Gegen aufgezwungene Multi-Kulti-Gesellschaft: Tschechiens Ex-Präsident fordert EU-Austritt


Von epochtimes.de – Titelbild: 01.07.2013: Tschechien – Sie riefen „Sieg Heil!“ und wollten Menschen „aufklatschen“: Hunderte Neonazis haben im tschechischen Städtchen Budweis Jagd auf Roma gemacht. Sie stürmten durch ein Wohnviertel und verwandelten die Plattenbausiedlung in ein Schlachtfeld.

 

Tschechien will sich nicht mit Zwang in einen multikulturelle Gesellschaft umwandeln lassen. Der Ex-Präsident des Landes fordert einen Austritt aus der EU. Unterdessen geht die EU nun mit aller Härte gegen Aufnahmeverweigerer vor.

Tschechiens Ex-Präsident Vaclav Klaus hat wegen des Streits um EU-Flüchtlingsquoten einen Austritt seines Landes aus der Europäischen Union gefordert.Tschechien dürfe nicht gezwungen werden, eine multikulturelle Gesellschaft zu werden, sagte er. Es sei die Zeit gekommen, den Austritt des Landes aus der EU vorzubereiten.

Aufnahmeverweigerer werden bestraft

Unterdessen geht Brüssel nun gegen Aufnahmeverweigerer vor. Betroffen sind Ungarn, Polen und Tschechien. Die Behörde beschloss am Dienstag in Straßburg Vertragsverletzungsverfahren gegen die drei Länder.

EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos warf ihnen „mangelnde Solidarität“ vor. Die Regierungen in Budapest, Warschau und Prag protestierten gegen die Entscheidung.

Avramopoulos kritisierte, dass Ungarn, Polen und Tschechien den Aufrufen zur Flüchtlings-Aufnahme aus Brüssel nicht gefolgt seien. „Bei Europa geht es nicht nur darum, Gelder zu erhalten oder die Sicherheit zu garantieren“, fügte der Grieche an. Es gehe auch um „Solidarität und politische Verantwortung“.

Auch der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, äußerte sich „enttäuscht“ über die Haltung der Osteuropäer. „Einige wenige Länder in Europa – darunter Griechenland, Italien, Deutschland, Schweden und Österreich – haben den Großteil der Verantwortung übernommen“, sagte er.

Die EU-Innenminister hatten im September 2015 gegen den Widerstand mehrerer osteuropäischer Länder die Umverteilung von 120.000 Asylbewerbern beschlossen, die mehrheitlich aus Syrien, Eritrea oder dem Irak stammen. Sie sollten bis September 2017 nach einem Quotensystem von Italien und Griechenland aus in andere Mitgliedstaaten gebracht werden. Zuvor hatten sich eine Reihe von Mitgliedstaaten freiwillig verpflichtet, 40.000 Flüchtlinge aufzunehmen.

Die Umsiedelung muss stattfinden

Nach jüngsten Zahlen der EU-Kommission wurden bisher von den insgesamt 160.000 Flüchtlingen nur 20.869 auf andere EU-Staaten verteilt. Polen und Ungarn haben keinen einzigen Flüchtling aufgenommen. Tschechien hat zwar zwölf Asylbewerber aus Griechenland einreisen lassen, hat seit einem Jahr aber keine weiteren Flüchtlinge aus dem Umverteilungsprogramm übernommen.

Die EU könne die Mitgliedstaaten an ihren Außengrenzen nicht alleine lassen, sagte EU-Innenkommissar Avramopoulos. Die Umverteilung könne nur dann funktionieren, „wenn alle Mitgliedstaaten ihren fairen Anteil übernehmen“. Ein Vertragsverletzungsverfahren kann vor dem Europäischen Gerichtshof landen und zu empfindlichen Geldbußen führen.

Das ist „Erpressung“

Die ungarische Regierung kündigte Widerstand gegen das EU-Verfahren an. Budapest betrachte es „als Erpressung“, sagte Außenminister Peter Szijjarto vor dem Parlament. Seine Regierung werde es „niemandem erlauben, illegal nach Ungarn einzureisen“. Ungarn hat wie die Slowakei vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die Verpflichtung zur Flüchtlingsaufnahme geklagt.

Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski nannte das Vorgehen der EU-Kommission „illegal“. Er argumentierte, die meisten der umzuverteilenden Flüchtlinge hätten keinen Anspruch auf internationalen Schutz. Der tschechische Regierungschef Bohuslav Sobotka rügte, die EU-Aufnahmequoten funktionierten nicht.

Neben Polen und Ungarn hat auch Österreich unter dem Umverteilungs-Schema bisher keinen Asylbewerber aufgenommen. Die Regierung in Wien hatte bis März dieses Jahres wegen eigener hoher Flüchtlingszahlen zunächst eine Ausnahmeregelung erwirkt. Wien hat nun aber zugesagt, Flüchtlinge aus anderen EU-Ländern aufzunehmen. (afp)

Quelle: http://derwaechter.net/gegen-aufgezwungene-multi-kulti-gesellschaft-tschechiens-ex-praesident-fordert-eu-austritt

Gruß an die, die sich nichts diktieren lassen

TA KI

Entwicklungsminister Gerd Müller: „8 bis 10 Millionen afrikanische Migranten sind noch auf dem Weg!“


Die Zahl der Migranten, die nach Europa kommen, steigt weiter an.

Hinzu kommt: Die Türkei droht immer stärker damit, das Grenzabkommen mit der EU aufzukündigen, weil sie anscheinend ihren Teil des Deals nicht erfüllt, damit der Zustrom von Flüchtlingen nach Europa nicht mehr eingedämmt wird.

So warnte der türkische Minister für EU-Angelegenheiten, Ömer Çelik, im April, dass die Türkei das Migrantenabkommen aufkündigen und Europa mit Migranten fluten werde, sollte den türkischen Bürgern Ende Mai immer noch kein visafreies Reisen möglich sein.

Kritiker der Visaliberalisierung befürchten, dass am Ende Millionen türkischer Bürger in die EU einwandern könnten. Das österreichische Nachrichtenmagazin Wochenblick berichtete kürzlich, elf Millionen Türken lebten in Armut – „viele von diesen Menschen träumen von einer Ausreise nach Mitteleuropa“.

Im März legte der türkische Innenminister Süleyman Soylu nach: „Wir haben ein Rücknahmeabkommen. Ich sage dir, Europa, hast du den Mut? Wenn du willst, werden wir dir die 15.000 Flüchtlinge pro Monat schicken, die wir derzeit nicht schicken, und dich in den Wahnsinn treiben. Du musst immer daran denken, dass du in dieser Region kein Spiel ohne die Türkei spielen kannst.“

Schon im Februar 2016 drohte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, Millionen Migranten nach Europa zu schicken. „Wir können die Türen nach Griechenland und Bulgarien jederzeit öffnen, und wir können die Flüchtlinge in Busse stecken“, sagte er EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. „Uns steht nicht das Wort ‚Idiot‘ auf der Stirn geschrieben. Wir werden geduldig sein, aber wir werden tun, was wir tun müssen. Glaubt nicht, die Flugzeuge und Busse wären umsonst da.“

Tatsächlich warten in der Türkei rund drei Millionen Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak darauf, nach Europa zu kommen.

Dennoch forderte vor wenigen Tagen der für Migration zuständige EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos, Österreich, Dänemark, Deutschland, Norwegen und Schweden auf, die Grenzkontrollen, die seit September 2015 an den inneren Schengengrenzen bestehen, innerhalb der nächsten 6 Monate schrittweise aufzuheben. Eine fatale Forderung!

Sie erinnern sich: Diese Grenzkontrollen wurden eingeführt, nachdem Hunderttausende von Migranten in die Mitgliedsstaaten der EU strömten. Dabei benötigen zahlreiche Länder diese Kontrollen, um der Gefahr des islamischen Terrorismus zu begegnen.

Das Gatestone Institute, ein internationaler, parteiunabhängiger und gemeinnütziger Expertenrat und Think Tank, schreibt dazu folgerichtig:

Kritiker sagen, eine Aufhebung der Grenzkontrollen zum jetzigen Zeitpunkt würde eine weitere, sogar noch größere Migrationskrise heraufbeschwören, indem womöglich Millionen von Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten dazu ermuntert würden, sich auf die Reise nach Europa zu machen. Sie würde zudem Dschihadisten gestatten, unbemerkt Grenzen zu überqueren, um Anschläge zu verüben, wo und wann immer sie wollen. 

Denn die Zahl der Flüchtlinge in die EU steigt wieder an. 

Von den 30.465 Migranten, die Europa im ersten Quartal von 2017 erreichten, kamen 24.292 (80 Prozent) in Italien an, 4.407 in Griechenland, 1.510 in Spanien und 256 in Bulgarien. Das besagen Zahlen des Internationalen Büros für Migration (IOM).

Im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2015 – dem Jahr, in dem die Migration nach Europa ein beispielloses Ausmaß annahm – war die Zahl der Neuankömmlinge in den ersten drei Monaten von 2017 noch höher… So kamen etwa während nur einer Woche im April 9.661 Migranten an den Küsten Italiens an.

Tatsächlich handelt es sich bei den meisten ankommenden Flüchtlinge um Wirtschaftsmigranten auf der Suche nach einem besseren Leben.

Die ankommenden Migranten, die in den ersten 3 Monaten 2017 Europa erreichten, kamen aus: Guinea, Nigeria, Bangladesch, Elfenbeinküste, Gambia, Senegal, Marokko, Mali, Somalia und Eritrea.

Mitnichten sind dies alles Kriegsländer, wie jeder leicht erkennen kann.

