“Unheimliche Stille“


Bereits am 10. September 2017 wurde hier die “Schreiende Stille“ thematisiert. Trotz vieler, zwar im Gesamtzusammenhang interessanter Beiträge, scheint sich im großen Theaterstück nicht wirklich etwas Entscheidendes zu bewegen, wie auch US-Präsident Donald Trump am 5. Oktober 2017 bereits öffentlich äußerte, als er durchaus kryptisch von der »Ruhe vor dem Sturm« sprach.

Schaut man sich die täglichen Meldungen in den LeiDmedien an, so wird diese Wahrnehmung ein um den anderen Tag bestätigt. Beispielhaft möge hier eine kurze Zusammenfassung aktueller Schlagzeilen dienen, wie sie “Die Welt“ in die selbige bringt.

So dreht sich aktuell im ersten Themenbereich alles um “Jamaika“, die ach so bedeutende Meinung eines Herrn Lindner zur “Zuwanderungspolitik“ und darum, dass die CDU sich nun als “Original der AfD“ selbst neu erfinden möchte.

Der zweite Themenkomplex bei der “Welt“ lautet: “Türkei“. Kein Scherz, es gibt nichts Wichtigeres zu berichten, als dass der “Amnesty“-Mitarbeiter Peter Irgendwas nun aus der türkischen Haft entlassen wurde und der Deutschenhasser Yücel weiter in Haft bleibt.

Als Nächstes kommen einige zusammengewürfelte Meldungen über die “Tiergarten-Camps“ in Berlin, Warnungen der Unicef vor “großen Fluchtbewegungen“ der 2,5 Milliarden Afrikaner, eine kleine Portion DFB-Pokal, Totenrituale für Muslime auf deutschen Friedhöfen, den zügellosen Neandertaler und einen Seehund, der eine Landebahn in Alaska blockiert.

Alles weitere möge sich der geneigte Leser bei Bedarf dort selbst anschauen und auch wenn die obigen Meldungen nur eine Momentaufnahme sind, so sind dies doch die täglichen (!) Nicht-Meldungen, wie wir sie seit Wochen und Monaten genießen dürfen.

Nun hat am gestrigen 25. Oktober 2017 das “Deutsche Mädchen“ ihrem Unmut zu dieser Art der Nicht-Nachrichten-Verbreitung Luft gemacht und bringt die andauernde Medienlage bestens auf den Punkt. Hier einige Auszüge:

Liebe Leser, liebe Mitverarschte,

ist Ihnen in der letzten Zeit irgendetwas besonderes aufgefallen? Nein? Mir auch nicht!

Und das ist es, was mir am Meisten auffällt! Ich weiß nicht, inwieweit Sie es noch fertig bringen die Systemnachrichten zu hören (oder hören zu „wollen“), doch wenn Sie es tun, dann werden Sie feststellen, dass es verdammt ruhig geworden ist. …

Haben Sie zum Beispiel in letzter Zeit etwas Weltbewegendes über die Flüchtlingskrise gehört? Sind die Grenzen noch offen? Wie viele Menschen reisen von woher pro Tag/Woche ein? Wie viele werden abgeschoben? Und was geschieht mit denen, die kein „Asylrecht“ haben? …

Und wie steht es um den Krieg in Syrien? Herrscht da jetzt noch Krieg oder nicht? Wenn ja, wo genau und wer gegen wen? Beteiligt sich Deutschland noch? Und wie verhalten sich Russland und Amerika?

Überhaupt, hat selbst die Putin- und Trumphetze stark nachgelassen. Oder haben Sie in jüngster Zeit wieder einmal den amerikanischen Präsidenten mit dem blutenden Kopf der Freiheitsstatue im Spiegel abgebildet gesehen?

Oder [haben Sie] vielleicht über irgendwelche „Cyber-Hybrid-Angriffe“ seitens Putin gelesen, der die weltweit einzigartige Fähigkeit besitzt, sich in jedes Wahlsystem der Welt einhacken zu können? Haben Sie in letzter Zeit überhaupt einmal wieder ein solch niveauvolles Prachtstück gesehen, wie es die Qualitätsmedien in den obigen Beispielen eindrucksvoll vorführten?

Wie sieht es aus mit der „Flüchtlingskriminalität“? … Und wie ist die Stimmung in den Flüchtlingsunterkünften? Gab es nicht eine Zeit, wo diese Leute sich gegenseitig bekriegt haben und die Polizei zweimal pro Woche mit Hundertschaft anrücken musste? Gingen diese Leute nicht regelmäßig in den Hungerstreik weil es anstatt des i-phone 6 nur ein i-Phone 5 gab? Und wo sind die Menschen plötzlich hinverschwunden, die in den Heimen wohnten, die urplötzlich leer stehen? …

[in voller Länge hier lesen, sehr empfehlenswert]

Ja, es gäbe eine ganze Reihe an Themen, welche die Berichterstattung und ordentliche Recherchearbeit aufrichtiger Reporter wert wären. Doch es wird nichts Wesentliches berichtet und dieser Umstand ist derart offenkundig, dass er nur als Hängepartie interpretiert werden kann.

Einerseits ist dies ja etwas Gutes, zumindest auf den ersten Blick, denn was nicht berichtet wird, geschieht bekanntlich auch nicht und somit brauchen wir uns nicht damit auseinandersetzen. Allerdings entspricht dies nicht der Wirklichkeit und von Seiten der LeiDmedien wird mit ihren letztlich unwichtigen Meldungen ein Klima generiert, welches darauf abzielt, dass alle es sich in ihrem Kokon gemütlich machen und weiterschlafen.

So vermutet das “Deutsche Mädchen“ wohl kaum zu unrecht, dass “vielleicht ein paar Zahnräder im großen Perpetuum Mobile der Völkermörder derart defekt [sind], dass man die Tränendrüsen-Hetzkampanien nicht mehr glaubhaft unters Volk bringen kann“. Ein durchaus naheliegender Gedanke, denn Gründe zur Hetze gegen irgendwelche Widerständler des weltweiten Noch-Systems gibt es mehr als genug.

Möglicherweise ist der Grund für diese “Unheimliche Stille“ auch in der Gesamtgemengelage selbst zu finden. Seit Monaten befindet sich alles in Seitwärtsbewegungen. Ja, die Aktienmärkte steigen unaufhörlich und ein AZH jagt das nächste, doch wirklich Entscheidendes tut sich nicht. Weltpolitische “Brandherde“ werden uns in üblicher wiedergekäuter Halbwahrheit im Grunde nur zwei präsentiert: der “Irre Kim“ und die “atomgeilen Ajatollahs“. Ansonsten? Funkstille. »Wir schaffen das.«

Da stellt sich doch die Frage, welchen Hintergrund diese von den Lizenzmedien unters Volk gebrachte Meldungslage tatsächlich haben mag? Es ist keineswegs so, dass es nichts zu berichten gäbe, doch man beschränkt sich auf unwichtiges Zeugs und lullt die Menschen in einer trügerischen Sicherheit ein, welche mit wachem Verstand betrachtet praktisch jederzeit implodieren kann.

Eine mögliche Schlussfolgerung ist, dass dieses Noch-System endgültig am Ende ist. Weltweite Insolvenzverschleppung bei “Staaten“ und Konzernen, “Krisenherde“, welche in Wirklichkeit keine sind, Welt- und Landespolitik mit künstlich aufgebauschten “Skandalen“, welche in Wirklichkeit ebenfalls keine sind und dies alles zusammengefasst in Meldungen, welche … keine sind.

Sollte die Zeit dieses Noch-Systems tatsächlich endlich abgelaufen sein, was für einen noch gesunden Restverstand mehr als wünschenswert wäre, und dem diese illusionäre Scheinwelt immer noch mit Ach und Krach leicht über der Nulllinie haltenden Generator der Treibstoff ausgehen, dann wird der auf allen Ebenen bevorstehende Zusammenbruch nicht nur brutal und schockartig werden, sondern zugleich auch im unmittelbaren Anschluss die lange überfällige Wiederkehr der natürlichen Ordnung herbeiführen. Tick-Tack-…

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

***

Quelle: http://n8waechter.info/2017/10/unheimliche-stille/

…Und vielleicht kommt es noch gaaanz anders als wir alle denken…

TA KI

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Wenn der #Fakenews-Sender RTL in einem Bericht über #Fakenews jede Menge #Fakenews verbreitet


Was dabei herauskommt, wenn der zum Konzern der Merkel-Freundin Liz Mohn gehörende Sender RTL kurz vor den Bundestagswahlen nochmal ein perfides kleines Anti-AfD-Stück unter dem Deckmäntelchen des „investigativen Journalismus“ unters Volk bringen will, durfte der geneigte Zuschauer am Montagabend bei RTL Extra erleben.

Von Ines Laufer

Das Bashing von „Alternativen Medien“, der AfD etc. kommt dabei so plump daher, dass mich die überwiegenden Reaktionen auf der Facebook-Seite des Magazins nicht überraschen, in denen Nutzer z.B. schreiben: „So primitiven Obrigkeitsjournalismus habe ich nicht mal in der DDR erlebt.“ oder „Die Merkel Propagandamaschine läuft wiederoder „Ironie ist wenn RTL über Fake News berichtet“ oder „Eure Sendung ist ein kläglicher Versuch die Deutungshoheit über die Nachrichten zurück zu erlangen.“

Geradezu amüsant finde ich, dass sich RTL ausgerechnet meinen Artikel „Die „Flüchtlings“-Kriminalität zwischen Fakten und Medienlügen“ als Exempel für #Fakenews herausgepickt hat.

In dem Beitrag, den ich zuerst auf der Bloggerplattform fisch+fleisch veröffentlichte – und der innerhalb kürzester Zeit über 2.500 Mal auf Facebook geteilt wurde und später von der EpochTimes übernommen wurde und dort innerhalb eines Tages zum „meistgelesenen Artikel“ avancierte – stelle ich veritable Lügen und #FakeNews der Mainstream-Medien den Fakten der Kriminalstatistik gegenüber. Ich belege die enorme Diskrepanz im Kriminalitäts- und Gewaltverhalten zwischen Deutschen und „Flüchtlingen“ (=Asylbewerbern“), die den Menschen durch die gängigen Medien systematisch vorenthalten wird.

