Bewußt Aktuell 48


Jo Conrad zeigt auf, wie wenig die EU mit Demokratie zu tun hat und wir den EU Deep State gar nicht erst legitimieren sollten, daß wir alle Q sind und aufgerufen, den Tiefen Staat, den es nicht nur in den USA gibt, zu entlarven, wie unser Gesundheitsminister Spahn die feuchten Träume der Pharmaindustrie von Zwangsimpfungen und Organspenden in Gesetzesentwürfe bringt, wie wir alle über die Klimaideologie dazu gebracht werden sollen, uns noch mehr in unseren Freiheiten einschränken zu lassen und noch mehr Steuern abzudrücken. Letztlich sind dies alles verzweifelte Versuche, alte Pläne zur Neuen Weltordnung umzusetzen, was aber durch die individuelle Art der Menschen nicht gelingt.

Gruß an die Erkennenden
TA KI

Zukunft Mensch – Was können wir tun? – Axel Burkart


Götz Wittneben im Gespräch mit dem Geisteswissenschaftler Axel Burkart Die Welt ist in Aufruhr. Wo können wir echte Lösungen finden? Was kann der Einzelne tun und wie kann er im Wirrwarr der Informationen Klarheit finden? Woran können wir uns wirklich orientieren? Welche Leitlinien und Werkzeuge können wir finden? Bietet die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners eine Antwort? Axel Burkart sagt Ja! Denn sie bietet uns die Chance, unser Leben zu erkennen und unser Schicksal. Und wir können systematisch uns als geistiges Wesen erkennen. Und wir wissen, dass gerade jetzt das Zeitalter der Freiheit herrscht. Jetzt müssen wir lernen, Manipulationen im Außen, aber vor allem im Innen erkennen. Dazu brauchen wir klare Erkenntnisse und Methoden. Diese liefert die Geisteswissenschaft. Mit ihr erkennen wir die Kräfte und Wesen auch in uns, die uns beeinflussen und unsere Freiheit verhindern wollen. Wir erkennen auch, warum wir müde werden, wo wir in der Nacht sind, wie wir mit Engeln zusammenarbeiten und Vieles mehr.

Weitere Informationen zu Axel Burkart: https://akademie-zukunft-mensch.com/

Sein Youtube-Kanal lautet einfach: Axel Burkart

Gruß an die Erkennenden
TA KI

 

Unendlichkeit ist nicht alles – Die geistige Herkunft des Menschen


von Armin Risi

Die heutige Wissenschaft basiert weitgehend auf einem materialistischen Weltbild und vertritt deshalb den Glauben, dass die ersten Lebewesen zufällig aus Materie entstanden seien und dass aus Einzellern durch „Evolution“ die gesamte Vielfalt von Pflanzen und Tieren hervorgegangen sei – mit den Menschen als Sonderform der Säugetiere; das menschliche Bewusstsein sei ein Produkt des Hirns und erlösche, wenn das Hirn sterbe. Diese Annahmen stehen im Widerspruch zu den Erkenntnissen aller spirituellen Schulen und der modernen parapsychologischen Bewusstseinsforschung (inkl. Sterbe- und Reinkarnationsforschung). So stellt sich die Frage: Was sagt eine spirituell-ganzheitliche Wissenschaft über den Ursprung von Kosmos, Natur und Mensch?

Horizonterweiterung

Die Quantenphysik hat längst erkannt, dass Materie in ihrem Innersten kein mechanisches Gebilde von Atomen ist. Die Bewegungen der „kleinsten“ Materieeinheiten folgen nicht den Gesetzen der Newtonschen Physik und können deshalb nur über statistische Wahrscheinlichkeiten berechnet werden. Die materialistische Interpretation der Quantenphysik besagt, die Bewegung der Elektronen usw. beruhe auf nichts anderem als Zufall. Doch schon Einstein ahnte, dass dies nicht der Weisheit letzter Schluss ist: „Gott würfelt nicht.“

Die Quantenphysik zeigt mit ihren Experimenten, dass die Materie in ihren innersten Strukturen vom Bewusstsein der Experimentatoren beeinflusst wird. Angesichts dieser Erkenntnis ist es naheliegend anzunehmen, dass die Elementarteilchen nicht nur in wissenschaftlichen Experimenten auf Bewusstsein reagieren, sondern auch in den größeren Bezugssystemen …

Unendlichkeit und Ewigkeit

Was ist Materie? Was ist Bewusstsein? Die altindischen („vedischen“) Lehren sagen, dass Materie als göttliche Energie unendlich ist und in einem endlosen Fluss vergängliche Formen hervorbringt, angefangen mit den Universen, die vom Schöpfergott Viṣṇu aus- und eingeatmet werden. Im Sanskrit existieren für diese zwei Aspekte der Materie zwei grundlegende Begriffe: vyakta („manifestiert“), wenn die Urformen, bildlich gesprochen, ausgeatmet sind, und avyakta („unmanifestiert“), wenn sie eingeatmet sind.

Unendlichkeit bedeutet „unendlicher Raum“ und „unendliche Zeit“ in der gesamten Vielfalt des multidimensionalen Kosmos – von den höchsten Lichtwelten bis hin zur Welt der physikalischen Materie. Aber die Unendlichkeit ist noch nicht alles! Die Realität umfasst nicht nur die Unendlichkeit von Raum und Zeit (Polarität), sondern auch das Raumlose und das Zeitlose: die Ewigkeit. Ewigkeit bedeutet nicht „unendlich lange Zeit“, sondern Zeitlosigkeit: das spirituelle Sein jenseits aller Polarität von Raum und Zeit.

Die mystischen Wissenschaftler der früheren Zeitalter erkannten dies als den Schlüssel zum Mysterium des Lebens: Die Unendlichkeit der materiellen Schöpfung ist „eingebettet“ in die Ewigkeit des raum- und zeitlosen spirituellen Seins, das wir auch als „Gottes Reich“ oder „Gottes Bewusstseinsfeld“ bezeichnen können, wenn wir dies mit Worten unserer irdischen Sprachen ausdrücken wollen.

Hinter jeder Form ist In-Formation

Der spirituelle Urgrund der Materie ist Bewusstsein, und Bewusstsein verursacht in seiner Wirkung auf die Materie In-Formation. Form entsteht durch Information, und Information entsteht nicht einfach durch eine angebliche Selbstorganisation der Materie, sondern – gemäß theistischer Weltsicht – durch das allumfassende, allgegenwärtige Bewusstseinsfeld Gottes, weshalb die Materie in jeder natürlichen Schöpfung immer intelligente, d. h. planvoll geschaffene Formen annimmt, angefangen bei der feinstofflichen Urform des Universums, aus der – über die verschiedenen Stufen der kosmischen Verdichtung – letztlich auch die Welten der physikalischen Materie hervorgehen. Für die Schöpfungsschritte dieser letzten Kategorie kennen wir das Wort „Materialisation“.

Materialisation ist der Schlüssel zu jeder physischen Urschöpfung. Das Sanskritwort für Schöpfung ist sarga, das wir im weiten Bogen der indoeuropäischen Sprachen auch im Altgriechischen finden, dort in Form des Wortes sarx. Wenn am Anfang des Johannes-Evangeliums steht: „Und das Wort wurde Fleisch“, ist das die Übersetzung für die Formulierung „und lógos wurde sarx“.

Multidimensionale Schöpfung

Wenn wir das Mysterienwissen der alten Völker und Kulturen in unsere moderne Sprache übersetzen, so lautet die Grundaussage, dass der Kosmos multidimensional ist; jede Dimensionswelt ist eine eigene Welt mit entsprechenden Wesen: Lichtwesen in den Lichtwelten, Dunkelwesen in den Dunkelwelten. So unterschiedlich die vielen alten Quellen sind, in dem einen Punkt sind sie sich alle einig: die Menschheit hat kosmische Wurzeln, der Mensch entstammt den höherdimensionalen Welten.

Um dieses multidimensionale Schöpfungsprinzip mit einem Begriff der ganzheitlich-spirituellen Wissenschaft zu umschreiben, bietet sich das Wort „Involution“ an. Involution bedeutet „Hineinentwicklung“, d. h. interdimensionale, kosmisch herabsteigende Evolution, gesteuert und vollzogen durch geistige Impulse, die die Materie beseelen und formen; eine Serie von Verdichtungsschritten von der höchsten Lichtwelt bis hin zur physischen Welt mit den für uns sichtbaren Sonnen und Planeten inkl. Erde und Mensch.

Mit anderen Worten, Materie existiert nicht nur in physikalischer (anorganischer und organischer) Form, sondern auch in unterschiedlichen Verdichtungsgraden. Während das Ewige immer im „Hintergrund“ (immanent und transzendent) gegenwärtig ist, entsteht durch eine göttliche Schöpfung Raum und Zeit, d. h. die Vielzahl der Universen in feinstofflicher Form. Und in jeder dieser Urformen erscheint die erste Lichtwelt, die in der indischen Metaphysik „die Welt des Brahmā“ genannt wird. Sie ist der direkte lichtvolle Schatten des Ewigen, um es paradox und poetisch auszudrücken. Dieser höchste „Himmel“ enthält potentiell alle anderen Parallelwelten, die im Lauf der Zeit – oder richtiger: im Lauf von Raum und Zeit – über „Involution“ eine aus der anderen heraus manifestiert werden. Die meisten Mysterientraditionen sprechen hier von sieben Dimensionsebenen. Der letzte Schritt dieser Involution ist die Materialisation der physischen Welt und der irdischen Körper.

 

Der Mensch entstand durch eine Materialisation von Lichtwesen

 

Wenn jede physische Form ursprünglich durch eine Materialisation aus feinstofflichen Welten entstanden ist, können wir daraus schließen, dass auch der Mensch durch eine „Involution“ entstand. Das würde bedeuten: Die ersten Menschen waren materialisierte Lichtwesen.

„Und Gott (hebr. Elohim) sprach: Lasset uns Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich. […] Und Elohim schuf den Menschen nach seinem Bilde […]“ (Gen 1,26f.)
Elohim als Gottesname bezieht sich auf das Kollektiv der Schöpferwesen, die in Einheit mit Gottes Willen leben und die verschiedenen Schritte der materiellen Schöpfung vollziehen. Der Mensch entstand im Abbild der Elohim, indem diese ihren Lichtkörper bis auf die Ebene der organischen Materie verdichteten. Deshalb enthält unser Körper auch heute noch potentiell die Information des Lichtkörpers. In der hebräischen Mystik spricht man vom „Adam Kadmon“, dem höherdimensionalen Urbild des Menschen, und vom „Adam Rischon“, dem irdischen Menschen.

„Ihr seid Elohim“

Der Mensch entstand als Abbild der Elohim, und im Neuen Testament spricht Jesus zu den Menschen: „Ihr seid Elohim“ (Joh 10,34), bekannt in der missverständlichen Übersetzung „Ihr seid Götter“. Dieser Satz stammt aus dem Alten Testament, aus Psalm 82, wo sich „ihr seid Elohim“ auf ungehorsame Götter bezieht. Jesus zitiert diesen Satz mit einer neuen Bedeutung, indem er ihn auf die Menschen bezieht:

„Steht nicht in eurem Gesetz: ‚Ich [Gott] habe zu euch gesagt: Ihr seid Götter‘? Gott nennt also die, an die er sein Wort richtet, Götter, und ihr wollt doch nicht anzweifeln, was in der Schrift steht?“

Jesus wusste, dass dies eine neue und für die Schriftgelehrten empörende Interpretation war, weshalb er eine eigene Erklärung für das Wort elohim gab, um zu rechtfertigen, dass er diesen Satz auch auf die Menschen bezog: „Gott nennt also die, an die er sein Wort richtet, Götter.“ Die ersten, an die Elohim nach der Schöpfung sein Wort richtete, waren die Menschen (Gen 1,28 – 30).

Wenn der Mensch von Elohim in dessen Abbild geschaffen wurde und die Menschen elohim sind, bedeutet dies nichts anderes, als dass die Elohim selber zu Menschen wurden! Ihr Lichtkörper wurde durch Materialisation zu einem physischen Menschenkörper.

 

Wie dunkle Kräfte auf die Erde kamen

 

In dem hier dargelegten Szenario waren die Ureinwohner der Erde Lichtwesen, die über eine Selbstmanifestation auf der Erde erschienen. Sie taten dies in vollkommener Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Erst in späteren Zyklen der irdischen Geschichte kamen auch Seelen aus den Dunkelwelten auf die Erde. Dies waren Wesen, die den Weg der Gottabgewandtheit gewählt hatten. Sie hatten sich von Gott, der Quelle, getrennt, so wie die sprichwörtliche Dunkelheit sich vom Licht trennt. Weil sie ihre Lebensenergie nicht mehr von der allumfassenden Quelle bezogen, befanden sie sich auf einer konstanten Suche nach neuen Energiequellen und hatten deshalb die archetypisch-negative Neigung, andere Lebewesen für ihre Bedürfnisse auszubeuten. Aufgrund ihrer Mentalität sahen sie „nichts Falsches“ darin, alles ihren eigenen Interessen zu unterwerfen und, „wenn nötig“, auch Gewalt anzuwenden, um andere Menschen sowie die Tiere und den gesamten Planeten auszubeuten.

Der Sinn des menschlichen Lebens

Warum wurden Lichtwesen Menschen? Aus dem einzigen Grund, aus dem Lichtwesen handeln: Liebe. Und die Liebe, die zur Entstehung der Menschen führte, war eine ganz besondere: nicht „nur“ die Liebe zu Gott und zu den Nächsten, sondern auch Liebe zu denen, die in die Dunkelheit gefallen waren.

