Die Deutsche Sprache ist eine sehr magische Sprache.


„Herr, kannst DU ihnen vergeben – obwohl sie wissen, was sie tun?“
Die Deutsche Sprache ist eine sehr magische Sprache.

von HELGE STEINFEDER

Teil 2

Daher sollten wir auch viel Wert darauf legen, sie zu pflegen und zu verinnerlichen. Es ist kein Zufall, daß die Frankfurter Schule die Deutsche Sprache durch Umfunktionieren deutscher Inhalte, Wortbegriffen verstümmelte, mit marxistischen und neomarxistischen Wörtern, in Begleitung mit den Anglizismen.

Doch die althochdeutsche (ahd.) Sprache ist noch viel, viel magischer, als sich dies so mancher vorstellen kann. Sie ist so magisch und so voller tiefer Weisheit, daß man es einigen Schullehrern am Gymnasium verbat, Althochdeutsch zu unterrichten. Man drohte ihnen mit Existenzvernichtung, wenn sie weiter die Schüler über das Althochdeutsche aufklären würden. Aber dies nur so nebenbei.

Aus diesem Grunde gebe ich hier einige Beispiele, um zu zeigen, was wirklich in den Wörtern und Worten steckt, um zu zeigen, daß die Katholische Kirche mit ihrem ganzen Machtapparat ein System darstellt, um die Leute zu verdummen, um die Macht über die Menschen zu erhalten. Sie hat vom ersten Augenblick gegen die germanischen Stämme gekämpft und kämpft prinzipiell immer noch gegen das, was germanisch bzw. deutsch ist.

Dazu gehören dann auch Leute wie Martin Luther, der auf sträflichste die Bibel nach seinem Gutdünken übersetzte. Martin Luther war ein Mitspieler der Katholischen Kirche. Er war niemals ein Gegner. Wäre er es wirklich gewesen, wäre er frühzeitig gestorben. Die weltlichen Herrscher kopieren dieses System der Macht und stellen heute listigerweise ganz bewußt scharfe Kritiker ihrer Macht auf die Bühne, um dem Volk Glauben zu machen, es gäbe Demokratie und man könne sagen und denken, was man wolle. Solange man das Falsche sagt wird man soviel öffentlich reden und schreiben önnen, wie man will. Doch wehe die Wahrheit wird formuliert.

Hier einige Beispiele:
Das Wort HEILIG heißt im Ahd. „weih“. In der Sprache der Osterinseln heißt dieses Wort auch heilig, aber „vai“ geschrieben. Wir haben diese Silbe im Wort GEWEIH, als Symbol der Germanen, daß sie eine tiefe Naturverbundenheit hatten, mit den Wäldern vor allem und natürlich mit den Tieren. Einen Hirsch zu erlegen war nicht nur einfach Jagen oder Töten, um etwas zum Essen zu haben. Die Jagd war ein heiliger Vorgang und man sprach vorher mit den Tieren, die man erlegte. Das Siegfried, ein Held der Germanen, die Sprache der Vögel kannte und konnte, ist ein weiteres Zeichen bzw. Symbol für die Naturverbundenheit der Germanen. Diese Naturverbundenheit gab den germanischen Völkern schon immer eine unglaubliche Kraft, vor der sich die Katholische Kirche fürchtete. Der Grund: Es sind die Naturgesetze, die die Germanen als göttlich und unumstößlich betrachteten, nicht das römisch- katholische Papierrecht. Diese tiefe Naturverbundenheit ist auch heute noch im Deutschen Volk erhalten, denn nicht umsonst sind es die Deutschen gewesen, die den Umweltschutz auch als politisches Programm in die Welt setzten, welche andere Länder auch kopierten. Der tiefe Glaube an die germanischen Götter – als Prinzip, nicht als Personifizierung -, schuf ein sittlich, ehrlich-wahrheitsliebendes Volk. Diese geistig-seelisch Überlegenheit war der Katholischen Kirche ein Dorn im Auge. Daher ließ sie unter anderem nach der Abschlachtung von 4.500 Sachsen auch gleich mal 10.000 Eichen abholzen und zerstörte an die 1000 Wälder. Es geht also wirklich nicht darum, an welchen Gott man glauben soll, zu wählen zwischen Wotan oder Jesus. Solange man dies glaubt, ist man einer Ideologie aufgesessen und wird nie diese Macht erfahren, die entsteht, wenn man die Natur als Verbündeten hat. Hat man sie als Verbündete, wächst man körperlich und geistig über sich hinaus!

