Darum wirkt eine Knoblauchzehe im Ohr Wunder bei Erkältung.


Auch wenn viele bei Knoblauch zuerst an leckeres Essen und anschließend weniger leckeren Mundgeruch denken, stecken in der kleinen Knolle noch ganz andere Qualitäten. Man kann damit nämlich zum Beispiel wunderbar eine Erkältung bekämpfen. Denn durch verschiedene Wirkstoffe, wie etwa Allicin, hat Knoblauch antibakterielle Eigenschaften und wirkt desinfizierend. Und nicht nur roh gegessen entfaltet er seine Wirkung. Bei ganz akuten Erkältung probiere einmal, dir eine Zehe ins Ohr zu stecken.

Flickr/Bradley Gordon

Dazu schälst du eine Zehe und steckst sie vorsichtig (und nicht zu tief) wie einen Kopfhörer in das Ohr. Natürlich solltest du keine Trommelfellverletzung haben. Alternativ kannst du auch eine Knoblauchzehe auspressen und den Saft auf einen Wattebausch geben. Dann mindestens 30 Minuten einwirken lassen – am Besten sogar über Nacht. Denn durch das im Knoblauch enthaltene Vitamin C, B6, Kalium und Calcium bekommt dein Immunsystem noch einmal einen mächtigen Anschub und Unterstützung bei der Bekämpfung von Erkältungs- und Entzündungssymptomen.

Ganz wichtig allerdings: Wenn die Symptome länger als 2 Tage andauern, solltest du immer zum Arzt gehen, denn dann kann eine Infektion oder chronische Erkrankung vorliegen. In jedem Fall sollte sich ein Experte mal dein Ohr anschauen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/knoblauch-ins-ohr/

Gruß an die Gesunden

TA KI

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Wenn die Schmerzen unerträglich sind


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Migräne-Attacken, Rückenschmerzen, entzündete Gelenke: Fast drei Millionen Deutsche leiden unter schweren chronischen Schmerzen. Laut Experten ist ihre Versorgung jedoch mangelhaft.

Rund 2,8 Millionen Bundesbürger leiden unter schweren chronischen Schmerzen – laut Schmerzmedizinern werden die meisten aber nicht optimal versorgt. Darauf macht der Berufsverband der Schmerzmediziner (BVSD) aufmerksam.

Hinter der Kritik steckt ein Streit in der Ärzteschaft darüber, wie die optimale Versorgung der betroffenen Patienten aussieht. Es geht dabei auch ums Geld.

Das Problem chronischer schwerer Schmerzen betrifft viele. Etwa wenn nach einem Bandscheibenvorfall oder einer Entzündung starke Schmerzsignale immer wiederkehren, kann Dauerschmerz entstehen. Die Menschen werden oft immer verzweifelter.

Bei exakt 2.814.109 Patienten diagnostizierten Ärzte zuletzt ambulant schwere chronische Schmerzen. Das geht aus jüngsten Daten des Bundesversicherungsamts hervor. Diese werden zum Zweck des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen erhoben. Zwischen den Versicherungen fließen hohe Beträge je nach ihrer jeweiligen unterschiedlichen Krankheitslast.

Nur etwa jeder achte Patient kann versorgt werden

Bei der Versorgung der Betroffenen klaffen Riesenlücken, kritisierte der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin (BVSD). „Nur etwa jeder achte Patient kann von einem der 1102 ambulant tätigen Schmerzärzte, die auf die Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen spezialisiert sind, versorgt werden“, sagte der BVSD-Vorsitzende Joachim Nadstawek.

So gebe es bei der Betreuung von Patienten mit chronischen Schmerzen besondere Qualitätskriterien. Schmerzärzte dürften zum Beispiel jeweils nur 300 Patienten pro Quartal behandeln. Demnach könnten von ihnen höchstens 330.600 Patienten mit chronischen Schmerzen pro Vierteljahr versorgt werden. Es fehle auch der Nachwuchs. Außerdem täten Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Spitzenverband der Krankenkassen zu wenig gegen diese Mängel.

Bei der KBV weist man die Vorwürfe zurück. „Die schmerztherapeutische Versorgung gehört zu den Grundkenntnissen aller patientennahen Fachgebiete“, sagte KBV-Sprecher Roland Stahl der dpa. Demnach sind nicht nur spezielle Schmerzärzte geeignet, auch schwere Fälle zu behandeln.

Hinter dem Konflikt steckt ein Streit ums Geld. Bereits im vergangenen Sommer drängten die Schmerzärzte die KBV, bei den Verhandlungen mit den Krankenkassen über das Ärztehonorar für eine Vergütung für sie außerhalb der normalen Honorarbudgets einzutreten. KBV-Chef Andreas Gassen lehnte dies laut dem Schmerzärzte-Verband ab, damit anderen Fachgruppen kein Honorar entzogen werde. Stahl erläuterte: „Die Kassenseite zeigt sich erfahrungsgemäß recht hartleibig, wenn es um zusätzliche Ausgaben geht.“

Quelle: http://www.n24.de/n24/Wissen/Gesundheit/d/6353866/wenn-die-schmerzen-unertraeglich-sind.html

Gruß an die betroffenen Patienten

TA KI