Was tun? Von Paul Craig Roberts


Quelle:http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP04517_210317.pdf

Gruß an die Erkennenden

TA KI

 

Kriegsverbrechen von Bush erneut vor Gericht


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Eine irakische Mutter hat den ehemaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush wegen Kriegsverbrechen im Irak verklagt. Ein erster Versuch Bush auf den elektrischen Stuhl zu bringen scheiterte. Jetzt ging die irakische Frau in Berufung.

Sundus Saleh, eine alleinerziehende irakische Mutter von drei Kindern die aus dem Irak flüchten musste, reichte die Klage beim Bundesgericht in San Francisco ein und erklärte, dass der Krieg in ihrem Land als „Verbrechen der Aggression“ beurteilt werden müsse und nach den gleichen rechtlichen Standards angesehen werden muss die das Nürnberger Tribunal für die Verurteilung der Nazi-Kriegsverbrecher des Zweiten Weltkrieges verwendet hatte. Saleh ist die Leitklägerin in dieser Sammelklage.

Das Berufungsgericht für den Neunten Circuit hat bestätigt, dass die Richter Susan Graber und Andrew Hurwitz sowie der Richter Richard Boulware am 12. Dezember 2016 mündliche Ausführungen anhören werden im Fall Saleh gegen Bush.

2013 hatte das Justizministerium der Vereinigten Staaten Bush für unantastbar erklärt. Sundus Saleh ging dagegen in Berufung.

Ende des Politik im rechtfreien Raum?

Politiker bewegen sich bei ihren Handlungen generell in rechtsfreien Räumen. Selbst für Millionen Tote müssen sie sich nicht vor Gericht verantworten. Der Prozess könnte das ändern und es wäre ein Segen, wenn weltweit Parlamentarier und Regierungspolitiker in Zukunft in der Todeszelle enden würden, wenn ihnen eine direkte oder unmittelbare Beteiligung an der Tötung von Menschen bei militärischen Konflikten nachgewiesen werden kann. Ebenso sollten genehmigte Waffenlieferungen an Staaten die dann damit Kriegsverbrechen begehen oder Parlamentarier die ihre Stimme bei Abstimmungen für einen Militäreinsatz ausserhalb des eigenen Territoriums abgeben, Gründe werden sie zukünftig beim verschuldeten Tod vieler Menschen sie ihrer gerechten Strafe zuzuführen und hinzurichten. Das wäre der einzige Weg zu einer friedvolleren Welt.

 

LIVESTREAM vom Montag

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/28930-Kriegsverbrechen-von-Bush-erneut-vor-Gericht.html

Gruß an die Klardenker

TA KI

Kriegsverbrechen: Haager Ermittler belasten US-Armee und CIA schwer


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Die US-Streitkräfte und CIA haben in Afghanistan möglicherweise Kriegsverbrechen begangen, wie aus einem vorläufigen Bericht der Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag, Fatou Bensouda, hervorgeht.

Demnach gibt es „eine vernünftige Grundlage, zu glauben“, dass Angehörige der afghanischen Regierungstruppen, Taliban-Kämpfer und deren Verbündete, aber auch US-Soldaten und CIA-Agenten in Afghanistan Kriegsverbrechen begangen haben. Die US-Militärs sollen womöglich mindestens 61 Häftlinge gefoltert oder brutal behandelt haben.

Mehrheit der Vorfälle habe sich mutmaßlich zwischen 2003 und 2004 ereignet, so der Bericht der Chefanklägerin. Darüber hinaus seien offenbar mindestens 27 Häftlinge von CIA-Agenten misshandelt worden, nicht nur in Afghanistan, sondern auch in Geheimgefängnissen in Polen, Rumänien und Litauen. Einige der Vorfälle könnten sich noch in der jüngeren Vergangenheit bis 2014 ereignet haben.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington waren US-Streitkräfte in Afghanistan einmarschiert, um die Taliban dort von der Macht zu vertreiben. Im Zuge des vom damaligen US-Präsidenten George W. Bush eingeleiteten weltweiten Kampfes gegen den Terror hatte die CIA in Afghanistan und einigen europäischen Ländern geheime Gefängnisse eingerichtet, in denen Terrorverdächtige festgesetzt und verhört wurden.

Quelle: https://de.sputniknews.com/panorama/20161115313356530-afghanistan-haag-ermittlung-usa-kriegsverbrechen/

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Gruß an die, die ahnen, daß das nur die Spitze des Eisberges an Verbrechen der VSA ist!!!
TA KI

Hochrangiger CIA-Mann aus der Bush-Ära bestätigt: Der Irakkrieg wurde auf Basis von Lügen geführt


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Der ehemalige US-Präsident George W. Bush, Vizepräsident Dick Cheney und ihre Oberleutnants haben das amerikanische Volk bezüglich der Bedrohung durch die tatsächlich nichtexistenten Massenvernichtungswaffen (WMD, Weapons of Mass Destruction) belogen; eine Bedrohung, die angeblich vom irakischen Präsidenten Saddam Hussein ausgegangen sein soll und die neben seinen Verbindungen zu Al Qaida den Irakkrieg gerechtfertigt hat. Michael Morell, der ehemalige stellvertretende Direktor des CIA, hat in einem Interview mit Chris Matthews bei Hardball auf MSNBC eingeräumt, dass die Regierung unter Bush öffentlich Erkenntnisse falsch dargestellt hat, die in Verbindung standen mit dem angeblichen irakischen WMD-Programm und Saddams mutmaßlichen Verbindungen zu Al Qaida. Morell war an der Vorbereitung der täglichen Informations-Briefings für Bush beteiligt gewesen, die der US-amerikanischen Invasion im Irak vorangingen.

