Plastikflaschen machen weiblich


Eine neue Studie zeigt, dass Mineralwasser aus PET-Flaschen Stoffe enthält, die wie Östrogene wirken. Die könnten die männliche Fruchtbarkeit schädigen, warnen Experten.

Abgefüllte Mineralwasserflaschen am Montag (21.04.2008) in der neuen PET-Abfüllanlage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Bad Überkingen. Der Konzern legt am 23. April in Stuttgart die Absatz- und Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 vor. Foto: Norbert Försterling dpa/lsw   +++(c) dpa - Bildfunk+++

Abgefüllte Mineralwasserflaschen am Montag (21.04.2008) in der neuen PET-Abfüllanlage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Bad Überkingen. Der Konzern legt am 23. April in Stuttgart die Absatz- und Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 vor. Foto: Norbert Försterling dpa/lsw +++(c) dpa – Bildfunk+++

Verbraucher sollten wegen möglicher Gesundheitsrisiken auf Mineralwasser in Flaschen aus dem Kunststoff PET verzichten. Diesen Rat geben Umwelt- und Verbraucherschützer nach einer Studie der Universität Frankfurt am Main zum beliebtesten alkoholfreien Getränk der Deutschen. „Die Wissenschaftler haben Schadstoffe gefunden, die wie das weibliche Sexualhormon Östrogen wirken“, sagt die Chemieexpertin des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND), Patricia Cameron. „Auch wenn das Ausmaß der gesundheitlichen Gefährdung unklar ist, sollten Verbraucher vorsorglich Trinkwasser aus der Leitung oder aus Mehrweg-Glasflaschen bevorzugen.“ Derweil sollten die Behörden die vermuteten Gefahren mit weiteren Untersuchungen aufklären. Auch der Vizegeschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch, Matthias Wolfschmidt, empfiehlt den Konsumenten: „Kauft Glasflaschen!“ Beide Aktivisten fordern, hormonell wirksame Stoffe in Lebensmittelverpackungen zu verbieten. Cameron nennt zum Beispiel bestimmte Weichmacher, die Kunststoffe geschmeidig machen.

Die Warnungen betreffen den größten Teil des Mineralwassers, von dem jeder Mensch in Deutschland im Schnitt 138 Liter pro Kopf trinkt. Denn dem Verband Deutscher Mineralbrunnen nach wurden vergangenes Jahr 71 Prozent in Flaschen aus PET verkauft. Schon weil die meisten PET-Flaschen nur einmal verwendet werden, sind sie Umweltschützern ein Dorn im Auge. Und wenn sie recycelt würden, dann nicht so oft wie Glasflaschen. Die Kunstoffindustrie dagegen preist PET-Flaschen wegen ihres geringeren Transportgewichts als umweltfreundlich.

Aber die Flaschen könnten auch die Gesundheit gefährden, argumentieren PET-Gegner nun mithilfe der Studie des Frankfurter Biologen Martin Wagner. „Wir konnten zeigen, dass die Östrogen-Belastung in Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch ist wie in Wasser aus Glasflaschen.“ Als Beleg führt er unter anderem einen Versuch an, bei dem Schnecken in den Plastikbehältern rund 40 bis 120 Prozent mehr Embryos als in einem Laborglas produzierten. Diese Ergebnisse könnten laut Wagner den lang gehegten Verdacht verstärken, Weichmacher oder Katalysatoren der Verpackung laugten ins Wasser aus.

Über Risiken für die Gesundheit schweigen sich die Forscher aus, denn noch wüssten sie nichts über Aufnahme und Abbau dieser „Umwelthormone“ in den menschlichen Körper. „Aber ein gewichtiger Teil der Wissenschaft glaubt, dass zum Beispiel der Rückgang der männlichen Fruchtbarkeit mit Umwelthormonen zu tun hat“, berichtet Wagner. Auch Krebs und Entwicklungsstörungen bei Embryonen wurden mit diesen Stoffen in Verbindung gebracht. Doch diese Ergebnisse sind in der Fachwelt umstritten.