Um die eigene Unseriosität zu kaschieren, hat sich die RTL-Redakteurin sogar einen „Experten“ ins Studio geholt, der nun darüber fabulieren darf, dass meine Auswertung „falsch“ sei: Christian Walburg aus Münster, der mit so einfallsreichen Statements glänzt wie: „Es soll der Eindruck erweckt werden, als sei alles noch viel schlimmer“.

Foto: Screenshot
Foto: Screenshot

Ich gewinne eher den Eindruck, dass Walburg – der schon seit mehreren Jahren durch die Medien tingelt und dabei die extreme Ausländer- und „Flüchtlings“-Kriminalität verharmlost, relativiert und schönredet – nicht einen einzigen Blick in die Kriminalitätsstatistiken der vergangenen beiden Jahre geworfen hat und es vor allem unterlassen hat, die Kriminalität der Ausländer und Asylbewerber ins entsprechende Verhältnis zur Kriminalität der Deutschen zu setzen.

Doch genau das ist die Voraussetzung, um überhaupt einen Vergleich formulieren zu können. Stattdessen behauptet Walburg entgegen der Fakten, es gäbe „keine belastbaren Daten zur Flüchtlingskriminalität“ und die Gesamtzahl der „Flüchtlinge“ habe stärker zugenommen als die Zahl der Tatverdächtigen (zum Vergleich: Zwischen 2015 und 2016 erhöhte sich die Zahl der Asylbewerber um gerade einmal 25%, während die Zahl der tatverdächtigen Asylbewerber bei der Gewaltkriminalität, Mord, sexualisierter Gewalt uva. Delikten jeweils um rund 100% gegenüber dem Vorjahr stieg:

RTL-#Fakenews konkret:

 

  1. „Der Anstieg der deutschen Opfer beim Delikt „Mord“ hat nichts mit Migranten zu tun.

 

Meine korrekte Aussage, die Zahl der deutschen Mordopfer sei im Jahr 2016 um rund 20% gegenüber dem Vorjahr gestiegen – und dieser Anstieg sei ausschließlich auf Migranten zurückzuführen, sei „falsch“ behauptet Walburg munter ins Blaue.

Als „Beweis“ führt RTL eine Grafik an, in der z.B. 2016 die 149 Opfer des Germanwings-Absturzes „dazugezählt“ werden.

Als Quelle für diese #Fakenews zitiert RTL den IMK-Bericht des BMI und präsentiert eine selbst gebastelte Grafik:

Foto: Screenshot
Foto: Screenshot

Doch geht es in dieser Grafik gar nicht um das Delikt „Mord“ – auf das ich mich beziehe – sondern generell um „Tötungsdelikte“, also auch Totschlag und Tötung auf Verlangen. So dürften die Opfer des Eurowings-Absturzes dem Delikt Totschlag zugeordnet worden sein, denn die Ermittlungen gingen in diese Richtung. Auch waren es nicht 149 deutsche Opfer sondern 75. Über die Nationalität der Opfer des Krankenpflegers (Niels H.) ist überhaupt nichts bekannt, weshalb diese Opfer per se nicht einfach der Kategorie „deutsche Opfer“ zugerechnet werden können.

Die von mir genannte Entwicklung der Opferzahlen kann jede/r problemlos nachprüfen.

Grundlage dafür ist jeweils die Tabelle 911, Opfer nach Staatsangehörigkeit (2016). Für das Jahr 2015 kann die Tabelle hier heruntergeladen werden: Gab es 596 deutsche Mordopfer (und Opfer versuchten Mordes) im Jahr 2015, waren es 2016 schon 708 – ein Plus von knapp 20%. Gleichzeitig sank die Zahl der deutschen Tatverdächtigen um 6%, während die Zahl der tatverdächtigen „Flüchtlinge“ um 100% gegenüber 2015 stieg. Die Aufklärungsquote bei diesem Delikt liegt stabil bei knapp 95%.

Wenn nun die Zahl der deutschen Tatverdächtigen um 6% sank, die Zahl der deutschen Opfer jedoch um 20% stieg, dann reicht ein Mindestmaß an Logik und Mathematik, um festzustellen, dass in dieser Konstellation der Anstieg der Opfer migrantischen Tätern (einschließlich „Flüchtlingen“) zuzurechnen ist.

Es ist vor diesem Hintergrund noch einmal sinnvoll, den konkreten Kriminalitätsvergleich zwischen Deutschen und Asylbewerbern (=“Flüchtlingen“) beim Delikt „Mord“ zu führen:

2. „Die Autorin setzt auf dramatisch klingende Zahlen, die höher wirken, als sie in der Realität tatsächlich sind. Zum Beispiel erweckt die Autorin den Eindruck, es gäbe beim Delikt „Gruppenvergewaltigung“ 4270 tatverdächtige Asylbewerber“, tatsächlich waren es 156:

Nun ist es nicht mein Problem, wenn eine RTL-Redakteurin nicht in der Lage ist, meine Einlassungen a.) sinnerfassend zu lesen und b.) ihren Inhalt zu verstehen, denn was ich schrieb, war folgendes: Beim Delikt „Gruppenvergewaltigung“ betrug der Faktor (Anm.: mit dem Asylbewerber krimineller waren als Deutsche) beispielsweise 42,7. Asylbewerber waren somit über 4000% krimineller bei diesem Delikt als Deutsche. Auf 100 deutsche tatverdächtige Gruppenvergewaltiger (i.d.R. mit Migrationshintergrund) kommen 4270 tatverdächtige Asylbewerber (bezogen auf zwei gleich große Gruppen).

Zur visuellen Verdeutlichung ein Schaubild:

Dieses extreme Gewaltverhalten der „Flüchtlinge“- die bei einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von maximal 2% fast 30% aller Gruppenvergewaltigungen zu verantworten hatten – kann in der Tat als dramatisch bewertet werden. Die Gefahr, die gerade für Mädchen und Frauen von dieser hochkriminellen Menschengruppe ausgeht, spiegelt sich realitätsentsprechend in einem massiv gesunkenen Sicherheitsgefühl.

3. „Gerne hätten wir…mit der Autorin des Artikels darüber gesprochen, doch unsere Fragen blieben unbeantwortet“

Diese Behauptung ist eine glatte Lüge, denn ein „Gespräch“ suchte RTL zu keinem Zeitpunkt.

Stattdessen sandte eine Mitarbeiterin der RTL-Tochterfirma „Infonetwork“ eine ebenso rotzfreche wie dümmliche Aufforderung zur Stellungnahme an meine Bloggerplattform fisch+fleisch. In diesem Schreiben wurde bereits a.) das tendenziöse Anliegen deutlich und b.) dass die Redakteurin den Inhalt meines Artikel z.T. eben gar nicht verstanden hatte. Gleichzeitig wurde mir im letzten Absatz des Schreibens verboten, es zu veröffentlichen oder auch nur zu zitieren, weshalb ich wie folgt antwortete:

„(…) Sie unterstellen mir „falsche Tatsachenbehauptungen“ auf der offensichtlichen Grundlage mangelhaften Lesens-und-Verstehens meiner Einlassungen?

 Vor allem alles „unter dem Mantel des Schweigens“, wie Ihr letzter Absatz belegt?

 Ich mache Ihnen einen Vorschlag: Sie senden mir Ihre Anfrage noch einmal, streichen den letzten Absatz und erlauben mir schriftlich die Verarbeitung Ihrer Anfrage (in Zitaten) für einen Blogbeitrag.

 Dann gebe ich Ihnen gerne ganz öffentlich die gewünschten Antworten.

 Ansonsten überlasse ich es Ihnen gerne, sich nach Strich und Faden zu blamieren, sollten Sie mit derartigen Falschbehauptungen über den Bildschirm flimmern.

 Freundliche Grüße

Ines Laufer“

Für Letzteres hat sich der Sender tatsächlich entschieden und damit ausgerechnet in einem Beitrag über #Fakenews mit echten #Fakenews gestrotzt. Irgendwie genau mein Humor…

Bildnachweise: Screenshots RTL Extra, 28.08.2017 22:30 Uhr (4), Schaubilder zur Kriminalstatistik 2016: Eigene Anfertigungen der Autorin anhand der PKS 2016 (Quelle BKA, Tabelle 61, Nichtdeutsche Tatverdächtige nach Anlass des Aufenthaltes) und der relevanten Informationen zur Bevölkerung

 

 

 

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2017/08/30/wenn-der-fakenews-sender-rtl-in-einem-bericht-ueber-fakenews-jede-menge-fakenews-verbreitet/

Gruß an die Denkenden

TA KI

Michael Klonovsky: Flüchtlinge sind nicht krimineller als Deutsche, sie begehen nur mehr Straftaten!


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Das Ergebnis meines Aufrufs zur statistischen „Tiefenbohrung“ vom 8. Dezember 2016

Von Michael Klonovsky

Ich habe am 8. Dezember die Leser meiner Acta diurna aufgefordert, mir ihre Sicht der Dinge – und sofern vorhanden: ihre Expertise – in Sachen Flüchtlingskriminalität mitzuteilen.

