Jahrhunderte altes Rätsel gelöst – Bewusstsein oder Materie primär?


Besonders für Physiker sind Neutrinos die geheimnisvollsten und gleichermaßen häufigsten Teilchen im Universum. In jeder Sekunde durchströmen etwa 70 Milliarden Neutrinos jeden Quadratzentimeter unseres Körpers. Was sind diese geisterhaften Teilchen? Woher kommen sie und was machen sie?

Senkrecht zu dem riesigen Strudel, mit dem das Schwarze Loch Materie einsaugt, schießen gewaltige Gammastrahlen-Teilchenströme – sogenannte Jets – ins All. Der Teilchenstrom der identifizierten Galaxie ist direkt auf die Erde gerichtet.

Abgesehen von elektromagnetischer Strahlung sind auf der Erde bestimmte Arten von Teilchenstrahlung nachweisbar, die aus dem Weltraum stammen. Sie sind das Untersuchungsobjekt der beobachtenden Astroteilchenphysik.

Liebe Freunde,

bereits in meinem letzten Artikel hatte ich euch vom Nachweis des vermehrten Auftretens von Neutrinos auf der Erde berichtet. Heute möchte ich das fortführen, damit ich euch ein vertiefendes Bild über die Bedeutung dieser elementaren Elementarteilchen näherbringen kann. Dazu möchte ich euch etwas mehr über die quantenphysikalische Grundlagenforschung informieren.

Wem das zu komplex wird, der lese einfach fortlaufend unten im Text weiter. Im Grunde geht mir es um die Bedeutung dieser Teilchenströme und um die Frage, warum diese Neutrinos besonders in dieser Zeit für uns so wichtig sein könnten? Zunächst ist festzustellen, dass diese geheimnisvollen Elementarteilchen zu den ersten Existenzformen in unserem Universum zählen. Sie bildeten sich bereits innerhalb der ersten 10 Sekunden der Entstehung des Universums (der Lepton-Ära). Einige Physiker wie Joan E. Charon gehen davon aus, dass unser gesamtes Universum von diesen Neutrinos durchtränkt ist. Sie sind das, was wir als Äther bezeichnen.

Entstanden aus den Supernovas

Vom Beginn der Schöpfungsgeschichte unseres Universums einmal abgesehen, entstehen Neutrinos bevorzugt in Sternen und ganz besonders in explodierenden Sonnen, der sogenannten Supernovas. (Hier sei nochmals daran erinnert, dass alle Himmelskörper, die wir als Sterne sehen können, Sonnen sind). Eine Supernova ist ein schnell eintretendes, helles Aufleuchten einer Sonne, die gerade explodiert. Der Stern wird bei dieser Explosion vernichtet. Die Leuchtkraft des Sterns hat bei seiner Explosion bis zu einer Milliarde mehr Energie als unsere Sonne; die Supernova kann für eine kurze Zeit die ganze Galaxie ausleuchten.

Besonders große, also massereiche, Sonnen können durch eine Supernova-Explosion zu einem Schwarzen Loch werden. Der Sternenrest wiegt dann so viel, dass er unter seinem eigenen Gewicht immer weiter zusammenstürzt. Aus quantenphysikalischer Sicht sind Schwarze Löcher rätselhafte Phänomene an den Grenzen von Raum und Zeit. Astrophysiker gegen davon aus, das sich im Zentrum der Milchstraße ein supermassives Schwarzes Loch befindet und dass es sich hierbei auch um einen extrem starken Neutrino-Erzeuger handelt.

Abbildung: Dieses Chandra-Bild zeigt die Region um Sgr A * in niedrigen, mittleren und hochenergetischen Röntgenstrahlen, die jeweils rot, grün und blau gefärbt wurden.

Das IceCube South Pole Neutrino Observatory (oder vereinfacht IceCube) ist ein Hochenergie-Neutrino-Observatorium, und in der Antarktis installiert. In dieser Messanlage fanden die Forscher hochenergetische Gammastrahlen-Neutrino-Flares, die von Sagittarius A (Sgr A*) stammen, einer bestimmten Region des o. g. Schwarzen Loches. Kurz nachdem Astronomen mit dem Röntgenteleskop Chandra den größten jemals von Sgr A* ausgegangenen Flare beobachtet  hatten, wurde von IceCube in weniger als drei Stunden ein hochenergetisches Neutrino entdeckt.

