Kind durfte nicht in Moschee – Eltern müssen vor Gericht


Die Eltern widersprachen einem Bußgeldbescheid über 300 Euro. Der Streit um den Unterrichtsbesuch einer Moschee geht vor Gericht.

Jetzt ist es amtlich: Die Rendsburger Eltern, deren Sohn nicht am Moscheebesuch im Rahmen des Erdkundeunterrichts teilnahm, landen vor Gericht. Der Sprecher des Landgerichtes Itzehoe, Philipp Terhorst, bestätigte jetzt dem sh:z, dass es im August zu einem Prozess kommen wird. Die Eltern des Gymnasiasten hatten zuvor den Bußgeldbescheid in Höhe von 300 Euro – jeweils 150 Euro für Vater und Mutter – nicht akzeptiert. Sie gehören keiner Glaubensgemeinschaft an und befürchteten eine „religiöse Indoktrination“ ihres ebenfalls konfessionslosen Kindes. Niemand könne gegen seinen freien Willen zum Betreten eines Sakralbaus gezwungen werden, so ihr Argument.

Der Fall sorgte damals bundesweit für Aufsehen. Wie berichtet, hatte im Juni 2016 eine Lehrerin des Rendsburger Kronwerk Gymnasiums mit ihrer siebten Klasse im Rahmen des Geographie-Unterrichts zum Thema „Der Orient – Machtfaktoren Wasser und Erdöl“ den Moschee-Besuch geplant. Nicht dabei: der 13-Jährige. Er blieb zu Hause, weil sich seine Eltern aus weltanschaulichen Gründen weigerten, ihren Sohn in die Moschee zu lassen, die noch vor einigen Jahren im Fokus des Verfassungsschutzes stand. Die Schule wertete das Fernbleiben des Jungen als „Schulschwänzen“ und damit als Ordnungswidrigkeit.

Das Ministerium bestätigte damals auf Anfrage des sh:z, der Vater des Schülers habe vorgeschlagen, den Sohn alternativ am Unterricht einer Parallelklasse teilnehmen zu lassen. Dieses wurde von der Schule abgelehnt. Rektorin Renate Fritzsche sagte, das Ministerium habe Schulen dazu ermuntert, Moscheen zu besuchen. „Es ist ein wichtiges Ziel unserer Erziehung, die Bereitschaft bei den Kindern zu erwecken, sich mit fremden Kulturen zu beschäftigen und sie zu tolerieren.“ Das wurde auch vom Ministerium bestätigt: Mit dem Besuch der Moschee im Rahmen des Geographie-Unterrichts entspreche die Schule dem grundlegenden pädagogischen Ziel des Schulgesetzes von Schleswig-Holstein: „Die Schule soll die Offenheit des jungen Menschen gegenüber kultureller und religiöser Vielfalt, den Willen zur Völkerverständigung und die Friedensfähigkeit fördern“, so der Behördensprecher. Der Moscheebesuch sei eine verpflichtende Unterrichtsveranstaltung.

Das sieht der Anwalt der Familie, Alexander Heuman aus Düsseldorf, anders: „Es handelt sich nicht um ‚Unterricht‘ , sondern um eine ‚sonstige Schulveranstaltung‘, deren Säumnis gerade nicht sanktionsbewehrt ist.“ Deshalb seien die Eltern freizusprechen. Diese hätten zudem um „Leib und Leben“ ihres Sohns gebangt: Angesichts einer Vielzahl islamistisch motivierten Gewalttaten – so schreibt der Jurist in einer Stellungnahme – wollten die Eltern ihr Kind nicht „zu Menschen schicken, die es als sogenannten Ungläubigen verachten“. Heumann ist Mitglied des islamkritischen Vereins „Bürgerbewegung Pax Europa“ und soll vormals der AfD nahe gestanden haben.

Die Rensburger Moschee gehört zur Milli-Görüs-Bewegung (IGMG). Das Bundesamt für Verfassungsschutz bescheinigt ihr in Teilen eine extremistische und antisemitische Zielsetzung. Generalsekretär war bis 2015 Mustafa Yeneroglu, einer der eifrigsten Erdogan-Propagandisten. Heute sitzt er für die AKP im türkischen Parlament. Im schleswig-holsteinischen Verfassungsschutzbericht wird Milli Görüs seit 2015 neu bewertet und nur noch in einer Fußnote erwähnt, weil „nicht mehr alle Gliederungen der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) als verfassungsfeindlich angesehen werden“. „Die Rendsburger Moschee wird seither nicht mehr beobachtet“, bestätigte Verfassungsschutzchef Dieter Büddefeld am Donnerstag.

Angesichts des enormen Shitstorms im Netz hatte Rektorin Fritzsche betont, dass Eltern, die ihre Kinder aus weltanschaulichen Gründen am Unterricht nicht teilnehmen lassen, alle gleich behandelt werden. Es werde also auch Anzeige gegen Eltern erstattet, deren Töchter aus religiösen Gründen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen. 

Quelle: https://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/kind-durfte-nicht-in-moschee-eltern-muessen-vor-gericht-id17080801.html

Gruß an die Denkenden

TA KI

Kalender- und Zeitmanipulation


Ist der Gregorianische Kalender ein diabolische Machwerk? Das Wort diabolisch bedeutet „etwas durcheinander bringen, die Dinge in Unordnung bringen, was auch teuflisch sein kann“. Wer sich näher mit dem Gregorianischen Kalender auseinander setzt, wird schnell feststellen, das damit etwas nicht stimmen kann! Zunächst ist sehr auffällig das die meisten Monatszahlen nicht mit der Bedeutung des Monatsnamens übereinstimmen. Als Beispiele: der 9. Monat September ist der 7. Monat (VII – septem), der 10. Monat Oktober ist der 8 .Monat (VIII – octō), der 11. Monat November ist der 9. Monat (IX – novem) und der 12. Monat Dezember ist der 10. Monat (X – decem), diese Unordnung ist das Resultat zahlreicher Kalenderreformen und die Streichung des 13ten Monats „Mercedonius“ des ursprünglichen Kalenders mit 13 Monaten zu je 28 Tagen und einem Schalttag = 365 Tage.

