Folsäure in der Schwangerschaft reduziert Autismusrisiko beim Kind


Für Mütter, die vor und während der Schwangerschaft mit Schadstoffen in Berührung kommen – etwa mit Pestiziden – besteht ein erhöhtes Risiko, ein autistisches Kind zu bekommen. Wenn diese Mütter jedoch in der Zeit der Empfängnis umfassend mit Folsäure versorgt sind, kann das Autismusrisiko des Kindes trotz einer bestehenden Schadstoffbelastung merklich reduziert werden – so Forscher der University of California im September 2017. Problematisch ist hier, dass die meisten Frauen erst dann an eine Folsäureversorgung denken, wenn sie bereits schwanger sind.

Geringeres Autismusrisiko durch Folsäure

Folsäure wird von Schwangeren im Allgemeinen zur Vorbeugung des offenen Rückens (Spina bifida) eingenommen. Eine Verbindung zum Autismusrisiko ist dagegen den wenigsten Menschen bekannt.

Die Folsäure – ein Vitamin aus der Gruppe der B-Vitamine – kann in Sachen Spina bifida nur vorbeugend wirken, wenn man mit der Einnahme schon ab 4 Wochen vor der Empfängnis (was ideal wäre) oder im Laufe der ersten 8 Schwangerschaftswochen beginnt. Eine spätere Einnahme hat in Bezug auf den offenen Rücken keinen präventiven Effekt mehr.

Meist werden vom Arzt Präparate mit 400 bis 600 µg Folsäure verordnet. Das muss sein, heisst es, da man diese Menge nicht einmal mit einer überdurchschnittlich gesunden Ernährung zu sich nehmen könnte. (…)

Allerdings nimmt man mit der Ernährung keine Folsäure auf, sondern Folat. Folsäure ist die synthetische Form dieses B-Vitamins, Folat ist die natürliche Form. Der Einfachheit halber wird meist nur von Folsäure gesprochen, einfach weil dieser Begriff den meisten Menschen geläufig ist.

Folsäure bessert nach 12 Wochen Autismus bei Kindern

Nun scheint Folsäure aber nicht nur das Ungeborene vor dem offenen Rücken schützen zu können, sondern auch einen positiven Einfluss auf das Autismusrisiko zu haben. Wir haben schon hier (Folsäure bei Autismus) von einer Studie aus dem Jahr 2016 berichtet, in der autistische Kinder 12 Wochen lang eine hohe Folsäuredosis erhalten hatten und sich daraufhin ihre autistischen Symptome gebessert hatten.

Die Folsäuretherapie schlug jedoch nur bei Kindern an, bei denen man gleichzeitig sog. Folsäurerezeptorantikörper nachweisen konnte, was bedeutet, dass die Folsäure sicher kein Heilmittel für jedes einzelne autistische Kind darstellt.

Folsäure kompensiert erhöhtes Autismusrisiko durch Belastung mit Pestiziden

Im September 2017 schrieben Wissenschaftler der University of California im Journal Environmental Health Perspectives, dass Folsäure, wenn sie von der werdenden Mutter eingenommen wird, schon in der Schwangerschaft das Autismusrisiko senken kann. Sie bestätigten damit die Ergebnisse einer norwegischen Studie aus dem Jahr 2013.

Der vor Autismus schützende Effekt der Folsäureprophylaxe wurde selbst bei einer bestimmten Gruppe von Frauen festgestellt, nämlich bei jenen, die während der Schwangerschaft Pestiziden ausgesetzt sind, also z. B. in einer landwirtschaftlich genutzten Region leben.

Wenn Frauen in der Schwangerschaft häufig mit Pestiziden in Kontakt kommen, so weiss man, steigt ihr Risiko, ein autistisches Kind zu bekommen. Diesem pestizidbedingten Autismus kann die Folsäureeinnahme also offenbar ebenfalls vorbeugen.

Kalifornische Studie setzt 800 µg Folsäure ein – Autismusrisiko sinkt

In der kalifornischen Studie zeigte sich, dass Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft täglich 800 µg Folsäure eingenommen hatten, ein signifikant geringeres Risiko hatten, autistisch zu werden als Kinder von Müttern, die weniger oder keine Folsäure einnahmen.

„Wir stellten fest, dass es für die Kinder auch dann ein geringeres Autismusrisiko gab, wenn ihre Mütter regelmässig Pestiziden ausgesetzt waren, aber schon bei der Empfängnis Folsäure genommen hatten“, erklärte Rebecca J. Schmidt, Assistenzprofessorin an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften. „Natürlich sollten werdende Mütter versuchen, einen grossen Bogen um Pestizide zu machen. Aber wenn sich der Kontakt zu Agrargiften nicht vermeiden lässt, könnte die Folsäure eine Lösung darstellen, das erhöhte Autismusrisiko aktiv zu verringern.“

Untersucht wurden die Daten der Childhood Autism Risks from Genetics and the Environment (CHARGE)-Studie – und zwar von 296 autistischen Kindern zwischen 2 und 5 Jahren sowie 220 Kindern, die sich „normal“ entwickelt hatten. Die Belastung mit Pestiziden wurde einerseits über die Befragung der Mütter in Erfahrung gebracht, aber auch mit Hilfe des kalifornischen Berichtes zum Einsatz von Pestiziden, der jährlich neu veröffentlicht wird und wichtige Details zur Pestizidbelastung der einzelnen Wohngegenden enthält.

Folsäure drei Monate vor einer geplanten Schwangerschaft einnehmen

Die Ergebnisse der Untersuchung lauteten folgendermassen:

  • Mütter, die weniger als 800 µg Folsäure einnahmen und Pestiziden ausgesetzt waren, hatten ein sehr viel höheres Risiko, ein autistisches Kind zu bekommen als Mütter, die 800 µg Folsäure nahmen und ebenfalls mit Pestiziden in Berührung kamen.
  • Das Risiko, ein autistisches Kind zu bekommen, stieg noch weiter, wenn die Mütter den Giftstoffen regelmässig ausgesetzt waren.
  • Am besten geschützt waren Mütter, die Pestizide meiden konnten und ausreichend Folsäure einnahmen.

Ideal sei es, Folsäure schon mindestens drei Monate vor einer geplanten Empfängnis einzunehmen und dies mindestens bis einschliesslich des dritten Schwangerschaftsmonats beizubehalten. Natürlich könne dadurch das Autismusrisiko nicht gänzlich eliminiert werden. Doch reduziert werden, könne es durchaus, so die Forscher.

