Großfahndung läuft -Fünf junge Männer brechen aus Knast in Niedersachsen aus


NACHTRAG: FOCUS ONLINE HAT DEN URSPRÜNGLICH UM 9:45h VERÖFFENTLICHTEN ARTIKEL “ UMGESTALTET“- / AKTUALISIERT- SIEHE UNTEN!

alidemaj-admir-1525-iiFünf Straftäter sind aus dem Maßregelvollzug in Brauel bei Zeven zwischen Bremen und Hamburg ausgebrochen. Das teilte die Polizei in Rotenburg am Montag mit.

Den fünf jungen Männern im Alter von 22 bis 28 Jahren sei es am frühen Montagmorgen gelungen, drei Vollzugsangestellte zu überwältigen. Ein Angestellter wurde dabei verletzt und kam vorübergehend ins Krankenhaus. Bei der Attacke nahmen die Straftäter dem Personal die Schlüssel ab. Anschließend entkamen sie durch ein Tor an der Rückseite des Maßregelvollzugzentrums.

Quelle: http://www.focus.de/regional/niedersachsen/grossfahndung-laeuft-fuenf-junge-maenner-brechen-aus-knast-in-niedersachsen-aus_id_5039857.html

Fünf junge Männer brechen aus Maßregelvollzug in Niedersachsen aus

 Montag, 26.10.2015, 12:38

dpa/Jens Wolf Fünf junge Häftlinge überwältigten drei Wärter und entkamen einem Gefängnis in Niedersachsen

Fünf Straftäter sind aus dem Maßregelvollzug in Brauel bei Zeven zwischen Bremen und Hamburg ausgebrochen. Sie überwältigten das Personal und entkamen durch ein Tor an der Rückseite des Geländes. Die Polizei warnt davor, Anhalter in der Gegend mitzunehmen.

Den fünf deutschen Männern im Alter von 22 bis 28 Jahren sei es am frühen Montagmorgen gegen 2.30 Uhr gelungen, drei Vollzugsangestellte zu überwältigen. Ein Angestellter wurde dabei verletzt und kam vorübergehend ins Krankenhaus. Bei der Attacke nahmen die Straftäter dem Personal die Schlüssel ab. Anschließend entkamen sie durch ein Tor an der Rückseite des Maßregelvollzugzentrums.

Täter kommen aus Drogenmilieu

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera und Suchhunde kamen dabei zum Einsatz. Die Polizei warnt Verkehrsteilnehmer im Großraum Zeven davor, Anhalter mitzunehmen. Die fünf jungen Männer gelten als gefährlich und kommen aus dem Drogenmilieu. „Über ihre Fluchtrichtung und die Motive wissen wir zurzeit nichts“, sagte Polizeisprecher Heiner van der Werp. „Wir wissen, wo sie lang gegangen sind, aber irgendwo verliert sich die Spur“, so van der Werp. Die Ermittlungen werden hinsichtlich möglicher Fluchtorte weiter ausgeweitet.

Immer wieder Probleme mit flüchtigen Straftätern in Niedersachsen

Das Maßregelvollzugszentrum Niedersachsen in Brauel ist ein Fachkrankenhaus für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, in dem ausschließlich Patienten, die von illegalen Drogen abhängig sind, behandelt werden. Hauptsächlich sind dort psychisch kranke und drogenabhängige Straftäter untergebracht, die aufgrund ihrer eingeschränkten Schuldfähigkeit nicht ins Gefängnis kommen. Aktuell werden dort etwa 130 Patienten behandelt.

 Die Flucht der fünf Männer ist kein Einzelfall. Im vergangenen Jahr verstärkte Niedersachsen die Sicherheitsvorkehrungen im Maßregelvollzug, nachdem es vermehrt Probleme mit flüchtigen Straftätern gegeben hatte, berichtet der „Weser Kurier„. Erst im Juli diesen Jahres war einem Insassen aus Brauel die Flucht auf dem Weg zu einem Arztbesuch gelungen. Er konnte aber nach kurzer Zeit wieder gefasst werden. Der 29-Jährige war wegen einer Messerstecherei verurteilt worden und war aber aufgrund seiner Drogenprobleme in die Entzugsklinik statt ins Gefängnis gebracht worden.

