Wiederauferstehung: Island errichtet Tempel für nordische Götter


Der erste Tempel für nordische Götter, seit die Wikinger auf den Weltmeeren segelten, wird in Island errichtet. Anhänger der Religion Ásatrúarfélagið sollen dort Götter wie Odin, Thor oder Balder verehren können.

Islands Regierung hat der Ásatrúarfélagið (Asenglaubensvereinigung) den Bau eines Tempels genehmigt. Es handelt sich um das größte nordische Neuheidentum, welche die alten Götter der Wikinger verehrt.

Blick über Reykjavik von der Hallgrímskirkja aus, der größten Kirche Islands
© Sputnik / Tilo Gräser
Blick über Reykjavik von der Hallgrímskirkja aus, der größten Kirche Islands

Die Vereinigung wurde 1972 von Sveinbjörn Beinteinsson gegründet. Seine Anhänger, die sogenannten Ásatrú, dürfen nun einen öffentlichen Tempel bauen. Genügend finanzielle Mittel sind dafür bereits aufgetrieben.

Damit ist die Verehrung von Odin, Thor, Freya und den anderen Göttern des alten nordischen Pantheons wieder eine offizielle Religion in Island – exakt 973 Jahre nachdem das Land zum Christentum konvertiert ist, wie unter anderem das isländische Onlinemagazin „Iceland Monitor“ berichtet. Der Tempel solle noch zum Jahresende fertig werden.

Die kleine Statue des Gottes Thor, die aus der Zeit von 800–1000 stammt und in Islands Nationalmuseum in Reykjavik zu sehen ist
© Sputnik / Tilo Gräser
Die kleine Statue des Gottes Thor, die aus der Zeit von 800–1000 stammt und in Islands Nationalmuseum in Reykjavik zu sehen ist

2400 Isländer sind Anhänger der Ásatrúarfélagið. Die Gesamtbevölkerung Islands beträgt 330.000 Menschen.

Der runde Tempel soll ungefähr vier Meter in einen Hügel gegraben werden, mit Blick auf die isländische Hauptstadt Reykjavik. Eine Kuppel soll das Sonnenlicht hereinlassen. Hilmarsson meint dazu:

„Das Sonnenlicht ändert sich mit den Jahreszeiten. Also bemalt so in gewisser Weise die Sonne den Raum für uns.“

Im Tempel sollen Zeremonien wie Hochzeiten und Begräbnisse abgehalten werden.

Beobachter fragen sich nun, wie der Aufstieg der neuheidnischen Religionen die Wahrnehmung des Christentums verändert. Luke Timothy Johnson, Professor an der US-amerikanischen Emory Universität, sagte gegenüber dem Onlineportal „Big Think“, dass frühe Christen heidnische Götter häufig als Dämonen missinterpretierten.

Der isländische Vulkan Eyjafjallajokull, der mit seinem Ausbruch 2010 den europäischen Flugverkehr lahmlegte
© Sputnik / Tilo Gräser
Der isländische Vulkan Eyjafjallajokull, der mit seinem Ausbruch 2010 den europäischen Flugverkehr lahmlegte

„Ich glaube nicht, dass irgendjemand an einen einäugigen Mann glaubt, der auf einem achtbeinigen Pferd reitet“, sagte Ásatrú-Hohepriester Hilmar Orn Hilmarsson der britischen Zeitung „The Telegraph“. „Wir sehen diese Geschichten als poetische Metaphern und Manifestationen von Naturgewalten und menschlicher Psyche.“

Hier kann Hilmarsson gehört werden, wie er das altisländische Werk Edda singt:

Gruß an die alten Traditionen

TA KI

Runen Rad Runen Rat


freya1

odin1

bei Germanenherz

Runen sind nicht einfach nur Schriftzeichen.

Es sind Symbole, die Kraft beinhalten und diese auch übertragen können. Jeder Rune sind bestimmte Eigenschaften zugeordnet, die man durch die Darstellung des jeweiligen Symbols in Schrift oder Klang oder Körperhaltung freisetzen kann. Runen sind wie Schlüssel zu bestimmten Energien… wenn du weisst wie du Energie lenken und kanalisieren kannst, dann musst du eigentlich nur den Schlüssel betätigen (durch die fuer dich passendste Methode) , dir Zugang zu dem Energie-Feld “hinter” der Rune verschaffen.

 

folgende Links nutzen. Die Runenbeiträge liegen noch auf  mein Google Blogspot werde sie aber die Tage hier im Blog einarbeiten
Buchvorstellung zum Thema Runen
Der kosmische Ursprung der Runen **
Runen wissenschaftliche Evolutionsforschung  **
Odins Runen – unsere Schrift **
Runen selbst herstellen **
Kleine Runenkunde
Am Anfang war das Wort
Runen 24er futhark  **

Runenmagie
Mittelalterliche Geheimrune n
Germanenherz_Toto_Haas_Runenrad Wenn du dich entschlossen hast dich mit den Runen zu beschäftigen so werden sie dich nicht mehr loslassen. Der Ruf der Runen ist sehr stark, das war er schon von alters her. Bereits unsere Vorfahren haben sich mit den Runen beschäftigt. Bei den Runen gibt es zwei verschieden Systeme sie zu benutzen. Das eine ist das sie als Schrift fungieren der zweite Aspekt, der meiner Meinung nach viel wichtigere, ist es sie als magisches System zu erkennen. Im magischen Sinne können Runen sehr viel tun. Mit ihnen kann man Dinge und Personen schützen oder Eigenschaften verändern.
Wenn du die Runen wirklich erkennen willst so musst du dahin gehen wo die Runen früher benutzt wurde. Finde alte Kraftorte, Eichenhaine, Hügelgräber oder Bergkuppen. An diesen Plätzen sind diese Symbole durch das viele Arbeiten mit ihnen immer noch präsent. Tausende Schamanen vor dir haben an diesen Plätzen ihr Wissen vertieft, weitergegeben oder gefunden. Im Beschäftigen mit der Natur erschließt sich die Bedeutung der Runen auch für uns. Runen sind Symbole für die Natur und für den Menschen. Auch für das Zusammenwirken von Mensch und Natur sind Runen ein Symbol.
Odin hing am Weltenbaum als er die Runen „fand“. Das bedeutet nicht dass du dich auch an einen Baum hängen sollst aber in die Natur musst du gehen. Verlasse die Stadt und mache dich auf um im Wald an einem Bach zu Meditieren. Finde deine Kraft unter einer mächtigen, tausend Jahre alten Eiche. Denke über die Natur nach und über das was die Natur dir mitteilen will. Finde deinen eigenen Zugang zur Natur, zu den Runen und zur geistigen Welt. Verbinde dich mit Odin, Thor, Thyr, Freya mit allen deinen Vorfahren und deren Göttern.
Den Einstig und Beginn der Runen findest du hier im Blog doch die Bedeutung für dich die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.
.
Gruß an die Wissenden
TA KI

Runen Weisung


Germania_RunenkreisGermane_Runenkreis

Ich weiß, dass ich hing
am windigen Baum
neun lange Nächte,
vom Speer verwundet,
dem Odin geweiht,
ich selber mir selbst,
am Ast des Baumes,
von dem niemand weiß,
aus welcher Wurzel er wuchs.

Sie boten mir
nicht Brot noch Met
lernte sie seufzend,
fiel endlich zur Erde.

Hauptlieder neun;
da neigt‘ ich mich nieder
auf Runen sinnend,
lernt‘ ich vom weisen Sohn
Bölthorns, Bestlas Vater
und trank einen Trunk
des teuren Mets,
aus Odrörir geschöpft.

Runen wirst du finden
und Ratstäbe,
sehr starke Stäbe,
sehr mächtige Stäbe.
Erzredner ersann sie,
Götter schufen sie,
sie ritzte der hehrste der Herrscher.

Odin den Asen,
den Alfen Dáinn,
Dvalinn den Zwergen,
Álsvidur den Riesen,
einige schnitt ich selbst.

Weißt du zu ritzen?
Weißt du zu raten?
Weißt du zu finden?
Weißt du zu forschen?
Weißt du zu bitten?
Weißt du zu opfern?
Weißt du zu senden?
Weißt du zu tilgen?

Besser nicht gebetet
als zuviel geboten:
die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nichts gesendet
als zuviel getilgt.
So ritzt‘ es Thulur
zur Richtschnur den Völkern.
Dann entwich er
dahin, wo er herkam.

 Veit eg, að eg hékk
vindga meiði á
nætur allar níu,
geiri undaður
og gefinn Óðni,
sjálfur sjálfum mér,
á þeim meiði,
er manngi veit,
hvers hann af rótum renn.

Við hleifi mig sældu
né við hornigi;
nýsta eg niður,
nam eg upp rúnar,
æpandi nam,
féll ag aftur þaðan.

Fimbulljóð níu
nam eg af inum frægja syni
Bölþorns, Bestlu föður,
og eg drykk um gat
ins dýra mjaðar,
ausinn Óðreri.

Rúnar munt þú finna
og ráðna stafi,
mjög stóra stafi,
mjög stinna stafi,
er fáði fimbulþulur
og gerðu ginnregin
og reist Hroftur rögna.

Óðinn með ásum,
en fyr álfum Dáinn,
Dvalinn dvergum fyrir,
Álsviður jötnum fyrir,
eg reist sjálfur sumar.

Veistu, hve rísta skal?
Veistu, hve ráða skal?
Veistu, hve fáa skal?
Veistu, hve freista skal?
Veistu, hve biðja skal?
Veistu, hve blóta skal?
Veistu, hve senda skal?
Veistu, hve sóa skal?

