Macht der Farben


Farben haben Symbolkraft

Alle Farben in der Natur dienen einem biologischen Zweck. Jedes Lebewesen besitzt eine eigene, spezialisierte Farbwahrnehmung. Bereits einfachste Lebensformen wie Einzeller steuern ihren Fress- und Ruhe-Rhythmus nach dem Licht der Sonne: Rot am Morgen, Blau am Tag. Auch für den Menschen war es für sein Überleben und Wohlergehen seit jeher wichtig, Farbinformationen zu verarbeiten und richtig einordnen zu können. Beispielsweise ist es die Farbe, die uns unter anderem verrät, ob eine Frucht reif ist.

farben-und-farbwahrnehmung

Die Macht der Farben Foto: © hakkiarslan – Fotolia.com

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, für das Farben Symbolkraft besitzen. Bereits 1810 veröffentlichte Johann Wolfgang von Goethe sein umfangreichstes Werk „Zur Farbenlehre“. Er schrieb den Farbtönen übergeordnete Eigenschaften zu, deren Wirkung wir uns in keinem Lebensbereich entziehen können.

Die psychologische Wirkung von Farben, die Goethe postuliert, ihre Wirkung auf Körper, Geist und Seele, ist zwischenzeitlich wissenschaftlich belegt. Durch die Farbwahl unserer Kleidung und unseres Umfelds können wir bewusst Einfluss auf unsere Stimmung und unsere Gesundheit nehmen. Die Wirkung kann individuell sehr unterschiedlich sein.

Wirkung von Farben auf den Menschen

Es gibt viele Beobachtungen, wie die einzelnen Farben auf den Menschen wirken:

Rot hat Signalwirkung: Achtung, Feuer, Gefahr. Rot ist aber auch die Farbe der Vitalität, der Liebe und der Leidenschaft – und auch des Zorns. Rotes Licht wirkt wärmend und aktivierend. Das Nervensystem schüttet bei Rot verstärkt Adrenalin aus, der Blutdruck steigt an, der Atem geht schneller.

Orange steht für Energie, Aufgeschlossenheit, Kontaktfreude, Selbstvertrauen und Wärme. Als Stimmungsaufheller stärkt es das Nervensystem und soll die Nierenfunktion fördern. Bei Stress oder belastenden Situationen kann diese Farbe hilfreich sein. Orange regt zudem den Appetit an und kann bei Beschwerden im Bauch und Unterleib lindernd wirken.

Gelb ist die Farbe der Sonne, wirkt heiter und fröhlich. Gelb steht für Licht, Optimismus, Freude und lindert Ängste. Gelb kann positive Stimmung und gute Laune fördern. Ältere Menschen sollen unter dem Einfluss von Gelb geistig vitaler sein und ein besseres Reaktionsvermögen aufweisen.

Grün ist die Farbe der Natur, wirkt lebendig und natürlich. Grün steht für Sicherheit und Hoffnung. Die Farbe Grün beruhigt und harmonisiert und kann helfen, die Konzentration und das Denken zu aktivieren.

Blau, die Lieblingsfarbe der Deutschen, wirkt beruhigend. Der Adrenalinspiegel sinkt, der Puls verlangsamt sich. Muskeln entspannen und entkrampfen. Blau soll bei Schlafstörungen und Entzündungen helfen und klares Denken fördern. Bei geistiger oder körperlicher Erschöpfung sollte man diese Farbe meiden, da die beruhigende Energie dieser Farbe das Erschöpfungsgefühl verstärken kann.

Violett gilt als Farbe des Geistes und der Spiritualität. Ihr werden schmerzstillende Eigenschaften zugesprochen und stärkt die Hirnaktivität. Violett wird beispielsweise bei Migräne eingesetzt und fördert den gesunden Schlaf. Sie soll das seelische Gleichgewicht und die Entschlusskraft fördern. Violett soll Unterbewusstsein beeinflussen und dient zur therapeutischen Unterstützung bei tiefenpsychologischen Problemen.

Unser alltägliches Umfeld mit den passenden Farben auszustatten, kann dazu beitragen, die innere Balance zu unterstützen und an Lebensqualität zu gewinnen.

Quelle

Gruß an die Farbfrohen

TA KI

Werbeanzeigen

Sound of Soul: Musik, die vom Herzen kommt


Jedes Menschenherz strahlt einzigartige Schwingungsmuster aus. Diese Wellen kann man in Klänge verwandeln. Es entsteht individuelle Herzklangmusik, die der Seele Balsam und Stärkung schenkt – komponiert von unserem eigenen Herzen.

