholt worden seien.

Der militärische Konflikt in der Ost-Ukraine war kurz nach dem Februar-Umsturz in Kiew ausgebrochen. Die neue ukrainische Regierung schickte Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk, weil diese den nationalistisch geprägten Umsturz nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten sind laut UN-Angaben mehr als 4800 Zivilisten ums Leben gekommen. Hunderttausende Menschen sind nach Russland geflohen. Zudem gibt es mindestens 430.000 Binnenvertriebene und Zerstörungen in Wohngebieten. Die Konfliktgegner vereinbarten bereits zweimal unter Vermittlung der OSZE und Russlands eine Waffenruhe. Der jüngste Waffenstillstand trat am 9. Dezember in Kraft. Doch Anfang Januar eskalierte die Situation wieder.

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20150118/300653308.html

Gruß an die Standhaften

TA KI

 

Flughafen von Donezk weiter umkämpft


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Während Kiew über weitere Kämpfe um den Flughafen von Donezk berichtet, wo ukrainische Militärs weiterhin ihre Positionen verteidigen, wollen die Milizen die vollständige Kontrolle über den Flughafen hergestellt haben.

„Die Situation im Raum der Antiterroroperation (ATO) ist zwar kompliziert, sie wird aber von den ATO-Kräften kontrolliert“, teilte das Pressezentrum der ukrainischen Streitkräfte am Freitagabend auf seiner Facebook-Seite mit. „Die heftigsten Kämpfe wurden im Laufe des ganzen Tages im Donezker Flughafen beobachtet. Die Milizen bemühten sich vergeblich, die ukrainischen Helden aus dem neuen Terminal zu verdrängen. Derzeit dauern die Kämpfe um den Flughafen an.“

Laut Berichten der Militärs wurde der Flughafen aus Granatwerfern und Grad-Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zu bewaffneten Zusammenstößen kam es beim Ort Marjinka in der Nähe des Flughafens. Die Orte Peski, Opytnoje und Tonenkoje wurden von Artillerie beschossen.

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20150117/300648539.html

Gruß an die Menschen

TA KI

Die Kräfte Noworossijas übernehmen die Kontrolle über den grössten Teil des neuen Terminals des Donezker Flughafens


vom Saker

Es scheint, als hätten die Leute von Noworossija den ganzen Donezker Flughafen unter Kontrolle gebracht, mit Ausnahme einiger Stockwerke des neuen Terminals, in denen die Ukrainer von oben und unten umzingelt sind. Schaut Euch diese Aufnahmen an, die zeigen, wie die Kräfte Noworossijas die verbleibenden Ukrainer mit Sprengstoffen und Panzerabwehrwaffen erledigen. Das braucht wirklich keine Übersetzung; es sind vor allem Kampfaufnahmen, und die Soldaten aus Noworossija erklären, was sie tun.

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/novorossiya/die-kraefte-noworossijas-uebernehmen-die-kontrolle-ueber-den-groessten-teil-des-neuen-terminals-des-donezker-flughafens/

Gruß an die Widerständler

TA KI

Lawrow: Donezk und Lugansk in Prozess der politischen Regelung einbeziehen


300369783Die politische Regelung in der Ukraine kann nach Ansicht des russischen Außenministers Sergej Lawrow nur bei einem direkten Dialog zwischen Kiew und den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk erfolgreich sein.

Das betonte er am Montagabend, nach Abschluss des Treffens der Außenminister Russlands, der Ukraine, Deutschlands und Frankreichs in Berlin.

Donezk und Lugansk „müssen sich als vollwertig in diesen Prozess einbezogene gleichberechtigte Partner fühlen“, so Lawrow.

Seiner Auffassung nach nimmt bei allen Teilnehmern des Vierertreffens „die Einsicht zu, dass es kompliziert werden wird, Vereinbarungen zu einzelnen Fragen zu erzielen, solange kein allseitiger verfassungsmäßiger Prozess begonnen hat, an dem alle Regionen und politischen Kräfte der Ukraine teilnehmen müssen“.

Dieser Prozess „muss den Rahmen schaffen, der die Möglichkeit bieten wird, alle Aufgaben bei der Umsetzung eines jeden Punktes der Minsker Vereinbarungen in den richtigen Kontext zu  bringen, einschließlich der Waffenruhe, des Abzugs der schweren Kampftechnik, einer effektiveren Lieferung von Hilfsgütern, der Freilassung der Geiseln, der Gewährleistung des Sonderstatus der Volksrepubliken Donezk und Lugansk und der Regelung der Probleme der wirtschaftlichen Wiederherstellung der Region Donbass“, betonte

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20150113/300554831.html

Gruß an die Russen

TA KI

 

Donezk: Ukrainisches Militär bricht Waffenruhe mehr als 80 Mal


Die ukrainische Artillerie hat in den vergangenen 24 Stunden die Waffenruhe im Donbass 82 Mal gebrochen, unter den Zivilisten gibt es Tote und Verletzte, wie das Verteidigungsministerium der selbsterklärten Volksrepublik Donezk mitteilte.