Betra er óbeðið
en sé ofblótið,
ey sér til gildis gjöf;
betra er ósent
en sé ofsóið,
Svo Þundur um reist
fyr þjóða rök,
þar hann upp um reis,
er hann aftur um kom.

Runen sind nicht einfach nur Schriftzeichen .
Es sind Symbole, die Kraft beinhalten und diese auch übertragen können. Jeder Rune sind bestimmte Eigenschaften zugeordnet, die man durch die Darstellung des jeweiligen Symbols in Schrift oder Klang oder Körperhaltung freisetzen kann.
Runen sind wie Schlüssel zu bestimmten Energien… wenn du weist wie du Energie lenken und kanalisieren kannst, dann musst du eigentlich nur den Schlüssel betätigen (durch die fuer dich passendste Methode) , dir Zugang zu dem Energie-Feld „hinter“ der Rune verschaffen.
folgende Links nutzen

Der kosmische Ursprung der Runen **
Runen wissenschaftliche Evolutionsforschung **
Odins Runen – unsere Schrift **

Runen selbst herstellen **
Kleine Runenkunde
Runen 24er futhark **

Wenn du dich entschlossen hast dich mit den Runen zu beschäftigen so werden sie dich nicht mehr loslassen. Der Ruf der Runen ist sehr stark, das war er schon von alters her.
Bereits unsere Vorfahren haben sich mit den Runen beschäftigt. Bei den Runen gibt es zwei verschieden Systeme sie zu benutzen. Das eine ist das sie als Schrift fungieren der zweite Aspekt, der meiner Meinung nach viel wichtigere, ist es sie als magisches System zu erkennen.
Im magischen Sinne können Runen sehr viel tun. Mit ihnen kann man Dinge und Personen schützen oder Eigenschaften verändern.

Wenn du die Runen wirklich erkennen willst so musst du dahin gehen wo die Runen früher benutzt wurde. Finde alte Kraftorte, Eichenhaine, Hügelgräber oder Bergkuppen. An diesen Plätzen sind diese Symbole durch das viele Arbeiten mit ihnen immer noch präsent. Tausende Schamanen vor dir haben an diesen Plätzen ihr Wissen vertieft, weitergegeben oder gefunden.
Im Beschäftigen mit der Natur erschließt sich die Bedeutung der Runen auch für uns. Runen sind Symbole für die Natur und für den Menschen. Auch für das Zusammenwirken von Mensch und Natur sind Runen ein Symbol.

Odin hing am Weltenbaum als er die Runen „fand“. Das bedeutet nicht dass du dich auch an einen Baum hängen sollst aber in die Natur musst du gehen. Verlasse die Stadt und mache dich auf um im Wald an einem Bach zu Meditieren. Finde deine Kraft unter einer mächtigen, tausend Jahre alten Eiche. Denke über die Natur nach und über das was die Natur dir mitteilen will. Finde deinen eigenen Zugang zur Natur, zu den Runen und zur geistigen Welt. Verbinde dich mit Odin, Thor, Thyr, Freya mit allen deinen Vorfahren und deren Göttern.

Den Einstig und Beginn der Runen findest du hier im Blog doch die Bedeutung für dich die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.

.
Gruß an die alten Bräuche
TA KI

Ludki – Die Zwerge der Niederlausitz


von Heinrich Bauer (1954)

(Abb. 1) Die Slawenburg Raddusch in der Niederlausitz, dem ehemaligen Siedlungsgebiet des slawischen Stammes der Lusizi, den Zeitgenossen der alten 'Ludki'.

(Abb. 1) Die Slawenburg Raddusch in der Niederlausitz, dem ehemaligen Siedlungsgebiet des slawischen Stammes der Lusizi, den Zeitgenossen der alten ‚Ludki‘.

Nur abseits des großen Verkehrs konnte sich in der Mark das wendische Volksleben mit seinen Besonderheiten an Tracht und Sitte erhalten. […] Noch reiner erkennbar ist wendisches Wesen aus den Liedern der Spreewaldbewohner, an deren Erhaltung die deutschen Forscher Haupt und Schmaler mit ihrer Sammlung ein großes Verdienst haben, und an den Sagen der Wenden. Die größte Rolle spielen darin die Ludki oder Lütchen der Niederlausitz, eins der seltsamsten Beispiele, wie ein auf abgeschlossener Sprachinsel lebender Volksteil alle Überlieferungen seiner Geschichte, den Glauben an Naturgewalten und die unausgesprochenen Hoffnungen und Wünsche der Gegenwart in einer ganzen Sagenwelt zusammenfaßt. Auch hier hat die „Brandenburgia“ (Bd.II, 1893/94) wertvolles Material bereitgestellt.

Die Lütchen, die Lieblinge in der Vorstellungswelt des wendischen Volkes, sind bei aller Kleinheit von kräftiger Figur und mit roten Jacken und Mützen bekleidet. So freundlich und teilnehmend am Menschengeschick sie sind, so böse können sie sein, wenn ihnen Unrecht geschieht oder sie verspottet werden. Läuft irgendwo unter den meist stattlichen Wenden ein kleines oder verkrüppeltes Menschenwesen herum, dann ist das sicher die Folge davon, daß es selbst oder einer seiner Eltern über die kleine Gestalt der Lütchen gespottet hat.

Scheu und zurückgezogen leben sie, immer Mann und Frau beieinander, in Erdwohnungen, Erdbudiken (Budiken von slaw. budka = die Hütte). In der an alten Überlieferungen reichen Gegend zwischen Spremberg, Muskau und Hoyerswerda hat W. v. Schulenburg, der Gewährsmann der „Brandenburgia“, noch selbst derartige Lütchenlöcher (lüdkowe doly) gesehen. Aus ihnen kamen die Lütchen erst in der Dämmerung hervor. Verkehrten sie im nächsten Wendendorf mit den Menschen, dann stets nur in einer Familie.

Auch zu den Vorfahren der auf dem Schloßberg zu Burg im Oberspreewald lebenden Bauersleuten namens Laschki kamen früher die Lütchen. Als Laschki eines Tages einen hölzernen Staketzaun um seinen Hof herum stehen hat, bleiben die Lütchen von ferne stehen. Die Laschki fragen erstaunt ihre alten Freunde, warum sie nicht näherkommen; da antworten die kleinen Erdmenschen, die die weißen Pfahlspitzen für die fletschenden Zähne der von ihnen seit je ganz besonders gefürchteten Hunde halten: Sie drohen uns mit den Zähnen und werden uns beißen.

Die Lütchen waren menschenscheu und wollten von den Menschen mit den wenigen Ausnahmen derer, die sie selber gelegentlich aufsuchten, nicht belästigt werden. Vor allem aber fürchteten sie die Kirchenglocken, die ihnen viel zu laut brausten. Sie nannten sie brumbaki, und Brumbak nennt man noch heute in der Niederlausitz die summende Hummel, den brummenden Käfer und andere Brummer. Als die Kirchenglocken in der Nähe der Lütchen erklangen, da sind sie vor Schrecken in ihr Geschirr gekrochen und darin bald gestorben. Als die Werbensche Kirche, eine der ältesten Niederlausitzer, gebaut wurde, liefen die Lütchen in den Bergen hinter dem Dorf rings zusammen und sagten: „Net fort, net musymy fort, net pridu te brumbaki.“ – „nur fort, jetzt müssen wir fort, jetzt kommen die Brumbaki.“

Auf dem ehrwürdigen Schloßberg von Burg aber sangen die Lütchen traurig, als die Kirchen in ihre Nähe kamen: „Te brumbaki lagu do sweta / My musymy neto ze sweta“, Die Brumbaken kommen in die Welt, / wir müssen jetzund aus der Welt. Dann sind sie wirklich verschwunden, aber nicht alle — dort, wo keine Glocken hinkommen, sollen noch welche leben. Sie waren auch die ersten Menschen im Lande, die te peresje, denn sie waren keine christlichen Wesen, sondern Heiden.

Im Wendischen heißen diese seltsamen Wesen lüdki, eine Verkleinerungsform des slawischen Wortes lüd, das Volk. Das würde also bedeuten: das kleine Volk, die kleinen Leute, wie die Zwerge auch im Deutschen genannt werden. Dies lüdki, in der Einzahl lüd oder lüt, würde unserem Althochdeutschen liut entsprechen. Der aus England stammende Geschichtsschreiber Ordericus Vitalis berichtet, daß unter den Liutizen die germanischen Gottheiten Wodan, Thor und Freya verehrt wurden. Schulenburg meint daher in der „Brandenburgia“ (II, 52), daß ein Teil dieser Markbevölkerung in wendischer Zeit aus Germanen bestanden habe, die ihr Volkstum bewahrt hatten, obwohl sie ihre politische Selbständigkeit an die damals fast ganz Norddeutschland erfüllenden Wenden verloren hatten.

Jedenfalls sind es die Wenden gewesen, welche die sagenhafte Erinnerung an die Lütchen lebendig bewahrt haben. Ein gutes Teil dieser Überlieferung ist frommer Ahnendienst, den die wendischen Niederlausitzer ihren vermeintlichen Vorfahren darbringen. Sie sind ihnen die Vorfahren der Familie und gleichzeitig die Schutzgeister des Hauses, denen man Verehrung zollt und Opfer darbringt. Das Brötchen, das sie bei ihren Menschenfreunden zum Dank hinterlassen, erinnert an die Geschenke, die in manchen alten deutschen Herrenhäusern der Ahnherr als glücksbringenden Talisman für die kommenden Geschlechter hinterließ.

