Was hat Saison im November?


Grünkohl, Pastinake, Feldsalat, Apfel, Quitte & Co. – im November ist der Einkaufskorb prall gefüllt mit jeder Menge Köstlichkeiten! Probieren Sie sich durch die Gemüse- und Obstsaison im November und genießen Sie die Vielfalt in vollen Zügen.

 

Chicorée:

Die Franzosen lieben den Chicorée so sehr, dass sie fast ihre gesamte Ernte selbst verspeisen. In Belgien baut man lieber gleich so viel an, dass es auch für den Export reicht. Nur bei uns führt das feine Gemüse eher ein Schattendasein. Dabei hat er einige Vorzüge zu bieten: Vitamin A, B und C sowie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium.

Feldsalat:

Mauseohrensalat oder Feldsalat hat nach der Petersilie den höchsten natürlichen Eisengehalt von allen Gemüse- und Kräutersorten! Damit nicht genug, bringt Feldsalat es auf 35 mg Vitamin C pro 100 g und steht daher an der Spitze aller Salatgemüse.

Mini Romanasalat:

Dieses helle Köpfchen besteht zu etwa 92 Prozent aus Wasser und kann beachtliche Mengen an gesunden Nährstoffen vorweisen. So stecken Mineralstoffe, B-Vitamine und Vitamin C in dem Blattgemüse. Letzteres ist mit 24 Milligramm pro 100 Gramm vertreten – mehr als in jedem anderen Salat.

Grünkohl: 

Herbstzeit ist Kohlzeit. Der König unter ihnen ist der vor allem im Norden Deutschlands konsumierte Grünkohl. Er punktet mit extrem hohen Vitamin C Gehalt (100 Miligram auf 100 Gramm) und auch beim Kalzium ist er weit vorne dabei. Also ran an die Töpfe!

Champignons:

Ganzjährig sind die deutschen Lieblingspilze in Supermärkten zu bekommen. Warum aber den nicht einfach mal raus in den Wald und selber suchen? Und wenn die Ausbeute doch zu klein ausgefallen ist.. Den wunderschönen Waldspaziergang Revue passieren lassen und ab in den Supermarkt.

Pastinaken:

Die weißen Rüben feiern ihr Comeback! Das Wurzelgemüse ist eigentlich altbekannt, wurde aber in den letzten Jahren in der deutschen Küche sehr vernachlässigt. Jetzt ist die Pastinake zurück und darf in keiner Suppe mehr fehlen.

Petersilienwurzel: 

Bekannt ist sie bei alle Suppenkaspern, aber die weiße Wurzel kann so viel mehr! Mit ihrem fein würzigem Geschmack ist sie auch bei Spitzenköchen gefeiertes Wintergemüse. Wenn die Profis das können, können Sie das doch auch?!

Rettich:

Der große Bruder der Radieschen ist nicht nur größer, sondern auch schärfer. Schuld daran sind die Senföle, die im Rettich enthalten sind. Der  Schwarze Winterrettich hat ab November Saison und ist ebenso scharf und kalorienarm, wie seine hellen Geschwister.

Bohnen:

Die leckeren grünen Hülsenfrüchte dürfen auch im November auf keinen Fall auf unserem Tisch fehlen. Ob als Salat oder Gemüse, Bohnen schmecken einfach lecker. Aber Vorsicht! Niemals sollten Bohnen roh verzehrt werden. Der Stoff Phasin, der in den Bohnen enthalten ist, kann zu schweren Verdauungsbeschwerden führen und muss durch Hitze unschädlich gemacht werden.

Chinakohl:

Chinakohl ist ein echtes Allroundtalent mit vielen kulinarisch und gesundheitlichen Vorzügen. Mit einem hohen Vitamin C Gehalt punktet er in der Kategorie Nährstoffe. Die Einsetzbarkeit in der Küche ist zum ausflippen vielseitig. Ob als Hauptakteur im Wrapgericht oder als Nebendarsteller als Gemüse zum Fleisch, Chinakohl schmeckt.

