Gehirnforscher Prof. Gerald Hüther: Quantenphysik und Kommunale Intelligenz


Ein Plädoyer der Verbundenheit

von Gerald Hüther und Christa Spannbauer

Wir haben weltweite Aufgaben zu lösen, die das Zusammenwirken aller Beteiligten dringend erforderlich machen. Die vielen jungen Menschen der Gegenwart, die ganz selbstverständlich «wir» sagen,

die sich gegenseitig unterstützen und für den Erhalt der Umwelt, für soziale Gerechtigkeit und die Vielfalt kultureller Lebensformen eintreten, leben uns dies bereits vor.

Sie sind die Potentialentfalter der Zukunft. Sie sind die Wegbereiter hin zu einer Weltgesellschaft,

in der wir uns zunehmend mit allen anderen Menschen verbunden wissen. Allerorten ist ein Erstarken eines neuen bürgerschaftlichen Engagements und die Entwicklung und Stärkung einer Zivilgesellschaft zu verzeichnen, in der von engagierten Menschen entscheidende Veränderungsimpulse gegeben werden, neue Handlungsspielräume eröffnet und nachhaltige Zukunftsmodelle entwickelt werden. Bürgerschaftliches Engagement tut sich in den vielen Bürgerinitiativen, den weltweiten politischen Protestbewegungen und ihrem unüberhörbaren Ruf nach Demokratisierung und gerechter Verteilung der Ressourcen ebenso kund wie in dem freiwilligen und nicht von materiellen Interessen bestimmten Einsatz vieler Menschen für das soziale Gemeinwohl. Menschen mischen sich ein und zeigen sich immer weniger dazu bereit, unhaltbare und ungerechte Zustände hinzunehmen.

Anders als unser derzeitiges Gesellschafts- und Wirtschaftssystem, das den Eigennutz des ökonomischen Menschen ins Zentrum rückt, hat diese neue weltweite Bewegung den empathischen Menschen zum Leitbild, der das Gemeinwohl aller im Auge behält.

Der Physiker und Zukunftsforscher Fritjof Capra spricht in diesem Zusammenhang von einem globalen Immunsystem, das zum Schutz der Erde aktiv wird, einer kollektiven und geradezu instinktiven Antwort der Menschheit auf die akute Bedrohung ihrer Lebensgrundlagen.

Dieses Immunsystem besteht aus zahllosen Menschen und Gruppierungen, die an allen Orten

der Welt unermüdlich damit beschäftigt sind, die schädlichen Einflüsse, die das Leben bedrohen, zu neutralisieren und zu regenerieren.( …)

Auch diese Informationen müssen in das öffentliche Bewusstsein eingespeist werden. Sie machen Mut, geben Zuversicht, regen zum Mitmachen und Nachahmen an.

Wir müssen unseren Blick schärfen für das, was das Leben bewahrt, was Neues in die Welt bringt, was Hoffnung erweckt. Wir haben viel bewegt und viel zerstört. Nun ist es an der Zeit, zu bewahren und nachhaltig zu gestalten. Dem menschlichen Vernichtungswillen scheint eine ältere Einsichtsfähigkeit und Weisheit entgegenzuwirken, die uns in einer Art und Weise mit allen Lebewesen auf diesem Planeten verbindet, die bislang unvorstellbar schien. Darin liegt

das Versprechen der weltweiten ökologischen, sozialen und gesellschaftspolitischen Bewegungen:

als gemeinsame Bewohner dieser Erde zu entdecken, dass wir eine globale Familie sind. (…)

Das bedeutet, die Grenzen des Wachstums zu akzeptieren und Abschied vom Machbarkeitswahn zu nehmen. Von Ressourcenausnutzern zu Potentialentfaltern zu werden, uns nicht mehr länger getrennt von der Welt, von den Tieren, Pflanzen und der Natur wahrzunehmen und unsere Achtung und Ehrfurcht vor allem Lebendigen wiederzuentdecken. Nur so können wir die Kraft unserer Gefühle aktivieren und nutzen, uns öffnen für wahres Mitgefühl und unsere Furcht vor dem Leid der Welt verlieren. Dann können wir etwas bewirken und bewegen.

Denn die erste Frage des Mitgefühls lautet immer: «Was wird gebraucht?» Die Antwort darauf kann nur darin bestehen, anzupacken und es zu tun. Wenn wir erfahren und spüren können, dass wir selbst Teil des lebendigen Organismus der Erde sind, weder über noch jenseits von ihr stehen, sondern zutiefst in ihr beheimatet und in ihren Kreislauf eingebunden sind, dann läutet dies das Ende unserer anthropozentrischen Herrschafts- und Allmachtsphantasien ein.

Wir erleben uns nicht mehr länger als Bezwinger, sondern als Partner der Erde. Und als solche kann es uns gelingen, unsere Entdeckerfreude, Begeisterungsfähigkeit und Gestaltungslust in lebensbejahende Bahnen zu lenken und nachhaltige Projekte zu fördern, die das Leben bewahren, so dass wir die Welt heil an unsere Kinder und Enkelkinder übergeben können.

Aus: Gerald Hüther/Christa Spannbauer (Hg). Connectedness. Warum wir ein neues Weltbild brauchen. Huber 2012.

Gruß an die Erwachenden

TA KI

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Ehrfurcht und Mysterium als Nahrung für die Seele


gefunden auf wakeupworld, geschrieben von Lissa Rankin, übersetzt von Afrosina

Awe-and-Mystery-as-Food-for-the-Soul-330x226Über den Unterschied zwischen Ehrfurcht und Mysterium habe ich mir kaum Gedanken gemacht, bis ich begann, an dem sprichwörtlichen Küchentisch der Autorin von Weisheiten vom Küchentisch – Dr. Rachel Naomi Remen, herumzusitzen. Schon bald nachdem ich mich an jenen Tisch begeben hatte, begann es, dass Ehrfürchtiges und Mysteriöses zusammen mit einer Portion Wunderlichem im Menu auftauchten.

