Wie das Fernsehen manipuliert


Wie das Fernsehen manipuliert

Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass der Fernseher ursprünglich nicht dafür erfunden wurde um die Menschen zu unterhalten oder aufzuklären. Der Fernseher ist eine Erfindung des US-Amerikanischen Militärs.

Dieser Film mit Alex Jones zeigt wie das Fernsehen die Menschen gezielt lenkt und psychologisch beeinflusst.

 

Quelle

gefunden bei

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Wer hat das Fernsehen erfunden: https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wieso/artikel/beitrag/wann-wurde-der-fernseher-erfunden/

Gruß an die Sehenden und Erkennenden

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TA KI

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SWR und Funke-Mediengruppe größte Lügner im Land


Veröffentlicht von

SWR-journalist fragt: „Wer ist Gaby Kraal?“

SWR – Fake News und Lügen Fernsehen verbreitet Unwahrheiten über alternative Medien. In einer in Auftrag gegebenen Doku für “ Das Erste“, hetzt SWR-Journalist Christian Harnischdörfer über die regierungskritischen Stimmen aus dem Volk und fragt sich auch: „Wer ist Gaby Kraal?“ (Ausschnitt aus der ARD-Doku „Im Netz der Lügen„)

https://videopress.com/embed/OuZYUibI?hd=0&autoPlay=0&permalink=0&loop=0

Freundlich wie scheinheilig zugleich, fragte der vom Staatsfernsehen beauftragte Journalist Harnischdörfer schon vor Monaten beim Schlüsselkindblog für ein Interview an:20170818_163835

Dabei wollte Herr Harnischdörfer so wörtlich nur „ideologiefrei, wie auch rechercheoffen“, für eine Doku in der ARD Material sammeln. Das ein ihm verweigertes Interview eigentlich keine neuen Erkenntnisse bringen kann, war natürlich von vorn herein unerheblich und auch gar nicht mit eingeplant. Der Blog wurde wie diverse andere auch, auftragsgemäß diskreditiert, sodass sich der informierte Zuschauer sich nicht lange fragen musste, warum FAKE NEWS, wie der SWR, eine Doku über „Fake News“ veröffentlichte. Schade auch das Herr Harnischdörfer in seiner Doku sich dahingehend „outed“, dass er es anscheinend für selbstverständlich hält, Quellen und Informanten preiszugeben. Von einem seriösen Journalismus ist hier der SWR kilometerweit entfernt.

Unbenannt

Bundesregierung und Staatsfernsehen sind in Sorge, sie könnten die Manipulationshoheit über die Bürger verlieren

Staatssender sind von großer Sorge begleitet, sie könnten die Manipulationshoheit des politischen System verlieren

Die Lügen und Machenschaften der Öffentlichen Rechtlichen und der Funke-Mediengruppe zum  G20 – Gipfel

Die Bundesregierung hat keine Anhaltspunkte dafür, daß sich Rechtsextremisten in nennenswerter Zahl an den Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg beteiligt haben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion vor, über die das NDR-Magazin „Panorama“ berichtete.

Der Bundesregierung lägen demnach weder Erkenntnisse über eine „organisierte Teilnahme“ von Rechtsextremisten an den Protesten gegen den G20-Gipfel vor, noch seien Rechtsextremisten bei der Randale im Schanzenviertel festgestellt worden, berichtet die „Junge Freiheit„.  Auch Hooligan-Gruppen seien nicht an den Ausschreitungen beteiligt gewesen.

Gute eine Woche nach dem G20-Gipfel hatte der SWR die Behauptung verbreitet, unter den Randalieren hätten sich Rechtsradikale befunden. Als Quelle diente dem Sender dafür der linkslastige Fotoreporter Andreas Scheffel, der angab, er habe während der Ausschreitungen siebzig Personen zweifelsfrei identifizieren können, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen gewesen seien. Die vermummten Rechtsradikalen seien durch ihre Verhaltensweise und ihre Gesichter erkennbar gewesen.

20170818_161334Vom SWR verbreitete Lügen: Neonazis mischten bei G20-Krawallen mit“

Auf die Frage, ob sie rechtsradikale Zeichen getragen hätten, antwortete Scheffel: „Nein, die vermummen sich, sind schwarz gekleidet. Mir sind sie aufgefallen und ich konnte sie über ihre Artikulation, wie sie sich gegeben haben, wie sie gesprochen haben, zuordnen. Ich konnte dann auch verschiedene Leute an Gesichtern erkennen.“

Zahlreiche Medien griffen die Nachricht des SWR im Anschluß auf. Hinzu kam, daß das Online-Portal „Thüringen 24“ etwas später „exklusiv“ zu berichten wußte, Neonazis hätten ihre Beteiligung an den Protesten eingeräumt.

Die Funke-Mediengruppe vermeldete daraufhin: „Von wegen nur Linke: Neonazis haben sich unter G20-Demonstranten gemischt.“ Die Berliner Morgenpost schrieb: „Neonazis haben sich unter G20-Demonstranten gemischt.“ Und bei der Bild-Zeitung hieß es: „Beteiligung klar: Neonazis mischten bei G20-Krawallen mit.“

Lesen Sie auch:Unbenannt

REDAKTION

Quelle: https://schluesselkindblog.wordpress.com/2017/08/19/swr-und-funke-mediengruppe-groesste-luegner-im-land/

Gruß an die Denkenden

TA KI

Das antideutsche Fernsehen


 

GermanDude

Gruß an die, die Fragen haben

TA KI

Wie Medien das Bewusstsein lenken


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Wie entsteht der folgsame Mensch? Über die Medien fließen Begriffe und Vorstellungen wie Unterseeboote in sein Bewusstsein. Er wird Teil einer lenkbaren Masse.

Durch die heutigen Massenmedien Presse, Radio und Fernsehen wird nahezu flächendeckend das öffentliche Bewusstsein der Menschen beeinflusst und geprägt. Gedanken, Vorstellungen, Gefühle und Urteile, die die meisten in sich tragen, sind von den Medien in sie eingeflossen und bestimmen weitgehend unbemerkt ihre gesellschaftlichen Einstellungen und Handlungen. Der Inhalt ihres gesellschaftlichen Bewusstseins wird nur zum geringen Teil von ihnen selbst aktiv gebildet, der größte Teil ist von äußeren Instanzen sozusagen industriell vorgefertigt, wofür H. M. Enzensberger den treffenden Begriff Bewusstseinsindustrie geprägt hat. Wer die Produktion dieser Industrie direkt oder indirekt bestimmt, kann die Menschen in seinem Sinne lenken.

Hier stellt sich die wichtige Frage: Wie kommt es, dass die Inhalte der Medien kaum gefiltert in das Bewusstsein vieler Menschen eindringen und solche Lenkungswirkung haben können? Warum lassen diese sich von ihnen so stark beeinflussen? Dazu müssen wir uns den Vorgang genauer ansehen.

Wir müssen begreifen, was wir wahrnehmen

Alle Wahrnehmungen, die uns von außen durch unsere Sinne entgegenkommen, müssen wir von innen mit unserem Denken durchdringen, wenn sie uns verständlich werden sollen. Wir müssen sie gedanklich begreifen, die ihnen entsprechenden Begriffe finden. Dadurch wachsen wir erkennend erst in die volle Wirklichkeit hinein. Würden wir uns willentlich des Denkens ganz enthalten, blieben uns die Wahrnehmungen völlig unverständlich. Wir befänden uns in einem träumenden, herabgedämpften Bewusstsein außerhalb der Realität.

Blitzschnell und ohne besondere Anstrengung geschieht die Verbindung von Wahrnehmung und Begriff gegenüber den gewohnten und vertrauten Dingen des Alltags. Wenn es sich jedoch um völlig neue, ungewohnte Wahrnehmungen handelt oder, wie in der Wissenschaft, Naturphänomene in ihren tieferen Zusammenhängen erforscht werden sollen, ist eine starke Gedankenanstrengung notwendig, um die zum Verstehen führenden Begriffe aufzufinden. Die Begriffe sind hier das Endergebnis eines längeren Bildungsprozesses und daher isoliert nicht ohne weiteres verständlich, sondern erst dann, wenn der Studierende diesen Entwicklungsprozess der Begriffe nachvollzieht, so ihren inneren Entstehungszusammenhang durchschaut und damit weiß, was mit dem Begriff gemeint ist.

Hinterfragen und verstehen

Wir müssen also zwischen Begriffen, die wir selbst denkend hervorbringen und durchschauen, und solchen, die wir von außen aufnehmen, streng unterscheiden. Letztere haben andere produziert, und sie kommen uns, durch die Sprache transportiert, von außen entgegen. Wir haben sie nicht gedacht, sondern nehmen sie lesend oder hörend wahr. Diese Begriffe haben, obwohl sie ihrer inneren Natur nach Begriffe sind, für uns zunächst Wahrnehmungscharakter. Das bedeutet, wir müssen sie, wie andere Wahrnehmungen auch, erst mit unserem eigenen Denken begrifflich durchdringen, um sie zu verstehen. Sonst sind sie unbegriffene Begriffe.

Dessen ist man sich im allgemeinen nicht bewusst. Denn bei den akustischen, optischen, Geschmacks- oder Geruchs-Wahrnehmungen z. B., erleben wir meist unmittelbar, dass sie der gedanklichen Durchdringung bedürfen. Gedanken dagegen haben, weil sie eben Begriffe sind, den Anschein begrifflichen Verständnisses, obwohl sie noch nicht wirklich verstanden sein können. Das sind sie erst, wenn wir sie „hinterfragt“, also den Zusammenhang ihrer Entstehung denkend nachvollzogen haben, aus dem sie als Ergebnis hervorgegangen sind.

Der Verständnisanschein, den die wahrgenommenen Begriffe an sich tragen, verführt dazu, sich mit ihrer Aufnahme zu begnügen und es für überflüssig zu halten, über sie weiter nachzudenken. Man nimmt sie wahr und glaubt sie zu verstehen. Doch damit sind wir prinzipiell in der gleichen Lage wie bei den anderen Wahrnehmungen, bei denen wir auf das Nachdenken verzichten würden: Wir befinden uns ihnen gegenüber in einer Art träumendem, herabgedämpftem Bewusstsein. Denn diese Begriffe sind uns in Wirklichkeit dunkel; wir haben sie und die Realität, auf die sie sich beziehen sollen, nicht mit dem Licht unseres eigenen Denkens durchdrungen.

Der eigene Wille geht fremde Wege

Damit ist die Situation der am Tropf der Medien hängenden meisten Menschen gekennzeichnet. Ihr Bewusstsein wird von außen mit vorgefertigten Begriffen gespeist, die sie wie eigene in ihren Begriffsschatz aufnehmen, ohne sie aber selbst gedanklich durchleuchtet zu haben. Danach bilden sich dann ihre Einstellungen. Und es hat den Anschein, und sie leben auch in dem Glauben, dass sie selbst es seien, die denken und handeln.

In Wahrheit werden sie aber durch die aufgenommenen Begriffe und Vorstellungen gelenkt. Sie sind nicht Herr ihres eigenen Bewusstseins. Das ist von „feindlichen Unterseebooten“ besetzt, die sie gedankenlos hereingelassen haben und die ihr Handeln bestimmen. Sie handeln im Grunde nicht selbst. Ihr Wille geht Wege, die von ihrem eigenen Denken und damit von ihrem eigenen Ich nicht gedeckt und verantwortet sind. Denn dieses ist stillgelegt, nicht aktiv, ausgeschaltet. Sie handeln gedankenverloren wie lebendige Automaten auf ein von außen in sie hineingesendetes Signal. Die Individualität des Menschen gibt sich gewissermaßen insoweit auf und wird zum Bestandteil einer lenkbaren Masse.

Betrachten wir einige Beispiele. Eine der wirksamsten Lenkungs-Vokabeln ist „Demokratie“, womit immer „freiheitliche Demokratie“ gemeint, meist auch mit diesem Attribut gebraucht wird. Das Denken der Masse steht hier still, weil man zu wissen glaubt, was Demokratie ist. Man lebt ja zum Glück darin und genießt die Freiheit und die demokratische Mitwirkung am Geschick des Landes – so die allseits von außen vermittelte Vorstellung.

Doch suchen wir kurz den Entstehungszusammenhang des Begriffes auf: Nachdem der Adel mit seiner angemaßten Macht vom Thron gestoßen war, wurde Freiheit nur als Freiheit von dessen Joch verstanden. An dessen Stelle trat die „Volksherrschaft“ bzw. die Herrschaft von Volksvertretern, die aber das Volk ebenso in allen Lebensgebieten von oben lenken. Die eine Herrschaftsform wurde durch eine andere ersetzt, die dadurch, dass man die Machthaber unter mehreren wählen kann, die dumpfe Illusion von Freiheit suggeriert.

„Wählen bedeutet die Illusion des Einflusses im Austausch gegen den Verlust der Freiheit“, wie holländische Kritiker treffend formulierten (vgl. „Warum unsere Demokratie versagt).

Natürlich hat diese Herrschaftsform eine größere Sicherheit vor Willkür gebracht, aber diese Errungenschaft wird als die große Freiheit gefeiert und zur Verschleierung der tatsächlichen Fremdbestimmung durch die Macht weniger missbraucht. – Nur das eigene Denken kann im öffentlichen Lügengeflecht zu dieser Erkenntnis führen. Dazu erhebt sich die Masse aber nicht, sondern geht folgsam zum hochstilisierten Wahlritual, um den sich selbst erneuernden Vormündern die Scheinlegitimation ihrer Macht zu geben.

Menschen werden zu Feinden gemacht

Um die Gemeinschaft mit den USA zu beschwören, wird immer wieder auf die „gemeinsamen Werte“ hingewiesen, die es unter Führung „unserer starken amerikanischen Freunde“ zu verteidigen gelte. Dumpf schwimmen die meisten da mit, denn sie glauben zu wissen, dass das schon irgendwie stimmt. Es wird uns ja auch oft genug versichert, dass es so sei.

Aber wer nur ein wenig denkend das Weltgeschehen verfolgt, erkennt, dass die Eliten der USA nicht unsere Freunde, sondern unsere Besatzer und Herren sind, in deren Geostrategie zur vollständigen Weltherrschaft wir nur einer der vielen Vasallen sind. Ihre Werte der ununterbrochenen militärischen Interventionen in andere Staaten – stets unter einem erlogenen Vorwand -, der geheimdienstlich gesteuerten Putsche, des Guantanamo-Konzentrationslagers, der gegenwärtig unaufhörlichen vom Präsidenten angeordneten Drohnenmorde usw. usw. sind nicht unsere Werte.

Besonders raffinierte Lenkungs-Vokabeln sind solche, die positive Begriffe enthalten, denen aber eine abwertende Bedeutung unterlegt wird. Ein Beispiel von vielen: Geschichts-Revisionismus. Eine Revision (von lat. revidere – wieder anschauen) ist eine erneute Überprüfung, die bei der menschlichen Irrtumsanfälligkeit immer notwendig ist. Sie ist eine wissenschaftliche Tugend, die vor allem in der Geschichtswissenschaft unabdingbar ist. Indem man die offensichtliche Geschichtsklitterung von Rechtsextremen als „Revisionismus“ bezeichnet, dem damit die Bedeutung „Geschichtsfälschung von unverbesserlichen Rechtsextremen“ unterlegt wird, schafft man eine Diskriminierungs-Keule gegenüber allen ernsthaften wissenschaftlichen Revisionen, um dadurch das geltende Geschichtsbild der Herrschenden abzuschotten.

Im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise wurde das öffentliche Bewusstsein mit „Putin-Versteher“ verseucht. Sich gegenseitig zu verstehen ist die Grundlage friedlichen Zusammenlebens. Verstehen bedeutet nicht, dem anderen in allem zuzustimmen, aber es schafft die Voraussetzung, Kompromisse zu finden, in denen auch die berechtigten Gesichtspunkte des anderen berücksichtigt werden. Einem „Putin-Versteher“ wird aber unterschoben, einseitig Partei für Putin zu ergreifen, quasi sein Gefolgsmann zu sein. Der sozial elementar wichtige Begriff des Verstehens wird so diskreditiert.

Das ist unterschwellige Hetze zum Konflikt, der zum Krieg führt. Wer nicht über den von außen aufgenommenen Unbegriff „Putin-Versteher“ selber nachdenkt, wird in die gewollte Russland-feindliche Stimmung suggestiv hineingezogen. So werden Menschen zu Feinden gemacht.

Suggestive Bilder

Eine noch größere einschläfernde Wirkung als unverstandene Begriffe üben Bilder, Vergleiche aus, denen in ihrer Abfolge eine scheinbar unausweichliche logische Konsequenz innewohnt, in die man leicht hineingezogen wird. In der ZEIT vom 6.9.2012 operierten die Journalisten Mark Schieritz und Heinrich Wefing zur Eurokrise unter dem Titel „Die große Illusion“ mit einem solchen Instrument:

„Wir glauben gern, dass wir die Macht erkennen können. An ihren Symbolen zum Beispiel oder daran, wie sie ausgeübt wird. Aber das ist ein Irrtum. Manchmal ist die Macht unsichtbar, manchmal entfaltet sie sich im Verborgenen, dort, wo wir sie nicht vermuten, hinter dem Rücken der Entscheider, jenseits der etablierten Prozeduren.

So wie im Moment, bei der Rettung des Euro. Die Macht, so viel ist sicher, hat sich verlagert, wohin genau, ist schwer zu sagen. Klar ist nur, wo sie nicht mehr ist. Nicht beim Bundestag, der vorwiegend nachvollzieht, was anderswo beschlossen wurde. Nicht bei der Bundesbank, die nur noch eine Zentralbank unter anderen ist. Und wohl nicht einmal mehr beim Bundesverfassungsgericht, das eigentlich als das mächtigste Gericht der Welt gilt.

Alle Institutionen arbeiten noch, alle spielen weiter ihre Rolle, aber zu glauben, sie hätten noch substanziell etwas zu entscheiden, das ist eine Illusion. … Der Eindruck, irgendwer könnte den Euro-Rettungsplan noch umsteuern oder gar stoppen, trügt. Viel zu viel steht mittlerweile auf dem Spiel, zu viel politisches Kapital wurde investiert, zu viele Milliarden wurden angehäuft, niemand kann mehr Nein sagen. Und niemand wird es tun. …

So wie eine Lawine aus einem Schneeball entstehen kann und immer breiter wird, größer, mitreißender, bis sie irgendwann unaufhaltsam ins Tal donnert, so ist auch die Politik der Euro-Rettung aus kleinen Anfängen entstanden, mit bescheidenen Rettungssummen, die immer gigantischer wurden, die immer höhere Einsätze erforderten, bis es schließlich kein Halten mehr gab. Unklar ist nur, ob diese Lawine am Ende Erlösung bringt oder Zerstörung.

Es ist ein eisiger, unbarmherziger Konsequentialismus, dem sich niemand entziehen kann, der alles einebnet, die Differenzen zwischen Regierung und Opposition, die Teilung der Gewalten, die hergebrachten Institutionen.