Den großen Mineralwasser-Abfüllern reicht das aber noch nicht, um auf PET-Flaschen zu verzichten. Das ergab eine taz-Umfrage bei Marktführern in Deutschland, Danone, Nestlé und Coca-Cola. „Es ist unklar, wie die Wirkung auf den Menschen ist“, sagt zum Beispiel Sprecher Marcus Wanke von Coca-Cola. „Das Problem kann auch in der unterschiedlichen Abfüllung des Wassers liegen“, ergänzt Geschäftsführer Rüdiger Baunemann vom Verband der Kunststofferzeugenden Industrie.

Unterstützung bekommt die Branche vom Bundesinstitut für Risikobewertung, das Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) unterstellt ist. Sprecher Jürgen Kundke: „Ja, es muss geprüft werden, was da passiert. Aber jetzt nach dem PET-Verbot zu schreien, das gibt die Studie nicht her.“ Der Schneckenversuch sei keine international anerkannte wissenschaftliche Methode. Weichmacher könnten nicht verantwortlich sein, weil PET ohne diese Chemikalien hergestellt werde.

„Das stimmt ja offensichtlich nicht“, kontert BUND-Expertin Cameron. Sie zitiert vier Studien, in denen Weichmacher in PET nachgewiesen wurden. Und der Schneckentest habe sich in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen, sagt sie.

Quelle: http://www.taz.de/!5165989/

Gruß an die Konsequenten

TA KI

 

Drudenfuß


DrudenfußDrudenfuß 2Drudenfuß 3Drudenfuß 4Drudenfuß 5Drudenfuß 6Drudenfuß 7Drudenfuß 8Drudenfuß 9Drudenfuß10Drudenfuß11Quelle: http://www.viele-welten.de/Pentagramm/pentagram.htm

Gruß an die, die sich der wahren Bedeutung des Truhtenfußes bewußt sind

TA KI

Die Göttin Holla


Die alte germanische Muttergöttin trägt viele Namen : Holle, Holda, Hollermutter, Hel. Hulda, Brechta ,Percht , usw…ihr Name wir angeblich von dem Wort hold  ( günstig , gnädig,…) abgeleitet und wird von Tacitus mit der Göttin Isis verglichen , Holla ist ganz klar die himmel-und erdumspannende Muttergöttin des alpenländischen Siedlungsraumes , sie regiert über die Jahreszeiten, und ist Haus-Schutz und Heilungsgöttin , sie ist den Menschen freundlich zugeneigt, schützt Mensch, Tier , Pflanze und Haus vor Unglück und Schaden, sie sie kann vor allem Krankheiten heilen, sie ist die Weise Frau schlechthin, vielleicht der Grund warum sie so sehr verehrt wurde.
Holla ist die strahlende Himmelskönigin, die beherrscht die Elemente, das Wetter und die Jahreszeiten, all diese Fähigkeiten kommenim Volksglauben zum Ausdruck : wenn Holla ihre Haare kämmt sind das die Sonnenstarhlen die zur Erde fließen, wenn sie kocht ist die Welt von Nebel umhüllt, die Wolekne sind die Schafe der Holla, und wenn es regnet macht sie große Wäsche, das es schneit, wenn sie ihre Betten schüttelt, weiß spätestens seit den Brüdern Grimm jedes Kind …
Ihr jährlicher Umzug zur Weihnachtszeit ( Rauhnächte) bringt Fruchtbarkeit und Segen über das Land.

Holla

Historiker und Forscher kommen zu dem Schluß, dass Holla die Große Muttergöttin der Jungsteinzeit, die Große Mutter Erde sein muss, auch wird die Holla oft mit der germansischen Totengöttin Hel identifiziert, sie kann gestaltwandeln, manchmam ist sie die uralte mütterliche Weise, dann wieder die fürchterliche schreckenseinflößende Alte, aber auch als wunderschöne , langhaarige weiße Frau tritt sie auf….

Holla liebt Flüsse und Seen, und sie liebt es zu baden, Menschenkinder können durch Wasser in ihr Reich vordringen , denkt nur mal an den Sprung in den Brunnen im Märchen von Goldmarie und Pechmarie….

 

Der Lieblingsbaum der Holla ist der Hollerbusch, der für die Göttin selbst steht ( vor einer Hollerstaudn muasst den Huat ziagn, sagen die Bauern in unserer Gegend) dessen  Blüten, Früchte , Rinde,… in der Volksheikunde reichlich zum Einsatz kommen, früher galt der Hollerbusch als die bäuerliche Hausapotheke .