Innerhalb weniger Tage nachdem der Forschungssatellit Swift und das Röntgenteleskop NuSTAR einen Ausstoß kosmischer Strahlung (Flare) aus dem supermassiven Schwarzen Loch beobachten konnten, entdeckte das IceCube Observatorium ebenfalls mehrere solcher hochenergetischen Neutrinos. Gemäß der von dem bekannten französischen Quantenphysiker Jean E. Charon bereits 1977 formulierten Komplexen Relativitätstheorie sind Neutrino-Ströme in der Lage, zwischen unserer Raum-Zeit (x3, x4) und dem Hyper-Raum (x5, x6) zu interagieren.

Dimensionen beeinflussen die Ordnungen

Die Dimension x5 beeinflusst und bewertet den Organisationsgrad oder den Ordnungsgrad, die Dimension x6 aktualisiert sie in der Zeit mit Hilfe von Strukturflüssen. Heute können wir davon ausgehen, dass unsere vierdimensionale Welt (x3, x4) von einer sechsdimensionalen Welt (x5, x6) organisiert und gesteuert wird (u. a.: B. Heim, J. E. Charon). Allein die fünfte Dimension x5 des Strukturraums enthält die morphogenetischen Daten bzw. die Baupläne aller Lebewesen und die Strukturen des gesamten materiellen Kosmos. Anders als in unserer entopischen vierdimensionalen Raum-Zeit herrscht in den höheren Dimensionen x5 und x6 eine negentropische Ordnung. Negentropie können wir als Ordnungsbildung interpretieren.

Nach Berechnungen von Burkhard Heim bleiben unsere sämtlichen Eigenschaften und Erfahrungen nach dem Verlassen unseres materiellen Körpers in den Dimensionen x5 und x6 bestehen. Mit seinen mathematischen Herleitungen wies er nach, dass sogar von hier aus Erfahrungen gemacht werden können. Gemäß der Komplexen Relativitätstheorie sind Neutrino-Ströme in der Lage, zwischen der Raum-Zeit (x1 – x4) und dem Hyper-Raum (x5, x6) zu interagieren. Damit ist u. a. auch ein Abgleich zwischen dem Soll-Wert und dem Ist-Wert eines Lebewesens möglich und eventuelle physische Soll-Wert-Abweichungen können erfasst und ausgeglichen werden.

Das ständige Abgleichen von Strukturen aus unserer Raum-Zeit (x1 – x4) in x5 erfolgt durch Aktivitätsströme. Durch die wechselseitige Beziehung solcher Aktivitätsströme entstehen Informations- und Bedeutungsträger. Wie ich bereits angedeutet habe, beinhalten diese Aktivitätsströme organisatorische Baumuster, welche sich als Elementarstrukturen der Materie im physischen Raum manifestieren. Die Struktur der Materie, bzw. das, was uns als Materie erscheint,  sollte als raum-zeitliche Manifestation solcher korrelierenden Aktivitäts-Netze oder „Ideen“ aufgefasst werden.

All unsere Denkvorgänge und Erlebnisverarbeitungen erzeugen über Aktivitätsströme Muster in den Transbereichen (also den „Kanälen“ zwischen den Dimensionen), die mit anderen Mustern in (Struktur-)Resonanz treten können und Aktivitätsströme wie über Brücken von einem Menschen zum anderen übertragen können.

Neutrinos sind aller Wahrscheinlichkeit nach also der „Stoff“, bzw. das Medium (Agens), aus dem diese Aktivitätsströme gebildet werden. Die  kleinste mathematisch berechenbare Fläche bezeichnet Burkhard Heim als Metron – physikalisch und mathematisch gesehen ist alles, was noch kleiner ist, nicht mehr sinnvoll. In Zahlen ausgedrückt ist diese Fläche 6,15 x 10-70 m² klein (Heim nennt den  Flächeninhalt eines Metrons / Neutrinos ein Tau). Diese Metronen wiederum sind offenbar mit den Neutrinos identisch.

