Unfassbar: VERHALTENSTIPPS für POLIZISTEN zum muslimischen Fastenmonat RAMADAN! – „Gewisse Aufgebrachtheit & erhöhtes Konfliktpotenzial in Flüchtlingsunterkünften!“


Berliner LKA warnt vor einer „gewissen Reizbarkeit“ und „Aufgebrachtheit“ von Muslimen im Fastenmonat Ramadan!

Ebenso vor „erhöhtem Konfliktpotenzial“ in Flüchtlingsunterkünften!

LKA gibt „Verhaltenstipps“ für Polizisten!

Wo sind wir nur gelandet? Mitten im Orient oder wie?

Die Polizeiführung im rot-rot-grünen Berlin scheint irgendetwas in den sprichwörtlichen „Kopf“ gestiegen zu sein.

Denn wie jetzt bekannt wurde, versucht sie, ihre Beamten für das „richtige Verhalten im muslimischen Fastenmonat Ramadan zu sensibilisieren!“

Noch einmal: Nicht die Muslime bekommen Verhaltenstipps in dieser Zeit, sondern die Polizei!

Das geht laut Berliner Zeitung aus einem dreiseitigen Brief der Zentralstelle für Prävention des Berliner Landeskriminalamtes hervor, der über das Intranet der Behörde verschickt wurde.

Darin heißt es u.a.:

„Jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamte in Berlin ist täglich mit unterschiedlichen Gruppen, Nationalitäten und Milieus befasst.“ Der Migrationsanteil in der Berliner Bevölkerung betrage 31,4 Prozent. „Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, helfen das Bewusstsein und die Sensibilität für kulturelle, sprachliche oder religiöse Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten.“

Weiter wird darauf verwiesen dass  praktizierende erwachsene Muslime im Ramadan vom Anbruch der Morgendämmerung bis zum Einbruch der Nacht nichts essen und trinken.  In den meisten Fällen wirke sich die Fastenzeit „nicht auf unser polizeiliches Handeln aus, jedoch können folgende Hinweise hilfreich sein“.

Die Polizisten werden nun darauf hingewiesen, dass sich bei Fastenden „eine gewisse Reizbarkeit“ einstellen könne.

„Die Erwägung und gegebenenfalls das Ansprechen der Fastenzeit kann Situationen positiv beeinflussen.“

Die Umstellung des Körpers auf die Fastenzeit könne im Rahmen von polizeilichen Kontrollen, Ermittlungen, Vernehmungen oder Durchsuchungen ursächlich

„für eine gewisse Aufgebrachtheit oder gar einen Schwächeanfall“ sein.

Die Fastenzeit könne das Konfliktpotenzial in Flüchtlingsunterkünften  zusätzlich erhöhen. 

Beim dreitägigen Fest des Fastenbrechens ab 25. Juni könne es zu Ansammlungen im Bereich von Moscheen und Kulturvereinen kommen. „Das wirkt sich sicherlich auf die Parkplatzsituation aus.“

Das heißt übersetzt: Die Beamten sind angehalten, Parkverstöße weniger scharf zu ahnden.

Und dann wird den Polizeibeamten noch geraten:

„Sowohl zu Beginn des Ramadans als auch zum Fest des Fastenbrechens kann man ein frohes oder auch schönes Fest wünschen.“

Nach Angaben der Polizei gibt es KEINE ähnlichen Verhaltenstipps für den Umgang mit Angehörigen anderer Religionen – etwa Christen in der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Karsamstag.

Bei diesen Verhaltenstipps für Polizeibeamte gehe es um den „Transfer von interkultureller Kompetenz, um  auf Augenhöhe mit unterschiedlichen Gesprächspartnern fit zu sein“, sagt Polizeisprecher Winfrid Wenzel.

„Jeder Mensch, egal welcher Religion und Sozialisation, der zu wenig isst und trinkt, hat eine gewisse Reizbarkeit“, so Wenzel.