Zugleich sind die Lütchen auch die Geister der Toten, die noch heute die Lebenden als sichtbare und unsichtbare Geister umgeben. Nach lausitzischer Überlieferung haben die Lütchen auf vielen vorgeschichtlichen Friedhöfen mit Brandgräbern gehaust und dort ihr Geschirr für die Menschen hinterlassen. Zum Jahresende kommen sie zu einer Art Totenfest in die Stuben, wärmen sich auf der Ofenbank, singen und beten und kehren mit dem letzten Glockenschlag wieder in ihre Gräber zurück.

Die Behausung der Lütchen für ihre Lebenden, ihre Toten und die Erdgeister mit ihren zahllosen Gängen und Kammern, die die Bevölkerung der Niederlausitz überall kennt, sind vorgeschichtliche Grabanlagen. Denn mit den Lütchen verbunden ist die Erinnerung an ein untergegangenes Volk. Die Niederlausitzer selbst bezeichnen sie als die „Eingeborenen vor diesen“, d.h. vor den Wenden – vor dem wendischen Einbruch aber haben die Germanen die Mark besiedelt, und germanisch sind die Funde jener frühgeschichtlichen Gräber, in denen die Lütchen ihre Gefäße hinterließen.

Damit zusammen hängt jener andere Teil der Überlieferung, daß die Lütchen keine christlichen, sondern heidnische Leute waren. Wie die Lütchen vor Kirchen oder Kirchenglocken zurückwichen und ihren Klang nicht hören konnten, so wich die heidnische Bevölkerung Germaniens vor dem andringenden Christentum zurück. Hier mischen sich wohl Erinnerungen der vor den christlichen Siedlern, Klöstern und Rittern zurückweichenden Wenden mit dem Zurückweichen heidnischer Germanenstämme, vor allem der Sachsen, vor den christlichen Frankenheeren Karls.

Durch die vielerlei Klänge der Lütchensage hindurch aber hören wir Heutigen den tiefen Unterton der Trauer um eine untergegangene Welt, in der ein unverbildeter Mensch im Einklang mit den Gesetzen der Natur und in schlichteren Daseinsformen glücklicher lebte als in der modernen Gegenwart, die mit Auto und Flugzeug, Rundfunk und Film, Wohnkasernen und Sportpalästen Himmel und Erde erobert zu haben meint und doch das Beste: die Seele des Menschen und die Harmonie einer im Einklang mit allen sichtbaren und unsichtbaren Mächten lebenden Welt verloren hat. In diesem Sinne ist die Sage von jenen grauen, im Innern der Erde scheu sich verbergenden Wesen in der wendischen Lausitz nicht nur Überlieferung eines aussterbenden Volksstammes, sondern die Tragödie des Menschen der Gegenwart, der sich in einer Stunde der Einkehr auf ein verlorenes Paradies besinnt.

 

Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Heinrich Bauer wurde seinem Buch „Die Mark Brandenburg – Geschichte einer deutschen Landschaft“ entnommen (S.39/44-47), das 1954 im Fritz Haller Verlag, Berlin-Grunewald, erschienen ist.

Bild-Quelle

(1) KODEKS, der deutschen Slavistik-Server, unter: Kodeks-Server: Slawische Altertümer in Deutschland – Slawenburg Raddusch (Niederlausitz), 2. Hälfte 9. Jh.

.

Quelle: http://atlantisforschung.de/index.php?title=Ludki_-_Die_Zwerge_der_Niederlausitz

Gruß an die Zwerge

TA KI

Germanische Götter in der Volksüberlieferung unserer Zeit


Geschrieben von: Administrator
Wodan und die Götter von Walhall sind nicht tot. Zahlreiche Spuren von ihnen sind in Namen, Sagen und Volksmärchen vorhanden, und es soll daher im folgenden aus der Fülle des in unserer Zeit Erhaltenen eine kleine Auslese gegeben werden.

Der eigentliche Urgott der Germanen war Tyr , althochdeutsch Zio , gotisch Tius , ursprünglich der indogermanische Himmelsgott an sich – der nordische Name Tyr bedeutet „der leuchtende “ – gleichzeitig aber auch der Stammvater der Germanen. Erst in der späteren Mythologie wird er zu einem Sohne Odins. Als der oberste Gott eines so wehrhaften Volkes war er natürlich auch der Schlachtenlenker und Kriegsgott. Die Rune T , die Tyr bedeutete, war das Sinnbild des Schwertes und hat nebenbei auch grosse Ähnlichkeit mit dem Planetenzeichen für Mars X . Und in der Tat wurde von römischen Schriftstellern Mars geradezu als ein Hauptgott der Germanen bezeichnet. Des Gottes Name ist in Dienstag (der nichts mit „dienen“ zu tun hat), nordisch Tys-dagr, alamannisch Zies-Tag, also Tius-Tag, englisch Tuesday, französisch Mardi, lateinisch dies Martis , erhalten.

Image

Das Wort „Zetergeschrei“ geht auf Zio zurück, bedeutet also ursprünglich einen Anruf des Kriegsgottes, desgleichen der Name des Seidelbastes (daphne mezereum) , der eigentlich Zio-linta hiess, und der seinen heutigen Namen erst durch eine Volkswortdeutung erhielt, als der alte Name unverständlich geworden war. Der Eisenhut oder Sturmhut (aconitum)viola Martis , auf Tyr zurück. Das Volk hat dann später aus dem „Mars“ -Veilchen ein „März“ -Veilchen gemacht. Im christlichen Mittelalter ist der Kriegsgott Tyr zum schwertschwingenden Erzengel Michael geworden. heisst in Norwegen noch heute Tyr-hialm, also Tyrs Helm. Ebenso geht die altnordische Bezeichnung tysfiola, lateinisch

Der Hauptgott der nächstälteren Periode war der nordische Thor , altsächsisch Thunar , angelsächsischen Thunor , südgermanisch Donar oder Donner . Da im Mittelalter gewisse Züge Thors auf den Teufel übertragen wurden, so führte letzterer in Erinnerung an Thors Hammer den Beinamen „Meister Hämmerlein“ . Auch zwischen Thor und Herakles bestanden gewisse, aus dem indogermanischen Ur-mythos herrührende Analogien, so der Kampf beider gegen Riesen und Ungeheuer zum Wohle und zum Schutze der Menschheit, wobei allerdings Thors Hammer bei Herakles zur Keule geworden ist.

Image

Von Donar abgeleitete Personennamen sind im Südgermanischen (Deutschen) ungewöhnlich, desto häufiger aber erscheinen von Thor abgeleitete in Skandinavien, so Thorarr, Thorir, Thorolfr, Thorgeirr, Thorbjörn, Thorstein, Thorketill, Thorvaldr, Thorsinnr oder weiblich Thora, Thorun, Thorhildr, Thordis. Ebenso sind mit Donar zusammengesetzte Ortsnamen Donnersberg, Donnersmark, Donnerschwee (ein Dorf unweit Oldenburgs, das früher Donnerswehe hiess )- nicht so häufig wie die mit Thor zusammengesetzten in Skandinavien und im Norden, wo wir Thorsgy, Thorshälla, Thorslunda, Thorstuna, Thorsvi, Thorsaker, Thorshang, Thorfas, Thorsö in Schweden, Thorseng auf Fünen, Thorshöi in Schleswig, Thorsen, Thorsnes, Thorshof in Norwegen, Thorshavn auf den Färöern finden.

Unter den Tieren waren dem Thor heilig der Fuchs, das Eichhörnchen und das Rotkehlchen wegen ihrer roten Farbe, der Bär wegen seiner Stärke, und weil er das gewaltigste und gefährlichste Raubtier der nordischen Länder war. In einigen Gegenden Deutschlands heisst der Hirschkäfer oder Hornschröter (lucanus cervus) noch heute Donnerguege (gueg, guegi=Käfer) oder Donnerpuppe, und vielleicht gehört auch die Benennung der Schnepfe (scolopax gallinago) als Donnerziege, Donnerstagspferd oder Himmelsziege in diesen Zusammenhang, da sie als sog. Wettervogel und als Verkünder von Gewittern galt.

Unter den Pflanzen tragen des Gottes Namen unter anderem der Donnersbart oder Hauswurz (sempervivum tectorum, französisch joubarbe, also barba Jovis) , die Donnerdistel (eryngium campestre) , das Donnerkraut (sedum) und der Donnerflug (fumaria bulbosa) . Von Bäumen war ihm besonders heilig die Eiche, der Baum der Jüngeren Steinzeit, ebenso wie in Griechenland die Eiche der Baum des Donnergottes Zeus (z. B. in Dodona) war. Endlich ist der Name des Gottes erhalten geblieben in Donnerstag, englisch Thursday, französisch Jeudi, lateinisch dies Jovis .

In dem Namen Freyrs , des südgermanischen Fro , steckt die gleiche Wurzel wie in unserem Worte „froh“ , die Urbedeutung scheint also der Frohmachende, der Frohe zu sein. Später bedeutet der Name „Herr“ schlechtweg und ist in „Frondienst“ und „Fronleichnam“ noch heute erhalten. Freyr war der Sonnengott und zugleich der Gott des Friedens und der Fruchtbarkeit, sein geweihtes Tier war der goldborstige Eber (Gullinbursti) , auf dem er über die Felder ritt. Dieser Eber wird gewöhnlich als die Sonne gedeutet und spielte vor allem in der angelsächsischen Poesie eine Rolle, und noch heute bildet ein Wildschweinkopf mit einer Zitrone (dem Sinnbild der Sonne) im Maul in England auf festlichen Tafeln ein beliebtes Schaugericht.

Image

Auch ein Zauberschwert besass der Gott, das sich von selbst schwang, und das im Volksmärchen in vergröberter Form als „Knüppel aus dem Sack“ wiederkehrt.