Rosenkohl:

Klein, aber oho! Diese Minikohle sind beliebte Beilage zu oppulenten Herbst und Weihnachtsgerichten und punkten mit ihrem intensiven Geschmack. Der hohe Vitamin C Gehalt ist eine weiterer Punkt, warum Rosenkohl bei Ihnen im November auf den Tisch kommen sollte.

Schwarzwurzel:

Die Schwarzwurzel ist ein besonders gutes Beispiel für den alten Grundsatz, dass der erste Anschein oft täuscht. Unschön von außen, dafür geballte Nährstoffpower von innen. Der „Spargel des alten Mannes“ ist nach der Erbse und der Bohne, die Gemüsesorte, die am meisten Nährstoffe hat. WOW!

Rotkohl:

Dieser blaue Kohl ist der Star zum winterlichen Menü. Rotkohl schmeckt klassich mit Klößen und einem leckeren Stück Fleisch, aber trauen Sie sich auch mal ein wenig zu experimentieren. Außerdem ist der blaue Kohl eine Vitamin C und K Bombe – schon 200 Gramm Rotkohl decken den Tagesbedarf.

Sellerieknolle:

In der  schrumpeligen Knolle stecken eine Menge Vitamine (A,B,C,E) und ätherische Öle. In jeder hausgemachten Gemüsebrühe darf Sellerie nicht fehlen, aber auch als Püree schmeckt es vorzüglich.

Steckrüben: 

Als Viehfutter verschrien, als wenig lecker verschmäht: Die Steckrübe hat es wirklich nicht leicht. Dabei ist es höchste Zeit, den ramponierten Ruf der Rübe zu retten. Verhasst nachdem ersten Weltkrieg, feiert die Steckrübe jetzt ihren zweiten Frühling. Tipp: Kaufen Sie die kleinen Exemplare, die sind weniger strohig und schön zart.

Weißkohl:

Lassen Sie sich nicht verkohlen: Die Nebenrolle als „Sättigungsbeilage“ hat Weißkohl wirklich nicht verdient. Wer noch kein Weißkohl-Fan ist, wird bestimmt einer – denn sowohl kulinarisch als auch gesundheitlich hat das Gemüse einiges zu bieten. Der hellgrüne „Dickkopf“ hat’s in sich: Schon 200 g Weißkohl davon enthalten mit 94 mg fast unser gesamtes Tagessoll an Vitamin C. 

Porree:

Der Porree ist viel milder in Geschmack und Geruch als seine engen Verwandten Zwiebeln und Knoblauch und nehmen Sie sich besser kein Beispiel an den Nobelköchen in feinen Restaurants. Die schneiden oft den grünen Teil der Porreestange weg und verwenden nur das zarte Weiße. Dabei steckt im Grün 300-mal so viel Beta-Carotin wie im weißen Abschnitt.

Möhre: 

Das Lieblingsgericht der Hasen, ist auch für uns Menschen sehr gesund. Sie sollten Möhren möglichst oft fein zerkleinert und gedünstet als Gemüse essen. Immer mit einer kleinen Menge Öl, Butter, Margarine oder Sahne anrichten, damit das fettlösliche Beta-Carotin vom Körper aufgenommen werden kann.

Wirsing: 

Der grüne Kohlkopf mit den krausen Blättern ist salonfähig geworden: Sogar bei Sterneköchen kommt Wirsing inzwischen in Topf und Pfanne. Das wundert uns nicht, der leckere Kohl überzeugt mit Geschmack und ist zusätzlich noch sehr nährstoffhaltig. Eine spezielle Eigenart von Wirsingkohl ist sein hoher Gehalt an Vitamin B6, das unserem Nervenkostüm besonders gut tut.

