Heilpflanzen als Medizin


Die Medizin nutzt viele pflanzliche Medikamente. Ungefähr 3000 Heilpflanzen sind bekannt, aus etwas 500 stellt die moderne Medizin Arzneimittel her. Herzglykoside gewinnt die Pharmazeutik zum Beispiel aus dem Fingerhut. Diese Giftpflanze direkt einzusetzen kann zum Tod führen – selbst bei einer geringfügig zu hohen Dosierung.

Ätherische Ölfe liefern Thymian, Eukalyptus und Latschenkiefer, das aus der Mariendistel gewonnene Silymarin schützt die Leber; Weinlaub und Rosskastanie stärken die Venen. Schöllkraut, Pfefferminze, Kamille und Kümmel helfen bei Magen / Darmleiden, Baldrian, Hopfen, Melisse und Passionsblume beim Einschlafen. Weißdorn stärkt das Herz, Johanniskraut lindert Depressionen.

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Die Substanzen einiger Pflanzen sollten Leidende nur als medizinische Extrakte zu sich nehmen, um nicht ihre Krankheit durch den Tod zu beenden. Dazu gehört die Tollkirsche. Die Steinzeitjäger benutzten sie bereits als Pfeilgift. Seit der Antike setzten Ärzte sie als Heilmittel ein. Ihren lateinischen Namen Atropa belladonna erhielt die schwarz-violette Strauchfrucht jedoch als fragwürdiges Mittel, die Männerwelt zu verführen. Atropin erweitert nämlich die Pupillen, und weit bis in die Neuzeit träufelten sich Frauen Tollkirschensaft in die Augen, um als schwarzäugige Schönheit zu glänzen.

Ärzte wenden sie in der Augenheilkunde an; sie löst krämpfe bei Epilepsie und Asthma, und sie hilft gegen Bronchitis wie Reizhusten. Auch die Parkinson-Krankheit lässt sich mit der Tollkirsche lindern.

Das aus der Tollkirsche extrahierte Atropin entspannt die Muskeln, und es hilft gegen Krämpfe in den Muskeln des Magen-Darm-Traktes. Außerdem hilft es gegen Regelschmerzen. Auch medizinisch dosiertes Atropin kann indessen schwere Nebenwirkungen auslösen: Der Mund kann austrocknen, der Appetit ausbleiben, der Darm verstopfen; bisweilen schlägt das Herz schneller, und die Patienten erbrechen sich.

Mädesüß

Mädesüß ist eine Heilpflanze, die viele Menschen gar nicht kennen. Sie enthält schmerzstillende Substanzen, die ähnlich wie Acetylsalicylsäure wirken. Mädesüß riecht süßlich, und unsere Vorfahren würzten damit den Honigwein.

Die Germanen der Antiken nutzten Mädesüß als Schmerzmittel. Das war kein Aberglauben, das Kraut enthält nämlich Salicylsäure. Der Apotheker Felix Hoffmann stellte aus dieser Substanz 1897 Acetylsalicylsäure her, und die ist bis heute als Schmerzmittel in Gebrauch.

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Das echte Mädesüß wird ungefähr zwei Meter hoch; die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite „behaart“, die Blätter sind fein gezähnt. An den Rispen wachsen kleine Blüten. Diese riechen süß und sind weiß-gelb gefärbt. Mädesüß blüht von Juni bis August und wächst auf feuchtem Böden, oft in der Nähe von Bächen.

Das Heilmittel befindet sich in den Blüten: Das Pflanzenöl besteht unter anderem aus Salicyladehyd und Salicylsäuremethylester. Die beiden Stoffe spaltet der Körper zu Salicylsäure auf. Sie wirkt gegen Entzündungen, lindert Schmerzen und senkt Fieber.

Fingerhut

Der Fingerhut ist seit der Antike berühmt – und berüchtigt. Noch vor hundert Jahren galt ein Tee aus Blättern des Fingerhuts als Heilmittel gegen ein schwaches Herz. Das ist nicht falsch, denn die Glykoside von Digitalis pupurea lassen das Herz schlagen. Der Gehalt der Glykoside schwankt, und überdosiert können sie töten.

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Medikamente aus Fingerhut enthalten Extrakte von Digoxin und Digitoxin. Als Tabletten und verordnet von Herzen helfen diese gegen Störungen des Herzrhytmus.

Echtes Johanniskraut

Das Johanniskraut wächst auf der Heide, also in offenen Landschaften mit wenig Bäumen. Die Blätter sehen „durchbohrt“ aus. Diese hellen Punkte sind Öldrüsen. Die gelben Blütenblätter sind punktiert wie die Blätter. Die Öldrüsen enthalten Hypericin, und das färbt das Öl rot. Zerreibt man die Blüten, färben sich die Finger dunkelrot.

Dies führte zwar zu vielerlei Aberglauben um eine vermeintliche „Blutpflanze“; die heilende Wirkung des Johanniskrautes ist jedoch Realität. Der Stoff Hyperforin und die Terpene in der Pflanze wirken antibakteriell und heilen Wunden wie Verbrennungen, Magen- und Darmstörungen.

Johanniskraut wird vielfach zu Medizin verarbeitet: Als Kapseln, Pillen und Dragees; als Tee; als Tropfen; als frisch gepresster Saft und als Öl.