Der gregorianische Kalender ist willkürlich und unregelmäßig. Indem du ihn verwendest, wirst du kaum je an natürliche Begebenheiten denken. Der 1. Januar entspricht überhaupt nicht der Sonnenwende, oder der Tag-und Nachtgleiche, oder irgendetwas Natürlichem.

Eric Dubay stellt in diesem Video seine Recherchen bezüglich dem Kalender und der Zeit vor, die uns heute oftmals in ein Korsett und einen Zwang setzt, denn Pünktlichkeit ist eine vom System erfundene „Tugend“.

Übersetzung: Paul Breuer
Video erstellt und eingesprochen von Flo
Original-Artikel:
http://www.atlanteanconspiracy.com/se…

dieZuversicht

Gruß an die Denkenden

TA KI

Krampfhafte Gewohnheiten, die eigentlich schädlich sind.


Pünktlich aufstehen, regelmäßig duschen und nach dem Essen Zähne putzen: Im Laufe unseres Lebens übernehmen wir alltägliche Gewohnheiten, die unsere Eltern uns beigebracht haben. Durch Wissenschaft und Erziehung wissen wir, was wir tun müssen, um unseren Körper gut zu behandeln. Doch dass wir damit manchmal dennoch falsch liegen, zeigen diese 12 Wahrheiten über antrainiertes Verhalten.

1. Aufstehen beim Weckerklingeln

Eine Studie aus Japan hat gezeigt, dass das schlagartige Erwachen und Aufstehen nicht nur der biologischen Uhr widerspricht, sondern auch das Herz schädigen kann.

2. Rucksack tragen

Du solltest deinen Rucksack so auf deinem Rücken festzurren, dass seine Unterkante etwa 5 cm oberhalb der Gürtellinie liegt. Eine zu niedrige Positionierung schadet dem Rücken. Achte auch darauf, dass alle Riemen eng anliegen.

3. Sonnige Aussichten

Gegen die Sonne hilft nicht, wie die meisten annehmen, einfach nur eine dunkle Sonnenbrille. Um das Augenlicht zuverlässig vor der Strahlung zu schützen, sollte man unbedingt auf vernünftigen UV-Schutz achten. Und der hängt nicht von der Dunkelheit des Glases ab.

4. Duschfrequenz

Der Dermatologe Nick Lowe hat festgestellt, dass tägliches Duschen mit heißem Wasser die Haut rissig und trocken macht. 1- bis 2-mal die Woche sollte für eine ausreichende Körperhygiene genügen, ansonsten genügt eine Katzenwäsche.

5. Verdauungsschläfchen

Nach einem deftigen Essen sehnt man sich nach einem Mittagsschläfchen. Warum auch nicht, schließlich ist der Biorhythmus ganz unten und ein bisschen Schlaf tut gut. Falsch! Viel gesünder wäre nun ein Spaziergang, um die überschüssigen Kalorien zu verbrennen.

(…)

6. Nachholschlaf

Unter der Woche wenig schlafen, doch das Defizit am Wochenende mit viel Schlaf ausgleichen? Das klingt zwar nach einem guten Plan, funktioniert aber nicht. Der Körper sollte regelmäßig gleich viel Schlaf bekommen – und davon wenigstens 7 Stunden pro Nacht. Plötzliche Veränderungen im Schlafmodus können Herzprobleme oder sogar Diabetes verursachen. Wenig Schlaf resultiert auch in einem vergrößerten Taillenumfang.

7. Je mehr Schlaf, desto besser

Mehr als 8 Stunden Schlaf, das klingt verlockend. Doch tatsächlich werden wir nach dieser Stundenzahl nicht mehr fitter, im Gegenteil: Wer zu lange schläft, wird den ganzen Tag nicht mehr fit. Jim Horne, Professor an der Loughborough University, behauptet, dass Menschen, die zu lange schlafen, auch langsamer denken.

8. Sofortige Zahnpflege

Sobald du etwas gegessen hast, willst du dir schnell die Zähne putzen, damit Karies keine Chance hat? Doch gerade nach Süßem oder Saurem solltest du das vermeiden, denn nun ist der Zahnschmelz aufgeweicht und angreifbar. Putzt du nun die Zähne, entfernst du den schützenden Zahnschmelz.

 

9. Abwenden beim Niesen

Wenn jemand niest, drehst du dich weg? Das bringt überhaupt nichts. Die Bakterien fliegen schon durch die Luft und haben dich sofort erwischt, egal, wie schnell du bist. Wirklich wirksam ist nur, die Gesellschaft von Menschen mit Erkältung zu vermeiden.

(…)

10. Sauber und rein

Sein Haus so sauber zu putzen, dass man dort eine klinische Operation vornehmen kann, scheint erstrebenswert, ist aber ungesund. Unser Körper braucht Antikörper zur Bekämpfung von Infektionen. Diese werden nur dann produziert, wenn auch Bakterien da sind. Wenn dein Zuhause zu sauber ist, können keine Antikörper erzeugt werden, die unser Immunsystem schützen. So werden wir schneller krank.

Unglaublich, was man sich über die Jahre angewöhnt hat. Aber nun weißt du, wie es besser geht!

Quelle: http://dex1.info/diese-gewohnheiten-haben-wir-alle-doch-sie-schaden-uns-mehr-als-wir-ahnen-hatte-ich-das-nur-fruher-gewusst/3/

Gruß an die Gewohnheitstiere

TA KI

 

Murmansk: „Tut uns leid, Köln ist 2500 Kilometer weiter südlich von hier“


Dez2015-gbav867587_529590217In Russlands Region Murmansk sind Migranten mit russischen Mädchen zu weit gegangen: Einige der Flüchtlinge liegen jetzt im Spital und andere sind im Gefängnis.

