Schlechte Zeiten für Putinhasser


Übersetzung von Bad times for Putin bashers (Autor: Der Saker)


Ich weiß nicht, ob Sie das mitbekommen haben, aber die übliche Horde der Putinhasser ist völlig untypisch still in diesen Tagen, ganz besonders die, die ich die “Hurrapatrioten” nenne. Einige ihrer Blogs sind einfach weg, andere scheinbar eingefroren, und die, die noch aktiv sind, bekommen ziemlich wenig Besucher (nein, ich werde sie hier nicht benennen, schon aus Prinzip und auch um keine Traffic für diese Kloaken zu generieren). Ihnen ist scheinbar langweilig geworden, ihre favorisierten Mantras daherzubeten (“Putin hat uns verkauft!”, “Putin hat Neurussland verraten!”, “Putin ist eine Puppe der Oligarchen!” usw.). Der Grund für diesen Energieverlust ist einfach: Die Putinhasser haben eine Serie von unangenehmen politischen Niederlagen einstecken müssen. Sehen wir sie uns Punkt für Punkt an:

1.) Russland hat den Wojentorg-Hahn wieder voll geöffnet und hat dies faktisch offen getan (daher der große Konvoi von Lastern im Zentrum von Donezk, um auch völlig sicher zu stellen dass das gefilmt und auf Youtube gepostet wird). Ob dies ausreicht, um die Junta-Attacke abzuschrecken, ist unklar, aber es ist Fakt, dass die Idee, dass Russland “Neurussland verkauft” hätte, demonstrierbar falsch ist.

2.) Im Waldai-Klub hat Putin seine am deutlichsten anti-westliche Rede gehalten (Transkript hier) seit seiner berühmten Münchener Rede 2007. Wie Michael Chasin das richtig interpretiert hat, hört es sich an als wenn Putin dem Westen ein Ultimatum über neue Regeln der internationalen Beziehungen stellen will. Wir werden das an seiner Ansprache an die Föderationsversammlung sehen.

3.) Einige Schlüsselführer von Neurussland haben offen ihre völlige Unterstützung für und ihr Vertrauen in Putin erklärt, einschließlich Givi, Motorola, Besler und andere.

4.) Sachartschenko hat einen Erdrutschsieg in Neurussland errungen. Wochenlang haben die Putinhasser uns gesagt, dass Sachartschenko Putins Mann ist (also für den Ausverkauf von Neurussland da ist) und das Volk in Neurussland ihm nicht traut. Dieser Mythos hat sich in Luft aufgelöst.

5.) Schließlich haben die Hurrapatrioten versucht, Igor Strelkow zu einer Teilnahme an einer nationalistischen Demonstration “für Neurussland”, aber in Wirklichkeit “gegen Putin” zu verlocken, und er hat sie klar abgewiesen. Er hat gesagt, dass zwar alles alles andere als perfekt ist, aber die, die für eine Beseitigung Putins sind, im Interesse der “Feinde Russlands” handeln und versuchen, “ihr eigenes Haus in Flammen zu setzen” (Colonel Cassad hat dies – in Russisch – hier, hier und hier behandelt, ich hoffe der englische Cassad wird das übersetzen).

Mit anderen Worten, in relativ kurzer Zeit wurden alle Lügen der Putin-Hasser entlarvt, das Volk von Neurussland hat “falsch” gewählt, und jetzt hat sogar Strelkow die Pseudo-Patrioten deutlich verdammt.

Kein Wunder, dass sie still sind und ihre Wunden lecken …

Fürs Protokoll möchte ich, allerdings, folgendes klarstellen. Während ich diese Putin-Hasser wirklich verachte, für ihre intellektuelle Unehrlichkeit und dafür, dass sie bestenfalls nützliche Idioten sind, beschuldige ich nicht alle, die Putin kritisieren, als Putin-Hasser. Es gibt reale, objektive Probleme in Russland, und der Kreml fährt einen Zickzackkurs. Wie ich schon oft gesagt habe, gibt es einen Kampf aufs Messer zwischen den “Putin-Leuten” (Eurasischen Souveränisten) und dem pro-westlichen “Großen Geld” (Atlantische Integrationisten). Putin kämpft an beiden Fronten gleichzeitig: Gegen das US-Imperium außerhalb Russlands und gegen die von ihm “5. Kolonne” genannten innerhalb Russlands. Richtig, er gewinnt an beiden Fronten (seine letzten Popularitätswerte sind nahe an “stratosphärischen” 88% glaube ich), aber er hat noch keinen entscheidenden Sieg errungen, an keiner der Fronten.

Die gute Nachricht ist, dass das Volk von Russland wie auch Neurussland klar verstehen was passiert und dass die pseudo-patriotischen Argumente der Putin-Hasser wenig Gehalt haben. Das bedeutet nicht, dass Putin eine Gottheit ist, die nicht kritisiert werden darf, sondern dass, um glaubwürdig für das russische und neurussische Volk zu sein, diese Kritik intellektuell ehrlich sein musst, faktenorientiert, und wohlmeinend, undn nicht nur eine schlammschleudernde Kampagne.

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/saker-auf-deutsch/schlechte-zeiten-fuer-putinhasser/#more-1413

Gruß an das russische Volk

TA KI

Donezk: Hölle aus geschmolzenem Blei


 

Dies ist eine Reportage aus Donezk, geschrieben von einem Frewilligen der Milz. Sie erschien vor etwas über einer Woche unter dem Titel Донецк: Ад расплавленного свинца auf voicesevas.ru. Es ist, bei allem beschriebenen Schrecken, ein wunderbarer Text, weshalb man ihn auch in Deutschland lesen können sollte.
Wenn man ihn mit dem vergleicht, was in den vergangenen Monaten zum Thema in Deutschland geschrieben wurde, ist der Unterschied mehr als deutlich. In diesen Texten hat man das Gefühl, die Menschen darin dienten nur als Staffage, um die propagandistisch gewünschten Aussagen zu liefern. Dabei gab es auch hier einmal eine Tradition großer Reportagen. Sie begann mit Egon Erwin Kisch. Aber der war Kommunist. Kein Trommler für imperialistische Kriegspläne, niemand, dem der Dünkel der besseren Stände aus den Knopflöchern trieft (ein abschreckendes Beispiel dafür hat Katrin Eigendorf hier  geliefert). Seine humanistische Haltung wurde dem Berufsstand im letzten Vierteljahrhundert erfolgreich ausgegauckt.
Diese Reportage lässt einen nicht nur fühlen, was Donezk und seinen Bewohnern täglich angetan wird. Sie zeigt auch, was hier verlorengegangen ist. An Menschlichkeit, an Ehrlichkeit, an Standpunkt. Vielen Dank dafür an den Mann mit dem Rufzeichen “Shakespeare” in Donezk.

