Wirsingkohl


Der grüne Kohlkopf mit den krausen Blättern ist salonfähig geworden: Sogar bei Sterneköchen kommt Wirsing inzwischen in Topf und Pfanne. Kein Wunder, denn Wirsingkohl überzeugt selbst Kohlmuffel durch seinen dezenten Geschmack, seine zarte Struktur und nicht zuletzt durch etliche gesundheitliche Pluspunkte.

Wirsingkohl - der Kohl für Feinschmecker

Das sollten Sie über Wirsingkohl wissen

Vor noch nicht allzu langer Zeit rümpften Feinschmecker über Wirsingkohl nur die Nase – er galt wie Kohl ganz generell als typisches Arme-Leute-Essen. Inzwischen hat aber sogar die ehemals Neue Deutsche Küche den Krauskopf für sich entdeckt, und das aus gutem Grund. Denn in der Tat ist Wirsingkohl im Vergleich zu Weiß- oder Rotkohl sozusagen was Besseres, jedenfalls dann, wenn man es eher fein als robust mag: Seine Blätter sind zarter und haben ein delikateres Aroma. Das gilt für Wirsingkohl allgemein, besonders aber für den hellgrünen und besonders zarten jungen Frühwirsing und für Sommerwirsing. Späte Sorten bzw. sogenannter Herbst- und Dauerwirsing ist in Konsistenz, Farbe und Aroma deutlich kräftiger.

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der leckeren Krausköpfe liegt in den Ländern rund ums Mittelmeer. Inzwischen baut man Wirsingkohl aber längst auch bei uns in Deutschland sowie in Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Polen und Russland an.

Saison: Der erste Wirsingkohl des Jahres heißt kurioserweise „Adventswirsing“ und wird schon im April geerntet. Frühwirsing und Sommerwirsing kommen ab Juni auf den Markt; die Ernte von Herbstwirsing startet im August und dauert je nach Wetter und Region bis in den Februar. Von März bis Mai ist das Angebot an Wirsingkohl etwas eingeschränkter, aber auch dann gibt es dank ausgeklügelter Lagerung noch frische Köpfe.

Geschmack: Wirsingkohl unterscheidet sich nicht nur optisch von Weiß- oder Rotkohl – er schmeckt auch deutlich feiner als seine robusten Brüder. Das gilt besonders beim jungen Frühjahrswirsing, aber auch der kräftigere Herbst- und Winterwirsingkohl schmeckt noch vergleichsweise dezent.

Wie gesund ist eigentlich Wirsingkohl?

Mit rund 50 mg pro 100 Gramm gehört Wirsingkohl zu den Stars unter den Lieferanten von Vitamin C – eine Portion von 200 g deckt damit bereits unseren Tagesbedarf! Darüber hinaus glänzen die dunkelgrünen Köpfe durch reichlich enthaltene Nähr- und Mineralstoffe, allen voran Eisen, Eiweiß und Magnesium. Ebenfalls nicht zu verachten ist der Gehalt an Vitamin A, das auf Haut und Sehkraft besonders günstig wirkt. Erfreulich für alle, die auf ihre Figur achten: Wie die meisten Gemüsesorten ist auch Wirsingkohl in Sachen Kalorien- und Fettanteil ein Genuss ohne Reue. Eine spezielle Eigenart von Wirsingkohl ist sein hoher Gehalt an Vitamin B6, das unserem Nervenkostüm besonders gut tut.

Nährwerte von Wirsingkohl pro 100 Gramm
Kalorien 25
Eiweiß 3 g
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 2,4 g
Ballaststoffe 2,5 g

Einkaufs- und Küchentipps für Wirsingkohl

Einkauf: Achten Sie bei Wirsingkohl darauf, dass die Köpfe sich locker öffnen und an nicht zu langen Stielen sitzen. Gelbliche Verfärbungen und angewelkte Blätter sind tabu, der Kohl sollte schön grün aussehen.

Lagerung: Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt frischer Wirsingkohl gut 2-3 Tage frisch und knackig. Auch Einfrieren ist, mit leichten Geschmackseinbußen, möglich. Dafür blanchiert man den Kohl aber besser vorher kurz in kochendem Salzwasser und lässt ihn gut abtropfen.

