Weihrauch


Beim Stichwort Weihrauch denken die meisten sofort an die Heiligen 3 Könige und die Weihnachtsmesse in der Kirche. Tatsächlich ist Weihrauch sehr wertvoll und wurde schon vor vielen Jahrhunderten für kultische und liturgische Zwecke eingesetzt.

Ein deutscher Arzt brachte das heilende Harz aus Indien mit

Die Entdeckung des Weihrauchs als Arzneimittel ist zu einem großen Teil dem Arzt Dr. Rainer Etzel aus Pöcking bei München zu verdanken. Auf der Suche nach neuen Heilmitteln reiste er in den 80er Jahren nach Indien.

Dort wächst der indische Weihrauchbaum (Boswellia serrata). Sein Harz wird nach einem jahrhundertealten ayurvedischen Herstellungsverfahren zu einem Spezialextrakt namens Sallaki verarbeitet.

Was ist Weihrauch?

Als Weihrauch (auch Olibanum genannt) bezeichnet man das Harz des Weihrauchbaumes, das an der Luft getrocknet wird. Das Harz ist von gelber bis fast weißer Farbe und wird in kleinen Körnchen verkauft.

Weihrauchharz besteht aus:

  • 65 % Harz (dabei zu 50 % aus Boswelliasäuren)
  • 30 % Gummi
  • 5 % ätherischen Ölen

Weihrauch wird aus mehreren Balsamstrauchgewächsen gewonnen. Es wirkt beruhigend, ja geradezu sedierend. Die Stimmung hellt sich auf, Nervosität legt sich, und der Geist geht auf Höhenflüge, sagt man. Die berühmteste Räuchermischung des Orients war wohl Kyphi.

Das Rezept stammt ursprünglich aus Ägypten, denn die Ägypter waren Meister in der Zubereitung von Weihrauch für verschiedene Zwecke. Kyphi, das auch als Parfum verwendet wurde, soll die Menschen in höchste Verzückung versetzt haben. Es wurde in einem geheimen Ritual gemischt.

Seine Zusammensetzung ist bis heute nicht genau bekannt. Neben Weihrauch soll auch Myrrhe, Wacholder, Mastix und Bockshornklee enthalten gewesen sein. Man verwendete es auch bei Totenfeiern, denn man war der Überzeugung, das Kyphi mit seinem Rauch die Seelen der Verstorbenen mit in den Himmel nehmen würde.

Und das aromatische Harz des indischen Weihrauchbaumes (Boswellia serrata) hat sogar auch eine starke gesundheitsfördernde Wirkung, die durch den Eintrag ins Europäische Arzneibuch und etliche Studien bestätigt wird. Neueste Forschungen legen sogar eine Wirksamkeit gegen Multiple Sklerose, chronische Entzündungen und einige Krebsarten nahe.

Räuchern Sie sich in Stimmung

Die Rauchmischungen werden heute in speziellen kleinen Räucheröfchen oder -Pfännchen verbrannt, von denen Sie inzwischen eine große Auswahl im Handel finden. Einfacher geht es mit den bekannten Räucherstäbchen und -kegeln. Eine andere Möglichkeit, Duft zu verbreiten, sind Duftlampen und Zimmerbrunnen, in die ätherisches Öl geträufelt wird.

Als Zusatz zum Weihrauch passen Sandelholz, Iriswurzel, Patschuli, Myrrhe, Nelke, Bergamotte, Kreuzkümmel. Lavendel, Majoran und Rosmarin. Natürlich gibt es noch eine Vielzahl anderer Düfte, die sich dafür eignen und Sie in angenehme Stimmung versetzen.