Früher nannte man eine solche Umwälzung der Verhältnisse eine Revolution. Einst brannten dann Barrikaden, rollten Köpfe, stürzten Staaten. Heute vollzieht sich die Revolution langsam, wie in Zeitlupe, und geräuschlos. Erst wenn die Krise vorbei ist, werden wir sehen, wie fundamental sich diese Republik und der Kontinent verändert haben.“

Man kommt hier zunächst den Euro- und Macht-Kritikern entgegen, gibt ihnen irgendwie Recht, stellt aber die Sache als eine unausweichliche Naturgewalt von Sachzwängen dar, die aus einem nicht greifbaren Hintergrund wirkt und der wir alle hilflos ausgeliefert seien. Das Ganze sei wie eine Lawine, die aus einem Schneeball entsteht, immer breiter und größer wird und alles mitreißend unaufhaltsam ins Tal donnert. So sei auch die Euro-Rettung aus bescheidenen Summen entstanden, die immer gigantischer wurden, bis es schließlich kein Halten mehr gab.

Der Vergleich stimmt natürlich nicht. Der Euro ist keine Naturgewalt, sondern von Menschen gemacht und kann auch von Menschen gestoppt und geändert werden. Aber das Bild wirkt, wenn man einfach lesend nur mitschwimmt, ungeheuer suggestiv. Es fließt unbewusst in uns hinein und dämpft das Bewusstsein ab – wenn man sich dem nicht durch das eigene Denken entzieht.

Nebel aus Bildern und Sprache

Die gedankliche Passivität der Konsumenten steigert sich gegenüber den Printmedien noch bei den Radiosendungen, da diese nicht angehalten werden können, um nachzufragen oder über bestimmte Mitteilungen nachzudenken, bevor man sich dem Nachfolgenden widmet. Die Stimme spricht immer weiter, d. h. immer neue Wahrnehmungen von Begriffen dringen auf uns ein. Wir können bei keinem verweilen, wenn wir die ständig neuen nicht verpassen wollen. Es gehört eine starke Anstrengung dazu, das Ganze hinterher bis in die wichtigen Einzelheiten zu erinnern, um es mit eigenen Begriffen zu durchdringen, wozu oft intensive Nachforschungen gehören. Dazu schwingen sich die wenigsten auf. So bleiben nur die aufgenommenen Begriffe prägend im Bewusstsein zurück, sinken unter und wirken als halbbewusste Einstellungen und Stimmungen weiter.

Die größte Passivität und Herabdämpfung des Bewusstseins findet aber beim Fernsehen statt, bei dem zur Wahrnehmung der Sprache noch die laufenden Bilder als eigene Ausdrucksmittel hinzutreten, die sich gegenüber dem Ton immer in den Vordergrund des Bewusstseins drängen und ihn überlagern. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die teilnehmenden Personen von den Bildern so mitgenommen, um nicht zu sagen mitgerissen werden, dass sie den dazugehörigen Text nur wenig zur Kenntnis nehmen. Die Bilder-Folge suggeriert bereits ein ausreichendes „Verstehen“, das aber bei näherer Überprüfung nicht vorhanden ist.[1]

Hinzu kommt, dass nur ein geringer Prozentsatz der Bilder vom Bewusstsein verarbeitet wird. Der größte Teil versinkt sofort in Regionen unterhalb der Bewusstseinsschwelle. Die Informationen gelangen zwar ins Gehirn, aber nachdenken oder sich leicht an sie erinnern kann man nicht.[2]

„Fordert man einen Zuschauer auf, nach einem Abend vor der Mattscheibe detailliert zu berichten, was er gesehen habe, so stellt sich heraus, dass selbst ein hochgebildeter Mensch nur einen Bruchteil dessen erinnern kann, was er faktisch gesehen hat.“ Dabei sind „die Versuchspersonen selbst in der Regel vom Gegenteil überzeugt“ und „halten es für ausgeschlossen, dass ihnen Wesentliches entgangen sei.“ Doch sind sie „objektiv nicht in der Lage, auch nur die Hälfte der gesehenen Bilder und Informationen aus dem Gedächtnis heraufzurufen.“[3]

Ein sozialpathologisches Problem

Damit hängt zusammen, dass die Nachrichtensendungen des Fernsehens entgegen den offiziellen Ansprüchen so wenig politische Bildung vermitteln.

„Die Bekanntheit der führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens hat zugenommen. Politische Zusammenhänge erfassen kann jedoch nur eine Minderheit, die trotz steigender Ausbreitung des Fernsehens konstant klein bleibt.“[4]

An die Stelle des Verstehens tritt die Autorität, vor allem der öffentlich rechtlichen Sender. Befragungen ergaben, dass das Fernsehen unter den Medien die größte Glaubwürdigkeit genießt, mit der Begründung:

„Bilder können nicht lügen, das Fernsehen kann sich nur an Tatsachen orientieren, das Fernsehen ist so etwas wie eine amtliche, gut kontrollierte Einrichtung, der das Lügen verboten ist. Aktualität und Unmittelbarkeit der Berichterstattung verstärken die Glaubwürdigkeit.“[5]

Wirft man den Blick „auf den Programmauftrag und die Programmrichtlinien, dann wird deutlich, welch riesige Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegt. Da soll der Norddeutsche Rundfunk die internationale Verständigung fördern, zum Frieden und zur sozialen Gerechtigkeit mahnen, die demokratischen Freiheiten verteidigen und nur der Wahrheit verpflichtet sein. Immer wieder ist die Rede davon, dass die Sendungen die eigene Urteilsbildung befördern sollen, wobei das Zweite Deutsche Fernsehen gerade im Hinblick auf Informationssendungen ausdrücklich alle Suggestivmethoden ablehnt. – In Wirklichkeit sind die Nachrichtensendungen des Fernsehens Veranstaltungen zur Verhinderung eigener Urteilsbildung, wie man sie sich wirksamer wohl kaum denken kann.“[6]

Das in besonderer Weise beim Fernsehen herabgesetzte Bewusstsein hängt zudem mit der elektronischen Technik der Bildübertragung zusammen, die unabhängig vom Inhalt der Bilder und ihres manipulativen Einsatzes wirkt. Dies ist noch extra zu betrachten.

Es zeigt sich, dass wir es mit den modernen Medien mit einem gewaltigen sozialpathologischen Problem zu tun haben, das nur aufgrund einer allgemeinen Bewusstwerdung gelöst werden kann.

 

 Anmerkungen

[1] Vgl. Rainer Patzlaff: Der gefrorene Blick, Stuttgart 2000, S. 48 f.

[2] Vgl. Rainer Patzlaff: Bildschirmtechnik und Bewusstseinsmanipulation, Stuttgart 1985, S. 63

[3] a. a. O. S. 63, 64

[4] Heinz Buddemeier: Illusion und Manipulation, Stuttgart 1987, S. 143

[5] a. a. O. S. 153

[6] a. a. O. S. 160

 

Quelle: http://www.geolitico.de/2016/01/08/wie-medien-das-bewusstsein-lenken/

Gruß an die Selberdenker

TA KI

Fernsehen – Der manipulierte Mensch


Der 30. April 1939 ist kein Datum, das in unseren Geschichtsbüchern speziell hervorgehoben wird. Dennoch streckte eine Krake aus der Zukunft ihre Fangarme aus, um mit einer neuen Erfindung Menschen zu umgarnen ­ eine Krake, die mit jedem Tag mächtiger wurde und heute das Bewußtsein von Milliarden Menschen okkupiert: Das Fernsehen.

manipulierter-mensch-big-brotherDie Welt von morgen“ war der sinnschwere Titel der Weltausstellung von New York, deren Eröffnungsfeier die allererste in den USA übertragene TV-Sendung gewidmet war. Tagelang standen Tausende von Menschen Schlange vor den wenigen Fernsehkästen, um die Demonstrationen des neuen Wundergerätes zu sehen Es war nur zu offensichtlich: Die Hypnose der Menschheit durch das Fernsehen hatte begonnen.

Es hat den Kern unserer privaten Welt gesprengt und verstrahlt unsere Realität mit Millionen von Bildern, die unser Leben unbedeutend werden lassen. Was gedenken Sie gegen den Krieg in Bosnien-Herzegowina zu unternehmen? Gegen den in Tschetschenien? Anders als unsere Vorfahren lassen wir uns täglich mit dem Elend der Welt konfrontieren ­ und bei den allermeisten Menschen ist die Reaktion darauf Gleichgültigkeit, geboren aus dem Gefühl totaler Hilflosigkeit. Was kann ich schon dagegen tun? Wie klein und unbedeutend ich doch bin! Früher mochte die Erfahrungswelt des Menschen wohl kleiner sein, doch war sie seinen Einflußmöglichkeiten angepaßt.

Das Fernsehen zeigt uns täglich Menschen, die erfolgreicher, cleverer, schöner sind als wir. Wo finde ich mich noch in diesem nimmer endenden Zirkus der Eitelkeiten? Wie definiere ich mich, wie bleibe ich ich? Als Mitte der 70er Jahre die Erfolgsserie ,Drei Engel für Charlie‘ lief, ließen sich Hunderttausende Amerikanerinnen die gleiche wilde Haarmähne färben und schneiden wie Farrah Fawcett-Major. Sicher, Idole gab es schon in archaischen Gesellschaften. Doch sind die Idole des Fernsehens keine spirituellen mehr, sondern visuelle.

Das Fernsehen hat uns zu Sklaven des Auges gemacht. Unser Hauptaugenmerk gilt nicht mehr den inneren Werten, nein, es gilt dem Tonus unserer Muskeln, der faltenfreien Haut, dem Glanz der Mähne, dem Porzellanweiß der Zähne und der Rankheit der Figur. Über 100’000 deutsche Frauen und 10’000 deutsche Männer (Tendenz stark steigend) lassen sich jährlich für die Schönheit operieren. Mindestens jede fünfte Frau ist magersüchtig, und der Wunschtraum der Teenie-Mädchen ist es, Model zu werden. Die Model-Mania unserer Tage steht für den totalen Triumph der hohlen Hülle über die seelenvolle Innerlichkeit. Wobei wir immer dann ein wenig in Not geraten, wenn wir möchten, daß die Göttinnen mit uns ihr Innerstes teilen, denn da ist nichts, was bewundert werden könnte (wie auch, bei ihrem jugendlichen Alter?) ­ außer vielleicht der Fähigkeit, sich selbst für viel Geld zu verkaufen.

Vor hundertfünfzig Jahren noch machte ein ländlich lebender Mensch vielleicht die Bekanntschaft von zwei- bis dreihundert Menschen in seinem ganzen Leben. So vielen Menschen begegnet der heutige Fernsehkonsument in ein oder zwei Wochen. Sie sind wohl nicht physisch anwesend, und doch dringen sie alle in sein ,Allerheiligstes‘, seine Wohnung ein und drängen sich mit ihren Ansichten und Eigenheiten dem passiven Zuschauer ins Gemüt. Kein Wunder, nennen Wissenschafter den heutigen Menschen ,multiphren‘ oder ,entkernt‘. Der Mensch ist nicht mehr Ausdruck eines starken, kernartigen Innern, aus dem er seine Kraft bezieht, sondern irrlichterödes Spiegelbild all jener höchst verschiedenartigen TV-Gestalten, die ihn beständig und ungefragt mit ihrer Scheinexistenz reizen und irritieren.

Nicht nur die Menschenmassen, die via Bildschirm in unser Leben drängen, tragen zur Verwirrung des modernen Menschen bei. Das ganze Programm ist ein Gewitter von Eindrücken: Eine durchschnittliche Kameraeinstellung dauerte 1984 auf den großen amerikanischen TV-Kanälen 3,5 Sekunden. Die durchschnittliche Länge einer Nachrichtenmeldung sollte bei deutschen Privatsendern 45 Sekunden nicht überschreiten. Was erreicht uns da noch an ,News‘ ­ wenn man bedenkt, daß ohnehin von den nationalen Nachrichtenagenturen nur zehn Prozent aller Meldungen weitergeleitet werden, die international hereinkommen? Das Gefühl, nach einer Tagesschau über den Lauf der Welt ,informiert‘ zu sein, entbehrt jeglicher Grundlage. Um so mehr, als 51 Prozent der Zuschauer einer Nachrichtensendung sich gleich nach Ende der Sendung an keine einzige der Meldungen mehr erinnern können (Untersuchung von A. Stern, „A Study for the National Association for Broadcasting“ in M. Barrett, The Politics of Broadcasting, New York 1973), und nur jeder Fünfte überhaupt den Inhalt der Meldungen begreift!

Welche Welten trennen uns von jenen Amerikanern, die sich am 16. Oktober 1854 in Peoria, lllinois, zu einem Rededuell der beiden Politiker Abraham Lincoln (Republikaner) und Stephan A. Douglas (Demokrat) einfanden. Douglas hatte zuerst das Votum. Nach drei Stunden war er mit seinen Auslegungen fertig, und Lincoln war an der Reihe. Da es schon fünf Uhr nachmittags sei, und er gewiß nicht weniger lange als sein Vorredner für die Erwiderung brauchen werde, bat er die Zuhörer, doch nach Hause zu gehen und zu Abend zu essen. Man tat, wie geheißen, und am Abend ging der Diskurs vier Stunden lang weiter. Der ganze Meinungsstreit dauerte also volle sieben Stunden ­ ohne Werbung dazwischen für die Sandwich- oder Pipipause. Die beiden Politiker waren nicht etwa Präsidentschaftskandidaten, und solche politischen Anlässe normale, gut besuchte Gelegenheiten zur Meinungsbildung für das Volk. 1984 durften sich die beiden Bewerber um das amerikanische Präsidentenamt, Walter Mondale und Ronald Reagan, jeweils fünf Minuten zu einem komplexen politischen Thema äußern. Der Gegner durfte dann nochmals eine Minute Replik geben.

Im Zeitalter des Fernsehens sieht Medienkritiker Neil Postman einen Zusammenhang zwischen dem Niedergang der Parteien und der Hochblüte des ,prominenten‘ Politikers. Die Message ist der TV-bekannte Kopf, und sie ist kurz wie ein Videoclip: „He is simply the best“ war die Wahlkampfbotschaft für Helmut Kohl. Der Tina-Turner-Ohrwurm verführte wie vorausgesehen. Wozu nach einem Regierungsprogramm fragen, das Kopfzerbrechen bereiten könnte, wo ein simples kleines Liedchen doch den zuverlässigeren Dienst tut?

Das Fernsehen hat aus uns passive Konsumenten gemacht. Die tägliche Dosis Berieselung ist längst zu einem ,Menschenrecht‘ geworden. Der Fernseher wird sosehr als Grundbedürfnis des Menschen angesehen, daß ihn nicht einmal mehr der Betreibungsbeamte pfänden darf. In einem Experiment des Schweizer Fernsehens boten junge TV-Mitarbeiter zufällig ausgewählten älteren Menschen 100’000 Franken bar auf die Hand an, wenn sie ihr Fernsehgerät mitnehmen dürften, und diese sich verpflichteten, ein Jahr lang TV-abstinent zu leben. Kein einziger der allesamt in bescheidenen Verhältnissen lebenden Senioren ließ sich auf den Handel ein. Dabei: Wieviel Lebenszeit die Flimmerkiste doch frißt! Am Abend könnte man einem Hobby oder Handwerk oder dem Studium eines guten Buches nachgehen, könnte musizieren oder Spiele in der Familie machen, Freunde besuchen oder Spaziergänge unternehmen. Statt dessen sitzen ganze Nationen unbeweglich und wie hypnotisiert vor flimmernden, kleinen Kästen ­ durchschnittlich um die vier Stunden am Tag. Die Folge davon ist, daß wir mehr und mehr glauben, das ganze Leben müsse aus Unterhaltung und Nervenkitzel bestehen. Wir freuen uns nicht mehr an oder über etwas. Statt dessen macht es uns ,Spaß‘. Wenn ich mich freue, dann bin ich aktiv beteiligt, und mein Herz lacht. Macht ,es‘ mir Spaß, dann lasse ich mir meine Sinne kitzeln. Doch dies sind nur die leicht durchschaubaren Mutationen, die das Fernsehen an den Menschen vollzogen hat. In Wirklichkeit ist die Manipulation der Masse in Gebiete vorangeschritten, die die Masse selbst noch in den Bereich der Science Fiction verbannt.

Todesstoß für die suchende Seele?

Die Rosenkreuzer sehen im Fernsehen den „bewußt gesteuerten Mißbrauch des Fohat-Lichtes, ein vergeblicher Versuch, dem wiederkehrenden Licht des Christus zu widerstehen.“ Für sie ist das „ausgesprochen bösartige Ziel des Fernsehens die Seelenverschmutzung. Fernsehen wurde als Todesstoß für die suchende Seele geplant.“ Dies mag fanatisch anmuten, und sicherlich möchten wir Ihnen nicht das Fernsehen verbieten. Doch ist es gut, wenn man weiß, welche Effekte man langfristig damit hervorruft.

Wie man inzwischen erkannt hat, ist Licht die Nahrung unserer Zellen. Das Sonnenlichtspektrum hält alle Elemente bereit, die unsere Körper (der fest- wie die feinstofflichen) benötigen. Setzen wir unseren Körper künstlichem Licht aus, treten Veränderungen in den Zellen auf, die Degenerationsprozesse im menschlichen Körper und in seinen feinstofflichen Bereichen verursachen. Dies ganz besonders, wenn ­ wie beim Fernsehen der Fall ­ eine Elektronenkanone Elektronen in einem konzentrierten Strahl auf das Raster hunderttausender fluoreszierender Punkte abschießt, aus dem sich unser Fernsehbild zusammensetzt. Dieses fluoreszierende TV-Licht, das über unsere Augen in unseren Körper eindringt, greift die endokrinen Drüsen und die empfindlichen feinstofflichen ,Organe‘ an, die für uns unerläßlich sind, wenn wir uns auf eine höher schwingende Lebensebene transformieren wollen.

Epiphyse (Pinealis) und Hypophyse (Hirnanhangdrüse) erfüllen in diesem Prozeß der Transformation äußerst wichtige Funktionen. Diese feinen Organe reagieren auf jede Lichtart, die über die Netzhaut des Auges in uns eindringt. Unsere Augen dienen nicht nur dazu, Bilder über den Sehnerv ans Gehirn weiterzuleiten. Sie nehmen auch über die neuro-chemischen Kanäle Lichtenergie in die Pinealis und die Hypophyse auf, von wo sie ins Gesamtsystem der endokrinen Drüsen (Lichtabsorption oder Photosynthese) gelangen. Die Fernseh-Strahlung beeinflußt unser endokrines Drüsensystem negativ.

Die Lichtnahrung, die unsere Augen vom Fernsehen empfangen, gleicht einem Fast Food-,Fraß‘. Sie bewegt sich in den engen Frequenzbereichen Rot, Blau und Grün. Daß einseitige Lichtbestrahlung gravierende Auswirkungen auf die Funktionstüchtigkeit von Organismen hat, wurde mehrfach nachgewiesen. Beim Menschen zeigten sich überdies psychische Veränderungen, veränderte Rotationsgeschwindigkeit der Chakras und eine Reizung oder Erschöpfung der feinstofflichen Körper. Dr. Ben Feingold fand heraus, daß die Lichtausstrahlung des Fernsehens in Resonanz tritt mit künstlichen Farbstoffen in Nahrungsmitteln, die für Hyperaktivität von Kindern und allergische Reaktionen verantwortlich sind. Man setzt also ein ,hyperaktiv gefährdetes‘ Kind, das Nahrungsmittel mit Phosphaten zu sich genommen hat, vor den Fernseher, und ein Ausbruch von Hyperaktivität ist wahrscheinlich, da die TV-Strahlung die Wirkung der Phosphate im Körper verstärkt.

