Umstritten: Schweizer Firma stellt Kosmetikprodukt aus Babyhaut her.


Der Traum von ewiger Jugend ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. In allen Zeiten und Ländern haben sich Menschen danach gesehnt, ihr ganzes Leben lang jung und faltenfrei zu bleiben. Die Kosmetikindustrie verspricht dabei immer wieder Wunder und verkauft Cremes und Pillen, die zu gut scheinen, um wahr zu sein.

Immer wieder waren auch merkwürdige Anwendungen darunter, wie zum Beispiel Urin als Gesichtswasser zu verwenden. Ein schweizerisches Unternehmen verspricht allerdings wirklich Unglaubliches: Falten ohne chirurgischen Eingriff verschwinden zu lassen. Was dahintersteckt, ist allerdings gruselig: Die Firma verarbeitet die Haut toter Föten.

Die Firma nennt sich Neocutis (griech./lat. für „neue Haut“) und hat ihren Hauptsitz in Lausanne. Von dort aus vertreibt sie eine Hautcreme, die Zellen von abgetriebenen Babys enthält. Als Forscher herausfanden, dass Zellen von Babys dabei helfen können, Wunden ohne Narbenbildung heilen zu lassen, begannen die Kosmetiker fieberhaft damit, sich diesen Effekt zunutze zu machen.

Die Prozedur ist höchst umstritten. Während die Firma damit wirbt, Falten effizient verschwinden lassen zu können, befürchten Kritiker, dass damit dem Organhandel Tür und Tor geöffnet wird. Auch ethische Bedenken werden laut: Ob man abgetriebene Babys so „weiterverwenden“ darf, ist ein großes Streitthema.

Neocutis besänftigt Kritiker damit, dass das Unternehmen nur Hautzellen einer einzigen „abgebrochenen Schwangerschaft“, die explizit für die Forschung freigegeben worden sei, benötigt habe, um daraus ihre Stammzellen-Linie zu entwickeln. Damit wehrt sich das Unternehmen gegen den Vorwurf, aus Tragödien Geld zu machen. Dennoch ist die Lotion mit der Zusatzbezeichnung „PSP“ („processed skin cell proteins“) nicht für jeden Menschen das Richtige.

In Europa ist die Creme verboten, doch in den USA macht Neocutis glänzende Geschäfte: Täglich werden rund 20.000 Cremes zu einem Preis von umgerechnet über 100 € pro Stück verkauft.

Es klingt wirklich gruselig. Würdest du solche Cremes benutzen? Und wie verwerflich ist es, Zellen von Föten weiterzuverwenden? Diese Fragen werden sich in Zukunft mit dem Voranschreiten der medizinischen Forschung und Entwicklung wohl immer öfter stellen. Wobei Produkte wie die von Neocutis besonders umstritten sind, weil es sich um Kosmetika und nicht um Medikamente handelt. Die Ethikkommissionen werden auf jeden Fall weiterhin viel zu tun haben.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/babyhaut/

Gruß an die Erwachten

TA KI

 

Das menschliche Energiefeld wird sichtbar!


“Die menschliche Aura wird sichtbar und zusammen mit unseren Intentionen, haben sie Auswirkungen auf die Materie um uns herum.” – laut einigen Wissenschaftlern

Eine Aura ist ein Energiefeld, dass alle Lebewesen umgibt. Es ist eine Tatsache, dass Lebewesen Energie in Form von Wärme, Licht und Strahlung emittieren. Obwohl nicht für jeden sichtbar, gibt es Hinweise darauf, dass Auren für viele Lebewesen sichtbar sind, und speziell beim Menschen für diejenigen, die in der ganzheitlichen Heilkunst, die uralten Traditionen von Generation zu Generation überliefert bekommen haben.

Wenn Sie skeptisch sind, und eine Aura nie gesehen haben, dann sind Sie nicht allein. Jedoch gibt es Schritte, die Sie vollziehen können, um zu versuchen, sie zu sehen, falls es Sie interessieren sollte.

1-1.jpgZum einen sollte das Motiv vor einem hellen, durchgefärbten Hintergrund sein. Die Aufmerksamkeit sollte auf einen

Punkt des Körpers gerichtet werden – das dritte Auge scheint insbesondere eine prominente Position zu sein, um die Vision einzustellen.

