Bericht über ausserirdische Rassen, die mit der Menschheit in Interaktion stehen, Teil 2


Teil 2

Ausserirdische Rassen, die nicht mit dem militärisch-industriellen-ausserirdischen Komplex zusammenarbeiten

In diesem zweiten Teil geht es also um die ‚guten’ Ausserirdischen, die der Menschheit in ihrer Entwicklung und im Kampf gegen die ‚Eigensüchtigen’ beistehen möchten. Auch die Informationen in diesem zweiten Teil stammen von Informanten und Whistleblowern, die als glaubwürdig eingestuft werden. Dennoch sollen auch diese Mitteilungen mit der nötigen Zurückhaltung aufgenommen werden, insbesondere was konkrete Details betrifft, denn jede Erfahrung ist subjektiv und möglicherweise unbewussten Vorstellungen oder Gedankenmustern und ungenauen Erinnerungen unterworfen. Trotzdem kann uns diese Zusammenstellung ein gutes Bild einer erweiterten Wirklichkeit geben, in der nicht wir Menschen hier auf dieser Erde als Mittelpunkt und einsamer Höhepunkt der Schöpfung aufgefasst werden, sondern viel eher als eine Gemeinschaft mitten in einem langen Entwicklungsprozess, in dem wir durchaus Unterstützung und Beistand von Brüdern und Schwestern brauchen können, die uns in ihren Erfahrungen und in dem, was sie erreicht haben, ein schönes Stück voraus sind.

Ausserirdische 20

Am 20. Februar 1954 traf eine Delegation von “menschlich aussehenden” ausserirdischen Rassen mit der Eisenhower-Administration in einer erfolglosen Bemühung zusammen, eine Einigung mit den USA über das thermonukleare Atomwaffenprogramm zu erzielen. Der Stein des Anstosses war offenbar, dass diese ausserirdischen Rassen nicht bereit waren Technologie zur Verfügung zu stellen, die von den militärisch-industriellen Interessen benutzt werden könnten. Diese militärisch-industriellen Interessen dominierten die Eisenhower-Administration und gaben den Ton für den nachfolgenden Dialog mit den Ausserirdischen an. Der prinzipielle Widerstand dieser Gruppe von Ausserirdischen, von einem aufstrebenden militärisch-industriellen-extraterrestrischen Komplex (MIEC) vereinnahmt zu werden, gibt einen wichtigen Hinweis auf eine grosse Gruppe von ‘menschlichen’ ausserirdischen Rassen, die sich ausserhalb des Netzes der ineinander greifenden Interessen befinden, die der MIEC in den USA und anderswo auf dem Planeten bilden.

Bei dieser zweiten Kategorie von ausserirdischen Rassen handelt es sich in erster Linie um “Menschen”, die nicht auffallen würden, wenn sie sich in einer menschlichen Gesellschaft bewegen. Es wird beschrieben, dass diese Rassen von Sternsystemen wie Lyra, Vega, Plejaden, Sirius, Procyon, Tau Ceti, Ummo und Arkturus kommen und einen Teil des genetischen Materials für die Entstehung der Menschheit auf der Erde zur Verfügung gestellt haben. Laut Alex Collier trugen insgesamt 22 extraterrestrische Rassen mit ihrem genetischen Material zum ‘Experiment Mensch’ bei. Dazu gehören auch die zuvor beschriebenen Reptiloiden und Grauen. Weil wir Menschen das Produkt von zahlreichen genetischen Manipulationen sind, besitzen wir auch einen ausgedehnten genetischen Pool bestehend aus ‚Datenspeichern’ von vielen unterschiedlichen Rassen, und wegen dieses genetischen Erbes, und weil wir Geist sind, werden wir von den wohlwollenden Ausserirdischen, wie Collier die Mitglieder dieser zweiten Gruppe von ET-Rassen kennzeichnet, tatsächlich als königliche Wesen betrachtet.

Alex Collier meint, dass diese wohlwollenden Ausserirdischen die Menschheit in der Weise ansehen, wie beschützende Eltern ein heranwachsendes Kind in einer gefährlichen Umgebung betrachten. Das vitale Interesse der Rassen aus dieser Kategorie ist es zu gewährleisten, dass die globale Menschheit sich in einer verantwortungsbewussten Weise entwickelt ohne sich selbst und die grössere galaktische Gemeinschaft zu gefährden, von der sie ein Teil ist.

Es wurde behauptet, dass die ‚ausser-irdischen’, menschlich aussehenden ETs zum genetischen Material in der menschlichen Evolution beigetragen haben, und dass viele von diesen ausserirdischen Rassen einigen ihrer Mitglieder erlaubt haben, als ‚star seeds’, als Sternensaat in irdischen Familien zu inkarnieren. Diese ‚Sternensaaten’, ‚Sternenkinder’ oder ‚Sternenleute’ wurden von Brad und Francie Steiger als Individuen beschrieben, deren ‚Seelen’ sich in anderen Welten oder Sternsystemen inkarnierten und dann zur Erde reisten und entschieden, sich hier zu inkarnieren, um die evolutionäre Entwicklung der Menschheit voranzutreiben.

Diese zweite Gruppe von Ausserirdischen wird von Kontaktpersonen wie George Adamski, Orfeo Angelucci, George Tassell, Howard Menger, Paul Villa, Billy Meier und Alex Collier als wie erwähnt wohlwollend bezeichnet, und sie betonen die freiwillige Natur ihres Umgangs mit diesen menschlich aussehenden Ausserirdischen. Diese Kontaktpersonen liefern oft physische Beweise in der Form von Fotographien, Filmen und/oder Zeugen ihrer Kontakte mit den Ausserirdischen. Der Kontaktler, der die umfangreichste Dokumentation und Forschungsunterlagen vorlegte, ist Eduard ‚Billy’ Meier, der den Forschern sehr viel Material zur Verfügung stellte.

Die Lyraner

Es ist angebracht die Diskussion dieser ‘ausser-irdischen’ extraterrestrischen Rassen und ihrer Aktivitäten zu beginnen, indem wir uns einem Sternsystem zuwenden, das als die Quelle beschrieben wird, von der aus sich die menschliche Gattung in der Milchstrassen-Galaxis ausgebreitet hat, dem Sternbild der Leier.

MeierEiner der ersten ‚Kontaktler’, der über die Leier gesprochen hat, war der Schweizer Billy Meier. Er erhielt grosse öffentliche Aufmerksamkeit auf Grund seiner behaupteten Besuche durch die Plejadier/Plejaren von 1975 bis 1986, die er mit viel Beweismaterial untermauerte und noch immer all jene verwirrt, die seinen Behauptungen kritisch gegenüber stehen. Umfassende Untersuchungen durch mehrere Einzelpersonen und Organisationen fanden, dass die Beweise von Meier nicht fingiert und konstruiert sind und deshalb eine wichtige Grundlage bilden für die Untermauerung seiner Bezeugung eines extraterrestrischen Kontakts. Auf Grund der von ihm über Jahre hinweg vorgebrachten grossen Menge an physischem Beweismaterial gewann Meier eine grosse Glaubwürdigkeit, und die Widerspruchsfreiheit und Stimmigkeit seiner Zeugnisse machen ihn zu einem wichtigen Wortführer für extraterrestrische Rassen.

Meier erhielt von ‚seinen’ Plejadiern/Plejaren folgende Auskunft über das Sternbild Leier und seine menschlichen Bewohner:

Die ‚Schweizer’ Plejadier teilten Meier mit, dass ihre – und damit auch unsere – ursprüngliche Herkunft (noch bevor sie die Plejaden besiedelten), im Sternbild der Leier lag, eine Gruppe von Sternen in der Nähe des Leier-Ringnebels. Diese ursprüngliche Rasse wird Lyraner (oder Lyrianer) genannt, so wie wir die von den Plejaden kommenden Ausserirdischen als Plejadier bezeichnen. Diese frühen Lyraner reisten mit ihren grossen Weltraum-Archen in vielen Wanderbewegungen zu vielen anderen Sternsystemen, fanden geeignete Wohnplaneten und gründeten Kolonien. Einige dieser Kolonien gediehen so sehr, dass sie schliesslich selbst eigene Weltraumreisen-Programme lancierten.

Meier berichtet von einem physischen Kontakt mit einem Lyraner-Schiff im Jahr 1977, bei dem die Lyraner ihre eigene Welt beschrieben sowie andere Sternsysteme, mit denen sie zusammen arbeiten.
Alex Collier erzählte folgendes vom Beginn der Lyraner-Zivilisation, so wie es ihm von Ausserirdischen von der Andromeda mitgeteilt wurde:

Basierend auf dem Alter der Sonnen und Planeten in unserer Galaxie wurde beschlossen, dass die menschliche Lebensform im Leier-Sternbild erschaffen werden sollte. Dort lebte die menschliche Rasse während etwa 40 Millionen Jahren und entwickelte sich. Die menschliche Rasse in der Leier war von ihrer Natur her auf die Landwirtschaft ausgerichtet. Offenbar lebten sie in Fülle und Überfluss und in Frieden.

Ausserirdische 21Die Lyraner besitzen nordische Merkmale und es ist gut möglich, dass sie identisch sind mit den “Elohim”, wie sie in den religiösen Traditionen sowohl auf der Erde als auch der ganzen Galaxis beschrieben werden. Aufgrund der Rolle der Lyraner bei der Entstehung der menschlichen Präsenz in der Galaxie kann man wohl mit Grund argumentieren, dass die Lyraner das detaillierteste Verständnis über den menschlichen Ursprung und die galaktische Geschichte haben. Sie könnten als die ‘galaktischen Historiker’ für die menschliche Spezies beschrieben werden. Es kann weiter angenommen werden, dass die Lyraner bei der Verbreitung der Wahrheit über die Evolution der menschlichen Rassen in der Galaxis mithelfen, und dass sie ein tiefes Verständnis der galaktischen menschlichen Kultur und des menschlichen Geistes haben. Die Lyraner wurden auch wie folgt beschrieben:

Die Lyraner haben eine Affinität zu Herkunftstraditionen und alter Geschichte. Deshalb könnten sie nützlich sein um zu helfen, die Vergangenheit zu verstehen und um sie zu transformieren.

Wenn man die eigene Vergangenheit versteht und um die eigene Herkunft weiss, ist man möglicherweise in der Lage, im Bewusstsein zurück zu gehen, Muster um Muster, so wie man die Schichten einer Zwiebel abzieht, bis man seine wahre Natur findet. Die Lyraner wären hervorragende Führer bei diesem psychologischen Prozess, diesem für die Menschheit so wichtigen Prozess, um Verständnis  für die Beweggründe und die eigene Geschichte zu gewinnen und wie alles so wurde, wie es heute ist.

Die Weganer

Laut Billy Meier wurde er von einer anderen ausserirdischen Rasse physisch kontaktiert. Diese gab an, vom Sternsystem Wega zu kommen, welches zum Sternbild Leier gehört. Die Weganer waren eine dunkel- oder blauhäutige Gruppe von Menschenwesen und waren wahrscheinlich die ‚blaue Rasse’ der fortgeschrittenen menschlichen Zivilisation, die in verschiedenen vedischen Texten erwähnt wird, und aus der die Hindu-Götter Vishnu und Krishna stammen. Der brasilianische ‚Kontaktler’ Jefferson Souza sagt, dass er Weganer von der Lyra getroffen hätte und beschreibt sie als sehr ähnlich aussehend wie indische Ureinwohner. Nach Alex Collier war Wega das erste Sternsystem in der Leier, das durch Menschen bevölkert wurde. Neben den nordisch aussehenden Menschen von der Leier spielten auch die Weganer eine wichtige Rolle bei der Kolonisierung unserer Galaxis.Ausserirdische 27

Bei den ersten Ausserirdischen, die auf die Erde gekommen waren … handelte es sich Menschen von Welten, die in einer anderen Dimension im Bereich der Leier und des Wega-Systems existieren. Die ersten Lyraner kamen anfänglich zusammen mit den Weganern vor 22 Millionen Jahren auf die Erde. Ihr Aufenthalt hier war sehr kurz, und sie fuhren auf ihren Reisen weiter zu anderen Sternhaufen und Planeten. Ihre Geschichte ist weitgehend unklar, obwohl Stosstruppen weiterhin gelegentlich zur Erde zurückkehrten. Vor etwa 389.000 Jahren verliessen mehrere Millionen Lyraner und Weganer ihre heimatlichen Welten, traten in unsere Dimension von Raum und Zeit ein, kamen auf die Erde und vermischten sich mit den Erdlingen.

Es ist bedeutsam, dass die Resultate der Vermischung der Weganer und Lyraner mit den Menschen dem entsprechen, was im Buch von Henoch beschrieben wird, wo die “Nephilim” Mischehen mit den Menschen eingingen und eine Rasse von Riesen zeugten, die schliesslich ausstarb. Meier beschreibt diese Ereignisse wie folgt:

Sie zeugten auf normale Weise und durch Gen-Manipulation mittels Gentechnik. Die Ergebnisse der Gentechnik produzierte Wesen, die teils Mensch, teils Tier waren, darunter auch Riesen, Titanen und andere Kreaturen. Im Laufe von Hunderten oder Tausenden von Jahren wurden diese Geschöpfe wieder verdrängt und starben schliesslich aus, weil sie sich nicht weiter fortpflanzen konnten oder ihre Lebensformen unter veränderten Bedingungen sich als nicht überlebensfähig erwiesen.

Meier 2

Die Plejadier

Billy Meier beschreibt, wie die Plejadier, Nachkommen der nordischen aussehenden Lyraner, zwischenzeitlich eine Reihe von Sternensystemen besiedelten, bis sie sich schliesslich im Sternbild der Plejaden niederliessen:

Die alte Geschichte erzählt, wie die frühen Vorfahren der Plejadier in einem anderen Sonnen-System zuhause waren und wie sie schliesslich zu den Plejaden reisten. Es wird auch eine viel frühere Migration in ein Sonnensystem beschrieben und warum sie scheiterte. Vom ursprünglichen Heimatplaneten überlebte ein Drittel. Sie bauten innerhalb von 900 Jahren mittels einer neu entwickelten Technologie riesige Weltraum-Evakuations-Archen und begannen, während ihr Planet verödete, sich in alle Richtungen in den Weltraum abzusetzen. Diese Evakuation dauerte weitere Hunderte von Jahren.

Die Ausserirdischen, welche die Schweiz besuchten, sind Nachkommen von einer dieser Raum-Archen, welche sich auf einem von drei Planeten niederliessen, die für die Menschen bewohnbar gemacht wurden und die zu einem der Sonnensysteme gehören, die das Sternbild der Plejaden bilden. In all den Jahren haben sie oftmals grossen Zuwachs und aber auch wieder grosse Verluste erlebt. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes Nachkommen ihrer frühesten Kolonisten, die sich versucht haben, in diesem Sonnensystem niederzulassen, zusammen mit einer Auswahl von Ureinwohnern und menschlichen Verbannten von verschiedenen anderen Orten.

Beim spezifischen Planetensystem, von dem Meier’s Plejadier herkommen, handelt es sich um jenes, um den Stern Taygeta, und sein Hauptplanet heisst Erra. Die Plejadier von Taygeta erkannten Meier als einen ihrer ausgewählten ‚Repräsentanten’, welche die Mission haben, die Wahrheit über die ausserirdische Präsenz der Menschheit zu übermitteln. Semjase, die plejadische Frau, die mit Meier in Kontakt trat, beschreibt die Plejadier wie folgt:Ausserirdische 22

Wir sind weder Hüter der Wesen der Erde noch von Gott gesandte Engel oder etwas Ähnliches. Viele Personen meinen, dass wir über die Erde und ihre Wesen wachen und ihre Schicksale steuern würden. Dies ist nicht wahr, denn wir erfüllen nur eine selbst gewählte Mission, die nichts mit Beaufsichtigung oder Lenkung des Schicksals der Erde zu tun hat. Somit ist es falsch, uns als super-irdische Boten und Hüter darzustellen.

Eine der Schlüsselaspekte der Mission der Plejadier sei es, die Menschheit vor den Grauen [und anderen Ausserirdischen] zu warnen:

– Es gebe verschiedene weitere Lebensformen, die viel Wissen erworben und sich von ihrer Umwelt losgelöst haben. Sie reisen durch den Raum und kommen gelegentlich auf die Erde.

– Viele von ihnen seien ziemlich unangenehme Wesen und leben in einer Art von Barbarei, die häufig fast so schlimm sei wie die der Erdbewohner.

– Man sollte sich ihrer gewahr werden, da sie oft alles, was ihnen in den Weg kommt, angreifen und zerstören.

– Oft schon hätten sie ganze Planeten zerstört oder ihre Bewohner in die Sklaverei gezwungen.

Nach Collier sind die Grauen und einige Plejadier an bewaffneten Auseinandersetzungen im Sonnensystem und in anderen Systemen wie Sirius B beteiligt. Ein weiterer Schlüsselaspekt der Mission der Plejadier besteht nach Meier darin, die Hebung des menschlichen Bewusstseins zu unterstützen und die Einheit der Religion zu fördern. Entsprechend seien die Plejadier uninteressiert an den Behauptungen vieler anderer Kontaktpersonen wie Adamski, und beanspruchen damit stillschweigend eine Exklusivität in Bezug auf die Wahrheiten und die Dynamik der Präsenz der Ausserirdischen.

Interessanterweise behauptete Collier, dass gewisse Plejadier-Gruppen, zum Beispiel diejenige von Alkyone, eine “verborgene Agenda” hätten, während diejenigen von Taygeta so beschrieben werden, dass sie die Menschheit wirklich unterstützen würden. Trotz einer möglichen “verborgenen Agenda” von einigen Plejadiern bekräftigen die meisten Zeugnisse und Beweise, dass die Plejadiern eine positive Interaktion mit den Menschen haben, und dass sie viel tun, um das menschlichen Bewusstseins anzuheben und die Menschheit dabei unterstützen, sich vom Einfluss den Grauen und den Reptiloiden zu befreien.

Die nordischen Rigelianer

Eine der vielen menschlichen Raumkolonien, die durch die Lyraner gegründet wurde, war jene auf Planeten im Rigel-Sonnensystem im Sternbild Orion. Zu einem gewissen Zeitpunkt in seiner Geschichte wurde Rigel mit seiner nordischen Bevölkerung vermutlich in einen zerstörerischen Bürgerkrieg hineingezogen und von den Grauen übernommen. Laut George Andrews offenbarte Khyla, ein Nordischer aus dem Sternensystem Procyon, einer menschlichen Kontaktperson viele Informationen über die Rigelianer, die Procyoner und die Grauen, die im Einklang stehen mit anderen Quellen und die von Andrews als glaubwürdig eingestuft werden. Die Kontaktperson beschreibt Khyla wie folgt:

Khyla sah aus wie ein grosser, gut aussehender Mensch, schlank aber muskulös, maskulin und doch ätherisch. Er hatte ein entweder natürliches oder künstliches Schwarz um seine Augen, fast wie Kohle. Sein Gesicht war sehr erlesen, aber definitiv maskulin, hager und mit hohen Wangenknochen, und er besass durchdringende, kobaltblaue Augen. Er hatte feines, fast schulterlanges, blondes Haar. Er hatte einen muskulösen Hals. Seine Haut hatte eine helle, fleischliche Farbe, mit einer weisslichen Tönung. Seine Grösse war wegen der Umstände, unter denen unsere Begegnung stattfand, schwer zu beurteilen, aber sie betrug wohl zwischen 1.8 und 2.1 Meter.

Andrews schreibt über die Geschichte der Rigelianer, so wie sie von Khyla mitgeteilt wurde:

Die Vorfahren der kleinen Grauen waren einst grosse Blonde. Vor dem Grossen Krieg war Rigel ein riesiges Reich, das die Quelle der meisten galaktischen Besiedlungen gewesen war. Alle Rigelianer waren grosse Blonde. Eine Kolonie hatte sich bereits auf Procyon etabliert. Der grosse Krieg war ein Bürgerkrieg der Rigelianer gegen Rigelianer und dauerte dreihundert Jahre (umgerechnete Erdenjahre). Eine Gruppe von Rigelianern, die erkannten, dass der Grosse Krieg ausbrechen würde, bauten heimlich primitive Raumschiffe, mit denen sie in die Procyon-Kolonie flohen. … Sie waren die einzigen Rigelianer, die den katastrophalen Verwüstungen entkamen. All jene, die auf Rigel geblieben waren, wurden in kleine Graue verändert.

Es scheint, dass die Rigel-Zivilisation einen Atomkrieg erlebte, mit totalem ökologischem Kollaps, der zu einem Leben in unterirdischen Schutzräumen führte. Wahrscheinlicher als die Transformation der Rigelianer in kleine Graue ist ein viel länger als dreihundert Jahre dauernder Prozess, in dem die überlebenden Rigelianer einem umfassenden Hybridisierungs-Programm unterworfen wurden, der von kleinen Grauen durchgeführt wurde, die von einem anderen Sternsystem wie etwa Zeta Reticulum kommend, verdeckt die Rigel-Zivilisation infiltrierten und unterminierten, vor und/oder während des Grossen Krieges. Die Rigelianer waren offenbar wegen des Krieges zu schwach, um dem Hybridisierung-Prozess zu widerstehen. Die genetischen Manipulationen führten wahrscheinlich zu den ‚grossen Grauen’. Diese Rigelianischen grossen Grauen spielten in der Folge eine Schlüsselrolle bei den diplomatischen Initiativen durch die Grauen und sollten offenbar als genetisches Vorbild dienen für eine neue Mensch-Graue-Hybrid-Rasse, die angeblich das Beste von beiden Arten darstellen sollte.