Die Dunkelwelten sind ebenfalls höherdimensional, und der Weg von dort zurück ins Licht geht über die Welt der dichtesten Materie, weil dies der Bereich ist, wo Licht und Dunkelheit parallel und gleichzeitig existieren können. Die Lichtwesen wurden Menschen, um die Überwindung der Spaltung zu ermöglichen. Denn solange die „gefallenen Engel“ vom Licht getrennt sind, werden sie fortfahren, andere Lebewesen zu unterwerfen und auszubeuten. Das Licht jedoch ist immer vorhanden, auch wenn sich ein Bereich ausgrenzt und dadurch Dunkelheit erzeugt. Sobald sich nur die kleinste Ritze öffnet, ist das Licht da und strahlt in die Dunkelheit. Und diese „Ritze“ ist der menschliche Emotionalkörper, durch den alle Seelen, die als Menschen geboren werden, ein Gewissen haben, selbst wenn es unterdrückt oder durch mentale Programme scheinbar ausgeschaltet wird.

Die Überwindung der Trennung

Gemäß dem göttlichen Schöpfungsplan ist die Erde ein Ort der Liebe und Barmherzigkeit, wo sogar die dunkelsten Mächte eine neue Möglichkeit bekommen, ihren freien Willen zu gebrauchen. Denn solange sie in Dunkelheit sind, können sie nur innerhalb der Dunkelheit wählen, was keine wirkliche Freiheit ist. Nur wenn sich auch das Licht anbietet, haben sie überhaupt die Möglichkeit zu wählen. Ob sie dann das Licht wählen, ist eine andere Frage. Aber die Lichtwesen werden nicht davon beeinflusst, wie die „anderen“ sich entscheiden. Sie wollen ihnen einfach die Möglichkeit bieten, wieder den Weg des Lichts zu wählen.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts finden wir uns in einer Situation, die explosiver ist als je zuvor. Gleichzeitig bahnt sich die von Anfang an vorausgesehene Wendezeit an, und alles ist offen. Deshalb sind die meisten der ursprünglichen Menschen wieder hier, um die irdische Herausforderung in ihrer letzten Konsequenz anzunehmen. Und dieses Licht strahlt in das kollektive Bewusstsein, wodurch wir, ganz individuell, auch der globalen Heilung dienen.

„Ihr seid das Licht der Welt. […] Stellt euer Licht nicht unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, damit alle, die hereinkommen, es sehen. Nichts ist verborgen, das nicht ans Licht kommen wird.“ (Mt 5,14/ Lk 8,16f.)

Quelle

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Das Urteil im Schäferprozeß | AKTIVISMUS


Ich war heute wieder in München, wo der letzte Prozeßtag im Schäferprozeß anstand. Das finale Urteil des BRD-Gerichts über Monika und Alfred wurde gesprochen. Anschließend trafen wir uns noch auf eine fröhliche Gesprächsrunde und ein paar Biere im Löwenbräukeller.

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Gruß an die, die reinen Herzens sind
TA KI

Sabine Mehne: Der „Lebensfilm“, Verdrängtes und Tabuisiertes


Unter dem Titel „Der große Abflug – Wie ich durch meine Nahtoderfahrung die Angst vor dem Tod verlor“ erschien im September 2016 ein neues Buch von Sabine Mehne. Im vorliegenden 2. Teil eines zweiteiligen Interviews zu dieser lesenswerten Publikation geht es um einen besonders wichtigen Aspekt im Rahmen von Nahtoderfahrungen, zu dem aber kaum Näheres bekannt ist: Viele Menschen erleben in blitzschneller Folge, praktisch gleichzeitig, noch einmal alle bedeutenden Ereignisse ihres Erdenlebens, selbst solche, die aus der frühen Kindheit stammen. Dabei können auch verdrängte, tabuisierte eigene Erfahrungen bewusst werden. Aber nicht nur das: Auch das Erleben anderer Personen, die mit einschneidenden Ereignissen in Verbindung standen, kann in einer Art Gesamtschau nachempfunden werden. In dem Gespräch erzählt Sabine Mehne über ihren Lebensfilm und die damit verbundenen Erkenntnisse und im Besonderen über ein Missbrauchs-Erlebnis, das ihr durch die Nahtoderfahrung bewusst wurde. Zu ihrem Buch schreibt der Patmos-Verlag: „Der Gedanke an den Tod macht Sabine Mehne keine Angst mehr. Im Gegenteil: Für sie hat Sterben mit Freiheit, Helligkeit, ja, sogar Freude zu tun. Durch eine Nahtoderfahrung während einer Krebserkrankung gewinnt sie eine neue Leichtigkeit im Umgang mit dem Älterwerden und Sterben – und eine tiefe Lebensfreude. Heute geheilt, beschreibt sie erfrischend direkt, wie sich das Leben und die Beziehungen zu den Mitmenschen verändern, wenn man dem Tod mit Zuversicht entgegensieht.“

Gruß an die Erwachten

TA KI

NWO WELTPOLITIK


Deutschland und das Christentum- über eine erstaunliche spirituelle Wahrheit!

Die Amerikanisierung Deutschlands und was stattdessen angesagt ist

Die deutsch russische Verbindung soll das Zeitalter der Liebe vorbereiten

Videos übernommen von Axel Burkart

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Gruß an die Sehenden
TA KI

 

 

Der Tod, das Jenseits und die Wahrheit – Die Macht unserer Ahnen


Ich werde Sie nicht fragen, ob Sie an Gott glauben. Stattdessen frage ich Sie: Glauben Sie an den Tod? Vielleicht tun Sie das. Ich gebe zu, ich glaube nicht daran. Und wenn ich es täte, so würde mir wohl jeder Atemzug im Leben sinnlos erscheinen. So würde ich vielleicht ebenfalls zu den Menschen gehören, die stets versuchen das Beste für sich selbst herauszuschlagen und die alles nur nach seinem materiellen Wert beurteilen.

Von daher bitte ich all jene, die an ein endliches Leben und einen endgültigen Tod glauben, diesen Text nicht weiter zu lesen. Zum Einen, weil es für Sie dann reine Zeitverschwendung wäre und zum anderen, weil ich mir als Autor nun die Freiheit heraus nehme, mir mein Publikum auszusuchen, genauso wie das Publikum sich seine Autoren aussucht!

Falls Sie nicht an den Tod glauben, kann dem nur ein logischer Rückschluss folgen: Es geht danach weiter. Sie sterben nicht einfach, sind dann verschwunden und bekommen nichts mehr mit! Sie sind immer noch da, vielleicht auf einer anderen Ebene und auf andere Art und Weise, doch Sie existieren immer noch!

Viele Mythen drehen sich darum, was wohl „danach“ geschieht. Viele Religionen beschäftigen sich mit dieser Frage und viele Forschungen wurden betrieben. So zum Beispiel beschrieben im Buch „Das Licht von drüben“ von Doktor Raymond A. Moody, einem Arzt, der sich der Untersuchung von Nahtoderfahrungen seiner Patienten gewidmet hat.

Wenn Sie sich ernsthaft dafür interessieren, wie Menschen den Augenblick ihres Todes psychisch und physisch erleben, so kann ich Ihnen nur wärmstens jenes Buch empfehlen! Die einzelnen Geschichten sind in ihrer Grundform überraschend ähnlich und dies ganz unabhängig von Alter, Geschlecht oder Religion der Betroffenen.

In den Fallbeispielen wissen die Personen sehr genau, wer sie im Leben sind, wer ihre Verwandten sind und was sie erlebt haben. Sie wissen es sogar mit einer viel größeren Klarheit als ein so bezeichneter „lebender“ Mensch! Sie bekommen in kurzer Zeit mit, was um sie herum geschieht und was die sie umgebenden Menschen sagen, tun, fühlen und denken! Sie sind deshalb nicht automatisch klüger, doch sie verfügen über wesentlich mehr Sinne als die uns bekannten fünf.

Nun reden wir hier von Menschen, die lediglich an „der Schwelle zum Tod“ standen, die sie jedoch nicht übertreten haben. Die Frage, was wohl geschieht und um wie viel klarer man sieht, wenn man tatsächlich „drüben“ ist, ist also durchaus berechtigt. Doch wird sie leider niemals ein Mensch aus eigener Erfahrung beantworten können! Fakt jedoch ist: Auch wenn wir „tot“ sind, sind wir noch „bewusst“ und können unter Umständen sogar Einfluss nehmen, sofern uns dies durch die „Lebenden“ gestattet wird.

Wenn wir dieses Wissen nun auf die heutige Welt übertragen, in der Tote verschmäht und verleumdet werden, ihre Geschichten falsch wiedergegeben und ins Gegenteil verkehrt werden, so dürften die Folgen, die dies nach sich ziehen wird beachtlich sein.

Angemerkt sei, dass „Lügen“ wohl die einzige Fähigkeit ist, die man verliert, wenn man stirbt. Nach dem Tod bleibt nur Wahrheit, denn in einer geistigen Welt, in der man lediglich über „Gedanken“ kommunizieren kann, ist es nicht möglich mit leeren Worten zu lügen. Sie können also Gift darauf nehmen, dass sie nach dem beurteilt werden, was Sie dachten und nicht nach dem, was Sie sagten!

Ein weiterer Irrtum liegt in der Vorstellung, das Jenseits wäre ein weit entfernter Ort, vielleicht irgendwo im Himmel oder außerhalb der Welt, doch so ist es nicht. Das Jenseits ist viel näher als wir glauben, es ist lediglich eine andere Ebene, sozusagen eine Welt „hinter und in“ der Welt. Und wenn Sie Ihren Geist öffnen und innerlich still werden, so können Sie diesen Ort auch um sich herum fühlen. Und je mehr Sie ihn fühlen, desto mehr Macht verleihen Sie ihm!

Oft entspringen so genannte „spontane Impulse“ oder eine Art „intuitives Wissen“ diesem Ort. Sie wissen etwas, doch Sie wissen nicht, woher Sie es wissen. Dies sind die Momente, in denen das Jenseits eingreift. Sei es um Sie zu beschützen, Sie zu führen oder Ihnen eine wichtige Antwort zu geben. Und diese Dinge sind nur „Kleinigkeiten“. Tatsächlich ist das Jenseits und alle die darin leben, zu weit größerem Einfluss fähig! Voraussetzung hierfür ist lediglich, dass Sie es zulassen.

Wenn Sie diese unsere Welt nun betrachten und all die Lügen sehen und all das Leid, welches diese Lügen hervorgebracht haben, dann ist es an der Zeit, dass Sie sich dem Jenseits wieder öffnen. „Wieder“ deshalb weil wir von Natur aus „offen“ sind. Diese Fähigkeit wird uns lediglich im Laufe unseres Lebens aberzogen, doch gänzlich verschwinden wird sie nie.

Übertragen kann man behaupten, dass es ein bisschen wie Fahrrad fahren ist. Man braucht nur wieder aufsteigen und es dauert nicht lange, bis man so fest im Sattel sitzt, als wäre man jeden Tag seines Lebens gefahren.

Ich schreibe diesen Text zum Einen, um Ihnen Mut zu machen und Ihnen vielleicht ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem Sie ernsthaft arbeiten können. Was immer Sie in diesem Leben tun werden Sie mit nehmen und niemand wird Ihnen das jemals nehmen können. Ganz gleich ob es sich um etwas Gutes oder um etwas Schlechtes handelt. Sie können umdenken, umkehren, einlenken, dazu lernen … doch Sie werden es niemals „loswerden“!

Ihre Geschichte gehört zu Ihnen wie die Haut zu Ihrem Körper. Die Vergangenheit können Sie nicht umschreiben, doch die Gegenwart können Sie „ändern“!

Zum Anderen schreibe ich diesen Text, um jene zu ehren und auch um ihre Hilfe zu erbitten, die vor uns hier waren und die Grenze schon lang überschritten haben. Ich bin der absoluten Gewissheit, dass sie immer noch da sind und dass sie jederzeit bereit sind uns zu helfen, wenn wir sie nur darum bitten.

Wir können Sie bitten, indem wir ein Gebet für sie sprechen, indem wir uns in Gedanken an sie wenden, indem wir eine Blume auf ihr Grab legen oder indem wir sie und das, was sie taten einfach anerkennen und in Ehren halten. Kurz gesagt:

Indem wir uns an sie erinnern!

Dies allein genügt, um sie zu erreichen und an unsere Seite zu bringen!

Deshalb ist niemals ein Kampf aussichtslos. Neben uns mögen wir nur zwei sichtbare bzw. lebendige Menschen sehen oder vielleicht sogar keinen einzigen. Doch um uns herum sind Legionen von „Unsichtbaren“, die deshalb aber genauso lebendig und handlungsfähig sind. Je mehr wir sie ehren, je mehr Platz wir ihrem Andenken in unserem Herzen schenken und je zuversichtlicher wir an das Unsichtbare glauben, desto mehr Einfluss werden sie haben.

Wir können unseren Nächsten nicht davon abhalten zu lügen oder der Lüge zu glauben. Doch wir können uns innerlich der Wahrheit zuwenden und jene, die die Geschichte wirklich lebten und mit ihrem Leben schrieben an unsere Seite rufen!

Es mag lächerlich für Sie klingen, doch dies ist tatsächlich ein mächtiges Ritual. Denn wirkliche Geschichte wird mit „Blut“ geschrieben und nicht mit „Worten“! Natürlich können wir uns damit trösten, dass dann ein jeder letzten Endes ganz sicher das bekommen wird, was er verdient und genauso ist es auch.