Ich weiss nicht, warum ich vor dem Treffen mit Rachel darüber noch nie nachdachte. Denn so wie sie, bin ich eine ausgebildete Ärztin. Ärztinnen und Ärzte sind gesegnet damit, in ehrfurchtsvollen und mysteriösen Angelegenheiten in der ersten Reihe zu stehen. Schon über 10 000 Mal war ich der 1. Mensch, der das neugeborene Baby sah, nachdem es aus der Mutter herausglitt. Mindestens 100-mal war ich der letzte Mensch, der jemanden sah, der auf die andere Seite des Schleiers hinüber wechselte. Unzählige Male tauchte Seltsames in einer Art auf, die ich mir nicht erklären konnte – wie würde ich etwas über einen Patienten wissen, den ich möglicherweise noch nie mit meinen fünf Sinnen erfasst habe und von dem ich keine Laborergebnisse habe. Und wirklich oft würde das, was ich weiss, ein Leben retten.

Warum hielt ich nicht inne, um das Ehrfürchtige zu bestaunen? Warum war ich nicht mehr verzaubert von dem Mysterium? War ich schon so ausgebrannt, überarbeitet und jenseits der Integrität gegenüber meiner eigenen inneren Wahrheit, dass ich das in Erscheinung tretende Gesicht einer Seele nicht bemerkte, die noch nicht vollständig in einem neuem Babykörper inkarniert war? Was liess mich das Wunder missachten, das das neue Leben immer begleitet oder den vollkommen friedlichen Tod, der eintritt, wenn jemand ein völlig erfülltes Leben in Liebe und ohne Bedauern gelebt hat?

Die Begegnung mit Rachel hat mein Leben in vielerlei Hinsicht verändert, aber dieses einfache Ding – die Fähigkeit zu erkennen, wann Ehrfürchtiges und Mysteriöses auftaucht – berührte mich tief und berührt mich noch immer in meinem Alltag.

Was ist Ehrfurcht?

Dictionary.com (Lexikon) definiert „Ehrfurcht“ als ein überwältigendes Gefühl der Ehrerbietung, der Bewunderung, der Furcht usw. entstanden durch etwas, das gross ist, unterschwellig und sehr mächtig oder ähnlichem. Ich mag das Wort „Ehrerbietung“, sofern es sich auf Ehrfurcht bezieht. Wenn ich Ehrfurcht habe, fühle ich diese Ehrerbietung in meinem Herzen. Es ist wie eine Kombination aus Hingabe, Dankbarkeit und absolutem Glücklichsein, als hätte ich irgendwie den Jackpot gewonnen ohne ihn zu verdienen. Ehrfurcht lässt mich an das Wort „Gnade“ denken, das eines meiner Lieblingsworte ist. Gnade ist unverdiente Segnung. Sie trifft mich immer mit Ehrfurcht und fühlt sich wie Gnade an.

Ehrfurcht ist eine Teil der Lebendigkeit und zwar nicht unerheblich. Sie ist ein Grundbedürfnis und ohne die wir unsere Lebenskraft schwächen. Wir müssen das Gefühl von Ehrfurcht fühlen, so wie wir auch Nahrung und Schutz brauchen. Während Nahrung und Schutz körperliche Bedürfnisse sind, ist Ehrfurcht ein Bedürfnis der Seele. Die Seele wird für uns in einem Moment der Ehrfurcht gegenwärtig und wenn wir einen Mangel an Ehrfurcht haben, dann tragen wir ein Risiko bis hin zu einer seelischen Erkrankung, die sich als körperliche Erkrankung zeigen kann, als Depression, Ängstlichkeit oder einfach in dem Gefühl etwas zu vermissen (weil es tatsächlich so ist). So wie euer Körper jeden Tag Übungen braucht, so braucht dies auch die Seele. Ehrfurcht gibt eurer Seele ein Training und erinnert euch, warum ihr hier seid und wie gesegnet ihr seid, ein Mensch zu sein.

Was ist ein Mysterium?

Ein Mysterium ist definiert als „etwas, das schwierig oder gar unmöglich zu verstehen oder zu erklären ist“. Ein Mysterium beinhaltet nicht nur die alltäglichen Geheimnisse und andere Dinge des Alltags, die die Wissenschaft uns versucht zu erklären und es nicht kann, sondern es gehören auch mystische, magische ,wunderliche Erfahrungen dazu, die der Verstand nicht ganz verstehen kann und die Wissenschaft nicht einmal versucht, diese Dinge zu berühren, wie z.B. Nahtoderfahrungen, psychische Phänomene, spirituelle Kräfte, die ihren Ausdruck finden in Meditation, Kommunikation mit Verstorbenen, in Träumen, die die Zukunft voraussagen und in Spontanheilungen von scheinbar unheilbaren Krankheiten.

Das Mysterium neigt dazu, den kognitiven Geist zu verärgern, weil es unerklärlich ist und wir werden von Sachen verängstigt, die wir uns nicht erklären können. Mysterien bedrohen unser Weltbild und unser Ego fühlt, dass es keine Kontrolle mehr hat. Im Unterschied zur Ehrfurcht ist das Mysterium kein Bedürfnis. Es ist ein Teil der natürlichen Welt. Das Mysterium IST einfach. Das Leben ist aus seiner Natur heraus mysteriös, deshalb sind wir immer umgeben vom Geheimnisvollen und dennoch mögen wir keine Geheimnisse, Rätsel. Wir mögen es, Geheimnisse zu lösen, aber wir fühlen uns unwohl angesichts ungelöster Rätsel. Sie lassen uns unsere Unsicherheit spüren. Wir mögen es, alles gut in ein nettes kleines Päckchen zu verpacken, so dass wir es uns erklären können. Ein kleines Geheimnis macht die Welt für uns spannend, aber wir werden nervös, wenn das Leben zu viele Geheimnisse verbirgt. Das Mysterium lässt uns fragen, was ist echt und wir mögen es nicht gerne, wenn unser Realitätssinn bedroht wird. Das Mysterium ergibt keinen Sinn und das fühlt sich für uns unbehaglich an.

Aber wenn wir anfangen, uns dem Mysterium gegenüber zu öffnen, dann fühlen wir uns weniger bedroht, das Mysterium fängt an, verlockend zu werden. Wenn ihr es nicht wisst, …. ist alles möglich. Das Mysterium kann sehr spannend sein, wenn ihr euch ihm nicht widersetzt.