Italien macht sich auf das Schlimmste gefasst. Bis zu einer Million Menschen, vor allem aus Bangladesch, Ägypten, Mali, Niger, Nigeria, Sudan und Syrien sind derzeit in Libyen und warten darauf, dass Mittelmeer zu überqueren, so das IOM.

Egal was Ihnen die Politiker erzählen, die Flüchtlingskrise ist mitnichten beendet. Ganz im Gegenteil wird sie sich noch verschärfen.

Der Direktor des Büros der Vereinten Nationen in Genf, Michael Møller, hat gewarnt, Europa müsse sich auf die Ankunft von Millionen weiteren Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten gefasst machen. In einem Interview mit The Times sagte der Däne Møller:

„Was wir gesehen haben, ist eine der größten menschlichen Wanderungen in der Geschichte. Und das wird sich nur noch weiter beschleunigen. Junge Leute haben Mobiltelefone und können sehen, was in anderen Teilen der Welt passiert, und das wirkt wie ein Magnet.“

Und Deutschlands CSU-Entwicklungshilfeminister Gerd Müller erklärt dazu:

„Die größten Migrationsbewegungen liegen noch vor uns: Afrikas Bevölkerung wird sich in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln. Ein Land wie Ägypten wird auf 100 Millionen Menschen anwachsen, Nigeria auf 400 Millionen. In unserem digitalen Zeitalter mit Internet und Mobiltelefonen weiß jeder von unserem Wohlstand und unserem Lebensstil.“ 

Müller fügte hinzu, dass nur zehn Prozent derer, die derzeit unterwegs sind, Europa erreicht hätten: „Acht bis zehn Millionen sind noch auf dem Weg.“

Quelle

Quelle: http://www.guidograndt.de/2017/06/12/entwicklungsminister-gerd-mueller-8-bis-10-millionen-afrikanische-migranten-sind-noch-auf-dem-weg/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Asylwerber kommen jetzt per Charterflug nach Deutschland: Die Umsiedelung hat begonnen


Die Umsiedelung von Menschen aus Syrien, dem Iran, dem Irak und Eritrea nach Deutschland hat begonnen. Per Charterflügen werden die Asylbewerber von Italien nach Deutschland geflogen. In Erding werden sie medizinisch untersucht und dann in verschiedene Bundesländer verteilt.

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Die Umsiedelung von Flüchtlingen und Migranten nach Deutschland hat begonnen. Am Dienstag sind die ersten Menschen aus Eritrea per Charterflug von Italien nach Deutschland gebracht worden. Am 10. November wurde das Umsiedlungsprojekt bereits angekündigt. (Siehe: Per Charterflug: Die „Umsiedelung“ von 1000 Flüchtlingen pro Monat nach Deutschland beginnt)

Der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge landeten nun 188 Asylbewerber am Flughafen München. Danach seien sie mit Bussen in den Fliegerhorst Erding gebracht worden. Erstmals wurden im August Asylsuchende per Flugzeug nach Deutschland gebracht.

Dem Bericht zufolge werden nur Menschen aus Syrien, dem Iran, dem Irak und Eritrea eingefolgen.

In Erding befindet sich der sogenannte Warteraum Asyl mit 3500 Schlafplätzen. Nach einer medizinischen Untersuchung werden die Zugereisten für das deutsche Asylverfahren registriert.

In dem Fliegerhorst werden die Flüchtlinge und Migranten vom Deutschen Roten Kreuz und dem Verein Flüchtlingshilfe Erding versorgt. Dass Camp wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geleitet.

In 2015 hat die EU beschlossen, 160 000 Flüchtlinge aus Griechenland und Italien auf EU-Mitgliedsstaaten aufzuteilen. Deutschland hat sich damals verpflichtet, rund 40 000 Menschen aufzunehmen.

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/asylwerber-kommen-jetzt-per-charterflug-nach-deutschland-die-umsiedelung-hat-begonnen-a1977528.html

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Per Charterflug: Die „Umsiedelung“ von 1000 Flüchtlingen pro Monat nach Deutschland beginnt


Flüchtlinge und Migranten aus Italien und Griechenland werden nun per Charterflug nach Deutschland eingeflogen. Ab November werden „wöchentlich 250 Personen“ in den Fliegerhorst Erding gebracht. Dies gab das Bundesinnenministerium bekannt.

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Die Bundesregierung beginnt nun damit, Flüchtlinge und Migranten aus Griechenland und Italien einfliegen zu lassen. Mit den „ersten Umsiedlungen“ sei bereits im November zu rechnen, so das Bundesinnenministerium, berichtet die „Süddeutsche-Zeitung“. „Geplant sind wöchentliche Einreisen von 250 Personen.“

In 2015 hat die EU beschlossen, 160 000 Flüchtlinge aus Griechenland und Italien in andere EU-Staaten umzusiedeln. Doch mehrere Mitgliedsländer weigern sich, Flüchtlinge und Migranten aufzunehmen. Deshalb konnten bislang nur wenige Zuwanderer umverteilt werden. Deutschland hat sich damals verpflichtet, rund 40 000 Menschen aufzunehmen.

Das Umsiedlungsprojekt startete bereits im August. Damals ließ die Regierung rund 200 Flüchtlinge aus Griechenland einfliegen. Nun sollen jeden Monat 500 Flüchtlinge aus Griechenland und 500 aus Italien nach Deutschland kommen. Der „SZ“ zufolge werden es meist Menschen aus Eritrea, dem Irak, dem Iran, aus Syrien oder Somalia sein.

Die Migranten werden per Charterflug über den Flughafen München nach Deutschland geholt, gibt das Bundesinnenministerium der Zeitung bekannt.

Danach würden sie in den Fliegerhorst Erding gebracht und medizinisch untersucht. Dann würden die Neuangekommenen für das deutsche Asylverfahren registriert. Nach maximal 72 Stunden in Erding würden die Menschen auf Erstaufnahmeeinrichtungen in allen Bundesländern verteilt.

Erdings Oberbürgermeister Max Gotz (CSU) kritisierte die Aktion, so die „SZ“. Das Bundesinnenministerium betreibe eine „mangelhafte Informationspolitik“.

Das Ministerium wies die Kritik zurück: Dass die ersten Umsiedlungen im November stattfänden und dass eine wöchentliche Einreise von 250 Personen geplant sei, darüber sei Gotz zeitgerecht informiert worden.

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/per-charterflug-die-umsiedelung-von-1000-fluechtlingen-pro-monat-nach-deutschland-beginnt-a1970884.html

Gruß an die Bezahler!

TA KI

Hunderttausende Afrikaner warten auf Überfahrt nach Europa


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WIEN. Europa droht ein neuer Asylansturm. Rund 900.000 Asylsuchende aus Eritrea, Somalia, Gambia, Nigeria, Mali und dem Sudan sollen im nordafrikanischen Libyen festsitzen. „Etwa 200.000 können sich die Überfahrt nach Italien leisten, werden noch bis Oktober die gefährliche Route über das Mittelmeer wagen“, schätzen Militärexperten in einem Geheimpapier, das der Tageszeitung Österreich vorliegt.

Während in Griechenland die Zahl der ankommenden Einwanderer hinter derjenigen aus dem Jahr 2015 liegt, ächzt Italien unter dem anhaltenden Zustrom. Zuletzt wurden mehr als 7.000 Asylsuchende aus dem Meer gerettet. Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk sind in diesem Jahr bis einschließlich August 109.563 Menschen aus Nordafrika nach Italien übergesetzt.

Libyen als Startpunkt

Nahezu jeder Asylsuchende, der über die zentrale Mittelmeer-Route nach Europa kommt, stammt laut dem Bericht aus Afrika. Die ost- und westafrikanischen Routen treffen demnach in Libyen zusammen, weshalb 87 Prozent aller Schlepperfahrten über das Mittelmeer in Libyen starten. Eine Überfahrt koste derzeit zwischen 1.000 und 1.500 Dollar.

Dagegen ist die Zahl der Asylsuchenden, die über die Balkanroute kommen, gesunken. In Griechenland kamen bis August 162.604 Einwanderer an, davon rund 140.000 bis Mitte März, berichtete die Bild-Zeitung. Im vergangenen Jahr waren es im selben Zeitraum 237.946 Asylsuchende. (ls)

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2016/hunderttausende-afrikaner-warten-auf-ueberfahrt-nach-europa/

Gruß an die Erwachten

TA KI

Deutschland: Ein Viertel der Hartz-IV-Bezieher sind Ausländer


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Hartz-IV wird immer mehr zu einem Alimentationswerkzeug für die ungezügelte Zuwanderung nach Deutschland. Während insgesamt die Anzahl der deutschen Hartz-IV-Bezieher um 240.000 mit Stichtag Ende April 2016 auf 4,36 Millionen Personen gesunken ist, schnellt sie bei den Ausländern in die Höhe. So stieg die Zahl der ausländischen Hartz-IV-Bezieher auf 1,54 Millionen Personen , also um 170.000 Bezieher gegenüber dem Vergleichszeitpunkt im Vorjahr an.

Auch der Vergleich Inländer/Ausländer in Sachen Hartz-IV macht klar, dass in Deutschland eine fortgesetzte Zuwanderung in den Sozialstaat stattfindet.  Während nämlich unter den deutschen Staatsbürgern lediglich 7,7 Prozent Hartz-IV beziehen, sind es unter den Ausländern immerhin 18 Prozent.