Migranten aus dem Nahen Osten und Afghanistan haben am vergangenen Samstag in einem Nachtclub in der Region Murmansk, in der Stadt Poljarnyje Sori, junge russische Frauen belästigt und zu spät erkannt, dass sie nicht in der EU waren. Obwohl die Polizeibehörden darüber keine näheren Auskünfte erteilen wollten, gab es in der Tat viele Verletzte.

Medien berichteten, dass Norwegen zuvor etwa 50 Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afghanistan für ihr „schlechtes Verhalten“ wieder nach Russland abgeschoben hätte. In Polar Zori angekommen beschlossen die Flüchtlinge ein bisschen Spass in der lokalen Diskothek „Gandvik“ zu haben und begannen dann damit russische Mädchen zu drangsalieren und sexuell zu belästigen.

Ihr Pech war es, dass in Murmansk nicht die Toleranz des aufgeklärten Europas herrscht. Die Einheimischen machten ihnen schnell klar, wo sie sich befinden, und mussten sich dann anhören: „Tut uns leid, Köln ist 2500 Kilometer weiter südlich von hier“. Laut Kommentaren in sozialen Netzwerken versuchten sie zu fliehen und sich zu verstecken aber sie wurden gefunden und von den Bewohnern der Stadt „erzogen“. Wenn nicht ein ganzes Geschwader der Polizei gekommen wäre, hätte die Situation wirklich schlecht für sie ausgehen können, vor allem im Hinblick auf die winterliche Eiseskälte in Murmansk.

Der Kampf zwischen den Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und den Bewohnern der Stadt Poljarnyje Sori fand jedoch nicht im Club „Gandvik“ statt, sondern auf der Strasse, wo es für solche Gäste Orte gibt, an denen man sich „wie Männer unterhalten kann“, berichtet FlashNord.

Das Ergebniss: 18 Migranten im Krankenhaus, 33 Personen in der lokalen Strafanstalt und der grosse Wunsch bei den Flüchtlingen schnell wieder nach Hause gehen zu können. Offizielle Bestätigungen von den Strafverfolgungsbehörden gab es nicht, da sie offenbar keine Lust haben dem Westen mehr Futter für ihre Linie „Wildes Russland“ zu geben.

Quelle: http://schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/25932-Murmansk-Tut-uns-leid-Kln-ist-2500-Kilometer-weiter-sdlich-von-hier.html

Gruß an die Menschen von Murmansk!!

TA KI

Praktische Ideen im Umgang mit Kindern, sich der Erde bewusst zu sein


gefunden auf wakeupworld, geschrieben von Alex „Earthie Mama“ Du Toit, übersetzt von Antares

How-to-Raise-an-Earth-Conscious-Child-300x225Die Kinder in diesen Tagen haben viele technologische Ablenkungen, die sie zu beschäftigen und um ihre verminderte Verbindung mit der Umwelt aufrechterhalten. Egal ob es sich um ein Videospiel, das Fernseh-Programm oder den Computerbildschirm handlet, werden die Kinder zu vergessen, wie sie mit ihren natürlichen Seite zu verbinden.

Viele Eltern scheinen bei der Erziehung von Kindern zu vergessen, ihnen die Bedeutung über ihre innere Verbindung zur Erde und ihre Rolle bei der Bewahrung der Erde für zukünftige Generationen nahezubringen. Es gibt Wege, den Kindern eine Lebensweise zu vermitteln, um die Erde bewusst wahrzunehmen, ihr zu helfen und sie zu pflegen.

Durch unser Vorbild ein Beispiel geben

Unsere Kinder lernen, wie man sich in der Welt bewegt durch das Lernen von ihren Betreuern. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten zum Schutz unserer Erde und leben Beispiel.

Erstens, lasst den Fernseher ausgeschaltet, so oft wie möglich. Kinderfernsehsendungen werden von Werbespots überflutet, mit dem Ziel die Kinder zu manipulieren, mehr zu kaufen und mehr von Produkten zu wollen, die verschwenderisch und toxisch sind.

Informiert und bildet euch selbst weiter, welche Möglichkeiten bestehen, dem Schutz unserer Erde zu dienen und als Beispiel zu leben.

Verringern, wiederverwenden, aufbereiten

Erklärt euren Kindern, welches von all dem Müll recycelt werden kann und was geschieht, wenn nicht. Kinder lieben Aktivitäten, wobei ihre Kreativität herausgefordert wird. Eine gute Idee ist es, euer Kind zu bitten, wiederverwendbare Alternativen zu Einweg-Haushaltsgegenständen zu finden und beim Abfall nach nutzbaren Schätzen zu schauen. Zum Beispiel könnt ihr gemeinsam mit den leeren WC- und Küchenpapier-Rollen ein Musikinstrument machen, indem ihr Reis oder Bohnen in die Rolle füllt und beide Enden abklebt. Sprecht mit euren Kindern über die Bedeutung von minimaler Verpackung und was recycelt und wiederverwendet wird.

NaturgärtnernHow-to-Raise-an-Earth-Conscious-Child-Sit-Still-in-Nature

Es gibt nichts Magischeres als ein Kind, welches einen Samen pflanzt, diesen pflegt und beginnt zu sehen, wie er wächst. Dies erinnert sie daran, dass alle Lebewesen zusammenarbeiten, um zu gedeihen. Wenn sie ihre Pflanzen wachsen sind sie so stolz und aufgeregt über die Zeit, die sie in ihrem Garten verbringen. Falls ihr nicht über Land verfügt, um einen Garten anzulegen, könnt ihr euren Kindern ein paar Töpfe zur Verfügung stellen, worin sie Gemüse oder ihre Blumen pflanzen und sie werden immer noch tief in Ehrfurcht und inspiriert sein. Und ausserdem isst ihr Kind lieber ein Gemüse, das es genährt hat und beim Wachsen beobachtete.
Zeit in der Natur verbringen

Geht mit euren Kindern viel ins Freie. Verbringt die Zeit mit einem Spaziergang durch die Natur, veranstaltet ein Picknick, spielt gemeinsam oder fahrt vielleicht an einen Strand. Erlaubt euren Kinder, die Schönheit der Erde zu erleben und zu verinnerlichen und helft ihnen, die Verbundenheit aller Lebewesen nachzuvollziehen. Dies wird ihnen helfen, unseren Planeten so wunderbar zu erhalten und sich bewusst darum zu kümmern und nichts weiteres zu zerstören.