Vorbereiten: Wirsingkohl ist pflegeleicht: Einfach äußere Blätter entfernen, den Strunk herausschneiden und den Kopf vierteln. Dann in Streifen schneiden und kurz unter fließendem Wasser abspülen – fertig. Für Kohlrouladen aus Wirsingkohl lösen Sie einfach die Blätter vom ganzen Kopf und schneiden die dicken Blattrippen in der Mitte heraus. Ganz jungen Frühjahrs-Wirsingkohl können Sie einfach roh füllen, ansonsten sollten die Blätter vor dem Füllen 1-2 Minuten in kochendem Salzwasser vorgegart werden.

Zubereitungstipps für Wirsingkohl:

Zubereitung: Wirsingkohl wird sehr viel schneller gar die meisten anderen Kohlsorten: Bei jungem Wirsingkohl reichen maximal 15 Minuten, bei der Winterversion genügen etwa 25 Minuten. Seine kurze Garzeit macht Wirsingkohl perfekt für feine, aber schnelle Gerichte wie zum Beispiel ein Wirsing-Apfel-Gemüse, einen leckeren Auflauf mit Schupfnudeln oder würzige Pasta.

Natürlich kann man aus Wirsingkohl auch einfach eine fixe Beilage zaubern: Nach dem Putzen, Waschen und Zerkleinern kann man die Kohlstreifen in Brühe oder etwas Salzwasser garen und evtl. mit etwas Butter oder Crème fraiche abrunden. Mit frisch gehackter Petersilie bestreut schmeckt dieses Wirsingkohlgemüse wunderbar zu praktisch allem, was sich braten lässt.

Ganz wunderbar macht sich Wirsingkohl auch als Hülle für smarte Kohlrouladen mit Hähnchenfüllung oder für vegetarische Wirsingrouladen! Überhaupt passt Wirsingkohl hervorragend zu leckerer Hausmannskost nach moderner, leichter Art – einen Versuch wert sind beispielsweise Pichelsteiner Eintopf oder ein deftiger Hackfleischeintopf.

Dass Wirsingkohl außerdem in der feinen Gourmet-Küche punkten kann, zeigen zum Beispiel unsere Wirsing-Crêpe-Röllchen oder das edle Seeteufelfilet in Wirsing, mit dem Sie sogar verwöhnte Gäste begeistern können.

Quelle: https://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/wirsingkohl

Gruß an die Besseresser

TA KI

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Aprikosen


Aprikosen stammen aus Zentralasien, und werden mittlerweile in Südeuropa, aber auch in den wärmeren Gebieten von Deutschland oder Österreich, gerne angebaut. Sie wachsen als Früchte kleinerer Bäume mit herzförmigen Blättern und weiß- bis zartrosa Blüten. Neben dem gelborangenen Fruchtfleisch wird auch das Aprikosenkernöl verwendet, welches geruchsarm und sehr gut haltbar ist.

Kleine Frucht, große Wirkung

Die Aprikose enthält Kohlenhydrate, viele Ballaststoffe, wenig Eiweiß, Flavonoide, die Vitamine C, E, B1-6, Folsäure, Betacarotin (Vorstufe des Vitamin A), die Mineralstoffe Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium und Spurenelemente wie Eisen und Zink. Für einen optimal frischen Geschmack sollte die Aprikose nicht lange gelagert, sondern möglichst bald nach dem Ernten verzehrt werden. Getrocknet stellt die Frucht eine kompakte Nährstoff- und Eiweissquelle dar.