Türken führen Ranking unter Hartz-IV Bezieher an

Unter den ausländischen Hartz-IV-Beziehern führen die Türken das Ranking mit 295.000 Anspruchsberechtigten an, – es folgen die Syrer mit 242.000 und die Polen mit 92.000 Beziehern. Prozentuell sind die Anspruchsberechtigten bei Hartz-IV unter Personen aus Eritrea um 229 Prozent und unter denen aus Syrien um 195 Prozent angestiegen.

Quelle: https://www.unzensuriert.at/content/0021408-Deutschland-Ein-Viertel-der-Hartz-IV-Bezieher-sind-Auslaender

Gruß an die Erwachten

TA KI

Paris: Straßenschlacht hunderter Migranten an illegalem U-Bahn-Camp


In der Nacht zum Freitag kam es in einem illegalen Camp in Paris zu Straßenkämpfen zwischen Migranten, die sich mehrere Stunden hinzogen.

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An der Pariser Metrostation „Stalingrad“ entstand seit Anfang März ein wildes Camp, in dem sich rund tausend illegal Eingereiste aufhalten, meist Männer aus Eritrea, dem Sudan und Afghanistan. In der Nacht zum Freitag kam es dort zu längeren Kämpfen zwischen verschiedenen Gruppen. Trotz eines Großaufgebots der Polizei und zwischenzeitlicher Beruhigung der Angriffe brach die Gewalt immer wieder aus und zog sich über mehrere Stunden hin. Die Migranten prügelten mit Latten und Stangen aufeinander ein. Gegenstände flogen durch die Luft.

Der erste Zusammenstoß begann gegen 21 Uhr. Als die Brigade BAC N der Kriminalpolizei eingriff, wurde sie mit Wurfgeschossen verschiedener Arten empfangen, berichtet Leparisien.fr. Die Polizei nahm den betrunkenen Werfer in U-Haft. Daraufhin beruhigte sich die Situation etwas. Nachdem die Beamten abzogen waren, brachen die Aggressionen wieder aus und gegen 23:30 Uhr gab es eine neue Schlägerei aus – „hundert aufgebrachte Menschen gingen mit Kampfabsichten aufeinander los“, ziterte das Medium Augenzeugen. Anwohner baten erneut um Beruhigung der Situation. Wie im ersten Zusammenstoß gab es Verletzte.

Ein Anwohner des Boulevards sagte: „Bis zum heutigen Tag hatte es niemals so eine Gewalt gegeben. Das da war wirklich beeindruckend …“

Lager bildet sich immer wieder

Das wilde Lager entstand in den vergangenen Wochen, weil fast tausend Migranten aus Calais dort nach der Auflösung des „Dschungels“ strandeten. Die Metro-Station wurde bereits zweimal geräumt, aber immer wieder wurde sie neu mit Matratzen und Zelten okkupiert.

Bei der letzten Räumung am Morgen des 30. März versprachen Frankreichs Paris, Anne Hidalgo, avaient annoncé dans un communiqué commun « la prise en charge de 985 migrants et la résorption complète du campement“>Innenminister Bernard Cazeneuve und die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo, in einer gemeinsamen Erklärung, dass sie die vollständige Räumung des Lagers von 985 Migranten unterstützen würden.

Zwei Wochen später hatten wieder mehrere hundert Migranten ihre provisorischen Schlafplätze eingerichtet. Die nächste Räumung ist bereits in Planung. (ks)

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Gruß an die Völker Europas
TA KI

Schluss mit Bargeld an Asylbewerber


CVP will strengere Regeln für Migranten und fordert grösseren Einsatz von Aussenminister Burkhalter Bargeldverbot, Arbeit ohne Lohn und Reisesperren: Mit diesen Massnahmen will die CVP die Schweiz für Asylbewerber unattraktiver machen.

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Seit einigen Wochen steigen die Asylzahlen stark an, was vor allem die SVP auf den Plan gerufen hat: Sie forderte sofort ein Asyl-Moratorium, rief zum Widerstand gegen neue Asylzentren auf und kritisierte, die Politik bleibe passiv. Nun greift auch die CVP in die Debatte ein. Eine fünfköpfige Gruppe um Nationalrat Gerhard Pfister und Ständerat Urs Schwaller hat ein Papier mit Forderungen erarbeitet, wie die Schweiz auf den jetzigen Zustrom reagieren soll. Es wurde diese Woche auch von Parteichef Christophe Darbellay gutgeheissen und basiert laut Schwaller auf folgenden Leitsätzen: Die Schweiz ist ein Asylland, das zu seiner humanitären Tradition steht. Sie anerkennt, dass sie das Flüchtlingsproblem nicht allein und mit Kritik an anderen Staaten lösen kann, sondern nur im Verbund mit diesen. Sie muss aber, wie vom Bundesrat vorgeschlagen, ihre Asylverfahren beschleunigen und mit zusätzlichen Massnahmen die Attraktivität der Schweiz für Wirtschaftsflüchtlinge senken.

Gutscheine statt Geld

In diesem Sinn will die CVP zum Beispiel ein weitgehendes Bargeldverbot für Asylsuchende durchsetzen. Unterstützungsleistungen wie Sozialhilfe oder Taschengeld sollen nur noch in Form von Gutscheinen und Sachleistungen abgegeben werden. Damit will die Partei verhindern, dass etwa vorläufig aufgenommene Flüchtlinge mit Geld aus dem Schweizer Sozialwesen Verwandte in der Heimat unterstützen oder, wie im Fall von Eritrea, sogar Steuern an ein diktatorisches Regime überweisen. Zudem fordert die CVP ein Verbot von Auslandreisen für Asylbewerber und vorläufig aufgenommene Personen. Heute sind solche Reisen in Ausnahmefällen erlaubt, viele Flüchtlinge gerade aus Eritrea reisen indes verbotenerweise zurück in ihren Heimatstaat.

Umgekehrt verlangt die CVP, dass die Asylbewerber zur Arbeit aufgeboten werden, sobald sie die Empfangszentren des Bundes verlassen haben. «Wer anschliessend auf die Kantone verteilt wird, absolviert eine Lehre oder wird nach seinen beruflichen Fähig keiten im Arbeitsmarkt eingesetzt», steht im Papier. Als Folge des Bargeld-Verbots würde den Arbeitenden aber kein Lohn ausbezahlt. Ihre Entlöhnung soll in einen Fonds für das Flüchtlingswesen fliessen, aus dem Projekte im Asylwesen finanziert werden könnten. «Wer Anspruch auf Schutz und Nahrung hat, darf im Gegenzug auch zu einer zumutbaren Arbeit verpflichtet werden», sagt Co-Autor Pfister. Er räumt ein, dass Stellen dafür noch knapp bemessen seien, verweist aber auf laufende Projekte in der Landwirtschaft, der Gastronomie oder auf dem Bau.

Mehr Hilfe für Eritrea

Speziell in den Fokus nimmt die CVP das Problem mit Eritrea, von wo in den letzten zwei Jahren jeder vierte Asylbewerber gekommen ist. Die Schweiz, so die Forderung, solle zusammen mit anderen betroffenen Staaten gezielt Druck auf das Regime in Asmara ausüben. Ziel müsse es sein, mittel- bis langfristig wieder Rückschaffungen nach Eritrea durchzuführen. Dazu soll auch die wirtschaftliche Situation des Landes verbessert werden: Die CVP verlangt, dass die Schweiz Eritrea zu einem Schwerpunktland ihrer Entwicklungshilfe macht. Derzeit ist sie dort aufgrund der schwierigen Arbeitsbedingungen nicht mehr aktiv (siehe Kasten.)

Damit wird auch klar, dass sich die Forderungen der Partei an die ganze Regierung richten. «Asylpolitik ist nicht allein Sache von Justizministerin Sommaruga», sagt Schwaller. Auch Armeeminister Maurer und Aussenminister Burkhalter müssten sich stärker einbringen. «Die einfache Auskunft aus dem Aussendepartement, es sei schwierig, mit den eritreischen Behörden in Kontakt zu kommen, reicht uns nicht mehr», sagt der Freiburger Ständerat. Und von Maurers Armee wünscht er sich mehr Hilfe zur Entlastung der Grenzkantone. «Die Personenkontrollen in den Grenzregionen müssen verstärkt werden», heisst es im Papier. «Dazu ist beispielsweise der Einsatz von Militärangehörigen zur Unterstützung der zivilen Behörden zu prüfen.» Die CVP verlangt denn auch, dass der Bundesrat eine Arbeitsgruppe aus diesen drei Departementen einsetzt. Diese soll bereits im September erste Massnahmen vorlegen, um die «angespannte Situation im Inland» zu verbessern, und bis im Winter eine ganzheitliche Strategie. Zudem wird die CVP-Fraktion beantragen, dass in der ausserordentlichen Session zur Asylpolitik im September die Bundesräte Sommaruga, Burkhalter und Maurer im Nationalrat gemeinsam Rede und Antwort stehen.

Mit diesen Vorschlägen geht die Partei teilweise deutlich über ihre bisherige Haltung hinaus. Dass sie damit ihre Werte aufweiche und auf den Kurs der SVP einschwenke, verneint Schwaller indes. Von der SVP, sagt er, seien nur untaugliche Forderungen wie die Schliessung der Grenze oder der Aufruf zum zivilen Widerstand gekommen. Und von links habe er zu dem Thema noch gar nichts gehört. Die Vorschläge der CVP hingegen seien konsequent und konstruktiv.