Opfergabe für die Göttin Holla werden und wurden  immer unter einem Hollunderstrauch bereitgestellt
Nach der Verbreitung des Christentums wurde der alte Brauch, an Quellen und unter Holunderbäumen zu beten und zu opfern, mit hohen Strafen belegt. Und bald wurde nach dem Willen der christlichen Kirchenväter aus der gütigen Muttergöttin ein böser Dämon und Spukgestalt über die Schauergeschichten erzählt wurden….

.hollunder

Volksheilkunde

Man kann vom Holunder fast alles verwenden: Blätter, Blüten, Rinde und natürlich die Früchte.

bei allen Erkältungskrankheiten wie Grippe, Schnupfen, Bronchitis und Lungenentzündung

als beruhigendes und schmerzlinderndes Mittel bei Kopf-, Zahn- und Ohrenschmerzen, Geschwülsten, Wassersucht, Leber- und MilzleidenvStoffwechsel anregend und leicht abführen.

Die Beeren werden zu Saft, Mus, Wein und Marmelade und Likör  verarbeitet

Die  Rinde und die zerkleinerten Wurzeln  bei Harnverhalten und zum Entwässern bei Ödemen

Bei Ohrenschmerzen wird ein kleines Leinensäckchen mit Holunderblüten überbrüht und warm aufs Ohr gelegt.

Quelle: http://evalution.over-blog.de/article-die-gottin-holla-46004560.html

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Holda auch Holla

Germ. Mythologie

Ursprünglich eine freundliche, milde Göttin der alten heidnischen Deutschen, ohne Zweifel diejenige, welche Tacitus Nerthus nennt und mit der Isis vergleicht, nach mehreren Spuren auch Eins mit der nordischen, Frigga. Der Name ist gewiss abzuleiten von dem Worte hold, Huld.

Nach Einführung des Christenthums ward die Göttin zum unheimlichen Spukgeist, der indessen, der alten Idee getreu, doch weit mehr freundliche als bedrohliche Eigenschaften hat. Die dahin einschlagenden Sagen sind nirgends so verbreitet, wie in Hessen und Thüringen; indessen kommt der Volksglaube an Holda (Frau Holle) vor bis ins Voigtland, über die Rhön hinaus ins nördliche Franken, in der Wetterau bis zum Westerwald, und in dem an Thüringen angrenzenden Niedersachsen. Frau Holle wird als ein himmlisches, die Erde umspannendes Wesen vorgestellt: wenn es schneit, so macht sie ihr Bett, dass die Federn fliegen.

Sie liebt den Aufenthalt in Seen und Brunnen; zur Mittagszeit sieht man sie, als schöne weisse Frau, in der Flut baden und verschwinden; Sterbliche gelangen durch einen Brunnen in ihre Wohnung.

Ihr jährlicher Umzug in der Weihnachtszeit bringt dem Lande Fruchtbarkeit, aber sie fährt auch mit dem wütenden Heer, oder führt es an; so ist sie auf unserem Bild dargestellt. Hieran knüpft sich, dass sie statt der schönen göttlichen Gestal,t das Aussehen einer hässlichen, langnasigen, grosszahnigen Alten, mit struppigen, engverworrenen Haaren, annimmt. Hingegen ist sie auch wieder Schutzgeist des Flachsbaus und der Spinnerei; fleissigen Dirnen schenkt sie Spindeln und spinnt sie bei Nacht voll, Faulen zündet sie den Rock an oder besudelt ihn. Manche Spuren weisen den Zusammenhang dieser deutschen Gottheit mit nordischem Glauben nach. Snorri Sturleson gedenkt einer Zauberin Namens Huldr, und eine im 14. Jahrh. abgefasste isländische Sage erzählt umständlich von dem Zauberweib Hulda, einer Geliebten Odins. Norwegische und dänische Volkssagen reden von einer Bergoder Waldfrau Hulla, die sie bald jung und schön, bald alt und finster darstellen. In blauem Kleid und weissem Schleier naht sie sich den Weideplätzen der Hirten und dem Tanz der Menschen, an dem sie Teil nimmt; ihre Gestalt wird aber durch einen Schwanz entstellt, den sie sorgsam zu verbergen sucht. Sie liebt Musik und Gesang, ihr Lied hat aber eine traurige Weise. Dieser letztere Umstand erinnert an die Elfen.

