US-Bundesstaat Arizona prüft, Gold und Silber als Geld zuzulassen


8.3.2017 – von Ron Paul.

Wenn die Menschen die Freiheit hätten, selbst zu bestimmen, was sie als Geld verwenden möchten, würden sie sich wahrscheinlich für Gold oder Silber entscheiden – das hat die Geschichte gezeigt.

Politiker heute und ihre Keynesianischen Steigbügelhalter verachten natürlich den Gold- oder Silberstandard. Denn die Bindung einer Währung an ein Edelmetall beschränkt die Fähigkeit der Zentralbanken, das Wachstum des Wohlfahrtsstaates und der Militärausgaben über die Inflationssteuer zu finanzieren. Das wiederum zwingt Politiker, Staatsausgaben vor allem mit dem direkten Mittel der Besteuerung zu finanzieren.

Trotz der Feindseligkeit der Politik gegenüber Gold spielte das Edelmetall in der US-Geldpolitik nach der Gründung der Federal Reserve (Fed) sechzig Jahre lang  eine Rolle. Dann, im Jahr 1971, als Bedenken über die ansteigenden Defizite der US-Regierung viele ausländische Regierungen veranlasste, ihre US-Dollar-Bestände in Gold umzuwandeln, schloss Präsident Nixon das Goldfenster, wodurch in Amerika erstmals eine reine Fiat-Währung geschaffen wurde.

Amerikas 46-jähriges Papiergeld-Experiment hat sich genauso entwickelt, wie es die Anhänger der Österreichischen Schule vorhergesagt haben: ein anhaltender Rückgang der Kaufkraft des Dollars, begleitet von einem Rückgang des Lebensstandards der US-amerikanischen Mittelschicht und der Arbeiterklasse, einer Reihe von durch die Fed geschaffenen Booms, gefolgt von zunehmend schlimmeren Busts und einem explosionsartigen Wachstum der Staatsausgaben. Darüber hinaus ist die Fed-Politik auch verantwortlich für den Anstieg der Ungleichheit bei den Einkommen.

Seit der Wirtschaftskrise 2008 werden sich immer mehr Bürger der Verantwortung der Federal Reserve für die wirtschaftlichen Probleme Amerikas bewusst. Diese wachsende Anti-Fed-Stimmung ist einer der Schlüsselfaktoren für das Wachstum der Freiheitsbewegung und stellt die größte Herausforderung für die Legitimation der Fed in ihrer Geschichte dar. Diese Bewegung hat „Audit the Fed“ zu einer großen nationalen Frage gemacht, die sich so nahe wie nie davor befindet, zum Gesetz zu werden.

Aber nicht nur „Audit the Fed“ steht im Fokus der wachsenden Anti-Fed-Bewegung. Beispielsweise wird am Mittwoch im Arizona Senate Finance and Rules Committee ein Gesetz beraten (HB 2014), mit dem Gold, Silber und andere Edelmetalle als gesetzliche Zahlungsmittel definiert würden. Das Gesetz würde auch Edelmetall-Transaktionen von staatlichen Kapitalgewinnsteuern befreien, so dass die Menschen von der Steuerbehörde nicht mehr für die Ablehnung staatlichen Geldes zugunsten von Gold oder Silber bestraft würden. Da die Inflation den Wert der Edelmetalle erhöht, stellen diese Steuern für die Regierung nämlich einen weiteren Weg dar, um von der Geldentwertung durch die Fed zu profitieren.

HB 2014 ist ein sehr wichtiges und zeitgemäßes Gesetz. Dass es der Fed selbst mit rekordniedrigen Zinsen nicht gelungen ist, die Wirtschaft seit dem letzten Crash in Schwung zu bringen, ist ein Zeichen dafür, dass wir bald den Zusammenbruch des Dollars werden sehen können. Es ist daher zwingend notwendig, dass das Gesetz das Recht der Menschen schützt, als Geld Alternativen zu nutzen, statt etwas, das bald praktisch wertlos sein wird.

Die Verabschiedung von HB 2014 wäre auch eine Botschaft an den Kongress und die Trump-Regierung, dass die Anti-Fed-Bewegung an Einfluss gewinnt. Die Verabschiedung des Gesetzes wird nicht nur die Bewegungen in anderen Staaten verstärken, ähnliche Gesetze zu verabschieden; es wird auch eine Stütze für das Audit-the-Fed-Gesetz und die Aufhebung bundesstaatlicher Zahlungsmittel-Gesetze sein.

An diesem Mittwoch werde ich in Arizona sein, um die Verabschiedung von HB 2014 zu unterstützen – um 9 Uhr werde ich vor dem Arizona Senate Finance Committee sprechen. Außerdem werde ich mittags bei einer Kundgebung im Arizona State Capitol eine Rede halten. Ich hoffe, alle Unterstützer von „gutem Geld“ in der Region um Phoenix werden sich mir anschließen, um ihre Unterstützung für das Ende des Fed-Geldmonopols zu zeigen.

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Der Originalbeitrag mit dem Titel Arizona Challenges the Fed’s Money Monopoly ist am 5.3.2017 auf der website des Ron Paul Institute erschienen.

Quelle: http://www.misesde.org/?p=15186

Danke an Elisabeth

Gruß an die Klardenker

TA KI

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Vorbereitungen auf Unruhen nach der US-Wahl


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Von Stefan Gleason

stefan-gleasonDas Wahljahr 2016 fördert die schlimmsten Elemente der Gesellschaft zutage. Von Vandalismus über körperliche Angriffe, von großen Rassenunruhen bis Terrorbomben und Messerstechereien: soziale Unruhen sind zu einem prominenten Teil des Lebens in einem polarisierten Amerika geworden.