Aussenpolitik ist herausgefordert

Rund 5000 Personen fliehen jeden Monat aus Eritrea, vor einem Regime, das so brutal und willkürlich herrscht, dass die Schweiz Rückschaffungen für unzumutbar hält. Aber könnte sie nicht aussenpolitisch mehr tun, um dieses Elend zu stoppen? Das Aussendepartement (EDA) nimmt zu dieser Frage nur schriftlich Stellung. Seine Bilanz: «Die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Eritrea wurden keinesfalls vernachlässigt, sondern eher intensiviert.» Eritrea habe sich lange von der Weltgemeinschaft isoliert, seit Ende 2014 habe sich der Austausch mit der Schweiz aber erneut belebt. Konkrete Zusammenarbeit sei jedoch nur so weit machbar, als auch Eritrea ein Interesse daran habe.

Damit umschreibt das EDA, was Involvierte so erzählen: Es sei schwierig, mit offiziellen Stellen überhaupt in Kontakt zu treten. Und wenn man bei diesen dann die Menschenrechtslage und die Flüchtlingsproblematik anspreche, heisse es lapidar, die Schweiz solle die Flüchtlinge doch zurückschicken, es gebe keinerlei Probleme. Der politische Kontakt läuft bis anhin primär über den Botschafter mit Sitz in Khartum, Sudan. Staatssekretär Yves Rossier, der 2014 ans Horn von Afrika reiste, liess Eritrea aus, weil er laut EDA auf jene Länder fokussierte, in denen die Schweiz Entwicklungsprojekte unterstützt. In Eritrea ist die Schweiz diesbezüglich nicht mehr aktiv, da eine seriöse Arbeit inklusive Monitoring unter den gegebenen Bedingungen unmöglich sei. «Eine erneute Präsenz ist zurzeit nicht vorgesehen», schreibt das EDA.

Im Versuch, die bilateralen Beziehungen zu stärken, hat die Schweiz unlängst angeregt, dass Eritrea wieder einen Botschafter in der Schweiz stationiere statt nur einen Geschäftsträger. Eine Migrationspartnerschaft, wie es sie etwa mit Tunesien gibt, ist derzeit kein Thema, da dafür ein Minimum an Rechtsstaatlichkeit nötig wäre. Und auf die Frage, was die Schweiz bilateral zur Verbesserung der Menschenrechtslage tue, verweist das EDA auf Empfehlungen im Menschenrechtsrat der Uno. Ebenfalls im Rahmen der Uno trägt die Schweiz internationale Sanktionen mit, die unter anderem ein Rüstungsembargo sowie die Sperrung von Geldern umfassen. Weil das Sanktionsbüro des Sicherheitsrates indes bis dato keine Personenliste veröffentlicht hat, zielen viele dieser Sanktionen ins Leere.

Speziell mit Blick auf die Flüchtlingspolitik reiste zuletzt im Januar ein Vizedirektor des Staatssekretariates für Migration (SEM) nach Eritrea, um zu sondieren, ob sich das Regime öffnet und es Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit gibt. Konkrete Ergebnisse dieser Reise sind bis dato keine bekannt, auch verzichtet das SEM aufgrund der Sicherheitslage weiterhin auf Rückschaffungen. Dafür unterstützt es Nachbarländer wie den Sudan bei der Aufnahme von Flüchtlingen.

Quelle: http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/schluss-mit-bargeld-an-asylbewerber-1.18589114

Gruß an die Schweizer

TA KI

Anwohner protestieren gewaltsam gegen Migranten


  • In mehreren italienischen Städten haben Anwohner und rechtsextreme Gruppen gegen die Unterbringung von Flüchtlingen protestiert.

  • Medienberichten zufolge schleppten die Einwohner der Ortschaft Quinto di Treviso Betten und Matratzen aus einem Gebäude und setzten sie in Brand.

  • Der Protest in Casale San Nicola wurde von einer rechtsextremen Gruppierung unterstützt.

Verwüstete Unterkunft

In Italien haben die Einwohner von zwei Ortschaften gegen die Unterbringung von Flüchtlingen protestiert und eine noch leerstehende Unterkunft verwüstet. Im norditalienischen Quinto di Treviso schleppten die Einwohner laut Medienberichten Betten, Matratzen und Fernsehgeräte aus einer leerstehenden Flüchtlingsunterkunft und setzten sie in Brand. Es kam zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, Dutzende wurden festgenommen.

Demonstranten in Quinto di Treviso bauten vor der Flüchtlingsunterkunft Zelte auf. „Wir gehen nicht nach Hause, bis sie abhauen – das ist eine Invasion“, sagte ein Teilnehmer der Tageszeitung Corriere della Sera mit Blick auf die Migranten.

Der Präsident der Region Venezien, Luca Zaia, von der rechten Lega Nord, sagte im Fernsehen, er sei mit den Protestierenden der Meinung, dass die Region „afrikanisiert“ werde. Die Präfektin von Treviso, Maria Augusta Marrosu, sagte hingegen, die Flüchtlinge sollen bleiben, denn sie hätten „keine andere Wahl“.

Demonstranten blockieren Zufahrt

Im Römer Vorort Casale San Nicola protestierten etwa hundert Menschen gegen die Ankunft von 20 Flüchtlingen. Die Demonstranten hatten die Zufahrt zu einer ehemaligen Schule blockiert, die zu einem Heim für etwa 100 Migranten werden soll.

Der Protest wurde von einer rechtsextremen Gruppierung unterstützt. „Hier können sie nicht hin!“, riefen die Demonstranten. „Wir haben Angst um unsere Mädchen!“ Frauen versuchten durch eine Sitzblockade die Durchfahrt des Busses mit 20 Flüchtlingen zu verhindern. Trotz der Proteste und Blockaden erreichte der Bus das Gebäude.

Hassparolen und Beleidigungen

Die Demonstranten schrien den Menschen Hassparolen und Beleidigungen entgegen, warfen mit Steinen Stühlen und Flaschen. Nach Polizeiangaben wurden zwei Randalierer festgenommen, 15 weitere identifiziert. Die Stadt erklärte, sie werde die Straßenblockade auflösen. Die Migranten sollten weiterhin in der ehemaligen Schule untergebracht werden. „Wir machen keinen Schritt zurück“, sagte der Präfekt Franco Gabrielli.

Bei den Protesten wurden 14 Polizisten leicht verletzt, zwei Randalierer wurden festgenommen. In Italien halten sich etwa 80 000 Einwanderer auf, die über das Mittelmeer ins Land kamen. Die meisten kommen aus afrikanischen Staaten, vor allem aus Eritrea, sowie aus Syrien. In Norditalien trifft nur ein kleiner Teil der Flüchtlinge ein, in Venezien sind es etwa vier Prozent, in Ligurien zwei Prozent.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/italien-anwohner-protestieren-gewaltsam-gegen-migranten-1.2572180

Gruß an die Besorgten

TA KI

Eritrea: Afrikanischer ideologischer Ebola für Imperialisten


Es blieb mir gar nichts anderes übrig, als diesen ellenlangen Artikel zu übersetzen, erstens weil er gut ist und zweitens, weil ich der Anlass dafür gewesen bin. Als André und ich uns vor fast drei Jahren hier in Schweden trafen, sprachen wir u. a. über Eritrea. Ich musste lachen, als er mir seine Meinung über das Land sagte, weil auch er der Propaganda des Mainstream auf den Leim gegangen war. Das ist uns allen schon passiert. Wieviele Märchen und Lügen wurden in uns hineingepumpt, die wir später nur mit Mühe abstreifen konnten. Ich überzeugte ihn schließlich, dass er sich das Land selbst ansehen müsse. Und jetzt hat er sich “dies am meisten missverstandene Land auf dem Globus” angesehen. Es gibt ein eisernes Gesetz: Wenn Mainstream über etwas oder über jemandem schimpft, dann ist das/die Person gut und umgekehrt. Das gilt für jeden einzelnen Fall. Wenn die USA von Frieden reden, bereiten sie einen Krieg vor. Reden sie von Menschenrechten, bauen sie ein neues KZ. Und wer etwas anderes sagt, ist ein Troll. Ein bezahlter oder gründlich ‘brainwashed’. So einfach ist das.

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Eritrea: Afrikanischer ideologischer Ebola für Imperialisten

André Vltchek
13. Dezember 2014

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

QohaitoQohaito ist eine  mysteriöse, alte prä- aksumitische Stadt im eritreischen Hochland, mit verschiedenen, eindrucksvollen monolithischen Säulen, die sich zum Himmel erheben. Man erzählt, dass genau hier, unter der Oberfläche, eine andere verlorene Stadt exisiert. Beim Laufen bebt die Erde und irgendwo tief unter einem kann man das Echo der eigenen Schritte hören.
Nur ein paar Minuten Fahrt von den Säulen entfernt endet das Plateau abrupt. Da ist eine Klippe und ein atemberaubender Blick in ein tiefes Tal. Dieser Ort wird Ishka genannt. Und hier war es, wo sich tausende eritreische Freiheitskämpfer und Zivilisten zu verstecken pflegten vor den brutalen ethiopischen Besatzungskräften.
Ich stellte meine Kameras direkt am Klippenrand auf, bat meinen örtlichen Kameramann, sie zu bedienten, und dann stellte ich die erste Frage an Ibrahim Omar, einen heimischen Bergbewohner: “Wie ist das Leben hier für Sie, vor und nach der Unabhängigkeit?”

“Das sind zwei unterschiedliche Leben,” erklärte er. “Das erste – vor der Unabhängigkeit – das war schwer, brutal. Und dann kam das andere Leben, ein völlig anderes, nachdem wir gewonnen hatten. Das war, als unsere grundlegenden Menschenrechte anerkannt und respektiert wurden. Die Schulen, Gesundheitsposten und Straßen wurden gebaut. Alles wurde plötzlich verändert.”