Die Germanen wußten sehr wohl, daß die Katholische Kirche, der Erzfeind aller Germanen, war und ist. Dazu ist die Kenntnis nötig, daß viele althochdeutsche Wörterbücher inzwischen gefälscht wurden bzw. viele Übersetzungen einfach nicht mehr richtig übersetzt werden bzw. weggelassen, ausgelassen. Viele korrekte Übersetzungen konnte man herausfinden, indem man beispielsweise ein altenglisches Buch aus dem Jahre 1357 von einem Konrad von Megenberg studiert. Er nannte es „Deutsche Sphaera“ = „Deutsche Sprache“ (oder auch Sphäre, Mentalität). Oder das Buch von Heinz Mettke „Altdeutsche Texte“. Kaum jemand weiß heute, daß die vielen katholischen Klöster zur Zeit der germanischen Stämme regelrechte Kopier- und Fälscherwerkstätten waren.

Wissenswert ist, daß es im Ahd. mehrere Wörter für ein und den selben Begriff gab, je nach Dialekt, also Umgebung, ob man einfacher Bauer war oder zur Elite gehörte. Aber es gab keine Rechtschreibung, keine Grammatik. Die wurde den Germanen erst durch die „Militärsprache“ Latein aufgezwungen. Es ist interessant zu wissen, daß ohne eine Rechtsschreibung die Kreativität im geistigen Bereich viel höher schwingt. Durch die Rechtsschreibung hatte die Kirche Roms ein weiteres Mittel in der Hand, diese Kreativität der Germanen zu brechen bzw. einzudämmen. Und heute? Wieder wird eine Rechtschreibreform eingeführt – mit den gleichen Gedanken, die auch die Katholische Kirche hatte: die sittlich-moralisch-geistige Überlegenheit eines germanischen Christenglauben zu brechen.

Das Wort KIRCHE, im Ahd: „kirihha, kilihha, cirihha, cilihha“ bedeutet „das Gleiche“. Dieses „Gleiche“ ist eine Form urdemokratischer Einrichtung der Germanen und hatte überhaupt nichts mit der katholischen KIRCHE gemeinsam. Das lateinische Wort „ecclesia“ kommt aus dem Ahd. von den oben schon erwähnten Wörtern für KIRCHE.

Latein ist, wie ich schon erwähnte, die alte Militärsprache der Kirche Roms. Es ist eine Sprache der Macht, so wie heute das Englische immer mehr mit seinen militärischen Begriffen in die deutsche Umgangssprache eindringt. Menschen, die also ein Studium des Lateins absolvieren, lernen eine veralterte Militärsprache. Es ist daher kein Wunder, daß in den sogenannten Autoritätsberufen des 19. + 20. Jahrhunderts, in den Berufen wie der Medizin, Philosophie, Lehrer, Priester, Altertumsforschung usw. Latein dominierte. Ganz zu schweigen davon, daß die Katholische Kirche den Menschen einredete, daß Latein die Sprache Gottes sei. Nur diese könne Gott verstehen, daher bräuchte jeder Mensch einen Priester, als Mittelsmann zu Gott, also als Dolmetscher. So konnte die Beichte eingeführt werden und die Katholische Kirche baute mit den Klöstern, die allesamt Fälscherwerkstätten und Ausbildungslager für die Agenten der Katholischen Kirche waren, ein damals weltweites Spionagenetz auf. So konnte sie ihre Macht erhalten und erweitern.