Willkommen, Kollegen. Ich setzte den Zyklus der “Memoiren eines internationalen Terroristen” mit einer Geschichte über eine weitere Stadt des heldenhaften russischen Donbass fort. Über die Stadt, in der ich mich gerade befinde. Über die Stadt, in deren Garnison ich jetzt diene. Über die Stadt, in die ich mich bereits diesen Winter von ganzem Herzen verliebt habe, als sie sich als erste im Südosten erhob, um die bösen Geister der tobenden Ukrainisierung zu bekämpfen. Was geschieht dort? Wie ist die Wirklichkeit in der belagerten Stadt? Ich werde Euch von einem Tag in der Hauptstadt des russischen Frühlings erzählen. Es ist nur ein Tag. Aber für die Stadt und ihre Bewohner gibt es sieben solcher Tage in der Woche. Und vermutlich 365 pro Jahr. Hier ist meine Geschichte.

Donezk

Ein sonniger Morgen. Der Himmel klar, keine Wolken. Dennoch hat der Herbst die Stadt eingenommen: In Donezk ist es deutlich kälter geworden. Die halbe Baracke hustet. Die große Packung “Tera-Flu”, die der Kommandeur gekauft und für alle hingestellt hatte, war nach nur drei Tagen leer, nur noch der Boden zu sehen. Dennoch sind alle gesund. Niemand gibt zu, krank zu sein. Und alle nehmen “Tera-Flu”. Und jeder gibt vor, nichts davon zu bemerken. Ich trinke mit. Und auch ich bemerke nichts.
Grelle Sonne und kalter Steppenwind – das sind die Zeichen dieser Zeit. Die Leute tragen dunkle Sonnenbrillen und wickeln sich in warme Kleidung. Eine Kombination, die den glamourösen Modepäpsten von Moskau bis Kiew wild erscheinen mag, die aber für die aus dem Süden völlig natürlich ist. Sie ist praktisch. So hält man es auch in meiner Geburtsstadt Rostow. Diese Städte sind einander alle sehr ähnlich, in ihrem Anblick wie in ihrer Mentalität. Drei oder vier Stunden mit dem Auto – das ist keine Entfernung. Und der kulturelle Graben, der den Ausbruch dieses Krieges verursacht hat, liegt nicht hier. Der ist weit im Westen.
Montag Morgen. Die Leute sind mental noch nicht ganz aus dem Wochenende zurück. Das ist hier heilig. Es gibt nicht einmal größere Kämpfe am Wochenende. Das gilt für beide Seiten gleichermaßen. Das Wochenende ist vorüber, aber alle sind noch entspannt. Aus Gewohnheit. Besonders, weil der erste Tag der Woche ruhig anfing. Am Morgen gab es keinen Beschuss der Stadt. Am Morgen…
Es geschah um 12:15 Uhr Ortszeit. Wir saßen in der erst jüngst eingerichteten Kantine der Kaserne bei einem späten Frühstück. Das war erst der zweite Tag, nachdem wir die Verpflegung der Einheit “Warjag” geregelt hatten und die Zubereitung zog sich hin. Das Geplauder in den Baracken – ein ganz besonderes kulturelles Phänomen, in dem die Erwägungen aus der Welt der Philosophie aufs engste mit der ziemlich krachledernen Soldatenfolklore verwoben werden. So ein Gespräch wurde geführt, als alles passierte. Worüber wir geredet haben? Ich weiß es nicht mehr. Es spielt auch keine Rolle.
Ein Donnern. Laut, scharf, kurz. Die Fenster wurden aufgerissen, gequält ächzten die Scharniere. Die Türen flogen auf, schlugen gegen die Wände. Geschirr, Bücher, Bürokram – alles, was fallen konnte, flog von den Regalen. Die Tassen auf dem Tisch sprangen fast einen Zentimeter hoch, kamen mit einem Klappern wieder auf, Spritzer heißen Tees spritzten auf die Tischdecke. Wir erstarrten, stierten einander an. Meine Ohren klingelten. In den Augen jedes einzelnen dieselbe Frage: Kommt noch mehr? Eine Frage, die schnell der Erkenntnis wich, nein, es kommt nicht. Denn es war sie. Und sie kommt immer in glanzvoller Einsamkeit.
Sie… “Totschka-U”.
So sind wir uns persönlich begegnet.
Eine ballistische Rakete, entwickelt, um ein befestigtes Schlachtfeld zu zerstören. Die Schöpfer dieses Wunders des sowjetischen militärisch-industriellen Komplexes konnten sich nicht einmal vorstellen, dass dieser fliegende Alptraum gegen Millionenstädte eingesetzt werden könnte. So wurde es nie gebraucht. Bis jetzt.
Und sie hat unseren Bereich getroffen. Unsere Stadt. Unser Leben. Das spürt man schlagartig und durchdringend.
Im Treppenhaus steht Lena, die Bürokraft unserer Einheit. Bleich. Mit zitternden Händen. Tränen in den Augen. Sie versucht, Mutter und Schwester zu erreichen. Ich biete ihr eine Zigarette an. Sie lehnt ab. Versucht es nochmal. Kein Netz. Es ist einfach verschwunden. Nein, die Sendestation ist intakt. Es ist nur das Netz zusammengebrochen. Aus einem einfachen Grund: In der ganzen Millionenstadt versuchen alle gleichzeitig, ihre Familien, die, an denen ihr Herz hängt, zu erreichen. Alle vom selben Gefühl beseelt: der Mischung aus Zorn und Furcht. Nicht der Furcht eines Feiglings. Das ist die Furcht von jemandem, dessen geliebte Menschen alle dort sind, wo der Tod vom Himmel gefallen ist. Er hat keine Angst um die eigene Haut. Er hat Angst um sie. Und mit der Furcht ballt er seine Fäuste in grenzenlosem, unvorstellbarem Zorn.
Unmöglich, zu beschreiben, wenn die ganze Stadt die Fäuste ballt. Wenn die ganze Stadt einen Kloß im Hals hat aus Leid und Hass. Davon knistert die Luft. Eine schwarze Wolke, die am Himmel hängt und Blitze schleudert. Der Gott der Zerstörung und Auslöschung, Fleisch geworden. Ein Element brodelnder Finsternis.
Hinter dem Fenster wächst das Donnern. Die Stadt wird aus allen Rohren getroffen: “Grad”, Mörser, Haubitzen. Das Handynetz geht endlich wieder. Wir finden heraus, wo der Einschlag ungefähr war.
Ich wende mich an den Kommandeur der Einheit. Bitte ihn, mir ein Auto mit einem Fahrer von hier zu geben. Ich möchte Bilder davon machen, was in der Stadt geschieht. Die Leute müssen das wissen. Jeder sollte wissen, was hier jetzt geschieht. Warjag schaut mich fragend an:
“Ist dir klar, dass es Oktjabrski ist?”
“Ja”
Ich weiß schon, was das bedeutet. Der Donezker Stadtbezirk Oktjabrski. Flughafen… Das sagt alles. Totes Gebiet, bewohnt von Geistern. Die meistgequälte Region der Stadt, wo man leicht in einen feindlichen Spähtrupp laufen oder unter Feuer jeglicher Stärke geraten kann. Dort herrscht niemand, nicht Novorossija, nicht Bandera. Denn es ist eine andere Welt. Eine Welt der Schatten.
Warjag bestellt jemanden per Handy. Eine Minute später betritt ein gedrungener Mann den Raum, der wie ein Arbeiter oder Automechaniker aussieht. Nur in Uniform. So sind hier die meisten. Leute, die zum ersten Mal in ihrem Leben Waffen tragen. Und die trotzdem die Berufsarmee der Strafbataillone zurückgeschlagen haben. Sein Frontname ist “Subr”. Wir reichen uns die Hände.
Die Straßen der Stadt sind leer. Die Stadt ist ausgestorben. Ihre Bürger wissen schon alles. Man muss ihnen nicht mehr zeigen, was bei Beschuss zu tun ist. Die wenigen Fußgänger bewegen sich schnell und zielgerichtet. Keine Autos. Kein Stau. Wir brauchen 20 Minuten bis zu den äußeren Checkpoints. Sie sind in einem Wohngebiet. Und wurden heute schon getroffen. Die Häuser ringsum sind durch Raketensalven zerschlagen. In denen, die noch ganz sind, sind keine Bewohner, sie sind verlassen.