Ich bitte Omar um ein Beispiel und er antwortet bereitwillig:

“Vorher musste eine schwangere Frau auf einem Kamel viele Stunden reiten, um einen Gesundheitsposten zu erreichen, um zu entbinden. Viele Frauen starben unterwegs. Jetzt sind Gesundheitsposten in diesem Gebiet leicht zu erreichen …”

Er denkt ein paar Sekunden nach und fügt hinzu: “Und das nenne ich Leben.”

Als wir in die Hauptstadt – Asmara – zurückfuhren, können wir neue Straßen sehen, manche geteert, manche noch nicht, die durch zerklüftetes, bergiges Terrain führten. Und parallell dazu Stromleitungen, die sich bis zum Horizont erstreckten.

Im Wagen denke ich daran, was Omar als “Menschenrechte” definiert hatte. Das steht in direktem Widerspruch zu dem, was im Westen mit dem Ausdruck gemeint ist. In den USA und in Europa wurden die ‘Menschenrechte’ als ideologisches Werkzeug geschaffen, eine Waffe im Kalten Krieg. In Eritrea hat er eine ganz einfache Bedeutung: das Volk ernähren, ihm freie Erziehung und medizinische Versorgung zu geben, neue Straßen zu bauen und sie mit Strom zu versorgen.

* * *

Eritrea zu verstehen, ist nicht leicht. Aber außerhalb Asmara wird alles deutlich; es kann nichts verborgen werden. Sowohl Armut und die heroischen Versuche, sie auszurotten, liegen direkt vor meinen Augen. Bauern arbeiten hart; viele Straßen und Stromleitungen sind im Bau.

Aber die westliche Propaganda gegen Eritrea ist so mächtig, dass ich mich selbst oft ertappe, wie ich mich an deren Parolen erinnere, statt mich darauf zu konzentrieren, die Realität mit eigenen Augen zu beobachten. Und schließlich bin ich  Professioneller: Ich habe mein Leben der Entlarvung westlicher Indoktrinierungs-Kampagnen gewidmet!

Ich filme und photografiere, um die Wahrheit einzufangen mit Hilfe meiner Linsen.
Nach nur wenigen Tagen wird ein sehr klares Bild deutlich: Eritrea, das afrikanische Kuba, steht auf eigenen Beinen.
Eritrea – eine stolze und entschlossene Nation – die dreißig Jahre für ihre Unabhängigkeit kämpfte und dabei hunderttausende ihrer Söhne und Töchter im Kampf verlor.

Eritrea – ein Land mit seinem eigenen egalitären Entwicklungsmodell, das unermüdlich für die Wohlfahrt seines Volkes arbeitet.

Eritrea – eine Nation, die nicht bereit ist, ihre Bürger den Launen des Imperiums und seiner Unternehmen auszuliefern.

All dies steht in direktem Widerspruch zur Propaganda, die aus London und New York verbreitet wird, um das Land anzuschwärzen, es als Verbrecherland darzustellen, das Terroristengruppen in Ostafrika unterstützt, seine Bürger unterdrückt und die grundlegenden ‘Menschenrechte’ verletzt.

Auf dieser Reise bei meiner Suche nach der Wahrheit durch das Land, das der Westen als das vielleicht am meisten abgeschlossene Land auf Erden beschreibt, werde ich von drei Leuten begleitet – Frau Milena Bereket (Direktorin von “African Studies”, ein unabhängiger Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit-Thinktank in Asmara), von einem heimischen Kameramann und einem Fahrer.

In Eritrea bin ich Gast von ‘African Studies’, aber praktisch gehen sie auf meine Wünsche ein, arrangieren Interviews und Beförderung zu Orten, die ich besuchen möchte. Wir planen zusammen, arbeiten Schulter an Schulter. ‘African Studies’ ist ein unabhängiger Thinktank, der 2011 online ging, ursprünglich geschaffen, um – virtuell – auf die wachsenden Bedürfnisse der Diaspora und der Eritrear in Afrika einzugehen und Afrikaner mit faktischen und örtlichen Informationen über das Horn von Afrika und insbesondere über Eritrea zu beliefern.

In relativ kurzer Zeit gelang es mir, drei Regionen (Zonen) des Landes zu besuchen und es wäre mir erlaubt worden, alle sechs Zonen zu besuchen, hätte ich mehr Zeit gehabt. Wie es nun einmal war, konnte ich in den acht Tagen kaum schlafen, aber ich traf Menschen in Gebirgsdörfern und in der Hafenstadt Massawa, ich leitete eine Runder-Tisch-Diskussion mit mehreren prominenten jungen Intellektuellen und ich diskutierte Politik und das Entwicklungsmodell von Eritrea mit Beamten aus dem Ministerium für Erziehung und Gesundheit, sowie mit ehemaligen Freiheitskämpfern und eritreischen Diplomaten.

Alle meine Begegnungen waren spontan. Die eritreischen Leute sind gut informiert und erzogen. Unsere politischen Diskussionen sind offen und leidenschaftlich. Ich kann meinen eigenen Augen nicht trauen oder genauer gesagt: Ich kann nicht den Lügen glauben, die über dieses Land erzählt werden.

* * *

Im Hotel Asmara Palace (das ehemalige Inter-Continental) treffe ich den angesehenen ethiopischen Autor und Forscher Dr. Mohamed Hassan, ein ehemaliger äthiopischer Diplomat in Washington, Beijing und Brüssel, sowie Abgeordneter der militanten Belgischen Arbeiterpartei. Er verbringt jetzt viel Zeit in Eritrea, das ihm sehr am Herzen und nahe seinen ideologischen Ideen liegt.

Ohne viel Zeit mit Formalitäten zu verbringen, fangen wir gemeinsam zu arbeiten an – zu filmen und die Diskussion aufzunehmen.

Dr. Hassan erklärte mir gleich zu Beginn seine gut definierte These:

“Ich komme vom Horn in Afrika und ich sehe es unter Eritreas Gesichtspunkt, schon in der Zeit seines Kampfes, der nicht nur ein nationaler Befreiungskampf für Eritrea, sondern für das Horn von Afrika im allgemeinen war. Es ist wahr, dass der Kampf des eritreischen Volkes für Freiheit, die ihm verweigert wurde, äußerst lange dauerte, bis es seine Unabhängigkeit gewann … es brauchte 30 Jahre, den Feind zu besiegen, zu dem leider auch mein Land Äthiopien gehörte – das wiederum von vielen mächtigen Kräften unterstützt wurde … Zu einem Zeitpunkt waren es die USA und alle westlichen Länder …  dann unterstützten die Israelis Spezialeinheiten im Kampf gegen Eritrea … 1991 endete der Kampf und wir dachten, dass wir alle zusammen das neue Horn von Afrika aufbauen könnten, auf der Basis von Gleichheit, als Brüder und Schwestern, ohne Unterschiede zwischen uns und ohne Hierarchie … 1991, dachte ich, war der beste Moment, den unsere Region jemals gehabt hat. Eritrea besiegte das benachbarte Regime und es unterstützte die Revolutionäre in Äthiopien; Leute wie wir … Es fanden damals große Veränderungen in Äthiopien statt. Wir hofften, dass unsere Ökonomien integriert werden könnten und dass wir neue Beziehungen von Volk zu Volk aufbauen könnten …”

Aber das sollte nicht sein. Es gab riesige Veränderungen in der Welt, wie Hassan sich erinnert. Die Sowjetunion verschwand und die Balance der Macht neigte sich zu einer Seite.

Hassan fährt fort:

“Plötzlich schrieb in den Vereinigten Staaten ein Beamter, einer der sehr wichtigen Beamten im Pentagon, für ein Militärjournal, “Parameters” genannt, ein Memorandum und sein Verständnis von dem, was in Afrika getan werden müsse. Er beschrieb die US-Interessen in Afrika und er teilte Afrika in vier Regionen auf … Eine Region sollte der südliche Teil Afrikas werden, das ganze riesige Gebiet von Südafrika bis zum Kongo; die Region voller Minerale, die Region, die ‘sehr wichtig für die US-Armee und die US- Unternehmen’ sei … Die zweite Region war das Horn von Afrika, zu dem Ostafrika und der ‘größere Nahe Osten’ gehören sollte, den G. W. Bush später zu schaffen versuchte. Westliche Militärbasen am Horn von Afrika sollten im Nahen Osten und in anderen afrikanischen Ländern eingreifen können …”

Die dritte Zone sollte Westafrika werden; reich an Öl, das gefördert wird, um den Bedarf Nordamerikas zu decken. Die vierte Zone sollte Nordafrika, von Ägypten bis Mauretanien werden.

Alle vier Zonen sollten natürlich voll vom Westen kontrolliert werden.

“Unmittelbar, nachdem dieses Dokument veröffentlicht wurde, wurde von Anthony Lake, damaliger Berater für nationale Sicherheit unter Clinton, seine neue Theorie unter dem Namen ‘Anchor States’ veröffentlicht. Er teilte ebenso den afrikanischen Kontinent in vier Basen ein: wobei er vier ‘Anker-Staaten’ definierte. Eins: Südafrika, ‘verantwortlich’ für das südliche Afrika; zwei: Äthiopien, ‘verantwortlich’ für das Horn von Afrika; drei: Ägypten für Nordafrika und vier: Nigeria für das westliche Afrika.
Sehr bald intervenierte Nigeria in Sierra Leone und Liberia, und Äthiopien akzeptierte ebenfalls seine Rolle und wurde die Basis für westliche Aggressionen in der Region.”