Quelle: http://www.vollmer-mythologie.de/holda_auch_holla/

Gruß an den Hollunder

TA KI

 

WADJET (UTO)


 

Löwengöttin

Schutzgottheit Unterägyptens

Hauptkultort: Buto

Verkörperung: Schlangengestalt mit der roten Krone des Nordens

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Mythologie:

Schon seit früher Zeit war die Kobragöttin Wadjet mit dem Nildelta verbunden und wurde als Schutzgottheit von Unterägypten der Geiergöttin Nechbet gegenübergestellt. Der Name „Wadjet“ bedeutet „Papyrusfarbene“ oder „Grüne“ und bezog sich entweder auf die natürliche Farbe der Schlange oder aber das fruchtbare Deltagebiet, das sie bewohnte. In den Pyramidentexte spielte Wadjet als Göttin der Lebenden keine besondere Rolle, aber in Verweisen auf die Krone, die sie trägt, wurde sie auch die „Zauberreiche“ genannt. Sie war ebenso wie Nechbet eng mit dem König verbunden und war im Nebti- bzw. „Zwei Herrinnen-„Namen enthalten, ebenso wie als Schutzgottheit in Gestalt des königlichen Uräus, der an der Krone oder am Kopfschmuck des Königs getragen wurde. Später wird sie auch „Herrin der Ehrfurcht“ oder „Gebieterin der Furcht“ genannt, da sie in einigen Mythen zur Verteidigung des Königs Flammen ausspie. In militärischen Inschriften, wie etwa dem des Pharao Ramses II über die Schlacht von Kadesch, vermochte es Wadjet allein durch ihren glühenden Atem zu töten. Im Hathor-Tempel von Dendera fungierte die Göttin gar als Amme des Tutanchamun. Eine zusätzliche Bezeichnung war das „Auge des Re„, die sie mit der Rolle der Löwengöttinnen verband und bei der es auch von ihr manchmal hieß, sie wäre die Mutter von Nefertem.

Ikonographie:

Wadjet oder Uto sieht man für gewöhnlich in Gestalt einer aufgerichteten Kobra, deren Körper den einer Angriffshaltung entspricht. In selbiger Position wird sie auch als Uräus dargestellt, der sowohl den König als auch die Götter beschützte und oft als Attribut der Sonnenscheibe gezeigt wurde – sogar während der Amarnazeit. Gleichsam wie Nechbet wird auch diese Göttin auf einem Korb sitzend gezeigt und wegen der engen Beziehung der beiden Göttinnen konnten sie ihre Gestalten sozusagend „eintauschen“. Unterscheiden konnte man sie dann nur noch anhand der aufgesetzen Kronen von entweder Ober- oder Unterägypten. Als „Auge des Re“ konnte Wadjet in reiner Löwengestalt auftreten und sogar als Löwe mit einem Schlangenkopf abgebildet sein.

Kult:

Das Hauptkultzentrum dieser Göttin lag natürlich in Buto, im nordwestlichen Delta. Ihr Schrein hieß per-nu oder „Flammenhaus“ und ist seit prädynastischer Zeit belegt. Das Besondere an ihm ist, daß seit dem Alten Reich nach seiner Form königliche Sarkophage gestaltet wurden und im Neuen Reich nehmen die Sarkophage ebenfalls diese Form ein, ebenso wie der innerste der vier Totenschreine des Tutanchamun. Auch in späterer Zeit wurde dies beibehalten und Wadjet wurde auch häufig in den Grabschmuck mit einbezogen, wo man heute einen Großteil der Zeugnisse ihrer Verehrung wiederfindet.

Quelle: http://www.faszination-aegypten.de/Aegyptothek/Goetter/uto.htm

Ägypten-Götter – Uto

Uto (auch Wadjet, Udjat, Edjo oder Buto) ist Landesgöttin von Unterägypten. Ursprünglich wurde sie in der unterägyptischen Stadt Buto (griech.) verehrt. Mit Nechbet zusammen, der Landesgöttin Oberägyptens, ist sie Königsgöttin. Sie stehen beide für die Einheit Ägyptens. Als Königsgöttinnen schützen Uto und Nechbet den König. Sie sind bei der Krönung und als Verkörperung seiner Krone anwesend. Auch werden sie als Mutter des Königs verstanden.

