Nitrate im Lebensmittel Trinkwasser


Nitrate im Trinkwasser?

nitrate

Wir finden Nitrate im Trinkwasser, denn Deutschland hat ein immer größer werdendes Nitrat – Problem. Viele ober- und unterirdische Gewässer sind bereits hoch mit Nitrat belastet.

Die Stickstoffverbindung diffundiert nicht nur aus Gülle in den Boden, sie kommt auch mit künstlichem Dünger in die Landschaft oder sickert aus schlampig abgedichteten Silage Silos. Seit einigen Jahren mittlerweile, landet sie zusätzlich als Gär-Reste aus Biogasanlagen auf unseren Äckern.

Ein Drittel unseres Grundwassers ist bereits verschmutzt.

Deutschland bekommt die Grundwasserverschmutzung durch Nitrat nicht in den Griff. Nach Recherchen von WDR und NDR liegt die Konzentration des Salzes in immer mehr Grundwasservorkommen über den EU-weit gültigen Grenzwerten von 50 Milligramm pro Liter. Inzwischen gilt das auf fast einem Drittel der Fläche der Bundesrepublik.

Wasserversorger benötigen Grund- und Oberflächenwasser zur Aufbereitung unseres Lebensmittels Wasser. Die meisten Aufbereitungsanlagen können Nitrat nicht vollständig filtern und so finden wir Nitrate im Trinkwasser.

In einigen Bundesländern ist die Belastung sogar noch weiter verteilt: In Nordrhein-Westfalen überschreiten die Nitratwerte die EU-Vorgaben auf 40 Prozent der Fläche, in Schleswig-Holstein auf 50 Prozent und in Niedersachsen sogar auf mehr als 60 Prozent. Das berichten die Sender unter Berufung auf eine Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der Grünen. (Quelle: zeit.de vom 16.09.2016)

Seit Jahr-zehnten  ist das Problem bekannt

„Alle Jahre wieder kommt das Thema, Nitrat im Trinkwasser, in der Politik zur Sprache und seit Jahren wird uns dann vom zuständigen Bundesumweltministerium erklärt, dass man sich darum kümmert. Und wie immer, nichts passiert“.

Die EU-Kommission hat sich im Frühjahr 2016 dazu entschieden, Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof anzuklagen, wegen des zu hohen Nitrat-Gehaltes in deutschen Gewässern. „Die Lage ist äußerst besorgniserregend“ Deutschland habe es versäumt, strenger gegen die Gewässerverunreinigung durch Nitrat vorzugehen, und damit die europäische Nitrat-Richtlinie von 1991 missachtet.

Quelle unseres Trinkwassers, mit Nitrat belastet

Das Nitrat-verunreinigte Grundwasser dehnt sich zudem aus. Mittlerweile ist das Wasser in einem Drittel der Fläche Deutschlands in einem schlechten ökologischen Zustand. Die Belastung sei, so das Bundesumweltministerium, in mehreren Regionen deutlich zu hoch. Sie führe „zu deutlichen Auswirkungen bei der Trinkwassergewinnung und verursacht vermehrte Anstrengungen zum Schutz der Trinkwasser-Ressourcen.“ (Quelle: ARD Tagesschau vom 16.09.2016)

Das wir mittlerweile hohe Werte an Nitrate im Trinkwasser finden, ist seit Jahren bekannt und durch die weiter anwachsende Massentierhaltung, hausgemacht. Unsere Umwelt wird sukzessive verseucht, durch Monokultur und Massentierhaltung.

Bestandteil der Natur und chemischen Kampfstoffen

Nitrat kommt als Bestandteil von Natur- und Kunstdünger in den Boden der landwirtschaftlichen Anbauflächen. Da es wasserlöslich ist, kommt es auf diese Weise auch in das Grund- und Oberflächenwasser. Da das Grund- und Oberflächenwasser aber auch die Quelle unseres Trinkwassers ist, befinden sich Nitrate und Nitrite im Trinkwasser. Diese Nitrate nehmen wir somit, mit jeder Tasse Kaffee oder Tee, in unserem Körper auf. Es sind zwar in den letzten Jahren große Anlagen zur De-Nitritfizierung des Trinkwassers in Betrieb genommen, allerdings gibt es diese Anlagen noch nicht flächendeckend.

Eine Verbindung aus Stickstoff und Sauerstoff

Nitrate sind Verbindungen, die aus den Elementen Stickstoff (N) und Sauerstoff (0) bestehen. Die chemische Formel für Nitrate lautet NO3. Nitrat ist ein Stoff, der im Boden natürlicherweise vorkommt. Da Pflanzen den Stickstoff der Nitrate zum Aufbau von Eiweiß benötigen, ist dies auch sehr sinnvoll. Nitrat wird dem Boden aber auch in chemischen Düngern zusätzlich zugeführt, um die Ernte-Erträge zu steigern. Der Mensch nimmt Nitrat vorwiegend über pflanzliche Lebensmittel und über Nitrate im Trinkwasser auf. Nitrate selber sind nicht giftig. sie sind aber die Vorstufe, durch Reduktion, zum gesundheitsschädigenden Nitrit.

Durch Regen gelangt Nitrat ins GrundwasserVorsicht-Gülle

Nitrate können direkt von pflanzlichen Organismen als Stickstoffquelle aufgenommen und verwertet werden. Überschüsse an Nitrat, die von den Pflanzen nicht aufgenommen werden, sammeln sich im Erdboden an. Bei Schneeschmelze oder Regen wird das Nitrat in tiefere Bodenschichten und damit ins Grundwasser ausgewaschen. Auch können Einträge über das Grundwasser oder oberflächliche Abschwemmungen, in Fließgewässer oder Seen, erfolgen. Unser mit Nitrat -belastetes Trinkwasser wird je nach Region, eben aus Grund- Oberflächen- und Quellwasser gewonnen. Nitrat in höheren Konzentrationen wird vor allem durch landwirtschaftliche Intensiv-Nutzung (Überdüngung) sowie Abwasser-Versickerungen verursacht.