How-to-Raise-an-Earth-Conscious-Child-Connect-with-AnimalsVerbringt Zeit mit Tieren

Die einfache Verbindung zwischen den Arten erinnert uns daran, wie geheimnisvoll das Leben und die Natur sind, und wie freudvoll wir alle in der Natur existierenden kooperieren. Die Kinder lernen Verantwortung und Mitgefühl durch ihre Zeit mit Tieren. Sie lernen, lebende Wesen zu respektieren, als einfache Mitwesen in tierischer Form.

Sich erden

Lasst eure Kinder barfuss sein, wenn sie draussen spielen und auch mal schmutzig werden. Es gibt sogar bereits Forschungen über die Verknüpfung der gewachsenen Verbindung zur natürlichen Energie der Erde und lebendiger, ausgeglichener Gesundheit.How-to-Raise-an-Earth-Conscious-Child-Get-Dirty

Die Umwelt säubern

Unterstützt eure Kinder und nehmt mit ihnen an Säuberungen der Natur teil, wie beispielsweise einem Strand aufzuräumen oder einem Bach zu reinigen. Wenn Kinder ein Teil der Reinigung ihrer Umgebung sind, können sie die Veränderung mit eigenen Augen sehen und die Positivität inspiriert sie, mehr tun zu wollen.

Ihr braucht weder Sonnenkollektoren noch ein eigenes Grundstück, um den Kindern etwas über die Erde zu lehren. Familien können auf einfache Art und Weise beginnen; wie mit Stoff- statt Papier-Servietten zu beginnen oder bringen Stofftaschen zum Einkauf mitzunehmen. Es ist eine gute Idee, sich Ziele in Bezug darauf zu setzen, welchen Nutzen wir für die Umgebung erzielen möchten. Beginnt dort, wo ihr seid und mit dem, was euch umgibt. Ohne Druck; mischt einfach Spass mit vielen guten Taten.

Quelle: http://transinformation.net/praktische-ideen-im-umgang-mit-kindern-sich-der-erde-bewusst-zu-sein/

Gruß die Kinder der Erde

TA KI

Trennungsangst des Hundes


Es gibt Hunde, die entspannt alle Viere in die Luft strecken, wenn ihr Besitzer das Haus verlässt.  Trennungsangst ist für sie ein Fremdwort. Doch gibt es auch Kandidaten, die in der Abwesenheit ihres Menschen die Ausdauer ihrer Stimmbänder unter Beweis stellen oder ihre Zerstörleidenschaft an Türen, Sofakissen und Möbeln ausleben.

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Ändern Sie Ihr Verhalten

Sie haben einen solchen Hund? In vielen Fällen ist der Grund für seine Trennungsangst im Verhalten des Hundebesitzers zu suchen. Ändern also Sie Ihr Verhalten, dann ändert er seines, und seine Trennungsängste verschwinden.

Wegen Trennungsangst ins Tierheim?

Er schaut Sie mit großen Augen an, er begleitet Sie zur Tür und sobald diese hinter Ihnen ins Schloss fällt, geht es los: Er bellt, jault, winselt, rammt die Krallen in Ihre Türrahmen, versucht auf die Türschnalle zu springen und Sie wissen schon jetzt, dass er bis zu Ihrer Rückkehr wieder irgendetwas in Einzelteile zerlegt haben wird. Ihr Hund leidet unter extremer Trennungsangst.

Trennungsängste haben oft eine spezielle Ursache und dass deren Ergründung für viele Hundehalter eine unlösbare Aufgabe zu sein scheint, zeigt die Tatsache, dass Trennungsängste mit zu den häufigsten Gründen gehören, warum Hunde im Tierheim abgegeben oder gar zum Einschläfern zum Tierarzt gebracht werden.

Das Beste für Ihren Hund

Da jeder Hund, genau wie jeder Mensch, seine ganz eigene Persönlichkeit besitzt, Gefühle hat und er sich annähernd perfekt in das – aus Sicht des Hundes – sicher nicht wenig komplizierte Leben der Menschen integriert hat, sind viele Hundehalter dazu geneigt, Ihren Hund zu vermenschlichen. Das ist absolut in Ordnung, wenn diese Vermenschlichung dazu führt, dass Sie sich das Beste für ihn wünschen, so wie Sie sich das Beste für Ihre Kinder, Ihre Eltern und Ihre Freunde wünschen.

Wenn Vermenschlichung jedoch dazu führt, dass Sie davon ausgehen, Ihr Hund hätte annähernd dieselben Wünsche, Bedürfnisse oder gar Gedanken wie Sie, dann ist das vermutlich ein Missverständnis.

Trennungsängste beim Hund durch falsches Hundebesitzer-Verhalten

Natürlich hat ein Hund nichts gegen ein gemütliches und trockenes Plätzchen einzuwenden, wenn es draußen schneit und stürmt. Auch findet er das Sofa besser als ein Hundekörbchen und kaum etwas kann ihn so erfreuen wie ein üppiges Mahl. Ähnlichkeiten zwischen Hund und Mensch gibt es also durchaus.

Während aber Trennungsängste (Ängste vor dem Alleinsein) beim Menschen oft ihren Ursprung in der Kindheit haben, sind Trennungsängste beim Hund in den meisten Fällen die Folge des falschen Hundebesitzer-Verhaltens.