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Johanniskraut ist wissenschaftlich anerkannt, um Depressionen zu behandeln. Dafür braucht es aber eine hohe Dosis und regelmäßige Kontrolle eines Arztes. Johanniskraut gilt als „erste Hilfe“ bei Depressionen und kann die Stimmung der Kranken heben, bevor andere Therapien greifen. Allerdings ist hier die Sorgfalt des Arztes gefragt. Leichte und mittelschwere Depressionen, nur mit Johanniskraut behandelt, können sich zu schweren Depressionen entwickeln. Dann aber wirkt das kraut nicht mehr, und sich auf die Pflanze zu verlassen ist lebensgefährlich. Schwer Depressive sind nämlich akut selbstmordgefährdet. Tee und Kapseln helfen auch gegen leichte Angststörungen und innere Unruhe.

Johanniskrautöl lässt sich auf die Haut auftragen, um Wunden und Verbrennungen zu heilen, Muskelschmerzen ebenso zu lindern wie Prellungen, Verstauchungen und Verrenkungen, Nervenschmerzen, Hexenschuss und Rheuma.

Herbstzeitlose

„Wer kennt nicht die zarte Jungfer

Im Lilatrauergewand,

Die seitdem frierend blühet

Auf herbstlich verödetem Land!“

(Die Herbstzeitlose, Emerenz Meier 1874-1928)

Die Herbstzeitlose wird bis zu 30 cm hoch; Teile der Pflanze wachsen unter der Erde, um die kalte Zeit zu überstehen. Im Winter wächst über der Knolle eine neue und bildet sich im Sommer bis zu einem Durchmesser von 5 cam aus. Im Frühjahr sprießen die lanzettförmigen Laubblätter bis zu 40 cm Länger. Sie sehen dem Bärlauch ähnlich, und das führt zu Vergiftungen.

Das Kraut bildet bis zu drei Blüten aus; ihre Blütenhüllblätter verwachsen zur Form einer Röhre. Der Fruchtknoten befindet sich in der Erde. Die Zeitlose blüht von September bis Oktober.

Die Kapselfrucht in Form eines Eis tritt im Mai aus der Erde, sie schwillt in den nächsten Wochen auf und wird braun.

Die Pflanze wächst vom Süden der britischen Inseln über Frankreich bis Norditalien und östlich bis in die Ukraine. Sie liebt feuchte Wiesen mit satten Nährstoffen im Windschutz.

Die gesamte Pflanze enthält Colchicin, ein giftiges Alkaloid – die Blüte 1,8%, die Samen 0,5, die Knolle 0,2 und die Blätter 0,03 %. Die Droge bleibt auch in der getrockneten Pflanze erhalten.

Die Phamazeutik nutzt besonders den Samen. Aus diesem Semen Colchicin wird das Colchicum-Dispert gewonnen. Jedes Dragee mit 15,6 mg enthält 0,5 mg Colchicin. Colchicin hilft gegen Gicht. In der Krebsbehandlung wird Demecolcin eingesetzt; das enthält die Zeitlose ebenfalls.

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Die Homöopathie stellt aus Knollen der Herbstzeitlosen das „Colchicum autumnale“ her – dazu werden die Knollen zerkleinert und in Alkohol eingelegt. Homöopathen reichen dieses Mittel be Gicht, Rheuma und Schwangeschaftsbeschwerden. Es ist verschreibungspflichtig.

Von Eigenversuchen ist dringend abzuraten; denn die Pflanze kann einen Menschen töten. 60 g Blätter, das heißt eine Handvoll, reichen dazu aus. Nach einigen Stunden setzen die Symptome ein: Der Mund brennt, das Schlucken fällt schwer, Brechreiz und Durchfall geben sich die Hand. Nach einer hohen Dosis setzt der Atem aus, der Kreisluaf bricht zusammen, der Vergiftete stirbt.

Kinder auf dem Land sind in Gefahr, weil sie die Pflanzen beim Heusammeln in die Finger bekommen, wenn die Zeitlosen blühen und deshalb besonders giftig sind. Sogar Milch von Schafen und Ziegen, die die Pflanzen fraßen, sind überliefert. Erwachsene spielen mit ihrem Leben, wenn sie die Herbstzeitlose verwechseln: Wer sie als Bärlauch oder kleine Küchenzwiebeln ansieht und sie in eben solcher Menge verwendet, überschreitet leicht eine tödliche Dosis.

Schlafmohn – Der Saft der Götter

„Unter all den Mitteln, die dem Menschen zu geben, um seine Leiden zu lindern, dem Allmächtigen gefallen hat, ist keines so umfassend anwendbar und so wirksam wie Opium.“ (Thomas Sydenham, 1624-1689)

Der Schlafmohn stammt ursprünglich aus den Ländern des östlichen Mittelmeers. Die Blütenknospe ist 1-3 cm lang und steht auch haarigen Stielen. Die Blüten erreichen einen Durchmesser von 5-10 cm. Vier weiß-violett-rote Kronblätter sind doppelt so groß wie die Kronblätter. Die Blume blüht von Juni bis August.

