5 Gründe, warum du öfter Scharfes essen solltest


In den wärmeren südlichen Ländern wird schon seit jeher gern etwas schärfer gegessen. Das hat nicht nur geschmackliche, sondern auch rein praktische Gründe. Denn die scharfen Verbindungen wirken antibakteriell und verhindern so den schnellen Verderb der Lebensmittel.

Außerdem haben Chili und Co. auch einige positive Auswirkungen auf den Körper: Sie wärmen bei kalten Temperaturen und kühlen bei Hitze, können die körpereigene Fettverbrennung unterstützen und machen ganz nebenbei auch noch glücklich und gesund.

Warum das so ist und wie du dir die Kraft natürlich scharfer und rein pflanzlicher Lebensmittel für deine Gesundheit zunutze machst, kannst du hier nachlesen.

Weiter unten im Beitrag findest du wichtige Hinweise, in welchen Situationen du es mit dem Scharfessen nicht übertreiben solltest.

Scharf ist nicht gleich scharf

Bei scharfem Essen denkt man wahrscheinlich zuerst an Chilischärfe. Aber auch andere Gewürze enthalten Verbindungen, die ein Schärfegefühl auslösen und denen ganz bestimmte gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben werden.

Dabei bestimmen unterschiedliche Anteile dieser Stoffe auch den unterschiedlichen Schärfegrad verschiedener Lebensmittel. Das sind die typischen Lebensmittel mit Scharfstoffen und ihre Wirkungen:

Capsaicin in Paprikagewächsen (wie Chili, Peperoni oder auch Gemüsepaprika) wirkt antibakteriell und entzündungshemmend, was sich positiv auf entzündliche Erkrankungen (z.B. Rheuma) auswirkt.

Piperin und Piperettin in Pfeffer wirken durchblutungsfördernd, positiv für das Herz- und Kreislaufsystem.

Senfölglycoside in Meerrettich, Senf, Wasabi und einigen Kressearten wirken entzündungshemmend, was besonders hilfreich bei Erkältungskrankheiten ist. Die außerdem enthaltenen ätherischen Öle befreien die Atemwege.

Allicin in Knoblauch hat eine wärmende Wirkung, wird allerdings beim Kochen oder Braten zersetzt. Wegen vieler anderer wichtiger Vitalstoffe ist Knoblauch (insbesondere roh) dennoch als Allheilmittel bekannt.

Isoalliin in Zwiebeln ist leicht flüchtig und ruft daher beim Zerstören der Zellwände die bekannte Reizung von Augen und Nase hervor. Die Zwiebel ist ein Multitalent für Gesundheit und Wohlbefinden.

Gingerol und Shogaol in Ingwer helfen gegen Übelkeit und Erbrechen sowie gegen zahlreiche andere Leiden (Knolle mit Heilwirkung: Ingwer macht viele Arzneimittel überflüssig).

Vorteile scharfen Essens

Die Vorteile scharfer Lebensmittel lassen sich besonders gut mit Capsaicin ausnutzen, da es bereits in kleinen Chilis in großer Menge vorhanden sein kann. Anders als weit verbreitet angenommen, ist der Hauptanteil an Scharfstoffen nicht in den Samen enthalten, sondern in der Plazenta, dem schwammartigen Gewebe unter dem Stiel, und in den Scheidewänden, die die Paprika in Segmente unterteilen.

1. Scharfes Essen wirkt antibakteriell und entzündungshemmend

Dass Scharfstoffe antibakteriell und desinfizierend wirken, kommt nicht nur der Haltbarkeit der Speisen zugute, sondern auch der Person, die sie isst. Bei den ersten Symptomen einer Erkältung kann ein Ingwer-Knoblauch-Zitronen-Trunk Wunder wirken, und auch langfristig kann der Verzehr scharfer Speisen das Immunsystem (Immunsystem-Booster: Honig mit Kurkuma – das stärkste Antibiotikum) stärken, Entzündungen und Schmerzen lindern und dich fitter und gesünder machen (Superknolle Ingwer: Nicht kaufen, sondern ganz einfach selbst vermehren).