Das geht sogar so weit, dass selbst ein Hund, der ausgesetzt wurde und bis zu seiner Rettung tagelang ohne Wasser an einem Baum angebunden war (jeder es also verstehen würde, wenn er ab sofort Trennungsängste zeigen sollte), künftig NICHT zwangsläufig unter Trennungsängsten leiden muss, WENN sich sein neuer Besitzer ihm gegenüber RICHTIG verhält.

Langeweile und fehlende Bewegung

Natürlich kann auch fehlende Bewegung und/oder Langeweile zu unwillkommenem Verhalten während der Abwesenheit des Besitzers führen. Das jedoch spricht nicht nur für falsches Verhalten des Besitzers, sondern für eine insgesamt falsche Haltung des Hundes.

Wer keine Zeit dafür hat, seinem Hund ausreichend Bewegung und Beschäftigung zukommen zu lassen, hat eigentlich keinen Grund, einen Hund zu halten. Wer hingegen morgens und abends zwar Zeit für seinen Hund hat, dieser aber in der langen Zeit dazwischen verständlicherweise irgendwann einmal unruhig und gelangweilt wird, könnte sich einmal durch den Kopf gehen lassen, seinem Hund einen Gefährten zu besorgen.

Während ein Hund durchaus gelegentlich für einige Stunden allein gelassen werden kann, ohne dass der Halter von einem schlechten Gewissen geplagt werden müsste, ist das tägliche Alleinelassen von mehr als sechs Stunden für fast jeden Hund eine Zumutung.

Allein nach Impfung?

Ferner sollte kein Hund nach Operationen, Impfungen oder anderen tierärztlichen Eingriffen alleine gelassen werden. Insbesondere Impfungen können zu plötzlicher Unruhe, Krämpfen, Durchfall oder anderen Nebenwirkungen führen, mit denen kein Hund gerne alleine ist.

Anführer Hund

Gehen wir jedoch einmal davon aus, dass Ihr Hund perfekt versorgt wird und trotzdem – also auch wenn er zuvor gefressen hat und vom stundenlangen Toben müde sein müsste – verrückt spielt, sobald Sie das Haus verlassen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Sie sich ihm gegenüber bis jetzt falsch verhalten haben.

Ein Hund geht davon aus, dass in einer Menschenfamilie (auch wenn diese nur aus einem einzigen Menschen und ihm selbst besteht) dieselben Regeln und Prinzipien gelten wie in einem Hunderudel. Das Überleben eines Hunde- bzw. Wolfsrudels in der Wildnis hängt davon ab, dass alle Rudelmitglieder diese Regeln perfekt beherrschen und nach ihnen leben.

Leider kennt der Mensch diese Regeln nicht und verhält sich daher – in den Augen des Hundes – auf eine Weise, die dem Hund signalisieren, dass nicht der Mensch, sondern offenbar er, der Hund, der Anführer des Rudels sein müsse.

Wie Ihr Hund die Sache sieht

Was aber hat das mit Trennungsängsten zu tun? Ganz einfach: In einem Hunde- bzw. Wolfsrudel entscheidet der Anführer, wer ihn zur Jagd begleiten darf und wer zu Hause bleiben muss (um beispielsweise auf den Nachwuchs aufzupassen). Es würde also in einem Hunderudel niemals vorkommen, dass der Chef zu Hause bleibt, während der Rest vom Rudel sich auf der Jagd vergnügt. Der Rest vom Rudel ist dazu gar nicht in der Lage. Es braucht und wünscht die Leitung des Anführers.

Wenn Ihr Hund aber der Meinung ist, ER sei der Anführer, dann passt Ihr Verlassen des Hauses kein bisschen in sein Weltbild. In seinen Augen wandeln Sie nun ohne jede Aufsicht und Leitung da draußen einher und begeben sich womöglich in Gefahr, während er, der Boss, zu Hause eingesperrt ist und nicht auf Sie aufpassen kann.

Trennungsangst-Hunde sind pflichtbewusst

Wenn Menschen die Trennungsängste ihres Hundes also mit den Ängsten eines allein gelassenen Kindes vergleichen, dann sind sie auf dem Holzweg. Es ist gerade andersherum. Hunde mit Trennungsangst-Symptomen toben und kläffen nicht deshalb, weil sie sich einsam und hilflos fühlen.

Im Gegenteil: Sie toben und kläffen, weil sie sich um ihren Menschen Sorgen machen und weil sie die Pflicht eines Chefs (das Rudel zu leiten) nicht ordnungsgemäß erfüllen können. Ein Trennungsangst-Hund ist also ein höchst pflichtbewusster, aber leider aus diesem Grunde auch ein sehr gestresster Hund.

Die fünf Kardinalfehler

Welches menschliche Verhalten aber führt nun dazu, dass der Hund sich als Chef fühlt und infolgedessen Trennungsängste entwickelt? Es gibt fünf Kardinalfehler im Verhalten vieler Hundehalter, die beim Hund zur unerwünschten Schlussfolgerung führen, er sei der Anführer:

  • Abschied und Rückkehr: Der Hund wird oft überschwänglich verabschiedet, womöglich noch mit Futter oder Leckerli getröstet und bei der Rückkehr vom Menschen genauso überschwänglich begrüßt.
  • Futterritual: Der Hund erhält oft sein Futter BEVOR der Mensch isst.
  • Besucher: Der Hund darf Besucher meistens als erster begrüßen und steht bei diesen in den meisten Fällen im Mittelpunkt.
  • Drängler: Der Hund drängelt sich so gut wie immer als erster durch die Tür oder geht auf schmalen Pfaden voraus.
  • Der beste Platz: Der Mensch ist meist entzückt, wenn sich der kleine Racker zu ihm aufs Sofa (oder womöglich ins Bett) kuschelt und sich dort den schönsten Platz aussucht.