Ein heutiges TV-Gerät gibt in fünf Zentimetern Abstand ca. 0,5 Millirem Strahlung pro Stunde ab. Das Schlimme daran ist, daß die Strahlung, die auf diese Weise in unseren Körper eindringt, ihn nicht wieder verlassen kann. Sie summiert sich über die Jahrzehnte. Irgendwann ist das Ausmaß erreicht, das im Körper Krebs erzeugt. In knapp drei Jahren mit durchschnittlich vier Stunden Fernsehen täglich nimmt man zwei Rem auf ­ genug, um in Embryos Krebs zu erzeugen. Je größer der Bildschirm, desto stärker das von ihm erzeugte elektromagnetische Feld. Die Strahlung dringt durch Holz und andere Baumaterialien. Stellen Sie niemals ein Kinderbett an eine Wand, hinter der ein TV-Gerät steht! Dr. John Ott, Gründer des Environmental Health and Light Research Institute (Umweltforschungsinstitut für Strahlung und Gesundheit) in Sarasota, Florida, behauptet, daß sogar die gegenwärtige Toleranzstrahlung für TV-Strahlung von 0,5 Millirem pro Stunde zu hoch sei. Die Wurzeln von Bohnenpflanzen, die er vor Farbfernseher stellte, wuchsen aus der Erde heraus. Eine andere Pflanzengruppe zeigte monströse und verformte Auswüchse. Mäuse bekamen Krebsgeschwüre. Ott kam zum Ergebnis, daß im Grunde jede Dosis Fernsehstrahlung für den Menschen zuviel und schädlich ist.

Rainer Patzlaff, Autor des Buches ,Medienmagie ­ oder die Herrschaft über die Sinne‚, glaubt, daß Fernsehen unsere Imaginationskraft pervertiert. Genaugenommen finde nämlich die TV-Realität nicht auf dem Bildschirm statt, sondern erst auf der Netzhaut unseres Auges ­ erst dort würden wir aus der halben Million Bildpunkte, die mit 1/50 Sekunde Geschwindigkeit auf dem Bildschirm aufleuchten, ein zusammenhängendes Bild komponieren. „Das Fernsehbild ist also, genaugenommen, gar nicht mehr ein äußeres Bild, das im Sinnesraum anzutreffen ist, sondern führt schon herüber in einen inneren Raum, den jeder in sich selbst trägt; es bewegt sich an der Grenze des Raumes und stellt somit unausgesprochen eine Art Schwellenerlebnis dar, wenn auch nur auf physischer Ebene.“ Patzlaff fährt fort: „Wonach die Menschen sich im Tiefsten sehnen, und was sie eigentlich mit den Augen des Geistes in ihrer Seele erleben möchten, das schießt ihnen der Kathodenstrahl ins sinnliche Auge, und sie bemerken gar nicht, daß ihr berechtigtes, für die Weiterentwicklung der Kultur so notwendiges Streben nach Wahrbildern auf raffinierte Weise getäuscht, ja pervertiert wird. Echte Imaginationen entstehen durch gesteigerte Aktivität eines sich selbst erziehenden Ich, Fernsehbilder empfängt man in totaler Passivität. Echte Imaginationen offenbaren höhere, übersinnliche Welten, Fernsehbilder ketten das Bewußtsein an die materielle Welt. Die Seele glaubt sich ernährt und wird mit einer Pseudonahrung betrogen.“ Damit nicht genug. Vor dem monoton flackernden Bildschirm schaltet der Organismus auf Entspannung der Ziliarmuskeln, so daß die Augachsen sich nicht mehr kreuzen, der Blick ins Leere geht und trotz wachem Bewußtsein körperlich ein schlafähnlicher Erschlaffungszustand eintritt (Dieser zeigt sich übrigens im EEG an der drastischen Reduzierung der Gehirnstromtätigkeit).

Milliarden von Menschen lassen sich allabendlich freiwillig paralysieren und ihrer Imaginationskraft schleichend, doch sicher berauben. Was wartet unser, wenn wir bedenken, daß Imaginationskraft Schöpferkraft ist? Daß jede Idee erst in unseren Gedanken bestehen muß, bevor sie Verwirklichung finden kann?

Könnte jemand Interesse haben an Menschen, die nicht mehr selber denken, sondern sich nur noch mit fremdproduzierten Bildern füttern lassen? Eine ganze Flut von Studien weisen nach, daß Augenbewegungen und Denken umnittelbar zusammenhängen. Bewegen sich die Augen nicht (wie vor dem Fernseher), sind die Denkfunktionen herabgesetzt. Der Emery-Report (Fred und Merrely Emery, ,A Choice of Futures: To Enlighten or to Inform?‘, Canberra 1975) stellte fest, daß bereits „das fortwährende Fixieren des Fernsehzuschauers keine Aufmerksamkeit ist, sondern ein Zustand, der dem Tagträumen oder dem Abwesendsein verwandt ist.“ Der Zuschauer schließt forciert die Nervenleitungen zwischen den visuellen Bildern und dem autonomen Nervensystem ab, die sonst Bewegung und Aufmerksamkeit stimulieren würden. Auch die Verbindung zwischen rechter und linker Gehirnhälfte ist unterbrochen. Verständnis, Erkenntnis und analytisches Denken sind blockiert, während der Tagtraum weitergeht. Die Information dringt ein und wird ohne Verarbeitungsprozeß durch die Seele des Menschen robotergleich gespeichert. (Siehe dazu Kasten „Auf dem Weg zum Roboter?“)

Und was ziehen wir da einem Joint gleich in unsere Gefühls- und Gedankenwelt, sprich unsere Seele? Der deutsche Medienforscher Jo Groebel zählte in einer TV-Woche 2’745 Gewaltszenen. Aneinandergereiht sind das 25 Stunden pure Gewalt. Ein amerikanischer Jugendlicher, so wurde ermittelt, hat mit 16 Jahren bereits 16’000 Morde ,intus‘. Einen neuen Höhepunkt erklomm Regisseur Oliver Stone mit seiner zynischbrutalen Medien-Abrechnung ,Natural Born Killers‘. In dem zweistündigen Kinofilm werden 52 Menschen ermordet! Ein Augsburger Pädagoge schätzt, daß mindestens jedes zehnte Gewaltverbrechen, das Jugendliche begehen, aufs Konto der Medien geht.

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Wie der sonst unzimperliche ,Spiegel‘ zur Schlagzeile ,Ein Volk im Schweinestall‘ kam, wird jedem klar, der an einem ganz gewöhnlichen Montagabend durch die Programme zappt. Am 31. Oktober 1994 begegneten wir so innerhalb einer Stunde einer Partnervermittlung für Seitenspringer, einer jungen Frau, die sich angeblich freiwillig als Sklavin einem Mann ,verkauft‘ hat, Bisex-Parties, FKK-Single-Clubs, die ,Titten‘ (pardon) der Playboy-Playmates und einer sehr geschäftlich-seriös aussehenden Talk-Runde, wo es um multiple Orgasmen für den Mann geht und jeder freimütig aus dem Schlafzimmer plaudert ­ mit der gleichen beflissenen Ernsthaftigkeit, wie wenn es um die besten Anlagemöglichkeiten für Kleinsparer ginge.

Soviel tun wir uns freiwillig an ­ mit Effekten, wie wir sie uns nicht wirklich wünschen können: Zunehmende Ängste, zunehmende Gewaltbereitschaft, zunehmende Gefühle von Ohnmacht und Depression, abnehmende sexuelle Lust und die Sucht nach immer mehr, immer verrückteren Bildern.

Der verstorbene Forscher Erich Körbler machte zudem eine Entdeckung, die er ,ungeheuerlich‘ nannte: „Gleichzeitig mit der sichtbaren Handlung eines harmlosen Fernsehspiels könnte unsichtbar, aber auf den Organismus des Zuschauers sehr wirksam, die Übertragung der homöopathischen Information einer Krebskrankheit erfolgen!“ Körbler ermittelte in Tests, daß, wenn der TV-Kommentator eine auf dem Bildausschnitt nicht sichtbare Zigarette in der Hand hält, augenblicklich unsere Immunabwehr geschwächt wird. Hält der TV-Moderator einen Apfel für uns nicht sichtbar in Händen, werden wir nicht beeinträchtigt. Dies ermittelte er mit dem kinesiologischen Arm-Test, wo die Versuchsperson ihre ganze Kraft aufwendet, gegen Druck ihren ausgestreckten Arm oben zu behalten. Ist das, was sie über den Sehnerv in den Körper aufnimmt, schwächend, gelingt es ihr trotz der Aufbietung aller Kräfte nicht, dem zugefügten Druck standzuhalten. „Es kommt aber noch ärger“, äußerte Körbler in einem Artikel in ,Raum und Zeit‘ (60/92). „Bei weiteren Tests verzichtete ich darauf, in der linken Hand etwas zu halten. Ich dachte mit lächelndem Gesicht nur an ein Wort, das für mich eine negative Bedeutung hat. Die Wirkung war die gleiche. Bei allen Seminarteilnehmern, die vor dem Bildschirm saßen, war die Immunkraft herabgesetzt. Ich konnte also auch mit meinen Gedanken den körperlichen Zustand der Fernsehzuschauer via Bildschirm beeinträchtigen!“ Man bedenke, welchen Manipulationstechniken diese Erkenntnisse Tür und Tor öffnen.

Doch, auch wenn kein übler Wille uns an die Gesundheit will, beeinträchtigen alle möglichen destruktiven Informationen via TV unser Wohlbefinden. Ein Forscher der ,Cooperative global‘ ermittelte, daß, wenn auf dem Bildschirm der Film einer Atombombenexplosion erscheint, wir augenblicklich über den Schirm radioaktive Strahlung in die gute Stube erhalten. Dies gilt für alle übrigen TV-Bilder genauso: Die Schwingung der Schauspieler, ihrer Gedanken, und der verfilmten Handlung überträgt sich aufs Auge und damit die Seele des Beschauers.

,Subliminal messages‘ ­ auf Schleichwegen ins ,Unterbewußte‘

Längst werden wir jedoch nicht nur indirekt über die Inhalte und Erscheinungsformen beeinflußt, sondern direkt und mit feststehender Absicht. Überall, wo Bildschirme installiert sind, können ,subliminal messages‘ (unterschwellige Mitteilungen) mitgesendet werden. Wie es ihr Name sagt, sind sie nur an unsere nicht bewußten Bereiche adressiert. Am 13. Mai 1988 publizierte die Zeitung „Le Quotidien de Paris“ einen Bericht des Medienspezialisten Jean Montaldo, der entdeckt hatte, daß dem französischen TV-Publikum während des Wahlkampfs um das Amt des Staatspräsidenten über Monate hinweg dreimal täglich vor den Nachrichten eine Sequenz von zehn Bildern des amtierenden Präsidenten Mitterrand präsentiert worden war, unwahrnehmbar eingeblendet in das Vorspann-Signet des staatlichen Senders ,Antenne 2′. Der Nachweis gelang mit Hilfe eines Videorecorders, der die Einzelbilder auf Wunsch als Standbilder zeigt. Insgesamt soll die Bilderreihe 2’949mal gesendet worden sein.

Der Produzent entschuldigte sich anschließend, „ich wollte den Vorspann nur aktuell machen.“ Und der zuständige Redakteur erklärte alles zu einem „Scherz“. Die Wahl Mitterrands wurde niemals angefochten. Daß ,subliminal messages‘, Mitteilungen, die für unsere Sinne unwahrnehmbar sind, sehr wohl im ,Unterbewußten‘ ankommen können, weiß man indes schon lange. 1959 wies D. Byrne nach, daß durch die unterschwellige Darbietung des Wortes BEEF (Rindfleisch) als Einzelbild in einem Film der Hunger der Versuchsperson aktiviert wurde. (D. Byrne, ,The Effect of a Subliminal Food Stimulus on Verbal Responses‘, in ,Journal of Applied Psychology 43/1959′, S. 249 ff.). D. P. Spence wiederholte 1964 den Versuch mit dem Wort CHEESE (Käse), jedoch unter erheblich verschärften Versuchsbedingungen ­ und fand Byrnes Ergebnisse bestätigt. (,Effects on a Continiously Flashing Subliminal Verbal Food Stimulus on Subjective Hunger Ratings‘, in ,Psychological Review 15/1964′). Es gab so viele bestätigende Experimente, daß selbst Kritiker bis 1972, bzw. 1986 zugeben mußten, daß die unterschwellige Beeinflussung von Menschen in diversen Experimenten gelungen ist.

Jim Keith geht in seinem ,Casebook on Alternative 3 ­ UFOs, Secret Societies and World Control‘, soweit, das Fernsehen als ,eine Form der Halb-Lobotomisierung‘ zu bezeichnen. Für ihn stellt es keine Überraschung dar, daß die einflußreichen Rockefellers maßgeblich an der Initiierung des Siegeszuges des amerikanischen TVs beteiligt und Mehrheitsaktionäre aller größeren Sender waren. Auch er nennt den ,Fall Mitterrand‘, fügt aber noch weitere Beispiele unterschwelliger TV-Beeinflussung an. Seine Quelle ist der ,Kiwi Gemstone‘, ein Untergrunddokument neuseeländischen Ursprungs. Nach diesem soll der amerikanische CIA ,subliminal messages‘ für das australische Fernsehen ,gesponsert‘ haben. 1984 habe man mit der Installierung von Geräten für solche Mitteilungen an fünf Orten in Neuseeland begonnen ­ Waiatarua, Mt. Erin, Kaukau, Sugarloaf und Obelisk. Dieselben Geräte wurden angeblich in Australien im August 1985 installiert, in Japan im September 1986, in Großbritannien im Februar 1987 und in New York ebenfalls 1987.

„Am 17. Juli 1984 beginnt unterschwellige Werbung in Aotearoa, Kanal zwei zwischen 18 und 24 Uhr; später schon ab Mittag. Die unterschwelligen Mitteilungen wurden in den USA vom CIA verfaßt, und sagen den Wählern, die Labour Partei zu unterstützen, ebenso die New Zealand Partei, und Mafia-Produkte zu kaufen.“ Am 27. Februar wollen sie auf den ,Kiwi TVSchirmen‘ folgende unterschwellige Spots ausgemacht haben: „Hallo, Freunde. Macht mehr Geld. Wählt Labour.“ Eine andere Meldung habe beinhaltet „Ich grüße meine Eigenen. Kauft Autos. Kauft sie jetzt.“ Und die finsterste von allen suggerierte dem Fernsehzuschauer: .,Zerschmettere! Hasse! Vergewaltige! Schlag zu! Töte! Sei gewalttätig!“ Diese unterschwelligen Mitteilungen seien im australischen Fernsehen durchschnittlich viermal pro Stunde ausgestrahlt worden.

Der beste Beweis für die Wirksamkeit unterschwelliger Mitteilungen sind die zahllosen ,Subliminalkassettten‘, die zwecks Fremdsprachenlernen oder zur besseren Lebensbewältigung verkauft werden. Das wissenschaftliche Fundament legte der bulgarische Arzt und Psychotherapeut Georgi Lozanov, der in den 60er Jahren herausfand, daß die menschliche Lernfähigkeit wesentlich gesteigert werden kann, wenn man während des Lernens körperlich und seelisch vollkommen entspannt ist, rhythmisch atmet, sich mit angenehmen Vorstellungen beschäftigt und eine passende Hintergrundmusik hört. Im entspannten ,Alpha-Zustand‘ soll gewünschter Lernstoff scheinbar mühelos in die grauen Zellen fließen.

Fernsehen entspannt bis zur Tagträumerei. Der Zuschauer ist in einer sehr empfänglichen Gemütslage!

Die Wirksamkeit unterschwelliger Mitteilungen machen sich seit längerem auch Supermarktketten zunutze. Nach neuestem Stand der Technik können unterschwellige Beeinflussungen über die Augen oder auch den Gehörsinn erfolgen. 1980 erbrachte ein Report von R. Zajonc und W. Kunst-Wilson definitiv den Nachweis, daß es möglich ist, durch vollkommen unhörbare Worte, die in eine Klangkulisse eingebettet sind, Menschen in ihren affektiven Reaktionen signifikant zu beeinflussen.

Der amerikanische Forscher Hal C. Becker entwickelte als erster eine Apparatur, mittels welcher er kurze Sätze als Botschaften an das Unterbewußtsein einer hörbaren Musik so aufmodulieren konnte, daß sie das Ohr erreichten, vom Bewußtsein aber nicht herausgehört werden konnten. Ein Supermarkt in New Orleans machte daraufhin den Test. Die ständig laufende Hintergrundmusik war ,gebetsmühlenartig‘ (Patzlaff) mit den Sätzen ,Ich stehle nicht‘ (gemünzt auf Ladendiebe) und ,ich bin ehrlich‘ (Kassiererinnen) versehen. Das Band lief sechs Monate. Der Fehlbestand in den Kassen war in dieser Zeit von wöchentlich 125 Dollar auf 10 Dollar gesunken, ging also um 92 Prozent zurück. Die Verluste durch Ladendiebstähle verringerten sich um 75 Prozent ­ obwohl sich die (potentiellen) Ladendiebe viel kürzere Zeit dem Einfluß der ,subliminal messages‘ ausgesetzt hatten, als die ständig dort anwesenden Kassiererinnen. Noch ein Beispiel: Im Auftrag einer Supermarktkette, die unter hohem Personalwechsel litt, beschallte man die Angestellten zweier Läden elf Monate lang mit Sprüchen wie ,I am careful, I am important, We are a team‘ (Ich bin sorgfältig, ich bin wichtig, wir sind ein Team). Die Fluktuationen dieser zwei Läden gingen daraufhin um die Hälfte zurück, während sie in den übrigen sechzig Läden unverändert hoch blieb. Ähnlich erfolgreich verliefen Experimente, wo Klinikärzte heimlich ihre Patienten vor Operationen mit subliminal messages psychisch stabilisierten. Gleichermaßen erfolgreich verliefen Therapieversuche mit unterschwelliger Beeinflussung bei Alkoholikern, Rauchern und Eßsüchtigen. Techniker, die sich mit der Materie auskennen, wie Al Bialek, der am ,Philadelphia-Experiment‘ beteiligt gewesen war, sind der Ansicht, daß unterschwellige Botschaften nicht auf CDs und normale Tonbandkassetten gespeichert werden können. Der Frequenzbereich sei zu klein. Bialek: „Sie könnten sie möglicherweise auf Laserdiscs geben, aber nicht auf eine Audio-CD, weil dort der Frequenzbereich zu beschränkt ist.“

Wenn wir uns jedoch bewußt machen, wie sehr Musikberieselung in Geschäften heute üblich geworden ist, und daß unterschwellige Botschaften in Kinofilme oder TV-Sendungen eingeklinkt kein technisches Problem darstellen, dann ist wahrscheinlich, daß jeder von uns irgendwann, irgendwo damit in Berührung kam oder kommen wird. Abgesehen davon, daß es niemandem recht sein darf, ungefragt mit irgendwelchen Botschaften infiltriert zu werden, ist das Gefährliche an der Sache, daß es bis heute keine erschwinglichen technischen Möglichkeiten gibt, solche subliminal messages auf Musikbändern aufzuspüren. Die Verwendung unterschwelliger Botschaften auf Musikbändern zur Berieselung von Shopping-Center-Kunden, Spitalpatienten und der Belegschaft von Firmen scheint weit verbreitet zu sein. Die Firma Gantec liefert Musikteppiche aller Art. Manche Firmen lassen laut Rainer Patzlaff „spezielle Klangteppiche synthetisieren, die man gar nicht mehr als Kompositionen bezeichnen kann, sondern eher als eine Art Klangschaum aus süßlich schwebender Langweiligkeit, in den das Bewußtsein derart rasch und gründlich hineinschläft, daß sich die Pforten des Unterbewußtseins optimal öffnen für die Appelle, die unter der Musik verborgen hereinfluten.“ Dazu ein Zitat aus dem Werbeprospekt von Gantec. „Diese neuartige Aufnahmetechnik verfolgt den Zweck, mit Hilfe eines geeigneten musikalischen Hintergrundes gewissermaßen eine Pipeline in das Unterbewußtsein zu legen, die den Hörer mit thematisch sinnvollen Stimuli versorgt.“ Da das ,Öl‘ unter Druck schneller fließt, ging man dazu über, die unterschwelligen Botschaften in einem Zeitrafferverfahren auf rund die Hälfte ihrer Länge zusammenzupressen. Staccatoartig hämmern sie so ins Unterbewußte des ahnungslosen Hörers ­ die ,ideale Lerngeschwindigkeit‘, wie der Hersteller bemerkt. Wäre es nicht schön zu wissen, was wir da jeweils ,lernen‘? Insider behaupten, daß alle heutigen TV-Geräte mit einem geheimen Gerät ausgerüstet seien, die das Abhören erlauben. Was immer man davon halten mag ­ auch punkto Stromverbrauch ist es sicherlich besser, das Gerät ganz abzuschalten und nicht nur auf Bereitschaftsstufe. Und vielleicht lassen sich besonders wichtige Gespräche auch in einem anderen Raum führen, als da, wo die Flimmerkiste steht.