2. Scharfes Essen ist gut für die Mundhygiene

Zu den vielen Tipps zur natürlichen Zahnpflege gehört unter anderem, immer für gute Durchblutung des Zahnfleischs zu sorgen und den Speichelfluss anzuregen. Durch die gefäßerweiternde Wirkung des Capsaicins wird genau das im Mundraum erreicht.

Nebenbei verbessert eine gute Durchblutung auch noch das Geschmacksempfinden. Durch das langsamere Essen, was bei scharfen Speisen meist automatisch einsetzt, wird der Speichelfluss zusätzlich angeregt, was auch noch gut gegen Verdauungsbeschwerden und Mundgeruch ist.

3. Scharfes Essen hilft beim Abnehmen

In einer australischen Studie konnte nachgewiesen werden, dass scharfes Essen den Insulinspiegel reguliert. Der Botenstoff signalisiert dem Körper, die Fettverbrennung zu stoppen und stattdessen in die Fettspeicherung überzugehen. Ein niedriger Spiegel des Hormons ist daher sinnvoll, wenn man abnehmen möchte. Durch die Wärmeproduktion im Körper wird zusätzlich der Energiebedarf erhöht.

4. Scharfes essen macht glücklich

Scharf ist gar kein Geschmack im eigentlichen Sinne, sondern ein Schmerzreiz, der auf die Wärmerezeptoren der Haut wirkt. Dieser Reiz setzt Endorphine frei, was zu Glücksgefühlen führt. Scharfes Essen macht so gesehen also glücklich und kann sogar richtige Hochgefühle auslösen, das sogenannte Pepper-High.

5. Scharfes Essen wärmt und kühlt gleichzeitig

Da die Schärfe auf die Wärmerezeptoren wirkt, wird gleichzeitig die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt. Wer kennt das schließlich nicht, dass einem nach scharfem Genuss gern einmal die Schweißperlen auf die Stirn treten!

Durch das Schwitzen wird die Körpertemperatur nachträglich gesenkt, und die Hitze im Sommer lässt sich leichter ertragen. Auf Pflastern oder auch in einer selbst gemachten Chili-Salbe sorgt die Schärfe für ein Wärmegefühl und kann so Muskelverspannungen und Schmerzen entgegenwirken.

Aber bitte auch nicht übertreiben!

Wie bei so vielen Dingen macht auch bei scharfem Essen die Dosis das Gift. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, nicht mehr als fünf Milligramm Capsaicin pro Mahlzeit und pro Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen. Das wären bei einem 60 Kilogramm schweren Erwachsenen, der sein Essen beispielsweise mit Cayennepfeffer würzen möchte, aber immer noch mehr als 30 Gramm der gemahlenen Chili pro Mahlzeit.

Von Bedeutung ist diese Angabe vor allem bei besonders starken Extrakten, von denen aus Gesundheitsgründen eher Abstand genommen werden sollte. Bei Magen- oder Darmproblemen sollte auf sehr scharfes Essen verzichtet werden, da die angeregte Produktion der Magensäfte Symptome wie Sodbrennen verstärken kann und es zu Durchfall und Blasenirritationen kommen kann (Ist Kokosöl gefährlich? Warum Kokosöl kein Gift ist! Expertin entschuldigt sich)

Schwangere und Kinder können auch besonders empfindlich auf scharfe Speisen reagieren, müssen aber keinesfalls ganz verzichten. Generell gilt, auf sein Wohlbefinden zu vertrauen. Wer das Gefühl hat, etwas sei viel zu scharf, der darf dieses Essen auch getrost auslassen.

Sich von heute auf morgen an scharfes Essen zu gewöhnen, ist sowieso in den seltensten Fällen möglich. Ein langsames Herantasten jedoch schon, da mit der Gewöhnung die Schmerzgrenze herabgesetzt werden kann.

Quellen: PublicDomain/smarticular.net am 18.09.2018

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Hohe Pestizidgehalte in Gemüse und Gewürzen aus Asien


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Ein Drittel bestimmter frischer Gemüse und Gewürze aus Asien weist einen zu hohen Pestizidgehalt auf. Dies ergaben Grenzkontrollen. Das BLV hat die Kontrollen zusammen mit der Eidgenössischen Zollverwaltung und den kantonalen Lebensmittelkontrollbehörden von 2012 bis 2015 durchgeführt. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) ergreift deshalb Massnahmen.

