Merkels Realsozialismus: „Heute werden Kinder zum Schleimen, Petzen und Mobben motiviert“ (FAZ)


Merkels klammheimliche politische Agenda aufgedeckt, bloßgestellt, entlarvt. Dieses geschah soeben ausgerechnet im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Deren Redakteur Dietmar Dath schreibt leider im elaborierten Kryptodeutsch des Hochintellektuellen, was einer massenhaften Verbreitung seiner interessanten Aussagen leider im Wege steht. Auch, dass nur das Intro von der FAZ freigeschaltet wurde, der Rest des Artikels einer Bezahlschranke unterliegt, dürfte der Verbreitung dieses außergewöhnlichen Inhalts kaum dienlich sein.

Von Hans S. Mundi

Doch – Gott sei Dank – gibt es inzwischen massenwirksame und unabhängige Foren wie JouWatch, die solche Perlen der Erkenntnis vor den Säuen retten und sie geschliffen dem virtuell umherschweifenden Plebs zugänglich machen. Die Grundgedanken des Dietmar Dath lohnt es allemal aufzugreifen und – ob mit oder ohne FAZ – fortzuspinnen und an etlichen Ecken und Enden künftig in die öffentlichen Diskussionen einzubringen. Achtung, hinsetzen, aufgepasst…!

Sarkastisch beendet Marx im März 1859 einen Text über den Bildungsstand der Besitzlosen in einer der fortgeschrittensten Industrienationen der Welt, indem er feststellt, dass einschlägige Artikel in den englischen Fabrikgesetzen zwar forderten, ‚dass die Kinder Bescheinigungen über den Schulbesuch bringen, aber nicht, dass sie etwas gelernt haben müssen‘. Inzwischen sind wir weiter. Lernen heißt jetzt unter anderem, ‚gemeinsam ins Gespräch kommen‘ über Fragen wie: ‚Wovor hast du Angst?‘ So jedenfalls wünscht sich’s ein aktuelles Pädagogiklehrbuch zur Vermittlung ‚emotionaler Kompetenz‘, das erklären will, ‚wie Kinder in der Gemeinschaft stark werden‘. Ein anderes schlägt Übungen vor, bei denen die Kleinen sich ‚mit ihrem Namen identifizieren‘ sollen, und ‚für ältere Kinder kann die Übung modifiziert werden. Sie schreiben auf dem Papierbogen die Buchstaben ihres Vornamens senkrecht untereinander. Zu jedem Buchstaben schreiben sie nun ein Wort auf, das sie in irgendeiner Weise beschreibt. Statt einem Wort können auch mal zwei oder drei Worte aufgeschrieben werden. Besonders schwierige Buchstaben im Namen wie x oder y werden einfach ausgelassen.’“

Wer diesen Artikel in voller Länge lesen möchte, der sei ausdrücklich dazu ermuntert, denn selten geht in diesen Tagen der Vorhang so weit auf und lässt einen derart tiefen Einblick in die ideologische Werkstatt  der derzeitigen Machthaber und politischen Strippenzieher zu (man kann das auch Einblick in eine Umerziehungsanstalt oder Merkels Menschenlabor nennen!). Dieser Artikel geht jedenfalls weit über das Entblößen akuter „Gutmenschen-Pädagogik“ hinaus: „Erziehungskritik als Sonderfall der Sozialkritik“ (FAZ).

Ohne Übertreibung: Würde man alle zentralen Aussagen des klugen Analytikers Dietmar Dath weiter fortschreiben, dabei den Verlauf der irsinnigen GroKo-Strampeleien und der radikalen Merkel-Ich-bin-das-Volk-Radikalpolitik genau auf die jeweiligen Punkte hin weiter überprüfen, ergäbe das ein dickes Buch. Ein Enthüllungs-Buch! Versuchen wir mal, in etwas weniger Zeilen, alle zentralen Aussagen von Dath abzuklopfen und anzusehen – es ist ein Einblick in totalitären Irrsinn! Es ist wirklich wahr: AN DER MACHT SIND (NICHT NUR IN DEUTSCHLAND) WAHNSINNIG GEWORDENE SEKTIERER…!

Der Anlass für Daths Artikel war durch die FAZ-Betrachtungen zu „200 Jahre Marx“ gegeben, Daths Bezugspunkt seiner Analyse gleich mehrerer ineinander verwobener Themenfelder trägt insofern auch den Zusatz „Was sagt Karl Marx?“ Daher kommt dann gleich der erste Hammer! Der Erfinder der sozialutopischen Lehre vom menschheitsbeglückenden „Kommunismus“, also der Grundlagen folgenschwerer politischer Ideologie, wird gleich zu Beginn und danach mehrfach GEGEN DIE HEUTIGEN LINKEN in Stellung gebracht. Wer sich diesen Betrachtungen stellt, der sollte sich unbedingt auf dem Hauptpfad bewegen und sich nicht im abseitigen Gebüsch verlaufen.

Es ist eher unwichtig, was man von Karl Marx hält, es ist vielmehr überaus relevant, dass sich ausgerechnet im völlig vereinnahmten Bildungssektor eine neue Gestaltungskraft entfaltet, bei der man sich fragen muss, ob sie überhaupt noch mit dem politischen Begriff „Links“ richtig benannt ist – die Frage stellt sich nämlich im weiteren Verlauf dieses Artikels: Unterliegen wir nicht alle einem dicken Trugschluß, verarscht man uns nicht nach Strich und Faden mit der konventionellen Verortung der politischen Gesäßgeografie um uns blind und blöd zu machen? Dienen die politischen Parteischablonen (sie stammen aus der Frühzeit der industriellen Revolution und sind inhaltlich sowieso längst fragwürdig!) etwa nur noch um den Mächtigen den Spielraum des machiavellistischen „Teile und herrsche“ zu erhalten…?! EIN KLARES JA! WIR LEBEN GEFANGEN IM RETROKÄFIG…

Dabei ist es ganz einfach: Dath stellt klar, dass Marx noch zwischen Bildung und Erziehung unterschied! Marx wollte dem einfachen Volk sämtliche Wege in die seinerzeit noch der feudalen Herrschaft gehörende Bildung und Ausbildung ermöglichen. Das war aber als Weg zur Befreiung der unteren Schichten gedacht, die für eine neue Herrschaftsschicht meist nur Masse und Herdenvieh war – Kinderarbeit und Sklaverei, Rechtlosigkeit und Ausbeutung in den Werkshallen und an den Maschinen war vielfach das Resultat.