Folsäure beeinflusst das An- und Abschalten von Genen

„Folat spielt eine sehr wichtige Rolle bei der DNA-Methylierung – ein Prozess, durch den Gene an- und ausgeschaltet werden – aber auch bei der DNA-Reparatur und -Synthese“, sagte Professor Schmidt. „Gerade in Zeiten schnellen Wachstums, wenn es zu einer sehr grossen Zahl an Zellteilungen kommt (wie es bei einem Embryo der Fall ist), ist ein perfekter Ablauf dieser Prozesse für die spätere Gesundheit des Kindes entscheidend. Kommt es hierbei jedoch zu Störungen – z. B. durch einen Folatmangel – können sich genetische Gesundheitsprobleme zeigen, die bei guter Folatversorgung gar nicht in Erscheinung getreten wären.“

Zu viel Folsäure ist auch nicht gut

Da im Mai 2016 jedoch eine Studie erschienen war, in der ein zu hoher Folsäurespiegel im Blut von Müttern das Autismusrisiko der Kinder wiederum erhöhte, könnten entsprechende Artikel werdende Mütter verunsichern.

In dieser Studie hatte man 1.391 Mutter-Kind-Paare untersucht und folgendes entdeckt:

  • Eine von 10 Frauen hatte nach der Geburt einen Folsäurespiegel, der viermal höher war, als er sein sollte (höher als 59 nmol/l). Das Autismusrisiko der Kinder dieser Frauen verdoppelte sich. Gesunde Folsäurespiegel sollten bei einer Frau in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten gemäss der WHO zwischen 13,5 und 45,3 nmol/l liegen.
  • Man untersuchte jedoch auch den Vitamin-B12-Spiegel der neugebackenen Mütter. War dieser sehr hoch (höher als 600 pmol/l im Serum; bei 6 Prozent der Mütter), verdreifachte sich das Autismusrisiko ihrer Kinder. (Hinweis: Werte von bis zu 665 pmol/l gelten laut manchen Quellen als noch völlig normal. Ein Mangel hingegen liegt bei Werten unter 220 mol/l vor – wobei allein der Serumwert nicht geeignet ist, um einen Vitamin-B12-Mangel nachzuweisen).
  • Waren beide Spiegel extrem hoch, dann hatte das Kind ein um das 17,6Fache erhöhtes Autismusrisiko.

Mögliche Ursachen zu hoher Folsäure-Werte

Wie aber kam es bei den Müttern überhaupt zu diesen hohen Folsäure- und Vitamin-B12-Werten? Die Mehrheit der untersuchten Mütter hatte während der gesamten Schwangerschaft Multivitaminpräparate eingenommen. Da in den USA überdies manche Lebensmittel (viele Fertigprodukte, ausserdem Mehl und somit Back- und Teigwaren) mit B-Vitaminen angereichert sind, kann es leicht zu einer Überdosierung kommen. Natürlich könnte es auch sein, dass manche Menschen genetisch bedingt höhere Vitaminmengen resorbieren als andere oder aber Probleme beim Abbau von Überschüssen haben.

In Europa sind angereicherte Lebensmittel noch nicht so weit verbreitet. Wer überdies aufmerksam einkauft, sieht schon in der Zutatenliste, ob das jeweilige Produkt angereichert ist und kann es meiden, wenn er/sie derzeit ein Folsäurepräparat einnimmt.

Wie nimmt man die Folsäure ein, um das Autismusrisiko zu mindern?

Wir empfehlen, vor der Empfängnis und in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft ein Folsäurepräparat einzunehmen. Die Dosierung desselben würden wir am durchschnittlichen Folatgehalt der Ernährung festmachen.

Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat würden wir keine hochdosierten Folsäurepräparate mehr nehmen und stattdessen dazu raten, sich allein auf die natürlichen Folatgehalte der Ernährung zu verlassen. Natürlich muss es sich dabei um eine folatreiche Ernährung handeln – (…)

Da eine folatreiche Ernährung aber gleichzeitig auch eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährung ist und man in der Schwangerschaft ja grundsätzlich gesund essen möchte, dürfte auf die beschriebene Weise weder die Folatversorgung ein Problem werden noch das Risiko einer Überversorgung drohen.

Während der Schwangerschaft wird immer wieder Blut genommen, um z. B. den Eisenwert zu überprüfen. Regen Sie im Zweifel einfach auch eine Überprüfung Ihres Folsäurewertes an. Dann sehen Sie, ob Ihre Werte im Rahmen sind, ob sie zu niedrig oder womöglich zu hoch sind und können dann Ihre Nahrungsergänzung bzw. Ernährung entsprechend anpassen.

Um das Autismusrisiko des Kindes weiter zu reduzieren, sollten auch möglichst wenige Medikamente während der Schwangerschaft genommen werden. Denn immer wieder werden Antidepressiva, Paracetamol oder auch Asthmamedikamente mit der Gefahr, ein autistisches Kind zu bekommen, in Verbindung gebracht.

(…)
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Gruß an die Wissenden
TA KI
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9 gute Gründe, täglich 2 Eier zu essen.


„Iss bloß nicht täglich Eier. Die erhöhen deinen Cholesterinspiegel!“ – Diesen Satz kennt wohl jeder Eierliebhaber nur zu gut. Auch bei Abnehmwilligen gelten Eier oft als No-go-Lebensmittel auf dem Speiseplan. Verschiedene Studien zeigen jedoch, dass du überhaupt nicht auf dein geliebtes Frühstücksei oder das leckere Omelett verzichten musst. Ganz im Gegenteil: 2-3 Eier pro Tag sind außerordentlich gesund für deinen Körper. Schwer zu glauben, oder?

Wenn du diese 9 Fakten kennst, wirst du nie wieder ein schlechtes Gewissen beim Verzehr von Eiern haben:

1. Du senkst dein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Hühnereier sind mit 400 Milligramm pro Stück ziemlich reich an Cholesterin. Ein zu hoher Cholesterinspiegel im Körper steigert das Risiko für Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankungen enorm. Entgegen vielen Meinungen treiben Eier den Cholesterinspiegel jedoch nicht in die Höhe. Der Grund dafür ist, dass die Produktion des Gallenfettes bei einer hohen Cholesterinzufuhr gedrosselt wird. Zudem ist es wichtig zu wissen, dass nur ein Drittel des in den Blutgefäßen abgelagerten Cholesterins aus der zugeführten Nahrung kommt. Den größten Teil davon produziert der Körper nämlich ganz von selbst.

