Pensionierter Leiter eines Flüchtlingslagers bringt „Aufdeckerbuch“ heraus – „Die Öffentlichkeit wird belogen“


Für Franz Schabhüttel, langjährigem Leiter einer österreichischen Flüchtlingsunterkunft, war es an der Zeit, einmal ein paar „Wahrheiten auszusprechen, die in den vergangenen Jahren niemand hören wollte.“

Der ehemalige Leiter des Flüchtlingslagers Traiskirchen in Österreich, Franz Schabhüttl, hat am Freitag sein Aufdeckerbuch „Brennpunkt Traiskirchen: Protokoll aus dem Inneren des Asylsystems“ präsentiert. Wie „Krone“ berichtet, prangere der frisch Pensionierte hier Politiker und Hilfsorganisationen an, die das Asylwesen für ihre eigenen Zwecke missbrauchen würden. Reaktionen ließen nicht lang auf sich warten, „jetzt schütten sie den Mistkübel über mich“, beklagt er.

Für Franz Schabhüttel, langjährigem Leiter einer österreichischen Flüchtlingsunterkunft, war es an der Zeit, einmal ein paar „Wahrheiten auszusprechen, die in den vergangenen Jahren niemand hören wollte.“ Die Öffentlichkeit werde über die tatsächliche Lage de facto belogen und bekäme immer nur ein verzerrtes Bild präsentiert.

Im Gespräch mit Krone gab Schabhüttel zu verstehen, dass es weder den Linken noch den Rechten, weder den Politikern noch den Hilfsorganisationen tatsächlich um die Asylbewerber gehe. Der Staat mache sich zum verlängerten Arm der Schlepper, die Hilfsorganisationen würden an den Flüchtlingen verdienen.

Manche Organisationen würden sehr medienwirksam arbeiten und auf die Emotionsschiene der Menschen setzen, meint der Autor. Manchmal gebe es so viel Spenden, dass Brauchbares weggeworfen werden müsse  – „bis zu 50 Tonnen pro Woche“. Das würden die Kameras dann nicht mehr zeigen.

Kritisch betrachtet Schabhüttl auch die Errichtung des „Konradzeltes“ – ein Wartezelt für obdachlose Flüchtlinge, dass Flüchtlingskoordinator Christian Konrad errichten ließ. Eine siebenstellige Summe hätte es verschlungen, auf Kosten des Steuerzahlers – nötig soll es nicht gewesen sein.

(…)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/europa/pensionierter-leiter-eines-fluechtlingslagers-bringt-aufdeckerbuch-heraus-die-oeffentlichkeit-wird-belogen-a2083910.html

Gruß an die Aufdecker

TA KI

Werbeanzeigen

Kindesmissbrauch in Merkels türkischem Flüchtlingslager


In einem türkischen Flüchtlingslager, dass als „Erfolg“ von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch dort bezeichnet wurde, gibt es einen riesigen Kindesmissbrauchs-Skandal.

Das türkische Flüchtlingslager wurde noch im April von Angela Merkel überschwänglich gelobt. Jetzt gibt es Berichte über einen Sex-Missbrauchs-Skandal. Mehrere syrische Kinder wurden von einem Mitarbeiter des Lagers vergewaltigt.

Eine männliche Reinigungskraft des staatlichen Lagers in Nizip im Süden der Türkei wird beschuldigt 30 Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren sexuell missbraucht zu haben Der Mann soll den Kindern zwischen 1,50 und 5 türkische Lira gezahlt haben, um sie danach in den Toiletten zu vergewaltigen.

Nizip ist eine Containerstadt, in der 14.000 Syrer leben. Noch im April lobte Kanzlerin Merkel das Lager in der Türkei für seine humanitären Bemühungen.

Während Merkels Besuchs feierte die Türkei am 23. April den Tag der Kinder und ihr wurde von einer Gruppe syrischer Mädchen Blumen überreicht. In einer anschliessenden Pressekonferenz überhäufte sie die Türkei mit Lob und sagte, sie sei „sehr beeindruckt“ von dem was sie in Nizip gesehen habe.

Fotos vom Besuch der deutschen Bundeskanzlerin, während in den Toiletten vergewaltigt wurde.