Nach Burkhard Heim und Lothar Göring ist das Universum vollständig auf diesen Metronen, also Neutrinos, aufgebaut. Dieses Metronenmodell bzw. Neutrinomodell ermöglicht die Quantisierung, also die Reduzierung auf das kleinstmögliche Teilchen des Raumes. Mit „Quant“ wird das kleinste Teilchen bezeichnet.

Im Kontext der Theorien von Burkhard Heim würde dieses bedeuten: Durch die Metronen-Gitter – die wir uns als dreidimensionale Würfel vorstellen können – entstehen in ihren Zentren Wirbel, auch Torkados oder Torsionsfelder genannt. Nach J.E.Charon und L.Göring prägen sich diese Wirbel über Neutrinos zu Materie aus. Es ist mathematisch durchaus nachvollziehbar, dass allein das Heimsche Modell die Wirklichkeit weitaus umfassender und präziser darstellen kann, als es die aktuell diskutierte String-Theorie vermag.

Neutrinos bilden Photonen

Ein weitaus bekannteres physikalisches Modell, bei dem den Neutrinos die Bildung von Photonen zugschrieben wird, ist das Modell der schwachen Wechselwirkung. Bei der schwachen Wechselwirkung können zwischen zwei Neutrinos oder einem Neutrino und einem geladenen Lepton sowohl Impuls, als auch Spin ausgetauscht werden. Die schwache Wechselwirkung ist die einzige Kopplung der Neutrinos mit der übrigen Materie.

Der Nobelpreisträger und Physiker Louis de Broglie zeigte bereits in den fünfziger Jahren, dass zwei umeinander rotierende Neutrinos oder ein rotierend-pulsierendes Neutrino ein Photon bilden können. Damit lassen sich alle elektromagnetischen Strahlungen durch Neutrinoströme erklären. Ein Photon ist das Wechselwirkungsteilchen der elektromagnetischen Wechselwirkung. Anschaulich gesprochen sind Photonen das, woraus elektromagnetische Strahlung besteht.

Nach dem Standartmodell der Physik ist das Elektro-Neutrino (e-Neutrino) ein (fast?) masseloses Teilchen. Dieses e-Neutrino transportiert lediglich eine Energieportion und es hat einen halbzahligen Spin. Zwei sich gegenseitig umkreisende Neutrinos bzw. ein Neutrino, das eine kombinierte Rotations- und Pulsationsbewegung ausführt, bilden ein Photon. Neutrinos bzw. Anti-Neutrinos mit bestimmten diskreten Energiewerten können Elektronen, Positronen und Myonen bilden. Neutrinos sind also in der Lage, neben Materie, wie Elektronen, auch Photonen und somit auch elektromagnetische Wellen entstehen zu lassen.

Liebe Freunde,

ihr werdet euch vielleicht fragen, welche Bedeutung diese Informationen konkret für unsere Wirklichkeit hat?

Anfang der 90er Jahre wurde durch russische Physiker die fünfte Wechselwirkung entdeckt und es wurde mit ihr der Träger der Information in der feinstofflichen Welt gefunden. Die Rede ist vom Spin-Feld oder Torsionsfeld. Dieses besondere Feld wurde entdeckt, weil es dem russischen Physiker G. I. Schipov gelungen war, die Konzeption des physikalischen Vakuums (Äther) nachzuweisen. Diese Torsionsfelder können wir als Auswirkungen von Neutrinos verstehen.

Wenn man die Torsionsfelder als Bewusstsein anerkennt, schaffen wir die uralte Frage der Philosophie ab: Was ist primär – Bewusstsein oder Materie? Wenn die Dominante der Natur des Bewusstseins das materielle Torsionsfeld ist, dann sind Bewusstsein und Materie nicht voneinander zu trennen, und die Frage des „Primären“ ist ohne Sinn.“, schreiben die beiden Physiker Vitali und Tatiana Tichoplav in ihrem Buch „Physik des Glaubens“.