Ritzt man die unreifen Samenkapseln auf, tritt ein Milchsaft hervor, und mit ihm die „Königin der Drogen“: Opium. Die antiken Griechen nutzten es als Schlafmittel für Kinder. Sie waren aber nicht die ersten Opiumfreunde; bereits die Bandkeramik-Kultur nutzte den Mohn, und das 6000 Jahre v. Chr. Schlafmohn ist damit eine der ältesten kultivierten Pflanzen. Keilschriften 4000 v. Chr. berichten bereits, wie Medizin aus Schlafmohm hergestellt wird.

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Die Sumerer, die erste Hochkultur des vorderen Orients, nannten ihn die „Pflanze der Freude“. Aus der Bronzezeit stammen Gefäße in Form von Mohnkapseln, die Opium enthielten – und sogar Opiumpfeifen. Die Ägypter nutzten vor fast 4000 Jahren Opium zu religiösen Zeremonien.

Wofür Opium stand, wissen wir bei den antiken Griechen genau: Die Mohnkapsel was Symbol für Morpheus, daher der Bergiff Morphin, den Gott des Traumschlafes, für Thanatos, den Gott des Todes und für Nyx, die Herrin der Nacht. Traum, Nacht und Tod, mit anderen Worten, die dunkle Romantik diese Bedeutung verlor das Opium bis heute nicht, samt seiner Kinder Morphium und Heroin.

Die Römer liebten den Schlafmohn als Droge; die Reichen konsumierten ihn in Mengen. Die alten Chinesen nutzten Schlafmohn anfangs medizinisch, später wurde er zur Volksdroge.

Die Christen hingegen verboten den Genuss von Opium – aber nicht etwa wegen der Suchtgefahr, sondern wegen seiner medizinischen Kraft. Schmerz kam in der christlichen Lesart von Gott, ein so effizienter Schmerzbetäuber wie das Opium galt deshalb als Teufelswerk. Die Kreuzritter brachten das Opium später nach Europa zurück; die arabische Medizin setzte es nämlich vielfältig ein.

Die Griechen und Römer atmeten mit Opium getränkte Schlafschwämme ein; das Mittelalter rührte Opium in der Theriak. Laudanum, eine Opiumtinktur, gab es im 19. Jahrhundert in jeder Apotheke.

Der deutsche Apotheker Friedrich Wilhelm Sertürner isolierte 1806 das Alkaloid Morphin aus dem Opium; die Firma Merck brachte es 1828 als Schmerzmittel auf den Markt. Die als Morphium bekannte Medizin wurde 1870/71 massenhaft eingesetzt, um Verwundete zu behandeln – unzählige von ihnen litten an Morphinsucht.

Das Ziel war jetzt, ein ebenso wirksames Mittel zu schaffen, das nicht abhängig machte. 1874 kam „Diamorphin“ auf den Markt, und um 1900 wurde es als Heroin als Massenware produziert: Um Schmerzen zu lindern, gegen Husten und – Ironie der Geschichte – um Morphiumabhängige zu behandeln. Doch Heroin machte wesentlich schneller abhängig als Morphium, und es wirkte viel stärker. Deshalb schränkten die meisten Länder den Handel und Gebrauch ein; in Deutschland darf es als Arznei nicht verwendet werden.

Heroin gilt als die am schnellsten süchtig machende Droge, sowohl körperlich wie seelisch. Außerdem gewöhnt sich der Organismus sehr schnell an den Stoff, und das führt dazu, immer höhere Dosen in immer kürzeren Abständen zu sich zu nehmen, um den Entzug aufzuhalten. Der bedeutet schwitzen, zittern und schlaflos umher irren, Gliederschmerzen und Kreislaufprobleme.

Morphin wird auch heute bei starken Schmerzen eingesetzt: Tumorschmerzen, Operationswunden, Herzinfarkt oder Unfallverletzungen – als Tropfen, Granulat, Zäpchen, Injektion oder Tablette.

Rohopium stillt den Schmerz, hemmt den Appetit, hilft gegen Durchfall und bringt Schlaflosen ihre Ruhe. Bei Süchtigen führt die Appetitlosigkeit zu Gewichtsverlust. Eine Überdosierung kann Atemlähmung auslösen und zum Tod führen. Die psychischen Folgen zeigen sich als Lethargie und Depression.

Opium unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz und darf nur noch bei chronischem Durchfall verschrieben werden. Opioide, nämlich Tilidin und Tramadol, sind nach wie vor Schmerzmittel – insbesondere bei Zahnoperationen. (Dr. Utz Anhalt, Heilpflanzen in der Medizin)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilkunde/heilpflanzen-medizin/

Gruß an die Forschenden

TA KI

Dieser Artikel erschien hier erstmals am 26.01.2016
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Das Herz und seine heilenden Pflanzen (Vortrag)


Ein Vortrag über das Herz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Pflanzen die dem Herz helfen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind trotz aller Fortschritte in der Medizin die häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Ist die moderne Lebensweise, Stress, falsche Ernährung, psychische Faktoren oder gar schädigende Mikroorganismen dafür verantwortlich? Oder liegt es daran, dass wir das Herz und seine Funktion nicht mehr richtig verstehen? Diesen Fragen geht der Kulturanthropologe und Ethnobotaniker Wolf-Dieter Storl in seinem Vortrag – das an sein Buch “Das Herz und seine heilenden Pflanzen” anlehnt – nach. Ein Vortrag in Friedrichshafen 21. April 2011

Gruß an Mutter Erde
TA KI

Gemüse-Brühpulver aus frischen Zutaten ganz einfach selbermachen


 

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Gemüsebrühe in Pulverform ist schon praktisch und für allerlei Gerichte zu gebrauchen. Man hat ja nicht immer Zeit und Lust, erst aus frischem Gemüse eine Brühe anzusetzen. Wenn es schnell gehen soll, ist Brühpulver genau das Richtige.