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/27013-Kindesmissbrauch-Merkels-trkischem-Flchtlingslager.html

Gruß an die Kinder

TA KI

 

Asylbewerber droht Säugling auf Polizisten zu werfen


images-april2016-pirba8690__629079550

Hier im ersten Film ist der Beweis, daß dieses Kind keine Puppe ist, wie manch einer annehmen möchte:

Hier das Video: 1:11 Min. genau ansehen..

Im griechischen Hafen von Piräus eskalierte die Gewalt von muslimischen Asylbewerbern gegen Ordnungskräfte.

Die Gemüter kochten hoch am vergangenen Donnerstag im griechischen Hafen von Piräus, wo Asylbewerber gegen einen Plan protestierten sie in einem neu gebauten Flüchtlingslager unterzubringen, anstatt sie weiter nach Westeuropa zu schicken.

Einer der Migranten hatte schon ein Auto zertrümmert, bevor er sich für eine dramatischere Vorgehensweise entschied. Er entriss einer Mutter das Baby, hielt es über seinen Kopf in einer bedrohlichen Geste und drohte den Säugling auf einen griechischen Polizeibeamten zu werfen. Zum Glück blieb das Baby unversehrt und konnte wieder der Mutter übergeben werden.

Das war nicht das erste Mal, dass Flüchtlinge in Griechenland solche Taktiken benutzten. Im März protestierten Flüchtlinge an der mazedonischen Grenze und legten ihre Kinder aus Protest auf die Geleise, weil sie in die Türkei geschickt wurden und nicht nach Deutschland durften.

.
Gruß an die, die solche Völker nicht aufnehmen wollen
TA KI

Flucht vor Flüchtlingen: Schwedens Polizei rettet sich durch Notausgang


305428016

In einem Flüchtlingslager soll ein 10-jähriger Junge tagelang misshandelt worden sein. Allerdings konnten weder Mitarbeiter der schwedischen Migrationsbehörden, noch die Polizei Klarheit in diesem Fall verschaffen – letzten Endes mussten die Beamten vor einer wütenden Flüchtlingsschar flüchten, wie die Zeitung VLT berichtet.

Insgesamt 10 Polizisten seien in der vergangenen Woche in eine in der schwedischen Stadt Västerås gelegene Flüchtlingsunterkunft geschickt worden, um dort für Ordnung zu sorgen, schreibt das Blatt unter Berufung auf einen internen Polizeibericht.In dem Flüchtlingsheim sei vermutlich ein 10-Jähriger längere Zeit misshandelt und körperlicher Gewalt ausgesetzt worden. Nachdem die Polizisten eintrafen, seien sie in einem schmalen Korridor des Heims von einer großen und wütenden Menschenmenge bedrängt und beinahe überrannt worden. Nach Angaben der Beamten hätten sich die Migranten so bedrohlich benommen und seien so aggressiv gewesen, dass sie sich gezwungen sahen, die Flucht zu ergreifen.  Durch einen Notausgang sei es ihnen schließlich gelungen, nach draußen zu gelangen.

„Es haben uns noch mehr Menschen umzingelt… Mental war ich bereit, um mein Leben zu kämpfen. Wir waren nur zehn Polizisten in dem schmalen Korridor. Auf einmal hörte ich jemanden schreien, dass es einen Notausgang gibt“, erzählte einer der Beamten von dem Vorfall.

Zuvor hätten auch Beamte der schwedischen Migrationsbehörde auf eigene Faust versucht, in diesem Fall zu ermitteln und einen Teil der Einwohner in eine andere Anstalt zu transportieren. Dies sei ihnen allerdings nicht gelungen, wonach sie sich schlussendlich an die Polizei wandten.

Dieser Zwischenfall ereignete sich am vergangenen Mittwoch, sei jedoch bis Anfang dieser Woche geheim gehalten worden. Nach schwedischen Medienberichten komme es öfters vor, dass die Polizei Verbrechen mit Migrationshintergrund verheimlicht.

Zuvor war berichtet worden, dass ein 15-Jähriger Asylbewerber in der Nähe der Küstenstadt Göteborg eine Sozialarbeiterin erstochen habe.

