Gentechnik-Forscher deckt Lügen und Propaganda der Biotech-Industrie auf


Thierry Vrain, der viele Jahre als wissenschaftlicher Forscher und Fürsprecher für genetisch veränderte Organismen (GVO) für die Landwirtschaft in Kanada verbrachte, ist vor kurzem mit einer Feststellung an die Öffentlichkeit gegangen, dass GVO gefährlich sind für Mensch, Tier und Umwelt.

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Thierry Vrain, der viele Jahre als wissenschaftlicher Forscher und Fürsprecher für genetisch veränderte Organismen (GVO) für die Landwirtschaft in Kanada verbrachte, ist vor kurzem mit einer Feststellung an die Öffentlichkeit gegangen, dass GVO gefährlich sind für Mensch, Tier und Umwelt.

„Ich habe die Aussagen der Biotechnologie-Unternehmen widerlegt, dass ihre gentechnischen Nutzpflanzen mehr Ertrag erbringen, dass sie weniger Pestizid-Anwendungen erfordern, dass sie keine Auswirkungen auf die Umwelt haben und vor allem, dass sie sicher zu essen sind“, schrieb er.

Als er bei Agriculture Canada arbeitete, war Vrain der Wissenschaftler, der dazu bestimmt war öffentliche Benutzergruppen mit der Nachricht anzusprechen, dass GVOs sicher sind.

„Ich weiß nicht, ob ich davon begeistert war, aber ich war gut informiert“, schrieb er. „Ich verteidigte die Seite der technologischen Entwicklung, der Wissenschaft und des Fortschritts.“

„Ich habe in den letzten 10 Jahren meine Position verändert.“

Tiere, die GVOs fressen, sterben

Vrain berichtet, dass seine Meinungsänderung zustande kam, nachdem er von zahlreichen Studien renommierter Labors erfuhr, in angesehenen wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht, in denen die gesundheitlichen Risiken von GVOs aufgezeigt werden.

„Es gibt … eine wachsende Zahl an wissenschaftlicher Forschung – durchgeführt vor allem in Europa, Russland und anderen Ländern – die zeigt, dass Diäten, die veränderten Mais oder Soja enthalten, ernsthafte gesundheitliche Probleme bei Labormäusen und Ratten verursachen“, schrieb er.

Vrain stellt fest, dass die Beweise so umfassend sind, dass die American Academy of Environmental Medicine im Jahr 2009 ein Moratorium für GVO-Lebensmittel und eine erweiterte Sicherheitsprüfung gefordert hat. Die Studien, die von der Akademie überprüft wurden, haben festgestellt, dass eine Diät mit GVOs zu Problemen führt wie beschleunigte Alterung, Störungen des Immunsystems, Unfruchtbarkeit, Dysfunktion in Genen die Zellsignalisierung regulieren, die Cholesterinsynthese, Insulinregulation und Proteinbildung, Änderungen an den Nieren, Leber, Milz und Magen-Darm-System.

Vrain stellt fest, dass, obwohl viele GVOs Insektizide in ihren Geweben produzieren und auch als Insektizide registriert sind, die toxischen Proteine, die sie ​​produzieren noch nie auf Sicherheit getestet wurden.

„Es wurden keine Langzeitfütterungsstudien in diesen Ländern durchgeführt, um die Ansprüche zu zeigen, dass gentechnischer Mais und Soja sicher sind“, schrieb er. „Alles, was wir haben, sind wissenschaftliche Studien aus Europa und Russland, die zeigen, dass Ratten, die mit konstruierter Nahrung gefüttert wurden, vorzeitig sterben.“

Basierend auf veralteter Wissenschaft

Vrain verurteilt die ganze Prämisse der Gentechnik als schlechte Wissenschaft, die auf der jetzt diskreditierten Idee basiert, dass jedes Gen für nur ein einziges Protein kodiert.

„Das ganze Paradigma der Gentechnik beruht auf einem Missverständnis“, schrieb er. „Jeder Wissenschaftler lernt nun, dass jedes Gen mehr als ein Protein ergeben kann und dass das Einfügen eines Gen irgendwo in eine Pflanze, schließlich schädliche Proteine erschafft. Einige dieser Proteine ​​sind offensichtlich allergen oder toxisch.“

Vrain weist auch auf die Umweltrisiken von GVOs hin, unter Berufung auf den 120-seitigen Bericht „GVO-Mythen und Wahrheiten“. Die Bewertung von mehr als 500 Studien und Berichten der Regierung entkräftet die Behauptungen der Industrie, dass GVOs nahrhafter sind, weniger Pestizide verbrauchen und die Umwelt nicht schädigen. Studien haben immer wieder festgestellt, dass GVOs ihre veränderten Gene nicht nur auf andere Pflanzen abgeben können, sondern auch auf Bodenbakterien. Diese Bakterien verbreiten dann die Gene in die Umwelt. Eine andere Studie ergab, dass diese Gene in die Darmbakterien von Menschen übertragen wurden, die GVO aßen.

„Das ist genetische Verschmutzung im extremen Ausmaß“, schreibt Vrain.

Vrain spricht auch das häufigste Argument von GVO-Befürwortern an: Dass niemand jemals krank geworden ist, nachdem er eine Mahlzeit mit GVOs aß.

