10 Natürliche Hausmittel für Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)


10 Natürliche Hausmittel für Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

Die Schilddrüse ist eine schmetterlingsförmige Drüse, die sich im Nacken unterhalb des Adamsapfels befindet. Sie gilt als die “Hauptdrüse”, die die Energie und den Stoffwechsel des Körpers reguliert. Wenn die Schilddrüse überaktiv ist und übermäßige Mengen des Hormons Thyroxin produziert, wird die Erkrankung als Hyperthyreose bezeichnet.

Häufige Ursachen der Schilddrüsenüberfunktion ist die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow, eine abnormale Sekretion von Schilddrüsen-stimulierenden Hormonen (TSH), eine übermäßige Aufnahme von Jod oder gutartige Klumpen oder Knötchen in der Schilddrüse.

Während jeder an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden kann, tritt die Erkrankung bei Frauen achtmal häufiger auf als bei Männern. Es kann sich bereits in den 30er Jahren entwickeln, aber die Symptome sind bei Frauen über 60 häufiger.

Mehrere Anzeichen können auf eine Hyperthyreose hindeuten, wie z.B. drastische Gewichtsabnahme, unregelmäßiger Herzschlag, Nervosität, übermäßiges Schwitzen, Veränderungen im Menstruationszyklus, Schwellungen im Nackenbereich, Müdigkeit, Muskelschwäche und Schlafstörungen.

Da viele der Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion bei anderen Erkrankungen auftreten, kann es etwas schwierig sein, das Problem schnell zu diagnostizieren.

Je früher eine überaktive Schilddrüse diagnostiziert wird, desto leichter wird es sein, sie mit Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensstiländerungen wieder unter Kontrolle zu bringen. Hyperthyreose kann auch mit einigen natürlichen Inhaltsstoffen behandelt werden.

Hinweis: Konsultiere einen Arzt für die richtige Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung. Verwende die Hausmittel nur als Zusatzbehandlung.

Hier sind 10 Natürliche Hausmittel für Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

1. Wolfsfuß

Wolfsfuß, auch bekannt als Lycopus Virginicus, kann bei leichter Hyperthyreose helfen. Dieses spezielle Kraut reduziert die Menge des Hormons, das von der Schilddrüse produziert wird.

Studien haben herausgefunden, dass es hilft, den TSH-Spiegel zu senken und die Schilddrüsenhormonsynthese zu beeinträchtigen. (1) Außerdem hilft es, T4-Niveaus zu senken und blockiert die Umwandlung von T4 in T3.

  • Bereite einen Kräutertee zu, indem Du einen halben Teelöffel (oder etwas weniger) Wolfsfuß in eine Tasse kochendes Wasser gibst und ihn einige Minuten ziehen lässt. Abkühlen lassen und den Tee einmal täglich genießen.
  • Du kannst dieses Kraut auch als Tinktur einnehmen (2 bis 6 ml pro Tag). Darüber hinaus ist eine Kombination aus Wolfsfuß, Mutterkraut und Zitronenmelisse sehr wirksam bei der natürlichen Behandlung von Schilddrüsenüberfunktion.

Hinweis: Verwende dieses Kraut nicht bei Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) oder einer vergrößerten Schilddrüse. Außerdem ist es möglicherweise nicht für schwangere und stillende Frauen geeignet.

2. Zitronenmelisse

Zitronenmelisse, auch bekannt als Melissa officinalis, ist ein Kraut, das helfen kann, eine überaktive Schilddrüse zu normalisieren, indem es den TSH-Spiegel reduziert. Es enthält Flavonoide, Phenolsäuren und andere nützliche Verbindungen, die die Schilddrüse regulieren.

Tatsächlich blockiert es die Aktivität von Antikörpern, die die Schilddrüse stimulieren und Morbus Basedow verursachen, eine häufige Form von Hyperthyreose. (2) Um die Schilddrüse wieder auf ein gesundes Niveau zu bringen, empfiehlt es sich, täglich Zitronenmelissentee zu trinken.

  1. Zwei Esslöffel Zitronenmelisse in eine Tasse kochendes Wasser geben.
  2. Etwa fünf Minuten ziehen lassen.
  3. Diesen Tee 3 mal täglich abseihen und trinken.

Du kannst die Behandlung mit einer geringeren Dosierung, etwa einem halben oder einem Teelöffel Zitronenmelisse beginnen und die Menge allmählich auf zwei Esslöffel erhöhen.

3. Mutterkraut

Mutterkraut, auch bekannt als Tanacetum parthenium, wirkt als natürlicher Beta-Blocker und hilft, Tachykardie (hohe Herzfrequenz) und Herzklopfen zu kontrollieren. Es hat auch eine gewisse Anti-Schilddrüsen-Aktivität, was es für diejenigen, die an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, noch vorteilhafter macht.

  1. Einen halben Teelöffel Mutterkraut in einer Tasse kochendem Wasser mindestens fünf Minuten lang ziehen lassen.
  2. Abseihen und abkühlen lassen.
  3. Trinke diesen Tee dreimal täglich.

Es ist wichtig zu beachten, dass dieses Kraut vermieden werden muss, wenn Du irgendeine Art von sedierenden Medikamenten nimmst.

4. Omega-3-Fettsäuren

Wenn der Körper nicht genügend Omega-3-Fettsäuren bekommt, kann es zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommen, einschließlich der Schilddrüsenhormone. Diese essentiellen Fettsäuren sind die Bausteine für Hormone, die die Immunfunktion und das Zellwachstum steuern und die Fähigkeit, auf Schilddrüsenhormone zu reagieren, verbessern.

  • Du kannst die Menge an Omega-3-Fettsäuren in Deiner Ernährung erhöhen, indem du mehr Fisch, grasgefütterte tierische Produkte, Leinsamen und Walnüsse isst.
  • Alternativ kannst Du Omega-3-Kapseln einnehmen, nach Absprache mit einem Fachmann.

5. Brokkoli

Brokkoli ist ein Kreuzblütler, der Substanzen enthält, die als Isothiocyanate und Goitrogene bekannt sind. Diese helfen, die Schilddrüse davon abzuhalten, zu viel Hormone zu produzieren. Wer an Schilddrüsenüberfunktion leidet, muss daher versuchen, so viel ungekochten Brokkoli wie möglich zu essen.