„Die ukrainischen Regierungstruppen haben die Waffenruhe 82 Mal gebrochen. Sechs Zivilisten sind betroffen, darunter zwei Tote und ein verletztes Kind von 14 Jahren“, sagte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums der Volksrepublik Donezk  der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Nach seinen Worten wurden Wohnhäuser in Donezk in den vergangenen 24 Stunden 62 Mal von Artilleriegeschossen getroffen. Dem Vertreter des Verteidigungsministeriums zufolge hat das ukrainische Militär Rohr- und reaktive Artillerie eingesetzt. Seit dem 3. Januar seien in Donezk drei Zivilisten getötet und weitere 17 verletzt worden, teilt die Stadtverwaltung von Donezk mit. Außerdem verweist ein Sprecher der Verwaltung darauf, dass die Stadt seit dem 7. Januar mit zunehmender Intensität beschossen werde.
Der Stab der Volksrepublik Donezk berichtet inzwischen, dass die Regierungstruppen die Waffenruhe in den vergangenen 24 Stunden 50 Mal gebrochen haben. „Die ukrainische Seite beschoss systematisch Stellungen der Volksmilizen und Objekte der zivilen Infrastruktur und hat damit die Vereinbarungen über die Feuereinstellung verletzt. Mindestens  47 Einsätze von Waffen sind festgestellt worden“, sagte ein Vertreter des Stabs. In der vergangenen Nacht haben Regierungstruppen Siedlungen um Donezk mehr als 20 Mal beschossen. Es seien „Artillerie- und Panzergeschütze, Granatenwerfer und Schusswaffen eingesetzt worden.“
Die ukrainischen Regierungstruppen berichten ihrerseits, dass ihre Stellungen innerhalb der vergangenen 24 Stunden 63 Mal beschossen worden seien. „In den vergangenen 24 Stunden haben illegale bewaffnete Formierungen Stellungen unserer Soldaten insgesamt 63 Mal beschossen. Dabei muss angemerkt werden, dass von 1 Uhr nachts bis zum frühen Morgen eine Waffenstille zu beobachten war. Innerhalb dieser wenigen Stunden war kein einziger Schuss zu hören“, äußerte Leonid Matjuchin, offizieller Vertreter der Sonderoperation der ukrainischen Regierungstruppen, am Montag.

Warschau will Polnischstämmige aus Ukraine evakuieren


Polen will im Januar mehr als 200 Ukrainer mit polnischen Wurzeln aus der Ostukraine evakuieren. Es soll alles unternommen, um die Menschen aus dem Konfliktgebiet in Sicherheit zu bringen.

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Polen will im Januar mehr als 200 Ukrainer mit polnischen Wurzeln aus der Ostukraine evakuieren. Es werde alles unternommen, um die Menschen aus dem Konfliktgebiet zu Jahresbeginn in Sicherheit zu bringen, sagte Außenminister Grzegorz Schetyna in Warschau. Die geplante Hilfsaktion war Thema der vorangegangenen Kabinettssitzung.

Innenministerin Teresa Piotrowska erklärte, die Flüchtlinge sollten zunächst etwa sechs Monate in Aufnahmezentren untergebracht werden und, falls erforderlich, mit Sprachkursen auf einen dauerhaften Aufenthalt in Polen vorbereitet werden.

Die Ukraine grenzt im Westen an Polen. Seit Ausbruch der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten kamen mehr als 4700 Menschen ums Leben. In der Region um die ostukrainische Stadt Donezk liefern sich prorussische Separatisten mit der ukrainischen Armee nach wie vor heftige Gefechte, eine diplomatische Lösung ist weiter nicht in Sicht.

In der betroffenen Region sollen rund 200 Personen leben, die zwar keinen polnischen Pass haben, jedoch polnische Wurzen nachweisen könnten. Dieser Personenkreis komme nun für die Evakuierung infrage, hieß es in Warschau. Diejenigen, die in der Ukraine eine Rente bezogen haben, sollen das Äquivalent von der polnischen Sozialversicherungsanstalt erhalten, erklärte die polnische Innenministerin.

Wegen der großen Preisunterschiede zwischen Polen und der Ukraine dürfte dies den meisten der in Sicherheit gebrachten Menschen jedoch kaum zum Überleben reichen. Teresa Piotrowska, Warschaus Innenministerin, appellierte deshalb an den guten Willen von Firmen und Institutionen, die den Flüchtlingen bei der Suche nach Arbeitsplätzen und Wohnungen helfen sollten.

Die polnischstämmigen Ukrainer sollen eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, die ihnen legale Jobs erlauben wird. Die polnische Regierung hat für die Evakuierungsmaßnahmen umgerechnet rund 930.000 Euro veranschlagt. Warschau hat sich in der Vergangenheit mehrfach besorgt über das aggressive Vorgehen Russlands in der Ukraine zu Wort gemeldet – und ein stärkeres Engagement der Nato gefordert.

Ein genaues Datum der Evakuierung, die ursprünglich für Ende Dezember geplant war, ist noch nicht bekannt. Es hängt aber vor allem von der Sicherheitslage in der Ukraine ab. „Die Regierung wird alles tun, um die Evakuierung im Januar durchziehen zu können“, sagte der Außenminister und löste damit Kritik der Opposition aus, die der Regierung Trägheit vorwirft.

Laut Berichten der polnischen Presseagentur PAP sitzen die Ukrainer polnischer Abstammung bereits seit Ende Dezember auf gepackten Koffern. Der Winter im Osten der Ukraine ist hart und auf den Straßen von Donezk wird täglich geschossen. Viele haben ihren ganzen Haushalt verkauft, um in Polen ein neues Leben beginnen zu können.

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article135902558/Warschau-will-Polnischstaemmige-aus-Ukraine-evakuieren.html

Gruß an die, die erkennen daß es „fünf nach Zwölf“ ist

TA KI

Kiew rüstet weiter. Ukraine-Konflikt verschärft sich


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Die Gespräche der Ukraine-Kontaktgruppe gelten als Schlüssel für eine friedliche Lösung des Konflikts in der Ostukraine. Auch Deutschland unterstützt sie. Nun platzt eine wichtige Runde. Sprechen nun vor allem wieder die Waffen?

