Erdstall Rabmühle – Ferdinand W. O. Koch


Vor zwei Jahren fragte ich mich, was denn eigentlich die Erdstallforscher machen? Also ging ich zu ihrem Treffen. Nun, man freut sich tierisch, wenn jemand einen Erdstall gefunden
hat. Was ist denn eigentlich ein Erdstall? Es ist ein unterirdischer Gang unterschiedlicher Größe, der z.T. mit Kammern verbunden ist. Derartiges scheint es weltweit zu geben.
Bis heute ist nicht geklärt, wer diese Gangsysteme und warum geschaffen hat. Manche der Gänge sind nämlich so niedrig, dass man sie nur durchkriechen kann. Einige sind von gigantischen Ausmaßen, angeblich Hunderte von Kilometern lang. Seltsamerweise findet man in ihnen keine Knochen, Werkzeuge oder sonstige Zeugnisse von Zivilisation. Ganze unterirdische Städte findet man etwa in Kappadokien in der Türkei.
Aber warum in die Ferne schweifen? So hörte ich von dem Erdstall Rabmühle. Er sei einer der am besten dokumentierten und erforschten Erdställe überhaupt. Er befindet sich in
Niederbayern.

Nun kommt die Sensation, denn ich habe das Rätsel Rabmühle gelöst!

Erdstall „Rabmühle“ ohne Ende?

Nun, ich bin nicht vom Stamm der „adabei“(auch dabei). Da ich Rutengänger ausbilde, interessiert mich natürlich alles Unerforschte. Meines Wissens wurde noch kein Erdstall
exakt radiästhetisch untersucht. Warum eigentlich nicht? Es ist doch interessant, ein Problem einmal von einer anderen Seite her zu betrachten. Man darf doch mal über den
Tellerrand hinausschauen, oder? Was unterscheidet nun die Radiästhesie von den üblichen Untersuchungsmethoden? Man kann mit ihr alles abfragen/ermitteln, was mit Ja oder
Nein zu beantworten ist. Ich möchte hier allerdings nicht die ganze Radiästhesie erklären, denn dafür gibt es Fachliteratur. Nur so viel:

Welche Strahlung herrscht hier, und wieviel?
Gibt es hier natürliche oder künstliche Erdstrahlen?
Gibt es hier Heilstrahlung, wenn ja, wie stark, für was?
Wer ist der Erbauer? usw. Ein voll ausgebildeter, guter Radiästhet kann sich auch mit Tieren, Pflanzen, Verstorbenen, Naturgeistern, Engeln, der Akasha-Chronik
usw. unterhalten. Zu Forschungszwecken kann mansich an den Ort des Geschehens begeben und mit Wünschelrute, Pendel bzw. von Hand oder anhand einer Landkarte, eines Planes oder Fotos arbeiten. In diesem Fall nutzte ich das „Heft des Arbeitskreises für Erdstallforschung“ Nr. 19 als Arbeitsgrundlage.
1.
Zunächst erhob sich die Frage, warum hier ein Erdstall gebaut wurde? Also trug ich die Erdstrahlen-Gitterlinien in den Plan ein. Dann kamen auch noch heilige Linien zum Vorschein. Schon daraus wurde ersichtlich, dass es sich hier um einen Kraftplatz handelt. Dazu später mehr.
2.
Nach genauerer Untersuchung kamen Heilpositionen zum Vorschein!
3.
Warum liegen die Gänge und Räume auf unterschiedlicher Höhe? Weil die Heilpositionen eben nicht auf gleicher Höhe liegen.
4.
Die Engstellen dienen der Heilbehandlung und helfen somit, gewisse Eigenschaften abzustreifen, loszulassen usw. Wo ein Höhenunterschied zu bewältigen ist, findet man zuweilen Schlüpfe. Ist dies nicht der Fall, verläuft der Gang bergab oder man baute Treppen.