Andere Kreuzblütler, die hilfreich sein können, sind Rosenkohl, Blumenkohl, Rutabaga, Rüben, Kohlrabi, Grünkohl, Senf und Radieschen.

6. Antioxidantien und Proteine

Eine antioxidansreiche Ernährung ist hilfreich bei der Behandlung von Hyperthyreose. Ein erhöhter Gehalt an Schilddrüsenhormonen aufgrund von Schilddrüsenüberfunktion steht im Zusammenhang mit Schäden durch freie Radikale und oxidativen Stress.

Antioxidantien sind vorteilhaft, um den oxidativen Stress zu reduzieren. (3) Verzehre Lebensmittel, die reich an Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Selen und Magnesium sind. Um diese Nährstoffe zu erhalten, nimm frisches Obst und Gemüse wie Beeren, Trauben, Tomaten, Kürbis und Paprika in Deine Ernährung auf.

Außerdem solltest Du mehr Eiweiß in Deine Ernährung aufnehmen. Eine Überfunktion der Schilddrüse führt zu einem leichteren Abbau der Muskeln. Proteine steigern die Muskelmasse und die Kraft.

Du kannst 1 oder 2 Esslöffel Proteinpulver in Deine Smoothies geben, um das Protein zu bekommen. Darüber hinaus solltest Du mehr pflanzliche Proteine essen, indem Du Bohnen, Nüsse, Erdnussbutter und Samen in Deine Ernährung mit einbeziehst.

7. Meeresgemüse

Meeresgemüse ist eine gute Quelle für Jod, ein wichtiges Mineral für die Gesundheit der Schilddrüse. Das in Meeresgemüse enthaltene natürliche Jod kann Schilddrüsenerkrankungen wie Gewichtsschwankungen und Lymphsystemstauungen normalisieren. Diese Gemüsesorten enthalten auch eine gute Menge an Vitamin K, B-Vitamin, Folat, Magnesium, Eisen und Kalzium.

Einige der Meeresgemüse, die Du bei der Behandlung von Hyperthyreose verwenden kannst, sind Kelp, Kombu, Hijiki, Nori, Arame, Seepalme, etc. Sie sind in der Regel in getrockneter Form in Lebensmittelgeschäften oder im Internet erhältlich.

Du kannst dieses Gemüse verwenden, indem du jede beliebige Mischung von trockenem Meeresgemüse in Dein Essen oder Smoothies hinzugibst.

8. Kohl

Kohl ist eines der nützlichsten Nahrungsmittel, das bei der Behandlung von Hyperthyreose eingesetzt werden kann. Kohl enthält eine gute Menge an natürichen Goitrogenen, Substanzen, die helfen, die Produktion von Schilddrüsenhormonen zu reduzieren. Für beste Ergebnisse, iss ungekochten Kohl.

9. Beeren

Beeren sind reich an Vitaminen und verschiedenen Antioxidantien, die helfen können, die Entzündung der Schilddrüse zu reduzieren. Du kannst verschiedene Beerensorten wie Blaubeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Kirschen und andere essen.

10. Indische Stachelbeere

Indische Stachelbeere, auch bekannt als Amla, kann viele gesundheitliche Probleme einschließlich Hyperthyreose behandeln. Die indische Stachelbeere kann aufgrund ihrer lindernden Wirkung auf die Schilddrüse helfen, die Produktion von Schilddrüsenhormonen zu kontrollieren.

  • Indisches Stachelbeerpulver mit Honig zu einer dicken Paste mischen und morgens vor dem Frühstück essen.

Quelle

Gruß an die Besseresser

TA KI

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Erdbeeren


Wenn im Mai die ersten deutschen Erdbeeren die Regale füllen, sehen wir einfach rot. Allem voran sind die süßen Erdbeeren gesund und lecker – doch sie verbergen ein kleines Geheimnis. Mehr dazu und alles Wissenswerte über Erdbeeren und ihre gesunden Inhaltsstoffe, erklärt Ihnen EAT SMARTER.

Kleines Erdbeer 1×1

Erdbeeren – botanisch auch Fragaria genannt – gehören zur Familie der Rosengewächse. Die kleinen, bodennahen Pflanzen lieben sonnige Ecken und sind gegenüber Staunässe sehr empfindlich.

In Deutschland beginnt die Erdbeersaison im Mai. Ab da können die roten Leckerbissen bis Juli gekauft oder wahlweise selbst gepflückt werden.

Die mehrjährige Erdbeerpflanze trägt nach einem Jahr die ersten Früchte. Diese sind klein, grün, kornförmig und sitzen auf einem meist tief roten Fruchtboden.

Stimmt nicht? Doch! Die Erdbeere an sich zählt nämlich, wie die Hagebutte, zu den sogenannten Scheinfrüchten und ist eine Sammelnussfrucht auf dessen Außenseite sich viele kleine Nussfrüchte befinden. Somit ist eine Erdbeere gesund, aber streng genommen gar kein Obst.

Merke!

Erdbeeren sind Scheinfrüchte. Die eigentlichen Früchte sind kleine, grüne Nüsschen, die sich auf der roten Außenseite befinden. Erdbeeren haben ab Mai Saison.

Sind Erdbeeren gesund?

Dass Erdbeeren gesund sind, liegt auf der Hand. Sie enthalten viele wichtige Inhaltsstoffe und das, obwohl sie zu 90 Prozent aus Wasser bestehen. Die verbleibenden zehn Prozent haben es in sich. 100 Gramm Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C – nämlich fast 59 mg – als Orangen (50 mg).

Mit nur 170 Gramm kann ein Erwachsener demnach den von der DGE empfohlenen Tagesbedarf komplett decken (1, 2, 3).

Hinzu kommt, dass Erdbeeren dank ihres kaum vorhandenen Fett- und ihres niedrigen Kohlenhydratgehaltes nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm enthalten. Damit sind Erdbeeren nicht nur gesund, sondern auch noch der ideale Sommer-Snack für die schlanke Linie.

Merke!