Heilwirkungen der Aprikose:

– Krebs- und Immunvorsorge: Aprikosen enthalten sehr viele Antioxidantien, die Zelldeformationen vorbeugen und die Zellen gesund erhalten. Die Kombination von Polyphenolen, Vitaminen und Mineralstoffen kurbeln das gesamte Immunsystem und die Bildung von Immunglobulinen an

– Herz-Kreislauf-System: Aprikosen sind reich an Polyphenolen, Betacarotin und Vitamin C, was sich günstig auf die Herzgesundheit auswirkt. Die Vitalstoffe schützen die Gefäßwände und reduzieren den LDL-Cholesterinspiegel

– Anämie: aufgrund des hohen Eisenanteils der Frucht kann durch Aprikosenverzehr Eisenmangel vorgebeugt werden. Folsäure regt zusätzlich die Blutbildung an

– Nervenleiden: durch ihren Gehalt an Vitamin C, B5 und Carotin stärken Aprikosen die Nerven und Stressresistenz

– Verstopfung: getrocknete Aprikosen enthalten einen hohen Teil an Ballaststoffen, welche die Verdauung in Gang bringen

– Durchfall: frische Aprikosen helfen, den Stuhl einzudicken und lindern Durchfall

– Augengesundheit: Früchte, die die Vitamine A, C und E in Kombination enthalten sind besonders wirksam gegen Augendegenerationen

– Knochen: der Genuß von Aprikosen liefert viel Kalzium, welches für den Aufbau der Knochen und die Erhaltung der Zähne gebraucht wird

– Hautgesundheit/Hautalterung: Aprikose ist reich an Antioxidantien, welche vor Hautalterung und Schädigungen durch UV-Strahlung und Umweltgifte schützen. Das Betacarotin aus der Aprikose ist gut gegen Akne und weitere Hautirritationen

– Haare, Nägel: die Vitamin-und Mineralstoffkombination in Aprikosen lässt Haare und Nägel gut wachsen und beugt Mangelerscheinungen vor

Bei einer Salicylsäureallergie bzw. Unverträglichkeit sollte man mit dem Verzehr von Aprikosen vorsichtig sein, da sie zu den salicylsäurereichen Nahrungsmitteln zählt.

Die bitteren Aprikosenkerne, welche das Cyanid Amygdalin enthalten, sind Forschungen zu Folge besonders wirksam gegen Krebszellen. Auf Grund einer Vergiftungsgefahr (nur bei sehr hoher Dosis) sollte diese Anwendung nur unter Rücksprache mit einem Arzt bzw. erst nach genauer Informationseinholung stattfinden.  

Quelle: http://www.cysticus.de/aktuelles/aprikosen.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

Eiweiss – Die Grundlage des Lebens


Ohne Proteine, auch Eiweiss genannt, ist kein Leben möglich. Die lebenswichtigen Aminosäuren, aus denen die Eiweisse aufgebaut sind sollten ausschließlich in natürlicher, gut verdaulicher Form zugeführt werden. Pflanzliche Eiweisse sind wesentlich leichter zu verstoffwechseln, als Eiweisse tierischer Herkunft. Durch den geringeren Energieaufwand bei der Verstoffwechselung des pflanzlichen Eiweisses, baut der Körper Energiereserven auf, die ihm zusätzliche Power geben.

Eiweiss © denio109 – Fotolia.com

 

Hülsenfrüchte – der ideale Eiweisslieferant

Gutes Eiweiss ist in den meisten Hülsenfrüchten (Bohnen, Linsen, Erbsen, Soja usw.), Gemüse/-Getreidearten vorhanden. Hier ist auf biologischen Anbau zu achten.

Als besonders hochwertig und zudem basisches Eiweiss ist die Lupine zu nennen. Sie enthält alle 20 bekannten Aminosäuren – darunter auch die 8 essentiellen (lebensnowendigen). Nachstehend erhalten Sie umfangreiche Informationen zur Lupine

Die Aufgaben der Eiweisse sind vielfältig

Der Körper benötigt Eiweiss für

  • das Immunsystem
  • den Zellaufbau – Muskeln, Knochen, Haut, Haare, etc.
  • den Aufbau von Enzymen und Hormonen
  • die Übertragung von Nervenimpulsen
  • den Transport von Sauerstoff und Fetten
  • den Aufbau von Kollogen, Antikörpern, Gerinnungsfaktoren etc.

Für einen ordnungsgemässen Proteinstoffwechsel ist es erforderlich, dass alle Aminosäuren im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden sind. Fehlt eine Aminosäure, so gerät der ganze Verwertungsprozess in Unordnung. Daher ist eine ausgewogene, hochwertige Eiweisszufuhr so wichtig.