Halten Sie den Blick weich und fokussiert für etwa eine Minute, und stellen Sie sicher, dass Sie sich konzentrieren. Vielleicht werden Sie zunächst lediglich ein weißes Leuchten, welches sich in verschiedenen Farben zum hellen Hintergrund ändert, sehen. Auch hier gilt: Übung macht den Meister!


Bereits im Jahr 1777 konnte der deutsche Physiker G. Lichtenberg eigentlich nur zufällig entdecken, dass Gegenstände in einem starken elektrischen Feld anfangen können zu leuchten. J. Narkevitch-Jodko, de Moura, Nikola Tesla und weitere zahlreiche Forscher und Erfinder beschäftigten sich sehr stark mit diesem interessanten Phänomen. Das russische Ehepaar Semyon und Valentine Kirlian machte in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts dieses geheimnisvolle Leuchten weltweit bekannt. Dieses Effekt wurde auf Fotoplatten oder Fotopapier aufgenommen.

Alle diese Forscher konnten sich nicht erklären, warum unterschiedliche Aufnahmen desselben Objekts eine unterschiedliche Leuchtkraft zeigten.

In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts erhielt Prof. Dr. Konstantin G. Korotkov, Mitarbeiter vom Physik-Laboratorium der Technischen Universität Leningrad, von der sowjetischen Akademie der Wissenschaften den Auftrag, den Hintergrund des “Kirlian Effektes” physikalisch zu erforschen.

Er suchte und entwickelte dabei neue Möglichkeiten der Nutzung dieses Phänomens. Bei seiner Arbeit im Institut für Feinmechanik und Optik an der Technischen Universität in Sankt Petersburg, erfand er die GDV Kamera  (Gas- Discharge- Visualization). Durch den Einsatz von PC´s und digitaler Aufnahmetechnik konnte die Kirlian Methode revolutioniert werden. Das “Objektleuchten” wird mittels digitale Video-Kameras aufgenommen und im PC gespeichert. Dementsprechend sind die Messungen jederzeit abruf- und vergleichbar.

Korotkov hat das menschliche Energiefeld studiert, und ist zu dem Schluss gekommen, dass eine Person diese Energie im Feld in Verbindung mit dem positiven Gedanken anspannen kann, um sich selbst, andere und die Welt  heilen zu können. Es ist wie ein Atem frischer Luft, zu sehen, dass ein Physiker schließlich dieses wissenschaftliche Thema beleuchtet.

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‘Wir entwickeln die Idee, dass unser Bewusstsein ein Teil der materiellen Welt ist und das wir mit unserem Bewusstsein direkt unsere Welt beeinflussen können’, sagt er.

Man geht davon aus, dass die Methode, “Bioelectrophotography”genannt, welche er entwickelt hat,  die erste wissenschaftliche Messeinheit der menschlichen Aura ist.

Diese Technologie erweist sich dadurch auch als effektive Messmethode zur Bewertung des menschlichen Gesundheitszustandes, bei der Überprüfung von individuellen Reaktionen auf unterschiedliche Trainingsprogramme und Therapieanwendungen, bei der Untersuchung der energetischen Eigenschaften von Materialien, Wasser und anderen Flüssigkeiten, z.B. Blut, Urin , Edelsteinen, der Erforschung von Veränderungen des Bewusstseinszustandes, beispielsweise von Meditationen und intensiver Konzentration, uvm.

 


Ein anderes vielversprechendes Gebiet der Forschung über absichtliche Gedanken, menschliche Energie und ihre Wirkung auf die Umgebung, wird durch ein weniger bekanntes Projekt an der Universität von Princeton durchgeführt. Das Princeton Ingenieur Anomalies Research (PEAR) Laboratory kam zu dem Schluss, dass genügend Beweise dafür vorhanden sind, dass der Geist die Fähigkeit hat den Ausgang eines Geräts, bekannt als Zufallsgenerator (REG), zu beeinflussen, und genau dass rechtfertigt weitere Untersuchungen.