Ein solcher Hinweis könne Schlüssel sein für Verständnis.   „Die Qualität des islamischen ist eine andere als die des christlichen Fastens. Auf einen Mann, der vielleicht gereizt ist, kann ich als Polizeibeamter anders zugehen, wenn ich das weiß.“

Quelle

Quelle: http://www.guidograndt.de/2017/05/30/unfassbar-verhaltenstipps-fuer-polizisten-zum-muslimischen-fastenmonat-ramadan-gewisse-aufgebrachtheit-erhoehtes-konfliktpotenzial-in-fluechtlingsunterkuenften/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

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Italiens Polizeichef schlägt Grenzmauer zu Österreich vor


Italien befürchtet eine steigende Flüchtlingsbewegung von Österreich nach Italien. Die Asylsuchenden würden vor allem wegen ihren Familienangehörigen nach Italien zurückkehren. Italiens Polizeichef will sich wappnen und schlägt vor eine Grenzmauer zu errichten.

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Italiens Polizeichef Franco Gabrielli zeigt sich besorgt über eine wachsende Flüchtlingsbewegung, die sich über den Brenner von Österreich nach Italien bewegt. Gabrielli will sich gegen diese Entwicklung wappnen und schlägt vor eine Grenzmauer zu errichten.

„Während lediglich einige Hunderte Migranten in Richtung Österreich unterwegs sind, treffen Tausende aus Österreich bei uns ein. Wir Italiener müssten eigentlich eine Mauer bauen“, sagte er der Zeitung „Il Messaggero“, berichtet OE24.

Demnach versuchten mehrheitlich pakistanische und afghanische Staatsbürger über Österreich und Slowenien nach Italien zu gelangen. Der Grund seien oftmals Familienangehörige die sich in Italien befänden. Auch versuchten die Flüchtlinge in die Schweiz oder nach Frankreich weiterzureisen. Zuletzt war die Anzahl der Asylsuchenden, die etwa über Kärnten nach Italien einreisten, nach Behördenangaben jedoch gesunken, so das Blatt.

Für Italien sei es auch ein Problem, dass die Migranten an der Schweizer Grenze zurückgewiesen werden. Auch in der italienischen Kleinstadt Ventimiglia an der französischen Grenze gibt es Probleme. Vor einigen Tagen hatten dort rund 150 Asylsuchende die Grenze überrannt um illegal nach Frankreich und Nordeuropa weiterzureisen. Italiens Polizeichef fordert nun einen internationalen Einsatz zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Europa müsste „in dieselbe Richtung rudern und weniger streiten.“

Italien versorge derzeit etwa 150.000 Flüchtlinge- und Migranten in Asyllagern, gibt Gabrielli an. Außerhalb der Flüchtlingsunterkünfte sollen sich ihm zufolge weiter 150.000 Asylsuchende aufhalten. (so)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/europa/italiens-polizeichef-schlaegt-grenzmauer-zu-oesterreich-vor-a1921770.html

Gruß an die Klardenker

TA KI

 

Sofortiger Baustopp für ganz Hamburg gefordert


Die Gegner großer Flüchtlingsunterkünfte wollen per Eilantrag für Hamburg einen sofortigen Baustopp der Heime erzwingen. Außerdem sollen die als ungültig erklärten Bürgerbegehren anerkannt werden.

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Jetzt soll alles ganz schnell gehen: Die Gegner großer Flüchtlingsunterkünfte haben vor dem Hamburger Verwaltungsgericht einen Eilantrag eingereicht, um einen „einstweiligen Baustopp“ der Unterkünfte in der Stadt zu erlangen. Die Rede ist von einem Moratorium. Auch wollen die Initiatoren für die zuvor für unzulässig erklärten Bürgerbegehren eine „vorläufige Zulässigkeitserklärung“ erlangen.

Klaus Schomacker, Sprecher des Dachverbandes „Initiativen für erfolgreiche Integration Hamburg“, dazu: „Wir wollen damit ein Moratorium erzwingen. Denn das normale Hauptsacheverfahren dauert mit mehreren Monaten zu lange. Während dieser Monate werden die Bezirke den Bau der Großunterkünfte weiter vorantreiben und so weiter Fakten schaffen. Daher die Eilverfahren.“, sagt Schomacker.

Man müsse erreichen, dass die Rechtsposition gegen das „Fakten schaffen“ abgesichert werde und die Sperrwirkung der Bürgerbegehren vorläufig greife.

In etwa sechs Wochen wird eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts über den Eilantrag erwartet.