Zuviel Eiweiss – egal ob pflanzlicher oder tierischer Herkunft – stellt eine grosse Belastung für den Körper dar, weil er das überflüssige Eiweiss unter hohem Energieaufwand über die Leber in Glukose umwandeln muss.

Eiweiss – die Wertigkeit

Proteindrinks, die als „hochwertiges Eiweiss bester Qualität“ propagiert werden, sollten stets genau hinterfragt werden. Diese so genannten hochwertigen Eiweisse sind häufig stark denaturiert und beinhalten zudem chemische Substanzen wie Farbstoffe, künstliche Aromen, Geschmacksverstärker etc.

Je stärker ein Eiweiss denaturiert wurde, umso aufwändiger und komplizierter ist die anschliessende Verstoffwechselung für den Körper. Diese Eiweisse müssen vom Körper mühsam in die einfachsten Bausteine – die Aminosäuren – zerlegt werden. Die chemischen und synthetischen Zusätze belasten den Organismus zusätzlich.

Auch Krabben, Miesmuscheln, Seefisch usw. gelten als „hochwertiges“ Eiweiss und werden als solches angepriesen. Dieses Eiweiss ist jedoch häufig stark belastet und muss ebenfalls unter grossem Energieaufwand durch die Leber und Galle zerlegt werden.

Wie wär´s denn mal mit weniger „hochwertigen“ Eiweissen – ganz normaler, pflanzlicher Herkunft- aus Bio-Anbaugebieten , die wirklich gesund sind und mit geringstem Energieaufwand vom Organismus verwertet werden -wie beispielsweise der Lupine?

Pflanzen bieten eine Vielzahl von Aminosäuren

Im Gegensatz zum Fleisch liefern pflanzliche Eiweisse bis zu 20 verschiedene Aminosäuren. Ausserdem haben tierische Eiweisse einen sehr hohen Anteil an Purinsäure (Harnsäure), die massgeblich an der Übersäuerung des Körpers beteiligt ist. Die Lupine ist im Vergleich dazu purinfrei und somit die einzige, uns bekannte, basische Eiweissquelle. Wer dieses basische Eiweiss als Nahrungsergänzung in seinen täglichen Ernährungsplan integrieren möchte, dem seien die Eiweisstabletten aus der Lupine empfohlen.

Grosse Mengen tierischen Eiweisses schaden der Gesundheit

Im Fleisch sind nur rund 50% für den menschlichen Organismus verwertbare Substanzen vorhanden, während es in der pflanzlichen Nahrung über 90% sind.

Auch wenn die moderne Ernährungswissenschaft das anders sieht, können im Grossen und Ganzen im Fleischverzehr keine eindeutigen Vorteile für den menschlichen Organismus erkannt werden.

In jenen Mengen, wie es heute von vielen Menschen verzehrt wird, Fleisch sogar definitiv schädlich. Ein zu hoher Fleischkonsum kann zu gefürchteten Krankheiten wie Krebs führen, wie hier nachzulesen ist.

Fisch – eine gesunde Alternative?

Fischeiweiss ist grundsätzlich leichter verdaulich. Fische aus sauberen Berggewässern/Seen sind – im Gegensatz zu Fischen aus verschmutzten Meeren – durchaus empfehlenswert. Hochseefisch, der auf den Fischereiflotten schockgefroren wurde – ist gesund, da diese Fische, und somit auch deren Eiweisse, absolut frisch sind.

Fische aus der Nord- und Ostsee hingegen leben in teilweise stark belasteten Gewässern und sind deshalb nicht empfehlenswert.

Schweinefleisch – wie schädlich ist es tatsächlich?

Es macht einen Unterschied, ob der Mensch so genanntes Industrie-Schweinefleisch konsumiert, also von Tieren, die in grossen Zuchtställen auf kleinstem Raum eingepfercht, vielleicht sogar noch angebunden sind und dementsprechend erbärmlich ihr Leben fristen müssen, zusätzlich in unnatürlich kurzer Zeit mit verschiedensten fragwürdigen Zusätzen (Antibiotika, Wachstumshormone, Süssstoffe usw.) sowie „hoch frisiertem“ Industriefutter schlachtreif gemästet wurden, oder ob es sich um Schweinefleisch handelt von Tieren aus artgerechter Haltung mit Auslauf in der freien Natur, die bei natürlicher Fütterung und unbeeinflusster Mastdauer herangewachsen sind. Der mässige Verzehr dieses Schweinefleisches ist für den gesunden Menschen tolerierbar.