Eine stabile Waffenruhe haben die Minsker Friedensgespräche bisher für die ukrainische Konfliktregion Donbass nicht gebracht. Vielmehr werfen sich die ukrainischen Regierungstruppen und die prorussischen Separatisten vor, die Feuerpause nur zu nutzen, um sich auf neue Kämpfe vorzubereiten. Die Lage heizt sich zusätzlich auf, durch den Nato-Kurs der Ukraine und eine neue Militärdoktrin Russlands.

Ist das Format der Friedensgespräche der Kontaktgruppe in der weißrussischen Hauptstadt Minsk jetzt endgültig gescheitert?

Neue Verhandlungen sind erst einmal nicht in Sicht. Offiziell gibt es aber die Ukraine-Kontaktgruppe noch, in der auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eine tragende Rolle spielt. Aber nach einer drei Monate langen Pause hat eine fünfstündige Sitzung in der weißrussischen Hauptstadt Minsk im Grunde keine Fortschritte gebracht. Vereinbart wurde nur ein Austausch der Gefangenen.

Droht jetzt ein Krieg, wenn die Konfliktparteien nicht mehr miteinander reden?

Ein neues Blutvergießen schließt niemand aus. Der prorussische Separatistenführer Alexander Sachartschenko sagte am Rande der Gespräche immer wieder, dass er den ukrainischen Regierungstruppen nicht traue. Er wirft ihnen vor, einen Angriffskrieg auf den Donbass vorzubereiten. Sachartschenko hatte etwa die jüngsten Flughafensperrungen in der Ostukraine als Zeichen für Waffenlieferungen von Nato-Staaten interpretiert.

Haben die prorussischen Separatisten denn gegen das ukrainische Militär eine Chance?

Ohne russische Hilfe können sie gegen die ukrainischen Truppen nichts ausrichten. Der prowestliche Präsident Petro Poroschenko wies die Rüstungsbetriebe des Landes an, auch ohne Lohnzahlungen rund um die Uhr Panzer und andere Waffen zu produzieren. Zudem kündigte er an, Rüstungsgüter gegen Kredite im Westen einzukaufen. Dagegen kommen die Separatisten nicht an.

Wird Russland, das gerade seine Militärdoktrin geändert hat, mit eigenen Streitkräften eingreifen?

Bisher hat Russland stets Befürchtungen zurückgewiesen, es könne in die Ukraine einmarschieren. Allerdings führt die von Kremlchef Wladimir Putin bestätigte Doktrin neue Gefahren auf. Dazu gehört nun die Ukraine, die einen Nato-Beitritt anstrebt. Dass es zu einem Krieg zwischen der Ukraine und Russland kommt, wird weder in Kiew noch in Moskau ausgeschlossen. Die von der EU und der USA unterstützte ukrainische Regierung betont sogar, dafür gerüstet zu sein.

Warum können sich denn die Separatisten und die ukrainische Regierung nicht auf Frieden einigen?

Die Ukraine will den Zerfall des Landes verhindern. Die Separatisten in den russischsprachigen Regionen Donezk und Lugansk streben aber nach Unabhängigkeit. Dort ist die Ablehnung eines Nato- und EU-Beitritts der Ukraine traditionell groß. Die prowestliche Führung in Kiew dagegen kämpft darum, die Kontrolle über die auch wegen des Kohlebergbaus wichtige Ostukraine zurückzuerhalten. Der Sekretär des nationalen Sicherheitsrates in Kiew, Alexander Turtschinow, hat zudem angekündigt, auch die von Russland im März annektierte Schwarzmeerhalbinsel Krim „befreien“ zu wollen. Das würde die Atommacht Russland gemäß ihrer Doktrin als klaren Angriff verstehen.

Es gab doch Friedensgespräche, woran sind die gescheitert?

Im prowestlichen Lager in Kiew gibt es zwar Kräfte, die für eine diplomatische Lösung des Konflikts eintreten. Andere Vertreter wiederum sehen nur eine militärische Lösung – sie haben kein Interesse an Verhandlungen mit „Terroristen“, wie sie die Aufständischen nennen. Ganz schwierig war und bleibt die Lage etwa an dem strategisch wichtigen Flughafen in Donezk, den die Regierungstruppen kontrollieren. Allerdings erheben auch die Separatisten Anspruch auf den Airport.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Ukraine-Konflikt-verschaerft-sich-article14218901.html

Gruß an die Russen

TA KI

Ukraine streicht staatliche Leistungen im Osten des Landes


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Die ukrainische Regierung stellt mit dem 1. Dezember alle staatlichen Leistungen in den von den Aufständischen kontrollierten Gebieten im Osten des Landes ein. Es werden keine Renten und Sozialhilfen mehr gezahlt, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.

Nach UN-Angaben leben rund 5,2 Millionen Menschen in den Konfliktgebieten. Unter ihnen gibt es nicht nur Menschen, die die Unabhängigkeit der Volksrepubliken Donezk und Lugansk unterstützen, sondern auch Kinder und Alte, die die Region nicht verlassen können.

Wie es in einem UN-Bericht heißt, sind 546.000 Menschen vor dem Winter in den Nachbarländern untergekommen. Mehr als 490.000 Einwohner des Donezbeckens sind in andere ukrainische Regionen geflohen.

Der Nationale Sicherheitsrat der Ukraine berichtete vor einigen Tagen, wie die Menschen im Osten des Landes trotz der Aufhebung der staatlichen Hilfen versorgt werden sollen. Dem Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats, Andrej Lyssenko, zufolge können die Menschen, die in den von Aufständischen kontrollierten Gebieten leben, ihre Renten und Sozialhilfen in den „befreiten Regionen des Donezbeckens bzw. in anderen ukrainischen Regionen, wo sie eine Anschrift haben“ beziehen.

Laut Vertretern von Freiwilligenorganisationen ist dies kaum realistisch. Für die von den Aufständischen kontrollierten Regionen gelten Reisebeschränkungen. Zudem sei es für die Einheimischen gefährlich, ihren Wohnort zu verlassen und später zurückzukehren. Die Aufständischen seien gegen diesen „Pendelverkehr“.