5.
Die Nischen in den Gängen oder Räumen sind nicht für die Beleuchtung zuständig, denn dies wäre unvorteilhaft, da es dafür bessere Plätze gäbe. Warum wären drei nebeneinander sinnvoll und dann meterweit keine mehr? Höhlen, Erdställe und dergleichen haben grundsätzlich etwas zu tun mit:
In etwas eingehen, eindringen, erforschen, sich verstecken usw.
Geburt nachempfinden, Loswerden, Blockaden, Abstreifen, Freiwerden usw. Da ich nun das Wesentliche ermittelt hatte (siehe Pläne), befragte ich mental den Erbauer, um Näheres
zu erfahren. So stellte sich heraus, dass er ein Druide war (die Gelehrten der früheren Zeit. Ihre Ausbildung dauerte zwanzig Jahre und mehr. Sie waren u. a. Ärzte, Pflanzenkundige,
Astronomen, Mathematiker, Rutengänger, Psychologen, Magier, Kriegsberater usw.). Als solcher kannte er sich mit der Radiästhesie natürlich bestens aus.
Nachdem er die Heilstellen gefunden hatte, ging er an die Manipulation der Gitter und heiligen Linien (die man biegen kann), um alles optimal zu gestalten.
Als Besitzer dieses Platzes musste er auch die Bauarbeiter bezahlen. Die Bauzeit war in den Jahren von 639–650. Aufgrund der Jahreszeiten, Erntezeiten, Krankheiten usw. zog sich

alles in die Länge. Rabmühle
Die Nischen brachte er durch weitere Manipulationen in eine Reihe bzw. an den gewünschten Ort. Hierzu gäbe es zwar noch Einiges zu sagen, doch das sind radiästhetische Feinheiten und Geheimnisse. Nun fragte ich ihn noch, warum er nicht weitergemacht und die wertvolle Höhle am Ende des Erdstalles, die ich ermittelt habe, nicht erschlossen hat. Darauf meinte er, der Bau habe lange genug gedauert und nun wollte er endlich an die Nutzung gehen und ,Geld verdienen‘, außerdem sei er zu alt gewesen, um weiter buddeln zu lassen. Fast ist man versucht zu sagen, er hat am falschen Ende begonnen. Nein, er wollte von Anbeginn den sehr wertvollen Brunnen für seine Medizin nutzen.
Die Nutzung des Erdstalles In die Nischen (ca. auf Brusthöhe) oder die Raummitte stellte er ein Wassergefäß. Die Strahlung an dieser Stelle bewirkte eine Veränderung des Wassers.
Nach einer Woche war dann die Medizin fertig. Man nahm zwei Schlucke pro Tag davon. Den Raum am Ende nutze er als Apotheke und Labor. Dort stellte er weitere Ingredienzien aus Pflanzen und den aufgeladenen Wässern her. Er war ja auch eine Art Alchemist. So schuf er sich ein „Vermögen“ und wurde der reichste Mann im Ort und der Umgebung.
Manche Erdställe waren für die Bevölkerung zugänglich. Sie hatten z.B. einen Schlupf zur intensiveren Heilung oder Liege- bzw. Sitzbänke. Hier kostete die Nutzung Eintritt, z. B. fünf Eier. Auf unserer Erde gibt es verschiedene Arten der Heilmöglichkeit:
1.
Lava, Heilerde, Moor und Lehm für Bäder und Packungen
2.
Pflanzen zum Einnehmen und Auflegen
3.
Heilfelsen und Heilhöhlen mit Bank, um darauf zu sitzen oder liegen.
4.
Näpfchensteine, in die man Flüssigkeiten füllt.
5.
Warzensteine, an die man Flüssigkeitsgefäße hält.
6.
Heilstellen im Boden, auf/in die man Flüssigkeitsgefäße stellt. In einem Wald in Oberfranken gibt
radiästhesiehartmann- curry- Feld

es viele hochkarätige nummerierte Heilfelsen. Dort werden die Leute sogar heute von Ärzten und Heilpraktikern hingeschickt. Z. B. „Herr Meier Felsen 7, zwanzig Minuten darauf setzen, Frau Müller Felsen 18, eine Viertelstunde darauf legen, usw. In die Näpfchensteine füllte man z.B. Wasser. Nach drei Tagen war es dann verändert. Je nachdem wurde daraus eine Medizin oder man konnte Material damit bearbeiten. Sei es, um Kupfer zu härten, Holz unbrennbar und verwitterungsfest zu machen, Lebensmittel für Jahre halt  bar machen, usw.
unterirdische kanäle im urwald
strahlenwerte