TV-Signal verursacht Leukämie

Nicht nur der TV-Bildschirm allein gefährdet durch sein elektromagnetisches Feld unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Al Bialek, berühmter Vortragsredner zum Philadelphia-Experiment, zum Montauk-Projekt und Zeitreisen, ist punkto Technik bestimmt einer der bestinformierten Menschen dieses Planeten. (Bücher mit seinem Wissen sind im Michaels-Verlag erschienen). Er sagt, daß die TV-Stationen mit ihrer gepulsten Übertragung, (Klasse D, um ein besseres Bild zu erzeugen) sehr zerstörerisch auf die Physiologie des Körpers einwirken. Menschen, die in der Nähe eines TV-Senders wohnen, seien extrem in ihrer Gesundheit gefährdet. Bialek: „Es gibt dafür ein gutes Beispiel. Man hat in Portland, Oregon, Messungen davon gemacht. Oregon ist vielleicht deshalb einzigartig, weil sie alle ihre FM-, AM- und TV-Sender auf dem Mount Olympia stehen haben, und es ist wirklich eine teuflische Ballung von Sendestationen an einem Ort. In unmittelbarer Umgebung dieser Sender befinden sich alle möglichen Wohnungen; Menschen leben dort. Die Leukämierate in diesem Gebiet von Portland ist sehr hoch. Ein Privatarzt führte eine private Studie durch, um zu korrelieren, was passiert. Er schaute sich die Kranken- und Familiengeschichten an, etc. Dabei fand er heraus, daß die Leute, die in der Nähe dieser Sendeanlagen lebten, an dieser besonders bösartigen Art von Leukämie erkrankten, und stellte letztendlich fest, daß, wenn sie lange genug dort gelebt hatten, die Erkrankungsrate an Leukämie 100 Prozent war! Es gab keine Ausnahmen. Wenn sie aus dem Gebiet wegzogen, erholten sie sich, außer die Krankheit hatte bereits ein ernstes Stadium erreicht.“

Ein Freund von ihm arbeite in einer Station, berichtet Bialek. „Er sagt, er hasse es, da hinaufzugehen: ,Du bist da eine halbe Stunde oben, und dein Gehirn zerbröselt einfach, du kannst nicht mehr klar denken.“ Über der Tür des Sendeturms hängt Tag und Nacht eine fluoreszierende Röhre, die mit absolut nichts verdrahtet ist. Sie leuchtet beständig, so viel RF kommt aus diesem Gebäude. Ab und zu verschmort sich die Ausrüstung selbst. Er sagte zu Bialek, „du wirst hier nicht sehr lange oben sein wollen. Ich auch nicht. Ich muß hierher, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Wenn ich nach Hause gehe, dauert es eine Weile, bis ich darüber hinweg bin. Es braucht die ganze Nacht.“ Bialek: „Die Strahlung bringt einfach die normale Funktionsweise seines Gehirns durcheinander. Er kann nicht mehr darüber nachdenken, was er tut, weswegen er herkam, welches Werkzeug er nehmen soll, woran er eigentlich arbeitet. Die Kontinuität des Denkens geht verloren.“

Beeinflussung mit ELF- und Mikrowellen

Beunruhigend ist, daß elektromagnetische Wellen bewußt von Militärs, Geheimdiensten und den dahinter stehenden Interessengruppen benutzt wurden, um die physische und psychische Gesundheit von ganzen Bevölkerungen zu beeinflussen. Am 16. Juli 1981 gab der nordamerikanische TV-Sender NBC (National Broadcasting Corporation) bekannt, daß der Nordwesten der USA einige Jahre mit Extreme Low Frequency-Wellen (ELF-Wellen) bestrahlt wurde. Diese Wellen waren anfangs unseres Jahrhunderts vom genialen Physiker Nikola Tesla entdeckt worden. Tesla war es gelungen, sich ins Energiefeld, das den Planeten umgibt, einzuklinken, und daraus freie Energie zu beziehen. Zur selben Zeit benutzt er das energetische Feld des Äthers für gewisse Formen der Kommunikation und des Energietransports, was andere Energiequellen obsolet gemacht hätte.

1898 hatte er das globale Energieproblem beinahe vollständig gelöst. Der mächtige Bankier J.P. Morgan sollte dann verhindern, daß die Menschheit mit der freien (kostenlosen!) Energie in Berührung kommen konnte. Wenn das Feld der freien Energie einer ELF-Welle unterworfen und auf Menschen gerichtet wird, werden die elektrischen Funktionen des Gehirns unterbrochen ­ was ernstliche Störungen im Wachbewußtsein hervorruft. Die neurologischen und physiologischen Funktionen werden gestört durch eine Herabsetzung der mentalen Funktionen. Auf diese Weise wird eine Person beeinflußbarer gemacht. Am 20. Mai veröffentlichte die Nachrichtenagentur Associated Press eine Meldung, in welcher stand, daß dies auch beabsichtigt war. Die UdSSR habe ab ca. 1960 über ein Gerät namens LIDA verfügt, mit dem man das menschliche Verhalten via ELF-Wellen beeinflussen konnte. In der UdSSR sei das Gerät dazu benutzt worden, die Menschen träge zu machen und in einen tranceähnlichen, gleichgültigen Zustand zu versetzen. Man kann damit auch psychische Probleme, Neurosen und Bluthochdruck behandeln, aber ebenso einen Zustand der Aggression oder Depression hervorrufen. Es seien große LIDA-Ausrüstungen benutzt worden, um Einzelpersonen, aber auch Städte und ganze Regionen der UdSSR und der USA mit ELF-Wellen zu bestrahlen ­ mit dem Ziel, ein bestimmtes Verhalten hervorzurufen. Laut Angaben der US Defence Intelligence Agency ist es möglich, Geräusche und ganze Worte im Gehirn eines Menschen ,auftauchen‘ zu lassen, ebenso wie Gehirnschläge, Herzversagen und andere Krankheiten durch Fernsteuerung auszulösen.

Die rosenkreuzerische Schrift „Fernsehen als Instrument der verborgenen Mächte“ schreibt, .,Das Neueste in der Welt der Spionage und Gegenspionage sind ­ abgesehen von Laserstrahlen ­ die Mikrowellen. Die Weltmächte suchen nach einem Mittel, um die Verbindung zwischen den Gehirnzellen und dem übrigen Körper zu zerstören ­ was natürlich nur beim „Feind“ angewendet werden soll, um ihn leichter manipulieren zu können. Das ist soviel ,sauberer‘ als all der Schmutz, den eine Atombombe verursacht. Mikrowellen könnten hier die Lösung bringen.“

Eine Bestätigung dieser nicht gerade angenehmen Tatsachen gab Boris Yelzin selbst. In der 1989er Ausgabe der ,Microwave News‘ sagte er einem Reporter, der KGB besitze ein ELF-Gerät, welches das menschliche Herz zum Stillstand bringen könne. In einem Interview mit Radio Liberty, einer US-Kurzwellenstation im ehemaligen Westdeutschland, sagte Yelzin, daß KGB-Agenten ihm anvertraut hätten, sie verfügten über ein Gerät, welches ein machtvolles 7- bis 11-Hz-Signal aussendet, welches das Herz ,stoppen‘ kann. Laut Yelzin sagte der KGB-Mann, „wenn keine ,Erste Hilfe‘ in der Nähe ist, dann ist alles vorbei.“

Hier mag interessant sein, daß eine große Zahl jener Menschen, die Augenzeugen der Ermordung John F. Kennedys waren (siehe auch ZS Nr. 4, Interview mit Virgil Armstrong), an Herzattacken starben, die US-Regierung ist selbstredend im Besitz ähnlicher Geräte. Ihr Codename ist Jim Keith zufolge ,Project Black Beauty‘. ELF-Geräte sollen eingesetzt worden sein, als sich der Diktator Manuel Noriega nach der Invasion der US-Truppen in der Vatikan-Botschaft in Panama City versteckte. Die Geräte waren als Lautsprecher getarnt, aus denen ständig überlaut Heavy-Metal-Rockmusik dröhnte. Offiziell wurde gesagt, die Musik solle Noriega depressiv machen. In Wirklichkeit soll die Botschaft mit ELF-Wellen bestrahlt worden sein. Dieselbe Technologie sollen die Amerikaner auch im Irak-Krieg angewendet haben.

Das „Magazin 2000″ berichtete in seiner Ausgabe Nr. 97 vom Dezember 1993: „Erinnern Sie sich an die Bilder vom Golfkrieg, als Tausende irakischer Soldaten kapitulierend aus den Schützengräben stiegen, sich sogar Journalisten ergaben, die sie für Soldaten hielten (trotz weißer Fahnen) und zum willkommenen Kanonenfutter für die amerikanische Artillerie wurden? Jetzt sind immer mehr Militärexperten überzeugt, daß nicht etwa die schlechte Versorgung von Saddams Truppen diese plötzliche und lemminghafte Kapitulation bewirkte, sondern Psychotronik-„Mind Control“-Waffen der USA. Einige dieser High-Tech-Superwaffen bedienen sich der Wirkungen von Radiofrequenzwellen auf das menschliche Gehirn. Wie die Jan.-93-Ausgabe der Fachzeitschrift „Aviation Week and Space Technology“ berichtet, rüstet jetzt das US-Verteidigungsministerium Raketen mit Gerätschaften aus, die in der Lage sind, elektromagnetische Pulse (EMPs) zu erzeugen, um den Feind ,lahmzulegen‘ ohne sich dabei atomarer, biologischer oder chemischer Komponenten bedienen zu müssen. Dieser Waffentyp hat in erster Linie das Ziel, die elektronischen Systeme des Feindes auszuschalten. Andere Geräte erzeugen Ultraschall, ELF (Extreme Niedrigfrequenz-) Schallwellen, die Übelkeit und Erbrechen bewirken und das Orientierungsvermögen der betroffenen Personen extrem stören. Diese Waffen haben einen Wirkungsbereich von mindestens 2’500 Kilometern…“.

Soviel zum Stand der im großen Stil verwendeten Technik. Die Möglichkeiten der Geheimdienstabteilungen gehen heutzutage unendlich viel weiter. Man kann mit gutem Gnund sagen, daß das meiste, was uns heute in Science-Fiction-Filmen vorgesetzt wird, längst Realität geworden ist. Bloß dürfen wir davon nicht wissen. Es scheint, daß die viel gefürchtete Spaltung der Gesellschaft in eine Masse von Unwissenden, die man beliebig manipulieren kann, und eine kleine Elite von Wissenden, die sämtliche Hebel bedienen, viel weiter vorangeschritten ist, als uns dies bewußt ist. Doch das ist ja gerade Teil des Plans.

Dennoch haben wir das Potential in uns, diesen Fallstricken zu entgehen. Es liegt allein in der inneren Arbeit, die wir vollbringen ­ der Ausdehnung unserer Herzflamme, der Entwicklung unseres Christus-Bewußtseins. Davon kann keiner uns abhalten, wenn wir uns zu schützen wissen vor den energetischen Angriffen der ,anderen‘. Bereits in ZeitenSchrift Nr. 2 erwähnten wir die Kraft des Lichtmantels (siehe Kasten oben). Da es der wirkungsvollste, kostenloseste und allezeit anwendbare Schutz auch vor elektromagnetischer Strahlung ist, sollte sich keiner mehr ,ohne‘ in den Tag begeben. Armageddon ist tatsächlich hier und jetzt. Jeden Tag entscheiden wir neu, auf welche Seite wir uns stellen wollen. Und jene, die nicht entscheiden, auf die trifft das Wort der Bibel zu: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“ Wer sich nicht vorsieht, an sich arbeitet und bewußt seinen Schutz aufrechterhält, wird unwissentlich und unwillentlich zur Beute jener Kräfte, die alles wollen, nur nicht den Himmel auf Erden, der tatsächlich und unverrückbar unsere Zukunft ist. Denn vergessen wir nie: Einer mit Gott ist eine Mehrheit ­ und hat im kleinen Finger mehr Macht als Legionen von Übeltätern. Es gibt keine Macht im Universum, die gegen einen lichtvollen Gedanken etwas tun könnte!

Quelle: http://www.zeitenschrift.com/artikel/fernsehen-der-manipulierte-mensch#.VAw3JBbivUQ

Gruß an die Fernsehfreien

TA KI

Einwirkungen elektromagnetischer Felder auf den Menschen


(…)

Einleitung

Über die möglichen Wirkungen elektrischer und magnetischer Felder auf den menschlichen Organismus wird zunehmend kontrovers und emotional diskutiert, das Schlagwort „Elektrosmog“ soll Assoziationen zum „Stadtsmog“ hervorrufen, bei dem sich Auto- und Industrieabgase, Schornsteinrauch und andere Schadstoffe zu gefährlichen Konzentrationen akkumulieren können. Bezüglich unserer elektromagnetischen Umwelt soll mit dem Schlagwort „Elektrosmog“ eine ähnliche Situation suggeriert werden.

Diese Broschüre versucht unsere „elektromagnetische Umwelt“ objektiv darzustellen und entsprechend dem Stand von Wissenschaft und Technik eine Bewertung der gegenwärtigen Situation zu geben, ohne offene Fragen zu verschweigen.

Die vielfältige Nutzung der modernen Technik ist ohne elektrischen Strom nicht möglich. Das unsichtbare elektromagnetische Umfeld dieser Technik, verursacht z. B. durch Hochspannungsleitungen, Rundfunk- und Richtfunksender, Mobil- und Funktelefone, elektrische Haushaltsgeräte und elektrische Installationen, läßt sich vom Menschen nicht fernhalten. Der Mensch hat für diese Einwirkungen oder Belastungen kein Wahrnehmungsorgan, womöglich können aber diese Einwirkungen seine Gesundheit beeinträchtigen. Diese Kombination mag wohl dazu führen, daß viele Menschen der „elektromagnetischen Umwelt“ kritisch gegenüberstehen. Ganz anders hingegen die Situation bei der altvertrauten Elektrizität. Diese wird voll akzeptiert, obwohl ihre Anwendung jährlich zu zahlreichen Unfällen mit Todesfolge (ca. 150) in Deutschland führt. Durch elektromagnetische Wellen oder Felder bedingte Todesfälle konnten in der Allgemeinbevölkerung nicht nachgewiesen werden.

Eines jedoch sollte sich jeder immer wieder vor Augen halten: Ein Leben ohne Risiko und Gefahren gibt es nicht; im Laufe der Menschheitsgeschichte ist das Leben in vieler Hinsicht sicherer und angenehmer geworden, ein Leben mit Null-Risiko ist jedoch nicht erreichbar. Was jedoch anzustreben ist, ist ein Leben mit möglichst geringen unfreiwillig eingegangenen Risiken. Für die freiwillig einzugehenden Risiken hilft nur ein Abwägen der Vor- und Nachteile der jeweiligen Tätigkeiten. Diese Entscheidung hat jeder für sich selber zu treffen. Diese Broschüre versucht, hierzu einen Beitrag zu leisten.

1 Grundbegriffe

Elektromagnetische Umwelt – was ist das?

Alle elektrischen Einrichtungen, Apparate oder Leitungen sind von elektrischen und magnetischen Feldern umgeben und/oder senden elektromagnetische Wellen aus. Unter elektromagnetischer Umwelt versteht man die Gesamtheit aller elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder (z. B. aus Haushaltsgeräten, Hochspannungsleitungen, Rundfunk- und TV-Sendern), die auf den einzelnen Menschen einwirken.

Was ist ein elektrisches Feld?

Ein statisches elektrisches Feld ist ein Kraftfeld um eine ruhende elektrische Ladung. Es bewirkt, daß gleichnamige Ladungen abgestoßen, ungleichnamige Ladungen angezogen werden.

Die Stärke des elektrischen Feldes wird in V/m oder kV/m (Volt pro Meter bzw. 1000 V/m) angegeben. Das natürliche elektrische Feld zwischen Erdoberfläche und Ionosphäre hat je nach Wetterlage eine Stärke von 0,1 kV/m bis 0,5 kV/m, bei Gewitter können diese Feldstärken erheblich höher sein.

Was ist ein magnetisches Feld?

Magnetfelder werden durch bewegte elektrische Ladungen (elektrische Ströme) erzeugt. Überall, wo Strom fließt, ist neben dem elektrischen Feld auch ein magnetisches Feld vorhanden. Permanentmagnete sind jedem aus dem täglichen Leben bekannt. In diesen werden die Magnetfelder durch atomare Ströme erzeugt. Das magnetische Feld nimmt mit dem Abstand zum erzeugenden Strom ab.

Die übliche Einheit für die magnetische Feldstärke ist A/m (Ampere pro Meter). Häufig wird das Magnetfeld durch Messung der Induktion von Strömen in relativ zum Magnetfeld bewegter Materie erfaßt. Die Angabe der magnetischen Induktion oder Flußdichte in Tesla (T) ist somit eine zweite Möglichkeit, das Magnetfeld zu charakterisieren.

Da 1 T ein sehr starkes magnetisches Feld darstellt, sind die gebäuchlichsten Einheiten

1 mT (Milli-Tesla): 1 Tausendstel Tesla oder
1 µT (Mikro-Tesla): 1 Millionstel Tesla.