Die Conclusio aus nahezu sämtlichen Zuschriften lautet: Wir verfügen keineswegs über belastbare Zahlen. Statistik ist ein schwankendes Terrain. Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) bildet nur die Tatverdächtigen und das sogenannte „Hellfeld“ ab. Sie trennt zwar zwischen deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen und sogar zwischen Ausländern, die schon länger in Deutschland leben, und „Flüchtlingen“ („Zuwanderern“), aber nicht zwischen ethnischen Deutschen und Passdeutschen. Da kein Mensch und vor allem kein Innenminister weiß, wieviele „Flüchtlinge“ vulgo illegale Einwanderer sich überhaupt hier aufhalten, und wieviele davon für welche unaufgeklärten Taten verantwortlich sind, ist die Statistik enorm verzerrt. Fälle, die noch bearbeitet werden, fehlen dort ebenso wie jene, bei denen kein Täter ermittelt wurde oder kein Tatverdächtiger vom Opfer benannt werden konnte. Im vergangenen Jahr erschienen diverse Medienberichte, dass die Polizei auf Anweisung „von oben“ die Statistik bereinigte (hier etwa oder hier oder hier oder hier). Gerade bei der Flüchtlingskriminalität werden oft mehrere Fälle zu einem zusammengefasst. „Wieviel Prozent der Schlägereien oder Übergriffe in Flüchtlingsunterkünften werden überhaupt zur Anzeige gebracht und wie sieht das im Vergleich mit den Quoten unter einheimischen, sagen wir, Dorffestschlägereien oder -übergriffen aus?“, fragt Leser ***, hier stellvertretend zitiert. „Was man an der Bilanz von Köln – 1.200 Anzeigen, wenige ermittelte Tatverdächtige, nur eine Handvoll Verurteilungen – erahnen kann, ist, dass die offizielle Statistik häufig nur einen Bruchteil dessen abbildet, was die Leute erleben und was in deren subjektiven Sicherheitsgefühl niederschlägt.“ Sogenannte „minderschwere“ Straftaten wie Diebstähle werden in manchen Großstädten gar nicht mehr registriert, Straftaten ohne „Opfer“, etwa jeder einzelne Drogenverkauf im Berliner Görlitzer Park, finden keinen Eingang in die Statistik, speziell dort, wo eingewanderte Clans und Banden herrschen, hüten sich Opfer vor einer Anzeige etc. pp.

Aufschlussreicher ist ein Blick in die Gefängnisse. Dazu gleich.

Beginnen wir mit einigen Fakten. Ohne Straftaten gegen das Ausländerrecht – die immer herausgerechnet werden, als sei ein illegaler Grenzübertritt eine Bagatelle – registierte die PKS für 2015 114.238 Taten durch Flüchtlinge (in der PKS-Terminologie „Zuwanderer“ geheißen).
„Laut Bundesinnenministerium kamen im gleichen Zeitraum 890 000 Asylanten ins Land, woraus sich eine Kriminalitätsbelastung (ohne Berücksichtigung von Verstößen gegen Asyl- u. Freizügigkeitsgesetze) von 13% ergibt. Bei denen, ‚die schon länger hier leben‘ (72 Mio. Autochthone u. Eingebürgerte), belief sich die Kriminalitätsbelastung auf 2% (1.456.078 TV)“, notiert Leser ***. „Betrachtet man einzelne Deliktbereiche, wird das Mißverhälnis teilweise noch bizarrer. Obwohl der Anteil der Zuwandererkohorte an der Gesamtbevölkerung kaum mehr als 1 Prozent betrug, stellten sie bei den Straftaten
•   gegen das Leben 8,2%
•   schwere Körperverletzung 8,2%
•   gegen die sexuelle Selbstbestimmung 4,8%
•   Rohheitsdelikte 5,3%
•   Raubdelikte 11,1%
•   Wohnungseinbruch 10,2%
•   Ladendiebstahl 14,2%
•   Taschendiebstahl 33,5%
aller Tatverdächtigen (Quelle: PKS 2015, Seite 70).

Die 1-Million-Dollar-Frage: Erklärt sich die exorbitant höhere Kriminalitätsbelastung der Zugewanderten a u s s c h l i e ß l i c h aus den unterschiedlichen sozio-demographischen Strukturen beider Kohorten? Meines Wissens gibt es dafür keine wissenschaftlich belastbaren Nachweise dergestalt, daß zu belegen wäre, mit welchem jeweiligen Faktor der höhere Männeranteil, die niedrigere Altersstruktur oder das sozial benachteiligte Milieu der Asylanten berücksichtigt werden muß, um ihre kriminelle Geneigtheit mit der des Gastvolkes kompatibel zu machen.
Spätestens hier wird´s daher ideologisch, indem man (siehe Palmer) aus zweifellos vorhandenen, aber ungewichteten sozio-demographischen Divergenzen die kurzschlüssige Behauptung ableitet: Und damit ist bewiesen, daß ‚Flüchtlinge‘ keineswegs krimineller sind als Deutsche.“

„Die Gewaltkriminalität insgesamt ist zurückgegangen, obwohl so viele Flüchtlinge gekommen sind“, erklärte etwa Professor Jörg Kinzig, Direktor des Tübinger Instituts für Kriminologie. „Bei Mord und Totschlag gab es ein Minus von 2,9 Prozent. Bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung ein Minus von 4,4 Prozent.“ Eine entwaffnend manipulative Aussage. Tatsächlich ist im Jahr 2015 lediglich die Zahl deutscher Tatverdächtiger um 4,9 Prozent gesunken, die Zahl nichtdeutscher Tatverdächtiger aber (abzüglich ausländerrechtlicher Verstöße) um 12,8 Prozent gestiegen. Der Tatverdächtigenanteil von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 24,3 Prozent auf 27,6 Prozent erhöht.

Leser *** notiert dazu: „Im Jahre 2011 waren es 20,8 %. Eine Steigerung um immerhin 31,7 % in vier Jahren. Der Anteil der Ausländer im Rechtssinne an der Gesamtbevölkerung in Deutschland beträgt im Jahre 2015 gerade 9,72 %. D.h., der Anteil der nicht-deutschen Tatverdächtigen an der Gesamtzahl der Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße ist fast dreimal so hoch, wie ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung.

Greift man einzelne Deliktsgruppen heraus, so ergibt sich ebenfalls ein überraschendes Bild. Bei den Straftaten gegen das Leben tauchen deutsche Tatverdächtige zu 70,75 % auf, nicht-deutsche zu 29,25 %. Beim Delikt des Totschlages sind die Zahlen 60,32 % deutsche Tatverdächtige und 39,68 % nicht-deutsche Tatverdächtige. Bei Raub und räuberischer Erpressung zählt man 61,56 % deutsche Tatverdächtige und 38,44 % nichtdeutsche Tatverdächtige. Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (das geht vom sogenannten „Grabschen“ und der sexuellen Anmache bis zur Gruppenvergewaltigung) zählt die Statistik 79,5 % deutsche Tatverdächtige und 20,5 % nichtdeutsche Tatverdächtige. Bei speziellen Delikten sieht es noch finsterer aus. Der Anteil der deutschen Tatverdächtigen bei (einfacher) Vergewaltigung liegt bei 66,89 %, der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei 33,11 %. Geschah die Vergewaltigung überfallartig, so sind von den Tatverdächtigen 65,75 % Deutsche, 34,25 % Nichtdeutsche. Die Vergewaltigung durch Gruppen wird zu 53,89 % deutschen Tatverdächtigen, und zu 46,11 % nichtdeutschen Tatverdächtigen zugeschrieben. Im Verhältnis zum Anteil der Nichtdeutschen an der Gesamtbevölkerung von lediglich 9,72 % haben wir hier bei den schweren Straftaten durchweg das drei bis fast fünffache bei den Tatverdächtigen.“

Leser *** rechnet zur PKS vor:

„Die absoluten Zahlen:
1. Flüchtlinge (etwa 1 Mio für den Stastistikzeitraum):

– Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: 3036 Fälle
– Straftaten gegen das Leben: 414 Fälle

2. Nicht-Flüchtlinge (etwa 80 Mio):

– Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung : 46081 Fälle
– Straftaten gegen das Leben: 2991Fälle

Und nun mal gerechnet auf 1 Mio:

1. Flüchtlinge:
– Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: 3036 Fälle
– Straftaten gegen das Leben: 414 Fälle

2. Nicht-Flüchtlinge:
– Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung : 576 Fälle
– Straftaten gegen das Leben: 37 Fälle

Und nun nochmal als Verhältnis und in %:
– Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: Faktor 5, 400%
– Straftaten gegen das Leben: Faktor 11, 1000%

Fazit:Die Flüchtlinge sind bei schweren Straftaten wie Straftaten gegen das Leben um mehr als 1000% krimineller als die Deutsche. Dabei ist noch gar nicht berücksichtigt, das bei den 80 Mio auch viele Nicht-Deutsche drin sind sowie eingedeutschte.

Quellen:
BKA-Statistik:https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2015/Zeitreihen/zeitreihenFaelle.html?nn=51356

und BKA-Bericht aus dem die Mainstreammedien ein „Zuwanderer sind nicht krimineller als Deutsche“ gemacht haben:
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2016/06/bka-lagebild-kriminalitaet-zuwandeung.html

Wenn man aber selber rechnet, kommt man zu einer um mehr als 1000% höheren Kriminalität der Flüchtlinge im Vergleich zur normalen Bevölkerung.“

Am Rande: Man muss immer wieder daran erinnern, dass uns Leute, die hier Straftat auf Straftat begehen, als Schutzsuchende aus Bürgerkriegsgebieten verkauft werden. Von solchen Menschen darf man keineswegs nur erwarten, dass sie sich so gesetzestreu verhalten wie der durchschnittliche Deutsche, sondern dass sie sich hundertprozentig gesetzestreu verhalten.

Weiter: Wirklich sinnvoll wird eine Analyse also erst, wenn man berechnet, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Asylbewerber und ein Biodeutscher ein bestimmtes Delikt begeht. Es gingen dazu viele Links bei mir ein. Mein Favorit ist diese Auswertung, worin es u.a heißt: „Asylbewerber sind im Bereich ‚Überfall mit Vergewaltigung durch Einzeltäter‘ fast 14-mal krimineller als Deutsche. Oder: Unter 1 Mio. Asylbewerber befinden sich 14-mal mehr Täter, die Frauen überfallen und vergewaltigen als unter 1 Mio. Deutschen. Oder anders: In zwei gleich großen Gruppen kommen auf 100 deutsche Tatverdächtige genau 1.370 tatverdächtige Asylbewerber!“

Anhand der Zahlen der PKS lässt sich sehr gut die Wahrscheinlichkeit berechnen, mit welcher ein Syrer, Afghane, Algerier etc. in Deutschland tatverdächtig wird. Sie ist um ein Vielfaches höher als bei Deutschen.