Man sagt, daß Wort KATHOLISCH käme aus dem Griechischen und bedeute „allgemein“. Andere Forscher behaupten, es bedeute „rechtsgläubig“. Die griechische Sprache ist aber genau genommen ein ahd. Dialekt der Dorer, die Urahnen der Thüringer! Das ahd. Wort „cautolo“ bedeutet nicht „katholisch“ sondern IRRLEHRE. Das Adjektiv „tol“ bedeutet DUMM, VERIRRT, ALBERN, TÖRICHT. Davon gibt es auch die Formen „tolic“ und „catolic“, was wörtlich die VERDUMMTEN, die IRREGELEITETEN, die TÖRICHTEN bedeutet. Das sind sprachwissenschaftliche Wahrheiten. Doch wenn man heute ein ahd. Wörterbuch aufschlägt, wird man feststellen, daß das Wort KATHOLISCH mit „catolic“ übersetzt wird. Nur dieses Wort steht da, sonst keine Erklärungen. Sogar in im Bayerischen Wörterbuch von 1872 von J.A.Schmeller ist tatsächliche, oben angegebene Übersetzung erhalten geblieben – darüber hinaus zusätzlich viele Redewendungen im Bayerischen, in dem das Wort „katholisch“ in vielen, für die Katholische Kirche nicht günstig dastehenden Licht, aufgelistet ist.

Im Rahmen der Charakterwäsche bzw. Umerziehung des Deutschen Volkes nach 1945 gehörte es dazu, daß die Frankfurter Schule beschloß, sämtliche Werke, die irgendwie eine Identität mit der Deutschen Kultur aufkommen lassen könnte, zu vernichten oder umzuschreiben bzw. zu fälschen. Das ist den Marxisten und Neomarxisten leider gelungen. Man muß schon in die Archive gehen, in die englischen beispielsweise, um dort die ahd. Wörterbücher aus dem 16. Jahrhundert mit seinen ursprünglichen Bedeutungen zu finden.

Wir können an Hand der Sprache sehr gut sehen, was die Germanen von der Katholischen Kirche hielten. Meine Meinung kann daher nur die sein, daß Menschen, die heute noch den katholischen oder evangelischen Glauben tragen, fehlgeleitete Menschen im geistigen Bereich sind. Denn jede Religion stellt eine Ideologie dar, auch die der Moslems oder der Tibeter.

Dennoch kann man sprachwissenschaftlich vieles von den falschen Übersetzungen aufdecken. Beispielsweise das Wort BIBEL. Griechisch heißt es „biblios“, was soviel wie BUCH bedeutet. „biblios“ oder auch die „Christenbibel“ kommen vom ahd. Wort „fibal“, die FIBEL

Oder die Wörter ADAM und EVA. ADAM bedeutet heute noch im Türkischen und anderen Sprachen einfach „der Mensch“, ist also keineswegs der Name des „ersten Menschen“. EVA ist auch kein Name einer Frau, sondern kommt vom ahd. „ewah“ = „ewig“. ADAM und EVA heißen im ahd. „man evah“ oder „mana ewah“ und bedeutet: der EWIGE MENSCH. Wer daran zweifelt, kann in dem Buch von Thomas Barthel DAS ACHTE LAND den darin abgedruckten Text des Osterinselbuches PUARA HOA nachlesen, wo die Begriffe „mana ewah“ und „kot, koto“ zigmal in reiner Form auftreten. „kot, koto“ sind ebenfalls ahd. Begrifft und stehen für GOTT oder/und GUT. Die alten Germanen wußten, daß GOTT ewig und unerschaffen ist. Schon deshalb konnte für sie keine GOTTESMUTTER existieren. Deshalb mußten sie auch nicht WOTAN anbeten, wie einige vermuten. Das Wort WOTAN kommt aus dem Adh. „man cot“, was übersetzt heißt: „guter Mann“, denn die Silbe „cot“ steht auch für „Kot, cuat, kuat“. So kann man „man cot“ auch mit „Guter Gott“ übersetzen. xxx

Die Germanen lebten das Naturprinzip als ein sich ständiges wandelndes Prinzip. Sie kannten nicht die Personifizierung der Naturprinzipien. Damit fingen die Religionen Asiens an, welche auf die Perser, Griechen, Römer usw. übertragen wurde. Ein Germane wußte von seiner Naturverbundenheit her, daß er niemals einen Gott oder gottähnlichen Menschen anbeten kann, weil ein Mensch niemals die Macht haben kann, die die Natur hat. Es war daher für ihn irrsinnig an einen Gott zu glauben. Es war eine Irrlehre.