Quelle: http://www.welt.de/regionales/hamburg/article155596254/Sofortiger-Baustopp-fuer-ganz-Hamburg-gefordert.html

Gruß an die Klardenker

TA KI

Wendt: Flüchtlinge könnten sich zu Clans zusammenschließen


Wendt

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Er hat bereits davor gewarnt, dass die Gewalt in Flüchtlingsheimen zu eskalieren droht. Nun geht der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, noch weiter. Gegenüber FOCUS Online skizziert er vier Bedrohungsszenarien, die jetzt auf Deutschland zukommen können.

Die Randale in Flüchtlingsunterkünften haben ein neues Ausmaß erreicht. In Suhl, Kassel-Calden oder zuletzt in Hamburg kam es in Erstaufnahmeeinrichtungen zu Massenschlägereien, die die Polizei im Großaufgebot schlichten musste.

„Die Auseinandersetzungen haben sich in Intensität und Frequenz gesteigert“, sagt Rainer Wendt, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (DPolG) zu FOCUS Online. Er fürchtet, dass diese Entwicklung noch größere Wellen schlagen wird: „Solange die Zahl der ankommenden Flüchtlinge nicht abreißt, wird sich die Situation noch verschärfen.“

Gegenüber FOCUS Online skizziert der Gewerkschaftschef vier Bedrohungsszenarien, die jetzt auf Deutschland zukommen können.

1. Respektlosigkeit gegenüber der Polizei

Die griechischstämmige Streifenpolizistin Tania Kambouri hat in ihrem Buch „Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“ über die zunehmende Respektlosigkeit gegenüber Polizeibeamten in Deutschland geschrieben. Es seien besonders junge Muslime, die zunehmend aggressiv auftreten die Beamten verbal angehen.

Rainer Wendt sieht dieses „typisch männliche Macho-Verhalten“ auch bei auffälligen Flüchtlingen. „Sie kommen aus Regionen, in denen sie Gewalterfahrung gemacht haben, aber auch eine Gewalterziehung erfahren haben“, so Wendt. Die jungen Männer verstünden oftmals nicht, welches Wertegefüge in Deutschland wichtig sei.

Besonders der Respekt vor Frauen müsse den Flüchtlingen vom ersten Tag an vermittelt werden. „Die Einhaltung dieser Regeln müssen wir auch konsequenter verfolgen“, so der DPolG-Chef.

(…)

2. Die Konflikte werden sich auf die Straße verlagern

Darüber hinaus warnt Rainer Wendt davor, dass sich die Machtkämpfe, die derzeit zwischen Flüchtlingsgruppen innerhalb der Aufnahmeeinrichtungen stattfinden, auch auf die Straße verlagern könnten.

„Das kann schnell passieren“, so Wendt. Es bestehe die Gefahr, dass sich dadurch Parallelgesellschaften entwickeln. „Ich finde es wichtig, den ankommenden Flüchtlingen vom ersten Tag an klar zu machen, wie hier die Spielregeln sind“, sagt Rainer Wendt.

3. Deutschland drohen weitere kriminelle Clans  

Dem DPolG-Chef zufolge ist sogar möglich, dass sich unter den Flüchtlingsgruppen Clanstrukturen entwickeln. Bislang sollen die aggressiven Gruppen in den Unterkünften Erkenntnissen der Polizei zufolge nur locker zusammenhalten. Junge Männer aus dem gleichen Herkunftsland, angeführt von einzelnen Personen, die Stimmung machen, schlössen sich zusammen. „Sie tragen entweder ihre Heimatkonflikte mit anderen Gruppen aus oder kämpften schlicht um die Dominanz in der Unterkunft“, sagt Wendt.

Es könne jedoch passieren, dass solche Gruppen weiter zusammenbleiben. „Es könnte passieren, dass sich Clans zusammenfinden, wie sie aus anderen Teilen in Deutschland bekannt sind“, sagt Wendt. In Duisburg-Marxloh beispielsweise kontrollieren kriminelle Clans ganze Straßenteile, die Polizei versucht durch massive Präsenz die Lage unter Kontrolle zu bringen.