„In den Tiefen meiner Seele gibt es einen wortlosen Gesang“, schrieb der libanesische Philosoph und Dichter Khalil Gibran vor ungefähr einem Menschenleben. Es ist ein Gesang, artikuliert mit jeder Muskelfaser unseres Herzens. Dass das Herz beispielsweise vor Freude singen kann, weiß der Volksmund schon seit Jahrhunderten; neuerdings kann man dieses Lied dank modernster Technik hörbar machen.

Was wäre, wenn Sie der Melodie Ihres eigenen Herzens tatsächlich lauschen würden? Welche Erwartung hätten Sie an ein solches Erlebnis? Wie würde sich das wohl anfühlen? Vielleicht wie eine mystische Begegnung mit unserem Selbst, wie ein Blick in den Spiegel unserer Seele…?

Obwohl wir mit unserem Verstand glauben mögen, das Zentrum unseres Bewusstseins läge im Gehirn, so vermittelt uns das Gefühl eine ganz andere – deutliche – Antwort. Wenn das Herz seine Stimme erhebt, spült es den Verstand einfach hinfort. Wir spüren intuitiv, das eigentliche Wesen eines Menschen erfassen wir weniger über seine Vernunft und den Intellekt, sondern vielmehr über die Strahlkraft seines Herzens.

Die Leistung unseres (Tages-)Bewusstseins ist im besten Fall kläglich. Erfasst es doch bloß einen winzigen Bruchteil aller im Organismus verarbeiteten Informationen oder Reize. Das meiste läuft in unserem Körper ab, ohne dass wir etwas davon mitkriegen. Dagegen reagiert das Herz auf viele (unbewusste) Reize – beispielsweise im Schlaf. So gesehen ist es viel „intelligenter“ als unser extrem schmalspuriges Bewusstsein.

Bedenken wir zudem, dass nur schon jede Schneeflocke eine vollkommene und individuelle Form aufweist, die genau so kein zweites Mal in der Natur vorkommt – gilt dies dann nicht erst recht für ein Menschenherz? Was, wenn seine einzigartige Strahlkraft sogar physikalisch messbar wäre?

Herzintelligenz

Das Herz ist ein wahrhaft mystisches Organ, dessen Bedeutung weit über die eines Pulsgebers und Muskels hinausreicht. Haben Sie gewusst, dass das Herz in seiner Entwicklung von der befruchteten Eizelle bis zum reifen Organismus noch vor dem Gehirn gebildet wird? Das sagt die Wissenschaft. Die okkulte Tradition lehrt sogar, die energetische Substanz des Herzens sei das Allererste, was im Mutterleib erschaffen werde – geformt aus den reinsten und edelsten Elektronen, welche Mutter und Kind zur Verfügung stellen können.

Das Herz ist zudem die stärkste elektromagnetische Kraftquelle im Körper. Die von ihm ausgesandten Energiewellen sind stärker als jene des Gehirns. Das mit einer Leistung von 2,4 Watt erzeugte Reizfeld des Herzens lässt sich in sämtlichen menschlichen Zellen nachweisen – eigentlich eine Sensation, die ganz selbstverständlich von Medizinern in aller Welt genutzt wird, wenn sie die Herzströme durch an Händen und Beinen angelegte Elektroden messen und dabei von einem „EKG“ sprechen.

In der zwischenmenschlichen Kommunikation reden wir eher von guten oder schlechten „Vibes“, die wir von unserem Gegenüber empfangen: Man ist auf derselben „Wellenlänge“ oder eben nicht. Solche Wortbilder sind tatsächlich wahr. Hirnstrommessungen – sogenannte EEGs – haben zweifelsfrei belegt, dass wir das vom Herzen erzeugte elektromagnetische Feld eines anderen Menschen wahrnehmen und darauf reagieren. Wenn es also zwischen zwei Menschen „knistert“ oder „Spannung in der Luft liegt“, ist diese Energie nun auch physikalisch messbar.