Die Anführer der selbsternannten Volksrepubliken räumten zwar früher ein, kein Geld zu haben, um die Löhne, Renten und Sozialhilfen auszuzahlen, und forderten Finanzhilfen aus dem ukrainischen Staatshaushalt, doch das Oberhaupt der Volksrepublik Donezk Alexander Sachartschenko unterzeichnete vor einigen Tagen ein Dokument über Sozialhilfen. So  können ab dem 1. Dezember Behinderte der Kategorie 1 und 2 mit 1000 Griwna (rund 67 US-Dollar) und Behinderte der Kategorie 3 mit umgerechnet rund 60 US-Dollar rechnen. Kiew zufolge handelt es sich um ein illegales Drucken der ukrainischen Nationalwährung. Das könnte zur Verschärfung der  Blockade der Region führen, wodurch sich die Lage der friedlichen Einwohner weiter verschlechtert.

Laut einem freiwilligen Helfer im Donezbecken glauben viele Menschen im Osten, dass die Aufständischen sie von den Faschisten befreit haben. Wie der Gouverneur des Gebietes Lugansk, Gennadi Moskal, vor kurzem mitteilte, sind rund fünf Jahre notwendig, um die Menschen von dieser Position abzubringen. Nach Angaben des freiwilligen Helfers haben die russischen Hilfslieferungen bislang kaum Wirkung gezeigt. Seit August sind rund 1000 Lastwagen, die weder vom Roten Kreuz noch von den ukrainischen Grenzsoldaten überprüft wurden, ins Donezbecken gefahren. Kiew zufolge sind die Hilfslieferungen ausschließlich für die Aufständischen bestimmt. Wie es in den Volksrepubliken heißt, handelte es sich um Lebensmittel für die Bevölkerung. Russische Quellen schließen nicht aus, dass ein bedeutender Teil der Hilfslieferungen gestohlen wird.

Bislang hat niemand einen realistischen Ausweg aus der Situation vorgeschlagen. Die ukrainische Regierung bildete Ende November eine Agentur zum Wiederaufbau der Gebiete im Donezbecken, die nicht von den Aufständischen kontrolliert werden.

Vor einigen Tagen wurde bekanntgegeben, dass die Wiederaufbauprojekte von internationalen Organisationen finanziert werden könnten. Die Europäische Investitionsbank (EIB) erwäge die Bereitstellung von 200 Millionen Euro für das Donezbecken, so das ukrainische Ministerium für regionale Entwicklung. Wie die Ostukraine-Beauftragte des ukrainischen Präsidenten, Irina Geraschtschenko, betonte, erhofft sich Kiew von internationalen Geldgebern1,5 Milliarden Euro für den Wiederaufbau der Gebiete Donezk und Lugansk.

Quelle: http://de.ria.ru/zeitungen/20141201/270116361.html

Gruß an die Sanktionierten

TA KI

Wer bist du, Schütze? Gespräch mit Igor Strelkow


Was die Süddeutsche Zeitung und von dort abschreibend T-Online daraus machen, ist einfach nur eine Schande.

Da es ein langes Interview ist, beginne ich wieder schrittweise zu übersetzen. Die noch unübersetzten Teile verbleiben im Original.


Ein Gespräch zwischen dem Chefredakteur der Zeitung “Sawtra” (Morgen) und dem ehemaligen Verteidigunsminister der Donezker Volksrepublik.

Alexander Prochanow: Igor Iwanowitsch, ich war gerade in Neurussland. Und bei der Rückkehr habe ich begonnen zu zählen, Zeuge von wie vielen Kriegen ich war. Ich kam auf sechzehn. Beginnend mit Damansk, Dshalanaschkol, Afghanistan … Donezk, Lugansk ist der sechzehnte. Und jeder dieser Kriege hat sein eigenes Gesicht (wie eine eigenen Charakter – jeder Krieg). Und das ist irgendeine Substanz, die ihre Subjektheit hat, ihr Schicksal, ihre Entwicklung, ihre Erinnerung. Fühlen Sie auch, dass der Krieg gewisse Züge hat, die über die Technologie des Krieges hinausgehen? Wie würden Sie den Donezker Krieg in seinen Phasen, Etappen, Emotionen beschreiben?

Igor Strelkow: Das ist mein fünfter Krieg. Es gab zwei tschetschenische, Pridnestrowje und Bosnien. Ich würde seine Ähnlichkeit – szenarische Ähnlichkeit – mit dem Bosnien-Krieg hervorheben. Als Jugoslawien zerfiel und die Parade der Souveränitäten der serbischen Republiken begann, wollten einige Regionen nicht in die moslemisch-kroatische Föderation und begannen einen Aufstand. Diese Republiken unterdrückten die bosnischen Muslime und Kroaten mit militärischer Gewalt. Und, als ihnen die jugoslawische Armee zu Hilfe kam, wurde sie vor Sarajewo, Vukovar und Dubrovnik angehalten. Sie hielt nicht deswegen an, weil sie auf ernsthaften Widerstand traf, sondern weil das das direkte Eingreifen der NATO hätte auslösen können. Die Armee wurde abgezogen, überließ aber ihre Waffen den Serben. Die Situation ist jetzt sehr ähnlich. Und möge Gott helfen dass sie nicht genauso endet. Weil, als die Armee abgezogen war, konnten sich die Serben nicht organisieren. Es folgte ein langer Abnutzungskrieg. Und dann ging er schnell zu Ende – die Kroaten zerschlugen alle der Reihe nach.

Alexander Prochanow: Aber da gab es den Faktor der Gewalt. NATO-Truppen und Kontingente, Bombardierungen … In welchen Phasen entwickelte sich der jetzige Krieg?