Das herkömmliche Pulver namhafter Hersteller aus dem Supermarkt ist leider oft alles andere als natürlich. Maggi Klare Gemüsebrühe enthält sage und schreibe 4,8 Prozent Gemüse, dazu neben Kräutern mehrere Geschmacksverstärker, Aroma, Zuckerarten und gehärtetes Fett. Zwar gibt es auch Bio-Produkte, die viel Gemüse enthalten und frei von Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärkern, Hefeextrakt und Glutamat sind, diese haben jedoch auch einen stolzen Preis.

Warum also nicht einfach Würzpulver aus frischem Gemüse selber machen, und so die Zusammensetzung den eigenen Bedürfnissen anpassen? Brühpulver herzustellen ist gar nicht so schwer. Dank unserem Leser Sven haben wir auch dieses Rezept ausprobiert, Nachmachen lohnt sich!

Rezept für vegane Streuwürze

Der Arbeitsaufwand zur Herstellung der eigenen Streuwürze bzw. Gemüsebrühe ist gar nicht so hoch. Für etwa 250 g Pulver benötigst du:

  • 300 g Zwiebeln
  • 50 g Lauch
  • 150 g Möhren
  • 150 g Knollensellerie
  • 300 g Tomaten
  • ein halbes Bund Petersilie
  • 100 g Salz (wir verwenden hochwertiges Himalaya-Ursalz, weil Meersalz durch die zunehmende Belastung von Meerwasser immer mehr unerwünschte Stoffe enthält)

Alle Zutaten werden nach dem Waschen gut abgetrocknet und dann entweder fein gehackt, oder einfach in einer Küchenmaschine zu einem Brei fein püriert. Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und auf der mittleren schiene im Backofen bei ca. 75 Grad Umluft ca. 6-8 Stunden trocknen, oder bei 40 Grad (dafür reicht es bei uns bereits aus, die Backofenbeleuchtung einzuschalten) für ca. 12-14 Stunden. Hin und wieder die Backofentür öffnen oder mit einem Kochlöffel einen Spalt breit offen lassen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.

Alternativ kannst du zum Trocknen auch einen Dörrautomaten verwenden. Wir habe gute Erfahrungen mit dem Dörrautomaten von Sedona gemacht. Eine günstigere Alternative, z.B. der Stöckli ist jedoch auch gut geeignet. Noch energiesparender lässt sich der Gemüsebrei entfeuchten, wenn du ihn im Hochsommer an einen sonnigen Platz mit ausreichend Luftbewegung stellst. Wichtig: Ab und zu umrühren, damit die Masse gleichmäßig durchtrocknet.

Wenn alles richtig trocken ist, nochmal alles in der Küchenmaschine zerkleinern und in ein luftdicht verschließbares Glas füllen, das am besten dunkel aufbewahrt wird.

Variationen

Natürlich kannst du auch weitere Zutaten ganz nach Geschmack verwenden, oder Zutaten weglassen, die dir nicht schmecken. Wie wäre es zum Beispiel mit:

  • Gartenkräutern wie Schnittlauch, Thymian, Liebstöckel, Majoran
  • Wildkräutern wie Knoblauchrauke, Bärlauch, Gundermann, Giersch oder Brennnessel
  • Knoblauch
  • Ingwer oder Kurkuma

Darüber hinaus kannst du natürlich auch Gemüsereste im Würzpulver verwerten, die sonst im Abfall gelandet wären, z.B. Möhrengrün, Radieschengrün, Blätter und Schalen von Kohlrabi oder Strünke von Kohl. Diese vermeintlichen Küchenabfälle eignen sich übrigens auch zur Herstellung gesunder Tütensuppen ohne Zusatzstoffe!

(…)

Quelle:http://www.smarticular.net/gemuese-bruehpulver-aus-frischen-zutaten-ganz-einfach-selbermachen/

Gruß an die Kreativen

TA KI

erschien hier auch am 14.12.2015

Diese 7 Tricks mit Natron kennen Sie noch nicht


Unterschied Natron und Soda: Oft werden Natron und reines Soda miteinander verwechselt – sie sind zwar miteinander verwandt, beide recht preiswert und bewährte Hausmittel, aber in der Chemie und Anwendung unterscheiden sie sich sehr:

Natron wird auch Natriumbicarbonat oder Natriumhydrogencarbonbat, Speisenatron, Back- oder Speisesoda genannt. Englischer Ausdruck: baking soda. Natron ist auch Bestandteil von Backpulver und wird meist in der Küche angewendet.

Es bildet bei Hitze oder dem Zusammentreffen mit Säure oder Feuchtigkeit Kohlensäure und beginnt zu sprudeln – dadurch wird unser Teig schön locker.