Admir Alidemaj bleibt unauffindbar

Täter ist noch immer auf der Flucht

Brauel – Der am vergangenen Mittwoch aus dem Maßregelvollzug in Brauel geflohene Admir Alidemaj ist bislang unauffindbar. Weder Polizei noch Staatsanwaltschaft wissen, wo sich der 29-jährige Mann aufhält.

Er war wegen einer Messerstecherei verurteilt worden, doch nach Medienberichten hatte er Drogenprobleme und war deshalb, wie in solchen Fällen üblich, statt im Gefängnis in der Einrichtung in Brauel gelandet.

Alidemaj nutzte den Besuch der Bremervörder Krankenhauses am vergangenen Mittwoch zur Flucht. Trotz einer sofort eingeleiteten Großfahndung der Polizei ist er bislang unauffindbar. „Die Polizei weiß nicht, wo er sich aufhält“, sagte Heiner van der Werp, Pressesprecher der Rotenburger Polizei, am Montag auf Nachfrage der Kreiszeitung. Er und seine Kollegen waren bereits in der vergangenen Woche gegenüber dem NDR davon ausgegangen, dass Alidemaj die Region bereits verlassen habe. Trotzdem, so van der Werp, achten die Beamten im Landkreis weiter auf den Flüchtigen. „Da laufen die Fahndungsmaßnahmen“, sagt er.

Ebenso unwissend wie die Rotenburger Polizeiinspektion scheint die zuständige Staatsanwaltschaft in Hannover zu sein. Sprecherin Kathrin Söfker teilte mit, dass sie keine neuen Erkenntnisse habe. Sollte sich etwas tun, würde die Staatsanwaltschaft dies sofort mitteilen, versicherte sie. Rotenburgs Polizeisprecher stieß ins gleiche Horn: „Wenn wir ihn finden, werden wir das kurzfristig kommunizieren.“

Wenig Informationen zu diesem Thema gibt es derzeit vom niedersächsischen Sozialministerium. Dem Haus von Ministerin Cornelia Rundt (SPD) unterstehen die Einrichtungen des Maßregelvollzugs wie die in Brauel. Dort werden Menschen untergebracht, die zu einer Haftstrafe verurteilt worden sind, doch wegen Krankheit oder Sucht nicht oder nur eingeschränkt schuldfähig sind. Ziele des Maßregelvollzugs sind der Schutz der Bevölkerung und die Heilung der Insassen.

Wegen mangelhafter Sicherheitsmaßnahmen gerät das Sozialministerium immer wieder in Erklärungsnot. Bereits im September vergangenen Jahres war ein 21-Jähriger aus Brauel geflohen. Gleiches geschah Anfang November: Ein Verurteilter konnte sich bei einem Arztbesuch absetzen. Rund zwei Wochen später kehrte ein 37-jähriger Freigänger zu spät nach Brauel zurück. Damals versprach Sozialministerin Rundt, die Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern.

Was konkret das Sozialministerium bislang unternommen hat, konnte Pressesprecher Uwe Hildebrandt am Montag nicht sagen.

Admir Alidemaj ist 1,84 Meter groß und schlank. Er hat kurze, blonde Haare. Wer ihn sieht, sollte sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 04761/99450 sowie jeder andere Dienststelle melden oder den Notruf 110 wählen.

Quelle: http://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/rotenburg-ort120515/massregelvollzug-brauel-entwichene-admir-alidemaj-bleibt-unauffindbar-5269414.html

Gruß an die Polizei-und Focus online:  wo sind die Bilder/ Fotos der 5 Männer, Hinweise zu besonderen Merkmalen, oder Kennzeichnungen um sie zu erkennen???

TA KI

Werbeanzeigen