Ex-CIA-Agent: US-Waffen für syrische Opposition in Händen des IS


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Ein Ausbildungsprogramm für die „Freie Syrische Armee” ist eine Verschwendung des Geldes US-amerikanischer Steuerzahler, denn der größte Teil der US-Waffen für die syrische Opposition gelangt in die Hände der Terrormiliz „Islamischer Staat“, wie der Ex-CIA-Agent John Kiriakou in seinem Interview für die Agentur Sputnik sagte.

Zuvor war mitgeteilt worden, dass die erste von den USA ausgebildete 50-köpfige Einheit der syrischen Opposition im Juli von der syrischen Al-Qaida-Filiale zerstreut wurde.Im September gab das Pentagon zu, dass das Programm zur Vorbereitung von mehr als 5.000 Soldaten mit einer Finanzierung von zirka 500 Millionen US-Dollar für lediglich vier von fünf Menschen bestimmt war, die real in Syrien kämpfen.

„Sie haben überhaupt nicht geholfen, die Anstrengungen zu ihrer Unterstützung haben die Situation nur weiter zugespitzt. Die meisten Waffen, die an sie geschickt wurden, sind der Terrormiliz „Islamischer Staate“ in die Hände gefallen“, sagt Kiriakou. „Der Kongress hat Waffen für den IS bezahlt.“

Der ehemalige CIA-Agent hält die Idee der Regierung und des Kongresses der USA, wonach die “Freie Syrische Armee” eine weltliche, demokratische und friedliche Opposition und eine Alternative (für Präsident Baschar) al-Assads sei, für sinnlos.

Eine konstruktive Politik der USA in Syrien wäre ihm zufolge eine Nichteinmischung.

Zuvor hatte der Sprecher des US-Außenamtes, Mark Toner, erklärt, die USA teilten den Standpunkt nicht, dass es in Syrien keine moderate Opposition gebe, die durch die Freie Syrische Armee vertreten sei. „Die Freie Syrische Armee existiert“, erklärte er. „Sie umfasst zahlreiche bewaffnete Formationen in ganz Syrien, zu denen Vertreter der moderaten Opposition gehören.“

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte zuvor erklärt, Moskau betrachte die „Freie Syrische Armee“ nicht als eine Terrorgruppierung. Als Terroristen stufe Moskau „die Gruppierungen ein, die vom UN-Sicherheitsrat und von Russland als solche anerkannt wurden“.

Später fügte Lawrow hinzu, Moskau sei bereit, den Kontakt mit der „Freien Syrischen Armee“ aufzunehmen. Washington wurde gebeten, Informationen über die Truppen und ihre Kommandeure bereitzustellen.

Vorerst habe Moskau keine derartigen Informationen erhalten, so Lawrow.

Quelle:http://de.sputniknews.com/panorama/20151007/304760061/usa-syrien-waffen-islamischer-staat.html

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TA KI