Die Naturverbundenheit der Germanen ist stärker als der Glaube an die Gestalt eines Gottes, der sowieso ewig und unerschaffen zugleich ist. Das wußten sie. Es sind die Vertreter der Katholischen Kirche, die diese komplizierten Intellektualismen des christlichen Glauben predigten, was dann viel viel später über die Charakterwäsche der Frankfurter Schule in die Köpfe unserer Kinder eingepflanzt wurde: das frühzeitige abstraktive Denkvermögen. So kann man die Kinder bzw. die junge Generation schnell zu jeder Ideologie umerziehen.

Die Geschichte von der zeugungslosen Geburt ist in mindestens drei Formen erhalten. Hier zwei Formen: FREYA gebar WOTAN ohne Zeugung. MAYA gebar BUDDHA ohne Zeugung. Man sieht die Gleichheit beider Namen, von Freya zu Maya, wo nur ein „r“ verloren ging und der Lippenlaut „f“ in de Lippenlaut „m“ verwandelt wurde, wie bei WOTAN und BUDDHA, wo ebenfalls der Lippenlaut „w“ in den Lippenlaut „b“ überging.

Dann haben wir die Geburt JESUS durch MARIA. MARIA ist ebenfalls nur Freya. Wenn man alle Abwandlungen kennt, dann wird man dies leicht einsehen können. Viel ältere Germanisten, wie Wilhelm Braune, wundern sich, daß Maria in ahd. und mhd. Zeit, zweisilbig geschrieben und gesprochen wurden, also „mar-ja“. Das „j“ kann man auch als ein „i“ lesen. Die Silbe „mar“ ist eine uralte Silbe aus dem Sanskrit, und bedeutet die FORMGEBENDE. Hinter der Geburt Jesus steht eigentlich die Geburt Wotans durch Freya. – Sanskrit enthält auffallend viele Wörter aus dem Ahd.. Aber darüber zu schreiben und zu veröffentlichen ist in der „BRD“ verboten, solange wir eine neomarxistische „grüne“ Partei in Deutschland bzw. „Links-Parteien“ haben, die maßgeblich die Kultusministerpläne bestimmt und somit der jungen Generation die tiefe Wahrheiten der Deutschen Sprache bewußt vorenthält.

In ahd. Texten wird JESUS immer mit „Ihesum“ oder „Ihesu“ angegeben. „i hesu“ aber bedeutet auf Ahd. = „Ich heiße“ oder „Ich heiße mich“. Ich heiße mich einen Zimmermann bedeutet also: Ich bin Zimmermann von Beruf. Das Wort CHRISTUS heißt keineswegs „der Gesalbte“, abgeleitet vom griechischen Wort „chrisma“, sondern geht vom ahd. „chiristo, churisto, kiristo, kirusti, gihrusti“ = der GERÜSTETE, der STREITBARE (für das GUTE = GOTT) zurück. Außerdem bedeutet das Wort CHRISTUS auch gleichzeitig das Wort GERÜST, VORRICHTUNG, GALGEN und damit auch das KREUZ, der KREUZGALGEN. So bedeutet der ahd. Satz: „i hesu mi chiristo“ = ich bin der Gerüstete, der Streiter für das Gute.