Diese Tatsache erklärt auch das Ergebnis einer Studie des Biomedical Research Center in Baton Rouge (Louisiana, USA). Die 152 übergewichtigen Studienteilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Die erste durfte zum Frühstück alles essen, was sie wollte, bei der zweiten standen zum Frühstück 2 Eier auf dem Speiseplan und für die dritte gab es jeden Morgen Bagels. Die Beobachtungen der Wissenschaftler waren erstaunlich: Nicht nur, dass die Eier-Esser 65 Prozent mehr Gewicht und 35 Prozent mehr Bauchfett verloren als die Bagel-Esser – der Cholesterinspiegel änderte sich bei ihnen überhaupt nicht. 

Der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren in Eiern sorgt zudem dafür, dass der Triglycerid-Spiegel im Blut gesenkt wird. Somit verringert sich auch die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da erhöhte Triglycerid-Werte das Risiko erhöhen, Krankheiten dieser Art zu bekommen.

2. Du verhinderst folsäuremangelbedingte Fehlentwicklungen deines Ungeborenen. 

Ein Ei enthält 0,7 mcg (Mikrogramm) Vitamin B9, auch Folsäure genannt. Besteht während der Schwangerschaft ein Mangel an Folsäure, kann das zentrale Nervensystem des ungeborenen Babys einen erheblichen Schaden nehmen. Das führt im schlimmsten Fall zu Fehlbildungen des Rückenmarks, der Wirbelsäule und des Gehirns. Daher sind Eier ein gutes Nahrungsmittel, um einem Folsäuremangel vorzubeugen.

3. Du verlangsamst deinen Alterungsprozess. 

 

Misha Beliy/shutterstock

In einer Studie der Charité Berlin hat sich gezeigt, dass der Verzehr von Eiern aus Grünlandhaltung die Hautalterung verlangsamen und Hautkrebs vorbeugen kann. Die Forscher Dr. Karoline Hesterberg und Professor Jürgen Lademann konnten zeigen, dass die Eier von Hühnern mit viel Auslauf besonders viele gelbe Farbstoffe enthalten. In jenen Farbstoffen sind besonders viele Karotinoide (Antioxidantien) enthalten, welche den Alterungsprozess entschleunigen können. Karotiniode können nicht selbst vom Körper gebildet werden, weshalb sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie haben die wichtige Funktion, freie Radikale aufzufangen und unschädlich zu machen.

Um noch mehr von dem verjüngendem Effekt zu profitieren, solltest du auch auf die richtige Zubereitungsart achten: „Ein gekochtes Ei besitzt mehr wertvolle Karotinoide als ein rohes Ei, da beim Erhitzen Umwandlungsprozesse ablaufen“, erklärt Professor Lademann.

4. Du senkst dein Krebsrisiko. 

In einer im Fachmagazin „Breast Cancer Research“ veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass Frauen, die in ihrer Jugend täglich Eier essen, ihr Brustkrebsrisiko um 18 Prozent senken können. Eier enthalten viele Aminosäuren, Mineralstoffe sowie Vitamine und binden das Sexualhormon Östrogen im Körper. Da ein erhöhter Östrogenspiegel als ein möglicher Auslöser für Brustkrebs gilt, könnte dies der Grund für den krebsvorbeugenden Effekt sein. 

5. Du tust deiner Haut, deinen Haaren und deiner Leber etwas Gutes. 

Pixabay

Eier sind reich an Biotin, Vitamin B12 und Proteinen. Diese Nährstoffe sind wichtig für gesunde Haare und eine schöne Haut. Besonders die Eiweiß-Schwefel-Verbindung im Eidotter hilft erstaunlich gut dabei, stumpfes und brüchiges Haar wieder glänzend und kräftig werden zu lassen.

Zudem enthalten Eier viel Lezithin, welches die Darmschleimhaut schützt und der Leber bei der Entgiftung behilflich ist.

6. Du erhältst deine Augengesundheit. 

Hast du gewusst, dass du mit dem Essen von Eiern deine Sehkraft maßgeblich beeinflussen kannst? In Eiern steckt viel Vitamin A, Lutein und Zeaxanthin. Vitamin A ist wichtig für das Hell-Dunkel-Sehen, wohingegen Lutein und Zeaxanthin das Auge vor freien Radikalen schützen sowie eine hohe Bedeutung für das Farb- und Tagessehen haben.

Ist im Auge zu wenig Lutein und Zeaxanthin enthalten, steigt das Risiko, destruktive Veränderungen im Augengewebe und Augenkrankheiten zu erleiden, wie zum Beispiel Makuladegeneration oder Grauen Star.

7. Du nimmst schneller ab. 

ArtLight Production/shutterstock

Kohlenhydrate haben einen höheren glykämischen Index als Eiweiße. Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index führen dazu, dass der Blutzuckerspiegel in die Höhe schießt. Ein hoher Blutzuckerspiegel sinkt jedoch sehr schnell wieder ab. Das führt zu einem starken Heißhungergefühl. Abnehmwillige sollten daher bei der Wahl ihrer Lebensmittel auf einen niedrigen glykämischen Index achten. Eier sind in der Hinsicht perfekt, da sie einen glykämischen Index von 0 aufweisen und damit nicht nur optimal sättigen, sondern auch beim Abnehmen helfen. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Körper wesentlich mehr Energie beim Verdauen von Eiweißen benötigt, als dies bei Kohlenhydraten und Fetten der Fall ist.

8. Du schützt dein Gehirn und sorgst für einen gesunden Stoffwechsel.  

Eier enthalten den Nährstoff Cholin, welcher für verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper sowie einen gesunden Fettstoffwechsel notwendig ist. Cholin wird im Gehirn und in den Nerven zu dem Neurotransmitter Acetylcholin umgewandelt, welcher für die Reizübertragung eine große Bedeutung hat. Ein Mangel an Cholin kann die Erinnerungsfähigkeit negativ beeinträchtigen und bei schwangeren Frauen eine Frühgeburt oder ein zu niedriges Geburtsgewicht des Ungeborenen zur Folge haben. Deinen Bedarf an Cholin kannst du beispielsweise ganz einfach mit zwei Eiern täglich decken.

9. Du hältst deine Knochen gesund und füllst deine Kalziumspeicher auf. 

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Fast jeder weiß, dass Vitamin D und Kalzium sehr wichtig für gesunde Knochen und Zähne sind. Das hat nun auch eine Studie des National Center for Biotechnology Information in Bethesda (Maryland, USA) nachgewiesen. Die Forscher konnten zeigen, dass das Kalzium und die Proteine in engem Zusammenspiel für den Kalziumspeicher und einen gesunden Knochenstoffwechsel eine große Bedeutung haben. Zudem enthalten Eier reichlich Vitamin D, welches dabei hilft, das Kalzium besser zu absorbieren. 