(…) 

4. Die Stimmung könnte kippen  

Auf der anderen Seite hat Rainer Wendt ebenso große Befürchtungen, dass das Stimmungsbild in der Gesellschaft kippt und rechte Gruppen dieses Klima ausnutzen. Immer wieder gab es in den vergangenen Wochen und Monaten Brandanschläge auf Unterkünfte.

„Einzelne Flüchtlingsgruppen, die mit einem völlig überzogenen Anspruchsdenken auftreten, prägen das Stimmungsbild in der Bevölkerung“, so Wendt. Über die Gewalttätigen werde berichtet, über den Großteil der Flüchtlinge, der sich integriere und dankbar für den Schutz in Deutschland sei, jedoch nicht. Der DPolG-Chef bedauert, dass die Polizei „leider oft nur das hässliche Bild“ mitbekomme.

(…)

Quelle: http://www.shortnews.de/beamto/1173470

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Gruß an die, die vorsorgen

TA KI

Reaktion auf steigende Flüchtlingszahlen- Deutsche Regierung verabschiedet Asyl-Gesetzespakt


Als Reaktion auf die rasant wachsenden Flüchtlingszahlen in Deutschland hat das Kabinett in Berlin ein umfangreiches Paket mit Gesetzesänderungen im Asylrecht auf den Weg gebracht.

Ziel ist, Asylverfahren zu beschleunigen, die Einrichtung neuer Flüchtlingsunterkünfte zu vereinfachen und abgelehnte Antragsteller schneller in ihre Heimat zurückzuschicken.

Vorgesehen ist unter anderem, drei weitere Balkan-Länder – Albanien, Kosovo und Montenegro – als «sichere Herkunftsstaaten» einzustufen, um Asylbewerber von dort in kürzerer Zeit wieder heimzuschicken.

In Erstaufnahmestellen sollen Flüchtlinge künftig «so weit wie möglich» Sachleistungen bekommen.

Die Auszahlung von Geld soll nur einen Monat im Voraus möglich sein. In bestimmten Fällen sind auch Leistungskürzungen vorgesehen. Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive sollen Zugang zu Integrationskursen bekommen.

Quelle: http://www.nzz.ch/international/deutsche-regierung-bringt-asyl-gesetzespakt-auf-den-weg-1.18621506

Gruß an die, die wissen daß das wenig nutzt…

TA KI

Jugendliche werfen Steine auf Helfer vor Flüchtlingsheim


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  • Am Wochenende ist es in Deutschland zu mehreren Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte gekommen.

  • In Halberstadt haben Jugendliche vor einer Flüchtlingsunterkunft Steine auf Zelte des Deutschen Roten Kreuzes geworfen und eine Helferin verletzt.

  • In Unterkünften in Remchingen-Singen bei Karlsruhe und Waldaschaff im Landkreis Aschaffenburg kam es zu Bränden.

  • Justizminister Maas verurteilt die Anschläge scharf.

Angriff auf DRK-Mitarbeiter in Sachsen-Anhalt

Sechs Jugendliche haben am Sonntag an einer Flüchtlingsunterkunft in Halberstadt in Sachsen-Anhalt Steine auf Helfer des Deutschen Roten Kreuzes geschleudert. Dabei wurde eine 20-jährige Helferin an der Wange getroffen und leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Zudem sei mehrfach „Ausländer raus“ skandiert worden.

Das DRK hatte Zelte neben einer Sporthalle aufgebaut, in der Asylsuchende untergebracht sind. Die Polizei konnte noch vor Ort einen 15-jährigen mutmaßlichen Steinewerfer fassen. Fünf weitere Verdächtige im Alter von 16 bis 20 Jahren wurden bei einer Fahndung im Umkreis festgenommen. Die Polizei leitete Verfahren wegen Volksverhetzung und gefährlicher Körperverletzung ein.

Brände in Baden-Württemberg und Bayern

In einem derzeit leer stehenden Gebäude in Remchingen-Singen bei Karlsruhe, das als Asylbewerberunterkunft vorgesehen ist, verursachte ein Feuer in der Nacht auf Samstag nach Polizeiangaben einen Sachschaden in Höhe von etwa 70 000 Euro. Verletzte gab es nicht. Die Polizei hegt den „Verdacht einer vorsätzlichen Brandstiftung“. Hinweise auf den oder die Täter gab es zunächst nicht, wie die Polizei mitteilte. Es werde in alle Richtungen ermittelt.