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Der Unterschied zwischen der Ehrfurcht und dem Mysterium

Ehrfurcht stört den kognitiven Geist nicht so, wie das Mysterium es tut. Ehrfurcht fühlt sich sehr viel angenehmer an als das Mysterium. Das Mysterium kann Ehrfurcht beinhalten – besonders, wenn Wunder sich dabei ereignen – aber Ehrfurcht muss nicht unbedingt ein Mysterium beinhalten. Auf die gleiche Weise, wie wir uns dem Mysterium in uns widersetzen, wehren wir das Mysterium in der Welt ab. Aber wir tendieren nicht dazu, uns auf dieselbe Weise der Ehrfurcht zu widersetzen. Wir neigen dazu, das Mysterium geheim zu halten. Ich bin ständig in Ehrfurcht davor, wie viele Menschen ihre wundersamen Geschichten für sich behalten, weil sie fürchten, dass sie für verrückt erklärt werden, wenn sie die Wahrheit über das Mysterium, das sie erlebten, aussprechen würden. Aber Ehrfurcht ist nicht etwas, vor dem wir uns fürchten, sie mitzuteilen. Wir widersetzen uns der Ehrfurcht anders als dem Mysterium. Ehrfurcht ist auch nicht so ein Geheimnis wie das Mysterium es zu sein beabsichtigt.

Die meisten von uns wissen nicht wie grundlegend wichtig die Ehrfurcht für das menschliche Dasein ist. Ehrfurcht wird nicht als notwendig erachtet. Wir schätzen sie als Sahnehäubchen ein, als einen Luxus. Aber Ehrfurcht ist ein wirkliches Bedürfnis – ein Bedürfnis unserer Seele. Wenn ihr keine Seele hättet, dann könntet ihr keine Ehrfurcht erleben und wenn ihr eure Seele erfahren wollt, dann sucht nach Ehrfurcht. Ihr könnt eure Seele jedes Mal erfahren, wenn ihr Ehrfurcht gefunden habt.

Ehrfurcht und Mysterium im Alltag

Meine Tochter Siena und ich verbringen zusammen drei Wochen Ferien in Byron Bay, Australien – ein kleiner Mutter-Tochter Urlaub, bevor mein Buch Die Anatomie einer Berufung am 29. Dezember herauskommt. Sie litt unter dem Wetter, so dass wir wenig unternahmen, aber an diesem Nachmittag hielten wir auf einer Farm an, wo man sich selbst für 30 australische Dollars eine Kiste mit Gemüse einer biologischen Farm zusammenstellen konnte. Als wir Karotten, rote Beete und Kartoffeln ausgruben, alte Strauchtomaten-Sorten, Auberginen und Paprika abzupften und frischen Kopfsalat, Kohl und Basilikum ernteten, empfand ich Ehrfurcht. Nicht nur Ehrfurcht vor der Fülle von Mutter Erde, sondern auch Ehrfurcht angesichts dessen wie gesegnet ich doch bin, wie wundervoll der Himmel war, wie magisch die Erde ist und aus einem kleinen Samenkorn eine grosse reife Frucht wachsen lässt, wie wunderschön das laute Vogelgezwitscher in Byron Bay ist, der Gegend, wo ich mich aufhalte, tief im Regenwald. Am meisten empfinde ich Ehrfurcht über das Strahlen im Gesicht meiner Tochter, auch wenn sie mit einem Virus darnieder liegt.

Während wir so auf der Farm umher spazierten, fiel mir irgendwie der Schlüssel meines Mietautos aus der Tasche und verschwand – Gott weiss wo zwischen all den Bergen von Erde, Pflanzen und Gemüse er war- ich kniete dazwischen, ging ein paar Gänge auf und ab, fühlte mich ohne Hoffnung und fragte mich, wie in aller Welt ich zu unserem Ferienhaus zurückkommen könnte, wo doch auch mein Telefon in Australien nicht funktionierte. Dann erinnerte ich mich daran, dass ich mein Leben nicht kontrollieren muss. ( Mindestens ein Dutzend Mal am Tag muss ich mich daran erinnern, dass ich meine Probleme nicht allein zu bewältigen brauche.) Ich hörte sofort auf mit der Anwendung der Ohnmachtsübung, die zu einem täglichen Gebet geworden war. Ich übergab den verlorenen Schüssel an das Göttliche, schloss meine Augen, visualisierte die Last des verlorenen Schlüssels als Gewicht auf meinem Herz, und betete, was auch immer der höchste Wille sei, dass er sich verwirkliche und wie ich die Last dem Göttlichen übergebe, das mein geliebter Partner und Mitschöpfer ist. Dann fühlte ich Vertrauen und wusste, dass was auch immer geschieht, ob ich den Schlüssel finde oder nicht, alles gut sein wird.
Zwei Sekunden nach meinem Gebet, schaute ich nach links und genau dort oben auf einem Zweig mit Tomaten lag mein Autoschlüssel. Das ist ein Mysterium – genau so ist es. Meine Seele wurde heute gut ernährt.

Wenn ihr heute noch nicht eure tägliche Dosis an Ehrfurcht gehabt habt, dann macht heute etwas, das eurer Seele Nahrung gibt. Geht hinaus. Schaut euch den Sonnenuntergang an. Lest ein Gedicht von Rumi oder von Hafiz. Erkundet einen neuen Wanderweg. Betrachtet einen Baum. Untersucht eine Pflanze. Beobachtet euer Kind mit magischen Augen. Erlebt einen Kuss, als sei es euer erster.

Wo könnt ihr heute Ehrfurcht finden?

In der Ehrfurcht vor euch – und dem Leben

Über die Autorin:
Lissa Rankin ist Ärztin für Psycho-Somatik, Gründerin des ganzheitlichen medizinischen Instituts, einem Fortbildungsprogramm für Ärzte und Dienstleister im Gesundheitswesen und Bestseller-Autorin in der New York Times mit Geist statt Medizin: Wissenschaftliche Beweise, dass Du Dich selbst heilen und von Angst kurieren kannst. Sie ist auf einer Mission, um das Gesundheitswesen zu heilen durch die Ermächtigung, sich selbst zu heilen.