Wie du siehst, sind Eier also alles andere als schädlich für die Gesundheit. Du solltest jedoch darauf achten, dass deine Eier aus Biohaltung stammen, da Eier aus Hühnerfarmen mit industrieller Käfighaltung oft Medikamentenrückstände enthalten. Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten 3 Eier wöchentlich auf deinem Speiseplan stehen. Ein gesunder Mensch kann jedoch 2 bis 3 Eier täglich essen, ohne gesundheitliche Schäden befürchten zu müssen. Diabetiker und herzkranke Menschen sind hierbei jedoch ausgenommen und sollten 3 Eier pro Woche nicht überschreiten.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/eier-essen-2/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Aprikosen


Aprikosen stammen aus Zentralasien, und werden mittlerweile in Südeuropa, aber auch in den wärmeren Gebieten von Deutschland oder Österreich, gerne angebaut. Sie wachsen als Früchte kleinerer Bäume mit herzförmigen Blättern und weiß- bis zartrosa Blüten. Neben dem gelborangenen Fruchtfleisch wird auch das Aprikosenkernöl verwendet, welches geruchsarm und sehr gut haltbar ist.

Kleine Frucht, große Wirkung

Die Aprikose enthält Kohlenhydrate, viele Ballaststoffe, wenig Eiweiß, Flavonoide, die Vitamine C, E, B1-6, Folsäure, Betacarotin (Vorstufe des Vitamin A), die Mineralstoffe Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium und Spurenelemente wie Eisen und Zink. Für einen optimal frischen Geschmack sollte die Aprikose nicht lange gelagert, sondern möglichst bald nach dem Ernten verzehrt werden. Getrocknet stellt die Frucht eine kompakte Nährstoff- und Eiweissquelle dar.

Heilwirkungen der Aprikose:

– Krebs- und Immunvorsorge: Aprikosen enthalten sehr viele Antioxidantien, die Zelldeformationen vorbeugen und die Zellen gesund erhalten. Die Kombination von Polyphenolen, Vitaminen und Mineralstoffen kurbeln das gesamte Immunsystem und die Bildung von Immunglobulinen an

– Herz-Kreislauf-System: Aprikosen sind reich an Polyphenolen, Betacarotin und Vitamin C, was sich günstig auf die Herzgesundheit auswirkt. Die Vitalstoffe schützen die Gefäßwände und reduzieren den LDL-Cholesterinspiegel

– Anämie: aufgrund des hohen Eisenanteils der Frucht kann durch Aprikosenverzehr Eisenmangel vorgebeugt werden. Folsäure regt zusätzlich die Blutbildung an

– Nervenleiden: durch ihren Gehalt an Vitamin C, B5 und Carotin stärken Aprikosen die Nerven und Stressresistenz

– Verstopfung: getrocknete Aprikosen enthalten einen hohen Teil an Ballaststoffen, welche die Verdauung in Gang bringen

– Durchfall: frische Aprikosen helfen, den Stuhl einzudicken und lindern Durchfall

– Augengesundheit: Früchte, die die Vitamine A, C und E in Kombination enthalten sind besonders wirksam gegen Augendegenerationen

– Knochen: der Genuß von Aprikosen liefert viel Kalzium, welches für den Aufbau der Knochen und die Erhaltung der Zähne gebraucht wird

– Hautgesundheit/Hautalterung: Aprikose ist reich an Antioxidantien, welche vor Hautalterung und Schädigungen durch UV-Strahlung und Umweltgifte schützen. Das Betacarotin aus der Aprikose ist gut gegen Akne und weitere Hautirritationen

– Haare, Nägel: die Vitamin-und Mineralstoffkombination in Aprikosen lässt Haare und Nägel gut wachsen und beugt Mangelerscheinungen vor

Bei einer Salicylsäureallergie bzw. Unverträglichkeit sollte man mit dem Verzehr von Aprikosen vorsichtig sein, da sie zu den salicylsäurereichen Nahrungsmitteln zählt.

Die bitteren Aprikosenkerne, welche das Cyanid Amygdalin enthalten, sind Forschungen zu Folge besonders wirksam gegen Krebszellen. Auf Grund einer Vergiftungsgefahr (nur bei sehr hoher Dosis) sollte diese Anwendung nur unter Rücksprache mit einem Arzt bzw. erst nach genauer Informationseinholung stattfinden.  

Quelle: http://www.cysticus.de/aktuelles/aprikosen.htm

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TA KI

Antioxidantien erhöhen Chance auf Schwangerschaft


Viele Paare wünschen sich nichts sehnlicher als ein Baby. Doch immer häufiger will sich eine Schwangerschaft einfach nicht einstellen. Ursachen kann es dafür viele geben. Angefangen bei hormonellen Problemen der Frau und der Samenqualität des Mannes bis hin zu vielfältigen Komplikationen während der Schwangerschaft. Antioxidantien bieten eine Möglichkeit, die Chance auf eine gesunde Schwangerschaft zu erhöhen. Sie können sowohl die Spermienqualität verbessern, die Dauer bis zu einer erfolgreichen Schwangerschaft verkürzen und Fehlgeburten vorbeugen.

Antioxidantien für gesunde Spermien

Damit neues Leben enstehen kann, muss die weibliche Eizelle von den männlichen Spermien befruchtet werden. Dazu müssen möglichst viele bewegliche Spermien möglichst schnell die Eizelle erreichen. Aber genau an diesem Punkt scheitert der Kinderwunsch vieler Paare: Entweder sind die Spermien zu unbeweglich, nicht in ausreichender Menge vorhanden oder beides zusammen. Immerhin 40 Prozent der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sind von dieser Problematik betroffen.

Studien haben nun aufgezeigt, dass die Qualiät des männlichen Samens unter anderem mit der Ernährung zusammenhängt. Je mehr Antioxidantien in Form von Folsäure, Zink und Vitamin E die Männer konsumierten, umso agiler waren ihre „Schwimmer“ und umso mehr Spermien fanden sich im Ejakulat, was wiederum die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft stark erhöht.

Forscher an der University of Medicine and Dentistry in New Jersey haben zudem in einer Metastudie herausgefunden, dass bei Männern, die wegen eines unerfüllten Kinderwunsches in Behandlung waren und zusätzlich Antioxidantien einnahmen, die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Schwangerschaft ihrer Partnerinnen um das Vierfache stieg. Zusätzlich war bei diesen Männern die Wahrscheinlichkeit, dass die Schwangerschaft auch gesund ausgetragen wurde und die glücklichen Eltern ein gesundes Baby mit nach Hause nahmen, um fast das Fünffache erhöht.