Einen weiteren Brand gab es am frühen Samstagmorgen in der Garage einer Flüchtlingsunterkunft in Waldaschaff im Landkreis Aschaffenburg. Hier gab es nach Polizeiangaben ebenfalls keine Verletzten, auch entstand an dem Gebäude kein Schaden. Warum es zu dem Feuer an einem in der Garage stehenden Papiercontainer gekommen ist, war am Sonntag nach Angaben der Polizei noch ungeklärt.

Justizminister Maas: „Es reicht!“

In den vergangenen Monaten hatte es in Deutschland wiederholt Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte gegeben. Justizminister Maas verurteilte am Wochenende die Angriffe. „Jeder Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft ist ein Angriff auf unsere Gesellschaft und ein Angriff auf uns alle“, erklärte er auf Twitter. „Es reicht!“

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/halberstadt-jugendliche-werfen-steine-auf-helfer-vor-fluechtlingsheim-1.2573834

Gruß an die, die erkennen, wie der Haß geschürt werden soll

TA KI

Flüchtlinge in Aufruhr


Mehrere unbegleitete jugendliche Flüchtlinge sollen versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Das berichtet die Flüchtlingsinitiative. „Wir wissen von zwei Suizidversuchen, und die jugendlichen Flüchtlinge berichten von weiteren Versuchen“, sagt Anna Schröder von der Flüchtlingsinitiative. Einen Suizidversuch soll es in der Zentralen Erstaufnahmestelle in Habenhausen (Zast) und einen in der Eissporthalle Paradice in Walle gegeben haben.

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Die Flüchtlingsinitiative kritisiert Bremens Umgang mit jungen Flüchtlingen. Sofia Leonidakis, flüchtlingspolitische Sprecherin der Linken (Mitte), unterstützt die Kritik. Im Hintergrund sieht man einen der jungen Flüchtlinge, die in der Eissporthalle in Walle untergebracht sind. (Frank Thomas Koch)

Wo leben die Jugendlichen, die sich diese Selbstverletzungen zugefügt haben? Nachdem die Zast geräumt werden musste, weil die Zustände für Jugendliche dort vielfach kritisiert worden waren und es gesundheitliche Probleme gab, wurden Jugendliche auf andere Einrichtungen verteilt: In Zelte auf dem Stadtwerder und nahe der Uni, in eine Turnhalle in Arsten und in die Paradice-Eissporthalle in Walle.

 

Letztere ist immerhin ein festes Gebäude. Allerdings: Die rund 60 bis 70 Jugendlichen, die derzeit dort untergebracht sind, melden sich nun auch selbst zu Wort und kritisieren die Unterkunft. Sie haben einen Sprecher bestimmt, der gut Englisch spricht, seinen Namen aber nicht in der Zeitung lesen möchte. „Wir sind in kleinen Boxen untergebracht, die in der Halle aufgebaut worden sind“, sagt der junge Mann aus Gambia. „Ich teile mir mit drei anderen eine solche Box, andere wohnen zu sechst in einem solchen Raum.“ Oft sei es laut bis um fünf Uhr nachts, durch das Glasdach sei es permanent hell in der Halle. „Es gibt keinerlei Privatsphäre, nirgends eine Tür, die man abschließen oder einen Ort, wo man seine persönlichen Gegenstände sicher aufbewahren kann“, sagt der Jugendliche.

Frustriert und verzweifelt

Er kritisiert auch das Essen: „Es gibt eine kleine Portion Reis mit Soße als Mittagessen – die meisten von uns versuchen, sich außerhalb über Freunde oder mit ihrem wenigen Taschengeld zu verpflegen.“ Die Jugendlichen seien frustriert, verzweifelt, wütend, beschreibt er. „Wir haben nach dem Umzug aus der Zast auf eine Verbesserung gehofft, vielleicht Zweier-Zimmer“, sagt er. „Wir wollen hier raus, wir wollen eine andere Unterkunft.“ Die Jugendlichen würden „da drin verrückt“, sagt er noch.