Uto – Schutzgöttin

Kobra-web

Uto bzw. Wadjet wurden in Gestalt einer Schlange verehrt, der sogenannten Uräusschlange. Bei der Schlange handelte es sich um eine Kobra. Zumindest wird die Kobra in manchen ägyptischen Schriften erwähnt. Diesem Tier hatte sie zu verdanken, dass ihrem Wesen, trotz der Vormachtstellung Oberägyptens, mehr Wirkungskraft zugesprochen wurde.

Der Uräus ist die Feuer speiende Stirnschlange, die alle Feinde des Königs vernichtet. Deshalb wurde auch Nechbet oft als Uräusschlange dargestellt. Uto und Nechbet werden manchmal als die „beiden Uräusschlangen“ bezeichnet.

Auch kommt es vor, dass Uto in der Gestalt von Nechbet dargestellt wurde, als Geier. Doch das war seltener der Fall. Als Gestalt des Geiers trug sie immer noch den Kopf einer Schlange.

wadjet

Uto wird zum Auge des Re, da der Sonnengott mit der Stirnschlange identifiziert wird. Damit rückt sie in die unmittelbare Nähe zu den Löwengöttinnen, die den Sonnengott auf seiner Fahrt verteidigen. Deshalb wurde sie auch mit dem Kopf eines Löwen dargestellt, auf dessen Haupt eine Sonnenscheibe sitzt. Innerhalb der Sonnenscheibe ruht der Uräus.

So hat Uto eine schützende Funktion inne. Das gilt aber nicht nur für die Lebenden, sondern auch für die Toten. Ebenfalls schützt sie den jungen Horus. Daher wird Uto später als Isis angesprochen.

Auf älteren Darstellungen ist Uto meist menschlich abgebildet zu sehen. Sie trägt entweder eine Geierhaube oder aber die Krone Unterägyptens auf ihrem Kopf.

Uto – Göttin der Fruchtbarkeit

Utos Charakter ist nicht primär kämpferischer Natur. Das mag verwundern, wird sie doch oft in Gestalt einer Schlange abgebildet. Uto gilt als eine gütige und freundliche Göttin. Sie geht also nicht in ihrer Gestalt der Uräusschlange auf.

Das mag mit der Bedeutung ihres Namens „Uto“ zusammenhängen. Ihr Name ist aus einem Wort für Papyrus abgeleitet worden. Man nannte Uto die „Papyrusfarbene“, d.h. die Grüne. Die Papyruspflanze soll aus ihr entstanden sein. Deshalb findet man Darstellungen, wo Uto sich als Schlange um einen Papyrusstengel windet. Manchmal sieht man einen Papyrusbusch, aus dem sich die Kobra emporhebt.

Ihre Bezeichnung „die Grüne“ wird mit Wachstum und Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Aus Uto strömt Gedeihen und Frische. In ihrem Aspekt der Feuer speienden Schlange will Uto den Körper nur vor Zerstörung bewahren.

Uto bzw. Wadjet wurde ein Tier zugeordnet, wenn auch nur sekundär. Als ihr heiliges Tier wurde der Ichneumon verehrt.

Quelle: http://www.aegypten-geschichte-kultur.de/uto

Gruß an die Schöpfung

TA KI

Beltane- Walpurgis- Tanz in den Mai


 

Beltane – Walpurgis

Siegesfest der Sonne

Dies war ja eines der wichtigsten Feste überhaupt und vielleicht kann man seine Bedeutung ein bißchen aus dem Folgenden erkennen.
Kennzeichnet Samhain im Keltischen Kalender den Beginn des Winters und den Tod des Jahrskreis-Königs, so bedeutet Beltane der Beginn des Sommers. Und so wie Samhain ein Fest des Todes und der Toten und Ahnen ist, so ist Beltane ein Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit, der Vereinigung, der Zeugung und des Sieges der Sonne und des Sommers über den Winter.