Ausbruch aus dem Kapitalismus – auch in ein neues Bildungssystem, erstmals aber auch gleichzeitig ideologisch überfrachtet: In der DDR folgte man dem mit der von Marx ersonnenen „polytechnischen Ausbildung“, der Synchronisation von schulischer Bildung und Ausbildungseinblicken in die reale Berufswelt, was aber auch schon von linken Zwängen dominiert wurde und sich daher heftig widersprach. Links UND Frei geht eben am Ende doch nicht! Niemals! Die SPD setzte dagegen aber mit ihrer Bildungsreform in den 1970er Jahren, mit der Einführung des „zweiten Bildungsweges“, ihren wohl letzten sinnvollen (bildungs)politischen Akzent – danach sollte sie geistig in die tiefe Nacht stürzen, wie wir heute sehen, zurück in eine bizarre Einheitsfront neuer „Weltenretter“.

Man muss leider diesen Umweg der Erinnerungen gehen, vor allem wenn man das Thema an Karl Marx und traditionell linkem Gedankengut aufhängt, um mit Dath dann zu wirklich bahnbrechenden Erkenntnissen zu gelangen. Das, was sich heute „links“ oder „linker Mainstream“ nennt, hat mit Marx und der Befreiung der Menschen aus Unwissenheit und Unterdrückung nichts mehr zu tun. Marx wollte, dass der Mensch im Sinne umfassender Aufkärung so schlau, kundig, wissend und weise wird, dass es über ihm keine Macht mehr gäbe, die ihn mittels Verdummung gegen seine eigenen Interessen unten halten könnte. Die realsozialistischen Regime reduzierten dieses, das freie Individuum war den neuen Herrschern, einmal an die bonzokratische Macht gelangt, bereits auch schon wieder nur im Wege. Marx war gescheitert, aber die heutigen Linken wollen ihn auch gar nicht rehabilitieren – sie wollen etwas ganz anderes, die denkbar schlimmste Zerstörung des Individuums, den normierten und komplett gesteuerten NEUEN MENSCHEN ohne jeden eigenen Gedanken. Das ist nicht Links, das ist Sektenwahn pur!

„All unser Erfinden und unser ganze Fortschritt scheinen drauf hinauszulaufen, daß sie materielle Kräfte mit geistigem Leben ausstatten und das menschliche Leben zu einer materiellen Kraft verdummen. Dieser Antagonismus zwischen moderner Industrie und Wissenschaft auf der einen Seite und modernem Elend auf der anderen Seite, dieser Antagonismus zwischen den Produktivkräften und den gesellschaftlichen Beziehungen unserer Epoche ist eine handgreifliche, überwältigende und unbestreitbare Tatsache.“

Karl Marx

Nun wird es interessant: Bildungsorte zwecks Zurichtung des „Menschenmaterials“ für den Arbeitsmarkt sind längst als Rolle rückwärts erkennbar. Die Bewahrung davor hat die SPD längst aufgegeben um sich als Mitstreiter einer neuen Irrlehre überall bei den maßgeblichen Interessengruppen anzudienen. Das Ökonomische steht längst wieder im Vordergrund, in die Erziehungsziele bei unseren Kindern und Jugendlichen wirken folgenschwer diverse unterschiedliche Interessengruppen hinein: Die Wirtschaft, die Ideologen aus Regierung und Parteien, die Kirchen sowie zunehmend auch noch die umtriebigen Strippenzieher der islamischen Internationale, welcher man im Rot-Rot-Grünen Berlin nun den Einsatz der Imam-Gehirnwäscher an den Schulen anbietet. Ein multikultureller Irrsinn mit Vorsatz und System! Chaos, Wahnsinn, Schwachsinn.

Erkennbare Richtung: Kunst und Musik werden zunehmend aus dem Fächerkanon gestrichen, also genau jene Fächer, die man als enorm wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung der Jugendlichen längst auch wissenschaftlich erkannt hat. Sachsen wird demnächst wohl als erstes Bundesland den Musikunterricht komplett abschaffen, die Zielsetzung geht woanders hin. Dath diagnostiziert in diesem Zusammenhang: Wenn heute „gesellschaftliche Beziehungen“ sowie „Gefühslobbyismus“ gelehrt werden, – wobei man ihn hier ergänzen muss um schwammige „Nachhaltigkeit“, übertriebene „Geschlechtergerechtigkeit“ und „Gender Positionen“ nebst „Klimawandel“ – von der Kita über die Grundschule bis hin zu Lehre oder Hochschule, wenn es „Reifebescheinigungen“ statt leistungs- und wissenbezogener Zeugnisse gibt, dann können die Kids halt „keinen Strahlensatz anwenden, kein Krabbeltierchen bestimmen, keine Verbrennungsreaktion aufschreiben und weder deklinieren noch konjugieren.“ Eine vorprogrammierte Bildungskatastrophe naht.

Es wird fatal: Bildung orientiert sich „nach unten“. Was die meisten nicht können, was vielen zu anstrengend, dass wird im neuen System einfach fallen gelassen. „Besonders schwierige Buchstaben im Namen wie x oder y werden einfach ausgelassen. Denn was man nicht gleich oder leicht schafft, das spart man sich am besten, lernt so der kleine Xaver, der sich dann halt mit der Letternfolge ‚Aver‘ identifiziert, worüber sich die Banknachbarinnen „Slvia“ (biodeutsch) und „Ala“ (muslimisch, beide ohne das störende y !!!) bestimmt freuen.“ Was Dath hier aufs Korn nimmt und sich liest wie Realsatire ist REALITÄT. Es ist das gewollte System der Vermassung und geistigen Vermüllung, der staatlichen Konsenserziehung mit so hehren Vorzeichen wie „Multikulturelle Sozialisation“, „Inklusion“ und „Bildungsziele in der Einwanderungsgesellschaft“. Wobei hier plötzlich klar wird, dass sich darüber sämtliche Entscheidungen Merkels der vergangenen Jahre im Bildungssystem wie ein umgesetzter Plan abbilden.

Umweltschutz und Klimawandel tauchen heute in jedem Bildungsbericht und bei jeder Bildungskonferenz auf – ab Kita ist das staatliches Bildungsprogramm. Merkels katastrophale Energiewende wird so im Lehrplan zur allerbesten Lösung hochgejubelt, jedes Windrad sollen schon Kleinkinder anbeten. Das Leistungsprinzip wird dabei „nachhaltig“ zerstört, weil der kleinste gemeinsame Nenner das Tempo des Lernens bestimmt. Wenn in den Klassen nun junge Menschen mit Down Syndrom sitzen, Einwanderer aus aller Welt mit wenigen oder gar keinen deutschen Sprachkenntnissen, dann wird Schulunterricht zur Lautmalerei, zum fröhlichen oder aggressiven Beisammensein mit sozialpädagogischen Ritualspielchen, wird mehr beaufsichtigt und aufgepasst, wird Schule zur Aufbewahrung ohne Inhalt – die, die aber aus solchen „Anstalten“ später heraus kommen, sind leicht zu kontrollieren. Ihnen werden lediglich politisch korrekte Wegmarken ins Hirn gepflanzt, Begriffe für das Marschieren in Reih und Glied. Die Verdummung der Jugend durch Verstaatlichung der Erziehung kann sich aber in dieser geistlosen Form auch nicht mehr auf Marx berufen – es ist eine Art Gehirnwäsche und ZERSTÖRUNG DES ICH.