Morell sagte, dass Cheney Falschinformationen herausgegeben habe, die sowohl die Verbindung zwischen Saddam Husseins Regierung und Al Qaida als auch die irakischen Bestrebungen der Beschaffung von Atomwaffen betrafen. Tatsächlich war Bashar Assad aus Syrien, direkt neben dem Irak geglegen, im Besitz von chemischen Waffen; dort jedoch fand keine Invastion statt. War also der Krieg im Irak kein Fehler, sondern ein Verbrechen? In der Tat war Bush versessen darauf, sich an Saddam Hussein zu rächen, wie aus seiner Erklärung einen Monat vor dem Bericht ersichtlich wird: „Schließlich ist er der Typ, der versucht hat, meinen Vater umzubringen.“

Matthews spielte einen Clip ab, auf dem Cheney zu sehen ist, wie er im März des Jahres 2003 bei Meet the Press („Treffen Sie die Presse“) auf NBC spricht: „Wir wissen, [Saddam Hussein] hat sich komplett dem Versuch verschrieben, Atomwaffen zu erwerben. Und wir glauben, dass er in der Tat Atomwaffen wiederhergestellt hat.“ Das ist die Konversation, die Matthews mit Morell daraufhin geführt hat:

MATTHEWS: Sie sind der Informant des Präsidenten für Geheimdienstinformationen. Sie sind die wichtigste Person, die zu ihm geht und ihm erzählt, was los ist. Sie bekommen mit, wie Cheney diesen Vorwurf erhebt, dass er eine Atombombe hat und dann beschuldigen sie ihn danach noch weiter, dass er weiß, wie er sie verwenden kann … Und niemand hebt die Hand uns sagt: „Nein, das ist nicht das, was wir ihm gesagt haben.“

MORELL: Chris, Chris Chris, hier geht es darum, was meine Aufgabe war, richtig? Meine Aufgabe —

MATTHEWS: Die Wahrheit zu sagen.

MORELL: Meine Aufgabe — nein, als der Informant? Als der Informant?

MATTHEWS: OK, sprechen Sie weiter.

MORELL: Als Informant ist es meine Aufgabe, die besten Informationen des CIA und die besten Analysen an den Präsidenten der Vereinigten Staaten weiterzugeben und sicherzustellen, dass er sie versteht. Mein Job ist es nicht, mir anzusehen, was sie im TV sagen und —

MATTHEWS: Willst du damit sagen, dass du denkst, das TV ist ein Witz?

MORELL: Was?

MATTHEWS: Denkst du, es ist ein Scherz, dass Cheney das gesagt hat?

MORELL: Das ist nicht mein Job. Das ist nicht mein Job.

MATTHEWS: Hast du gewusst, dass er das getan hat?

MORELL: Nein, darauf habe ich nicht aufgepasst, ich habe jeden Morgen das gelesen, was auf meinem Tisch lag.

MATTHEWS: Du briefst also den Präsidenten zu den Gründen für einen Krieg, sie verkaufen uns den Krieg als notwendig, verwenden dein Zeug, sagen du hast das so dargestellt, obwohl du es nicht gemacht hast. Also verwenden sie deine Glaubwürdigkeit, um den Krieg auf unehrliche Weise zu begründen, wie du gerade zugegeben hast.

MORELL: Schau, ich erzähle dir doch nur —

MATTHEWS: Du hast es doch gerade zugegeben.

MORELL: Ich erzähle dir doch nur, was wir gesagt haben —

MATTHEWS: Sie haben das, was du ihnen gesagt hast, falsch wiedergegeben.

MORELL: Einige Aspekte davon. Einige Aspekte davon.

Matthews befragte Morell später dann zu den Folgerungen der Bush-Administration, dass der Irak eine Verbindung zu Al Qaida hatte:

MORELL:Was sie über die Verbindung zwischen dem Irak und Al Qaida öffentlich gesagt haben, war nicht das, was der Geheimdienst —

MATTHEWS: Warum haben sie das getan?

MORELL: Das weiß ich nicht, das musst du sie selbst fragen.

MATTHEWS: Aber was denkst du ist der Grund dafür, muss ich dir den Grund etwa sagen? Um uns in den verdammten Krieg zu führen!

MORELL: Ich glaube, sie wollten einen besseren Grund für den Krieg haben.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quelle: http://derwaechter.net/hochrangiger-cia-mann-aus-der-bush-aera-bestaetigt-der-irakkrieg-wurde-auf-basis-von-luegen-gefuehrt

Gruß an die Aufdecker

TA KI

Peinlicher Auftritt von Ex-Präsident Bush bei Trauerfeier


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Grimassen und Tanzeinlage: Der frühere amerikanische Präsident George W. Bush sorgte bei der Trauerfeier für die ermordeten Polizisten in Dallas für peinliche Momente. Auch First Lady Michelle Obama war irritiert. Foto: REUTERS

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Dallas. Der amerikanische Ex-Präsident George W. Bush ist mal wieder aus der Rolle gefallen. Sein Auftritt in Dallas sorgt für Spott und Häme.

Schon während seiner Amtszeit im Weißen Haus sorgte George W. Bush (70) immer wieder für skurrile Auftritte und peinliche Situationen. Nun, acht Jahre nach Ende seiner Zeit im Weißen Haus gab der Ex-Präsident wieder eine Kostprobe seines bisweilen sonderbaren Verhaltens – ausgerechnet bei einer Trauerfeier.

US-Präsident Barack Obama hatte seinen Vorgänger Bush und dessen Frau Laura zu der Gedenkfeier für die fünf in Dallas ermordeten Polizisten eingeladen. Bush stammt aus Texas. Als nach den bewegenden und eindringlichen Reden von Bush und Obama der Polizeichor auf der Bühne das Lied „When the Saints go marching in“ anstimmte, erhoben sich die Redner und Ehrengäste und fassten sich demonstrativ bei den Händen. So weit, so normal.

Doch dann begann Bush zu der Musik zu schunkeln, zu tanzen und mit den Armen zu wippen. Einmal animierte er seine Frau Laura mitzumachen. Von ihren eindringlichen Blicken ließ er sich aber nicht von seiner Tanzeinlage abhalten. Die First Lady Michelle Obama, die Bushs linke Hand umfasste, schaute auch recht irritiert.