Schwingungen sind energetische Pulsierungen oder Wiederholungen. Man kann sie auch Rhythmen nennen. Pulsschlag, Gehirnwellen, Atemfrequenz etc. – dies alles sind rhythmische Schwingungen. „Vieles spricht dafür, dass Missempfinden und Symptome auftreten, wenn die unterschiedlichen im Körper erzeugten Schwingungen nicht im Einklang sind“, erklärte Professor Michael Mück-Weymann, der bis zu seinem Tod 2010 an der Uniklinik für Psychotherapie und Psychosomatik in Dresden arbeitete. „Umgekehrt treten bei Gleichklang (= ‚Resonanz‘, ‚Synchronizität‘) Wohlbefinden, ‚Flow‘, Kreativität und viele andere günstige Zustände auf. Eine solche Situation beschreibt man auch als ‚Kohärenz‘ oder Stimmigkeit.“ Die auffällig häufige Verwendung von musikalischen Begriffen ist kein Zufall. „Manche musiktherapeutischen Ansätze orientieren sich an diesem Prinzip“, so Mück-Weymann weiter, „indem sie versuchen, unterschiedliche Rhythmen zu synchronisieren, sei es zwischen Herz und Gehirn (z.B. ‚Heart Zones‘ von Doc Childre, der den Ausdruck ‚Herzintelligenz‘ geprägt hat), sei es zwischen den beiden Gehirnhälften.“1

Heil durch Klang und Farbe

Wir haben es schon oft geschrieben: Das Leben setzt sich zusammen aus Schwingung und Bewusstsein. Der Bewusstseinsaspekt ist das Geistige, die Qualität. Die Schwingung ist der formgebende Aspekt, das „Materielle“ oder die Quantität. Somit besteht alle Manifestation aus Schwingung. Schwingungen manifestieren sich als Farben wie beim Licht oder als Klänge wie beim Ton. Doch eigentlich ist es immer dasselbe. Farben schwingen bloß viel höher oder schneller als Töne. Für uns Menschen zumindest. Denn unsere äußeren Sinne sind dementsprechend geeicht: Schwingungen, die ungefähr 20- bis 20’000-mal pro Sekunde pulsieren, empfinden wir dank unserer Ohren als Töne (Tonspektrum: 20 Hz – 20 kHz). Schwingungen, die ungefähr 380- bis 780 Millionen mal in der Sekunde pulsieren, nehmen wir mit unseren Augen indes als Farben wahr (Farbspektrum: 380 nm – 780 nm). Daraus folgt: Jeder Ton trägt in sich auch eine (für uns unsichtbare) Farbe, und jede Farbe erklingt immer in einem (für uns unhörbaren) Ton [siehe Graphik].

In den Hochkulturen alter Zeit waren Klang und Farbe nie getrennt. Man setzte beides ein, um kranke Menschen zu heilen. Farbtherapie gehört zu den ältesten Behandlungsmethoden und basiert ursprünglich auf der Wirkung des Sonnenlichts. Die heilwirksame Bedeutung der einzelnen Farben war schon den alten Ägyptern bewusst, welche dieses Geheimwissen nur innerhalb der Priesterkaste weitergaben. Auch im prähistorischen Peru und in Mittelamerika war die Heilkunst mit Farben wohlbekannt, ebenso im alten China und Indien. Der indische Arzt Dinshah P. Ghadiali (1873 – 1966) rief dem Westen dieses uralte Wissen wieder in Erinnerung und entwickelte die sehr erfolgreiche Spektro-Chrom-Therapie oder Farbtherapie nach Dinshah.2

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass farbiges Licht einen Einfluss auf unseren Körper hat. Dabei müssen wir uns bewusst sein: Farben werden nicht nur über die Augen aufgenommen, sondern zu einem großen Teil auch über die Haut. Deshalb kann die Haut beispielsweise mithilfe von Sonnenlicht Vitamin D aufbauen. Jede Farbe hat natürlich eine andere Schwingung. Treffen sie auf Haut oder Auge, wandelt sie der Körper in unterschiedliche Nervenimpulse um, die ans Gehirn weitergeleitet werden und dort wiederum verschiedene Reaktionen auslösen, welche dann unser Wohlbefinden beeinflussen.

Bei Klängen oder Musik geschieht genau das Gleiche. Deshalb ist es sinnvoll, beides miteinander zu kombinieren. Umso mehr, da nur etwa elf Prozent der von unserem Gehirn verarbeiteten Sinneseindrücke auf das Gehör entfallen, während 83 Prozent der vom Sehsinn wahrgenommenen Eindrücke im Gehirn Reaktionen auslösen.

Weltenharmonie im Inneren und Äußeren

Klänge und Farben können also von außen die Disharmonie in unserem Körper harmonisieren. Kranke werden wieder gesund. Dies gilt vor allem bei seelischen Leiden. Khalil Gibran prägte den wunderschönen Satz: „Unser Körper ist die Harfe unserer Seele.“ Das heißt, wenn wir leiden oder krank sind, strahlt unser Körper Missklang aus, der in Disharmonie schwingt zu…, ja zu was eigentlich? – Zum Puls von Mutter Erde und zur „Harmonia mundi“ oder Sphärenmusik des Universums. Aber auch zur individuellen Schöpfungsmelodie in unserem Herzen. Der vielleicht wichtigste hermetische Grundsatz lautet nicht von ungefähr: Wie oben, so unten – wie im Großen, so im Kleinen. Und daraus folgt zwingend ein weiteres hermetisches Gesetz: Der Mikrokosmos und der Makrokosmos sind eins – was der Mensch tut, beeinflusst das ganze Universum und umgekehrt.