Grundwasser in einem schlechten, chemischen Zustand

Die intensivierte Bioenergie-Produktion auf den Äckern verschärft ein großflächiges Problem: 89 Prozent der Flüsse und Bäche, 57 Prozent der Seen und 38 Prozent der Grundwasserleiter in Deutschland sind nach den Kriterien der Europäischen Gemeinschaft derzeit in einem »schlechten chemischen Zustand«. Für die Verunreinigungen im Grundwasser seien »nahezu ausschließlich die Nitrat-Belastungen aus der Landwirtschaft verantwortlich«, konstatierte bereits im Jahre 2010 das Umweltbundesamt. 15 Prozent des hiesigen Grundwassers lagen über dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm Nitrat pro Liter. 36 Prozent wiesen »deutlich bis stark erhöhte Nitratwerte auf«, nur bei knapp der Hälfte der beprobten Wasserstellen lagen die Werte im Rahmen der natürlichen Belastung – unter zehn Milligramm pro Liter.

Die verschwiegene Wahrheit

Allein in Deutschland gelangen jährlich etwa 4,2 Millionen Tonnen dieses reaktiven Stickstoffs in den Kreislauf. Das sind etwa 50 kg pro Person und Jahr und eindeutig viel zu viel. Den Löwenanteil davon verursacht die kommerzielle Landwirtschaft, aber auch der Verkehr und Verbrennungsprozesse blasen Stickstoff in die Umwelt. Die Folgen: Zu viel Nitrat auf den Feldern und dadurch, im Grund-und in unserem Trinkwasser.

Selbst wenn ab sofort kein Nitrat mehr in den Boden eingebracht wird, kann es aufgrund der regional sehr unterschiedlichen Grundwasser-Erneuerungs-Zeiten lange dauern, bis der Nitrat – Gehalt im Grundwasser wieder abnimmt. Ein hoher Nitrat Gehalt in unserem Trinkwasser ist äußerst gesundheitsgefährdend. Nitrat kann im sauren Milieu unseres Körpers, auch mit Hilfe von Bakterien, zu Nitrit und schließlich zu Nitrosaminen umgewandelt werden die krebserregend wirken können.

Schutz vor Nitrat im Trinkwasser

Die durch Bakterien verursachte Umwandlung, die Reduktion von Nitrat zu Nitrit, findet auch in Wasser- und Leitungsrohren, bei stehendem Wasser, statt. Keime, Bakterien, Parasiten, Viren und andere Mikroorganismen, sind heutzutage latent im Trinkwasser vorhanden. Auch kann Nitrat sowohl im Erdreich, in Lebensmitteln und auch im Körper des Menschen, im sauren Milieu, (z. B. Magen- und Mundschleimhäuten) zu Nitrit reduziert werden.

Nitrit und die Bildung von Nitrosaminen

Nitrit ist sehr giftig und an der Bildung der krebserregenden Nitrosamine beteiligt. Chemisch ist die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit eine Reduktion, die von der Nitratreduktase, ein in vielen Bakterien und Pilzen vorkommendes Enzym, durchgeführt wird. Die Nitratreduktase (NADH) ist ein pflanzliches Enzym, das die Reduktion von Nitrat zu Nitrit katalysiert. Die Reduktion ist notwendig, um Nitrat assimilieren zu können, sie wird bis zum Ammonium fortgesetzt, das den Stickstoff für Aminosäuren liefert. (Quelle: Wikipedia)

Ablagerung von Nitrit in den kleinsten Gefäßen, den Kapillaren, können Durchblutungsstörungen verursachen.

Was sind Nitrosamine?

Nitrosamine entstehen aus Nitrit und Aminen (Stickstoffverbindungen, die auch im Körper gebildet werden können). Die Bildung kann nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen. Eine dieser Bedingungen ist ein saures Milieu. Dieses findet sich z.B. im menschlichen Magen und in den Mundschleimhäuten.

Nitrosamine sind in hohem Maße krebserregend. Aus den Werten, der uns vorliegenden Trinkwasser-Analysen, können wir ersehen wie viel Nitrat in mg/l in Ihrem Trinkwasser vorhanden ist. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf…

Risiko der Blausucht bei Säuglingen

Besondere Beachtung bei Säuglingen

Besondere Beachtung ist dem zu hohen Nitrat-Gehalt zu schenken, wenn man das Wasser zur Herstellung von Säuglingsnahrung benutzt. Gerade bei Säuglingen bis zum 6. Monat, sollte gar kein Nitrat im Trinkwasser vorhanden sein!

Die Darmflora des Säuglings kann, wie die Darmflora eines Erwachsenen, Nitrit bildende Bakterien enthalten. Das entstehende Nitrit oxidiert das Hämoglobin zu Methämoglobin und verhindert die Sauerstoffversorgung der Zellen. Der Säugling kann, aufgrund seiner noch nicht ausgereiften Reduktionskapazität, dass Hämoglobin nicht wieder zurück-reduzieren, so dass der Säugling innerlich erstickt. (Blausucht) Die akute Vergiftung, die Blausucht, äußert sich in Kopfschmerzen, Schwindel, flacher Atmung und einer Blau-verfärbung der Haut und der Lippen.

Hämoglobin der Sauerstoff-Transporter

Hämoglobin ist ein Eiweiß, das sich im Inneren der roten Blutkörperchen befindet. Es ist der wichtigste Transporter für Sauerstoff in den Blutgefäßen. Hämoglobin transportiert normalerweise den über die Lunge eingeatmeten Sauerstoff zu den Zellen.

Wenn Nitrit das Hämoglobin allerdings blockiert, ist keine Sauerstoffabgabe an Gewebezellen, nicht mehr möglich und es besteht, je nach Dosis, die Gefahr des inneren Ersticken, auch bekannt als Zyanose oder Blausucht. Besonders Säuglinge bis zum 6. Monat sind anfällig für eine „Säuglings-Blausucht“ (Methämoglobinämie). Diese Erkrankung hat ihren Namen von der sich bei einer Vergiftung einstellenden bläulichen Verfärbung der Lippen und Haut des Säuglings.

Warum sind gerade Säuglinge betroffen?

  • Säuglinge besitzen in den ersten Lebensmonaten noch sehr wenig Magensäure
  • Magensäure verhindert, zum Beispiel bei einer Darmerkrankung oder bei keim-haltiger Nahrung, eine Besiedelung des Dünndarmes mit Bakterien
  • Bakterien können das Nitrat zu giftigem Nitrit umwandeln

Das Trinkwasser-System PROaqua 4200 D, bietet auch Schutz vor Nitrate im Trinkwasser

Über die Entstehung wurde weiter oben schon berichtet. Das gesundheitliche Risiko betrifft alle Altersgruppen gleichermaßen. Nitrosamine kommen in einigen Lebensmitteln, wie z.B. in Bier, Fischen, Fischprodukten, in gepökelten Fleischerzeugnissen und im Käse direkt vor, sie können aber auch bei der Zubereitung von Lebensmitteln und im menschlichen Körper entstehen.