Von 2012 bis 2015 wurden knapp 900 Gemüse- und Gewürzproben aus verschiedenen asiatischen Ländern untersucht. Die Proben betrafen Gemüse und Gewürze, bei welchen die grössten Beanstandungsraten vermutet wurden. 31 % der untersuchten asiatischen Gemüse und Gewürze entsprachen nicht den gesetzlichen Anforderungen und mussten beanstandet werden. Die Ergebnisse sind in einem Bericht zusammengefasst, der auf der BLV-Webseite abgerufen werden kann.

Selbstkontrolle wird zu wenig wahrgenommen

Die Gründe für die schlechten Resultate der Proben sind unterschiedlich. Einerseits wird die gute Herstellungspraxis in asiatischen Herkunftsländern teilweise nicht eingehalten. So werden zum Beispiel Wirkstoffe verwendet, die in der Schweiz und in Europa nicht mehr zugelassen sind. Andererseits nehmen gewisse Importeure ihre gesetzliche Pflicht zur Selbstkontrolle nicht genügend wahr.

Massnahmen zur nachhaltigen Verbesserung

Um künftige Beanstandungen wegen Pestizidrückständen in importierten Gemüse und Gewürzen zu verhindern, hat das BLV nun Massnahmen ergriffen. Importeure, deren Ware wiederholt beanstandet werden musste, haben ihre Waren unmittelbar nach Eintreffen in der Schweiz den kantonalen Behörden zu melden. Die Produkte gelten dann solange als beschlagnahmt, bis Analysen in kantonalen Laboratorien zeigen, dass sie gesetzeskonform sind. Importeure müssen zudem ihre Selbstkontrolle verstärken. Damit soll langfristig eine einwandfreie Qualität der Ware sichergestellt werden.

 

Bild: © pashapixel

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/gesundheit/28821-Hohe-Pestizidgehalte-Gemse-und-Gewrzen-aus-Asien.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Nasennebenhöhlen-Entzündung- Sinusitis


Viele Menschen neigen dazu, im Anschluss an einen gewöhnlichen Schnupfen eine Nebenhöhlenentzündung zu bekommen. Anders als der Schnupfen, kann so eine Nebenhöhlenentzündung eine bedrohliche Erkrankung werden.

Bei den Nasennebenhöhlen-Entzündungen unterscheidet man zwischen der akuten und der chronischen Form, die jedoch oft ineinander übergehen.

Die Nebenhöhlen sind Hohlräume im Knochen des Gesichtes, die mit Schleimhäuten ausgekleidet sind. Diese Schleimhäute sorgen mit ihren Absonderungen normalerweise dafür, dass sich die Nebenhöhlen in einem gesunden Zustand befinden.

Wenn der Abfluss der Sekrete der Nebenhöhlen jedoch gestört ist, oder die Belüftung zu schwach ist, können sich in den Nebenhöhlen Bakterien ansiedeln und die dortigen Schleimhäute entzünden.

Die Folge ist eine verstopfte Nase und Schmerzen im Gesicht oder Kopfschmerzen.



Steckbrief

Andere Bezeichnungen:

Je nach Ort der Entzündung:
Stirnhöhlen-Entzündung,
Kiefernhöhlen-Entzündung,

wissenschaftlicher Name:

Sinusitis


Symptome:

  • Verstopfte Nase
  • Atemprobleme
  • Schmerzen im Gesicht, vor allem beim Klopfen auf Gesichtsknochen
  • Schmerzen beim Vorbeugen
  • Kopfschmerzen
  • Gelbgrüner Nasenausfluss
  • Geruchsprobleme
  • Abgeschlagenheit
  • Fieber

Ursachen:

Nebenhöhlen-Entzündungen werden begünstigt, wenn der Abfluss der Hohlräume im Gesichtsbereich gestört ist.

Akuter Auslöser ist meist eine Schwellung der Nasenschleimhäute durch Erkältungs-Schnupfen oder Allergien.