Im letzten Drittel des Beitrags von Dath verliert sich dieser dann leider wieder in seiner vermutlich ebenfalls linksliberalen Sozialisation. Er kann sich eine Erneuerung einer humanen und modernen „sozialen Marktwirtschaft“ ebenso wenig vorstellen, wie einen positiv gepolten Kapitalismus, der das Individuum neben dem Eigentum schützt und den freien Bürger im selbst bestimmten Leben säkularer Freiheiten als Ideal hat. Dath resigniert. Der Kapitalismus transformiere „soziale Beziehungen langsam in paradox-persönliche, nämlich in solche der Abhängigkeit vom Wohlwollen aller und konkret einfach zufällig Vorgesetzter.“ Dath sieht den Raubtierkapitalismus nun so bestimmend werden wie „Schutzgelderpresser“, weshalb gerade er Partner und treibende Kraft der gezielten Massenverblödung aller Schüler sei. Merkels Plan- und Staatswirtschaft, welche bewußt auf die Zerstörung des indivuelleren Mittelstandes zielt (mit großen Vernichtungserfolgen in den letzten Jahren!), erkennt Dath nicht.

Ob nun mit Kapitalismuskritik oder ohne, Daths Fazit stimmt jedenfalls. Denkbar übelste Kräfte haben sich verbunden, um die nachwachsenden Generationen auf den Schulbänken derart zu verdummen, dass sie kaum noch Widerstand gegen Manipulation und antihumane Herdenhaltung als staatlich gelenktes Menschenvieh leisten können bzw. werden. Unter den Tatbeteiligten dieses Komplotts gibt es widersprüchliche Ziele, vor allem die Muslime sind hier eher nur die raffinierten Trittbrettfahrer, welche am Ende das marode System kippen werden, um auf dessen Trümmern dann eine eigene und strenge islamische Theokratie zu errichten.

Daths Fazit erfolgt mit dem Zusatz der derzeit obligatorischen Distanzierung von „Identität“, denn Tradition und Werte wie Familie oder nationale/regionale/kulturelle Eigenständigkeit sollen und dürfen einfach nicht die Welt retten. Da geht auch Dath dann lieber im postlinken Chaos mit unter, auch wenn er genau das kommen sieht: „In dieser Horrorlandschaft lernen die Kinder folgerichtig, wie man beliebt und unterwürfig zuleich ist, sich so darstellt und mit dieser Darstellung eins wird, also: schleimen, petzen, Mobbing, mit den Wölfen heulen und den eigenen Namen im Stuhlkreis tanzen (statt Gleichungssystemen oder Grammatik).“ Dath will nicht die Alternative einer konservativen Revolution, es kann einfach nur noch schlimmer werden: „Auf anonyme Weisung des großen Ganzen hin verblöden, seelisch verarmen, intellektuell verstummen, glotzen, klicken und übern Schirm wischen … auch noch dankbar für all die bunte Abwechslung.“ Ist das denn wirklich alternativlos…?!

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2018/04/02/merkels-realsozialismus-heute-werden-kinder-zum-schleimen-petzen-und-mobben-motiviert-faz/

Gruß

TA KI

 

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Kind durfte nicht in Moschee – Eltern müssen vor Gericht


Die Eltern widersprachen einem Bußgeldbescheid über 300 Euro. Der Streit um den Unterrichtsbesuch einer Moschee geht vor Gericht.

Jetzt ist es amtlich: Die Rendsburger Eltern, deren Sohn nicht am Moscheebesuch im Rahmen des Erdkundeunterrichts teilnahm, landen vor Gericht. Der Sprecher des Landgerichtes Itzehoe, Philipp Terhorst, bestätigte jetzt dem sh:z, dass es im August zu einem Prozess kommen wird. Die Eltern des Gymnasiasten hatten zuvor den Bußgeldbescheid in Höhe von 300 Euro – jeweils 150 Euro für Vater und Mutter – nicht akzeptiert. Sie gehören keiner Glaubensgemeinschaft an und befürchteten eine „religiöse Indoktrination“ ihres ebenfalls konfessionslosen Kindes. Niemand könne gegen seinen freien Willen zum Betreten eines Sakralbaus gezwungen werden, so ihr Argument.

Der Fall sorgte damals bundesweit für Aufsehen. Wie berichtet, hatte im Juni 2016 eine Lehrerin des Rendsburger Kronwerk Gymnasiums mit ihrer siebten Klasse im Rahmen des Geographie-Unterrichts zum Thema „Der Orient – Machtfaktoren Wasser und Erdöl“ den Moschee-Besuch geplant. Nicht dabei: der 13-Jährige. Er blieb zu Hause, weil sich seine Eltern aus weltanschaulichen Gründen weigerten, ihren Sohn in die Moschee zu lassen, die noch vor einigen Jahren im Fokus des Verfassungsschutzes stand. Die Schule wertete das Fernbleiben des Jungen als „Schulschwänzen“ und damit als Ordnungswidrigkeit.

Das Ministerium bestätigte damals auf Anfrage des sh:z, der Vater des Schülers habe vorgeschlagen, den Sohn alternativ am Unterricht einer Parallelklasse teilnehmen zu lassen. Dieses wurde von der Schule abgelehnt. Rektorin Renate Fritzsche sagte, das Ministerium habe Schulen dazu ermuntert, Moscheen zu besuchen. „Es ist ein wichtiges Ziel unserer Erziehung, die Bereitschaft bei den Kindern zu erwecken, sich mit fremden Kulturen zu beschäftigen und sie zu tolerieren.“ Das wurde auch vom Ministerium bestätigt: Mit dem Besuch der Moschee im Rahmen des Geographie-Unterrichts entspreche die Schule dem grundlegenden pädagogischen Ziel des Schulgesetzes von Schleswig-Holstein: „Die Schule soll die Offenheit des jungen Menschen gegenüber kultureller und religiöser Vielfalt, den Willen zur Völkerverständigung und die Friedensfähigkeit fördern“, so der Behördensprecher. Der Moscheebesuch sei eine verpflichtende Unterrichtsveranstaltung.