Kürbis:

Wer glaubt die Saison für Kürbis ist schon vorbei – der täuscht! Viele leckeren Kürbissorten begleiten Sie auch noch durch den November. Also ran an die Töpfe und neue Variationen ausprobieren. Kürbissuppe ist lecker, aber haben Sie schon mal einen süßen Kürbiskuchen gekostet? Köstlich!

Rote Bete:

Die roten Knollen beglücken uns auch noch im November! Die Vartionsmöglichkeiten sind unzählbar: Carpaccio, Suppe, Risotto oder Pesto. Die Rote Bete macht alles mit und kommt bei Ihnen hoffentlich auch weiterhin auf den Teller. Denn die Knolle hat Power neben Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamin C und B, hat die Knolle auch noch Betacyanin (roter Farbstoff), der Ihre Zellen vor Krebs schützt.

Blattspinat:

 Als Kind wird er häufig verschmäht, als Erwachsener lernt man ihn dann zu schätzen. Blattspinat ist nicht nur super gesund, sondern auch unfassbar vielfältig in der Küche einsetzbar. Ob mit Pasta oder auf dem Flammkuchen, jedesmal ein Genuss!

Quelle: https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesunde-lebensmittel/saisonkalender-november

Gruß an die Besseresser

TA KI

 

 

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Die besten Tipps zur Behandlung fettiger Haut


Fettige, glänzende Haut, meist verbunden mit Hautunreinheiten, ist für die Betroffenen oft sehr unangenehm. Der Griff zu chemischen Mitteln ist naheliegend – doch in vielen Fällen gar nicht nötig, um gegen das Problem anzugehen. Stattdessen reichen meist Hausmittel und die richtige Ernährung aus, um die Hautprobleme erfolgreich zu behandeln.

Wichtig bei fettiger Haut: Die richtige Ernährung

Eine ungesunde Ernährung, die zu viel Fett und/oder Süßes enthält, kann zu fettiger Haut führen. Dementsprechend ist eine basische Kost, die reich an frischem Obst und Gemüse ist, anzustreben. Hier eignen sich unter anderem Bananen, Mandarinen, Kartoffeln, Blumenkohl, frische Erbsen, Feldsalat und Spinat besonders gut. Weitere basische Lebensmittel sind beispielsweise weiße Bohnen, Feldsalat, Spinat, Sellerie, Tomaten und Rosinen.

Oft hilft es bei fettiger Haut schon, die Ernährung umzustellen. (Bild: M.studio/fotolia.com)
Oft hilft es bei fettiger Haut schon, die Ernährung umzustellen. (Bild: M.studio/fotolia.com)

Tierische Nahrungsmittel, die den Körper mit Säuren belasten, sollten reduziert werden. Wichtig ist es, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, wobei vor allem stilles Wasser empfehlenswert ist.

Vitamin A ist besonders wichtig für eine gesunde Haut. Dies ist in besonders hohem Maße in Blattgemüse, Tomaten, Karotten, Brokkoli und Aprikosen enthalten.

Die Ernährung sollte reich an Zink sein. Ein hoher Gehalt des Spurenelements findet sich zum Beispiel in Roggen- und Weizenkeimlingen, Sonnenblumenkernen, Weizenkleie, Cashewnüssen, Käse und Paranüssen.

In manchen Fällen ist die Einnahme von Zink in Form von Tabletten angezeigt. Dies sollte jedoch nicht eigenmächtig entschieden werden. Bierhefetabletten, die über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden, sind ebenso eine Möglichkeit, gegen fettige Haut anzugehen.

Reinigung ist das A und O

Um eine gesunde, schöne Haut zu bekommen und auch zu behalten, ist die Reinigung das A und O. Vor allem bei fettiger Haut ist diese unbedingt erforderlich. Dafür wird am besten ein sanftes Produkt benutzt, in dem keine synthetischen und chemischen Zusatzstoffe wie Parabene, Emulgatoren, Duftstoffe, Farbstoffe und Parfum enthalten sind.