Die Zahl der Vergewaltigungen durch Asylbewerber ist 2016 in Österreich um 133 Prozent gestiegen. Während im Vorjahr 39 Asylbewerber als Tatverdächtige festgestellt wurden, waren es bis Ende September bereits 91, sagte Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP). Bei der Einordnung nach Herkunftsländern führt Afghanistan die Statistik an. Hier ergab sich eine Steigerung von 16 auf 47 Tatverdächtige innerhalb eines Jahres.

Bei der Präsentation der Kriminalstatistik für sein Bundesland konstatierte der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) 169 Sexualstraftaten, die 2016 von Asylbewerbern begangen wurden. Im Vorjahr wurden in Sachsen nur 25 derartige Fälle registriert. Von den 7.579 durch Asylbewerber verübten Straftaten entfalle der größte Teil auf Diebstähle, Raub und Körperverletzung. Personen aus den Maghreb-Staaten seien hierbei mehrfach Intensivtäter, so Ulbig. „Allein drei Viertel aller algerischen Zuwanderer sind als Tatverdächtige in Erscheinung getreten.“

Die Webseite „Sciencefiles“ beschäftigt sich mit dem sprunghaften Anstieg der Jugendkriminalität seit der Grenzöffnung (hier). „Seit 2002 geht die Anzahl der polizeilich ermittelten deutschen Tatverdächtigen fast kontinuierlich zurück. Auch die Zahl der polizeilich ermittelten nichtdeutschen Tatverdächtigen ist seit Ende der 1990er Jahre rückläufig, bis 2013. Mit dem Beginn der Zuwanderung von Flüchtlingen steigt die Anzahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen sprunghaft und in einer Weise an, wie wir sie in einer Kriminalstatistik noch nicht gesehen haben. (…)
Von 2013 bis 2014 ist die Anzahl der polizeilich ermittelten Tatverdächtigen um 14% (14 – 17 Jahre) bzw. 23% (18 – 21 Jahre) angestiegen. Von 2014 bis 2015 beträgt der entsprechende Anstieg 91% bzw. 84%. Die Anzahl der von der Polizei ermittelten nichtdeutschen Tatverdächtigen hat sich zwischen 2014 und 2015 also fast verdoppelt von 43.575 nichtdeutschen Jugendlichen (14 – 17 Jahre), die 2014 erfasst wurden, auf 83.243 nichtdeutsche Jugendliche (18 – 21 Jahre), die 2015 erfasst wurden, bzw. von 56.724 nichtdeutschen Heranwachsenden (18 – 21 Jahre), die 2014 erfasst wurden, auf 104.529 im Jahr 2015. Das sind erhebliche Zuwächse und da die Anzahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen vor der Zuwanderung von Flüchtlingen gesunken ist, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit vermutet werden, dass der Anstieg auf die entsprechende Zuwanderung von Flüchtlingen zurückzuführen ist.“

Schauen wir in die Gefängnisse. Der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf (CDU) sagte im Juli dieses Jahres gegenüber den Stuttgarter Nachrichten: „Seit August 2015 ist die Anzahl Untersuchungsgefangener sprunghaft um knapp 30 Prozent angestiegen.“ Die Gefängnisse seien überbelegt. Nach einer Auswertung des Justizministeriumsgeht die Zunahme praktisch ausschließlich auf ausländische Gefangene zurück. Deren Anteil ist stark gestiegen, ihre Gesamtzahl liegt inzwischen bei 3123. Sie kommen aus 100 verschiedenen Nationen. Den höchsten Ausländeranteil weist dabei die Justizvollzugsanstalt (JVA) in Stuttgart-Stammheim mit 73,5 Prozent auf. Dort sind überwiegend Untersuchungshäftlinge untergebracht. Zwar führten bei den Inhaftierten ohne deutschen Pass nach wie vor Türken und Rumänen, allerdings hätten die Nationen, aus denen zuletzt viele Asylbewerber nach Deutschland gekommen sind, deutlich aufgeholt. Binnen Jahresfrist habe sich etwa die Zahl der inhaftierten Gambier und Tunesier verdreifacht, die der Algerier, Marokkaner und Pakistaner verdoppelt. Der Landesvorsitzende des Bundes der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands, Alexander Schmid, bezeichnete den rasanten Anstieg der Inhaftierten binnen eines Jahres als „Belegungs-Tsunami“.

Da es in Deutschland keine Häftlings-Statistik nach Herkunft gibt, empfiehlt sich ein Blick ins Ausland. Derzeit sind rund 47 Prozent der Inhaftierten in österreichischen Gefängnissen Ausländer. In der Schweiz sind es sogar knapp 80 Prozent.

Leser *** ist „als (Miet-)Statistiker für führende Forschungsinstitute und große Unternehmen tätig. Daneben betreue und ‚frisiere‘ ich die Promotionswerke einiger dort tätiger Promovierender, wenn diese mit ihrem statistischen und methodischen Latein am Ende sind. Ja, man darf sagen ich bin eine Koryphäe auf dem Gebiet der statistischen Quacksalberei.
Die beiden wichtigsten Mechanismen manipulativer Erstellung und Interpretation von Kriminalitätsstatistiken hier in halbwegs talkshowfähiger Sprache:

1. Willentliche Nivellierung von Gruppenunterschieden

Ihr Fußballbeispiel war 100% korrekt: Das Geheimnis der Nivellierung von Gruppenunterschieden besteht darin die Vergleichsgruppe (in unserem Fall die Deutschen) so lange hinsichtlich aller kriminalitätsursächlichen Merkmale einzudampfen (im wesentlichen sozioökonomischer Status, Geschlecht, intellektuelle Fähigkeiten, Alter …), bis sich beide Gruppen gleichen. Man vergleicht dann Kriminalitätsdisponierte von der einen mit den Kriminalitätsdisponierten von der anderen Gruppe. Und, Bingo, die Kriminalitätsraten gleichen sich, alles in Butter.
Nur sind in der deutschen Gruppe vielleicht 10% Disponierte, bei den Neubürgern – glaubens- und kulturbedingt –  geschätzt 80%. Und deren Jugend allein ist auch keine hinreichende Bedingung für deren Kriminalitätsdisposition, sondern Jugend UND geringe intellektuelle Fähigkeiten oder wahlweise Jugend UND geringer sozioökonomischer Status. Geringe intellektuelle Fähigkeiten und geringer sozioökonomischer Status sind bei den Neubürgern aber – nochmal: glaubens- und kulturbedingt – hochtradiert und verfestigt über Generationen (Stichwort: Parallelgesellschaft), wir werden hier also in Zukunft noch viel Spaß haben.
Mit anderen Worten und noch talkshowtauglicher: Flüchtlinge sind systematisch in ganz erheblichen Umfang mit kriminalitätsursächlichen Merkmalen ausgestattet und selbstverständlich finden wir auch bei uns eine – verhältnismäßig viel kleinere – Gruppe, die mit ähnlicher Merkmalsausstattung dann eine ähnliche hohe Kriminalitätsrate aufweist.

2. Verwässerung der Kategorisierung oder Verbot der Kategorisierung

Die zweite Manipulationsform wird mit noch viel durchschlagenderem Erfolg angewandt. Sie besteht im Aufweichen oder dem Verbot klarer Kategorisierungen: Am bekanntesten dürfte die Erfassung von (Doppel-) Passdeutschen als ‚Deutsche‘ sein, so dass ein ‚Markus‘ im selben Töpfchen mit ‚Murat‘ landet. Ebenso besteht in manchen Bundesländern schlicht ein Verbot der Erfassung der konkreten ethnischen Herkunft der Täter.
Daneben gibt es aber ein feines Netzwerk an begrifflichen Tricks um die erfassten Kategorien für jede sinnvolle Analyse der Lebenswirklichkeit vollständig untauglich zu machen:
Da werden dann die Kriminalitätsraten der sehr allgemeinen Kategorie ‚Zuwanderer‘ präsentiert, um so Millionen absolut integerer Polen, Spanier, Portugiesen Italiener usw. hübsch in einen Topf mit Arabern und Afrikanern zu rühren.
Da werden Zahlen ganz generell zu ‚Sexualdelikten‘ gebracht, und so landet die brutale Vergewaltigung im Park durch Afrikaner prompt in derselben Kategorie wie die sexuellen Belästigungen im innerhäuslichen Scheidungskrieg (so sinkt denn auch, oh Wunder, 2015 die Anzahl der ‚Sexualdelikte‘).
Die Deutschen wollen aber nicht wissen ob z. B. Spanier im innerhäuslichen Scheidungskampf sexuelle Gewalt ausgeübt haben, sondern inwieweit Araber und Afrikaner deutsche Frauen ‚auf der Straße‘ belästigen oder vergewaltigen. Genau das sollen und dürfen Sie aber nicht herausfinden.
Somit ist jede Form der Kategorisierung immer genau zu durchleuchten: WER ist es genau, WAS ist es genau.

Sie werden für  Deutschland nirgends finden, niemals, versprochen:

1. Die genau aufgeschlüsselten Mord/Totschlags/Raub/Vergewaltigungszahlen für Afrikaner/Araber/Muslime und

2. noch wichtiger, die Zahlen zu den ethnischen Täter-Opfer- Verhältnissen: Also wie oft wurden autochthone Deutsche Opfer von Gewalt durch bestimmte ethnische Gruppen (Afrikaner/Araber/Muslime …) und umgekehrt wie oft wurden Afrikaner/Araber/Muslime Opfer von Gewalt durch Deutsche und zwar ausschließlich in Fremdverhältnissen, also bitteschön KEINE Beziehungstaten.

Für die USA existieren diese Zahlen, direkt vom Justizministerium: Aus der Tabelle geht dann folgendes hervor: In 85 Prozent der Gewaltverbrechen zwischen Schwarzen und Weißen ist das Opfer weiß. Black lives matter, sage ich da nur. Auch deshalb ist Trump jetzt Präsident. http://www.amren.com/news/2015/07/new-doj-statistics-on-race-and-violent-crime/
Solange die herrschenden Politiker keine vernünftigen Kategorisierungen zulassen und uns keine verwertbaren Zahlen wie z. B. die obige Tabelle liefern kann, ist jede Behauptung einer Gleichverteilung der Kriminalitätsraten zwischen den Ethnien eine abenteuerliche, jeder Alltagserfahrung vollständig widersprechende Hypothese.