In der Bibel stehen die Wörter JAHWE, JEHOWA, was „der Ewige“ bedeutet. Im Ahd. Heßt „eviha“ = Jahwe und „eowiha“ = Jehowa. Dann gibt es den Gott ELOHIM. Wenn man das „l“ durch ein „r“ ersetzt (was in vielen Sprachen, vor allen in vielen Dialekten des Chinesischen zu finden ist) so erkennt man, daß ELOHIM das ahd. „ero him“ ist und „ehret ihn“ bedeutet. ELOMIN ist also kein Name für einen Gott.

So möchte ich meinen Beitrag abschließen mit Goethe, der sehr wohl wußte, was das Ahd. bedeutet und auch erkannte, wie falsch vieles übersetzt wurde. In seinem FAUST schrieb er:

„Geschrieben steht,
im Anfang war das Wort,
hier stock ich schon,
wer hilft mir weiter fort,
ich kann so hoch das Wort unmöglich schätzen,
ich muß es anders übersetzen.“

Im Deutschen ist das Wort WORT mit dem Wort WERDEN verwandt. Ein Wort ist ein Laut oder Schrift gewordener Gedanke. WORT und WERDEN jedoch zu verwechseln war im Ahd. noch leichter als im heutigen Deutsch, wie die ahd. Formen „worton, worten“ für GEWORDEN zeigen. Also müßte man es richtig übersetzen:

„Im Anfang war das Werden und das Werden war gut und gut war das Gewordene“.

Das alles hat nichts, aber auch gar nichts mit der FLEISCHWERDUNG des Wortes zu tun, wie es auch sprachwissenschaftlich keine GOTTESMUTTER geben kann. Was für die Zukunft wichtig ist, ist die Naturverbundenheit der Deutschen wieder herzustellen, also ganz praktisch: sich mit dem Umweltschutz zu beschäftigen, wobei die Umwelt nicht nur aus der Natur sondern auch aus den Menschen, mit denen wir leben müssen, gemeint ist. Und darüber hinaus ist natürlich auch die geistige Umwelt gemeint. Und gleichzeitig wäre zu wünschen, daß man sich der Deutschen Sprache mehr bewußt wird.

Quelle: http://wahrheit-kompakt.net/files/Landmann-Steinfeder-althochdeutsch.pdf

Gruß an die Deutsche Sprache

TA KI

Beltane- Walpurgis- Tanz in den Mai


 

Beltane – Walpurgis

Siegesfest der Sonne

Dies war ja eines der wichtigsten Feste überhaupt und vielleicht kann man seine Bedeutung ein bißchen aus dem Folgenden erkennen.
Kennzeichnet Samhain im Keltischen Kalender den Beginn des Winters und den Tod des Jahrskreis-Königs, so bedeutet Beltane der Beginn des Sommers. Und so wie Samhain ein Fest des Todes und der Toten und Ahnen ist, so ist Beltane ein Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit, der Vereinigung, der Zeugung und des Sieges der Sonne und des Sommers über den Winter.

Jahrestag und Jahresnacht

Die Kelten nannten das Sommerhalbjahr auch „Jahrestag“ und das Winterhalbjahr „Jahresnacht“.
Wie stark mußte sich in diesen Menschen die Wirkung der Sonne ausgedrückt haben. Der Winter, der viel mehr wie heute gekennzeichnet war von Kälte, Hunger, Krankheiten und Tod. Eine gefährliche Jahreszeit, die mit viel Angst verbunden war. Dann der Sommer mit seiner lebenspendenden Sonne, der Wärme, seinen vielen Früchten …
Da kann man sich vielleicht noch vorstellen, welches Glück und welche Freude die ersten Sonnenstrahlen und der Beginn des Frühjahrs und Sommers für diese Menschen brachten. Bedeuteten sie doch, daß das Leben weiterging. Daß man sozusagen überlebt hatte. Das war wie ein Wunder.

1. Mai

Mit dem 1. Mai beginnt bei den Kelten das Sommerhalbjahr, das vor allem durch Fröhlichkeit, Wärme, Licht, Feste und Feiern gekennzeichnet war.
Der 1. Mai liegt zwischen der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche und der Sommersonnwende.
Beltane wurde früher wohl am nächstgelegenen Vollmond, heute allerdings vorwiegend in der Nacht auf den 1. Mai gefeiert.

