Flucht vor Flüchtlingen: Schwedens Polizei rettet sich durch Notausgang


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In einem Flüchtlingslager soll ein 10-jähriger Junge tagelang misshandelt worden sein. Allerdings konnten weder Mitarbeiter der schwedischen Migrationsbehörden, noch die Polizei Klarheit in diesem Fall verschaffen – letzten Endes mussten die Beamten vor einer wütenden Flüchtlingsschar flüchten, wie die Zeitung VLT berichtet.

Insgesamt 10 Polizisten seien in der vergangenen Woche in eine in der schwedischen Stadt Västerås gelegene Flüchtlingsunterkunft geschickt worden, um dort für Ordnung zu sorgen, schreibt das Blatt unter Berufung auf einen internen Polizeibericht.In dem Flüchtlingsheim sei vermutlich ein 10-Jähriger längere Zeit misshandelt und körperlicher Gewalt ausgesetzt worden. Nachdem die Polizisten eintrafen, seien sie in einem schmalen Korridor des Heims von einer großen und wütenden Menschenmenge bedrängt und beinahe überrannt worden. Nach Angaben der Beamten hätten sich die Migranten so bedrohlich benommen und seien so aggressiv gewesen, dass sie sich gezwungen sahen, die Flucht zu ergreifen.  Durch einen Notausgang sei es ihnen schließlich gelungen, nach draußen zu gelangen.

„Es haben uns noch mehr Menschen umzingelt… Mental war ich bereit, um mein Leben zu kämpfen. Wir waren nur zehn Polizisten in dem schmalen Korridor. Auf einmal hörte ich jemanden schreien, dass es einen Notausgang gibt“, erzählte einer der Beamten von dem Vorfall.

Zuvor hätten auch Beamte der schwedischen Migrationsbehörde auf eigene Faust versucht, in diesem Fall zu ermitteln und einen Teil der Einwohner in eine andere Anstalt zu transportieren. Dies sei ihnen allerdings nicht gelungen, wonach sie sich schlussendlich an die Polizei wandten.

Dieser Zwischenfall ereignete sich am vergangenen Mittwoch, sei jedoch bis Anfang dieser Woche geheim gehalten worden. Nach schwedischen Medienberichten komme es öfters vor, dass die Polizei Verbrechen mit Migrationshintergrund verheimlicht.

Zuvor war berichtet worden, dass ein 15-Jähriger Asylbewerber in der Nähe der Küstenstadt Göteborg eine Sozialarbeiterin erstochen habe.

Im vergangenen Jahr hatte Schweden mehr als 160.000 Flüchtlinge aufgenommen, mehr als jedes andere EU-Land im Verhältnis zu seiner Bevölkerung gerechnet. Die Regierung in Stockholm erklärte, dass der Staat seine Grenze bei der Flüchtlingsaufnahme erreicht habe.

Quelle: http://de.sputniknews.com/panorama/20160126/307383160/schweden-polizei-fluechtet-vor-fluechtlingen.html

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