Das sieht der Anwalt der Familie, Alexander Heuman aus Düsseldorf, anders: „Es handelt sich nicht um ‚Unterricht‘ , sondern um eine ‚sonstige Schulveranstaltung‘, deren Säumnis gerade nicht sanktionsbewehrt ist.“ Deshalb seien die Eltern freizusprechen. Diese hätten zudem um „Leib und Leben“ ihres Sohns gebangt: Angesichts einer Vielzahl islamistisch motivierten Gewalttaten – so schreibt der Jurist in einer Stellungnahme – wollten die Eltern ihr Kind nicht „zu Menschen schicken, die es als sogenannten Ungläubigen verachten“. Heumann ist Mitglied des islamkritischen Vereins „Bürgerbewegung Pax Europa“ und soll vormals der AfD nahe gestanden haben.

Die Rensburger Moschee gehört zur Milli-Görüs-Bewegung (IGMG). Das Bundesamt für Verfassungsschutz bescheinigt ihr in Teilen eine extremistische und antisemitische Zielsetzung. Generalsekretär war bis 2015 Mustafa Yeneroglu, einer der eifrigsten Erdogan-Propagandisten. Heute sitzt er für die AKP im türkischen Parlament. Im schleswig-holsteinischen Verfassungsschutzbericht wird Milli Görüs seit 2015 neu bewertet und nur noch in einer Fußnote erwähnt, weil „nicht mehr alle Gliederungen der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) als verfassungsfeindlich angesehen werden“. „Die Rendsburger Moschee wird seither nicht mehr beobachtet“, bestätigte Verfassungsschutzchef Dieter Büddefeld am Donnerstag.

Angesichts des enormen Shitstorms im Netz hatte Rektorin Fritzsche betont, dass Eltern, die ihre Kinder aus weltanschaulichen Gründen am Unterricht nicht teilnehmen lassen, alle gleich behandelt werden. Es werde also auch Anzeige gegen Eltern erstattet, deren Töchter aus religiösen Gründen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen. 

Quelle: https://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/kind-durfte-nicht-in-moschee-eltern-muessen-vor-gericht-id17080801.html

Gruß an die Denkenden

TA KI

Kalender- und Zeitmanipulation


Ist der Gregorianische Kalender ein diabolische Machwerk? Das Wort diabolisch bedeutet „etwas durcheinander bringen, die Dinge in Unordnung bringen, was auch teuflisch sein kann“. Wer sich näher mit dem Gregorianischen Kalender auseinander setzt, wird schnell feststellen, das damit etwas nicht stimmen kann! Zunächst ist sehr auffällig das die meisten Monatszahlen nicht mit der Bedeutung des Monatsnamens übereinstimmen. Als Beispiele: der 9. Monat September ist der 7. Monat (VII – septem), der 10. Monat Oktober ist der 8 .Monat (VIII – octō), der 11. Monat November ist der 9. Monat (IX – novem) und der 12. Monat Dezember ist der 10. Monat (X – decem), diese Unordnung ist das Resultat zahlreicher Kalenderreformen und die Streichung des 13ten Monats „Mercedonius“ des ursprünglichen Kalenders mit 13 Monaten zu je 28 Tagen und einem Schalttag = 365 Tage.

Der gregorianische Kalender ist willkürlich und unregelmäßig. Indem du ihn verwendest, wirst du kaum je an natürliche Begebenheiten denken. Der 1. Januar entspricht überhaupt nicht der Sonnenwende, oder der Tag-und Nachtgleiche, oder irgendetwas Natürlichem.

Eric Dubay stellt in diesem Video seine Recherchen bezüglich dem Kalender und der Zeit vor, die uns heute oftmals in ein Korsett und einen Zwang setzt, denn Pünktlichkeit ist eine vom System erfundene „Tugend“.

Übersetzung: Paul Breuer
Video erstellt und eingesprochen von Flo
Original-Artikel:
http://www.atlanteanconspiracy.com/se…

dieZuversicht

Gruß an die Denkenden

TA KI

Krampfhafte Gewohnheiten, die eigentlich schädlich sind.


Pünktlich aufstehen, regelmäßig duschen und nach dem Essen Zähne putzen: Im Laufe unseres Lebens übernehmen wir alltägliche Gewohnheiten, die unsere Eltern uns beigebracht haben. Durch Wissenschaft und Erziehung wissen wir, was wir tun müssen, um unseren Körper gut zu behandeln. Doch dass wir damit manchmal dennoch falsch liegen, zeigen diese 12 Wahrheiten über antrainiertes Verhalten.

1. Aufstehen beim Weckerklingeln

Eine Studie aus Japan hat gezeigt, dass das schlagartige Erwachen und Aufstehen nicht nur der biologischen Uhr widerspricht, sondern auch das Herz schädigen kann.

2. Rucksack tragen

Du solltest deinen Rucksack so auf deinem Rücken festzurren, dass seine Unterkante etwa 5 cm oberhalb der Gürtellinie liegt. Eine zu niedrige Positionierung schadet dem Rücken. Achte auch darauf, dass alle Riemen eng anliegen.

3. Sonnige Aussichten

Gegen die Sonne hilft nicht, wie die meisten annehmen, einfach nur eine dunkle Sonnenbrille. Um das Augenlicht zuverlässig vor der Strahlung zu schützen, sollte man unbedingt auf vernünftigen UV-Schutz achten. Und der hängt nicht von der Dunkelheit des Glases ab.

4. Duschfrequenz

Der Dermatologe Nick Lowe hat festgestellt, dass tägliches Duschen mit heißem Wasser die Haut rissig und trocken macht. 1- bis 2-mal die Woche sollte für eine ausreichende Körperhygiene genügen, ansonsten genügt eine Katzenwäsche.

5. Verdauungsschläfchen

Nach einem deftigen Essen sehnt man sich nach einem Mittagsschläfchen. Warum auch nicht, schließlich ist der Biorhythmus ganz unten und ein bisschen Schlaf tut gut. Falsch! Viel gesünder wäre nun ein Spaziergang, um die überschüssigen Kalorien zu verbrennen.

(…)

6. Nachholschlaf

Unter der Woche wenig schlafen, doch das Defizit am Wochenende mit viel Schlaf ausgleichen? Das klingt zwar nach einem guten Plan, funktioniert aber nicht. Der Körper sollte regelmäßig gleich viel Schlaf bekommen – und davon wenigstens 7 Stunden pro Nacht. Plötzliche Veränderungen im Schlafmodus können Herzprobleme oder sogar Diabetes verursachen. Wenig Schlaf resultiert auch in einem vergrößerten Taillenumfang.

7. Je mehr Schlaf, desto besser

Mehr als 8 Stunden Schlaf, das klingt verlockend. Doch tatsächlich werden wir nach dieser Stundenzahl nicht mehr fitter, im Gegenteil: Wer zu lange schläft, wird den ganzen Tag nicht mehr fit. Jim Horne, Professor an der Loughborough University, behauptet, dass Menschen, die zu lange schlafen, auch langsamer denken.