Namensbedeutung von BEL-TANE

Beltane war das Fest der „Strahlenden Sonne“. BEL bedeutet strahlend, leuchtend, glänzend. TENE oder auch TEINE ist das „Feuer“. Der keltische Sonnengott trägt den Namen „Belenus“, „Bel“, „Bal“.

Heilige Hochzeit

Beltane war das Fest der großen Vermählung oder auch Heiligen Hochzeit, der Götterhochzeit Hieros Gamos, der Vermählung von Himmel und Erde.
Und im kleineren Maßstab die Vermählung von König und Königin, König und Land. Denn die Königin war immer schon die Repräsentantin des Landes, der Erde und des Volkes.
In den germanischen Bereichen ist diese Götterhochzeit überliefert in der Brautwerbung Odins um die Himmelsherrin Freya.

Dionysos-Kult

Auch im griechischen Dionysos-Kult sehen wir das deutlich.
Im Zentrum stand der Zeugungsakt, der Voraussetzung für die Entstehung neuen Lebens war, Voraussetzung auch für die Auferstehung, für die Wiedergeburt. Dionysos verdankt sein Leben der großen Götterhochzeit, wie sein Name besagt: Dionysos heißt „Sohn Gottes“ von DIOS = „Gott“ und NYSOS = “ Nachfolger, Frucht, Sohn, Erbe“. Seine Mutter war SEMELE, eine phrygische Göttin, deren Name „Erde“ bedeutet.
Dionysos war demnach der Sohn Gottes und der Erde. Sein Name stand für die mystische Vereinigung, für das rauschhaft-erotische Treiben, das alle Frühlingsfeste in allen Kulturen ausmacht.
Auch die Iren hatten einen solchen Mythos, wo Gott Dagda (= Großer Gott/Sonne) und Morrigain = Morgana (= Große Königin/Erdmutter) sich in der Heiligen Hochzeit vereinten. Ihre geschlechtliche Vereinigung fand unter der Erde statt in einem Dolmen Irlands, der heute noch als das „Bett der Gatten“ bezeichnet wird. Der Sonnenstrahl, der in die Erde eíndringt und dort neues Leben zeugt und die Erde befruchtet.

Jahreskönig

Vom Jahreskreislauf her ist es so, daß der Jahreskönig, der an Jul = Wintersonnwende (heute auf Weihnachten verschoben) geboren wird, bis zu Beltane zum Jüngling herangewachsen ist und seine Königswürde einfordert.
Das wird in vielen alten Ritualen dargestellt, wo der junge Königsanwärter sich beweisen muß, indem er z.B. den mächtigsten Hirsch im Wald erlegt und damit seine Stärke beweist. Dieses Ritual wird wunderbar in dem Buch „Die Nebel von Avalon “ von Marion Zimmer-Bradley beschrieben. Es gibt heute noch in vielen Gegenden sogenannte „Hirschwiesen“, die auf dieses alte Ritual hinweisen.

Maibräuche:

Maibaum

Zu den wichtigsten Bräuchen, die sich bis heute erhalten haben, gehört die Aufstellung des MAIBAUMS.
Während heute nur noch im Dorfmittelpunkt oder an einem besonderen Platz dieser Maibaum aufgestellt wird unter ganz besonderen Feierlichkeiten, gab es in früheren Zeiten fast in jedem Garten einen Maibaum.
Zur Zeit Maria Theresias hatte dieser Brauch so gigantische Formen angenommen, daß die Kaiserin 1741 das weitere Aufstellen verbot, da viele tausend Baümchen umgeschnitten wurden. Sie standen nicht nur vor jedem Haus, sie standen oft sogar in jedem Zimmer.
Dieser MAIBAUM hatte eine ganz besondere Bedeutung. Vor dem Aufstellen wird der Maibaum festlich geschmückt. Er bekommt einen KRANZ aus frischem Grün, der von den Mädchen und jungen Frauen des Dorfes gewunden wird. Außer Weiden, Birken und Tannenreis werden auch viele Frühlingsblumen mit eingeflochten. Oft enthält der „Maien“ noch Eier, Gebildbrote und Würste. Mancherorts erhält der Maibaum auch eine Krone aus Metall und bunten Bändern, die schräg über den Stamm gewickelt werden. Der Maibaum hatte die kultische Bedeutung eines „Riesen-Phallus“, der in die lebengebärende Erde gerammt wurde und auf diese Weise die Götterhochzeit versinnbildlichte. Der Maikranz, der an der Spitze angebracht wurde, konnte einerseits Symbol der Vulva, andererseits durch die darin eingeflochtenen jungen Reiser und Heilpflanzen Symbol für neues Leben und Gesundheit sein.
Der enge Zusammenhang Maibaum – Erdmutter ist heute noch daraus ableitbar, daß der Maibaum jetzt vielerorts auch „Marienbaum“ genannt wird. Der Phallus war Symbol für die schöpferische lebensweckende Kraft des Himmels, die ja vor allem gerade für das damalige bäuerliche Leben von ungeheurer Wichtigkeit war. Ohne diese Kraft gibtes kein Leben und keine überlebenswichtige Fruchtbarkeit. Und mit dem Tanz und dem Verweben und Verknüpfen der Bänder (Bändertanz um den Maibaum) drückte man sowohl ein erotisches Geschehen unter den Geschlechtern aus als auch die Verknüpfung der drei Welten (Himmel, Erde Anderswelt), die durch den Maibaum auch symbolisiert werden und nun fest in das Gefüge des Lebens selbst eingewoben werden.

Walpurgisnacht

Walpurgis war die Maikönigin, eine heidnische Göttin, die später christianisiert und dann heiligesprochen wurde, da man ihre Riten nur so inkorporieren konnte. Interessanterweise stand das Kloster der Heiligen Walpurga in „Heiden-Heim“. Es war ein Doppel-Kloster für Männer und Frauen – sinnigerweise!

Walpurga ist ein eindeutig germanischer Name – Waluburg, Walburg. Schon im 2. Jahrhundert nach Christi wird auf griechischen Tonscherben eine „Waluburg Semnoni Sibylla“ erwähnt, übersetzt „Waluburg, die Seherin der Semnonen“. Ihr germanischer Nama ist „Walburg die Sibylle“. Das Wort WAL aus Wal-Burg kommt in verschiedenen althochdeutschen bis germanischen Wörtern vor mit ähnlichem Bedeutungshintergrund. Zum einen gibt es das Wort „walus“, der Stab oder Zauberstab, ein wichtiges Attribut dieser Seherinnen. Wobei man wissen muß dass im Germanischen die Zauberer das gleiche waren, wie heute die Schamanen. Zum anderen erinnert es auch an Vala (= ahd. walawa, wala), die Bezeichnung für die germanischen Zauberinnen oder Seherinnen, auch Völva die Nordgermanische „Allwissende“. Walaruna ist ein Eigenname und heißt „die Seherin, die die Geheimnisse kennt“. Und ein weiterer wichtiger Hinweis sind die Walküren, die ja auch das „Wala“ in ihrer ersten Silbe haben. Die Große Vala war die Göttin Hel, die Herrin des Totenreiches. Walküren, Walhall, Walvater (=Wotan) haben halle diesen ersten Worteil gemeinsam, der auf Wala, Vala oder Völva zurückgeht. Diese Walküren mit ihrem Walkürenritt erinnern sehr stark an die Hexen mit ihrem Hexenritt zur Walpurgisnacht auf den Blocksberg.
Alle diese Namen lassen sich möglicherweise von „vilasa“ herleiten: den himmlisch-paradiesischen Freuden, die immer auch mit erotischer Ekstase gleichzusetzen waren.