Die Procyoner

Die meisten Rigelianer, die von ihren Planeten flohen, reisten in das Sternensystem Procyon, um ihre Zivilisation neu zu starten. Procyon ist ein Doppelsternsystem ca. 11,4 Lichtjahre von der Erde entfernt, und es war offenbar der vierte Planet in diesem System, auf dem die Rigelianer ihre Kolonie gründeten. Ausserirdische 23Nach Andrews blühte die Kolonie Procyon auf, bis sie in finstere Bemühungen durch die Grauen verwickelt wurde, die jetzt von Rigel kommend versuchten, auch die Kolonie um Procyon zu unterminieren. Khyla beschrieb den Prozess, welchen die Grauen für ihre Subversion von Procyon benutzten:

Die Grauen begannen uns zu besuchen, zuerst durch ein paar Botschafter, dann als Spezialisten in verschiedenen Bereichen, in denen ihr Know-how für uns nützlich war, dann als Teilnehmer an verschiedenen gemeinsamen Programmen und schliesslich als Touristen. Was wie ein Rinnsal begonnen hatte, wurde zu einer Flut, indem sie in immer weiter zunehmenden Zahlen zu uns kamen. Langsam aber sicher infiltrierten sie unsere Gesellschaft auf allen Ebenen, drangen auch in die geheimsten unserer elitären Machtzirkel ein… Gerade wie auf eurem Planeten bei der CIA und dem KGB begannen sie unauffällig Kontrolle über wichtige Mitglieder der Geheimstrukturen zu gewinnen, und zwar durch Techniken, die dort unbekannt waren, wie telepathische Hypnose, die die reptilischen Ebenen des Gehirns bearbeitet. Mit den gleichen Techniken geschah es auch auf Procyon … sie etablierten eine Art telepathisch-hypnotische Kontrolle über unsere Politiker und über fast alle von uns, denn es war, als ob wir unter einem Bann wären, der uns in unseren Untergang führen sollte. Es war als ob wir durch eine Art von Ritual mit schwarzer Magie programmiert wurden, von dem wir nicht erkennen konnten, dass sie existierte.

Khyla fuhr fort, die schlussendliche Übernahme von Procyon durch die Grauen und die Versklavung von allen Procyoner, die nicht fliehen konnten, zu beschreiben. Unter Verwendung einer fortgeschrittenen Zeitreisen-Technologie konnte eine erhebliche Zahl von Procyonern entkommen. Die verwendete Technologie beinhaltete auch ein ‚multidimensionales Bewusstsein’, etwas das die Grauen auf Grund ihrer genetisch degenerierten Körper nicht erreichen konnten. Von entfernten ‚Zeitkorridoren’ aus konnten die entflohenen Procyoner mit dem Befreiungsprozess beginnen. Khyla betonte auch, wie ihre Erfahrungen mit geeigneten Widerstandstechniken auch für die Erde relevant sein können.

Nach Alex Collier haben die Procyoner vor kurzem ihre Welt vom Einfluss der Grauen befreit.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Hauptaktivität der Procyoner darin besteht uns zu zeigen, wie man effektiv einer extraterrestrischen Subversion widerstehen kann, indem man ein ‚multidimensionales Bewusstsein entwickelt und sich mittels geistigen Bildimaginationen vor ausserirdischen Gedankenkontrolle schützt und gleichzeitig sorgfältig unfreundliche extraterrestrische Aktivitäten beobachtet.

Die Tau Cetianer

Andere offensichtlich von Menschen bevölkerte Welten liegen in den Sternsystemen Tau Ceti und Epsilon Eridani. Der Forscher Frank Crawford interviewte etliche Personen, die einen physischen Kontakt mit Tau Cetianern hatten. Die erste und wichtigste Person war ein Whistleblower, der angeblich an der Bergung von abgestürzten UFOs beteiligt war. Ein lebender Insasse konnte 1961 bei einem Crash in der Nähe von Phönix, Arizona, gefangen genommen und von Offiziellen der US Sicherheitsbehörden befragt werden. Der unter dem Pseudonym ‚Oscar’ sich äussernde Whistleblower schilderte Frank Crawford die Herkunft des ausserirdischen Gefangenen, dem der Übernahme ‘Hank’ gegeben wurde. Von Hank erfuhren sie in einem späteren Zeitpunkt, dass seine Leute von Tau Ceti und Epsilon Eridani stammten, und es wurden einige Gründe für die Präsenz seiner Leute besprochen. Sie sagten, dass sie die Situation, die durch die Anwesenheit einiger der kleinen Grauen und deren Wirken entstand, überhaupt nicht schätzten. Er korrigierte die anderen, wenn sie von den ‚Grauen’ sprachen und sagte, dass sie eigentlich weiss seien. Die Tau Cetianer fühlten, dass den Menschen wegen der Entführungen durch einige der Grauen ein grosses Unrecht geschehe.

„Sie sind eine parasitische Rasse, die die menschlichen Zivilisationen im ganzen Universum ausgebeutet hat und immer noch ausbeutet.“ Er fügte hinzu, dass die US-Regierung in einer sehr gefährlichen Weise mit den Grauen in Verbindung stehe, und diese Beziehung ausser Kontrolle gerate. Die Tau Cetianer seien von dieser Rasse früher auch ausgebeutet worden, und sie arbeiten nun mit anderen Rassen zusammen, die ebenfalls Opfer waren. ‚Oscar’ betonte, dass die Leute wissen sollten, dass wenn sie von Tau Cetianern kontaktiert würden, dass sie nichts von ihnen zu befürchten hätten, denn sie seien hier, um zu helfen.

Die Enthüllungen von ‘Hank’ legen nahe, dass die Tau Cetianer anwesend sind, um zu helfen, mit den verdeckten Strategien und Aktivitäten der Grauen umzugehen. Sie sind im speziellen über die Art der Verträge besorgt, die die US-Schattenregierung abgeschlossen hat, und sie helfen individuellen ‚Entführten’. Laut ‚Oscar’ wurde der Tau Cetianer ‘Hank’ gefoltert, und dies führte beinahe zu einem Zwischenfall, weil andere Tau Cetianer militärisch intervenieren wollten wegen ihres gefangenen Kollegen. Die von Oscar beschriebenen Geschehnisse stimmen mit den Hauptaktivitäten der Tau Cetianer überein, wie sie in der folgenden telepathischen Kommunikation übermittelt wurde: „Eine der Rassen kommt von Tau Ceti. Sie sind Spezialisten für die Aufdeckung von Machenschaften und Motivationen von verborgenen Gruppierungen. Sie verstehen die Möglichkeiten, wie man ein System unter einem Vorwand lahmlegen kann. Sie würden also hervorragende Kontakte für verdeckte Arbeiten sein.

Zusammenfassung: Die Hauptaktivitäten der Tau Cetianer liegen in der Sensibilisierung für den Umgang mit subversiven Gruppen von ausserirdischen Rassen, der Identifizierung von korrupten Eliten und Institutionen, dem Anheben des menschlichen Bewusstseins und der Entwicklung von Strategien für den Umgang mit fortgeschrittenen Gedanken-Kontroll-Techniken. Zu den globalen Lösungen, zu denen sie beitragen können, zählen das Aufdecken von Korruption in Regierung und Finanzen und der Manipulation durch die Elite, die Überwachung von möglicher Unterwanderung durch Ausserirdische, die Deprogrammierung von Gedankenkontrolle und die Implantat-Entfernung, die Förderung eines multidimensionalen Bewusstseins, sowie in der Diplomatie und bei Konfliktlösungen.

Die Andromedaner

Die Andromedaner kommen von unserer Nachbargalaxie Andromeda und dort von einem Sternsystem, das sie ‘Zenetae’ nennen. Alex Collier beschreibt die Natur der Andromedaner wie folgt:

AndromedaAlles, was sie technologisch schaffen, dient dem Fortschritt ihrer Rasse. Alles dient nur für Bildungszwecke. Aber es kann auch für die Verteidigung verwendet werden. Nein, sie haben eigentlich kein Militär, sie sind Wissenschaftler. Sie schicken ihre Kinder während 150 bis 200 Jahren zur Schule, in unserer linearen Zeit gerechnet. Sie lehren ihre Schüler alle Künste und Wissenschaften. Sie graduieren buchstäblich in allen Bereichen. Wenn sie ihre Studien beendet haben, dann haben sie die Wahl zu entscheiden, was sie tun wollen. Sie können aber ihre Meinung jederzeit ändern und etwas anderes tun. Sie haben alle Werkzeuge, die sie brauchen. Alles dient der Bildung, es gibt keine Ablenkung. Sie würden nie begreifen, wie man das Fernsehen als Mittel zur Ablenkung erschaffen und benutzen kann. Alles wird gemacht, um zu helfen sich zu entfalten und zu entwickeln, ihre Wissenschaft und ihre Technologie ist für rein defensive Zwecke – vor allem das holographische Material.

Ausserirdische 24Das bedeutendste Merkmal der Andromedaner ist, dass sie eine massgebliche Rolle im Andromeda-Rat bilden, einer Gruppierung von ca. 140 Sternensystemen, die über die Zukunft der Erde beraten.
Die Hauptaktivitäten der Andromedaner bestehen offenbar darin, Beschlüsse der galaktischen Gemeinschaft im Umgang mit schwierigen Problemen – wie der aktuellen Situation auf der Erde – zu ermöglichen, ferner innovative Strategien zur Konfliktlösung zu finden, die Erziehung der Jugend und die Inspiration der Menschheit, um Kontakte mit Ausserirdischen zu erleichtern und zu ermöglichen.

Die Sirianer von Sirius A 

Die nächste hier zu besprechende ausserirdische Zivilisation kommt vom Sirius, einem Doppelstern, der angeblich fortgeschrittenes Leben um die beiden Sterne Sirius A und Sirius B beherbergt. Sirius A ist ein heller, weisser Stern, etwa 8.6 Lichtjahre von der Erde entfernt, der zwanzigmal heller ist als unsere Sonne und der am stärksten leuchtende Stern an unserem Nachthimmel ist. Im Gegensatz dazu ist Sirius B ein weisser Zwerg-Stern, der sich in einem hochelliptischen Orbit, mit Abständen zwischen 8 bis 32 Astronomische Einheiten, um Sirius A bewegt [1 Astronomische Einheit = mittlerer Abstand der Erde von der Sonne ≈ 150 Mio. km].

Collier beschreibt die Ausserirdischen von Sirius A wie folgt:

Es gibt eine Rasse von Menschen auf Sirius A, die dort die Katayy genannt werden. Sie gelten als wohlwollend … Viele der menschlichen Rassen dort sind rothäutig. Von ihrer Abstammung gehören sie zu den ersten Lyranern, die mit ihren Frauen und Kindern während des Krieges geflüchtet sind. In ihren Ozeanen haben sie Wale, Kraken und Haie. Sie sind ein künstlerisches Volk. Sie lieben Musik und sind mit der Natur verbunden. Sie sind Baumeister und nicht sehr politisch. Ihre Regierungen gründen auf einer “spirituellen Technologie”, in der Klang und Farbe verwendet werden.

Ausserirdische 26Die Rassen-Merkmale der Sirianer lassen den Schluss zu, dass sie ursprünglich Kolonisten der Wega waren und wie erwähnt von den verheerenden, interplanetarischen Kriegen im Sternbild der Leier geflohen sind. So kann auch leicht verstanden werden, warum sie ein grosses Interesse für das Bauen entwickelten, denn der Aufbau einer neuen Zivilisation in einer neuen Welt in dem relativ jungen Sternsystem würde das dringend erfordert haben.

Wenn Collier meint, dass die Sirianer eine Art “spirituelle Technologie” mit Klang und Farbe verwenden, dann deutet das auch darauf hin, dass sie Spezialisten im ‚Terraforming’ von Planeten waren, um diese für die Evolution des Lebens durch eine Änderung des Rasters mit “bio-magnetischer Energie” geeignet zuzubereiten. Auch in einer anderen telepathischen Kommunikation wurde darauf hingewiesen, dass die Sirianer als Erbauer von neuen planetaren Strukturen mittels geeigneten Veränderungen des ‘bio-magnetischen Energienetzes’ bei der Entwicklung von Menschen und anderen Lebewesen helfen.

Alex Collier behauptet, dass die Intervention der Sirianer von Sirius A eine Folge der Fehler seien, die von denen von Sirius B  im Zusammenhang mit dem Technologie-Transfer und anderen Formen der Unterstützung für die Menschheit gemacht wurden:

“Mein Verständnis ist, dass die Wesen vom Sirius A-System versuchen, uns wohlwollend zu unterstützen und zu helfen. Denn sie verspüren eine Verantwortung deswegen, weil die vom Sirius B-System ursprünglich von Sirius A kamen [vom Sirius A-System aus das Sirius B-System kolonisierten].”

Alpha Centaurianer

Es gibt eine weitere ausserirdische Rasse, die scheinbar eine wichtige Rolle in den menschlichen Angelegenheiten spielt, und die stammt vom Alpha Centauri Sternsystem. Nach Alex Collier ist das eine weitere Rasse, welche die Erde besucht.

Das überzeugendste Zeugnis für die Präsenz von Alpha-Centaurianern ist Elizabeth Klarer, die innerhalb der britischen Armee Verantwortung auf hoher Ebene für die Überwachung von UFO-Berichten hatte. Klarer wurde offenbar von den Alpha-Centaurianern kontaktiert und schliesslich für ein paar Monate nach Alpha Centauri gebracht, und hat dort ein Kind geboren, das von einem Alpha Centaurianer gezeugt wurde. Klarer’s Beschreibung der Alpha-Centaurianer ergeben ein lebendiges Bild davon, wie Technologie mit Bedacht verwendet werden kann, gleichzeitig zugunsten der Menschen und des Ökosystems. Die Alpha-Centaurianer werden als wohlwollend bezeichnet und vom ehrlichen Wunsch beseelt, der Menschheit zu helfen und uns in unserer Evolution zu unterstützen.

Ein früherer Angestellter des geheimen Philadelphia- und Montauk-Projekts, Al Bielek, bespricht eine Reihe von Ausserirdischen inklusive den Alpha Centaurianern. Bieleks Zeugnisse gehören vielleicht zu den abenteuerlichsten und umstrittensten in der UFO-Forschung, doch sind seine Berichte widerspruchsfrei und in sich stimmig. Laut dem unabhängigen Ermittler John Quinn ist Bielek sehr glaubwürdig und es gibt viele Beweise, die Bieleks Aussagen stützen. Die Alpha Centaurianer bieten gemäss Bielek jenen Menschen Schutz und einen Zufluchtsort an, die Unterstützung in ihrem Umgang mit dem repressiven Polizeisystem und der Schattenregierung wünschen.

Diese Rolle der Gewährung von Zuflucht für Menschen, die durch die Schattenregierung bedroht sind, gibt einen Hinweis darauf, dass die Alpha Centaurianer sehr interessiert an sozialer Gerechtigkeit sind, und dass sie der Erde  bei ihrem Übergang zu einer mehr vertrauensvollen und fürsorglichen globalen Gesellschaft helfen möchten.

„Die (Alpha) Centaurianer haben eine offene Gesellschaft, vertrauensvoll und liebevoll und sie können also dabei nützlich sein, neue soziale Regeln  als Alternative zur gegenwärtigen kampfbetonten und konkurrierenden sozialen Struktur zu entwerfen.“

Die Arkturianer

Die letzte ausserirdische Zivilisation, die hier wegen ihrer Bedeutung besprochen werden soll, ist die der Arkturianer, von denen gesagt wird, dass sie einst mit ihren Mitgliedern die Erde besiedelt und hier angeblich mit anderen Rassen friedlich koexistiert haben. Andrews meint dazu:

„In alten Zeiten wurde dieser Planet in Sektoren unter vier verschiedenen Rassen aufgeteilt: die grossen Blonden, die Grauen, echsenartige Wesen vom Capella-System und Wesen vom Arkturus-System.“

Collier beschreibt die Arkturianer als eine weitere der Rassen, die mit der Erde interagieren, und die versuchen, uns zu helfen. Gemäss dem Kontaktler ’Adrian’ sind es vor allem die Arkturianer, die für die Kornkreise verantwortlich sind, und er erwähnt, dass die Kornkreise dazu gedacht sind, einerseits die Menschen zu inspirieren und an die Möglichkeit der Kommunikation mit Ausseririschen zu denken, und andererseits die negativen Ausserirdischen vor den Konsequenzen zu warnen, die ihre Bestrebungen hätten, die Menschen zu kontrollieren und zu manipulieren.

Ausserirdische 25

Die meisten Informationen über die Arkturianer stammen von Leuten die angeben, dass sie telepathischen Kontakt mit ihnen haben [nicht verwunderlich, gelten doch die Arkturianer als höherdimensionale, nicht physisch inkarnierte Wesen]. Dr. Norma Milanovich zum Beispiel schreibt in ihrem Buch „Wir, die Arturianer“ über ihre Kommunikation mit den Arkturianern mittels einer Form des computerunterstützten automatischen Schreibens. Sie stellt fest, dass die Arkturianer hier sind um:

… die Erde bei ihrem Eintritt in ein Neues Spirituelles Zeitalter zu unterstützen. Sie dürfen nicht in den freien Willen und in den Prozess der Entscheidungsfindung bei irgendeinem Erdling eingreifen, aber sie sind hier, um zu schulen und zu helfen, die Schwingung  bei all jenen zu erhöhen, die sich entschieden haben, die Reise in die neuen Dimensionen anzutreten, in die die Erde gerade eintritt.

Von den Arkturianern wird gesagt, dass sie eine hoch entwickelte spirituelle Kultur und eine technologische Perfektion erreicht haben, die ihnen einen grossen Einfluss in der Galaxis gibt. Eine andere Person die angibt, mit den Arkturianern in telepathischen Kontakt zu sein beschreibt die Mission der Arkturianer wie folgt:

Die Arkturianer haben die übergreifende Führung oder sind die Betreuer bei den Kontakterfahrungen. Sie haben den allgemeinen Wunsch, dass diese gut ablaufen. Sie schauen, dass man durch diese Prozesse so viel als möglich lernt, und tun alles, was sie können, um uns dabei zu unterstützen. Jedoch denken sie an die Zukunft des Planeten als Ganzes und ihr Ansatz besteht darin, so wenig als möglich einzugreifen. Sie tendieren dazu, möglichst wenig für das bestmögliche Resultat zu tun – und sie sind sehr effizient und ziemlich kreativ darin. Sie können uns nützlich beim Lernen sein ‚wie das Spiel läuft’ und abzuwarten, bis der richtige Moment kommt, und auch wie man die ganz wenigen wichtigen Dinge tut, die man tun muss um erfolgreich zu sein.

 

Die Aktivitäten der Arkturianer und der anderen ausserirdischen Rassen, die nichts mit dem militärisch-industriellen-ausserirdischen Komplex zu tun haben, können in der folgenden Tabelle zusammengefasst werden.

Ausserirdische 2

Quelle:http://transinformation.net/bericht-ueber-ausserirdische-rassen-die-mit-der-menschheit-in-interaktion-stehen-teil-2/

Gruß an die , die Lüge von Wahrheit zu unterscheiden vermögen

TA KI

US-Weltraumwaffen gegen Außerirdische?


Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika drängt auf die Installation von Weltraumwaffen  angeblich mit der heimlichen Absicht, feindliche Außerirdische abzuwehren. Wie stichhaltig ist diese Strategie, und warum hat man die Existenz von UFOs noch immer nicht offiziell zugegeben?


Eine überaus wichtige Strategiefrage für die Menschheit

Eine der ersten großen politischen Veränderungen, die die Regierung Bush nach ihrem Amtsantritt im Januar 2001 durchführte, bestand in der Ankündigung, man gedenke, sich aus dem Anti-Ballistic Missile Treaty (ABM), dem Raketenabwehrvertrag mit Rußland, zurückzuziehen. Der Raketenabwehrvertrag hatte ursprünglich die Aufstellung von Waffen im Weltraum verhindern sollen, und seit seiner Ratifizierung im Jahr 1972 durch die Nixon-Regierung war er international stark befürwortet worden.

In einer Rede im Mai 2001 führte US-Präsident Bush an, der dreißig Jahre alte Vertrag sei überholt und die USA müsse sich ausdrücklich der von ihm gesetzten Grenzen entledigen, um sich neuen Bedrohungen stellen zu können: „Wir brauchen neue Rahmenbedingungen für den Bau von Raketenabwehrsystemen, um den gewandelten Bedrohungen der heutigen Welt begegnen zu können. Um das zu bewerkstelligen, müssen wir die Beschränkungen des dreißigjährigen Raketenabwehrvertrages hinter uns lassen. Der Vertrag ist heute nicht länger angemessen und führt uns nicht in die Zukunft. Er verhaftet uns in der Vergangenheit. Ein Vertrag, der uns daran hindert, uns den gegenwärtigen Bedrohungen zu stellen und neue, vielversprechende Technologien zu entwickeln, um uns, unsere Freunde und unsere Verbündeten zu schützen, kann nicht in unserem und dem Interesse des Weltfriedens liegen.“1

Die Regierung Bush gab am 13. Dezember 2001 offiziell bekannt, daß sie sich aus dem Vertrag zurückziehen werde, was sie prompt sechs Monate später in die Tat umsetzte. Damit verwirklichte die Bush-Regierung einige der Ziele der Strategic Defense Initiative (SDI), der strategischen Verteidigungsinitiative, die im März 1983 von Reagan ins Leben gerufen worden war. Reagan hatte die Entwicklung eines weltraumgestützten Abwehrsystems ins Auge gefaßt, um die USA vor etwaigen großangelegten Raketenangriffen zu schützen. Reagans SDI begann zu wanken, als sich das Ende des Kalten Krieges abzeichnete und der von den Demokraten beherrschte US-Kongreß plante, die angestrebte „Friedensdividende“ zur Ausweitung sozialer Programme zu nutzen. Zudem sprachen sich viele prominente Wissenschaftler aufgrund der hohen Kosten gegen die Entwicklung eines futuristischen Waffensystems wie SDI aus.

Im Juli 1999 verabschiedete die Clinton-Regierung den „National Missile Defense Act“, ein neues Raketenabwehrgesetz, mit dem sie zur Entwicklung eines Raketenabwehrsystems im kleineren Rahmen aufrief: „Die Vereinigten Staaten verfolgen die Strategie, sobald wie technisch möglich ein nationales Raketenabwehrsystem zu installieren, welches das Territorium der Vereinigten Staaten wirkungsvoll gegen begrenzte Raketenangriffe (ob nun durch Unfall verursacht, ohne Vollmacht ausgeführt oder vorsätzlich geschehen) zu schützen, im Rahmen der jährlich bereitgestellten Summe an Fördergeldern und dem jährlichen Etat für die nationale Raketenabwehr.“2

Die Bush-Regierung machte sich bald daran, das Raketenabwehrsystem als Teil des National Missile Defense Program, des nationalen Raketenabwehrprogramms, offiziell zu verwirklichen.

Im Mai 2005 bat die US-Luftwaffe bei der Bush-Regierung um eine nationale Sicherheitsdirektive, damit sie „den Weltraum sichern und die Nation so vor einem Angriff schützen“ könne. Durch das Gesuch rückte die Bush-Regierung näher an eine Genehmigung zur Installation von Waffen im Weltraum heran, aber auch an ein Wettrüsten im All gegen die beiden großen strategischen Konkurrenten der USA, Rußland und China.

