Der Samstagsfilm


Der Mann der tausend Eigenschaften

Der englische Geheimagent Frank Monihan (Joseph Hacker) wurde im Einsatz von den Chinesen gefangengenommen. Bei einem Gefangenenaustausch wird er wieder befreit. Nach einer Lobotomie fehlt es ihm allerdings vollkommen an jeglichen Erinnerungen. Ein geheimes Regierungsprojekt arbeitet aber eh gerade daran, Agenten über einen Computer mit Daten zu füttern. So kann man den Agenten alle Fähigkeiten geben, die sie für ihre Aufträge gebrauchen können. So wird er in sehr kurzer Zeit zum besten Agenten, den die Regierung je hatte. Als dann ein russischer U-Boot Kapitän entführt wird, den eigentlich auch die Engänder/Amerikaner gerne in ihrer Gewalt hätten, wird er beauftragt ihn zu befreien. Doch zu aller Entsetzen stellt sich heraus, dass die gefütterten Infos nie länger als 72 Stunden halten, er muss sich also sputen wenn er nicht völlig ohne Fähigkeiten gegen einen übermächtigen Feind antreten möchte.

Gruß an die, die wissen, daß Hollywood uns „alles“ zeigt was längst gängige Praxis ist

TA KI

Der Film vorm Feiertag


Das Geheimnis der Hebamme

Als sie den Sohn des Burgherren tot zur Welt bringt,muss die junge Hebamme Marthe (Ruby O. Fee, „Als wir träumten“) fliehen. Sie trifft auf den Siedlertreck um Jungritter Christian (Steve Windolf), der im Auftrag des Markgrafen Otto (Franz Xaver Kroetz) die Mark Meißen erschließen soll. Marthe wird von den abergläubischen Siedlern erst misstrauisch beäugt, macht sich mit ihren Fähigkeiten jedoch bald unentbehrlich, auch am Hof des Markgrafen. Dort geraten sie und ihr Schwarm Christian in wüste Intrigen… Statt Historienkitsch zeichnet der ursprünglich als Zweiteiler konzipierte Film ein vielschichtiges, lebendiges Bild der Zeit. Der Look ist rau und erinnert manchmal fast an „Game of Thrones“, ohne sich in Klischees des ach so dunklen, brutalen Mittelalters zu suhlen.

Gruß an die Hebammen

TA KI

Der Samstagsfilm


Das letzte Einhorn kehrt zurück

Polly Regan ist ein Waisenkind und wächst auf der Farm ihres Großvaters heran. Ihr Leben ist glücklich, doch als ihre Lieblingsstute bei der Geburt ihres Fohlens stirbt, bricht ihr das Herz. Doch das junge Fohlen entpuppt sich als ein magisches Wesen, ein Einhorn, welches Polly schnell ans Herz wächst. Als jedoch ein Foto des Tieres in der Zeitung erscheint, stürmen die Schausüchtigen die Farm. Und nicht alle haben die besten Absichten.

Der Samstagsfilm


Die Entdeckung der Unendlichkeit

Stephen Hawking studiert an der Universität Cambridge Physik. Es fällt seine Begabung auf, mit der er ohne viel zeitlichen Aufwand schwierige Aufgabenstellungen zu lösen imstande ist. Er verliebt sich bei einer Party in Jane, die Sprachen studiert. Er stellt sich ihr als „Kosmologe“ vor, der die eine umfassende Formel für die Erklärung der Unendlichkeit des Weltalls sucht. Bei einem Maienball kommen sie sich näher. Obwohl Hawking nicht an Gott glaubt, Jane dagegen gläubige Christin ist, werden sie ein Paar. Nachdem er schon einige Male körperliche Einschränkungen bei sich bemerkt hatte, wird bei Hawking nach einem Sturz eine Motoneuron-Erkrankung festgestellt und ihm eine Lebenserwartung von zwei Jahren prognostiziert. Obwohl er daraufhin depressiv wird und Freunden und Jane gegenüber ablehnendes Verhalten an den Tag legt, hält Jane zu ihm. Sie heiraten und bekommen Kinder. Gefördert von seinem Professor stellt er Theorien zu Schwarzen Löchern und Singularitäten auf, mit denen er promoviert. Körperlich verfällt er zunehmend; bald kann er nur noch undeutlich reden und benötigt einen Rollstuhl.

Auf Anraten ihrer Mutter tritt Jane in einen Kirchenchor ein. Schon beim ersten Gespräch mit dem Chorleiter Jonathan wird gegenseitige Zuneigung erkennbar. Jonathan, der seit einem Jahr Witwer ist, besucht Hawkings Familie und bietet seine Hilfe an. Er wird quasi Teil der Familie, selbst bei der Urlaubsreise ist er mit dabei. Obwohl sein Vater ihn dazu drängt, lehnt Hawking eine professionelle Pflegekraft für sich ab. Nachdem Jane ihr drittes Kind auf die Welt bringt, vermutet ihre Mutter Jonathan als Vater, was sie aber brüsk zurückweist.

Während Stephen einer Einladung zu einem Wagner-Konzert nach Bordeaux folgt, geht Jane auf seinen Vorschlag hin mit Jonathan und den Kindern zelten, wo eine Intimität mit Jonathan angedeutet wird. Hawking erleidet bei dem Konzert einen Kollaps und wird in eine Klinik gebracht. Eine Lungenentzündung wird festgestellt, und er fällt ins Koma. Der Arzt bietet Jane an, auf lebensverlängernde Maßnahmen zu verzichten. Diese lässt Stephen aber nach Cambridge verlegen, wo ein Luftröhrenschnitt vorgenommen wird, der ihm das Sprechen zukünftig unmöglich macht. Jonathan hat sich aufgrund der persönlichen Entwicklung zwischen ihm und Jane mittlerweile von der Familie zurückgezogen. Für Stephen wird Elaine Mason engagiert, die mit ihm die Kommunikation mittels einer Verständigungstafel, später mit einem Sprachcomputer trainiert. Er versteht sich sofort sehr gut mit ihr, sie ist von seiner Intelligenz und seinem Humor begeistert. Stephen schreibt nun mittels des Computers sein Buch Eine kurze Geschichte der Zeit. Hier kommt er davon ab, dass es keinen Gott gibt, was Jane beim Lesen des Manuskripts erfreut registriert. Gleichzeitig teilt er ihr aber auch mit, dass ihn Elaine zu einem Vortrag in die USA begleiten wird. Dort wird der mittlerweile zu Weltruhm gelangte Hawking enthusiastisch gefeiert. Nachdem Stephen und Jane sich getrennt haben, sucht sie Jonathan wieder auf, mit dem sie dann zusammenlebt. Jane begleitet Stephen dennoch zu einer Ehrung bei der Königin. Im Anschluss betrachten sie im Park stolz ihre drei Kinder.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Entdeckung_der_Unendlichkeit