Echte Heilung umfasst also weit mehr als bloß die Abwesenheit von schwächenden körperlichen Symptomen. Dementsprechend besitzt das Wort „heil“ eine dreifache Bedeutung. Heil ist, wer gesund ist. Doch gesund sein kann man nur, wenn man auch „ganz“ oder „vollständig“ ist, im Einklang schwingt mit dem Universum und sich selbst. Und ein solch heiler Mensch ist im wahrsten Sinn des Wortes nicht nur gesund und ganz, sondern auch heilig.

So heilig und rein wie die Dreifältige Flamme im Herzen eines jeden Menschen.3 Jener göttliche Funke, der uns unsterblich macht. Schon Goethe hatte dies erkannt, als er dichtete: „Wär‘ nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt‘ es nie erblicken; läg‘ nicht in uns des Gottes eigne Kraft, wie könnt‘ uns Göttliches entzücken?“

Wir können nur mit etwas in Resonanz gehen, wenn es bereits ein Teil von uns ist. Musik ist deshalb „höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie“ (Beethoven), weil in uns selbst Musik erklingt. Die Musik des Herzens.

Test: Nur 1 von 4 Menschen können alle Farben dieses Fotos erkennen.


Erinnerst du dich noch an dieses eigenartige Kleid, über dessen Farbe die halbe Menschheit gefühlt wochenlang gestritten hat? Ob du nun weiß-gold oder doch blau-schwarz erkannt hast, hängt einzig und allein von der Fähigkeit deiner Augen ab, Farben zu erkennen und vor allem zu unterscheiden. Mit diesem einfachen Test kannst du herausfinden, wie fit deine Sehorgane wirklich sind.

Hier der Test: Schau dir das Bild an und zähle alle Farbtöne, die du erkennen kannst!

linkedin.com

Hier die Auswertung:

Weniger als 20 Farbtöne: Du bist ein Dichromat! Das heißt, in der Netzhaut deines Auges sind nur zwei Arten von Farbrezeptoren (auch Zapfen genannt) ausgebildet, die für blau und grün zuständig sind. Doch damit bist du nicht allein, ganz im Gegenteil. Etwa 25% der Menschheit sind Dichromaten, die meisten anderen Säugetiere übrigens auch. Sehr wahrscheinlich bevorzugst du eher gedeckte und einfarbige Kleidung, beispielsweise in schwarz, beige oder blau.

20 bis 32 Farbtöne: Du bist ein Trichromat! Bei dir arbeiten also drei Arten von Zapfen in der Netzhaut und helfen dabei, Farben zu unterscheiden. Zusätzlich zu blau und grün kannst du deshalb auch noch Rottöne gut voneinander abgrenzen. Ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung sind Trichromaten, genau wie unsere Vorfahren aus dem Reich der Primaten. Deine Garderobe ist sehr farbenfroh und vielseitig.

33 bis 39 Farbtöne: Du bist ein Tetrachromat! Wie beispielsweise Bienen und andere Insekten hast du noch einen 4. Farbrezeptor, der für die Gelbtöne zuständig ist. So selten, wie man vermutet, ist diese Fähigkeit nicht, denn ein Viertel der Menschen verfügt darüber. Gelbe Farben irritieren dich eher, daher sind sie in deinem Kleiderschrank auch so gut wie gar nicht anzutreffen.

Mehr als 39 Farbtöne: Netter Versuch, aber du musst ja nicht gleich übertreiben! In diesem Test sind lediglich 39 Farbtöne enthalten und die Wahrscheinlichkeit, dass dein Monitor oder Display davon nicht alle darstellt, ist durchaus groß. Zähl also lieber noch einmal genau nach und dann bist du ein großes Stück schlauer 😉

Sehr erstaunlich, wie verschieden die Ergebnisse so ausfallen können. Bei einem Schnelltest unter Freunden waren tatsächlich alle 4 Gruppen vertreten. Wie schaut es bei dir aus?

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/wie-siehst-du-das/

Gruß an die Frauen ;-), denn nur sie können Tetrachromat sein

TA KI