Als Entstehungsort für Nitrosamine gelten die Mundschleimhäute und der Magen, da hier die chemischen Bedingungen (Saures Milieu) am geeignetsten sind.

Langzeitwirkung von Nitraten

Nitrate besitzen aber auch eine gefährliche Langzeitwirkung: Im Speichel des Erwachsenen werden regelmäßig kleine Mengen Nitrate in Nitrite umgewandelt. Diese Nitrite können mit den Aminen im Magen zu Nitrosaminen reagieren: Nitrosamine sind sehr gefährlich: Sie können schon in geringsten Mengen Krebs erzeugen. Ein Liter Trinkwasser darf gesetzlich höchstens 50 mg/l Nitrat enthalten. Dies kann aber für Säuglinge bereits gefährlich sein. Deshalb sollten Säuglinge nur Nitrat-armes Trinkwasser erhalten. In einigen Wurst- oder Käsesorten wird Nitrat oder sogar Nitrit, als Lebensmittel-Zusatzstoff zur Konservierung zugesetzt. (E Nummern 250 bis 252) Nitrat wird mit Kochsalz zur Trocken-Pökelung eingesetzt. Die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit findet im Lebensmittel völlig unkontrolliert statt.

Nitrat-Umwandlung in verzinkten Rohren

In neu verlegten, verzinkten Trinkwasserleitungen werden vorhandene Nitrate im Trinkwasser, durch das Zink in Nitrit reduziert. Dabei kann es zu einer bis zu 100-fachen Überschreitung des Grenzwertes für Nitrit kommen. Aber auch bei älteren Leitungen kommt es, wenn das Wasser längere Zeit in der Leitung gestanden hat, (in geringerem Ausmaß) zu einer solchen Umwandlung.

Die im Wasser vorhandenen Bakterien wandeln in dieser Zeit das Nitrat zu Nitrit um. Benutzen Sie daher morgens das erste Wasser zum Beispiel für das Blumen gießen und erst das folgende Wasser für die Nahrungsmittelzubereitung.

Zubereitung von Babynahrung

Für die Zubereitung von Babynahrung, sollte das Leitungs- “Trinkwasser” erst gar nicht benutzt werden. Wenn Ihnen Quellwasser zur Verfügung steht, haben sie das Beste Trinkwasser, denn reines Quellwasser ist nahezu identisch, biochemisch sowie biophysikalisch, dem in Ihrem Körper befindlichen Zellwasser – wissenschaftlich bewiesen!

Quelle:https://www.wasserklinik.com/nitrate-im-trinkwasser/

Gruß an die, die generell Quellwasser dem Leitungswasser vorziehen

TA KI

10 Gründe warum du dein Gurkenwasser nicht wegwerfen solltest.


Wir haben oft diese Angewohnheit: Das Essiggurkenglas ist leer und danach wird das übrige Gurkenwasser einfach ins Waschbecken oder in die Toilette gekippt – letzteres ist übrigens gar nicht so schlimm, denn es säubert die Toilette. Aber wenn du einen Blick auf diese Liste wirfst, dann findest du sicherlich noch ein oder zwei mehr Verwendungen für Gurkensaft, der viele Qualitäten besitzt.

1. Um Sonnenbrand zu lindern
Tränke eine Wattebällchen in Essiggurkensaft und tupfe es auf den Sonnenbrand. Der Essig in der Flüssigkeit hilft, das brennende Gefühl zu lindern.

2. In einem Cocktail
Es wird nicht einfach sein, deine Gäste davon zu überzeugen, einen Gurken-Cocktail zu trinken. Aber dieses einfache Rezept hat schon mehr als eine Person verführt: Nimm einen Mixer und wirf ein wenig Eis hinein, zusammen 6 cl Vodka und 9 cl Gurkenwasser. Gut schütteln und dann in ein Martini-Glass füllen. Setze noch eine kleine Gurke in das Glas und trink aus! Und bitte denk daran, verantwortungsbewusst mit Alkohol umzugehen.

3. Gegen den Kater
Nach einer Party, bei der viel Alkohol im Spiel war, ist dein Körper wahrscheinlich dehydriert und der schmerzhafte Kater steht an. Bevor du wieder schlafen gehst, trink ein bisschen Gurkensaft und du wirst sehen (und fühlen), dass es dir am nächsten Tag viel besser geht!

4. Um Krämpfe und Muskelkater zu vermeiden
Viele Trainer empfehlen, 1/4 Glas Gurkensaft (und natürlich Wasser) nach jeder sportlichen Aktivität zu trinken, um deinen Körper zu erfrischen.

5. Gegen Sodbrennen
Gurken werden oft in eine Mischung aus Essig und Honig eingelegt. Beide dieser Zutaten sind besonders gut für den Magen. Ein kleiner Schluck dieser säurehaltigen Mischung vor dem Essen kann helfen, Magenkrämpfen vorzubeugen.

Youtube/Find-Best-Info

6. Gegen Erkältungen und Halzschmerzen
Wenn die ersten Symptome beginnen, nimm einen Löffel Gurkensaft zu dir. Der Essig ist genauso effektiv wie Hustensirup und viel natürlicher.

7. Um zu kochen
Du kannst Gurkensaft in deiner Salatsoße als Ersatz für Essig verwenden oder ihn mit Joghurt mischen, um ein cremiges Salatdressing für grünen Salat, Eiersalat, Fisch oder Kartoffeln zu kreieren. Manche verwenden den Gurkensaft auch, um Fleisch zu marinieren, denn so wird es zarter. Du kannst den Gurkensaft auch verwenden, um den Fisch zu pochieren, um ihn noch schmackhafter zu machen.

8. Zum Frischhalten von Essen
Wenn du all deine Gurken aufgegessen hast, dann lege einfach gekochte Eier, Zwiebeln oder Knoblauch ins Glas mit dem übrig gebliebenen Gurkenwasser, um diesen Lebensmittel eine feine Note zu verleihen und sie noch haltbarer zu machen. Dieser Trick funktioniert auch mit Gemüse aus der Dose, wie zum Beispiel Tomaten, grüne Bohnen, Artischocken und Schwarzwurzel.