Eritrea hat sich nie verkauft. Es akzeptierte nicht das Spiel der Imperialisten in der Region. Es stand deutlich im Weg der westlichen Beherrschung der Region, wegen seiner Prinzipien von nationaler Unabhängigkeit, Nicht-Einmischung, keine Militärbasen am Horn von Afrika und seinem Wunsch, ein neues Horn von Afrika zu errichten … All dies wurde von den großen Mächten als ‘negativ’ angesehen, laut Dr. Hassan. Deshalb wurde Eritrea als Paria-Staat bezeichnet.

* * *

Wie brutal, wie beständig konnte die Strafe sein – als Vergeltung für das Erreichen seiner Unabhängigkeit und für seine Sorge um das Volk, für soziale Gerechtigkeit?

Die Embargos gegen Kuba sind ein sehr gutes Beispiel, wie weit das Imperium bereit ist zu gehen. Oder ‘die Ökonomie zum Schreien bringen’ unter der sozialistischen Regierung von Salvador Allende in Chile, der offenbar einen sehr ‘schlechten Einfluss’ – laut Kissinger und den Unternehmens-Bossen – auf ganz Lateinamerika und sogar bis hinüber auf die Mittelmeerländer hatte. Oder vielleicht direkte militärische Angriffe, wie jene, die gegen Indonesien unter der Herrschaft des auf Unabhängigkeit bedachten Sukarno durchgeführt wurden.

Sowohl Indonesien (1965) als auch Chile (1973) wurden in Blut gebadet, durch westlich orchestrierte Coups. Chile hat sich jüngst erholt, aber Indonesien schaffte es nicht. Kuba hielt stand, zu einem unerhörten Preis und mit unvergleichlicher Entschlossenheit und Mut.

Und so hat es Eritrea auch gemacht – aufrecht und gegen ständige Subversionen, Angriffe, Propaganda, Embargos und Provokationen kämpfend.

Daher wird es oft das ‘Afrikanische Kuba’ genannt. Oder vielleicht sollte man es mit Vietnam vergleichen oder mit beiden. Aber um genau zu sein, so hat Eritrea sein eigenes Modell des Widerstandes entwickelt. Sein Mut, sein Kampf gehört ihm. Es ist ein völlig einzigartiger Ort und sein Volk ist stolz, anders zu sein.

Aber kann Eritrea überleben, während viel größere und reichere Länder wie Libyen, Irak und Syrien eins nach dem anderen fallen, einfach, weil das Imperium beschlossen hat, dass sie zu viel ihrem eigenen Volk geben und zu wenig an die Multis?

* * *

“Wir wollen nicht herumgestoßen werden”, wird mir wieder und wieder gesagt, wann immer ich frage, ob Eritrea ein sozialistisches Land ist.

“Schau dir Amílcar Cabral in Guinea-Bissau an”, sagte mir Elias Amare, einer der besten Schriftsteller und Denker Eritreas, der auch eine wichtige Person  im ‘Peace Building Center for the Horn of Africa’ (PCHA) ist. “Cabral sagte immer: ‘Beurteilt uns nach dem, was wir vor Ort tun’. Dasselbe kann von Eritrea gesagt werden.”

Die meisten Führer Eritreas, die meisten Denker sind entweder Marxisten oder zumindest sind ihre Herzen sehr nahe den sozialistischen Idealen. Aber es wird wenig über Sozialismus gesprochen hier und es gibt fast keine roten Fahnen. Die eritreische Fahne steht im Zentrum von allem, was geschieht, und Unabhängigkeit, Autarkie, soziale Gerechtigkeit und Einheit können als grundlegenden Säulen der nationalen Ideologie bezeichnet werden.

Laut Elias Amare:

“Eritrea hat Erfolge, wesentliche Errungenschaften erzielt darin, was von der UNO als ‘die Jahrtausend Entwicklungs – Ziele’ bezeichnet wird, insbesondere in der Sicherstellung von Grunderziehung für alle, kostenlos; Sicherstellung der Frauenemanzipation und Gleichheit der Frauen in allen Bereichen. Im Gesundheitswesen hat es eine dramatische Reduzierung der Kindessterblichkeit  und auch der Muttersterblichkeit erreicht. In dieser Hinsicht wird Eritrea als exemplarisch in Afrika angesehen; wenig andere Länder sind so weit gekommen. Trotz aller Hindernisse, denen das Land gegenübersteht, ist das Bild positiv.

Eritrea fährt auf dem Weg nationaler Unabhängigkeit fort. Es hat eine progressive Ansicht vom Aufbau nationaler Einheit. Eritrea ist eine multi-ethnische, multi-religiöse Gesellschaft. Es hat 9 ethnische Gruppen und zwei große Religionen: Christentum und Islam. Zwei Religionen ko-existieren harmonisch und dies ist hauptsächlich der toleranten Kultur zu verdanken, die von der Gesellschaft aufgebaut wurde. Es gibt keinen Konflikt oder Animosität zwischen den ethnischen oder religiösen Gruppen. Die Regierung und das Volk sind darauf erpicht, die nationale Einheit zu bewahren.”

Dies steht in starkem Widerspruch zum Rest von Afrika. Ethnische und religiöse Konflikte zerreißen den Sudan, Kenya, Kongo, Uganda, Ruanda, Burundi und viele andre Länder. Dahinter steckt of der alte Kolonialismus und neo-Kolonialismus.

Was Eritrea erzielt hat, ist keine geringe Errungenschaft, sondern ein wesentlicher Durchbruch.

Weshalb dann, frage ich Elias, ist der Westen so aggresiv gegen den eritreischen Weg? Er antwortet:

“Ich verweise auf Noam Chomskys Ansicht darüber: Wann immer ein kleines Land versucht, einen unabhängigen nationalen Weg zu gehen und glaubwürdige Entwicklungsarbeit leistet, dann gefällt das den westlichen Ländern nicht. Sie wollen ‘Marionetten-Staaten’. Sie wollen Staaten, die sich den globalen, kapitalistischen Interessen unterwerfen … All dies ist Tabu in den Augen der westlichen imperialistischen Länder. Sie wollen neo-koloniale Regime, die den Diktaten der Weltbank, des IWF, WTO usw. gehorchen.”

* * *

Der Hafen von Massawa liegt immer noch in Ruinen. Äthiopien hat diese historische Stadt dem Erdboden gleich gemacht im letzten Stadium des eritreischen Krieges um Unabhängigkeit.

Seither geht der Wiederaufbau voran, langsam aber sicher.  Und der Hafen funktioniert gut; er ist modern und effizient. Frachtschiffe fahren in alle Ecken der Welt, während Passagierfähren das Festland mit den Dahlak-Inseln verbinden.

Doch in der Stadt selbst ist der Horror des Krieges noch bei jedem Schritt sichtbar. Viele historische Gebäude sehen gespenstisch aus, nur noch Gerippe. Am Eingang des Hafens steht ein massiver Sockel und ich fragte, welche Statue dort einmal stand in den alten Zeiten. “Haile Selassie”, wird mir gesagt.

Wir halten vor einem alten Kaffeehaus, das für seine langwierigen Kaffee-Zeremonien bekannt ist. Das Leben kehrt langsam zurück zur Normalität. Die Leute trinken und reden.

Zwei Frauen kochen vor ihrem Haus. Wir sprechen sie an. Ich möchte wissen, wie sich ihr Leben verbessert hat.

Frau Maaza, 55 Jahre, antwortet:

“Es ist unendlich viel besser als zur äthiopischen Zeit. Erwachsene werden erzogen … die Kinder auch und alles kostenlos. Es gibt medizinische Versorgung, wenn wir krank werden. Wir sind optimistisch, hoffnungsvoll für die Zukunft.”

Dann lädt sie uns zum Essen ein.

Massawa erwacht wieder einmal zum Leben. Es gibt ein neues College (College of Marine Sciences and Technology), einen neuen internationalen Flughafen und eine Freihandelszone. Hotels öffnen ihre Tore.

Auf dem Land sind überall noch Kriegsrelikte zu sehen, mit Monumenten, zerstörten Panzern und gepanzerten Fahrzeugen.

Was dieses Land durchgemacht hat, ist unglaublich. Die Tatsache, das es existiert, dass es überlebte, dass es gewonnen hat, es ihm gelang, voran zu kommen, ist an sich selbst schon ein Wunder. Oder genauer: Es ist der Beweis des Heroismus seines Volkes.

* * *

In Asmara habe ich ein Gespräch mit einem hohen ertreischen Diplomaten, Tesfamichael Gerahtu, ehemaliger Botschafter in England. Aber Herr Gerahtu ist nicht nur ein Repräsentant Eritreas im Ausland; er ist einer der nationalen Helden, der viele Jahre für die Unabhängigkeit seines Landes kämpfte, allen Widrigkeiten zum Trotz. Und er trägt dazu bei bis zum heutigen Tag, das Land aufzubauen:

“Eritrea ist friedlich und stabil, wegen des ‘integrierten Entwicklungs-Musters’ der Regierung – gleiche Gelegenheiten für alle, unter besonderer Berücksichtigung der Landgegenden und den Gegenden, die zuvor besonders vernachlässigt waren. Wir verbessern die allgemeine und insgesamt die Qualität des Lebens … wir arbeiten an einer kulturellen Umgestaltung, die zur Schaffung eine ‘Wissens-Gesellschaft’ führen soll, wo jede Person ein Teilhaber am Entwicklungsprozess ist. Wir versuchen, Kooperation herzustellen, die auf Dialog, Respekt und Teilhaberschaft an Entwicklungsprogrammen und -prozessen beruht.”

Ich frage, wie die USA das Land – diesen afrikanischen Rebellen – behandelt haben.