Zum Beispiel, wenn eine Münze 100mal geschnipst wird, würde man logisch erwarten, dass die Münze 50mal auf Kopf und ungefähr 50mal auf Zahl landen würde. Die Studie verwendet einen zufälligen Zahl-Generator, der diesen grundlegenden Münzflip nachahmt. Die Maschine führt 200 Flips pro Sekunde durch, und erzeugt einen Durchschnitt niedriger wie erwartet. Jedoch, als Menschen mit der Maschine aufeinander einwirkten, um die Ergebnisse mit ihren Absichten zu führen, wichen die diese ab.

Wir freuen uns auf die zukünftigen Auswirkungen dieser Forschung!


Credits: thespiritscience.net | elektrophotonik-berlin.de

 

 

Quelle: https://denkeandersblog.wordpress.com/2015/12/10/das-menschliche-energiefeld-wird-sichtbar/

Gruß an alle Heilenden

TA KI

Apple lässt Nutzer per App an medizinischen Studien teilnehmen


Apple hat eine Software-Plattform für die Medizin-Forschung entwickelt. Mit dem Research-Kit sollen die Apple-Nutzer ihre Gesundheitsdaten per App für medizinische Studien zur Verfügung stellen. Die Open-Source-Software dürfte vor allem Pharmaunternehmen und Forschungsinstitute interessieren

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Der US-Konzern Apple hat eine eigene Softwareumgebung für medizinische und gesundheitliche Forschung entwickelt. Das so genannte ResearchKit soll Ärzte und Wissenschaftler unterstützen, Daten regelmäßiger und zuverlässiger von Teilnehmern zu sammeln, die iPhoneApps nutzen. Weltweit führende Forschungsinstitute haben bereits Apps mit ResearchKit entwickelt, um Studien über Asthma, Brustkrebs, HerzKreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Parkinson durchzuführen. Die Anwender könnten dabei selbst entscheiden, ob sie an einer Studie teilnehmen möchten und wie ihre Daten geteilt würden, so Apple. „iOS Apps helfen bereits Millionen von Kunden beim Beobachten und Verbessern ihrer Gesundheit.

Mit Hunderten Millionen von iPhones im weltweiten Einsatz sahen wir eine Möglichkeit für Apple, eine sogar noch größere Wirkung zu erzielen, in dem wir Menschen befähigen, sich an der medizinischen Forschung zu beteiligen und dazu beizutragen“, sagt Jeff Williams, der Senior Vice President of Operations bei Apple. „ResearchKit gibt der Gemeinschaft der Wissenschaftler Zugang zu einer vielschichtigen Bevölkerung auf der ganzen Welt und bietet mehr Möglichkeiten, Daten zu erheben, als jemals zuvor.“ ResearchKit macht das iPhone zu einem Werkzeug für die medizinische Forschung. Wenn der Anwender die Erlaubnis gibt, können die Apps auf Daten der Health App zugreifen. So können beispielsweise Gewicht, Blutdruck, Blutzuckerspiegel oder die Nutzung von Asthmasprays durch Geräte und Apps von Drittherstellern gemessen werden. HealthKit ist eine Softwareumgebung, die Apple mit iOS 8 eingeführt hat, um Entwicklern die Möglichkeit zu geben, dass Gesundheits- und Fitness-Apps miteinander kommunizieren können. ResearchKit kann darüber hinaus von einem Anwender den Zugriff auf Beschleunigungssensor, Mikrofon, Gyroscope und GPS-Sensoren im iPhone anfragen, um Informationen über den Gang, die motorische Verfassung, seine Fitness, Sprache und den Gedächtniszustand des Patienten zu bekommen. ResearchKit sollte es somit für Forschungsinstitute und Pharmaunternehmen einfacher machen, Teilnehmer für Langzeitstudien zu rekrutieren, weil es eine breite Auswahl der Bevölkerung anspricht und nicht nur diejenigen, die in Reichweite zum Institut wohnen. Studienteilnehmer können Aufgaben erledigen oder Zugriffsrechte an der Studie über die App einräumen, so dass die Forscher weniger Zeit mit Datenverwaltung und mehr Zeit mit der Datenanalyse verbringen können. ResearchKit ermöglicht es Forschern zudem, einen interaktiven Einwilligungsprozess anzubieten. Anwender können auswählen, an welcher Studie sie teilnehmen und welche Daten sie bei welcher Studie zur Verfügung stellen möchten.