Die Bewohner wussten ganz genau, dass sie sterben, wenn sie bleiben.
Subr hält das Auto an und redet kurz mit der Bürgerwehr. Stellt mich als Korrespondenten vor. Ich bin es schon gewohnt, scharf hinzuzufügen:
“Ich bin kein Korrespondent. Ich bin ein Kämpfer der Einheit “Warjag”, der zusätzliche Aufgaben hat”.
Die Jungs verstehen. Der Einschlagsort der “Totschka-U” ist irgendwo hinter den Abraumbergen. An einer der Kurven der gewundenen Straße dieses Bergarbeiter-Viertels. Wo genau, weiß niemand. In der Stadt herrscht Durcheinander, und die Bürgerwehr hat weit dringendere Aufgaben als den Einschlagsort des fliegenden Todes zu untersuchen.
“Shakespeare”
Subr schaut nachdenklich nach vorn.
“Da kann etwas geflogen kommen. Hält dich das nicht ab?”
“Nein”
Es ist mir wirklich egal. Ein seltsames Gefühl. Ich zögere, dann frage ich:
“Und dich?”
Subr schüttelt den Kopf. Wir fahren. Subr lenkt stumm. Dieser Mann ist nicht zu erschrecken. Nicht mehr zu erschrecken, er kommt aus dem Ort Kommunar. Der, wo sich das Bataillon “Ajdar” hervorgetan hat. Wo die Ermittler der DNR jetzt die Massengräber gefolterter Zivilisten freilegen. Liegt dort jemand aus seiner Familie? Solche Fragen stellt man hier nicht.
Und da ist sie wieder. Die Grenze zwischen Leben und Tod. Ich bin ihre Gegenwart bereits gewohnt. Hier ist sie unglaublich nah. Ich habe sie in Spartak überquert. Aber ich wusste nicht, dass es sie auch hier in Donezk gibt. Die Welt ändert sich erneut. Scharf. Der Übergang wird wie durch einen Grenzpfahl durch ein Schild markiert, mit der Flagge der DNR und der Losung “Wohlstand. Demokratie. Gleichheit”.

Dahinter verstummt die Welt. Vögel verschwinden. Schatten werden dunkler und schärfer. Sogar die Blätter an den Bäumen wirken wie von einem grauen Staub überzogen. Hinter den Fenstern geschieht nichts. Weder Schüsse noch Explosionen. Nur die klingende Stille. Und Tod, der in die Luft gegossen ist. Hier ist sein Gebiet.

Was ich durch die Fensterscheiben sehe, ähnelt Tschernobyl. Oder der “Zone” aus dem Film “Stalker”. Genauso leer, düster und tödlich. Leere Bushaltestellen. Leere Verkaufsstände. Leere Häuser. Viele nicht einmal beschädigt. Aber niemand ist dort.

Subr deutet auf eine unauffällige Abzweigung nach rechts. Das ist die Straße zum Donezker Flughafen. Nach etwa 500 Metern beginnt die Zone, die die Ukies direkt unter Feuer nehmen. Die Sorglosigkeit dieses Ortes ist erschütternd. Still. Ruhig. Bewegungslos. Nur einen halben Kilometer vom Inferno. „Hölle aus geschmolzenem Blei.“ Bei den Buddhisten gibt es sie. Scheint, die Buddhisten haben recht – es gibt sie tatsächlich. Aber sie ist nicht irgendwo hinter dem Horizont der Wirklichkeit. Sie ist hier.

Oktjabrski sieht aus wie Spartak. Nur viel schrecklicher. Spartak besteht aus Einfamilienhäusern. Oktjabrski – eine vollwertige Trabantenstadt, bebaut mit fünfstöckigen Standardbauten aus Chrustschows Zeit. Sie erinnert mich an den Westdistrikt meiner Heimat Rostow am Don. Das ist das Gebiet, in dem ich geboren bin. Sie ähneln einander wie Zwillinge… Von denen einer tot ist.

Alles ist gleich. Nur die Fassaden sind von Schrapnellen durchsiebt. Nur die Asphaltstraßen sind durch Minenkrater verstümmelt. Nur die Fensterrahmen sind durch Druckwellen herausgerissen. Und Passanten sind selten. Wie Geister. Vielleicht auch nicht nur “wie”…

Und dazu abgebrannte Schulen und Kindergärten. Sie werden zuerst anvisiert. Das ist ihre Visitenkarte. Ihr Hauptziel – russische Kinder. Die nächste Generation vernichten – das erste Ziel in jedem Genozid.

Wir verlassen das Auto. Sehen uns um. Wir müssen hinter den hohen Abraumhügel gelangen, hinter einem weiten Feld. An dessen Rändern ehemalige Häuser stehen.

“Bleib auf der Straße. Hier kann es Sprengfallen mit Stolperdraht geben”
Ich bleibe. Ich kenne das schon.
Vor uns ein Hindernis: Quer über der Straße liegt ein Betonpfosten, von einem direkten Treffer gefällt. Wir müssen wenden…
Bumm… Unerwartet schlägt eine Granate ein, ziemlich nah.
Bumm… Wieder. Näher.
Bumm… Und noch näher.

Sie schießen nicht einfach so. Sie schießen auf uns.
Wir wurden bemerkt. Oder vielleicht hat irgendein örtlicher Judas den Schützen unseren Standort verraten. Was am wahrscheinlichsten ist. Sie sind wirklich Anwohner von hier. Anwohner, die ihre Nachbarn und Bekannten umgebracht haben. Ich kann mir nicht vorstellen, was mit der menschlichen Seele geschehen sein muss, dass sie dazu fähig ist. Obwohl jeder hier die Antwort kennt: Dafür muss man ein „Ukrainer“ sein.