Doch dies ist nicht der Grund warum wir hier sind. Wir sind nicht aus Rache hier, um tatenlos abzuwarten, bis „jene“ Lügner und Betrüger ihre unvermeidbare, gerechte Strafe bekommen- Sondern wir sind hier, um dafür zu sorgen, dass die endgültige und einzige Wahrheit es ins „Diesseits“ schafft und dadurch eine bessere Welt möglich wird. Eine Welt, in der wirkliche Gerechtigkeit herrscht, wirklicher Wohlstand, wirklicher Frieden und wirkliche Freiheit. Eine Welt, in der man die Wahrheit sagen darf, ohne Angst haben zu müssen, dafür bestraft zu werden!

Wir sind nicht hier um auf die große Glückseligkeit im Jenseits zu warten. Sondern um das Diesseits dem Jenseits anzugleichen und dies gelingt uns am Schnellsten und Besten, indem wir das Jenseits um Hilfe bitten. Selbst im christlichen Vater-Unser wird dies immer wieder gepredigt. Wie heißt es dort so schön? „So wie im Himmel, so auch auf Erden!“

Um die gerechte Strafe für „Jene“, als letztes Maß aller Dinge, brauchen wir uns also nicht zu sorgen. Dafür umso mehr aber um ihre Opfer, die die Schwelle noch nicht überschritten haben und hier unter uns weilen. Ein erster Schritt kann sein, die Wahrheit aufrichtig und mutig zu suchen, das bisher Unmögliche für möglich zu halten und endlich wieder die zu ehren, die uns nicht nur das Leben geschenkt haben, sondern auch für unser (Über)Leben gestorben sind!

Unterschätzen Sie niemals die Kraft ihres unsterblichen Geistes und damit auch die Kraft der Verstorbenen. Sie haben uns das Leben durch ihr Blut geschenkt und wir werden ihnen ihr Leben durch unsere Gedanken erhalten. Wir leben durch sie und sie leben in uns!

Diese Wahrheit klingt für viele lächerlich und unglaubwürdig, lustigerweise meist für diejenigen, die Dinge glauben, die allen Naturgesetzen widersprechen, die „Menschenrechtlern“ vertrauen, die meinen, dass Frieden und Freiheit nur durch Krieg zu erkämpfen sind und die von sich, als autonomen, freien und menschlichen Wesen glauben, dass sie eine elitäre Gruppe korrupter „Gesetzemacher“ braucht, die selbst weder einen Schulabschluss besitzen, noch die Verantwortung für ihre Entscheidungen tragen müssen.

Hören Sie einmal in sich hinein und fragen Sie sich dann noch einmal, was lächerlicher ist!

Ein Deutsches Mädchen

Quelle: http://www.journalalternativemedien.info/geschichte/tod/

Gruß an die Aufrichtigen

TA KI

Spannender Vortrag ein völlig neuer Weg Die Lösung


…zurück lehnen und zum Denken anregender Vortrag, denn das Denken ist unerwünscht und soll uns aberzogen werden. Was ist Recht und Freiheit und wie kommen wir dahin. Deutsche Geschichte aus tieferer Sicht und das Erwachen einer Schlafkultur beginnt jetzt, so dass die Aufgabe unserer Kultur neu beflügelt wird mit dem Erkennen fängt es nun wirksam an. Video zum Erwachen.

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Gruß
TA KI

Rede von Häuptling Seattle 1855


Wir sind ein Teil der Erde

Erzählung nach einer Rede des Häuptlings Seattle
vor dem Präsidenten der USA im Jahre 1855

“Der große Häuptling in Washington sendet Nachricht, daß er unser Land zu kaufen wünscht.

Der große Häuptling sendet uns auch Worte der Freundschaft und des guten Willens. Das ist freundlich von ihm, denn wir wissen, er bedarf unserer Freundschaft nicht. Aber wir werden sein Angebot bedenken, denn wir wissen – wenn wir nicht verkaufen, kommt vielleicht der weiße Mann mit Gewehren und nimmt sich unser Land.
Wie kann man den Himmel kaufen oder verkaufen – oder die Wärme der Erde? Diese Vorstellung ist uns fremd. Wenn wir die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers nicht besitzen – wie könnt ihr sie von uns kaufen? Wir werden unsere Entscheidung treffen.

Was Häuptling Seattle sagt, darauf kann sich der große Häuptling in Washington verlassen, so sicher, wie sich unser weißer Bruder auf die Wiederkehr der Jahreszeiten verlassen kann.

Meine Worte sind wie die Sterne, sie gehen nicht unter. Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig, jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand, jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt ist heilig in den Gedanken und Erfahrungen meines Volkes. Der Saft, der in den Bäumen steigt, trägt die Erinnerung des roten Mannes.

Die Toten der Weißen vergessen das Land ihrer Geburt, wenn sie fortgehen, um unter den Sternen zu wandeln.
Unsere Toten vergessen die wunderbare Erde nie, denn sie ist des roten Mannes Mutter.
Wir sind ein Teil der Erde, und sie ist ein Teil von uns.
Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, die Rehe, das Pferd, der große Adler – sind unsere Brüder.
Die felsigen Höhen, die saftigen Wiesen, die Körperwärme des Ponys und des Menschen – sie alle gehören zu der gleichen Familie.

Wenn also der große Häuptling in Washington uns Nachricht sendet, daß er unser Land zu kaufen gedenkt, so verlangt er viel von uns.
Der große Häuptling teilt uns mit, daß er uns einen festen Platz gibt, wo wir angenehm und für uns leben können. Er wird unser Vater sein und wir seine Kinder. Aber kann das jemals sein? Gott liebt euer Volk und hat seine roten Kinder verlassen. Er schickt Maschinen, um dem weißen Mann bei seiner Arbeit zu helfen, und baut große Dörfer für ihn. Er macht euer Volk stärker, Tag für Tag. Bald werdet ihr das Land überfluten, wie Flüsse Schluchten hinabstürzen nach einem unerwarteten Regen.

Mein Volk ist wie eine ebbende Gezeit – aber ohne Wiederkehr. Nein, wir sind verschiedene Rassen. Unsere Kinder spielen nicht zusammen, und unsere Alten erzählen andere Geschichten. Gott ist euch gut gesonnen, und wir sind Waisen. Wir werden euer Angebot, unser Land zu kaufen, bedenken. Das wird nicht leicht sein, denn dieses Land ist uns heilig.

Wir erfreuen uns an diesen Wäldern. Ich weiß nicht – unsere Art ist anders als die eure.

Glänzendes Wasser, das sich in Bächen und Flüssen bewegt, ist nicht nur Wasser – sondern das Blut unserer Vorfahren. Wenn wir euch Land verkaufen, müßt ihr wissen, daß es heilig ist, und eure Kinder lehren, daß es heilig ist, und daß jede flüchtige Spiegelung im klaren Wasser der Seen von Ereignissen und Überlieferungen aus dem Leben meines Volkes erzählt.
Das Murmeln des Wassers ist die Stimme meiner Vorväter.
Die Flüsse sind unsere Brüder, sie stillen unseren Durst. Die Flüsse tragen unsere Kanus und nähren unsere Kinder.

Wenn wir unser Land verkaufen, so müßt ihr euch daran erinnern und eure Kinder lehren: Die Flüsse sind unsere Brüder und eure -, und ihr müßt von nun an den Flüssen eure Güte geben, so wie jedem anderen Bruder auch. Der rote Mann, zog sich immer zurück vor dem eindringenden weißen Mann – so wie der Frühnebel in den Bergen vor der Morgensonnen weicht. Aber die Asche unserer Väter ist heilig, ihre Gräber sind geweihter Boden, und so sind diese Hügel, diese Bäume, dieser Teil der Erde uns geweiht. Wir wissen, daß der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Ein Teil des Landes ist ihm gleich jedem anderen, denn er ist ein Fremder, der kommt in der Nacht und nimmt von der Erde, was immer er braucht.

Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern Feind, und wenn er sie erobert hat, schreitet er weiter. Er läßt die Gräber seiner Väter zurück und kümmert sich nicht. Er stiehlt die Erde von seinen Kindern und kümmert sich nicht. Seiner Väter Gräber und seiner Kinder Geburtsrecht sind vergessen. Er behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als die Wüste.

Ich weiß nicht – unsere Art ist anders als die eure. Der Anblick eurer Städte schmerzt die Augen des roten Mannes. Vielleicht, weil der rote Mann ein Wilder ist und nicht versteht.

Es gibt keine Stille in den Städten der Weißen. Keinen Ort, um das Entfalten der Blätter im Frühling zu hören oder das Summen der Insekten.
Aber vielleicht nur deshalb, weil ich ein Wilder bin und nicht verstehe. Das Geklappere scheint unsere Ohren nur zu beleidigen. Was gibt es schon im Leben, wenn man nicht den einsamen Schrei- des Ziegenmelkervogels hören kann oder das Gestreite der Frösche am Teich bei Nacht. Ich bin ein roter Mann und verstehe das nicht. Der Indianer mag das sanfte Geräusch des Windes, der über eine Teichfläche streicht – und den Geruch des Windes, gereinigt vom Mittagsregen oder schwer vom Duft der Kiefern. Die Luft ist kostbar für den roten Mann, denn alle Dinge teilen denselben Atem: das Tier, der Baum, der Mensch – sie alle teilen denselben Atem. Der weiße Mann scheint die Luft, die er atmet, nicht zu bemerken. Wie ein Mann, der seit vielen Tagen stirbt, ist er abgestumpft gegen den Gestank. Aber wenn wir euch unser Land verkaufen, dürft ihr nicht vergessen, daß die Luft uns kostbar ist, daß die Luft ihren Geist teilt mit all’ dem Leben, das sie erhält. Der Wind gab unseren Vätern den ersten Atem und empfängt ihren letzten. Und der Wind muß auch unseren Kindern den Lebensgeist geben. Und wenn wir euch unser Land verkaufen, so müßt ihr es als ein besonderes und geweihtes schätzen, als einen Ort, wo auch der weiße Mann spürt, daß der Wind süß duftet von den Wiesenblumen.

Das Ansinnen, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken, und wenn wir uns entschließen, anzunehmen, so nur unter einer Bedingung: Der weiße Mann muß die Tiere des Landes behandeln wie seine Brüder.

Ich bin ein Wilder und verstehe es nicht anders. Ich habe tausend verrottende Büffel gesehen, vom weißen Mann zurückgelassen – erschossen aus einem vorüberfahrenden Zug. Ich bin ein Wilder und kann nicht verstehen, wie das qualmende Eisenpferd wichtiger sein soll als der Büffel, den wir nur töten, um am Leben zu bleiben. Was ist der Mensch ohne die Tiere? Wären alle Tiere fort. so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Geistes. Was immer den Tieren geschieht, geschieht bald auch den Menschen. Alle Dinge sind miteinander verbunden.

Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde.

Ihr müßt eure Kinder lehren, daß der Boden unter ihren Füßen die Asche unserer Großväter ist. Damit sie das Land achten, erzählt ihnen, daß die Erde erfüllt ist von den Seelen unserer Vorfahren. Lehrt eure Kinder, was wir unsere Kinder lehrten: Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde. Wenn Menschen auf die Erde spucken, bespeien sie sich selbst. Denn das wissen wir – die Erde gehört nicht den Menschen, der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden, wie das Blut, das eine Familie vereint. Alles ist verbunden. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde. Der Mensch schuf nicht das Gewebe des Lebens, er ist darin nur eine Faser. Was immer ihr dem Gewebe antut, das tut ihr euch selber an.
Nein, Tag und Nacht können nicht zusammen leben.
Unsere Toten leben fort in den süßen Flüssen der Erde, kehren wieder mit des Frühlings leisem Schritt, und es ist ihre Seele im Wind, der die Oberfläche der Teiche kräuselt.

Das Ansinnen des weißen Mannes, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken. Aber mein Volk fragt, was denn will der weiße Mann kaufen? Wie kann man den Himmel oder die Wärme der Erde kaufen – oder die Schnelligkeit der Antilope? Wie können wir euch diese Dinge verkaufen – und wie könnt ihr sie kaufen?
Könnt ihr denn mit der Erde tun, was ihr wollt, nur weil der rote Mann ein Stück Papier unterzeichnet und es dem weißen Manne gibt? Wenn wir nicht die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers besitzen – wie könnt ihr sie von uns kaufen? Könnt ihr die Büffel zurückkaufen, wenn der letzte getötet ist?

Wir werden euer Angebot bedenken. Wir wissen, wenn wir nicht verkaufen, kommt wahrscheinlich der weiße Mann mit Waffen und nimmt sich unser Land. Aber wir sind Wilde. Der weiße Mann, vorübergehend im Besitz der Macht, glaubt, er sei schon Gott, dem die Erde gehört.
Wie kann ein Mensch seine Mutter besitzen?

Wir werden euer Angebot, unser Land zu kaufen, bedenken. Tag und Nacht können nicht zusammenleben – wir werden euer Angebot bedenken, in das Reservat zu gehen. Wir werden abseits und in Frieden leben. Es ist unwichtig, wo wir den Rest unserer Tage verbringen. Unsere Kinder sahen ihre Väter gedemütigt und besiegt. Unsere Krieger wurden beschämt. Nach Niederlagen verbringen sie ihre Tage müßig – vergiften ihren Körper mit süßer Speise und starkem Trunk.
Es ist unwichtig, wo wir den Rest unserer Tage verbringen. Es sind nicht mehr viele. Noch wenige Stunden – ein paar Winter – und kein Kind der großen Stämme, die einst in diesem Land lebten oder jetzt in kleinen Gruppen durch die Wälder streifen, wird mehr übrig sein, um an den Gräbern eines Volkes zu trauern, das einst so stark und voller Hoffnung war, wie das eure.
Aber warum soll ich trauern um den Untergang meines Volkes. Völker bestehen aus Menschen – nichts anderem. Menschen kommen und gehen wie die Wellen im Meer. Selbst der weiße Mann – dessen Gott mit ihm verwandelt und redet, wie Freund zu Freund, kann der gemeinsamen Bestimmung nicht entgehen. Vielleicht sind wir doch Brüder – Wir werden sehen.