Die Voraussetzungen für eine Neigung zu Nebenhöhlenentzündungen sind jedoch

  • Verengung der Ausgänge der Nebenhöhlen
  • Verkrümmung der Nasenscheidewand
  • Polypen (Rachenmandeln)
  • In seltenen Fällen: Entzündungen von Zahnwurzeln

Erreger

Die Krankheitserreger von Nebenhöhlen-Entzündungen sind im allgemeinen Bakterien.

Besonders häufig treten folgende Bakterien auf:

  • Streptokokken
  • Pneumokokken
  • Hämophilus influenzae

Verlauf:

Akute Nebenhöhlenentzündung

Meist hat man zuerst einen normalen Schnupfen oder einen allergisch bedingten Schnupfen, z.B. Heuschnupfen.

Durch diesen Schnupfen schwellen die Schleimhäute der Nase an und verengen die Abflüsse der Nebenhöhlen.

Der Schleim, der in den Nebenhöhlen gebildet wird, kann nicht mehr abfliessen und verstopft die Belüftung der Nebenhöhlen zusätzlich. Die Nebenhöhlen werden also nicht mehr so gut belüftet.

In dieser Umgebung können sich Bakterien besonders gut entfalten. Sie vermehren sich dann so stark, dass es zur Entzündung kommt.

Die Nasenatmung fällt schwerer, das Gesicht fängt an zu schmerzen, vor allem beim Vorwärtsbeugen oder Springen.

Häufig, aber nicht immer, fühlt man sich schlapp und es kann auch zu Fieber kommen.

Das Nasensekret wird gelblich, eitrig oder sogar grünlich.

Bei starken Beschwerden oder wenn hohes Fieber auftritt, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Nach drei Tagen sollten die Beschwerden nachlassen. Ist dies nicht der Fall, sollte man zum Arzt gehen.

Chronische Nebenhöhlenentzündung

Wenn eine akute Nebenhöhlenentzüdnung nicht vollständig ausheilt, oder die Engstellen im Nasenbereich sehr ausgeprägt sind, kann es zu einer chronischen Nebenhöhlenentzündung kommen.

Man hat dann einen ständigen zähen Schnupfen und eine Neigung zur verstopften Nase.

Auch das Riechvermögen kann beeinträchtigt sein.

Wenn ein Erkältungsschnupfen hinzu kommt, flammt meistens wieder eine akute Nebenhöhlenentzündung auf.


Komplikationen:

Falls eine Nebenhöhlenentzündung nicht ordentlich auskuriert wird, können die Erreger auf das umgebende Gewebe übergreifen.

Es kann zu folgenden Komplikationen kommen:

  • Gehirnhautentzündung
  • Gehirnentzündung
  • Augenentzündung mit Beeinträchtigung der Sehkraft
  • Abzesse
  • Knocheneiterungen
  • Herzentzündungen (bei Streptokokken)

Daher ist es wichtig, eine Nebenhöhlenentzündung ernst zu nehmen und sorgfältig zu behandeln.

Therapie:

Schulmedizin:

Bei einer starken akuten Nebenhöhlenentzündung gibt der Arzt häufig Antibiotika.

Entweder als Spray für die örtliche Anwednung, oder in schweren Fällen zum Einnehmen.

Wichtig!
Die Antibiotika müssen genau nach Anweisung des Arztes angewendet werden.

Keinesfalls darf man zu früh mit der Behandlung aufhören. Denn sonst können sich Resistenzen bei den Bakterien entwickeln.

Kräuter:

Als Tee

Tee-Rezept

Mische zu einer Teemischung:

Anwendung:

  • Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel Teemischung pro Tasse.
  • Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen.
  • Filter den Tee anschliessend ab.
  • Trink davon mindestens drei Tassen täglich mit kleinen Schlucken.
  • Halte die Tasse zwischen den Schlucken unter dein Gesicht, damit du die Dämpfe einatmen kannst.

Zum Inhalieren – als Dampfbad

Brühe eines oder mehrere der aufgelisteten Kräuter mit ein bis zwei Liter Wasser in einer Schüssel auf.