Es ist für die Establishment-Medien einfach und politisch vorteilhaft Donald Trump für das Aufflammen der politischen Spaltung verantwortlich zu machen. In Wahrheit sind Trump-Unterstützer weit öfter die Opfer, als dass sie Anstifter politischer Gewalt wären.

Davon abgesehen wurden die treibenden Kräfte hinter den sozialen Unruhen über Jahre aufgebaut. Und sie werden von Organisationen am äußersten linken Rand angespornt und bezahlt. Die zügellose “Black Lives Matter“-Bewegung hat von linken Stiftungen mehr als $ 100 Millionen erhalten, unter anderem vom Open Society Institute des George Soros.

Umfragen zeigen, dass der überwiegende Anteil an Amerikanern – darunter Republikaner und Demokraten, Schwarze und Weiße – übereinstimmen, dass sich die Rassen-Beziehungen untereinander während Präsident Obamas Amtszeit verschlechtert haben. Der erste halbafrikanische Präsident der Nation hat wiederholt Partei für Rassenagitatoren bezogen und sich geweigert Ausschreitungen gegen die Polizei zu verurteilen. Seine Generalstaatsanwältin Loretta Lynch hat brutalen Rassen-Narrativen Legitimität verliehen, welche tatsächlich wenig bis gar keine Basis haben.

Die auslaufende Obama-Administration wird Amerika – neben den frischen neuen Rassenwunden im Land – mit einer Verdopplung der nationalen Schulden auf annähernd $ 20 Billionen hinterlassen. Dazu mit einer historisch niedrigen Erwerbsquote, 20 Millionen zusätzlichen Menschen auf Lebensmittelmarken und einem schrumpfenden Mittelstand, dessen Einkommen mit den rasant steigenden Kosten von Dingen wie Krankenversicherungen nicht Schritt halten können.

Die Menschen sind frustriert, rastlos und wütend. Und offiziell befinden wir bisher nicht einmal in einer Rezession. Offiziell liegt die Inflationsrate bei unter 2 %. Was passiert, wenn die Wirtschaft und der Aktienmarkt erst in die Knie gehen? Oder wenn die Kosten für Treibstoff, Nahrungsmittel und andere Konsumgüter beginnen zu steigen?

Bereiten Sie sich vor

Sie wollen nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden, wenn die Abscheulichkeiten beginnen. Jetzt ist die Zeit, sich und seine Familie auf wirtschaftliche, politische und soziale Unruhen vorzubereiten. Ob es Ausschreitungen sind, ein Terroranschlag oder eine Naturkatastrophe welche das Stromnetz lahmlegt, Vorbereitungen auf den Notfall können den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten.

Beginnen Sie mit den wichtigsten Dingen. Sorgen Sie dafür, dass Sie Wasser in Flaschen und haltbare Lebensmittel für den Notfall vorrätig haben. Falls der Ausnahmezustand verhängt wird oder die Straßen zu gefährlich werden, können Sie so gut versorgt für eine gewisse Zeit über die Runden kommen.

Stellen Sie sicher, dass Sie sich und Ihre Familie verteidigen können. Bereiten Sie sich darauf vor falls nötig tödliche Gewalt anzuwenden. Dies bedeutet, dass Sie eine Schusswaffe besitzen müssen und in ihrer Handhabung geübt sind. Und Sie benötigen zu jedem Zeitpunkt ausreichende Mengen an Munition.

Edelmetalle

Stellen Sie sicher, dass Sie auf finanzielle Notfälle vorbereitet sind. Das Bankensystem ist fragil und verletzlich. Es ist von vielen Seiten bedroht, darunter von der Derivateblase und Cyber-Angriffen. Wenn die Banken schließen und die Geldautomaten nicht mehr funktionieren werden Sie froh sein, dass Sie einen Notfallvorrat an Bargeld haben.

Setzen Sie aber nicht ausschließlich auf die Federal Reserve-Banknoten (oder irgendwelche andere Fiat-Währungen). Diese werden mit der Zeit zunehmend ihren Wert verlieren und könnten eines Tages aufgrund eines massiven Vertrauensverlustes vollends wertlos werden.

Das ultimative Geld im Falle einer Krise ist und bleibt physisches Edelmetall. Wenn Sie Gold und Silber zum Tauschen benötigen, dann ist es sinnvoll zur maximalen Flexibilität eine Auswahl verschiedener Größen zu besitzen. Goldunzen eignen sich hervorragend für die Sicherung größerer Vermögen, aber sie sind nicht notwendigerweise ideal für den Kauf von Produkten im lokalen Hofladen. Viertelunzen, Zehntelunzen, selbst 1 Gramm-Stücke eröffnen Ihnen mehr Möglichkeiten.

Silber ist natürlich für kleinere Transaktionen das praktischere Metall und werden sich als sehr nützlich erweisen. Für kleinere Transaktionen und als Wechselgeld ist es folglich sinnvoll kleinere Silbermünzen zu besitzen.

Während einer wirtschaftlichen Panik oder bei Silber-Engpässen könnten die Preise für Silbermünzen, wie Vierteldollar und Zehncentstücke von vor 1965, stark steigen. Es ist sinnvoll diese historischen und nicht mehr geprägten Münzen anzuschaffen, solange die Preise so günstig sind, wie es jetzt noch der Fall ist.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/10/vorbereitungen-auf-unruhen-nach-der-us-wahl/

Gruß an die Weiterdenkenden

TA KI