Es gilt für Luft der Zusammenhang: 1 A/m entspricht etwa 1,25 µT.

Das natürliche magnetische Feld der Erde hat in unseren Breitengraden etwa eine Stärke von 40-50 µT. Sehr starke künstliche Magnetfelder treten z. B. in der Medizin beim Kernspintomographen auf und betragen mehrere Tesla.

Wann spricht man von elektromagnetischen Feldern?

Zwischen elektrischen und magnetischen Feldern besteht ein enger, physikalischer Zusammenhang:

Ruhende (statische) elektrische Ladungen besitzen nur ein elektrisches Feld, bewegte elektrische Ladungen erzeugen darüber hinaus ein magnetisches Feld.

Dieses magnetische Feld verursacht, wenn es nicht statisch, also zeitlich nicht konstant ist, in einem elektrischen Leiter Ströme und somit bewegte elektrische Ladungen.

Zeitlich veränderliche elektrische und magnetische Felder bedingen sich also gegenseitig. Wenn eine solche Situation vorliegt, spricht man von elektromagnetischen Feldern.

Die zeitliche Veränderung (Frequenz) von elektromagnetischen Feldern wird in Schwingungen pro sec. ausgedrückt. Die Einheit ist hier

1 Hz (Hertz) = 1 Schwingung pro sec.
1 kHz (Kilo-Hertz) = 103 Hz = 1 Tausend Hertz
1 MHz (Mega-Hertz) = 106 Hz = 1 Million Hertz
1 GHz (Giga-Hertz) = 109 Hz = 1 Milliarde Hertz

Was sind elektromagnetische Wellen?

Die elektromagnetischen Felder im Niederfrequenzbereich (d. i. der Bereich bis ca. 30 kHz) sind objektgebunden bzw. leitungsgeführt, das heißt, die elektrischen und magnetischen Felder befinden sich in unmittelbarer Nähe des Gerätes oder einer Leitung und nehmen mit der Entfernung schnell ab.

Im Hochfrequenzbereich sind die elektromagnetischen Felder nicht mehr leitungsgeführt sondern werden in die Umgebung abgestrahlt. In einem solchen Fall spricht man von elektromagnetischen Wellen. Im Gegensatz zu anderen Wellen (z. B. Schallwellen in Luft) benötigen elektromagnetische Wellen kein Träger- oder Ausbreitungsmedium. Elektromagnetische Wellen können sich auch im leeren Raum (Vakuum) ausbreiten. Diese Ausbreitung erfolgt mit Lichtgeschwindigkeit. Die elektromagnetischen Wellen wurden 1864 von Maxwell theoretisch vorausgesagt, 1888 gelang es Heinrich Hertz, diese Wellen nachzuweisen.

Weitere wichtige elektrische Größen

Die Grundgrößen der Elektrizitätslehre sind die elektrische Ladung und die Spannung. Die Spannung wird stets zwischen zwei Punkten gemessen und ist deshalb die Differenz des elektrischen Potentials zwischen diesen beiden Punkten (z. B. zwischen der Oberfläche des Pluspoles und der Oberfläche des Minuspoles einer Batterie). Die Spannung gibt an, welche Energie umgesetzt wird, wenn eine Ladung diese Potentialdifferenz durchläuft.

Im Alltag treten verschieden hohe Spannungen auf. Kleinspannungen sind zu finden bei batteriegetriebenen Geräten (z. B. 1,5 – 9 V). Niederspannung nennt man Spannungen unterhalb von 1000 V. Die Haushaltsinstallationen arbeiten mit 220 V Wechselspannung (Phase gegen Nulleiter gemessen).

Im Haushalt kann sich der menschliche Körper elektrostatisch aufladen (z. B. durch Gehen mit Kunststoffsohlen auf synthetischen Teppichen). Dabei kann der Mensch Potentialdifferenzen gegen Erde von mehr als 20 000 V (20 kV) annehmen. Eine Entladung des statisch aufgeladenen Menschen ist jedoch ungefährlich, da die gesamte übertragene Ladung gering ist. Ein Mensch hat eine Eigenkapazität (Speicherfähigkeit) von 150 Pikofarad (1 pF = 0,000 000 000 001 As/V). Wenn der Mensch auf 20 000 V aufgeladen ist, enthält er eine elektrische Ladung von
0,000 003 As. In einer 25 W-Glühbirne (220 V) fließt zum Vergleich während einer Sekunde eine elektrische Ladung von 0,114 As.

Eine elektrostatische Entladung kann der Mensch nur deshalb spüren, weil der Entladungskanal (kleiner Blitz) einen sehr kleinen Durchmesser hat. An der Eintrittsstelle ist die Stromdichte so groß, daß die Nervenzellen durch den Strom angeregt werden können. Die Stromdichte ist die Ladungsmenge, die pro Sekunde durch eine bestimmte Fläche fließt.

Innerhalb des menschlichen Körpers fließen von Zelle zu Zelle infolge natürlicher Vorgänge (Stoffaustausch, Informationsaustausch) sehr kleine Ströme. In jüngster Zeit konnten Wissenschaftler feststellen, daß im Ruhezustand Stromstärken von 1 Pikoampere (1 pA = 0,000 000 000 001 A) von Zelle zu Zelle übertragen werden. Typische Zellen sind etwa 10 Mikrometer stark. Wenn über den Zellquerschnitt (der Einfachheit halber quadratisch angenommen) 1 pA fließt, tritt an der Zelloberfläche eine Stromdichte von 0,1 Mikroampere pro Quadratzentimeter auf (0,1 µA/cm2). In aktiven Nervenzellen fließen Stromdichten von mehr als 1 µA/cm2.

2 Das elektromagnetische Spektrum

Die Gesamtheit aller elektromagnetischen Wellen wird als elektromagnetisches Spektrum bezeichnet (s. Seite 9). Es überdeckt die niederfrequenten Felder (< 30 kHz), die hochfrequenten Felder (> 30 kHz), die infrarote Strahlung (< 3×1014 Hz), das Licht (< 8×1014 Hz), die ultraviolette Strahlung (< 3×1016 Hz) bis hin zur ionisierenden Strahlung (Röntgen- und Gammastrahlung).

Im Gegensatz zur ionisierenden Strahlung (Radioaktivität) sind die elektromagnetischen Wellen energieärmer und nicht in der Lage, Atome der Materie oder des Gewebes zu ionisieren. Hochfrequente elektromagnetische Felder wirken aber auch auf atomarer Ebene, indem sie Atome in Schwingungen versetzen oder Raumladungen (Elektronenbahnen in den Atomen) verschieben. Niederfrequente Strahlung induziert vorwiegend schwache elektrische Ströme im menschlichen Körper.

Niederfrequente Felder

Niederfrequente Felder treten vor allem auf in der Nähe von Hochspannungsleitungen, Bahnstromleitungen, Umschaltstationen sowie in unmittelbarer Nähe von Niederspannungsverteilern und elektrischen Haushaltsgeräten (z. B. Elektroherd, Fernsehgerät, Rasierapparat, Fön, Lötkolben, Bohrmaschine, Heizlüfter, Staubsauger, Heizdecken usw.).

Typische Werte der elektrischen und magnetischen Feldstärke sind in den folgenden Tabellen angegeben:

Haushaltsgeräte (magnetisches Feld an Gehäuseoberfläche):

Kühlschrank 0,1 10 µT
Plattenspieler
Spülmaschine
Waschmaschine
1 10 µT
Staubsauger
Toaster
Wäschetrockner
Heizkissen
1 100 µT
Farbfernseher
Heizlüfter
Bohrmaschine
100 500 µT
Küchenherd
Rasierapparat
Tischlampe
650 1000 µT
Fön
Lötkolben (325 W)
Rührwerk
1000 2500 µT

Die elektrischen Feldstärken der Haushaltsgeräte sind relativ gering und in der Regel immer deutlich kleiner als 0,5 kV/m.

Hochspannungsleitungen (Leiterstrom ca. 1 kA); ca. 1 m über dem Boden:

Spannung [kV] elektr. Feld [kV/m] magnet. Feld [µT]
110 0,6 – 2,2 5,6 – 20,1
220 1,2 – 3,8 5,3 – 13,9
380 2,5 – 6,3 5,2 – 12,7

In der Industrie wird die Technik der Hochfrequenzerwärmung vielseitig genutzt. Bei Betrieb solcher Anlagen ist das Bedienungspersonal den Streufeldern dieser Anlagen ausgesetzt. Die Magnetfeldstärke kann in unmittelbarer Nähe dieser Anlagen mehrere mT betragen, nimmt jedoch mit der Entfernung stark ab (z. B. bei einer Frequenz von 10 kHz, Leistung 120 kW: in unmittelbarer Nähe ca. 4 mT; in 0,5 m Abstand ca. 40 µT oder 0,04 mT).

Hochfrequente Felder (elektromagnetische Wellen)

Hier bestehen folgende Anwendungsgebiete:

bis 3 MHz Rundfunk, Radionavigation
3 30 MHz Industrie (Schweißen, Polymerisierung), Medizin, Rundfunk
30 300 MHz Rundfunk, Fernsehen, Radar
300 3000 MHZ Fernsehen, Radar, Richtfunk, Mikrowellenherde, Mobilfunk
3 30 GHz Radar, Richtfunk, Satelliten
30 300 GHz Radioastronomie, Radiometeorologie

Technische Anwendungen mit höheren Frequenzen gibt es derzeit nicht. Typische Feldstärkewerte für den Hochfrequenzbereich können nicht angegeben werden, da bei hochfrequenten Feldern oder Wellen die auf den menschlichen Körper einwirkenden Feldstärken sehr stark von den Umgebungsbedingungen abhängen.

Neben dem Ausbau der konventionellen Nachrichtendienste (Rundfunk, Fernsehen) befindet sich derzeit vor allem die Mobilfunkkommunikation in einer stürmischen Entwicklung. Zusätzlich zum nationalen analogen C-Funknetz hat die europaweite Einführung eines digitalen D-Mobilfunknetzes und eines flächendeckenden Systems von dafür erforderlichen Versorgungsstationen begonnen. Das digitale E-Funk-Netz mit 1800 MHz Betriebsfrequenz ist im Aufbau.

Die Prognose für alle Mobilfunkdienste für die Bundesrepublik Deutschland sieht etwa fünf Millionen Teilnehmer bis zum Jahre 1995 vor. Zum Betrieb der Mobilfunknetze sind eine große Anzahl von Versorgungsstationen erforderlich (C-Netz: 1 500, D-Netz: 3 000) , die mit größeren Leistungen (je nach Art des Netzes zwischen 6 W und 2 kW) betrieben werden.

Funkdienste und Geräte

Die wichtigsten derzeitigen und zukünftigen Mobilfunkdienste arbeiten mit unterschiedlichen Frequenzen und Geräteleistungen:

Funkdienst Frequenz Leistung System
Autotelefon um 450 MHz Geräteklassen: C-Netz
< 25 W
5 W bis 8 W
< 1 W
890 MHz bis 960 MHZ < 20 W eingebaut D-Netz
< 8 W portabel
< 2 W Handgerät
um 1800 MHz im Aufbau E-Netz
Schnurloses Telefon 800 MHZ bis 1 GHz typisch 10 mW CT1, CT2, CT3
1,88 GHz bis 1,96 GHz typisch 10 mW DECT
Personenruf Empfangsgeräte Eurosignal, Cityruf, PEP, ERMES
Bündelfunk 410 MHz bis 430 MHz typisch < 1 W CHEKKER
Betriebsfunk verschiedene Frequenzen ab etwa 30 MHz Leistungsklassen
<10 W
< 1 W
CB-Funk um 27 MHz < 4 W Frequenz- oder Amplitudenmodulation
Mobile Satellitenkommunikation um 1,6 GHz typisch 100 W Puls,
10 W effektiv

3 Elektromagnetische Umwelt und Gesundheit

Wie wirken elektromagnetische Felder und Wellen auf den menschlichen Körper?

Die unmittelbare Wirkung der elektromagnetischen Felder auf den menschlichen Körper hängt von der Frequenz ab, daher die Einteilung in niederfrequente und hochfrequente Felder.

Die mittelbare Wirkung des Menschen bedarf eines „Mittlers“. Dabei versteht man unter mittelbarer Einwirkung das Auftreten von Körperströmen und Berührungsspannungen bei Berührung elektrisch leitfähiger Teile oder z. B. die Beeinflussung und Störung von Herzschrittmachern und Implantaten. Sind diese „Mittler“ vorhanden, kann eine wesentlich größere Wirkung auf den Körper eintreten als bei unmittelbarer Einwirkung desselben Feldes.

Unmittelbare Wirkung

Die niederfrequenten Felder erzeugen im menschlichen Körper elektrische Ströme. Über die Wirkungen solcher Ströme liegen weltweit sehr viele Erfahrungen vor. Hieraus wurden maximale Stromdichten für das menschliche Gewebe abgeleitet. Diese lassen sich wiederum umrechnen in elektrische und magnetische Feldstärken des äußeren Feldes, die zum Schutz des Menschen nicht überschritten werden sollen. Die Grenzwerte im Entwurf DIN VDE 0848 Teil 4 A3 vom März 1994 für eine Frequenz von 50 Hz (Hochspannungsleitungen, Haushaltsgeräte) betragen:

Elektrische Feldstärke: 6,7 kV/m

Magnetische Feldstärke: 425 µT

Während bei niederfrequenten Feldern elektrische Ströme im Körperinnern fließen, wird bei den hochfrequenten Feldern die in das Körpergewebe eingestrahlte Energie vorwiegend in Wärme umgewandelt. Derartige Temperaturerhöhungen im Körper oder in Teilbereichen des Körpers können zu Schädigungen führen. Als besonders empfindliches Organ in dieser Hinsicht gilt das Auge.

Um schädliche Wirkungen durch Überhitzung des Gewebes zu verhindern, darf z. B. die Wärmeabsorption im Körper über 6 Minuten den Wert von 80 mW/kg für die Allgemeinbevölkerung nicht überschreiten (Bereich 100 kHz). Neben diesem Basis-Schutzgrenzwert gibt es aber auch noch Grenzwerte für die elektrische und magnetische Feldstärke. Diese Festlegungen wurden so getroffen, daß ein großer Sicherheitsabstand zum Wärmeumsatz des menschlichen Körpers besteht.

Die Grenzwerte für Expositionen am Arbeitsplatz liegen höher als die o. a. Werte für die Allgemeinheit.

Mittelbare Wirkung

Neben den geschilderten unmittelbar auf den Menschen einwirkenden elektromagnetischen Feldern bestehen im gesamten Frequenzbereich Gefahren für den Menschen dort, wo elektrische oder elektronische Einrichtungen eine herausragende Rolle für die Sicherheit oder Gesundheit des Menschen spielen. Folgende Beispiele sollen dies verdeutlichen:

– Elektronische Einrichtungen können bereits bei Feldstärken versagen, die keinen Einfluß auf den Menschen haben, deren Versagen aber zu einem Unfall führen kann (z. B. elektronisch gesteuertes ABS-System, Airbag, Flugzeugelektronik).

– Herzschrittmacher, Insulinpumpen und andere aktive medizinische Implantate könnten in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

– Metallische Implantate können durch induzierte Wirbelströme aufgeheizt werden, was dann indirekt zu einem Schaden führt.

– An Empfangsgebilden können hohe Berührungsspannungen auftreten.

– Bei isolierten metallischen Gebilden im elektrischen Feld können Funkenentladung oder bei Berührung Körperströme (Entladeströme) auftreten (z. B. Auto im Feld unter Hochspannungsleitung).

Elektrische und elektronische Geräte sowie Anlagen wie z. B. medizinische Geräte, Haushaltsgeräte, Computer, Radio- und Fernsehsender sowie -empfänger, können durch ihre elektromagnetische Abstrahlung Störungen bei elektrischen und elektronischen Geräten hervorrufen. Gerade bei lebensnotwendigen Geräten, wie z. B. bei Herzschrittmachern sowie bei der Autoelektronik können durch die elektromagnetische Strahlung unvorhersehbare Funktionen ausgelöst werden, z. B. veränderte Impulsabgabe beim Herzschrittmacher oder Aussetzen des elektronisch gesteuerten ABS-Systems.

Daher müssen alle elektrischen und elektronischen Geräte dem Gesetz über elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten vom 09.11.1992 entsprechen. Die Geräte, die im Handel sind, müssen bis spätestens Ende 1995 mit dem europäischen CE-Kennzeichen versehen sein. Das CE-Zeichen besagt, daß die von den Geräten ausgehende Strahlung reduziert ist bzw. Grenzwerte eingehalten sowie die entsprechenden Normen angewandt wurden. Gleichzeitig sind die Geräte vor elektromagnetischer Fremdstrahlung abgeschirmt, damit keine Fehlfunktionen ausgelöst werden.

Welche Gesundheitsschäden können möglicherweise ausgelöst werden?

Bekannte biologische Wirkungen elektromagnetischer Strahlung sind thermischer Natur. Am bekanntesten ist dieser Effekt bei Infrarotstrahlung. Dieser tritt auch bei Mikrowellen auf und wird zur Nahrungsmittelerwärmung genutzt und dient in der Medizin, entsprechend dosiert, zur Erwärmung tiefliegender Gewebeschichten, um Heilungsprozesse zu beschleunigen. Ultraviolette Strahlen sind in geringer Dosis lebensnotwendig, können aber in höherer Dosis zu akuten Schäden und zu Krebs führen.

Für nichtthermische Wirkungen von elektrischen und magnetischen Feldern auf Zellen und Zellsysteme gibt es Anhaltspunkte für die Beeinflussung des Zellstoffwechsels und der Zellteilung.

Nach dem heutigen Wissensstand sind starke hochfrequente elektromagnetische Felder imstande, den Organismus zu beeinflussen oder gar zu gefährden. Dabei kommen primär thermische Wirkungen zum Tragen. Nichtthermische Wirkungen schwacher elektromagnetischer Felder werden in einigen Publikationen beschrieben. Diese Effekte und ihre mögliche Schädlichkeit für den menschlichen Organismus müssen in weiteren Studien überprüft werden.

Eine Krebs auslösende Wirkung von niederfrequenter Strahlung aus Hochspannungsleitungen oder durch die Verwendung von Hochfrequenz im Mobilfunk ist nicht nachgewiesen. Vereinzelte Studien dieser Art bringen aufgrund niedriger Fallzahlen keine gesicherten Ergebnisse. Bei Berücksichtigung des hohen Auftretens von Tumoren bei der allgemeinen Erkrankungsrate ist es nicht sachgerecht, einzelne Tumorerkrankungen nichtionisierenden Strahlen zuordnen zu wollen.

Leukämie und Krebs durch elektromagnetische Felder?

Seit einiger Zeit fällt der medizinischen Forschung auf, daß einige Krebsarten, insbesondere Leukämie (Blutkrebs, Entartung der weißen Blutkörperchen) an eng begrenzten Orten gehäuft vorkommen. Für diese sogenannte „Clusterbildung“ gibt es bis heute noch keine plausible Erklärung. Deshalb wurden in den letzten Jahren epidemiologische Studien durchgeführt, um Hinweise auf Zusammenhänge zwischen bestimmten Umwelteinflüssen und der Häufigkeit des Auftretens von Krebs zu erhalten. Einige der Studien untersuchten, ob es eine Korrelation zwischen der Exposition durch magnetische Felder und der Häufigkeit von Krebserkrankungen gibt.

