Neues Friedhofgesetz: Erstmals Toter in privatem Garten beigesetzt


in-bremen-wurde-die-asche-eines-verstorbenen-erstmals-fuer-eine-bestattung-auf-privatem-grund-freigegeben-Erstmals in Deutschland wird in Bremen die Asche eines Toten in einem privaten Garten verstreut. Möglich wurde diese Form der Beisetzung durch eine Änderung des Friedhofsgesetzes.

Der Verstorbene hatte diesen Wunsch zu Lebzeiten schriftlich festgelegt. Nach seinem Tod am 28. Dezember hatte der Sohn sich um die Umsetzung gekümmert, berichtete der „Weser-Kurier“. Das Verfahren, bis ihm schließlich die Urne ausgehändigt wurde, sei chaotisch gewesen: „Keiner wollte zuständig sein – ein Wahnsinnszirkus“, sagte der Mann.

Gesetzesänderung löst Kontroverse aus

Bremen hatte im vergangenen Jahr als erstes Bundesland den Friedhofszwang so weit gelockert, dass seit Anfang 2015 Totenasche auch auf ausgewiesenen öffentlichen Flächen und in Privatgärten verstreut werden darf. Voraussetzung ist eine schriftliche Verfügung zu Lebzeiten. Diese Änderung des Friedhofgesetzes hatte zu einer kontroversen Debatte im kleinsten Bundesland geführt.

Laut Bremer Behörden wartet derzeit mindestens ein weiterer Antragsteller auf Genehmigung, einen Toten auf einem Privatgrundstück beisetzen zu dürfen.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_72883844/neues-friedhofgesetz-in-bremen-erstmals-toter-in-privatem-garten-beigesetzt-.html

Gruß an die „Verstreuten

TA KI