Freyrs Schwester Freya , ursprünglich nur die weibliche Form von Freyr, war die spinnende und webende Göttin, die später vielfach mit der einer jüngeren Mythenbildung entstammenden Frigga , südgermanisch Fricka , verwechselt wurde, obwohl es sich anfangs gewiss um zwei verschiedene Gestalten gehandelt haben wird. Als Göttin des Spinnens und Webens hiess Freya, ebenso wie die später an ihre Stelle tretende Frigga, in Schwaben, im Elsass, in der Schweiz, in Bayern und in Österreich auch Frau Berchta oder Bertha, d.h. berahta (=die Glänzende) , und in Hessen, Thüringen und Franken auch Frau Holda, Hulda, Holle und ist unter diesem Namen in Volkssagen und Märchen bis zum heutigen Tage lebendig geblieben.

Image

Um eine verlorene goldene und überhaupt eine weit zurückliegende Zeit zu bezeichnen, lebt in manchen Gegenden Deutschlands noch heute die Redensart: „Die Zeiten sind vorbei, da Bertha spann“ , ebenso wie man in Italien noch jetzt sagt: „Non e piu il tempo che Berta filava“ .

Als Spinnerin lebt Freya (bzw. Frigga ) noch heute in Volkssagen und Volksgebräuchen fort. So geht nach einer oberdeutschen (besonders bayrischen) Sage zur Zeit der Spinnarbeit, im Winter also, in der Dämmerstunde im Dorf eine in weisses Linnen gehüllte Gestalt um, die die fleissigen Spinnerinnen belohnt, die faulen aber bestraft. Auch das „Berchtenlaufen“ um die Fasnachtszeit, bei der eine weissgekleidete Gestalt ( Frau Berchta ) ihren Umzug hält, findet sich noch in vielen ländlichen Gegenden Deutschlands. Die sog. „weisse Frau“ , die in manchen Schlössern umgeht, dürfte wohl gleichfalls ursprünglich auf Freya (Frigga) zurückgehen.

Nach Freya heissen mehrere Farne (adiantum, polypodium, asplenium) Frauenhaar, lateinisch capillus Veneris , isländisch Freyju-Haar, dänisch Frue-Haar, norwegisch Mari-Gras, desgleichen der Frauenschuh, dessen lateinischer Name Cypripedium auf die der Freya entsprechende römische Göttin Venus (Cypris) weist, ferner heisst auch eine Orchidee (orchis odoratissima) , die zu Liebestränken verwendet wurde, Friggas Gras. Auch der Frauen- oder Marienkäfer, Herrgottskälbchen, Sonnenkälbchen, Gottesschäfchen ( coccinellina septempunctata ) geht letzten Endes auf Freya zurück, da im Mittelalter vielfach die Jungfrau Maria an die Stelle der Freya trat, was sich auch in den Pflanzennamen Frauenflachs ( cuscuta ), Frauennabel ( cotyledon ), Marienblume ( bellis perennis ), Mariendistel ( carduus Marianus ), Marienflachs ( antirhinum linaria ) und Marienmantel ( alchemilla vulgaris ) zeigt.

Als letzter in der Reihe der Hauptgötter erschien dann derjenige, den die Edda als den von Anfang an höchsten Himmelsgott und Vater der Asen nennt, nämlich Odin , südgermanisch Wodan oder Wotan . Der nordische Name stammt von den altnordischen vadha, Präteritum odh, wonach Odin – richtige Schreibweise eigentlich Odhin – soviel heisst als „der durchdrungen hat“ , denn das Zeitwort vadha bedeutet ursprünglich „waten“ . Die gleiche Bedeutung hat das althochdeutsche watan, Präteritum wuot, woraus dann althochdeutsch Wuotan, altsächsisch Wodan oder Wotan wurde. Er war also der Alldurchdringer, und seine Naturgrundlage war die Luft. Im übrigen hängt mit seinem Namen auch unser „Wut, wüten“ zusammen, und das „wütende“ oder „wilde“ Heer ist nichts weiter als Wuotes (d. h. Wuotans)“ Heer. Odin gehörte der jüngeren Bronzezeit an und blieb führender Gott auch die ganze Eisenzeit hindurch bis zum Zurückdrängen des germanischen Götterglaubens.

Image

Odin besaß den Wunschring Draupnir (der Tropfende), aus dem jede neunte Nacht acht gleiche herabtropften. Dieser Ring war vielleicht ein Hinweis auf die Ringe und Spiralen, die in der Bronzezeit wahrscheinlich als Zahlungsmittel verwandt wurden, und in späteren Volkssagen erscheint der Ring als Brut- oder Heckpfennig, als Wunschhütlein oder Glücksseckel. Als Wanderer (Wegwalt oder Begtamr, Gangrädhr) durchzog Odin die Welt, bekleidet mit einem Schlapphut und einem fleckigen blauen Mantel, dem Wolkenmantel (daher fleckig), der ihn durch die Luft trug und der im Mittelalter zu Doktor Fausts Zaubermantel wurde. Deshalb hiess Odin auch Hakulberand (=der Mantelträger), woraus dann die Sage vom Hackelberend, dem Anführer der Wilden Jagd, entstanden ist. Aus dem manteltragenden Odin ist dann im Mittelalter christlicherseits St. Martin gemacht geworden.

Zahlreich sind die Orte, die nach Odin (Wodan) heissen, wie Onsberg auf der dänischen Insel Samsöe, Odensberg in Schonen, Godesberg bei Bonn (im Mittelalter Gudenesberg, noch früher Wodenesberg), mehrere Gudensberg in Deutschland, Godensholt (früher Wodensholt) im Oldenburgischen, Woendsrecht (=Wodani trajectum, also Wodansfurt) unweit von Bergen op Zoom in Holland, Woensel (Woedens sele, Wodans Saal) in Nordbrabant, Wunsdorf (Wunstrop, 1179 noch Wodenstorp) in Niedersachsen. In England finden sich Wednesbury und Wednesfield in Staffordshire, Woodnesbury in Kent, Wednesham in Eheshire u.a.

Besonders häufig sind solche Namenszusammensetzungen natürlich in Skandinavien. Pflanzen sind anscheinend nicht nach Odin benannt worden, wohl aber nennen die Isländer und Dänen einen kleinen Wasservogel, den Zwergstrandläufer (tringa minima), Odenshane oder Odensfugl. Sogar ein Teil des menschlichen Körpers wurde nach dem Gott genannt, denn der Raum zwischen dem gestreckten Daumen und dem Zeigefinger, den die Griechen lichas (von lichanos, der Leckfinger, Zeigefinger) nannten, hiess in den Niederlanden Woedensspanne, Woenlet. Endlich ist der Name des Gottes in dem Tage erhalten, den wir sehr farblos Mittwoch nennen, der aber bei den Engländern Wednesday, französisch Mercredi, lateinisch dies Mercurii heisst. Den Hauptgott der Germanen nennt Tacitus in seiner Germania Mercurius .

Von den übrigen Göttern hat sich der Name des Baldur, südgermanisch Balder, erhalten in der Hundskamille ( anthemis cotula ) und der Feldkamille ( matnearia inodora ), die in Skandinavien Baldursbraue ( Baldrs bra ) heisst.

Image

Nach Loki , südgermanisch Loge , werden, um seine verderbliche Wirkung zu zeichnen, der Schwindelhafer ( avena fatua ), der Hahnenkamm ( unnanthus ensta galli ) und ein dem Vieh schädliches Unkraut ( polytrichum commune ) Lokis Hafer genannt. Im übrgen ist der Name des Gottes in Skandinavien auch in zahlreichen volkstümlichen Wendungen bewahrt geblieben. Zieht die Sonne Wasser, so sagt man, Loki fährt über die Äcker oder Loki trinkt Wasser, wenn Unheil gestiftet wird, so sät Loki seinen Hafer, knistert das Feuer, so gibt Loki seinen Kindern Schläge, steigen in der Sonnenglut Dünste auf, so treibt Loki seine Geissen aus. Der Irrwisch heisst in Skandinavien Lokis Geruch, der Stern Sirius Lokis Brand, Späne, die zum Feueranmachen dienen, heissen Lokis Späne. In christlicher Zeit, in der die germanischen Götter zu „üblen Wichten“ , also Dämonen wurden, wurde Loki zum Teufel schlechthin. Auf die Nornen endlich, die Schicksalsgöttinnen, gehen die zahlreichen Sagen und Märchen von guten und bösen Feen (z. B. im Märchen vom Dornröschen), Wasserfrauen, Brunnennixen, Schatzhüterinnen usw. zurück, während die Schwanenjungfrauen aus den Walküren entstanden sind.

 

 

 

Quelle: http://www.asatru.de/nz/index.php?option=com_content&view=article&id=95:walther-brewitz&catid=8:mythologie&Itemid=27

Gruß an die Deutschen Sagen

TA KI

 

Der Samstagsfilm: Nordische Mythologie


Die Götterwelt der Germanen begründet sich auf drei Geschlechter, die alle aus dem Urchaos Ginnungagap und dem Urrind Audhumbla hervorgingen: Das Geschlecht der Riesen und Ungeheuer, zu denen praktisch alle bösen Wesen gehörten, die auch für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht wurden, kam als erstes auf die Welt. Dieses Geschlecht hat die Macht, die Welt zu vernichten. Damit dies nicht passiert, wurden Wanen und Asen geschaffen. Sie halten alles im Gleichgewicht, bis sich das Schicksal der Götter in einem finalen Kampf erfüllt, infolgedessen es zu einem Krieg zwischen Riesen und dem Asen-Wanen-Bund kommt, dem sich die gefallenen Menschenkrieger anschließen und in dem die ganze Welt vernichtet wird, um wiedergeboren zu werden.