So häufen sich die Meldungen in den Medien, die elektromagnetische Felder in der Nähe von Hochspannungsleitungen mit erhöhtem Leukämierisiko bei Kindern in Verbindung bringen. In den letzten Jahren sind hierzu eine Vielzahl von Studien in verschiedenen Ländern durchgeführt worden.

Bereits 1979 wurde über eine Untersuchung berichtet, nach der krebskranke Kinder häufig in Wohnungen lebten, in denen auf Grund der Elektroinstallationen stärkere elektromagnetische Felder zu vermuten waren. Dies war Ausgangspunkt einer ganzen Serie von Untersuchungen. Hierbei fällt auf, daß positive Befunde einzelner Studien oft nicht vergleichbar und kaum nachvollziehbar sind. Durch falsche Interpretation einiger epidemiologischer Studien wird in den Medien der Eindruck erweckt, als wäre der Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und Krebsentstehung erwiesen. Nach Meinung von Fachleuten weisen die bisher durchgeführten epidemiologischen Studien insbesonders folgende Mängel auf:

– Die Zahl der untersuchten Fälle ist zu gering.

– Die Vergleichsgruppen sind nicht repräsentativ.

– Die elektromagnetische Belastung wird nur grob geschätzt.

– Andere krebsauslösende Faktoren wie z. B. chemische Schadstoffe, Virusinfektionen können nur mit großen Unsicherheiten berücksichtigt werden.

Darüber hinaus gibt es heute noch keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wie die Krebsentwicklung durch elektromagnetische Felder aussehen soll.

Alles in allem läßt sich daher sagen, daß die Auslösung von Leukämie durch niederfrequente Felder, die z. B. von Starkstromleitungen verursacht werden, nicht erwiesen ist. Auch die Wirkung niederfrequenter Magnetfelder als Kofaktor zu anderen Kanzerogenen ist nicht nachgewiesen.

Was bedeutet „Elektrosensibilität“?

Die Sensitivität des Menschen auf elektromagnetische Felder ist individuell verschieden. Dies kommt deutlich zum Ausdruck bei Beobachtungsreihen mit Testpersonen, die elektromagnetischen Feldern bzw. Spannungen und Strömen ausgesetzt werden.

Elektrosensible Personen berichten u. a. von folgenden Symptomen: Schlafstörungen (verzögertes Einschlafen, unruhiger Schlaf, verfrühtes und abruptes Aufwachen), einhergehend mit Nervosität, innerer Unruhe, Reizbarkeit, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Antriebslosigkeit, Verkrampfungen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden, Ohrrauschen, Sehstörungen, Depressionen sowie andere Streßerscheinungen.

Wie kann geprüft werden, ob die elektromagnetischen Felder die Ursache derartiger Symptome sind? Durch Standortwechsel oder, falls möglich, durch Abschalten der Feldquellen. Im Anfangsstadium der erhöhten Sensitivität verschwinden die Symptome oft sofort oder innerhalb weniger Stunden. Da die geschilderten Beschwerden größtenteils subjektiver Natur sind, ist eine objektive Überprüfung jedoch sehr schwierig.

Im Großraum München haben sich seit einigen Jahren etwa 150 Personen zum „Selbsthilfeverein für Elektrosensible e. V.“ zusammengeschlossen. Es wird berichtet über eine Reihe von Symptomen, die sie den auf sie einwirkenden elektromagnetischen Feldern zuschreiben. Die Ursache der erhöhten Sensitivität ist ihrer Meinung nach eine starke Dauerbelastung durch elektromagnetische Felder, wobei die Belastung an Schlaf- und Arbeitsplatz besonders von Bedeutung ist. Es wird angenommen, daß besonders dann eine erhöhte Empfindlichkeit auftritt, wenn der Organismus gleichzeitig anderen Belastungen ausgesetzt ist. Hierbei werden in erster Linie Allergien und chemisch-toxische Belastungen genannt.

4 Der Gesundheitsschutz – Grenzwerte und Normen

Strahlung und Felder – natürliche Faktoren in unserer Umwelt

Elektrische und magnetische Felder sowie elektromagnetische Strahlung sind für unsere Umwelt nichts Neues, sie sind natürlicherweise vorhanden (s. Abb.). So besteht zwischen der Erdoberfläche und der Ionosphäre ein elektrisches Feld, das je nach geographischer Lage, Wetterlage und Reinheit der Luft zwischen 0,1 und 0,5 kV/m beträgt. Bei Gewitter können diese Feldstärken wesentlich höher sein.

Natürliche elektrische und magnetische Feldstärken an der Erdoberfläche
Das natürliche Magnetfeld der Erde, das uns überall umgibt, hat in Bayern eine Stärke von etwa 40-50 µT. Bewegt man in einem solchen Magnetfeld eine geschlossene Leiterschleife (z. B. Kupferdraht), so wird in ihr ein elektrischer Strom induziert. Gleiches passiert, wenn der Mensch, der ja auch ein elektrischer Leiter ist – wenn auch kein besonders guter -, sich in diesem Feld bewegt. Z. B. beim Joggen, Skifahren, Fußballspielen oder Radfahren oder anderen Bewegungsarten wird also im Innern des Menschen ein Körperstrom induziert. Diese Ströme sind so gering, daß sie unterhalb der Reizschwelle unserer Nerven und Muskeln liegen. Nichtsdestoweniger sind diese Ströme als unmittelbare physikalische Wirkung im Körper vorhanden.

Grenzwerte und Normen zum Schutz der Gesundheit gegenüber technisch erzeugten Feldern

Deutschland zählt zu den wenigen Ländern, in denen Schutzvorschriften für alle Frequenzbereiche aufgestellt wurden.

Diese Schutzvorschriften sind festgelegt in DIN- und VDE-Normen sowie in Empfehlungen der Deutschen Strahlenschutzkommission (SSK). Dies sind keine gesetzlichen Vorschriften, sie sind jedoch Grundlagen für Genehmigungen, Gerichtsurteile und Sachverständigengutachten. Darüber hinaus gibt es noch Empfehlungen der Internationalen Strahlenschutzvereinigung (IRPA). In Deutschland stützt man sich meistens auf den Entwurf DIN VDE 0848 Teil 2 A1 (30 kHz – 300 GHz), Oktober 1991 und den Entwurf DIN VDE 0848 Teil 4 A3 (0 – 30 kHz), März 1994 ab.

Die Grenzwerte werden eingeteilt für zwei Bereiche:

– Expositionsbereich 1, das sind Arbeitsplätze oder Anlagen, bei denen die Exposition kontrolliert werden kann oder nur einige Stunden pro Tag erfolgt.

– Expositionsbereich 2, das sind alle anderen Bereiche wie Wohnungen, Sport-, Freizeit- und Erholungseinrichtungen.

Speziell im Expositionsbereich 2 sollen die Grenzwerte so niedrig sein, daß sichergestellt ist, daß Menschen aller Altersstufen und durchschnittlicher Gesundheit, die sich in derartigen Bereichen dauernd aufhalten, weder geschädigt noch belästigt werden.

Zur Konkretisierung der auf unterschiedliche Gesetze verteilten Regelungen des Schutzes vor nichtionisierender Strahlung (z. B. Bundes-Immissionsschutzgesetz, Bundesbahngesetz, Fernmeldeanlagengesetz) erarbeitet der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zur Zeit den Entwurf einer Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischer Strahlung auf der Grundlage der §§ 7 (1) und 23 (1) des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Mit dieser Verordnung sollen Immissionsgrenzwerte für hoch- und niederfrequente elektromagnetische Felder festgelegt werden, die insbesonders von Mobilfunksendeanlagen, Hochspannungs- und Bahnstromleitungen ausgehen. Die Grenzwerte dieser Verordnung werden sich an den Empfehlungen der Internationalen Strahlenschutzvereinigung und der Deutschen Strahlenschutzkommission ausrichten. Nach der Ressortabstimmung und der Verabschiebung im Kabinett soll der Verordnungsentwurf noch vor der Sommerpause dem Bundesrat zugeleitet werden.

Schutzvorschriften für den Niederfrequenzbereich

Im Niederfrequenzbereich bis 30 kHz ist die im Körperinnern induzierte Stromdichte von Entscheidung, thermische Effekte wie Aufheizung spielen hier eine untergeordnete Rolle. Die äußeren elektrischen und magnetischen Felder dürfen daher nur so stark sein, daß Schädigungen sowie Nerven- oder Muskelanregung durch die inneren Körperströme nicht möglich sind. Zu einer sog. „einhüllenden Schädigungskurve“ wird dabei ein Sicherheitsfaktor von 100 eingehalten. Für den Niederfrequenzbereich sind im Entwurf DIN VDE 0848 Teil 4 A3 vom März 1994 Schutzgrenzwerte angegeben.

Grenzwerte nach DIN VDE 0848 Teil 4 A3 für 50 Hz und IRPA für 50-60 Hz

elektrischeFeldstärke magnetischeFlußdichte
DIN VDE 0848Expositionsbereich 1 21,3 kV/m 1360 µT
DIN VDE 0848Expositionsbereich 2 6,7 kV/m 425 µT
IRPAExpositionsbereich 1 10,0 kV/m 500 µT
IRPAExpositionsbereich 2 5,0 kV/m 100 µT

Schutzvorschriften für den Hochfrequenzbereich

Die durch hochfrequente Strahlung im Körper erzeugte Temperaturerhöhung darf nicht größer als 0,5 °C im 6-Minuten-Intervall sein. Dieser Basisgrenzwert entspricht der IRPA-Empfehlung und ist auch im Entwurf der DIN-VDE 0848 Teil 2 A1 vom Oktober 1991 enthalten. Folgende Energieabsorptionsraten im Körper sollen nicht überschritten werden:

Darüber hinaus gibt es noch Grenzwerte für Teilkörperbereiche sowie für frequenzabhängige Spitzenwerte für die elektrische und magnetische Feldstärke des äußeren Feldes, um Störungen der Zellmembran auszuschließen.

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) von Geräten

Elektrische und elektronische Geräte und Einrichtungen können durch ihre elektromagnetische Abstrahlung Störungen bei anderen Geräten hervorrufen oder den Menschen beeinträchtigen. Umgekehrt darf ein Gerät nicht durch Streustrahlung anderer Geräte oder elektrischer Installationen beeinträchtigt werden. Daher müssen spätestens ab 1995 alle im Handel erhältlichen Geräte mit dem CE-Zeichen versehen sein, das besagt, daß die von den Geräten ausgehende Strahlung die bestehenden Grenzwerte einhält und das Gerät selbst vor elektromagnetischer Fremdstrahlung ausreichend abgeschirmt ist.

Mobilfunktelefone – gefährlich?

Zum mobilen Telefonieren wurde in der Bundesrepublik Deutschland das erste, weitgehend flächendeckende Netz, das sog. A-Netz, im Jahre 1958 eingerichtet. Diesem folgte 1972 das technisch verbesserte B-Netz mit derzeit noch ca. 17.000 Teilnehmern. Das nachfolgend eingeführte C-Netz fand bei den Bundesbürgern einen solchen Anklang, daß dessen maximale Kapazität von 800.000 Teilnehmern ca. 1992 ausgeschöpft war. Diese Netze arbeiten nach einer nationalen Norm, so daß Mobilfunk nur innerhalb der Landesgrenzen möglich ist. Mit dem neuem D-Netz wird diese Einschränkung entfallen; dieses Netz soll eine weltweite Telekommunikation ermöglichen.

Aus der geschilderten Entwicklung ist abzusehen, daß sich in der Bundesrepublik die Zahl der Funktelefone in den nächsten Jahren noch wesentlich erhöhen wird. Dies wird zu einer starken Zunahme der Hochfrequenzstrahlung in unserem Alltag führen. Sollten von den Mobilfunkgeräten gesundheitliche Risiken ausgehen, so wären davon weite Bevölkerungskreise betroffen. Hinzu kämen mögliche Wirkungen durch die Funk-Feststationen, deren Anzahl zum Betrieb des D-Netzes nennenswert erhöht werden muß.

Zum Betrieb der Netze sind Funk-Feststationen erforderlich. Ihre Anzahl hängt von der geplanten Zellengröße des jeweiligen Netzes ab. Für das D-Netz sind derzeit einige tausend Feststationen mit einer maximalen Leistung von jeweils 50 W geplant.

Bei den Gerätetypen unterscheidet man

– die sehr leistungsstarken (bis 20 Watt) im Auto eingebauten Telefone,

– die portablen (bis 8 Watt) und schließlich die

– kleinen Handgeräte („Handys“) mit bis zu 2 Watt Sendeleistung.

Ist eine Telefonverbindung erst einmal hergestellt, regelt sich diese Maximalleistung meist herunter, bei den Handys beispielsweise auf Werte um 0,8 Watt.

Funktelefone senden ein hochfrequentes Signal (C-Netz um 450 MHz, D-Netz von 890 bis 960 MHz, E-Netz um 1800 MHz) aus. Bei diesen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern kann es bei entsprechender Stärke dazu kommen, daß sich Körpergewebe erwärmt (Beispiel Mikrowelle!). Als tolerabel gilt nach Ansicht internationaler Experten eine Erwärmung des Körpergewebes um ein halbes Grad.

Im Nahbereich der Sendeantenne eines Mobilfunkgerätes treten sehr inhomogene Energieabsorptionen auf, die von einer Vielzahl von Faktoren abhängen. Die Größe und Verteilung der Energieabsorption im menschlichen Kopf ist nicht nur von der Ausgangsleistung und Frequenz des Gerätes, sondern auch vom Antennentyp, vom Abstand und der Position der Antenne zum Kopf und von der Betriebsart (z. B. Dauer der Empfangs- und Sprechphasen) abhängig. Die von einem Gerät abgestrahlte Leistung ist deshalb kein geeignetes Maß, um auf die möglichen gesundheitlichen Risiken der Hochfrequenzstrahlung zu schließen.

Dementsprechend empfiehlt die Deutsche Strahlenschutzkommission für die Bevölkerung einen Grenzwert für die Energieabsorption im Körper auf der Basis von spezifischen Absorptionsraten (SAR). Der Ganzkörper-SAR-Wert beträgt 0,08 W/kg, gemittelt über 6-Minuten-Intervalle und über den ganzen Körper, der Teilkörper-SAR-Wert (z. B. für das Auge) beträgt 2 W/kg, gemittelt über 6-Minuten-Intervalle und 10 g Gewebe. Für die berufliche Exposition gelten um den Faktor 5 höhere Werte. Diese sind durch geeignete Messungen an Phantomen (Nachbildungen) zu kontrollieren.

Die Deutsche Strahlenschutzkommission ist nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand der Überzeugung, daß bei Einhaltung der genannten Grenzwerte ein ausreichender Schutz der Allgemeinbevölkerung gewährleistet ist. Nach Empfehlung der SSK ist bei Einhaltung der in der folgenden Tabelle genannten Mindestabstände zwischen Kopf und Antenne von Mobilfunkgeräten der Teilkörper-SAR-Wert zuverlässig unterschritten.

5 Was kann der einzelne zur Risikominderung tun?

Eingangs wurde bereits dargestellt, daß ein Leben mit Null-Risiko nicht erreichbar ist, es jedoch möglichst anzustreben ist, die bestehenden Risiken zu minimieren. Für die unfreiwillig einzugehenden oder eingegangenen Risiken ist der Staat in der Pflicht, die Minimierung zu betreiben. Durch Gesetze, Verordnungen, Regeln und Richtlinien wird hier für entsprechende Schutzvorschriften gesorgt; die Grenzwerte derartiger Vorschriften basieren auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden regelmäßig fortgeschrieben. Für das Gebiet „Elektromagnetische Belastung“ sind die DIN/VDE-Regeln mit ihren abgestuften Grenzwerten zum Schutze des Menschen zu nennen. Übrigens ist Deutschland derzeit das einzige Land, das ein derart umfassendes Regelwerk zum Schutz vor elektromagnetischer Belastung hat.

Als einfache Regeln zur Risikominimierung für den Einzelnen mögen die folgenden Tips gelten:

– Beachtung des CE-Zeichens beim Kauf von elektrotechnischen Geräten
(vgl. Kap. 4).

– Kein unnötiger Aufenthalt unter Hochspannungsleitungen oder in unmittelbarer Nähe von Trafo- oder Verteilerstationen.

– Bei Mobilfunkgeräten Mindestabstände zwischen Antenne und Kopf beachten (vgl. nachfolgende Tabelle).

– Grundsätzlich gilt: Vermeiden Sie, sich mehr als nötig elektromagnetischen Feldern auszusetzen.

Von der Deutschen Strahlenschutzkommission für die Allgemeinbevölkerung empfohlene Mindestabstände der Antenne von Mobilfunkgeräten zum Körper zur Einhaltung des Teilkörper-SAR-Wertes

Frequenz Spitzenleistung Mindestabstände
450 MHz bis 0,5 W kein Mindestabstand
analog bis 1 W ca. 4 cm
bis 5 W ca. 20 cm
bis 20 W ca. 40 cm
900 MHz bis 0,5 W kein Mindestabstand
analog bis 1 W ca. 5 cm
bis 5 W ca. 25 cm
bis 20 W ca. 50 cm
900 MHz (GSM) bis 2 W kein Mindestabstand
digital bis 4 W ca. 3 cm
bis 8 W ca. 5 cm
bis 20 W ca. 8 cm
1800 MHz (DCS 1800) bis 1 W kein Mindestabstand
digital bis 2 W ca. 3 cm
bis 8 W ca. 7 cm
bis 20 W ca. 12 cm

Bei digitalen Mobilfunksystemen (GSM, DCS 1800 etc.) ist die pulsförmige Abstrahlung (Puls/Pause = 1/8) berücksichtigt worden.

Für die berufliche Exposition sind um den Faktor 2 kleinere Abstände zulässig.

Für die freiwillig einzugehenden Risiken hilft nur ein nüchternes Abwägen aller Vor- und Nachteile, die mit der Nutzung elektrischer/elektronischer Technologie verbunden sind. Durch entsprechende Bauvorschriften für Geräte und Einrichtungen versucht auch hier der Gesetzgeber bzw. die Industrie, das Risiko einzugrenzen. Vor allem gilt es, sich nicht durch sensationsträchtige Schlagzeilen in der Presse verunsichern zu lassen. Hier sollte jeder einzelne verantwortungsbewußt entscheiden -das heißt, daß man sich der echten Risiken im Leben bewußt ist, auch der freiwillig eingegangenen Risiken. Die Statistiken der Versicherungen sprechen hier eine eindeutige Sprache:

Die freiwilligen Risiken – insbesondere im Sport- und Freizeitbereich – liegen oft ungeahnt hoch und deutlich über den unfreiwillig einzugehenden Risiken.

Verantwortungsbewußt entscheiden heißt auch, sich objektiv und umfassend zu informieren, diese Broschüre ist ein Beitrag hierzu.