Gruß an die Neugierigen

TA KI

Der Samstagsfilm


Ebenezer Scrooge hasst Weihnachten, verabscheut Menschen und beutet die Angestellten seiner Bank aus. Doch an diesem Weihnachten wird er vom Geist seines verstorbenen Partners besucht, der ihm ankündigt, dass noch drei weitere Geister zu Scrooge kämen. Der erste ist der Geist der vergangenen Weihnacht, der ihm die Liebe vor Augen führt, die Scrooge durch seine Habgier verlor. Der zweite ist der Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihm das Leben seines armen Angestellten Bob Cratchit zeigt. Der dritte Geist zeigt Scrooge seine eigene, trostlose Zukunft, die er erleiden wird, wenn er sein Verhalten nicht rechtzeitig ändert.
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Gruß an die Weihnachtsmann
TA KI

Der Samstagsfilm


Die Reise ins Labyrinth

Sarah ist eine 15-jährige Jugendliche, die sich von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter ungerecht behandelt fühlt und sich daher in eine Fantasie-Welt flüchtet. Eines Tages soll sie als Babysitterin für ihren kleinen Halbbruder Toby agieren. Da Toby quengelt und durch nichts zu beruhigen ist, ist Sarah sehr schnell mit der Situation überfordert, und sie wünscht sich impulsiv, dass Kobolde das Baby holen mögen – was prompt auch wirklich geschieht, was sie kurz danach bereut. Das Baby Toby ist weg, dafür erscheint aber der Koboldkönig Jareth. Kein Bitten und Betteln hilft, um den Koboldkönig zu überreden, Toby zurückzugeben, doch er lässt ihr 13 Stunden Zeit, um den Kleinen aus seinem von einem riesigen Labyrinth umgebenen Schloss zu befreien. Ansonsten wird Jareth Toby in einen Kobold verwandeln.

Der Weg zum Schloss „jenseits einer unbekannten Welt“ führt durch ein verzaubertes Labyrinth voller Gefahren, Wunder und seltsamer Wesen: lebende Felsen, wilde Monster, sprechende Hände, rätselhafte Türen, verspielte Feuerköpfe, hinterlistige Wurzelwichte und das „Moor des ewigen Gestanks“. Doch in diesem Labyrinth findet Sarah nicht nur Hindernisse, sondern auch neue Freunde, die ihr helfen, die vielen Schwierigkeiten bei ihrer Rettungsaktion zu meistern.

Gruß an die Phantasievollen

TA KI

Der Samstagsfilm


THX 1138

Der Film zeigt eine Gesellschaft, in der die Menschen in einer hochautomatisierten und -effizienten, unterirdischen Anlage leben. Die Namen der Menschen bestehen aus einem dreistelligen Präfix gefolgt von einer Nummer. Durch Zwangsmedikation von Psychopharmaka wird das Verhalten der Menschen reguliert und ihre Leistungsfähigkeit gesteigert. Medikamentenverweigerung und Geschlechtsverkehr, der als verderbliche sexuelle Perversion gesehen wird, sind schwere Verbrechen. Eine vollständige Überwachung stellt sicher, dass das nicht passiert.

LUH 3417 arbeitet in einer Überwachungsstelle. Sie überwacht die Stadt im Allgemeinen und die Einnahme von Medikamenten im Speziellen und beantwortet Fragen der Bürger mit vorgefertigten Bandansagen. Sie wird von ihrem Vorgesetzten, SEN 5241, dabei beobachtet, wie sie ihren Mitbewohner, THX 1138, an seiner Arbeitsstelle, einer Roboterfabrik, beobachtet. Während sie ihn beobachtet kommt es in einer anderen Abteilung der Fabrik zu einem Unfall und einer kleinen nuklearen Explosion. Auf dem Heimweg sucht THX eine Unikapelle auf und bittet die virtuelle Gottheit Omm um Rat. Dessen Antwort besteht aus einer automatisierten und wenig sachbezogenen Bandansage.

Zuhause angekommen ignoriert THX LUHs emotional geprägte Fragen, und beginnt sich Hologrammsendungen anzusehen. Er sieht einer Nackttänzerin zu und lässt sich dabei von einem automatisierten Masturbator befriedigen. Währenddessen tauscht LUH, die bereits unter dem Verdacht steht Drogenvermeidung zu betreiben, Medikamente in THX‘ Ration aus. Nachdem sich THX befriedigen hat lassen, wechselt er das Programm zu einem Sender auf dem ununterbrochen ein Mensch von Roboterpolizisten verprügelt wird. Entnervt wechselt LUH das Programm und THX nimmt seine Abendration mit der präparierten Medikation zu sich.

Bis zu diesem Zeitpunkt macht THX – im Gegensatz zu LUH – in jeder Situation einen emotional unbewegten, gleichgültigen Eindruck. Kurz darauf macht sich die geänderte Medikation bemerkbar, und er versucht seiner Unruhe mit mehr Psychopharmaka entgegenzusteuern, bricht dabei aber vor dem Medikamentenschrank zusammen. Dadurch wird SEN auf die Geschehnisse in ihrer Wohneinheit aufmerksam. LUH und THX schlafen miteinander und stellen fest, dass sie ineinander verliebt sind und sich weiterhin dem System entziehen wollen, indem sie zur Oberfläche fliehen.