8. Sofortige Zahnpflege

Sobald du etwas gegessen hast, willst du dir schnell die Zähne putzen, damit Karies keine Chance hat? Doch gerade nach Süßem oder Saurem solltest du das vermeiden, denn nun ist der Zahnschmelz aufgeweicht und angreifbar. Putzt du nun die Zähne, entfernst du den schützenden Zahnschmelz.

 

9. Abwenden beim Niesen

Wenn jemand niest, drehst du dich weg? Das bringt überhaupt nichts. Die Bakterien fliegen schon durch die Luft und haben dich sofort erwischt, egal, wie schnell du bist. Wirklich wirksam ist nur, die Gesellschaft von Menschen mit Erkältung zu vermeiden.

(…)

10. Sauber und rein

Sein Haus so sauber zu putzen, dass man dort eine klinische Operation vornehmen kann, scheint erstrebenswert, ist aber ungesund. Unser Körper braucht Antikörper zur Bekämpfung von Infektionen. Diese werden nur dann produziert, wenn auch Bakterien da sind. Wenn dein Zuhause zu sauber ist, können keine Antikörper erzeugt werden, die unser Immunsystem schützen. So werden wir schneller krank.

Unglaublich, was man sich über die Jahre angewöhnt hat. Aber nun weißt du, wie es besser geht!

Quelle: http://dex1.info/diese-gewohnheiten-haben-wir-alle-doch-sie-schaden-uns-mehr-als-wir-ahnen-hatte-ich-das-nur-fruher-gewusst/3/

Gruß an die Gewohnheitstiere

TA KI

 

Murmansk: „Tut uns leid, Köln ist 2500 Kilometer weiter südlich von hier“


Dez2015-gbav867587_529590217In Russlands Region Murmansk sind Migranten mit russischen Mädchen zu weit gegangen: Einige der Flüchtlinge liegen jetzt im Spital und andere sind im Gefängnis.

Migranten aus dem Nahen Osten und Afghanistan haben am vergangenen Samstag in einem Nachtclub in der Region Murmansk, in der Stadt Poljarnyje Sori, junge russische Frauen belästigt und zu spät erkannt, dass sie nicht in der EU waren. Obwohl die Polizeibehörden darüber keine näheren Auskünfte erteilen wollten, gab es in der Tat viele Verletzte.

Medien berichteten, dass Norwegen zuvor etwa 50 Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afghanistan für ihr „schlechtes Verhalten“ wieder nach Russland abgeschoben hätte. In Polar Zori angekommen beschlossen die Flüchtlinge ein bisschen Spass in der lokalen Diskothek „Gandvik“ zu haben und begannen dann damit russische Mädchen zu drangsalieren und sexuell zu belästigen.

Ihr Pech war es, dass in Murmansk nicht die Toleranz des aufgeklärten Europas herrscht. Die Einheimischen machten ihnen schnell klar, wo sie sich befinden, und mussten sich dann anhören: „Tut uns leid, Köln ist 2500 Kilometer weiter südlich von hier“. Laut Kommentaren in sozialen Netzwerken versuchten sie zu fliehen und sich zu verstecken aber sie wurden gefunden und von den Bewohnern der Stadt „erzogen“. Wenn nicht ein ganzes Geschwader der Polizei gekommen wäre, hätte die Situation wirklich schlecht für sie ausgehen können, vor allem im Hinblick auf die winterliche Eiseskälte in Murmansk.

Der Kampf zwischen den Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und den Bewohnern der Stadt Poljarnyje Sori fand jedoch nicht im Club „Gandvik“ statt, sondern auf der Strasse, wo es für solche Gäste Orte gibt, an denen man sich „wie Männer unterhalten kann“, berichtet FlashNord.

Das Ergebniss: 18 Migranten im Krankenhaus, 33 Personen in der lokalen Strafanstalt und der grosse Wunsch bei den Flüchtlingen schnell wieder nach Hause gehen zu können. Offizielle Bestätigungen von den Strafverfolgungsbehörden gab es nicht, da sie offenbar keine Lust haben dem Westen mehr Futter für ihre Linie „Wildes Russland“ zu geben.

Quelle: http://schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/25932-Murmansk-Tut-uns-leid-Kln-ist-2500-Kilometer-weiter-sdlich-von-hier.html

Gruß an die Menschen von Murmansk!!

TA KI

Praktische Ideen im Umgang mit Kindern, sich der Erde bewusst zu sein


gefunden auf wakeupworld, geschrieben von Alex „Earthie Mama“ Du Toit, übersetzt von Antares

How-to-Raise-an-Earth-Conscious-Child-300x225Die Kinder in diesen Tagen haben viele technologische Ablenkungen, die sie zu beschäftigen und um ihre verminderte Verbindung mit der Umwelt aufrechterhalten. Egal ob es sich um ein Videospiel, das Fernseh-Programm oder den Computerbildschirm handlet, werden die Kinder zu vergessen, wie sie mit ihren natürlichen Seite zu verbinden.

Viele Eltern scheinen bei der Erziehung von Kindern zu vergessen, ihnen die Bedeutung über ihre innere Verbindung zur Erde und ihre Rolle bei der Bewahrung der Erde für zukünftige Generationen nahezubringen. Es gibt Wege, den Kindern eine Lebensweise zu vermitteln, um die Erde bewusst wahrzunehmen, ihr zu helfen und sie zu pflegen.

Durch unser Vorbild ein Beispiel geben

Unsere Kinder lernen, wie man sich in der Welt bewegt durch das Lernen von ihren Betreuern. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten zum Schutz unserer Erde und leben Beispiel.

Erstens, lasst den Fernseher ausgeschaltet, so oft wie möglich. Kinderfernsehsendungen werden von Werbespots überflutet, mit dem Ziel die Kinder zu manipulieren, mehr zu kaufen und mehr von Produkten zu wollen, die verschwenderisch und toxisch sind.

Informiert und bildet euch selbst weiter, welche Möglichkeiten bestehen, dem Schutz unserer Erde zu dienen und als Beispiel zu leben.

Verringern, wiederverwenden, aufbereiten

Erklärt euren Kindern, welches von all dem Müll recycelt werden kann und was geschieht, wenn nicht. Kinder lieben Aktivitäten, wobei ihre Kreativität herausgefordert wird. Eine gute Idee ist es, euer Kind zu bitten, wiederverwendbare Alternativen zu Einweg-Haushaltsgegenständen zu finden und beim Abfall nach nutzbaren Schätzen zu schauen. Zum Beispiel könnt ihr gemeinsam mit den leeren WC- und Küchenpapier-Rollen ein Musikinstrument machen, indem ihr Reis oder Bohnen in die Rolle füllt und beide Enden abklebt. Sprecht mit euren Kindern über die Bedeutung von minimaler Verpackung und was recycelt und wiederverwendet wird.