Das zweitälteste Geschlecht, die Wanen, wurden als äußerst geschickt, erdgebunden und weise verehrt und lebten ewig, sofern sie nicht erschlagen wurden. Das jüngste Geschlecht, die Asen, galten als äußerst mutig und stark, aber nicht sehr klug, was man auch in der Edda nachlesen kann. Ihr Ewiges Leben verdanken sie einem Trunk, der sie gewissermaßen abhängig von den Wanen machte.

Hauptgott der Asen war Odin, ursprünglich vielleicht Tyr. Hauptgott der Wanen war der Meeresgott Njörd bzw. dessen Zwillingskinder Freyr und Freya. Asen und Wanen fochten einen großen Krieg aus, bei dem die Asen als Sieger hervorgingen, wobei die Wanen weiterhin eine geachtete Stellung innehatten. Beide Geschlechter lebten versöhnt und nebeneinander, bis die Christianisierung der Germanen einsetzte. Daraus ergeben sich auch verschiedene Schöpfungsmythen: so ist sowohl Tyr als auch Odin Schöpfer der ersten Menschen. Odin war ursprünglich der Hauptgott der Westgermanen, wobei er sich nordwärts über ganz Europa verbreitete. Für die Nordgermanen spielte ursprünglich Nerthus eine große Rolle, doch schon früh verschmolz ihr Kriegsgott Wodan mit dem Kriegsgott Odin und wurde so zum Hauptgott. Auch die Ostgermanen übernahmen Odin schließlich als Hauptgott. Daher wird in der Nordgermanischen Religion Odin immer als oberster Gott angesehen.

Odin war ein Gott über alle anderen Götter. Odin war zuvorderst Kriegs- und Todesgott, und erst in zweiter Linie ein Weiser. Der Name „Odin“ leitet sich vom altnordischen Wort „óðr“ her, das „wild, rasend“ bedeutet. Daher war er der Gott der Ekstase und des rasenden Kampfes. Er war nicht ein nordischer, sondern ein gemeingermanischer Gott. Er war auch Hauptgott der Angeln, der Sachsen, die ihn Wodan nannten, was Inschriften bekräftigen. Die Sage um Odin reicht auch weit zurück, denn bereits die Römer wussten, dass die Germanen einen Gott verehrten, der ihrem Mercurius ähnelte. Odin hatte nur ein Auge, das andere hatte er dem Jöten Mime verpfändet, der über den Brunnen der Weisheit am Lebensbaum Yggdrasil gebot, wofür er aus dem Brunnen trinken durfte — er opferte also sein körperliches Auge für ein geistiges, mit dem er Dinge sehen konnte, die anderen verborgen waren. Auch die Magie der Runen hatte er von Mime gelernt. Nach der Völuspá hatte Odin einst den ersten Krieg verursacht: „In die Feinde schleuderte Odin den Speer. Das war der erste Kampf der Völker.“

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=MAKF4ef4yeQ

Gruß an die Ahnen

TA KI

Nordischer Glaube: Stolz, Ehre und Loyalität


Odin-620x264

Ein Mensch ohne Glaube hat sein Herz unlängst verloren. Ganz gleich wie jeder seinen Gott nennen mag, dieser ist allgegenwärtig und gibt dem Leben der Menschen einen Sinn. Leider entstehen dennoch fortlaufend äußerst dramatische Religionskriege, gerade im Nahen Osten; geschürt durch machtbesessene Drahtzieher, welche Glaubensrichtungen missbrauchen zwecks Unterdrückung. Es gelingt ihnen, weil sämtliche Religionen genau darauf aufbauen. Lediglich der Buddhismus sowie nordische Glaubenswelten lehnen auf ihre jeweilige Art jedwede Unterwürfigkeit ab, fühlen sich einzig Naturgesetzen verpflichtet.

Demzufolge beinhaltet der nordische Glaube stets Freiheitswerte. Odin, Thor, Freya verkörpern insbesondere folgende Werte: Stolz, Ehre, Loyalität. Darüberhinaus steht kein anderer Glaube für dermaßen hohe Gleichberechtigung, denn die nordische Götterwelt bringt etliche einflussreiche Frauennamen zum Vorschein. Wer an Odin glaubt, benötigt weder Kirche noch scheinheilige Goldkettenpriester, sondern findet seinen Zugang ähnlich wie Buddhisten inmitten natürlicher Einflüsse.

So wie einst die Wikinger  

Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang bestehen Verbindungen aus logischen Konsequenzen des schlichten Daseins. Nordische Götter lernten dem Menschen, Zeit unabhängig, selbstbestimmt zu nutzen ohne tägliche Zwänge, sie bilden eine Einheit aller Elemente. Allerdings erfordert freier Glaube Selbstvertrauen, Risikobereitschaft. Wikinger verdeutlichten früher, wohin Gottes Wege führen. Sicherlich raubten, plünderten sie, trotzdem herrschte respektvoller Umgang, Frauen waren das Familienbindeglied, genossen Freiheiten, welche heute nichtmals existieren.

Manche Raufereien waren ehrlicher als heutige antihumane Diskussionen einer Gesellschaft, wo Menschen aufgrund diskriminierender Abwertung leiden müssen. Glauben darf niemals Knechtschaft oder Erniedrigung begünstigen. Kirchenvertreter sprechen kontinuierlich über Sünden, Beichten, predigen gegen Armut, aber tragen selber Goldketten.

Doppelmoral der christlichen Gottesvertreter

Uns vorliegende Fälle bestätigen die Doppelmoral christlicher Gottesvertreter. Vor rund 16 Jahren ging beispielsweise ein schüchterner Junge zum Konfirmationsunterricht. Weil jener zurückgezogen lebte, wollte der zuständige Kirchenvertreter dieses Kind mitnichten konfirmieren. Grund? Er verweigerte zwei Konfirmationsfahrten. Statt nachzufragen, folgte vorurteilsbehaftete Aburteilung.

Außerdem gehören Vergewaltigungen zur Tagesordnung, Menschen erhalten keinerlei wirkliche Hilfe. Kirchen besitzen hohen Einfluss, zerstören, was Jesus mittels seines eigenen Blutes geschaffen. Zweifelsohne bleibt die Bibel das wertvollste Buch menschlicher Geschichte sowie Gegenwart, doch um christlichen Glauben auszuleben, braucht niemand falsche Priester, Pfarrer oder Kirchen – Gott lebt bedingungslos durch und mit uns.

Manche lieben nordische Götter hinsichtlich ihrer Ehrlichkeit. Sie verschönerten nichts, ließen Planet Erde gedeihen, kämpften, wo es erforderlich, liebten gemäß innerlicher Empfindungen, herrschten wildkindlich. Jedem seinem Glauben bedeutet nordische Mythologie als das zu verstehen, was sie immer war: Freiheit samt allen daraus resultierenden Facetten.

Sicherheit stinkt, Freiheit erfüllt!

Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

Niemals werden wir mit marschieren in Eurem Lügenmarsch, Euer Gnadenbrot anfassen, denn an Euch klebt Jahrhunderte altes, heuchlerisches Blut.

Ihr

Joachim Sondern

Quelle: http://www.buergerstimme.com/Design2/2014-08/nordischer-glaube-stolz-ehre-und-loyalitaet/

Gruß an die Stolzen

TA KI

Die Deutsche Sprache ist eine sehr magische Sprache.


„Herr, kannst DU ihnen vergeben – obwohl sie wissen, was sie tun?“
Die Deutsche Sprache ist eine sehr magische Sprache.

von HELGE STEINFEDER

Teil 2

Daher sollten wir auch viel Wert darauf legen, sie zu pflegen und zu verinnerlichen. Es ist kein Zufall, daß die Frankfurter Schule die Deutsche Sprache durch Umfunktionieren deutscher Inhalte, Wortbegriffen verstümmelte, mit marxistischen und neomarxistischen Wörtern, in Begleitung mit den Anglizismen.

Doch die althochdeutsche (ahd.) Sprache ist noch viel, viel magischer, als sich dies so mancher vorstellen kann. Sie ist so magisch und so voller tiefer Weisheit, daß man es einigen Schullehrern am Gymnasium verbat, Althochdeutsch zu unterrichten. Man drohte ihnen mit Existenzvernichtung, wenn sie weiter die Schüler über das Althochdeutsche aufklären würden. Aber dies nur so nebenbei.

Aus diesem Grunde gebe ich hier einige Beispiele, um zu zeigen, was wirklich in den Wörtern und Worten steckt, um zu zeigen, daß die Katholische Kirche mit ihrem ganzen Machtapparat ein System darstellt, um die Leute zu verdummen, um die Macht über die Menschen zu erhalten. Sie hat vom ersten Augenblick gegen die germanischen Stämme gekämpft und kämpft prinzipiell immer noch gegen das, was germanisch bzw. deutsch ist.

Dazu gehören dann auch Leute wie Martin Luther, der auf sträflichste die Bibel nach seinem Gutdünken übersetzte. Martin Luther war ein Mitspieler der Katholischen Kirche. Er war niemals ein Gegner. Wäre er es wirklich gewesen, wäre er frühzeitig gestorben. Die weltlichen Herrscher kopieren dieses System der Macht und stellen heute listigerweise ganz bewußt scharfe Kritiker ihrer Macht auf die Bühne, um dem Volk Glauben zu machen, es gäbe Demokratie und man könne sagen und denken, was man wolle. Solange man das Falsche sagt wird man soviel öffentlich reden und schreiben önnen, wie man will. Doch wehe die Wahrheit wird formuliert.