Reines Soda oder Waschsoda, Natriumcarbonat, dagegen ist ein Gefahrstoff, der Reizungen der Schleimhäute hervorrufen kann, wenn man das weiße Pulver einatmet. Es reagiert sehr viel heftiger und basischer und wird meist zum Reinigen verwendet.

Natron Herstellung

Grundlage von Natron, also Natriumhydrogencarbonat ist das Mineral Nahcolit. Das kommt in natürlichen Beständen vor, unter anderem im US-Bundesstaat Colorado, wird in Deutschland aber zum größten Teil aus Kochsalz gewonnen, indem chemisch im Salz Chlor gegen Carbonat ausgetauscht wird (14 Natron-Tricks, die dir zu Gesundheit und Schönheit verhelfen).

Hausmittel Natron

Natron ist ein unglaublich vielseitiges Hausmittel, das man immer im Haus haben sollte. Natron ist zuallererst ein gutes Backtriebmittel und macht den Kuchen schön locker. Es kann aber noch viel mehr: Aus Natron lassen sich ein sanftes Deo, Gesichtsmasken und mildes Duschgel herstellen. Oder oder Putzmittel vom Allzweckreiniger über Silberbad bis hin zum Schuh-Deo.

Mit Natron können wir Mundgeruch bekämpfen oder auch Gerüche im Kühlschrank. Doch diese Tricks sind besonders (Natron als natürliche Unterstützung zur Krebstherapie und was es noch bewirken kann):

Eier mit Natron kochen

Wer in sein Eier-Kochwasser einen Teelöffel Natron gibt, kann seine Frühstückseier viel leichter pellen. Der Grund dafür ist der: Das Natron verändert den pH-Wert des Wassers hin zum Basischen und das wirkt auf die Kalkschale der Eier.

Dadurch lassen sie sich leichter pellen. Das funktioniert auch mit ganz frischen Eiern, die sich ja meist von Natur aus schlechter pellen lassen als ältere.

Natron gegen Augenringe

Eine Augenmaske mit Natron wirkt schnell und effizient. In ein Glas lauwarmes Wasser einen halben Teelöffel Natron einrühren und gut auflösen lassen. Wenn es nicht mehr sprudelt und sich alles schön verbunden hat, tränken wir zwei Wattepads damit, drücken sie schwach aus und legen Sie unter die Augen.

Zehn Minuten einwirken lassen. Warum das hilft? Natron wirkt leicht aufhellend auf der Haut. Auch die dunkle Haut der Augenringe sieht heller nach der Anwendung aus (Natron gegen Falten und Narben – so funktioniert’s).

Muffige Bücher mit Natron behandeln

Riechen Bücher, die wir auf dem Flohmarkt erstanden haben, richtig muffig, können wir sie mit Natron frisch machen: Wir legen das Buch in eine Tüte, schütten ein bis zwei Esslöffel Natron dazu, verschließen die Tüte fest und schütteln.

Das Ganze lassen wir einige Tage bis zu einer Woche im Regal liegen. Danach öffnen wir die Tüte und schütteln und bürsten das Natronpulver aus den Buchseiten  (Natron: Biowaschmittel und hautfreundliches Deo ohne Aluminium selbst herstellen (Video)).

Sneaker mit Natron reinigen

Manche Sneaker dürfen wir nicht in der Waschmaschine mitwaschen. Besonders bei den weißen Zwischensohlen bewirkt in solchen Fällen Natron wahre Wunder. Einen Teelöffel Natron auf einem Teller verteilen, mit einem angefeuchten Schwamm aufnehmen und damit alle hellen Teile am Schuh sanft einreiben.

Auch eine ausgediente Zahnbürste tut dabei gute Dienste. Ist der Schmutz sehr hartnäckig, lassen wir den Natron-Wasser-Brei einfach etwas einwirken und reiben ihn, wenn er vollständig getrocknet ist, mit einem Schwammtuch und klarem Wasser ab (Natron für die Mundhygiene verwenden).

Dieser Reinigungstrick funktioniert auch sehr gut auf rauen Lederinnensohlen von manchen Sandalen, in denen sich schwarze Zehenabdrücke abzeichnen: Mit Natron und Wasser einen zähen Brei anrühren, diesen auf die Sohle auftragen und vollständig trocknen lassen. Danach mit einer Bürste oder einem Schwamm und Wasser abbürsten oder abreiben.

Karotten schälen mit Natron

Alle, die keine Lust haben, ihre Möhren von Hand zu schälen, können folgenden Trick ausprobieren: Karotten mit kochendem Natronwasser (1 Esslöffel auf einen Liter) übergießen. Möhren abgießen und kalt abschrecken: Die Schale der Karotten lässt sich jetzt bequem abziehen (Was ist Natron – warum und wie es so gut wirkt).

Mit Natron Kleberreste von Etiketten entfernen

Lästige Klebestoff-Reste an Gläsern, die wir zum Einkochen weiterverwenden wollen, werden wir mit Natron im Handumdrehen los: Eine Zitrone in der Mitte halbieren, einen Teelöffel Natron auf der Schnittfläche verteilen und mit der Zitrone als eine Art Schwamm über Kleberreste reiben, abspülen, fertig.