Nimm ein grosses Handtuch, hänge dir das Handtuch über den Kopf und beuge dich über die Schüssel, so dass du die heissen Dämpfe einatmest.

Bleibe unter dem Handtuch und über der Schüssel, bis der Dampf abkühlt.

Trockne dein Gesicht dann gründlich ab.

In den meisten Fällen wirst du anschliessend auch ausgiebig schneuzen können.


Ätherische Öle:

Die folgenden ätherischen Öle kannst du zum Inhalieren anstelle der Kräuter oder ergänzend nehmen.


Ernährung:

Mit folgenden Nahrungsmitteln kannst du entweder die Atemwege befreien (z.B. Meerettich, Zwiebel) oder sie stärken deine Abwehrkräfte und wirken antibakteriell (z.B. Kapuzinerkresse)

Meerrettich-Kur

Beginne diese Kur schon beim ersten Anzeichen einer Erkältung oder sogar vorbeugend. Dann kannst du mit etwas Glück die Nebenhöhlenentzündung verhindern.

Wenn die Nebenhöhlenentzündung schon da ist, kann die Meerrettich-Kur die Atmung erleichtern, das zähe Nasen-Sekret verflüssigen und die Abheilung beschleunigen.

Nimm dreimal täglich einen Teelöffel voll frisch geriebenen Meerrettich ein.

Falls der nicht erhältlich ist, tut es zur Not auch ein scharfer Meerrettich im Glas.

Wiederhole die Meerrettich-Einnahme solange die Beschwerden bestehen und noch mindestens eine Woche darüber hinaus, damit die Schleimhäute Zeit haben, gut abzuheilen.

Statt Meerrettich kannst du auch rohe Zwiebeln verwenden, die du selbst schneiden solltest. In dünne Scheiben geschnitten und mit etwas Salz bestreut, schmecken sie ganz vorzüglich und so scharf, dass sie den Schleim lösen.


Andere Behandlungs-Möglichkeiten:

Inhalieren mit Salzwasser

Besonders gute Erfolge gegen Nebenhöhlenentzündung verspricht eine Behandlung mit leichtem Salzwasser.

Hier spricht man von physiologischer Kochsalzlösung, weil der Gehalt des Salzes im Wasser, dem Salzgehalt im Körper entspricht.

Man nimmt 9 Gramm Salz auf einen Liter Wasser.

Dieses Wasser kann man zum Inhalieren als Dampfbad verwenden.

Ausserdem kann man dieses Salzwasser schnupfen, d.h. in die Nase hochziehen.

Auch als Nasentropfen und Nasenspray wird im Handel physiologische Kochsalzlösung angeboten, meist unter Bezeichnungen wie Meersalz-Nasenspray.

Nasendusche

Gegen hartnäckige, wiederkehrende Nebenhöhlenentzündungen hilft besonders gut eine Nasendusche.

Mit der Nasendusche wird die Nase mit Kochsalzlösung gespült.

Diese Behandlung eignet sich nicht nur im Akutfall, sondern auch, um das Erneute Auftreten von Nasennebenhöhlenentzündungen zu verhindern.

Operation

In schlimmen Fällen, wenn es immer wieder zu schweren Nebenhöhlenentzündungen kommt, und gravierende Engstellen im Nasenbereich bestehen, kann man diese auch operieren.

Hier kommt eine Operation der Nasenscheidewand in Frage, oder, wenn vorhanden, eine Entfernung der Polypen (Rachenmandeln).


Vorbeugung:

Die beste Vorbeugung ist ein gut trainiertes Immunsystem, um Erkältungen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Kommt es dennoch zum Schnupfen, sollte er frühzeitig behandelt werden, am besten mit Tees, Inhalation und einer Meerrettich-Kur.

Quelle: http://heilkraeuter.de/krank/nebenhoehlen-entzuendung.htm

20 Miunten 50 cm vor der Rotlichtlampe helfen ebenfalls und Tigerbalm auf den Brustkorb reiben macht die Nase etwas freier- denn meist beginnt beim Abklingen der ersten Sinusitis Symptome der Husten, man nennt es eine „aufsteigende Atemwegsinfektion“ es kommen Erreger über die Nase in den Bronchialbereich

Gruß von einer aus Erfahrung sprechenden

TA KIschnupfen

 

Räucherstäbchen selbst gemacht – rein aus natürlichen Zutaten


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Räucherstäbchen selbermachen mit einer ganz persönlichen Kräuterduftnote – geht das überhaupt? Ich habe es ausprobiert und es funktioniert zu meiner Begeisterung! Alles, was man dazu braucht, sind Pflanzenteile, natürliches Harz, Räucherkohle und ein Kleber.