NaturgärtnernHow-to-Raise-an-Earth-Conscious-Child-Sit-Still-in-Nature

Es gibt nichts Magischeres als ein Kind, welches einen Samen pflanzt, diesen pflegt und beginnt zu sehen, wie er wächst. Dies erinnert sie daran, dass alle Lebewesen zusammenarbeiten, um zu gedeihen. Wenn sie ihre Pflanzen wachsen sind sie so stolz und aufgeregt über die Zeit, die sie in ihrem Garten verbringen. Falls ihr nicht über Land verfügt, um einen Garten anzulegen, könnt ihr euren Kindern ein paar Töpfe zur Verfügung stellen, worin sie Gemüse oder ihre Blumen pflanzen und sie werden immer noch tief in Ehrfurcht und inspiriert sein. Und ausserdem isst ihr Kind lieber ein Gemüse, das es genährt hat und beim Wachsen beobachtete.
Zeit in der Natur verbringen

Geht mit euren Kindern viel ins Freie. Verbringt die Zeit mit einem Spaziergang durch die Natur, veranstaltet ein Picknick, spielt gemeinsam oder fahrt vielleicht an einen Strand. Erlaubt euren Kinder, die Schönheit der Erde zu erleben und zu verinnerlichen und helft ihnen, die Verbundenheit aller Lebewesen nachzuvollziehen. Dies wird ihnen helfen, unseren Planeten so wunderbar zu erhalten und sich bewusst darum zu kümmern und nichts weiteres zu zerstören.

How-to-Raise-an-Earth-Conscious-Child-Connect-with-AnimalsVerbringt Zeit mit Tieren

Die einfache Verbindung zwischen den Arten erinnert uns daran, wie geheimnisvoll das Leben und die Natur sind, und wie freudvoll wir alle in der Natur existierenden kooperieren. Die Kinder lernen Verantwortung und Mitgefühl durch ihre Zeit mit Tieren. Sie lernen, lebende Wesen zu respektieren, als einfache Mitwesen in tierischer Form.

Sich erden

Lasst eure Kinder barfuss sein, wenn sie draussen spielen und auch mal schmutzig werden. Es gibt sogar bereits Forschungen über die Verknüpfung der gewachsenen Verbindung zur natürlichen Energie der Erde und lebendiger, ausgeglichener Gesundheit.How-to-Raise-an-Earth-Conscious-Child-Get-Dirty

Die Umwelt säubern

Unterstützt eure Kinder und nehmt mit ihnen an Säuberungen der Natur teil, wie beispielsweise einem Strand aufzuräumen oder einem Bach zu reinigen. Wenn Kinder ein Teil der Reinigung ihrer Umgebung sind, können sie die Veränderung mit eigenen Augen sehen und die Positivität inspiriert sie, mehr tun zu wollen.

Ihr braucht weder Sonnenkollektoren noch ein eigenes Grundstück, um den Kindern etwas über die Erde zu lehren. Familien können auf einfache Art und Weise beginnen; wie mit Stoff- statt Papier-Servietten zu beginnen oder bringen Stofftaschen zum Einkauf mitzunehmen. Es ist eine gute Idee, sich Ziele in Bezug darauf zu setzen, welchen Nutzen wir für die Umgebung erzielen möchten. Beginnt dort, wo ihr seid und mit dem, was euch umgibt. Ohne Druck; mischt einfach Spass mit vielen guten Taten.

Quelle: http://transinformation.net/praktische-ideen-im-umgang-mit-kindern-sich-der-erde-bewusst-zu-sein/

Gruß die Kinder der Erde

TA KI

Trennungsangst des Hundes


Es gibt Hunde, die entspannt alle Viere in die Luft strecken, wenn ihr Besitzer das Haus verlässt.  Trennungsangst ist für sie ein Fremdwort. Doch gibt es auch Kandidaten, die in der Abwesenheit ihres Menschen die Ausdauer ihrer Stimmbänder unter Beweis stellen oder ihre Zerstörleidenschaft an Türen, Sofakissen und Möbeln ausleben.

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Ändern Sie Ihr Verhalten

Sie haben einen solchen Hund? In vielen Fällen ist der Grund für seine Trennungsangst im Verhalten des Hundebesitzers zu suchen. Ändern also Sie Ihr Verhalten, dann ändert er seines, und seine Trennungsängste verschwinden.

Wegen Trennungsangst ins Tierheim?

Er schaut Sie mit großen Augen an, er begleitet Sie zur Tür und sobald diese hinter Ihnen ins Schloss fällt, geht es los: Er bellt, jault, winselt, rammt die Krallen in Ihre Türrahmen, versucht auf die Türschnalle zu springen und Sie wissen schon jetzt, dass er bis zu Ihrer Rückkehr wieder irgendetwas in Einzelteile zerlegt haben wird. Ihr Hund leidet unter extremer Trennungsangst.

Trennungsängste haben oft eine spezielle Ursache und dass deren Ergründung für viele Hundehalter eine unlösbare Aufgabe zu sein scheint, zeigt die Tatsache, dass Trennungsängste mit zu den häufigsten Gründen gehören, warum Hunde im Tierheim abgegeben oder gar zum Einschläfern zum Tierarzt gebracht werden.

Das Beste für Ihren Hund

Da jeder Hund, genau wie jeder Mensch, seine ganz eigene Persönlichkeit besitzt, Gefühle hat und er sich annähernd perfekt in das – aus Sicht des Hundes – sicher nicht wenig komplizierte Leben der Menschen integriert hat, sind viele Hundehalter dazu geneigt, Ihren Hund zu vermenschlichen. Das ist absolut in Ordnung, wenn diese Vermenschlichung dazu führt, dass Sie sich das Beste für ihn wünschen, so wie Sie sich das Beste für Ihre Kinder, Ihre Eltern und Ihre Freunde wünschen.

Wenn Vermenschlichung jedoch dazu führt, dass Sie davon ausgehen, Ihr Hund hätte annähernd dieselben Wünsche, Bedürfnisse oder gar Gedanken wie Sie, dann ist das vermutlich ein Missverständnis.

Trennungsängste beim Hund durch falsches Hundebesitzer-Verhalten

Natürlich hat ein Hund nichts gegen ein gemütliches und trockenes Plätzchen einzuwenden, wenn es draußen schneit und stürmt. Auch findet er das Sofa besser als ein Hundekörbchen und kaum etwas kann ihn so erfreuen wie ein üppiges Mahl. Ähnlichkeiten zwischen Hund und Mensch gibt es also durchaus.

Während aber Trennungsängste (Ängste vor dem Alleinsein) beim Menschen oft ihren Ursprung in der Kindheit haben, sind Trennungsängste beim Hund in den meisten Fällen die Folge des falschen Hundebesitzer-Verhaltens.