Um an die Heilstelle zu kommen, höhlte man bei uns Felsen aus und schuf Näpfchen. In einigen Ländern fand ich Warzensteine. In Peru hat man die Steine weichgemacht und um die Heilstelle das Material abgetragen. Dann hielt man ein Wassergefäß für fünf Minuten daran und lagerte es dann eine Woche lang zuhause, bis die Medizin fertig war.
Wer keine Heilfelsen oder -steine hat, muss eben in der Erde nach Heilstellen suchen.
Daraus folgt:
Wenn die Erde ihre Heilmöglichkeiten nicht frei zugänglich machte, bearbeitete man sie oder den Stein, bis man die entsprechende Stelle nutzen konnte. Sei es durch Nischen, Näpfchen, Bänke, Warzen usw. So fand ich weltweit die wertvollsten Heil- und Kultplätze. Vieles habe ich aus Zeitmangel noch nicht ausgewertet.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich die Heilmöglichkeiten in diesem Erdstall nicht bekannt gebe, da ich den Besitzer vor einem Tourismusrummel bewahren will, denn die Leute würden die Anlage binnen kurzer Zeit völlig zertrampeln und die Wände aushöhlen, um Heilmaterial mitzunehmen. So kann ich nur sagen, dass dieser Erdstall ein wahres Sanatorium darstellt! Schrazelgänge, Großerdställe, die unterirdischen Städte in der Türkei und die viele Kilometer langen Gänge in Afrika (Google: unterirdische Gänge in Afrika) und Guatemala/Belize sind anders zu bewerten, haben vielleicht eine andere Verwendung und andere Erbauer. Die Frage, warum an einer Stelle ein Erdstall errichtet wurde, ist wahrscheinlich nur radiästhetisch zu lösen. Die restlichen Fragen kann man eventuell empirisch ermitteln. Leichenreste wird man darin wohl kaum finden, denn dazu waren die Stätten meist zuheilig, es sei denn, sie wurden später missbraucht.
Nun werden Sie natürlich sagen: „Wie will er das alles beweisen?“ Nun, es käme auf Versuche an, doch wo sind die Probanden, die bereit sind, ein im Erdstall „Rabmühle“ präpariertes Wasser bei sich anzuwenden?
Warzenstein Peruunterirdische gänge in afrikalinks
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Gruß an die Wunder dieses Landes
TA KI

Der weisse Hirsch – Wegweiser in die Anderswelt


Cernunnos

[Karnuntinus, Karnonos, Kornunus, Cornutus, Cerunincos, Cernenus,]

keltisch *cernu- für Trompete, carnu- für Horn

Der Name Cernunnos wurde bisher erst einmal verstümmelt gefunden als .ERNVNNOS auf dem römisch-gallischen Pfeiler der Nautae Parisiaci in Lutetia, dem heutigen Paris. Von den weiteren Schreibweisen tauchen drei als Beinamen des gallo-römischen Jupiters auf, ausserdem wird ein Cerunincos auf einer luxemburgischen Inschrift genannt. Zu der stets rezitierten und voneinander abgeschriebenen Mär vom angeblich keltischen Gott oder vermeintlichen Gottheiten lesen Sie bitte hier: keine keltische Götter/Göttinnen. Keltisch ist das natürliche selber jenes, was andernorts als etwas über-natürliches benannt wurde, direkt und ohne Symbole. Ein Verständnis der keltischen Mythologie setzt voraus den zentralen Inhalt jener Vorstellungen, wie sie, als Beispiel, vom römischen Lucanus [Pharsalia, I, 455] überliefert sind: Der Tod sei die Mitte eines langen Lebens … es herrsche weiterhin der gleiche Gedanke [nicht Geist], nur in einem anderen Körper und in einer anderen Welt.

keltisch monistisch ist die Anderswelt [l’autre monde] hier in dieser Welt

Der Name der umsetzenden Person, vermutlich ein Druide, hat ohnehin keine Bedeutung: Nicht die männliche Gestalt der Darstellung sondern das Hirsch-Geweih, keltisch carnu selber ist Cernunnos, als Inhalt und Handlung. In keltischer Kultur sind keine Bilder vom Menschen als stellvertetende meta-physischen Figuren [Gottheiten]. Die vielen Hunderte an gefundenen Inschriften und Figuren aus keltischer Kultur sind keine als Menschen abgebildete Götter oder Göttinnen, sind keine Gottheiten, sondern Signatur [Hinweis] auf einen gedanklichen Inhalt, auf einen Zusammenhang. Vergleichbar heute dem Hauptwort, einer sprachlichen Substantivierung mit Ober-Begriff. [Durch Diodor von Sizilien ist überliefert [Fragm. XXII] wie Brennus, der Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, in Lachen ausbrach angesichts der Tatsache, dass dort dem Natürlichen im Tempel menschliche Gestalten zugemutet und Symbol-Figuren aus Holz und Stein hergestellt wurden].