Das Wasser, mit dem das Gesicht gewaschen wird, sollte niemals heiß sein. Dies würde die Talgdrüsen noch mehr zur Produktion anregen. Besser ist lauwarmes oder kühles Wasser.

Natürliche Gesichtswasser zur Klärung der Haut

Ein ganz einfaches und wirkungsvolles Hausmittel zur Reinigung ist Buttermilch, dem ein Spritzer Zitronensaft zugesetzt wird. Ebenso hilfreich kann Schafgarbentee sein, der täglich frisch zubereitet wird. Die in der Schafgarbe enthaltenen Gerbstoffe wirken adstringierend (zusammenziehend), antibakteriell und wundheilend.

Wem es nicht zu viel Mühe bereitet, der kann aus einem Eigelb und etwas Gurkenwasser eine Lotion herstellen, die ebenso für die Reinigung fettiger Haut geeignet ist. Eine kurze Einwirkzeit unterstützt die Wirkung. Selbstverständlich muss dieses Hausmittel täglich frisch zubereitet werden.

Gurkenwasser eignet sich hervorragend als Basis für eine natürliche Reinigungslotion. (Bild: sveta_zarzamora/fotolia.com)
Gurkenwasser eignet sich hervorragend als Basis für eine natürliche Reinigungslotion. (Bild: sveta_zarzamora/fotolia.com)

Pflege durch Weizenkleie und Aloe vera

Ganz natürlich wirkt auch ein Weizenkleiesud. Dafür wird ein Leinensäckchen mit etwas Weizenkleie befüllt, verschlossen und mit kochendem Wasser übergossen. Das Ganze sollte circa 15 Minuten ziehen. Anschließend wird das Säckchen ausgepresst. Ist der Sud abgekühlt, kann dieser für die Reinigung zum Einsatz kommen.

Bei fettiger Haut, die zu Pickeln neigt, hilft auch ein Ringelblumentee für die tägliche Klärung. Tägliches Abtupfen mit einem guten Bio-Apfelessig oder einem reinen Aloe Vera Gel rundet den Reinigungsvorgang ab.

Sanft und wirksam zugleich: Walnusslotion

Walnussblätter eignen sich sehr gut zur Behandlung öliger Haut. Sie enthalten reinigende und fettbindende Substanzen, wirken entzündungshemmend und zusammenziehend.

Rezept für Walnusslotion:

  • Geben Sie eine Handvoll klein geschnittener Walnussblätter in einen Topf
  • Kochen Sie diese zusammen mit 200ml destilliertem Wasser etwas 30 Minuten lang
  • Nun werden die Blätter abgeseiht und 50 mal Hamameliswasser (aus der Apotheke oder dem Reformhaus) hinzugefügt
  • Mithilfe eines Wattepads wird die Lotion am Abend zur Reinigung der Haut verwendet

Waschpaste mit Mandelkleie

Mandelkleie hat sich vielfach bei der Bekämpfung eines fettig wirkenden Hautbildes bewährt.

Für die Waschpaste benötigen Sie:

  • 1 Tasse Mandelkleie
  • 250 ml Vollmilch
  • 15ml Mandelöl

Vermischen Sie die Zutaten so lange miteinander, bis eine geschmeidige Paste entsteht. Diese massieren Sie mit kreisenden Bewegungen in die Gesichtshaut ein und waschen sie anschließend mit lauwarmem Wasser wieder ab. Wenden Sie den Kleie-Brei täglich abends zur Reinigung an.

Ein sanftes Peeling hat viele positive Effekte auf die Haut und sollte daher regelmäßig zum Einsatz kommen. (Bild: deniskomarov/fotolia.com)
Ein sanftes Peeling hat viele positive Effekte auf die Haut und sollte daher regelmäßig zum Einsatz kommen. (Bild: deniskomarov/fotolia.com)

Wirksame Peelings gegen fettige Haut

Ein Peeling sollte bei fettiger Haut regelmäßig angewendet werden. Denn es sorgt für freie Poren, fördert die Durchblutung der Haut, beseitigt abgestorbenen Hautschüppchen und lässt die Haut frisch und rosig erscheinen.