Igor Strelkow: Zuerst wollte niemand kämpfen. Die ersten zwei Wochen verliefen unter Versuchen beider Seiten, einander zu überzeugen. In den ersten Tagen in Slawjansk waren sowohl wir als auch sie extrem vorsichtig mit der Anwendung von Waffen. Die erste Auseinandersetzung gab es mit SBU-Leuten, die uns zu kriegen versuchten, aber in einen Hinterhalt gerieten. Nicht mal ein Hinterhalt, einfach nur Gegenwehr, auf die sie nicht gefasst waren. Sie erlitten Verluste und verschwanden. Danach war Ruhe. Die Ukrainer begannen, Kontrollposten zu errichten, in unserer Umgebung machte das die 25. Luftlandebrigade. Aber die waren auch nicht scharf darauf zu kämpfen. Wir konnten zuerst eine Aufklärungstruppe entwaffnen, dann eine Kolonne. Das war wirklich eine Entwaffnung. Unter der Bedrohung durch Maschinenpistolen, unter der Gefahr, dass die Technik abgefackelt wird, schreckten sie vor einem Kampf zurück und wurden von uns entwaffnet.

Trotzdem ließen wir lange ihre Kontrollposten in Ruhe, und sie zeigten keine Aggressionen. Das waren die ersten Schritte.

Dann begann der “Rechte Sektor” Diversantengruppen zu uns zu schicken – es begannen Schusswechsel. Die Nationalgarde gab es noch nicht – nur den “Rechten Sektor”. Die ukrainische Seite ging sehr vorsichtig vor, Schritt für Schritt tastete sie sich vor, und beobachtete wie sich Russland verhält. Im ersten Monat gab es keinen Beschuss von Städten. Der erste Beschuss von Slawjansk fand Ende Mai statt. Vorher beschossen sie nur Dörfer, ließen Slawjansk jedoch in Ruhe. Aber nachdem sie erkannten, dass Russland nichts tut, wurde der Beschuss stärker, die Aktionen von Panzertechnik und Luftwaffe immer massiver. Anfang Juni hatten sie sich davon überzeugt, dass sich Russland nicht direkt einmischen wird, und legten voll los. Die erste massive Attacke auf Slawjansk gab es am 2. Mai. Die nächste – mit Anwendung aller Kräfte und Waffen, Panzerfahrzeugen und Panzern – fand am 3. Juni statt. Zwischen diese Angriffen gab es kleinere lokale Auseinandersetzungen.

Juni und Juli waren am schwersten. Wenn im April-Mai alles aufwärts ging, also sich das Gebiet des Aufstands vergrößerte, wir allmählich die Ortschaften der Donezker Republik kontrollierten, und die Bewegung sich ausweitete, so begannen wir im Juni, uns zurückzuziehen. Man begann, uns von allen Seiten zu bedrängen, die Kräfte des Gegners überstiegen unsere in allem. Und beim Gegner begann eine Motivation für den Kampf zu entstehen. Die Propaganda begann zu wirken. Und je weiter, umso stärker wurde die Motivation. Die Bataillone der Nationalgarde trafen auf dem Kampffeld ein. Sie waren von vornherein motiviert: Sie betrachteten den Gegner, also uns, als Moskauer Söldner. Sie waren überzeugt, dass wir aus Russland geschickt worden sind. Und dass bei uns in Slawjansk 90% aus der Umgebung, aus dem Donbass kommen, wollten sie nicht einmal glauben.

Im Juni-Juli, als es nur extrem wenig Hilfe gab, hat der Gegner riesige Kräfte herangekarrt. Und auch der Zuwachs der Kräfte war unverhältnismäßig. Beispielsweise, wenn zu uns 40 Freiwillige kamen, kamen zum Gegner 80 Maschinen. Was da drin war, ist eine andere Frage. Aber in jeder Maschine war mindestens ein Mann.

Im August, auf dem Höhepunkt der Krise, kämpften wir fast unter Bedingungen der Agonie. Wir stopften dauernd Löcher, verschlossen irgendwelche Durchbrüche. Wir waren in völliger operativer Einkreisung und konnten sie nicht zerschlagen. Und man begann schon, wie im klassischen Kessel, uns in kleinere Kessel zu zerschneiden. Allmählich wurde Gorlowka eingekreist….

Alexander Prochanow: Sie sprechen über die Phase, als Sie aus Slawjansk nach Donezk kamen?

Igor Strelkow: Ja. In dieser Phase gab es auch zwei Teile. Als mir aus Slawjansk nach Donezk kamen, gab es eine Phase der völligen Verwirrung der ukrainischen Seite. Sie hatten ihr Szenario bis ins Detail ausgearbeitet, aber wir spielten nicht mit, brachten alles durcheinander. Und nach diesem Szenario passte alles verdächtig gut zusammen für sie. Sehr verdächtig.

Was die Situation in Slawjansk betrifft …. Nachdem die ukrainische Seite die Front bei Jampol durchbrochen hatte, hingen wir schon an einem Faden, das Loch zwischen uns und Mosgowoi zu stopfen war unmöglich, dazu reichten die Kräfte nicht – mindestens eine Brigade wäre nötig gewesen. Aber wir hatten keine Reserven.