Erdbeeren sind gesund, da sie kaum Fett und nur wenige Kohlenhydrate enthalten. Sie sind reich an Vitamin C und punkten mit nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Ernährungsberater Benjamin Foks erklärt, dass Obst sich generell als gesunde Snackalternative anbietet: „Obst hat eine geringe Energiedichte. […] Vereinfacht ausgedrückt, kann man so viel Obst essen, bis man satt ist. Zum Frühstück einen Obstsalat, zwischendurch oder nach dem Mittagessen als Nachtisch.“

Die folgende Nährwerttabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Inhaltsstoffe der Scheinfrucht.

Nährwerte – pro 100 Gramm Erdbeeren
Kalorien 32
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 5,5 g
– davon Fruchtzucker 2,3 g
Ballaststoffe 2 g
Eiweiß 0,8 g
Vitamine und Mineralstoffe – pro 100 Gramm Erdbeeren
Vitamin C 58,8 mg
Nahrungsfolate 25 µg
Folsäure 0,39 mg
Mangan 0,39 mg
Eisen 0,41 mg
Kalium 153 mg

Die Kohlenhydrate der Erdbeere bestehen fast zur Hälfte aus einfacher Fructose, was dazu beiträgt, dass die Frucht einen relativ niedrigen Glykämischen Indexwert von 30 bis 40 besitzt.

Dies verhindert einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels, wie zum Beispiel nach der Einnahme von Traubenzucker.

Ein stark ansteigender Blutzuckerspiegel sowie ein chronisch erhöhter Insulinspiegel fördern das Risiko einer Insulinresistenz, einer damit verbundenen Diabetes Typ 2-Erkrankung und Fettleibigkeit (4, 5).

Zusätzlich enthalten Erdbeeren im Vergleich zu anderen Inhaltsstoffen viele Ballaststoffe. Diese sind unverdaulich, besitzen daher keinen Energiewert für den Körper und unterstützen eine gesunde Darmaktivität.

Die gesundheitsfördernde Wirkung ballaststoffreicher Kost ist bewiesen: Sie kann das Risiko von Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht senken (6, 7).

Erdbeeren: gesunde Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Die beachtliche Menge an Vitamin C in der Erdbeere stärkt auf Grund der antioxidativen Wirkung das Immunsystem, bindet freie Radikale im Körper und schützt Körperzellen vor Schäden. Somit wird nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern auch die Haut gestärkt und ein Alterungsprozess nicht gefördert (8, 9).

Zusätzlich enthalten Erbeeren einen nicht zu vernachlässigen Anteil an wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Eisen, Kalium und Mangan, die für die allgemeinen Körperfunktionen unverzichtbar sind. An Vitaminen fehlt es der Erdbeere ebenfalls nicht. Nur Vitamin D und das ausschließlich von Mikroorganismen gebildete Vitamin B12 fehlen (10).

Merke!

Dank den enthaltenen Ballaststoffen und des niedrigen Glykämischen Indexes kann der Verzehr von Erdbeeren vor Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht schützen.

Erdbeeren: gesundes Naschen dank Folat

Der rote Fruchtboden der Erdbeere enthält im Vergleich zu anderen Obstsorten reichlich Folat. Eine ausreichende Folatzufuhr mit der Nahrung ist besonders für schwangere Frauen wichtig, da diese die Zellvermehrung und die Blutbildung unterstützt und dadurch eine optimale Entwicklung des Embryos fördert (11, 12, 13).

Aber: Folat ist nicht gleich Folsäure

Als Folat wird das in der Nahrung natürlich vorkommende Vitamin bezeichnet. Folsäure ist hingegen das synthetisch hergestellte Pendant. In den Medien werden beide Begriffe häufig irrtümlich verwendet.

Dabei werden die im Lebensmitteln enthaltenen Folatverbindungen und die synthetisch hergestellte Folsäure vom Körper unterschiedlich aufgenommen, was bedeutet, dass sie sich in ihrer Bioverfügbarkeit unterscheiden. Um diesem Unterschied Rechnung zu tragen, werden die Gehalte von Folat und Folsäure als Folatäquivalente angegeben:

1 Mikrogramm Folatäquivalent entspricht 1 Mikrogramm Nahrungsfolat
oder 0,5 Mikrogramm synthetischer Folsäure (bei Zufuhr auf nüchternen Magen)
bzw. 0,6 Mikrogramm Folsäure (bei Zufuhr in Kombination mit anderen Lebensmitteln).

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte ein Erwachsener rund 300 µg Folatäqui­va­lent pro Tag über die Nahrung aufnehmen (14).

Merke!

Erdbeeren enthalten Folat, das die Zellvermehrung und Blutbildung unterstützt – eine ausreichende Versorgung ist besonders für schwangere Frauen wichtig.

Antocyane schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Erdbeeren strotzen nur so vor roter Farbe – die übrigens nicht zwangsläufig einen süßen Geschmack garantiert. Für die rote Färbung der Erdbeere sind mehr als 25 verschiedene Anthocyane oder auch Pflanzenfarbstoffe verantwortlich, dessen Gehalt sehr wohl an der Intensität der Färbung abzulesen ist (15, 16).

Laut zahlreicher Studien senkt ein regelmäßiger Verzehr von Beerenfrüchten, darunter auch von Erdbeeren, den Blutdruck, trägt zur allgemeinen Herzgesundheit bei und steht im Zusammenhang mit einem geringeren Risiko an einer Herzerkrankung zu sterben (17, 18, 19, 20).

Anthocyane wirken darüber hinaus im Körper als Antioxidant und verhindern dadurch die Oxidation von Nahrungsfetten und -kohlenhydraten sowie von Körperzellen, wie der DNA (21, 22, 23).

Merke!

Erdbeeren sind reich an Pflanzenfarbstoffen, die im Körper antioxidativ wirken. Sie dienen dem Zellschutz, können den Blutdruck senken und eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorbeugen.

Polyphenole beugen Krebserkrankungen vor

Polyphenole sind aromatische Verbindungen und zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Erdbeeren enthalten vor allem das Polyphenol Ellagsäure, das wie alle Polyphenole eine krebsvorbeugende Eigenschaft besitzt (24, 25).