Gekaufte Räucherstäbchen enthalten oft fragwürdige chemische Zusätze und Abbrennstoffe. Zudem haben gekaufte Räucherstäbchen in der Regel eine sehr starke Rauchentwicklung und brennen schnell ab. Eine Ausnahme sind die etwas dicker gerollten tibetischen Räucherstäbchen, die aus hochwertigen Kräutern und ohne Hölzchen gefertigt werden. Selbst wenn man aber auf gute Qualität mit möglichst natürlichen Inhaltsstoffen achtet, bleibt oft die Frage der Konditionen von Herstellung und Handel. Zu guter letzt gehen Räucherstäbchen auch schnell ins Geld.

Also habe ich nach einer Alternative gesucht. Gerade in der Vorweihnachtszeit bietet es sich an, mit Freunden oder der Familie anstelle der üblichen Plätzchen auch mal Räucherstäbchen herzustellen. Besonders Kindern macht es Spaß, zu kneten und etwas selbst herzustellen. Die selbstgefertigten Räucherstäbchen sind hübsch verpackt ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk.

Vorteile von selbst hergestellten Räucherstäbchen

Das Herstellen kosten etwas Zeit, aber die Vorteile von selbstgemachten Räucherstäbchen überwiegen für mich bei weitem:

  • frei von unbekannten chemischen Zusatzstoffen und evtl. giftigen Farbpigmenten
  • persönliche Duftnote mit Kräutern, Pflanzenteilen und Gewürzen ganz nach Geschmack
  • dezenterer Duft durch geringere Rauchentwicklung
  • einfach herzustellen, nur das Rollen bedarf ein wenig Übung
  • Größe und Form kannst du selbst bestimmen
  • viel preiswerter als gekaufte Räucherstäbchen

Räucherstäbchen selbermachen

Für die Herstellung der Stäbchen benötigst du folgende Zutaten:

  • ungefähr 20 Esslöffel getrocknete, zu Pulver zerkleinerte Pflanzenteile mit hohem ätherischen Gehalt (z.B. Rosenblätter, Zitrusschalen, Lavendel, Salbei, Rosmarin, Gewürze wie Zimt, Nelken Kardamon, Wacholder etc ), einige dieser Gewürze gibt es im Handel auch schon pulverisiert zu kaufen, sodass du diesen Arbeitsschritt nicht selbst machen musst
  • etwas Harz, knapp die Hälfte der verwendeten Pflanzenteile, Weihrauch oder Rosenweihrauch, aber auch Bernstein, Fichtenharz und Sandelholz sind geeignet (online erhältlich z.B. hier oder hier)
  • eine halbe Räucherkohle-Tablette (z.B. diese)
  • zirka 1 ½ Tassen Wasser
  • 2 gehäufte EL Weizenmehl
  • 1 EL Zucker (alternativ Honig)
  • optional Pflanzenöle und ätherische Öle
  • raeucherstaebchen-selbermachen-1

Du kannst die Räucherstäbchen mit oder ohne Holz herstellen, oder sogar Stäbchenreste von alten Räucherstäbchen wiederverwenden.

Für Kinder oder Ungeübte ist es am Anfang einfacher, ein Holzstäbchen als Kern zu verwenden, damit fällt das Rollen leichter und die Stäbchen werden gerader. Ein Nachteil ist, dass diese sehr langsam abbrennen und zwischendrin auch einmal erlöschen können.

Ich bevorzuge das Rollen ohne Holz oder mit nur einem sehr kurzen Holzspan.