Und als sie Nikolajewka einnahmen, hatten wir keine Chancen mehr. Wir hätten eine Chance gehabt, wenn man uns massenweise Technik bereitgestellt hätte, Bewaffnung. Ich hatte drei Panzer, einer war völlig kaputt und hat keinen einzigen Schuss gemacht, nur zwei Panzer waren kampffähig. Mit ihrer Hilfe zerstörten wir einen Kontrollposten. Aber gleich nach der Zerstörung dieses Postens hat der Gegner auf alle Kontrollposten vier Panzer hingestellt. In Slawjansk hatten die Ukies sieben Kontrollposten, auf jedem vier Panzer. Jeder Kontrollposten war nach der technischen Ausrüstung und der Besatzung stärker als die gesamte Slawjansker Garnison. Am Ende der Belagerung hatte ich 9 Panzerfahrzeuge, einschließlich dieser zwei Panzer, und der Gegner hatte auf jedem Posten 7-8 Stück, einschließlich 4 Panzer. Und ich hatte die Alternative: Entweder in einer völligen Belagerung ohne Versorgung sitzenbleiben, oder abziehen. Und als der Gegner Nikolajewka eingenommen hatte, blieb uns nur ein Feldweg, und auch der wurde abgeschnitten: Wenn wir nachts auf dem Weg durchbrachen, gab es am Tag schon Posten.

Also, die Varianten. In der Einkreisung sitzen. Munition für die Schusswaffen hatten wir für härtere Kämpfe für zwei Tage, bei mittlerer Intensität – für eine Woche. Und nach den Kämpfen vor Nikolajewka blieben mir für 8 Granatwerfer 57 Granaten – weniger als für zehn Minuten pro Granatwerfer. Auch alles andere reichte nicht: Für die schweren Waffen fehlte Munition, am schlimmsten war es mit den Panzerabwehrwaffen. Die Kämpfe waren hart, es wurde viel verbraucht, und es kam kein Ersatz. Das war am 5. Juli. Die “Urlauber” kamen 40 Tage später. Wir hätten es bis zu ihrem Eintreffen nicht ausgehalten. Nicht mal die Nahrung hätte ausgereicht. Und das Wichtigste: Die ukrainische Armee vermied Kontaktkämpfe. Wenn wir selbst ihnen einen Kontaktkampf aufdrängten, dann hatten sie Verluste. Sie hatten seit der Zeit von Jampol eine andere Taktik: Sie gingen Schritt für Schritt vor, und setzten nur Panzerfahrzeuge ohne Infantrie ein. Vor den Panzerfahrzeugen gab es einen Feuerwall. Wenn die Panzerfahrzeuge auf Widerstand trafen, zogen sie sich zurück. Wieder ein Feuerwall. Und wieder Panzerfahrzeuge. Wieder ein Feuerwall – und wieder Technik.

Im Ergebnis zerstörten sie Nikolajewka systematisch. Sie beschossen mit Uragans, mit Grads, mit schwerer Artillerie. Niemand hatte so einen massiven Beschuss erwartet. Einige Wohnblöcke in der Stadt fielen einfach in sich zusammen. Die wirklichen Verluste unter der Zivilbevölkerung kennen wir nicht einmal – sie sind gewaltig.

Danach umging der Gegner Nikolajewka einfach, und ich musste die Reste der Garnison abziehen. Es war klar, dass dasselbe in Slawjansk wiederholt werden würde – es wurde schon ohne jedes Mitleid beschossen. Und ich konnte ihnen nicht antworten, weil ich keine Munition hatte. Sie hätten uns mit Stacheldraht eingeschlossen, mit Bomben zugedeckt, wie sie es mit anderen gemacht haben, die sie eingekreist haben. Und würden warten, bis wir entweder verrecken oder auszubrechen versuchen. Und ein Ausbruch unter solchen Bedingungen ist mit riesigen Verlusten verbunden, und es ist unklar, ob er gelungen wäre oder nicht. Aber in Slawjansk war der Kern unserer Brigade – eineinhalb tausend Leute, von ihnen tausend Kämpfer. In Kramatorsk waren 400 Kämpfer, in Konstantinowka etwas mehr als hundert, in Drushkowka 50, woanders gab es kleine Garnisonen von 20-30-50 Leuten. Und ich wusste, dass sich von außen keiner zu mir durchschlägt. Weder Oplot noch Wostok unterstanden mir. Besler, der in Gorlowka basierte, hatte damals etwa 350-400 Leute. Wenn ich den Kessel mit meinen eineinhalb tausend nicht durchbrechen kann, konnte er es noch weniger. Es ergab sich daraus folgendes: Wenn ich unter der Belagerung bleibe, machen mich die Ukies nach einiger Zeit fertig, und dann nehmen sie einen Ort nach dem anderen ein. Was ja faktisch schon begonnen hatte: Ich war noch nicht draußen, als sie schon Artjomowsk eingenommen hatten, wo sie ihren Mann hatten. Und Artjomowsk haben sie an einem Tag völlig gesäubert.

Zum Zeitpunkt als wir aus Slawjansk rausgingen, deutete sich schon eine zweite Umzingelung mit dem völligen Abschneiden von Kramatorsk, Drushkowka und Konstatinowka an. Das dazu, warum ich, nachdem ich aus Slawjansk raus bin, nicht Kramatorsk verteidigt habe: Da gab es auch keine Munition. Mit Berücksichtigung des tiefen Durchbruchs des Gegners nach Artjomowsk (er kam praktisch schon an Gorlowka heran, in unserem tiefen Hinterland) hatte es keinen Sinn, sich an Kramatorsk zu klammern. Wir hätten noch drei bis vier Tage gewonnen, aber im Endergebnis trotzdem abziehen müssen. Jeder Ausbruch, umso mehr ein unorganisierter, ist mit Verlusten verbunden.

Obwohl wir aus Slawjansk sehr organisiert abzogen, ist unsere Panzergruppe gefallen. Ein tragischer Zufall. Sie sollten zusammen mit der Artillerie die Aufmerksamkeit auf sich lenken, vom Rand von Slawjansk. Und dann, nachdem alle Autokolonnen durch sind, als letzte abziehen, als Abschlusskolonne. Aber hier hat der menschliche Faktor versagt, und die Panzergruppe unternahm einen direkten Durchbruch.