6 Ich will mehr wissen – Literaturtips

Bernhardt, J. H.: Gefährdung durch Nichtionisierende Strahlung, in: Aktuelle Fragen im Strahlenschutz, Verlag TÜV Bayern Sachsen, München, 1990
König H. L., Folkerts, E.: Elektrischer Strom als Umweltfaktor,
Pflaum-Verlag, München, 1992
Kunsch, B., Leitgeb, N.,: Die Möglichkeit der Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit durch elektromagnetische Felder mit energietechnischen Frequenzen, Österreichisches Forschungszentrum Seibersdorf, 1990
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:
Nichtionisierende Strahlung, Veröffentlichungen der Strahlenschutzkommission,
Band 16, 1990
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:
Schutz vor elektromagnetischer Strahlung beim Mobilfunk, Veröffentlichungen der Strahlenschutzkommission, Band 22, 1992
Bundesamt für Strahlenschutz: Strahlung und Strahlenschutz, Eine Information des Bundesamtes für Strahlenschutz, Salzgitter, 1992
Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen: Exposition der Bürger in Bayern durch elektromagnetische Felder, München, 1994
Niedersächsisches Umweltministerium: Elektrosmog, Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern auf den Menschen, Hannover, 1993
GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit GmbH,
Strahlung im Alltag, 7. Ausgabe 1991
VDE-Fachbericht 45: Biologische Wirkungen elektromagnetischer Felder, VDE-Verlag GmbH, Berlin, 1993
Forschungsgemeinschaft Funk e.V., Veröffentlichungen, Bonn-Center, Bonn

Quelle: http://www.datadiwan.de/netzwerk/index.htm?/esmog/es_002d_.htm

Anmerkung- dieser Artikel erschien bereits 1994!!!

Gruß an die Grenzwertüberschreiter

TA KI

Die psychozivilisierte Gesellschaft


Im Schatten von Mind Control

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

In der heutigen Zeit, am Anfang des 21. Jahrhunderts, kann man uns Erdlinge auch als „psychozivilisierte Gesellschaft“ bezeichnen. Das bedeutet keineswegs, dass unsere Gesellschaft psychologisch gesund oder etwa besonders zivilisiert wäre. Es heißt vielmehr, dass unsere Gesellschaft von einem Problem überschattet wird, und dieses Problem heißt Mind Control (zu deutsch: Gedankenkontrolle).

In diesem Schattenbereich haben selbst die Schatten noch Schatten.

Mind Control bedeutet:

„eine Welt, in der jeder menschliche Gedanke, jede Emotion, jede Wahrnehmung und jedes Bedürfnis kontrolliert werden können durch elektrische Stimulation des Gehirns.“

(Aussage des Forschungsdirektors der CIA, 1972)

 

Mind Control kann auf zwei unterschiedliche Arten ausgeübt werden: individuell und global.

Individuelle Mind Control bedeutet den gezielten Einsatz von Gedankenkontrolltechnologien gegen einzelne Personen. Global wird es in dem Moment, wenn die Manipulatoren sich eines Mediums bedienen, das sehr viele oder prinzipiell sogar alle Menschen erreichen kann. Hierzu gehören natürlich Radio, Fernsehen, Computer etc., aber auch im einfachsten Fall die Atmosphäre der Erde, die bestimmte elektromagnetische Frequenzen überträgt.

Es gibt in der Welt unserer Matrix auch eine ganze Zahl höchst exotischer Forschungsprogramme, die sich mit Kommunikation und menschlicher Wahrnehmung beschäftigen. Da ist zum Beispiel das Projekt LifeLog, das unter der Federführung des Information Awareness Office, einer Unterabteilung der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) läuft. Es hat sich zum Ziel gesetzt, den gesamten Wahrnehmungsfluss eines Menschen aus der Ferne zu registrieren und zu überwachen. Dies dient nicht nur zur Bewußtseinskontrolle, sondern auch zur Erforschung kognitiver Prozesse im menschlichen Gehirn und zur Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz (mehr dazu in unserem Buch „Fehler in der Matrix“).

Experimente zur Mind Control haben in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur Tausende von Tieren das Leben gekostet, sondern auch einer großen Zahl von Menschen das Leben auf Dauer zur Hölle gemacht, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, und das lebenslang, d. h. so lange die Gepeinigten die Torturen aushalten.

 

Psychochirurgie live

 

Der erste wichtige Begriff, den wir in diesem Zusammenhang kennenlernen müssen, ist die Psychochirurgie.

Der Moskauer Psychologe Prof. Igor Smirnov steht in einem Operationssaal. Auf dem Operationstisch liegt ein Patient in leichter Narkose. Doch kein Chirurg wird seinen Körper heute aufschneiden. Die geplante Operation bezieht sich auf seine Seele. Fachlich nennt man das Verfahren Prozedur am offenen Bewusstsein.

Igor Smirnov

Abb. 1: Prof. Igor Smirnov

 

Neben dem Operationstisch befinden sich ein Elektroenzephalograph und einige andere medizinische Apparaturen zur Überwachung der Körperfunktionen (wie z. B. ein EKG), an die der Patient mit Hilfe einiger Elektroden angeschlossen ist, ferner ein ganz normaler Computer und ein geheimnisvoller Apparat, den Prof. Smirnov als „psychotronischen Generator“ bezeichnet. Dieser Apparat ist das Herzstück der ganzen Anlage und wird im Verlauf der Operation bestimmte, auf den Patienten zugeschnittene Frequenzen aussenden, die der Patient mit Hilfe eines Kopfhörers hören kann.

Der Patient ist nicht bei vollem Bewusstsein, während sein Gehirn diesen Frequenzen ausgesetzt ist. Er wiederholt nur monoton immer wieder ein und das selbe Wort. Mit der Zeit wird seine Sprache immer unartikulierter. Gleichzeitig steigt sein Puls auf 200 Schläge pro Minute.

In diesem Moment löscht der psychotronische Generator einen Teil seiner Lebenserinnerungen für immer aus.

 

Nach dieser computergesteuerten Gehirnwäsche entsteht in seinem Bewusstsein ein gewisses Vakuum, das durch bereits vorbereitete Suggestionsinhalte aufgefüllt wird.

Die ganze Operation dauert nur ein paar Minuten, doch der Patient berichtet hinterher, es sei ihm wie mindestens vier Stunden erschienen.

An diesem Tag ist die ganze Prozedur recht glimpflich abgelaufen, aber in schweren Fällen ist es auch schon einmal zu einem Herzstillstand gekommen. Für solche Ausnahmefälle stehen auch alle notfallmedizinischen Apparate zur Reanimation bereit.

Um eine Bewusstseinsmanipulation mit derart chirurgischer Präzision durchführen zu können, ist natürlich zunächst einmal eine genaue Diagnose nötig. In dieser vorbereitenden Phase werden dem Patienten ebenfalls Signale von dem psychotronischen Generator ins Gehirn gesendet, die aber zunächst nur bestimmte unhörbare Fragen enthalten, die direkt an das Unbewusste gestellt werden. Das Gehirn beantwortet diese Fragen unmittelbar und ohne bewusstes Wissen des Patienten durch Veränderungen in den Gehirnwellen. Diese Veränderungen werden vom EEG registriert und im Computer gespeichert.

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Psychotherapie erfahren weder der Patient noch der Arzt bei diesem Verfahren jemals, um welche Ereignisse aus der Vergangenheit es eigentlich geht. Mit der Speicherung der EEG-Daten im Computer ist der Diagnosevorgang abgeschlossen. Mit Hilfe einer speziellen Software berechnet der Computer statt dessen ein Frequenzmuster, mit dessen Hilfe die belastenden Bewusstseinsinhalte gelöscht werden können.

Dieses neu berechnete Frequenzmuster bildet die Grundlage für die psychochirurgische Operation, die wir Ihnen bereits geschildert haben. Zu diesem Zweck wird das Muster wieder einem Rauschen unterlegt und in das Gehirn des Patienten via Kopfhörer zurückgespielt.

Alle Patienten kommen zu Prof. Smirnov freiwillig. Er betont, die Methode nur zu Heilzwecken einzusetzen. Allerdings hat er es mittlerweile auch geschafft, seine Methode erfolgreich in den USA zu vermarkten.

 

Dr. Strangelove

 

Berühmt wurde Smirnov in den Vereinigten Staaten Anfang der neunziger Jahre, als er als Berater des FBI und der CIA fungierte, um das Drama um den geplanten Massenselbstmord der Sekte von David Koresh in Waco nach Möglichkeit zu verhindern. Und damit kommen wir schon zur Kehrseite der Medaille, denn Smirnovs Methode eignet sich nicht nur dazu, etwas aus dem menschlichen Bewusstsein zu löschen, sondern auch, um etwas einzupflanzen. Die Vorgänge in und um Waco beweisen es.

Smirnov hatte nämlich dem FBI vorgeschlagen, bei telefonischen Verhandlungen mit David Koresh über die Telefonleitung ein Rauschsignal zu übertragen, das in Koreshs Kopf die „Stimme Gottes“ (gesprochen von Charlton Heston) erzeugen und ihn zur Aufgabe auffordern sollte. Die anderen Sektenmitglieder sollten durch spezielle Frequenzmuster innerhalb des Rauschens mit den Stimmen ihrer Familienangehörigen eingeladen werden, zurück nach Hause zu kommen.

Die Amerikaner hatten dann allerdings die ganze Sache vermasselt, da sie Smirnov nicht richtig zugehört hatten. Anstatt nach seinem Verfahren die Informationen subliminal zu übertragen, spielten sie sie der Einfachheit halber über Lautsprecher ab. Das Ende ist bekannt.

 

Patente zur Mind Control

 

Ist das etwa nur Science Fiction? Schön wäre es, aber Sie irren sich. Die technischen Möglichkeiten zur Übertragung von Geräuschen direkt ins Gehirn von Menschen sind seit langer Zeit verfügbar. Schon seit dem zweiten Weltkrieg weiß man, dass bestimmte Sorten von Radar- und Mikrowellen im Kopf von Menschen Klick- und Brummtöne erzeugen können. Später wurden diese Verfahren weiterentwickelt zu kompletten Hörgeräten, die unter vollständiger Umgehung der Ohren jede gewünschte akustische Information direkt im Kopf eines Menschen entstehen lassen können (z. B. US-Patent Nr. 4,858,612 für Philip L. Stocklin vom 22.8.1989 und US-Patent 4,877,027 für Wayne B. Brunkan vom 31.10.1989).

Patente zur Hirnkontrolle

Abb. 2: Einige US-Patente zur Mind-Control-Technologie: Geräte zur drahtlosen Übertragung akustischer Informationen direkt ins Gehirn sowie die „Silent Sound-Technologie“.

Gedacht waren diese Erfindungen ursprünglich als Hörhilfen für Gehörlose, kamen aber zumeist nicht in den Handel, da sie vorher aus Gründen der nationalen Sicherheit der USA als geheim eingestuft wurden.

Damit nun jede der bestrahlten Personen nur die individuell für sie bestimmte Botschaft erhält, müssen natürlich bestimmte persönliche Resonanzfrequenzen ermittelt und verwendet werden. Doch auch diese Technologien sind keinesfalls Zukunftsmusik. So hält z. B. Robert G. Malech bereits seit 1976 ein Patent (Nr. 3,951,134) auf ein Gerät, das drahtlos aus der Entfernung die Gehirnwellen eines Menschen messen, analysieren, verändern und dann wieder ins Gehirn zurückspeichern kann.

Noch neuzeitlicher ist der „biophysikalische Verstärker“ Miranda, den eine russische Rüstungsfirma im Auftrag des Verteidigungsministeriums in Moskau entwickelt hat. Miranda wird inzwischen auf der Basis eines Kooperationsvertrages zwischen KGB und CIA vom 24. 9. 1999 auch in den USA produziert.

„Miranda“ sendet die gewünschte Information zunächst mit einer willkürlichen Trägerfrequenz auf den Menschen. Gerät der Körper der Person dazu nicht in Resonanz, so startet automatisch eine Analyse, die zu einer schrittweisen Anpassung an die individuelle Situation führt, bis die persönliche Frequenz des Menschen gefunden ist.

Von diesem Moment an ist der Mensch vollkommen hilflos in der Gewalt der Person, die ihn mit Miranda angepeilt hat.

 

Geklonte Emotionen

 

Der Hauptangriffspunkt der individuellen Mind Control ist natürlich das Gehirn, wobei die Zentren im Vordergrund stehen, in denen Emotionen erzeugt bzw. interpretiert werden. Hierzu gehören die Temporallappen (Schläfenlappen) und das limbische System im Zwischenhirn (Hippokampus und Amygdala, wie die Leser von „Vernetzte Intelligenz“ ja bereits wissen).

Es zeigte sich nämlich, dass das Einspeisen von Emotionsclustern in das Gehirn ein viel machtvolleres Instrument ist als das Übertragen bloßer verbaler Suggestionen. Die Stimulation von Gehirnregionen, in denen Emotionen und Gefühle sitzen, führt zu Entscheidungen.

Die Frequenzmuster des Gehirns, die bei bestimmten Emotionen auftreten, sind bereits intensiv erforscht worden und können teilweise bereits im Computer synthetisch erzeugt werden. Man spricht auch von „geklonten Emotionen“.

Laut einem Report des Microwave Research Department am Walter Reed Army Institute kann das gezielte Einspeisen geeigneter elektromagnetischer Frequenzen in das menschliche Gehirn vier mögliche Auswirkungen haben:

 

  • Verdummung bis zur Debilität
  • Erzeugung innerer Stimmen und anderer akustischer Halluzinationen
  • Störung von Bewegungsmustern und Handlungen
  • Stimulation kontrollierter Verhaltensweisen

 

Schon eine kleine Änderung der Frequenz von ca. 0,01 Hertz kann erhebliche Unterschiede in der Wirkung nach sich ziehen. Jedes individuelle Nervensystem ist selektiv in bezug auf die Frequenzen, auf die es am meisten reagiert.

Was hier so nüchtern technisch klingt, führt im Falle der tatsächlichen Anwendung bei einem ahnungslosen Menschen zu einer menschlichen Tragödie:

 

Janine in der Falle

 

Nach ihrem Studium der Soziologie absolvierte Janine J. aus Neuseeland ein postgraduiertes Studium der Kriminologie, um später in den Polizeidienst zu gehen. Zu dieser Zeit, Anfang der neunziger Jahre, begannen sich seltsame Leute für sie zu interessieren. Zu Anfang waren diese Aktivitäten sehr subtil, doch schon bald wurden sie erheblich drastischer. Man klopfte an ihre Haustür, ließ früh morgens oder spät nachts ihr Telefon klingeln und verfolgte sie auf dem Campus. Einer dieser „Agenten“, wie Janine sie nannte, folgte ihr praktisch auf Schritt und Tritt.

 Janine J.Zuerst glaubte sie, man interessiere sich für ihre Forschungen für ihre Magisterarbeit, für die sie ein recht sensibles Thema gewählt hatte. Doch auch nach Abschluss ihres Studiums, als die Arbeit veröffentlicht war, setzten sich die Belästigungen fort und verstärkten sich sogar. Janines Telefon wurde überwacht, es gab Übergriffe auf ihr Bankkonto, und ihre Post wurde geöffnet. Sogar ihr Bankschließfach, in dem sie persönliche Dokumente aufbewahrte, wurde durchsucht, und es wurden handschriftliche Anmerkungen mit ihrer gefälschten Unterschrift angebracht. Freunde stellten ihr seltsame Fragen, als ob sie dazu von jemandem veranlasst worden wären.

1993 und 1994 startete ein regelrechter „Rachefeldzug“. Ihr Auto wurde mehrfach beschädigt, Dinge verschwanden aus ihrem Haus und tauchten ebenso plötzlich wieder auf. Weiterhin erfolgte das Klopfen an ihrer Tür, und wenn sie öffnete, war niemand draußen. Sie fand fremde Fußspuren im Garten und hörte nachts Geräusche an ihren Fenstern. Seltsame Männer beobachteten sie vom Auto aus oder setzten sich an den Nebentisch, wenn sie ins Café ging. Janine traute sich kaum noch aus dem Haus und begann um ihr Leben zu fürchten. Eines Abends fuhr ein Wagen mehrmals mit aufgeblendeten Scheinwerfern direkt auf sie zu und bremste erst wenige Meter vor ihr ab. Sie erhielt telefonische Morddrohungen.

Eingaben bei der Post, der Bank und der Menschenrechtskommission wurden wegen fehlender Zuständigkeit zurückgewiesen. Eine Petition an den Premierminister wurde erst beantwortet, als Janine einen Anwalt einschaltete. Man erklärte, dass keine Ermittlungen gegen sie laufen würden. Selbst Briefe an Bürgerkomitees und Amnesty International wurden nicht beantwortet.

Dann, Ende 1994 begann der eigentliche Horror – in Form elektromagnetischer Folter. Janine berichtet: „Als es anfing, gab es keine Warnung. Zuerst wurde ich meines Schlafes beraubt. Nacht für Nacht, über Monate, wurde Schlaf durch puren Terror ersetzt. Dieses wurde durch Strahlungen produziert, die mein Schlafzimmer überschwemmten. Ich wurde schnell desorientiert, ängstlich und konfus, unfähig, die Tragweite von dem, was mir geschah, zu begreifen. Mein Körper schmerzte, meine Augen waren blutunterlaufen. Meine Haut rötete sich und begann um die Augen und die Nase qualvoll zu jucken. Meine Hände wurden fleckig und rauh. Meine Wahrnehmung wurde unscharf, als übermäßiges Licht in meinem Schlafzimmer pulsierte und meine Augen blind machte. Mein ganzer Kopf dröhnte mit einem ununterbrochenen Schwall elektronischer Geräusche. Dieses umfasste Bilder und Stimmen, die vermutlich auf Mikrowelle moduliert waren, und häufige laute Geräusche, wie das Zuschlagen von Türen, raubten mir meinen Schlaf. Ich wurde wechselnden Frequenzen ausgesetzt, die von durchdringendem Kreischen bis zu tiefen, dröhnenden Geräuschen reichten. Ein ununterbrochenes, statisches Geräusch befiel mein linkes Ohr, während der Rest durch mein rechtes Ohr fuhr. Ich wurde bewusstlos und fiel auf meine Knie, außerstande, einen Fuß vor den anderen zu setzen, um zu gehen. Ich fühlte einen schrecklichen Druck, der meinen Kopf wie eine Zange umschloss. Diese elektronische Folter war unerträglich, im Stehen wie im Liegen, der Tod wäre für mich eine Erlösung gewesen. 1996 wurde ich dann zunehmend krank. Mein Körper kollabierte durch diese Übersättigung, und ich kam mit einer plötzlichen akuten Gallenblaseninfektion und einer nachfolgenden Pneumonie ins Krankenhaus.