„Wir sind erfreut, die neuen ResearchKit-Werkzeuge von Apple zu nutzen, um mehr potentielle Teilnehmer ansprechen zu können und noch mehr Daten durch die einfache Nutzung einer iPhone App zu erlangen. Die zur Verfügung gestellten Daten bringen uns bei der Entwicklung individuellerer Hilfe einen Schritt weiter“, sagt Patricia Ganz von der Fielding School of Public Health der University of California (UCLA) und Leiterin des dortigen Krebsvorsorge- und Forschungszentrums. „Der Zugang zu vielschichtigen, von den Patienten übermittelten Gesundheitsdaten hilft uns, mehr über Langzeitnachwirkungen von Krebsbehandlungen zu erfahren, und gibt uns ein besseres Verständnis der Erfahrungen von Brustkrebspatienten.“ „Wenn es darum geht, bei der Forschung bessere Diagnosen und Krankheitsvorbeugung zu erzielen, sind Zahlen alles. Durch den Einsatz von Apples neuer ResearchKit-Umgebung sind wir in der Lage, die Teilnahme über unseren lokalen Radius hinaus auszuweiten und signifikant mehr Daten zu erfassen, die uns dabei helfen zu verstehen, wie Asthma funktioniert“, sagt Eric Schadt von der Icahn School of Medicine at Mount Sinai und Gründungsdirektor des dortigen Institute for Genomics and Multiscale Biology. „Durch die Verwendung der fortschrittlichen iPhone-Sensoren sind wir in der Lage, den Zustand des Asthmapatienten besser abzubilden und das ermöglicht es uns dann, eine persönlichere, noch präzisere Behandlung durchzuführen.“

ResearchKit wird nächsten Monat als Open Source-Umgebung auf den Markt gebracht und wird Forschern die Möglichkeit geben, an speziellen Aktivitätsmodulen in dieser Umgebung, wie Gedächtnisoder Gangtests, mitzuwirken und diese mit der weltweiten Forschergemeinde zu teilen, um weitere Fortschritte bei unserem Wissen über Krankheiten zu erzielen. ResearchKit-Apps sind im amerikanischen App Store erhältlich und werden zukünftig auch in weiteren Ländern verfügbar sein. iPhones ab der 5. Generation unterstützen die ResearchKit-Apps.

Quelle: http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2015/03/13/apple-laesst-nutzer-per-app-an-medizinischen-studien-teilnehmen/

Gruß an die SMARTEN

TA KI

Kann wirken, was nicht wirken darf?


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Die Meinungen über die Wirksamkeit der Homöopathie gehen weit auseinander. Die einen haben ihre Heilwirkung am eigenen Leibe erlebt, die anderen verteufeln sie, weil sie – da es keine materiellen Heilmittelnachweise gebe – gar nicht wirken kann. Ein Kongress in Berlin – unter anderem mit namhaften Quantenphysikern und Medizinern – stellt jetzt die Ergebnisse der aktuellen Forschung vor.

Krise, welche Krise? Der Homöopathie geht es in Deutschland heute so gut wie nie. Die Hälfte der Bevölkerung hat die Globuli schon einmal probiert, ein Viertel aller Deutschen geht regelmäßig zum Homöopathen. Die Krankenkassen beteiligen sich an den Therapiekosten und die Zahl der homöopathisch ausgebildeten Ärzte steigt kontinuierlich. Das Angebot auf dem Gesundheitsmarkt ist groß und jeder Patient kann selbst entscheiden, wie er behandelt werden möchte. Eine ideale Situation? Ja, so geht die eine Erzählung, die vom großen Homöopathie-Boom im einundzwanzigsten Jahrhundert.