Hier einige Beispiele:
Das Wort HEILIG heißt im Ahd. „weih“. In der Sprache der Osterinseln heißt dieses Wort auch heilig, aber „vai“ geschrieben. Wir haben diese Silbe im Wort GEWEIH, als Symbol der Germanen, daß sie eine tiefe Naturverbundenheit hatten, mit den Wäldern vor allem und natürlich mit den Tieren. Einen Hirsch zu erlegen war nicht nur einfach Jagen oder Töten, um etwas zum Essen zu haben. Die Jagd war ein heiliger Vorgang und man sprach vorher mit den Tieren, die man erlegte. Das Siegfried, ein Held der Germanen, die Sprache der Vögel kannte und konnte, ist ein weiteres Zeichen bzw. Symbol für die Naturverbundenheit der Germanen. Diese Naturverbundenheit gab den germanischen Völkern schon immer eine unglaubliche Kraft, vor der sich die Katholische Kirche fürchtete. Der Grund: Es sind die Naturgesetze, die die Germanen als göttlich und unumstößlich betrachteten, nicht das römisch- katholische Papierrecht. Diese tiefe Naturverbundenheit ist auch heute noch im Deutschen Volk erhalten, denn nicht umsonst sind es die Deutschen gewesen, die den Umweltschutz auch als politisches Programm in die Welt setzten, welche andere Länder auch kopierten. Der tiefe Glaube an die germanischen Götter – als Prinzip, nicht als Personifizierung -, schuf ein sittlich, ehrlich-wahrheitsliebendes Volk. Diese geistig-seelisch Überlegenheit war der Katholischen Kirche ein Dorn im Auge. Daher ließ sie unter anderem nach der Abschlachtung von 4.500 Sachsen auch gleich mal 10.000 Eichen abholzen und zerstörte an die 1000 Wälder. Es geht also wirklich nicht darum, an welchen Gott man glauben soll, zu wählen zwischen Wotan oder Jesus. Solange man dies glaubt, ist man einer Ideologie aufgesessen und wird nie diese Macht erfahren, die entsteht, wenn man die Natur als Verbündeten hat. Hat man sie als Verbündete, wächst man körperlich und geistig über sich hinaus!

Die Germanen wußten sehr wohl, daß die Katholische Kirche, der Erzfeind aller Germanen, war und ist. Dazu ist die Kenntnis nötig, daß viele althochdeutsche Wörterbücher inzwischen gefälscht wurden bzw. viele Übersetzungen einfach nicht mehr richtig übersetzt werden bzw. weggelassen, ausgelassen. Viele korrekte Übersetzungen konnte man herausfinden, indem man beispielsweise ein altenglisches Buch aus dem Jahre 1357 von einem Konrad von Megenberg studiert. Er nannte es „Deutsche Sphaera“ = „Deutsche Sprache“ (oder auch Sphäre, Mentalität). Oder das Buch von Heinz Mettke „Altdeutsche Texte“. Kaum jemand weiß heute, daß die vielen katholischen Klöster zur Zeit der germanischen Stämme regelrechte Kopier- und Fälscherwerkstätten waren.

Wissenswert ist, daß es im Ahd. mehrere Wörter für ein und den selben Begriff gab, je nach Dialekt, also Umgebung, ob man einfacher Bauer war oder zur Elite gehörte. Aber es gab keine Rechtschreibung, keine Grammatik. Die wurde den Germanen erst durch die „Militärsprache“ Latein aufgezwungen. Es ist interessant zu wissen, daß ohne eine Rechtsschreibung die Kreativität im geistigen Bereich viel höher schwingt. Durch die Rechtsschreibung hatte die Kirche Roms ein weiteres Mittel in der Hand, diese Kreativität der Germanen zu brechen bzw. einzudämmen. Und heute? Wieder wird eine Rechtschreibreform eingeführt – mit den gleichen Gedanken, die auch die Katholische Kirche hatte: die sittlich-moralisch-geistige Überlegenheit eines germanischen Christenglauben zu brechen.

Das Wort KIRCHE, im Ahd: „kirihha, kilihha, cirihha, cilihha“ bedeutet „das Gleiche“. Dieses „Gleiche“ ist eine Form urdemokratischer Einrichtung der Germanen und hatte überhaupt nichts mit der katholischen KIRCHE gemeinsam. Das lateinische Wort „ecclesia“ kommt aus dem Ahd. von den oben schon erwähnten Wörtern für KIRCHE.

Latein ist, wie ich schon erwähnte, die alte Militärsprache der Kirche Roms. Es ist eine Sprache der Macht, so wie heute das Englische immer mehr mit seinen militärischen Begriffen in die deutsche Umgangssprache eindringt. Menschen, die also ein Studium des Lateins absolvieren, lernen eine veralterte Militärsprache. Es ist daher kein Wunder, daß in den sogenannten Autoritätsberufen des 19. + 20. Jahrhunderts, in den Berufen wie der Medizin, Philosophie, Lehrer, Priester, Altertumsforschung usw. Latein dominierte. Ganz zu schweigen davon, daß die Katholische Kirche den Menschen einredete, daß Latein die Sprache Gottes sei. Nur diese könne Gott verstehen, daher bräuchte jeder Mensch einen Priester, als Mittelsmann zu Gott, also als Dolmetscher. So konnte die Beichte eingeführt werden und die Katholische Kirche baute mit den Klöstern, die allesamt Fälscherwerkstätten und Ausbildungslager für die Agenten der Katholischen Kirche waren, ein damals weltweites Spionagenetz auf. So konnte sie ihre Macht erhalten und erweitern.

Man sagt, daß Wort KATHOLISCH käme aus dem Griechischen und bedeute „allgemein“. Andere Forscher behaupten, es bedeute „rechtsgläubig“. Die griechische Sprache ist aber genau genommen ein ahd. Dialekt der Dorer, die Urahnen der Thüringer! Das ahd. Wort „cautolo“ bedeutet nicht „katholisch“ sondern IRRLEHRE. Das Adjektiv „tol“ bedeutet DUMM, VERIRRT, ALBERN, TÖRICHT. Davon gibt es auch die Formen „tolic“ und „catolic“, was wörtlich die VERDUMMTEN, die IRREGELEITETEN, die TÖRICHTEN bedeutet. Das sind sprachwissenschaftliche Wahrheiten. Doch wenn man heute ein ahd. Wörterbuch aufschlägt, wird man feststellen, daß das Wort KATHOLISCH mit „catolic“ übersetzt wird. Nur dieses Wort steht da, sonst keine Erklärungen. Sogar in im Bayerischen Wörterbuch von 1872 von J.A.Schmeller ist tatsächliche, oben angegebene Übersetzung erhalten geblieben – darüber hinaus zusätzlich viele Redewendungen im Bayerischen, in dem das Wort „katholisch“ in vielen, für die Katholische Kirche nicht günstig dastehenden Licht, aufgelistet ist.

Im Rahmen der Charakterwäsche bzw. Umerziehung des Deutschen Volkes nach 1945 gehörte es dazu, daß die Frankfurter Schule beschloß, sämtliche Werke, die irgendwie eine Identität mit der Deutschen Kultur aufkommen lassen könnte, zu vernichten oder umzuschreiben bzw. zu fälschen. Das ist den Marxisten und Neomarxisten leider gelungen. Man muß schon in die Archive gehen, in die englischen beispielsweise, um dort die ahd. Wörterbücher aus dem 16. Jahrhundert mit seinen ursprünglichen Bedeutungen zu finden.

Wir können an Hand der Sprache sehr gut sehen, was die Germanen von der Katholischen Kirche hielten. Meine Meinung kann daher nur die sein, daß Menschen, die heute noch den katholischen oder evangelischen Glauben tragen, fehlgeleitete Menschen im geistigen Bereich sind. Denn jede Religion stellt eine Ideologie dar, auch die der Moslems oder der Tibeter.

Dennoch kann man sprachwissenschaftlich vieles von den falschen Übersetzungen aufdecken. Beispielsweise das Wort BIBEL. Griechisch heißt es „biblios“, was soviel wie BUCH bedeutet. „biblios“ oder auch die „Christenbibel“ kommen vom ahd. Wort „fibal“, die FIBEL

Oder die Wörter ADAM und EVA. ADAM bedeutet heute noch im Türkischen und anderen Sprachen einfach „der Mensch“, ist also keineswegs der Name des „ersten Menschen“. EVA ist auch kein Name einer Frau, sondern kommt vom ahd. „ewah“ = „ewig“. ADAM und EVA heißen im ahd. „man evah“ oder „mana ewah“ und bedeutet: der EWIGE MENSCH. Wer daran zweifelt, kann in dem Buch von Thomas Barthel DAS ACHTE LAND den darin abgedruckten Text des Osterinselbuches PUARA HOA nachlesen, wo die Begriffe „mana ewah“ und „kot, koto“ zigmal in reiner Form auftreten. „kot, koto“ sind ebenfalls ahd. Begrifft und stehen für GOTT oder/und GUT. Die alten Germanen wußten, daß GOTT ewig und unerschaffen ist. Schon deshalb konnte für sie keine GOTTESMUTTER existieren. Deshalb mußten sie auch nicht WOTAN anbeten, wie einige vermuten. Das Wort WOTAN kommt aus dem Adh. „man cot“, was übersetzt heißt: „guter Mann“, denn die Silbe „cot“ steht auch für „Kot, cuat, kuat“. So kann man „man cot“ auch mit „Guter Gott“ übersetzen. xxx

Die Germanen lebten das Naturprinzip als ein sich ständiges wandelndes Prinzip. Sie kannten nicht die Personifizierung der Naturprinzipien. Damit fingen die Religionen Asiens an, welche auf die Perser, Griechen, Römer usw. übertragen wurde. Ein Germane wußte von seiner Naturverbundenheit her, daß er niemals einen Gott oder gottähnlichen Menschen anbeten kann, weil ein Mensch niemals die Macht haben kann, die die Natur hat. Es war daher für ihn irrsinnig an einen Gott zu glauben. Es war eine Irrlehre.