Paul Hellyer und die Opposition gegen die Aufrüstung im Weltraum

Diese Entwicklung hin zu einer Aufrüstung im Weltraum stieß auf überraschenden Widerstand, als sich Paul Hellyer, der ehemalige kanadische Verteidigungsminister, am 25. September 2005 auf einer UFO-Konferenz in Toronto gegen die Aufrüstung im All aussprach.3 Er sah in der Installation von Weltraumwaffen nicht etwa die Möglichkeit, sich mittels Raketen gegen Schurkenstaaten oder Terrororganisationen zu wehren, sondern ein Mittel, um von Außerirdischen gesteuerte UFOs anzugreifen.
Die Rede des zweiundachtzigjährigen Hellyer stand ganz im Zeichen seiner langjährigen Opposition gegen jegliche Bemühungen der Regierung im Hinblick auf eine Aufrüstung im Weltall. Als Minister unter Präsident Lester Pearson von 1963 bis 1967 hatte Hellyer Initiativen der Johnson-Regierung zurückgewiesen, die ein Raketenabwehrsystem ins Leben rufen wollten. In einem Artikel von 2003 schrieb er: „Vor beinahe 40 Jahren fragte mich US-Verteidigungsminister Robert McNamara, ob Kanada daran interessiert sei, an der Entwicklung eines Raketenabwehrsystems für Nordamerika mitzuwirken. Ich war in der Lage, dies mit den Worten ‚Nein danke’ ablehnen zu können, weil dies der Haltung der Pearson-Regierung entsprach, die ich voll und ganz unterstützte.“4
In seiner Rede 2005 sprach Hellyer auch das UFO-Phänomen an und sagte, daß ihm während seiner Zeit als Minister auch der eine oder andere Bericht über UFO-Sichtungen auf den Schreibtisch gekommen sei. Er behauptete, nie Zeit für diese „Laune“, wie er es nannte, gehabt, sich aber stets ein Interesse für das UFO-Phänomen bewahrt zu haben. Während seiner Zeit als Verteidigungsminister war er Ehrengast bei der Eröffnungsveranstaltung des weltweit ersten UFO-Landeplatzes bei Alberta, Kanada, im Jahr 1967. Er hielt die Bereitschaft der kanadischen Bürger, ihm den Hubschrauberflug dorthin zu finanzieren, zwar für innovativ, aber dennoch hatten UFOs in seinen Augen nicht viel mit Politik zu tun.
Das änderte sich schlagartig, nachdem Hellyer sich im Februar 2005 die Sonderdokumentation des verstorbenen Peter Jennings mit dem Titel „Seeing Is Believing“ [Wir glauben, was wir sehen] angeschaut hatte. Daraufhin entschloß sich Hellyer, ein Buch zu lesen, das jahrelang unangetastet in seinem Regal gestanden hatte: „Der Tag nach Roswell“, verfaßt vom inzwischen verstorbenen Philip Corso (gemeinsam mit William J. Birnes). Die politischen Implikationen dieses Buchs und Corsos gehobene Stellung innerhalb der US-Armee und der Eisenhower-Regierung lösten ein starkes Interesse in Hellyer aus. Corso, der den Rang eines Oberstleutnants innehatte, nannte echte Personen, Institutionen und Ereignisse, die überprüft werden konnten.
Fasziniert von den politischen Verwicklungen, entschloß sich Hellyer nachzuprüfen, ob es sich bei Corsos Buch um Wirklichkeit oder Fiktion handele. Er trat an einen General i.R. der US-Luftwaffe heran und sprach ihn unverblümt auf Corsos Behauptungen an. Der anonyme General sagte lapidar: „Jedes einzelne Wort ist wahr, und mehr noch.“5 Hellyer drang weiter vor, um das „mehr noch“ mit dem General zu diskutieren, und behauptete später, er habe bemerkenswerte Dinge über UFOs und die Außerirdischen-Hypothese erfahren, der zufolge interplanetarische Besucher mindestens schon seit 1947 auf die Erde kommen. Hellyer stellte inoffiziell noch einer Reihe weiterer „Offiziere“, von denen einige in gehobenen Positionen saßen, Fragen über Corso und bekam auch von diesen die Bestätigung dafür, daß Corsos Angaben korrekt seien.
Als Hellyer schließlich überzeugt war, daß das UFO-Phänomen real sei, beschloß er, mit einigen der „allerwichtigsten politischen Fragen, die angesprochen werden“ müßten, an die Öffentlichkeit zu treten.6

Zu den wichtigen politischen Fragen, die Hellyer auf der Veranstaltung in Toronto aufwarf, gehörte auch die kritische Betrachtung des erklärten Ziels des US-Militärs, außerirdischen Besuchern „feindlich“ zu begegnen. Laut Hellyer habe diese Haltung „Laser- und Teilchenkanonen hervorgebracht, die so weit entwickelt sind, daß man sie gegen außerirdische Besucher aus dem All einsetzen“ könne. Daß man außerirdische Besucher derart ins Visier nimmt, beunruhigte Hellyer, und er fragte: „Ist es wirklich klug, soviel Zeit und Geld in den Bau eines Waffensystems zu stecken, das alle außerirdischen Besucher vom Himmel zu fegen vermag?“ Schließlich warf Hellyer die entscheidende Frage auf: „Sind es denn wirklich Feinde oder nur legitime Kundschafter, die von weit her kommen?“
Hellyers Schlüsselfrage ist wichtig, um die Beziehung zwischen den Besuchern außerirdischer Zivilisationen und den jüngsten Bemühungen um eine Aufrüstung des Weltraums zu begreifen. Interessanterweise steht Hellyers ablehnende Haltung gegenüber Weltraumwaffen und einem möglichen Militärschlag gegen Außerirdische in völligem Kontrast zu der Haltung des Mannes, der ihn überhaupt erst von der Existenz außerirdischer Besucher überzeugt hat: Oberstleutnant i.R. Philip Corso.

Oberst Philip Corsos Unterstützung der strategischen Verteidigungsinitiative und der Aufrüstung im Weltraum

In „Der Tag nach Roswell“ behauptet Corso, Außerirdische hätten US-Bürger entführt, die US-Lufthoheit verletzt und Flugzeuge zerstört, die die Außerirdischen hätten abfangen wollen. Corso sah in den Außerirdischen eine direkte Bedrohung der nationalen Sicherheit seines Landes. Er erklärte: „Seit fünfzig Jahren tobt nun schon der Krieg gegen die UFOs, durch den wir uns vor ihrem Eindringen zu schützen versuchen.“7
An anderer Stelle in seinem Buch beschreibt Corso die Bedrohung für die nationale Sicherheit durch UFOs und betont die Notwendigkeit eines Militarisierungsprogramms, um UFOs, die derlei Verletzungen begehen, ins Visier nehmen und abschießen zu können. Ganz besonders machte er sich für Reagans strategische Verteidigungsinitiative stark. Corso glaubte, daß die SDI die adäquate Reaktion auf außerirdische Eindringlinge sei und daß sowohl USA als auch UdSSR über den wahren Zweck von SDI Bescheid wüßten. „Wir [USA und UdSSR] wußten, welchem Zweck SDI wirklich diente … Es richtete sich gegen die UFOs, die außerirdischen Raumschiffe, die sich für unverwundbar und unsichtbar hielten, wie sie da so an der Grenze zu unserer Atmosphäre entlangglitten und nach Belieben herabschossen, um unsere Kommunikation mittels elektromagnetischer Strahlungspulse lahmzulegen, unsere eigenen Weltraumfahrzeuge zu belästigen, die von uns annektierte Mondoberfläche zu besiedeln, in ihren grauenhaften biologischen Experimenten unser Vieh zu verstümmeln und sogar Menschen zu entführen, um medizinische Versuche durchzuführen und sich mit ihnen zu kreuzen. Am schlimmsten war, daß wir sie gewähren lassen mußten, weil wir nicht über die Waffen verfügten, um uns verteidigen zu können.“8
Eine Reihe von UFO-Forschern hat behauptet, diese kriegerischen Bemerkungen gegen außerirdische Besucher stammten von Corsos Koautor William J. Birnes und Corso selbst sei nicht so feindlich gegenüber Außerirdischen eingestellt gewesen, wie „Der Tag nach Roswell“ vermuten lasse. Das stimmt jedoch nicht, wie eine Lektüre von Corsos ursprünglichen Notizen deutlich macht. Diese wurden in Italien veröffentlicht und enthalten zahlreiche ähnliche Äußerungen, die darauf schließen lassen, wie tief Corsos Feindseligkeit gegenüber Außerirdischen war.9 So schrieb er im Hinblick auf die Verletzung der US-Lufthoheit: „Sie sind ungestraft in unseren Luftraum eingedrungen und sogar auf unserem Territorium gelandet. Und ob nun beabsichtigt oder nicht, sie haben sich feindselig verhalten. Sie haben Bürger entführt und getötet.“10

Im folgenden beschreibt Corso ausführlich, welcher Art die Übergriffe der außerirdischen Besucher auf die Bevölkerung waren: „Die Außerirdischen haben sich gegenüber ihren Opfern kalt und gefühllos gezeigt. Sie haben sich heimtückisch verhalten, und es scheint, als würden sie unsere Erde für ihre Zwecke nutzen und das irdische Leben beherrschen wollen. Die Skeptiker werden einräumen, daß sie möglicherweise wohlwollende Absichten hegen und helfen wollen; es gibt jedoch keinen Beweis dafür, daß sie je irgend jemanden geheilt oder von einem Leiden befreit hätten. Ganz im Gegenteil haben sie Schmerz, Leid und sogar Tod gebracht.“11
Hier zeigt Corso, wie intensiv seine Feindschaft gegenüber Außerirdischen und seine Empörung über das, was er über ihre Übergriffe erfahren hat, waren. Seine Aussagen enthüllen, daß er dem „Wohlwollen“ der Außerirdischen eher skeptisch gegenüberstand. Er unterstützte Kommentare wie den von General Douglas MacArthur, der im Jahr 1955 behauptete, daß „die Nationen der Welt sich vereinen müssen, weil der nächste Krieg ein interplanetarischer sein“ werde. Im Hinblick auf die Kooperation zwischen den USA und Rußland (der ehemaligen UdSSR) zur Bekämpfung der Außerirdischen schrieb Corso: „Die Vereinigten Staaten und die UdSSR schließen ihre Weltraumprogramme zusammen, um sich gegen den gemeinsamen Feind zu vereinen.“12
Folglich hegte Corso keinerlei Zweifel daran, daß Außerirdische eine echte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellten und die Aufrüstung im All eine dringliche politische Angelegenheit sei, um dem „außerirdischen Feind“ begegnen zu können. Wäre Corso heute noch am Leben, wäre er zweifelsohne ein starker Befürworter der gegenwärtigen Pläne der US-Luftwaffe, die vorsehen, Weltraumwaffen zu installieren und ein globales Verteidigungsschild gegen die Außerirdischen aufzubauen. Kurzum, Corso sprach sich immer wieder für eine militärische Lösung gegen Besuche durch Außerirdische aus, die in seinen Augen Entführungen und andere „Übergriffe“ verübten und somit eine direkte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellten.
Stellen Außerirdische tatsächlich eine Bedrohung für die nationale und internationale Sicherheit dar?
Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob Außerirdische tatsächlich die Sicherheit der USA bzw., allgemeiner gefaßt, der Erde bedrohen. Diese Frage ist sehr komplex, da die Angaben über das Verhalten der Außerirdischen von verschiedensten Informanten und Augenzeugen stammen und daher widersprüchlich sind. Zudem sind die Aussagen dieser Leute nicht so leicht zu überprüfen wie im Fall des mit vielen Auszeichnungen dekorierten Corso. Eine solche Grundsatzfrage zu beantworten setzt voraus, daß man versteht, welcher Art die „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ ist, die die Außerirdischen darstellen sollen. Zudem ist es nötig, die Gruppen von Außerirdischen auszumachen, die möglicherweise Übergriffe verüben, die unter die Kategorie „Bedrohung“ fallen. Dann bleibt noch, die Gruppen von Außerirdischen zu identifizieren, die keine Übergriffe verüben und daher keine Gefahr für die Sicherheit der USA oder anderer Länder darstellen.
Es hat viele Gerüchte gegeben, denen zufolge die USA angeblich verschiedene Abkommen mit einigen außerirdischen Völkern geschlossen haben. So gibt es zum Beispiel Indizien und Zeugenaussagen, die darauf hindeuten, daß der ehemalige US-Präsident Eisenhower aktiv involviert war und sich mit Außerirdischen traf und mit ihnen zu einer Übereinkunft kam.13 Corso, der im Dienste der Eisenhower-Regierung gestanden hat, macht an verschiedenen Stellen in seinem Buch Andeutungen hinsichtlich solcher Abkommen. So schreibt er zum Beispiel: „Wir hatten eine Art Kapitulation mit ihnen [den Außerirdischen] ausgehandelt, die so lange dauern sollte, bis wir sie würden bekämpfen können. Sie diktierten die Bedingungen, weil sie wußten, daß wir nichts so sehr fürchteten wie eine Aufdeckung der Angelegenheit.“14

Die Zahl der angeblichen Informanten, die die verschiedenen mit den Außerirdischen getroffenen Vereinbarungen beschreiben – direkte Beweise, die sie im Rahmen von Projekten und Aufträgen, für die die höchste Sicherheitsstufe galt, zu Gesicht bekamen – nimmt stetig zu. Es heißt, bei diesen Abkommen sei es um Technologien oder Informationen gegangen, die die Außerirdischen gegen das Recht getauscht hätten, Stützpunkte auf US-Territorium zu errichten. Von der Existenz derartiger Stützpunkte spricht auch Corso in seinen privaten Aufzeichnungen. Nachdem er die verschiedenen Übergriffe durch die Außerirdischen beschrieben hat, stellt Corso folgende erstaunliche Behauptung auf: „Das Obengenannte bezeichnet kriegerische Akte, die wir von keiner weltlichen Macht hinnehmen würden. Zudem scheint es so, daß sie auch auf ihren Stützpunkten derartige Akte von unserer Seite nicht tolerieren.“15 Die logische Schlußfolgerung daraus lautet, daß die Außerirdischen Stützpunkte besitzen, höchstwahrscheinlich auf US-Gebiet, wie andere Informanten behaupten, und daß die US-Regierung nicht in der Lage war, diese Stützpunkte vollständig zu überwachen.
Die Außerirdischen, mit denen ein solches Abkommen bzw. diese „ausgehandelte Kapitulation“, wie Corso behauptet, geschlossen wurde, haben Menschen entführt, genetische Experimente durchgeführt und die Lufthoheit verletzt, so daß sich Mißtrauen hinsichtlich ihrer endgültigen Pläne regte. Corso betonte wiederholt, daß all diese Übergriffe zusammengenommen einen kriegerischen Akt darstellten und ein gemeinsames militärisches Einschreiten durch die US-Behörden rechtfertigten.
Erwähnenswert ist, daß vor diesen angeblich getroffenen Übereinkommen die meisten Interaktionen zwischen Menschen und Außerirdischen eher unter dem Zeichen der freundlich gesinnten „Brüder aus dem All“ standen, einer Bewegung, die in den 1950ern entstand.16 Einzelne „Kontaktpersonen“ behaupteten, verschiedene positive Erfahrungen mit Außerirdischen gemacht zu haben, was das allgemeine Interesse an den wohlgesinnten „Brüdern aus dem All“ in die Höhe schnellen ließ. Es gibt Grund zu der Annahme, daß das Entführungs-Phänomen, das mit dem Fall Betty und Barney Hill ab 1961 das öffentliche Bewußtsein zu prägen begann, sich unmittelbar aus dem angeblichen Abkommen mit den Außerirdischen ergab. Das heißt nicht, daß es negative Erlebnisse mit Außerirdischen oder auch „Entführungen“ nicht auch schon vorher gegeben hat. Das Abkommen aber sorgte dafür, daß die Entführungen ein Ausmaß erreichten, bei dem die Zahl, die von der Regierung ursprünglich gebilligt worden sein mochte, weit überschritten wurde.

Die Geheimregierung, MJ-12 und die streng geheimen Abkommen mit den Außerirdischen

Die Regierungsbehörde, die für die angeblich getroffenen Geheimabkommen verantwortlich war, ist in UFO-Kreisen für gewöhnlich unter den Namen „Majestic-12“, „Majic-12“ oder einfach „MJ-12“ bekannt. Dokumente, die die Existenz einer solchen Geheimorganisation belegen, tauchten erstmals 1987 auf, als ein Memorandum entdeckt wurde, das von Präsident Eisenhowers Sonderberater Robert Cutler stammte und an General Nathan Twining gerichtet war. Das Memorandum bezog sich auf ein planmäßiges Treffen am 16. Juli 1954 und auf das „MJ-12 Special Studies Project“. Es wurde im US-Nationalarchiv gefunden und auf seine Echtheit überprüft.17 In einem anderen Dokument, das in die UFO-Forscherszene „durchgesickert“ und das als das „Instruktionsdokument Eisenhowers“ bekannt geworden ist, wird die Gruppe Majestic-12 als Einsatzzentrale für alle UFO-Phänomene beschrieben: „Die Operation Majestic-12 ist eine streng geheime Forschungs- und Entwicklungsoperation, in die auch der Geheimdienst eingebunden und die unmittelbar dem Präsidenten der Vereinigten Staaten unterstellt ist. Die Operationen im Rahmen dieses Projekts unterstehen der Kontrolle durch die Gruppe Majestic-12 (Majic-12), die am 24. September 1947 durch eine geheime Sonderverfügung von Präsident Truman gegründet wurde.“18

Das Instruktionsdokument ist umstritten, doch eine gründliche Analyse durch Forscher des Archivs lieferte das Ergebnis, daß es mit großer Wahrscheinlichkeit authentisch ist.19 Es nennt zwölf prominente Militäroffiziere und Sicherheitsexperten als Mitglieder der Gruppe, darunter auch Gordon Gray, der eine Reihe von hohen Ämtern im Verteidigungsapparat besetzte, darunter das des Staatssekretärs im US-Kriegsministerium unter Präsident Truman zwischen 1949 und 1950. Später war er Präsident Eisenhowers Sonderberater in Fragen der nationalen Sicherheit (1958-61).
Bezeichnenderweise wurde Gray von Truman zum ersten Vorsitzenden des 1951 gegründeten Psychological Strategy Board (PSB), des Ausschusses für psychologische Strategien, ernannt, und es wurde kein Hehl aus seiner CIA-Mitgliedschaft gemacht. Im Jahr 1953 wurde das PSB durch das weit einflußreichere Operations Coordinating Board (OCB), den Ausschuß zur Koordination von Operationen, ersetzt.
Es lohnt sich, die Geschichte und die Aktivitäten dieser beiden Organisationen genauer unter die Lupe zu nehmen, weil sie beide mit der Direktion des UFO-Phänomens betraut waren. Zudem war auch Oberst Corso in beide Organisationen verstrickt, der als Spezialist des militärischen Geheimdienstes unter Eisenhower in verschiedene verdeckte Operationen eingebunden war. Es ist anzunehmen, daß Corso seine Hintergrundinformationen, die seine Sichtweise über Außerirdische und die Aufrüstung im All formten, durch diese beiden Ausschüsse erhielt.
Das Psychological Strategy Board (PSB) wurde „vom NSC [National Security Council – nationaler Sicherheitsrat] gegründet, um für den gesamten Regierungsapparat Strategien der psychologischen Kriegsführung auszuarbeiten“. Das PSB unterstand unmittelbar dem NSC.20 Das Operations Coordination Board war der offizielle Nachfolger des PSB. Der Ausschuß war am 2. September 1953 durch die Präsidentschaftsverfügung Nr. 10483 ins Leben gerufen worden und enthielt folgende Satzung: „… das Operations Coordinating Board soll (1) Wann immer es der Präsident von diesem Zeitpunkt an anordnet, die Behörden im Hinblick auf … die Durchführung aller die nationale Sicherheit betreffenden Aktionen und Projekte beraten; seine Aufgabe besteht voll und ganz darin, die Zielvorstellung im Hinblick auf die nationale Sicherheit durchzusetzen sowie in der Welt das von den Vereinigten Staaten angestrebte Meinungsklima zu erzeugen …“
Anfangs war das OCB im Außenministerium untergebracht, und obwohl es formell dem nationalen Sicherheitsrat unterstellt war und die Anweisungen des NSC ausführte, war es doch unabhängig von letzterem. Am 25. Februar 1957 wurde das OCB durch die Präsidentschaftsverfügung Nr. 10700 offiziell in das NSC eingegliedert, was bedeutete, daß das NSC künftig einen größeren Überblick und mehr Kontrolle über das OCB hatte. Durch die Verfügung Nr. 10920, die US-Präsident Kennedy am 18. Februar 1961 erließ und die die Verfügung Nr. 10700 aufhob, wurde das OCB offiziell „abgeschafft“.
Sowohl das Psychological Strategy Board als auch das Operations Coordinating Board waren behördenübergreifende Ausschüsse, die unter den Regierungen Truman und Eisenhower verantwortlich für verdeckte Operationen waren. Und beide Ausschüsse waren spezialisiert auf die psychologische Kriegsführung durch Propaganda, Massenmedien und Desinformation. Alle drei Aspekte sollten sich als entscheidende Werkzeuge erweisen, mit denen das UFO-Phänomen in den USA wahlweise dementiert oder lächerlich gemacht wurde, und es ist zu vermuten, daß sowohl PSB als auch OCB in diesem Bereich eine Schlüsselfunktion innehatten.