Die “Ukrainer“… Sie wissen nicht, warum ich hier bin. Aber für sie bin ich der Todfeind. Wie jeder, der eine Kamera oder einen Camcorder benutzt. Am meisten fürchten sie jene, die ihre Verbrechen aufzeichnen, sie ans Licht bringen. Sie wissen nicht, warum ich hier bin… Aber offensichtlich können sie es riechen, mit animalischem Instinkt.
Subr schaut mich fragend an. Ich nicke kurz. Wir fahren ab. Gott sei mit ihr, der „Totschka-U“. Ich weiß, ich kann hier auch unter Feuer bleiben. Ich fürchte mich nicht. Gar nicht. Dieser Teil von mir ist tot. Subr ebenfalls. Er ist ein sehr mutiger Mann. Aber ich weiß, dass er Familie hat. Wer bin ich, eine solche Entscheidung zu treffen?

Wir verlassen die Gegend schnell.

“Wenn wir über Ukies stolpern, weiß ich eigentlich, was zu tun ist”, Subr dreht übermütig am Lenker und sieht sich aufmerksam um. “Es macht keinen Sinn, in unsere Richtung davonzulaufen. Dann eröffnen sie das Feuer aus allem, was sie haben, und wir sind geriebener Meerrettich. Wir müssten in ihren Rücken kommen und von dort auf die sichere Straße wenden. Nur dass das jetzt nicht funktionieren wird. Wir sind beide in Uniform, und du redest außerdem nicht wie einer von hier”
“Aber wenn wir sowieso enttarnt sind, wieso haben wir dann nicht zu den Waffen gegriffen?”
Subr denkt eine Sekunde lang nach und zischt einen mehrstöckigen Fluch durch die Zähne. Wir fahren noch schneller. Einige Minuten später ist die Welt hinter dem Fenster eine andere. Wir sind zurück im Reich der Lebenden.
Der Beschuss von Donezk hat etwas nachgelassen. Nicht für lange, wie sich später herausstellt. Aber vor uns lagen einige relativ ruhige Stunden. Zu uns ins Auto hat sich ein weiterer Kämpfer gesetzt. Sphinx. Ein fünfzigjähriger Soldat, der mir beigebracht hat, wie man mit Waffen umgeht. Warjag hat ihm eine Erledigung in der Stadt aufgetragen, solange nicht geschossen wird.

“Shakespeare, hast du Lust, eine Runde durch Donezk zu drehen? Anschauen, was sie (was er jetzt ausstößt, ist die schlimmste Beleidigung in der russischen Sprache, dessen nicht literarischer Teil passive Homosexuelle bezeichnet) mit dieser Stadt gemacht haben?”

Natürlich will ich das sehen. Besonders, weil ich dazu bisher wenig Gelegenheit hatte. Donezk ist im Moment nicht der beste Ort für nachdenkliche und gemütliche Spaziergänge.
“Passe ich denn in deine Route?”
Sphinx lächelt schief.
“Hier ist es gleich, welche Strecke wir nehmen, Pascha”
Wir fahren in die Stadtmitte. Heute wurde die „Donbass-Arena“ mit “Grad” beschossen – eines der größten Fußballstadien Europas. Ein Koloss aus Stahl und kugelsicherem Glas, der einem ernsten Erdbeben standhalten kann. Eine Rakete hat ein Stück von der Größe eines Hauses aus seiner Wand gerissen.


Sphinx ist von hier. Er ist geborener Donezker. Er kennt hier jedes Haus. Und er weiß alles, was in jedem Haus passiert ist. Vorbeifliegende Bilder kommentiert er nüchtern wie ein Fußballkommentator. Hier hat eine Granate ein Auto getroffen. Eine Familie ist darin verbrannt. Hier traf eine Rakete ein fünfstöckiges Haus und verbrannte alles darin. Das Haus steht wie eine Eins, aber drinnen herrscht Leere. Und hier sind zum ersten Mal Bomben auf die Stadt gefallen.

Sphinx ist ruhig. Er war Berufsoffizier der sowjetischen Armee. Ein Major, der seinerzeit auch im Auslandseinsatz war. In seinem Leben vor der Volkswehr hatte er alles, wovon viele nur träumen können: Mercedes Geländewagen, BMW Cabrio (womit er sogar einmal in die Kaserne kam), ein nettes Heim, Familie, sozialen Status. Es wird gemunkelt, Rinat Achmetow hätte ihn mit Handschlag begrüßt. Sphinx kam zur Gruppe „Warjag“ als einfacher Soldat. Warum? Darum.

“Verstehst du, Shakespeare”, sagt er zu mir, “was sie da an Gerät zur Stadt ranschaffen, das ist im Großen und Ganzen Müll. Um Donezk zu stürmen, müssten ihre Truppen zwanzigfach überlegen sein. Eben die Truppen. Weil das Gerät ohne Deckung herrlich brennt, wie ein Weihnachtsbaum. Bei denen ist aber nur ein jämmerlicher Haufen übrig. Kein Kampfgeist. Die, die welchen hatten, haben wir noch vor dem Waffenstillstand erwischt. Vielleicht versuchen sie ja durchzukommen, aber es wird dabei nur ein feuchter Dreck rauskommen. Aber wie viele Zivilisten sie dabei töten – das ist die Frage”

Der Anblick hinter dem Fenster wechselt ständig.
Das Haus der Kultur. Darin waren Menschen.

Der Palast der Jugend. Darin waren Menschen.

Das Landeskundemuseum. Darin waren Menschen.

Ruinen. Asche.
Und die Anwohner. Die daran nicht zerbrochen sind. Und die niemals gebrochen werden.

Ich erinnerte mich an eine alte Frau vom sozialen Dienst, mit der wir ins Plaudern gekommen sind, während wir die Ausgabe der Unterstützung für Rentner und Behinderte in einer Gegend der Stadt überwachten, die von der Einheit “Warjag” beaufsichtigt wurde. Sie sagte, wenn die Bastarde nach Donezk kommen, öffnet sie das Gas und jagt sie mitsamt ihrem Haus in die Luft. Sagte es ruhig. Fast ohne Gefühl. Hier sind alle ruhig. Nur der Blick verrät es. Alle haben ihn hier. Ich bin keine Ausnahme.

Der Beschuss war deutlich stärker geworden. Es krachte um uns herum.
“Die Ukies sind fertig mit ihrem Mittagessen”, lachte Subr missmutig.
Wir waren auf dem Rückweg in die Kaserne.
Die Stadt wurde 18 Stunden hintereinander beschossen. Ununterbrochen. Mehrere Artilleriedepots wurden auf sie abgefeuert. Wir kennen die Zahl der Opfer immer noch nicht. Aber die Stadt wirkt, als hätte sie nichts bemerkt. Bereits am nächsten Morgen fuhren wieder Autos auf den Straßen. Auf dem Bürgersteig gab es wieder Fußgänger. Donezk hat nicht vor zu sterben. Gleich, wie wütend man es vernichten will.