Knoblauchgeruch von Händen entfernen

Wer viele Zwiebeln und Knoblauchzehen in der Küche schälen muss, dessen Hände riechen meist noch lange danach. Dagegen hilft es, ein wenig Natronpulver mit ein paar Tropfen Wasser zwischen den Händen zu verreiben, kurz einwirken lassen und abwaschen. Schon sind die Gerüche verschwunden (Natron in der Krebstherapie: “Kein 100.000-Dollar-Medikament, sondern Backpulver”).

Unterschied Backpulver und Natron

Natron kann man nicht einfach durch Backpulver ersetzen oder umgekehrt, denn sie unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung: Natron ist reines Natriumhydrogencarbonat, Backpulver dagegen enthält zwar auch in vielen Fällen Natron, daneben aber auch ein Säuerungsmittel wie zum Beispiel Wein- oder Zitronensäure sowie ein Trennmittel wie Stärke aus Reis, Mais oder Weizen, damit die Wirkung des Backtriebmittels nicht zu früh einsetzt.

Natron entfaltet seine Wirkung als Backtriebmittel erst, wenn sich im Teig auch säuerliche Bestandteile befinden wie zum Beispiel Joghurt oder Milch.

Backpulver verwenden wir in Rührteigen. Sind in einem Rezept Backpulver und gleichzeitig Natron angegeben, soll ein besonders lockerer Teig entstehen. Sobald Backpulver mit Flüssigkeit in Berührung kommt, startet es seine Aufgabe als Backtriebmittel. Wer einen Rührteig mit Backpulver also zu lange stehen lässt, riskiert deswegen, dass das Backpulver noch in der Teigschlüssel verpufft und der Kuchen sehr fest und kompakt wird (Natron und Soda: Unterschiede ein für allemal erklärt).

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Der Film DEINES Lebens


Inhalt: Wie von Geisterhand wird Blank (Patrik Fichte) aus seinem bisherigen Alltag gerissen. Als er später im Krankenhaus aus seinem Koma erwacht, muss er feststellen, dass ihm seine Erinnerung abhandengekommen ist. Ohne zu wissen, wer er ist, ohne Vergangenheit und somit ohne das Gefühl einer Identität macht er sich auf die Suche nach sich selbst.

Gruß an die Sehenden
TA KI

Die WIM HOF METHODE – Der Positive Effekt Der KÄLTE


Der 59. Jährige Niederländer Wim Hof ist ein bemerkenswerter Extremsportler und unter dem Namen The „Iceman“bekannt. Über Jahre hat er seinen Körper und Geist dahingehend trainiert, sich den extremsten Temperaturen anzupassen, vor allem die größte Kälte zu ertragen. Wim Hof hält 26 Weltrekorde und hat eine Methode geprägt, die sog. Wim Hof Methode oder Iceman-Methode, mit der jeder Mensch seinen Körper bewusst kontrollieren kann.

Gruß an die Sehenden
TA KI

Harvard Immunologin: „Kein Risiko durch ungeimpfte Kinder“


Wir alle bekommen es immer wieder vor gepredigt, gebetsmühlenartig, ob wir es hören wollen oder nicht: Die Erde ist eine Scheibe und Impfungen schützen vor Infektionskrankheiten.

Folgerichtig sind alle die, die hinter dem Mond leben und sich nicht impfen lassen wollen, Verräter an der Herdenimmunität, was sie zu Überträgern von Infektionserregern macht. In den USA hat man diesem bösen Treiben einen Riegel vorgeschoben, indem man die Impfpflicht eingeführt hat. Damit sollte die USA jetzt vollkommen infektionsfrei sein. Ist es aber nicht! Es gibt immer wieder aufflammende Epidemien von Infektionen, sei es Masern oder Mumps, die dann der kleinen radikalen Minderheit untergejubelt werden, die sich mit Ausreden vor einer Impfung erfolgreich hat drücken können.

Was bei dieser Diskussion niemand zu fragen wagt, das ist der Gedanke, dass eine Schutzimpfung, die Schutz gewährleisten soll, auch dann schützen sollte, wenn der Rest der Welt um einen herum ohne Impfung an Infektionskrankheiten leidet. Warum also kann sie das nicht? Könnte es also sein, dass Immunität und Impfung miteinander erst einmal überhaupt nichts zu tun haben? Das würde natürlich das gesamte Konzept/Hypothese der Immunisierung durch Impfung infrage stellen. Spätestens hier verlassen die Freunde des Impfens den Saal.

Ich hatte unlängst einen Beitrag veröffentlicht, der gezeigt hatte, dass speziell für die Masern die dazu erfundene Impfung selbst durchaus in der Lage ist, das auszulösen, was sie verhindern will: die Masern: 11 Wissenschaftler beweisen: Masern – ausgelöst durch Masernimpfung. Die Autoren hatten in ihrer Arbeit beobachten können, dass die Disneyland-Masern seinerzeit bei über 30 Prozent bei Erkrankten zu beobachten waren, die 1. bereits gegen Masern geimpft waren (und daher eigentlich nicht an Masern erkranken sollten) und 2. wo nachweislich der Erreger der Masernimpfstoff war (vielleicht gibt es bald einen Impfstoff, der gegen die Masernimpfung schützt).

Es gibt ernst zunehmende Hinweise, dass Impfungen das Immunsystem so schwächen, dass die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten zunimmt – auch ein Effekt, der von den Impffreunden mit einem Mangel an Herdenimmunität erklärt wird: Grippeimpfung für Kinder schwächt Immunsystem.