Die antikarzinoge Wirkung wird auf die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung der Polyphenole zurückgeführt. Wobei zusätzlich speziell beim Verzehr von Ellagsäure wachstumshemmende Mechanismen von Krebszellen im Körper beobachtet wurden (26, 27, 28, 29).

Merke!

Erdbeeren gelten als gesund, da die in ihnen enthaltenen Polyphenole im Körper Zellschäden und Entzündungen entgegenwirken. Dadurch können sie Krebserkrankungen vorbeugen.

Wissen zum Mitnehmen

Erdbeeren sind gesund, da sie beinahe alle Vitamine, wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Mangan, Eisen und Kalium, enthalten. Außerdem punktet die Erdbeere mit einem hohen Folatgehalt.

Eine Erdbeere besteht fast zu 90 Prozent aus Wasser und hat daher einen geringen Brennwert von nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm. Darüber hinaus sind sie wahre Vitamin-C-Bomben und toppen sogar den Vitamin C-Gehalt von Orangen.

Weil die Hälfte der Kohlenhydrate einer Erdbeere aus Fructose besteht, besitzt sie einen relativ niedrigen Glykämischen Indexwert von 30 bis 40.

Die enthaltenen Pflanzenfarbstoffe (Antocyane) und sekundären Pflanzenstoffe (Polyphenole) wirken im Körper antioxidativ und verhindern Zellschäden. Zellschäden können unter anderem das Risiko für alle Zivilisationskrankheiten, wie Krebs, Bluthochdruck und Herzerkrankungen erhöhen.

Angeberwissen zum Schluss: Die Erdbeere ist streng genommen keine Frucht, sondern eine Scheinnussfrucht.

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Quelle

Gruß an die Besseresser

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TA KI

 

5 gesunde Frühstücks-Smoothies für jeden Tag in der Woche.


Eine uralte Weisheit besagt: „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.“ Es ist sozusagen dein Sprungbrett in einen erfolgreichen Tag. Wenn dein Körper gleich mit dem Frühstück die richtige Energie bekommt, kann er den gesamten Tag über leistungsfähiger sein. Täglich ein frisch zubereiteter Frucht-Smoothie gibt uns geistige und körperliche Kraft, unser Immunsystem wird gestärkt und wir tun etwas für unsere Gesundheit. Doch oft muss es morgens schnell gehen und uns bleibt kaum die Zeit, uns in aller Ruhe ein vitaminreiches Frühstück zuzubereiten.

Wir zeigen dir, mit welchen einfachen Tricks du es schaffst, dir jeden Morgen in Windeseile und ohne großen Aufwand einen leckeren und gesunden Frühstücks-Smoothie zu zaubern. Und das von Montag bis Freitag.

Youtube/ The Domestic Geek

Damit deine Smoothies auch gelingen und du morgens nicht viel Arbeit damit hast, solltest du Vorarbeit leisten, indem du das Obst klein schneidest und portionsweise einfrierst. Dazu kannst du die zerkleinerten Früchte beispielsweise auf einem Backblech ausbreiten und dann in den Gefrierschrank tun. So kleben die Früchte beim Einfrieren nicht aneinander und lassen sich perfekt portionieren.

Youtube/ The Domestic Geek

Im Anschluss daran verpackst du das Obst in kleine praktische Gefrierbeutel und lagerst sie im Eisfach. So musst du morgens nichts mehr klein schneiden, sondern kannst einfach den Gefrierbeutel aufreißen und direkt loslegen.

Youtube/ The Domestic Geek

Außerdem werden die Drinks schön kühl, ohne dass du sie durch die Zugabe von Eiswürfeln unnötig verwässerst. Wenn du dir deine Smoothies zubereitest, achte außerdem darauf, dass du immer als erstes die jeweilige Flüssigkeit in den Mixer tust und dann erst die übrigen Zutaten. So läuft der Mixvorgang reibungslos ab. Dann kann es ja nun losgehen.

1. Montag: gelber Smoothie

Für den perfekten Start in die Woche benötigst du:

  • 1/2 Tasse Ananassaft (oder je nach Geschmack auch Orangensaft)
  • 1/2 Tasse griechischen Joghurt
  • 1/2 Tasse gefrorene Ananasstücke
  • 1/2 Tasse gefrorene Mangostücke
  • 1 zerkleinerte und gefrorene Banane
  • 1 Teelöffel geriebenen Ingwer

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Die Zutaten gibst du in den Mixer, angefangen mit dem Saft. Und fertig ist dein Frühstücks-Snoothie Nummer 1.

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2. Dienstag: orangener Smoothie

Für deinen Dienstags-Smoothie benötigst du:

  • 1/4 Tasse Orangensaft
  • 1/2 Tasse griechischen Joghurt (mit Vanille-Aroma)
  • 1 kleine gefrorene Orange (geschält und zerkleinert)
  • 1/2 gefrorenen, klein geschnittenen Pfirsich
  • 1 Karotte

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Ab in den Mixer mit den Zutaten und fertig ist dein orangener Smoothie.

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3. Mittwoch: roter Smoothie

Dein roter Drink am Mittwoch wird aus den folgenden Zutaten zubereitet:

  • 1/4 Tasse Mandelmilch
  • 1/2 Tasse griechischer Joghurt
  • 1/2 Tasse gefrorene Himbeeren
  • 1/2 Tasse gefrorene Erdbeeren
  • 1/2 Tasse gefrorene Wassermelonen-Stücke

Youtube/ The Domestic Geek

Die Zutaten werden im Mixer zerkleinert und ordentlich püriert. Fertig ist Smoothie Nummer 3.

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4. Donnerstag: lila Smoothie

Für den nächsten Drink brauchst du:

  • 1/2 Tasse Granatapfelsaft (Alternativ kannst du auch zu Cranberrysaft greifen)
  • 1/2 Tasse griechischen Joghurt (mit Vanille-Aroma)
  • 1/2 Tasse gefrorene Blaubeeren
  • 1/2 Tasse gefrorene Brombeeren
  • 1/4 Tasse entkernte, gefrorene Kirschen

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Wenn du die Zutaten ordentlich im Mixer püriert hast, erwartet dich ein genussvoller Start in den Donnerstag.