Am nächsten Tag warten wir auf die Offensive. Aber sie wagen es nicht. Um nach einem solchen Artilleriebeschuss nicht anzugreifen, muss man schon „Ukrainer“ sein. Obwohl, auch sie haben ihre eigene Logik. Eine hässliche, pervertierte Bastardlogik, aber es gibt sie. Zuerst, das Prinzip des „was ich nicht bekomme, soll kein anderer haben“ wurde nicht widerrufen. Sie verstehen, dass sie die Stadt nicht brechen können. Sie wissen, dass wir sie früher oder später weit von hier forttreiben werden. Deswegen sind sie bösartig. Als Abschiedsgeschenk. Zerstören alles, das zerstört werden kann. Und tötet jeden, den sie töten können. Und zweitens, die ukrainischen Diebe mit den Schulterstücken können so die Munition abschreiben. Es ist so gut wie unmöglich, zu überprüfen, wie viele Runden sie geschossen haben, 10 oder 15. Wohin sie sie dann verkaufen? Oh, das ist ein schreckliches Geheimnis, das im Dunklen liegt. Und doch hätte es einen gewissen Charme, wenn nicht Menschen dafür sterben würden.
Obwohl, für sie sind wir ja keine Menschen.
PS: Als diese Sätze geschrieben wurden, erhielten wir die Nachricht, die Bandera-Armee hätte Stellung bezogen. Nun… Das haben sie schon einige Male gemacht. Und haben sich jedes Mal entweder nicht getraut oder wollten uns nur einschüchtern. Diesmal könnten sie sich trauen. Wenn das so ist, willkommen, Schweinehunde. Wir warten auf euch. Und ich warte auf euch. Diesmal habe ich Waffen.

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/uncategorized/donezk-hoelle-aus-geschmolzenem-blei/#more-1404

Gruß an die ungeschminkte Wahrheit

TA KI

Nato will im östlichen Bereich dauerhaft Flagge zeigen


die-nato-will-ihre-praesenz-in-den-oestlichen-mitgliedslaendern-des-buendnisses-deutlich-verstaerken-Die Nato will nach den Worten ihres Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen als Konsequenz aus dem russischen Vorgehen gegen die Ukraine im östlichen Bündnisgebiet dauerhaft Flagge zeigen. Unterdessen haben die Präsidenten Russlands und der Ukraine im größeren Kreis über Friedenslösungen für die umkämpfte Region Donezk beraten.

„Jeder potenzielle Aggressor muss wissen: Wenn er auch nur daran denkt, einen Nato-Verbündeten anzugreifen, wird er es nicht nur mit Soldaten aus dem betreffenden Land zu tun bekommen, sondern mit Nato-Truppen“, sagte Rasmussen im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ und anderen europäischen Blättern.

Beim Gipfel kommende Woche in Wales werde das Bündnis einen Aktionsplan beschließen, der eine schnellere Einsatzbereitschaft in einem völlig veränderten Sicherheitsumfeld in Europa zum Ziel habe. „Wir müssen uns heute der Realität stellen, dass Russland die Nato nicht als Partner sieht“, sagte Rasmussen.

In Wales solle ein Ausbau der schnellen Eingreiftruppe der Nato beschlossen werden. Eine neue „Speerspitze“ solle in der Lage sein, binnen Stunden auf die Bedrohung eines Nato-Mitglieds zu reagieren. Dafür müsse in den östlichen Nato-Ländern eine Infrastruktur geschaffen werden. Dann werde es auch „mehr sichtbare Nato-Präsenz im Osten“ geben. Den östlichen Nato-Staaten versicherte Rasmussen, dass es „keine Mitgliedschaft erster und zweiter Klasse“ gebe, sondern alle Bündnisstaaten gleich behandelt würden.

Vier-Augen-Gespräch in Minsk

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und Kremlchef Wladimir Putin haben unterdessen ihr Vier-Augen-Gespräch in Minsk beendet. Das berichteten russische Agenturen am späten Abend. Das Gespräch dauerte etwa zwei Stunden. Poroschenko verließ danach den Unabhängigkeitspalast in der weißrussischen Hauptstadt. Es war das erste Treffen Poroschenkos mit Putin seit einer Begegnung im Juni in Frankreich.

Die beiden Staatschefs hätten sich bei dem Krisengipfel im Anschluss an ein Abendessen zu Verhandlungen zurückgezogen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in der weißrussischen Hauptstadt.

Die Ukraine und Russland planen nach Angaben Poroschenkos Beratungen von Grenzschutz und Generalstab zur Beruhigung der Lage in der Ost-Ukraine. Die Vorbereitung einer Waffenruhe solle so schnell wie möglich beginnen, sagte er am frühen Morgen (Ortszeit) nach den Verhandlungen Putin. Der russische Präsident habe erneut deutlich gemacht, dass er Poroschenkos Friedensplan unterstütze, sagte der ukrainische Staatschef.

Hoher Kapitalabfluss aus Russland

Kremlchef Putin betonte, Moskau sei zu einem weiteren Dialog über die Krise bereit. Die Führung in Kiew müsse aber mit den Aufständischen verhandeln. An dem Treffen nahm auch eine Delegation aus Brüssel mit der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton teil.

Das russische Wirtschaftsministerium erwartet wegen der Ukraine-Krise einen noch massiveren Kapitalabfluss als bisher befürchtet. Vermutlich würden ausländische Investoren im laufenden Jahr mehr als 100 Milliarden US-Dollar (etwa 76 Milliarden Euro) aus Russland abziehen, sagte Behördensprecher Oleg Sassow. Bisher hatte das Ministerium mit maximal 90 Milliarden US-Dollar gerechnet.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/specials/id_70776922/ukraine-krise-nato-will-im-osten-dauerhaft-flagge-zeigen.html

Gruß an die Vorsorger

TA KI

 

Ukraine meldet Eindringen russischer Panzerkolonne


Russische Kämpfer in gepanzerten Fahrzeugen sollen in der Ostukraine versuchen, eine zweite Front zu eröffnen, erklärt das ukrainische Militär. Die Gefechte in Grenznähe dauern an.

Panzer auf den Waggons am Bahnhof von Kamensk

Vor dem russisch-ukrainischen Gipfeltreffen am Dienstag in Minsk zeichnet sich keine Entspannung der Krise ab. Die Regierung in Kiew erklärte, als Separatisten getarnte russische Kämpfer versuchten, eine neue Front aufzumachen. Dutzende Panzerwagen seien über die russische Grenze ins Land gekommen.

Zehn Kilometer von der Grenze entfernt kam es nach ukrainischen Armee-Angaben zu Gefechten. In Deutschland schlägt der Konflikt unterdessen immer stärker auf die Stimmung in der Wirtschaft durch.

Bei dem Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit seinem ukrainischen Kollegen Petro Poroschenko im weißrussischen Minsk soll es am Dienstag vor allem um Wirtschaftsfragen gehen. An dem Gipfel nehmen auch Vertreter der EU-Kommission und der von Russland geführten Zollunion teil.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Wochenende vor überzogenen Erwartungen gewarnt. Die Ukraine wirft Russland vor, die Separatisten mit Waffen zu unterstützen, die russische Regierung bestreitet das.

Zehn Panzer und zwei Mannschaftswagen

Als Rebellen verkleidete russische Kräfte sollen mit zehn Panzern und zwei gepanzerten Mannschaftswagen im Südosten die Grenze zur Ukraine überquert haben, erklärte ein Sprecher der ukrainischen Streitkräfte. Der russische Konvoi habe „die Grenze verletzt“ und sei „von Grenzschützern gestoppt worden“, teilte Militärsprecher Leonid Matjuchin mit. „Die Gefechte dauern an“, fügte er hinzu, ohne weitere Details zu nennen.