Der weisse Hirsch – Wegweiser in die Anderswelt

HirschIn der Wahrnehmung der Menschen erscheint der Hirsch im Frühjahr überraschend ohne sein stattliches Geweih. Dabei handelt es sich aber um dieselben Tiere wie vorher mit Geweih, die lediglich in jedem Februar ihre Hörner abstossen. Die magische Tiermaske der Figur Cernunnos als angeblichem gehörnten Hirsch-Gott ist kein stellvertretendes Symbol sondern der Inhalt selber und erfasst vermutlich lediglich den Wechsel des Geweihs, im übertragenen Sinne eine Art von vorher und nachher, dargestellt im Silber-Kessel von Gundestrup als persönlichem Halsring und der Widderkopf-Schlange, [Schlangen häuten sich normalerweise alle 4-6 Wochen, fahren also aus ihrer Haut], und bezogen auf die nach überall und nirgends davon schwimmende Figur. Die Widderkopf-Schlange verbindet Cernunnos [Samonios,Samain] mit Belenos [Beltane,Beltaine] und erscheint im Silber-Kessel von Gundestrup auch auf der Abbildung zum Lughnasad. In den gefundenen Bruchstücken vom keltischen Kalender von Coligny wird für den Zeitraum Juli-August mit dem Namen Elembiv[os] etymologisch ein Horntier erwähnt.

CernunnosCernunnos gehört in den Zusammenhang des keltischen Samonios, Allerseelen, im Angesicht der unvergänglichen, todlosen Seele. Die Legenden der neuen, christlichen Geistlichkeit berichten bereits im 8. Jh. von einem angeblich im 1. Jh. lebenden Eustachius [Placidus], der auf der Jagd von einem Hirsch mit dem Gekreuzigten in grossem Strahlenglanz zwischen seinem Geweih dazu aufgefordert worden sei, ihm, dem Hirsch nicht weiter zu folgen. In Anlehnung an diese Geschichte wird im deutschen Sprachraum seit etwa dem 15. Jahrhundert die Legende vom Jäger Hubertus erzählt, dem ein mächtiger Hirsch mit dem Kruzifix zwischen dem Geweih erschien, was ihn bekehrte und davon abhielt, dem Hirsch weiterhin nachzufolgen. Der Gedenktag von Hubertus ist der 3. November, die Zeit von Samonios.

HubertusIm schroffen Gegensatz zu diesen Ermahnungen, dem keltischen Cernunnos nicht mehr zu folgen, entstand in Zürich, wo auf dem Uetliberg ein frühkeltisches Fürstinnengrab nachgewiesen ist, eine Ermunterung mit der Aussage, dem Hirsch zu folgen:

Die Geschichte beginnt mit dem Märtyrerstein der Zürcher Stadtheiligen Felix und Regula und, ab dem 13. Jh. als Dritten, Exuperantius [von manchen Häxebränz = Hexen-Brandwein genannt]. Diese drei Flüchtlinge der historisch nicht nachgewiesenen römischen Thebäischen Legion waren zwar um das Jahr 302 dem Blutbad in Agaunum [St. Maurice] im Wallis entkommen, wurden aber in Zürich gefangengenommen und auf der Limmatinsel, auf der heute die Wasserkirche steht, durch Enthaupten hingerichtet. Worauf die drei Heiligen ihre abgeschlagenen Köpfe aufhoben, das Ufer empor stiegen und sich den Ort ihres Grabes selber ausgesucht haben. Sich den Ort nach dem Tod selber aussuchen ist ein zentrales Element der keltischen Mythologie.