Zu guter Letzt empfehle noch einen Blick in die Gefängnisse: In der Schweiz, die bekanntlich äußerst geizig mit ihrer Staatsbürgerurkunde umgeht, sind 75% Prozent der Gefängnisinsassen Ausländer.“

Leser *** notiert: „Mein langjähriges Arbeitsgebiet ist die medizinische Forschung, darunter auch die Abschätzung der Prävalenzen von Erkrankungen usw. Hier hat man es ebenfalls oft mit unvollständigen oder verzerrten Daten zu tun, allerdings in der Regel nicht mit bewusst verfälschten, wie man Grund hat im Falle der Migrantenkriminalität anzunehmen. Der parareligiöse Eifer, mit dem die ‚Normalität‘ oder gar besondere Benignität dieser Gruppe entgegen den Kenntnissen zur Sozialisation behauptet wird, ist ja bezeichnend.

In der Medizin verfügen wir über rationale Methoden, um einen Bias zu erkennen und abzuschätzen. Hier ist das schwieriger wegen der Systematik der Irreführung. Mir scheint der noch relativ beste Weg, die Daten zu Inhaftierten zu analysieren und in Beziehung zur Häufigkeit der jeweiligen Gruppe in der Population zu setzen. Diese Angaben sollte man mit einer gewissen Sicherheit erfragen können, zumindest als untere Grenzwerte, sofern Migranten mit deutschem Pass als Deutsche gezählt werden. Dies wird natürlich nur eine begrenzt aussagekräftige Schätzung liefern, sofern beim Vorliegen eines festen Wohnsitzes oft keine Untersuchungshaft angeordnet wird und ansonsten die Tendenz zu Bewährungsstrafen besteht, ferner viele Straftaten nicht ernsthaft mit Inhaftierung sanktioniert oder oft gar nicht mehr angezeigt werden (Ladendiebstahl), sowie Einheimische ebenfalls in der Regel einen festen Wohnsitz aufweisen und ein potentiell anderer Usus gegenüber Migranten kaum überprüfbar ist. Man wird also nur zu Orientierungswerten gelangen, und das auch nur für das obere Segment der Delikte. Dennoch vermute ich, dass es noch das relativ Beste ist, was man erreichen kann, und in jeden Fall besser als offizielle Polizeistatistiken. Ein weiterer Vorzug liegt darin, dass die Angaben zu Inhaftierten schwerlich als ‚Vorurteil‘ gewertet werden und die zugrundeliegenden Taten nicht leicht bagatellisiert werden können. Alle mir bekannten Daten weisen in die Richtung weit überproportionaler Anteile von Migranten verschiedener Art an den Inhaftierten. Vielleicht ist dieser Vorschlag für Sie von Nutzen.

Man muss halt sehen, dass die Verzerrung politisch gewollt ist und inzwischen regelrecht systematisiert wurde, sei es zwecks Verschleierung der eigenen Fehler, sei es als Grundlage eines zur Erziehung der Kindbürger gedachten Märchens von den edlen Guten und Verfolgten, die noch nicht bekenntnishaft gereinigte bzw. migrationsgetaufte Schulddeutsche mores lehren. Da kommt man nun einmal an seine Grenzen, wie seinerzeit, was Daten zur DDR oder Sowjetunion anging. Früher hieß es ‚ad usum Delphini‘, heute ganz demokratisch „ad usum asinorum‘.“

„Ich bin seit etwas mehr als zwanzig Jahren in der öffentlichen Verwaltung tätig. Zunächst viele Jahre als Finanzbeamter, seit ca. acht Jahren bei der Kriminalpolizei im Bereich der Wirtschaftskriminalität“, schreibt Leser ***.
„Natürlich ‚lügt‘ die Statistik, kann in ihr doch zunächst nur das auftauchen, was überhaupt angezeigt wurde, also der Polizei zur Kenntnis gegeben wurde (die berüchtigte ‚Dunkelziffer‘. Dann wird in deutsche und nichtdeutsche Tatverdächtige unterschieden. Unabhängig davon (wie Sie bereits anmerkten), ob ein ‚Migrationshintergrund‘ vorliegt, kommt es für die Einteilung ja lediglich darauf an, deutscher Staatsbürger zu sein, mithin also, eine kleine Karte zu besitzen, auf der ein Foto prangt. Über ethnische Zugehörigkeit, Integrationsstatus u.s.w. sagt dies ja bekanntlich wenig aus. Nicht vergessen sollte man, dass Tatverdächtige nur dann eingeteilt werden können, wenn sie denn ermittelt worden sind.

Nimmt man z.B. mal den Tatbestand des Wohnungseinbruchsdiebstahls. Lag die Aufklärungsquote in 2015 bei 15,2% und der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei 41,3 %, so sind ja noch immer 84,8% unaufgeklärt geblieben. Berücksichtigt man dann die Erfahrung, dass in diesem Feld insbesondere organisierte Banden aus Ost- und Süd-Ost-Europa ‚im Geschäft‘ sind, welche eben selten geschnappt werden, so würde der Anteil der Ausländer am Delikt insgesamt wesentlich über den hier genannten Wert steigen.

Die Statistik verschweigt uns also wesentliche Dinge:
•  die nicht angezeigten Straftaten
•  den Anteil der Ausländer an den nicht aufgeklärten Straftaten
•  den Anteil der deutschen Staatsbürger mit Migrationshintergrund
Über diese kann man natürlich nur spekulieren.

Zum ersten Punkt habe ich natürlich keine Zahlen beizusteuern, lediglich meine Beobachtungen und Hörensagen. Dennoch kurz gesagt. In vielen Bereichen kommt es gar nicht mehr zu Anzeigen, da sie seitens der Geschädigten als sinnlos erachtet werden. Insbesondere habe ich z.B. über mehrere ALDI-Filialen erfahren, dass die dortigen Leiter gehalten sind, Ladendiebstähle durch ‚Flüchtlinge‘ gar nicht mehr zur Anzeige zu bringen. Vielfach wird der Arbeitsaufwand als hoch, der Nutzen als gering bis nicht vorhanden eingestuft. Dieses Verhalten dürfte sich weiter verbreiten. Wenn ich keine Hilfe seitens der Polizei bzw. des Staates zu erwarten habe, dann kann ich mir den Ärger auch sparen, mit dieser/diesem in Kontakt zu treten.

In unserer Dienststelle gibt es jeden Morgen eine Besprechung mit der kurzen Darstellung des Kriminalitätsgeschehens des vergangenen Tages. In der Regel nur, soweit es die Kriminalpolizei betrifft und nur lokal für unseren Bezirk. Die Arbeit der Schutzpolizei taucht nur am Rande auf, wenn es Schnittpunkte gibt. Ich habe nie Strichliste geführt, aber es tauchen für festgestellte Tatverdächtige fast nur ausländische Namen auf, Afghanen, Araber, Türken, Kurden, Russen, Bulgaren, Rumänen, Albaner, Serben (eben teilweise auch mit deutschem Paß)… von Asiaten, oder Westeuropäern habe ich so gut wie nie gehört. Deutsche Namen vor allem als Opfer oder Intensivtäter.“

„Sehr geehrter Herr Klonovsky, nur folgende Gedanken zur PKS aus staatsanwaltlicher Sicht am Rande:
– Die PKS ist für sich genommen bekanntlich nicht sehr aussagekräftig, weil ein ermittelter Tatverdächtiger noch lange nicht der Täter sein muß. Eigentlich brauchte man eine Verurteilungsstatistik. Die Polizei tut sich immer leicht, ihre Fälle als aufgeklärt zu zu bezeichnen, wenn sie einen Verdächtigen ermittelt hat. Meine Behörde, die Staatsanwaltschaft *** , hat 2015 von 63.415 Ermittlungsverfahren gegen namentlich bekannte Beschuldigte nur ca. 14.000 durch Anklage oder Strafbefehlsantrag abgeschlossen. Bei allen anderen ist nicht rechtskräftig festgestellt, wer der Täter war.

– Z. B. fließen die zahlreichen Wohnungseinbrüche, bei denen kein Täter ermittelt wird, die aber mit Sicherheit von ausländischen Banden begangen werden, in die Betrachtung nicht ein.

– Irgendein Einfaltspinsel hat einmal gesagt, Ausländer, ich meine, insbesondere Türken, seien überdurchschnittlich aktiv bei der Gründung von Firmen; sie bereicherten uns daher nicht nur ideell durch ihre leichte, beschwingte und südlich-lebensfrohe Wesensart, sondern auch knallhart wirtschaftlich. Natürlich ist diese Feststellung sinnlos, solange man nicht eine entsprechende Statistik über die Insolvenzen dagegenhält. Wenn ich nämlich alle paar Jahre mit einem siebenstelligen Insolvenzschaden meine UG vor die Wand fahre und anschließend mit irgendwelchen Strohleuten eine neue gründen muß, kommen da über die Jährchen in der Tat so einige Firmengründungen zustande.
2014-2015 ging etwa jede vierte Insolvenzstrafakte zwischen *** und *** über meinen Schreibtisch, und ich erinnere mich, daß ausländische Namen auf den Aktendeckeln nicht gerade selten waren. Aus der PKS errechne ich bei Insolvenzverschleppung ein Verhältnis (Deutsche: Ausländer) von 6524:1439 = 4,53 (: 1 – M.K.).
(…)

Gerade bei Wirtschaftsstraftaten ist natürlich nicht nur die Tat als Zählstelle von Bedeutung, sondern der jeweils angerichtete Schaden. Es sind ohne weiteres Einzelpersonen, die siebenstellige Beträge einstreichen. Im Bereich des Zigarettenschmuggels, der Schwarzarbeit, illegaler Arbeitnehmerüberlassung, Mindestlohnverstöße, Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen und Lohnsteuerhinterziehung u. ä. sind ausländische ‚Globalisierungsgewinner‘ sehr aktiv. Ich kenne da Einzelunternehmer z. B. vom Balkan, die über 1 Mio. Euro an Sozialversicherungsbeiträgen für sich behalten haben. Das ist Alltag im Wirtschaftsdezernat.