Party time: George Bush shocks America with little dance at Dallas police memorial service (VIDEO) https://t.co/hdhfQ7Io14 #rt
— Pete Santilli (@PTSantilli) 13. Juli 2016

Doch das war nicht alles. Bush fiel in Dallas auch dadurch auf, dass er einige Male seltsame Grimassen schnitt und mit der neben ihm sitzenden Michelle Obama scheinbar Händchen hielt. Bei Twitter sorgte Bushs Auftritt für reichlich Spott. In einigen Tweets war von „Party time“ in Dallas die Rede.

George Bush smiling and dancing during the singing at the #DallasMemorial ? I wonder how hard Laura was squeezing his hand to stop
— Cortland Armour (@armour_twit) 12. Juli 2016

Ein anderer Twitterer schrieb, er frage sich, wie hart Laura Bush wohl die Hand ihres Gatten gedrückt habe, um ihn zur Raison zu bringen:

Schon während seiner Amtszeit hatte Bush mit Peinlichkeiten und Patzern für Spott und Häme gesorgt. Mal verwechselte er Saddam Hussein mit Osama bin Laden, mal brachte er Kanzlerin Angela Merkel in eine peinliche Situation: Beim G-8-Gipfel 2006 in St. Petersburg pirschte sich Bush an Merkel heran, packte sie von hinten, knautschte ihre Schulterpartie – und ging weiter. Angela Merkel riss – offensichtlich erschrocken und voller Unbehagen – die Arme hoch.

Walter Bau

Quelle: http://www.derwesten.de/politik/peinlicher-auftritt-von-ex-praesident-bush-bei-trauerfeier-id12003553.html

Gruß an die Erwachenden
TA KI

Die Akte X – Enthüllung von 2016! Teil 1


Von David Nova auf Deus Nexus;  übersetzt von Pippa

Ich erwartete irgendein Feuerwerk. Ich habe nicht erwartet, dass der Fernseher hochgeht.

Die Akte X kam als Miniserie mit sechs Folgen ins Fernsehen zurück. Die Sendung, welche ursprünglich von 1993 bis 2002 mit neun Staffeln auf Fox Network ausgestrahlt wurde, ist von Chris Carter produziert worden. Die neue Staffel wurde zeitgleich in Kanada und den USA am Sonntag, den 24. Januar 2016 zum ersten Mal gesendet. In der Science Fiction/Horror Sendung geht es um eine Vielzahl von Verschwörungen, einschliesslich einer Vertuschung der US-Regierung von ausserirdischen Besuchen und dem Phänomen des Menschenraubes durch Aliens.

Im Guten wie im Schlechten ist kein anderes Programm einflussreicher darin, das Bewusstsein der Öffentlichkeit auf das Thema UFOs und Exopolitik zu lenken.

Die Hauptrolle in der Sendung spielt David Duchovny als FBI Spezialagent Fox Mulder, früher der Abteilung Akte X zugeteilt, der unerschütterlich an das Paranormale und die Existenz von ausserirdischem Leben glaubt. Gillian Anderson spielt Dana Scully, eine Ärztin und FBI-Agentin, die ebenfalls früher für die Abteilung Akte X tätig war, um die Beweiskraft der Fälle zu überwachen. Scully ist zunächst eine Skeptikerin, glaubt aber schliesslich selbst daran.

Die ursprünglichen Staffeln spannten oft einen weiten Bogen, waren oft abschweifend und manchmal verwirrend, um im Wesentlichen eine ausserirdische Verschwörung zu enthüllen. Die Sendung war einzigartig im Fernsehen, da sie keine einfachen Antworten gab und selten irgendeine Auflösung zu den Geschichten bot. Wie in einem Spiegel zum wirklichen Leben liess sie die Frage nach UFOs und Ausserirdischen offen.

Akte X 1

Folge 1: Der Kampf

All das änderte sich dramatisch am Sonntagabend mit der Premiere der ersten Episode „Der Kampf“. In einer Stunde tat das Fernsehen etwas völlig Unglaubliches. Die Akte X liess uns eine vollständige Offenlegung zukommen und ich versuche immer noch, das zu verstehen.

“Sind wir belogen worden?” – Fox Mulder

Die Sendung begann mit einem langatmigen Vorwort von Fox Mulder, der die Handlung der vorangegangenen Staffeln zusammenfasste und dabei viele kurzgefasste Informationen aus der wirklichen Welt lieferte. Das Programm ging dann auf einen Nachvollzug des berüchtigten Roswell-Absturzes ein und benutzte das Ereignis als Eckpfeiler für die Handlung.

Fox Mulder und Dana Scully werden von Tad O´Malley, einem Medienstar der Internetverschwörung aus dem Akte X-Ruhestand gerufen. Tad O´Malley ist eine Art Alex Jones-Figur (wenn Alex Jones einen Hubschrauber besässe), der glaubt, dass 9/11 eine Verschwörung der US-Regierung verbunden mit Verschleierungstaktik ist. [Anm. d. Ü: Alex Jones ist ein US-amerikanischer Journalist, Radiomoderator, Dokumentarfilmer, Autor und sogenannter Verschwörungstheoretiker].

Soviel ich weiss, ist es wohl das erste Mal, dass eine Fernsehsendung öffentlich und ernsthaft ohne irgendein Lächerlichmachen das 9/11-Ereignis als Vorfall unter falscher Flagge bezeichnet.