Quelle: http://transinformation.net/ehrfurcht-und-mysterium-als-nahrung-fuer-die-seele/

Gruß an die Ehrerbietenden

TA KI

Praktische Ideen im Umgang mit Kindern, sich der Erde bewusst zu sein


gefunden auf wakeupworld, geschrieben von Alex „Earthie Mama“ Du Toit, übersetzt von Antares

How-to-Raise-an-Earth-Conscious-Child-300x225Die Kinder in diesen Tagen haben viele technologische Ablenkungen, die sie zu beschäftigen und um ihre verminderte Verbindung mit der Umwelt aufrechterhalten. Egal ob es sich um ein Videospiel, das Fernseh-Programm oder den Computerbildschirm handlet, werden die Kinder zu vergessen, wie sie mit ihren natürlichen Seite zu verbinden.

Viele Eltern scheinen bei der Erziehung von Kindern zu vergessen, ihnen die Bedeutung über ihre innere Verbindung zur Erde und ihre Rolle bei der Bewahrung der Erde für zukünftige Generationen nahezubringen. Es gibt Wege, den Kindern eine Lebensweise zu vermitteln, um die Erde bewusst wahrzunehmen, ihr zu helfen und sie zu pflegen.

Durch unser Vorbild ein Beispiel geben

Unsere Kinder lernen, wie man sich in der Welt bewegt durch das Lernen von ihren Betreuern. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten zum Schutz unserer Erde und leben Beispiel.

Erstens, lasst den Fernseher ausgeschaltet, so oft wie möglich. Kinderfernsehsendungen werden von Werbespots überflutet, mit dem Ziel die Kinder zu manipulieren, mehr zu kaufen und mehr von Produkten zu wollen, die verschwenderisch und toxisch sind.

Informiert und bildet euch selbst weiter, welche Möglichkeiten bestehen, dem Schutz unserer Erde zu dienen und als Beispiel zu leben.

Verringern, wiederverwenden, aufbereiten

Erklärt euren Kindern, welches von all dem Müll recycelt werden kann und was geschieht, wenn nicht. Kinder lieben Aktivitäten, wobei ihre Kreativität herausgefordert wird. Eine gute Idee ist es, euer Kind zu bitten, wiederverwendbare Alternativen zu Einweg-Haushaltsgegenständen zu finden und beim Abfall nach nutzbaren Schätzen zu schauen. Zum Beispiel könnt ihr gemeinsam mit den leeren WC- und Küchenpapier-Rollen ein Musikinstrument machen, indem ihr Reis oder Bohnen in die Rolle füllt und beide Enden abklebt. Sprecht mit euren Kindern über die Bedeutung von minimaler Verpackung und was recycelt und wiederverwendet wird.

NaturgärtnernHow-to-Raise-an-Earth-Conscious-Child-Sit-Still-in-Nature

Es gibt nichts Magischeres als ein Kind, welches einen Samen pflanzt, diesen pflegt und beginnt zu sehen, wie er wächst. Dies erinnert sie daran, dass alle Lebewesen zusammenarbeiten, um zu gedeihen. Wenn sie ihre Pflanzen wachsen sind sie so stolz und aufgeregt über die Zeit, die sie in ihrem Garten verbringen. Falls ihr nicht über Land verfügt, um einen Garten anzulegen, könnt ihr euren Kindern ein paar Töpfe zur Verfügung stellen, worin sie Gemüse oder ihre Blumen pflanzen und sie werden immer noch tief in Ehrfurcht und inspiriert sein. Und ausserdem isst ihr Kind lieber ein Gemüse, das es genährt hat und beim Wachsen beobachtete.
Zeit in der Natur verbringen

Geht mit euren Kindern viel ins Freie. Verbringt die Zeit mit einem Spaziergang durch die Natur, veranstaltet ein Picknick, spielt gemeinsam oder fahrt vielleicht an einen Strand. Erlaubt euren Kinder, die Schönheit der Erde zu erleben und zu verinnerlichen und helft ihnen, die Verbundenheit aller Lebewesen nachzuvollziehen. Dies wird ihnen helfen, unseren Planeten so wunderbar zu erhalten und sich bewusst darum zu kümmern und nichts weiteres zu zerstören.

How-to-Raise-an-Earth-Conscious-Child-Connect-with-AnimalsVerbringt Zeit mit Tieren

Die einfache Verbindung zwischen den Arten erinnert uns daran, wie geheimnisvoll das Leben und die Natur sind, und wie freudvoll wir alle in der Natur existierenden kooperieren. Die Kinder lernen Verantwortung und Mitgefühl durch ihre Zeit mit Tieren. Sie lernen, lebende Wesen zu respektieren, als einfache Mitwesen in tierischer Form.

Sich erden

Lasst eure Kinder barfuss sein, wenn sie draussen spielen und auch mal schmutzig werden. Es gibt sogar bereits Forschungen über die Verknüpfung der gewachsenen Verbindung zur natürlichen Energie der Erde und lebendiger, ausgeglichener Gesundheit.How-to-Raise-an-Earth-Conscious-Child-Get-Dirty

Die Umwelt säubern

Unterstützt eure Kinder und nehmt mit ihnen an Säuberungen der Natur teil, wie beispielsweise einem Strand aufzuräumen oder einem Bach zu reinigen. Wenn Kinder ein Teil der Reinigung ihrer Umgebung sind, können sie die Veränderung mit eigenen Augen sehen und die Positivität inspiriert sie, mehr tun zu wollen.

Ihr braucht weder Sonnenkollektoren noch ein eigenes Grundstück, um den Kindern etwas über die Erde zu lehren. Familien können auf einfache Art und Weise beginnen; wie mit Stoff- statt Papier-Servietten zu beginnen oder bringen Stofftaschen zum Einkauf mitzunehmen. Es ist eine gute Idee, sich Ziele in Bezug darauf zu setzen, welchen Nutzen wir für die Umgebung erzielen möchten. Beginnt dort, wo ihr seid und mit dem, was euch umgibt. Ohne Druck; mischt einfach Spass mit vielen guten Taten.

Quelle: http://transinformation.net/praktische-ideen-im-umgang-mit-kindern-sich-der-erde-bewusst-zu-sein/

Gruß die Kinder der Erde

TA KI

Im September 2015 wird die Menschheit ihr blaues Wunder erleben Teil I und Teil II


Im Teil I erläutere ich was von den verschiedenen 

Machtgruppen für die Phase ab September 2015 angedacht ist

Gerät die Welt aus ihren Fugen?