5. Freitag: grüner Smoothie

Fast hast du die Woche gemeistert, denn es ist endlich Freitag und das Wochenende zum Greifen nahe. Im Mixer sollten heute die folgenden Zutaten landen:

  • ½ Tasse Orangensaft
  • ½ Tasse griechischer Joghurt (mit Vanille-Aroma)
  • ½ gefrorene Avocado (geschält und zerkleinert)
  • 2 gefrorene, zerkleinerte und geschälte Kiwis
  • 1 Handvoll Baby-Spinat

Youtube/ The Domestic Geek

Nachdem du die Zutaten ordentlich im Mixer zerkleinert hast, kannst du nun endlich deinen super leckeren, grünen Freitags-Smoothie genießen.

Youtube/ The Domestic Geek

Gesund, abwechslungsreich, schnell gemacht und obendrein auch noch super lecker. Es gibt also keinen Grund, sich morgens nicht etwas derartig Gutes zu tun.

Hier kannst du dir das Video zu den köstlichen Rezepten anschauen (auf Englisch):

Bei diesen Bildern läuft einem förmlich das Wasser im Munde zusammen. Na dann zum Wohl!

(…)

Quelle: http://www.leckerschmecker.me/smoothies/

Gruß an die Besseresser

TA KI

Darum sind Erdbeeren gesund


Kleines Erdbeer 1×1

Erdbeeren – botanisch auch Fragaria genannt – gehören zur Familie der Rosengewächse. Die kleinen, bodennahen Pflanzen lieben sonnige Ecken und sind gegenüber Staunässe sehr empfindlich. In Deutschland beginnt die Erdbeersaison im Mai. Ab da können die roten Leckerbissen bis Juli gekauft oder wahlweise selbst gepflückt werden.

Die mehrjährige Erdbeerpflanze trägt nach einem Jahr die ersten Früchte. Diese sind klein, grün, kornförmig und sitzen auf einem meist tief roten Fruchtboden. Stimmt nicht? Doch! Die Erdbeere an sich zählt nämlich, wie die Hagebutte, zu den sogenannten Scheinfrüchten und ist eine Sammelnussfrucht auf dessen Außenseite sich viele kleine Nussfrüchte befinden. Somit ist eine Erdbeere gesund, aber streng genommen gar kein Obst.

MERKE !

Erdbeeren sind Scheinfrüchte. Die eigentlichen Früchte sind kleine, grüne Nüsschen, die sich auf der roten Außenseite befinden. Erdbeeren haben ab Mai Saison.

Sind Erdbeeren gesund?

Dass Erdbeeren gesund sind, liegt auf der Hand. Sie enthalten viele wichtige Inhaltsstoffe und das, obwohl sie zu 90 Prozent aus Wasser bestehen. Die verbleibenden zehn Prozent haben es in sich. 100 Gramm Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C – nämlich fast 59 mg – als Orangen (50 mg). Mit nur 170 Gramm kann ein Erwachsener demnach den von der DGE empfohlenen Tagesbedarf komplett decken (1, 2, 3).

Hinzu kommt, dass Erdbeeren dank ihres kaum vorhandenen Fett- und ihres niedrigen Kohlenhydratgehaltes nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm enthalten. Damit sind Erdbeeren nicht nur gesund, sondern auch noch der ideale Sommer-Snack für die schlanke Linie.

MERKE !

Erdbeeren sind gesund, da sie kaum Fett und nur wenige Kohlenhydrate enthalten. Sie sind reich an Vitamin C und punkten mit nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Erdbeeren auf Holzboden

Ernährungsberater Benjamin Foks erklärt, dass Obst sich generell als gesunde Snackalternative anbietet: „Obst hat eine geringe Energiedichte. […] Vereinfacht ausgedrückt, kann man so viel Obst essen, bis man satt ist. Zum Frühstück einen Obstsalat, zwischendurch oder nach dem Mittagessen als Nachtisch.“

Die folgende Nährwerttabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Inhaltsstoffe der Scheinfrucht.

Nährwerte – pro 100 Gramm Erdbeeren
Kalorien 32
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 5,5 g
– davon Fruchtzucker 2,3 g
Ballaststoffe 2 g
Eiweiß 0,8 g
Vitamine und Mineralstoffe – pro 100 Gramm Erdbeeren
Vitamin C 58,8 mg
Nahrungsfolate 25 µg
Folsäure 0,39 mg
Mangan 0,39 mg
Eisen 0,41 mg
Kalium 153 mg

Die Kohlenhydrate der Erdbeere bestehen fast zur Hälfte aus einfacher Fructose, was dazu beiträgt, dass die Frucht einen relativ niedrigen Glykämischen Indexwert von 30 bis 40 besitzt. Dies verhindert einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels, wie zum Beispiel nach der Einnahme von Traubenzucker.

Ein stark ansteigender Blutzuckerspiegel sowie ein chronisch erhöhter Insulinspiegel fördern das Risiko einer Insulinresistenz, einer damit verbundenen Diabetes Typ 2-Erkrankung und Fettleibigkeit (4, 5).

Zusätzlich enthalten Erdbeeren im Vergleich zu anderen Inhaltsstoffen viele Ballaststoffe. Diese sind unverdaulich, besitzen daher keinen Energiewert für den Körper und unterstützen eine gesunde Darmaktivität.

Die gesundheitsfördernde Wirkung ballaststoffreicher Kost ist bewiesen: Sie kann das Risiko von Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht senken (6, 7).

MERKE !

Dank den enthaltenen Ballaststoffen und des niedrigen Glykämischen Indexes kann der Verzehr von Erdbeeren vor Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht schützen.

 

Erdbeeren: gesunde Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Die beachtliche Menge an Vitamin C in der Erdbeere stärkt auf Grund der antioxidativen Wirkung das Immunsystem, bindet freie Radikale im Körper und schützt Körperzellen vor Schäden. Somit wird nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern auch die Haut gestärkt und ein Alterungsprozess nicht gefördert . 

Zusätzlich enthalten Erbeeren einen nicht zu vernachlässigen Anteil an wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Eisen, Kalium und Mangan, die für die allgemeinen Körperfunktionen unverzichtbar sind. An Vitaminen fehlt es der Erdbeere ebenfalls nicht. Nur Vitamin D und das ausschließlich von Mikroorganismen gebildete Vitamin B12 fehlen .