Unter diesen Gegebenheiten haben die kürzlich eingetroffenen kosmischen Neutrinos eine andere, neue Bedeutung, denn sie könnten die Frage nach der physikalischen Grundlage klären, wie Gedanken Realität erschaffen. Nur soviel schon jetzt, Neutrinos sind weitaus mehr und anders als wir für möglich hielten. In den nächsten Wochen werde ich euch zu diesem Thema in loser Folge noch Weiteres berichten.

Me Agape

Euer Dieter Broers

Quelle

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Hawking warnt vor Raum-Zeit-Kollaps: Gottesteilchen könnte Universum zerstören


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Der berühmte Astrophysiker Stephen Hawking warnt vor der Erforschung des Higgs-Bosons. Denn das Gottesteilchen könnte das Universum zerstören. Raum und Zeit würden plötzlich kollabieren, sagt Hawking voraus. Das könnte aber nur in einem recht unwahrscheinlichen Fall passieren.

Im Juli 2012 beobachteten Physiker im europäischen Kernforschungszentrum Cern bei Genf ein neues Elementarteilchen. Intensiv hatten sie nach dem mysteriösen Higgs-Boson gesucht, das auch als Gottesteilchen bekannt wurde. Denn dieses Teilchen sollte die Lücke im Standardmodell der Teilchenphysik füllen und viele Rätsel rund um das Universum lösen.

Gottesteilchen könnte Kollaps von Zeit und Raum ermöglichen

Doch nun warnt der berühmte Astrophysiker Stephen Hawking vor dem Gottesteilchen: Es könnte das Universum zerstören. Das berichtet die „Sunday Times“. Der 72-Jährige glaubt demnach, dass das Higgs-Teilchen auf einem sehr hohen Energieniveau instabil werden und einen katastrophalen Vakuum-Abfall herbeiführen könnte. Dieser wiederum würde einen plötzlichen Kollaps von Raum und Zeit ermöglichen – letztlich also das Universum zerstören. Das schreibt Hawking in seinem neuen Buch mit dem Titel „Starmus“.

wissen-bdw-bosonNach Angaben von N24 heißt es dort im Original: „Das Higgs-Potential hat die beunruhigende Eigenschaft, dass es bei Energien oberhalb von 100 Milliarden Giga-Elektronenvolt (GeV) metastabil wird. Das könnte zur Folge haben, dass das Universum einen katastrophalen Vakuum-Abfall erlebt, während sich eine Blase echten Vakuums mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnt.“

Teilchenbeschleuniger müsste größer als die Erde sein

Zusammen mit dem Schreckensszenario, das er zeichnet, gibt Hawking aber sogleich Entwarnung. Solch eine Katastrophe sei sehr unwahrscheinlich, betonte Hawking laut „Sunday Times“. Einen derart großen Teilchenbeschleuniger, der ein Higgs-Teilchen auf ein solch hohes Energie-Niveau bringen könnte, gibt es derzeit nicht.

Auch in Zukunft sei es unwahrscheinlich, dass ein solches Experiment stattfinden könne, sagte Hawkings laut N24. Denn dafür müsse der Teilchenbeschleuniger größer sein als die Erde.

Higgs-Boson – Dem Gottesteilchen auf der Spur

Gruß an das Universum
TA KI

Phänome


Phänomen „Zeit“

von Roland M. Horn

Francis King ist ein Autor, der sich intensiv mit der Frage nach parallelen Welten beschäftigt.

Er stellt sich die Frage, ob die Zeit tatsächlich linear „fließt“, oder ob sie nicht eher durch einen „Baum” dargestellt werden kann, in dem der Stamm die Vergangenheit ist, der sich immer wieder in neue parallele „Äste” abspaltet. Das hieße, es gäbe eine Unzahl paralleler Universen, von denen das unsere nur eines ist. Unsere Wirklichkeit wäre dann nur eine von vielen Wirklichkeiten, die vor langer Zeit dem gleichen „Stamm” entsprangen, die sich aber mittlerweile unzählige Male verzweigt haben. Die Verzweigungen sollen immer dann stattfinden, wenn ein bewusstes Wesen eine Wahl zwischen zwei oder mehreren Handlungen trifft – es gibt also nach dieser Theorie eine Unzahl von „Zukünften”.