In Böhmen und Niederösterreich wird „Walpurga“ als weiße (Farbe!) Frau (Göttin) mit feurigen Schuhen (Erwärmung der Erde), einer goldenen Krone (Sonne), Mit Spiegeln (Seelenspiegel, Wiederauferstehung) und Spindel (Spinnen des Schicksals) dargestellt. Sie ist eindeutig eine Sonnengöttin.
Ihr Fest wurde gefeiert in der letzen Nacht der dunklen Jahreshälfte, also vom 30. April auf den 1. Mai. In dieser Nacht öffnen sich die Türen zur Anderswelt, und die Schleier zwischen den Welten werden dünn.
Der Volksglaube weiß noch folgendes: unterirdische Schätze stiegen hoch und glühten, Brunnen gaben Wein statt Wasser (vgl.: aus der heilgen Quelle des Dionysos quoll ebenfalls Wein heraus), Weidenzweige wurden Wünschelruten. Von der weißen Frau fiel der Tau auf die Erde und befruchtete sie. Daher sollte in der Walpurgisnacht reichlich Tau fallen. Noch heute werden die Mädchen mit Wasser begossen, denn Maitau macht schön und erhält gesund.

Auch die Brautschau und Brautwahl ist noch heute mit dieser Kultnacht verbunden. Nicht von ungefähr wurden früher die meisten Hochzeiten im Mai gefeiert. Begleitet wurde diese Walpurgisnacht von Musik und Tanz und großen Freudenfeuern.

Der anfangs fröhliche, später immer ekstatischer werdende Kulttanz entfachte eine gemeinsame Trance, in der es möglich war, aus der ganz „normalen Realität“ auszusteigen und Kontakt mit der Anderswelt zu bekommen, Energien in sich zu entfachen, die für einen außenstehenden Beobachter furchteinflößend oder zumindest befremdend anmuten konnten. Das führte auch zu den Verteufelungen der Walpurgisnacht durch das Christentum als Hexensabbath.

Hexentanzplätze

Es gibt verschiedene alte Hexentanzplätze. Der berühmteste Hexentanzplatz im Harz ist der Brocken. Schon Goethe war hier 1777 und hat diesen Ort in seinen Faust mit aufgenommen.
Im Faust beschreibt Goehte eine solche Walpurigsnacht. In den alten Geschichten wird immer davon berichtet, wie die Hexen auf ihren Besen reitend durch die Lüfte fliegen, sich auf diesen Bergen treffen und dann ausschweifende erotisch-orgiastische Feste feierten. Natürlich mit dem Teufel!
Die Hintergründe waren natürlich ganz anderer Art.
Der Hexenbesen waren mitgebrachte Reisigzweige und Weidenruten, mit denen ein kultischer Zaun, eine „Einhegung“ vorgenommen wurde, wo der Platz geschützt und abgegrenzt war.
In germanischer Kultzeit, war die Walpurgisnacht die Nacht, in der sich die heilige Priesterschaft traf, um ihre Nachfolger zu zeugen. Bestimmte Thruden sollten sich in dieser Nacht mit besonders ausgewählten Priestern vereinigt haben, um mit ihnen die Nachkommen im Irminonenstand zu zeugen. Die Priester trugen Masken und ein Hirschgeweih, an welchem man den Einweihungsgrad erkennen konnte. Auch das dürfte für ungebetene Zuschauer furchteinflößend und unheimlich gewesen sein. Man kann sich gut vorstellen, was daraus für Gerüchte und Verteufelungen entstanden sind, die dann im Mittelalter bis zur Hexenverfolgung geführt haben.

Ausschnitt aus Goethes „Faust“ während der Walpurgisnacht auf dem Brocken:

Einst hatt‘ ich einen wüsten Traum;
Da sah ich einen gespaltnen Baum,
Der hatt‘ ein ungeheures Loch;
So groß es war, gefiel mir’s doch.

Ich biete meinen besten Gruß
Dem Ritter mit dem Pferdefuß!
Halt‘ Er einen rechten Pfropf bereit,
Wenn Er das große Loch nicht scheut.

 Quelle: http://www.jahreskreis.info/files/beltane.html

Gruß an das „alte“ Wissen

TA KI