Verhalten eines Anführers

Der Anführer oder die Anführer (meist ein Paar) eines Hunde- oder Wolfsrudels sind lebenserfahren, stark und klug. Sie sind die besten Jagdstrategen, können am besten Gefahren einschätzen und sie wissen, wie man mit diesen Gefahren umgeht. Alle anderen Rudelmitglieder respektieren ihre Anführer und bringen ihnen die erforderliche Ehrerbietung entgegen. Die fünf oben genannten Situationen sehen in einem Hunderudel so aus:

  • Abschied und Rückkehr: Es wurde bereits erwähnt, dass ein Anführer den Jagdtrupp zusammen stellt und anordnet, wer zu Hause bleibt. Schon allein dieser Punkt sagt uns, dass der Hund – auch wenn er ein Rudeltier ist – keinesfalls erwartet, überall hin mitgenommen zu werden. Für ihn ist es ganz normal, dass man zu Hause zu bleiben hat, wenn der Boss das so entschieden hat.

    Diese Entscheidung trifft der Boss nicht böswillig, sondern einfach, weil es so für alle am besten ist. Das Rudel weiß das und vertraut dem Boss. Wenn der Jagdtrupp aufbricht, werden die Zurückbleibenden weder verabschiedet noch getröstet. Kehren die Jäger heim, werden sie zwar überschwänglich von den Daheimgebliebenen begrüßt, diese jedoch werden von den Anführern entweder ignoriert oder weggeknurrt.

  • Futterritual: War die Jagd erfolgreich, dann fressen die Anführer zuerst und zwar die besten Stücke. Das, was sie übrig lassen, darf sich der Rest des Rudels teilen.
  • Besucher: Erscheint ein Eindringling im Revier, dann nimmt ihn der Anführer als erster unter die Lupe. Er entscheidet, ob der Besucher willkommen ist, ob er attackiert und in die Flucht geschlagen werden muss oder ob man ihn ignorieren kann. Das Rudel bleibt so lange im Hintergrund, bis der Chef durch sein Verhalten („Aaattackeeee!“) Verstärkung anfordert.
  • Drängler: Zwar nicht immer, aber oft geht der Anführer eines Rudels voraus und gibt Richtung und Geschwindigkeit an.
  • Der beste Platz: Im Lager hat der/haben die Anführer den besten Platz. Rudelmitglieder müssen Abstand halten und dürfen sich nur dann nähern, wenn die Anführer nichts dagegen haben.

Fünf Praxis-Tipps bei Trennungsängsten

Der Hauptgrund für die Trennungsangst beim Hund liegt also eindeutig beim Besitzer und seiner Unfähigkeit, sein „Rudel“ so zu führen, dass der Hund versteht, was Sache ist. Übersetzt bedeutet das für den Praxisalltag in der Familie folgendes:

  • Abschied und Rückkehr: Ab sofort gibt es kein Abschiedsritual mehr, das Ihr Bedauern darüber signalisieren würde, dass Ihr Hund alleine bleiben muss. Sagen Sie bestimmt „Du bleibst da“ und verlassen Sie das Haus. Wenn Sie nach Hause kommen, ignorieren Sie Ihren Hund (so schwer es auch anfangs fallen möge), sprechen Sie ihn nicht an und geben Sie ihm keine Befehle. Auch Ihre Kinder müssen sich daran halten. Nach fünf Minuten rufen Sie Ihren Hund zu sich. Jetzt können Sie ihn knuddeln und mit ihm spielen. Aber nicht, so lange er seinen Begrüßungstanz aufführt und glaubt, er könne Sie dazu animieren, das zu tun, was ER möchte.
  • Futterritual: Essen Sie grundsätzlich, BEVOR Ihr Hund sein Futter bekommt. Erhält Ihr Hund zu einer Gelegenheit Futter, wenn Sie nichts essen möchten, dann essen Sie – während der gefüllte Hundenapf noch auf dem Küchentisch steht – einen Cräcker, ein Stück Obst oder sonst irgendetwas. Es geht darum, dass der Hund sieht, wie Sie als erster essen.
  • Besucher: Wenn Besucher kommen, dann begrüßen SIE diese zuerst, dann darf der Hund schnuppern. Hundebegeisterte Besucher müssen entsprechend instruiert werden, damit sie den Hund nicht wie einen König begrüßen oder ihm womöglich noch Futter mitbringen. Wird der Hund vor Eintreffen der Besucher in einen anderen Raum gebracht und dann – wenn die Gäste es sich gemütlich gemacht haben – herein gelassen, wird er kein bisschen beachtet.
  • Drängler: Die leichteste Übung ist die, dass der Hund immer HINTER Ihnen durch Türen zu gehen hat. Auf schmalen Pfaden geht er ebenfalls hinter Ihnen, es sei denn, Sie schicken ihn ausdrücklich voraus. Trotzdem sollte er gewisse Wegabschnitte hinter Ihnen gehen.
  • Der beste Platz: Natürlich darf Ihr Liebling nach wie vor zu Ihnen aufs Sofa kuscheln, ABER erst, wenn Sie ihn dazu eingeladen haben. Er hat vor dem Sofa zu warten, bis Sie ihn zu sich rufen.

Wie ein echter Anführer ist

Während Sie die neuen Verhaltensregeln üben (Sie werden sehen, wie schwierig es ist, sich selbst in dieser Hinsicht zu ändern), können Sie Ihrem Hund unterstützend die für ihn richtigen Bachblüten wählen und ihm eventuell – wenn Sie das Haus verlassen – das Radio anlassen (falls er das in Ihrer Anwesenheit so gewöhnt ist). Er sollte jedoch niemals freien Zugang zu Futter haben. Das haben nur Anführer.

Neigt er während seines Alleinseins dazu, Ihnen liebgewordene Dinge zu zerfetzen (was er bald nicht mehr tun wird, wenn Sie konsequent an Ihrem Verhalten arbeiten), dann versuchen Sie, ihm eine reiche Auswahl Spielsachen da zu lassen, die er auch kaputt machen kann. Falls er doch etwas zerlegt haben sollte, woran Ihr Herz hing, dann bestrafen Sie ihn nicht.