Die Kämpfer wollten eine zweite Front gegen die Regierungstruppen eröffnen, deren Offensive die Rebellen in der Donezk-Region immer stärker in die Defensive drängt.

Nach Angaben regierungsnaher ukrainischer Milizen drangen Dutzende Panzerwagen über die russische Grenze in die Ukraine ein. Die Kolonne bestehe aus rund 50 Fahrzeugen, sagte ein Kommandeur. Sie hätten die Grenze nahe der Stadt Nowoasowsk überquert, die meisten seien auf dem Weg in den Ort Mariupol. Nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte kam es nahe Nowoasowsk zu Gefechten mit Regierungstruppen. Grenzschützer hätten die Kolonne kurz vor der Stadt aufgehalten.

 

Moskau gibt sich als Vermittler
 

Die diplomatischen Signale aus Moskau waren widersprüchlich. Außenminister Sergej Lawrow sagte, Russland sei bereit, jede Form der Diplomatie zu nutzen, um den Konflikt zu beenden. Bis eine Einigung erzielt worden sei, sei seiner Regierung jedes Format für Gespräche recht.

Das Ziel Russlands sei es, dass die verfeindeten Gruppen in der Ukraine untereinander eine Lösung fänden. Er hoffe, dass bei dem Gipfeltreffen Einigkeit über weitere Hilfen für die Bevölkerung in der Region gefunden werde.

Zugleich kündigte Russland aber einen weiteren Hilfskonvoi an. Zur Begründung sagte Lawrow: „Die humanitäre Lage verbessert sich nicht, sondern wird schlimmer.“ Vergangenen Woche war ein Konvoi aus rund 220 Lastwagen ohne Zustimmung der Regierung in Kiew über die Grenze gefahren. Die Ukraine sprach von einer Invasion. Auch in der EU, in den USA und bei den Vereinten Nationen war der Konvoi auf Kritik gestoßen. Lawrow sagte, die ukrainische Regierung sei über den zweiten Konvoi informiert, eine Vereinbarung solle in den nächsten Tagen getroffen werden.

 

Kriegsverbrechen in Donezk
 

Ein Sprecher der Bundesregierung sagte in Berlin: „Wir gehen davon aus, dass ein solcher Konvoi mit dem Internationalen Roten Kreuz und der ukrainischen Regierung abgestimmt wird.“ Den ersten Konvoi hatte das Rote Kreuz nicht bis zum Ende begleiten wollen.

Scharfe Kritik übte die Bundesregierung an der öffentlichen Zurschaustellung gefangener ukrainischer Soldaten am Sonntag in Donezk. Dies sei wahrscheinlich ein Kriegsverbrechen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Während die Männer durch die Rebellenhochburg getrieben worden waren, hatte in Kiew eine Militärparade zum Unabhängigkeitstag stattgefunden.

Der Konflikt strahlt immer mehr auch nach Westeuropa aus. Im August fiel das monatliche Konjunkturbarometer des Ifo-Instituts für Deutschland zum vierten Mal in Folge. Die Stimmung in den Chefetagen der Unternehmen ist nun so schlecht wie seit gut einem Jahr nicht mehr. „Die deutsche Wirtschaft verliert weiter an Kraft“, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Dem Ifo-Institut zufolge lastet vor allem die Sorge vor einem Handelskrieg mit Russland auf der Stimmung in den Unternehmen.

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article131579021/Ukraine-meldet-Eindringen-russischer-Panzerkolonne.html

Gruß an die Journaillie

TA KI

Ukraine hat mit Raketen-Werfern Zivilisten getötet


Die Menschenrechts-Organisation Human Rights Watch wirft der ukrainischen Armee vor, bei ihren Angriffen auf die Millionenstadt Donezk Mehrfach-Raketenwerfer auf Wohngebiete eingesetzt zu haben. Dabei wurden zahlreiche Häuser zerstört und 16 Zivilisten getötet. Der Einsatz solcher Waffen ist in bewohnten Gebieten verboten und müsse als Kriegsverbrechen geahndet werden, so Human Rights Watch.

Grad gegen Zivilisten

Die Organisation Human Rights Watch (HRW) wirft der ukrainischen Armee den verbotenen Einsatz von Mehrfachraketen in besiedelten Gebieten vor. HRW hat vier Fälle bei Militäreinsatz der ukrainischen Regierung in der Ost-Ukraine untersucht und hat Belege dafür, dass der Einsatz dieser Raketen durch die Regierung erfolgt ist. Die Armee habe die Industrie-Metropole Donezk zwischen dem 12. und dem 21. Juli mit Raketen beschossen. Dabei seien 16 Zivilisten getötet und Dutzende verletzt worden. 

Bei den Gefechten um Donezk setzte die ukrainische Armee Mehrfach-Raketenwerfer vom Typ „Grad“ gegen Wohngebiete ein, wie aus dem Bericht von HRW hervorgeht. Der Einsatz solcher Waffen in bewohnten Gebieten stelle einen Verstoß gegen internationale Bestimmungen dar und müsse als Kriegsverbrechen geahndet werden, so ein Sprecher der Menschenrechtsorganisation.

„Grad-Raketen sind ungenaue Waffen, die nicht in bewohnten Gebieten eingesetzt werden sollten“, sagte der HRW-Sprecher Ole Solvang.

Auch die Rebellen in der Ost-Ukraine setzten „Grad“-Raketenwerfer ein. Die Menschenrechtsorganisation forderte die Separatisten auf, keine solche Waffen in Wohngebieten unterzubringen, um diese Gebiete von Angriffen der ukrainischen Armee zu verschonen. HRW appellierte zudem an beide Konfliktparteien, bei Gefechten in Ballungsgebieten auf diese Waffen komplett zu verzichten. Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei Zivilisten getötet werden, sei zu hoch.

„Human Rights Watch ruft alle Konfliktparteien im Osten der Ukraine und vor allem die ukrainischen Regierungstruppen auf, den Einsatz ungelenkter Raketen in und in der Nähe von Wohngebieten zu stoppen“, so Solvang.