SEN ändert LUHs Einsatzplan, und erklärt THX, von diesem zur Rede gestellt, dass er seine Privilegien und Computerkenntnisse benutzt hat, um das System zu manipulieren, damit THX SENs Wohneinheit zugeteilt wird. Da das illegal ist, wird SEN von THX denunziert.

THX tritt seine letzte Schicht an, steht jedoch durch die fehlenden, leistungssteigernden Medikamente unter starkem Stress. Durch die ungewöhnlichen biometrischen Signale alarmiert, ordnen die Kontrolleure eine „Denksperre“ bei ihm an. Diese Prozedur führt zu einer vollkommenen Starre von THX, der allerdings gerade bei einem besonders heiklen Arbeitsschritt mit radioaktivem Material ist. Dadurch kommt es fast zu einer weiteren nuklearen Explosion. Bei der Untersuchung des Vorfalls wird aufgedeckt, dass THX sich der Medikamentenverweigerung und der sexuellen Perversion mit LUH schuldig gemacht hat und er wird festgenommen.

Vor Gericht wird THX für unheilbar erklärt. Eine sofortige Vernichtung wird abgelehnt, stattdessen soll er konditioniert und in Gewahrsam gehalten werden. Nach der Konditionierung trifft THX auf LUH, die ebenfalls festgenommen wurde. LUH sagt THX, dass sie schwanger ist, sie lieben sich und werden erneut voneinander getrennt. Anschließend landet THX in einer Verwahrungsanstalt für mental Auffällige und Unangepasste (einem weißen, scheinbar wandlosen Raum ohne sichtbaren Ausgang). SEN, der wegen seiner Systemmanipulation inzwischen gleichfalls festgenommen wurde, befindet sich auch dort. THX entschließt sich zur Flucht und SEN folgt ihm dabei.

Sie laufen durch den scheinbar grenzenlosen leeren Raum. Unterwegs treffen sie auf SRT, einen Darsteller aus den Hologrammsendungen, der von sich behauptet, ein materialisiertes Hologramm zu sein. Er schließt sich ihnen an und führt die Gruppe zum Ausgang. Fortan werden die drei von der Staatsmacht in Form von Roboterpolizisten verfolgt. Die für die Ergreifung von THX verantwortliche Stelle legt eine maximale Summe fest, die für seine Verhaftung aufgewendet werden darf. Sämtliche damit zusammenhängende Tätigkeiten sind automatisch einzustellen, sobald diese Summe überschritten wird.

SEN wird in einem Gedränge von den beiden Anderen getrennt. Er erreicht allein den Rand der Stadt und einen Tunnel, der weiter ins Ungewisse führt. Als SEN jedoch sieht wie dunkel und schmutzig der Tunnel ist, und dass dort auch Ungeziefer lebt, verlässt ihn der Mut weiterzugehen und er kehrt in die Stadt zurück. Dort sucht er die zentrale Unikapelle auf und betet zu Omm. Er beteuert sich ändern zu können und bittet um einen Neuanfang, wird von einem Priester unterbrochen und flüchtet. Kurz darauf setzt er sich auf eine Bank und unterhält sich mit einigen spielenden Kindern. Den wenig später eintreffenden Polizeirobotern stellt er sich widerstandslos.

Auf ihrer Flucht sucht THX nach LUH und erfährt, dass sie vernichtet wurde, da die Suche nach ihrer Nummer nur den Aufenthaltsort eines heranwachsenden Fötus in vitro zutage fördert, dem die Nummer bereits neu zugewiesen wurde. THX und SRT stehlen jeweils ein Auto, doch SRT ist mit der Bedienung seines Wagens überfordert. Er verunglückt kurz nach dem Diebstahl und THX setzt die Flucht alleine fort. Nach einer Kollision mit einer Absperrung flüchtet THX zu Fuß weiter und gelangt zu einem Schacht, der zur Erdoberfläche führt. Er klettert dicht gefolgt von Polizeirobotern an einer Leiter durch den Schacht nach oben.

Da das für die Polizeiaktion bereitgestellte Budget überschritten wird, brechen die Verfolger, nur wenige Meter hinter THX, die Suche ab, rufen ihm aber noch zu, dass er außerhalb der Schale nicht überleben könne. THX gelangt zur Oberfläche und sieht der untergehenden Sonne entgegen; mehrere Vögel überfliegen ihn.

https://de.wikipedia.org/wiki/THX_1138

Gruß an die „Zukunft“

TA KI

Der Samstagsfilm


Hostage – Entführt

Jeff Talley leitet die Lokalpolizei in dem kleinen Ort Bristo Camino in Ventura County, obwohl er für diese Tätigkeit deutlich überqualifiziert ist. Früher war er der Chef-Vermittler bei Geiselnahmen der Polizei von Los Angeles. Diese Karriere gab er freiwillig auf, nachdem ein geistig gestörter Geiselnehmer vor seinem Selbstmord seine Frau und den gemeinsamen Sohn tötete. Talley hätte den Sohn retten können, wenn er die Mutter geopfert hätte. Als der Sohn in seinen Armen starb, gab er sich die Schuld an dem Blutbad und entschied sich für den Wechsel in die ländliche Region.

In Bristo Camino lebt auch Walter Smith mit seinen Kindern Jennifer und Tommy. Sie bewohnen eine luxuriöse Villa an einem Berghang. Smith führt nach außen ein normales Leben, arbeitet jedoch in Wirklichkeit als Buchhalter für eine kriminelle Vereinigung. Die drei Jugendlichen Dennis, dessen Bruder Kevin und ihr gemeinsamer psychopathischer Bekannter Mars werden auf die offenbar reichen Smiths in der Stadt aufmerksam und beschließen, deren wertvollen Cadillac zu stehlen. Um an die Autoschlüssel zu gelangen, brechen sie in die Villa ein, werden dort allerdings von der Familie überrascht. Bei einem Handgemenge wird Walter Smith von Dennis mit einer Pistole niedergeschlagen. Die Kinder der Smiths werden gefesselt, so dass die Eindringlinge ungestört das Haus durchsuchen können. Dem kleinen Tommy gelingt es jedoch vorher, den stillen Alarm auszulösen. Eine Streifenpolizistin geht dem Alarm nach und wird von Mars am Tor der Villa niedergeschossen, da Mars über den laufenden Funkverkehr hört, dass das Fahrzeug, mit dem sie gekommen sind und das vor dem Haus steht, auf der Fahndungsliste steht und die Polizistin Verdacht schöpft. Der kurz danach eintreffende Jeff Talley versucht noch, die Polizistin zu retten, jedoch stirbt diese in seinen Armen.