Mehr Nebenwirkungen durch Impfungen im Vergleich zu Populationen, die mit den Impfungen eher sparsam umgehen? Ein Faktum, dass von den Impffreunden stets geleugnet wird: Studie zeigt: Mehr Allergien und neurologische Störungen durch Impfungen. Die Impffreunde leugnen statistische Zusammenhänge zwischen der Zunahme von Impfungen und einer gleichzeitigen Zunahme von Allergien, neurologischen Entwicklungsstörungen, Autismus etc., haben aber keine Probleme, die gleichen Statistiken zu bemühen, wenn es darum geht, aus selbigen ablesen zu können, dass Impfungen Infektionskrankheiten beseitigt haben.

Mehr Nebenwirkungen durch Impfungen? Wenn ja, dann müssten ungeimpfte Kinder gesünder sein, was anscheinend auch tatsächlich der Fall ist: Ungeimpfte Kinder sind gesünder als Geimpfte.

Alarm bei den Impffreunden

Seit März diesen Jahres gibt es Alarm in den heiligen Hallen der Schulmedizin: eine Immunologin (Tetyana Obukhanych) mit Harvard-Vergangenheit hat einen öffentlichen Brief an die Behörden veröffentlicht, in dem sie das Recht, sich nicht impfen zu lassen, nachhaltig verteidigt. Grund hierfür ist, dass nach ihrer Auffassung nicht geimpfte Kinder kein Risiko für andere geimpfte oder nicht geimpfte Kinder oder Erwachsene darstellen.

Nachdem, was ich bislang über Impfungen und deren Konzept erfahren habe, ist diese Erkenntnis keine überraschende Konsequenz.

Sie begründet dies damit, das der unterstellte Schutz (damit auch Herdenschutz/Herdenimmunität) der Vakzine eine Hypothese ist, die unbewiesen ist. Sie führt dazu eine Reihe von Impfungen auf, von denen behauptet wird, dass sie die Infektion verhindern. Fakt ist, dass sie dazu nicht in der Lage sind. Grund hier ist, dass sie entweder nicht konzipiert worden sind, um die Übertragung von Infektionen zu verhindern, sondern nur deren Symptome zu unterdrücken, oder es sind Impfungen, die gegen nicht übertragbare Erkrankungen gegeben werden.

Sie betont noch einmal, dass Menschen ohne Impfung kein höheres Risiko für eine Übertragung von Infektionen darstellen, was eine Diskriminierung von nicht geimpften Kindern in Schulen, Kindergärten etc. unhaltbar macht.

Polioimpfungen können die Übertragung von Polioviren nicht verhindern

Die natürlichen Formen von Polioviren sind seit 20 Jahren in den USA ausgerottet. Grund hierfür, so gibt sie an, ist die inzwischen nicht mehr durchgeführte orale Polioimpfung. Laut ihren Angaben war diese Impfung in der Lage, eine Übertragung zu verhindern, ist aber aus Sicherheitsgründen (wie immer die aussehen mögen) vom Markt genommen worden und durch eine Injektion ersetzt worden. Sollten natürliche Formen von Polioviren wieder in den USA auftauchen, sind die gegenwärtigen Polioimpfungen nicht in der Lage, eine Übertragung zu verhindern.

Tetanus

Tetanus es keine ansteckende Krankheit. Eine Impfung mit der Tetanus-Dreierkombination (Diphtherie Tetanus Keuchhusten) trägt aus Sicht von Tetanus-Erkrankungen in keinster Weise zur „öffentlichen Sicherheit“ bei.

Diphtherie

Diese Impfung, die in der eben erwähnten Dreierkombination enthalten ist, ist ebenfalls nicht in der Lage, die Erreger der Diphtherie an der Übertragung zu hindern.

Keuchhusten

Der 3. im Bunde ist der Keuchhusten. Laut ihren Angaben wurden Ende der 1990er Jahre die früher gebräuchlichen Ganzkeimimpfstoffe gegen azelluläre Impfstoffe ausgetauscht, was die Konsequenz hatte, dass trotz Impfung die Zahl der Keuchhustenfälle signifikant zunahm. Nach ihren Angaben ist die gegenwärtige Impfung ebenfalls nicht in der Lage, die Übertragung und Kolonisation der Erreger zu verhindern.

Im Jahr 2013 gab es seitens der CDC eine alarmierende Beobachtung, dass Varianten des Erregers einen selektiven Vorteil hatten bei den „Opfern“, bei denen eine vollständige Impfung mit Auffrischung vorlag.

Grippeviren

Diese Impfung ist nicht konzipiert worden, um die Übertragung zu verhindern, sondern die Symptomatik einer Infektion zu mildern. Und dies kann sie auch nur bei einem bestimmten Virustyp, Typ B. Der Einsatz der Impfung hat dazu geführt, dass es zu einem Shift zu anderen Virustypen gekommen ist. Diese anderen Typen (Typ A bis F) verursachen schwere invasive Erkrankungen. Zudem erhöhen sie das Aufkommen von Grippeinfektionen bei Erwachsenen, wenn Kinder in der näheren Umgebung eine Grippeimpfung erhalten haben. Sie betont, dass die allgemeine Bevölkerung heute signifikant mehr gefährdet ist, an invasiven Infektionen zu erkranken, als dies vor der Einführung der Kampagnen zur Grippeimpfung der Fall war. Kinder ohne Grippeimpfung zu diskriminieren macht aus wissenschaftlicher Sicht keinen Sinn.