Der einzelne Richter oder Staatsanwalt kann hierzu kaum statistisch relevante Erkenntnisse liefern. Auch lassen sich die PKS und die o. g. Bevölkerungsstatistik nur schlecht miteinander vergleichen, weil die jeweiligen Altersgruppen nicht übereinstimmen und die Kategorie ‚Deutscher mit eigener Migrationserfahrung‘ schwammig ist und in der PKS nicht berücksichtigt wird. Es wird vielmehr Aufgabe der bestehenden und noch zu gründenden Parlamentsfraktionen der AfD sein, diese Zusammenhänge durch kleine Anfragen aufzuklären.

Ich möchte dringend empfehlen, sich hierbei auch nicht allein auf das Strafrecht zu versteifen: Auch durch bloße Ordnungswidrigkeiten können erhebliche kriminelle Gewinne eingestrichen werden. Die Frage muß allgemein lauten: Was kostet uns die gegenwärtige Einwanderungspolitik; welche Schäden richten ausländische Gewerbetreibende hier an, sind hierbei Muster zu erkennen, die zur Prävention nutzbar gemacht werden können. Hierzu müssen über die erforderlichen Informationen über die Finanzverwaltung (Steuern), die Deutsche Rentenversicherung und den Zoll (Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung) und die Insolvenzgerichte erhoben und notfalls parlamentarisch erzwungen werden, und natürlich müssen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, damit geeignete Akademiker über diese Fragen professionell forschen können. Diese Zusammenhänge dürften – ansprechend vermittelt – mindestens ebenso ziehen wie Raub und Körperverletzung, denn dann kann der kleine Steuerzahler auf seinem Lohnzettel sehen, was ihn der Spaß kostet und wie unerhört er diskriminiert wird.“

Leser ***, „ehemaliger Sozialwissenschaftler“, führt aus: „Gehen wir zunächst einige der Lieblings-‚Argumente‘ der professionellen Abwiegler und Vertuscher der Reihe nach durch. Ich versuche, das ohne sozialwissenschaftliches Fachchinesisch darzustellen:
Scheinargument 1:  Wenn man die sozialen Merkmale, die erfahrungsgemäß besonders hoch mit Kriminalität korreliert sind, bei Migranten/Ausländern ‚kontrolliert‘ (d.h. einberechnet), dann ist die Kriminalität von Nicht-Deutschen nicht höher als die von Menschen mit deutschem Pass.
Ist weitgehend richtig. Aber was besagt das? Die Migranten haben die sozialen Merkmale (jung, männlich, arbeitslos …), die sie haben. Sie haben eben nicht die Merkmale, die den Durchschnitt der Bevölkerung kennzeichnen. Das Argument belegt nur, warum Migranten krimineller sind als Einheimische. Und nicht, dass sie nicht krimineller sind. Das wird in der Diskussion sehr geflissentlich übersehen. Schon ein erstaunlicher Fall von weggeblendeter Logik.

Scheinargument 2: Letztes Jahr seien die von Ausländern begangenen Verbrechen zwar gestiegen, aber in weit geringerem Ausmaß als dies durch die zahlenmäßige Steigerung der Immigration (Flüchtlingswelle) induziert gewesen wäre.
Jeder Praktiker weiß, dass dieser Schluss albern ist. Denn Neuankömmlinge durchlaufen in den allermeisten Fällen erst einmal das Asylverfahren, das mehrere Monate dauert. In dieser Zeit müssen sie sich im fremden Land orientieren, sie müssen auch fürchten, dass eine eventuelle Straftat ihr Asylverfahren negativ beeinflusst. Zudem dauert es eine Zeitlang, bis Verdächtige einer Straftat ermittelt sind. Dies zusammengenommen führt zu einer zeitlichen Verzögerung des Effekts von Wellen in der Einwanderung. Einfach ausgedrückt: Neuankommende Migranten-Straftäter begehen ihre Straftaten einige Monate nach der Einreise, nicht sofort (das unterscheidet sie z.B. von einreisenden osteuropäischen Verbrecherbanden). Dies wirkt sich deshalb mit einem zeitlichen Verschiebe-Effekt in der Statistik aus.

Scheinargument 3: Ausländer würden öfter angezeigt und auch öfter von der Polizei kontrolliert. Der erste Teil des ‚Arguments‘ ist extrem implausibel. Niemand sieht davon ab, einen Raubüberfall oder Mord anzuzeigen, bloß weil der Täter vermutlich Deutscher ist. Bei Mini-Delikten wie Taschendiebstahl mag dies theoretisch denkbar sein, aber wesentlich hier ist Schwerkriminalität. Der zweite Teil des Arguments (stärkere Polizeikontrolle) stimmt. Ein Polizist am Münchner Hauptbahnhof stellte fest, dass die – oft betrunkenen – Migranten einfach auffällig sind. Das Argument versucht also, die häufigere Auffälligkeit von migrantischen Tätern der Polizei ‚in die Schuhe zu schieben‘, eine perfide Debattenstrategie.
Oft zitiert wird auch der Sonderfall Schweden. Die mit der Migration stark gestiegene Zahl von Vergewaltigungen ließe nicht auf einen inneren Zusammenhang schließen, sondern sei der Tatsache geschuldet, dass sich das schwedische Recht in Bezug auf Vergewaltigungen geändert haben. Dieses ‚Argument‘ übersieht, dass es nicht nur um Vergewaltigungen geht, sondern um alle Arten von Schwerkriminalität. Vor allem aber übersieht es, dass die neue Gesetzeslage für alle gleich gilt, für Migranten wie für einheimische Schweden.
Eine Studie von 1996 des schwedischen Nationalen Rates für Verbrechensprävention fand, dass zwischen 1985 und 1989 (als noch die alte Gesetzeslage bezügl. Vergewaltigung galt) Einwanderer aus Nordafrika und dem Mittleren Osten eine zwischen achtfach und dreiundzwanzigfach häufigere Rate von Verurteilungen wegen Vergewaltigung als einheimische Schweden hatten.

Scheinargument 4: Ausländische Mehrfachtäter würden die Statistik verzerren. Nur jemand, der sich mit Statistik nicht auskennt, kann so argumentieren. In jeder Statistik spielt die interne Verteilung von Merkmalen für allgemeine Schlüsse erst einmal keine Rolle. Es ist irrelevant, ob die gesteigerte Kriminalität durch Migranten sich auf viele oder wenige Migranten verteilt – sozial relevant für die Inländer ist die gesteigerte Kriminalität, also die Zahl der Straftaten. Und auch bei Inländern gibt es Mehrfachtäter, das ist also nichts Migrantenspezifisches.

Scheinargument 5: Migranten seien nicht krimineller als Inländer, die Zahlen der Ausländerkriminalität seien höher, weil unter ‚Ausländer‘ z.B. auch Touristen und einreisende Banden inkludiert seien. Es ist richtig, dass die Ausländerkriminalität höher ist als die Migrantenkriminalität (im Polizeibericht 2016 sauber unterschieden). So sind Ausländer z.B. für rund 30% aller Mord- und Totschlagsfälle in Deutschland verantwortlich, während sie nur gut 10% der deutschen Bevölkerung ausmachen. Aber auch die Migranten sind bei Mord, Totschlag, und schwerer Körperverletzung deutlich überproportional beteiligt. Ihr Anteil an den ‚Straftaten gegen das Leben‘ beträgt im Erhebungsjahr 2015 satte 8,2%. Nun ist nicht ganz genau bekannt, wieviele Migranten sich in Deutschland aufhalten, ‚dank‘ der Politik der offenen Grenzen. Aber es gibt anhand der Asylverfahren und polizeilicher Dunkelzifferschätzungen Vorstellungen von der Größenordnung. So wird ihre Zahl sicher deutlich unter 2,5 Millionen liegen. Das wären grob über den Daumen gepeilt 3% der Bevölkerung. Eine Mord- und Totschlagszahl von 8,2% sagt da schon einiges aus.

Man muss bei der Debatte berücksichtigen, dass unter ‚Migranten‘ und ‚Ausländer‘ selbstverständlich in allen entsprechenden Statistiken nur Menschen ohne den jeweiligen Pass des betreffenden Landes gemeint sind. Also nicht etwa ‚Inländer mit migrantischem Hintergrund‘. Würde man diese hinzunehmen, würde sich die horrende Überrepräsentation bei den Verbrechenszahlen noch einmal potenzieren. Denn Inländer mit Migrantenhintergrund sind krimineller als andere Inländer, teilweise bis in die dritte Generation. Dies musste sogar der bekannte ‚Abwiegel-Professor‘ Christian Pfeiffer einmal in einer TV-Diskussion eingestehen, als man ihn konkret festnagelte.

Verschiedene Länder in Europa – nicht nur Deutschland, wo dazu sehr wenig offizielle Zahlen zu finden sind – versuchen ihr Möglichstes, solche Zusammenhänge nicht publik werden zu lassen. (…) Politiker wehren sich mit Zähnen und Klauen gegen eine Erfassung und Veröffentlichung des migrantischen Hintergrunds von Straftätern. Sie wissen, warum.

Denn diese Zahlen enthalten politische ‚Sprengbomben‘. (…) Nun, wie wir wissen, haben sich die Vertuscher durchgesetzt. Bereits Anfang Dezember 2007 hatte der Berliner Staatsanwalt Roman Reusch vor der Hans-Seidel-Stiftung einen Vortrag über „Migration und Kriminalität“ (im Internet lesbar) gehalten, in dem er auf die ausufernden Zahlen von Tätern mit migrantischem Hintergrund hinwies. Wie bekannt, wurde Reusch von seiner Funktion in der entsprechenden Berliner Arbeitsgruppe entbunden.