Jahrestag und Jahresnacht

Die Kelten nannten das Sommerhalbjahr auch „Jahrestag“ und das Winterhalbjahr „Jahresnacht“.
Wie stark mußte sich in diesen Menschen die Wirkung der Sonne ausgedrückt haben. Der Winter, der viel mehr wie heute gekennzeichnet war von Kälte, Hunger, Krankheiten und Tod. Eine gefährliche Jahreszeit, die mit viel Angst verbunden war. Dann der Sommer mit seiner lebenspendenden Sonne, der Wärme, seinen vielen Früchten …
Da kann man sich vielleicht noch vorstellen, welches Glück und welche Freude die ersten Sonnenstrahlen und der Beginn des Frühjahrs und Sommers für diese Menschen brachten. Bedeuteten sie doch, daß das Leben weiterging. Daß man sozusagen überlebt hatte. Das war wie ein Wunder.

1. Mai

Mit dem 1. Mai beginnt bei den Kelten das Sommerhalbjahr, das vor allem durch Fröhlichkeit, Wärme, Licht, Feste und Feiern gekennzeichnet war.
Der 1. Mai liegt zwischen der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche und der Sommersonnwende.
Beltane wurde früher wohl am nächstgelegenen Vollmond, heute allerdings vorwiegend in der Nacht auf den 1. Mai gefeiert.

Namensbedeutung von BEL-TANE

Beltane war das Fest der „Strahlenden Sonne“. BEL bedeutet strahlend, leuchtend, glänzend. TENE oder auch TEINE ist das „Feuer“. Der keltische Sonnengott trägt den Namen „Belenus“, „Bel“, „Bal“.

Heilige Hochzeit

Beltane war das Fest der großen Vermählung oder auch Heiligen Hochzeit, der Götterhochzeit Hieros Gamos, der Vermählung von Himmel und Erde.
Und im kleineren Maßstab die Vermählung von König und Königin, König und Land. Denn die Königin war immer schon die Repräsentantin des Landes, der Erde und des Volkes.
In den germanischen Bereichen ist diese Götterhochzeit überliefert in der Brautwerbung Odins um die Himmelsherrin Freya.

Dionysos-Kult

Auch im griechischen Dionysos-Kult sehen wir das deutlich.
Im Zentrum stand der Zeugungsakt, der Voraussetzung für die Entstehung neuen Lebens war, Voraussetzung auch für die Auferstehung, für die Wiedergeburt. Dionysos verdankt sein Leben der großen Götterhochzeit, wie sein Name besagt: Dionysos heißt „Sohn Gottes“ von DIOS = „Gott“ und NYSOS = “ Nachfolger, Frucht, Sohn, Erbe“. Seine Mutter war SEMELE, eine phrygische Göttin, deren Name „Erde“ bedeutet.
Dionysos war demnach der Sohn Gottes und der Erde. Sein Name stand für die mystische Vereinigung, für das rauschhaft-erotische Treiben, das alle Frühlingsfeste in allen Kulturen ausmacht.
Auch die Iren hatten einen solchen Mythos, wo Gott Dagda (= Großer Gott/Sonne) und Morrigain = Morgana (= Große Königin/Erdmutter) sich in der Heiligen Hochzeit vereinten. Ihre geschlechtliche Vereinigung fand unter der Erde statt in einem Dolmen Irlands, der heute noch als das „Bett der Gatten“ bezeichnet wird. Der Sonnenstrahl, der in die Erde eíndringt und dort neues Leben zeugt und die Erde befruchtet.

Jahreskönig

Vom Jahreskreislauf her ist es so, daß der Jahreskönig, der an Jul = Wintersonnwende (heute auf Weihnachten verschoben) geboren wird, bis zu Beltane zum Jüngling herangewachsen ist und seine Königswürde einfordert.
Das wird in vielen alten Ritualen dargestellt, wo der junge Königsanwärter sich beweisen muß, indem er z.B. den mächtigsten Hirsch im Wald erlegt und damit seine Stärke beweist. Dieses Ritual wird wunderbar in dem Buch „Die Nebel von Avalon “ von Marion Zimmer-Bradley beschrieben. Es gibt heute noch in vielen Gegenden sogenannte „Hirschwiesen“, die auf dieses alte Ritual hinweisen.