Janines Haus nach EFM AngriffenWenn elektromagnetische Wellen und Strahlen irgendjemandes Körper bombardieren, gibt es keine Gnade, nur Grausamkeit. Frequenzen, die normalerweise außerhalb der menschlichen Wahrnehmung liegen, beeinflussen das Gehirn und die Sinneswahrnehmung. Sie verursachten eine starke Unruhe, und ich hatte große Angst vor einem Grand-Mal-Anfall oder sogar einer Gehirnblutung. Weiterhin werden intensive Geräusche angewendet, das Opfer sieht Funken und weißes Licht, die hinter den Augenlidern einen Bogen bilden. Es wurde nachts stärker, und ich war plötzlichen Spannungen ausgesetzt, die meinen Körper zu zerreißen schienen, zuerst feuerte es in meinen Kopf, elektronische Schläge führten zu einer Nierenstauung, zu Konvulsionen in meinen Muskeln und zu Zuckungen in meinen Füßen. Häufig dauerte dies die ganze Nacht, bis ich schließlich aus Erschöpfung und Krankheit einschlief, etwa gegen drei oder vier Uhr morgens.“

Janine wurde im Laufe der Zeit zunehmend empfindlich, selbst gegen die elektromagnetische Ausstrahlung normaler Haushaltsgeräte. In ihrer Verzweiflung verließ sie mit ihren zwei Töchtern das Haus und zog zu ihrer Mutter. Doch die Belästigungen gingen weiter, wenn auch in abgeschwächter Form, und bedrohten nun auch die alte Mutter, die sich ohnehin gerade erst von einer Krebserkrankung erholte.

Es bestand zeitweise sogar akute Feuergefahr, da durch die gerichteten Energiestrahlen Fensterläden und Gardinen im Schlafzimmer angesengt wurden

Janine und ihre Mutter richteten weitere Petitionen an den Premierminister, die wiederum zurück­gewiesen wurden. Auch Ärzte waren außerstande, der Frau zu helfen. Später erhielt sie Einblick in ihre medizinischen Akten, wonach sie als „neurotische Person“ eingestuft wurde, die „zu behandeln und dann fortzuschicken“ sei.

1997 reiste Janine nach Sri Lanka, um einen anderen Betroffenen solcher Psychoattacken zu treffen. Diese Reise sollte ihr ganz unvermutet ein wichtiges Beweisstück liefern. Auf dem Flughafen nämlich löste sie Alarm aus, als sie durch die Sicherheitsschleuse ging. Sie wurde einer demütigenden Leibesvisitation und einem militärischen Verhör unterzogen. Da man nichts bei ihr finden konnte, ließ man sie schließlich wieder laufen. Was immer den Alarm ausgelöst hatte, musste sich in ihr befinden.

Eine Röntgenaufnahme ihres Schädels brachte Gewissheit. Tief in ihrem Gehirn sind zwei metallische Implantate zu erkennen. Der hinzugezogene Arzt, Dr. Godfrey, schrieb ihr folgenden Brief:

 

„Liebe Mrs J.,

 

nachdem ich Kopien Ihrer Röntgenaufnahme und des Reports des Radiologen gesehen habe, bin ich sicher, daß Sie in der Tat zwei identisch aussehende Fremdkörper haben, zentral tief gelegen zu den frontalen Knochen und nahe zu den Frontallappen des Gehirns. Ich habe nie etwas Ähnliches zu diesen Objekten auf einem Röntgenbild gesehen. Sie sind undurchlässig für Röntgenstrahlen, metallisch und könnten zweifellos ‚elektronisch’ sein. Ich werde tun, was immer ich kann, um Ihnen zu helfen, einen Chirurgen zu finden, der sie entweder entfernen oder zumindest verhindern könnte, daß sie Ihr Gehirn beeinflussen, wenn das letztere in der Tat die passendere Vorgehensweise sein sollte.

 

M.-E. Godfrey”

Implantate in Janines GenickStimoceiver- Implantate

(links): Auf der Röntgenaufnahme von Janines Schädel sind deutlich zwei metallische Implantate zu sehen. (die Untersuchung wurde durchgeführt von Graeme Marlow Macdonald, MB BS, Neurochirurg, Auckland Hospital, New Zealand)

(rechts): Solche „Stimoceiver”-Implantate wurden damals in der Psychochirurgie zu Experimenten benutzt.

 

 

Janine fand heraus, daß ihr diese Implantate vermutlich bereits kurz nach ihrer Geburt 1949 im Krankenhaus eingesetzt worden waren. Sie war ein Adoptivkind, und die Operation erfolgte, noch bevor sie ihren neuen Eltern übergeben wurde. Bereits seit etwa 1947 wurde mit dieser Form der Psychochirurgie experimentiert. Die eingepflanzten Sender wurden als „Stimoceiver“ bezeichnet (ein Kunstwort, zusammengesetzt aus „Stimulation“ und „Receiver“ – Empfänger, Abb. 6). Die Methode wurde später durch den bekannten Yale-Neurochirurgen Dr. José Delgado weiterentwickelt.

Es sieht also danach aus, dass Janine J. schon ihr ganzes Leben lang Versuchskaninchen von Mind-Control-Forschern ist, wobei sie die ganze Palette, angefangen von den etwas archaischen Implantaten über offenen Psychoterror bis hin zu den modernen Methoden der direkten Beeinflussung durch gerichtete Energie erdulden musste. Durch die Röntgenaufnahme und das ärztliche Gutachten hat sie jetzt sogar handfeste Beweise in der Hand, dass sie nicht nur „neurotisch“ ist. Ob ihr allerdings seither mehr Glauben geschenkt wird, darüber ist nichts bekannt.

 

Absolute Isolation

 

Man muss ausdrücklich festhalten, dass die künstliche Erzeugung aller genannten Symptome durch elektromagnetische Frequenzen heute technisch machbar ist. Zwar wird die bloße Existenz solcher Geräte nach wie vor offiziell geleugnet, doch die Patente existieren und können von jedermann eingesehen werden.

Es geschieht nicht oft, daß Menschen in einem solchen Fall es wagen, Ärzte einzubeziehen. Wie bezeichnet unsere Medizin schließlich einen Menschen mit den geschilderten Symptomen, der Stimmen hört und die Ursache in irgendeiner finsteren Organisation vermutet? Die Diagnose „paranoide Schizophrenie“ ist da natürlich naheliegend.

Schlimmer noch: Es ist nach heutigem Wissen unmöglich festzustellen, ob ein Mensch schizophren ist oder ob er das Opfer solcher Mind-Control-Experimente geworden ist. Schließlich weiß die Medizin bis heute nicht, was Schizophrenie überhaupt ist, sondern kann nur ihre Symptome beschreiben: Halluzinationen, Realitätsverlust, Persönlichkeitsspaltung, Stimmungsschwankungen, Verlust der logischen Denkfähigkeit usw.

Ein objektiver Nachweis, dass ein Fall von Mind Control vorliegt, ist jedoch in der Regel sehr schwer zu erbringen, zumindest seit die Technik so weit fortgeschritten ist, dass man allein mit elektromagnetischen Frequenzen arbeiten kann und daher keine metallischen Implantate mehr braucht, die noch bis Anfang der achtziger Jahre zuweilen auf Röntgenbildern nachgewiesen werden konnten.

So werden Mind-Control-Opfer in unserer Gesellschaft mehr und mehr in eine absolute Isolation getrieben, da sie von Nichtbetroffenen in der Regel weder Verständnis noch Hilfe zu erwarten haben.

Was noch seltsamer ist: Manche von ihnen gehen mit ganz konkreten Beschuldigungen gegen bestimmte Behörden an die Öffentlichkeit. Wenn also diese Behauptungen falsch sind, sollten diese Menschen doch eigentlich entweder verklagt oder in die Psychiatrie eingewiesen werden. Doch in der Regel geschieht gar nichts. Sie werden einfach ignoriert.

Kein Betroffener hat auch je – trotz teilweiser intensiver Nachforschungen und Erfahrungsaustausch mit anderen Opfern – irgendein wirklich funktionierendes Mittel zur Gegenwehr finden können.

Es ist uns aus Deutschland ein Fall bekannt, in dem Ärzte dem Betroffenen Glauben schenkten, ebenfalls Anwälte, und doch waren sie alle zusammen angesichts der Fakten hilflos und wußten nicht, wie sie weiter vorgehen sollten.

Speziell in den USA sind einige wenige Fälle bekannt geworden, in denen mehrere Angehörige einer Familie gleichzeitig die genannten Symptome entwickelten. Diese Fälle sind besonders wichtig, da es doch sehr unwahrscheinlich ist, dass mehrere Menschen gleichzeitig eine Schizophrenie entwickeln.

 

Neue Nachbarn – Eine „schrecklich nette Familie“

 

Die Familie von Joyce und Earl aus Oregon ist seit fast 10 Jahren Opfer einer Mind-Control-Attacke. Sie wendeten große Mengen privater Gelder auf, um objektive Beweise zu sammeln, und dennoch hat bis heute niemand etwas für sie unternommen. Alles begann, als eines Tages in das Nachbarhaus von Joyce und Earl neue Nachbarn einzogen…

Zunächst sah es nur danach aus, als ob die Nachbarn besonders unangenehme Zeitgenossen waren. Immer wenn Joyce aus dem Haus gingen oder im Garten arbeitete, pfiffen sie oder riefen ihr obszöne Ausdrücke hinterher. Sie feierten laute Parties bis spät in die Nacht, bei denen große Mengen Alkohol und vermutlich auch Drogen konsumiert wurden.

Dann eines Tages wurde Joyce plötzlich direkt durch innere Stimmen belästigt, die ihr die gleichen obszönen Schimpfworte zuriefen, teilweise aber auch ihre eigenen Gedanken laut wiederholten. Gleichzeitig hatte sie ein Gefühl, von einem elektrischen Strom durchflossen zu werden. Die Blutgefäße ihrer Haut traten hervor, die Augen tränten, es kam zu unkontrollierbaren Muskelkontraktionen. Alle vier Stunden, rund um die Uhr, hörte sie einen grellen Piepton in ihren Ohren. Sobald sie nachts einschlafen wollte, weckten die Stimmen sie wieder auf.

Gleichzeitig zeigten die Nachbarn Joyce und Earl bei der Polizei an, weil sie „in ihren Luftraum eingedrungen“ seien und sie „anschauen“ würden. Die Nachbarin fotografierte Joyce im Garten und erklärte dabei ihrer Tochter, dass das „eine Irre“ sei.

Earl bemerkte, dass der Nachbar eine Satellitenschüssel auf dem Dach hatte, die exakt auf ihr Haus gerichtet war.

Auch die Freunde des Sohnes von Joyce und Earl konnten Zeugen der Stimmenübertragungen werden. Als sie auf dem Computer der Familie ein Videospiel spielen wollten, ertönten die Stimmen aus dem Lautsprecher, ebenso aus der Stereoanlage, als sie eine CD abspielen wollten.

Das Auto der Familie, das Haus und die Pflanzen im Garten wurden von Unbekannten mit Farbe besprüht.

Die Familie schaltete das FBI ein, die NSA und alle möglichen sonstigen Behörden, doch nichts geschah. Schließlich beauftragten sie eine private Sicherheitsfirma und einen Privatdetektiv. Die Sicherheitsfirma untersuchte das Haus. Der Messtechniker sagte, dass „etwas Lustiges“ in der Telefonsteckdose im Schlafzimmer vor sich gehe (das dem Nachbarhaus am nächsten gelegen ist). Er sagte, der Nachbar sei nicht besonders klug, und dass sein Computer vermutlich mit ihrem Computer „sprechen“ könne. Kurz darauf wurde die Sicherheitsfirma verkauft und arbeitete nicht länger für die Familie.

Earl kaufte einen Funkscanner und konnte mehrere Frequenzen der „Eindringlinge“ registrieren. Mehrmals konnte er Bandaufzeichnungen von Gesprächen anfertigen, in denen mehrere Leute darüber stritten, „nicht zu senden, nur zuzuhören“. Dabei fielen auch wieder die üblichen obszönen Ausdrücke.

Joyce und Earl flogen nach Arizona, um sich in einer fremden Gegend, wo sie niemand kannte, psychiatrisch untersuchen zu lassen. Beide wurden als vollkommen gesund eingestuft.

Doch die Nachbarn zeigten Joyce kurz darauf als „gewalttätig“ an, unterstützt durch die örtlichen Polizeibehörden. Sie wurde aufgefordert, die örtliche psychiatrische Klinik freiwillig aufzusuchen, ansonsten würde man sie in Handschellen dorthin bringen und 30 Tage einsperren. Joyce ging freiwillig. Man attestierte ihr eine „paranoide Schizophrenie“ und behielt sie 10 Tage in der Klinik, wo ihr starke Psychopharmaka verabreicht wurden, und das alles, obwohl ihr Mann, ihre Söhne und deren Freunde die Stimmen auf Band aufzeichnen und dann beim Abspielen auch hören konnten.

Gleichzeitig ging der Psychoterror der Nachbarn weiter. Man beschoss die Familienmitglieder im Garten mit Heftklammern. Earl filmte den Vorgang mit seiner Videokamera. Die Polizei unternahm nichts. Sie fuhren auf Earl mit großer Geschwindigkeit zu und zwangen ihn, beiseite zu springen, obwohl er nach einem Unfall etwas gehbehindert war. Gleichzeitig beobachteten Joyce und Earl, wie die Nachbarn immer wieder große Mengen von Gerätschaften, Kabeln usw. aus dem Auto ins Haus oder wieder zurück schleppten. Joyce wurde auf dem Heimweg von der Arbeit von Männern in einem schwarzen Lieferwagen verfolgt, der sie gewaltsam auf einen bestimmten Highway abdrängen wollte. Joyce notierte sich die Autonummer, doch wieder unternahm die Polizei nichts.

Bei der Ausfahrt aus der Garageneinfahrt wurde Joyce vom Wagen der Nachbarin geschnitten, so dass sie ausweichen musste. Joyce fand Gelegenheit, schnell ein Foto der Situation zu machen. Die Nachbarin zeigte Joyce daraufhin wegen verkehrswidrigen Fahrens und Blockierens ihrer Einfahrt an. Vor Gericht konnte Joyce das Foto als Beweis vorlegen, und das Verfahren wurde niedergeschlagen. Gegen die Nachbarin wurde auch nicht wegen der Falschaussage vorgegangen.

Bald fing auch Earl an, die Stimmen direkt zu hören. Teilweise kamen sie laut hörbar anscheinend aus seiner oder aus Joyces Brust. Earl entwickelte die gleichen körperlichen Symptome. Erst jetzt kam die Familie durch gemeinsame Freunde in Kontakt zu anderen Betroffenen, denen ganz Ähnliches geschehen war.

Als Joyce eines Tages wegen einer anderen Sache das örtliche Krankenhaus aufsuchen musste, stellte sie fest, dass ihre gesamten Krankenakten aus dem Computer spurlos verschwunden waren…

 

Die Suche nach der persönlichen Frequenz

 

Bei aller Schwierigkeit einer objektiven Beweisführung in einem Bereich, wo „selbst die Schatten noch Schatten haben“ scheint es doch zumindest einige Fälle zu geben, in denen bislang gesunde Menschen nicht einfach schizophren wurden, sondern in verbrecherischer Weise und ohne ihr Wissen Experimenten ausgesetzt wurden. Die technische Möglichkeit solcher Manipulationen – man kann es nicht oft genug betonen – steht außer Frage.

Was jedoch keiner beantworten kann, auch die Betroffenen nicht, ist die Frage nach Sinn und Zweck dieser unmenschlichen Foltermethoden. Weder aus den Aussagen der inneren Stimmen – die ohnehin meist nur sinnloses Geplapper von sich geben – noch aus anderen Indizien kann in irgendeiner Weise abgeleitet werden, wer etwas von diesen Praktiken haben könnte und was sein Gewinn wäre.

Geht es womöglich nur darum, den Effekt der persönlichen Frequenzen der Menschen genauer zu studieren und besser handhaben zu lernen? Fast könnte man diesen Verdacht hegen, denn es kursieren schon seit längerer Zeit Vermutungen in professionellen Kreisen dass man in diesen persönlichen Frequenzen im Grunde eher ein Hindernis sieht und daher hauptsächlich daran interessiert ist, Methoden zu entwickeln, um diese zu umgehen.

Das wahre Ziel wäre es also keineswegs, bestimmte Einzelpersonen zu manipulieren, zu kontrollieren und dadurch natürlich auch zu malträtieren. Wer immer hinter diesen finsteren Projekten steckt – es geht ihm um uns alle, um die globale Kontrolle der Massen.

 

Eine Checkliste für eigene Gegenstrategien

 

Was kann man also einem Menschen raten, der glaubt, das Opfer einer Mind-Control-Attacke zu sein? Das Wichtigste ist es, zuerst möglichst viele beweiskräftige Informationen zu sammeln, bevor man auch nur daran denkt, Ärzte oder Anwälte ins Vertrauen zu ziehen. Dabei gilt es natürlich systematisch vorzugehen. Am besten holen wir uns Rat bei den wahren Experten – den Militärforschern der DARPA im Pentagon. Dort läuft zur Zeit das Projekt Total Information Awareness (totale Informationswahrnehmung), das sich mit Koordinationsstrategien und Arbeitsabläufen bei der Beschaffung und Auswertung von Informationen befaßt. Es ist sehr lehrreich und empfehlenswert, sich die Reihenfolge des Vorgehens genau einzuprägen:

 

  1. Entdecken

  2. Klassifizieren

  3. Identifizieren

  4. Zurückverfolgen

  5. Verstehen

  6. Verhindern

 

(Genaueres dazu im Buch „Fehler in der Matrix“).

Für eine Privatperson ist es natürlich äußerst schwierig, diese einzelnen Punkte wirklich abzuarbeiten, aber wenn man eine so umstrittene Sache wie eine Mind-Control-Attacke wirklich nachweisen will, führt wohl kein Weg daran vorbei.

 

Um so „altmodische Dinge“ wie die persönliche Privatsphäre (O-Ton Pentagon, s. „Zaubergesang“) zu überwinden und für Mind Control transparent zu machen, bedarf es eines allgemeinen Zugangs zu den Gehirnen aller Menschen, also einer Technologie, die etwas anders funktioniert als die bislang beschriebene.

Grundvoraussetzung ist ein Medium zur Übertragung elektromagnetischer Frequenzen, dem alle Menschen ausgesetzt sind oder das zumindest große Teile der Menschheit erreicht. Neben den bekannten Massenkommunikationskanälen wie Fernsehen, Radio und Computer kommt hierfür vor allem unsere gute alte Atmosphäre zum Tragen. Dabei geht es keineswegs um Indoktrination durch herkömmliche Formen der Propaganda. Auch bei der globalen Mind Control werden natürlich die Informationen unhörbar, d. h. subliminal, übertragen, um die Möglichkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit den Manipulationsinhalten von vornherein auszuhebeln.

Aber das geht jetzt schon in den Bereich der globalen Mind Control.

 

Literatur:

 

José M. R. Delgado: Physical Control of the Mind. Toward a Psychocivilized Society. 1969. USA.

Grazyna Fosar, Franz Bludorf: Zaubergesang. Frequenzen zur Wetter- und Gedankenkontrolle. Argo-Verlag, Marktoberdorf 2002.

Grazyna Fosar, Franz Bludorf: Fehler in der Matrix. Leben Sie nur, oder wissen Sie schon. Michaels-Verlag, Peiting 2003.

Grazyna Fosar, Franz Bludorf: Im Netz der Frequenzen. Michaels-Verlag, Peiting 2004.

Steven Metz, James Kievit: The Revolution in Military Affairs and Conflict Short of War. U.S. Army War College, Strategic Studies Institute, Carlisle Barracks, PA 17013-5050.

(…)

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/mindcontrol/index.htm

Gruß an die, die das Hirn und die Schöpfung schützen

TA KI