Wichtig: Achten Sie darauf, dass die reinigenden Substanzen nicht zu grob und die Zutaten bei jeder Anwendung frisch sind. Außerdem darf das Peeling nicht zu häufig durchgeführt werden. Bei fettiger Haut ist es ein- bis zweimal pro Woche erlaubt, bei trockener Haut hingegen nur alle zwei bis drei Wochen. Vor dem Peeling ist die Haut unbedingt zu reinigen. Bei Juckreiz, Spannungsgefühl, Rötung oder gar Brennen muss eine sanftere Variante gewählt werden.

Peeling mit Salz

Ein einfach anzuwendendes Hausmittel ist ein Peeling mit Salz. Dafür wird eine kleine Menge Himalaya- oder Meersalz mit etwas nativem Olivenöl oder Sahne vermengt. Diese Masse wird ganz sanft, mit kreisenden Bewegungen ins feuchte Gesicht gebracht, danach mit reichlich lauwarmem Wasser abgewaschen und mit einem Handtuch vorsichtig abgetupft. Die Haut fühlt sich anschließend wunderbar weich an. Dieses Rezept ist auch als Körperpeeling einsetzbar.

Massage mit geriebenen Walnüssen

Ein wirkungsvolles Naturheilmittel gegen fettige Haut ist zudem ein Peeling aus geriebenen Walnüssen. Diese werden mit etwas Magerjoghurt vermischt, dann in kreisenden Bewegungen auf das feuchte Gesicht aufgetragen und anschließend mit reichlich Wasser entfernt.

Peeling mit Haferflocken oder Weizenkleie

Für diese Anwendung wird ein Esslöffel Weizenkleie oder ein Esslöffel fein geriebener Haferflocken mit etwas Öl oder Sahne angerührt und sanft in die Gesichtshaut einmassiert. Das Peeling verleiht einen frischen Teint und wirkt aufgrund seiner reinigenden Kraft der fettigen Haut entgegen.

Wohltuend und hilfreich bei unreiner Haut: Dampfbäder

Ein wirksames und beliebtes Hausmittel bei fettiger, unreiner Haut ist ein Gesichtsdampfbad mit Kamille. Durch den Dampf wird die Haut auf schonende Weise gründlich gereinigt und gut durchblutet. Die altbewährte, traditionelle Heilpflanze Kamille wirkt beruhigend sowie entzündungshemmend und kann daher gut bei Unreinheiten und Hautirritationen helfen.

Das Dampfbad sollte einmal wöchentlich durchgeführt werden. Anstelle von Kamillenblüten, können dem Wasser auch ein Esslöffel Himalayasalz oder eine Hand voll Ringelblumenblüten zugesetzt werden.

Anleitung für ein Gesichtsdampfbad:

  1. Geben Sie zwei Esslöffel Kamillenblüten in eine hitzebeständige Schüssel
  2. Übergießen sie diese mit einem bis eineinhalb Liter kochendem Wasser
  3. Lassen Sie das Ganze 10 Minuten ziehen
  4. Ist die Temperatur erträglich, wird das Gesicht etwas 20 bis 30 cm über die Schüssel gehalten
  5. Nun wird ein Handtuch über Kopf und Schüssel gelegt, damit der Wasserdampf nicht an den Seiten entweichen kann
  6. Halten Sie Ihr Gesicht eine viertel Stunde in den Wasserdampf
  7. Anschließend wird die Haut vorsichtig abgetupft und mit einer milden Feuchtigkeitspflege eingecremt
Durch ein Kamille-Dampfbad wird die Haut porentief gereinigt und auf sanfte Art beruhigt. (Bild: drubig-photo/fotolia.com)
Durch ein Kamille-Dampfbad wird die Haut porentief gereinigt und auf sanfte Art beruhigt. (Bild: drubig-photo/fotolia.com)

Intensive Hautpflege durch Masken

Masken sollten stets frisch zubereitet und am besten vor dem Schlafen gehen angewandt werden. So kann die Haut über Nacht ruhen und wird nicht gleich wieder Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die Haut muss vor der Anwendung unbedingt gereinigt werden.