Wenn man weiss, dass die Spermien durch starken oxidativen Stress geschädigt werden können, verwundert dieses Ergebnis nicht weiter. Denn Antioxidantien können diese oxidative Schäden minimieren und so für gesunde und bewegliche Spermien sorgen, die wiederum gesunde Kinder zeugen.

Zu den antioxidativ wirksamen Vitalstoffen gehören nicht nur Folsäure, Zink und Vitamin E, sondern auch Beta-Carotin und Vitamin C, die in den nachfolgend vorgestellten Studien untersucht wurden.

Schneller schwanger mit Antioxidantien

Nun stellt sich die Frage, ob Antioxidantien auch bei Frauen die Fruchtbarkeit erhöhen können. Zwar kommt eine neuere Studie zu dem Schluss, dass ein direkter Zusammenhang zwischen weiblicher Fruchtbarkeit und der Einnahme von Antioxidantien nur schwach ausgeprägt ist. Trotzdem scheint eine zusätzliche Versorgung mit Antioxidantien einige grosse Vorteile zu bieten.

So untersuchten Forscher der University of Pittsburgh 437 Frauen im Alter von 21 bis 39 Jahren, bei denen aus medizinischer Sicht zwar kein Grund für ihren unerfüllten Kinderwunsch vorlag, die aber trotzdem nicht schwanger wurden. Die Unfruchtbarkeit war also weder durch schlechte Spermienqualität des Mannes noch durch bekannte Probleme der Frau ausgelöst. Dieser medizinisch nicht erklärbare, unerfüllte Kinderwunsch ist für immerhin 20 Prozent aller Kinderwunschbehandlungen verantwortlich.

Die Wissenschaftler beobachteten nun, dass Frauen mit einem BMI (Body Mass Index) von unter 25 schneller schwanger wurden, wenn sie mehr Vitamin C zu sich nahmen. Im Schnitt nahmen die Frauen täglich 136 mg Vitamin C in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich.

Frauen mit einem BMI über 25 wurden hingegen unter erhöhter Beta-Carotin- bzw. Vitamin-A-Aufnahme schneller schwanger – und zwar bei der täglichen Einnahme von durchschnittlich 1.400 IE Vitamin A.

Ausserdem untersuchten die Forscher den Einfluss von Antioxidantien bei verschiedenen Altersgruppen. Es zeigte sich, dass auch Frauen unter 35 Jahren von einer erhöhten Beta-Carotin- bzw. Vitamin-A-Aufnahme profitierten. Auch hier waren es täglich 1.400 IE Vitamin A, die im Durchschnitt erforderlich waren, um die Chance auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.

Frauen über 35 Jahren wurden hingegen unter erhöhter Vitamin-E-Aufnahme (durchschnittlich 33 mg Vitamin E pro Tag) schneller schwanger.

Wie lassen sich diese Erkenntnisse praktisch umsetzen? Wenn Sie beispielsweise einen BMI von unter 25 haben und noch keine 35 Jahre alt sind, bedeutet dies, dass Sie auf eine erhöhte Versorgung mit Vitamin C und  Beta-Carotin achten sollten, um schnell schwanger zu werden. Sind Sie hingegen über 35 Jahre alt, dann würden Sie bei einem BMI unter 25 – zumindest laut vorliegender Studie – von einer erhöhten Vitamin-C-Aufnahme und einer erhöhten Vitamin-E-Aufnahme profitieren.

Weniger Fehlgeburten durch Antioxidantien

Ist die Empfängnis erst einmal geglückt, sind die Eltern zwar zunächst überglücklich. Doch ist gerade innerhalb der ersten zwölf Wochen das Risiko einer Fehlgeburt relativ hoch. Aus diesem Grund geben viele Paare erst nach der zwölften Schwangerschaftswoche die gute Nachricht bekannt.

Um einer Fehlgeburt vorzubeugen, könnte es – laut neuesten Forschungen – nun jedoch ebenfalls hilfreich sein, verstärkt Antioxidantien zu sich zu nehmen. Denn in einer Studie der Istanbul Medical Faculty wurde nachgewiesen, dass Frauen mit niedrigeren Antioxidantienspiegeln im Blut ein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt hatten.

Die Forscher kamen zu dem Schluss, „dass erhöhter oxidativer Stress wahrscheinlich einer der Hauptauslöser für wiederkehrende Fehlgeburten ist“.

Pflanzliche Lebensmittel: Die besten Quellen für Antioxidantien

Da Antioxidantien den Erfolg einer Schwangerschaft somit stark erhöhen können, stellt sich die Frage, wie man den Bedarf an Antioxidantien am besten deckt. Natürlich kann man sich einfach Nahrungsergänzungsmittel mit Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin A, Glutathion oder ähnlichen Wirkstoffen im Handel kaufen.

Noch besser wäre es, zunächst auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und Nahrungsmittel mit einem hohem ORAC-Wert zu integrieren. Der ORAC-Wert misst die antioxidative Kapazität eines Stoffes. Je höher der Wert, umso mehr Antioxidantien sind im jeweiligen Lebensmittel vorhanden.

Laut Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) soll ein gesunder Erwachsener täglich mindestens 5.000 – 7.000 ORAC-Einheiten zu sich nehmen. Der Bedarf kann sich natürlich stark steigern, z. B. bei einer bestehenden Krankheit, psychischem Stress, ausgiebigem Sonnenbaden, Medikamenteneinnahme oder ähnlichem.

ORAC-Tabelle – Die besten Antioxidantien

Nachfolgend finden Sie eine Tabelle mit ORAC-Werten einiger Lebensmittel. Darunter sind sowohl die Spitzenreiter der Antioxidantienlieferanten als auch „ganz normale“ Lebensmittel. Häufig kann man jedoch gerade von den Spitzenreitern nur sehr wenig essen (z. B. von Nelken oder Zimt), so dass sich deren Antioxidantienreichtum wieder relativiert.

Denn mit einem Teelöffel Zimt nehmen Sie lediglich 1.300 µmolTE/100 g zu sich und somit genauso viel wie mit 200 g Karottengemüse. Sie sollten sich daher in Sachen Antioxidantienversorgung nicht nur auf die in der Tabelle ganz oben aufgeführten Lebensmittel konzentrieren, sondern eine insgesamt vitalstoffreiche und pflanzenbasierte Ernährung praktizieren.