Erst vor wenigen Tagen hatte die OSZE von hunderten Toten berichtet, die offenbar zum großen Teil aus der Zivilbevölkerung kommen. Die Ursache für die hohe Anzahl an Opfern sieht die OSZE in dem beiderseitigen Granatenbeschuss von Wohngebieten in der Ost-Ukraine, vor allem in Luhansk.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/26/human-rights-watch-ukraine-hat-mit-raketen-werfern-zivilisten-getoetet/

Gruß an die Russen

TA KI

Übersetzung: Brzezinski: die Hauptaufgabe ist, das Eindringen der russischen Armee in die Ukraine zu verhindern


Quelle: http://www.novorosinform.org/articles/id/857384481523195 v. 28.06.14
Autor: Alexander Bowdunow

Der einflussreiche amerikanische Geopolitiker erklärte, warum die USA den Einsatz bewaffneter Kräfte Rußlands in der Ukraine verhindern müssen.
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Am 16. Juni fand in einem der einflussreichsten „Think Tanks“ der USA, dem Woodrow Wilson-Zentrum in Washington, ein sehr wichtige Ereignis statt, das von den russischen Massenmedien praktisch nicht bemerkt worden ist. Eine Gruppe bekannter internationaler Analytiker hat die Fragen der europäischen und euroatlantischen Sicherheit im Kontext mit der Krise in der Ukraine diskutiert. Im Zentrum der Aufmerksamkeit standen auch die Fragen der USA- Politik in Bezug auf Rußland.
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Als Hauptredner ist der weltweit bekannt Geopolitiker Zbigniew Brzezinski, ehemaliger Berater des Präsidenten Carter, einer der einflussreichsten Experten für die außenpolitische Strategie der USA, aufgetreten. Mister Brzezinski hegt, wie bekannt, besonders zarte Gefühle zu unserem Lande und ist eben ein engagierter Gegner der Wiedergeburt der außenpolitischen Macht Russlands. Die berühmte Äußerung Brzezinskis über die Bedeutung der Ukraine für Russland wurde zum geflügelten Ausspruch: «Die Ukraine ist ein neuer und wichtigen Raum auf dem euroasiatischen Schachbrett, ist ein geopolitisches Zentrum, weil ihre Existenz als unabhängiger Staat hilft, Rußland zu transformieren. Ohne die Ukraine hört Russland auf, ein euroasiatisches Imperium zu sein. Ohne Ukraine kann Rußland zwar immer noch für einen imperialen Status kämpfen, aber dann würde es hauptsächlich ein asiatisch imperialer Staat sein», – schrieb Brzezinski bereits am Anfang der 90er Jahre. Seit dieser Zeit hat sich seine Meinung in dieser Frage nicht geändert.
Dieses Mal hat sich Brzezinski wieder auf die ukrainische Frage konzentriert, wobei er mit der Anerkennung der wichtigen Veränderungen in der außenpolitischen Identität der russischen Elite und der Bevölkerung Russlands begann. Die Ereignisse in der Ukraine sind, nach Meinung des Experten, eine Folge des Übergangs Rußlands zur Doktrin der « russischen Welt » (Brzezinski hat besonders diesen Konzept betont, indem er es auf Russisch duplizierte), die Doktrin « des gespaltenen Volkes » (russisch) und der Schutz der Werte der russischen Zivilisation auswählte. Diese konzeptionelle Veränderung bedeutet nach Meinung Brzezinskis einen direkten geopolitischen Wert und stellt eine Herausforderung an den Westen dar. Sehr vieles hängt bei der Lösung diesen „Problemes“ für die USA davon ab, was im Osten der Ukraine geschehen wird, stellt Brzezinski berechtigt fest. Ob dort diese Konzeption eine Niederlage erleiden oder vom Erfolg gekrönt sein wird, davon hängt sowohl die Zukunft der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen als auch die Zukunft des Westens selbst ab.
Also, worüber hat Brzezinski gesprochen? Wir werden den Hauptgedanken der Rede bestimmen. Er zeigte sich, wie seltsam es auch ist, als der Gedanke über die Notwendigkeit, den Einsatz der russischen Armee auf dem Territorium der Ukraine zu verhindern. Nach Meinung der amerikanischen Geopolitik, dürfen die USA nach dem Beitritt der Krim zu Rußland eben dies keinesfalls zulassen. Seinen Worten nach hat Rußland die wichtige geopolitische Region unter seine Kontrolle bekommen und seine Aktionen in der Ukraine tragen zur «Destabilisierung der Atmosphäre in Europa » bei, « zeugen von der Zerstörung der nach dem 2. Weltkrieg in Europa herausgebildeten internationalen Ordnung », das heißt, unter Weglassung des rhetorischen Aspektes, sie bedrohen die amerikanischen Ordnung in Europa und die Pläne der USA in Bezug auf den unter ihrer Kontrolle stehenden postsowjetischen Raum.
« Das Ukrainisch Problem – das ist eine Herausforderung an den Westen, worunter ich die USA, Europa und insbesondere den NATO verstehe, die auf drei Ebenen beantwortet werden muß, » – erklärte Brzezinski:
1) Die erste Ebene – nach Brzezinski – ist der Komplex der vordringlichen Maßnahmen, deren Ziel ist, Rußland zur Absage von umfassender Militäreinmischung zu zwingen. « Wir müssen wirksam den Versuchungen der russischen Führung widerstehen, Gewalt anzuwenden. Einfacher gesagt, wir müssen die Anwendung von Gewalt verhindern», – betonte der amerikanische Geopolitiker.

2) Die zweite Ebene – analytisch, der Westen soll verstehen, inwieweit die Ziele Rußlands in Bezug auf Ukraine übertrieben ehrgeizig sind. « Wir müssen bestimmen, wie groß die Entschlossenheit Rußlands ist, die verschiedenen Teile der Ukraine zu destabilisieren», erklärte die Koryphäe der amerikanischen Geopolitik. In diesem Zusammenhang unterstrich Brzezinski, daß Rußland den Aufständischen in Novorossia massive Militärunterstützung leistet, und man seine Handlungen nicht anders als eine « zwischenstaatliche Aggression» bewerten darf.
3) Die dritte Ebene – diplomatisch, der Westen muß Rußland einen gewissen Kompromiß anbieten, wobei sich Russland sowohl von der Unterstützung der Aufständischen, als auch von der Idee einer breit angelegten militärischen Einmischung in den Konflikt lossagen soll.
Wie wir sehen, ist Hauptidee eben die Verhinderung des Einsatzes der russischen Streitkräfte und der allmählichen „Abzug“ der bewaffneten Unterstützung der Aufständischen. Die Vereinigten Staaten erklären direkt mit den Worten ihres besten Analytikers, dem man weder den fehlenden Glauben an die globale Mission Amerikas noch im Verständnis darin vorwerfen kann, daß die Ukraine eine sehr wichtige geopolitische Region ist: « Man muß alles tun, damit Putin die Armee nicht einsetzt! ». Ziemlich seltsam in dieser Optik sehen die Anträge der hausbackenen „Geopolitiker“ und der selbst ernannten „Experten“ darüber aus, daß die USA Rußland in die Ukraine «locken» werden. Allein das kann die Annahme erlauben, daß der oder diese „Experten“ inkompetent sind, oder die Meinung « der sechsten Kolonne » äußern, die sehr an der vorteilhaften Durchführung der USA -Strategie in Bezug auf Ukraine interessiert ist.