Eines wissen wir, was der weiße Mann vielleicht eines Tages erst entdeckt: Unser Gott ist derselbe Gott.
Ihr denkt vielleicht, daß ihr ihn besitzt, so wie ihr unser Land zu besitzen trachtet, aber das könnt ihr nicht. Er ist der Gott der Menschen – gleichermaßen der roten und der weißen. Dieses Land ist ihm wertvoll. Und die Erde zu verletzen heißt ihren Schöpfer zu verachten.

Auch die Weißen werden vergehen, eher vielleicht als alle anderen Stämme. Fahret fort, euer Bett zu verseuchen, und eines nachts werdet ihr im eigenen Abfall ersticken. Aber in eurem Untergang werdet ihr hell strahlen, angefeuert von der Stärke des Gottes, der euch in dieses Land brachte und euch bestimmte über dieses Land und den roten Mann zu herrschen. Diese Bestimmung ist uns ein Rätsel. Wenn die Büffel alle geschlachtet sind, die wilden Pferde gezähmt, die heimlichen Winkel des Waldes schwer vom Geruch vieler Menschen und der Anblick reifer Hügel geschändet von redenden Drähten – wo ist das Dickicht? Fort! Wo der Adler? Fort! Und was bedeutet es, Lebewohl zu sagen dem schnellen Pony und der Jagd:

Das Ende des Lebens – und der Beginn des Überlebens! Gott gab euch Herrschaft über die Tiere, die Wälder und den roten Mann, aus einem besonderen Grund – doch dieser Grund ist uns ein Rätsel. Vielleicht könnten wir es verstehen, wenn wir wüßten, wovon der weiße Mann träumt, welche Hoffnungen er seinen Kindern an langen Winterabenden schildert und welche Visionen er in ihre Vorstellungen brennt, so daß sie sich nach einem Morgen sehnen. Aber wir sind Wilde – die Träume des weißen Mannes sind uns verborgen. Und weil sie uns verborgen sind, werden wir unsere eignen Wege gehen. Denn vor allem schätzen wir das Recht eines jeden Menschen, so zu leben, wie er selber es wünscht – gleich wie verschieden von seinen Brüdern er ist.

Das ist nicht viel, was uns verbindet.

Wir werden euer Angebot bedenken. Wenn wir zustimmen, so nur, um das Reservat zu sichern, das ihr versprochen habt. Dort vielleicht können wir unsere kurzen Tage auf unsere Weise verbringen.

Wenn der letzte rote Mann von dieser Erde gewichen ist und sein Gedächtnis nur noch der Schatten einer Wolke über der Prärie, wird immer noch der Geist meiner Väter in diesen Ufern und diesen Wäldern lebendig sein. Denn sie liebten diese Erde wie das Neugeborene den Herzschlag seiner Mutter.
Wenn wir euch unser Land verkaufen, liebt es, so wie wir es liebten, kümmert euch, so wie wir uns kümmerten, behaltet die Erinnerung an das Land so, wie es ist, wenn ihr es nehmt. Und mit all eurer Stärke, eurem Geist, eurem Herzen erhaltet es für eure Kinder und liebt es – so wie Gott uns alle liebt.
Denn eines wissen wir – unser Gott ist derselbe Gott. Diese Erde ist ihm heilig. Selbst der weiße Mann kann der gemeinsamen Bestimmung nicht entgehen. Vielleicht sind wir doch – Brüder. Wir werden sehen.”

*

Diese Rede wurde 1855 von Chief Seattle, Häuptling der Duwamish-Indianer, vor dem Kongreß der Vereinigten Staaten von Amerika gehalten.

1856 wurde der Stamm aus seinem Wohngebiet, dem Abfluß des Washington-Sees, an die Ostküste der Bainbridge-Insel umgesiedelt, wenig später zur Holderness-Landspitze an der Westseite der Eliot-Bucht.

Wo einst die Jagd- und Fischgründe der Indianer waren, stehen heute Stahlwerke, Maschinenfabriken, Werften und viele andere Großbetriebe, darunter die ausgedehnten Anlagen der Boeing-Werke, die Flugzeuge und Raketen herstellen. Seattle, die nach dem Häuptling benannte Stadt im Staate Washington, ist ein wichtiger Handelsmittelpunkt …

http://www.humanistische-aktion.de/seattle.htm

Quelle: https://h0rusfalke.wordpress.com/2012/11/27/rede-von-hauptling-seattle-1855/

Danke an Marion

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Österreich: Inhaftierte Staatsverweigerer werden psychiatrisch begutachtet


Graz: Nach der Festnahme von 26 Staatsverweigerern am 19. April befinden sich aktuell noch 20 in Untersuchungshaft, darunter auch „Staatenbund-Präsidentin“ Monika Unger. Sie und ihre inhaftierten Mitstreiter müssen nun zur Psychiaterin. Das berichtet der KURIER in seiner Samstag-Ausgabe.

Gutachterin Heidi Kastner muss nun den Geisteszustand der Beschuldigten abklären, denn im Gerichtsverfahren wird das ein wesentlicher Bestandteil. Beurteilt wird unter anderem die Schuldfähigkeit.

Wie berichtet, wurden bei der Razzia Mitglieder in ganz Österreich festgenommen. Ihnen wird unter anderem Widerstand gegen die Staatsgewalt, Nötigung, gefährliche Drohung und Beteiligung an einer staatsfeindlichen Verbindung vorgeworfen. Außerdem steht Betrug im Raum. Verkauft wurden nämlich Fantasiedokumente. (via apa/ots)

Dieses Video, in dem sich die Staatenbund-Präsidentin Gedanken über das Aussehen der „neuen Polizeiuniformen“ macht, dürfte ihr vorerst letzter Beitrag sein.

Quelle: http://opposition24.com/oesterreich-inhaftierte-staatsverweigerer-werden-psychiatrisch-begutachtet/311112

Gruß an die Denkenden

TA KI

Deutschlands Destruktion 1 Sicherheit durch das Kantonssystem


Es existieren Szenarien, was uns in Zukunft erwarten könnte. Es gibt aber ebenso die Möglichkeit gewisse Szenarie auszuschließen.

Aus gutem Grund kann ein geplanter Bürgerkrieg oder ähnliches ausgeschlossen werden.

conrebbi

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Gruß an die Aufklärer

TA KI

Gerard Menuhin: Gedanken zur menschlichen Rasse und wie sie hätte erfolgreich sein können


evolution

Von Gerard Menuhin

Die menschliche Rasse hat versagt und ist zu einem Schicksal verurteilt, in dem ihr Zustand schlechter sein wird, als sie es bis zum heutigen Tage jemals erlebt hat – mit der offensichtlichen Ausnahme jener, die sie dorthin gebracht haben.

Gelegentlich frage ich mich wie die Welt ausgesehen hätte, hätte nicht eine bestimmte Ethnie – oder wie es in den meisten Fällen allgemein akzeptiert wird, eine behauptete Ethnie – und ihre habgierigen Gefolgsleute in ihre Entwicklung eingegriffen. Ich möchte damit sagen, dass der durchschnittliche Mensch es, mit all seinen angeborenen Fehlern, aber auch mit seinen angeborenen Fähigkeiten und Interessen, recht wahrscheinlich vermocht hätte ein ausgeglichenes Umfeld für sich selbst zu erschaffen, in dem die wichtigsten menschlichen Eigenschaften am Meisten zählen.

Zuallererst, angelehnt an seine persönliche Verantwortung und gesunden Menschenverstand, hätte er sich als verantwortliches Individuum und auch als Teil einer Gemeinschaft selbst respektiert. Er wäre zusammen mit anderen Menschen Teil einer Gemeinschaft und folglich zu jeder Zeit gegenüber dieser Gemeinschaft (nicht für sie) potenziell verantwortlich gewesen.

Er hätte den natürlichen Lebensraum in jederlei Hinsicht respektiert, wie er auch kulturelle Unterschiede in all ihren Formen respektiert hätte. Unterschiedliche Kulturen wären in der Lage gewesen, innerhalb ihrer vererbten territorialen Grenzen und unabgängig von nationalen Grenzen zu überleben.

In abgeschiedener Verbundenheit im Einklang mit der Natur, hätte er seine Rolle als bescheidenes Wesen unter anderen Wesen akzeptiert und dennoch die spirituelle Erhebung erfahren, die mit dieser Verbundenheit einhergeht.

Er hätte eine erfüllende Existenz angestrebt, durch die Realisierung seiner innewohnenden Triebe, anstelle einer nach außen hin gelebten modischen Fassade, indem zur Ablenkung von der Bürde lebendig zu sein unnötige Dinge gekauft werden, die er sich nicht leisten kann. Er hätte sich nicht selbst durch die Entwürdigung seines Körpers, seiner Gesundheit, seines Auftretens, durch schlechte Nahrung und absurde Mode erniedrigt.

In der Gemeinschaft hätte er für eine ausreichende, natürliche Lebensmittelversorgung, sauberes Wasser und Luft zum Atmen für alle gesorgt. Er hätte ein Bildungssystem entwickelt, welches auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtet ist, was zu einem erfüllten Individuum geführt hätte, das sein Leben im Einklang mit seinen Interessen hätte gestalten können.

Er hätte sich vorausschauend, gemäß seiner ererbten Kultur fortgepflanzt.

Güter und Dienstleistungen, wie sie von jeder Gemeinschaft benötigt werden, wären entweder untereinander, oder mittels eines allgemein akzeptierten, beweglichen Wertesymbols getauscht worden, das nicht gegen Zinsen angehäuft werden kann. Der Ausschluss von Geld und Zinsen, wie wir es heute kennen, würde uns ihres wirklichen Wertes erinnern – als nichts weiter, als ein handliches Tauschmittel.

Regierungen wären als nutzloser Ballast verworfen worden; keine verantwortliche Gesellschaft muss regiert werden. Entsprechend wären Politiker und Politik als Profession ebenfalls überflüssig geworden. An Stelle einer Regierung hätte es eine transparente Verwaltung aller allgemein benötigter Ressourcen und Leistungen gegeben, Hand in Hand mit einer unabhängigen Zentralbank, dieser jedoch nicht hörig.

Folglich wäre die Beraubung der gefangenen Bevölkerung mittels sogenannter „Einkommenssteuern“ und aller anderen angeblich notwendigen Steuern zur Aufrechterhaltung einer Regierung und ihrer mühseligen, eigennützigen Gesetzgebung abgeschafft worden.

Nach Vollendung eines erfüllten Lebens hätte das Individuum schlussendlich akzeptiert, dass es ein biologisches Element des Planeten ist, bestimmt zu sterben und sich mit anderen biologischen Elementen zu vereinen, ohne zu rebellieren und ohne das abergläubische Bedürfnis nach Rückhalt durch eine organisierte Religion oder irgendeines vergleichbaren Ersatzes.

Dies ist keine utopische Projektion. Es wäre absolut durchführbar gewesen, wenn der Menschheit erlaubt worden wäre, sich organisch fortzuentwickeln.

***

Dieser Beitrag wurde erstveröffentlicht bei Journal Alternative Medien.

(…)


Alle Rechte der auf N8Waechter.info verwendeten Inhalte liegen grundsätzlich bei den Verfassern der Originale.

Quelle: http://n8waechter.info/2016/08/gerard-menuhin-gedanken-zur-menschlichen-rasse-und-wie-sie-haette-erfolgreich-sein-koennen/

Gruß an das wahre Leben

TA KI

„Wir sind die Indianer dieser Geschichte“ – Viktor Orbán über Einwanderungskrise und USA


Ungarns Regierungschef Viktor Orbán wandte sich am 23. Juli auf der alljährlichen Sommerakademie in Tusványos (Bad Tuschnad/Kaiserbad, Siebenbürgen) mit einer historisch vergleichenden Aussage zur Einwanderungskrise an seine Zuhörer.

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„Die Ungarn wollen kein Sklavenvolk sein. Sie wollen weder Sklavenvolk eines anderen Volkes sein, noch in ihrer eigenen Heimat als Sklaven existieren. Wir können es auch Freiheit nennen. Es ist uns nicht egal, was jener, der der Präsident der Vereinigten Staaten wird, über die Einwanderung denkt. Das wird unser Leben bestimmen.

Ich will die Amerikaner nicht kritisieren, möchte nur klar und deutlich sagen, dass was sie als richtig betrachten, uns umbringen wird. Deshalb kann es nicht unterstützt werden. Die Wahrheit ist, dass aus einer amerikanischen Sicht kann ich verstehen, dass die Einwanderung für sie etwas Positives ist, da die Vereinigten Staaten auf einer solchen Weise entstand. Sie sollten aber auch einsehen, dass in dieser Geschichte wir die Indianer sind.“ (Quelle: Unser Mitteleuropa)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/europa/wir-sind-die-indianer-dieser-geschichte-viktor-orban-ueber-einwanderungskrise-und-usa-a1918878.html

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Friedensmarsch in der Ukraine: Jetzt läuft die „russische Welt“ (Video)


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Erstmals gibt es in der Ukraine einen nationalen Friedensmarsch der orthodoxen Kirche. In drei Teil-Prozessionen bewegt sich der „gesamtukrainische Kreuz-Marsch für Frieden, Liebe und Gebet“ mit mehreren zehntausend Teilnehmern auf Kiew zu.