„Niemand wird vom Rauchen einer Packung Zigaretten krank“, schreibt Vrain. „Aber es summiert sich auf und wir wussten das in den 1950er Jahren auch nicht, bevor wir unsere Welle von Krebs-Epidemien begannen. Außer dass es sich in dieser Zeit nicht nur um ein wenig Rauch dreht; es ist das gesamte Lebensmittelsystem, das besorgniserregend ist.“

Quelle: http://www.epochtimes.de/umwelt/gentechnik-forscher-deckt-luegen-und-propaganda-der-biotech-industrie-auf-a1310969.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

Wie Gefühle unsere Gene steuern


Etliche Forscher behaupten, Gene seien für alle Krankheiten verantwortlich. Wie sehr sie damit auf dem Holzweg sind, zeigt Prof. Dr. Joachim Bauer in diesem Beitrag. Der Arzt und Wissenschaftler, der selbst jahrelang in der Genforschung tätig war, belegt, dass Gene und Nervenzellen stark auf Gefühle und die individuelle Lebensweise des Menschen reagieren. –

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Viele Forscher sind der Meinung, dass Gene für alle Krankheiten verantwortlich seien und überhaupt den ganzen Menschen bestimmten. Erst im Jahre 2001 feierte man die Entschlüsselung des gesamten Erbguts, ohne, dass bei diesem Projekt auch nur das Geringste über die Funktion dieser Sequenzen geklärt worden wäre. Bisher war der reine „Text“ der Gene die Religion schlechthin. Was da steht, das gilt. Da aber der Text bei allen Menschen zu 99,9 Prozent identisch ist (die restlichen 0,1 Prozent sind zum Teil noch Rassenunterschiede und ähnliches) und die Menschen trotzdem sehr unterschiedlich sind und sehr unterschiedliche Krankheiten entwickeln, kann es am Gentext schon mal nicht liegen.

Wenn Gene in einer festgelegten, starren Weise agieren würden, wäre ein funktionierendes Immunsystem unvorstellbar. Erst wenn Signale aus der Umwelt vorliegen und Abwehrzellen eindeutige Zeichen erhalten haben, dass Erreger in den Körper eingedrungen sind, werden die Gene der immunologischen Körperabwehr aktiv. Und diese Fähigkeit des Immunsystems, die Genaktivität zu regulieren, bezieht nun auch die Seele mit ein: Steht jemand unter psychischem Druck (zum Beispiel im Falle vieler Mütter, wenn soziale Verpflichtungen es nicht zulassen, zu einem bestimmten Zeitpunkt selbst krank zu werden), dann ist die Psyche in der Lage, im Gehirn Stressgene anzuschalten, deren Produkte die Gene des Immunsystems abschalten und damit vorübergehend zum Schweigen bringen.

Vor allem die Kreislauf-, Blutzucker-, Hormon- und Stressregulation und beinahe alles, was das Immunsystem betrifft, hängen nicht vom Text der Gene oder von fixen Einstellungen ab, sondern sie sind flexibel regulierbar. Und diese Regulation hängt nun von unserer Umwelt, Ernährung und unserem seelischen Befinden ab. Mit diesen Erkenntnissen macht eine Medizin ohne Beachtung der Seele nie wieder Sinn! Und der Anteil an Eigenverantwortung am eigenen Gesundheitszustand wächst damit enorm.

So waren Immunologen auch die ersten, die erkannten, dass Gene keine auf Autopilot fahrenden Egomanen sind, denen wir hilflos ausgeliefert sind, sondern, dass sie auf Gefühle reagieren uns sich an verändernde Umwelten anpassen. Man stellte zum Beispiel fest, dass Tiere aus „enriched enviroments“,  sozusagen aus „besseren Wohngegenden“,  in ihren Gehirnen nicht nur eine signifikant größere Zahl von großen Nervenzellen, sondern auch deutlich mehr Verschaltungen, also Synapsen, sowie ein größeres Gesamtgewicht der Hirnrinde aufwiesen. Weder große Nervenzellen, noch Synapsen, noch Hirnmasse können entstehen, ohne dass Gene aktiv werden.

In den 80er und 90er Jahren entdeckten Forschergruppen, dass Erlebnisse und Erfahrungen im Gehirn eine ganze Reihe von Genen an- und abschalten können. Inzwischen ist sogar bis ins Detail geklärt, dass Nervenwachstumsgene in einem  Lebewesen vor allem durch solche Herausforderungen angeschaltet werden, die vom Betroffenen gemeistert werden können. Zu einer Abschaltung von Nervenwachstumsgenen dagegen kommt es, wenn man sich nicht bewältigbaren Herausforderungen oder gar einer lebensbedrohlichen Situation gegenüber sieht.

Tatsächlich zeigen einige neueste Untersuchungen bei Menschen, die lange Zeit Angstzustände zu ertragen hatten, eine messbare Schädigung der Hirnsubstanz. Mit diesen Erkenntnissen muss man sagen, dass gute zwischenmenschliche Beziehungen einen biologisch relevanten Gesundheitsfaktor ausmachen. Zwischenmenschliche Unterstützung hat vor allem eine massiv beruhigende Wirkung auf die Gene des Stresssystems. Besonders eindrucksvoll ist die vor kurzem vom kanadischen Stressforscher Michael Meaney gemachte Entdeckung, dass beim Tier eine fürsorgliche Zuwendung in den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt darüber entscheidet, wie empfindlich die Stressgene des betreffenden Individuums später in der Erwachsenenzeit reagieren.

Erst in aller jüngster Zeit stellte man in neurobiologischen Untersuchungen fest, dass auch Schmerzen und Gewalterfahrungen im Körper einen, zum Teil verheerenden, biologischen Fingerabdruck hinterlassen. Vor allem bei körperlicher oder sexueller Gewalt im Kindesalter schalten sich körpereigene Betäubungsgene an, die schwer wiegende Krankheitssymptome nach sich ziehen können, zum Beispiel das Borderline-Syndrom.

Quellen: Prof. Dr. Joachim Bauer: Wie Gefühle unsere Gene steuern. In: Raum&Zeit, Nr. 22/2003. S. 14-16.
Ders.:  Das Gedächtnis der Körpers – wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern.

Quelle: http://www.wahrheitssuche.org/gene.html