Was ist angedacht für diesen September?

Aufgrund der vielschichtigen und von allen Seiten an mich drängenden Informationen

ist dieser Artikel entstanden.

Es gibt Kräfte, die vor allem in den zionistischen Kreisen zu finden sind, man nennt sie auch die Kabale, oder die Seelenfresser, die seit ihrem bestehen die menschlichen Bedürfnisse für ihre Belange ausgenutzt haben.
Das jüdische Volk ist dabei stets Spielball der Machtinteressen gewesen und soll wieder geopfert werden. Dies wird aber nicht geschehen!
In der Tradition der talmudischen Feste korelliert das letzte Datum des Blutmondes mit der Warnung des zionistischen französischen Außenministers


Mitte Mai 2014 sprach der französische Außenminister in Anwesenheit seines US-Kollegen Kerry davon, das in 500 Tagen ein Klima Chaos die Welt in einen Abgrund (Kataklysmen) führen wird. die  500 Tage fallen auf Ende September 2015.

Was meint er damit, der gute Mann? Ist das der Fahrplan der Hintergrundkräfte?
Um zu verstehen warum manche Interessenskreise solche Szenarien andenken, ist die Tatsache, daß Ursprünglich die Sternenverantwortlichen die Fraktion der USA dazu gebunden haben, die Welt zu vereinheitlichen und in die Sternengemeinschaft einzuführen.
Diese Absprachen werden aber mit dem Mittel einer Komplettversklavung des Planeten vorgenommen, da den Menschen nich zugetraut wird sich aus freiem Willen in die Gedankenwelten und Grundzustände einzubegeben, die dafür notwendig sind.

Da die Grundvereinbarungen nicht eingehalten werden, bleibt noch ein Zeitfenster bis 2017 offen in denen den USA die Macht gegeben wird die Menschheit zu befrieden und als Sprachrohr nach Außen zu fungieren.
Die alten, grauen Oberen, wollen alles an die Wand fahren, um in einem weltweiten Enthauptungsritual ihre Götter zur Wiederkehr zu animieren. Wird dies gelingen?
Hier was für den Zeitraum 2015 – 2022 angedacht ist:

  • bis Ende August besteht eine permanente Möglichkeit daß Russland Europa in einem Handstreich befriedet. Mit dem Kniefall der US Administration, Nuland-Kerry vor Putin scheint die technologisch-psychische Überlegenheit der Russen Wirkung gezeigt zu haben.
  • 13. September: Runterfahren des Finanzsektors, jahrelange Depression folgend
  • 23. September: Treffen zwischen Papst und Obama
  • 24. September: Papst tritt als erster jesuiten Papst der Geschichte im US Kongress auf
  • 25. September: Papst spricht vor der UNO
  • 28. September: letzte Mondfinsternis zum Tabernakelfest
  • ~    Operation Jade Helm in den USA als Beginn der Kataklysmen
  • ~    Eliten werden sich auf die bestehenden Marsbasen zurückziehen.
  • ~    Kataklysmen : durch mikro-atomare Bomben und HAARP verursachte Flut an der US Ostküste   (Flut von NY)
  • ~    Kataklysmen: Beben zur Abspaltung des St.Andreas Graben (Californien)
  • ~    Kataklysmen: Erruption des Hot-Spot Vulkan im Yellowstone-National-Park (3 Tage Finsternis)
  • ~    Sonnenerruption und weltweiter EMP (Elektromagnetische Impuls).
  • ~    Ausschlatung des Lugano www (666), Meteoriteneinschlag
  • ~    Kataklysmen: CERN – Versuch ein schwarzes Loch zu erzeugen und/oder ein Dimensionstor zu öffnen um die Annunaki Ankunft zu ermöglichen (Ankunft des Messiah, falscher Prophet, Götterniederkunft, blue beam, Alien Invasion)
  • Ausrufung der totalen Überwachung, Verchippung und NWO, um die Außerirdischen von den Erdlingen unterscheiden zu können.
Doch was wird nun geschehen?
Die Menschheit wird ihr blaues Wunder erleben!
über das blaue Wunder mehr im 2ten Teil des Artikels

.

Die Menschheit wird im September ihr blaues Wunder erleben Teil II

(…)

Um das blaue Wunder zu erleutern muss ein wenig ausgeholt werden.

Die Geschehnisse auf diesem Planeten folgen stets verschiedenen Zeit-Raum Ebenen, oder Realitätssträngen.
Alle Kräfte versuchen ihre Vorstellungen unn Interessen umzsetzten, indem sie die Manifestationsmechanismen nutzen, um ihre Realitätsinteressen, man könnte auch sagen Zeitstränge in unsere erlebte Welt zu ziehen und damit ihre Agenda realisieren.

Die Sache ist folgende:

Es gibt eine Agenda der Dunkelkräfte, die seit vielen Jahrtausenden und einigen Jahrhunderten immer wieder korrigiert wird.
Es gibt genauso eine Agenda der hellen Kräfte, die kontinuierlich und unaufhaltsam, aber viel subtiler wirkt.

Die Ereignisse, die im ersten Teil aufgelistet sind, sollten schon seit 2003 Stück für Stück umgesetzt werden.
Der 3te Weltkrieg in einem Szenario vom atomaren Krieg Iran vs Israel eingeleitet werden.

Doch warum gelingt es nicht? Warum gab es noch nicht die Weltuntergangsszenarien und schließen sich immer wieder Zeitfenster ohne erkennbare Ereignisse?
Zum Hauptteil weil die Gleichschaltungsmedien nicht darüber berichten und die Dinge die geschehen nur in seltenen Fällen die Menschen erreichen.

Seit 2001 befindet sich der Planet in der Endphase eines langen Konfliktes. Dieser wird beendet durch das Einwirken von den immer mehr wach werdenden Menschen, die sich dem Lügen-System und den Hasspredigern in Politik und Medien entziehen und ihre eigenen Ideale umsetzten.

Zahllose Atomkriege finden statt, ohne nur ein Wort darüber in der Presse zu finden.
Aktuell im Jemen, in der eine Koalition von Iranern, White Hats (teile der US-Marine), Russland gegen Zionisten und Araber und dem CIA vorgehen.
Mit allen Mitteln wird hier vorgegangen, jenseits unseres Vorstellungsvermögens.