Augenpartie und Mund sind stets von der Behandlung auszusparen. Die Masken werden mit einem Pinsel oder einem Wattepad aufgetragen und nach der individuellen Einwirkzeit mit lauwarmem Wasser abgewaschen.

Gesichtsmaske mit Sauerkraut

Ein etwas ungewöhnliches aber natürliches Mittel gegen fettige Haut ist das Auflegen von rohem Sauerkraut. Dies wird nach circa zwanzig Minuten entfernt. Sauerkraut wirkt klärend und beruhigend.

Maske mit Eiweiß und Zitrone

Hierfür wird zuerst ein Eiweiß steifgeschlagen. Anschließend werden dem Eischnee ein paar Spritzer frisch gepresster Zitronensaft hinzugesetzt und gut verrührt. Die Maske verbleibt circa 15 Minuten auf dem Gesicht. Nach dem Abwaschen sollte die Haut nur abgetupft werden. Vorsicht: Diese Maske kann bei empfindlicher Haut zu Rötungen führen.

Tomate und Milch gegen fettige Haut

Ein weiteres hilfreiches Hausmittel bei fettiger und unreiner Haut ist Gesichtsmaske mit Milch und Tomate.

Hierfür benötigen Sie:

  • 1 EL Haferflocken
  • Eine halbe Tomate
  • 1 EL angewärmte Milch

Die Haferflocken werden mit dem Mixer oder einem anderen geeigneten Küchengerät zermahlen. Geben Sie die halbe Tomate und die Milch hinzu und pürieren alles zusammen. Damit die Haferflocken etwas quellen können, bleibt die Masse eine viertel Stunde stehen, bevor sie als Maske zur Anwendung kommt. Dann wird sie auf das Gesicht gebracht und nach circa 15 Minuten vorsichtig wieder abgenommen.

Natürliche Hilfe durch Heilerde und Teebaumöl

Heilerde wirkt entgiftend und Teebaumöl antibakteriell, was eine gute Kombination bei fettiger Haut darstellt. Rühren Sie aus zwei Esslöffeln Heilerde und etwas Wasser einen Brei an und fügen diesem ein bis zwei Tropfen gutes, hochwertiges Teebaumöl zu. Die Paste wird mit einem Pinsel auf die Haut gebracht und verbleibt dort ungefähr zwanzig Minuten. Fühlt sich die Maske unangenehm, wird sie sofort abgewaschen, um Hautreizungen zu vermeiden.

Aus einem sauren Apfel und etwas Honig lässt sich schnell eine wirkungsvolle Maske herstellen. (Bild: N.Van Doninck/fotolia.com)
Aus einem sauren Apfel und etwas Honig lässt sich schnell eine wirkungsvolle Maske herstellen. (Bild: N.Van Doninck/fotolia.com)

Gesichtsmasken mit Honig und Magerquark

Eine sehr einfach einzusetzende Anwendung ist eine Maske aus Apfel und Honig. Hierfür wird ein saurer Apfel geschält, entkernt und zusammen mit etwas Honig püriert. Es entsteht eine angenehme, leckere Paste, die reinigend und antibakteriell wirkt und dadurch bei fettiger Haut eine gute Hilfe bieten kann. Die erfrischende Mischung, die auch als Hausmittel gegen Pickel beliebt ist, bleibt 15 Minuten auf der Haut.