Die natürliche, artgerechte Fütterung sowie das Wohlgefühl der Tiere durch den Auslauf in freier Natur macht sich selbstverständlich nach deren Ableben vor allem in der Qualität des Fleisches bemerkbar. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist das Fleisch des „Vorarlberger Alpschweins“, das den höchsten qualitativen Ansprüchen entspricht. Schweinefleisch dieser Art kann von gesunden Menschen in Massen bedenkenlos verzehrt werden.

Auch in Niederösterreich z.B. wird die natürliche Schweineaufzucht praktiziert. Diese Schweine leben auf grossen Flächen in der freien Natur, haben eine Schlafhütte, Schlammbecken und erfreuen sich natürlicher, artgerechter Nahrung. Aufgrund der natürlichen Lebens- und Fütterungsbedingungen sind die Tiere kerngesund, haben ein stabiles Immunsystem, benötigen keine Antibiotika, auch keine Impfungen, grundsätzlich keinen Tierarzt und liefern daher ein Fleisch erster Klasse.

Diese Art der Schweinezucht liefert untrüglich den Beweis, was Tier und Mensch für die Gesundheit benötigen: Natur pur, artgerechte Haltung, natürliche Fütterung, Vermeidung von Gift und Chemikalien.

Die Politik und Fleischindustrie handeln jedoch genau gegenteilig: Sie “ pumpen“ die Tiere von Anfang an mit schädlichen Impfstoffen, Wachstumshormonen, Antibiotika und dergleichen voll. Mit den Menschen wird übrigens ähnlich verfahren…

Fleisch aus Tierfabriken – eine „Folterzucht“

Die meisten Schweine – aber auch Hühner oder Puten stammen aus „Tierfabriken“, in denen sie auf kleinstem Raum – ohne Bewegungsfreiheit – eingepfercht sind.

Die Schweinemutter wird in solchen Fabriken als reine „Gebärmaschine“ behandelt. Sie wird zweimal im Jahr künstlich besamt und bekommt jeweils 10 bis 15 Junge. Nach fünf Würfen und 2 1/2 Jahren „Nutzungsdauer“ ist sie derart ausgelaugt, dass sie geschlachtet werden muss.

Bereits am ersten Tag nach der Geburt wird den Ferkeln der Schwanz abgeschnitten nach 3 Wochen geht es ab zur Mast. Wachstumshormone, Antibiotika und Impfungen werden in grossen Mengen verabreicht. Die Tiere werden zumeist bei Dämmerlicht und auf engstem Raum auf Spaltenböden gehalten. Wen wundert es dann noch, dass dieser lebenslange Psychoterror zu Verhaltensstörungen der Tiere führt?

In ihrer Verzweiflung bedrängen sich die Tiere gegenseitig, beissen sich in die Ohren, Beine und Schwänze (sofern noch vorhanden). Beinverletzungen, Augenentzündungen, eitrige Wunden und Husten, diverse Erkrankungen sind an der Tagesordnung, aber kein „Problem“ für den „klugen“ Menschen!

Dafür gibt´s Antibiotika, das man vorsorglich ins Futter mischt. Die daraus erwachsende Problematik wird ebenfalls ignoriert! Menschen, die häufig derartiges (billiges) Fleisch essen, können eine Resistenz gegen Antibiotika entwickeln. Im Ernstfall ist dieses Medikament dann nicht mehr wirksam.

Für tausende von Tieren ist aufgrund dieser Haltungsart nur noch eine Arbeitskraft erforderlich. Das ist ein Grund dafür, dass Schweinefleisch aus der Massentierhaltung heutzutage billiger ist, als Hundefutter.

Die industrielle Putenzucht

Den Puten, die in diesen „Tierfabriken“ aufwachsen müssen, erleiden das selbe Schicksal. auch hier sind Antibiotikagaben und andere Medikamente zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten an der Tagesordnung.