Maibräuche:

Maibaum

Zu den wichtigsten Bräuchen, die sich bis heute erhalten haben, gehört die Aufstellung des MAIBAUMS.
Während heute nur noch im Dorfmittelpunkt oder an einem besonderen Platz dieser Maibaum aufgestellt wird unter ganz besonderen Feierlichkeiten, gab es in früheren Zeiten fast in jedem Garten einen Maibaum.
Zur Zeit Maria Theresias hatte dieser Brauch so gigantische Formen angenommen, daß die Kaiserin 1741 das weitere Aufstellen verbot, da viele tausend Baümchen umgeschnitten wurden. Sie standen nicht nur vor jedem Haus, sie standen oft sogar in jedem Zimmer.
Dieser MAIBAUM hatte eine ganz besondere Bedeutung. Vor dem Aufstellen wird der Maibaum festlich geschmückt. Er bekommt einen KRANZ aus frischem Grün, der von den Mädchen und jungen Frauen des Dorfes gewunden wird. Außer Weiden, Birken und Tannenreis werden auch viele Frühlingsblumen mit eingeflochten. Oft enthält der „Maien“ noch Eier, Gebildbrote und Würste. Mancherorts erhält der Maibaum auch eine Krone aus Metall und bunten Bändern, die schräg über den Stamm gewickelt werden. Der Maibaum hatte die kultische Bedeutung eines „Riesen-Phallus“, der in die lebengebärende Erde gerammt wurde und auf diese Weise die Götterhochzeit versinnbildlichte. Der Maikranz, der an der Spitze angebracht wurde, konnte einerseits Symbol der Vulva, andererseits durch die darin eingeflochtenen jungen Reiser und Heilpflanzen Symbol für neues Leben und Gesundheit sein.
Der enge Zusammenhang Maibaum – Erdmutter ist heute noch daraus ableitbar, daß der Maibaum jetzt vielerorts auch „Marienbaum“ genannt wird. Der Phallus war Symbol für die schöpferische lebensweckende Kraft des Himmels, die ja vor allem gerade für das damalige bäuerliche Leben von ungeheurer Wichtigkeit war. Ohne diese Kraft gibtes kein Leben und keine überlebenswichtige Fruchtbarkeit. Und mit dem Tanz und dem Verweben und Verknüpfen der Bänder (Bändertanz um den Maibaum) drückte man sowohl ein erotisches Geschehen unter den Geschlechtern aus als auch die Verknüpfung der drei Welten (Himmel, Erde Anderswelt), die durch den Maibaum auch symbolisiert werden und nun fest in das Gefüge des Lebens selbst eingewoben werden.

Walpurgisnacht

Walpurgis war die Maikönigin, eine heidnische Göttin, die später christianisiert und dann heiligesprochen wurde, da man ihre Riten nur so inkorporieren konnte. Interessanterweise stand das Kloster der Heiligen Walpurga in „Heiden-Heim“. Es war ein Doppel-Kloster für Männer und Frauen – sinnigerweise!

Walpurga ist ein eindeutig germanischer Name – Waluburg, Walburg. Schon im 2. Jahrhundert nach Christi wird auf griechischen Tonscherben eine „Waluburg Semnoni Sibylla“ erwähnt, übersetzt „Waluburg, die Seherin der Semnonen“. Ihr germanischer Nama ist „Walburg die Sibylle“. Das Wort WAL aus Wal-Burg kommt in verschiedenen althochdeutschen bis germanischen Wörtern vor mit ähnlichem Bedeutungshintergrund. Zum einen gibt es das Wort „walus“, der Stab oder Zauberstab, ein wichtiges Attribut dieser Seherinnen. Wobei man wissen muß dass im Germanischen die Zauberer das gleiche waren, wie heute die Schamanen. Zum anderen erinnert es auch an Vala (= ahd. walawa, wala), die Bezeichnung für die germanischen Zauberinnen oder Seherinnen, auch Völva die Nordgermanische „Allwissende“. Walaruna ist ein Eigenname und heißt „die Seherin, die die Geheimnisse kennt“. Und ein weiterer wichtiger Hinweis sind die Walküren, die ja auch das „Wala“ in ihrer ersten Silbe haben. Die Große Vala war die Göttin Hel, die Herrin des Totenreiches. Walküren, Walhall, Walvater (=Wotan) haben halle diesen ersten Worteil gemeinsam, der auf Wala, Vala oder Völva zurückgeht. Diese Walküren mit ihrem Walkürenritt erinnern sehr stark an die Hexen mit ihrem Hexenritt zur Walpurgisnacht auf den Blocksberg.
Alle diese Namen lassen sich möglicherweise von „vilasa“ herleiten: den himmlisch-paradiesischen Freuden, die immer auch mit erotischer Ekstase gleichzusetzen waren.