Während der aus Osten kommende Marsch bereits am 3. Juli am Kloster Swjatogorsk bei Slowjansk begann, startete die Prozession aus der Westukraine am 9. Juli vom Kloster Potschajiw aus. Drei Tage später begann aus südlicher Richtung ein weiterer Friedensmarsch in Odessa.

Die drei Prozessionen sollen sich am 26. Juli in Kiew vereinigen und tags darauf im Petschersker Lavra, dem fast 1000 Jahre alten Höhlenkloster, eine große abschließende Liturgie feiern. Ziel des ersten gesamtukrainischen Marsches sei der Aufruf zum Frieden, sagte Wassili Anisimow von der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchats.

In Potschajiw, dem zweitgrößten ukrainischen Kloster, starteten nach verschiedenen Angaben 5.000 bis 10.000 Pilger. Am Kloster Swjatogorsk waren es rund 1.500. In jedem Ort, den sie durchqueren, treffen die Züge auf lokale Prozessionen, die sich ihnen anschließen. Viele der Gläubigen laufen jedoch nur ein Teilstück mit.

So dass, die Gesamt-Teilnehmerzahl schwankt. In der Großstadt Charkow sollen es bereits 10.000 Menschen bei der östlichen Prozession gewesen sein. Die Pilger übernachten unterwegs in Klöstern bzw. in Zelten auf dem dortigen Gelände. Versorgt werden sie unter anderem von den Klosterküchen (Ukraine eskaliert im Donbass: Merkel verschärft Gangart gegen Russland).

Die Prozessionen werden von der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchats organisiert. Dies ruft, genauso wie überhaupt schon die Idee, einen Friedensmarsch auf Kiew zu veranstalten, vor allem nationalistische Kräfte als Gegner auf den Plan. Mitglieder des Rechten Sektors platzierten sich bereits mehrmals entlang der Routen, zeigten ihre schwarz-roten Fahnen und provozierten die Pilger mit Plakaten und Pöbeleien.

Nationalistische Demonstranten in der Region Poltawa bezeichneten etwa die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche Moskauer Patriarchats auf Plakaten als „Fünfte Kolonne des Kreml“ und „bedankten“ sich bei dem Patriarchat „für den Krieg“ (Nato fordert von Russland Abzug von Truppen aus der Ukraine).

Das Kiewer Patriarchat der ukrainisch-orthodoxen Kirche äußerte sich ebenfalls abfällig. Es sei kein Gebet für Frieden, sondern ein „Marsch der russischen Welt“ und des Anti-Maidan.

Der Kreml versuche, die Ukraine zu destabilisieren und künstlich eine politische Krise herbeizuführen. „Wir sind Zeugen, wie eine religiöse Organisation, die ihr geistiges Zentrum im Land des Aggressors hat, eine große Zahl von Gläubigen mobilisiert, sie nach Kiew bringt und das ‚Friedens-Prozession‘ nennt.“ Zu der Kirche gehört etwa jeder fünfte Gläubige in der Ukraine.

2.500 Polizisten sollen dafür sorgen, dass es keine Auseinandersetzungen mit ukrainischen Rechtsradikalen gibt, wenn die Prozessionen in knapp zwei Wochen in Kiew ankommen. Polizisten würden keine Provokationen oder die Verletzung der öffentlichen Ordnung zulassen, versicherte Innenminister Awakow. Die Kiewer Bevölkerung müsse keine politischen Unruhen oder Chaos durch „Titushki“ im Zuge der Prozessionen fürchten.

Die Polizei und die organisierende Kirche rechnen mit rund 20.000 Friedenspilgern in Kiew. Den radikalen ukrainischen Organisationen empfahl Awakow lediglich, ein wenig „herunterzukühlen“.

Die Verantwortlichen der Sicherheitskräfte hätten den kirchlichen Organisatoren „in einfachen Worten klar gesagt, was wir erwarten und wie dies zu tun ist“, erklärte der Minister. „Nicht, dass wir noch solche Ereignisse bekommen wie am 2. Mai in Odessa.“ (Wie die Regierung Kiew die Aufklärung der Brand-Tragödie in Odessa sabotiert (Videos))

Literatur:

Countdown Weltkrieg 3.0 von Stephan Berndt

Ukrainian Agony

Zerstörung der Hoffnung (Killing Hope): Bewaffnete Interventionen der USA und des CIA seit dem 2. Weltkrieg von William Blum

Video:

Quellen: PublicDomain/heise.de am 15.07.2016

Quelle: http://www.pravda-tv.com/2016/07/friedensmarsch-in-der-ukraine-jetzt-laeuft-die-russische-welt-video/

Gruß an die, die Frieden, Freiheit, Wahrheit und Liebe wollen

TA KI

+++EILT+++ Wird Erdogan seiner „Rolle“ enthoben der Diener der NATO und der Zubringer der IS- Terrormiliz zu sein???


Live-Ticker zum Putsch in der Türkei+++ 23:52 Militärhubschrauber eröffnet Feuer über Ankara +++

Ein Militärhubschrauber eröffnet Reuters-Reportern zufolge das Feuer über Ankara. Augenzeugen berichten von einer Explosion in der Stadt.

+++ 23:48 Erdogan ruft zu Demonstrationen auf +++
Der türkische Staatspräsident Erdogan rief die Türken im Nachrichtensender CNN-Türk auf, sich der versuchten Machtübernahme auf der Straße entgegenzustellen. „Ich rufe das türkische Volk auf, sich auf öffentlichen Plätzen und an Flughäfen zu versammeln. Ich habe nie geglaubt, dass es eine höhere Macht gibt als das Volk“, sagte Erdogan dem Sender per Telefon. Die „Putschisten“ würden keinen Erfolg haben.

+++ 23:43 Kriegsrecht erklärt +++
Das türkische Militär verkündet in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung das Kriegsrecht. Zudem wird eine Ausgangssperre für die Türkei verhängt. Die Ausgangssperre sei bis auf weiteres über das Land verhängt, heißt es in der Erklärung des „Rats für den Frieden im Land“. Er werde „nicht erlauben, dass die öffentliche Ordnung in der Türkei gestört werde“.

+++ 23:26 Präsidialamtskreise: Erdogan weiterhin an der Macht +++
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist nach Angaben aus Kreisen seines Amtes trotz des Putschversuches des Militärs nicht abgesetzt. „Der demokratisch gewählte Präsident der Türkei und die Regierung sind an der Macht“, hieß es am Freitagabend aus Kreisen des Präsidialamtes.

+++ 23:10 Lira stürzt ab +++
Der Putsch oder Putschversuch des türkischen Militärs lässt die Landeswährung abstürzen. Ein Euro kostete zuletzt 33671 Lira. Am Donnerstag hatte der Kurs noch 15 Cent niedriger gestanden. Der US-Dollar legte zur Lira um 14 Cent zu.

+++ 23:03 Putschversuch in der Türkei von größerem Ausmaß +++
Der Putschversuch in der Türkei hat nach Angaben aus EU-Kreisen größere Ausmaße. Dahinter stünden nicht nur einige führende Kräfte, sagte der Insider in der Nacht zum Samstag. Armeekräfte hätten die Kontrolle über den Flughafen und strategische Orte in Istanbul übernommen. Die Lage in der Türkei war zunächst unübersichtlich.

+++ 22:52 Erdogan angeblich in Sicherheit +++
Präsident Erdogan befindet sich nach Angaben aus Kreisen seines Büros in Sicherheit.

+++ 22:52 Militär-Stabschef als Geisel genommen +++
Unter den Geiseln im Armee-Hauptquartier in Ankara befindet sich der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge der Militär-Stabschef. Zuvor meldete Reuters, im Hauptquartier des Militärs in Ankara seien Geiseln genommen worden.

+++ 22:44 Alle Flüge vom Atatürk-Flughafen gestrichen +++
Alle Flüge vom Atatürk-Flughafen in Istanbul sind offenbar gestrichen worden. Das berichtet ein Zeuge unter Berufung auf einen Piloten.

+++ 22:43 Geiselnahme in Militär-Hauptquartier in Ankara +++
Im Militär-Hauptquartier in Ankara sind nach einem Bericht des Senders CNN Türk einige Geiseln genommen worden. In der Nähe des Polizei-Hauptquartiers seien Schüsse zu hören gewesen.

+++ 22:43 Panzer fahren vor Flughafen Istanbul auf +++
Vor dem Flughafen in Istanbul fahren Panzer auf. Mehrere Brücke über den Bosporus sind gesperrt.

+++ 22:28 Türkisches Militär: haben Macht übernommen +++
In der Türkei hat das Militär nach eigenen Angaben die Macht übernommen. Das erklärte die Armee am späten Freitagabend. Zuvor hatte die türkische Regierung von einem Putschversuch gesprochen.

+++ 22:07 Türkischer Ministerpräsident spricht von Putschversuch +++

In der Türkei ist nach den Worten von Ministerpräsident Binali Yildirim ein Putschversuch im Gange. Yildirim sagte dem Sender NTV am Freitagabend, die Sicherheitskräfte täten alles Notwendige, um die Situation zu entschärfen.

+++ 21:48 Schüsse in Ankara +++
In der türkischen Hauptstadt Ankara sind am späten Freitagabend Schüsse zu hören gewesen. Ein Reuters-Reporter berichtete zudem von Kampfhubschraubern und Militärjets über der Stadt. Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor. Kurz zuvor hatten örtliche Fernsehsender berichtet, dass zwei Brücken in Istanbul über den Bosporus geschlossen seien. Ein Grund wurde nicht genannt.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/23-52-Militaerhubschrauber-eroeffnet-Feuer-ueber-Ankara-article18206341.html

 

Türkei-Putsch: Was in Ankara passiert ist

Ausnahmezustand in der Türkei: Ministerpräsident Binali Yildrim spricht von einem Putschversuch, das Militär kreist über Ankara.

Türkei-Putsch: Alle Informationen im Live-Ticker

Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, das Militär spricht in einem Statement von einer erfolgreichen Machtübernahme. Ministerpräsident Binali Yildirim sagt gegenüber dem türkischen Sender NTV, die gewählt Regierung sei weiter an der Macht.

Generalstab Geisel des Militärs

Die türkische Armee hat im Fernsehen die Übernahme der Macht in der Türkei verkündet. Eine regierungsnahe Nachrichtenagentur meldet, der Generalstabschef sei eine Geisel des Militärs.

Die Nachrichtenagentur DHA meldete, in der Hauptstadt Ankara habe die Polizei das gesamte Personal zum Dienst gerufen.

Der Atatürk-Flughafen in Istanbul ist gesperrt, wie die „Bild“ unter Berufung auf Zeugen berichtet.

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Türkei-Putsch: Militär will in Ankara und Istanbul Macht übernehmen

In der Türkei herrscht der Ausnahmezustand. Das Militär putscht gegen die Regierung Erdogan. Die ersten Bilder aus Ankara bestätigen diesen Eindruck.

Wie der Spiegel berichtet, spricht der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim von einem Putsch-Versuch. auch die türkische Nachrichtenagentur Anadolu spricht von einem Putschversuch.

Kampfjets im Tiefflug

m Umfeld des Armee-Hauptquartiers seien erhöhte Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden. Zahlreiche Krankenwägen stünden dort bereit. Jets würden im Tiefflug über die Hauptstadt fliegen.

Augenzeugen in Istanbul berichteten von schwer bewaffneten Sicherheitskräften in den Straßen. Über Istanbul kreisten Hubschrauber. DHA meldete, eine der Bosporus-Brücken sei teilweise gesperrt worden.

In Ankara soll zudem ein Hubschrauber auf ein Stadtviertel geschossen haben, so der türkische Sender T24.

Mehr dazu in Kürze hier.

Quelle: http://www.gmx.net/magazine/politik/putsch-tuerkei/tuerkei-ausnahmezustand-ankara-istanbul-31688832

„Frieden im Land“ übernimmt Staatsfernsehen, ruft Kriegsrecht aus

In der Türkei ist ein Militärputsch im Gang von einer Gruppe, die sich „Frieden im Land“ nennt. Im Militär-Hauptquartier wurden Geiseln genommen. Der Sender TRT wurde besetzt. Die Lage im Liveticker.

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Die türkische Armee hat die Übernahme der Macht in der Türkei verkündet sowie das Kriegsrecht und eine Ausgangssperre verhängt. „Die Macht im Land ist in ihrer Gesamtheit übernommen“, hieß es in einer im Fernsehsender NTV am Freitagabend verlesenen Erklärung des Militärs. Vor dem Istanbuler Atatürk-Flughafen fuhren laut NTV Panzer auf. Präsident Recep Tayyip Erdogan rief die Türken auf, gegen die Putschisten auf die Straße zu gehen.

Die regierungsnahe Nachrichtenagentur Anadolu meldete unter Berufung auf „glaubhafte Quellen“, der Generalstabschef Hulusi Akar sei in Ankara eine Geisel der Putschisten. In einer im Staatssender TRT verlesenen Erklärung des „Rats für den Frieden im Land“ verkündeten die Putschisten, sie würden „nicht erlauben, dass die öffentliche Ordnung in der Türkei gestört werde“.

Zuvor hatte Ministerpräsident Binali Yildirim einen „illegalen Versuch“ von Teilen des Militärs verurteilt. Die Beteiligten an dem „illegalen Akt“ würden „den höchsten Preis“ zahlen, sagte Yildirim NTV am Telefon. Die Regierung werde „den Versuch“ nicht zulassen. Es sei aber nicht richtig, von einem „Putsch“ zu sprechen. Die türkischen Nachrichtensender sprachen dagegen von einem „versuchten Staatsstreich“.