Talley, mittlerweile von den Vorgängen informiert, sieht sich erneut einer Geiselnahme gegenüber und ist froh, die Einsatzleitung schnell wieder abgeben zu können. Da die kriminelle Vereinigung, für die Smith arbeitet, dringend darauf angewiesen ist, geheime Informationen von Walter Smith zu bekommen, die dieser kurz zuvor auf einer DVD gespeichert hatte, entwickelt sich die Rolle von Talley bei dieser Geiselnahme doch anders als geplant: Die Bande entführt Talleys Familie und erpresst ihn, die Verhandlung mit den Jugendlichen wieder aufzunehmen, sodass es mit seiner Hilfe den Kriminellen ermöglicht wird, die Informationen aus dem Hause der Smiths zu besorgen.

Tommy konnte sich inzwischen befreien und mit einem Handy Kontakt zu Talley herstellen. Dies hilft wiederum Talley, da er dadurch wieder zum Leiter der Einsatzleitung wird. Im Gegenzug sorgt er dafür, dass Tommy die benötigte DVD aus dem Büro seines Vaters holt.

Nach einigen Verhandlungsversuchen mit Dennis gelingt es Talley, den verletzten Walter Smith aus dem Haus zu evakuieren. Er lässt den Krankenwagen jedoch nicht sofort ins Krankenhaus fahren, sondern will vorher noch von Smith in Erfahrung bringen, welche geheimen Informationen die Bande so dringend von ihm benötigt. Gleichzeitig lässt er über die Medien verbreiten, Smith sei auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben.

Talley trifft mit Dennis ein Abkommen, wonach die Jugendlichen mit einem Helikopter das Haus verlassen können. Die Aktion scheitert jedoch, da Mars (gegen die Abmachung) auch Jennifer, die er inzwischen als „sein Mädchen“ betrachtet, als Geisel mitnehmen will. Danach spitzt sich die Lage im Haus weiter zu. Der psychopathische Mars stürzt zuerst Kevin, der das Haus verlassen will, über eine Treppe zu Tode und erschießt danach Dennis. Tommy schafft es, seine ans Bett gefesselte Schwester zu befreien. Dieser gelingt es, mit einem Messer Mars, der sie ständig bedrängt, im Gesicht zu verletzen. Doch die Wunde hindert ihn nicht daran, die Kinder auf ihrer Flucht weiter zu verfolgen.

Talley stürmt darauf im Alleingang das Haus, um die Kinder zu retten. Mars bereitet währenddessen einige Molotow-Cocktails vor, um damit das Haus der Smiths in Brand zu stecken. Die kriminelle Vereinigung verschafft sich, als FBI-Einheit getarnt, ebenfalls Zugang zum Haus, um die für sie so wichtige DVD zu besorgen. Dabei wird ein Großteil ihres Teams von Mars ausgeschaltet, der inzwischen das Haus in Brand gesteckt hat. Talley und die Kinder werden allerdings bei ihrer Flucht aus dem brennenden Haus von einem der Gangster aufgehalten. Dieser will sie erschießen, wird aber von hinten, durch einen von Mars geworfenen Molotow-Cocktail, getötet. Mars will nun selber Talley und die Kinder töten. Jedoch zögert er, seinen letzten Molotow-Cocktail zu werfen, während er Jennifer betrachtet, für die er anscheinend Gefühle entwickelt hat. Schließlich lässt er – gewollt oder ungewollt – den letzten Molotow-Cocktail aus seiner Hand fallen und verbrennt dadurch selber. Dadurch können Talley und die Kinder fliehen.

Zum Schluss gelingt es Jeff mit der Hilfe von Walter, seine eigene Familie zu befreien. Walter, dankbar für die Rettung seiner eigenen Kinder, erschießt den vermeintlichen Anführer der Bande und ermöglicht Talley so, seine eigene Familie zu retten. Bei der Befreiungsaktion werden alle Geiselnehmer getötet und Talley fährt mit seiner Familie und Walter in einem Krankenwagen weg. Es bleibt unklar, wer genau die verbrecherischen Auftraggeber des Buchhalters waren, und was der Inhalt der DVD war.

 

Gruß an die, die sich mal ablenken müssen…

TA KI

 

Der Samstagsfilm


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Prometheus – Dunkle Zeichen

Zu Beginn steht ein menschenähnliches Wesen an einem Wasserfall in einer urzeitlichen Landschaft. Nachdem es eine Flüssigkeit aus einer Ampulle getrunken hat, stirbt es und fällt in die Fluten, wo sich sein Körper in seine Bestandteile auflöst. Aus seinen Überresten bildet sich im Wasser neue DNS.

Im Jahr 2089 findet das Archäologenpaar Elizabeth Shaw und Charlie Holloway in einer Höhle auf der schottischen Insel Skye steinzeitliche Wandmalereien, die fremde Wesen und eine Sternenformation zeigen. Shaw deutet die Szene als eine Schöpfungsgeschichte von Außerirdischen sowie eine Einladung: Die von ihr „Konstrukteure“ (der Menschen) genannten Wesen wünschen sich, so ihre Vermutung, von ihren Geschöpfen auf ihrem Heimatplaneten besucht zu werden. Dieser wird als der Mond LV-223 im 36,5 Lichtjahre entfernten Sonnensystem Zeta2 Reticuli ausgemacht.[3]

Mit einer vom Tycoon Peter Weyland finanzierten Mission ist später das Raumschiff „Prometheus“ auf dem Weg zu LV-223 und hat nach zwei Jahren das Ziel fast erreicht. Die Besatzung wacht aus einem Kälteschlaf auf, und Weyland begrüßt sie mit einer holografischen Botschaft und dem Hinweis, dass er wohl bereits gestorben sei, wenn sie seine Videobotschaft sähen. Außerdem stellt sich Meredith Vickers vor, die im Auftrag der Weyland Corporation die Expedition leitet.