Im vergangenen Jahr hatte Schweden mehr als 160.000 Flüchtlinge aufgenommen, mehr als jedes andere EU-Land im Verhältnis zu seiner Bevölkerung gerechnet. Die Regierung in Stockholm erklärte, dass der Staat seine Grenze bei der Flüchtlingsaufnahme erreicht habe.

Quelle: http://de.sputniknews.com/panorama/20160126/307383160/schweden-polizei-fluechtet-vor-fluechtlingen.html

.
Gruß an die Willkommen- Schreier
TA KI

Extreme Forderungen: Vier syrische Familien strapazieren Stadt Augsburg


+++UPDATE: Aus Versehen haben wir hier eine Geschichte aus dem Jahr 2013 verarbeitet! Ein Leser wies uns auf den Fehler hin. Wir entschuldigen uns für die Unachtsamkeit und belassen den Text im Original. +++ Die Stadt Augsburg hat ein Problem mit einer Flüchtlingsgruppe, die extrem fordernd auftritt: Mehrere syrische Familien wollen sofort Wohnungen haben und aus der Gemeinschaftsunterkunft Ottostraße ausziehen – einer Unterkunft, die laut Insidern die beste Augsburgs ist.

Die Stadt Augsburg hat ein Problem mit einer Flüchtlingsgruppe, die extrem fordernd auftritt: Mehrere syrische Familien wollen sofort Wohnungen haben und aus der Gemeinschaftsunterkunft Ottostraße ausziehen – einer Unterkunft, die laut Insidern die beste Augsburgs ist.

Zur Erklärung:

Was ist der Unterschied zwischen Kontingentflüchtlingen und Asylsuchenden?

Die sogenannten Kontingentflüchtlinge sind auf Einladung der Bundesregierung in Deutschland. Sie erhalten nach ihrer Ankunft sofort eine Aufenthaltserlaubnis, zunächst für zwei Jahre und müssen kein Asylverfahren mit allen seinen Einschränkungen durchlaufen. Die Kontingentflüchtlinge müssen sich in den Flüchtlingslagern im Libanon bewerben und werden dort nach bestimmten Kriterien ausgewählt: Sie sollten zum Beispiel aufgrund von Krankheit besonders schutzbedürftig sein oder bereits Verwandte in Deutschland haben.

Syrische Flüchtlinge, die auf eigene Faust nach Deutschland reisen, können sich nicht nachträglich hier als Kontingentflüchtling bewerben. Ihnen bleibt kein anderer Weg, als Asyl zu beantragen und dann das reguläre Verfahren abzuwarten.

Welche Rechte haben Kontingentflüchtlinge aus Syrien?

Anders als Asylbewerber dürfen Kontingentflüchtlinge sofort arbeiten. Wenn sie keine Arbeit finden, haben sie Anspruch auf die sogenannte Grundsicherung, also Leistungen entsprechend Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld, genau wie deutsche Bürger. Außerdem dürfen sie einen Integrationskurs und einen Sprachkurs besuchen. Was die Unterbringung angeht, haben es Kontingentflüchtlinge ebenfalls leichter als Asylbewerber: Ziel ist, dass sie eine eigene Wohnung erhalten und möglichst nicht in Sammelunterkünften leben müssen.

Quelle: Deutsche Welle, Artikel vom 12.06.2014

+++ Ab hier der originale Artikel +++

augsburg

Die Familienväter üben auf unterschiedliche Weise Druck aus, so dass die Behörden bereits alles tun, um Wohnungen zu organisieren – bisher erfolglos. Das Argument der Syrer: Im Libanon, wo sie zuvor waren, hätten ihnen Mitarbeiter der Vereinten Nationen versprochen, dass sie in Deutschland sofort Wohnungen bekommen.

Die betreffenden Syrer sind Kontingentflüchtlinge, die von der Bundesrepublik aus bestehenden Flüchtlingslagern im Libanon übernommen wurden. Sie sind gegenüber anderen Asylbewerbern privilegiert und müssen kein Verfahren durchlaufen, bekommen höhere Sozialleistungen, dürfen sofort arbeiten und müssen auch nicht in Sammelunterkünften leben.