 

Nahrungsmittel ORAC µmolTE/100 g Nahrungsmittel ORAC µmolTE/100 g
gemahlene Nelken 290.283 Mandeln 4.282
gemahlener Zimt 131.420 Apfel Red Delicious 4.275
Traubenkernmehl 100.000 Dattel Deglet Noor 3.895
geriebene Muskatnuss 69.640 Rotwein 3.873
Dunkle Schokolade 49.926 Feigen 3.383
Acai-Pulver 39.127 Apfel Gala 2.828
gemahlener Ingwer 39.041 Avocado Hass 1.933
Frischer Salbei 32.004 Orangen 1.819
Frischer Thymian 27.426 Alfalfa Sprossen 1.510
Frischer Majoran 27.297 Brokkoli 1.362
Aroniabeeren getrocknet 22.824 Trauben rot 1.260
Holunderbeeren 14.697 Aprikosen 1.115
Walnüsse 13.057 Bananen 879
Haselnüsse 9.275 Blumenkohl/Karfiol 829
Pistazien 7.295 Karotten 666
Johannisbeeren schwarz 5.347 Kiwi 602
Knoblauch 5.346 Weisswein 392
Pflaumen entsteint 5.247 Tomaten 367
Himbeeren 4.882 Gurke 126

 

Schwanger dank Antioxidantien

Eine antioxidantienreiche Ernährung sorgt natürlich nicht nur für einen ausgewogenen Zyklus und eine höhere Spermienqualität. Sie schützt den gesamten Körper vor oxidativem Stress und den damit verbundenen Zellschäden. Auf diese Weise kann das Risiko sehr vieler Krankheiten merklich reduziert werde – ob es sich nun um Diabetes, Bluthochdruck, Autoimmunprozesse, vorzeitiges Altern, Krebs oder Demenz handelt.

Wenn Sie zusätzlich zur Nahrung Ihren Antioxidantienspiegel mit Hilfe von Nahrungsergänzungen erhöhen möchten, dann kommen die folgenden Präparate in Frage, von denen Sie sich zwei bis drei aussuchen können:

  • Astaxanthin – Das Super-Antioxidans
  • OPC – Die Kraft aus Traubenkernen
  • Curcumin
  • Safranextrakt
  • Resveratrol und Quercetin
  • Aroniabeeren und Produkte daraus (Saft, Fruchtkugeln)

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/schwanger-dank-antioxidantien.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Der Austernseitling


Der Austernseitling (Pleurotus ostreatus), auch Kalbfleischpilz oder Weihnachtspilz genannt, zählt neben dem Champignon zu den bekanntesten Kulturpilzen. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass er optisch einer Auster ähnelt und der Eigenart, dass er seitlich an Bäumen wächst.

Der Geschmack seines Fruchtfleisches ist kräftig und erinnert an den feinen Geschmack von Kalbfleisch, deshalb auch der Beiname Kalbfleischpilz. Anzutreffen in der freien Natur ist er in der kühleren Jahreszeit (Herbst bis Frühjahr) – wenn die Temperaturen unter 11 ° C fallen gedeiht der Austernseitling an toten und lebenden Bäumen (meist Buchen oder Eichen).

Kultiviert haben ihn, wie auch den Champignon, die Franzosen. Ende des 19. Jahrhunderts starteten sie die ersten Versuche den Austernseitling künstlich auf Strohballen zu züchten. Verfeinert wurde die Technik im letzten Jahrhundert, vor allem in den osteuropäischen Ländern (z. B. Ungarn).

Auch der Medizin blieb der Austernseitling nicht vorenthalten. Anfang der 50er Jahre konnten Wissenschaftler die im Austernseitling enthaltende antibiotisch wirksame Substanz Pleuromulin extrahieren, welche heute noch in abgewandelter Form in der Pharmazie verwendet wird.

In der chinesischen Medizin (TCM) findet er große Anerkennung und wird dort z. B. zur Behandlung eines Hexenschusses eingesetzt. Darüber hinaus enthält der Austernseitling wichtige B-Vitamine (z. B. B1, B2, B5, B6 und B7), welche vor allem im Fleisch enthalten sind. Deshalb empfiehlt sich der Austernseitling insbesondere im Rahmen einer vegetarischen oder veganen Kost. Obendrein enthält er noch lebenswichtige Aminosäuren, Folsäure und Vitamin D. Besonders hervorzuheben ist seine probiotische Wirkung, die sich u.a. regenerativ auf die Darmschleimhaut auswirkt.

Der Austernseitling zählt deshalb auch zu einem wichtigen Heilpilz, der bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt werden kann.

Einsatzgebiete:

nach eine Antibiotika-Therapie: aufgrund seiner probiotischen Wirkungsweise empfiehlt sich der Verzehr des Austernseitlings nach einer Einnahme von Antibiotika. Er unterstützt den Aufbau der Darmflora und fördert so den Aufbau der Abwehrkräfte.

zur Prävention von Osteoporose: bei regelmäßigem Verzehr trägt das im Pilz enthaltende Vitamin D zur Vorbeugung von Osteoporose bei.

beugt Krebserkrankungen vor: Forschungen haben gezeigt, dass die Inhaltsstoffe des Austernseitling dazu beitragen das Wachstum von Krebszellen zu hemmen. Es wird daran geforscht zukünftig die Wirkstoffe des Pilzes im Rahmen der konventionellen Krebstherapie einzusetzen.

zur Cholesterinsenkung: der Austernseitling eignet sich sehr gut im Rahmen einer cholesterinarmen Diät. Zahlreiche Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Pilz den Wirkstoff Lovastatin enthält, der zur Reduzierung eines erhöhten Cholesterinspiegels eingesetzt wird (hier empfiehlt sich die tägliche Einnahme von Pilzextrakten)

zur Blutdrucksenkung: vor allem in Asien wird der Austernseitling zur Blutdrucksenkung eingesetzt, auch hier empfiehlt sich die tägliche Einnahme des Pilzextrakts.

antioxidative Wirkungsweise: generell wird dem Pilz eine antioxidative Wirkungsweise nachgesagt, die den Körper vor den freien Radikalen schützt. Somit beugt der regelmäßige Verzehr des Pilzes vor altersbedingten Zellschädigungen vor.

bei Glieder- und Muskelbeschwerden: insbesondere in der TCM wird der Austernseitling zur Stärkung der Muskeln und der Sehnen eingesetzt. Zudem lindert er Rückenschmerzen und Gliederstarre.

In der Küche kann der Austernseitling vielseitig eingesetzt werden. Ob gratiniert, gegrillt oder gebraten oder in der asiatischen Küche – er harmonisiert mit einer Vielzahl von Speisen.

TIPP! Der Austernseitling kann gut selber gezüchtet werden. Eine Austernpilzzuchtkultur für Zushause kann über den Fachhandel bezogen werden, so dass er immer frisch geerntet werden kann!

Wichtig!
Um in den Genuss der therapeutischen Heilkräfte des Austernseitlings zu kommen, reicht es nicht aus, 3 mal die Woche den Austernpilz zu vertilgen. Eine tägliche Einnahme von Pilzpulver bzw. Extrakt macht Sinn!