Die „Prometheus“ landet in einem Tal, auf dessen Oberfläche geometrische Linien entdeckt worden sind, die nicht natürlichen Ursprungs sein können. Lebewesen sind jedoch entgegen der Hoffnung der Forscher vorerst nicht aufzufinden. Ein Forscherteam rund um Shaw und Holloway erkundet das Innere eines bergähnlichen Gebildes. Der Androide David, der während des Fluges indogermanische Sprachen erlernt hat, entdeckt Hinweise darauf, dass die Bewohner des verlassenen Planeten vor etwas Unbekanntem geflohen sind.

Die Forscher entdecken bei der Erkundung des Berges einen Leichnam ohne Kopf vor einem Tor. Während Shaw und ein weiterer Wissenschaftler mit Hilfe der Radiokarbonmethode versuchen, das Alter des Toten zu bestimmen, öffnet David gegen Shaws Befehl das Tor. Auf der anderen Seite entdecken sie den abgetrennten Kopf des Astronauten sowie die riesige Skulptur eines menschlichen Antlitzes, das von urnenartigen Behältern umringt ist. Sie übersehen jedoch kleine Würmer auf dem Boden des Raumes. Wegen eines aufziehenden Sturms fordert Janek, der Kapitän der Prometheus, den Erkundungstrupp zur Rückkehr auf. Das Forscherpaar birgt den abgetrennten Kopf und kann damit im letzten Moment das Raumschiff erreichen. Die Forscher Milburn und Fifield, die aus Angst bereits im Vorfeld das Tunnelsystem verlassen wollten, verirren sich und müssen sich wegen des Sturmes über Nacht dort aufhalten.

Im Labor der Prometheus entpuppt sich der vermeintliche Schädel als Helm. Der darin befindliche Kopf eines Konstrukteurs ist überraschend gut erhalten, doch zerplatzt er bei dem Versuch, ihn neurologisch zu stimulieren. Eine Analyse ergibt, dass die DNS des Wesens mit der menschlichen weitgehend übereinstimmt.

Der Android David öffnet unbeobachtet eine an Bord geschmuggelte Urne und entdeckt darin Ampullen mit einer dunklen Flüssigkeit. Er verabreicht Holloway heimlich einen Tropfen aus einer der Ampullen. Derweil protokolliert Shaw die Ergebnisse des Tages. Sie ist der Meinung, dass es in der Basis der Konstrukteure zum Ausbruch einer Seuche gekommen sei, der diese zum Opfer gefallen seien. Später schlafen sie und Holloway miteinander.

Milburn und Fifield irren währenddessen durch das Tunnelsystem und entdecken die Überreste weiterer toter Außerirdischer. Sie gelangen zurück in den Raum mit den Urnen, aus denen nun eine gräuliche Flüssigkeit austritt. Diese hat die winzigen Würmer in kürzester Zeit mutieren und stark wachsen lassen. Eines der Wesen greift Milburn an, überwältigt ihn und dringt in seinen Mund ein. Bei dem Versuch, ihm zu helfen, wird Fifield getötet, als das aus dem Wurm herausschießende Blut sein Helmvisier verätzt.

Am nächsten Morgen führt Janek einen Suchtrupp in das Tunnelsystem. David entdeckt eine Art Kommandoraum und findet eine Kältekammer mit einem lebenden, jedoch schlafenden Außerirdischen. Der Suchtrupp hat in der Zwischenzeit Milburns Leiche gefunden, Fifield ist verschwunden. Bei Holloway treten durch die von David verabreichte Flüssigkeit erste Symptome einer Krankheit auf. Der Suchtrupp kehrt eilig zur „Prometheus“ zurück. Dort verweigert die mit einem Flammenwerfer bewaffnete Vickers dem bereits von starken körperlichen Veränderungen gezeichneten Holloway den Zutritt. Holloway begreift, dass es keine Hoffnung mehr für ihn gibt, und lässt sich von Vickers töten.

Shaw erfährt nach einem Körperscan von David, dass sie angeblich im vierten Monat schwanger sei. Tatsächlich wächst in ihr bereits in weniger als einem Tag, nachdem sie mit Holloway geschlafen hat, ein Fötus heran. David verweigert ihr die verlangte Abtreibung. Unter Schmerzen nimmt sie daher mit Hilfe eines Operationsroboters eigenständig einen Kaiserschnitt vor, entfernt die unbekannte, krakenähnliche Lebensform aus ihrem Körper und betäubt sie. Währenddessen taucht der mutierte Fifield an der Ladeluke der „Prometheus“ auf und tötet die meisten Besatzungsmitglieder. Erst Janek und sein Copilot können Fifield überwältigen und ihn verbrennen.

Shaw stößt auf David und Peter Weyland. Von der Mehrheit der Besatzung unbemerkt, hat dieser die Reise mit angetreten; er ist es, der dem Androiden David die Befehle erteilt. Meredith Vickers entpuppt sich als seine Tochter. Weyland ist dem Tode nah und hofft auf Rettung durch die Konstrukteure. Er ordnet eine weitere Exkursion zu dem Bauwerk an, die er selbst anführt.

Anhand einer Scan-Analyse des riesigen Bauwerks stellt die Besatzung fest, dass es in seinem Inneren ein Raumschiff birgt, dessen Form der eines Hufeisens ähnelt. Im Kommandoraum angekommen glaubt Shaw, dass die Konstrukteure gerade im Begriff waren zu starten, um alles Leben auf der Erde wieder zu zerstören, aber ihr Start durch eine Katastrophe vereitelt wurde. Auf Weylands Befehl hin erweckt David den letzten Konstrukteur aus dem Kälteschlaf und spricht zu ihm. Dieser aber verletzt David und tötet Weyland und weitere Besatzungsmitglieder; nur Shaw gelingt die Flucht. Der Konstrukteur leitet den Start des Raumschiffs ein, um seinen ursprünglichen Auftrag zu Ende zu bringen und die Menschheit zu vernichten.