Diese Theorie könnte einiges erklären. Wir wissen von Prophezeiungen verschiedener Hellseher, die im Ansatz richtig vorhergesagt worden sind, wobei die Ereignisse dann jedoch plötzlich anders ausgingen. Wir wissen, dass beispielsweise der Seher Nostradamus Eigennamen nennt, die denen echter Persönlichkeiten ähneln, auf die die Prophezeiungen zutreffen könnte, die aber doch Abweichungen in der Namensnennung aufweisen. Dies alles könnte dadurch erklärt werden, dass die Seher nicht in die Zukunft geblickt haben, sondern in eine parallele Gegenwart, in ein Paralleluniversum

Erwin Schrödinger, ein Physiker, der von 1887 bis 1961 lebte, durchdachte einst ein Experiment, in dem in einem verschlossenen Behälter eine Katze sitzt. Weiter befindet sich im Kasten ein radioaktives Präparat, das mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% innerhalb einer Stunde ein Alpha-Teilchen ausstrahlt. Und genau dieses Alpha-Teilchen setzt einen Mechanismus in Gang, der eine Flasche mit Blausäure zerschlägt. Zu Beginn des Experiments lebt die Katze noch. Doch der Kasten wird verschlossen. Erst nach einer Stunde wird ein Beobachter ihn wieder öffnen. Nun beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Alpha-Teilchen ausgesendet worden ist, 50%. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Katze tot ist, ist also genauso groß, als dass sie noch lebt. Denn wäre der Mechanismus ausgelöst worden, wäre die Katze mit Sicherheit durch die freiwerdenden Dämpfe getötet worden. Bevor der Betrachter die Kiste öffnet, weiß er nicht, ob die Katze lebendig oder tot ist. Die Entscheidung fällt erst dann, wenn der Beobachter in den Kasten hineinsieht.

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Zieht man die klassische Quantenmechanik zu Rate, ist die Katze vor der Beobachtung in einem Zustand lebendig-tot, die Wahrscheinlichkeitswelle tot oder lebendig hat die Werte 50:50 (in Prozent). Wenn der Beobachter hinschaut, kollabiert die Wahrscheinlichkeitswelle, ein Zustand wird durch den Beobachter Realität.

Verfechter der sogenannten Vielweltentheorie – die von modernen Physikern wie Hugh Everett aufgestellt wurde – würden das Experiment anders interpretieren. Die Welt spaltet sich auf in zwei Welten – eine, in der die Katze lebendig ist und in eine andere, in der sie tot ist. Der Beobachter würde hier quasi selbst auch gespalten. In einer Welt sieht er die lebendige Katze, in einer anderen sieht er die tote. Natürlich wissen beide Beobachter nichts voneinander. Diese These kommt der von King schon sehr nahe.

Ernsthafte Wissenschaftler setzen sich mit dem Gedanken auseinander, ob es möglicherweise nicht doch mehrere Universen geben könnte. Wird es für durchaus denkbar gehalten, dass es viele getrennte Universen gibt. Der Urknall war nach dieser Theorie kein einmaliges Erlebnis, vielmehr hätte die Schaffung von Universen häufiger stattgefunden, und sie fände auch heute noch statt. Nach dieser Theorie ist das Universum tatsächlich keine einzelne Erscheinung, es kommt mehrfach vor. Die Vertreter dieser Theorie gehen davon aus, dass die Mehrzahl der Universen unbewohnt sind. Vielleicht sind einige dem unseren ähnlich, andere wiederum nicht. Einige Universen existieren nur kurz, vielleicht minutenlang, andere werden möglicherweise Billionen von Jahren alt. Vielleicht existieren Miniaturuniversen sowie Riesenexemplare.