Quelle: http://www.cysticus.de/thema-der-woche/austernseitling.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

Natürliche Eisenpräparate – Rezeptfrei und gut verträglich


 

Eisenmangel ist weit verbreitet. Oft gelingt es den Betroffenen nicht, allein mit der Ernährung den Mangel zu beheben. Ärzte verschreiben Eisenpräparate, die häufig nicht gut vertragen werden und zu Verdauungsbeschwerden führen. Doch gibt es auch natürliche Eisenpräparate. Sie sind gut verträglich und rezeptfrei erhältlich. Ausserdem stehen ganzheitliche Nahrungsergänzungen zur Verfügung, die besonders eisenreich sind. Diese liefern neben Eisen noch viele andere Vitalstoffe. Sie erhöhen den Eisenspiegel nachhaltig und auf gesunde Weise.

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Natürliche Eisenpräparate bei Eisenmangel – ohne Rezept und gut verträglich

Bei Eisenmangel werden meist kurzerhand Eisenpräparate mit z. B. Eisensulfat verschrieben. Die üblichen Nebenwirkungen sind Magendrücken, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Verstopfung. Die Einnahme dieser Mittel ist daher häufig alles andere als ein Vergnügen.

Auch schwangeren Frauen werden oft Eisenpräparate verordnet, so dass zu den nicht selten auftretenden Schwangerschaftsbeschwerden nun auch noch die Nebenwirkungen der Eisenmittel kommen.

Leider bessern die Eisenpräparate nicht einmal in jedem Fall die Eisenwerte, und eine langfristige Einnahme kommt bei den genannten Nebenwirkungen auch nicht unbedingt in Frage. Inzwischen gibt es jedoch natürliche und rezeptfrei erhältliche Eisenpräparate, die zudem gut verträglich und gleichzeitig äusserst wirksam sind.

Eisenmangel – die Diagnose mit dem Heimtest

Falls Sie nicht sicher wissen, ob Sie an einem Eisenmangel leiden, dann wird meist der Hausarzt Ihre erste Adresse sein. Er kann anhand Ihrer Symptome und eines Bluttests schnell herausfinden, wie es um Ihren Eisenspiegel steht.

Die typischen Symptome eines Eisenmangels kennen Sie sicher, wobei es schon genügt, wenn Sie zwei oder drei der Symptome haben. Denn schon dann kann ein Eisenmangel die Ursache sein:

  • Chronische Müdigkeit und Erschöpfung
  • Blässe
  • Konzentrationsstörungen
  • Haarausfall
  • Depressive Verstimmungen
  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Nackenverspannungen
  • Brüchige Nägel
  • Restless Legs Syndrom

(…)

Zeigt sich ein Eisenmangel, können Sie zwei Massnahmen ergreifen:

  1. Gestalten Sie Ihre Ernährung eisenreicher, wie hier beschrieben: Eisenmangel mit der Ernährung beheben und
  2. nehmen Sie ein natürliches Eisenpräparat und/oder ein oder mehrere eisenreiche Nahrungsergänzungsmittel ein.

Natürliche Eisenpräparate – gut verträglich, rezeptfrei und wirksam

Bei einem spürbaren Eisenmangel oder auch dann, wenn man es in der Vergangenheit allein mit der Ernährung nicht geschafft hat, den Eisenspiegel zu heben, stehen verschiedene natürliche eisenhaltige Eisenpräparate und eisenreiche Nahrungsergänzungsmittel zur Auswahl.

Wir stellen nachfolgend zunächst die eisenreichen Nahrungsergänzungsmittel vor, am Ende dann zwei rezeptfrei erhältliche und gut verträgliche natürliche Eisenpräparate:

Eisen aus Hanfprotein und Hanfsaat

Hanfprotein ist natürlich nicht allein ein Eisenpräparat. Es handelt sich vielmehr um ein ganzheitliches Nahrungsergänzungsmittel, das neben etwa 50 Prozent Protein noch weitere Vitalstoffe enthält, etwa Zink, Omega-3-Fettsäuren sowie Eisen. Pro 30 Gramm des Hanfproteins – was einer Tagesportion entspricht – sind 7 mg Eisen und 3,5 mg Zink enthalten.

Nehmen Sie das Hanfprotein am besten mit ein wenig Vitamin-C-reichem Saft oder in einen Smoothie gemixt ein. Vitamin C verbessert die Bioverfügbarkeit des pflanzlichen Eisens enorm. Vitamin C wirkt dabei so gut, dass sich in einer Studie bereits gezeigt hat, wie schon eine verstärkte Vitamin-C-Zufuhr einen Eisenmangel beheben kann.

Die geschälte Hanfsaat können Sie ebenfalls als hervorragende Eisenquelle nutzen. Streuen Sie immer ein paar geschälte Hanfkörnchen über das Müsli oder Salate, verarbeiten Sie die Körnchen im Smoothie oder geben Sie sie in Gebäck. Denn schon 10 Gramm der Hanfsamen versorgen mit 4 mg Eisen.

Eisen aus Chlorella

Bei einer Tagesdosis von 3,5 Gramm liefert die Mikroalge Chlorella zwischen 3 und 6 mg Eisen – je nach Marke bzw. Charge. Spirulina ist deutlich eisenärmer und liefert nur 2,5 mg Eisen pro 4 Gramm. Und die Afa-Algen enthalten pro 4 Gramm etwa 1 mg Eisen.

Gleichzeitig versorgen Mikroalgen genau wie das Hanfprotein mit vielen weiteren Vitalstoffen, z. B. B-Vitaminen, Chlorophyll, Carotinoiden etc.

In einer japanischen Studie aus dem Jahr 2010 konnte beispielsweise gezeigt werden, dass schwangere Frauen, die täglich 6 g Chlorella einnahmen, seltener an Blutarmut/Anämie litten als Frauen, die keine Chlorella eingenommen hatten.

Auch die Mikroalgen sollten immer mit Vitamin C eingenommen werden. Sie können Ihre Vitamin-C-Versorgung pushen, indem Sie gezielt z. B. ein Acerola-Kirschpulver einnehmen, das zu den Vitamin-C-reichsten Lebensmitteln überhaupt gehört.

Eisen aus dem Gerstengras

Gerstengras-Pulver liefert pro 10 Gramm 3,7 mg Eisen und ist eine beliebte Zutat für den grünen Smoothie. Es kann aber auch in Säfte und Dressings gemixt werden. Bei diesen Zubereitungsformen ist dann gleich auch das erforderliche Vitamin C mit dabei.