Der türkische Präsident Erdogan verurteilte einen „Aufstand einer Minderheit in der Armee“. Der Staatschef rief die Bevölkerung am späten Freitagabend im Nachrichtensender CNN-Türk auf, sich auf öffentlichen Plätzen und an den Flughäfen zu versammeln, um sich der versuchten Machtübernahme entgegenzustellen. Die „Putschisten“ würden keinen Erfolg haben, sagte Erdogan dem Sender per Telefon.

tba

DAS IST PASSIERT

    • Panzer eröffnen Feuer auf das Parlament in Ankara

      Panzer eröffnen das Feuer auf das Parlament in Ankara, berichtet ein Augenzeuge der Nachrichtenagentur Reuters.

    • Erdogan ruft zu Demonstrationen gegen Putsch auf

      Nach dem Militärputsch in der Türkei hat Präsident Recep Tayyip Erdogan die Bevölkerung zu Demonstrationen für seine Regierung aufgerufen. Den Umsturz nannte er am Freitagabend einen „Versuch einer Minderheit in unseren Streitkräften“. Er fügte hinzu: „Ich habe niemals irgendeine Macht über dem Willen des Volkes anerkannt.“ Wo sich Erdogan aufhielt, gab sein Büro nicht preis. Es erklärte lediglich, er befinde sich an einem sicheren Ort.

      Am Abend hatten Militärs einen Umsturzversuch gestartet und nach eigenen Angaben die Kontrolle über das ganze Land übernommen. Die Lage blieb unklar. In der Hauptstadt Ankara war in der Nacht eine laute Explosion zu hören. Der Sender CNN-Turk meldete, sie habe sich am Gebäude des Staatsfernsehens ereignet.

    • „Frieden im Land“ soll Gülen-nahe Militär-Gruppe sein

15.07.2016
  • KLM-Maschine bricht Flug nach Istanbul ab

    Eine Maschine der niederländischen Fluggesellschaft KLM mit 184 Menschen an Bord hat ihren Flug nach Istanbul abgebrochen und kehrt zurück nach Amsterdam. Das hat die Fluggesellschaft nach eigenen Angaben vom Freitagabend wegen der unsicheren Lage in der Türkei entschieden.

  • Laute Explosion in Ankara: Angeblich am Gebäude des Staatsfernsehens

    Nach dem Militärputsch in der Türkei hat es am Freitagabend in der Hauptstadt Ankara eine laute Explosion gegeben. Der Sender CNN-Turk meldete, sie habe sich am Gebäude des Staatsfernsehens ereignet. Zuvor hatte der von der Militär-Gruppe “Frieden im Land” übernommene Staatssender den Sendebetrieb eingestellt.

  • Kerry wirbt für Stabilität in der Türkei

    US-Außenminister John Kerry hat nach Berichten über einen Militärputsch in der Türkei für Stabilität und Kontinuität in dem Nato-Land geworben. Er hoffe, dass die Türkei als wichtiger Verbündeter und strategisch bedeutsames Mitglied der Militärkoalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat am Frieden festhalte, sagte er am Freitagabend in Moskau, wo er sich zu Syrien-Gesprächen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow aufhielt.

    Kerry ergänzte, er habe keine Informationen über die Ereignisse in der Türkei. Daher sei ein Kommentar über die dortigen Entwicklungen unangemessen.

    In der Türkei hat das Militär geputscht und nach eigenen Angaben die Kontrolle übernommen, am Abend wurden Truppenbewegungen und Überflüge von Kampfjets aus Istanbul und Ankara gemeldet. Regierungschef Binali Yildirim bestätigte einen Putschversuch von Teilen des Militärs und betonte zugleich, die Regierung werde keinen Schaden für die Demokratie zulassen.

  • Offenbar kein Putsch des Generalstabs

  • Erdogan über Handy live bei CNN-Türk

    Der Putschversuch in der Türkei geht nach Darstellung von Präsident Recep Tayyip Erdogan von einer Minderheit in der Armee aus. Per Mobiltelefon sagte er dem Sender CNN Türk in der Nacht zum Samstag, der Aufstand werde vermutlich innerhalb kurzer niedergeschlagen. Erdogan rief die Bevölkerung auf, aus ihren Häusern zu kommen und sich auf öffentlichen Plätzen zu versammeln. Er selbst sei auf dem Weg in die Hauptstadt Ankara. Der Putschversuch sei von „parallelen Strukturen“ in der Gesellschaft ermutigt worden, sagte der Präsident weiter. Damit hat Erdogan in der Vergangenheit Anhänger seines Rivalen Fethullah Gülen bezeichnet, der im US-Exil lebt.

  • Regierung: Erdogan weiter an der Macht

    Aus Präsidialamtskreisen verlautet, die Regierung und das Staatsoberhaupt seien weiter an der Macht. „Wir werden keine Versuche dulden, unsere Demokratie zu untergraben“, heißt es.

  • Militär verkündet Kriegsrecht und Ausgangssperre

    Das türkische Militär hat den staatlichen TV-Sender TRT besetzt. Eine Sprecherin trug eine Erklärung der Putschisten vor. Sie verkündete das Kriegsrecht und eine Ausgangssperre. Ein “Rat für den Frieden im Land” übernehme die Macht. Mit dieser Formulierung spiele die Armee auf ein Zitat des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk an, sagt “Welt”-Korrespondent Deniz Yücel.

  • Präsidentenbüro: Erdogan ist „in Sicherheit“

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan befindet sich nach Angaben aus Kreisen seines Büros in Sicherheit.

  • Ankara: Geiselnahme im Militär-Hauptquartier

    Im Militär-Hauptquartier in Ankara sind nach einem Bericht des Senders CNN Türk einige Geiseln genommen worden. In der Nähe des Polizei-Hauptquartiers seien Schüsse zu hören gewesen. Unter den Geiseln im Armee-Hauptquartier in Ankara befindet sich der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge Generalstabschef Hulusi Akar.

  • Bericht: Explosion in Ankara

    Der TV-Sender CNN Türk meldet auf Twitter eine Explosion in einem Ausbildungszentrum für Polizei-Spezialeinheiten in Ankara.

  • Istanbul: Militär am Atatürk-Flughafen

    Der türkische TV-Sender NTV zeigt Bilder von Militäreinheiten am Flughafen von Istanbul. Die Armee soll den Flughafen besetzt haben. Soldaten hätten den Tower am größten Flughafen des Landes am Freitagabend unter ihre Kontrolle gebracht, meldete die private Nachrichtenagentur DHA. Laut dem Sender Al Jazeera wurde der Flugverkehr eingestellt worden sein.

  • Türkisches Militär: Haben Macht übernommen

    In der Türkei hat das Militär nach eigenen Angaben die Macht übernommen. Das erklärte die Armee am späten Freitagabend. Zuvor hatte die türkische Regierung von einem Putschversuch gesprochen.

    In der Mitteilung hieß es, das Militär putsche, um die “demokratische Ordnung” zu schützen und die “Menschenrechte” zu bewahren. Die Armee würde die Einhaltung der Gesetze garantieren.

  • Ankara: Alle Polizisten in den Dienst gerufen

    Die Nachrichtenagentur DHA meldete, in der Hauptstadt Ankara habe die Polizei das gesamte Personal zum Dienst gerufen. Im Umfeld des Armee-Hauptquartiers seien erhöhte Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden. Zahlreiche Krankenwägen stünden dort bereit. Jets würden im Tiefflug über die Hauptstadt fliegen.

  • Ministerpräsident spricht von Putsch-Versuch

    In der Türkei ist nach den Worten von Ministerpräsident Binali Yildirim ein Putschversuch im Gange. Yildirim sagte dem Sender NTV am Freitagabend, die Sicherheitskräfte täten alles Notwendige, um die Situation zu entschärfen. Er verurteilte den “illegalen Versuch” durch eine “Gruppe” im Militär. Die Beteiligten an dem Putschversuch würden “den höchsten Preis” zahlen.

    Ja

    „Es gab einen illegalen Akt einer Gruppe innerhalb des Militärs, die außerhalb der militärischen Kommandokette agierte”, sagte Yildirim. “Unser Volk sollte wissen, dass wir keine Aktion erlauben werden, die der Demokratie schadet.“

    Er fügte hinzu: „Es gibt bestimmte Gruppen, die die Waffen erhoben haben, die ihnen vom Staat anvertraut wurden, und die sie auf Staatsbedienstete zielten. Wir werden bald feststellen, wer sie sind. Unsere Sicherheitskräfte sind gegen diese Gruppen tätig geworden.“

    In der Türkei hatte das Militär bereits in den Jahren 1960, 1971 und 1980 geputscht. Später entwickelte sich das Land zu einer stabilen Demokratie, die nach der Wahl von Recep Tayyip Erdogan zum Ministerpräsidenten 2003 auch wirtschaftlich florierte.

    Zuletzt häuften sich allerdings die Krisen, und dem inzwischen zum Präsidenten gewählten Erdogan wird ein immer autoritärerer Regierungsstil angekreidet. Mehrfach wurde die Türkei in den vergangenen Monaten von schweren Terroranschlägen mit hunderten Toten erschüttert, die der Terrormiliz Islamischer Staat oder kurdischen Rebellen angelastet wurden. (Foto: dpa)

  • Istanbul: Bosporus-Brücken geschlossen

    Die türkischen Sicherheitskräfte haben laut Medienberichten am Freitagabend die beiden Brücken über den Bosporus teilweise geschlossen. Sämtlicher Verkehr von der asiatischen Seite der Millionenmetropole in Richtung der europäischen Seite sei gestoppt, meldete der Fernsehsender NTV. Der Verkehr in die andere Richtung lief bisher weiter. (Foto: Getty)

    Ja

Quelle: http://www.welt.de/politik/article157086934/Frieden-im-Land-uebernimmt-Staatsfernsehen-ruft-Kriegsrecht-aus.html

Militärputsch in der Türkei: Erdogan gestürzt?

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In der Türkei ist ein Putschversuch durch das Militär im Gange. Ministerpräsident Binali Yildirim sagte dem Sender NTV am Freitagabend, die Sicherheitskräfte täten alles Notwendige, um die Situation zu entschärfen. Zuvor waren in der Hauptstadt Ankara Schüsse zu hören gewesen, in Istanbul wurden die beiden Brücken über den Bosporus vom Militär gesperrt. krone.at berichtet live.

Das Militär hat mittlerweile in einem Kommunique seine Machtübernehme erklärt. Man wolle „die Demokratie in der Türkei wiederherstellen“, heißt es in dem Schreiben, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Weiters wolle man die Menschenrechte schützen. Priorität habe die Rechtsstaatlichkeit. Die Beziehungen zum Ausland würden unverändert beibehalten.

  • 00.33 Uhr: CNN meldet Gefechte zwischen Polizei und Militär in Ankara. Die türkische Armee sieht sich als Wächterin der weltlichen Verfassung des Landes und hat seit 1960 dreimal gegen die Zivilregierung geputscht, zuletzt im Jahr 2003.
  • 00.22 Uhr: Tausende Anhänger von Staatschef Recep Tayyip Erdogan versammeln sich auf dem Taksim- Platz in Istanbul, um gegen den Militärputsch zu demonstrieren.
  • 00.18 Uhr: Die grüne Nationalratsabgeordnete Berivan Aslan befürchtet eine gewaltsame Eskalation des Machtkampfs in der Türkei. „Auch wenn der Putsch scheitert, werden viele Menschen sterben“, teilt die kurdischstämmige Mandatarin auf Twitter mit. Sie bezieht sich auf jüngste Aussagen von Präsident Erdogan, die sie als „Aufruf zur Eskalation“ wertet.
  • 00.12 Uhr: Ein Militärhubschrauber eröffnet Reuters- Reportern zufolge das Feuer über Ankara.

    Im Gebäude des staatlichen Senders TRT gibt es laut CNN Türk eine Explosion. Der Sender stellt seinen Betrieb ein. Auch Kampfjets fliegen über der türkischen Hauptstadt.

  • 00.10 Uhr: Ein Panzer wird in Ankara vor dem Amtssitz des Premierministers von Demonstranten blockiert.
  • 00.06 Uhr: Erdogan hält sich in der türkischen Hafenstadt Marmaris auf, berichtet der britische „Telegraph“.
  • 00.02 Uhr: Der Putschversuch lässt die türkische Landeswährung abstürzen. Ein Euro kostet aktuell 3,3671 Lira. Am Donnerstag war der Kurs noch 15 Cent niedriger gestanden. Der US- Dollar legt zur Lira um 14 Cent zu.
  • 23.59 Uhr: Aus Ankara wird eine heftige Explosion gemeldet. Vor dem Generalstab sind Schüsse zu hören.
  • 23.52 Uhr: Erdogan erklärt, er sei auf dem Rückweg nach Ankara. Weiters ruft er das Volk zu zu öffentlichen Versammlungen gegen den Militärputsch auf. In einem live übertragenen Telefonanruf beim Sender CNN Türk sagte Erdogan am Freitagabend: „Ich rufe unser Volk auf, sich auf den Plätzen und am Flughafen zu versammeln. Sollen sie (die Putschisten) mit ihren Panzern und ihren Kanonen machen, was sie wollen.“Aus Präsidialamtskreisen hieß es, Erdogan sei an einem sicheren Ort. Nähere Angaben zum Aufenthaltsort gab es zunächst nicht.
  • 23.50 Uhr: Das Außenministerium hat die Österreicher in der Türkei aufgerufen, angesichts des Militärputsches „an einem sicheren Ort“ zu bleiben. Im Notfall und bei Fragen solle das Außenministerium unter der Telefonnummer 0043- 1-90115- 4411 kontaktiert werden, heißt es in den am späten Freitagabend aktualisierten Reisehinweisen. Derzeit befinden sich nach Angaben des Außenministeriums rund 3300 Österreicher in der Türkei rund 1700 davon aus Reisegründen. Dies Zahl sind allerdings nur jene, die sich auch beim Außenministerium registriert haben.
  • 23.45 Uhr: Unbestätigten Meldungen zufolge soll Erdogan um Asyl in Deutschland ansuchen. Das berichtete der Sender NBC unter Berufung auf US- Kreise.
  • 23.41 Uhr: Erdogan meldet sich via Mobiltelefon beim Sender CNN Türk. Er spricht von einem Putschversuch einer Minderheit innerhalb des Militärs. Auf diesen werde die nötige Antwort gegeben. Zugleich rief er die Bevölkerung in der Nacht auf Samstag auf, auf die Straßen zu gehen, um ein Zeichen zu setzen.