Erdbeeren: gesundes Naschen dank Folat

Der rote Fruchtboden der Erdbeere enthält im Vergleich zu anderen Obstsorten reichlich Folat. Eine ausreichende Folatzufuhr mit der Nahrung ist besonders für schwangere Frauen wichtig, da diese die Zellvermehrung und die Blutbildung unterstützt und dadurch eine optimale Entwicklung des Embryos fördert.

 

Aber: Folat ist nicht gleich Folsäure

Als Folat wird das in der Nahrung natürlich vorkommende Vitamin bezeichnet. Folsäure ist hingegen das synthetisch hergestellte Pendant. In den Medien werden beide Begriffe häufig irrtümlich verwendet.

Dabei werden die im Lebensmitteln enthaltenen Folatverbindungen und die synthetisch hergestellte Folsäure vom Körper unterschiedlich aufgenommen, was bedeutet, dass sie sich in ihrer Bioverfügbarkeit unterscheiden. Um diesem Unterschied Rechnung zu tragen, werden die Gehalte von Folat und Folsäure als Folatäquivalente angegeben:

1 Mikrogramm Folatäquivalent entspricht 1 Mikrogramm Nahrungsfolat
oder 0,5 Mikrogramm synthetischer Folsäure (bei Zufuhr auf nüchternen Magen)
bzw. 0,6 Mikrogramm Folsäure (bei Zufuhr in Kombination mit anderen Lebensmitteln).

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte ein Erwachsener rund 300 µg Folatäqui­va­lent pro Tag über die Nahrung aufnehmen .

MERKE !

Erdbeeren enthalten Folat, das die Zellvermehrung und Blutbildung unterstützt – eine ausreichende Versorgung ist besonders für schwangere Frauen wichtig.

Erdbeeren

Antocyane schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Erdbeeren strotzen nur so vor roter Farbe – die übrigens nicht zwangsläufig einen süßen Geschmack garantiert. Für die rote Färbung der Erdbeere sind mehr als 25 verschiedene Anthocyane oder auch Pflanzenfarbstoffe verantwortlich, dessen Gehalt sehr wohl an der Intensität der Färbung abzulesen ist .

Laut zahlreicher Studien senkt ein regelmäßiger Verzehr von Beerenfrüchten, darunter auch von Erdbeeren, den Blutdruck, trägt zur allgemeinen Herzgesundheit bei und steht im Zusammenhang mit einem geringeren Risiko an einer Herzerkrankung zu sterben.

Anthocyane wirken darüber hinaus im Körper als Antioxidant und verhindern dadurch die Oxidation von Nahrungsfetten und -kohlenhydraten sowie von Körperzellen, wie der DNA.

MERKE !

Erdbeeren sind reich an Pflanzenfarbstoffen, die im Körper antioxidativ wirken. Sie dienen dem Zellschutz, können den Blutdruck senken und eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorbeugen.

Polyphenole beugen Krebserkrankungen vor

Polyphenole sind aromatische Verbindungen und zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Erdbeeren enthalten vor allem das Polyphenol Ellagsäure, das wie alle Polyphenole eine krebsvorbeugende Eigenschaft besitzt .

Die antikarzinoge Wirkung wird auf die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung der Polyphenole zurückgeführt. Wobei zusätzlich speziell beim Verzehr von Ellagsäure wachstumshemmende Mechanismen von Krebszellen im Körper beobachtet wurden .

MERKE !

Erdbeeren gelten als gesund, da die in ihnen enthaltenen Polyphenole im Körper Zellschäden und Entzündungen entgegenwirken. Dadurch können sie Krebserkrankungen vorbeugen.

Quelle: http://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/darum-sind-erdbeeren-gesund

Gruß an die Besseresser

TA KI

 

Erdbeeren


Erdbeeren zählen zur Familie der Rosengewächse. Botaniker kennen über zwanzig verschiedene Arten, die auf der nördlichen Halbkugel beheimatet sind. Die europäische Walderdbeere dient dem Menschen seit der Steinzeit als Nahrungsquelle.

Es ist erwiesen, dass ihre Früchte harntreibend wirken und die Reinigung von Niere und Leber unterstützen. Tee aus den gerbstoffreichen Blättern der Walderdbeere soll gegen Durchfall helfen.

Sie verfügen über einen niedrigen Brennwert, so enthalten 100g Erdbeeren etwa 30 Kilokalorien. Dafür verfügen die roten Früchte über einen hohen Gehalt an Vitamin C, Folsäure und Mangan. Forscher vermuten, dass die sekundären Pflanzenstoffe vorbeugend gegen Krebs und antibakteriell wirken.

Seit jeher hoch geschätzt: die Erdbeere

Bereits im 11. Jahrhundert wies die Heilige Hildegard von Bingen auf den gesundheitlichen Wert der Erdbeere hin. Der bekannte schwedische Botaniker Carl Linné (1707 bis 1778), der ein noch heute gültiges Ordnungssystem für Pflanzen schuf, glaubte, mit riesigen Mengen frischer Erdbeeren seine Gicht kuriert zu haben.

Auch Pfarrer Kneipp schwärmte von der Heilkraft der Erdbeeren und empfahl sie besonders Rekonvaleszenten, die sich schwach und entkräftet fühlen. Er setzte auch auf Erdbeerblätter als Heilmittel: „Die Mutter nimmt Erdbeerblätter, so viel sie heute mit drei bis vier Fingern fassen kann.

Sie schüttet einen viertel Liter siedendes Wasser daran und deckt sie gut zu. Nach 15 Minuten gießt sie den Tee ab und hat einen reinen Erdbeerblättertee. Dann mischt sie daran heiße Milch, etwas Honig und das Tränklein ist fertig. Dieser Tee ist von vorzüglicher Wirkung in Bezug auf unsere Gesundheit.“

Die Eltern der Erdbeere kommen aus Amerika

Der Name der Pflanze führt in die Irre: Aus botanischer Sicht handelt es sich bei den Früchten um keine richtige Beere, sondern eine Scheinfrucht. Während echte Früchte aus verdickten Fruchtblättern bestehen, weisen Erdbeeren einen verdickten und fleischigen Boden der Blüte auf.