In Böhmen und Niederösterreich wird „Walpurga“ als weiße (Farbe!) Frau (Göttin) mit feurigen Schuhen (Erwärmung der Erde), einer goldenen Krone (Sonne), Mit Spiegeln (Seelenspiegel, Wiederauferstehung) und Spindel (Spinnen des Schicksals) dargestellt. Sie ist eindeutig eine Sonnengöttin.
Ihr Fest wurde gefeiert in der letzen Nacht der dunklen Jahreshälfte, also vom 30. April auf den 1. Mai. In dieser Nacht öffnen sich die Türen zur Anderswelt, und die Schleier zwischen den Welten werden dünn.
Der Volksglaube weiß noch folgendes: unterirdische Schätze stiegen hoch und glühten, Brunnen gaben Wein statt Wasser (vgl.: aus der heilgen Quelle des Dionysos quoll ebenfalls Wein heraus), Weidenzweige wurden Wünschelruten. Von der weißen Frau fiel der Tau auf die Erde und befruchtete sie. Daher sollte in der Walpurgisnacht reichlich Tau fallen. Noch heute werden die Mädchen mit Wasser begossen, denn Maitau macht schön und erhält gesund.

Auch die Brautschau und Brautwahl ist noch heute mit dieser Kultnacht verbunden. Nicht von ungefähr wurden früher die meisten Hochzeiten im Mai gefeiert. Begleitet wurde diese Walpurgisnacht von Musik und Tanz und großen Freudenfeuern.

Der anfangs fröhliche, später immer ekstatischer werdende Kulttanz entfachte eine gemeinsame Trance, in der es möglich war, aus der ganz „normalen Realität“ auszusteigen und Kontakt mit der Anderswelt zu bekommen, Energien in sich zu entfachen, die für einen außenstehenden Beobachter furchteinflößend oder zumindest befremdend anmuten konnten. Das führte auch zu den Verteufelungen der Walpurgisnacht durch das Christentum als Hexensabbath.

Hexentanzplätze

Es gibt verschiedene alte Hexentanzplätze. Der berühmteste Hexentanzplatz im Harz ist der Brocken. Schon Goethe war hier 1777 und hat diesen Ort in seinen Faust mit aufgenommen.
Im Faust beschreibt Goehte eine solche Walpurigsnacht. In den alten Geschichten wird immer davon berichtet, wie die Hexen auf ihren Besen reitend durch die Lüfte fliegen, sich auf diesen Bergen treffen und dann ausschweifende erotisch-orgiastische Feste feierten. Natürlich mit dem Teufel!
Die Hintergründe waren natürlich ganz anderer Art.
Der Hexenbesen waren mitgebrachte Reisigzweige und Weidenruten, mit denen ein kultischer Zaun, eine „Einhegung“ vorgenommen wurde, wo der Platz geschützt und abgegrenzt war.
In germanischer Kultzeit, war die Walpurgisnacht die Nacht, in der sich die heilige Priesterschaft traf, um ihre Nachfolger zu zeugen. Bestimmte Thruden sollten sich in dieser Nacht mit besonders ausgewählten Priestern vereinigt haben, um mit ihnen die Nachkommen im Irminonenstand zu zeugen. Die Priester trugen Masken und ein Hirschgeweih, an welchem man den Einweihungsgrad erkennen konnte. Auch das dürfte für ungebetene Zuschauer furchteinflößend und unheimlich gewesen sein. Man kann sich gut vorstellen, was daraus für Gerüchte und Verteufelungen entstanden sind, die dann im Mittelalter bis zur Hexenverfolgung geführt haben.

Ausschnitt aus Goethes „Faust“ während der Walpurgisnacht auf dem Brocken:

Einst hatt‘ ich einen wüsten Traum;
Da sah ich einen gespaltnen Baum,
Der hatt‘ ein ungeheures Loch;
So groß es war, gefiel mir’s doch.

Ich biete meinen besten Gruß
Dem Ritter mit dem Pferdefuß!
Halt‘ Er einen rechten Pfropf bereit,
Wenn Er das große Loch nicht scheut.

 Quelle: http://www.jahreskreis.info/files/beltane.html

Gruß an das „alte“ Wissen

TA KI