    Der Putsch werde nach den Worten Erdogans binnen kurzer Zeit niedergeschlagen sein. Die Verantwortlichen würden vor Gericht einen hohen Preis dafür zahlen, kündigte er an. Jene, die die türkische Demokratie angegriffen hätten, würden schnell vor Gericht gestellt, hieß es weiter. Der demokratische gewählte Präsident und die Regierung seien weiter an der Macht. Sie würde keinen Versuch akzeptieren, die Demokratie zu untergraben.

  • 23.30 Uhr: Auf den Straßen von Istanbul patroulieren Panzer und andere Militärfahrzeuge.
  • 23.24 Uhr: Ein Ansager des türkischen Senders TRT hat Freitagabend erklärt, in der Türkei sei das Kriegsrecht verhängt worden. Das Land werde jetzt von einem „Friedensrat“ geführt. Dieser werde für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.

    Soldaten drangen der regierenden AKP zufolge unterdessen in ein Parteigebäude ein. Das meldete der Sender CNN Türk unter Berufung auf einen Parteivertreter.

  • 23.13 Uhr: Derzeit können keine Flugzeuge in Istanbul starten oder landen. Die ersten Maschinen werden umgeleitet.
  • 23.10 Uhr: Die ersten Bankomaten und Tankstellen werden gestürmt.
  • 23.07 Uhr: Facebook, Twitter und YouTube wurden in der Türkei blockiert.
  • 23.05 Uhr: Im Militär- Hauptquartier in Ankara sind nach einem Bericht des Senders CNN Türk einige Geiseln genommen worden. In der Nähe des Polizei- Hauptquartiers seien Schüsse zu hören gewesen. Eine regierungsnahe Nachrichtenagentur meldete, der Generalstabschef sei eine „Geisel“ der Putschisten. CNN Türk meldet außerdem, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoogan sei in Sicherheit.

Präsident Recep Tayyip Erdogan soll Gerüchten zufolge außer Landes gebracht sein, was aber bislang nicht bestätigt wurde.

Foto: ASSOCIATED PRESS
Diese Männer wurden von Soldaten festgenommen.
Foto: APA/AFP/BULENT KILIC

Auf Fernsehbildern sind Panzer beim Eingang des Atatürk- Flughafens in Istanbul zu sehen, sämtliche Flüge wurden gestrichen. Augenzeugen berichteten von schwer bewaffneten Sicherheitskräften in den Straßen. Über Ankara und Istanbul kreisten Kampfhubschrauber und Jets.

Foto: ASSOCIATED PRESS
Foto: ASSOCIATED PRESS
Soldaten auf der Zufahrt zur Bosporus-Brücke
Foto: APA/AFP/BULENT KILIC

Ministerpräsident Yildirim hatte zuvor einen „illegalen Versuch“ durch eine „Gruppe“ im Militär verurteilt. Die Beteiligten an dem Putschversuch würden „den höchsten Preis“ zahlen, erklärte Yildirim am Freitagabend. Die Nachrichtenagentur DHA meldete, in der Hauptstadt Ankara habe die Polizei das gesamte Personal zum Dienst gerufen. Im Umfeld des Armee- Hauptquartiers seien erhöhte Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden. Zahlreiche Krankenwägen stünden dort bereit.

Gruß an die Denkenden

TA KI

 

 

Freiheit gibt es nicht geschenkt


Richard-Wagner-600x300Wir definieren Freiheit meist politisch. Dabei ist sie das Ziel unseres Daseins, indem wir den Egoismus überwinden und als selbstbestimmte, freie Menschen Gott gegenüberstehen.

„Denn selbst muss der Freie sich schaffen;
Knechte erknet` ich mir nur!“
                                                                                                                    (Wotan in: „Die Walküre“)

Ein Mensch, der nicht merkt, dass er ein gut genährter Sklave ist, wird nicht nach Freiheit streben. Sein Ich, das nur sich selbst bestimmend in Erscheinung treten kann, ist im äußeren Wohlbehagen eines empfangenden Konsumenten erstickt. Er lässt sich als Kreatur, als Objekt behandeln. Fühlt er sich darin auch noch glücklich, wird er gar zum erbittertsten Feind der Freiheit, die seine dumpfe Ruhe gefährden könnte. Er versäumt, ja verrät sein eigentliches Menschsein, seine innere Würde.

Vieles in der Gegenwart wird daraus verständlich. Die Entwicklung der Freiheit und ihre gesellschaftliche Realisierung setzen daher das Erfassen und die Erkenntnis des inneren Wesens des Menschen voraus, auf das jeder mit dem Wörtchen „Ich“ hindeutet. Wo kommt es her, und was ist seine Bestimmung?

Der innere Mensch hat sich im Laufe der Geschichte entwickelt. Innere Entwicklung, die sich im äußeren kulturellen Geschehen ausdrückt, ist der Schlüssel zum Geschichtsverständnis. Die heute herrschende Form der äußeren Geschichtserzählung ist noch nicht sehr alt. Ihr ging in allen Völkern das Erzählen volks- und menschheitsgeschichtlicher Vorgänge in mythischen Bildern voraus, die einer Zeit entstammen, in der das Bewusstsein der Menschen nicht auf die äußere sinnliche Welt beschränkt war, sondern im Natur- und Menschenleben noch das Wirken höherer göttlicher Wesen wahrnahm. Diese höhere Erkenntnis wurde schließlich noch in den alten Mysterienstätten der Völker geschult und gepflegt. Und aus ihnen sind die mythischen Götter- und Heldensagen unter das Volk gebracht worden.

„Die Mythologie eines Volkes ist die exoterische Darstellung dessen, was in den Mysterienstätten an esoterischer Weltendramatik erlebt wurde“, war Richard Wagner überzeugt.[1]

Richard Wagners in Musik gehobene Entwicklungs-Dramatik

Wagner wusste, dass in den Mysterien diese Vorgänge auch in dramatische Handlungen, in heilige „Mysteriendramen“ umgesetzt wurden. In Griechenland traten diese noch mit einem Nachklang dieses Charakters in den Dramen von Aischylos und Sophokles in die Öffentlichkeit, woraus sich das heutige weltliche Drama entwickelt hat. Wagner erkannte, dass auch die Sagen der germanischen Mythologie tiefste geistige Entwicklungsvorgänge der Menschheit schildern, die in einzelnen mythischen Helden exemplarisch dargestellt werden. Sie in gleichsam musikalische „Mysteriendramen“ zu formen, die er daher nicht profan Opern, sondern „Bühnenfestspiele“ nannte, war sein tiefstes Anliegen.

Er konzentrierte in einer Neudichtung sprachlich und musikalisch die wesentlichen mythologisch-geistigen Ereignisse in dramatische Handlungsabläufe. Diese müssen natürlich mit sinnlichen Mitteln und Personen dargestellt werden; sie aber deshalb als platte psychologische oder symbolisch-politische Handlungsabläufe zu deuten, ist das große Missverständnis, dem die meisten Regisseure der Werke Richard Wagners in den heutigen Opernhäusern unterliegen und damit deren eigentlichen Sinngehalt mit oft absurden Ideologien zustellen.

Alles Wirken der Götter und widerstrebenden Mächte, das in der Mythologie geschildert wird, dreht sich um die Bildung und Entwicklung des Menschen zu einem freien Wesen. Aus der Substanz der Götter ist der Mensch hervorgegangen. Er ist ein Sohn der Götter, die ihre Kräfte hergaben und – eine deutliche Parallele zur biblischen Schöpfungsgeschichte – den Menschen sich ähnlich machten.

Der Ring der Persönlichkeit

Aber um selbständig zu werden, musste der Mensch in einen Prozess geführt werden, durch den ersich sukzessive von der heimatlichen göttlichen Welt absonderte. Dies geschah mit Hilfe des Zwerges Alberich und seines unterirdischen Nibelungengeschlechts, die selbst schon einen gewissen vormenschlichen Abschnürungs- und Verdichtungsprozess durchgemacht hatten, der aber mit einer gewissen Eigensucht verbunden war. Alberich, der lieblose Eigensüchtige, schmiedete aus dem Rheingold der Urweltweisheit einen Ring, durch den ihm „maßlose Macht“ und „der Welt Erbe“ verhießen ward: „das in sich selbst rundende, von der Umwelt sich abschließende Wesen der Egoität.“ (Oberkogler S. 67) Dies wurde von den Göttern benötigt, die Alberich den Ring abnahmen, wie es in dem Vorabendspiel „Das Rheingold“ zum dreiteiligen Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen“ geschildert wird. Der Ring der Egoität musste sich um den Menschen legen, ihn von der Umwelt abgrenzen, damit aber im Inneren der Persönlichkeit ein eigenes Bewusstsein aufleuchten konnte für das Unbegrenzte.

Alberich spricht in seinem Zorn einen Fluch über den Ring aus, der aber nichts anderes ist als die Prophezeiung der Folgen, die notwendig aus dem Egoismus hervorgehen werden: Machtgier, Furcht, Neid, Hass, Elend und Tod:

 „Wer ihn besitzt,
den sehre die Sorge,
und wer ihn nicht hat,
den nage der Neid!
Jeder giere
nach seinem Gut,
doch keiner genieße
mit Nutzen sein.
…Dem Tode verfallen,
fessle den Feigen die Furcht;
solang er lebt,
sterb` er lechzend dahin,
des Ringes Herr
als des Ringes Knecht. …“

Wotan (Odhin), der führende der Asen-Götter, verliert auch bald den Ring im Streit an die beiden Riesen Fafner und Fasold, die ihm Walhall bauen. Und auch diese zerstreiten sich. Fafner tötet Fasold und reißt den Ring nebst weiteren Schätzen an sich. Er verwandelt sich in einen furchtbaren Drachen, der sich in einer Höhle auf den Nibelungenschatz legt, um ihn gegen jedermann zu verteidigen.

Mit dem Abstieg in die irdische Persönlichkeit hat der Egoismus Einzug in den Schöpfungsprozess der Menschheit gehalten, kann aber sein ganzes zerstörerisches Potential noch nicht voll entfalten, solange die Menschen noch in göttlich inspirierten Blutsgemeinschaften gehalten und geführt werden, um ihr inneres Wesen allmählich zu stärken und auf die volle Selbständigkeit vorzubereiten. Einen deutlichen Einschlag zur weiteren Individualisierung beschreibt Richard Wagner in „Die Walküre“, dem ersten Hauptteil vom „Ring des Nibelungen“.

Der Noch-Nicht-Freie

Wotan zeugt als Wälse mit einer Menschenfrau Siegmund, den er zur kraftvollen Individualität heranerziehen will, damit er das Gruppenbewusstsein der Blutsbande überwinde. Schließlich verlässt Wotan ihn, auf dass er frei umherstreifend ganz auf sich allein gestellt sei. Gegen die Übermacht einer Sippe verliert Siegmund Waffen und Wehr und flüchtet im Dunkeln in ein Haus, das aber Hunding, einem seiner Feinde gehört, der des heiligen Gastrechts wegen dem Waffenlosen erst für den Morgen den Kampf ansagt. Da erinnert sich Siegmund, dass ihm sein Vater einst für die Not eine sichere Waffe verhieß. Hundings Frau, die sich als Siegmunds verschollene und verschacherte Zwillingsschwester Sieglinde entpuppt, zeigt ihm ein Schwert, das einst Wotan vor den versammelten Männern bis zum Heft in den Stamm einer Esche stieß: dem Stärksten allein sei es bestimmt. Doch niemand habe es herausziehen können. Siegmund zieht das Schwert mit einem gewaltigen Ruck aus dem Stamm und nennt es „Nothung“.

Der Vorgang ist von tiefer sinnbildlicher Bedeutung. Das Schwert ist in Sagen und Märchen immer Bild für die geistigen Fähigkeiten der Trennung und Unterscheidung, sowie der Entschlossenheit, des Mutes und der Initiative. In der modernen Rechtsprechung ist das Schwert daher Sinnbild objektiven Urteilens, Richtens und Entscheidens. So steht das Schwert für Bewusstsein und Kraft des menschlichen Ichs. Das Ziehen des Schwertes aus dem Stamm des Baumes versinnbildlicht so die Herauslösung des Ich-Bewusstseins aus dem Stammbaum des Blutes, der Blutsgemeinschaft (vgl Oberkogler S. 119). Wotan will Siegmund veranlassen, sein Denken und Handeln nicht mehr aus den Gesetzen der Sippe, sondern aus dem eigenen Ich zu bestimmen.