Die kleinen gelben Nüsschen gelten als eigentliche Frucht der Erdbeere. Aus diesem Grund zählen Botaniker sie nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten. Zwar liegt der Gedanke nahe, die europäische Walderdbeere stelle die Wildform der beliebten Gartenerdbeere dar.

Tatsächlich existiert die Gartenerdbeere seit Mitte des 18. Jahrhunderts. Europäische Gärtner züchteten sie aus der Scharlach- und der Chile-Erdbeere aus Amerika. Zuvor galt die Walderdbeere als bedeutendste Art. Man baute sie seit dem Mittelalter großflächig an.

Der Siegeszug der Gartenerdbeere verdrängte die Walderdbeere größtenteils. Heute erlangte die Gartenerdbeere als Nutzpflanze große Bedeutung. Obstliebhaber schätzen sie wegen ihres saftigen und wohlschmeckenden Fruchtfleischs.

Erdbeeren: Wahre Multitalente

Privathaushalte und Industrie verarbeiten Erdbeeren auf vielfältige Art und Weise. Erdbeermarmelade und Erdbeerkonfitüre zählen zu den häufigsten Verarbeitungsarten.

Frisch geerntet eignet sich die Frucht als Rohkost, als Zutat im Obstsalat oder als Belag auf Kuchen oder Torten. Die Verwendung in Milchspeisen wie Joghurt, Milchshake und Speiseeis ist des Weiteren beliebt.

Köche empfehlen die Frucht mit Stiel und Blättern zu waschen, da eindringendes Wasser den Geschmack beeinträchtigt. Darüber hinaus raten sie zu heimischen Früchten, da importierte Erdbeeren aus Israel oder Ägypten oft hart sind und fad und wässrig schmecken.

Viele Vitamine, wenige Kalorien!

Die Erdbeere genießt einen guten Ruf als Vitaminspender, Schlankmacher und vitalisierender Muntermacher. Die schmackhaften und aromatischen Früchte sind nicht nur eine gute Vitaminquelle, sondern überzeugen auch als Schlankmacher. Erdbeeren enthalten pro Gewichtseinheit mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen.

Mit 150 bis 200 Gramm (nicht einmal eine kleine Schale voll) ist Ihr Tagesbedarf bereits gedeckt. Dabei enthalten vollreife Erdbeeren bis zu 20 Prozent mehr Vitamin C als nicht ganz reif geerntete. Die saftigen Beeren liefern aber auch die B-Vitamine Folsäure und Biotin sowie Vitamin K.

Neben Zink, Kupfer und Mangan enthalten sie wertvolle Polyphenole, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Sie helfen Ihnen beispielsweise dabei, sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen und Krankheitskeime abzutöten. Wenn Sie auf Ihre Figur achten, können Sie Erdbeeren mit gutem Gewissen genießen. In den roten Beeren stecken pro 100 Gramm nur 35 kcal.

Erdbeerbättertee gegen Darmbeschwerden

Noch heute wird Erdbeerblättertee bei Magen- und Darmstörungen sowie bei leichten Durchfällen empfohlen. Hier ist ein modernes Rezept für Sie:

  • 20 g Erdbeerblätter
  • 10 g Himbeerblätter
  • 10 g Brombeerblätter
  • 10 g Pfefferminze

Von dieser Mischung (die Blätter können Sie all in der Apotheke kaufen) setzen Sie zwei schwach gehäufte Esslöffel mit 500 ml kaltem Wasser an, bringen dies langsam zum Sieden, fünf Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Dieser Tee ist sehr wohlschmeckend.

Erdbeeren stimulieren den gesamten Organismus

Keine Sommerfrucht erfreut sich solcher Beliebtheit. Sie schmeckt nicht nur gut, sondern weist darüber hinaus einen überdurchschnittlich hohen Gesundheitswert auf. Bereits in Antike und Mittelalter schätzten die Menschen die Erdbeere wegen ihres Heilwertes.

Damals setzte man neben den Früchten auch Blüten und Blätter für medizinische Zwecke ein. Den Blättern schrieb man eine große Heilkraft bei Blasenleiden zu. Noch heute gilt Erdbeerblättertee aus der Apotheke als bewährtes Mittel bei Blasenentzündungen, Magen- und Darmstörungen und leichten Durchfällen.

Die Früchte verordnete man Rekonvaleszenten, um nach schwerer Krankheit wieder zu Kräften zu kommen. Botanisch gesehen ist die Erdbeere keine Beerenfrucht, sondern eine Sammelnussfrucht. Was so gut schmeckt ist gewissermaßen das Fruchtbett.

Die eigentlichen Früchte sind die kleinen hellgrünen Pünktchen auf dem roten Fleisch. „Echte“ Beeren bestehen aus einer Ansammlung von Samen, eingebettet in weiches Fruchtfleisch, umgeben von einer Fruchthaut. Dazu gehören Stachelbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Trauben, Tomaten, Gurken und Kürbisse.

Himbeeren und Brombeeren binden uns hingegen auch einen Beeren auf, denn sie sind ebenfalls Sammelnussfrüchte. Traditionell werden auch Holunder, Hagebutten und Sanddorn zum Beerenobst gezählt.

Ernährungsphysiologische Sicht

  • In Erdbeeren stecken mehr als dreihundert verschiedene Aromastoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie schützen Ihre Zellen vor Krebsauslösern und wirken Schlaganfällen und Infarkten entgegen.
  • Dazu gesellen sich Provitamin A, B1, B2, Niacin und mehr Vitamin C, als Orangen und Zitronen bieten. Kaum eine Obstart enthält so viel Folsäure wie die Erdbeere. An diesem Vitamin fehlt es vielen Menschen.
  • Der Mineralstoffgehalt ist ebenfalls hoch, denn die Mineralstoffe stecken meist in den Samen und die isst man bei Erdbeeren ja im Gegensatz zu anderen Obstarten mit. Neben Natrium, Kalzium und Fluor geben Kalium, Phosphor und Eisen der Beere die Vitalkraft. Darüber hinaus sind Magnesium und Mangan reichlich vertreten.
  • Erdbeeren enthalten reichlich Ballaststoffe und wirken damit Verstopfung entgegen. Zudem gelten sie als sanftes Entwässerungsmittel.