Hepatitis B

Auch diese Infektion erfolgt nur über bestimmte „Kanäle“. Die Verbreitung erfolgt nur über selektierte Verhaltensweisen, die für Kinder wohl kaum infrage kommen, wie zum Beispiel Geschlechtsverkehr mit Infizierten, dass Teilen von Spritzennadeln für den Drogenkonsum etc. Eine Impfung der Kinder bringt hier überhaupt keinen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit. Dann fügt sie noch eine Begebenheit hinzu, die einem Treppenwitz gleichkommt: Kinder, die chronische Hepatitis-B-Träger sind, werden nicht von der Schule verbannt. Verbannt werden nur die Kinder, die keine Hepatitis-B-Impfung bekommen haben, obwohl sie keine Träger sind.

Die Frage nach den Nebenwirkungen

Auch hier geht sie gegen das „Gerücht“ vor, das immer wieder behauptet wird, dass Impfungen verträglich und ohne Nebenwirkungen seien. Sie dagegen sagt, dass diese Unterstellung von der Wissenschaft nicht unterstützt werden kann. Sie zitiert dazu eine Studie aus Kanada, derzufolge die Impfungen dazu führen, dass 1 von 168 Kindern in der Notaufnahme landen, wenn sie dem 12-Monate-Impfkalender folgen. Und 1 von 730 Kindern besucht die Notaufnahme während des 18-monatigen Impfprogramms. Das Risiko für Nebenwirkungen bei Impfungen für Neugeborene ist ebenfalls signifikant erhöht.

Für die Masern zitiert sie das sogenannte „Masern-Paradoxon“. Dies bedeutet, dass mit zunehmender Zahl der Masernfälle diese Infektionserkrankungen eine typische Erkrankung für Geimpfte zu sein scheint. Grund dafür kann natürlich das bereits oben diskutierte Phänomen sein, dass die Masernimpfung selbst Masern auslöst. Die Wissenschaftlerin geht jedoch davon aus, dass es sich hier um einen Teil der Bevölkerung handelt, der wenig oder gar nicht auf die 1. Gabe der Masernimpfung anspricht, ein Trend, der sich bei den Auffrischung dann fortsetzt.

Für sie steht fest, dass eine wiederholte Impfung ein schlechtes Ansprechen nicht zu kompensieren vermag. Es scheint sich hier um eine immungenetische Konstellation zu handeln, die in den USA bei knapp 5 Prozent der Bevölkerung gegeben ist.

Interessant sind auch ihre Aussagen zu Studien aus Kanada und China, die gezeigt haben, dass selbst bei einer Impfrate von 99 Prozent (wo die Herdenimmunität voll zur Geltung kommen sollte), das Risiko für Masern-Epidemien nicht sinkt. Selbst bei guten Respondern auf die Impfung kommt es im Laufe der Zeit zu einer Abnahme des „Impfschutzes“ aufgrund der Abnahme der dazu notwendigen Antikörper. Bemerkenswert ist ihr Vergleich mit einer natürlich durchgemachten Masernerkrankung, von der sie behauptet, dass die damit verbundene Immunisierung ein Leben lang hält.

Fazit

Die Reaktion auf diesen offenen Brief ist immens. Die einschlägigen Webseiten für das Impfen, die Skeptiker und vor allem die Astroturfer (Die neue Hexenjagd im Internet: Astroturfing – Wie Konzerne Ihre Meinung beeinflussen) werfen sich mit Vehemenz auf diese neue „Leitfigur“ der Impfgegner, die sogar noch aus einer renommierten „wissenschaftlichen Kaderschmiede“ stammt.

Hier besteht natürlich immer die Gefahr, dass hier ihren Aussagen einiges an Glaubwürdigkeit entgegengebracht wird, was man als absolut geschäftsschädigend ansehen muss. Von daher ist es fast überflüssig, zu erwähnen, dass jetzt zuerst einmal diese ihre Glaubwürdigkeit versucht wird zu untergraben.

Wie macht man das? Ein tolles Beispiel: Man nimmt eine andere Immunologin, die auch Mutter von zwei Kindern ist, und lässt im Kommentarteil von Amazon das Buch von Dr. Obukhanych gegen das Impfen „zerreißen“. Selbstverständlich kann niemand nachweisen, ob die Kommentatorin wirklich das ist, was sie vorgibt zu sein. Und warum gibt es keinen „Zerriss“ in einem der Fachjournale? „Wissenschaft auf dem Amazon Kommentarteil“ ist das neue Niveau der Impffanatiker…

Das macht dann auch den ungemütlichen Aufwand überflüssig, sich sachlich und kompetent mit den Kerninhalten ihrer Aussagen zu beschäftigen. Denn dazu müsste man einiges wissen, da es sich hier um „Wissen“-Schaft handelt. Da reicht es nicht, die einschlägigen Glaubensbekenntnisse gebetsmühlenartig zu wiederholen, womit wir wieder beim Anfang dieses Beitrags angekommen wären…

Quelle

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI