Irrtümer sind nur notwendige Lernprozesse!


Zum ersten Mal schreibe ich einen Text für meinen eben installierten Blog. Ich habe noch nie auf Knopfdruck etwas geschrieben, in sofern ist das eine neue Erfahrung.

Diesen Blog werden vermutlich andere Menschen lesen, als alle, die seit ca. 2004/2005 in meinem Verteiler sind und regelmäßig Rundbriefe von mir erhielten. Diese neuen Leser begrüße ich heute ganz herzlich und alle andere dazu.

Ich möchte ganz Bescheiden mit dem Thema anfangen, das mich seit über 40 Jahre begleitet. Es geht ganz einfach um die „Ernährung“ unserer Zellen, die nicht nur zu unserer Gesundheit beiträgt, sondern vor allem dazu beitragen soll, unsere Schwingung zu erhöhen. (Je industrieller unsere Nahrung, je mehr Zucker, Medikamente usw. desto tiefer sinkt unsere Schwingung.

Das Thema „Gesundheit“ begegnete mir zum ersten Mal 1977 in der Toskana. Ich sah zu, wie eine fast neunzigjährige Frau voller Energie den Berg auf und herunter rannte. Ich war damals 33 Jahre jung, aber ich konnte ihr kaum folgen. Diese alte Dame war fitter als ich.

Bald erfuhr ich, dass sie sich ganz anders ernährte als die Masse. Von da an wurde wach. So fit, so strahlend aussehend, so klar im Kopf wollte auch ich werden und auch lange bleiben. Dafür war ich bereit, meine Lebensgewohnheiten grundsätzlich umzustellen und das bedeutete vor allem meine Ernährung. Da fing für mich ein neuer Lebensabschnitt an.

Vegetarierin/Veganin. Ich lebte 15 Jahre ganz ohne Fleisch und davon 2 Jahre ohne tierische Produkte. Heute hat mich das Leben praktisch gezwungen, Dinge noch einmal anders zu betrachten. Darüber später.

Seit ein paar Jahren vermeide ich bewusst Worte wie „Vegetarisch“ oder „Vegan“. Diese Begriffe tragen die Tendenz in sich, Menschen in zwei Kategorien zu spalten, nämlich in die „Besseren“ und „weniger Besseren“. Spaltung führt automatisch zu Konflikte d. h. zu dem Gegenteil, von dem, was ein Vegan ursprünglich anstrebte, nämlich den Frieden. Nur die Zielgruppe wurde ausgetauscht. Manchen Tiere geht es besser, während ein Teil der Veganer sich mit Vegetariern oder Alles-Esser bekriegen. Wenn man sich das Thema näher anschaut, geht es oft um Rechthaberei und um Steigerung der persönlichen Macht, das, sicherlich unbeabsichtigt, vermittelt: „Ich bin besser als Du!“ Ist das nicht die Basis, die zu Weltkriegen führen? Daher ist ein erneutes Umdenken notwendig.

Seit damals habe verschiedene Ernährungsformen ausprobiert.            1981 machte ich die Ausbildung zur Gesundheitsberaterin in der Lahnsteiner Klinik, bei Dr. med. Bruker. Dort lernten wir nicht nur sich vollwertig zu ernähren. Dieses Wissen machte mich offen für alle Themen des Lebens.                        Die Vollwerternährung habe ich längst ganz hinter mir gelassen. Sie war kein Irrtum, nur eine notwendige Lebens-Erfahrung, wie alles, was wir als Irrtümer bezeichnen.

Momentan bin ich damit beschäftigt ein neues Buch zu schreiben. Darin erzähle ich meine viele Abenteuer und biete den Lesern verschiedene Sichtweise an. Wichtig ist für mich Folgendes zu verinnerlichen: „Irrtümer sind notwendige Lernprozesse!“ Es ist besser viele Irrtümer (Erfahrungen) zu sammeln, als auf sein Recht zu pochen und stehen zu bleiben!

Alle meine Erfahrungen, egal welcher Art, waren, im wahrsten Sinne des Wortes, ein echtes Abenteuer. Und wie es sich zu einem Abenteuer gehört, gab es Momente des Glücks und Momente, der Verzweiflung. Genau das fördert die innere Reife. Wichtig ist dabei, seine innere Stimme zu folgen.

In der Schule haben wir, Weißgott, was alles gelernt, doch das Wichtigste: Auf natürliche Weise, körperlich und psychisch gesund zu bleiben und seiner inneren Stimme zu folgen, dieses verlorene Wissen müssen wir uns heute, nach und nach, zurück holen. Das ist ein wichtiger Anteil, denn die Wahrheit erhöht unsere Schwingung und eine erhöhte Schwingung ist der Hauptfaktor, um in unserem heutigen verwirrten System – trotz alldem –  sich glücklich zu fühlen.

Quelle

 

Jamila Peiter

Gesundheits- und Lebensberatung, (Coach),
Seminarleiterin, Yogalehrerin und Autorin.

 

Ich bin Jahrgang 44 und habe mich zum ersten Mal im Jahre 1977 bewusst mit dem Thema „Gesundheit“ auseinandergesetzt. Von da an kam alles ins Rollen.

1980/81 Ausbildung zur Gesundheitsberaterin/GGB. Danach folgten unzählige Kurse im In- und Ausland. Als Seminarleiterin und Autorin war ich in den 80er und 90er Jahren in ganz Deutschland und auch in Österreich und der Schweiz tätig.

1998/99 machte mir meine Seele ein wertvolles Geschenk in Form einer schweren Erkrankung. Diese bewältigte ich jedoch ohne schulmedizinische Hilfe. Von da an kippte mein Leben – wieder einmal – vollkommen um. Ich fing an das Leben und das menschliche Verhalten in der Tiefe zu studieren und ging zunehmend verschiedenen Fragen nach, u. a. solche wie:

  • Warum braucht der Mensch immer mehr Macht?
  • Wo kommt das her, dass wir oft versuchen, Andere für unsere Pannen verantwortlich zu machen?
  • Warum lassen wir es zu, in einer Welt zu leben, in der die Einen auf Kosten der Anderen leben?
  • Warum unterstützen wir mit unseren Kassenbeiträgen ein Gesundheitssystem, mit welchem wir nicht einverstanden sind, da es uns krank und arm macht?
  • In welche illusorische Welt haben wir uns verstrickt?
  • Wo kommen wir wirklich her, wohin steuern wir und was ist unsere wahre Natur?

Kurz: Wie kommen wir – im Hier und Jetzt – konkret aus diesem Teufelskreis heraus?

„Wahrheit ist ein kosten- loser Luxus, den sich heute kaum einer traut zu gönnen.“

Im Laufe der Jahre kam ich zu dem Schluss: „Wir leben in einer Illusion. Nichts von dem, was uns von Kindheit an erzählt wird, stimmt nur annähernd. Jedoch hat alles seinen Sinn. Die einen spielen die Rolle der Machthaber, die anderen, die dazu passende Opfer-Rolle, denn es gibt keine Täter ohne freiwillige, wenn auch unbewusste, Opfer. Gelegentlich tauschen wir unsere Rolle aus.“
Es liegt an uns aufzuwachen und zu erkennen, in welcher Welt wir leben und dass wir infolgedessen unser Bewusstsein weiter entwickeln. Die Machthaber sind unsere wahren Freunde, praktisch unsere Retter, SIE sind es, die uns dazu motivieren, uns zu verändern. So gesehen ist das Leben voller Geschenke! Den Zusammenhang „Leid = Geschenk“ so weit zu erkennen und danach zu leben, dürfte eine der wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben sein und auch die Motivation dazu, nach unserem wahren Ursprung zu forschen. Erst dann hat das Leben einen Sinn und macht dementsprechend viel Freude.

Quelle

Gruß an Jamila, Sie sprechen mir aus der Seele- danke dafür

TA KI

 

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