“Das US-Verhaltensmuster gegenüber Eritrea  ist in all den Jahren voller Konspirationen gewesen.”

Er zitierte den ehemaligen US-Botschafter bei der UNO (später US-Außenminister) John Foster Dulles. “Vom Standpunkt der Justiz müssten die Meinungen des eritreischen Volkes berücksichtigt werden. Nichtsdestoweniger machen die strategischen Interessen der USA im Roten Meer Bassin und die Sicherheits-Erwägungen und der Weltfrieden es notwendig, dass das Land mit unserem Verbündeten Äthiopien verbunden werden muss.”

Ich erwähnte, dass die USA fortfährt, verschiedene Vorwände und Mechanismen zu benutzen, um Eritrea zu destabilisieren, worauf der Botschafter leidenschaftlich anwortete:

“Sie haben aktiv eine ökonomische Blockade befürwortet   und als das scheiterte, benutzten die USA Äthiopien, um 1998 den Krieg zu beginnen … als das danebenging, versuchten sie es mit politischem Widerspruch im Land und versuchten, Spaltung entlang ethnischer Linien zu erzeugen … als das scheiterte, benutzten sie die Religion – die Zeugen Jehovas … als das auch nicht ging, begannen sie die Jugend aus dem Land zu locken, gaben sogar Visen illegal an Leute ohne Pässe … was dann umgedreht wurde und man behauptete, dass die Regierung “human trafficking” (Menschenhandel) beginge … als das auch nicht wirkte, hetzten sie eifrig benachbarte Länder auf, um Streit mit Eritrea zu beginnen und ermutigten sie, Eritrea vermittels IGAD [Entwicklungsgemeinschaft ostafrikanischer Länder. D. Ü.] einzukreisen …  Sie benutzten ihre ‘Marionetten’-Staaten, um ihre eigene Strategie für die Region zu befördern … und als auch das scheiterte, benutzten sie den schandbaren ‘Terroristen-Stempel”, um illegale und ungerechte Sanktionen zu fabrizieren … Und am Ende, als das danebenging, benutzten sie und tun es noch, die ‘Menschenrechte’ und die ‘Demokratie’ als Schlachtruf für eine Intervention …”

* * *

“Schau, was wir tun und sag uns, ob wir ein sozialistisches Land sind oder nicht”, wird mir immer wieder von vielen gesagt.

Je mehr ich sehe, desto mehr bin ich überzeugt, dass Eritreas Plan, sein Prozess, seine Revolution extrem nahe dem stehen, wofür in Kuba, Venezuela oder Ecuador gekämpft wurde.

Aber hier gibt es großen Stolz und auch eine große Bescheidenheit. Der eritreische Prozess ist scheu, nicht marktschreierisch. Als Ergebnis weiß die Welt sehr wenig über dieses bemerkenswerte Land.

* * *

Dr. Taisier Ali ist ein Sudanese, der seit 15 Jahren im Land lebt. Er ist der Direktor der PCHA. Wir setzen uns in seinem Büro und versuchen zu analysieren, warum das eritreische Modell im Ausland so falsch interpretiert wird oder warum es in den westlichen Massenmedien ignoriert wird.
“Wenn du über Eritrea sprichst zu der internationalen Gemeinschaft und der Welt draußen, glaube ich, dass es eins der am meisten missverstandenen Länder auf dem ganzen Globus ist … Nachdem ich hierher kam, merkte ich bald, dass sie einen Sinn für das Ziel haben, ein ‘nationales Projekt’, das in dem 30 Jahre langen Kampf  konzipiert und entwickelt wurde. Wir müssen es nicht akzeptieren, aber sie sind zumindest entschlossen, ihr Land vom Punkt A zum Punkt B zu bringen. Sie sehen sich vielen Herausforderungen gegenüber, aber sie haben immer den Kurs eingehalten. Der Rest Afrikas ist ähnlich wie mein Land – der Sudan – kein Sinn für ein Ziel.”

“Ein verwirrender Faktor im Sudan und in Afrika im allgemeinen ist die Korruption. In Eritrea gibt es nichts dergleichen. Ich musste immer denken, dass wenn Eritrea sich auf seine Entwicklung konzentrieren kann; eine Entwicklung von Grund auf, ausgehend von den wahren Bedürfnissen seines Volkes, warum können wir es nicht, der Rest von uns auch tun?”

Ich fragte: “Ist es das nationale Projekt und das ‘Ziel’, was den Westen am meisten bekümmert und verängstigt? Die Tatsache, dass Eritrea positiv den Rest der Region beeinflussen könnte?”

“Die internationale Gemeinschaft, der Imperialismus, neo-Kolonialismus – sie können nicht irgendeine Gesellschaft durchdringen, es sei denn, sie ist gespalten, schwach und unwissend, welche Richtung sie einschlagen soll; wenn sie kein nationales Projekt hat. Das nationale Projekt setzt alle natürlichen Ressourcen ein, rüttelt die nationalen Akteure wach, das menschliche Kapital, um ein Niveau von Entwicklung zu erreichen, das den Standard des Lebens für das Volk zu erhöht.”

“Wie in Kuba?”

“Kuba ist ein sehr gutes Beispiel, ja! Ich glaube auch, dass  einer der Gründe für das Missverständnis von Eritrea mit dem Streben nach Autarkie der Partei und der gewöhnlichen Bürger zu tun hat. Das sieht man sonst fast nirgends auf der Welt.”

Ali sagt, dass viele andere Länder über Selbstversorgung geredet haben, wie Tansania, aber das war meistens nur Rhetorik. Eritrea setzte es um. Und wenn er mit den Genossen vor Ort spricht, dann wird ihnen klar, dass mit dieser Herangehensweise die Reise länger dauern wird, aber zu den Bedingungen Eritreas vonstatten gehen wird.

Und das ist definitiv etwas, das der Westen nicht wünscht.

* * *

“Eritrea ist kein neo-kolonialer Staat. Eritrea ist ein unabhängiger Staat. Eritrea hat keine Militärbasen, keine ausländischen Streitkräfte im Land. Eritrea hat eine Vision und nicht nur für Eritrea, sondern für die Region. Es fördert das Verlassen auf die eigenen Kräfte und die regionale Integration. Es baut auch auf dem Ideal auf: ‘Lasst uns unsere eigenen Ressourcen nutzen und lasst uns unsere Unabhängigkeit bauen. Es bedeutet, das Leben des eritreischen Volkes zu verbessern, besonders auf dem Lande. Dies Herangehen wurde im Westen, wie Chomsky sagte, als ‘ein verfaulter Apfel’ angesehen.”

Und da kommt Dr. Hassan nochmals.

Auch ihn frage ich: Ist dies die wichtigste Sache, vor der der Westen Angst hat? Ein Domino-Effekt: der Einfluss, den Eritrea auf den Rest Afrikas haben könnte?

“Natürlich”, antwortet er. “Afrika hat etwa 50 % aller Naturressourcen der Welt … Dann musst du noch dies bedenken: die Führung dieses Landes stiehlt nicht. Sie lebt ein normales Leben, das der normalen Menschen. Keine Führung in irgendeinem Land Afrikas lebt wie unsere hier. Geh eine Tür weiter – der Premierminister von Äthiopien, der gerade gestorben ist – hat seiner Familie 8 Mrd. Dollar hinterlassen.”
[Ein sehr wichtiger Punkt: Eritrea ist der Spiegel, in den die anderen Führer nicht schauen können, ohne sich selbst anzuspucken. Auch deswegen verdammen sie das Land. D. Ü.]

Ich begreife: das Fehlen der Korruption könnte auch als ‘sehr gefährlich’ angesehen werde. John Perkins erklärte mir vor langer Zeit, dass Korruption das effektivste Instrument ist, das vom Westen zur Kontrolle der Welt benutzt wird. Sie gibt den Eliten Macht und sie macht verschuldete und gespaltene Länder wehrlos.
“Eritrea hat niemanden angegriffen. Aber seine Ansichten gelten als gefährlich. Und wie du gesagt hast, wird Eritrea als ein Virus angesehen, der viel größere Länder anstecken könnte,” schließt Dr. Hassan.

Ein großer eritreischer Intellektueller, Elias Amare, fügt hinzu im selben Sinne:

“Eritrea hat darauf bestanden, dass seine Unabhängigkeit eine wirkliche Unabhängigkeit sein soll. Es besteht auf Selbstversorgung.” Das bedeutet nicht, dass Eritrea direkte ausländische Investitionen etwa zurückweist. Nein. Aber wenn direkte Investitionen, dann zu gleichen Bedingungen Zum Beispiel: Eritrea hat riesige Naturressourcen. Gold, Kupfer, Zink, um nur einige zu nennen. Aber es will nicht, dass sich wiederholt, was in der DR Kongo passierte oder in Sambia. Es will eine gleichwertige Partnerschaft. Viele westliche Länder sehen das nicht als günstig an. Und das ist der Hauptgrund für die Feindseligkeit gegenüber Eritrea.”

Aber, Elias, der Westen benutzt doch auch dauernd die Anklage, dass Eritrea terroristische Bewegungen in der ganzen Region unterstützt.

Elias antwortet entschieden:

“Das ist völlig grundlos und falsch. Erstens, weil schon auf Grund der Art, wie Eritrea seine Unabhängigkeit gewann, es grundsätzlich gegen jeden religiösen Extremismus ist. Es ist außerdem jahrelang von islamistischen Extremistengruppen angegriffen worden. Eritrea ist ein säkularer Staat: Politik wird nicht mit Religion vermischt. Es ist von vielen forschenden Journalisten bewiesen worden, dass es seitens Asmara keine Unterstützung des Terrorismus gibt, keine Hilfe für islamische Extremisten oder für christliche Extermisten.

Große Mächte wollen nicht, dass sich das eritreische Beispiel in Afrika wiederholt. Ich sage es nochmals, Afrika hat riesige Naturressourcen. Großmächte versuchen nun, sich diese Ressourcen zu greifen. Was wird geschehen, wenn andere Regierungen in Afrika versuchen sollten, Eritreas Beispiel zu folgen? Das wäre definitiv nicht zum Wohle der Großmächte.”

* * *

Ich sehe in den Tagen, die ich in Eritrea verbringe, Dämme und Bewässerungssysteme, Dörfer, die am Arbeiten und Aufbau strategischer Nahrungsreserven sind. Ich sehe Schulen und Gesundheitsposten, neue Straßen.

Ich halte an und rede mit mehreren Mädchen, die auf der neuen Domhina Straße laufenn, ein paar hundert Kilometer von Asmara entfernt. Sie gehen alle in die 5. und 6. Klasse; sie sind fröhlich, lachend, optimistisch:

“In unserem Dorf haben wir schon eine Grundschule, und jetzt gehen wir in die höhere Schule in einem größeren Dorf. Wir sind gut in der Schule; wir lieben Englisch und Mathematik.”

Die Mädchen wollen Lehrer und Arzt werden, aber eins will unbedingt Ingenieur werden, um Brücken, Straßen und Stromleitungen für ihr Land zu bauen.

Eritrea ist noch sehr arm, aber es ist sauber und ordentlich. Die Verbrechensrate ist extrem gering. Ich sprach mit einem laotischen Augenärztin, Dr. Soukhanthamaly Phonekaseumsouk, dir seit vielen Jahren Altersstar operiert im tiefen Hinterland von Eritrea, wo Batterien mit Sonnenenergie geladen werden für ihre Ausrüstung. Eritrea liegt bei der pro-Kopf-Nutzung von Sonnenenergie an 2. Stelle in der Welt. Die Ärztin erklärt, dass sie sich niemals als Alleinstehende gefährdet sah, weder auf dem Land noch in der Stadt; sie wurde nie belästigt.

Der Berater des Gesundheitsministers Dr. Ghebrehiwet Mismay nahm mich zum Besuch der Krankenhäuser in Asmara mit. Die sauberen Einrichtungen standen in schockierendem Widerspruch zu den monströsen Hospitälern, die ich in mehreren turbo-kapitalistischen Ländern wie Kenya und Uganda gesehen hatte.

In Eritrea ist die Gesundheitsversorgung einschließlich Medikamente praktisch kostenlos. Die Krankenstationen sind sauber; die für Kinder sind voller Stofftiere. Dem Land ist es gelungen, die Kindessterblichkeit dramatisch zu senken durch Impfprogramme und ständige Verbesserung der medizinischen Versorgung.

China hat gerade mehrere Spezial-Blocks des Krankenhauses in Asmara fertiggestellt, wie etwa einen für Krebsbehandlung und einen für Herzchirurgie. Mehrere kubanische Ärzte lehren dort und behandeln Patienten.

Mehrere Wohnungsbauprojekte laufen in verschiedenen Teilen der Hauptstadt, aber auch in Massawa und sonstwo.

Am Tag vor meiner Abfahrt traf ich zwei Erziehungs-Experten der Regierung, Herrn Tquabo Aimut und Frau Mehret Iyob, die mir sehr klar erklärten, wie ernst hier die Alphabetisierung Erwachsener genommen wird.

Eritrea ist jetzt eins der wenigen afrikanischen Länder, die viele der Millennium Entwicklungsziele erreichen werden. Bei der Unabhängigkeit lag die Lebenserwartung bei 49 Jahren und beim letzten Zensus bei 63 Jahren (sehr hoch nach afrikanischem Standard). 1991 lag die Erwachsenen- Alphabetisierung bei 20 – 30 % und bei Frauen bei 10%. 2008 war sie auf 65 % und 2010 auf 74% gestiegen und das realistische Ziel für 2015 wird bei 80% liegen.

Wir sprechen über post- und funktionelle Alphabetisierung Programme, aber vor allem, wie wirklich demokratisch das System ist. Nicht ‘demokratisch’ im westlichen Sinne, sondern demokratisch im Sinne von Teilnahme des Volkes bei der Beschlussfassung; der Entwickung von Schulbüchern und der Blockierung von Projekten, die den Gemeinden keinen Vorteil bieten.

Beide Ministerien – das für Gesundheit und das für Erziehung – stimmen überein, dass Eritrea, obwohl es wiederholt von mehreren UN-Behörden gelobt wird, wie der UNDP und der UNESCO, nur sehr selten in der West-Presse Erwähnung findet.

* * *

In all diesen Tagen ist es nicht immer ganz einfach gewesen. Eines Abends halte ich eine Diskussion am Runden Tisch mit jungen Intellektuellen ab. Wir schreien, wir argumentieren über Sozialismus, den Kampf gegen den Imperialismus, ob Eritrea sich mehr engagieren sollte, ob es sich näher an sozialistische Länder anlehnen sollte oder nicht.

Ich filme, photografiere und nehme auf.

Ich werde Herrn Zemhret Yohannes vorgestellt, Direktor des Forschungs- und Dokumentations-Zentrums der PFDJ (Volksfront für Demokratie und Gerechtigkeit) und wir führen eine lange Diskussion über die turbulente eritreische Geschichte und über das Recht des Landes, das Leben seines Volkes zu verbessern. Wir sprechen bis tief in die Nacht, bis alle Tapes und meine Speicherkarten voll sind.

In der letzten Nacht meines Aufenthaltes spreche ich in einer Halle voller Menschen. Ich spreche zu den einheimischen Intellektuellen und Jugendlichen. Und ein paar Stunden zuvor wurde ich vom ERI-TV interviewt.
Alles ist total inter-aktiv; es ist alles ein großer “Prozess”; nichts ist vorbereitet, alles ist spontan.

* * *

Eritrea liegt unter Beschuss; es steht eindeutig auf der Abschussliste des Westens, weil es dem Volk dient und weil es sich weigert, dem Imperium und der Unternehmer-Welt zu dienen.

Der Westen benutzt seine giftige Propaganda aufs Äußerste, um das Land mit Dreck zu bewerfen. Er fördert auch systematisch “die Opposition”, finanziert und produziert sie, wie er es überall in der Welt tut.

In Abständen werden von der BBC und anderen Quellen westlicher Propaganda riesige Kampagnen gestartet, die direkt gegen Asmara gerichtet sind.

Zum Beispiel auf dem Höhepunkt des “Staatsstreichs” der nie stattfand (Januar 2012) diente ‘African Studies’ als todesverachtende Kraft, um den Patrioten in der ganzen Welt zu helfen, das Sperrfeuer an Desinformation gegen Asmara und die Regierung von Eritrea aufzuhalten, das von sogenannten “Experten” erzeugt wurde. [Ich möchte hier auf den bahnbrechenden Dokumentarfilm verweisen, der hier liegt und Lügen des Imperiums, die hier auf Wikileaks zu finden sind. Auch über diesen sogenannten Coup liegt ein Artikel bei mir auf. D. Ü.]

Das war damals, als die westlichen Nachrichten und Al-Dschasira  über die “Rebellion” in der Hauptstadt berichteten. Mein örtlicher Kameramann Azmera fasst das Ereignis zusammen:

“Als der ‘Coup’ stattfand, verließ ich gerade die Residenz des  Präsidenten, nachdem ich dort gearbeitet hatte. Ich ging hinaus, aß zu Mittag … Dann wurde ich um 16.00 angerufen und mir wurde gesagt: ‘Al-Dschasira berichtet, dass es einen ‘Coup’ in Asmara gab!’ Ich ignorierte es und ging nachhause.”

* * *

Nach meiner intensiven Arbeit in Eritrea bezeuge ich, dass das Land sozialistisch ist!
Es ist sozialistisch, wenn die Definitionen Lateinamerikas angewandt werden.
Gleichzeitig ist es sozialistisch auf seine Weise. Es wird nie Befehle von irgendjemanden entgegennehmen, weder vom Westen, aber auch nicht von freundlichen Ländern aus Lateinamerika, Südafrika, China oder Russland.

Eritrea gehört seinem Volk.
Ich habe in 150 Ländern der Welt gearbeitet und habe nie ein Land wie dieses gesehen. Meine ersten drei Tage waren verwirrend. Ich versuchte, Eritrea irgendwie in eine Schachtel einzuordnen. Später gab ich einfach auf und lächelte … Und ich genoss die Reise, sozusagen.

Welch eine Schönheit es ist! Und welche Kraft, Mut und Widerstandsfähigkeit es ausstrahlt!
Als mein Flugzeug nach Kairo um 4 Uhr morgens abhebt, summte ich froh ein Lied. Ich ließ ein Land zurück, das ich wirklich bewundern konnte.
In meinem Herzen fühlte ich mich viel reicher als vor meiner Ankunft.

Wenn dies für den westlichen Kapitalismus und Imperialismus  ein Virus ist – ein politischer und ökonomischer, sozialer Ebola – Virus – dann bin ich bereit, mich glücklich immer wieder anstecken zu lassen!

Informationen über André Vltchek gibt es reichlich im Netz.

Quelle – källa – source

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Quelle:http://www.vineyardsaker.de/globaler-widerstand/eritrea-afrikanischer-ideologischer-ebola-fuer-imperialisten/#more-1812

Gruß an Einar- schöne Weihnächte

TA KI