Man hat Reuschs Aussagen m.W. nie in Zweifel gezogen, geschweige denn widerlegen können. Also was tut man in Deutschland, um gegen die unbequemen Aussagen vorzugehen? Das, was man immer tut in solchen Fällen. Man zieht die Gesinnung des Aussagenden in Zweifel. Also kaprizierte man sich auf die Tatsache, dass Reusch später der AfD beitrat. Das machte offenbar Kritik an seinen konkreten Faktenaussagen überflüssig.

Eine eindeutige Sprache sprechen die Belegungszahlen europäischer Gefängnisse, getrennt nach Herkunft der Insassen. Nehmen wir das Beispiel Schweiz: Noch in den 80er Jahren waren rund zwei Drittel aller Insassen in Schweizer Gefängnissen Schweizer. Dies hat sich nach der großen Einwandererwellen gründlich geändert. Mittlerweile (Jahr 2015) stellen Schweizer nur noch ca. ein Drittel aller Gefängnisinsassen im eigenen Land. Der Rest sind Inhaber ausländischer Pässe (Quelle: Offizielle Statistik, Straf- und Massnahmenvollzug – Mittlerer Insassenbestand nach Staatszugehörigkeit; hier sind alle Ausländer nach Land aufgeführt). Schweizer mit Migrantenhintergrund sind aber auch hier nicht erfasst, sonst wäre die Diskrepanz noch grösser. Man kann also sagen, dass die Schweizer ihre Gefängnisse überwiegend für Ausländer bauen und unterhalten.

In Italien ist die Situation etwas weniger ausgeprägt, aber auch deutlich. Laut ital. Statistikbehörde ISTAT (I detenuti nelle carceri italiane, letzte Daten aus 2013) sind 35% der italienischen Gefängnisinsassen Ausländer. Davon kommen 46% aus Afrika (besonders Marokko und Tunesien), 42% aus Europa (leider nicht nach Ost/West aufgeschlüsselt).

Für ganz Europa finden sich Gefängnisinsassenzahlen nach Herkunft (Ausländer-Inländer) aufgeschlüsselt in der ‚SPACE‘ (1 und 2) – Studie der Universität Lausanne (im Internet lesbar). Danach finden sich prozentual die wenigsten Ausländer in osteuropäischen Gefängnissen, hingegen sehr viele in belgischen und österreichischen. Der Durchschnitt der ausländischen Gefängnisbelegung in den untersuchten europäischen Ländern ist 21%. Die Zahl für Griechenland ist 60%, für Schweden 30%, Deutschland 29%. Wohlgemerkt, Inländer mit Migrationshintergrund nicht gerechnet.

Fazit: Vor dem Hintergrund des Gesagten zu behaupten, dass Ausländer und Migranten ’nicht krimineller‘ seien als Inländer, ist keine wissenschaftlich haltbare Aussage. Man muss Statistiken schon in erheblichem Masse nicht nur ‚frisieren‘, uminterpretieren und verschweigen, um zu so einem Ergebnis zu kommen. Da es sich bei Kriminologen und Soziologen um Menschen handelt, bei denen man eine tiefere Kenntnis der Methoden Empirischer Sozialforschung und Statistik voraussetzen muss, muss man davon ausgehen, dass auf diesem Gebiet ganz bewusst Fehlinformationen gestreut werden.“

„Ich habilitiere derzeit an einer deutschen Universität und fühle mich angesprochen, muss jedoch anonym bleiben (dazu würde ich mich gerne noch an Ihrer Schulter ausweinen, aber das gehört nicht zum Thema…)“, eröffnet wiederum Leser*** und fährt fort:
Weitgehend richtig ist, dass wenn man einem Ausländer alle Eigenschaften eines durchschnittlichen Deutschen gäbe, dieser dann nicht mehr oder weniger kriminell ist als jener. Das ergibt sich zunächst einfach aus der Technik statistischer Erhebungen, die virtuelle Durchschnittsfiguren kreieren, die es so nicht gibt. Weiter muss man dazu wissen, dass anders als im Strafrecht in der Kriminologie kein Dogma der Willensfreiheit gilt, d. h. die Kriminologen gehen davon aus, dass Umgebung (Gesellschaft) einen Täter zu seiner Tat determiniert. Für die Kriminologie ist daher nur konsequent, dass es keine Ausländer, sondern nur eine ‚Sozialkriminalität‘ gibt. Und das ist auch weitgehend zutreffend, obwohl auch das ein oder andere Wort zu Anlagen gesagt werden sollte, darf man aber nicht. An der Hautfarbe liegt es auch nach m. E. jedenfalls wirklich nicht. Aber: Auch die Verursachung durch soziale Schichtenzugehörigkeit wird nur über Korrelation der Daten ‚bewiesen‘, nicht durch das Erforschen von Mechanismen im Einzelfall. ‚Die Uhr schlägt, das Käuzchen ruft, da muss doch ein Zusammenhang bestehen‘ (Nietzsche).

Was aber vor allem in der Kriminologie ausgeblendet wird, ist wie es dazu kommt, dass bestimmte Gruppen in gesellschaftliche Sackgassen geraten, also etwa das Türken, muslimische Araber, dass Afrikaner nur schwer aus der Unterschicht herauskommen, Vietnamesen und Russen, ukrainische Juden etc. aber wesentlich leichter. Bei Letzteren spielt Bildung – auch das Kopieren fremder Errungenschaften –  kulturell eine größere Rolle als bei Ersteren, die sich oft für die Größten halten und den Koran für der Weisheit letzen Schluss und ein Messer oder eine Beleidigung für das beste Argument. Indem Kriminologie dies ausblendet und an den von ihr leicht zu erhebenden statistischen Fakten (soziale Schicht, Wohnort) klebt, kommt die falsche Konklusion (die Gesellschaft ist an allem schuld, alle Asylanten bekommen das Abi geschenkt etc.) aus dem richtigen Befund (soziale Schicht korreliert mit Kriminalitätsbelastung).

Ihre Deutung ist zudem völlig richtig: Die Ausländer (und wir reden nur über junge Männer, wären es ein Million ledige Frauen im gebärfähigen Alter, Sie, ich und alle anderen männlichen Leser würden sich nicht beschweren)  nehmen den Deutschen ja nicht die Kriminalität weg. D. h. in einigen Bereichen würde die Kriminalität ohne ‚Ausländer‘ halbiert.

Noch abschließend zur Statistik: Neben sonstigen Manipulationen sind viele junge Täter inzwischen eingedeutscht, das trifft besonders auf vorgeblich palestinensische Araber (da vormals angeblich staatenlos) zu. Die kann man kaum noch gesondert erfassen (nur über Mihigru). Desweiteren werden im Bereich Drogenkriminalität, Zwangsprostitution, Mafia, Organisierte Kriminalität nicht sehr viele der eigentlichen Taten ermittelt, da es an Anzeigen fehlt. Hier haben Ausländer bei weitem die Oberhand, dass kann aber nur durch „Dunkelfeldvorschungen“ und nicht durch die PKS, die nur das sogenannte Hellfeld abbildet, erwiesen werden. Naja, common sense hilft auch. In vielen Kleinstädten gibt es heute eine albanische, arabische oder sonstige Mafia. Früher gab es aber keinen deutschen Mafiosi, der jetzt dadurch arbeitslos ist, sondern gar keinen.“

„Sehr geehrter Herr Klonovsky, ich erlaube mir, Ihnen den unten angefügten Text mit Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung in Österreich aus dem Invasionsjahr 2015 zu übermitteln. Bei www.diekriminaliste handelt es sich um die einzig lesenswerte Polizeipublikation im Lande. Der Verfasser der Zeilen, Kollege Windwarder, ist selbst als Kriminalbeamter an der Verbrechensbekämpfungsfront tätig, ebenso lange als Verfasser lesenwerter, einschlägiger Texte. Er nennt die Dinge stets beim Namen, womit er sich auch schon öfters entsprechenden Ärger eingehandelt hat“, schreibt Leser *** und sendet einen Text von Winwarder, aus dem folgender Auszug zitiert sei:

„Wie hat sich die Sicherheitslage in Österreich seit der Massenzuflucht verändert? Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ brachte folgende Zahlen (Rohdaten) ans Licht: Die Kriminalität ist in Österreich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 um 6,4 % gestiegen. Die größte Zunahme gab es im Burgenland mit 14,7 %, Oberösterreich legte um 11,1 % zu und Salzburg mit 11,0 %. Die größten Steigerungen gab es in einzelnen Wiener Bezirken wie Favoriten und Penzing, wo es bis zu 20 % Zuwachs gab.
Bei Sexualdelikten betrug die Steigerung in ganz Wien 24,1 %, im 1. Bezirk sogar 100 %. In der Leopoldstadt wurden in sechs Monaten 99 Übergriffe angezeigt, eine Zunahme um 57,1 %.
Im ersten Halbjahr konnte die österreichische Polizei 11.158 Asylwerber als Verdächtige ausforschen, fast die Hälfte davon in Wien (4.967). Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2015 wurden 15.236, im Jahr 2014 wurden 10.416 verdächtige Asylwerber angezeigt.
Die meisten Anzeigen gab es nach dem Suchtmittelgesetz, Körperverletzung, Raufhandel, gefährlicher Drohung, Diebstahl, Raub und Vergewaltigung.
Die meisten Tatverdächtigen stammten aus Afghanistan (2.317), Algerien (1.631), Marokko (1.271) und Nigeria (1.265). Im Vergleich wurden 675 Syrer angezeigt.
Kurz gesagt, die Erwartungen und Befürchtungen sind eingetroffen.“

Leser *** verweist auf die Studie: „United Nations Office on Drugs and Crime. Global Study on Homicide 2013“ und zitiert daraus:

„Auf Seite 23 finden Sie eine Überblickstabelle über verschiedene Weltregionen, Mord- und Totschlagszahlen pro hunderttausend Einwohner. – Einige Zahlen aus der Studie (wenn Bürgerkriegsländer genannt sind, sind Kriegstote herausgerechnet) sind auch im Wikipedia-Artikel ‚Tötungsrate nach Ländern‘ zu finden.