Ein echter Anführer bestraft den Täter nur, wenn er ihn in flagranti erwischt. Bestrafen Sie Ihren Hund jedoch im Nachhinein, dann wird er nicht unbedingt wissen, warum er bestraft wird. Sie wirken in seinen Augen unter Umständen unberechenbar, hysterisch und launisch. Ein echter Anführer ist jedoch weder das eine noch das andere. Ein echter Anführer ist souverän, lässig und hat Gefühlsausbrüche nicht nötig.

Endlich ein ausgeglichener Hund

Obwohl die neuen Verhaltensregeln nicht konkret die Trennungsangst beim Hund behandeln (sondern oft viele andere Probleme zusätzlich lösen), schaffen sie – konsequent durchgeführt – die Voraussetzung dafür, dass sich Ihr Hund nicht mehr im Glauben wähnt, Anführer zu sein und daher entspannt allein zu Hause bleiben und dort auf Sie warten kann.

Sie nehmen Ihrem Hund auf diese Weise einen enormen Druck von den Schultern und werden sehen, dass Sie innerhalb weniger Wochen einen veränderten und ausgeglichenen Hund in Ihrer Familie haben werden.

(….)

Gruß an die Hundehalter die keinen dieser Kardinalsfehler begehen und wie iCH einen Hund haben der sich sagt :

“ Ein Leben ohne Frauchen ist möglich, aber sinnlos…“ –

sie zerstören nichts, sondern liegen vor der Türe, atmen jeden Staubflusen unter der Tür durch, jammern allen übrigen Anwesenden leidgeplagt die Hucke voll, verweigern jedes Leckerli und erwarten Sekündlich die Rückkehr von Frauchen und Herrchen…
Ganz so wie GüntherGünni 2 015TA KI

Bundesverfassungsgericht stellt klar: Kinder gehören dem Staat


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Bereits am 15. Oktober, wie jetzt bekannt wurde, hat die Zweite Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts, namentlich die Richter Herbert Landau, Sibylle Kessal-Wulf und Doris König entschieden, dass dann, wenn es um die Bildung von Kindern geht, Kinder dem Staat gehören.

Das Urteil 2 BvR 920/14 ist auf den Seiten des Bundesverfassungsgerichts abrufbar.

Die interessanten Absätze finden sich unter den Randnummern 22 und 25.

Geklagt haben Eltern aus Hessen, die ihre neun (!sic) Kinder seit Jahren im Hausunter-richt unterrichten gegen ihre Verurteilung nach §182 Abs. 1 des Hessischen Schulgesetzes und wegen Entziehen von Schulpflicht. In Hessen und in vier weiteren Bundesländern (Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Saarland) ist es eine Straftat, wenn Eltern ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Da die Eltern im vorliegenden Fall zu einer Geldstrafe von je 140 Tagessätzen á 5 Euro verurteilt wurden, gelten sie somit als vorbestraft.

§182 des Hessischen Schulgesetzes lautet wie folgt:

(1) Wer einen anderen der Schulpflicht dauernd oder hartnäckig wiederholt entzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagessätzen bestraft.

(2) Die Verfolgung tritt nur auf Antrag ein. Antragsberechtigt ist die untere Schulaufsichtsbehörde. Der Antrag kann zurückgenommen werden.
Die Verfassungsklage der Eltern gegen ihre Verurteilung wurde von den Richtern der Zweiten Kammer des Zweiten Senats nicht angenommen, d.h. die Verurteilung der beiden Erziehungsberechtigten ist damit rechtskräftig.

Interessant an dem Urteil sind, wie gesagt, zwei Absätze.

So findet sich unter der Randnummer 22 folgende Ausführung:

“Der Landesgesetzgeber, der in § 182 Abs. 1 HessSchulG das Entziehen anderer von der Schulpflicht unter Strafe stellt, greift zwar in das Erziehungsrecht der Eltern aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG und – wie hier angesichts der von den Beschwerdeführern geltend gemachten Glaubens- und Gewissensgründe – in deren Glaubensfreiheit aus Art. 4 Abs. 1 GG ein […] Jedoch hat bereits die 1. Kammer des Zweiten Senats in ihrem Nichtannahme-beschluss vom 31. Mai 2006 – 2 BvR 1693/04 – (vgl. BVerfGK 8, 151 ) in Ansehung der Strafnorm des § 182 Abs. 1 HessSchulG ausgeführt, dass die Verpflichtung der Be-schwerdeführer, ihre Kinder an dem Unterricht einer nach dem Hessischen Schulgesetz anerkannten Schule teilnehmen zu lassen, eine zulässige Beschränkung ihres Erziehungs-rechts darstelle. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass der in Art. 7 Abs. 1 GG verankerte staatliche Erziehungsauftrag der Schule dem elterlichen Erziehungsrecht gleichgeordnet ist […], unterliegt es – auch im Lichte des Art. 4 Abs. 1 GG, der Einschränkungen zugänglich ist, die sich aus der Verfassung selbst ergeben – keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, die Beachtung der Schulpflicht von den Erziehungsberechtigten dadurch einzufordern, dass der (Landes-)Gesetzgeber entsprechende Strafvorschriften schafft und die Strafgerichte bei deren Verletzung Geld- oder Freiheitsstrafen verhängen.”

Weil also das elterliche Erziehungsrecht dem im Grundgesetz verankerten Erziehungs-auftrag der Schulen “gleichgeordnet” ist, deshalb ist der Eingriff über die Schulpflicht in das Erziehungsrecht der Eltern rechtens. Das ist höchstrichterliche Rabulistk, die man auch anders formulieren kann: Wann immer die Interessen des Staates den Interessen von Individuen gleichgestellt sind, sind die Interessen des Staates wichtiger und damit die Interessen der Individuen eben nicht gleichgestellt. Juristen mögen es eben, Absurditäten und Widersprüche zu formulieren.