9. Um deine Kupfergegenstände zu säubern
Du musst nur ein bisschen Gurkensaft auf einen Schwamm geben und dann all deine Kupferobjekte schrubben, um sie wieder zum Glänzen zu bringen.

10. Zum Düngen und zur Unkrautvernichtung
Das hört sich ein wenig seltsam an, aber Gurkensaft ist in beiden Fällen sehr nützlich. Für Pflanzen aus der Familie der Lilien, Primeln oder Lupinen, die saure Erde lieben, ist Gurkensaft als Dünger sehr wirksam.
Aber das Unkraut in deinem Garten (Disteln oder Nesseln) musst du nur mit Gurkensaft wässern und es wird verschwinden.

Ich konnte mir kaum vorstellen, dass all dies mit einfachem Essiggurkensaft möglich ist. Und du? Ich bin sicher, nächstes Mal, wenn du Gurken isst, siehst du den Gurkensaft mit ganz anderen Augen.

Winter Badesalz selber machen


Wenn es im Winter draußen kalt ist, haben Körper und Seele ein wohltuendes Bad besonders nötig. Entspannung, Wärme, Kuscheln und Gemütlichkeit, das ist es, wonach sich Körper und Geist in der kalten Jahreszeit sehnen. Wenn Sie Ihr winterliches Badewasser mit dem entsprechenden Badesalz aufpeppen, steht Ihrem Wohlfühlbad nichts mehr im Wege.

Zusätzlich zur Verwendung von Winter Badesalz sollten Sie das Badezimmer auf eine angenehme Temperatur bringen. Schalten Sie leise Musik ein, dimmen Sie das Licht oder stellen Sie Teelichter auf und die Vorbereitung für Ihr ganz privates Spa sind perfekt. Damit Sie auch nach dem Wannenbad nicht frieren, können Sie Handtuch oder Bademantel vorwärmen.

Das winterliche Badesalz ist übrigens auch eine herrliche Geschenkidee für Weihnachten. Verzieren Sie das Gefäß für Ihr selbst gemachtes Winter Badesalz mit kleinen goldenen Sternen, bekleben Sie es mit Watte oder verschönern Sie es mit glänzenden Schleifen.

Natürlich kann das Winter Badesalz verschiedene Wirkungen aufweisen. Ein pflegendes Badesalz, das der im Winter oft trockenen Haut Feuchtigkeit spendet, eignet sich ebenso gut wie ein Salz, das zur Entspannung beiträgt und die Kälte und das raue Winterwetter vergessen lässt. Auch ein Badesalz gegen Erkältung ist im Winter angebracht.

Stärkendes Winter Badesalz

Zutaten für stärkendes Winter Badesalz mit Hautpflegeeffekt:

  • 6 EL Himalajasalz
  • 3 EL Bittersalz (= Magnesiumsulfat)
  • 1 TL Holunderbeersaft
  • getrocknete Rosenblütenblätter
  • 5 Tropfen ätherisches Palmarosaöl

Mischen Sie in einer feuerfesten Schüssel das Himalajasalz mit dem Bittersalz. Geben Sie den Holunderbeersaft dazu und verrühren Sie alles, bis jedes Salzkristall rosa-rot eingefärbt ist. Dann stellen Sie die Schüssel in den Backofen und lassen die Salzmischung bei 50 Grad trocknen.

Anschließend lockern Sie mit einer Gabel eventuell verklumpte Salzkristalle auf. Träufeln Sie nun das ätherische Öl auf das abgekühlte Salz und rühren Sie es gut ein. Verreiben Sie einige Rosenblütenblätter in der Hand und mischen Sie sie ebenfalls unter das Salz. Nun ist Ihr Winter Badesalz fertig und Sie können es in ein dekoratives Gefäß abfüllen.

Achtung: Vergessen Sie nicht Ihr Winter Badesalz zu beschriften. Das Etikett sollte die Inhaltsstoffe enthalten und die Wirkung, die es verspricht.
Winter Badesalz

Winter Badesalz gegen Erkältung

Zutaten für ein Winter Badesalz mit Rosmarin das wärmt und Erkältungsbeschwerden lindert:

  1. 1 kg reines Meersalz
  2. 1 Handvoll getrockneter Rosmarin
  3. 5 Tropfen ätherisches Rosmarinöl
  4. 90 g Milchpulver

Hacken Sie den getrockneten Rosmarin mit einem scharfen Küchenmesser möglichst klein und mischen Sie die Kräuter dann mit dem Meersalz in einer Schüssel. Geben Sie das Milchpulver hinzu und rühren Sie es ebenfalls unter. Zum Schluss füllen Sie die Mischung in ein Glas mit Schraubverschluss und träufeln das ätherische Öl darüber.

Verschließen Sie das Glas, schütteln Sie es einmal kräftig durch und lassen Sie es einige Tage ruhen, damit die Wirkstoffe Zeit haben in das Salz einzuziehen. Anschließend können Sie das selbst gemachte Winter Badesalz entweder selber verwenden, oder hübsch verpackt verschenken.

Wichtig: Das ätherische Rosmarinöl, das auch im getrockneten Rosmarin enthalten ist, kann bei Kindern Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Dieses Badesalz ist nur für Erwachsene geeignet!

 

Weihnachtliches Winter Badesalz

Für ein entspannendes, weihnachtliches Badesalz für kalte Wintertage benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 750 g reines Meersalz
  • 1 EL Mandelöl
  • 3 EL Anis-Samen
  • 2 Zimtstangen
  • 5 Tropfen ätherisches Anisöl
  • 3 Tropfen ätherisches Orangenöl süß

Geben Sie das Meersalz in ein Glas mit Schraubverschluss. Träufeln Sie das Mandelöl und die beiden ätherischen Öle dazu und verschließen Sie das Glas. Nun schütteln Sie das Glas kräftig durch, damit sich die Öle mit dem Salz gut vermischen.