Mini Nuke Angriff bei Sanaa

http://www.liveleak.com/ll_embed?f=5fd63a5f2f4d

 Das blaue Wunder

Das blaue Wunder ist etwas was niemand für möglich hält, es aber trotzdem geschieht!

Erstmals seit vielen Zeiten, geschieht etwas das die Menschen in ihrer Grundstruktur ändert.
Jeder Mensch erfährt in seinem individuellen Rahmen eine Veränderung der Zeit! Die Zeit rennt, die Zeit ist dehnbar, es geschehen so viele Dinge in kurzen Zeiträumen. Menschen die sich Begegnen sollen benötigen kaum einen Wimpernschlag um alles zu klären was das Kennenlernen angeht.
Die Seelen übernehmen die entscheidenden Kommunikationen und der Mensch kommt gar nicht hinerher, die Ereignisse um sich herum analysierend zu reflektieren.
Wir dürfen alle folgendes erleben.
Die eigene Initiative seine Welt zu gestalten wird von den Blauen extrem Unterstützt und  getragen.
Alles was mit Angst, Kummer und Sorgen angegangen wird öffnet eine Angstspirale, die direkt in die Depression führt und die Angstszenarien im ersten Teil aufgelistet in unsere Realitätsebene zieht.
Es ist anzuraten
Mutig zu sein, mutig mit sich selber. Seine Ideale und Wünsche, Träume und Hoffnung einfach anzugehen und die ersten Schritte in die Richtung zu gehen.
Ängstigende Programme im Gehirn dürfen neu programmiert werden.
Wenn mir etwas nicht gut tut tu ich es nicht mehr, die Sorgen und Nöte die daraus im Kopf entstehen sind die Programme.
Es kann aber auch ganz schön werden ? Warum schliesst du das aus?
Am besten mit einer Auszeit in der man sich alles gönnt was man sonst immer nur aufschiebt und von Träumt.
Geb Dir einen Ruck und tu es. In den nächsten Tagen und Wochen werden sich bei jedem die Gelegenheiten sehr verhäuft anbieten!
 Ein enormer Rückenwind wird diejenigen erreichen, die sich erleben und ihre Wünsche umsetzten wollen.
Freude zu verbreiten und der Quelle wieder Quellessenzen zukommen zu lassen ist der Effekt dahinter.
Spirituell ausgerichtete Menschen sind vermehrt Angriffen ausgesetzt, denn sie haben große Auswirkung und müssen gebändigt werden.
Daher ist jedes Szenario, das von den Angstkräften verursacht wird immer ein Versuch Dich einzufangen, anzuketten und umzupolen.
Doch wer einmal erlebt hat wie es ist uneingeschränkte Rückendeckung zu erhalten
und enorme Energien hinter sich zu fühlen, der ist unaufhaltsam in seinem Schaffen.
Die Dinge haben sich gedreht,
wir dürfen wieder das sein was wir sind.
Jeder Einzelne muss dieses Privileg einfach nur
in ANSPRUCH nehmen
mich spricht der Gedanke an meine Welt zu gestalten.
Vielleicht werden die Schreckens-Szenarien zum Teil eintreffen, doch sie erreichen uns nicht.
Die erwünschten Effekte verpuffen.
Sie werden aufgefangen und umgeleitet.
So wird der September für viele eine starke Transformation beinhalten.
Chaos und Unruhe im Außen und inneres Sortieren und Frieden im Innen
je mehr sich aktiv in das Freudefeld begeben, desto weniger benötigt unsere Seele den chaotischen ANsporn im Außen!

Die Blauen 

  Unser Sonnensystem ist von hohen blauen Wesen abgeschottet. Die Zugänge aus unserem Sonnensystem heraus und auch hinein sind versiegelt. Es findet ein Aufräumen von Planet zu Planet statt und das Bodenpersonal der Wächter hat bereits viel geleistet. Es bringt Menschen in Ihre Kraft, die mutig genug sind sich als Kraftvolle Wesen erleben zu wollen.
Die Ratten, die über die Angst die Kräfte der Mitmenschen für Ihre Interessen nutzen verlassen bereits ihr sinkendes Schiff (klick), denn sie merken, dass immer weniger ihren Lügen glauben und ihre innere Wahrheit erleben. Diese blauen Kräfte nennen die Whistleblower die blue Avians, gefiederte sehr weise Wesen, die erstmals seit sehr langer Zeit wieder in unser Sonnensystem eingreifen.
Mein befreundeter „Späher“ beschriebt das so:

Ach, ja diese Vogelartigen energetischen hochentwickelten Teile, an
an die kann ich mich auch sehr deutlich erinnern, sie sind entgegen ihrem
Aussehen sehr gütige freundliche Wesen und sie können das
menschliche Verhalten überhaupt nicht verstehen. Sie leben in Clans,
jeder hat das gleiche Recht und der weiseste triffte wichtige
Entscheidungen, sie nutzen eine Art Kollektivkommunikation, verbinden
sich und teilen ihre Gedanken. Es gibt wie überall Abtrünnige aber
keiner tötet für seinen Vorteil, unterdrückt andere oder sonstwas.
Man könnte sie mit einer Art Schwarm voller Intelligenz, Technik und
einem der Menschheit weit überlegenen sozialem Miteinander
vergleichen. Sie sind neugierig und unterstützende Wesen.

Das letzte mal sind die Blauen Aviana (Ariana) als 
Horus energien auf dem Planeten gewesen,
um den Menschen die Zirbeldrüse, 
das Auge des Horus wiederzuöffnen.  

Quelle: http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/2015/05/die-menschheit-wird-im-september-ihr.html
.
Gruß an die, die in der höchsten Schwingung sind: Der Liebe!!

TA KI

Das große Geheimnis der Indianer


Indianerlandschaft-640x400Der Ureinwohner Amerikas verband seinen Stolz mit einer außergewöhnlichen Demut. Überheblichkeit war seinem Wesen und seiner Lehre fremd. Er erhob niemals den Anspruch, dass die Fähigkeit, sich durch Sprache auszudrücken, ein Beweis für die Überlegenheit des Menschen über die sprachlose Schöpfung sei; ganz im Gegenteil, er sah in dieser Gabe eine Gefahr. Er glaubte fest an das Schweigen – das Zeichen vollkommener Harmonie. Schweigen und Stille stellten für ihn das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele dar.