Um keinen Stau zu verursachen, wurde alles auf sechs Kolonnen verteilt. Jede Kolonne sollte nach einer halben Stunde losziehen. Ich machte den schweren Fehler, dass ich mich der zweiten Kolonne mitfuhr, und nicht bis zum Ende blieb. Ich hatte meine Gründe: In Kramatorsk habe ich gleich den Stab organisiert. Aber ich hätte, natürlich, als Letzter gehen müssen.

Das wäre nicht passiert, wenn ich selbst vor Ort gewesen wäre. So kann man jetzt gegen mich sagen, er ist ausgebüchst, hat sich beeilt, rauszukommen.

Allerdings hätten unsere Verluste sehr viel größer sein können. Aber die ukrainische Seite hat es nie gemocht, nachts zu kämpfen, weswegen wir die Artillerie vollständig abziehen konnten, und auch 90% der Infanterie und sonstigen.

Wir hatten als Waffen 11 Granatwerfer und zwei Nonas. Die berühmte Nona mussten wir dalassen, weil sie, obwohl die Ukies sie nie getroffen haben, völlig von Splittern übersäht war. Durch die Dauerbelastung war ihr Fahrwerk kaputtgegangen. Sie wurde andauernd hin- und hergeschafft, und am Ende hat auch die Kanone versagt. Wie die ukrainischen Kämpfer, die zu uns übergelaufen waren, gescherzt haben, hat sie in ihrem ganzen Leben nicht so viel geschossen wie in Slawjansk.

Also, die Panzergruppe ging direkt los, und wurde völlig vernichtet. Der Weg war versperrt. Der erste Panzer fuhr auf eine Mine, der zweite versuchte ihn zu umfahren und stürzte in einen Graben. Der Rest wurde mit Granatwerfern abgeschossen. Ein paar Leute überlebten – sprangen raus und brachen durch. Wenn wenigstens die Technik durchgekommen wäre, hätte man noch irgendwas tun können, aber die gesamte Panzerkraft war verbrannt. In Kramatorsk hatte ich drei BMP und zwei BTR. Das ist zu wenig – gegen uns standen zwei mechanisierte taktische Bataillonsgruppen und ein Panzerbataillon. Und auch wenn wir im bebauten Gebiet hätten agieren können, konnten wir dem Gegner nicht auf offenem Feld gegenüberstehen.

In Jampol wurde unsere Befestigung an einem Tag durchbrochen, obwohl wir uns dort eingegraben hatten, Feuerpunkte hatten Unterstände. Wir hatten Mangel an Panzerabwehrwaffen – wir hatten keine einzige Panzerabwehrkanone. Hätten wir damals eine einzige Panzerabwehrkanone gehabt, wenigstens eine Rapira, hätten sie unsere Verteidigung nicht durchbrochen, trotz aller Artillerievorbereitung. Aber nur mit ein paar Panzerfäusten konnten wir nicht richtig kämpfen. Ich hab damals verstanden, dass den Kampf auf offenem Gelände aufzunehmen nur zum Verlust von Leuten führt.

Alexander Prochanow: Sie sagten, dass für den Gegner ihr Ausbruch aus Slawjansk völlig unerwartet war.

Igor Strelkow: Ja, das hat sie verwirrt. Schließlich hatte ich einen kategorischen Befehl – Slawjansk nicht aufzugeben. Und als ich mitteilte, dass ich plane, auszubrechen, hat man mir mehrfach den Befehl, nicht abzuziehen, und Slawjansk bis zum letzten Mann zu verteidigen, wiederholt. “Sie werden auf jeden Fall rausgehauen, verteidigen Sie Slawjansk”. Ich frage “Womit?” Schweigen. Und ich habe tausend Leute und tausend ihrer Familienangehörigen. Sie zu opfern hatte ich kein Recht. Darum hab ich mich für den Ausbruch entschieden.

Noch so ein Moment. Als ich auf der Krim war, während der Krimereignisse, besuchte ich die 35. Batterie. Hat einen gewaltigen Eindruck auf mich gemacht. Tschaly ist ein Klassemann, er hat faktisch alles mit seinen eigenen Kräften geschafft. Einen genauso starken Eindruck hat auf mich gemacht, dass alle Kommandeure der ukrainischen Verteidigung von Sewastopol abgehauen sind: Alle Admirale, Generale, Piloten sind abgehauen. Sie haben an ihrer Stelle die Kommandeure von Bataillonen dort gelassen, zum Sterben zusammen mit den Soldaten. Und als ich in Slawjansk war, hab ich mich entschieden: Entweder ich gehe gar nicht raus, oder zusammen mit der ganzen Garnison. Ich hab die Entscheidung getroffen, rauszugehen, und halte sie für richtig.

Ich bin fest überzeugt, wenn wir nicht aus Slawjansk rausgegangen wären, hätten wir Donezk nicht halten können. Als wir in Donezk eintrafen, war dort alles fantastisch. Dort saß ein Kiewer Bürgermeister, die Polizei gehorchte nach wie vor Kiew, eine klassische Doppelherrschaft. Die Stadt war völlig unvorbereitet auf eine Verteidigung. Die Kontrollposten schlecht ausgestattet, die Straßen nicht blockiert, man konnte reinkommen wo man wollte. Und Kräfte gab es dort wenig, sie waren zersplittert, verstreut, niemand hatte das Kommando: Es gab eine separate orthodoxe Armee, extra das Bataillon “Wostok”, extra “Oplot”. Jede Abteilung verteidigte ihr Gebiet, ein einheitliches Kommando gab es nicht.