Nach Auffassung Brzezinskis, will Putin Rußland nicht in den schweren und blutigen Konflikt in der Ukraine hineinziehen. Deshalb müssen die USA alles tun, damit Russland versteht, dass der Konflikt gerade ein solch, blutiger und schwerer sein wird. « Den russischen Präsidenten kann man zurückhalten, wenn er denken wird, daß die nachfolgende Aggression in Bezug auf die Ukraine gerade zu solchen Folgen führt» – kommentiert Janine Davidson , Mitarbeiterin des Council on Foreign Relations (einflußreichster globaler Think-Tank) die Worte des amerikanischen Strategen.
Auf welche Weise ist dieses Ziel zu erreichen? Brzezinski bietet an, die Militärhilfe für die Ukraine von Seiten der USA her so zu verstärken, daß Rußland genau wüßte, womit sich USA beschäftigen. Dann werden die Chancen für den Einmarsch der russischen Armee in die Konfliktzone minimal sein. Die Nichtgewährung der Militärunterstützung oder das ungenügend hohe Tempo zur Verstärkung der ukrainischen Armee, können nach Meinung Brzezinskis Rußland zum Einmarsch der Truppen provozieren, was keinesfalls zugelassen werden darf. Außerdem muß man « Rußland aufzeigen, daß der Einfall in die Ukraine zu langwierigen negativen Folgen für Rußland führen wird, » – meinte Brzezinski.
Die Arten der Bewaffnung sind ebenfalls von Bedeutung, stellte Brzezinski fest. Nach seiner Ansicht, muß man die ukrainische Armee von der Bewaffnung und den Spezialmitteln her verstärken, die für Kämpfe unter den städtischen Bedingungen vorbestimmt sind. Das ist ein sehr interessanter Kommentar, der den Glauben Brzezinskis an die eigene Strategie bestätigt, doch unter diesen Umständen sind im Donbass diese Waffen in erster Linie nicht notwendig, um der eindringenden russischen Armee (obwohl er über die Bewaffnung solchen Typs in seiner Rede auch sprach) zu widerstehen, sondern für die Einnahme der von den Landwehrmännern verteidigten Städte wie Slawjansk, Donezk, und Lugansks.
Was wird, wenn es den Staaten nicht gelingt, das Vordringen der russischen Armee und insgesamt die Gewaltlösung des Konfliktes seitens Rußlands zu verhindern? Brzezinski sprach auch darüber: Russland wird selbst die ukrainische Frage in einseitiger Ordnung entscheiden und « die Kräfte des Chauvinismus » siegen. Es siegt jene russische Mehrheit, vor der sich die USA fürchten, und das Wachstum des nationalen Selbstbewußtseins wird voranschreiten. Die nach Westen ausgerichteten Kräfte können sich Putin nicht entgegenstellen und die wachsende städtische Mittelklasse (auf die Brzezinski immer die besonderen Hoffnungen setzt, wenn über Rußland gesprochen wird) in ihrem Interesse nutzen. Eben das wird geschehen, wenn Putin die Armee einsetzen wird. Gerade davor fürchtet sich Brzezinski. Der Nichteinmarsch der Armee ist bereits zur außenpolitischen Hauptaufgabe der USA in ukrainischer Richtung erklärt worden. Eben das muß man begreifen und nicht die Märchen darüber, daß man Rußland irgendwohin locken kann. Nach den letzten Berichten gelang es ihnen, in der Sache der Lösung dieser Schlüsselaufgabe wichtige Erfolge zu erreichen. Das konnte man erwarten, sie sind auch noch sehr stark und riskieren sehr viel. Gleich nach dem Verlust der Ukraine, der ihre größte außenpolitische Niederlage nach Syrien wäre, wird der Untergang der amerikanischen Macht beginnen. Gerade deshalb ist die Losung der Amerikaner heute: « Putin, setze die Armee nicht ein! ».

…danke an Alexander Bowdunow

Gruß an die Wahrheit

TA KI

 

DNR-Chef: Ukrainische Armee setzt Chemiewaffen gegen Volkswehr ein


Entwicklung in Ostukraine

ostukraine gift gegen volk

Die ukrainische Armee hat laut Pawel Gubarew, Chef der sogenannten Donezker Volksrepublik (DNR), chemische Waffen gegen die Volkswehr in Semjonowka eingesetzt. Es gebe Verletzte.

„Ukrainische Militärs setzten C-Waffen gegen unsere Stellungen in Semjonowka ein. Zwei Angehörige der Volkswehr befinden sich in schwerem Zustand (Vergiftung mit Phosphordämpfen) und einer in sehr schwerem Zustand. Sie wurden in ein Krankenhaus in Donezk eingeliefert“, schrieb Gubarew auf seiner Webseite auf Facebook unter Berufung auf den Kommandeur der Volkswehr von Donezk, Igor Strelkow.

Quelle: http://de.ria.ru/security_and_military/20140630/268879471.html

Gruß an die Opfer

TA KI

Diese Bilder auch bei uns bald Realität?!: Metro-Markt in Donezk geplündert


 

Metro-Markt in Donezk geplündert

Von Jan Gänger

In Donezk schieben Menschen prall gefüllte Einkaufswagen vor sich her. Das Problem: Gekauft haben sie die Waren nicht. Sie stammen aus einem Markt der deutschen Metro, der seit Tagen geplündert wird.

In der ukrainischen Millionenstadt Donezk ist ein Supermarkt der Metro AG geplündert worden, der sich in der Nähe des umkämpften Flughafens befindet. Die Stürmung fand nach Angaben einer Konzernsprecherin bereits am Montag unmittelbar nach den Präsidentschaftswahlen statt. Weder Kunden noch Angestellte seien verletzt worden, sagte sie n-tv.de. Aus Sicherheitsgründen bliebe der Markt zunächst geschlossen. Die Höhe des Sachschadens konnte sie nicht beziffern.

Die Plünderungen dauern derweil offensichtlich an. Der Fotograf Sergei Ponomarew veröffentlichte auf Twitter entsprechende Bilder. Auf einem ist zu sehen, wie Verkehrspolizisten zwei Menschen stoppen, die schwer beladene Einkaufswagen vom Markt wegschieben.

plünderungAuch diese Frau hat sich dem Fotografen zufolge in dem Metro-Laden bedient.

plünderung2Auf diesem Foto ist ein Mann zu sehen, der sich offenbar in der nahezu leeren Weinabteilung amüsiert hat. Dort sei die ganze Nacht getrunken worden, so der Fotograf.

plünderung.3jpgAuf dem Parkplatz sind die Spuren der Verwüstung zu sehen.

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Wer hinter dem ursprünglichen Überfall steckt, ist nicht bekannt. Anfang der Woche hatte es schwere Kämpfe zwischen ukrainischen Truppen und Separatisten gegeben, als Regierungskräfte den Flughafen zurückeroberten. Separatisten hatten nach einem umstrittenen Referendum zuvor die Stadt für unabhängig erklärt und die „Volksrepublik Donezk“ ausgerufen. Später baten sie Russlands Präsidenten Wladimir Putin um eine Aufnahme in die Russische Föderation nach dem Beispiel der Krim.

Während die Regierung in Kiew die Kontrolle militärisch zurückgewinnen will, bekommen die Separatisten Verstärkung. Lastwagen mit Bewaffneten überqueren von Russland aus die Grenze im Osten der Ukraine. Übereinstimmenden Berichten zufolge stammen viele von ihnen aus Tschetschenien, wo der von Moskau installierte Machthaber Ramsan Kadyrow herrscht.

Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Metro-Markt-in-Donezk-gepluendert-article12929051.html

Gruß an die „Einkäufer“

TA KI