Seine Mentorin Susanne Spiller, die rechtlicher Vormund für den jungen Mann werden möchte, sagt, er wirke deutlich geschwächt, seit er in der Eissporthalle wohne. „Die Bedingungen der Unterbringung dort sind nicht akzeptabel“, sagt die 45-jährige IT-Administratorin.

Sofia Leonidakis, flüchtlingspolitische Sprecherin der Linken, kritisiert, Bremen gefährde das Kindeswohl. „Die Situation in der Eissporthalle ist keinen Deut besser als in der Zast“, sagt sie. „Ein Drittel der Jugendlichen hat keinen Schulplatz, wir wissen von mehreren Suizidversuchen – das ist ein Hilferuf, sichtbarer geht es nicht.“

Und es gibt noch ein Problem: Der junge Gambianer, der von seinen Mitbewohnern zum Sprecher auserkoren wurde, gibt an, 17 Jahre alt zu sein. Doch das Jugendamt geht laut seiner Mentorin derzeit davon aus, dass er bereits 18 ist. Wer als 18 gilt, muss das Asylverfahren für Erwachsene durchlaufen. Und dabei haben junge Flüchtlinge gerade aus vielen afrikanischen Ländern kaum Chancen, so Schröder: „Als Minderjährige haben sie zumindest eine Perspektive auf ein Bleiberecht.“

Ein großer Teil der Jugendlichen, die in der Eissporthalle wohnen, werde auf über 18 geschätzt, gebe aber selbst an, jünger zu sein. „Die Jugendlichen legen eine Geburtsurkunde und Zeugnisse vor, aber dennoch wird vom Jugendamt angezweifelt, dass sie minderjährig sind“, sagt Leonidakis. Das Jugendamt habe seine Praxis geändert, so Schröder: Um der Überlastung zu entkommen, so viele Flüchtlinge unterzubringen, würden Jugendliche als Erwachsene eingestuft – auch weil sie durch ihre Fluchterfahrung bereits reifer wirkten.

Dem widerspricht die Sozialbehörde: „Wer eine Geburtsurkunde vorlegt, die beweist, dass er unter 18 ist, wird in Bremen in Obhut genommen“, sagt Behördensprecher Bernd Schneider. „Hier wird niemand, der erkennbar minderjährig ist, absichtlich zum Erwachsenen gemacht.“

Schneider äußert sich auch zur Kritik an der Unterbringung im Paradice: „Die Halle ist ein Provisorium, weil wir für die Räumung der Zast schnell Alternativen brauchten.“ Abschließbare Spinde für persönliche Gegenstände seien bestellt und nur noch nicht geliefert worden. Und das Essen für die Jugendlichen solle bereits ab kommender Woche „kulturgerechter“ werden. Der Träger, der mit 22 pädagogischen Mitarbeitern die Jugendlichen in Walle betreue, sei gehalten, den sozialpsychiatrischen Dienst einzuschalten, wenn es Hinweise gebe, dass sich Flüchtlinge selbst verletzten. „Die Jugendlichen werden fachkundig betreut“, betont Schneider. Die Sozialbehörde rechnet mit rund 1500 unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen, die in diesem Jahr nach Bremen kommen. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr vervierfacht.

Die Vorbereitungen für neue Flüchtlingsunterkünfte in der Stadt laufen unterdessen auf Hochtouren: Die Sozialbehörde plant, Zelte für bis zu 300 Flüchtlinge im Wohn-und Büropark in Oberneuland nahe der Louis-Leitz-Straße zu errichten. Das berichtete Karl Bronke von der Sozialbehörde am Mittwoch im Beirat Oberneuland. Der Beirat sprach sich für den Plan aus. Diese Notunterkunft wäre dann Bremens bislang größter Zeltstandort für Flüchtlinge.

Am Vinnenweg – ebenfalls in Oberneuland – sind zudem Modulbauten für 120 Erwachsene und Familien geplant. Zahlreiche weitere Flüchtlingsunterkünfte in Arsten, Woltmershausen, Huckelriede, Hastedt und Schwachhausen sind in Arbeit.

Quelle: http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Fluechtlinge-in-Aufruhr-_arid,1168915.html#null

Gruß an die Dankbaren und Bescheidenen

TA KI