Das geht sogar so weit, dass selbst ein Hund, der ausgesetzt wurde und bis zu seiner Rettung tagelang ohne Wasser an einem Baum angebunden war (jeder es also verstehen würde, wenn er ab sofort Trennungsängste zeigen sollte), künftig NICHT zwangsläufig unter Trennungsängsten leiden muss, WENN sich sein neuer Besitzer ihm gegenüber RICHTIG verhält.

Langeweile und fehlende Bewegung

Natürlich kann auch fehlende Bewegung und/oder Langeweile zu unwillkommenem Verhalten während der Abwesenheit des Besitzers führen. Das jedoch spricht nicht nur für falsches Verhalten des Besitzers, sondern für eine insgesamt falsche Haltung des Hundes.

Wer keine Zeit dafür hat, seinem Hund ausreichend Bewegung und Beschäftigung zukommen zu lassen, hat eigentlich keinen Grund, einen Hund zu halten. Wer hingegen morgens und abends zwar Zeit für seinen Hund hat, dieser aber in der langen Zeit dazwischen verständlicherweise irgendwann einmal unruhig und gelangweilt wird, könnte sich einmal durch den Kopf gehen lassen, seinem Hund einen Gefährten zu besorgen.

Während ein Hund durchaus gelegentlich für einige Stunden allein gelassen werden kann, ohne dass der Halter von einem schlechten Gewissen geplagt werden müsste, ist das tägliche Alleinelassen von mehr als sechs Stunden für fast jeden Hund eine Zumutung.

Allein nach Impfung?

Ferner sollte kein Hund nach Operationen, Impfungen oder anderen tierärztlichen Eingriffen alleine gelassen werden. Insbesondere Impfungen können zu plötzlicher Unruhe, Krämpfen, Durchfall oder anderen Nebenwirkungen führen, mit denen kein Hund gerne alleine ist.

Anführer Hund

Gehen wir jedoch einmal davon aus, dass Ihr Hund perfekt versorgt wird und trotzdem – also auch wenn er zuvor gefressen hat und vom stundenlangen Toben müde sein müsste – verrückt spielt, sobald Sie das Haus verlassen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Sie sich ihm gegenüber bis jetzt falsch verhalten haben.

Ein Hund geht davon aus, dass in einer Menschenfamilie (auch wenn diese nur aus einem einzigen Menschen und ihm selbst besteht) dieselben Regeln und Prinzipien gelten wie in einem Hunderudel. Das Überleben eines Hunde- bzw. Wolfsrudels in der Wildnis hängt davon ab, dass alle Rudelmitglieder diese Regeln perfekt beherrschen und nach ihnen leben.

Leider kennt der Mensch diese Regeln nicht und verhält sich daher – in den Augen des Hundes – auf eine Weise, die dem Hund signalisieren, dass nicht der Mensch, sondern offenbar er, der Hund, der Anführer des Rudels sein müsse.

Wie Ihr Hund die Sache sieht

Was aber hat das mit Trennungsängsten zu tun? Ganz einfach: In einem Hunde- bzw. Wolfsrudel entscheidet der Anführer, wer ihn zur Jagd begleiten darf und wer zu Hause bleiben muss (um beispielsweise auf den Nachwuchs aufzupassen). Es würde also in einem Hunderudel niemals vorkommen, dass der Chef zu Hause bleibt, während der Rest vom Rudel sich auf der Jagd vergnügt. Der Rest vom Rudel ist dazu gar nicht in der Lage. Es braucht und wünscht die Leitung des Anführers.

Wenn Ihr Hund aber der Meinung ist, ER sei der Anführer, dann passt Ihr Verlassen des Hauses kein bisschen in sein Weltbild. In seinen Augen wandeln Sie nun ohne jede Aufsicht und Leitung da draußen einher und begeben sich womöglich in Gefahr, während er, der Boss, zu Hause eingesperrt ist und nicht auf Sie aufpassen kann.

Trennungsangst-Hunde sind pflichtbewusst

Wenn Menschen die Trennungsängste ihres Hundes also mit den Ängsten eines allein gelassenen Kindes vergleichen, dann sind sie auf dem Holzweg. Es ist gerade andersherum. Hunde mit Trennungsangst-Symptomen toben und kläffen nicht deshalb, weil sie sich einsam und hilflos fühlen.

Im Gegenteil: Sie toben und kläffen, weil sie sich um ihren Menschen Sorgen machen und weil sie die Pflicht eines Chefs (das Rudel zu leiten) nicht ordnungsgemäß erfüllen können. Ein Trennungsangst-Hund ist also ein höchst pflichtbewusster, aber leider aus diesem Grunde auch ein sehr gestresster Hund.

Die fünf Kardinalfehler

Welches menschliche Verhalten aber führt nun dazu, dass der Hund sich als Chef fühlt und infolgedessen Trennungsängste entwickelt? Es gibt fünf Kardinalfehler im Verhalten vieler Hundehalter, die beim Hund zur unerwünschten Schlussfolgerung führen, er sei der Anführer:

  • Abschied und Rückkehr: Der Hund wird oft überschwänglich verabschiedet, womöglich noch mit Futter oder Leckerli getröstet und bei der Rückkehr vom Menschen genauso überschwänglich begrüßt.
  • Futterritual: Der Hund erhält oft sein Futter BEVOR der Mensch isst.
  • Besucher: Der Hund darf Besucher meistens als erster begrüßen und steht bei diesen in den meisten Fällen im Mittelpunkt.
  • Drängler: Der Hund drängelt sich so gut wie immer als erster durch die Tür oder geht auf schmalen Pfaden voraus.
  • Der beste Platz: Der Mensch ist meist entzückt, wenn sich der kleine Racker zu ihm aufs Sofa (oder womöglich ins Bett) kuschelt und sich dort den schönsten Platz aussucht.

Verhalten eines Anführers

Der Anführer oder die Anführer (meist ein Paar) eines Hunde- oder Wolfsrudels sind lebenserfahren, stark und klug. Sie sind die besten Jagdstrategen, können am besten Gefahren einschätzen und sie wissen, wie man mit diesen Gefahren umgeht. Alle anderen Rudelmitglieder respektieren ihre Anführer und bringen ihnen die erforderliche Ehrerbietung entgegen. Die fünf oben genannten Situationen sehen in einem Hunderudel so aus:

  • Abschied und Rückkehr: Es wurde bereits erwähnt, dass ein Anführer den Jagdtrupp zusammen stellt und anordnet, wer zu Hause bleibt. Schon allein dieser Punkt sagt uns, dass der Hund – auch wenn er ein Rudeltier ist – keinesfalls erwartet, überall hin mitgenommen zu werden. Für ihn ist es ganz normal, dass man zu Hause zu bleiben hat, wenn der Boss das so entschieden hat.