Nach den Legenden soll Karl der Grosse auf der Jagd einst einem Hirsch nach Zürich gefolgt sein, bis zu der Stelle als sich sein Pferd vor der Grabstelle der Enthaupteten niederkniete. Als Karl von der Hinrichtung erfuhr, habe er die Gebeine heben lassen und am Ort des Grabes eine Probstei gegründet. Später wurde dort das Grossmünster gebaut, nicht wie üblich christlich geostet, sondern exakt mit der Altarseite auf den Sonnenuntergang bei der Sommersonnwende gerichtet. Neben dem Märtyrerstein auf der Limmatinsel sei eine Säule mit einer Glocke daran aufgericht worden, damit alle, die einen Rechtsspruch, Gerechtigkeit, vom Kaiser wollten ihn damit rufen können. Als die Glocke erstmals läutet und die vom Herrscher eingesetzten Hüter nachsehen, können sie niemanden erblicken. Erst beim dritten Läuten bemerken sie eine um den Klöppel geschlungene Schlange, die sich dem Kaiser zu Füssen legt. Karl deutet das Verhalten als Aufforderung zur Rechtsprechung und beauftragt seine Hüter, der Natter zu ihrem Nest zu folgen. Bei der Richtstätte erblicken sie über den Eiern der Natter eine Kröte, die Karl töten lässt, was ihm die Schlange verdankte indem sie aus ihrem Mund einen Edelstein auf des Kaisers Tisch fallen liess. Der Stein war von wundersamem Glanz und Feuer und hatte die geheime Kraft, bei Weitergabe eine unwiderstehliche Bindung, Sehnsucht und Zuneigung des Erstbesitzers zum jeweiligen Eigner, über dessen Tod hinaus, auszulösen. Selbst verstorbene Besitzer würden damit so erscheinen, als ob sie noch lebendig wären. Leblos so erscheinen als ob noch lebendig ist ein zentrales Element der keltischen Mythologie. Zum Andenken an Felix und Regula veranlasste Kaiser Karl den Bau der ersten Wasserkirche über dem Richtplatz.

LeuchtenderHirsch

Die Legende vom leuchtenden Hirsch

Nach der Sage lebten um die Mitte des 9. Jh. die zwei Töcher Hildegard und Berta des Königs Ludwigs des Deutschen in einsamer Zurückgezogenheit auf der Burg Baldern. Die Burg stand oben auf dem Grat des Uetlibergs, exponiert auf 810m Höhe, etwa drei Kilometer südlich des keltischen Fürstinnengrabes. Heute ist da ein Gedenkstein, verborgen im Wald. Nachts beteten die beiden Schwestern in den Wäldern bei der Baldern, wo ihnen ein schöner weisser Hirsch mit brennenden Lichtern auf seinem Geweih erschienen und bis zur Kapelle von Felix und Regula an der Limmat vorangeschritten sei. Wiederholt wanderten sie in die benachbarte Stadt und verrichteten ihre Andacht und so schritt der Hirsch alltäglich vor den Schwestern bis zum Limmatufer, jenseits der Grossmünsterkirche. Hier wartete er auf sie und begleitete sie zurück nach ihrer Bergfestung. Da der Hirsch immer wieder an der selben Stelle vor der Limmat stehen blieb und nicht zu bewegen war, weiter zu schreiten, erkannten die frommen Schwestern, dass es der Wille Gottes sei, an diesem Ort ein Gotteshaus zu errichten. Sie unterbreiteten ihren Wunsch dem König Ludwig der Deutsche, ihrem Vater, der ihnen gerne willfahrte. Dem neuen Kloster, das um 853 reich ausgestattet wurde, stand zunächst Hildegard und nach ihrem frühen Tod ihre jüngere Schwester Berta als Äbtissin vor. Das der Äbtissin vom Kaiser Heinrich III. verliehene Münz-, Markt- und Zollrecht machte sie zur Stadtherrin von Zürich. Vom 13. Jahrhundert an nannten sich die Äbtissinnen vom Fraumünster offiziell Fürstin.

So hat sich mit dem voranschreitenden Hirsch Cernunnos im Mirakel der Stadtheiligen von Zürich [sich den Ort nach dem Tode selber aussuchen] eine keltische Trias der Fürstin vom Uetliberg erhalten können.

Zusammenfassend wird die keltische Mythologie ganz einfach verständlich: Zu Samonios werden die Personen, lebendige und verstorbene, unwiderstehlich an die ausgleichende Gerechtigkeit der Kooperation gebunden. Mit der Widderkopf-Schlange wird der Edelstein als Halsring [Torques] mit Beltane verbunden. Belenos [Beltane, Beltaine] und Cernunnos [Samonios, Samain] gehören untrennbar zusammen.

Quelle: http://www.keltoi.ch/cernunnos.html

Gruß an die Geschichte

TA KI