Wenn du den Indianer fragst: „Was ist Stille?“, wird er dir antworten: „Das Große Geheimnis.“ „Die heilige stille ist Seine Stimme“. Und wenn du fragst: „Was sind die Früchte der Stille?“, so wird er sagen: „Selbstbeherrschung, wahrer Mut und Ausdauer, Geduld, Würde und Ehrfurcht.“ „Hüte deine Zunge in der Jugend“, sagte der alte Häuptling Wabashaw, „dann wirst du vielleicht im Alter deinem Volk einen weisen Gedanken schenken.“

Als ich ein Kind war verstand ich zu geben und zu teilen; seit ich zivilisiert wurde, habe ich diese Tugenden verlernt. Ich lebte ein natürliches Leben, jetzt lebe ich ein künstliches. Damals war jeder hübsche Kieselstein für mich kostbar, und ich hatte Ehrfurcht vor jedem Baum.

Ehrfurcht

Im Leben eines Indianers gab es eine Pflicht, auf deren Erfüllung er nie vergaß – die Pflicht, jeden Tag im Gebet das Ewige und Unsichtbare zu ehren. Wann immer er auf seiner täglichen Jagd auf ein Bild ehrfurchgebietender Schönheit stößt – eine Regenbogenbrücke vor einer schwarzen Gewitterwolke über den Bergen; einen weißschäumenden Wasserfall im Herzen einer grünen Schlucht; eine weite Prärie, vom Sonnenuntergang blutrot angestrahlt – , verharrt der rote Jäger einen Augenblick in anbetender Haltung.

Alles, was er tut, hat für ihn religiöse Bedeutung. Er spürt den Geist des Schöpfers in der ganzen Natur und glaubt, dass er daraus seine innere Kraft erhält. Er achtet das Unsterbliche im Tier, seinem Bruder, und diese Ehrfurch führt ihn oft so weit, dass er den Kopf eines erlegten Tieres mit symbolischer Farbe oder mit Feder schmückt. Dann hält er die gefüllte Pfeife hoch – als Zeichen, dass er auf ehrenhafte Weise den Geist seines Bruders befreit hat, dessen Körper zu töten er gezwungen war, um selber weiterzuleben.

Ohuyes, Dakota Indianer (Charles Alexander Eastman), Arzt und Schriftsteller aus dem Volk der Dakota, arbeitete nach seiner Promotion drei Jahre als Arzt in der Pine Ridge Reservation in Süddakota und war Zeuge des Massakers von Wounded Knee. Als er gegen die Missstände in der Reservation auftrat, wurde er gezwungen, seine Stelle aufzugeben. In seinen Büchern wollte er Wert und Würde der indianischen Lebensart aufzeigen und den weißen Lesern bewusst machen, dass die Ureinwohner Amerikas keine „Wilden“ waren.

Panflöte spielender IndianerStille

Erziehung zur Stille, zum Schweigen begann schon sehr früh. Wir lehrten unsere Kinder, still zu sitzen und Freude daran zu haben. Wir lehrten sie, ihre Sinne zu gebrauchen, die verschiedenen Gerüche aufzunehmen, zu schauen, wenn es allem Anschein nach nichts zu sehen gab, und aufmerksam zu horchen, wenn alles ganz ruhig schien. Ein Kind, das nicht stillsitzen kann, ist in seiner Entwicklung zurückgeblieben.

Übertriebenes, auffälliges Benehmen lehnten wir als unaufrichtig ab, und ein Mensch, der pausenlos redete, galt als ungesittet und gedankenlos. Ein Gespräch wurde nie übereilt begonnen und hastig geführt. Niemand stellte vorschnell eine Frage, mochte sie auch noch so wichtig sein, und niemand wurde zu einer Antwort gezwungen. Die wahrhaft höfliche Art und Weise, ein Gespräch zu beginnen, war eine Zeit gemeinsam stillen Nachdenkens; und auch während des Gespräches achteten wir jede Pause, in der der Partner überlegte und nachdachte. Für die Dokata war das Schweigen bedeutungsvoll. In Unglück und Leid, wenn Krankheit und Tod unser Leben überschatteten, war Schweigen ein Zeichen von Ehrfurcht und Respekt; ebenso, wenn uns Großes und Bewundernswertes in seinen Bann schlug. Für die Dakota war das Schweigen von größerer Kraft als das Wort.

Luther Standing Bear, Dakota Indianer. Mit Gewalt versuchte man, aus Indianern „zivilisierte Amerikaner“ zu machen. Die Kinder durften ihre eigene Sprache nicht mehr sprechen, sie mussten ihre Kultur vergessen und mit der Kleidung auch Gedanken und Gefühle wechseln… Luther Standing Bear, aus dem man ebenso einen zivilisierten Amerikaner machen wollte und der in einer amerikanischen Schule erzogen wurde, kehrte 1931 in das Rosebud-Reservat zurück und war erschüttert über das Elend und über den körperlichen, geistigen und seelischen Verfall seines Volkes, dem man alles genommen hatte, auch die eigenen moralischen Werte. In einem seiner Bücher, „Land of the Spotted Eagle“, beschrieb er die hochstehende alte Kultur der Sioux-Indianer.

Geist, Leben, Atem und Neuwerdung

Lasst uns alle hier niedersitzen in der freien Prärie, wo wir keine Straße und keinen Zaun sehen. Setzen wir uns nicht auf eine Decke, unsere Körper sollen den Boden spüren, die Erde, den Widerstand der Stauden, die sich unserer Berührung anpassen. Das Gras soll unsere Matratze sein, damit wir seine Schärfe spüren und seine Weichheit. Lasst uns wie Steine sein, wie Pflanzen und Bäume. Lasst und Tiere sein, lasst uns denken und fühlen wie sie.