    Diese Entscheidung trifft der Boss nicht böswillig, sondern einfach, weil es so für alle am besten ist. Das Rudel weiß das und vertraut dem Boss. Wenn der Jagdtrupp aufbricht, werden die Zurückbleibenden weder verabschiedet noch getröstet. Kehren die Jäger heim, werden sie zwar überschwänglich von den Daheimgebliebenen begrüßt, diese jedoch werden von den Anführern entweder ignoriert oder weggeknurrt.

  • Futterritual: War die Jagd erfolgreich, dann fressen die Anführer zuerst und zwar die besten Stücke. Das, was sie übrig lassen, darf sich der Rest des Rudels teilen.
  • Besucher: Erscheint ein Eindringling im Revier, dann nimmt ihn der Anführer als erster unter die Lupe. Er entscheidet, ob der Besucher willkommen ist, ob er attackiert und in die Flucht geschlagen werden muss oder ob man ihn ignorieren kann. Das Rudel bleibt so lange im Hintergrund, bis der Chef durch sein Verhalten („Aaattackeeee!“) Verstärkung anfordert.
  • Drängler: Zwar nicht immer, aber oft geht der Anführer eines Rudels voraus und gibt Richtung und Geschwindigkeit an.
  • Der beste Platz: Im Lager hat der/haben die Anführer den besten Platz. Rudelmitglieder müssen Abstand halten und dürfen sich nur dann nähern, wenn die Anführer nichts dagegen haben.

Fünf Praxis-Tipps bei Trennungsängsten

Der Hauptgrund für die Trennungsangst beim Hund liegt also eindeutig beim Besitzer und seiner Unfähigkeit, sein „Rudel“ so zu führen, dass der Hund versteht, was Sache ist. Übersetzt bedeutet das für den Praxisalltag in der Familie folgendes:

  • Abschied und Rückkehr: Ab sofort gibt es kein Abschiedsritual mehr, das Ihr Bedauern darüber signalisieren würde, dass Ihr Hund alleine bleiben muss. Sagen Sie bestimmt „Du bleibst da“ und verlassen Sie das Haus. Wenn Sie nach Hause kommen, ignorieren Sie Ihren Hund (so schwer es auch anfangs fallen möge), sprechen Sie ihn nicht an und geben Sie ihm keine Befehle. Auch Ihre Kinder müssen sich daran halten. Nach fünf Minuten rufen Sie Ihren Hund zu sich. Jetzt können Sie ihn knuddeln und mit ihm spielen. Aber nicht, so lange er seinen Begrüßungstanz aufführt und glaubt, er könne Sie dazu animieren, das zu tun, was ER möchte.
  • Futterritual: Essen Sie grundsätzlich, BEVOR Ihr Hund sein Futter bekommt. Erhält Ihr Hund zu einer Gelegenheit Futter, wenn Sie nichts essen möchten, dann essen Sie – während der gefüllte Hundenapf noch auf dem Küchentisch steht – einen Cräcker, ein Stück Obst oder sonst irgendetwas. Es geht darum, dass der Hund sieht, wie Sie als erster essen.
  • Besucher: Wenn Besucher kommen, dann begrüßen SIE diese zuerst, dann darf der Hund schnuppern. Hundebegeisterte Besucher müssen entsprechend instruiert werden, damit sie den Hund nicht wie einen König begrüßen oder ihm womöglich noch Futter mitbringen. Wird der Hund vor Eintreffen der Besucher in einen anderen Raum gebracht und dann – wenn die Gäste es sich gemütlich gemacht haben – herein gelassen, wird er kein bisschen beachtet.
  • Drängler: Die leichteste Übung ist die, dass der Hund immer HINTER Ihnen durch Türen zu gehen hat. Auf schmalen Pfaden geht er ebenfalls hinter Ihnen, es sei denn, Sie schicken ihn ausdrücklich voraus. Trotzdem sollte er gewisse Wegabschnitte hinter Ihnen gehen.
  • Der beste Platz: Natürlich darf Ihr Liebling nach wie vor zu Ihnen aufs Sofa kuscheln, ABER erst, wenn Sie ihn dazu eingeladen haben. Er hat vor dem Sofa zu warten, bis Sie ihn zu sich rufen.

Wie ein echter Anführer ist

Während Sie die neuen Verhaltensregeln üben (Sie werden sehen, wie schwierig es ist, sich selbst in dieser Hinsicht zu ändern), können Sie Ihrem Hund unterstützend die für ihn richtigen Bachblüten wählen und ihm eventuell – wenn Sie das Haus verlassen – das Radio anlassen (falls er das in Ihrer Anwesenheit so gewöhnt ist). Er sollte jedoch niemals freien Zugang zu Futter haben. Das haben nur Anführer.

Neigt er während seines Alleinseins dazu, Ihnen liebgewordene Dinge zu zerfetzen (was er bald nicht mehr tun wird, wenn Sie konsequent an Ihrem Verhalten arbeiten), dann versuchen Sie, ihm eine reiche Auswahl Spielsachen da zu lassen, die er auch kaputt machen kann. Falls er doch etwas zerlegt haben sollte, woran Ihr Herz hing, dann bestrafen Sie ihn nicht.

Ein echter Anführer bestraft den Täter nur, wenn er ihn in flagranti erwischt. Bestrafen Sie Ihren Hund jedoch im Nachhinein, dann wird er nicht unbedingt wissen, warum er bestraft wird. Sie wirken in seinen Augen unter Umständen unberechenbar, hysterisch und launisch. Ein echter Anführer ist jedoch weder das eine noch das andere. Ein echter Anführer ist souverän, lässig und hat Gefühlsausbrüche nicht nötig.

Endlich ein ausgeglichener Hund

Obwohl die neuen Verhaltensregeln nicht konkret die Trennungsangst beim Hund behandeln (sondern oft viele andere Probleme zusätzlich lösen), schaffen sie – konsequent durchgeführt – die Voraussetzung dafür, dass sich Ihr Hund nicht mehr im Glauben wähnt, Anführer zu sein und daher entspannt allein zu Hause bleiben und dort auf Sie warten kann.

Sie nehmen Ihrem Hund auf diese Weise einen enormen Druck von den Schultern und werden sehen, dass Sie innerhalb weniger Wochen einen veränderten und ausgeglichenen Hund in Ihrer Familie haben werden.

(….)

Gruß an die Hundehalter die keinen dieser Kardinalsfehler begehen und wie iCH einen Hund haben der sich sagt :

“ Ein Leben ohne Frauchen ist möglich, aber sinnlos…“ –

sie zerstören nichts, sondern liegen vor der Türe, atmen jeden Staubflusen unter der Tür durch, jammern allen übrigen Anwesenden leidgeplagt die Hucke voll, verweigern jedes Leckerli und erwarten Sekündlich die Rückkehr von Frauchen und Herrchen…
Ganz so wie GüntherGünni 2 015TA KI