Auch diese Tiere verhalten sich aufgrund der Haltungs- und Fütterungsbedingungen oft aggressiv gegeneinander, weshalb sie durch Oberschnabel-Kürzungen verstümmelt werden. Bereits nach 20 Wochen sind die Puten schlachtreif und wiegen rund 22 kg.

Das wird als „Qualzucht“ bezeichnet, denn die Knochen können zum Teil diese riesigen Fleischmassen nicht mehr tragen und das Skelett verkrümmt sich. Vom vielen Sitzen entstehen im Brunstmuskel schmerzhafte Entzündungen und die paar Schritte zum Futtertrog werden zur Qual. 10% der Tiere überleben diese Strapazen nicht und sterben an Erstickungsanfällen, Lungenerkrankungen und Aortenrissen.

Dafür werden für eine technisierte Anlage mit 22.000 Puten nur noch 2 Arbeiter benötigt. All diese hoch-technisierten „Fleischfabriken“ sind somit auch noch potentielle „Arbeitsplatzkiller“.

Was hat das alles noch mit Landwirtschaft und anständiger Tierzucht zu tun? Achten Sie daher bei Ihrem nächsten Fleischeinkauf unbedingt auf die Herkunft des Fleisches. Möchten Sie in Anbetracht dieser Umstände nicht wieder (wie früher) zum Sonntagsbraten von Tieren aus artgerechter Haltung/Fütterung zurückkehren?

Sie könnten damit den schrecklich leidenden Tieren, indirekt auch der hungernden Bevölkerung in den Drittweltländern und letztlich Ihrer eigenen Gesundheit einen grossen Dienst erweisen.

Fleisch für Krebskranke fatal

Rund 80 % des angebauten Getreides werden überflüssigerweise für die Tierzucht aufgewendet, und das nur, damit der Mensch in den Industrieländern täglich drei bis fünf Mahlzeiten Fleisch oder Fleischprodukte essen kann. Schinken und Fleischpasten zum Frühstück, Leberkäse zur Jause, mittags ein Schnitzel, abends Wurst, Fleischpasten, eine Curry-Wurst oder einen Big-Burger von McDonalds.Mit fatalen gesundheitlichen Folgen!

Die Eiweissspeicherkrankheit lässt grüssen! Vor allem Krebskranke sollten kein Fleisch und keine stark säuernden Produkten essen. Lesen Sie dazu auch die Meldung der Ärztezeitung Krebs durch Fleischkonsum.

Unsere Versorgung bedeutet Armut in vielen Ländern

Diese „Ernährungskultur“ ist auch ein Grund mit für die Hungersnot in vielen Ländern. Alle Menschen dieser Welt hätten bei vernünftigem Fleischkonsum in den Industrieländern (ein bis zwei Mal pro Woche) mehr als genug zu essen. Dadurch stünden den Menschen riesige Mengen Getreide als Nahrungsmittel zur Verfügung.

Der Welthunger – der durch die Agro-Gentechnik noch verschlimmert wird – ist kein Problem mangelnder Ressourcen, sondern des übermässigen Fleischverzehrs, des rücksichtslosen Welthandels, der ungerechten Verteilung der Güter usw. Erschwerend kommt hinzu, dass heutzutage trotz der Hungersnot, in den Industrie Staaten vermehrt Getreide für die Erzeugung von Bio-Diesel verbraucht wird.

Eiweissspeicherkrankheit führt zu Herz-Kreislauferkrankungen

Das Lebenswerk des Frankfurter Mediziners Prof. Dr. med. Lothar Wendt (1907-1989) bestand in der Erforschung des Eiweissstoffwechsels im menschlichen Organismus und in der Erkenntnis, dass – entgegen herkömmlicher wissenschaftlicher Meinung – überschüssige Eiweissmengen im Körper gespeichert werden. Womit der Begriff „Eiweissmast“ untermauert wird. Die daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden können erheblich sein.

Unter Eiweissspeicherkrankheiten versteht man ernährungsabhängige Krankheitsbilder, die aufgrund von Eiweissablagerungen in Binde- und Stützgeweben, sowie an den Wänden der Blutgefässe entstehen.