Wollten vor Rathaus campieren

Am Montag hatten vier Familien mit 15 teils kleinen Kindern sich auf den Gehsteig vor das Augsburger Rathaus gestellt und angekündigt, dort im Freien zu übernachten, solange man ihnen keine Wohnungen gibt. Die Polizei und andere Zuständige mussten fünf Stunden lang mit ihnen verhandeln, bis sie samt ihren Kindern wieder ins warme Heim zurückkehrten. Falls sie nicht zufrieden gestellt würden, wollen sie nächsten Montag auf ähnliche Weise protestieren.

Caritas nennt Verhalten „befremdend“

Wolfgang D. Friedel, Referatsleiter Migration der Caritas sagte gegenüber der Augsburger Allgemeinen: „Das Verhalten ist sehr befremdend.“ Berater hätten sich von Anfang an um Schule, Krankenkasse usw. gekümmert. Es sei sogar eine Mitarbeiterin vor Ort, die aus Syrien stammt. Trotzdem schalteten die Flüchtlinge auf stur. Vor allem ein Mann spiele sich in „Clanführer-Manier“ auf.

Friedel, der oft im Nahen Osten war, vermutet, dass bei der „Auswahl“ der Kontingentflüchtlinge Bestechungsgelder im Spiel waren, die sich nur finanziell Bessergestellte leisten können: „Da kommen nicht die Armen aus den Flüchtlingslagern zu uns.“ Auch die Syrer in der Ottostraße sagen, im Libanon hätten sie Wohnung und Arbeit gehabt. Die Rückkehrberatung der Caritas ist deshalb bereits involviert. Eine Verlegung der Familien in andere Bundesländer mit besseren Wohnraum-Angebot wird erwogen.

Der Protest der Familienväter dauere schon seit Wochen an und beinhalte auch Verbalattacken gegen Sozialarbeiter, Gebrüll und Sachbeschädigung, so die Zeitung. (rf)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/update-extreme-forderungen-vier-syrische-familien-strapazieren-stadt-augsburg-a1295631.html

Gruß an die, die mehr versprechen als sie zu halten in der Lage sind…

TA KI

Western Union und die geplante Logistik der Migrantenströme


Von Peter Haisenko

Mancher fragt sich, wie die Versorgung der Migranten mit Bargeld funktioniert. Kann es sein, dass es Migranten wagen, mit Tausenden Euro oder Dollar Bargeld in der Tasche eine derart gefährliche Wanderschaft anzutreten? Eine Information aus Bulgarien bringt Interessantes zutage. Das US-Institut für Bargeldtransfer Western Union ist maßgeblich beteiligt und verdient viel Geld daran – und das nicht erst seit gestern, sondern schon seit vielen Monaten. Bereits im Juni 2015 hatte Western Union eine Vielzahl an Auszahlungsstellen an der türkisch-bulgarischen Grenze eingerichtet.

Eine bulgarische Freundin war Anfang Juni 2015 zu Besuch in ihrer Heimatgemeinde an der türkisch-bulgarischen Grenze, also zu einer Zeit, als angeblich noch nicht absehbar war, welches Ausmaß die Migrantenströme annehmen würden. Sie berichtete, dass sie ihre Heimat nicht wiedererkennen konnte. In der ganzen Gegend hatten sich die Einheimischen auf Schleuserdienste eingerichtet und verdienten damit viel Geld. Am auffälligsten aber war für sie, dass Western Union eine große Anzahl an Bargeldauszahlungsstellen in Grenznähe eingerichtet hatte. Wie funktioniert das System der Western Union?

Lukratives Geschäft mit Bargeld-Transfer

Will man einer beliebigen Person weltweit Bargeld zukommen lassen, kann man – wiederum weltweit – einfach Bargeld bei Western Union einzahlen. Man erhält dafür einen Code, der zum Beispiel per SMS an den Empfänger gegeben wird. Der kann nun sofort an jeder beliebigen Auszahlungsstelle der Western Union mit diesem Code das Bargeld in Empfang nehmen. Western Union verlangt für diesen Service eine erhebliche Gebühr – mehr als fünf Prozent der transferierten Summe. Ein einträgliches Geschäft, zumal der Bargeld-Transferservice nicht einmal Kreditrisiko zu tragen hat. Western Union unterhält weltweit Filialen, allerdings kaum in ländlichen Regionen und nach Aussage meiner bulgarischen Freundin gab es bislang keine einzige an der bulgarisch-türkischen Grenze. Im Frühjahr dieses Jahres sind sie dort wie Pilze aus dem Boden geschossen.