Shaw beschwört über Funk die restliche Besatzung an Bord des Raumschiffes, mit allen Mitteln zu verhindern, dass der Konstrukteur zur Erde starten kann. Janek und die anderen starten die „Prometheus“ und können – sich selbst opfernd – das bereits abgehobene Raumschiff des Konstrukteurs rammen. Vickers setzt sich zuvor mit einer Rettungskapsel ab und gelangt auf die Mondoberfläche zurück. Auf sie und Shaw fällt das abstürzende Raumschiff des Konstrukteurs. Vickers wird erdrückt, aber Shaw überlebt an einer Felserhebung. Sie erreicht das zuvor vom Hauptschiff abgespaltene Rettungsschiff gerade noch rechtzeitig, bevor ihr Sauerstoffvorrat aufgebraucht ist. Durch das Glas der Tür des Operationsraums des Rettungsschiffs sieht Shaw, dass ihr krakenähnlicher „Fötus“ nicht nur überlebt hat, sondern zu beträchtlicher Größe herangewachsen ist. Sie erhält von David, der nur noch aus seinem funktionsfähigen Kopf besteht, die Warnung, dass der Konstrukteur ebenfalls den Absturz überlebt hat und sie sucht. Fast im gleichen Moment ist dieser schon in das Rettungsschiff eingedrungen und stürzt sich auf Shaw, die den Türöffner betätigt. Der Krake ist zu groß, um sich durch die Tür zu bewegen, aber mit seinen durch die Tür gestreckten Armen überwältigt er den Konstrukteur, drückt ihn auf den Boden und führt seinen Fortpflanzungsarm in dessen Mund ein.

David berichtet Shaw, dass es noch weitere Raumschiffe der Konstrukteure unter den anderen Kuppeln gebe und er die Fähigkeit habe, sie zu steuern. Die Rückkehr zur Erde wäre also möglich. Shaw birgt Davids Einzelteile aus dem Kommandoraum des abgestürzten Raumschiffs unter der Bedingung, nicht zurück zur Erde, sondern zum Heimatplaneten der Konstrukteure zu reisen. Sie möchte wissen, warum die Konstrukteure die Menschen erst erschufen und sie dann vernichten wollten. Sie setzt einen letzten Funkspruch ab und warnt davor, den Mond LV-223 aufzusuchen.

In der vorletzten Einstellung sieht man, wie ein hufeisenförmiges Raumschiff der Konstrukteure den Mond vor der Szenerie seines Ringplaneten verlässt. Es ist zwar nicht zu sehen, wer sich darin befindet, jedoch ist davon auszugehen, dass es Shaw und David sind.

Nachdem die beiden den Mond verlassen haben, platzt der Körper des Konstrukteurs auf. Ein Wesen mit einem menschenähnlichen Körperbau und dem Kopf einer Unterwasserkreatur mit komplexem Kiefer entsteigt ihm – ein „Alien“ aus der Mutation der Erbanlagen des krakenähnlichen Wesens und denen des Konstrukteurs.

https://de.wikipedia.org/wiki/Prometheus_%E2%80%93_Dunkle_Zeichen

Gruß an die Filmemacher

TA KI

Der Samstagsfilm


In einer verregneten amerikanischen Großstadt bereitet sich Detective Lt. William Somerset nach vielen Dienstjahren auf die Pensionierung vor. In der letzten Woche wird ihm sein Nachfolger Detective David Mills als Partner zugewiesen. Mills ist mit seiner Frau Tracy in die Stadt gezogen, hat aber schon bei der Mordkommission gearbeitet. Er erscheint in den ersten Szenen als ehrgeizig und arrogant gegenüber Somerset.

Mills und Somerset ermitteln an einem Tatort, an dem ein krankhaft fettleibiger Mann in seinem Haus anscheinend zu Tode gefüttert wurde. Handgelenke und Füße sind mit Draht zusammengebunden, und unter dem Tisch befindet sich ein Eimer mit Erbrochenem. Die Obduktion ergibt, dass der Mann essen musste, bis er im übertragenen Sinn „platzte“, also an inneren Blutungen starb.

Sein Vorgesetzter setzt Mills (wegen der Spannung zwischen ihm und Somerset) auf einen anderen Fall an: den grausamen Mord an einem prominenten Anwalt, der in seinem Büro gefoltert und dazu gezwungen wurde, Teile seines Körpers abzuschneiden, und an den Folgen dieser Selbstverstümmelung starb. Auf dem Teppich steht, mit Blut geschrieben, das Wort „Habgier“ (in der deutschen Synchronisation: Habsucht).

Daraufhin untersucht Somerset den ersten Tatort nochmals und findet das Wort „Maßlosigkeit“ mit Fett geschrieben an der Wand hinter dem Kühlschrank. Seine Theorie ist, dass die beiden Morde zusammenhängen, von demselben Mann begangen wurden, und dass noch fünf weitere Morde folgen werden – jeder nach dem Muster einer der sieben Todsünden.

Somerset und Mills arbeiten zusammen, manchmal widerstrebend, aber mit der wachsenden Befürchtung, dass der Mörder hochintelligent und ihnen immer einen Schritt voraus ist. Sie finden bei dem „Habgier“-Mord Fingerabdrücke, die sie zu einem bekannten Sexualstraftäter und Drogenhändler führen. Aber als die Polizisten in seine Wohnung kommen, finden sie einen Mann vor, der an sein Bett gefesselt wurde und nach genau einem Jahr Gefangenschaft und Bewegungsunfähigkeit im Sterben liegt. Ein Arzt kommentiert seinen Zustand mit den Worten, er habe noch nie einen Menschen derart leiden sehen. Eine Hand ist abgetrennt und benutzt worden, um die Fingerabdrücke anzubringen. Das Wort „Faulheit“ steht an der Wand (in der deutschen Synchronisation: Trägheit).