Das Problem war nicht einmal, dass Donezk vom Süden her fast umzingelt war, und der Gegner Amwrosijewka eingenommen hatte. Er hatte uns im Prinzip schon von der Grenze abgeschnitten. Die DVR war völlig unter der Kontrolle des Gegners. Es gab nur einen Punkt, Iswarino, wo eine meiner Kompanien aus Kramatorsk hinging, und sie verstärkten die Verteidigung dort erheblich.

Und man hätte Donezk im Ergebnis einfach von Schachtjorsk abschneiden können, vom Gebiet Tarajewski-Schachtjorsk-Antrazit. Auf diesem Abschnitt gab es nur wenige nicht besonders starke Kontrollposten auf dem Weg nach Saur-Mogila. Und zwischen ihnen gab es riesige Lücken, wo man angreifen konnte. Ilowaisk war leer – es gab keine Garnison. In Ospino gab es weder eine Garnison noch Kontrollposten.

Als ich in Donezk ankam, ließ ich in der Stadt nur den Stab, die Kompanie des Kommandanten. Ein Bataillon verlegte ich in den Petrowski-Bezirk – das ist das südwestliche Ende, was leer war. Die restlichen Kräfte, aus Kramatorsk und Slawjansk, kamen in eine Brigade, unterteilt in drei Bataillone und eine Aufklärungsabteilung. Sie wurden sofort nach Ilowaisk und Ospino geschickt. Und ich schaffte eine Frontlinie.

Alexander Prochanow: Aus den eigenen Kräften?

Igor Strelkow: Ja, wirklich aus den eigenen Kräften. Weil sich “Wostok” mir nicht unterstellte. Auf persönlicher Ebene konnten wir mit ihnen eine Zusammenarbeit herstellen. Sie verteidigten das Gebiet Awdejewka, Peski, Karlowka. In Karlowka war ein buntes Gemisch: Zuerst waren da Beslers Leute, dann gingen sie weg und ich musste dort eigene Leute hinschicken. Dann befahl ich, von dort abzuziehen, von dort durchzubrechen, weil man sie von uns abgeschnitten hatte, es wäre sinnlos gewesen in der Umzingelung zwei Kompanien zu verlieren.

Wenn wir die Südflanke nicht formiert hätten, denke ich, dass alles sehr schnell zu Ende gegangen wäre. Wären wir in Slawjansk geblieben, wäre Donezk nach einer, maximal zwei Wochen gefallen. Dadurch, dass wir rausgingen, haben wir Donezk bis zum Eintreffen der “Urlauber” halten können. Obwohl die letzten Tage einfach nur verzweifelt waren. Als wir aus Donezk rausgingen, schufen wir uns Korridore nach Russland im Gebiet Marinka, Koshewino, Browki. Gleichzeitig schlugen wir Korridore für unsere Versorgung und schnitten in Jakowo die gesamte Gruppierung des Gegners ab.

Wir haben den Korridor unter großen Verlusten gehalten, die Elite des dritten Sturmbataillons fiel in diesen Kämpfen. Als wie den Korridor schufen, verloren wir in den Kämpfen vor Marinka 120 Leute an Toten und Verwundeten in zwei Tagen – im wesentlichen durch Artilleriebeschuss und Luftangriffe. Es gab mehr als 30 Tote. Für mich sind das gigantische Verluste.

Im Augenblick des Durchbruchs der “Urlauber” war mein Bataillon KEP in zwei Teile geteilt: Ein Teil verteidigte sich in Sneshny, und ein Teil war, zusammen mit der Aufklärungsabteilung, an der Grenze abgeschnitten.

Außerdem musste ich dauern Kompanien aus Donezk abziehen, sie an andere Abschnitte werfen. Beispielsweise musste ich zuerst eine Kompanie von Bergleuten und eine Panzerabwehrabteilung nach Debalzewo verlegen. Dann musste ich dasselbe mit Krasny Lutsch machen. Dann begannen die Kämpfe vor Ilowaisk. Zum Zeitpunkt des Durchbruchs waren wir so verbraucht, dass schon die Militärpolizei mitkämpfte – sie kämpfte in Schachtrjorsk. In Donezk war von unserer Slawjansker Brigade nur noch ein Bataillon aus zwei Kompanien, welches den Bezirk Petrowski abdeckte. Das Bataillon von Kamensk war schon fast völlig aus Donezk verschwunden. Und die Etappe – Versorgung, Kommandantenkompanie, die aus Alten und Unausgebildeten bestand, die nur in der Stadt in Straßenkämpfen eine Kampfkraft hätten, aber nicht bei aktiven Kampfhandlungen.

Ein paar Reserven hatte auch Oplot und Wostok, aber Oplot akzeptierte nur teilweise mein Kommando, Wostok überhaupt nicht. Man beschuldigt mich, dass ich dort keine Ordnung geschaffen hätte. Aber als ich aus Slawjansk kam, stand ich vor einer einfachen Alternative: Entweder eine Front gegen den Feind schaffen, oder einen Umsturz organisieren. Donezk war zu diesem Zeitpunkt eine völlig friedliche Stadt. Das Volk sonnte sich, badete, die Sportler trainierten, die Leute gingen ins Cafe zum Kaffeetrinken. Wie in Moskau im Sommer, so war es in Donezk. Und niemand hätte mich verstanden. Obwohl meine Soldaten darauf brannten, all diese Etappenhengste zu verhaften und zu verjagen. Aber mir war klar: Wenn man einen Bürgerkrieg beginnt, dann wird man uns sofort fertigmachen! Ich entschied mich, dass ein schlechter Frieden besser ist als ein guter Krieg, und nahm bewusst davon Abstand.

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/novorossiya/wer-bist-du-schuetze-gespraech-mit-igor-strelkow/#more-1508

Gruß an das russische Volk

TA KI