Noch deutlicher als im vorliegenden Absatz werden die Verfassungsgerechten im Absatz, der Randnummer 25 folgt:knast

“Sie haben insbesondere die Ausstrahlungswirkung des elterlichen Erziehungsrechts der Beschwerdeführer aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG und deren gewissensgeleitete Entscheidung in den Blick genommen, ihre Kinder aus Glaubensgründen vom Unterricht fernzuhalten. Dass nach den von den Fachgerichten getroffenen Feststellungen das Wohl der Kinder nicht gefährdet gewesen ist, die fünf ältesten Kinder sogar gute bis sehr gute Schulab-schlüsse erlangt und den Berufseinstieg gemeistert haben, vermag nichts an der Verpflichtung zu ändern, die Kinder an dem Unterricht einer nach dem Hessischen Schulgesetz anerkannten Schule teilnehmen zu lassen. Denn die Allgemeinheit hat ein berechtigtes Interesse daran, der Entstehung von religiös oder weltanschaulich motivierten „Parallelgesellschaften“ entgegenzuwirken und Minderheiten zu integrieren. Selbst ein mit erfolgreichen Ergebnissen einhergehender Hausunterricht verhindert nicht, dass sich die Kinder vor einem Dialog mit Andersdenkenden und -gläubigen verschließen, und ist deshalb nicht geeignet, die insbesondere in einer Klassengemeinschaft gelebte Toleranz gegenüber einem breiten Meinungsspektrum nachhaltig zu fördern (vgl. BVerfGK 8, 151 ).

Verfassungsgerechte schießen gerne mit Kanonen auf Spatzen. Weil ein Elternpaar aus Hessen seine Kinder selbst unterrichtet, und zwar mit Erfolg selbst unterrichtet, steht zu befürchten, dass eine Parallelgesellschaft entsteht, eine weltanschauliche motivierte noch dazu. Deshalb, und um Minderheiten zu integrieren, dürfen die christlichen Eltern, die von den drei Verfassungsweisen aus Karlsruhe wohl als christliche Minderheit angesehen werden, ihre Kinder nicht selbst und nicht zuhause unterrichten. Dass es im deutschen Bildungssystem nicht um Meritokratie und erfolgreiche Wissensvermittlung geht, man könnte es nicht deutlicher machen.

Besonders amüsant ist es, wenn die Verfassungsgerechten behaupten, dass ein erfolgreicher Hausunterricht nicht verhindern würde, dass sich die hausunterrichteten Kinder dem Dialog mit “Andersdenkenden und -gläubigen” verschließen würden. Diese Erkenntnis hat vermutlich der heilige Verfassungsgeist auf den Zeilengläubigen aus Karlsruhe verteilt, denn Fakten, die ihre Behauptung stützen könnten, haben die Eingebungsvollen nicht.

Lächerlich wird das Urteil dann, wenn öffentliche Schulen als Paradies der Toleranz dargestellt werden. Angesichts eines derartigen Unsinns, der mit Realitäten an deutschen Schulen, wie wir sie z.B. anhand des männerhassenden Curriculums an bayerischen Schulen dargestellt haben, nichts zu tun hat, kann man sich nur fragen: Wo leben die Verfassungsgerechten eigentlich?

So hört man doch allerorten Klagen über die vielen Intoleranten, die in Deutschland z.B. Genderismus oder Diversität ablehnen. Dass diese vermeintlich Intoleranten und nicht zuletzt die Verfassungsrichter selbst, durch das deutsche Bildungssystem gegangen sind und nicht zu Hause unterrichtet wurden, lässt die Toleranz-Paradies-Vorstellung der Verfassungsgerechten irgendwo zwischen lächerlich und absurd zurück und man fragt sich abermals: Wo leben die Verfassungsgerechten eigentlich?

Da Karlsruhe zwar auf der falschen Seite des Rheines, aber doch in Deutschland liegt, kann man diese Frage, nur dahingehend beantworten, dass die drei Verfassungsausleger in einem Land leben, in dem die Ideologie vor der Realität kommt – in einem Land, in dem Hausunterricht aus Prinzip verboten ist. Egal, ob Eltern eine erfolgreiche Unterrichtung ihrer Kinder erreichen können oder nicht.

Da der Erfolg der unterrichteten Kinder auf dem Bildungs- und Arbeitsmarkt offen-sichtlich kein Kriterium ist, dem von den Verfassungsrichterlichen eine Bedeutung zugewiesen wird, bleibt nur die ideologische Indoktrination, wie sie an öffent-lichen Schulen erfolgt, als Begründung dafür, dass Hausunterricht nach Ansicht der drei aus dem Verfassungsland strafrechtlich verfolgt und Hausunterrichter zu Vorbestraften gemacht und mit Steuerhinterziehern, Körperverletzern und Unfallflüchtigen gleich gestellt werden.

So wichtig ist die ideologische Indoktrination, die als Erziehung zur Toleranz verkauft wird, dass die drei Weisen aus dem Verfassungsland nicht davor zurückschrecken, ein Geschütz wie die Schaffung einer Parallelgesellschaft aufzufahren, um damit auf die wenigen Spatzen zu schießen, die überhaupt Hausunterricht durchführen wollen.

Hier steht wohl viel auf dem Spiel, so dass Eltern in Deutschland klipp und klar erklärt werden muss, dass der Staat sein Indoktrinations- und Ideologisierungsmonopol im Bereich der Bildung nicht aufzugeben gedenkt.

Kinder gehören dem Staat, und wer das nicht einsehen will, geht demnächst in den Knast.

http://www.pravda-tv.com/2014/11/bundesverfassungsgericht-stellt-klar-kinder-gehoeren-dem-staat/

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Gruß an alle Kinder

Der Honigmann

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Grüße an die Meritokratie

TAKI