Warum ist diese Information so brisant? Banken eröffnen keine noch so kleine Filiale, wenn sie nicht sicher sein können, damit auch Geld zu verdienen. Western Union, das US-Unternehmen, muss folglich bereits im Frühjahr 2015 Informationen gehabt haben, dass hier ein großes Geschäft auf sie zurollen wird. Informationen, die unserer Regierung angeblich nicht zugänglich waren. Wir haben folglich einen Sekundärbeweis, dass in Kreisen der US-Finanz mit einem Anschwellen der Migration Richtung Zentraleuropa gerechnet wurde. Die Frage ist jetzt, woher sie das wussten.

Frühzeitiger Zugang zu gesicherten Informationen

Bereits im Frühjahr 2015 sind die Mittel der UN für die Flüchtlingslager um Syrien drastisch gekürzt worden. Wir wissen, dass die UN von Washington dominiert wird und Washington wiederum von der Hochfinanz. Ist es angesichts der vorausschauenden Etablierung der Western-Union-Filialen entlang der Routen nach Zentraleuropa zulässig, von einer geplanten Aktion seitens amerikanischer Institutionen auszugehen? Wer die Medien beherrscht, kann Geschichte leicht fälschen – schon in der Gegenwart. Betrachtet man jedoch die Wirtschaftshistorie, kommt man der Wahrheit in aller Regel sehr viel näher. Das zeigt sich unter anderem auch, wenn danach geforscht wird, wer den Ersten Weltkrieg unbedingt brauchte. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, steht zweifelsfrei fest, dass es nur das British Empire gewesen sein kann. Wer also hat dieses Mal den Massenansturm auf Europa ausgelöst?

Ein weiterer höchst interessanter Aspekt, den es zu beachten gilt, ist die Anonymität des Bargeldtransfers durch Western Union. Niemand, außer Western Union selbst, kann nachvollziehen, wer das Geld zur Verfügung gestellt hat, das dann mit dem Code zur Auszahlung kommt. Die Frage ist unbeantwortet, wie so viele Migranten über so viel Geld verfügen, dass sie sich teure Taxifahrten und Schleuserdienste leisten können. Es fällt mir schwer zu glauben, dass Menschen in Flüchtlingslagern mühelos Tausende von Euro oder Dollar aus der Tasche ziehen können, um die horrenden Forderungen der Schleuser zu bedienen. Schließlich reden wir hier über Summen, die 5.000,- Euro/Person mühelos übersteigen können. Wer zahlt also das Geld ein, das dann entlang der Migrationsströme von Western Union ausgereicht wird? Ob Western Union auch in den Flüchtlingslagern im Libanon oder der Türkei Filialen unterhält, entzieht sich meiner Kenntnis.

Es gibt so viele offene Fragen zu den Umständen, die die Migration nach Zentraleuropa begleiten und die Information über die Aktivitäten der Western Union entlang der Flüchtlingsrouten ist eine weitere Kuriosität, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Fest steht, dass Western Union frühzeitig Kenntnis davon hatte, dass ihre Dienste an Orten gebraucht werden, um die sie üblicherweise einen großen Bogen machen. Fest dürfte auch stehen, dass das US-Unternehmen Western Union nur über die zugehörigen Informationen verfügen konnte, wenn sie Zugang zu denjenigen hatten, die Auslöser der Migrationsströme sind. Ohne dieses sichere Wissen um ein lukratives Geschäft hätten sie wohl kaum vorausschauend und rechtzeitig ihre Filialen an der türkisch-bulgarischen Grenze eingerichtet.

Quelle: http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2015/western-union-und-die-geplante-logistik-der-migrantenstroeme/

Danke an Christiane

Gruß an die Hinterfragenden

TA KI

«Ab einer gewissen Zahl bricht jedes Asylwesen zusammen»


Toni Stadler arbeitete während Jahren in Flüchtlingslagern in Krisenherden auf der ganzen Welt. Heute sagt er, Migration löse die Krisen nicht, sondern verschärfe sie.

topelement

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel beschwört ihr Volk, dass die Flüchtlingskrise zu meistern sei. Bei einem Interview bei Anne Will sagte Merkel während einer Stunde in allen Variationen: «Wir werden das schaffen.» Schaffen die das?