Wer häufig tierische Eiweisse (Fleisch, Fleischpasten, Wurstwaren) verzehrt, führt seinem Körper nicht nur ständig ein Übermass an Eiweissen, sondern auch reichlich Chemikalien und Purine zu. Überschüssiges tierisches Eiweiss wird im Körper gespeichert, in das Bindegewebe und die Blutgefässe eingelagert.

Dies führt nach Meinung des Frankfurter Internisten Dr. Lothar Wendt auf Dauer zu diversen Krankheiten wie Herzinfarkt, Arteriosklerose, Schlaganfall, Bluthochdruck, Rheuma, Angina pectoris, Arthrose, Typ-2-Diabetes, Stoffwechselstörungen, Gicht, Nierenentzündung und Autoimmunkrankheiten.

Unsere Zellen verkümmern

Laut Dr. Wendt wird überschüssiges Eiweiss vor allem in der Basalmembran der feinen Blutgefässe (Kapillaren genannt) und im Bindegewebe gespeichert.

Aufgrund andauernder Eiweissüberversorgung soll es infolge von Eiweissansammlungen zur Verdickung der Basalmembran kommen. Diese stellt als Bestandteil der Kapillarwand eine zentrale durchlässige Stelle zwischen Blutbahn und Geweberaum dar. Die Verdickung der Basalmembran vermindert laut Dr. Wendt die Durchlässigkeit der Kapillarwand.

Aufgrund dessen wird der Sauerstoff- und Nährstofftransport zu den Zellen, sowie der Abtransport der Schadstoffe aus den Zellen sehr eingeschränkt. Von dieser Situation ist der gesamte Körper betroffen, da die notwendige Versorgung der Organe nicht mehr gewährleistet ist. Eine Eiweissspeicherkrankheit legt laut Dr. Wendt den Grundstein für die Entwicklung von Krankheitsbildern jeder Art.

Wenn dazu noch fleissig minderwertiges Industrieöl, Trans-Fettsäuren und dergleichen konsumiert werden, scheint der Zusammenbruch des Körpers endgültig vorprogrammiert zu sein.

Eiweissmast und Diabetes

Bei Diabetikern ist die Verdickung der Baslamembran eindeutig nachgewiesen, wobei die Ursache dafür laut der etablierten Medizin – die zu logischen und einfachen Erklärungen oft nur schwer Zugang findet – noch unbekannt ist. Die Schäden der Eiweissüberernährung können nach Ansicht von Dr. Wendt jedoch durch eine eiweissarme Diät wieder abgebaut gebaut werden. Hier finden Sie auch einen Text, der Ihnen zeigt, wie Sie mit Lebensmitteln eine Diabetes beseitigen können.

Selten ist der Darm intakt

Die problemlose Verwertung tierischer Eiweisse setzt einen vollkommen intakten Darm voraus. Diese Voraussetzung ist bei den meisten Menschen jedoch kaum noch gegeben. Wenn man nun noch bedenkt, dass selbst ein gesunder Darm nur eine geringe Menge tierischer Eiweisse problemlos verwerten kann, leuchtet es ein, dass die tägliche Eiweissmast in gesundheitlichen Problemen enden muss. Die Eiweissspeicherkrankheit mit all ihren Folgen ist damit vorprogrammiert.

Vegetarier werden verschont

Bei Vegetariern wurde noch nie eine Eiweissspeicherkrankheit festgestellt. Im Gegenteil! Wechselt man von herkömmlicher auf vegetarische Kost, können überfüllte Eiweissspeicher sogar wieder abgebaut werden. Einer Information im Journal der amerikanischen Medical Assoziation zufolge kann eine vegetarische Diät 97 Prozent aller Koronarverschlüsse verhindern. (Siehe Buch „Eiweissspeicherkrankheiten“ von Prof. Dr. med. Lothar Wendt – Schnitzer Verlag.)

Diese kürzlich veröffentliche Meldung von Ernährunsgexperten bestätigte, dass vegetarische Kost zu einem gesünderen Leben führt.

(…)

Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/eiweiss.html

Gruß an die Wissenden

TA KI