Magerquark reinigt, pflegt und eignet sich daher gut für eine Maske gegen glänzende, ölige Haut. Verrühren Sie zwei Esslöffel Magerquark mit einem Esslöffel angewärmter Magermilch und lassen Sie die Mischung eine viertel Stunde einwirken.

Teerezepte – Hilfe von innen

Hautprobleme sollten am besten immer gleichzeitig von außen und von innen heraus behandelt werden. Bei fettiger Haut kommen Pflanzen wie zum Beispiel Stiefmütterchenkraut, Birken- und Walnussblätter, Gänseblümchen, Brennnesseln sowie Löwenzahn zum Einsatz. Alle Teekräuter sollten nicht länger als sechs Wochen durchgehend getrunken werden.

Teemischung gegen unreine Haut

Um den Körper von innen heraus und damit auch die Haut zu entgiften, ist eine Mischung wirksamer Heilpflanzen empfehlenswert.

Tee-Rezept für schöne Haut:

  1. Mischen Sie Löwenzahn, Brennnesseln und Birkenblätter zu gleichen Teilen
  2. Übergießen Sie einen Teelöffel der Mischung mit 250 Millilitern kochendem Wasser
  3. Der Tee sollte circa fünf bis sechs Minuten ziehen
  4. Trinken Sie von dieser Teemischung drei Tassen über den Tag verteilt, maximal vier bis fünf Wochen lang

Aufguss mit Stiefmütterchen

Das Stiefmütterchenkraut wirkt antibakteriell sowie reinigend und stellt daher ein bewährtes Hausmittel bei Akne, unreiner und fettiger Haut dar. Für den Tee wird pro Tasse (ca. 250ml) ein gestrichener Teelöffel benötigt und mit einem viertel Liter kochendem Wasser überbrüht. Nach fünf Minuten wird der Aufguss abgeseiht. Pro Tag können zwei bis drei Tassen von dem Tee getrunken werden.

Gänseblümchentee

Das Gänseblümchen (lateinisch: Bellis perennis) ist ein Pflänzchen, das jeglichen widrigen Wetterumständen stand hält. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in seinem breiten Wirkungsspektrum wider. Es hilft bei den verschiedensten Hauterkrankungen, so auch bei fettiger und unreiner Haut. Ein Teelöffel voll Gänseblümchen wird mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergossen und sollte dann circa sieben bis zehn Minuten ziehen. Von dem Tee werden zwei bis drei Tassen am Tag getrunken.

Ein Tee mit Gänseblümchen hilft von innen heraus bei Unreinheiten und fettiger Haut. (Bild: Floydine/fotolia.com)
Ein Tee mit Gänseblümchen hilft von innen heraus bei Unreinheiten und fettiger Haut. (Bild: Floydine/fotolia.com)

Schüssler Salze

Bei fettiger Haut haben sich die Schüssler Salze Nummer 3 (Ferrum phosphoricum), Nummer 9 (Natrium phosphoricum) und Nummer 10 (Natrium sulfuricum) bewährt.

Allgemeine Tipps bei fettiger Haut

Fettige Haut entsteht meist aufgrund einer hormoneller Umstellung, zum Beispiel in Phasen der Pubertät, Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Eine ungesunde Kost, zu viel Alkohol oder Nikotin können ebenfalls eine ölige Beschaffenheit der Haut begünstigen. Meist kann diese daher schon durch eine Umstellung der Ernährung und Veränderung bestimmter Lebensgewohnheiten positiv verändert werden.

Helfen diese Schritt nicht, sind die erwähnten Hausmittel eine Option. Bei sehr schlechtem Hautbild, das sich gar nicht beeinflussen lässt, ist ein Arzt aufzusuchen. Ein Gutes hat die fettige Haut: Sie hält Umwelteinflüssen besser stand und neigt weniger zur Faltenbildung. (sw, nr; aktualisiert am 29.9.2016)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/hausmittel-gegen-fettige-haut.html

Gruß an die, die sich in ihrer Haut rundum wohlfühlen

TA KI