Boom, welcher Boom? Die öffentliche Debatte dominieren noch immer die entschiedenen Homöopathiegegner. Die Globuli sind in deren Weltauffassung reine Zuckerpillen. Die naiven Quacksalber, die sie verschreiben, betrügen ihre Patienten um einen Wirkstoff und bringen sie damit noch in Gefahr. Und die Patienten selbst? Geben sich einer Kultur des Irrationalen hin, statt auf die Segnungen der chemischen Pharmazie zu vertrauen. Die Vertreter dieser Sichtweise erklären, der Fall sei ganz einfach: Homöopathische Hochpotenzen seien zu stark verdünnt, um irgendeine Wirkung zu entfalten. Wenn es den Patienten mit Globuli besser gehe, dann sei das entweder Glück oder das Verdienst des Placeboeffekts. Gerade der Placeboeffekt ist in den letzten Jahren zum Zauberwort der Kritiker avanciert. Jeder Beleg für erfolgreiche homöopathische Arbeit wird pauschal zum Musterbeispiel des Selbstbetrugs umgedeutet.

Homöopathiegegner prägen die Debatte

Den Grundstein für diese Argumentation legte eine homöopathiekritische Studie, die das medizinische Fachblatt The Lancet 2005 veröffentlichte (nach ihrem Hauptautor auch als Shang-Studie bekannt). Diese Arbeit war zwar methodisch schlecht ausgeführt und wird von Fachleuten mittlerweile als unseriös eingestuft. Dank ihres griffigen Titels »Das Ende der wissenschaftlichen Homöopathie« verbreitete sie sich aber schnell und wird noch immer gerne zitiert. So haben die Homöopathiegegner die Debatte nachhaltig geprägt. Das Schlagwort „Placebo“ ist kleben geblieben. Das hat Konsequenzen und macht die Homöopathie angreifbar: Der SPDGesundheitspolitiker Karl Lauterbach etwa fordert, man solle den gesetzlichen Krankenkassen endlich verbieten, Homöopathie zu erstatten. Dafür bekommt er von allen Seiten Applaus, bis hin zur CSU.

Wenn den Herstellern von Homöopathika Formfehler unterlaufen, werden sie in letzter Zeit nicht einfach aufgefordert, das betreffende Mittel zu entsorgen; unter Polizeiaufsicht werden hunderte Liter von Wirkstoffen vernichtet und die zur Aufbewahrung genutzten Glasflaschen zerschlagen, als ginge es darum, ein Drogenlabor auszuheben – nicht um die Beaufsichtigung einer komplementärmedizinischen Apotheke. Und aktuell sollen auf europäischer Ebene die Nosoden verboten werden, Globuli, die unter anderem aus Viren und Bakterien hergestellt werden. Aufgrund der sprichwörtlich gewordenen hohen Verdünnung homöopathischer Wirkstoffe sind die fertigen Nosoden- Mittel vollkommen ungefährlich. Die internationalen Datenbanken zu Arzneimittelrisiken führen keinen einzigen Fall, bei dem Herstellung oder Einnahme von Nosoden je gesundheitsgefährdend waren. Im Gegenteil, bei Impfschäden oder bei der Behandlung autistischer Patienten haben Therapeuten sehr gute Erfahrungen mit Nosoden gesammelt. Es sei dennoch gefährlich, Mittel aus Krankheitserregern herzustellen, erklären die Verantwortlichen.

Polemische oder unlogische Argumentation

Es handelt sich dabei paradoxerweise um jene Kritiker, die erklären, die Globuli seien Placebopillen ohne Wirkstoff. Der Beobachter fragt sich, warum die Homöopathie denn nun verboten werden soll: weil die Mittel überhaupt keinen Wirkstoff enthalten oder weil ihr Inhalt so gefährlich ist?

Viele Argumente der Homöopathiegegner sind polemisch oder paradox. Sie alle sammeln sich aber trotz ihrer Widersprüchlichkeit unter einem gemeinsamen Grundsatz: Die Wirksamkeit der Homöopathie sei wissenschaftlich nicht bewiesen. Das wurde so gebetsmühlenartig wiederholt, dass mittlerweile sogar viele Anwender davon ausgehen, dass die Homöopathie eher Glaubenssache als rational begründbar sei.

Aus der Sicht der Naturwissenschaften ist der Casus Homöopathie viel komplexer. Die Wirkstoffe werden in ihrer Herstellung tatsächlich potenziert, das heißt auch: sehr hoch verdünnt. So hoch, dass vom ursprünglichen Wirkstoff oft genug nicht ein einzelnes Molekül mehr nachweisbar ist. Kann aber ein Medikament ohne molekularen Wirkstoff irgendeine Wirkung haben? Warum wird so eine seltsame Methode, trotz aller Kritik, seit zweihundert Jahren praktiziert?