Schweiz, Deutschland, Österreich, Schweden, Italien – unter 1.
Türkei 2,6.
Irak 8.
Nigeria 20.
Mali 7,5.
Tunesien 2,2.
Ägypten 3,4.
Iran 3,9.

Die Zahlen in meiner letzten Mail waren aus dem Gedächtnis zitiert und teilweise inkorrekt. – Man muss einbeziehen, dass einige teilweise horrende Homicid-Raten in einigen Ländern den dortigen Verhältnisse geschuldet sind, die Migranten hier nicht wiederfinden. Andererseits ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass sie als dort Aufgewachsene unberührt von solchen Gewaltkulturen bleiben.“

Schließen wir mit Leser***: „Ist Ihnen mal aufgefallen, dass von den Verharmlosern reflexhaft auf die Kriminalität von Deutschen verwiesen wird? Oder auf ‚rechten‘ Terror von Deutschen? Fallen Sie nicht darauf herein! Die Vergleichsgruppe sind nicht ‚die‘ Deutschen, sondern deutsche Migranten im Ausland. Wenn Sie also einen 12-Jährigen finden, dessen deutsche Eltern nach, sagen wir mal, Saudi-Arabien ausgewandert sind, und der dort versucht, mit Nagelbomben ein islamisches Fest in die Luft zu sprengen, dann haben Sie einen passenden Vergleich zum jüngsten Vorfall.“

PS: Die besten Links kamen erst, nachdem diese Seite online ging. Der erste betrifft die Verurteiltenstatistik des Statistischen Bundesamtes der Jahre 2007-2014, Deutsche und Ausländer gesondert aufgeführt, hier. Ich habe es nur geschafft, sie zu überfliegen (wer sie auswerten mag: bitteschön); die Tendenz einer prozentual weit höheren Kriminalitätsbelastung bei Nichtdeutschen ist aber, wie sollte es auch anders sein, eindeutig. Der in einer Leserzuschrift bereits erwähnte Berliner Oberstaatsanwalt Roman Reusch hielt Anfang Dezember 2007 im Kloster Banz vor einem Auditorium von jungen Stipendiaten der Hans-Seidel-Stiftung diesen singulären Vortrag über die Relation zwischen Ausländern, speziell muslimischer Herkunft, und Deutschen bei Straftaten. Sein Resümee – Orientalen, vor allem arabischer Provenienz, sind weit, weit krimineller als Deutsche – ist so evident wie unerlaubt, weshalb der achtbare Staatsdiener nach dem Vortrag versetzt wurde (nachzulesen hier). Manchmal beginne ich, an Verschwörungstheorien tatsächlich zu glauben.

http://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/363-fluechtlinge-sind-nicht-krimineller-als-deutsche

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

Gefunden bei: http://www.journalistenwatch.com/2017/01/05/michael-klonovsky-fluechtlinge-sind-nicht-krimineller-als-deutsche-sie-begehen-nur-mehr-straftaten/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Die „Einzelfall-Map“: Deutschlandkarte von Flüchtlingskriminalität übersät


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Eine Aktivistengruppe hat eine interaktive Übersicht über die in Deutschland begangenen Straftaten von Migranten erstellt. Die Karte zeigt für 2016 insgesamt rund 10.000 „Einzelfälle“, die in Polizei- und Medienberichten dokumentiert wurden. Dabei soll das nur ein Bruchteil sein. Sputnik spricht mit den Erstellern und einem Bundespolizei-Sprecher.

Die Karte*

Die Google-Map, die sie per Mausklick vergrößern können, zeigt eine interaktive Karte Deutschlands, die von Standort-Markierungen (sogenannten Pins) übersät ist. Jede dieser Markierungen, also quasi jeder einzelne Fall, ist mit einem Presse- oder Polizeibericht verlinkt, den man auch per Klick aufrufen kann. Für eine bessere Übersicht rät Sputnik die „Einzelfall-Map“ hier in mehrere einzelne Karten aufzuteilen – um einen bestimmten Unterpunkt auszuschließen, klicken sie einfach auf die Kästchen mit dem Häkchen in der Tabelle links von der Karte. Meist werden durch Flüchtlinge oder augenscheinliche Ausländer begangene Straftaten tatsächlich wertneutral als „Einzelfälle“ dargestellt. Im Großen und Ganzen sei jedoch alles im Griff – man komme mit der Integration voran, Neuankömmlinge würden keine Probleme mit deutschen Werten haben, geschweige denn massenweise gegen das deutsche Gesetz handeln, berichtet der Großteil der deutschen Medien. Deshalb könnte die Karte, die Sputnik hier anbringt, für manche Menschen wohl etwas ernüchternd sein. „Wir betonen, dass dies nur einen Bruchteil der tatsächlichen Übergriffe darstellt, da die Polizei nicht zu allen Fällen eine Pressemitteilung veröffentlicht“, schreiben die Ersteller in ihrem Facebook-Account. Dies hänge nämlich damit zusammen, dass die Polizei nicht zu allen Fällen eine Pressemitteilung veröffentlichen und die Medien nicht alle dieser Mitteilungen aufgreifen würden. Doch spricht die Karte tatsächlich von einem Wachstum der Flüchtlingskriminalität? Kann man sie tatsächlich als Indiz einer schlechten Dynamik ansehen? Unsere Redaktion bittet einen Bundespolizeisprecher die „Einzelfall-Map“ zu kommentieren.

Die Karte der Asylunterkünfte

„Auf den ersten Blick ergibt sich ein Zusammenhang — da, wo Flüchtlinge untergebracht sind, werden auch Straftaten von Flüchtlingen oder Ausländern verübt. Inwieweit sich das tatsächlich auch auf die Kriminalstatistik übertragen lässt, bleibt abzuwarten. Die Bundespolizei verweist erst einmal darauf, dass es sich um ein privates ‚Projekt‘ handelt, zu dem keine weiteren Auskünfte gegeben werden“, so der Polizeisprecher gegenüber Sputnik. Dass man die fehlenden “Auskünfte“ banal durch eine Anfrage bekommen kann, zeigt ein kurzes Interview (später wird voraussichtlich ein weiteres veröffentlicht) mit den „Einzelfall-Map“-Aktivisten: „Als Quellen haben wir Polizei- und Pressemeldungen aus den Mainstream-Medien genutzt. Natürlich sind die Pins auf den Karten geographisch gesehen nicht hundertprozentig genau. Die Markierung eines Verbrechens, das in einer Stadt stattfand, wird ganz ungefähr rund um die Stadt gesetzt, aber nicht genau an der Stelle, wo es passiert ist“, so die Ersteller. Man habe sich zwar nicht mit den Polizeibehörden darüber abgesprochen, aber sicherlich wäre die Bundespolizei über die Arbeit von „Einzelfall-Map“ informiert. Allerdings sei zurzeit der einzige Mensch von der Polizei, der das Thema in der Presse anspreche, ohne es gleich reinzuwaschen, der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt. „Wir haben diese Karte geschaffen, weil bei der Presse und dem Radio Funkstille herrscht – sie berichten nur selektiv, wollen jedoch nicht die gesamte Katastrophe beschreiben“, so die Aktivisten. „Wir haben nicht vor, irgendeine Theorie zu beweisen oder Daten zu erforschen. Wir wollen die Menschen informieren, ihnen zeigen, wie Deutschland von Merkel modifiziert wird, ihnen zeigen, dass Frauen überall in Deutschland in Gefahr sind, nicht nur in Köln. Und nicht nur Frauen, auch ältere Menschen und Kinder sind mit dabei.“ Man wolle den Menschen nicht vorschreiben, was sie tun sollen, sondern sie lediglich vor der Gefahr warnen, welche um sie herum herrscht. „Eine der größten Nachrichten-Shows im deutschen Fernsehen hat soeben den Mord in Freiburg nicht erwähnt. Auch nicht, dass der Mensch, der das Mädchen vergewaltigt und getötet hat, ein Flüchtling ist“, schließen sie.

*Zahlen aus der Karte:

Sexuelle Übergriffe:mehr als 1500 Fälle
Vergewaltigungen (darunter versuchte):mehr als 190 Fälle
Sexuelle Übergriffe in Schwimmbädern:mehr als 205 Fälle
Raub und Diebstahl:mehr als 5100 Fälle
Randalen, Bedrohung,Diverses:mehr als 1000 Fälle
Körperverletzung: mehr als 2700 Fälle
Brandstiftung:mehr als 110 Fälle
Terrorverdacht:mehr als 80 Fälle Mord,
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Wie wird Ankara die 3 Milliarden nutzen? Merkel zum bevorstehenden EU-Türkei-Gipfel


 Merkel-nachdenklich© REUTERS/ Fabrizio Bensch

Panorama

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die drei wichtigsten Themen auf der Agenda des EU-Türkei-Gipfels genannt, der am 7. März in Brüssel stattfinden wird. Bedeutend sei die Frage, „für welche Projekte die drei Milliarden Euro Unterstützung für Flüchtlinge in der Türkei eingesetzt werden“, sagte Merkel in einem Interview für die „Bild am Sonntag“.

Zuvor haben Brüssel und Ankara vereinbart, dass sich die Türkei für die Verteidigung der EU-Grenzen vor dem Migrantensturm einsetzt. Dafür soll Ankara drei Milliarden Euro erhalten und wieder als EU-Beitritts-Kandidat betrachtet werden.

„Drei Dinge werden im Vordergrund“ stehen beim EU-Türkei-Gipfel, so Merkel. Darunter die Frage, „für welche Projekte die drei Milliarden Euro Unterstützung für Flüchtlinge in der Türkei eingesetzt werden“ sowie die Frage, „wie wir die EU-Außengrenze schützen können“. Außerdem soll geklärt werden, „wie wir Griechenland in dieser schwierigen Situation helfen können“.

Was Ankara betrifft, sind drei Milliarden Euro laut der Bundeskanzlerin genug für die Türkei, um für die syrischen Flüchtlingskinder Schulen zu bauen und den Migranten Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen.

http://de.sputniknews.com/panorama/20160306/308294585/merkel-eu-tuerkei-gipfel.html

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