Die Naturverbundenheit der Germanen ist stärker als der Glaube an die Gestalt eines Gottes, der sowieso ewig und unerschaffen zugleich ist. Das wußten sie. Es sind die Vertreter der Katholischen Kirche, die diese komplizierten Intellektualismen des christlichen Glauben predigten, was dann viel viel später über die Charakterwäsche der Frankfurter Schule in die Köpfe unserer Kinder eingepflanzt wurde: das frühzeitige abstraktive Denkvermögen. So kann man die Kinder bzw. die junge Generation schnell zu jeder Ideologie umerziehen.

Die Geschichte von der zeugungslosen Geburt ist in mindestens drei Formen erhalten. Hier zwei Formen: FREYA gebar WOTAN ohne Zeugung. MAYA gebar BUDDHA ohne Zeugung. Man sieht die Gleichheit beider Namen, von Freya zu Maya, wo nur ein „r“ verloren ging und der Lippenlaut „f“ in de Lippenlaut „m“ verwandelt wurde, wie bei WOTAN und BUDDHA, wo ebenfalls der Lippenlaut „w“ in den Lippenlaut „b“ überging.

Dann haben wir die Geburt JESUS durch MARIA. MARIA ist ebenfalls nur Freya. Wenn man alle Abwandlungen kennt, dann wird man dies leicht einsehen können. Viel ältere Germanisten, wie Wilhelm Braune, wundern sich, daß Maria in ahd. und mhd. Zeit, zweisilbig geschrieben und gesprochen wurden, also „mar-ja“. Das „j“ kann man auch als ein „i“ lesen. Die Silbe „mar“ ist eine uralte Silbe aus dem Sanskrit, und bedeutet die FORMGEBENDE. Hinter der Geburt Jesus steht eigentlich die Geburt Wotans durch Freya. – Sanskrit enthält auffallend viele Wörter aus dem Ahd.. Aber darüber zu schreiben und zu veröffentlichen ist in der „BRD“ verboten, solange wir eine neomarxistische „grüne“ Partei in Deutschland bzw. „Links-Parteien“ haben, die maßgeblich die Kultusministerpläne bestimmt und somit der jungen Generation die tiefe Wahrheiten der Deutschen Sprache bewußt vorenthält.

In ahd. Texten wird JESUS immer mit „Ihesum“ oder „Ihesu“ angegeben. „i hesu“ aber bedeutet auf Ahd. = „Ich heiße“ oder „Ich heiße mich“. Ich heiße mich einen Zimmermann bedeutet also: Ich bin Zimmermann von Beruf. Das Wort CHRISTUS heißt keineswegs „der Gesalbte“, abgeleitet vom griechischen Wort „chrisma“, sondern geht vom ahd. „chiristo, churisto, kiristo, kirusti, gihrusti“ = der GERÜSTETE, der STREITBARE (für das GUTE = GOTT) zurück. Außerdem bedeutet das Wort CHRISTUS auch gleichzeitig das Wort GERÜST, VORRICHTUNG, GALGEN und damit auch das KREUZ, der KREUZGALGEN. So bedeutet der ahd. Satz: „i hesu mi chiristo“ = ich bin der Gerüstete, der Streiter für das Gute.

In der Bibel stehen die Wörter JAHWE, JEHOWA, was „der Ewige“ bedeutet. Im Ahd. Heßt „eviha“ = Jahwe und „eowiha“ = Jehowa. Dann gibt es den Gott ELOHIM. Wenn man das „l“ durch ein „r“ ersetzt (was in vielen Sprachen, vor allen in vielen Dialekten des Chinesischen zu finden ist) so erkennt man, daß ELOHIM das ahd. „ero him“ ist und „ehret ihn“ bedeutet. ELOMIN ist also kein Name für einen Gott.

So möchte ich meinen Beitrag abschließen mit Goethe, der sehr wohl wußte, was das Ahd. bedeutet und auch erkannte, wie falsch vieles übersetzt wurde. In seinem FAUST schrieb er:

„Geschrieben steht,
im Anfang war das Wort,
hier stock ich schon,
wer hilft mir weiter fort,
ich kann so hoch das Wort unmöglich schätzen,
ich muß es anders übersetzen.“

Im Deutschen ist das Wort WORT mit dem Wort WERDEN verwandt. Ein Wort ist ein Laut oder Schrift gewordener Gedanke. WORT und WERDEN jedoch zu verwechseln war im Ahd. noch leichter als im heutigen Deutsch, wie die ahd. Formen „worton, worten“ für GEWORDEN zeigen. Also müßte man es richtig übersetzen:

„Im Anfang war das Werden und das Werden war gut und gut war das Gewordene“.

Das alles hat nichts, aber auch gar nichts mit der FLEISCHWERDUNG des Wortes zu tun, wie es auch sprachwissenschaftlich keine GOTTESMUTTER geben kann. Was für die Zukunft wichtig ist, ist die Naturverbundenheit der Deutschen wieder herzustellen, also ganz praktisch: sich mit dem Umweltschutz zu beschäftigen, wobei die Umwelt nicht nur aus der Natur sondern auch aus den Menschen, mit denen wir leben müssen, gemeint ist. Und darüber hinaus ist natürlich auch die geistige Umwelt gemeint. Und gleichzeitig wäre zu wünschen, daß man sich der Deutschen Sprache mehr bewußt wird.

Quelle: http://wahrheit-kompakt.net/files/Landmann-Steinfeder-althochdeutsch.pdf

Gruß an die Deutsche Sprache

TA KI

Beltane- Walpurgis- Tanz in den Mai


 

Beltane – Walpurgis

Siegesfest der Sonne

Dies war ja eines der wichtigsten Feste überhaupt und vielleicht kann man seine Bedeutung ein bißchen aus dem Folgenden erkennen.
Kennzeichnet Samhain im Keltischen Kalender den Beginn des Winters und den Tod des Jahrskreis-Königs, so bedeutet Beltane der Beginn des Sommers. Und so wie Samhain ein Fest des Todes und der Toten und Ahnen ist, so ist Beltane ein Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit, der Vereinigung, der Zeugung und des Sieges der Sonne und des Sommers über den Winter.

Jahrestag und Jahresnacht

Die Kelten nannten das Sommerhalbjahr auch „Jahrestag“ und das Winterhalbjahr „Jahresnacht“.
Wie stark mußte sich in diesen Menschen die Wirkung der Sonne ausgedrückt haben. Der Winter, der viel mehr wie heute gekennzeichnet war von Kälte, Hunger, Krankheiten und Tod. Eine gefährliche Jahreszeit, die mit viel Angst verbunden war. Dann der Sommer mit seiner lebenspendenden Sonne, der Wärme, seinen vielen Früchten …
Da kann man sich vielleicht noch vorstellen, welches Glück und welche Freude die ersten Sonnenstrahlen und der Beginn des Frühjahrs und Sommers für diese Menschen brachten. Bedeuteten sie doch, daß das Leben weiterging. Daß man sozusagen überlebt hatte. Das war wie ein Wunder.

1. Mai

Mit dem 1. Mai beginnt bei den Kelten das Sommerhalbjahr, das vor allem durch Fröhlichkeit, Wärme, Licht, Feste und Feiern gekennzeichnet war.
Der 1. Mai liegt zwischen der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche und der Sommersonnwende.
Beltane wurde früher wohl am nächstgelegenen Vollmond, heute allerdings vorwiegend in der Nacht auf den 1. Mai gefeiert.

Namensbedeutung von BEL-TANE

Beltane war das Fest der „Strahlenden Sonne“. BEL bedeutet strahlend, leuchtend, glänzend. TENE oder auch TEINE ist das „Feuer“. Der keltische Sonnengott trägt den Namen „Belenus“, „Bel“, „Bal“.

Heilige Hochzeit

Beltane war das Fest der großen Vermählung oder auch Heiligen Hochzeit, der Götterhochzeit Hieros Gamos, der Vermählung von Himmel und Erde.
Und im kleineren Maßstab die Vermählung von König und Königin, König und Land. Denn die Königin war immer schon die Repräsentantin des Landes, der Erde und des Volkes.
In den germanischen Bereichen ist diese Götterhochzeit überliefert in der Brautwerbung Odins um die Himmelsherrin Freya.

Dionysos-Kult

Auch im griechischen Dionysos-Kult sehen wir das deutlich.
Im Zentrum stand der Zeugungsakt, der Voraussetzung für die Entstehung neuen Lebens war, Voraussetzung auch für die Auferstehung, für die Wiedergeburt. Dionysos verdankt sein Leben der großen Götterhochzeit, wie sein Name besagt: Dionysos heißt „Sohn Gottes“ von DIOS = „Gott“ und NYSOS = “ Nachfolger, Frucht, Sohn, Erbe“. Seine Mutter war SEMELE, eine phrygische Göttin, deren Name „Erde“ bedeutet.
Dionysos war demnach der Sohn Gottes und der Erde. Sein Name stand für die mystische Vereinigung, für das rauschhaft-erotische Treiben, das alle Frühlingsfeste in allen Kulturen ausmacht.
Auch die Iren hatten einen solchen Mythos, wo Gott Dagda (= Großer Gott/Sonne) und Morrigain = Morgana (= Große Königin/Erdmutter) sich in der Heiligen Hochzeit vereinten. Ihre geschlechtliche Vereinigung fand unter der Erde statt in einem Dolmen Irlands, der heute noch als das „Bett der Gatten“ bezeichnet wird. Der Sonnenstrahl, der in die Erde eíndringt und dort neues Leben zeugt und die Erde befruchtet.