„Seit 9/11 hat dieses Land eine seltsame Wendung in eine sehr bizarre Richtung genommen.“ Tad O´Malley

Tad O´Malley wirbt Mulder und Scully an, um dabei ihm zu helfen, in seiner Internet-Fernsehsendung die globale Verschwörung aufzudecken; und dies ist genau das, was auch diese Folge macht. Und zu meinem vollkommenen Erstaunen geht diese Episode über ihre eigene ausserirdische Entführungsmythologie hinaus, um der Welt die echte Wahrheit zu präsentieren – dass die meisten der ausserirdischen Entführungen nicht durch ETs ausgeführt wurden, sondern vielmehr durch militärisches Personal in rekonstruierten, von Aliens kopierten Fahrzeugen, welches geklonte ausserirdische biologische Wesen benutzte. (Dieser Handlungsstrang war gelegentlich ein Bestandteil der ursprünglichen Serien, aber üblicherweise als Doppelspiel präsentiert, welches Mulder von der Wahrheit wegführte. Hier wird es ganz klar gezeigt.)

Akte X 2Die Akte X trat lediglich jenseits des Spiegels. Während einer Stunde behandelte die Sendung fast jeden wichtigen Punkt in Doktor Steven Greers verblüffendem, vierstündigen Vortrag über Enthüllung, „Wie die Geheime Regierung wirklich arbeitet“. Schaut ihn Euch hier an [Anm. d. Ü: Dr. Steven Greer ist ein amerikanischer pensionierter Arzt und Ufologe].

Ich frage mich beinahe, ob Dr. Greer gebeten wurde, ein Berater dieser Folge zu sein.

Das ist nur die Spitze des Eisberges. Hier ist eine Auflistung der bedeutendsten Verschwörungen, die in diese Folge mit einbezogen wurden:

  • Freie Energie, oder Nullpunkt-Energie
  • nachgebaute ausserirdische Fahrzeuge
  • Technologie über unsichtbare ARV-Schiffe (nachgebaute Ausserirdischen-Schiffe)
  • Roswell als Deckmantel
  • Verschleppung von Menschen durch das Militär
  • implantierte Hybrid-Schwangerschaften
  • Chemtrails, gesteuerte Wetterveränderung
  • Wetterkriege
  • gentechnische Nahrungsmittel und krebsauslösende chemische Schadstoffe
  • die Hegelianische Redekunst: Problem – Reaktion – Lösung
  • 9/11 als Operation unter falscher Flagge (false flag operation)
  • der andauernde inszenierte Kampf dem Terror
  • totale Überwachung und Aufbau eines Polizeistaates
  • totalitäre Übernahme der Vereinigten Staaten durch die Elite
  • amerikanische Bürger in FEMA Straflagern
  • die Illuminati
  • und Andeutungen zu einem geheimen Raumfahrtprogramm

Die Episode brachte Informationen über die Kenntnis früherer Präsidenten zu UFOs, Bilder, die George W. Bush mit der 9/11 False Flag-Operation in Verbindung bringen und einen Ausschnitt, in dem Präsident Obama in der Jimmy Kimmel-Show über das ausserirdische Geheimnis scherzt.

Am Ende dieser Folge wird Tad O´Malley von der Schattenregierung gestoppt, bevor er die vollständige Offenlegung auslöst; jedoch hat diese Akte X-Folge in dieser Hinsicht Erfolg. Die Frage ist WARUM? WARUM JETZT?

Ich dachte niemals, dass ich diese Art der vollständigen Offenlegung in einem von Hollywood produzierten Fernsehprogramm sehen würde und ohne jede Spur irgendeiner heuchlerischen Agenda. Es gibt absolut nichts, was die Elite erreichen könnte, indem sie der Öffentlichkeit so viele Informationen in dieser Form präsentiert.

Meine Vermutung ist, dass einige externe Kräfte grossen Druck auf die Elite ausgeübt haben, damit sie mit irgendeiner Form der vollständigen Offenlegung beginnt. Und sie hat beschlossen, es auf diese Weise zu tun – in einem Fernsehprogramm, das für zusammengebraute Verschwörungstheorien berüchtigt ist; das an einem Sonntagabend, verspätet durch ein Footballspiel und nach einer Spieleshow, gesendet wird, während ein grosser Schneesturm die gesamte Ostküste der Vereinigten Staaten zum Stillstand gebracht hat.

Und dennoch war das Ereignis nicht komplett ohne die Programmierung der Elite. Besonders die Fernsehwerbung erregte meine Aufmerksamkeit. Da waren die Werbespots für FOX´s neuste TV-Serie Lucifer, die den Teufel sexy wirken liessen. Da waren die Werbespots für das neue Videospiel XCOM2 mit dem Slogan: „Deren Entwicklung, unsere Ausrottung! XCOM2. Schliess dich uns an, oder werde einer von ihnen.“ Und dann war da noch eine andere Werbung für Ford, die mehrfach lief: „Sie kann wüten und brüllen und bersten und toben, aber Mutter Natur kann U(n)S nicht stoppen“, bei der ich nicht umhin kam zu denken, dass es wie verzweifelte Prahlerei der Elite klang – dass sie denken, sie können Gaias Aufstieg immer noch verhindern.

Wird diese Akte X-Episode der vollständigen Offenlegungen irgendeine Wirkung auf die schlafende Öffentlichkeit haben? Wir werden einfach abwarten müssen. Ich fürchte, dass sehr viel passieren muss, bevor die meisten Fernsehzombies aus ihrem Koma der Verleugnung erwachen. Sie werden irgendeine Enthüllung in der echten Welt brauchen, die nicht in eine Fernsehsendung verpackt ist und sogar dann werden sie sich wehren „zu glauben“. Allerdings ist das ein unglaublich vielversprechender, positiver Schritt in die richtige Richtung. 2016 wird ein sehr interessantes Jahr sein!

Ob uns die neuen Akte X-Folgen weiterhin mit Enthüllungen versorgen, oder ob dies nur ein flüchtiger Akt war, ein einmaliger Warnschuss, und die restlichen Folgen zu harmlosen dramaturgischen Geschichten zurückkehren, werden wir einfach abwarten müssen.Akte X 3

Update: Das Dilemma der Offenlegung

Gegen Ende der ersten Episode, nachdem Mulder und O´Malley die ganze Reichweite der Verschwörung für Scully und die Fernsehzuschauer aufzeigen, sind die Charaktere in ihre typische, mittlerweile klassische Diskussion verwickelt. Mulder ist Mulder, er geht ohne Weisheit oder Plan halbgar ab. Scully ist Scully, sie reagiert überfürsorglich und mit extremer Zurückhaltung. Aber deren Abtausch ist mehr als nur ein weiterer Moment der Charakterentwicklung. Er scheint auch ein beabsichtigter Dialog über die Weisheit oder die Dummheit der vollständigen Offenlegung zu sein.