Neueste Studien zeigen: Homöopathie wirkt

An Universitäten, unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wurden in den letzten Jahren Patientenstudien und Laborexperimente durchgeführt, um die Homöopathie wissenschaftlich und auf dem Stand der modernen Forschungstechnik zu untersuchen. Es wurden Hochlandfrösche, Weizenkeime, Mäuse und die unterschiedlichsten Patientengruppen untersucht. Die Ergebnisse der vielen verschiedenen Arbeiten lassen sich in zwei Kernaussagen zusammenfassen. Erstens kann man mit Homöopathie schwere und chronische Krankheiten sehr erfolgreich behandeln. Dies belegt zum Beispiel eine Schweizer Studie, für die junge ADHS-Patienten unter strengen Kontrollkriterien rein homöopathisch behandelt wurden. Das beachtliche Ergebnis: Den Patienten konnte ebenso gut geholfen werden wie mit der sonst üblichen Ritalintherapie. Durch aufwändige Doppelprüfung konnte das Wirken eines Placeboeffekts in dieser Untersuchung übrigens ausgeschlossen werden. Ähnliche Studien, die belegen, dass man Patienten erfolgreich homöopathisch behandeln kann, gibt es mittlerweile zu den unterschiedlichsten Indikationen (das reicht von Allergien bis zu muskuloskeletalen Erkrankungen). Die Kosten sind dabei meist geringer ausgefallen als bei einer schulmedizinischen Therapie.

Zweitens zeigten Laboruntersuchungen, dass die Globuli auch auf einfache Organismen einen messbaren biologischen Effekt haben. So war es beispielsweise möglich, die Geschwindigkeit der Metamorphose von Hochlandfröschen zu beeinflussen – mit eben jenen Mitteln, die kein einziges Molekül vom ursprünglichen Wirkstoff mehr enthalten. In einem anderen Versuch wurden an der Uni Bern Wasserlinsen – auch als Entengrütze bekannt – leicht mit Arsen vergiftet. Eine Gruppe dieser Linsen behandelte man anschließend homöopathisch, die Kontrollgruppe mit reinem Wasser. Dann wurde das Wachstum gemessen. Nach Meinung der Kritiker dürfte es keinen Unterschied zwischen den Gruppen geben. Doch die homöopathisch behandelten Pflanzen zeigten eine hochsignifikante Reaktion auf die Behandlung. Ist die wahrscheinlichste Erklärung hierfür tatsächlich, dass sich die einfachen Pflanzen einen Heilungseffekt eingebildet haben?

Hindernis für eine Akzeptanz: das Weltbild der Wissenschaft

Doch noch immer ist es für die Forscher schwierig, solche Forschungsergebnisse zu veröffentlichen. Die Autoren der genannten ADHS-Studie schickten ihre Arbeit an The Lancet. Die Redaktion antwortete, diese Studie sei sehr gut ausgeführt, methodisch tadellos. Sie passe aber nicht ins Weltbild der Leser und werde darum nicht veröffentlicht. Stattdessen brachte man die bereits erwähnte kritische Shang-Studie zum Ende der Homöopathie.

Noch schwerer ist es, solche Studien überhaupt durchzuführen, Gelder werden nur sehr zögerlich und in geringem Umfang genehmigt. Auf Nachfrage beteuern zwar alle politischen Parteien – einzige Ausnahme ist bisher die Piratenpartei – , dass die Erforschung des Themas ein sehr wichtiges Anliegen sei. Konkrete Maßnahmen werden aber seit Jahren nicht ergriffen. Wer durch Forschung das Bild der unwissenschaftlichen Homöopathie ändern will, der muss also ein gutes Maß Idealismus mitbringen.

Das also ist der gegenwärtige Stand: ein großes Interesse am Heilungspotential der Homöopathie einerseits und eine sehr einflussreiche Gegnerschaft andererseits. Vor diesem komplexen Hintergrund treffen sich im Februar 2015 europäische Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen in der Urania in Berlin. Im Rahmen der öffentlichen Tagung Science Meets Homeopathy wollen sie ihre Arbeit vorstellen und sich gemeinsam der spannenden Frage widmen, wie diese ungewöhnliche Methode erklärt werden kann, auf die viele Menschen hierzulande schon seit Generationen schwören. Es kommt frischer Wind in den festgefahrenen Streit.