Verbessern Erdbeeren sogar das Gedächtnis?

Forscher des Salk Institute for Biological Studies in La Jolla, Kalifornien fanden heraus, dass Fisetin (ein Farbstoff, der in einigen Obst- und Gemüsesorten enthalten ist) das Langzeitgedächtnis verbessern kann. Die Wissenschaftler injizierten Mäusen Fisetin. Danach sollten die Tiere Objekte erkennen, die sie einen Tag zuvor zum ersten Mal gesehen hatten.

Diejenigen, die den Stoff injiziert bekamen, konnten sich tatsächlich besser erinnern. Wahrscheinlich, so vermuten die Forscher, schützt Fisetin nicht nur Nervenzellen vorm Absterben, sondern schafft auch neue Verbindungen zwischen den einzelnen Zellen im Gehirn. Dennoch reicht es nicht, wenn Sie nun fisetinhaltige Lebensmittel essen.

Sie müssten zum Beispiel fünf Kilo Erdbeeren pro Tag zu sich nehmen, um ausreichend Fisetin aufzunehmen. Fraglich ist auch noch, ob sich die Studienergebnisse auf den Menschen übertragen lassen. Ist das der Fall, dann ist durchaus zu hoffen, dass es in Zukunft neue Medikamente auf Basis von Fisetin gegen Alzheimer geben wird.

Der richtige Umgang mit den empfindlichen Früchtchen

  • Am besten verzehren oder verarbeiten Sie Erdbeeren sofort, da sie schon wenige Stunden nach der Ernte an Aroma einbüßen.
  • Lagern Sie die Früchte ungewaschen und mit feuchtem Küchenpapier abgedeckt an einem kühlen Ort oder im Gemüsefach Ihres Kühlschranks. Bis zu zwei Tagen bleiben sie so frisch.
  • Sortieren Sie beschädigte Früchte sofort aus, da sie rasch faulen und Schimmel ansetzen.
  • Die Früchte sind sehr druckempfindlich. Wählen Sie daher flache Behälter zum Aufbewahren.
  • Erdbeeren können Sie tiefgefroren bei -18 Grad bis zu zwei Jahren lagern. Legen Sie dazu die gewaschenen und geputzten Beeren einzeln auf ein Backblech oder in eine flache Schale und frieren Sie sie vor. Das verhindert, dass die Früchte zusammenkleben. Anschließend frieren Sie die Beeren im Beutel oder einer Schüssel ein.

Tipps für Erdbeer-Liebhaber

  • Wählen Sie beim Kaufen oder Pflücken dunkelrote und gleichmäßig gefärbte Früchte aus. Sie enthalten am meisten sekundäre Pflanzenstoffe, zu denen auch Pflanzenfarbstoffe zählen. Grüne Früchte reifen nicht mehr nach und besitzen überdies kein ausgeprägtes Aroma.
  • Kaufen Sie am besten Erdbeeren aus dem Bio-Anbau, auch wenn sie etwas teurer sind. Sie enthalten weniger Schadstoffe und sind oft aromatischer im Geschmack.
  • Die Beeren sollten völlig unbeschädigt, trocken und fest sein. Stiel und Kelch müssen noch an der Beere sitzen. Schauen Sie beim Kaufen nicht nur auf die oberen Früchte, sondern auch unter die Schale. Sind dort Feuchtigkeit oder Flecken erkennbar, befinden sich matschige Beeren in der Schachtel.
  • Kaufen oder pflücken Sie lieber die kleineren bis mittelgroßen Beeren, sie enthalten mehr Aroma und schmecken besser.
  • Auf dem Weg nach Hause fühlen sich die Beeren in einem Korb wohler als in einer Plastiktüte, in der sich schnell Feuchtigkeit entwickelt.
  • Stellen Sie in Einkaufstasche oder Korb nichts auf die Erdbeeren, sie sind sehr druckempfindlich und matschen schnell. Matschige Stellen beeinträchtigen den Geschmack und schimmeln rasch.
  • Zu Hause legen Sie die Beeren am besten nebeneinander auf einen Teller und lagern sie im Kühlschrank. Bei zwei bis acht Grad bleiben sie zwei Tage frisch.
  • Wasser gilt als größter Feind der Erdbeere. Deshalb ist vorsichtiges Waschen oder Abreiben wichtig. Halten Sie nur kleine Portionen unter einen sanften Brausestrahl und lassen Sie die Beeren auf Küchenpapier gut abtrocknen. Dann entfernen Sie die Blätter und bearbeiten die Beeren weiter.

Rezept: Erdbeerbowle

Zur Erdbeerzeit gibt es ein leckeres Rezept für eine alkoholfreie Bowle. Sie schmeckt nicht nur den Erwachsenen, sondern auch den Kindern und Enkelkindern. Sie benötigen für das Rezept 2 Kilogramm Erdbeeren. Waschen Sie die Hälfte der Früchte und entfernen Sie die Stiele.

Im Anschluss legen Sie die Erdbeeren nebeneinander in eine Plastiktüte ins Gefrierfach. Das zweite Kilogramm waschen und reinigen Sie ebenfalls und pürieren es flüssig. Mindestens 300 ml sollten Sie daraus gewinnen.

Weiterhin benötigen Sie acht reife, gehäutete Pfirsiche oder eine Dose Pfirsiche sowie einen Liter Pfirsichsaft. Stellen Sie den Erdbeersirup einen halben Tag vorher kalt. Dann geben Sie die halb gefrorenen Erdbeeren und die klein geschnittenen Pfirsiche in den Bowlentopf dazu.

Füllen Sie Ihre Bowle mit dem zimmerwarmen Pfirsichsaft auf und gießen Sie den kalten Erdbeersirup langsam vom Rand in den Bowlentopf, damit der Erdbeersirup nach unten sinkt. Viel Spaß und gutes Gelingen!

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/erdbeeren/

Gruß an die Besseresser

TA KI