Ich weiss nicht genau, was die Kanzlerin schaffen will. Die Flüchtlingskrise ist nicht eine Aufgabe, die man lösen kann und dann ist sie erledigt. Flüchtlinge, Kriegsvertriebene und Arbeitsmigranten sind heute so mobil wie nie zuvor. Wenn man sie alle willkommen heisst, namentlich auch illegale Migranten, dann zieht das auch jene an, die sich nach einem Leben in der Wohlstandsgesellschaft sehnen. Wenn Angela Merkel jetzt eine Million Migranten willkommen heisst, dann verschiebt sie die Lösung des Problems einfach auf den Moment, an dem die zweite Million an der Grenze steht.

Deutschland lässt illegale Einwanderer zu und lehnt einen Aufnahmestopp ab. Also halten Sie das für den falschen Weg.

Man kann sicher nicht einfach die Grenzen für alle Migranten schliessen. Europa muss nach dem Völkerrecht Flüchtlinge schützen und aufnehmen und Kriegsvertriebene temporär aufnehmen. Was an der deutschen Position stört, ist, dass sie nicht mit der ganzen Europäischen Union abgestimmt ist.

Sie schrieben kürzlich in einem Beitrag in der NZZ, die EU komme nicht darum herum, ihre Aussengrenzen so dicht zu schliessen wie die USA oder Kanada. Ist das angesichts des Leids von Millionen von hilfesuchenden Menschen nicht zynisch?

Nein, ist es nicht. Es gibt schlicht keine Alternative dazu. Ab einer gewissen Zahl von Migranten bricht das Asylwesen jedes Landes zusammen. Ausserdem kann es bei einem Krieg nicht darum gehen, möglichst viele Menschen an einen Ort möglichst weit vom Kriegsgebiet entfernt zu versetzen. Dieses Narrativ stört mich. Das Ziel muss sein, den Krieg zu beenden und die Kriegsvertriebenen zu repatriieren.

Menschen in Not zu helfen und sich für die Beilegung eines Konfliktes zu engagieren, schliesst sich nicht aus.

Doch, bis zu einem gewissen Grad schon. Es sind immer die aktivsten und gebildetsten Menschen, die aus Bürgerkriegen flüchten, Tausende Kilometer reisen und dabei ihr Leben riskieren. Damit wird der Opposition Kraft entzogen. Ausserdem fehlen diese Menschen später, um nach dem Krieg wieder einen Rechtsstaat zu installieren und das Land wiederaufzubauen.

Doch dieses Problem löst man nicht, indem man die Grenzen schliesst.

Nein. Aber indem man im betroffenen Land oder möglichst nahe am Land Schutzzonen einrichtet. Wenn sich Menschen drei Jahre in einem Flüchtlingslager aufhalten, bleiben sie mit dem Heimatland in Kontakt und werden auf die Rückkehr nach dem Kriegsende vorbereitet. Wenn sie drei Jahre in Berlin leben, werden sie auf ein Leben in der Wohlstandsgesellschaft vorbereitet.

Ein Flüchtlingslager für vier Millionen Syrer? Wie soll das konkret funktionieren?

Das Konzept ist erprobt. Im Golfkrieg 1991 errichtete man erfolgreich eine Schutzzone für Kurden im Nordirak. Bereits heute sorgt das UNHCR für die Sicherheit und den Unterhalt von 2 Millionen syrischen Flüchtlingen in der Türkei und in Jordanien. Sie wohnen zum Teil in Lagern, zum Teil bei Privaten. Ausserdem verwahre ich mich gegen das Klischee, dass Flüchtlingslager Orte sind, in denen Menschen per se leiden oder gar sterben. In einem gut geführten Flüchtlingslager können die Menschen in Würde leben und die Kinder zur Schule gehen. Flüchtlingslager kosten Geld, nicht die Türkei soll dafür aufkommen müssen, sondern die Golfstaaten und die OECD-Länder.