Quelle: https://www.sein.de/kann-wirken-was-nicht-wirken-darf/

Danke an Denise

Gruß an die Natur

TA KI

Roboter schreiben Buchstaben


Bin ich schon am richtigen Platz? Über komplexe Rechenprozesse kann sich jeder einzelne von tausend kleinen „Kilobots“ exakt in eine vorgegebene Formation fügen. Wer am falschen Platz sitzt, bekommt einen Hinweis vom Nachbarn.

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Tausend kleine Roboter bewegen sich vibrierend über eine Fläche und bilden allmählich den Buchstaben K oder einen Stern. Dabei ist ihr Weg nicht einprogrammiert, stattdessen folgen sie einfachen Regeln. Dieses beachtliche Kunststück ist nun Wissenschaftlern von der University Harvard in Cambridge (Massachusetts)) gelungen. Wie sie den Roboterschwarm dazu brachten,durch Selbstorganisation flächige Strukturen zu bilden, beschreiben Michael Rubenstein und seine Mitarbeiter in der Zeitschrift „Science“ (doi: 10.1126/science.1254295).

Nach Angaben der Forscher haben bisher nur wenige Schwarmexperimente die Zahl von hundert Robotern überschritten. Schwärme von Ameisen, Fischen oder Vögeln bestehen oft aus erheblich mehr Tieren. „Unsere Arbeit lässt das Ziel näher rücken, künstliche Schwärme mit den Fähigkeiten der natürlichen zu schaffen“, schreiben Rubenstein und Kollegen.

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Die „Kilobots“ genannten Roboter sind etwas größer als eine Zwei-Euro-Münze. Sie stehen auf drei Beinchen und werden von zwei Vibrationsmotoren angetrieben. Laufen beide Motoren, bewegt sich ein Kilobot geradeaus. Ist nur einer an, vollführt er eine Kurvenbewegung.

Wenn die Roboter die Informationen für das Muster erhalten, die sie bilden sollen, beginnt der Vorgang mit vier Initialrobotern in einer Ecke des Schwarms. Zufällig ausgewählte Roboter beginnen dann, am Rand der Robotertraube entlang zu laufen, bis sie die Initialroboter erreicht haben. Nun kann jeder Kilobot ein Koordinatensystem errechnen, das ihm anzeigt, ob er sich innerhalb oder außerhalb des vorgegebenen Musters befindet.

Algorithmus sorgt für Ordnung im Gewühl

Durch Datenaustausch über Infrarotsender und -empfänger mit seinen Nachbarn findet jeder Kilobot seinen Platz in der Formation. Dabei hilft ihm auch ein Gradient, der die Position eines jeden Roboters berechnet.Vereinfacht gesagt, zeigt der Gradient an, wie viele Reihen ihn von den Initialrobotern trennen. Der Kilobot läuft nun so weit, bis er entweder die Grenze des Musters erreicht oder einen Roboter mit gleichem Gradienten findet. Dort bleibt er stehen.

Um Behinderungen durch einzelne Roboter mit Fehlfunktionen zu vermeiden, führten Rubenstein und Kollegen einen Algorithmus ein, mit dem sich die Kilobots gegenseitig kontrollieren. Auf diese Weise können zum Beispiel Roboter, die an einer falschen Stelle stehengeblieben sind, auf ihren Fehler aufmerksam gemacht werden, damit sie ihn korrigieren. „Allgemein gesprochen, können viele Fehler durch Informationsaustausch mit den Nachbarn erkannt werden; die kooperative Kontrolle war entscheidend, um große Schwarmexperimente ohne menschlichen Eingriff zu ermöglichen“, schreiben die Wissenschaftler.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/schwarmverhalten-roboter-schreiben-buchstaben-13097760.html

Gruß nach Hollywood

TA KI

Zeitanomalien an Nord- und Südpol


 

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Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/matrix3000-artikel/antarktis.pdf

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Gruß an die Zeit

TA KI