Die Geschwister verbinden sich in tiefer Liebe miteinander. Auf den Hintergrund dieser seltsamen, von Wotan herbeigeführten Geschwisterliebe einzugehen, würde hier zu weit führen. Noch in der Nacht fliehen sie gemeinsam aus dem Hause Hundings. Wotans Gattin Fricka, die Hüterin von Sitte und Gesetz, stellt in der Zwischenzeit Wotan wegen dieses Ehebruchs, der zudem noch mit einer Blutschande verbunden ist, heftig zur Rede. Wotan hält ihr die Notwendigkeit entgegen, den freien Menschen zu schaffen, das nicht ohne Brechung des Alten möglich sei:

„Not tut ein Held, der, ledig göttlichen Schutzes, sich löse vom Göttergesetz.“

Doch Fricka hält ihm vor, dass Siegmund gar nicht frei sei. Er tue nur, was Wotan an Kraft und Mut in ihn hineingelegt habe:

In ihm treff ich nur dich, denn durch dich trotzt er allein.“

Auch das Schwert, die Ich-Kraft, stamme von ihm, und die Not, die Siegmund zwang, sich seiner zu bemächtigen, habe er, Wotan, mit List herbeigeführt. Siegmund spricht in der Folge auch nie von seinem Schwert, er benutzt es als helfende Gabe des Vaters. Siegmund ist trotz aller Not nie „ledig des göttlichen Schutzes“, er hat sich noch nicht „gelöst vom Göttergesetz`“.

Wotan muss sich eingestehen: Siegmund ist noch nicht der Freie, den er sich ersehnte. Anlage und Keim des Ich kann er ihm verleihen, aber sich damit identifizieren, es im Inneren als er selbst kraftvoll erwecken und zum Bewusstsein bringen, kann nur der Mensch selbst. Doch wie soll aus einer Welt, in der alles Wesensoffenbarung und Werk der Gottheit ist, der Freie entstehen, der die Gottsubstanz zwar in sich trägt, aber nicht durch sie bestimmt wird? Wie soll er ein Sich-selbst-Bewegender sein, außerhalb des göttlichen Willens stehen, und doch diesen Willen aus Einsicht in die Weltenweisheit als den eigenen vollziehen? (Vgl. Oberkogler S. 141) In einem ergreifenden Monolog geht Wotan mit sich zu Rate und fragt sich schließlich:

Wie schüf` ich den Freien,
den nie ich schirmte,
der in eigenem Trotze
der trauteste mir?
Wie macht` ich den andren,
der nicht mehr ich,
und aus sich wirkte,
was ich nur will? – …
Zum Ekel find` ich
Ewig nur mich
In allem, was ich erwirke!
Das andre, das ich ersehne,
das andre erseh ich nie:
denn selbst muss der Freie sich schaffen;
Knechte erknet` ich mir nur!

Das höhere Selbst

Wotan beauftragt seine Lieblingstochter, die Walküre Brünnhilde, im bevorstehenden Kampf mit dem herannahenden Hunding Siegmunds Tod herbeizuführen und seine Seele in die Götterburg Walhall zu bringen. Nach dem germanischen Mythos hatten nur die tapferen Helden die Begegnung mit dem Todesengel, der sie nach Walhall leitete. Wer daheim auf dem Strohsack starb, musste zur Hel, in die Schatten der Unterwelt. Dies ist das Geschehen von außen betrachtet. Es besagte im Inneren, dass der Einzelne durch Tapferkeit, für die der Wert der Seele mehr bedeutet als Leib und Leben, die Unsterblichkeit erwarb, die ihm in der Gestalt der Walküre entgegenkam.

Er begegnete im Tode gleichsam seinem eigenen unsterblichen Wesen, seinem höheren Selbst, mit dem er sich vereinigte. Denn der Sündenfall, der auch in der germanischen Mythologie eine entscheidende Rolle spielt, hat den Menschen geteilt: in einen irdischen, Sünde, Krankheit und Tod unterliegenden Menschen, der nur ein wesenhaftes Abbild des in der göttlichen Welt verbliebenen höheren Wesensteiles ist, zu dem er nach dem Tode zurückkehrt.

In Brünnhilde herrscht ein großer Zwiespalt. Sie hat sich im Zuge der Evolution bereits von der unbedingten Hingabe an Wotans Willen zu lösen begonnen:

„Den du zu lieben stets mich gelehrt, … – gegen ihn zwingt mich nimmer dein zwiespältig Wort.

Hin und her gerissen folgt sie indessen bangen Herzens Wotans Befehl:

„Weh, mein Wälsung! Im höchsten Leid muss dich treulos die Treue verlassen.“

Sie verkündet Siegmund den Tod. Verzweifelt darüber, dass Sieglinde weiterleben und er so von ihr getrennt werden soll, sagt sich Siegmund von Wotan los. Dann will er lieber zur Hel als nach Walhall. Als er schließlich die schlafende Sieglinde und sich selbst töten will, verspricht ihm Brünnhilde tief ergriffen und voller Mitgefühl den Sieg über Hunding.

Damit hat sie sich vom unbedingten, fraglosen Gehorsam zur göttlichen Vaterwelt gelöst und mit dem Schicksal des Erdenmenschen verbunden. Der göttliche Wesenskern des Menschen hat sich aus dem bis dahin fraglosen Eingebettet-Sein in die göttliche Welt als ein Selbst zu verselbständigen begonnen – eine Voraussetzung dafür, dass der Erdenmensch sein höheres Selbst als sein Ich finden und in seiner Seele ein Bewusstsein von ihm entwickeln kann, um sich immer stärker damit zu durchdringen.

Wotan, dem das Ganze nicht verborgen geblieben ist, kann den Ungehorsam Brünnhildes nicht zulassen. Als Brünnhilde in einem blendenden Lichtschein Siegmund mit dem Schilde deckt und dieser zum tödlichen Streich gegen Hunding ausholt, erscheint Wotan und hält dem Schlag Siegmunds seinen Speer entgegen, an dem dessen Schwert in Stücke zerspringt. Dem jetzt Unbewaffneten stößt Hunding seinen Speer in die Brust. Wotan schaut schmerzlich auf Siegmunds Leiche, und von seiner verächtlichen Handbewegung gegen Hunding sinkt dieser tot zu Boden. Brünnhilde hat rasch die Schwertstücke und die ohnmächtig hingesunkene Sieglinde auf ihr Ross gehoben und flieht mit ihr vor dem sie wütend verfolgenden Wotan.

Wotan stellt Brünnhilde und schließt sie von Walhall aus. Er bannt sie auf einen Berg, wo er sie in einen tiefen Schlaf versetzt, aus dem sie nur der auf der Erde lebende Mann erwecken wird, der die flammende Waberlohe, die sie umgibt und schützt, durchdringen kann. Es ist im Grunde keine Strafe, sondern die Konsequenz des eingeleiteten evolutionären Prozesses. Brünnhilde handelt letztlich doch im Willen Wotans:

„Durch meinen Willen warst du allein: Gegen mich doch hast du gewollt; meine Befehle nur führtest du aus.“

Es geht um die Abnabelung des höheren Selbst des Menschen aus dem Schoß der Götter zu einer eigenen Entwicklung, die zu einer stärkeren Verbindung mit dem Erdenmenschen nötig wird. Doch nur der kann von unten zu ihr vordringen, der die Waberlohe, das Feuer der Begierden und Leidenschaften, die aus dem Egoismus aufsteigen, überwinden und das Göttliche in sich erwecken kann.

Siegfried, der freie Held

Sieglinde, die von Brünnhilde in einem Walde versteckt wurde, trägt aus der Verbindung mit Siegmund ein Kind unter dem Herzen. In der Höhle des Zwerges Mime, der die Hilfsbedürftige fand, bringt sie Siegfried zur Welt. Sieglinde stirbt bei der Geburt, so dass der Schmied Mime sich des Knaben annimmt und ihn aufzieht. Mime ist der verfeindete Bruder Alberichs und giert auch nach dem Ring, den der Drache Fafner hütet. Er will Siegfried dazu bringen, den Drachen zu töten und ihm den Ring zu gewinnen. Doch die einzige Waffe, die dazu taugte, wäre das Schwert, das Siegmund von Wotan erhalten hatte. Mime weiß nicht, wie die Teile wieder zusammenzuschmieden wären. Von Wotan, der bei ihm auftaucht, erfährt er:

„Nur wer das Fürchten nie erfuhr, schmiedet Nothung neu.“

Der Furchtlose ist Siegfried. Mime hat schon immer gestaunt, dass Siegfried keinerlei Angst und Furcht hat. In kindlicher Reinheit weiß er nichts von der Trennung der Welt in Gut und Böse. Nur wer die Furcht nicht kennt, kann das Ich-Schwert schmieden, sich selbst in höchster Stärke entfalten.

Siegfried zerfeilt die Teile Nothungs in lauter Eisenspäne, schmilzt sie ein und schmiedet selbst daraus das Schwert vollkommen neu. – Ein grandioses Bild: Das Ich des Menschen, substanziell göttlichen Ursprungs, ergreift sich, abgesondert von der göttlichen Welt, und bildet sich von innen her selbst. Es kann so die Unabhängigkeit von den Göttern erlangen und ihnen als ein Sich-selbst-Bestimmender, Freier gegenübertreten. Siegfried erfüllt die Sehnsucht Wotans. Er ist nicht mehr der von ihm „geknetete Knecht“, sondern die realisierte Hoffnung:

„Nur selbst kann der Freie sich schaffen.“

Siegfried tötet den Drachen, die furchtbare mystische Gestalt des Egoismus selbst, nicht als bloße konventionell verpackte Eigenschaft in der Seele des Menschen, sondern, losgelöst von jeglichem beschränkenden Zusammenhang, als nach außen projizierte wesenhafte Gestalt der „Macht an sich“, die ihren letzten Sinn in der hasserfüllten Vernichtung alles dessen findet, was außerhalb ihrer steht. Durch diesen Sieg kann ihm die verderbliche Kraft des Ringes, den er sich selbst unwissend ansteckt, nichts anhaben. Sie bewirkt bei ihm das Zu-sich-selbst-Finden, die innere Geschlossenheit seiner Persönlichkeit, die aber den Fluch, die Schattenseite der Egoität, nicht kennt. Dadurch ist Siegfried vorbereitet, zu Brünnhilde, seinem höheren Selbst, das nur auf innerem Wege im Geiste erreicht werden kann, durchzudringen und sich mit ihm zu vereinigen.

Ihre höhere Einheit spricht Brünnhilde mit den Worten aus:

„Du selbst bin ich, wenn du mich Selige liebst. Was du nicht weißt, weiß ich für dich; doch wissend bin ich nur – weil ich dich liebe. … Dein war ich von je! Dein werd ich ewig sein!“

Was Siegfried eins werden lässt mit seinem höheren Wesensteil und ihm dessen Welten-Wissen verleiht, quillt aus der Kraft der Liebe.

„Ihre höchste Liebes-Intensität muss die Menschenseele aufrufen, will sie sich mit dieser Sonnensphäre verbinden. Und höchste Liebeskraft ist es auch, die ihr dort zum Erlebnis wird.“(Oberkogler S. 256)

Die Tragik des Helden

Doch so lange der Mensch in einem irdischen Leib lebt, kann er nicht dauerhaft in der Sphäre seines höheren Ich bleiben. Er muss wieder zurück. Brünnhilde gibt ihm ihr Ross, uraltes Symbol hoher Weisheitskräfte. Siegfried schenkt ihr den eroberten Ring, wodurch er ihr überirdisches Sein mit der Endlichkeit seines irdischen Menschenwesens verbindet. Es wird alles darauf ankommen, ob Siegfried im Erdenleben die Erinnerung an sein höheres Wesen mit dessen Weisheit bewahren und es immer wieder in sich zur Geburt bringen kann.

Aber Hagen, der Sohn des Nibelungen Alberich, sorgt dafür, dass Siegfried ein Trank gereicht wird, der ihn Brünhild vergessen lässt. Sein Bewusstsein wird durch den Einfluss böser Mächte auf das rein irdische Geschehen reduziert. Es ist auch dem größten vorchristlichen Menschen nicht möglich, dem Einfluss des Bösen zu entgehen, das schließlich durch die Hand Hagens seinen Untergang herbeiführt. Das Böse zu überwinden, das ist Richard Wagners Überzeugung, wird erst dem Menschen möglich, der sich aus der Aktivität seines Ichs heraus mit den Christuskräften vollkommen durchdringt. Ihn stellt er in seinem letzten Werk, dem Parsifal, dar.

Parsifal ist der verchristlichte Siegfried, der nach seinen Wegen durch die Taten und Leiden des Erdentales die Verhärtungen des Egoismus überwunden hat und ein „aus Mitleid und Liebe Wissender“ geworden ist, der dem Mensch gewordenen Gott als freier Mensch gegenübersteht. Christus hat es selbst prophetisch ausgesprochen:

„Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch habe ich Freunde genannt; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, das habe ich euch zu erkennen gegeben“ (Joh. 15,15).

Die Besinnung auf diese tiefen Fragen des Menschseins ist – anders als vielleicht mancher glauben mag – von großer Bedeutung für das alltägliche Leben. Wer sich nicht als ein Knecht Gottes empfindet, wird es im staatlichen und wirtschaftlichen Leben erst recht nicht hinnehmen, ein Knecht anderer Menschen zu sein. Er wird Gemeinschaftsformen freier Menschen anstreben, jenseits von zerstörerischem Egoismus, von Macht und Anarchie. Sie sind keine Utopie, sondern als Entwicklungsziele im Menschen tief begründet.

Quelle: http://www.geolitico.de/2016/05/14/freiheit-gibt-es-nicht-geschenkt/

Gruß an die freien Menschen

TA KI