Horch die Luft! Du kannst sie hören, sie spüren, sie riechen und schmecken. Woniya wakan, die heilige Luft, die alles mit ihrem Atem erneuert. Woniya, woniya wakan: Geist, Leben, Atem, Neuwerdung – das Wort bedeutet all dies. Woniya – wir sitzen nebeneinander, wir berühren uns nicht, aber etwas ist da; wir fühlen, dass etwas in unserer Mitte gegenwärtig ist. Das ist ein guter Anfang, um über die Natur nachzudenken und über sie zu reden. Aber reden wir nicht nur ÜBER sie – reden wir MIT ihr, sprechen wir mit den Flüssen, den Seen und den Winden wir mit unseren Verwandten.

Unnatürlich Leben

Ich habe den Eindruck, die weißen Menschen fürchten sich so sehr vor der Welt, die sie selbst geschaffen haben, dass sie diese nicht mehr sehen, fühlen, riechen oder hören wollen. Regen und Schnee auf dem Gesicht zu spüren, von einem eisigen Wind wie erstarrt zu sein und an einem rauchenden Feuer wieder aufzutauchen, aus einer heißen Schwitzhütte zu kommen und in einen kalten Fluss zu tauchen – diese Erfahrungen zeigen dir, dass du lebst. Aber ihr wollt das gar nicht mehr empfinden. Ihr wohnt in Kästen, die Sommerhitze und Winterkälte aussperren, ihr lebt in einem Körper, der seinen Geruch verloren hat, ihr hört den Lärm aus der Hi-Fi Anlage anstatt den Klängen der Natur zu lauschen, euch, die ihr längst verlernt habt, irgend etwas selbst zu erleben. Ihr esst Speisen, die nach nichts schmecken. Das ist euer Weg. Er ist nicht gut.

Achtung und Vertrauen aller Generationen

Falke der IndianerDie letzten Jahre war ich für den Sonnentanz verantwortlich und leitete Zeremonien, aber diesmal habe ich die Aufgabe einem jüngeren Medizinmann übertragen, dessen Lehrer ich war. Vielleicht ist das mein Opfer, das ich heute bringe – ich verzichte auf meine Macht, gebe sie weiter, überlasse die Ehre jemand anderem. Bei uns Sioux gibt es keine Kluft zwischen den Generationen, wie man sie bei euch findet. Wir halten es für richtig, unsere jungen Leute so zu leiten, dass sie unseren Platz einnehmen können; das ist der Weg, den die Natur uns zeigt. Vielleicht ist diese Bereitschaft, mit den Jungen unsere Macht zu teilen, der Grund dafür, dass bei uns die Alten geliebt und geachtet werden und dass den Generationen das Gespräch miteinander leicht fällt.

Lame Deer, Dakota Indianer. Die Dakota glauben, dass die ganze Natur von einer geheimnisvollen göttlichen Kraft (“Wakan”) durchdrungen ist. Ihr Wort für die Gottheit, die Schöpferkraft, heißt „Wakonda“ oder „Wakan tanka“ = Großes Geheimnis.Lame Deer, dessen „weißer“ Name John Fire lautet, hatte einen weißen Freund, Richard Erdoes, der 1940 nach Amerika emigrierte. Ihm erzählte Lame Deer sein Leben, ihm erzählte er seine Gedanken.

Aus der Irokesenverfassung

Die Irokesen lebten in großen befestigten Siedlungen und waren ausgezeichnete Jäger, Krieger und Bauern. Ihr Zusammenschluss zu den „Sechs Nationen“ war eine staatsmännische Leistung ersten Ranges. So wie mehrere Familien friedlich in einem Langhaus zusammenwohnen, sollten die Stämme in dem Staatenbund vereint sein. Deshalb nannten sich die Irokesen „Das Volk des Langen Hauses“. Für „Frieden“ benützen sie dasselbe Wort wie für „Gesetz“, dieselbe Wortwurzel taucht auch in den Bezeichnungen für die Begriffe „edel, vornehm“ und „gut“ auf. Ihr Symbol für den Frieden ist ein Baum, der seine wurzeln in der Erde hat. Die Irokesenverfassung entstand viele hundert Jahre vor dem kommen des weißen Mannes. Sie vereinte Völker, deren Sprachen verschieden waren, und beeinflusste die amerikanische Verfassung, als sich die 13 Kolonien zu den Vereinigten Staaten zusammenschlossen.

Wir danken unserer Mutter, der Erde (Gebet der Irokesen)

Wir danken unserer Mutter, der Erde, die uns ernährt. Wir danken den Flüssen und Bächen, die uns ihr Wasser geben. Wir danken den Kräutern, die uns ihre heilenden Kräfte schenken. Wir danken dem Mais und seinen Geschwistern, der Bohne und dem Kürbis, die uns am Leben erhalten. Wir danken den Büschen und Bäumen, die uns ihre Früchte spenden. Wir danken dem Wind, der die Luft bewegt und Krankheiten vertreibt. Wir danken dem Mond und den Sternen, die uns mit ihrem Licht leuchten, wenn die Sonne untergegangen ist. Wir danken unserem Großvater He-no (Schutzgeist, der den lebenspendenden Regen schenkt, Anm. d.R.), der uns, seine Enkelkinder, schützt und uns seinen Regen schenkt. Wir danken der Sonne, die freundlich auf die Erde herabschaut. Vor allem aber danken wir dem Großen Geist, der alle Güte in sich vereint und alles zum Wohl seiner Kinder lenkt.

Mahnung an die Häuptlinge

O Häuptlinge! Tragt keinen Zorn im Herzen und hegt gegen niemanden Groll. Denkt nicht immer nur an euch selber und an eure eigene Generation. Vergesst nicht, dass nach euch noch viele Generationen kommen werden, denkt an eure Enkelkinder und an jene, die noch nicht geboren sind und deren Gesichter noch im Schoß der Erde verborgen liegen.

Quelle: Aus dem Buch „Weisheit der Indianer“ von Käthe Recheis und Georg Bydlinski, eine Zusammenstellung von Texten und Zitaten der Indianer

Bilder: Wolfgang Staudt flickr cc (Beitragsbild), Michael flickr cc (Bild Mitte: Indianerhäuptling mit Panflöte), Björn Rudner flickr cc (Bild Unten: Falke)

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Quelle: http://www.gehvoran.com/2015/07/das-grosse-geheimnis-der-indianer/

Gruß an die, die Wissen was es bedeutet etwas und jemanden zu schätzen

TA KI