Gerstengras versorgt nebenbei noch mit Chlorophyll, Carotinoiden, Calcium, Folsäure und Ballaststoffen.

Eisen aus Moringa

Die Blätter von Moringa, dem Meerrettichbaum aus Indien, liefern – je nach Hersteller/Erzeuger – 2 bis 2,8 mg Eisen pro 10 Gramm Moringapulver. Moringa schmeckt pur viel zu scharf, daher mixt man das Pulver auch am allerbesten in den Smoothie oder einen Vitamin-C-reichen Obstshake, z. B. aus Banane und O-Saft.

Eisen aus dem Petersilienblatt

Die Petersilie ist eine wunderbare Eisenquelle und praktischerweise auch gleich eine fantastische Vitamin-C-Quelle. Das Pulver der getrockneten Petersilie (Petersilienblattpulver) enthält um die 2,5 mg Eisen pro 10 Gramm und kann in Dressings, Smoothies oder auch in herzhaftem Gebäck verarbeitet werden.

Chelatiertes Eisen

Wenn Sie zu höherdosierten und damit isolierten Eisenpräparaten greifen müssen/möchten, könnte chelatiertes Eisen eine gute Idee sein (Eisen an eine Aminosäure gebunden). Dieses führt im Gegensatz zu den herkömmlichen Eisentabletten erfahrungsgemäss nicht zu Verdauungsbeschwerden und Übelkeit, ist folglich sehr viel verträglicher und wird dennoch sehr gut resorbiert, ja, mindestens genauso gut wie herkömmliche Eisenpräparate.

In einer mexikanischen Studie aus dem Jahr 2014 beispielsweise erhielten 200 Schulkinder, die alle an einem Eisenmangel litten (Ferritin ca. 8,8 µg/l), entweder Eisensulfat oder chelatiertes Eisen. In beiden Gruppen stiegen die Eisenwerte innerhalb von sechs Monaten ähnlich gut. In der Chelatgruppe auf 29,6 µg/l, in der Eisensulfatgruppe auf 28,9 µg/l.

Langfristig schien jedoch das chelatierte Eisen einen nachhaltigeren Einfluss auf den Eisenspiegel zu haben. Denn es zeigte sich, dass jene Kinder, die das chelatierte Eisen genommen hatten, sechs Monate nach Einnahmestopp des Eisens immer noch höhere Eisenwerte hatten (31 µg/l) als die Kinder, die das herkömmliche Eisenpräparat eingenommen hatten. Letztere hatten bereits wieder einen sinkenden Wert von 25,2 µg/l.

Ein Beispiel für chelatiertes Eisen ist Eisen-Bisglycinat. In diesem Eisen-Präparat von effective nature enthält jede Kapsel 14 mg Eisen plus Vitamin C (50 mg).

Eisen aus dem Curryblatt

Auch Eisenpräparate aus dem Curryblatt sind hochkonzentriert und liefern rein pflanzliches Eisen mit sehr hoher Bioverfügbarkeit. Die Kapseln enthalten gleichzeitig Vitamin C in Form von natürlichen Fruchtextrakten (Amla- und Acerola-Extrakt).

Achten Sie beim Kauf von Curryblatt-Eisen-Präparaten darauf, dass keine unnötigen Zusätze enthalten sind, wie z. B. Maltodextrin, Maissiruppulver u. a. Zwar gibt es Schlimmeres, wenn es jedoch Alternativen ohne diese Stoffe gibt, würden wir eher zu diesen greifen. Ein sehr gutes Präparat ist beispielsweise Ferroverde 14 von Nicapur (14 mg Eisen pro Kapsel plus 40 mg Vitamin C.

Curryblatt-Eisen wurde in einem Versuch nicht nur besser resorbiert als ein herkömmliches Eisenpräparat (Eisen-II-Gluconat), es war auch viel verträglicher. Während die Probanden aus der Eisen-II-Gluconat-Gruppe unter Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen litten, ging es den Curryblatt-Probanden prima.

Natürliche Eisenpräparate – am besten kombinieren

Eisenkapseln aus dem Curryblatt oder auch das chelatierte Eisen sind für die Eisenversorgung natürlich bereits ausreichend. Wenn Sie jedoch zu den natürlichen eisenreichen Nahrungsergänzungen greifen möchten, dann ist es ideal, wenn Sie mehrere davon miteinander kombinieren, also z. B. Hanfprotein, Hanfsaat und die Chlorella-Alge.

Wenn Sie sich dazu noch eisenreich ernähren und zusätzlich – wie nachfolgend beschrieben – Faktoren meiden, die die Eisenaufnahme hemmen sowie Massnahmen integrieren, die die Eisenaufnahme fördern, kann eigentlich nichts mehr schief gehen!

Unzureichend wäre es hingegen, wenn Sie glaubten, allein mit der täglichen Einnahme von etwas Moringa einen Eisenmangel beheben zu können. Dies ist nicht möglich, da eine Tagesportion Moringa einfach nicht genügend Eisen enthält.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/natuerliche-eisenpraeparate-rezeptfrei-und-gut-vertraeglich.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Rote Bete-Sellerie Drink


Dieser Rote Drink ist ein echter Zellschutzsaft. Er versorgt sie mit einer Menge Antioxidantien, die Ihre Zellen vor den Angriffen freier Radikale schützen. Die Pektine des Apfels wirken wohltuend auf den Darm, das Kalium des Selleries erfreut das Herz, die Folsäure der Rote Bete schützt vor Schlaganfall und die Carotinoide entspannen angestrengte Augen. Die gesunde Kombination schmeckt überdies grandios – fruchtig-frisch und süss, aber nicht zu süss.

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Zutaten und Zubereitung „Rote Bete-Sellerie Drink“

Zubereitungszeit: ca. 15-20 Minuten

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 frische Knolle Rote Bete mit 2 Blättern ca. 300 g – waschen, schälen, würfeln
  • 1 mittelgrosse Karotte ca. 120 g – waschen, schälen, würfeln
  • 1 Stange Sellerie mit Grün ca. 80 g – waschen, putzen (Fäden ziehen) und in kleine Stücke schneiden
  • 2 rote süsse Äpfel ca. 260 g  – (z. B. Gala) waschen, schälen, vierteln, entkernen
  • Saft einer Zitrone
  • 500 ml Wasser
  • Saft einer Orange ca. 200 ml (für einen besonders fruchtigen Geschmack)

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und für ca. 2 Minuten fein mixen. Wer es fruchtiger liebt, kann noch frisch gepressten Orangensaft dazugeben. Portionsweise in Gläser füllen und servieren.

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezept-rote-bete-sellerie-drink.html

Gruß an die Wissenden

TA KI