Diese Überlegungen sind keine reine Spekulation, sondern sie resultieren aus der Quantenkosmologie. Nach dieser Lehre ist unser Universum aus einer sogenannten Quantenfluktuation entstanden. Diese Fluktuationen resultieren aus dem Grundprinzip der Quantenmechanik, nämlich der Heisenbergschen Unschärferelation. Wir können weder den Impuls noch den Ort eines Teilchen mit beliebiger Genauigkeit ermitteln. Die Größen sind ähnlich komplementär wie Zeit und Raum. Die Quantenmechanik verbietet das Vakuum, den luftleeren Raum im Sinne der klassischen Physik. Ein Vakuum besäße den exakt definierten Energiezustand „Null“. Dies wäre allerdings eine Verletzung des Unschärfeprinzips. Deshalb wird als Vakuum eher ein Zustand niedrigster Energie betrachtet, wobei das Energiepotential allerdings keinen fest angebbaren Wert aufweist. Vielmehr schwankt (fluktuiert) es um einen statischen Mittelwert. Das Vakuum erhält eine gewisse Struktur. Es ist von virtuellen Teilchen erfüllt. Diese Teilchen bilden sich ohne Unterbrechung spontan – und genauso schnell zerfallen sie auch wieder. Dem Produkt aus Unschärfe der Energie und der Zeit kommt hier eine Schlüsselrolle zu. Durch starke Gravitationsfelder können die Teilchen real – also spontan -gebildet werden. Auch Raum und Zeit sind gequantelt – sie sind nicht kontinuierlich. Aus entsprechenden Berechnungen ergibt sich, dass es unmöglich ist, einen absoluten Zeitpunkt „Null“ festzulegen. Da es sich hier um extrem kleine Werte handelt, verschmieren die Dimensionen von Raum und Zeit. In diesen kleinen Bereichen kann nicht mehr zwischen raum- und zeitartigen Entfernungen unterschieden werden. Die Raum-Zeit-Struktur ist „schaumartig“, wie man sagt. Hieraus folgernd können Ereignisse nicht mehr in ihrer zeitlichen Reihenfolge geordnet werden. Es gibt kein Vorher und kein Nachher in dieser sogenannten „Max-Planck-Zeit“. Die Zeit läuft in winzig kleinen Sprüngen ab – nicht mehr kontinuierlich.

Überhaupt keinen Zeitablauf gibt es im Quantenvakuum. Dieser setzt erst mit dem Urknall ein. Unser Universum ist aufgrund einer Serie von Symmetriebrechungen aus einem Quantenvakuum hervorgegangen. Es hat eine scheinbar paradoxe Eigenschaft: Die Zahl der Raumdimensionen ist beliebig groß, zudem unbestimmt, und sie unterliegen ständigen Fluktuationen. Im erwähnten zeitlosen Zustand des ursprünglichen Quantenvakuums kann durch spontane Symmetriebrechung aus einem vierdimensionalen Raum ein zehndimensionaler Raum hervorgehen, wobei vier dieser zehn Raumdimensionen in einer winzigen Zeitspanne zu expandieren beginnen. So konnten sie unser Universum mit drei Raum- und einer Zeitdimension aufspannen.

Nun verblieben aber sechs weitere Dimensionen in ihrer winzigen Größe. Sie sind für die Eigenschaften der heute existierenden Elementarteilchen verantwortlich.

Eine Schwankung des ursprünglichen Quantenvakuums soll also für die Entstehung unseres Universums verantwortlich gewesen sein. Es handelte sich dabei um einen spontanen Vorgang oder um eine Kette spontaner Ereignisse. Das hieße also, dass das primordiale Quantenvakuum die Fähigkeit zur Ausbildung eines Universums hätte. Ist unser Weltall nichts anderes als eine Störung der ansonsten perfekten Symmetrie des Quantenvakuums? Wenn dies tatsächlich der Fall sein sollte, ist es tatsächlich wahrscheinlich, dass eine solche Störung häufiger vorkommt und kein einmaliges Vorkommnis ist. Diese Störungen dürften vermutlich aber nicht immer gleich auftreten. Genaugenommen ist jede dieser Störungen ein eigenes Universum. Das Problem bei dieser Sache ist natürlich die fehlende Möglichkeit zur Nachprüfung. Denn, wie gesagt, leben wir ja in einem Universum mit nur drei Raumkoordinaten sowie einer Zeitkoordinate, die wir wahrnehmen können. Darüber hinausgehende Ereignisse, die außerhalb unseres Weltraums stattfinden, können wir nicht lokalisieren. Wir kennen den für uns „normalen“ Zeitablauf Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft, der mit dem Urknall entstanden ist. Ein anderes Universum hat möglicherweise eine andere Anzahl von Zeit- und Raumkoordinaten.