Jahreskönig

Vom Jahreskreislauf her ist es so, daß der Jahreskönig, der an Jul = Wintersonnwende (heute auf Weihnachten verschoben) geboren wird, bis zu Beltane zum Jüngling herangewachsen ist und seine Königswürde einfordert.
Das wird in vielen alten Ritualen dargestellt, wo der junge Königsanwärter sich beweisen muß, indem er z.B. den mächtigsten Hirsch im Wald erlegt und damit seine Stärke beweist. Dieses Ritual wird wunderbar in dem Buch „Die Nebel von Avalon “ von Marion Zimmer-Bradley beschrieben. Es gibt heute noch in vielen Gegenden sogenannte „Hirschwiesen“, die auf dieses alte Ritual hinweisen.

Maibräuche:

Maibaum

Zu den wichtigsten Bräuchen, die sich bis heute erhalten haben, gehört die Aufstellung des MAIBAUMS.
Während heute nur noch im Dorfmittelpunkt oder an einem besonderen Platz dieser Maibaum aufgestellt wird unter ganz besonderen Feierlichkeiten, gab es in früheren Zeiten fast in jedem Garten einen Maibaum.
Zur Zeit Maria Theresias hatte dieser Brauch so gigantische Formen angenommen, daß die Kaiserin 1741 das weitere Aufstellen verbot, da viele tausend Baümchen umgeschnitten wurden. Sie standen nicht nur vor jedem Haus, sie standen oft sogar in jedem Zimmer.
Dieser MAIBAUM hatte eine ganz besondere Bedeutung. Vor dem Aufstellen wird der Maibaum festlich geschmückt. Er bekommt einen KRANZ aus frischem Grün, der von den Mädchen und jungen Frauen des Dorfes gewunden wird. Außer Weiden, Birken und Tannenreis werden auch viele Frühlingsblumen mit eingeflochten. Oft enthält der „Maien“ noch Eier, Gebildbrote und Würste. Mancherorts erhält der Maibaum auch eine Krone aus Metall und bunten Bändern, die schräg über den Stamm gewickelt werden. Der Maibaum hatte die kultische Bedeutung eines „Riesen-Phallus“, der in die lebengebärende Erde gerammt wurde und auf diese Weise die Götterhochzeit versinnbildlichte. Der Maikranz, der an der Spitze angebracht wurde, konnte einerseits Symbol der Vulva, andererseits durch die darin eingeflochtenen jungen Reiser und Heilpflanzen Symbol für neues Leben und Gesundheit sein.
Der enge Zusammenhang Maibaum – Erdmutter ist heute noch daraus ableitbar, daß der Maibaum jetzt vielerorts auch „Marienbaum“ genannt wird. Der Phallus war Symbol für die schöpferische lebensweckende Kraft des Himmels, die ja vor allem gerade für das damalige bäuerliche Leben von ungeheurer Wichtigkeit war. Ohne diese Kraft gibtes kein Leben und keine überlebenswichtige Fruchtbarkeit. Und mit dem Tanz und dem Verweben und Verknüpfen der Bänder (Bändertanz um den Maibaum) drückte man sowohl ein erotisches Geschehen unter den Geschlechtern aus als auch die Verknüpfung der drei Welten (Himmel, Erde Anderswelt), die durch den Maibaum auch symbolisiert werden und nun fest in das Gefüge des Lebens selbst eingewoben werden.

Walpurgisnacht

Walpurgis war die Maikönigin, eine heidnische Göttin, die später christianisiert und dann heiligesprochen wurde, da man ihre Riten nur so inkorporieren konnte. Interessanterweise stand das Kloster der Heiligen Walpurga in „Heiden-Heim“. Es war ein Doppel-Kloster für Männer und Frauen – sinnigerweise!

Walpurga ist ein eindeutig germanischer Name – Waluburg, Walburg. Schon im 2. Jahrhundert nach Christi wird auf griechischen Tonscherben eine „Waluburg Semnoni Sibylla“ erwähnt, übersetzt „Waluburg, die Seherin der Semnonen“. Ihr germanischer Nama ist „Walburg die Sibylle“. Das Wort WAL aus Wal-Burg kommt in verschiedenen althochdeutschen bis germanischen Wörtern vor mit ähnlichem Bedeutungshintergrund. Zum einen gibt es das Wort „walus“, der Stab oder Zauberstab, ein wichtiges Attribut dieser Seherinnen. Wobei man wissen muß dass im Germanischen die Zauberer das gleiche waren, wie heute die Schamanen. Zum anderen erinnert es auch an Vala (= ahd. walawa, wala), die Bezeichnung für die germanischen Zauberinnen oder Seherinnen, auch Völva die Nordgermanische „Allwissende“. Walaruna ist ein Eigenname und heißt „die Seherin, die die Geheimnisse kennt“. Und ein weiterer wichtiger Hinweis sind die Walküren, die ja auch das „Wala“ in ihrer ersten Silbe haben. Die Große Vala war die Göttin Hel, die Herrin des Totenreiches. Walküren, Walhall, Walvater (=Wotan) haben halle diesen ersten Worteil gemeinsam, der auf Wala, Vala oder Völva zurückgeht. Diese Walküren mit ihrem Walkürenritt erinnern sehr stark an die Hexen mit ihrem Hexenritt zur Walpurgisnacht auf den Blocksberg.
Alle diese Namen lassen sich möglicherweise von „vilasa“ herleiten: den himmlisch-paradiesischen Freuden, die immer auch mit erotischer Ekstase gleichzusetzen waren.

In Böhmen und Niederösterreich wird „Walpurga“ als weiße (Farbe!) Frau (Göttin) mit feurigen Schuhen (Erwärmung der Erde), einer goldenen Krone (Sonne), Mit Spiegeln (Seelenspiegel, Wiederauferstehung) und Spindel (Spinnen des Schicksals) dargestellt. Sie ist eindeutig eine Sonnengöttin.
Ihr Fest wurde gefeiert in der letzen Nacht der dunklen Jahreshälfte, also vom 30. April auf den 1. Mai. In dieser Nacht öffnen sich die Türen zur Anderswelt, und die Schleier zwischen den Welten werden dünn.
Der Volksglaube weiß noch folgendes: unterirdische Schätze stiegen hoch und glühten, Brunnen gaben Wein statt Wasser (vgl.: aus der heilgen Quelle des Dionysos quoll ebenfalls Wein heraus), Weidenzweige wurden Wünschelruten. Von der weißen Frau fiel der Tau auf die Erde und befruchtete sie. Daher sollte in der Walpurgisnacht reichlich Tau fallen. Noch heute werden die Mädchen mit Wasser begossen, denn Maitau macht schön und erhält gesund.

Auch die Brautschau und Brautwahl ist noch heute mit dieser Kultnacht verbunden. Nicht von ungefähr wurden früher die meisten Hochzeiten im Mai gefeiert. Begleitet wurde diese Walpurgisnacht von Musik und Tanz und großen Freudenfeuern.

Der anfangs fröhliche, später immer ekstatischer werdende Kulttanz entfachte eine gemeinsame Trance, in der es möglich war, aus der ganz „normalen Realität“ auszusteigen und Kontakt mit der Anderswelt zu bekommen, Energien in sich zu entfachen, die für einen außenstehenden Beobachter furchteinflößend oder zumindest befremdend anmuten konnten. Das führte auch zu den Verteufelungen der Walpurgisnacht durch das Christentum als Hexensabbath.

Hexentanzplätze

Es gibt verschiedene alte Hexentanzplätze. Der berühmteste Hexentanzplatz im Harz ist der Brocken. Schon Goethe war hier 1777 und hat diesen Ort in seinen Faust mit aufgenommen.
Im Faust beschreibt Goehte eine solche Walpurigsnacht. In den alten Geschichten wird immer davon berichtet, wie die Hexen auf ihren Besen reitend durch die Lüfte fliegen, sich auf diesen Bergen treffen und dann ausschweifende erotisch-orgiastische Feste feierten. Natürlich mit dem Teufel!
Die Hintergründe waren natürlich ganz anderer Art.
Der Hexenbesen waren mitgebrachte Reisigzweige und Weidenruten, mit denen ein kultischer Zaun, eine „Einhegung“ vorgenommen wurde, wo der Platz geschützt und abgegrenzt war.
In germanischer Kultzeit, war die Walpurgisnacht die Nacht, in der sich die heilige Priesterschaft traf, um ihre Nachfolger zu zeugen. Bestimmte Thruden sollten sich in dieser Nacht mit besonders ausgewählten Priestern vereinigt haben, um mit ihnen die Nachkommen im Irminonenstand zu zeugen. Die Priester trugen Masken und ein Hirschgeweih, an welchem man den Einweihungsgrad erkennen konnte. Auch das dürfte für ungebetene Zuschauer furchteinflößend und unheimlich gewesen sein. Man kann sich gut vorstellen, was daraus für Gerüchte und Verteufelungen entstanden sind, die dann im Mittelalter bis zur Hexenverfolgung geführt haben.

Ausschnitt aus Goethes „Faust“ während der Walpurgisnacht auf dem Brocken:

Einst hatt‘ ich einen wüsten Traum;
Da sah ich einen gespaltnen Baum,
Der hatt‘ ein ungeheures Loch;
So groß es war, gefiel mir’s doch.

Ich biete meinen besten Gruß
Dem Ritter mit dem Pferdefuß!
Halt‘ Er einen rechten Pfropf bereit,
Wenn Er das große Loch nicht scheut.

 Quelle: http://www.jahreskreis.info/files/beltane.html

Gruß an das „alte“ Wissen

TA KI