Sie monieren auch, dass Öffentlichkeit und Medien den Flüchtlingsbegriff unscharf verwenden. Manche Menschen sind von Tod und Folter bedroht und können als Flüchtlinge anerkannt werden, andere flüchten vor Kriegen, bitterer Armut oder einem Unrechtsstaat und erfüllen die Flüchtlingskriterien nicht. Haben nicht alle Menschen Anrecht auf ein menschenwürdiges Leben?

Natürlich, aber bei einem Problem dieser Grösse und Komplexität kommt die Internationale Gemeinschaft nicht darum herum, Regeln festzuschreiben und Kategorien zu schaffen. Es gibt Menschen, die gemäss der Definition der Flüchtlingskonvention verfolgt sind und unseren Schutz brauchen. Es gibt Menschen, die vor Kriegshandlungen fliehen. Und es gibt Menschen, die auf der Suche nach einem besseren Leben sind. Man muss diese drei Kategorien separat behandeln.

Warum?

Vor allem wegen der Sogwirkung auf Nachahmer der dritten Kategorie. Menschen, die gemäss Völkerrecht Anspruch auf Asyl haben, gibt es nicht in beliebiger Zahl. Damit kann Europa umgehen. Arbeitsmigranten gibt es theoretisch Milliarden. Wenn man sie mit der gleichen Grosszügigkeit aufnimmt, ziehen sie weitere nach.

Also geht es darum, dass wir reiche Schweizer uns die armen Ausländer vom Leibe halten müssen, weil wir um unseren Wohlstand fürchten?

Der Einwand ist berechtigt, meine Argumentation erweckt diesen Anschein. Doch es geht um etwas anderes: Migration kann die grundlegenden Unterschiede zwischen Armen und Reichen, zwischen Kriegsversehrten und Kriegsverschonten, nicht beseitigen. Diese Unterschiede müssen mit Entwicklungshilfe und politischen und wirtschaftlichen Reformmassnahmen in den betroffenen Ländern abgebaut werden. Nicht indem man möglichst viele Arme in reiche Länder umsiedeln lässt.

Hätten Sie ein Asylmoratorium unterstützt, das die SVP vergeblich durchsetzen wollte?

Sicher nicht. Das Migrationsproblem ist gegenwärtig derart komplex und im Fluss, dass man mit fixen Zahlen nur unsere notwendige Flexibilität über Bord werfen würde. Im Übrigen würde ein Asylmoratorium der Schweiz das Völkerrecht verletzen.

Bei der Diskussion um Flüchtlinge fokussiert die SVP auf Missbräuche und die Grenzen der Kapazität, die SP auf Solidarität und die humanitäre Tradition der Schweiz. Was halten Sie von diesen Diskussionen?

Max Frisch sagte treffend: Wir wollten Arbeitskräfte, es kamen Menschen. Heute wollen wir nur echte Flüchtlinge, doch es kommen Menschen, unter denen einige lügen und Pässe fälschen. Es scheint mir wichtig, die Migrationsproblematik weniger mit dem Gefühl und mehr mit dem Verstand anzugehen. Auf die aktuelle Situation bezogen hiesse dies, dass wir auf technische Probleme mit technischen Lösungen reagieren sollten, auf menschliche Probleme mit Menschlichkeit. Hilfreich dafür wäre natürlich, wenn man das Thema Migration so weit als möglich aus dem Links-rechts-Schema heraushalten könnte.

Trotzdem, wie viele Migranten kann die Schweiz verkraften?

Das weiss wohl niemand. Bei der OECD hiess es vor ein paar Jahren, dass, wenn die Zahl von Einwanderern in etablierte Gesellschaften eine gewisse Schwelle übersteigt, der Goodwill in der Bevölkerung verloren gehe und damit gefährliche Gegenreaktionen zu befürchten seien. Diese Schwelle dürfte heute in Ländern wie Dänemark oder der Schweiz irgendwo zwischen 25 und 30 Prozent liegen. Es muss uns heute darum gehen, einerseits den Goodwill der Schweizer Bevölkerung mit transparenter Information zu pflegen, andererseits aber zu akzeptieren, dass die Quantität eine Rolle spielt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/ab-einer-gewissen-zahl-von-migranten-bricht-jedes-asylwesen-zusammen/story/23432728

Gruß an die Differenzierer

TA KI