Hugh Everett ist der Meinung, dass es über die vielen aus einem Quantenvakuum entstandenen Universen hinaus ständige Veränderungen in unserem Universum gibt. Moderne Physiker – keine „Grenzwissenschaftsautoren“ – sind es, die die These aufstellten, dass sich unser Universum in jedem Augenblick in eine große Anzahl verschiedener Universen aufspalte, die sich zunächst kaum voneinander unterscheiden.

Everett sagt, allen Quantenzuständen käme eine Realität zu. Dies sind die sogenannten Parallelwelten, von denen auch Francis X. King spricht und von denen auch viele Science-Fiction-Autoren „Gebrauch machen“. Everett und die Befürworter seiner Theorie sprechen aber lieber von der „Vielweltentheorie“. Schließlich spalte sich jedes Universum rechtwinklig vom vorigen ab. Es befände sich also nicht Seite an Seite zum anderen Universum, von dem es sich gerade abgetrennt hat. Wenn diese Theorie zutrifft, dann hat sich das Universum seit seiner Entstehung durch den Urknall in eine Unzahl von Welten aufgespaltet, die in keinerlei Wechselwirkung miteinander stünden. Auf der Basis dieser Theorie ist auch das Gedankenexperiment mit Schrödingers Katze entstanden.

King ist sich sicher, dass – entgegen der Meinung Everetts – doch Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Welten bestehen könnten. Schließlich hätten Propheten wie Nostradamus ins Schwarze getroffen, ein andermal hätten sie Ereignisse bis zu einem gewissen Punkt richtig vorausgesagt, dann wurde die weitere Entwicklung vollkommen anders geschildert, als dies später in Wirklichkeit der Fall sein sollte. Und manchmal lagen Wahrsager wie Nostradamus vollkommen daneben. King glaubt, dass diese Hellseher nicht in die Zukunft, sondern in eine andere Welt sehen. Die kann sich entweder nur wenig oder schon sehr weit von der unseren unterscheiden. Dies sei abhängig davon, wie weit lange dieser „Ast der Zeit“ sich schon vom „Stamm“ abgespaltet hat. Nach Kings Interpretation gibt es also doch schwache Wechselwirkungen.

Weiter stellt sich die Frage, ob nicht auch in unserem Universum gewisse „Störungen“ auftreten können. Wenn schon das Quantenvakuum vor dem Urknall von „Störungen“ befallen wird, die letztendlich für die Bildung unseres Universums erst verantwortlich sind, ist es dann nicht denkbar, dass auch unser ansonsten kontinuierlich ablaufendes Universum hin und wieder von irgendwelchen „Störungen“ heimgesucht werden könnte? Wenn Verwischungen zwischen unserem Universum und einem anderen möglich sind, ist es dann nicht auch denkbar, dass die ansonsten scharfe Trennung zwischen dem sogenannten „Diesseits“ und dem sogenannten „Jenseits“ manchmal „gestört“ wird? Ist es nicht denkbar, dass unsere Zeit- und Raumdimensionen hin und wieder „gestört“ werden könnten, so dass es zu den oft beschriebenen Zeit-Phänomenen kommt? Zu Episoden, in denen Menschen Zeit zu fehlen scheint? In denen sie stunden- oder gar tagelang im „Niemandsland“ verschwunden waren? Oder in denen sie schneller an einem Ort angekommen sind, als dies eigentlich möglich sein dürfte? In denen Menschen spurlos verschwinden oder aus dem Nichts auftauchen? Und liegt es nicht im Bereich des Möglichen, dass sich irgend jemand in Zukunft diese Störungen zunutze machen kann?

Quellen:

Horn, Roland M.: Sie kamen aus der Zukunft – Das Geheimnis der alten Propheten. Lübeck 2000
Horn, Roland M.: 2000 Der große Umbruch. Wien 1998
Keller, Hans-Jürgen: Das Kosmos-Himmelsjahr 1997, Stuttgart 1996
King Francis, X.: Nostradamus: Das große Buch der Voraussagen, Gütersloh 1994

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Quelle: http://www.transwelten.de/Phaeno_PhaenomenZeit.htm

Gruß an die Allchemie

TA KI

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