Es hat Spekulationen darüber gegeben, ob das OCB vielleicht eine tragende Rolle bei der Behandlung von UFO-Angelegenheiten gespielt hat bzw. diese insgeheim auch heute noch spielt, wenn auch unter anderem Namen.21 Corsos Originalaufzeichnungen deuten darauf hin, daß PSB und OCB tatsächlich eine wesentliche Rolle im UFO-Sektor gespielt haben. Den Militärakten zufolge war Corso von 1953 bis 1956 unter Eisenhower sowohl dem Psychological Strategy Board als auch dem Operations Coordinating Board zugeteilt gewesen. Corso erhielt zahlreiche Sicherheitsermächtigungen, von denen ihm einige Zugriff auf UFO-Informationen verschafften. In seinen Aufzeichnungen schrieb Corso: „An irgend einem Punkt meiner militärischen Karriere verfügte ich über neun Sicherheitsermächtigungen für Bereiche, die noch über die Deklaration ‚streng geheim’ hinausgingen, unter anderem für die Bereiche Kryptographie, Satelliten, Verschlüsselungs- und Abfangermächtigungen, Ermächtigungen für Sonderoperationen und solche, die unter die Kategorie ‚streng geheim’ fielen und spezielle Angelegenheiten des Weißen Hauses betrafen. Durch diese Ermächtigungen erhielt ich Zugang zu allen Informationen, die die Regierung über ‚UFOs’ hatte.“22
Corsos Dienst in PSB und OCB sowie sein Zugriff auf alle Informationen, die mit UFOs in Zusammenhang standen, beweisen, daß die beiden Ausschüsse wesentlich an der Manipulation des UFO-Phänomens mittels verdeckter psychologischer Operationen teilhatten. Zudem wurde das OCB 1961 gar nicht von Kennedy aufgelöst, da die Aufhebung der Präsidentenverfügung Nr. 10700 das OCB lediglich vom NSC unabhängig machte.
Die Verfügung Nr. 10920 sorgte nur dafür, daß das OCB der Kontrolle und Überwachung durch die Kennedy-Regierung entkam. Das machte das OCB erneut zu einer frei agierenden, behördenübergreifenden Regierungsinstitution, die mittels der von ihr geleiteten geheimen psychologischen Programme ein hohes Maß an Einfluß besaß und ein wichtiges ausführendes Organ der noch mysteriöseren Gruppe Majestic-12 war.
Weil Majestic-12 und andere verdeckte Organisationen wie das Operations Coordinating Board, die sich um UFO-Angelegenheiten kümmern, von einer Atmosphäre der Heimlichkeit umgeben und niemandem zur Rechenschaft verpflichtet sind, bezeichnet man sie auch als die „Geheimregierung“. Als Sarah McClendon, die berühmte, inzwischen verstorbene Korrespondentin der Washington Post, Präsident Clinton fragte, warum er sich nicht stärker dafür einsetze, die Wahrheit über UFOs ans Licht zu bringen, vertraute dieser ihr angeblich an: „Sarah, innerhalb dieser Regierung gibt es eine Geheimregierung, und über diese habe ich keine Kontrolle.“23 Die „Geheimregierung“ ist die Regierung innerhalb der Regierung. Sie ordnet an, wie mit den Außerirdischen umzugehen ist – ob diese nun eine „Bedrohung“ darstellen oder nicht –, entscheidet über die entsprechenden Strategien und schließt Abkommen mit einigen der außerirdischen Zivilisationen.

Die Bedrohung der „inneren“ und der „äußeren“ Sicherheit durch außerirdische Besucher

Es wird heftig darüber debattiert, ob die Außerirdischen – gemeinhin als die „Grauen“ aus dem Sternsystem Zeta Reticuli bezeichnet – , die an Entführungen und sonstigen Übergriffen mitwirken, wie Corso herausstellt, insgeheim einen Plan zur „Übernahme“ hegen. Forscher wie David Jacobs (Autor von „Bedrohung“) glauben, daß die Grauen insgeheim planen, die Menschheit unter ihre Kontrolle zu bringen, indem sie eine den Menschen überlegene Hybridrasse züchten. Andere Forscher, wie der verstorbene Dr. John Mack (Autor von „Passport to the Cosmos“ – der Schlüssel zum Kosmos), glauben, daß die Besucher von den Sternen einen Plan zur „Umformung“ haben, der vorsieht, die jeweils besten Merkmale von Außerirdischen und Menschen zu vereinen. Obwohl dies eine durchaus wichtige Streitfrage ist, lenkt sie von einem entscheidenden Aspekt außerirdischer Präsenz ab: den Abkommen, die Außerirdische und „Geheimregierung“ unter der Hand geschlossen haben. Bei der Debatte, bei der es um „Umformung“ oder „Übernahme“ geht, gilt es, alle Informationen zu berücksichtigen und eine nuancierte Antwort zu finden, die die Tatsache berücksichtigt, daß es verschiedene außerirdische Völker gibt und sich jedes von ihnen anders verhält. Es ist wichtig, die außerirdischen Besucher, die ein geheimes Abkommen mit der „Geheimregierung“ geschlossen haben, von den anderen Gruppen zu unterscheiden.24

Die Hauptfrage lautet nicht, ob wir Kontakt zu den Außerirdischen aufnehmen sollten, um Differenzen beizulegen, bei denen es um die Fälle von Entführungen und anderen Übergriffen geht, von denen Corso und andere berichtet haben, sondern sie lautet, wie genau die Abkommen aussehen, die mit den Außerirdischen getroffen wurden, und wie diese derart heimlich und stillschweigend eingehalten werden können. Im Hinblick auf die Entführungen ist es sehr wahrscheinlich, daß diese durch die geheimen Abkommen zwischen den Institutionen der Geheimregierung und einer oder mehreren außerirdischen Zivilisationen überhaupt erst möglich wurden bzw. zunahmen. Demnach bestünde die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch die Außerirdischen nur unter der Hand, aufgrund der geheimen Abkommen zwischen der Geheimregierung und einigen außerirdischen Rassen.
Die Beweggründe der Außerirdischen, die diese Abkommen eingegangen sind, sind sehr zweifelhaft und schüren Mißtrauen im Hinblick auf ihre wahren Absichten. Die große Zahl an Entführungen spricht sicherlich für das „Übernahme“-Szenario, das Dr. Jacobs und andere Forscher entworfen haben. Wenn man bedenkt, daß eine enorme Infrastruktur zur Entwicklung außerirdischer Technologien geschaffen wurde und zu diesem Zweck eine Menge illegaler Fördergelder geflossen sein dürften, dann wird deutlich, daß die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch die Außerirdischen mehr intern als extern besteht.25 Das Bild der externen militärischen Bedrohung der USA durch Außerirdische, das Corso zeichnet, ist daher nicht zutreffend.
Auch die Außerirdischen, die ein Abkommen mit den Institutionen der Geheimregierung eingegangen sind, machen sich schuldig an der Errichtung eines nationalen Sicherheitssystems, das auf Geheimhaltung, fehlender Rechenschaftspflicht und illegalen Fördergeldern basiert. Dadurch entsteht tatsächlich eine direkte Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA, zum einen durch eine potentielle verdeckte Übernahme durch die Außerirdischen, und zum anderen durch einen Abbau der Verfassungsprinzipien, auf die die USA sich gründen. Die wirkliche Bedrohung durch die Außerirdischen ergibt sich aber daraus, daß die Geheimregierung um jeden Preis außerirdische Technologien erwerben und entwickeln will, selbst wenn das bedeutet, daß man dafür eine bestimmte Anzahl von Entführungen und anderen Übergriffen in Kauf nehmen muß.
Auf der anderen Seite stehen die Gruppen von Außerirdischen, die keine derartigen Verträge über den Austausch von Technologien mit der Geheimregierung abgeschlossen haben und die den Personen, zu denen sie Kontakt hatten, stets großen Respekt entgegengebracht haben. Das wird durch die zahlreichen Berichte über „Kontaktpersonen“ oder „die Brüder aus dem All“ deutlich, die erstmals in den 1950ern aufkamen. Diese Außerirdischen, die für gewöhnlich aussehen wie Menschen, respektieren in hohem Maße den freien menschlichen Willen und folgen offenbar der Anweisung, sich nicht in die Angelegenheiten der Menschheit einzumischen. Die Außerirdischen, die – wie mutmaßliche Kontaktpersonen berichten – den Menschen zu helfen versuchen, werden von den geheimen Weltraumwaffen bedroht, mit deren Hilfe man an ihre Technologien gelangen oder sie selbst gefangennehmen will. Selbst die Grauen vom Zeta Reticuli, die an den Entführungen beteiligt sind und ein Abkommen mit der Geheimregierung geschlossen haben, geraten manchmal ins Visier dieser Waffen. Es scheint, als sei die Beziehung zwischen den Grauen und der „Geheimregierung“ vielschichtig: Einige Informanten berichten über militärische Auseinandersetzungen aufgrund von Übertretungen der geheimen Abkommen seitens einer oder beider Parteien.26

Fazit: Der Einsatz von Weltraumwaffen gegen außerirdische Besucher ist unangebracht

Im Hinblick auf die Aufrüstung im Weltraum muß publik werden, daß diese Waffen vorsätzlich gegen außerirdische Besucher eingesetzt werden sollen. Die Legislative sowohl der USA als auch anderer Länder muß davon in Kenntnis gesetzt werden, damit eine passendere Strategie ersonnen werden kann. Der gegenwärtigen US-Strategie, Außerirdische mit weltraumgestützten und anderen fortschrittlichen Waffensystemen zu bedrohen, muß Einhalt geboten werden. Wie schon Hellyer in seiner Rede im September 2005 anmerkte: „Sind es denn wirklich Feinde oder nur legitime Kundschafter, die von weit her kommen?“
Was diesen strategischen Aspekt aus der Sicht von Informanten wie Corso – der stellvertretend für viele Militäroffiziere steht, die von der Anwesenheit der Außerirdischen in Kenntnis gesetzt wurden – so komplex macht, ist ihre Überzeugung, die Aufrüstung im All sei angebracht. Nach Ansicht Corsos und anderer Militäroffiziere wird diese Strategie durch die Übergriffe der Außerirdischen gerechtfertigt.
Aber die Entführungen und anderen feindlichen Aktivitäten müssen im Kontext der hochgeheimen Abkommen zwischen der „Geheimregierung“ und den Außerirdischen gesehen werden. Erwähnt werden sollte, daß Offiziere wie Corso nicht über freundlich gesinnte Außerirdische und deren respektvolles Verhalten informiert wurden. Statt dessen wurde Corso nur über Entführungen und andere Übergriffe durch Außerirdische informiert, was die entsprechenden psychologischen Voraussetzungen zur Erschaffung eines „Feindbildes“ lieferte. Diesen Prozeß beschreibt Sam Keen in seinem Buch „Bilder des Bösen“, in dem er herausstellt, daß die Erschaffung von Feindbildern immer schon ein wesentlicher Aspekt der erfolgreichen Kriegsführung war.27 Kurz gesagt, ist in den vergangenen 50 Jahren ein „außerirdischer Feind“ geschaffen worden, der, Corso und anderen Offizieren zufolge, die Entwicklung und Installation von Weltraumwaffen rechtfertigt.

Das bringt uns zu Dr. Carol Rosin, einer ehemaligen Sprecherin Dr. Wernher von Brauns, die davor warnte, die Aufdeckung der Existenz Außerirdischer auf der Basis einer erfundenen außerirdischen Bedrohung stattfinden zu lassen.28 Eine solche erfundene Bedrohung würde die öffentliche Meinung dahingehend prägen, Außerirdische als Feinde und Bedrohung der Sicherheit zu betrachten. Wir müssen uns der vermeintlichen internen bzw. externen Bedrohung durch Außerirdische differenzierter annähern.
Daher lautet die Antwort auf die von Hellyer aufgeworfene Grundsatzfrage, ob die Aufrüstung im All die geeignete strategische Reaktion auf außerirdische Besucher sei, „Nein“. Ein Militärschlag gegen außerirdische Besucher ist unnötig. Fest steht, daß die Außerirdischen, die eine tatsächliche „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ darstellen, dies nur durch ihre Verstrickung in eine Reihe von geheimen Abkommen sind, die ihnen eine verdeckte Übernahme der riesigen Infrastruktur von Projekten, die mit Außerirdischen in Verbindung stehen, in den USA und anderen Ländern ermöglichen. Diese verdeckte außerirdische Bedrohung bedarf keiner militärischen, sondern einer politischen Lösung: Die Existenz der Außerirdischen muß öffentlich bekannt werden.
Mit der Enthüllung ginge auch die nötige Transparenz und Rechenschaftspflicht einher, was sicherstellen würde, daß über jedes Abkommen, das im Zusammenhang mit dem Austausch von Technologien abgeschlossen wird, Rechenschaft abgelegt werden müßte und die Menschheit nicht länger von einer geheimen „Übernahme“ durch Außerirdische bedroht wäre. Aller Wahrscheinlichkeit nach würden Entführungen nicht länger stattfinden, wenn Transparenz und Rechenschaftspflicht erst einmal ins Spiel kämen. Außerirdische Besucher, die solche Übergriffe durchführen, könnten streng überwacht und dazu bewegt werden, alle Aktivitäten zu unterlassen, die das persönliche Recht des Menschen verletzen. „Überzeugungsmechanismen“ können in vielerlei Gestalt daherkommen: man könnte eine eingehende öffentliche Debatte über die Aktivitäten der Außerirdischen führen, die Außerirdischen selbst über die Rechtsnorm der Menschheit unterrichten, und voraussichtlich wären viele außerirdische Zivilisationen bereit, andere Außerirdische zu überwachen und Übertretungen an unserer Stelle zu ahnden.
Paul Hellyer hat nach einer dringend notwendigen öffentlichen Debatte verlangt, in der diskutiert werden solle, ob die gegenwärtig gegen außerirdische Besucher gerichteten Militärstrategien angebracht seien. Die gegenwärtige, von Oberstleutnant Corso befürwortete Strategie, die beinhaltet, Weltraumwaffen zu installieren und außerirdische Raumschiffe anzugreifen, wird von vielen ehemaligen und derzeitigen Offizieren des US-Militärs, die über die außerirdischen Besucher auf dem laufenden sind, unterstützt. Die Entwicklung und der Einsatz von weltraumgestützten Waffen gegen Außerirdische wird sich als armselige strategische Wahl entpuppen, wenn erst einmal die Wahrheit über die „Geheimregierung“ und die mit den Außerirdischen getroffenen Abkommen ans Licht kommt.
Als ehemaliger Verteidigungsminister ist Paul Hellyer bestens vertraut mit der Bedeutung strategischer Fragen, die den Einsatz von Militärwaffen als Lösung internationaler politischer Probleme betreffen. Man kann ihm nur dafür gratulieren, daß er die „allerwichtigsten politischen Fragen“, die mit der angeblich gegen Außerirdische gerichteten Aufrüstung im All zu tun haben, ins öffentliche Licht rückt.

Anmerkung des Autors:

Paul Hellyer wird an der Extraterrestrial Civilizations and World Peace Conference, der Konferenz über außerirdische Zivilisationen und den Weltfrieden, teilnehmen, die vom 9. bis 11. Juni 2006 auf Big Island, Hawaii, stattfinden wird. Auf dieser Veranstaltung soll auch auf Themen eingegangen werden, die in diesem Artikel angesprochen wurden. Weitere Informationen über die Konferenz und die Referenten finden Sie unter http://www.etworldpeace.com.

Endnoten

  1. Aus einer Rede von George W. Bush an der National Defense University, Washington, 1. Mai 2001; Protokoll einsehbar unter www.fas.org/nuke/control/abmt/news/01050bush.html.
  2. Angeführt in der National Security Presidential Directive/NSPD-23, der US-Präsidentendirektive die nationale Sicherheit betreffend, Nr. 23; einsehbar unter http://www.fas.org/irp/offdocs/nspd/nspd-23.htm.
  3. Siehe „Exopolitics Toronto: A Symposium on UFO Disclosure and Planetary Direction“ [Exopolitik Toronto: Ein Symposium über die Aufdeckung der Existenz von UFOs und die planetare Ausrichtung] unter http://www.exopoliticstoronto.com.
  4. Hellyer, Paul: „Missile Defense: It was Wrong Then and It’s Wrong Now“ [Raketenabwehr: Sie war damals falsch, und sie ist heute falsch], The Globe and Mail, Toronto, 15. Mai 2003; einsehbar unter http://www.commondreams.org/views03/0515-10.htm.
  5. Paul Hellyers Rede und weitere Informationen dazu finden Sie unter http://www.exopoliticstoronto.com
  6. Hellyer erwähnte diese Offiziere in einer privaten Unterredung mit dem Autor am 8. November 2005, enthüllte aber keine Details, um die Anonymität der Beteiligten zu wahren.
  7. Corso, Philip/Birnes, William J.: „Der Tag nach Roswell. Der Beweis: Die UFOs kamen wirklich“, Goldmann, Juli 2000; Originaltitel: The Day After Roswell, Simon & Schuster, 1997.
  8. Corso, „The Day After Roswell“, S. 292.
  9. Corso, Philip: L’Alba Di Una Nuova Era [Der Anbruch eines neuen Zeitalters] (Übersetzung: Baiata, Maurizio), Pendragon, 2003. Der Autor dankt Maurizio Baiata für dessen Erlaubnis, Auszüge aus seiner Übersetzung von Corsos Originalaufzeichnungen zitieren zu dürfen.
  10. Corso, L’Alba, S. 77.
  11. Corso, op.cit., S. 98.
  12. Corso, op.cit., S. 78.
  13. Eine Diskussion über die Indizien und Zeugenaussagen, die für ein solches Treffen sprechen, finden Sie unter http://www.exopolitics.org/Study-Paper-8.htm.
  14. Corso, Day After Roswell, S. 292.
  15. Corso, L’Alba, S. 77.
  16. Hamilton, William: „California Contactees”; einsehbar unter http://www.geocities.com/Area51/Shadowlands/6583/et031.html.
  17. Friedman, Stanton T.: Top Secrect/Majic, Marlowe & Company, 2005² (Erstauflage 1997), S. 86-102.
  18. Dokumente über Majestic-12, S. 128; einsehbar unter http://www.majesticdocuments.com.
  19. Friedman, op.cit., S. 56-85.
  20. Angeführt in Foreign Relations of the United States, 1964-1968, Bd. XII, Western Europe, S. xxxi-xxxv, 16. April 2001; einsehbar unter http://www.fas.org/sgp/advisory/state/covert/html.
  21. Siehe „A Nation Deceived” [Die betrogene Nation] unter http://www.mega.nu:8080/ampp/roundtable/emchurch.html.
  22. Corso, L’Alba, S. 31.
  23. Siehe http://www.presidentialufo.com/newpage17.htm.
  24. Siehe http://www.exopolitics.org/Report-ET-Motivations.htm.
  25. Salla, Michael: „The Black Budget Report” [Bericht über das schwarze Budget], Scoop Magazine, Januar 2004; einsehbar unter http://www.scoop.co.nz/stories/HL0401/S00151.htm.
  26. Salla, Michael: „The Dulce Report” [Der Dulce-Bericht]; einsehbar unter http://www.exopolitics.org/Dulce-Report.htm.
  27. Keen, Sam: Bilder des Bösen. Wie man sich Feinde macht, Beltz, 1987; Originaltitel: Faces of the Enemy: Reflections of the Hostile Imagination, HarperCollins, 1991.
  28. Siehe Interview mit Carol Rosin unter http://www.illuminati-news.com/ufos-and-aliens/html/carol_rosin.htm.

Quelle: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/us-weltraumwaffen-gegen-ausserirdische

Gruß an die, die sich „mehr“ vorstellen können

TA KI

Der CIA und die UFOs – Das Ende der Geheimhaltungs-Legende


Ciabodenlogo

Rund um die Diskussion zum angeblichen Raumschiff-Absturz von Roswell im ufologischen Absurdistan übersehen die Jünger der Alien-UFO-Hypothese einige wichtige Fakten, die auch allgemein in der ufologischen Auseinandersetzung unbeachtet bleiben. Greifen wir doch einmal die durch die Freedom of Information-Act (FOIA) freigegebenen Unterlagen aus dem Pentagon und dem US-Generalstab auf, die wir nachfolgend auch zitatweise verwenden, um zu verstehen, was die Geheimdienste wirklich Ende der 40er Jahre in Sachen „Fliegende Scheiben“, „Fliegende Untertassen“ oder UFOs wußten:

 

 

27. Juli 1948: Maj. Gen. C.O. Cabell, der USAF-Geheimdienst-Direktor, instruierte in einem Streng Geheim-Memorandum seinen Stab, man müße sich bemühen „die Taktiken der unidentifizierten Flug-Objekte zu bestimmen und nach der Wahrscheinlichkeit ihrer Existenz“ fragen. Dies weist einwandfrei nach, das man ein Jahr nach dem angeblichen Crash immer noch nicht wußte, was es mit den gemeldeten UFO-Sichtungen auf sich habe und sich fragen, ob sie überhaupt existieren. 11. Oktober 1948: Ebenfalls in einem Top Secret-Memo antwortete Col. Brooke E. Allen, Chef der Pentagon-Abteilung für Luftraum-Sicherheits-Fragen (Air Estimates Branch), seinem Vorgesetzten Maj.Gen.Cabell: „Wir müßen akzeptieren, das einige Typen von Flug-Objekten beobachtet werden, obgleich ihre Identifikation und Herkunft nicht erkennbar ist…einige dieser Objekte mögen ausländischer Herkunft sein“, d.h.aus der ehemaligen UdSSR. 3. November 1948: Eine weitere Geheim-Denkschrift von Maj. Gen. Cabell: „Die Identifikation und Herkunft dieser Objekte ist für das Hauptquartier nicht erkennbar. Dies bringt uns dazu, unsere Anstrengungen zu steigern, um bestimmen zu können, ob diese Objekte nun inländischer oder ausländischer Herkunft sind, um endlich folgerungswürdige Beweise zu erhalten.“ 10. Dezember 1948: Selbst in der sogenannten Top Secret Air Intelligence Div. Study # 203 on UFOs erklärt der Luftwaffen-Geheimdienst der US-Regierung klar und deutlich: „Die Herkunft dieser Maschinen ist nicht erkennbar. Es gibt hierfür jedoch zwei begründete Möglichkeiten: (1) Diese Objekte sind inländische Maschinen…, (2) die Objekte kommen aus dem Ausland, und wenn dem so ist, dann ist die logischste Vermutung, das sie aus aus einer sowjetischen Quelle stammen.“

Am 10. Dezember 1948 verfassten das Direktorat der Nachrichtendienste, das Hauptquartier der USAF und das Büro des Marine-Geheimdienstes im Marine-Ministerium ein „top Secret“-Dokument namens Air Intelligence Report No. 100-203-79, die „Analyse von Flug-Objekt-Zwischenfällen in den Vereinigten Staaten“. Dieser ehemals streng-geheime Geheimdienst-Bericht wurde von allen wichtigen Geheimdiensten der Streitkräfte getragen und stellt eine sogenannte „in-house“ Revisision der früheren „Estimate of the Situation“ vom ATIC auf Wright Field da, worauf sich heute noch UFOlogen in aller Welt gerne berufen, natürlich ohne das Nachfolgepapier zu erwähnen. Die ehemalige Situationseinschätzung war nämlich schließlich auf ihrem Weg durch die Hierarchie auf dem Schreibtisch von Luftwaffen-Stabschef General Hoyt S.V andenberg gelandet und von ihm in der Luft zerrissen worden. Das ATIC hatte nämlich ohne einen Beweis zu erbringen vermutet, dass die UFO-Sichtungen von außerirdischem Ursprung sein könnten. Diese Bewertung, basierend auf den angesammelten Berichten, wurde zurückgezogen und alle angefertigten Kopien vernichtet. UFOlogen seit Keyhoe sehen dies als massives Regierungs-Cover-Up an… Der Geheimreport vom 10.12.48 gesteht schließlich völlig zu recht zu, dass „es wohl einige Flug-Objekt-Observationen mit Substanz gäbe, aber man derzeit nicht weiß, ob diese Observationen ebenso Fehldeutungen heimischer Geräte, natürlichen Phänomenen oder ausländischer und unkonventioneller Flugzeuge sind.“ Somit wird klar, dass das US-Verteidigungsministerium und damit auch das Weiße Haus bis Ende 1948 keinerlei Hinweise hatte, um in seiner geheimen (ja teilweise streng-geheimen) und internen Kommunikation über die außerirdische Natur der aufgetretenen UFOs nachzudenken. Darüber hinaus sei anzumerken, dass die Erhebungen des General Accounting Office auch die Unterlagen des Nationalen Sicherheitsrates (NSC) rund um Präsident Truman zum Ziel hatten. Doch auch die sogenannnten „classified minutes of NSC meetings“ gingen in keinem Satz auf Roswell oder einem abgestürzten Raumschiff namens UFO ein! 