Geben Sie dann die Zimtstangen zusammen mit den Anis-Samen in ein Gewürzsäckchen. Öffnen Sie das Glas mit dem Salz, legen Sie das Gewürzsäckchen hinein und verschließen Sie das Glas wieder. Damit die Wirkstoffe aus den Gewürzen des Gewürzsäckchens ins Badesalz übergehen können, benötigen Sie Zeit. Lassen Sie das Winter Badesalz daher circa 5 Tage ruhen.

Dann öffnen Sie das Glas, nehmen das Gewürzsäckchen heraus und füllen Ihr weihnachtliches Entspannungsbadesalz in ein dekoratives Glas um. Verzieren Sie das Badesalz-Glas mit Weihnachtsdekoration und fertig ist ein sinnvolles, liebevoll selbst gemachtes Weihnachtsgeschenk.

Zu beachten: Ätherisches Anisöl sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Verschenken Sie dieses Winter Badesalz nicht an Schwangere und machen Sie einen Vermerk auf dem Etikett.

 

Vorbeugendes Winter Badesalz

Zutaten für ein Erkältung vorbeugendes Winter Badesalz:

  1. 250 g feines Meersalz
  2. 125 g Bittersalz
  3. 8 Tropfen ätherisches Eukalyptusöl
  4. 8 Tropfen süßes Orangenöl

Mischen Sie in einer Schüssel das Meersalz mit dem Bittersalz und dem Glycerin. Füllen Sie die Salzmischung in ein Glas mit Schraubverschluss und träufeln Sie die ätherischen Öle dazu. Verschließen Sie das Glas und schütteln es kräftig durch, damit sich die Öle mit dem Salz vermischen. Lassen Sie das Badesalz ein paar Tage stehen, damit die Wirkstoffe sich gut verteilen können. Dann füllen Sie es in dekorative Gläser um.

Anwendung: Für ein heilsames Bad mit dem Winterbadesalz lassen Sie Ihre Badewanne zu zwei Dritteln mit körperwarmem Wasser (37 Grad) volllaufen. Während das Wasser einläuft, erhitzen Sie zusätzlich einen Liter Wasser auf dem Herd auf circa 50 Grad. Geben Sie in den Liter heißes Wasser 3 gehäufte Esslöffel Badesalz und rühren Sie mit einem Löffel solange, bis sich das Salz aufgelöst hat. Dann gießen Sie Ihre Mischung in die Badewanne und lassen ein weiteres Drittel körperwarmes Wasser ein.

Quelle: http://www.beautybad.de/badesalz/winter.html

Gruß an die Kreativen

TA KI

Mit diesem Trick behandelst du Nackenschmerzen in Sekundenschnelle.


Nackenschmerzen können dir den ganzen Tag verderben. Oft entstehen sie nach einer ruckartigen Kopfbewegung, oder sie machen sich morgens beim Aufstehen unangenehm bemerkbar. Nackenschmerzen können zudem durch Überlastung oder eine Erkrankung verursacht werden. Normalerweise verschwindet dieser Schmerz nach ein paar Tagen. Doch du musst ihn nicht so lange ertragen! Hier erfährst du, wie du ihn schneller wieder loswirst.

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Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Nackenschmerzen zu bekämpfen: mit Massagen, warmen Bädern, um die Muskeln zu entspannen, und sogar Medikamenten. Doch mit dieser Übung ist die Schmerzlinderung nicht nur ziemlich leicht, sondern sie verhindert auch, dass die Schmerzen wiederkommen. Alles, was du dafür brauchst, ist ein Handtuch.

Mit diesem erzeugst du eine Hebelwirkung und kannst den Kopf nach rechts, links und zurück steuern, um eine schöne Bewegung ohne Spannung oder Belastung zu erzielen. Dank dieser Methode gibt es viele verschiedene Übungen, die du ausprobieren kannst.

Setz dich z.B. zur Entspannung auf einen Stuhl, die Wirbelsäule gerade. Die Rückenlehne sollte dabei nicht zu hoch sein. Lege das Handtuch vorsichtig um deine Nackenmuskulatur, so dass die obere Kante am Ohr anliegt und der Rest wie ein Cape über deinen Rücken fällt. Halte die Zipfel des Handtuchs auf Augenhöhe, ziehe die Zipfel zunächst sanft nach rechts und nach links und folge den Bewegungen mit dem gesamten Kopf.

Youtube/ physicaltherapyvideo

Dabei sollte sich dein Köper unterhalb des Nackens nicht mitbewegen. Sollte die Übung jedoch mehr Schmerzen verursachen, hör sofort damit auf.

Falls du z.B. nur Schmerzen auf der rechten Körperseite hast, kannst du beide Handtuchzipfel mit der linken Hand vor dem Gesicht gemeinsam fassen und den rechten Arm locker hängen lassen.

Bei einer weiteren Übung überkreuzt du die Arme, hältst den linken Zipfel mit der rechten Hand auf Augenhöhe und den rechten Zipfel mit der linken Hand locker unten. Ziehe mit der oberen Hand dann sanft den Kopf in eine Richtung.

Youtube/ physicaltherapyvideo

Und weiter geht’s: Lege das Handtuch wie bei der ersten Übung um den Nacken und bewege den Kopf sanft nach hinten. Halte auch hierbei die Zipfel auf Augenhöhe und ziehe mit dem Kopf in deren Richtung nach. Nach einigen Übungen kannst du das Handtuch auch weiter nach unten ziehen.

Youtube/ physicaltherapyvideo

In der nächsten Stufe wickelst du das Handtuch vor den Übungen so, dass du es dir als Rolle um den Hals legen kannst. Das trainiert zusätzlich deine Schultern.

Im folgenden Video (auf Englisch) kannst du noch mehr Übungsvarianten kennenlernen:

Wer hätte gedacht, wofür so ein Handtuch nützlich sein kann? Solltest du bei den Übungen dennoch Schmerzen verspüren, unterbrich sie. Chronische oder schwere Schmerzen können zudem eine ärztliche Behandlung erfordern.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/nackenschmerzen/

Gruß an die, die sich zu helfen wissen

TA KI

Plastikflaschen machen weiblich


Eine neue Studie zeigt, dass Mineralwasser aus PET-Flaschen Stoffe enthält, die wie Östrogene wirken. Die könnten die männliche Fruchtbarkeit schädigen, warnen Experten.