„Du kannst nicht sagen, dass diese Sachen… es ist Panikmache.“ Scully

Scully spricht die Sorge an, dass ein zaghaft aufwachendes Publikum nachdenkt – ist das alles nur Panikmache? Ist Angst die unterschwellige Absicht dieser Art der Offenlegung?

„Diese Dinge auszusprechen, wäre unglaublich unverantwortlich.“ Scully

„Es ist unverantwortlich, sie nicht auszusprechen.“  Mulder

Das ist keine Unterhaltung, die es oft in den alternativen Medien gibt – für alle diejenigen unter uns, die üblicherweise Mulders Überzeugung sind, die auf die vollständige Offenlegung sofort und auf einmal drängen. Sie erkennen die Dummheit im hastigen Handeln nicht, oder die psychologische Zerstörung, die die vollständige Offenlegung verursachen könnte; das Chaos, die Angst, das Potential für eine Gegenreaktion und tödliche Gewalt. Mulder bringt sich in diesen Fällen gewöhnlich selbst in Schwierigkeiten und es ist Scully, die ihm zu Hilfe kommt.

Hier ist also etwas Weisheit zu erkennen, das Entwickeln eines Plans, das Ausstrecken der Fühler; man ist wissenschaftlich, erwartet die Nachwirkungen. Aber wenn man zu langsam vorankommt und zu vorsichtig ist, könnte es schwer sein zu handeln. Man könnte die Sache verzögern und aufschieben, bis sie sogar noch schlimmer wird. Scully würde sich ohne Mulders motivierende Impulsivität in ihrem Labor verstecken. In diesem Sinne sollte man in Betracht ziehen, dass diese Akte X Folge sich als ein kleiner, vorsichtiger Schritt in Richtung ernstgemeinter Enthüllung herausstellen könnte.

Folge 2: Die Mutation des Gründers

Wie prophezeit, kehrte die Akte X mit der zweiten Folge zu ihrem normalen Schema zurück.

Ein bedeutungsvolles Zeichen ist, dass Chris Carter, der Schöpfer der Akte X, die erste Folge schrieb und inszenierte. Jemand anderes hat die zweite, dritte und vierte Folge geschrieben und inszeniert. Wir können uns auf das freuen, was Mr. Carter für uns mit den letzten beiden Folgen auf Lager hat, die er ebenfalls geschrieben und inszeniert hat. Bleibt dran!

Update: Die Akte X als psychologische Kriegsführung?

Akte X 4Es gibt einige Diskussionen, dass die neue Akte X nur eine Form der psychologischen Konditionierung der Öffentlichkeit ist, oder eine Form von unterbewusster Normalisierung, so dass die präsentierte Information von der schlafenden Öffentlichkeit als rein erfundene Verschwörung akzeptiert wird. Ich stimme zu, dass das eine Möglichkeit sein könnte, argumentiere dennoch, dass solche Bemühungen fehlschlagen werden und dass die Situation tatsächlich viel komplexer ist.

Diese Art der psychologischen Konditionierung wurde bereits viele Male durchgeführt, aber niemals bis zu diesem Grad. Bedenkt, dass die originale Sendereihe 9 Jahre dauerte, was ein sehr langsamer Prozess der psychologischen Konditionierung war. In der Zeitspanne von 44 Minuten deckten die neuen Akte X-Folgen jede einzelne Verschwörung aus diesen 9 Jahren ab, sowie sehr viele mehr, einschliesslich 9/11. Das ist ein ganz schön harter Schlag! Psychologische Konditionierung neigt dazu, etwas subtiler und verdeckter zu sein. Sie outet sich nicht selbst. Sie schreit einen nicht an. Sie schlägt nicht mit allem, was sie hat, sofort auf jemanden ein wie ein Hurrikan. Und das ist genau das, was die erste Folge der Akte X-Staffel tat. Wenn das psychologische Konditionierung ist, dann ist sie schlampig, kurzsichtig und anscheinend ziemlich verzweifelt, was bedeutet, dass sie wahrscheinlich fehlschlagen wird.

Diese Episode ist sehr polarisierend geworden. Leute, die nur teilweise bewusst oder erwacht sind, empfinden sie für ihren Begriff der Normalität als ziemlich beunruhigend. Das ist eine gute Sache. Dieses unbehagliche Gefühl, dass etwas in der Welt falsch läuft, ist der erste Schritt in Richtung Erwachen. Wenn es Gespräche entfacht und euch dabei hilft, eure Freunde aufzuwecken, ist es eine gute Sache. Ja, viele andere werden natürlich weiterschlafen und Akte X als Fiktion ansehen. Aber wenn es tatsächlich hilft, mehr Leute aufzuwecken, dann ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Daher habe ich entschieden, es im grösseren Bild als positiv zu betrachten.

Wenn die Akte X tatsächlich psychologische Konditionierung ist, ist das sehr wahrscheinlich ihre zweite Absicht. Ihre erste Absicht hat vermutlich mit den esoterischen Regeln zu tun, der die Elite folgen muss, um ihre Ziele zu erreichen. Das ist etwas, was sehr schwer zu erklären und sogar noch schwerer zu verstehen ist (und ich behaupte nicht, es komplett zu verstehen). Es genügt zu sagen: wenn die okkulte Elite ihre Magie durchführen und ihren Willen der gesamten Welt offenbaren möchte, muss sie deine stillschweigende Erlaubnis dafür einholen. Sie müssen es auf die eine oder andere Weise preisgeben, was bedeutet, dass sie versuchen werden, es vor dir zu verstecken.

Es ist interessant, dass die erste Episode eine verspätete Sendung an einem Sonntagabend um 22:30 Uhr nach einem Fussballspiel war. Die zweite Folge, eine Nichtoffenlegungs-Sendung, wurde ohne Unterbrechung an einem Montag um 20 Uhr zur besten Sendezeit gebracht. Warum würde der Sender Fox versuchen, die erste Folge einer Vorzeigesendung zu verstecken, die die Zuschauer begeistert und Einschaltquoten garantiert?

Nochmals, diese Umsetzung scheint schlampig, kurzsichtig und scheinbar ziemlich aussichtslos zu sein, was bedeutet, dass sie wahrscheinlich nach hinten losgehen wird.

Ein anderes Beispiel: werft einen Blick auf die Hinweise auf 9/11 in den Medien seit 1975. 9/11 war eine Art Ritual und damit es seine Ziele erreichen kann, musste es in das öffentliche Bewusstsein gesät werden – und das Universum interessiert es nicht, ob es nur dein Unterbewusstsein ist – die Elite kommt trotzdem damit davon. Offenbar funktioniert so das Universum und wahrt so den freien Willen. Seht euch zum besseren Verständnis Mark Passios Seminar über die Naturgesetze an. Akte X ist dennoch eine Form der Offenlegung. Die Elite muss euch ihre Absichten mitteilen. Wir können sie ablehnen und wir können ihre Offenlegung zu unseren eigenen Gunsten nutzen, um mehr Leute aufzuwecken und das ist eine gute Sache.

Update: Die CIA veröffentlichte gerade ihre geheimen UFO-Akten in Abstimmung mit der neuen Akte X-Staffel:     More Disclosure: CIA Releases Secret UFO Files

 

Über den Autor

David Nova ist der Autor der metaphysischen Fiction-Serie „Seasons of the Serpent“. Er ist ein Wahrheitssuchender, ein Wanderer, ein Blogger und der Moderator von Deus Nexus:

Teil 2 folgt 

Verwandte Beiträge:
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Dr. Steven Greer: How the Secret Government Works

Quelle: http://transinformation.net/die-akte-x-enthuellung-von-2016-teil-1/

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Was wäre, wenn Saddam nicht gestürzt worden wäre?


Die Invasion in den Irak 2003 ist der Ursprung des Terrors in Nahost – so lautet der Vorwurf an die USA. Doch wie sähe die Region heute aus, wäre der Diktator nicht gestürzt worden? Ein Gedankenspiel.

ONLINE

So sieht der Sieg aus: Saddam reckt seine bronzene Hand zum Himmel und grüßt sein Volk, seine metallenen Augen blicken über Bagdad. Doch zu Füßen der gewaltigen Statue in der irakischen Hauptstadt toben Hunderte Menschen. Ein Mann in Trägerhemd wuchtet einen Vorschlaghammer gegen den Betonsockel. Zwölf Meter weiter oben legt ein Marine die US-Flagge über den Kopf des gestürzten Diktators.

„Nein, weg, das ist falsch“, brüllt der Mann im Trägerhemd herauf. Der Regimegegner Kasim al-Dschaburi, der mehr als 21 Jahre in Saddams Gefängnissen saß, wollte die irakische Flagge dort oben sehen. So erzählte er es der Zeitung „al-Quds al-Arabi“. Und überhaupt: Wenn es die Statue heute noch gäbe, dann würde er sie persönlich wieder aufstellen. „Unter Saddam hatten wir Sicherheit, Wasser, Strom und Gas. Heute herrschen Diebstahl, Mord, Raub und Gewalt zwischen Sunniten und Schiiten.“

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In Amerika kommen heute selbst manche Veteranen, die damals dabei waren, zu diesem Schluss. Seit sich die Bundeswehr auf einen Einsatz in Syrien vorbereitet, beschwören auch Deutsche das Beispiel des Irakkriegs 2003 – weil sie darin die Ursache für alles Chaos von heute sehen. Kein westlicher Krieg seit dem Fall der Mauer wird so heftig kritisiert wie die US-geführte Invasion im Irak.

Sind die USA wirklich schuld am Aufstieg des IS?

Es gab kein Mandat des UN-Sicherheitsrates für den Einsatz, die Regierung von George W. Bush behauptete, Saddam besitze Massenvernichtungswaffen und paktiere mit al-Qaida, konnte beides aber nie beweisen. Saddam war nach der Invasion weg, aber das Blut floss zwischen den islamischen Konfessionen – und so ist es heute wieder, vier Jahre nachdem die US-Armee abgezogen ist.

Jetzt kommt ein weiterer Vorwurf dazu: Das Chaos, das die USA im Irak schufen, habe den Bürgerkrieg im benachbarten Syrien erst zu seinen heutigen Terrorexzessen geführt. Denn die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) begann als irakischer Ableger von al-Qaida – unter US-Besatzung. Wäre der Nahe Osten in besserem Zustand, wenn Saddam an der Macht geblieben wäre? Wer wissen will, was ohne die Invasion geschehen wäre, muss in die Zeit davor blicken.

A-fighter-of-the-ISIL-holds-a-flag-while-standing-on-an-armoured-vehicle-in-MosuWilfried Buchta lebte als politischer Analytiker der UN sechs Jahre im amerikanisch besetzten Irak. Aber der Islamwissenschaftler kennt das Land seit 1990. Schon lange vor der US-Invasion sei der irakische Staat durch Saddams Politik erodiert. Der Krieg gegen den Iran in den 80er-Jahren, die erfolglose Invasion in Kuwait, der Gegenschlag der USA und die anschließenden Sanktionen – all das habe die Modernisierungspotenziale der irakischen Wirtschaft verheizt, aber auch Saddams Herrschaftslegitimation zerstört: den irakischen Baathismus.

„Diese Mischung aus sozialistischen Elementen und dem Anspruch, die arabische Welt notfalls mit Gewalt zu einigen, hatte jede Zugkraft verloren“, sagt Buchta. Den Volksaufstand 1991 konnte Saddam nur mit äußerster Brutalität niederschlagen. Der Sunnit, der über ein mehrheitlich schiitisches Land herrschte, musste sich eine neue Machtbasis schaffen: Er stützte sich stärker auf die sunnitischen Stämme, ließ Moscheen bauen und sich Blut abzapfen, mit dem Korane geschrieben wurden.

Doch in weiten Teilen des Landes hatte er keinen Einfluss mehr: im Norden, wo eine Flugverbotszone der Amerikaner die Kurden vor Saddams Bombardements schützte, und im Süden, wo die Schiiten sich ihrer benachbarten Schutzmacht Iran immer mehr annäherten. Eine seltsame Mischung aus Verzweiflung, Mord und Frömmigkeit lag über dem Land.

Der „arabische Frühling“ hätte im Irak keine Chance gehabt

Was, wenn es nach 2003 so weitergegangen wäre? „Saddam hätte sich noch einige Jahre an der Macht halten können“, meint Buchta. „Die Sanktionen bröckelten schon, Nachbarstaaten näherten sich wieder an. Aber seinen Einfluss bei Kurden und Schiiten hätte Saddam nicht wiedergewonnen.“ Das wahrscheinlichste Szenario hätte so ausgesehen: Der Staat zerfällt immer weiter. Das Regime verwaltet Mangel und Gewalt. Bis zu eine Million seiner Bürger hat Saddams Regime bis 2003 exekutiert, verschleppt, in Gasangriffen getötet. Nun sterben noch mehr.

Der Hass zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden wächst. Saddam ist schon weit über 70 Jahre alt, als der „arabische Frühling“ kommt und Menschen gegen ihre Herrscher auf die Straße gehen. Seine Söhne Udai und Kusai gelten als brutal, ihre politischen Qualitäten sind jedoch ungewiss. In der Welle von Rebellionen, die 2011 durch den Nahen Osten rollt, ist dieses Regime extrem gefährdet.

Wilfried Buchta lebte als politischer Analytiker der UN sechs Jahre im amerikanisch besetzten Irak. Aber der Islamwissenschaftler kennt das Land seit 1990. Schon lange vor der US-Invasion sei der irakische Staat durch Saddams Politik erodiert. Der Krieg gegen den Iran in den 80er-Jahren, die erfolglose Invasion in Kuwait, der Gegenschlag der USA und die anschließenden Sanktionen – all das habe die Modernisierungspotenziale der irakischen Wirtschaft verheizt, aber auch Saddams Herrschaftslegitimation zerstört: den irakischen Baathismus.

„Diese Mischung aus sozialistischen Elementen und dem Anspruch, die arabische Welt notfalls mit Gewalt zu einigen, hatte jede Zugkraft verloren“, sagt Buchta. Den Volksaufstand 1991 konnte Saddam nur mit äußerster Brutalität niederschlagen. Der Sunnit, der über ein mehrheitlich schiitisches Land herrschte, musste sich eine neue Machtbasis schaffen: Er stützte sich stärker auf die sunnitischen Stämme, ließ Moscheen bauen und sich Blut abzapfen, mit dem Korane geschrieben wurden.

Doch in weiten Teilen des Landes hatte er keinen Einfluss mehr: im Norden, wo eine Flugverbotszone der Amerikaner die Kurden vor Saddams Bombardements schützte, und im Süden, wo die Schiiten sich ihrer benachbarten Schutzmacht Iran immer mehr annäherten. Eine seltsame Mischung aus Verzweiflung, Mord und Frömmigkeit lag über dem Land.

Die Anfänge des Desasters

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„Einen ,arabischen Frühling‚ wie in Tunesien oder Ägypten, mit friedlichen Demonstrationen, Twitter und Facebook – das hätte es im Irak nicht gegeben“, sagt Buchta. „Jeder Aufruhr wäre sofort in einen Bürgerkrieg übergegangen. Für alles andere waren nach den Hunderttausenden von Toten einfach zu viele Rechnungen offen.“

Hätte unter Saddam eine extremistische Sekte wie der IS expandieren können? Buchta bezweifelt das. „Saddam hatte die Salafisten in seinem Land vereinnahmt und so gründlich unterwandern lassen, dass sie kein eigenständiger Machtfaktor geworden wären“, sagt er. Dass der IS so stark geworden sei, erkläre sich zum Teil aus dem Sturz des Diktators und der Politik der Besatzer: „Erst nachdem die Amerikaner Saddams Partei- und Militärkader marginalisiert hatten, wendeten die sich ihren alten Bekannten beim IS zu und brachten entscheidenden militärischen Sachverstand mit.“

Als George W. Bush im Januar 2009 das Amt verließ, hatte die Truppenaufstockung Erfolg gehabt, es gab keinen IS mehr. IS ist ein Phänomen der Obama-Ära

Eliott Abrams
Konservativer Diplomat

Amerikas Verantwortung für das Entstehen des IS ist in Washington auch eine parteipolitische Frage. Der demokratische Terrorexperte Bruce Riedel hält die Sache für eindeutig: Ohne den Krieg George W. Bushs wäre der IS nie entstanden. „Es gab al-Qaida im Irak nicht, bevor Bush 2002 öffentlich begann, die Invasion vorzubereiten“, sagt Riedel, der zu Bill Clintons Nationalem Sicherheitsteam gehörte und bei der CIA gearbeitet hat. „Al-Qaida im Irak, die Vorgängerorganisation des IS, ist eine Kreatur von Bushs Irakkrieg.“

Andere sehen es differenzierter. Für Bruce Hoffman von der Georgetown University, einen der führenden US-Terrorforscher, beginnt die Vorgeschichte des IS schon unter Saddam. Der einstige Al-Qaida-Chef im Irak, Abu Musab al-Sarkawi, habe schon vor den Anschlägen des 11. Septembers mit seinen Anhängern in Afghanistan trainiert.

Konservative suchen die Schuld bei Barack Obama

Und noch unter Saddam habe die Gruppe im Niemandsland zwischen dem Regime und der Kurdenregion im Norden operiert. „Die Invasion im Irak hat Sarkawi dann die Gelegenheit gegeben, wichtig zu werden“, sagt Hoffman.

Konservative wie Eliott Abrams hingegen wälzen die Schuld für das Wiedererstarken des IS auf Barack Obama ab. „Als George W. Bush im Januar 2009 das Amt verließ, hatte die Truppenaufstockung Erfolg gehabt, es gab keinen IS mehr“, sagt er. „Der IS ist ein Phänomen der Obama-Ära.“ Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte. Bushs Irakkrieg hat den Aufstieg von Sarkawis Terrorgruppe befördert und ihre Verwandlung in den IS. Obamas verfrühter Abzug aus dem Irak 2011 hat später die schnelle Ausbreitung der Terrorgruppe ermöglicht.

Hillary-Clinton

Ein entscheidender Faktor in der Politik der Großmächte wäre ohne Bushs Irakkrieg anders gewesen: die Wahl seines Nachfolgers. Hillary Clinton oder John McCain hätten weitaus höhere Chancen gehabt, ins Weiße Haus einzuziehen. Denn Obamas Sieg speiste sich zu einem wichtigen Teil aus der Kriegsmüdigkeit der Amerikaner, aus dem Chaos, das Bush im Irak angerichtet hatte.

Stellen wir uns also vor, der „arabische Frühling“ erreicht im Frühsommer 2011 auch den Irak. In Basra im Süden rebellieren die Schiiten, Saddam lässt Aufständische in den schiitischen Armenvierteln in Bagdad mit brutaler Gewalt töten. Amerika und die EU fordern seinen Rücktritt, während die Russen versuchen, ihren alten Klienten zu stützen.

Die Fronten wären noch unklarer als in Syrien

Die Saudis sind keine Freunde Saddams, aber sie machen sich Sorgen, dass sein Land in die Hände der schiitischen Mehrheit fallen könnte und in den Einflussbereich des Iran gerät, deswegen unterstützen sie die sunnitischen Stämme, die für den Diktator kämpfen. Teheran unterstützt die Schiiten, trainiert schiitische Milizen und schickt Einheiten der Revolutionsgarden – so wie heute in Syrien.

Wieder ähnelt das Szenario verblüffend dem syrischen Stellvertreterkrieg. Mit einem fatalen Unterschied: In Syrien sind die Fronten relativ klar. Russen und Iraner stützen das Regime, die Golfaraber und der Westen die Rebellen, und alle kämpfen gegen den IS. Das Irak-Szenario ist allerdings komplizierter als die Lage im heutigen Syrien, weil jeder Akteur in einem Dilemma steckt. Die frommen Golfmonarchien hassen Saddam, der einst das Emirat Kuwait überfiel. Aber sie müssen ihm helfen, die Sunniten zu schützen.

Für Moskau ist er in den Jahren der US-Sanktionen zum Verbündeten geworden, aber er kämpft jetzt gegen Russlands besten Freund im Nahen Osten – die Iraner, die es sich wiederum nicht mit Moskau verderben wollen. Und der Westen ist zerrissen. Einerseits will man Saddam loswerden, andererseits aber auch nicht die Einheit des Landes gefährden. Nur raushalten kann sich keine der Großmächte.

Im Irak wäre die Tragödie ungleich größer gewesen

Die Folge: öffentliche Friedensappelle, aber diskrete Finanzhilfen und Waffenlieferungen auf allen Seiten. So ging es jahrelang in Syrien. Aber wegen der widersprüchlichen Interessen im Irak könnte das Schlachten dort noch viel, viel länger dauern. Das Ende wäre vermutlich eine De-facto-Aufteilung des Landes. Wenn die USA Saddam 2003 nicht gestürzt hätten, dann gäbe es dort heute wahrscheinlich einen Bürgerkrieg. Wäre der Westen dann wenigstens vom Terror verschont geblieben, weil sich der IS nicht hätte entwickeln können?

Der Krieg ist vollständig gescheitert. Daran kann überhaupt kein Zweifel bestehen. Die USA haben jeden Fehler gemacht, den man nur machen konnte

Kanan Makiya
Irakischer Intellektueller

„Vielleicht hätte es den IS nicht gegeben, aber etwas Ähnliches unter anderem Namen“, sagt Kanan Makiya. Der irakische Intellektuelle, der im Exil lebt, war 2003 ein wichtiger Fürsprecher der Invasion gegen Saddam. Heute sagt er: „Der Krieg ist vollständig gescheitert. Daran kann überhaupt kein Zweifel bestehen. Die USA haben jeden Fehler gemacht, den man nur machen konnte.“

Dann jedoch fügt der Professor der Brandeis-Universität hinzu: „Trotzdem haben wir Iraker selbst die größten Fehler gemacht, vor allem die Schiiten, die 2003 an die Macht kamen. Die Sprache und die Politik des konfessionellen Kampfes, die sie pflegten, hat die Sunniten dem IS in die Arme getrieben.“ Sogar am Weltbild der Terrormiliz hätten die Schiiten Anteil gehabt: „Die ganze Weltuntergangsideologie, die den IS so brutal macht, gab es zuerst bei den schiitischen Milizen unter Saddam und nach seinem Sturz.“

Krieg steckt mit Wahnsinn an. Je länger er dauert, desto mehr. Syrien zeigt, wie radikale Gruppen immer stärker werden, je länger der Konflikt sich hinzieht. Ein zweiter, noch längerer Konfessionskrieg im Irak wäre eine ungleich größere Tragödie geworden. Auch ohne die Marke IS. Und auch mit Saddam.

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Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article149655482/Was-waere-wenn-Saddam-nicht-gestuerzt-worden-waere.html

Gruß an das Irakische Volk

TA KI