Zur Vorbereitung stellst du zuerst den Pflanzenkleber als Bindemittel her:

  1. Mehl und Zucker in kaltenm Wasser klümpchenfrei auflösen
  2. Die Masse auf mittlerer Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen bringen
  3. Ein bis zwei Minuten quellen lassen, bis ein fester Brei entsteht, danach abkühlen lassen

Während der Kleber kühlt, kannst du die anderen Zutaten zerkleinern:

  • Pflanzenteile mit einem Mörser oder Allesmixer zerkleinern
  • Kohletablette pulverisieren
  • Harz mit einem Messer oder Mörser zerkleinern (da es etwas klebrig ist, solltest du es nicht in den Mixer geben)

Je feiner die Pflanzenteile und das Harz gemahlen sind, desto besser lässt sich die Masse später rollen und desto besser ist auch später das Abbrennverhalten.

Wenn der Mehlkleber erkaltet ist, kannst du mit dem Mischen und Rollen beginnen:

  1. Einen Teil Kleber + drei Teile Pflanzen/Kräuter/Gewürze/Harz vermengen, bis eine zähe Masse entsteht, ähnlich wie Knetmasse
  2. Die Masse zunächst zu einer dickeren Rolle formen und etwa einen Zentimeter dicke Stücke abschneiden
  3. Eine glatte Unterlage leicht mit Wasser benetzen
  4. Stäbchen mit oder ohne Hölzchen rollen. Wenn du mit Holz rollst, klebe die Masse um das Stäbchen und rolle dann langsam aber gleichmäßig. Wenn du ohne Holz rollst, solltest du eher kürzere Stäbchen formen. Falls die Röllchen zu trocken werden, kannst du sie immer wieder leicht mit Wasser oder etwas Öl befeuchten. Sind sie hingegen zu feucht, dann mische etwas mehr Pflanzenpulver dazu.
  5. Fertigen Röllchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im Ofen bei zirka 50 Grad (40 Grad bei Umluft) je nach Dicke und Größe der Stäbchen für 30-60 Minuten trocknen lassen

Das Herstellen von Räucherstäbchen ist einfach, schnell und macht Spaß. Kinderleicht kannst du aus natürlichen Zutaten ein persönliches Dufterlebnis zaubern

Fertig sind deine selbstgemachten Räucherstäbchen! Wenn sie komplett trocken und hart sind, kannst du sie in ein Schälchen mit Sand stellen und das Räuchern kann beginnen.

Übrig gebliebene Räucherstäbchenmasse lässt sich auch 1-2 Tage im Kühlschrank lagern, aber nicht länger, da sich sonst Schimmel bilden kann. Falls du noch Kleber übrig hast, kannst du ihn einfrieren.

Weitere Tipps

  • Allgemein empfehle ich, kurze und dünne Stäbchen zu rollen. Das verhindert, dass die Masse beim Rollen auseinanderbricht und je dünner die Stäbchen sind, desto besser brennen sie.
  • Viele heimische Kräuter und Pflanzen kannst du selbst sammeln oder aus dem Garten nehmen. Ich verarbeite sogar manchmal getrocknete Teereste.
  • Das Sammeln und Trocknen braucht natürlich seine Zeit, aber auch das kannst du mit deinen Kindern spielend ein paar Tage vorher machen.
  • Bevor du die Masse mischst, kannst du die Hälfte des Pflanzenmaterials mit einem Teelöffel Duftöl mischen oder ein paar Tropfen ätherisches Öl dazu geben, das zu den ausgewählten Kräutern oder Gewürzen passt, z.B. Rosenblätter mit Rosenöl. Wenn du mit Kindern arbeitest, würde ich auf ätherische Öle allerdings verzichten. Mehr Hinweise zum Kauf und der Anwendung von hochwertigen ätherischen Ölen findest du hier.

Viel Spaß beim Herstellen, Ausprobieren und Räuchern mit deinen selbstgebastelten Räucherstäbchen.

Das Herstellen von Räucherstäbchen ist einfach, schnell und macht Spaß. Kinderleicht kannst du aus natürlichen Zutaten ein persönliches Dufterlebnis zaubern

Quelle: http://www.smarticular.net/raeucherstaebchen-selbst-gemacht-rein-aus-natuerlichen-zutaten/

Gruß an die Selbermacher

TA KI