Abgefüllte Mineralwasserflaschen am Montag (21.04.2008) in der neuen PET-Abfüllanlage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Bad Überkingen. Der Konzern legt am 23. April in Stuttgart die Absatz- und Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 vor. Foto: Norbert Försterling dpa/lsw   +++(c) dpa - Bildfunk+++

Abgefüllte Mineralwasserflaschen am Montag (21.04.2008) in der neuen PET-Abfüllanlage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Bad Überkingen. Der Konzern legt am 23. April in Stuttgart die Absatz- und Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 vor. Foto: Norbert Försterling dpa/lsw +++(c) dpa – Bildfunk+++

Verbraucher sollten wegen möglicher Gesundheitsrisiken auf Mineralwasser in Flaschen aus dem Kunststoff PET verzichten. Diesen Rat geben Umwelt- und Verbraucherschützer nach einer Studie der Universität Frankfurt am Main zum beliebtesten alkoholfreien Getränk der Deutschen. „Die Wissenschaftler haben Schadstoffe gefunden, die wie das weibliche Sexualhormon Östrogen wirken“, sagt die Chemieexpertin des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND), Patricia Cameron. „Auch wenn das Ausmaß der gesundheitlichen Gefährdung unklar ist, sollten Verbraucher vorsorglich Trinkwasser aus der Leitung oder aus Mehrweg-Glasflaschen bevorzugen.“ Derweil sollten die Behörden die vermuteten Gefahren mit weiteren Untersuchungen aufklären. Auch der Vizegeschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch, Matthias Wolfschmidt, empfiehlt den Konsumenten: „Kauft Glasflaschen!“ Beide Aktivisten fordern, hormonell wirksame Stoffe in Lebensmittelverpackungen zu verbieten. Cameron nennt zum Beispiel bestimmte Weichmacher, die Kunststoffe geschmeidig machen.

Die Warnungen betreffen den größten Teil des Mineralwassers, von dem jeder Mensch in Deutschland im Schnitt 138 Liter pro Kopf trinkt. Denn dem Verband Deutscher Mineralbrunnen nach wurden vergangenes Jahr 71 Prozent in Flaschen aus PET verkauft. Schon weil die meisten PET-Flaschen nur einmal verwendet werden, sind sie Umweltschützern ein Dorn im Auge. Und wenn sie recycelt würden, dann nicht so oft wie Glasflaschen. Die Kunstoffindustrie dagegen preist PET-Flaschen wegen ihres geringeren Transportgewichts als umweltfreundlich.

Aber die Flaschen könnten auch die Gesundheit gefährden, argumentieren PET-Gegner nun mithilfe der Studie des Frankfurter Biologen Martin Wagner. „Wir konnten zeigen, dass die Östrogen-Belastung in Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch ist wie in Wasser aus Glasflaschen.“ Als Beleg führt er unter anderem einen Versuch an, bei dem Schnecken in den Plastikbehältern rund 40 bis 120 Prozent mehr Embryos als in einem Laborglas produzierten. Diese Ergebnisse könnten laut Wagner den lang gehegten Verdacht verstärken, Weichmacher oder Katalysatoren der Verpackung laugten ins Wasser aus.

Über Risiken für die Gesundheit schweigen sich die Forscher aus, denn noch wüssten sie nichts über Aufnahme und Abbau dieser „Umwelthormone“ in den menschlichen Körper. „Aber ein gewichtiger Teil der Wissenschaft glaubt, dass zum Beispiel der Rückgang der männlichen Fruchtbarkeit mit Umwelthormonen zu tun hat“, berichtet Wagner. Auch Krebs und Entwicklungsstörungen bei Embryonen wurden mit diesen Stoffen in Verbindung gebracht. Doch diese Ergebnisse sind in der Fachwelt umstritten.

Den großen Mineralwasser-Abfüllern reicht das aber noch nicht, um auf PET-Flaschen zu verzichten. Das ergab eine taz-Umfrage bei Marktführern in Deutschland, Danone, Nestlé und Coca-Cola. „Es ist unklar, wie die Wirkung auf den Menschen ist“, sagt zum Beispiel Sprecher Marcus Wanke von Coca-Cola. „Das Problem kann auch in der unterschiedlichen Abfüllung des Wassers liegen“, ergänzt Geschäftsführer Rüdiger Baunemann vom Verband der Kunststofferzeugenden Industrie.

Unterstützung bekommt die Branche vom Bundesinstitut für Risikobewertung, das Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) unterstellt ist. Sprecher Jürgen Kundke: „Ja, es muss geprüft werden, was da passiert. Aber jetzt nach dem PET-Verbot zu schreien, das gibt die Studie nicht her.“ Der Schneckenversuch sei keine international anerkannte wissenschaftliche Methode. Weichmacher könnten nicht verantwortlich sein, weil PET ohne diese Chemikalien hergestellt werde.

„Das stimmt ja offensichtlich nicht“, kontert BUND-Expertin Cameron. Sie zitiert vier Studien, in denen Weichmacher in PET nachgewiesen wurden. Und der Schneckentest habe sich in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen, sagt sie.

Quelle: http://www.taz.de/!5165989/

Gruß an die Konsequenten

TA KI

 

Die Nachteile von Flaschen-Wasser für Mensch und Umwelt.


Wie oft ist man unterwegs und denkt sich: „Jetzt ein frisches Wasser?“ Dann holt man sich schnell eine Flasche am Kiosk – meistens eine leichte PET-Flasche, weil man kaum noch etwas anderes bekommt. Es ist ganz einfach, sie beim Joggen mitzunehmen und in die Reistasche zu quetschen. Über genau diese Wasserflaschen hat die Organisation Storyofstuff ein Informationsvideo gemacht. Es verdeutlich die Einwirkungen von Plastikflaschen auf unser Leben. Darin wird folgendes festgestellt:

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Es gibt noch eine weitere Situation, die wir alle gut kennen, die Kehrseite nämlich: Eine schöne Landschaft, ein Strand, voller Plastikflaschen und Müll. Nicht nur für Tiere, die sich daran verschlucken können, kann das lebensgefährlich werden. 

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Warum trinken wir eigentlich Wasser aus Plastikflaschen? Dass die Rückstände des Öls, mit dem Plastik hergestellt wird, gesundheitsschädigend sind, wissen heute die meisten Menschen. Insbesondere in Deutschland ist Leitungswasser trinkbar und das am besten kontrollierte Lebensmittel.(***) Außerdem hat ein großer Teil des in Flaschen verkauften Wassers genauso viele Mineralien wie unser Leitungswasser in Deutschland. Der restliche Anteil sind oft künstliche Zusätze. Bei einem Test in Detroit, USA, hat man festgestellt, dass das teure Wasser für 2 $ aus der Flasche eine schlechtere Qualität hat als das Leitungswasser und außerdem auch noch schlechter schmeckt. Doch wie kommt es, dass die meisten Menschen dennoch zum Wasser aus der Plastikflasche greifen?

Die Produzenten verkaufen Wasser aus Plastikflaschen bis zu 2.000 mal so teuer wie das Wasser aus der Leitung wäre. Wer würde denn ein Sandwich für 10.000 Euro kaufen, nur weil es in Plastik eingepackt ist? Ursprünglich verkauften die Firmen, die heute für den größten Umsatz auf dem Wassermarkt sorgen, in den 1970ern  Softdrinks wie Cola. Doch bald stellten die Leute fest, dass die Getränke sehr ungesund sind und begannen wieder Leitungswasser zu trinken. Also begannen sie Wasser in Flaschen zu verkaufen. Zunächst lachten die Leute sie aus, weil ihnen dies erschien, als würde man Luft verkaufen. Deshalb mussten sie künstlich die Nachfrage erzeugen. In Werbespots warnten sie vor dem Konsum von Leitungswasser, weil es zu gefährlich sei und am besten nur zum Duschen oder Abwasch verwendet werden sollte. Anschließend bedruckten sie die Etiketten der Wasserflaschen mit bunten Bildern von Gebirgen.

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Diese Bilder sollen uns die Natürlichkeit und Gesundheit des Wassers suggerieren. Absurd, wenn man bedenkt, dass es sich meist um gefiltertes Leitungswasser handelt. Außerdem ist Plastik eine der größten Gefahren der Umwelt. Durch die Langlebigkeit kann es nicht abgebaut werden. Das Hauptproblem beginnt bei der Produktion der Flaschen. Die Unmengen an Erdöl, die gefördert werden, entspricht der gleichen Menge, die in den USA für Autos gebraucht werden. Dazu kommt der weltweite Vertrieb. Eine unglaubliche Summe, wenn man bedenkt, dass eine Wasserflasche in 2 Minuten ausgetrunken wird.

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Das nächste Problem ist die Entsorgung. Denn auch wenn auf vielen Flaschen ein Recycling-Zeichen ist, werden diese Produkte of nicht wiederverwendet.

80 Prozent der Flaschen landen auf dem Müll, wo sie entweder 1.000 Jahre lagern, bis sie zerfallen oder sie werden verbrannt. Bei der Verbrennung werden Umweltgifte freigesetzt. Der Rest wird dem „Recycling“ zugeführt. Hier werden unter anderem ganze Schiffsladungen leerer Flaschen nach Indien gebracht. Dort werden sie zu Müllbergen aufgetürmt. Statt „recycelt“ werden sie „downcycelt“, also in minderwertige Produkte abgewandelt. Und diese landen später wieder auf dem Müll.

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Die Konsumenten der Wasserflaschen, also wir alle, werden in drei Schritten zum Kauf geführt: Angst, Verführung, Fehlinformation. Vielerorts ist Leitungswasser, der größte Feind der Wasserindustrie, mittlerweile ungenießbar. Doch dies liegt z.B. auch an Fabriken, in denen Wasser in Plastikflaschen gefüllt wird. Ihr Abwasser und ihren Dreck leiten sie in Flüsse ab. Wie kann man dieser Industrie nur entgegentreten? Das Video von Storyofstuff bietet auf jeden Fall interessante Denkanstöße und kann hier (auf Englisch) angeschaut werden:

(…)

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/petflaschen/

(***) Anmerkung TA KI:

Bitte unterlaßt  es Leitungswasser zu trinken, oder es für Kaffe, Suppen, Tee, oder gar Säuglingsnahrung zu verwenden.

Schaut in Eurer Region wo sich Quellen befinden und holt dort Euer Wasser.

Wenn Ihr keine  Quellen in der Gegend habt nehmt alternativ St. Leonhardt Wasser, oder Plosen

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Im Leitungswasser befinden sich viele Rückstände, die nicht mehr herausgefiltert werden können- nicht nur aus der Landwirtschaft, sondern Hormone ( Antibabypille -> Toilette-> Abwasser…Leitungswasser), sowie diverse Medikamentenrückstände einer Generation von Menschen, die ab 60. 10 Tabletten pro Tag ( Tendenz steigend= Höheres Alter -> mehr Tabletten am Tag) einnehmen und mittlerweile wird in der Pharmaindustrie mit Nanopartikeln gearbeitet- die KANN man unter den momentanen Gegebenheiten nicht filtern.

Daher mein persönlicher Tipp alternativ zu Quellwasser zu greifen, es ist einfach gesünder.

Gruß an die Quellwassertrinker

TA KI

 

Basischer Badezusatz selbst gemacht


Wie Sie zuhause in der Badewanne für Entschlackung und Entsäuerung sorgen können, erfahren Sie hier. Und Sie finden Rezepte für den basischen Badezusatz zum selber machen.

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Selbst wer sich ausgewogen ernährt, kann durch Stress, Bewegungsmangel oder zu starken Kaffee- oder Nikotingenuss eine Übersäuerung des Organismus aufweisen. Auch die kohlenhydratreiche Ernährung und die übermäßige Aufnahme von tierischem Eiweiß lassen den pH-Wert sinken. Eine chronische Übersäuerung ist für zahlreiche Beschwerden und Krankheiten verantwortlich.

Bei einem ständig niedrigen pH-Wert kann es zu Dauermüdigkeit und Abgespanntheit kommen. Die Haut reagiert mit Falten und Cellulitis. Es machen sich Gelenkerkrankungen wie Arthritis oder Arthrose bemerkbar.

Gallen- oder Blasensteine treten auf und letztendlich kann auch ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall das Endergebnis einer jahrelangen Übersäuerung des Körpers sein. Es ist wichtig, den Säurehaushalt auszugleichen.

Nicht nur durch eine Ernährungsumstellung und das dazugehörige Bewegungsprogramm kann der Säurehaushalt des Körpers ausgeglichen werden. Auch Basenbäder tragen dazu bei, einen zu niedrigen pH-Wert (unter 7) zu erhöhen. Um den Körper nicht zu sehr zu strapazieren, sollten die Basenbäder jedoch nur zwei bis dreimal wöchentlich angewandt werden und eine Dauer von drei Wochen nicht überschreiten. Danach ist ein Basenbad pro Woche ausreichend.

Wirkung: basischer Badezusatz

Als basischer Badezusatz kann sowohl Natron, wie auch Salz verwendet werden. Beide müssen in dem Maße dem Badewasser zugefügt werden, dass der pH-Wert des Wassers circa 8,4 beträgt. Das lässt sich mit Teststreifen aus der Apotheke leicht nachmessen. Wird dieser Wert erreicht, dann bewirkt das Bad, dass der Körper überschüssige Säuren an das Badewasser abgibt.

Wer nach einem 45 minütigen Vollbad mit basichem Badezusatz die Probe mit einem Teststreifen aus der Apotheke macht, wird feststellen, dass sich der pH-Wert des Wassers erniedrigt hat. Zusätzlich zum entsäuernden Effekt kann das Basenbad je nach Badezusatz zur Entspannung oder zur Hautpflege beitragen.

Anwendung: basischer Badezusatz

Um den Organismus nicht zu stark zu belasten, sollte das Badewasser beim Basenbad die 38 Gradgrenze nicht überschreiten. Zu kalt darf das Wasser aber auch nicht sein, denn schließlich findet der Säureaustausch zwischen Organismus und Wasser über die Haut erst nach ungefähr 30 Minuten statt. Eine Verweildauer von 45 Minuten im Badewasser ist daher angesagt. Die optimale Badetemperatur fürs Basenbad liegt also bei Körpertemperatur.

  • Wenn die Badewanne mit körperwarmem Wasser fast befüllt ist, wird der basische Badezusatz zugegeben und mit der Hand gut im Wasser verteilt.
  • Das fehlende Wasser wird zugelassen und dann können Sie die Wanne besteigen.
  • Nach circa 45 Minuten ist das Bad beendet.

Das Basenbad sollte am Abend stattfinden und anschließend darf der Tag in Ruhe mit einem guten Buch oder einem schönen Film, eingekuschelt in eine warme Decke, ausklingen.

Basischer Badezusatz

Rezept: hautpflegendes Basenbad

  • 100 g Natron
  • 5 Tropfen Lavendelöl

Das Badewasser wird mit einer Temperatur von 38 Grad in die Wanne gelassen. Dann wird das Natron in eine Schüssel gegeben und mit einem halben Liter 35 Grad warmem Wasser langsam und unter Rühren übergossen. Wenn sich das Pulver aufgelöst hat, wird die Natronlösung ins Badewasser gegossen. Nun werden die 6 Tropfen Lavendelöl ins Wasser geträufelt und alles wird mit der Hand gut verteilt. Das Badevergnügen kann beginnen. Nach circa 45 Minuten wird das pflegende Basenbad beendet.

Natrium trägt nicht nur zur Entsäuerung des Organismus bei, sondern regt gleichzeitig die körpereigene Rückfettung der Haut an. Die Haut wird weich und geschmeidig. Einer Faltenbildung wird vorgebeugt. Lavendelöl unterstützt die Entschlackung des Körpers und wirkt gleichzeitig durchblutungsfördernd und zellerneuernd.

 

Rezept: basischer Badezusatz zur Entspannung

  1. 100g naturreines Meersalz
  2. 3 Tropfen Rosenöl
  3. 2 Tropfen Sandelholzöl

Während das Badewasser mit einer Temperatur von 38 Grad eingelassen wird, bringen Sie auf dem Herd einen Liter Wasser zum Kochen. Das Wasser wird vom Herd genommen und anschließend werden die 100 g Meersalz damit übergossen. Wenn sich alle Salzkristalle im Wasser aufgelöst haben, werden die beiden ätherischen Öle dazugetropft. In der Zwischenzeit ist die Badewanne vollgelaufen. Das Salz-Öl-Wasser wird in die volle Wanne gegossen und gut verteilt. Das Basenbad kann beginnen.

Während Meersalz einerseits für den Säureausgleich des Körpers sorgt, wirkt es andererseits hautpflegend. Es ist antibakteriell und entzündungshemmend und wird auch bei unreiner Haut eingesetzt. Rosenöl hellt die Stimmung auf. Es entfaltet eine antidepressive Wirkung und trägt zur Harmonie der Gefühle bei. Sandelholzöl beruhigt und entspannt die Nerven. Es hilft gegen Schlaflosigkeit und nervöse Anspannungen.

 

Basisches Badesalz zur Stimmungsaufhellung

  • 100 g reines Meersalz
  • 3 Tropfen Rosmarinöl
  • 3 Tropfen Zitronenöl
  • 1 Rosmarinzweiglein

Weil ein frisch zubereitetes Badesalz seine Wirkung besser abgeben kann, als ein lange gelagertes Badesalz, dessen Wirkstoffe teilweise schon verflogen sind, wird zuerst die Wanne mit 38 Grad heißem Wasser gefüllt. Dann werden 100 g naturreines Meersalz in ein Schraubglas gegeben. Die ätherischen Öle werden dazugeträufelt und vom Rosmarinzweiglein werden die Blätter abgezupft und ebenfalls ins Glas gesteckt. Dann wird das Glas verschlossen und solange durchgeschüttelt, bis sich alle Zutaten gut vermischt haben. Eine Klümpchenbildung soll vermieden werden.

Das Badesalz ist fertig und kann gleich verbraucht, oder als kleines Geschenk verpackt werden. Wer das Badesalz verschenken möchte, sollte allerdings eine größere Menge zubereiten, da für ein Vollbad 100g benötigt werden.

Um das Badesalz ins Badewasser zu geben, wird 1 Liter Wasser zum Kochen gebracht und über das fertig gemischte Badesalz gegossen. Wenn sich alle Salzkristalle im Wasser aufgelöst haben, wird das Salz-Öl-Rosmarinwasser ins Badewasser gegossen. Mit der Hand wird alles gut verteilt und der erfrischende Badespaß kann beginnen.

Rosmarinöl regt die Durchblutung an und Zitronenöl erfrischt.

Quelle: http://www.beautybad.de/badezusatz/basischer.html

Gruß an die Sauberen

TA KI