Wären die US-Militärs also bereits im Sommer 1947 in den Besitz eines Fremd-Raumschiffes aus Kosmostiefen gekommen, wäre dieser dokumentierte Papierkrieg gar nicht notwendig gewesen. Somit ist von dieser Beweisführung her der Roswell-Zwischenfall in seiner heutigen ufologischen Betrachtungsweise nichts mehr als ein weiterer Papiertiger. Auch Professor Fred Landis von der San Francisco State University, der das Covert Action Information Bulletin herausgibt, welches sich speziell nachrichtendienstlicher Aktivitäten und Operationen annimmt und als Insider-Journal gilt, hat schon diesbezüglich Stellung genommen: „Ich kann mir nicht denken, dass der CIA am UFO-Thema vom geheimdienstlichen Gesichtspunkt her Interesse hat. Viel eher sind sie wohl an den damit verbundenen Propaganda-Effekten interessiert.“ Tatsächlich gibt es aus dem Jahr 1952 hierzu sogar ein CIA-Papier vom damaligen Direktor Walter B.Smith. In diesem Memorandum an den Direktor des „Psychological Strategy Board“ erklärte Smith, dass „die Probleme in Verbindung mit unidentifizierten Flug-Objekten offenbar Implikationen für die psychologische Kriegsführung mit sich bringen“. Deswegen verlangte Smith für das nächste Direktoren-Treffen eine Diskussion zu diesem Phänomen um damit das denkbare Gefahrenpotential im Bereich der „psychologischen Kriegsführung“ zu sehen, nachdem im Sommer die große Washington-Welle gelaufen war und alle Informationskanäle im Pentagon aufgrund des regen öffentlichen Interesses zusammenbrachen. Quellen: CENAP Archiv, „Phantoms of the Sky“ (Clarke, David, und Roberts, Andy, Hale, London, 1990) und Skeptics UFO Newsletter (SUN) Nr. 35, S.4, September 1995; Herausgeber: Philip J. Klass, 404 „N“ St., Washington, DC 20024, USA. Dennoch, seitdem sich das UFO-Phantom über die Menschheit lustig macht, seither verursachte es ziemlich viel Unruhe in unseren Kreisen. Man sprach in Anbetracht von US-amerikanischen Regierungsbemühungen zur Lösung des UFO-Rätsels vom „Weißwaschen“, vom Zurückhalten von erstaunlichen Feststellungen in einem Top Secret-Vertuschungsversuch, dem Cover-Up. 

Während die United States Air Force der amerikanischen Bevölkerung Beruhigungspillen verschrieb und die UFOs als ohne jegliche Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellte, soll sie insgeheim intensive, hochgeheime Erhebungen zu allen UFO-Berichten durchgeführt haben. Diese Untersuchungen fanden durch verantwortungsbewußtes Luftwaffen-Personal und durch respektierte zivile Wissenschaftler statt. Sollen diese Ermittlungen nicht der offiziellen Position entsprochen haben, so die Legende, wurden diese zurückgewiesen und der Menschheit verheimlicht. Antreiber dieser Verheimlichung soll der Geheimdienst CIA gewesen sein, einer von mehreren Geheimdiensten die sich „so intensiv mit dem UFO-Problem“ angeblich beschäftigen, wie noch 1978 auf einem UFO-Kongress von Dr. Hynek in Florenz behauptet wurde. Er sagte auch, dass die US-Luftwaffe an der Sache nichts weiter sah, während die Geheimdienste „offensichtlich diametral anders dazu denken“. Gut, Galilei mag von Florenz aus eine große wissenschaftliche Revolution ins Rollen gebracht haben, aber Hynek ganz sicher trug zur realistischen Einschätzung seines Themas nichts bei. Im Juli 1952 stellte Edward Tauss, stellvertretender Leiter der Weapons and Equipment Division beim Office of Scientific Intelligence, skeptisch fest: „Solange eine Reihe von Berichten ungeklärt bleiben und interplenatarische Aspekte sowie eine außerirdische Herkunft nicht eindeutig auszuschließen sind, erfordert es die Vorsicht, dass die Geheimdienste diesen Bereich weiterhin erfassen. Es wird jedoch dringendst empfohlen, keinerlei Hinweis auf ein Interesse oder eine Beteiligung der CIA in die Presse oder die Öffentlichkeit gelangen zu lassen, da Schwarzseher ein solches Interesse als Bestätigung dafür nehmen könnten, dass die US-Behörden ‚unveröffentlichte Fakten‘ in Händen haben.“ In den 1950ern und 1960ern ritt Ex-Marine Corps Major Donald E. Keyhoe den Gaul und warf fortgesetzt der US-Air Force vor, Informationen betreffs UFOs nur in zensierter Form herauszugeben. Auch er war es, der dafür sorgte, jenseits der Frage ob es nun echte „Fliegende Untertassen“ gibt oder nicht, dass die Legende von ihnen in den Köpfen der Menschen sich manifestieren konnte. Die offizielle Seite reagierte mit dem Zugeständnis, dass der Grund für Geheimhaltung und Klassifikation bei UFO-Berichten darin läge, dass man die Identität jener Leute schützen müße, die Berichte über jenes mysteriöse, unidentifizierte „Irgendetwas“ am Himmel abgaben. 

Die Essenz aller Forschungen, so verkündeten Luftwaffen-Sprecher, wurden jederzeit den Kommunikations-Medien vorgelegt. Nichts von nationalem Interesse sei zurückgehalten worden. Aber Leute wie Major Keyhoe akzeptierten bis heute niemals die USAF-Darstellung, wonach sie dem größeren öffentlichen Interesse entsprechen und warfen den Streitkräften vor, interessante Details ihrer Studien und Untersuchungen geheimzuhalten. Dabei war die USAF selbst mit dem UFO-Phänomen hinsichtlich den unerklärten Fällen bereit, Zugeständnisse zu machen indem sie erklärte: Die Beschreibung der Objekte oder ihrer Bewegung kann nicht mit irgendeinem bekannten Objekt oder Phänomen verglichen werden. Damit sollten sich UFO-Forscher doch zufriedengeben können, aber nein. Immer wieder geistern Geschichten umher, wonach UFO-Akten von Regierungsbehörden unvollständig seien und Lücken aufwiesen. Haben geheimnisvolle Men In Black hierzu die Archive gesäubert? Verschwanden die Dokumente auf Nimmerwiedersehen in Geheimverstecken der Geheimdienste CIA, DIA oder NSA? Handelt es sich um super-empfindliche Informationen mit denen das merkwürdige und hintergründige Rätsel der UFOs ein für allemal gelüftet würde? Wer hat den UFO-Beweis vor uns abkassiert? Klar dagegen ist, dass alle schriftlichen Dokumente, egal über welches Thema, von Regierungen oder Militärs aufbewahrt werden. Schließlich kann jedes Thema zu einem späteren Zeitpunkt wieder aktuell werden, daher werden auch UFO-Meldungen z.B. von Geheimdiensten gesammelt. Man darf dies nicht überbewerten, wie es immer wieder geschieht, da diese Geheimhaltung von mehr grundsätzlicher Art ist und zudem alle militärischen Aspekte betrifft. Es gibt eine Amtsverschwiegenheit, das Fernmeldegegeimnis, das Postgeheimnis usw. ohne jeglichen UFO-Bezug, obwohl man natürlich mit ein bisschen Fantasie etwas konstruieren könnte. Wie auch immer, diese Geheimhaltung regelt die Weitergabe von Informationen an Dritte jeglicher Art, also unabhängig vom Wert der Information. Die Geheimhaltung hat zunächst überhaupt nichts mit Vertuschung zu tun, sondern geschieht aus grundsätzlichen Erwägungen. 

Selbst bei Untersuchungen von UFO-Meldeeingängen durch Regierungs-Institutionen darf man nicht überbewerten, da es nun einmal keine spezielle anerkannte Ausbildung zum UFO-Forscher hin gibt und so die beteiligten Personen in offizieller Position schlußendlich ähnlich wie die privaten UFO-Organisationen arbeiten – und damit mehr oder minder (meistens eher minder, wenn Personal nur einmalig oder sporadisch sich mit UFO-Meldungen beschäftigt und damit keine Professionalität im Umgang mit solchen Dingen erwerben kann) auf gleicher Höhe wie wir bewegen. Wahrscheinlich aber haben wir dauerhaft auf Ballhöhe bleibenden privaten UFO-Phänomen-Untersucher sogar einen größeren Kenntnisstand und Wissensvorsprung als die „Amtlichen“. Niemand anderes als die US-Gruppe Citizens Against UFO Secrecy/CAUS war es vorbehalten im September 1993 mit dem hauseigenen Newsletter Just Cause Nr. 37 ein Geheimnis der Oberklasse zu lüften. Die Hauptstory war überschrieben mit LOST BLUE BOOK RECORDS SURFACED oder zu gut deutsch: „Verlorene Blaubuch-Akten aufgetaucht“. Wie wir alle wissen, befinden sich auf 94 Mikrofilmrollen der record group 341 die 160.000 Seiten der Blaubuch-Anstrengung im Washingtoner National Archives (Anschrift: General Services Administration, National Archives and Records Service, Washington, DC 20408, USA). Gerüchte gingen umher, wonach zweiunddreißig (32) weitere Mikrofilmrollen existierten und niemals in diesen Fundus aufgenommen wurden. Diese Gerüchte bewiesen sich nun als Wahrheit! Aufgedeckt wurde dieser ufologische „Skandal“ nun durch Professor Herbert Strentz (ihn kennen Sie aus der CENAP-Dokumentation PROJECT UFO III), welcher im Sommer 1967 das Project Blue Book-HQ auf der Wright-Patterson Air Force Base in Dayton, Ohio, zusammen mit den Condon-Projekt Stabsmitgliedern Norman Levine, Roy Craig oder David Saunders besuchte (heute erinnert er sich bei den letzten beiden Namen nicht mehr daran, wer es von beiden genau war). Während eines Gesprächs mit Colonel Hector Quintanilla, damals Chef der Pentagon-UFO-Untersuchung, stellte das Besucher-Team fest, dass man bei Blaubuch einmal mehr eine Säuberungsaktion durchführte, um sich von „unwichtigem Material“ zu trennen da man einfach nicht die Räumlichkeiten hatte, um alles aufzuheben. Strentz bekam von Quintanilla das Angebot, jenes Material zu erhalten; Strentz sagte sofort begeistert ja und zu da er gerade an seiner Doktorarbeit werkelte, die sich mit der Pressebeachtung des UFO-Themas auseinandersetzte. 

So barg er, quasi aus dem Mülleimer des Pentagon, 32 Mikrofilmrollen mit folgendem Inhalt: Alle UFO-Zeitungsausschnitte von April bis September 1952; Briefe aus der Öffentlichkeit an Blue Book hinsichtlich des LIFE-Magazin-Artikels vom 7. April 1952 („Have We Visitors from Outer Space?“); zusammenfassende Akten des Project SIGN, welche von der USAF erstellt worden waren, um sie Wissenschaftlern zur Analyse und Kommentierung bereitzustellen; sowie je eine Rolle namens „Varied UFO, First Part“ und „1965 El Toro“. Dieses Material wurde für den Condon-Ausschuß vorbereitet und behandelt die bedeutsamsten Fälle von 1950-1960 sowie die Akte zum berühmten Rex Heflin-Fotofall aus dem kalifornischen Santa Ana mit einem Wochenschaubeitrag der Reihe „Camera Headlines“ von Telenews. Der Kurzfilm zeigt zwei USAF-Offiziere, die mit einer Schachtel in ein Flugzeug steigen und dann ein paar Bilder des im Fluge befindlichen Flugzeugs – nichts besonderes sonst ist zu sehen. Diese zweiunddreißig Mikrofilmrollen enthalten 32.000 Seiten von 1952er UFO-Presseberichte und 8.000 Seiten Aufzeichnungen aus den frühen Jahren der UFO-Historie. Die SIGN-Akten enthalten Fallzusammenfassungen der aktenkundigen Fälle Nr.1-72 und 172 bis 237. CAUS hatte sich seit Jahren darum bemüht diese Fallzusammenfassungen aufzufinden, da es hierzu Querverweise in den Blue Book-Unterlagen gab, man sie aber nirgends auftreiben konnte. Sie waren wie vom Erdboden verschwunden weggetaucht. Um die ufologischen Geister zu beruhigen: Auch diese bislang verschollenen Unterlagen weisen keinerlei Sprengstoff-Material auf und gehen leider nicht über das hinaus, was man bisher schon wußte. Strentz und CAUSE gehen davon aus, dass auch andere Leute (Privatleute) im Zuge der Zeit sich bei Blue Book bedienten, als schlicht und einfach man sich dort unnötigen Materials entledigte und Hausputz machte. Nebenbei rückte Strentz nun auch eine vollständige Zeitungsberichtesammlung mit 4.000 Ausschnitten heraus, die den Zeitraum 1961 bis 1966 umfaßte und eigentlich für das Condon-Team gedacht war. 

Beobachtungen sogenannter unidentifizierter fliegender Objekte, egal welcher Herkunft und Natur, sorgen für helle Aufregung beim einzelnen Zufallszeugen. Gelegentlich werden Luftraum-Überwachungs-Einrichtungen, Militär-Posten und Polizei-Stellen in die Begegnung mit dem UFO-Phänomen verwickelt. In den Archiven der spezialisierten UFO-Forschungs-Gruppen und in ihrer verbreiteten Literatur finden sich zahlreiche Beispiele, wonach zivile wie militärische Piloten, Soldaten, Polizisten und auch Politiker merkwürdige Himmelserscheinungen als UFOs darlegten. Kein Geheimnis ist es, dass das amerikanische Verteidigungs-Ministerium anno 1948 eine Studie der Fliegenden Scheiben in Auftrag gab, bekannt geworden als das Projekt Blaubuch. An dieser Stelle soll auch vermerkt werden, dass tiefe Beunruhigung wegen diesen mysteriösen Himmelsboten entstanden war und man in den späten 40ern und frühen 50ern sogar die Bundespolizei FBI und den Geheimdienst CIA zur Prüfung der „Akte UFO“ einschaltete. Während der Zeitungsleser und UFO-Interessent sich mit wenig Mühe über das UFO-Spektakel in der westlichen Hemisphäre unterrichten kann, herrscht ein Nachrichtenmangel aus dem weiten Osten. In ufologischen Kreisen geht zudem der selbstauferlegte Verdacht um, dass die Militärs und die Regierungen sowieso alles besser wissen und den wahren Hintergrund des UFO-Phänomens verschleiern wollen. Immer wieder war die Frage, was läuft hinter den verschlossenen Türen von geheimen Nachrichtendiensten? Dies macht natürlich neugierig, aber die Natur des Geheimdienstes ist es eben geheim zu arbeiten. Doch man kann bei näherer Betrachtung aus der heutigen Zeit heraus für mehr Transparenz sorgen, auch wenn nach wie vor der Blick z.B. von Journalisten über die Schultern von Geheimdienstlern der Natur wegen schwierig ist. 

Trotzdem, gerade auch zum UFO-Thema liegen ausreichend freigegebene Informationen vor, um eine Betrachtung vornehmen zu können! Sicher dagegen ist jedoch, dass es keineswegs zugelassen werden kann, wenn unidentifizierte Flugkörper nationale Lufthoheitsgebiete penetrieren und da machen können was sie wollen. Gerade auch, wenn man in militärischen Kreisen denn Verdacht haben muß, dass die gesichteten Objekte vielleicht eine potentielle Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellen mögen. Aufklärung ist also angesagt. Ein Mittel der Beschaffung von Informationen hat jede Regierung dieser Welt in der Tasche: Die Geheimdienste. Sie haben die Aufgabe, Daten und Fakten zu beschaffen und für eine Lageanalyse auszuwerten. Kein Wunder also, wenn der amerikanische Geheimdienst CIA (Central Intelligence Agency) seine Lauscher auftat und die Auslands-Agenten losschickte sowie die technischen Überwachungsmittel einsetzte, um das UFO-Geheimnis zu lüften. Dennoch bleibt immer das gewichtige Problem zurück, dass zur Schwäche der Geheimdienstarbeit führt: Die persönliche Sammlung von Informationen und deren von Personen durchgeführten Bewertung. Selten lassen sich derartige Nachrichtendienste in die verdeckten Karten schauen. Wenn auch nicht jedes nachrichtendienstliche Dokument bisher aus den Händen der US-Geheimdienst-Quellen geborgen werden konnte, sind die bisher freigegebenen Unterlagen jedoch tiefgründig genug, um jegliche wilde Spekulation über den Haufen zu schießen. Spätestens seit dem Robertson-Forum vom Januar 1953 ist das zeitweise vitale Interesse des CIA an UFOs belegt. Tatsächlich hatte der Rundfunkmann Harold Salkin am 1. Juni 1960 beim Aerospace Technical Intelligence Center (ATIC) ein Interview mit Theodor Hieatt (stellv. Leiter des Luftwaffen-Geheimdienstes), Oberstt. Spencer Whedon und Major Robert Friend (beide Blue Book) auf Wright-Patterson AFB geführt in welchem die beiden letztgenannten Personen auf Frage zugestanden, dass der CIA eine „überwachende Funktion“ bei der Arbeit von Blaubuch habe. Daraus bastelten sich UFOlogen natürlich eine „Zensur“ von Informationen über die außerirdische Fliegende Untertassen-Wahrheit, doch es ging um etwas ganz anderes, wie sich erst Jahrzehnte später herausstellen sollte. 

In jüngster Zeit nahm der ufologische Wildwuchs an Dummerhaftigkeiten und unbeherrschter Sensationsgier diesbezüglich unheimliche Formen an. Zwischen Behauptungen über vom CIA geborgene außerirdische Weltraumschiffe bis hin zu Kampfhandlungen der verborgenen Art zwischen CIA-bezahlten Kampf-Truppen und Aliens (der Film-Predator läßt grüßen) ist hier alles anzutreffen, was die in Science Fiction gezeigte ‚action‘ zu einer angeblich verheimlichte Wirklichkeit werden läßt. Gerade wurde der legendäre amerikanische Geheimdienst Central Intelligence Agency fünfzig Jahre alt und steckt jetzt in der schwersten Krise seiner Historie. Der alte Feind ist dahin und es ist schwer einen neuen Gegner zur eigenen Legitimation zu finden. Der CIA ist die Zentrale aller US-Geheimdienste, deren Jahresetat zusammen bei 50 Milliarden Mark liegt. Der CIA-Direktor ist augenblicklich George Tenet und jener wird grundsätzlich immer vom Präsidenten vorgeschlagen und vom Senat bestätigt. In der CIA-Stabsverwaltung werden die Aktivitäten der anderen US-Geheimdienste wie National Security Agency (NSA), National Reconnaissance Office (NRO), der Spionageabteilungen von Heer/Luftwaffe/Marine/Marine-Korps, dem FBI und den Abteilungen des Außen-, Energie- und des Finanzministeriums koordiniert. In den vergangenen 50 Jahren war beileibe nicht alles Glanz und Glorie beim CIA: Die Verbrechen der Vergangenheit kriechen wie Gespenster aus den Akten. Der SPIEGEL textete in Nr. 38/97 dies deswegen so: „Sie schufen ein Monster“. Der heutige CIA-Direktor: „Es ist gefährlich, über unsere Schultern zu gucken.“ Der CIA steckt in ihrer tiefsten Existenzkrise und ist verzweifelt auf der Suche nach neuen Aufgaben, immer mit der Angst vor den Sparkommissaren im Nacken. Die New York Times höhnte letzthin und sprach von der CIA als einen „alternden Horrorladen“, weil der Dienst, intern als „die Firma“ bekanntgemacht, in grotesken Pannen und verbrecherischen Abenteuern in seiner Vergangenheit verstrickt ist. Doch die unter Bill Clinton ausgerufene neue Weltordnung führte auch zur Executive Order 12958, wodurch die meisten geheimen Dokumente herauszurücken sind, die älter als 25 Jahre sind. 

Die (geheime Kriegs-)Geschichte des CIA 

Endofgeheim

Wer sind mit Geheimnissen und Geheimdiensten beschäftigt, muß sich historisch auch „der Firma“ annähern, wie intern die Central Intelligence Agency (CIA) genannt wird, einer der bekanntesten amerikanischen Geheimdienste, der selbst in die Pop-Kultur eindrang und durch sie weltberühmt wurde. 50 Jahre lang war der CIA die dunkle Speerspitze Amerikas im Kalten Krieg gegen die UdSSR, oftmals mit schmutzigen Mitteln. In den Außenoperationen der wichtigsten und geheimsten CIA-Abteilung, Directorate of Operations (DoO), war dies „das Spiel“ genannt worden – Spionage, verdeckte Einsätze und Geheimhaltung war das Prinzip in einem durchaus ernsten und heimlichen Krieg um den Kommunismus weltweit einzudämmen. Dazu war sogar das Mittel des Staatsstreichs wie 1953 im Iran angewendet worden, um den pro-amerikanischen Schah an die Macht zu führen, nachdem der vorherige Machthaber Mossadegh drohte die britischen und amerikanischen Ölanteiligkeiten zu verstaatlichen. Nach dem Staatsstreich floss das Öl wieder westwärts. Das Operation Center war und ist die „Seele des CIA“ – ohne das DoD wäre der CIA kaum etwas anderes wie eine Versicherungsgesellschaft, wie Insider anmerken. Es gab richtiggehende Schlachten gegen den Kommunismus. Ein kleiner Kader führte Konspiration sowie Sabotage durch, zettelte Aufruhr und führte Untergrundkämpfer an um die „Freiheit“ für das westliche System zu bewahren und um den amerikanischen Kapitalismus zu beschützen. Dies ist die wahre Aufgabe des zentralen Auslands-Geheimdienstes der USA im Auftrage des US-Präsidenten – alles andere ist Nebensache, sind Peanuts, gewesen. Auf der anderen Seite stand der Moskauer KGB, der auch kein Knabenchor war. Es gab einen dauerhaften Krieg zwischen CIA und KGB in Vertreterschaft für die dahinterstehenden Machtblöcke. Die geheimen Krieger marschieren für ihren Präsidenten, egal welcher Partei er angehört. 

Gründungsvater des CIA war Präsident Harry S. Truman, der im Juli 1947 den sogenannten „National Security Act“ unterschrieb und der am 19. September jenes Jahres in Kraft trat. Der Grund: Als der 2. Weltkrieg zu Ende ging hoffte man in den Vereinigten Staaten auf eine neue Epoche des Friedens, aber Stalin besetzte Osteuropa und die Sowjetmacht nahm den Kapitalismus ins Visier. Das war wieder Diktatur und wieder Bedrohung für Amerika. Die westliche Welt mußte sich der sowjetischen Bedrohung stellen. Hierzu gab es unheilvolle Allianzen – wie die mit dem alten Nazi-Geheimdienst unter R.Gehlen, der Einsätze gegen die rote Armee hinter dem „Eisernen Vorhang“ führte. Die „nationale Sicherheit“ bekam oberste Priorität in den USA und der neu gegründete CIA bekam den Auftrag, dem Präsidenten der USA zu helfen die drohende sowjetische Gefahr einzudämmen, wenn Diplomatie und Militäreinsatz unratsam oder unmöglich waren. Der Kalte Krieg sollte nie zu einem Heißen werden während der Kommunismus zu untergraben und einzudämmen es galt. Der Präsident traf die politischen Grundentscheidungen und seine geheimen Krieger entschieden wie die Befehle auszuführen waren. Der Präsident konnte dann seine geheimen Krieger in den verdeckten Einsatz schicken, es gab sogar Geheimabmachungen mit dem Kongress, wonach es möglich wurde, dass der Präsident beim durchsickern und bekanntwerden solcher Geheimaktivitäten leugnen dürfte davon zu wissen – und dies in einer Vorbild-Demokratie! Der CIA wurde auch deswegen gegründet, um die nachrichtendienstlichen Operationen der amerikanischen Regierung zu koordinieren und um den US-Präsidenten sowie dem Nationalen Sicherheits-Rat (NSC) in Sicherheits-Angelegenheiten zu beraten. Heutzutage ist der primäre Grund der CIA-Etablierung beinahe in Vergessenheit geraten – die amerikanische Nation wollte sich versichern, niemals mehr das unvorbereitete Ziel eines feindlichen Überraschungsangriffs zu werden – ein neues Pearl Harbor sollte es nie wieder geben. Es begann mit dem Überraschungangriff von Pearl (wodurch Amerika in den 2.Weltkrieg geführt wurde), der kein Überaschungsangriff hätte sein müßen, da genug Material in Form von Erkenntnissen über etwaige japanische Absichten vorlag – nur es gab keine zentrale Auswertungsstelle für solche nachrichtendienstliche Informationen bei den US-Streitkräften. Pearl Harbor war der amerikanische Albtraum geworden. Der CIA ging aus dem OSS hervor, dem „Amt für strategische Informationen“, welches kurz nach dem Angriff der Japaner gegründet wurde. Das erste Personal kam von der Elite-Universität Yale und – von der Wallstreet. Hier gab es kleine geheime Elite-Zirkel des Establishment, die zum Vorbild der geheimdienstlichen „Bruder schaft“ wurden und worüber sich wunderbare Legenden später spinnen ließen, aus denen sich freilich auch Verschwörungs-Paranoiker bedienten. 

Aber erst ab etwa 1952 wurde die Firma unter dem Republikaner Eisenhower wirklich aktiv und effektiv in ihrem Sinne, nachdem am 4. November Ike zum neuen Präsidenten gewählt wurde und zwei Brüder mitbrachte, die dem „Welt-Kommunismus“ begegnen sollten: John Foster Dulles, ein Drahtzieher an der Wallstreet, wurde Außenminister und Princetown-Absolvent Allan Dulles übernahm als alter OSS-Mann und Freund für verdeckte Operationen den CIA. Sie führten als erstes gleich den Staatsstreich im Iran durch und hatten damit „Sattelfestigkeit“ bewiesen. Das angestrebte Ziel mit System klappte – und machte sicherlich die Dulles-Brothers übermütig (aber auch recht mächtig aufgrund ihres Erfolges). In Guatemala ging es ein Jahr später nicht um Öl, sondern um Bananen – eine vom Volk gewählte Regierung wollte Land der mächtigen US-Firma United Fruit Company beschlagnahmen und ans Volk verteilen. Hier ging es nicht um Politik, sondern ums Geschäft einer Wallstreet-Firma. Die geschäftlich interessierten Dulles-Brüder griffen ein und machten ihren nächsten Coup. An Kuba sollte der CIA unter Dulles sich 1961 die Zähne ausbeißen, weil die Bruderschaft sich nicht mehr unsichtbar zeigen konnte. James Bond-Fan Präsident Kennedy verbrannte sich die Finger, war aber nach wie vor an verdeckten Operationen fasziniert. Südostasien wurde zum neuen Spielfeld und zur Apokalypse Now. Hier hatte eine neue Generation von CIA-Leuten zuzuschlagen und die Air America-Operation ist legendär verfilmt worden. Die paramilitärischen CIA-Aktivitäten dort wurden von Laos aus geplant und kontrolliert. 

1968 übernahm William Colby die südostasiatischen Operationen, um die Kommunisten in Südvietnam zu vernichten. Das „Phoenix-Programm“ wurde berühmt, weil tausende Opfer zu beklagen waren und an Brutalität nichts zu wünschen übrig ließ. Die Phoenix-Special Forces wurden ausgeschickt um kommunistische Kader aufzuspüren, auszuquetschen und zu ermorden, als Zeichen ließ man im Mund der Opfer eine Spielkarte „Pik Ass“ zurück. In den USA gab es neue Probleme, die sozialistische Revoltution von Kuba wurde nach Lateinamerika wie in Uruguay getragen und der CIA sah überall eine revolutionäre Gefahr des Kommunismus in seinem Hinterhof. Auch hier war man wenig zimperlich und griff bis hin zum Mittel vom „Terroristen“-Bombenanschlägen in Kirchen, um die Bevölkerung zu mobilisieren. Präsident Nixon wies so den CIA an in Chile die sozialistische Regierung Allendes aus den Tritt zu bringen. Der CIA inszenierte Streiks, Lebensmittelknappheiten und einen Putsch bei dem Allende umkam. CIA-Direktor Richard Helms führte geheime Drogen-Experimente an GIs durch, weil CIA und Pentagon fürchteten, das Moskau bewußtseinsverändernde Versuche mit LSD durchführen würde um perfekte Krieger zu erschaffen, woraus sich die „Universal Soldiers“ ergeben sollten (was auch mittels „PSI“-Spinnereien im Osten nicht klappte). Dies nur einmal aufzuzeigen, was wirklich dem CIA wichtig war und die UFOs nicht dessen wichtigstes Thema waren, wie gerne in interessierten Kreisen es hochgezogen wird, die eine Realitätsferne hierdurch aufweisen. All diese Schweinereien kamen in den 70er Jahren unter dem Demokraten Jimmy Carter heraus und stellten die Firma in die Scham-Ecke. Erst als Ronald Reagan am 5. November 1980 gewählt wurde bekam die CIA neuen Glanz – und ernannte seinen Wahlkampfmanager William Casey zum neuen CIA-Chef, einen weiteren Kalten Krieger hatte die Firma also aufgehalst bekommen, der ebenso direkt aus der Wallstreet kam. Ziel Nummer Eins war Nicaragua und die Firma war wieder im Geschäft. Der CIA stellte 1981 die Contras auf die Beine, Freiheitskämpfer bis zum letzten Atemzug. Das Ding geriet mal wieder außer Kontrolle und der CIA-Krieg war mehr gegen die Zivilbevölkerung gerichtet als gegen die eigentliche Regierung. Reagans Freiheitskämpfer sahen schließlich mehr als Terroristen aus und 1984 strich der US-Kongress all seine Unterstützung. Doch dadurch war der CIA-Chef in seinem Tatendrang nicht zu stoppen. Casey warb einen Berater des Weißen Haus, Lt. Col. Oliver North, an, um diesen Waffen an den Iran verkaufen zu lassen und an dem Kongress vorbei die Einkünfte daraus den Contras zur Verfügung zu stellen. Das kam heraus und war ein Skandal sondersgleichen, der CIA hatte seinen politischen Tiefpunkt erreicht.

Zu Casey´s größten Erfolgen gehörte aber auf der anderen Seite die Niederlage der roten Armee in Afganhistan. Als die UdSSR 1979 dort einmarschierte näherte sich der Kalte Krieg einem Höhepunkt. Casey befahl seinen Spezialisten die unterlegenen Guerillas (Dritte Welt-Rebellen) auszurüsten und auszubilden. Die ganze Operation lief von Pakistan aus. Die selbstbewußten Rebellen wurden dann von Waffenhändlern aus Polen und China mit Material eingedeckt. Doch was die Sowjets schließlich zu Fall brachte war die amerikanische Stinger-Rakete, eine zielsichere Boden-Luft-Rakete die von der Schulter eines Mannes abgefeuert werden konnte und deswegen noch heute sehr gefürchtet ist. Hierdurch wurde die entscheidende Wende im letzten Krieg des CIA während des Kalten Krieges herbeigeführt und Moskau mußte abziehen, am 15.Februar 1989 zog der letzte Panzer ab. Der Kalte Krieg war überraschend damit beendet und der Fall der Mauer in Deutschland war vom CIA nicht vorausgesehen worden. Der Fall der Eisernen Mauer 1989 bekam das DoO auch nur via CNN am Bildschirm völlig verblüfft mit. Der historische Niedergang des Feindes war nicht vorausgesehen worden… Wie auch immer, zum Höhepunkt des Kalten Kriegs standen sich jeweils 25.000 Atomwaffen in Ost und West gegenüber. Diese furchtbare Zeit wurde durchgestanden, dass die Welt dabei nicht zerstört wurde ist der größte Erfolg und der CIA spielte eine wichtige Rolle dabei… Die aktuelle und offizielle Position der „Firma“, deren heutiger Auftrag unklar und ihre Zukunft ungewiß ist, zu unseren eigentlichen Thema wurde festgeschrieben: Es ist nicht wert, die UFOs zu untersuchen. Dem war nicht immer so. Als die moderne Ära der UFO-Aktivitäten im Sommer 1947 begann, stand die Drohung im Raum, wonach ein unbekannter Feind (natürlich die Sowjetunion) den US-Luftraum verletze. Diese potentielle Bedrohung der „nationalen Sicherheit“ (und unter dem Damoklesschwert dieses Begriffes erlaubten sich die Machthaber allerlei bis hin zur radioaktiven Verstrahlung ihrer Bürger) sorgte dafür, dass der CIA sich einschaltete und gelegentlich auch aus Angst vor den Russen über die Strenge schlagen ließ. 

Der CIA unterstützte im Zuge der Jahrzehnte auch manchen Wahn machtgeiler Falken im Pentagon, zu denen man an oberster Spitze General LeMay zählen muß, weil dies natürlich und naturgemäß auch auf der selben Dimension ablief. LeMay und der CIA starteten eine große Propagandakampagne in den USA, die als „Kreuzzug für die Freiheit“ bezeichnet wurde und in der man dem Kongreß und der Administration über die Öffentlichkeit erzählte, dass die Sowjets die Weltherrschaft anstrebten, sie im Begriff stünden anzugreifen und dass ihnen die Vereinigten Staaten überall entgegentreten müßten. Die Losung hieß nun: „Werft den Kommunismus zurück“. Dass dies das entscheidende Moment für die Arbeit der US-Geheimdienste ist darf man nie aus den Augen verlieren. Mit Millionenaufwand finanzierte der CIA 1952 eine Aktion zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung in den USA (und der Welt). Die entsprechenden Programme umfassten die Herausgabe von Büchern und von sorgfältig ausgewählten Forschern verfassten wissenschaftlichen Studien über die USA sowie die Finanzierung von Hunderten Versammlungen, Gedenkveranstaltungen und anderen Medienereignissen. Im Januar 1953 zog die ersten republikanische Administration seit zwanzig Jahren mit einer großartigen Antrittsparade in Washington ein – vielleicht setzte sogar der CIA diese neue Regierung als Fernwirkung ihrer Stimmungsmache ein (?). 

Darauf kam eine Rüstungsspirale in Gang, die über den Kalten Krieg hin jederzeit zu einem atomaren Holocaust hätte führen können. Zur Sicherung der nationalen Sicherheit gehörten auch die Aufklärungssatelliten der Reihen Keyhole, Big Bird, ERS und EWS; die Aufklärungsflugzeuge U-2, SR-71 und schließlich auch die AWACS-Maschinen; Radar- und Hochfrequenz-Funkpeilstationen in Thule (Grönland), Fylingdales Moor (England), Sinop und Karamürsel sowie Diyarbaikir (Türkei), Kap Greko (Zypern), Kadena (Okinawa), Clear (Alaska) und Shemya Island (auf den Aleuten). All dies war scheinbar notwendig geworden, weil es mit den herömmlichen Mitteln der Spionage, eben Spionen, nicht möglich war irgendwelche Informationen über das Raketenpotential der UdSSR in ihrem System zu beschaffen. Bereits am 15. März 1967 gab Präsident Johnson in Nashville, Tennessee, vor einer ausgewählten Versammlung von Regierungsvertretern zu: „Wir haben einiges getan, was gar nicht nötig war. Wir haben manches gebaut, das wir gar nicht hätten bauen brauchen. Und wir haben Furcht gehabt, wo Furcht Fehl am Platze war.“ Man erinnerte sich an die Ereignisse rund um die sogenannnten Geisterraketen im skandinavischen Raum des Jahres 1946, welche man in großer Zahl festgestellt hatte und die man deutlich mit der russischen Raketen-Bedrohung Europas zu Zeiten des Kalten Kriegs verbandelte. Schon damals hatten amerikanische Geheim-Untersuchungen eingesetzt, weil eine Gruppe von Technikern der Douglas Aircraft Company, die unter dem Namen „RAND“ bekannt wurde und aus der sich später die unabhängige RAND Corporation bildete, eine 324seitige Satellitenstudie im Pentagon abgeliefert hatte. Hierin wurde bereits die ernsthafte Möglichkeit untersucht, das Amerika mittels Raketen Beobachtungssatelliten im Erdorbit aussetzen könnte, umn damit feindliches Territorium zu überwachen. Ohne Zweifel hatte man raketenartige Objekte in Schweden, Dänemark und Finnland gesehen, es gelang gar eine Fotoaufnahme davon, aber handfeste Objekte konnte man nicht bergen. Natürlich muß auch mit einer sanften Art von Panik im Pentagon reagiert worden sein, weil die Furcht im Raum stand, dass die Roten in ihrer Raketentechnik weiter vorangeschritten waren als die Amis. (Heute weiß man jedoch, dass die vermeintlichen russischen Raketentests gar nicht stattfanden und die raketengleichen Körper in Wirklichkeit auffallende meteorische Aktivitäten darstellten.) 

Nebenbei: Die Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre über Neu Mexiko und angrenzenden Staaten auftretenden green fireballs waren aus dem selben Grund für die Militärs wichtig verfolgt zu werden, da man darin ebenso die Möglichkeit sah, dass diese verglühende Raketenteile etc. von potentiell feindlichen (irdischen) Aufklärungsgeräten wie erste Satelliten seien und die Vorstufe für ein interkontinentales sowjetisches Raketenprogramm darstellen könnten. Aufgrund der Bedrohung des „Weltfriedens“ durch Stalin´s kommunistisches Regime, der Ungewißheit über die technologische Ausbeute der Russen* im gerade erst niedergerungenen Nazi-Deutschland und die mögliche Weiterentwicklung von Nazi-„Geheimwaffen“ (Raketen- und Aeronautik-Technik) herrschte Betroffenheit in Washington´s White House und im Pentagon, als da aufrechte Bürger in Gottes eigenem Land Begegnungen mit fremden Luftraum-Objekten hatten. Zunächst hielt man jene Gebilde für geheime Testinstrumente (z.B.für die Atomforschung) der eigenen Administration, in deren zahlreichen Fängen sich schon einmal eine Geheim-Entwicklung den Verantwortlichen ganz Oben entziehen mag. Doch nach einiger Regierungs-eigener Hektik in der Überprüfung dieser denkbaren Hypothese verneinten unisono die drei Waffengattungen Marine, Herr und Luftwaffe ihre Verantwortung hinsichtlich der merkwürdigen Fliegenden Scheiben. Auch die Atom-Energie-Behörde wußte nichts über jene unheimlichen Erscheinungen. Kamen sie also von jenseits des „Eisernen Vorhangs“ und drangen von dort ins Herzen Amerikas vor? Späh- und Abfang-Einheiten der neugegründeten US-Luftwaffe wurden eingesetzt, um die Objekte am Himmel zu jagen, zu dokumentieren und schließlich zu versuchen, auch abzufangen. Ohne Ergebnis. Die amerikanische Bundespolizeibehörde FBI unter Hoover tat ihr möglichstes, um „Rote Panik-Agenten“ unter den UFO-Meldern ausfindig zu machen, da man auch davon ausgehen mußte, dass durch die Einbringung von erfundenen Sichtungsberichten eine künstliche Panik im Sinne der psychologischen Kriegsführung ausgelöst werden sollte. Wieder: Ohne Erfolg. Alle Anstrengungen im heimischen nordamerikanischen Inland die UFO-Rätsel zu lüften, scheiterten kläglich. 

Also mußte die Auslandsaufklärung her und der CIA kam seiner Auftragsgebung „Auslandsüberwachung“ vornehmlich der Staaten des Warschauer Pakts nach. „James Bond“-Fans muß man jedoch enttäuschen, mit diesen Roman- bzw Film-Abenteuern hat die Geheimdienst-Tätigkeit nichts zu tun. Kein Staat kann es sich leisten, ohne geheim- und nachrichtendienste Organisationen auszukommen, denn ihnen obliegt das Sammeln und Auswerten von Informationen über die Aktivitäten von Gegnern des eigenen Staates im Inneren wie im Äußeren. Kern ist somit das Befassen mit sämtlichen geheimen politischen und militärischen Plänen und sonstigen geheimgehaltenen Vorgängen. Ein zweites Zentrum ihrer Tätigkeit betrifft die Abwehr politischer, militärischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Spionage im eigenen Land. Grob lassen sich deshalb die Bereiche Außenaufklärung, Innenaufklärung, Militärische Abschirmung und Geheimpolizei unterscheiden, dem als fünftes Element besondere Einsatzgruppen für Sabotage, zersetzung, Infiltration, Terror und dergleichen hinzuzufügen sind. Während jedoch in parlamentarisch-demokratischen Staaten diese Organisationen einer Kontrolle unterliegen (meist in Gestalt eines entsprechenden Paralements-Ausschusses) ist in diktatorischen Staaten deutlich der Spielraum größer – zumal hier vielfach die Funktion zur Kontrolle und Überwachung der eigenen Bürger hinzukommt wie die Nutzung dieser als Instrument zur Unterdrückung oppositioneller Bewegungen. Aber unabhängig davon, wer sich nun dieser Organisationen bedient – ihre Wichtigkeit ist in keinem Fall zu unterschätzen. Kurz nochmals zum FBI, neben dem bereits erwähnten Auftrag gab es noch ein anderes Motiv für die Bundespolizei in Sachen UFOs: „Der Schutz von für die Nation lebenswichtigen Einrichtungen“. Truman in seinen veröffentlichten Lebenserinnerungen: „Ich griff mir einen Haufen Admirale und die baute mir die Agency.“ Wie bekannt war deren ersten Chef Hillenkoetter**, der später in seiner Pensionszeit kurzfristig sich auf die Seite des UFO-Aktivisten Keyhoe schlug. Die Hauptaufgabe des Dienstes, in vier Punkten des Gesetzes geregelt, sollte vor allem das Sammeln und Auswerten von nachrichten werden. Truman hatte keinen Bock, jeden Tag selbst „einen zwei Fuß hohen Stapel Papiere“ durchzuarbeiten. Doch das Gesetz enthielt noch einen fünften Punkt, der schwammig sich so anhörte: Die neue Agency hatte auch „andere Funktionen auszuführen, welche die nationale Sicherheit betreffen“. Klipp und klar: Die CIA-Agenten verstanden dies zu Beginn des Kalten Kriegs auch als eine Lizenz zum Töten. Die Geheimdienstsoldaten machten einfach das, was nötig war, um den Kalten Krieg zu gewinnen. 

Dazu zählte auch eine eher skurrile Aktivität, welche ein CIA-eigener Dr. Frankenstein namens Dr. Sidney Gottlieb als Chef der Abteilung „technischer Service“ durchzog. Er hatte sich die fixe Idee in den Kopf gesetzt, Menschen aus der Ferne kontrollieren zu wollen. Derartige Menschen sollten derart manipuliert werden, sodass sie z.B. beim Eingang eines kodierten Telefonanrufs sich in Mordmaschinen verwandeln könnten – gegen deren Willen! Ja, diese Projekte bekamen den Decknamen „MKUltra“ – worunter man eine ganze „Fundgrube für Liebhaber des Bizarern und Absurden“ zu verstehen habe, wie Der Spiegel meldete. Victor Marchetti, ehemaliger Assistent des CIA-Vizedirektors, nannte eines dieser irren Experimente beim Namen: Man schlitzte einen Kater auf, steckten ihn mit Batterien voll, verkabelten sein Gehirn und der Schwanz diente als Antenne. Aus Frankenstein´s Monster-Kater-Mission wurde dann aus ganz banalen Gründen nichts, ein Taxi fuhr ihn beim ersten Einsatz platt. In diesem Umfeld muß man wohl auch die sogenannten „PSI-Agenten der CIA“ suchen, die in der Operation „Stargate“ mit vorgeblich übersinnlichen Phänomenen experimentiert hatten, um mittels einiger angebliche Befähigter das Spionagegeschäft zu betreiben. Schließlich aber, ließ man die bisherigen eigenen Anstrengungen durch den Psychologen Ray Hyman untersuchen, der aber keine über den Schnitt liegende Erfolgsquote bei den Fernsichtigen ausmachen konnte, weswegen der CIA schließlich seine diesbezüglichen Anstrengungen (und ein paar Millionen bereits investierte Dollar) abschrieb. Bereits 1988 hatte man im Pentagon die parapsychologischen Gehversuche der CIA als „lückenlosen Fehlschlag“ bezeichnet. Quatsch ist alles, was Buchautoren und Journalisten, wenn auch mit hohen Auflagenziffern, als PSI-Agenten, Remote Viewer, Ferntötung, telepathisches Umdrehen feindlicher Agenten, Hypno-Gehirnwäsche auf Distanz etc proklamieren, hier verwischt Sciene sehr schnell mit Fiction. Kurz gesagt: Der CIA hat keinerlei nachwesiliche Erfolge in jeglicher Art von „parapsychologischer Kriegsführung“ aufzuweisen, wenn es auch versucht wurde. Hierzu zählt auch die blanke Erfindung über das angebliche Experiment mit dem amerikanischen U-Boot „Nautilus“, auch diese Sache stammt nur aus den Gehirnwindungen solcher Leute, die auch Kapitän Nemo erfanden. Nur weil Millionen Dollar in das CIA-Hellsehen-Experiment gesteckt (oder verpulvert) wurden, heißt dies noch lange nicht, dass es damit einen Erfolg hatte. Auch in die deutsche Beschäftigungspolitik fließen Millionensummen, sie funktioniert deswegen noch lange nicht. Bernd Harder, GWUP, hat es im 1998er PM-Perspektiven-Heft, Die Welt der Geheimdienste, ganz richtig festgestellt: „Wenn sich die rund 60 seriösen Parapsychologen auf der Welt in etwas einig sind, dann in der Überzeugung, dass PSI weder zu kontrollieren noch in irgendeiner Form praktisch anwendbar ist.“ Bisher hat die Parapsychologie „kein einziges stichhaltiges wiederholbares Experiment“ vorzuweisen – genauso wie Projekt Stargate. Genaugenomnmen scheiterte die parapsychologische Kriegsführung schon im Alten Testament: Im 4. Buch Mose versucht König Balak, das aus Ägypten ausgezogene Volks Israel zu bezwingen, indem er es durch den Seher Bileam verfluchen läßt – mit ebensowenig Erfolg wie die CIA. Doch dies verhallt (bewußt ignoriert) in den Verständniswelten jener, die einen Wirrwarr von Verschwörungstheorien aufzogen oder diese nutzen, um ihr eigenes, profitables Süppchen zu kochen.

Die Geheimnisse von Project Paperclip

*= Da Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg die Raketenwaffe entwickelte und auch einsetzte, war mit diesen Fernwaffen ein neues Potential in der Kriegstechnologie aufgekommen, weswegen sich Amerika und die Sowjetunion im strengen Wettbewerb lagen – schließlich war sofort erkannt worden, dass diese neue Waffe als Träger für die gerade entwickelte Atombombe dienen könnte. In dieser Kombination versprach diese Technik die „Weltherrschaft“ und war somit von nationalem Interesse. Alle Großmächte betrachteten die deutschen Wissenschaftler als Teil der Kriegsbeute. Die Amerikaner, Engländer und Sowjets hatten jeweils Sonderteams eingesetzt, die sich auf die Besetzung und Sicherung von deutschen Laboratorien, Industriepatenten und ähnlicher nützlicher Hardware des modernen Zeitalters konzentrierten. Wissenschaftler galten allgemein als ein weiterer technischer Gewinn, den man sich aneignen mußte. Die Vereinigten Staaten und England schufen ein Combined Intelligence Objectives Subcommittee (CIOS), um die Jagd auf besonders wertvolle Zielgruppen zu koordinieren. In „T-Truppen“ bestehend aus erfahrenen Linguisten, westlichen Wissenschaftlern und Spezialisten der Polizei, konnte CIOS nützliche Experten und Materialien rasch identifizieren und beschlagnahmen. Bei der Suche nach den wissenschaftlichen Schätzen Deutschlands ging es um hohe Einsätze. Die wichtigste amerikanische Einheit war das „Alsos-Team“, das auf Atomforschung, Uranvorräte und Atomwissenschaftler der Achsenmächte sowie auf Forschungen der Nazis in bezug auf chemische und biologische Kriegsführung angesetzt war. Kommandant dieses Teams war niemand anderes als Oberst Boris Pash von der US Army, vormals Leiter der Sicherheitsbateilung beim Project Manhatten! Pash bewältigte seine Aufgabe in Europa durchaus erfolgreich und erbeutete deutsche Spitzenwissenschaftler und über 70.000 Tonnen Uranerz und Radiumprodukte der Achsenmächte… Über Jahrzehnte hinweg blieb ebenso unbekannt, wie die alten Raketenwaffen-Spezialisten, die sogenannten „Peenemünder“, aus Nazi-Deutschland und Österreich in die USA kamen, um für Amerika die bis heute mächtigste Waffe der Welt umzusetzen. Unter dem Decknamen „Project Paperclip“ schleuste der amerikanische Geheimdienst nach Beschluß von Präsident Truman die Experten in die USA ein. Dies ist ein oftmals totgeschwiegenes, aber entscheidendes Kapitel der amerikanischen Historie gewesen – der erbitterte Kampf um Wissenschaftler, techniker und Militärs, allesamt Nazis, Kollaborateure oder Kriegsverbrecher mit dem naiven Fernziel des Sturz des kommunistisches Regimes in der UdSSR. 

Truman aber hatte aus politischen Gründen nach außen hin befohlen, es dürften keine ausgewiesenen Nazis darunter sein. Die US Army und die US Navy holten bereits im Sommer 1945 einige deutsche Wissenschaftler in die Vereinigten Staaten. Am 6. Juli erteilten die Joint Chiefs of Staff (JCS, Vereinigte Stabschefs = Oberkommando der Waffengattungen) ausdrücklich die Geheim-Genehmigung dazu, um die geistige Produktivität außergewöhnlich kluger Köpfe ausnützen zu können. Dies lief bereits unter dem Decknamen Overcast und betroffen waren in dieser ersten Welle 350 Spezialisten aus Deutschland und Österreich aus den Bereichen U-Boot-Bau, chemische Kriegsführung und natürlich Raketenforschung. In der nachfolgenden zweiten Welle, ab 1946, griff dann Paperclip als Aktivität der Joint Intelligence Objectives Agency des Pentagon (JIOA, übergeordnetes Amt für Geheimdienstoperationen). Truman wußte davon und erklärte sich einverstanden, dass man während des Kalten Kriegs ausgewählte Deutsche weiterhin für Amerika arbeiten liess, solange die Öffentlichkeit nichts davon erfuhr. Und der Hunger nach deutschen Experten war gewaltig. Paperclip und die Folgen waren also ein präsidentiales Geheimnis. Die aus Overcast gewonnen Informationen dienten als Basis für viele Paperclip-Operationen. Bereits im Frühjahr 1945 stellte sich Wernher von Braun und sein etwa 100köpfiges Team den amerikanischen Truppen, jeder wurde politisch „überprüft“ und alle kamen mit gesäuberter Weste „entnazifiziert“ durch – obwohl fast alle Partei-Mitglieder waren und einige sogar der SA und SS angehörten! Diese Frei-Waschung war die Arbeit des Geheimdienstes gewesen und blieb auch ca 40 Jahre lang sein verstecktes Geheimnis. Erst jetzt weiß man, dass der amerikanische Geheimdienst Papiere der Deutschen im „Project Paperclip“ am Präsidenten und den Justizbehörden vorbei fälschte, um „belastete Nazis“ mitnehmen zu können, da man auf ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten angewiesen war. Der Zweck heiligte also die Mittel – auch gegen die Anordnung von Truman! Truman und sein Generalstab zweifelten blauäugig nichts an und die neuen „amerikanisierten“ Raketenbauer wurden über Texas nach Alabama verfrachtet. Kaum bekannt ist, das Wehrmacht-Offizier Walter Dornberger in Deutschland das militärische Raketenprogramm aufbaute und bei Ameteur-Raketenforschern Umschau hielt, weil er die militärischen Beschränkungen des Versailler Vertrags mit dem Verbot von schweren Waffen unterlaufen wollte. 

Zur Zeit des Vertrages hatte es Raketen als moderne Waffen noch nicht gegeben, und deshalb waren sie in diesem Vertrag nicht angeführt. Dornberger war einer der ersten, der auf die Idee kam, das dieses bis dahin wissenschaftliche Spielzeug als Waffenträger dienen könnte. Von 1932 an arbeitete er verbissen, um die Raketen zu einem integrierenden Bestandteil des Waffenarsels des Deutschen Reiches zu machen. So traf er auf Wernher von Braun und war beeindruckt von seinem „Amateur-Sport“ des Raketenstartes, so entstand aus einem fanatisch betriebenen Hobby eine verheerende Kriegswaffe. Durch die Weltwirtschaftskrise bedingt gerät die Arbeit der Raketenbastler zunächst ins stocken, aber als Hitlers Nazi-Partei die Macht übernahm, machten viele der Raketen-Amateure beim Militär mit, um ihre Raketen-Experimente weiterführen zu können – Ende der 30er Jahre entsteht an der Ostseeküste die Peenemünde-Anlage, die selbst eine klare Verletzung des Versailler Friedensvertrags war, aber im Zuge von Hitlers Polen-Feldzug und an der Schwelle des 2. Weltkriegs kümmerte dies niemand. Dornberger und von Braun waren also die führenden Köpfe des ersten Fernlenkgeschosses, den neuen „Feuerschwertern“ wie sie genannt wurden, um als Vernichtungswaffe erst gegen Frankreich und dann gegen England eingesetzt zu werden. Die V-2 war mit dem dritten Start im Oktober 1942 einsatzbereit gewesen und Dornberger hielt danach eine kurze Ansprache an sein Team: „Nun, dies ist der Schlüssel zum Universum, dies ist der erste Tag des Zeitalters der Raumfahrt.“ Doch dies war kein Anbeginn eines neuen Zeitalters für Wissenschaft und Forschung, sondern für die moderne Kriegsführung! Wie wir wissen, übernahm dann die SS die Massenproduktion der V-2 bei der wohl mehr Menschen (Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge) ums Leben kamen, als bei den wirklichen Einsätzen der Waffe gegen England. 

Im März 1943 begann Hitler am Erfolg der Raketenversuche zu zweifeln und stufte die Dringlichkeit der Entwicklungen zurück. General Walter Dornberger war es dann gewesen, der im Juli 1943 in einem Geheimgespräch mit Hitler diesen überzeugte, wie wichtig die Raketenwaffe war. Der Hartnäckigkeit von Dornberger war es zu ‚verdanken‘, das der Diktator sich zur weiteren Förderung des Raketenprogramms gewinnen ließ – und den Bau einer gigantischen unterirdischen Fabrik in der Nähe von Nordhausen zur Massenproduktion der V-2 vorantreiben liess. Hierbei wurden Zwangsarbeiter aus dem nahe gelgenen Konzentrationslager Dora eingesetzt, 20.000 dieser Gefangene starben dabei. Dornberger und sein Untergebener Arthur Rudolph zeichneten für Nordhausen schließlich verantwortlich (Rudolph sollte später Leiter des US-Raketenprogramms werden). Dornberger forderte von den Zwangsarbeitern immer mehr Raketen, auch wenn nicht genügend Treibstoff für sie vorhanden war. Im Mai 1945 wurden Dornberger, von Braun und Leute ihrer Truppe von den Amerikanern dingfest gemacht, nach und nach wurde ihr Potential für Amerika erkannt und so nahm deren Schicksal einen neuen Verlauf. In Kreisen der Raumfahrtindustrie brachte Dornberger es zu einiger Berühmtheit und wird bis heute von US-Gesellschaften und militärischen Gruppierungen hochgeachtet. Dabei muss man wissen, das es Forschungsaufträge und beruflichen Auftsieg in der Hitler-Regierung nur für jene Fachleute gab, die bereit waren, öffentlich der Partei oder einem der vielen von den Nazis kontrollierten Berufsverbände und ähnlichen Einrichtungen beizutreten. Forscher, die sich mit Raketen, Elektronik und anderen sicherheitsempfindlichen Gebieten beschäftigten, wurden sorgfältig auf ihre Verlässlichkeit durchleuchtet, bevor sie Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Nazi-Herrscher erhielten. Technische Spitzenkräfte wurden oft ehrenhalber in die Partei oder die SS  aufnommen. Wernher von Braun war z.B. seit 1937 ehrenhalber SS-Offizier gewesen. Wernher von Braun und einige seiner engsten Freunde und Kollegen wurden nach ersten Verhören noch in Deutschland von den Alliierten als eine „ernsthafte Bedrohung der Sicherheit“ eingestuft. 

Dann schalteten sich die extra nach Europa eingeflogenen Paperclip-Geheimdienstler ein und gaben Anfang Dezember 1947 Geheimbefehle an das Alliierte Kommando aus, wodurch die relavante Einstufung der betroffenen Personen auf die unterste Stufe „Mitläufer“ heruntergeschraubt wurde, plötzlich aus Braunkitteln leicht angeschmutzte Weißwäschler wurden. Dornberger, der wegen „Kriegsverbrechen gegen England“ im Knast saß, wurde plötzlich im nationalen Interesse der Vereinigten Staaten von Amerika zum Unschuldslahm und vorzeitig aus dem Knast entlassen. Die US Air Force flog Dornberger 1947 heimlich in die USA und ließ ihn an einem geheimen Raketenprogramm in Wright Field (jetzt Wright-Patterson AFB) in der Nähe von Dayton, Ohio, arbeiten. 1950 war er bereits in der Privatindustrie bei Bell Laboratories tätig und wurde schließlich Erster Vizepräsident der Bell Aerosystems Division der riesigen multinationalen Textron Corporation. Er galt als politisch vollkommen unbedenklich und erhielt viele öffentliche Ehrungen, darunter 1959 den Astronautikpreis der American Rocket Society. Er starb friedlich im Juni 1980. Und wie bei den Raketenleuten verfuhren sie auch mit anderen Wissenschaftler, die ihnen wichtig und wertvoll erschienen, selbst bei Ärzten der SS, die übelste Menschenversuche durchführten und eigentlich nach Nürnberg gehörten. Die Washingtoner Geheimdienstzentrale hatte Persilscheine für u.a. Konrad Dannenberg und Wernher von Braun ausgestellt, der CIA wollte die Deutschen „um jeden Preis“! Etwa 1000 Personen erhielten so schlußendlich erst begrenzte, dann unbefristete Arbeitsverträge und Aufenthaltsgenehmigungen (green cards) für die USA. So wurde konkret aus dem NSDAP-Mitglied und Ehrenmajor der SS Wernher von Braun ein amerikanischer Zivilangestellter und später der gefeierte und hochdekorierte Vater der amerikanischen Raumfahrt, den die Nation auf den Schultern trug. Ein deutsch-amerikanischer Held, auf den Amerika stolz war und der das amerikanische Prestige in der Welt ob des Mondprogramms polierte, auch wenn das militärische Interesse nur der Interkontinental-Rakete mit mehrfachem A-Waffen-Sprengkopf galt, wofür die Deutschen zu allererst arbeiteten.

Dies wird heutzutage leicht übersehen und vom falschen Ansatz heraus mit stolzgeschwellter Brust fehlanalysiert. Zuerst die Waffen, dann die wissenschaftlichen Spielereien. National security first please! Ganz stark zusammengepreßt hat der CIA die Augen bei Arthur Rudolph, welcher als Schöpfer der Persing I und der Mondrakete Saturn zwar in den USA gefeiert wurde, aber in Nazi-Deutschland Produktions-Direktor des sogenannten unterirdischen Mittelwerks im Hartz war und mit dem Blut von KZ-Häftlingen die sogenannten Vergeltungswaffen baute. Auch die Peenemünder wußten aus eigener Anschauung was dort geschehen war: Hier wurden etwa 20.000 Häftlinge ermordet oder durch Zwangsarbeit zu Tote gequält. Als im April 1945 die Amerikaner Nordhausen einnahmen, schnappte man auch Arthur Rudolph. Schnell stand fest: Hundertprozentiger Nazi, gefährlicher Typ! Der verantwortliche Geheimdienst-Offizier der Alliierten riet zur dringlichen Internierung. Davon wollte Paperclip aber nichts wissen und so wurde Rudolph ‚gecleared‘. Der CIA stellte ihm am 3.Dezember 1948 mit seiner Einreise in die USA eine Unbedenklichkeits-Bescheinigung aus. Drei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus einem gefährlichen Nazi-Verbrecher plötzlich ein dringend benötigter Raketenspezialist für das amerikanische „Guided Missiles“-Programm. Und in Deutschland wurde der erste Nachkriegs-Geheimdienst, die berühmte „Organisation Gehlen“, vom CIA gefördert, um Geheimoperationen durchzuführen und Informationen aus den von den Sowjets besetzten Gebieten zu beschaffen. Begründet war dies in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, weil Amerika umwälzende Veränderungen erwartete und durch mehrere Faktoren in dieser Einstellung bestärkt wurde: die geopolitische Ost-West-Konfrontation in Europa und im Nahen Osten; das Fehlen von verlässlichen Informationen über die tatsächlichen Verhältnisse im Osten; die häufig zitierte Doktrin, laut der Kommunisten Satans Armee auf Erden sind. General Reinhard Gehlen, einer der ranghöchsten Geheimdienstler an der Ostfront, war einer der wichtigsten Geheimdienstler Nazi-Deutschlands – und bereitete sich bereits im Herbst 1944 darauf vor, überzulaufen. Er redete dem Pentagon ein, dass die Sowjetunion nicht nur eine politische, sondern auch eine militärische Bedrohung darstellte. Hiermit machte er sich bei konservativen kalten Kriegern im Pentagon und im Kapitol zu einem Liebkind. Gehlen gewann im Nachkriegsdeutschland Einfluss und Macht, gefördert und unterstützt vom CIA mit mindestens 200 Millionen Dollar und etwa 4.000 Mann Personal, welches aus der geschlossenen Gesellschaft des Ostblocks Informationen herausholte und grenznah die wichtigsten Augen und Ohren des US-Geheimdienstes darstellten. 

Dazu ist es unbedingt wichtig zu wissen, dass 1946 die Geheimdienstakten der USA über die Sowjetunion praktisch leer waren, wie es selbst Harry Rositzke, ehemaliger Spionagechef der CIA für die UdSSR, eingestand. „Nicht einmal die elementarsten Fakten standen zur Verfügung – über Strassen und Brücken, über den Standort und die Produktion von Fabriken, über Stadtpläne und Flughäfen“, gestand Rositzke ein. Und dann tauchten im Herbst 1946 hauptsächlich über Skandinavien die sogenannten „Geister-Raketen“ auf; man kann sich gut vorstellen, wie ein eisiger Schrecken in Washington, D.C. an den Rücken der Verantwortlichen hochkroch. Schnell waren aus geopolitischen Machtinteressen der USA die Greuel und Schrecken von Nazi-Deutschland in den politischen Hintergrund getreten, aber dies konnte man so dem amerikanischen Volk nicht direkt vorstellen, weil es so große Opfer zur Niederkämpfung der Nazis brachte. Der 1947 gegründete CIA berief sich unter Konteradmiral Roscoe H. Hillenkoetter in seinen morgendlichen Nachrichtenzusammenfassungen aus dem Office of National Estimates oft genug auf Gehlen und tippte dessen Äußerungen einfach neu auf CIA-Papier und gab sie gegenüber dem Präsidenten als eigene Erkenntnisse aus. Die Organisation Gehlen wurde in der entscheidenden Periode des Kalten Krieges zur vorrangigen Informationsquelle der Amerikaner über das militärische Potential der UdSSR, hierdurch ergaben sich vielerlei Fehleinschätzungen. Hochgeschaukelt wurden diese durch eine Dauerfehde des Military Intelligence Service (MIS, militärischer Geheimdienst des Pentagon) und des Office of Strategic Services (OSS, Amt für Geheimoperationen), bei der es um Geldmittel, Verbindungen zu Politikern, Arbeitskräfte, Kontrolle von Agenten, Langzeitstrategie und eine Vielzahl weiterer unwesentlicher Konflikte ging, die sich eher lähmend auswirkten. Gehlen konnte hierbei zur Entstehung des Gespenstes der Raketenlücke in den fünfziger Jahren aufziehen, unterstützt wurde er dabei von Walter Dornberger. General LeMay frass sich ob dieses Gedankens daran fest und sorgte für eine Hochrüstungsspirale. Dies führte schließlich zum Einsatz der U-2-Aufklärer, die innerhalb von 8 Monaten in den Skunk-Works von Burbank bei Lockheed entwickelt wurden und ein Flugzeug darstellten, wie man es zuvor noch nie gesehen hatte. Der CIA liebte Gehlen, weil er ihm erzählte, was der CIA hören wollte. Project Lincoln In diesem Zusammenhang muß dringlichst erwähnt werden, dass in den USA während Kriegszeiten 78.000 Menschen für das Atomprogramm arbeiteten. 

Es war ein Wettrennen gegen Nazi-Deutschland, welches ebenso an der Nuklear-Bombe arbeitete. Doch bevor Amerika ‚fit‘ war um die A-Bombe einzusetzen, fiel Deutschland und so wurde Japan (Hiroshima & Nagasaki) damit attackiert. Damit wurde die A-Waffe zur „Geisel der Menschheit“. Es setzte ein Wettrüsten um die Nuklearwaffen an und in Moskau befahl Stalin sie „um jeden Preis nachzubauen“ und ab 1947 begann die UdSSR diese neue Technologie in den Griff zu bekommen – 1949 hatte Moskau es geschafft und zündete die erste Atombombe. Die USA waren daher gezwungen sich ernsthafte Überlegungen hinsichtlich ihrer eigenen Verteidigung in Anbetracht eines nuklearen Angriffs zu machen. Luftwaffen-Minister Thomas Finletter rief zu einer Anstrengung diesbezüglich auf, die durchaus den Umfang eines „Manhatten-Projektes“ haben könnte und die USAF ging diesbezüglich vertragliche Verpflichtungen mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) kurz nach Ausbruch des Korea-Kriegs im Sommer 1950 ein. Das MIT sollte eine Studie unter dem Projektnamen Lincoln durchführen, zu dem vier Leiter berufen wurden: Dr. Lloyd V. Berkener und Dr. Jerrold Zacharias, Dr. James R. Killian jr und Dr.Albert G. Hill. Zu den Beratern des Projektes gehörten Dr. Charles Lauritson, Dr. Robert Oppenheimer und Dr. Vannevar Bush. Vier Basisfragen wurden hier zunächst analysiert: (1) Welche Fähigkeiten besitzt die strategische sowjetischje Luftwaffe? (2) War war der Zeitfaktor mit dem Amerika bis zur Bedrohung rechnen mußte? (3) War das existierende Luftverteidigungskommando ausreichend darauf vorbereitet? (4) Und wenn nicht, was kann getan werden, um ein effektives und wirksamen Luftverteidigungs-System aufzubauen? Man brauchte Monate um sich durch die Berge vorliegender Informationen und Daten zu arbeiten und sich damit auseinanderzusetzen. Unterstützung erfuhr das Projekt durch Maj. Gen. Charles Cabell, Chef der Air Intelligence Requirements Division vom Direktorat des Luftwaffen-Geheimdienstes. Er war es auch, der 1949 Dr. Joseph Kaplan nach Neu Mexiko schickte, um dort die mysteriösen grünen Feuerbälle zu untersuchen, die dort regelmäßig auftauchten. Er war es auch gewesen, der im Februar 1949 eine spezielle UFO-Meldungs-Anweisung verordnete, da man auf Wrioght-Field ziemlich zauderlich in seiner UFO-Untersuchungsarbeit war. Die Folge von Projekt Lincoln war, dass sich General Curtis LeMay´s Strategic Air Command (SAC) mauserte und von der USAF Gelder für die Neuentwicklung des gigantischen sechsmotorigen B-36-Bombers bekam, das erste wirkliche interkontinentale Flugzeug der USA. Doch dies reichte LeMay noch lange nicht – obgleich die B-36er in den USA stationiert waren und auf einen sowjetischen Überraschungsschlag reagieren sollten, waren sie noch propellergetrieben und nach LeMay´s Meinung zu langsam, um erfolgreich den russischen Luftraum bezwingen zu können – gerade auch in Aussicht auf Stalin’s neue Generation von Düsenabfangjägern, die bereits auf dem Zeichenbrett existierten. 

Ein sechsstrahliger US-Düsenbomber, die B-47, wurde rasch gebaut und die achtstrahlige weitreichende B-52 bereits geplant. Man arbeitete auch an einem atomgetriebenen Flugzeug, welches jedoch wegen des Kostenfaktors und technischer Probleme scheiderte. Das Opferlamm war auf jeden Fall das Air Defense Command, welches sein Luftschutzprogramm beschneiden mußte und dem Strategic Air Command zuarbeiten mußte, da jenes ungeheure Budget-Mittel benötigte. Die SAC-Basen wurden zu „sensitiven Gebieten“ ernannt und um sie extensive Luftsicherungsvorkehrungen getroffen. Im Frühjahr 1952 war Projekt Lincoln abgeschlossen und wurde in einer erweiterten Arbeitsgruppe namens „Summer Study Group“ abschließend bewertet. Hierzu wurden viele der höchsten Autoritäten aus der Wissenschaft eingeschworen. Sie sollten Folgerungen ziehen und Empfehlungen für die USAF aussprechen. Dies Lincoln-Erkenntnisse waren alarmierend und schockten teilweise, weil Lincoln riet sofort zu reagieren und ein umfassendes Luftverteidigungssystem aufzubauen. Der zügige Aufbau eines umfassenden Frühwarn-Radarsystems über die ganze nördliche Hemisphäre gehörte genauso dazu wie eine weitere Steigerung in der Zahl von Abfangjäger-Stützpunkten, Kampfflugzeugen, Personal und Flugzeugabwehr-Raketen-Basen in und um Industriezentren und Ballungsräumen. Armee und Marine sollten hierin ein Bestandteil werden. Wollte man den Geheimdienstanalysen über die Möglichkeiten Moskau´s glauben, dann konnte der russische Bomber TU-4 bereits in der Luft betankt werden und so auf eine „Sackgassen-Mission“ geschickt werden, in der Quantität sollte Moskau bereits 700 derartige Maschinen besitzen. Alarmierend war auf jeden Fall die wachsende Erstschlagskapazität Stalin’s. Man schätzte das in zwei/drei Jahren wohl etwa 350 Atombomben dort verfügbar sein könnten. Ein spezielles Studienprojekt namens „East River“ hatte errechnet, dass damit die USA völlig vernichtet werden könnten. Eine zusätzlich schlechte Nachricht war, dass dieses Verteidigungsprogramm 16 – 20 Milliarden Dollar im Jahr extra kosten würde. Zusätzlich würden die Aufwendungen für den Zivilschutz die Kosten auf bis zu $ 27 Milliarden hochtreiben! LeMay stand dumm da, er hatte die Kosten auf $ 10 Milliarden eingeschätzt. Der Kongress stand Kopf und die lahme Ente der Truman-Administration wurde bis in den Kern hinein erschüttert. Die Herren Joseph Dodge (Budget-Direktor Truman´s) und George Humphrey (Kassenwart der Regierung) schüttelten nur den Kopf als sie von den Lincoln-Ergebnissen erfuhren. Auf beiden Seiten aber wurde das Problem der radioaktiven Verseuchung, der Fallout, totgeschwiegen – erst in den 50er Jahren wurde dieser zum Thema. Das tatsächliche Gleichgewicht der Kräfte in Europa im Jahrzehnt nach 1945 bedeutete jedoch, dass weder die Vereinigten Staaten noch die UdSSR fähig waren, dem anderen allein durch militärische Stärke ihren Willen aufzuzwingen. Der Vorteil der Sowjets in bezug auf Truppenstärke und geografische Lage sicherte ihnen in Osteuropa trotz Amerikas Atombombe und wirtschaftlichem Wohlstand bedeutenden Einfluss. Angesichts dieser Situation erteilte Präsident Truman den Auftrag zur Entwicklung eines Programms für psychologische Kriegsführung, Geheimoperationen und Beschaffung von Informationen, das gegen die UdSSR und ihre Satelliten gerichtet war. Rudolph wurde aber 1984 zum politischen Opfer, weil das US-Justizministerium seine Rolle bei der Misshandlung der Gefangenen von Nordhausen aufdeckte und nach Westdeutschland abschob… Zum Beutegut gehörten nicht nur die wissenschaftlichen Hinterlassenschaften von Nordhausen, sondern auch Tonnen von erst teilweise zusammengebauten V-2-Raketen, technische Dokumentationen und etwa 1.200 gefangengenommene deutsche Raketenfachleute, sondern in ganze Deutschland gab es noch vie, viel mehr wissenschaftliche und technische Beute. 

Der Anteil der USA an diesem Schatz umfasste die Ingenieure, Techniker und fünfzig Me-262-Düsenjäger – die fortschrittlichsten Flugzeuge bis dato der Welt – aus der Messerschmittfabrik in Schönebeck, sowie praktisch der gesamte technische und wissenschaftliche Stab von Siemens und Zeiss; leitende Chemiker und Elektrotechniker von IG-Farben und Telefunken und deren Ausrüstung und der technische Stab sowie alle Konstruktionszeichnungen für neue Motore der unterirdischen BMW-Werke. Niemand wird sich also darüber wundern, wenn alsbald Mythen und Legenden aufkamen, was Amerika sich da unter den Nagel gerissen haben mag – ganz zu schweigen von dem, was die Rote Armee ins Hinterland verschoben haben mag und ganz selbstverständlich als Reparation für die ungeheuren Zerstörungen, die die Nazis in der UdSSR angerichtet hatten, betrachtete. Die V-7- bzw Nazi-Flugscheiben-Legende ist die Ausgeburt davon. Noch vor Ende des Sommers 1945 beschuldigten die USA und die UdSSR einander öffentlich, deutsche wissenschaftliche und industrielle Vermögenswerte geraubt und damit gegen das während des Krieges getroffene Abkommen verstoßen zu haben. Dieser Ost-West-Konflikt über die Beschlagnahmen beeinflusste die Potsdamer Konferenz im Juli/August 1945, wo die Streitigkeiten darüber, wer den ersten Anspruch auf die deutschen Wissenschaftler und Techniker hatte, das bereits gespannte Verhandlungsklima weiter verschlechterten. Die ganze Affäre war zum großen Politikum geworden, weswegen verständlich wird, wenn über alle Bergungs-Operationen der Mantel der Verschwiegenheit und der Geheimhaltung durch die beteiligten Geheimdienste gehüllt wurde. Frei nach dem Motto: Was der andere nicht weiß, macht ihn auch nicht heiß. Der Einsatz von Nazis und Kollaborateuren im Rahmen der US-Geheimdienstprogramme hat auch Spuren im politischen Leben der Vereinigten Staaten hinterlassen. Dieser Effekt wird im Spionagejargon als „Blowback“ (Rückstoß) bezeichnet und bedeutet unerwartete – und negative – Effekte im Heimatland als Folge von geheimen Operationen in Übersee. Die späteren U-2-Missionen, die als UFOs durchgelassen wurden sind hier ein greifendes Beispiel. Bereits im Sommer 1960 fragte der Londoner Daily Mail, wieviele UFO-Berichte wohl auf solche U-2-Missionen zurückgehen mögen! 

Die Flying Saucer Review vom August 1960 reagierte darauf ganz spöttisch und meinte „keine“ und drehte den Spieß um indem sie sich fragte, wieviele echte UFOs wohl als Spionageflugzeuge ausgegeben worden sind. Die ungewöhnliche Konstruktion (sie sieht aus wie ein Segelflugzeug) brauchte mit ihren riesigen Flügeln (Spannweite 31 Meter) nur eine Startbahn von 300 Metern und zog dann in einem 45°-Winkel steil in den Himmel hinauf um mit einer Reichweite von fast 8.000 Kilometern zu operieren. Mit zwischenzeitlichem Abschalten der Triebwerke in 21.000 Metern Höhe kann sie dann insgesamt elf Stunden lang oben bleiben und weite Strecken dahingleitend überwinden. Der „Blowback“ durch geheime CIA-Aktionen im Ausland war oft nicht weniger beunruhigend als zum Beispiel ein gefälschter Bericht, der einer europäischen Zeitschrift untergeschoben wurde und später in den US-Veröffentlichungen als Tatsache erschien. Hierzu zählen in gewissem Sinne auch die europäischen Fliegende Zigarren-Berichte mit Kondensschweifen zu Anfang der 50er Jahre, die nichts weiter als entweder Boliden-Berichte bzw US-Jetflugzeug-Fehldarstellungen waren und als „beunruhigende Fliegende Untertassen“-Meldungen aus Europa das amerikanische Herzland erreichten. Hintergrund ist natürlich der einsetzende Kalten Krieg gewesen, hätte man diese deutschen Experten nicht nach den USA gebracht oder später von dort wieder ausgewiesen, sobald die Paperclip-Aktionen bekannt wurden, wäre dieses Personal im zerstörten Deutschland wahrscheinlich den Russen in die Hände gefallen. Die Deutschen hatten in den USA sofort Zugang zur amerikanischen Kriegswaffen-Technologie, um ihre eigene Arbeit damit koordinieren zu können. Allein aus diesem Grunde entstand hier eine Situation, die ebenfalls zur Gefahr für die nationale Sicherheit werden könnte, wenn man die Deutschen zurückgehen ließe. Dies war ein weiterer Grund, weswegen sich der CIA bedeckt gab – trotz des Befehls des amerikanischen Präsidenten, keine Nazis aufzunehmen. Der Geheimdienst hat damit aus nationalem Interesse gegen den politischen Befehl seines obersten Dienstherrn verstoßen. Es spielte wirklich keine Rolle, was das für Leute waren. 

Die Historikerin Linda Hunt von der Universität Maryland bekam Zugang zu einem kleinen Teil der Paperclip-Dokumente, die meisten sind so lange noch unter Verschluß, wie die Betroffenen noch leben. Und von den alten Peenemündern lebt noch etwa die Hälfte. Sie geht davon aus, dass die noch zurückgehaltenen Dokumente des CIA belegen, dass der CIA nicht nur aus den Raketenstätten Deutschlands die Experten herausholte, sondern auch, und jetzt kommt die brisante Politik-Bombe, sondern auch aus den Gefängnissen zum Nürnberger Prozeß herausholte und hierbei der Vatikan die Hände im Spiel hatte, der sich traditionell gegen das kommunistische Bollwerk stellte und hier eine eigene Politik betrieb. Hier fand also tatsächlich eine Vertuschung statt, die bei ihrer Aufdeckung den amerikanischen Bürger im Herzen traf, schließlich hatten die deutschen Raketen-Experten Massenvernichtungswaffen gebaut und gegen die amerikanischen Soldaten eingesetzt – nun brauchte man die selben Leute, um sie im Kreuzzug gegen den Kommunismus zu verwenden. Kein Wunder also, wenn die Konspirations-Paranoia in den Vereinigten Staaten am weitesten ausgeprägt ist, zuviele tatsächliche Verschwörungen und Vertuschungen in dunklen Kreisen gab es – und wurden dokumentarisch enthüllt, sodass sie heute bereits Geschichte sind. Als dann zu Beginn der fünfziger Jahre die in der Sowjetunion ausgequetschten ehemaligen Peenemünder Raketenspezialisten entlassen wurden lag es so den Amerikanern nahe, diese Rückkehrer zu einem Treffen in die USA“einzuladen“, um sich ein Bild über den Stand der russischen Raketenentwicklung machen zu können und um zu erfahren, was die Roten alles von den deutschen Ex-Gefangenen an Wissen und Know How abgeschöpft haben. Tatsächlich ergab sich daraus die Befürchtung, dass die Sowjets binnen weniger Jahre imstande sein könnten, eine zweistufige Interkontinentalrakete zu bauen und damit das Gebiet der Vereinigten Staaten zu bedrohen. Das hatte weitreichende Folgen und machte die Pentagon-Falken stark. Die Spionage kam zum Zug und über die sind einige Worte nachfolgend zu verlieren, um den Gesamtkomplex besser verstehen zu können. Bis heute gehören Spionage-Mittel zu den bestgehütetsten Geheimnissen der Welt. Egal ob es hochmoderne Spionageflugzeuge oder Aufklärungssatelliten sind, Methoden der Entschlüsselung von abgehörten Kommunikationskanälen bis hin zu den Namen und Quellen von Geheimdienstagenten. Vor über 100 Jahren begann die Geschichte der Luftspione. Im amerikanischen Bürgerkrieg wurden bemannte Ballons eingesetzt um auf visuelle Weise Informationen über den Gegner auf dem begrenzten Schlachtfeld, also sozusagen im Nahbereich, zu beschaffen. Noch im ersten Weltkrieg wurde diese Technik eingesetzt, um Regionen überschauen zu können. Um über die feindlichen Linien zu sehen, wurden bis zu 50 Meter lange ‚Drachenballons‘ in die Luft gebracht. Natürlich war bei einem solchen Himmelskoloss nicht mehr an Geheimhaltung der eigenen Spionage-Versuche zu denken – der Feind wußte sofort, das seine Stellungen beobachtet bzw ausspioniert wurden. 

Der Ballon hatte bald ausgedient und hatte keine Chance gegen eine neu-entwickelte Technik, das Flugzeug. Spionage-Flugzeuge mit ihrer Fotoausrüstung müßen jedoch mit einem Manko rechnen – sie sind anderen, bewaffneten Feindmaschinen ausgeliefert. Nur in der Höhe können sie Schutz finden wie man im Zweiten Weltkrieg erkannte. Die deutsche Dornier 217 P war das erste Maschine, die den Piloten in einer Druckkammer mit Sauerstoff versorgte, wodurch die Maschine in fast 14.000 Metern Höhe aufsteigen konnte – fast doppelt so hoch wie die Maschinen der Alliierten! Das Kriegende brachte zwar den Frieden, aber im Kalten Krieg brachte es auch das Mißtrauen zwischen den Alliierten mit sich. Die Amerikaner waren die ersten gewesen, die hinter den Eisernen Vorhang zu blicken versuchten und dafür Stratosphärenballons, abgewandelte Wetterballone, einsetzten, die sie mit Sensoren und Fotoausrüstung ausstatteten. Die streng-geheimen MOGUL-Ballone in New Mexico gehören dazu. Durch den legendären Roswell-Incident ist dieses fast vergessene Kapitel der ersten Fernaufklärung wieder ans Tageslicht des Welt-Interesses gestoßen worden. Doch dieses Mittel hatte ebenso seine Macken, da Ballone mit den Winden treiben und damit schwer zu kontrollieren, geschweige zu lenken sind. Die Gefahr des Absturzes auf Feindesland ist zudem sehr hoch, tatsächlich passierte dies mehrfach und Amerika mußte sich mit der Entschuldigung vom abgetriebenen „Wetterballon“ herausreden. Im Zuge des Kalten Kriegs verschärfte sich die Situation zwischen Ost und West immer mehr und die Vereinigten Staaten wollten sich Klarheit über die taktischen und strategischen Machtmittel der Sowjetunion verschaffen- über die Waffenentwicklung vis hin zu Nuklearbomben, über Flugzeuge, Raketen- und Luftverteidigungs-Radar-Systeme. Der „Berliner Airlift“ und der Korea-Krieg verschärften das Misstrauen beider Seiten aufeinander. Um mehr Informationen zu erlangen beschloßen die USA regelmäßig Routine-Aufklärungsmissionen entlang der sowjetischen Landes-Grenzen oder knapp außerhalb der 12-Meilen-Zone in Gewässern durchzuführen. In den meisten Fällen hielt man sich an internationale Vereinbarungen, aber in einigen Fällen gab es richtiggehende Husarenritte in den sowjetischen Luftraum hinein, wenn man Informationen und Daten dringend brauchte und man dafür alle Risiken einging. Ein solcher Flug geschah am 8.Mai 1954 als das Pentagon Hinweise darauf hatte, dass die UdSSR offenbar einen Nachfolger für die MiG-15 entwickelten. Zusätzlich wollte das Strategic Air Command wissen, wie viele Langstrecken-Bomber auf den nördlichen Stützpunkten sowie auf der Kola-Halbinsel bereitstanden. Drei RB-47E-Aufklärungsmaschinen starteten von der britischen RAF-Basis Fairford derart hintereinander gestaffelt, dass das Radar der Sowjets wahrscheinlich nur ein Ziel verzeichnen würde. 

Kurz vor der Grenze drehten dann zwei der Maschinen bei, was zu Verwirrung für die Radarleute führen sollte und eine Maschine drang nahe Murmansk in den sowjetischen Luftraum ein. Die RB-47E überflog viele sowjetische Landefelder und Marine-Anlagen, fotografierte und nahm mit Radarabtastung Bilder der verschiedenen Einrichtungen auf, um mehr Details zu erfassen. Die Maschine flog bis nach Archangelsk weiter, drehte dort nach Westen bei und flog Richtung England zurück. Nach bereits 50 km aber wurde die Maschine von MiGs angeflogen, die dann beidrehten und durch die neuen MiG-17 ersetzt wurden, was die die US-Crew völlig überraschte, weil alle technischen Werte darauf hindeuteten, dass diese neuen Maschinen tatsächlich imstande sein könnten sie anzugreifen, was der MiG-15 unmöglich war, weil sie a) nicht so hoch fliegen konnte und b) nicht so schnell wie die RB-47 war. Tatsächlich eröffneten die neuen Maschinen das Feuer*, mit der Heck-Maschinenkanone schoßen die Amerikaner zurück, landeten aber keinen Treffer während die ‚Roten‘ Flügel, Tanks und Rumpf der RB-47 trafen. Die Amis hatten Glück, dass sie da gerade die finnische Grenze überflogen und die MiG´s sich zurückzogen. Unterwegs wurde durch einen Boeing KC-97-Tanker die Maschine mit neuem Treibstoff versorgt und mit mehr Glück als Verstand landete die Aufklärungsmaschine mit dem weißen Stern der USAF wieder in England. 

*= Jeglicher fremde Eindringling über ein souveränes Territorium kann nach internationalem Recht dieser als Spionageflugzeug angesehen werden und damit als legitimes militärisches Ziel. Am 21. Juli 1955 formulierte der damalige US-Präsident Eisenhower während eines Gipfeltreffens in Genf in Anwesenheit des sowjetischen Ministerpräsienten Bulganin einen Vorschlag, der als Projekt „Offener Himmel“ (Open Skies) berühmt werden sollte und das vorausgehende, filmreife Abenteuer zur Basis hatte: „Um die Gefahr und das Mißtrauen in Ost und West zu reduzieren, sollten beide Seiten die Freiheit haben, aus der Luft Aufklärung zu betreiben. Sie können alle Bilder, die Sie machen wollen, in Ihr Land mitnehmen und sie studieren, wenn Sie uns genau dasselbe zugestehen wollen.“ Doch daran zeigte Bulganin kein Interesse. Der Sowjetunion war ja der Stand der amerikanischen Militärtechnik recht gut aus dem Studium amerikanischer Fachzeitschriften bekannt, während kein Ausländer eine Ahnung davon hatte, was in den riesigen, zumeist unbewohnten Gebieten der zentralen Sowjetunion vor sich ging. Die UdSSR wollte einfach, dass die Amerikaner im dunklen darüber blieben. Die Weigerung Bulganins für mehr Übersicht und Kontrolle sich zu öffnen, setzte die folgenden Ereignisse in Lauf. Ein mächtiges Aufklärungsnetz zur Überwachung der sowjetischen Raketenproduktion wurde geschaffen, wozu sich verschiedene Möglichkeiten anboten. Am einfachsten schien es zunächst, mit Hilfe von Radargeräten in den Ländern des Vorderen Orients die im zentralasiatischen Teil der Sowjetunion durchgeführten Raketenstarts zu beobachten.

Quelle: http://cenap.alien.de/texte/cia.htm

Gruß an die Staunenden

TA KI

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