Mills Frau Tracy trifft sich mit Somerset. Sie sagt ihm, dass sie schwanger sei und es David noch nicht gesagt habe, weil sie nicht sicher sei, ob sie ein Kind auf diese Welt bringen wolle. Somerset erzählt ihr, dass er vor langer Zeit vor derselben Entscheidung gestanden und die Frau dazu überredet habe, die Schwangerschaft abzubrechen. Er sei zwar überzeugt, dass die Entscheidung richtig gewesen sei, bedauere sie aber jeden Tag.

Frustriert entscheidet sich Somerset, einen FBI-Agenten zu bestechen, um Informationen aus einer Datenbank zu erhalten, in der Personen vermerkt sind, die Bücher (zu bestimmten, indizierten Themen) in öffentlichen Büchereien ausleihen. Er gibt dem Agenten eine Liste mit Büchern über die sieben Todsünden und bekommt eine Reihe von Namen, unter ihnen den eines Mannes, der sich John Doe nennt.

Als die zwei Detectives Does Apartment aufsuchen, treffen sie ihn auf dem Gang. Doe eröffnet das Feuer und flüchtet. Mills verfolgt ihn, kann ihn nicht aufhalten, wird niedergeschlagen und mit einer Pistole bedroht. In der Wohnung des Mannes finden sie eine Dunkelkammer und eine Art Schrein mit Zeugnissen seiner bisherigen Morde, dazwischen Hinweise auf zukünftige Opfer. Eines von ihnen ist eine Prostituierte. Sie finden die Quittung eines Leder-Fetisch-Geschäftes für einen Artikel, der für den Mord an der Prostituierten benutzt worden ist, und entdecken den Tatort. Auf der Tür der Wohnung steht „Wollust“. Die Prostituierte wurde zu Tode vergewaltigt. Mills und Somerset streiten sich über den Wert dessen, was sie tun. Somerset ist nicht wie Mills davon überzeugt, dass es irgendetwas in dieser Welt ändern werde, wenn er Polizist bliebe.

Am nächsten Tag wird ein fünfter Mord bekannt: Ein Fotomodell ist mit verstümmeltem Gesicht in ihrem Schlafzimmer tot aufgefunden worden. Der Täter hatte sie vor die Wahl gestellt, entstellt weiterzuleben oder sich mit Tabletten das Leben zu nehmen. Auf dem Kopfbrett des Bettes ist mit Blut das Wort „Hochmut“ geschrieben. Als Mills und Somerset in ihre Dienststelle zurückkehren, treffen sie auf John Doe, der sich blutverschmiert stellt.

Er bietet an, sich schuldig zu bekennen, wenn er Mills und Somerset an den Ort begleiten darf, wo er die beiden letzten Opfer versteckt hält. Auf dem Weg dorthin erklärt er ihnen die Motivation seines Verhaltens: Er wolle bewirken, dass die Gesellschaft sich ihres sündhaften Verhaltens bewusst werde. Der einzige Weg, das zu erreichen, sei etwas zu tun, das nicht ignoriert werden könne.

Ihr Ziel ist eine verlassene Straße weit außerhalb der Stadtgrenze. Nachdem sie aus dem Wagen gestiegen sind, nähert sich ein Lieferwagen. Der Wagen hält, der Fahrer übergibt Somerset ein Paket für Mills. In dem Paket befindet sich der abgetrennte Kopf von Mills’ Ehefrau Tracy. John Doe wünschte sich das normale Leben von Mills und Tracy, beneidete sie darum, weil er es nicht haben konnte, und sah sich selbst darum als Verkörperung des Neides.

Entsetzt, verzweifelt und rasend vor Wut erschießt Mills John Doe und wird so zur Verkörperung der letzten verbleibenden Todsünde, des Zornes. Mills wird festgenommen. Der Film schließt mit einem inneren Monolog von Somerset: „Ernest Hemingway hat mal geschrieben: ‚Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft.‘ Dem zweiten Teil stimme ich zu.“

Gruß

Der Samstagsfilm


Die Zeitmaschine

Am Silvesterabend des Jahres 1899 eröffnet der Wissenschaftler George seinen Freunden, die bei ihm zu Gast sind, dass er eine Zeitmaschine erfunden habe. Als diese ungläubig reagieren, lässt er vor ihren Augen ein verkleinertes Modell seiner Maschine in die Zukunft reisen, was seine Gäste jedoch als Trick abtun. Einer der Anwesenden, Filby, warnt George davor, zu viel zu wagen.

Nachdem seine Besucher ihn verlassen haben, geht George in das Laboratorium seines Hauses und begibt sich in seiner Zeitmaschine auf eine Zeitreise in die Zukunft. Bei seinen Zwischenstopps in den Jahren 1917 und 1940 erlebt er die Weltkriege, 1966 gar einen Atomkrieg, und lernt Filbys Sohn kennen, der George mitteilt, dass Filby 1916 im Krieg gefallen sei. Er reist weiter und beschleunigt, Gebäude und ganze Städte zergehen ein ums andere Mal zu Staub. Als er eine einladende Umwelt erkennt, bremst er und hält schließlich am 12. Oktober 802.701, wo er beim Aussteigen aus seiner Maschine eine paradiesisch anmutende Landschaft vorfindet. Eine Gruppe Menschen sitzt am Flussufer und isst Früchte. Als ein Mädchen im Fluss zu ertrinken droht und niemand eingreift, rettet George das Mädchen. Es stellt sich daraufhin als Weena vor. Anschließend versucht George, mit den apathisch reagierenden Bewohnern des Gartens, den Eloi, ins Gespräch zu kommen. Einer der jungen Leute führt George schließlich in eine Bibliothek, wo George allerdings zu seiner Bestürzung feststellen muss, dass die Bücher zu Staub zerfallen sind und sämtliches Wissen der Menschheit verloren gegangen ist.

George will schließlich zu seiner Maschine zurückkehren, muss aber feststellen, dass sie verschwunden ist. Die Spuren, die ihre Kufen im Boden hinterlassen haben, führen in ein tempelartiges Gebäude, gekrönt von einer Art Sphinx. George versucht in das Gebäude einzudringen, scheitert jedoch an den schweren, verschlossenen Toren. Weena erzählt ihm, dass die Morlocks die Maschine in das Gebäude gebracht haben. Sie führt ihm sprechende Ringe, eine Art futuristischer Tonträger, vor, von denen George erfährt, dass die Erde nach einem über 300 Jahre währenden Krieg bakteriell verseucht war und die menschliche Zivilisation sich in zwei Gruppen, die Eloi im Sonnenlicht und die Morlocks unter der Oberfläche, gespalten hat.

Plötzlich ertönt eine Alarmsirene, woraufhin Weena mit den anderen Eloi wie hypnotisiert in das Gebäude läuft. George schafft es, durch einen Luftschacht in die unterirdische Anlage einzudringen. Er findet dort riesige Maschinen sowie Skelette der von den Morlocks verspeisten Eloi vor. Als er Weena mitnehmen will und von der Peitsche eines Morlock getroffen wird, bedroht er die kannibalischen Morlocks mit einer Fackel. Es entwickelt sich ein Handgemenge zwischen George und einigen Morlocks, in das nach einigem Zögern schließlich auch die Eloi eingreifen. Nachdem mehrere Morlocks getötet worden sind, fliehen George und die Eloi durch einen Abluftschacht. Bei der Flucht entzündet George mit seiner Fackel eine Flüssigkeit an der Wand, woraufhin sich ein Feuer in der gesamten unterirdischen Anlage entwickelt. An der Erdoberfläche angekommen, werfen die Eloi trockenes Holz in die Luftschächte, um das Feuer weiter anzufachen und die Morlocks zu töten. Daraufhin explodiert die unterirdische Anlage.

Am nächsten Tag findet George seine Maschine in den brennenden Überresten der Morlock-Anlage wieder. Er kann die Maschine gerade noch in Gang setzen, als ihn überlebende Morlocks angreifen. Als er in seine Zeit zurückgekehrt ist und seinen Freunden von seinen Erlebnissen berichtet, begegnet er Unglauben. George zeigt dem Botaniker Filby eine Blume, die er von Weena als Geschenk erhalten hat. Die Blumengattung ist Filby jedoch unbekannt. Als die Gäste gegangen sind, Filby aber wieder zu George zurückkehrt, muss er feststellen, dass George erneut in die Zukunft gereist ist. Dazu hat er die Zeitmaschine an ihren ursprünglichen Standort zurückgeschoben und drei Bücher aus der Bibliothek mitgenommen, um in der Zukunft zusammen mit Weena eine neue Welt für die Eloi zu erschaffen. Filby und die Haushälterin können nicht mehr feststellen, um welche Bücher es sich handelt.

Gruß an die Quantenphysik

TA KI

Der Samstagsfilm


Die Frauen von Stepford (1975)

Die Fotografin Joanna Eberhart und ihr Ehemann Walter, ein Rechtsanwalt, haben zwei Kinder. Die Familie zieht von New York ins ländliche Stepford in Connecticut. Während Walter bei den Männern der Ortschaft rasch Anschluss findet und auch bald in den städtischen Herrenclub aufgenommen wird, fühlt sich die emanzipierte Joanna in ihrer neuen Umgebung zunehmend einsam und isoliert. Besonders befremdet sie das betont biedere und devote Auftreten aller übrigen Ehefrauen des Ortes. Kurze Zeit später lernt sie jedoch die resolute Bobby Markowe kennen, in der sie nicht nur eine Leidensgenossin, sondern auch eine Freundin findet. Verschiedene Versuche der beiden Frauen, die weibliche Bevölkerung Stepfords für die Vorzüge eigenständigen Denkens zu begeistern, scheinen jedoch von vornherein zum Scheitern verurteilt. So geht etwa ein von beiden initiierter Gesprächskreis zum Thema „spezielle Frauenprobleme“ schnell in die Diskussion über, welches wohl das bessere und wirksamere Spülmittel sei. Joanna und Bobby sind ratlos … erst recht, als Charmaine, die einzige Stepford-Ehefrau, die der autonomen Denkweise durchaus nahestand, einige Tage später den Tennisplatz auf ihrem Grundstück aufbrechen lässt, um als Geschenk für ihren Ehemann einen Swimmingpool bauen zu lassen.

In ihrer Ratlosigkeit suchen Joanna und Bobby in New York einen einstmals mit Joanna liierten Chemiker auf, der eine Probe des Stepforder Wassers auf die Zugabe von Sedativa analysieren soll. Die Untersuchung führt jedoch zu keinem nennenswerten Ergebnis.

Zurück in Stepford ändert sich auch das Verhalten von Bobby: Die energische, kämpferische und trinkfeste Freundin, die bislang ihre Aufgaben als Hausfrau und Mutter auf eher nachlässige Art erfüllte, macht sich nunmehr voller Eifer in der Küche zu schaffen.

Von ihrem Ehemann dazu aufgefordert, sucht die erschrockene Joanna Hilfe bei einer Psychiaterin außerhalb Stepfords, die sich Joannas Problem wohlwollend anhört. Da diese Joannas große Angst erkennt, rät sie ihr, zusammen mit den Kindern Walter zu verlassen, Stepford sofort den Rücken zu kehren und sie einige Tage später wegen eines weiteren Termins zu kontaktieren. Joanna ahnt bereits, dass sie zum genannten Zeitpunkt nicht mehr derselbe Mensch sein wird.

Bevor sie die geplante Flucht in die Tat umsetzen kann, wird Joanna unter einem Vorwand in das Tagungshaus des Herrenclubs gelockt. Dort erfährt sie die Auflösung des Geheimnisses um die Frauen von Stepford: Alle Frauen wurden von ihren Ehemännern durch Androiden ersetzt. Daraufhin wird Joanna von ihrer eigenen Kopie ermordet, die anschließend ihre Stelle einnimmt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Frauen_von_Stepford_%281975%29

Gruß an die, die wenig für unmöglich halten

TA KI