Die bekanntesten Räucherstoffe

  • Akazienholz wurde schon bei Moses Flucht aus Ägypten erwähnt. Er erhielt von Gott die Anweisung, „einen Räucheraltar zu machen, zum Räuchern von Akazienholz“. Das als Gummiarabikum bekannt gewordene Räucherwerk riecht köstlich und ist bakterienhemmend. Bereits im Pharaonenreich wurde es als Grundlage von Medikamenten erwähnt.
  • Galbanum ist ebenfalls Bestandteil vieler Räuchermischungen. Es wird aus der Ferularinde gewonnen. Riecht scharf und kräftig und braucht die anderen Räucherstoffe zum Abmildern. Galbanum kann Atem- und Hautbeschwerden lindern.
  • Mastix ist das Harz der Pistazie. Es soll ebenfalls die meditativen, ja sogar die übersinnlichen Kräfte stärken.
  • Myrrhe ist ein Harz, das aus der Rinde des Commiphorabaums stammt.
  • Sandelholz ist einer der beliebtesten Duftstoffe, er fördert die Stille und beruhigt den Geist.
  • Weihrauch – auch Olibanum genannt – wird aus mehreren Balsamstrauchgewächsen gewonnen. Es wirkt beruhigend, ja geradezu sedierend. Die Stimmung hellt sich auf, Nervosität legt sich, und der Geist geht auf Höhenflüge, sagt man. Die berühmteste Räuchermischung des Orients war wohl Kyphi. Das Rezept stammt ursprünglich aus Ägypten, denn die Ägypter waren Meister in der Zubereitung von Weihrauch für verschiedene Zwecke.
  • Kyphi – das auch als Parfum verwendet wurde – soll die Menschen in höchste Verzückung versetzt haben. Es wurde in einem geheimen Ritual gemischt; seine Zusammensetzung ist bis heute nicht genau bekannt. Neben Weihrauch sollen Myrrhe, Wacholder, Mastix und Bockshornklee enthalten gewesen sein. Man verwendete es auch bei Totenfeiern, denn man war der Überzeugung, das Kyphi mit seinem Rauch die Seelen der Verstorbenen mit in den Himmel nehmen würde.

Rauch für die Sinnlichkeit

Wenn Sie gerne sinnliche und anregende Düfte schnuppern, sollten Sie einmal diese Mischung ausprobieren (die Zutaten bekommen Sie in der Apotheke, in Bio- oder Esoterikläden):

  • 8 TL Olibanum
  • 4 TL Sandelholz
  • 4 TL Zimt
  • 2 TL Iriswurzel, geschnitten
  • 4 TL Rosen
  • 2 TL Moschus
  • 2 TL Jasminblüten

Alle Zutaten zermahlen Sie grob und verkneten Sie zu einer Paste. Geben Sie ein Teil davon in ein Räucherpfännchen oder auf Räucherkohle und lassen Sie den Duft verströmen.

Nehmen Sie am Anfang nur etwas Räucherwerk und finden Sie nach und nach heraus, welche Mengen und Mischungen Ihnen gut tun. Halten Sie ein Fenster während der Räucherung einen Spalt geöffnet und lüften Sie hinterher gut durch.

Therapeutische Wirkung des heilenden Harzes

Das heilende Potenzial des Weihrauchs wurde schon früh erkannt: Durch die unterschiedlichen Epochen hindurch und an unterschiedlichsten Orten dieser Erde kamen Ärzte zu übereinstimmenden Ergebnissen.

Immer wieder genannt wurden Blutstillung, Atemwegserkrankungen, Bronchitis, Magen- und Darmstörungen, Infektionen, Verletzungen und Gelenkschwellungen – womit wahrscheinlich Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises gemeint waren.

In der Naturheilkunde und in der ayurvedischen Medizin, in der Weihrauch eine bedeutsame Rolle spielt, wurde Weihrauch seit Jahrtausenden als Mittel gegen solche Krankheitsbilder eingesetzt. Dann wurde es – mit dem Aufkommen moderner Medizin Ende des 19. Jahrhunderts – still um den Weihrauch.

Erst in den letzten Jahren wurden zum ersten Mal ernsthafte medizinische Forschungen angestellt, die den Schluss nahelegen, dass das goldene Harz tatsächlich eine hemmende Wirkung auf Entzündungen haben, Schübe von Multipler Sklerose abmildern und Krebszellen zurückbilden könnte.

Viele Wirkungen werden heute zudem wissenschaftlich bestätigt; v. a. Rheuma und entzündliche Darmerkrankungen sprechen gut auf Weihrauch an.

Das sind die wichtigsten Wirkungen des Weihrauchharzes:

  • entzündungshemmend
  • schmerzstillend
  • beruhigend

Studien legen eine Wirkung von Weihrauch gegen diese Erkrankungen nahe:

  • Asthma bronchiale
  • entzündliche Darmerkrankungen
  • Colitis ulcerosa
  • Crohn-Krankheit (Morbus Crohn)
  • Leberzirrhose
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Rheuma
  • chronische Polyarthritis
  • Arthritis und Arthrose
  • Gicht
  • Lupus erythematodes
  • Multiple Sklerose
  • bestimmte Krebsarten (z. B. bestimmte Hirntumore)

Grundsätzlich sollten solch schwerwiegende Krankheiten allerdings zunächst ärztlich abgeklärt und behandelt werden, bevor eine zusätzliche Therapie mit Weihrauch in Erwägung gezogen wird. Professor Ammon testete den Weihrauchextrakt 6 Wochen lang an 40 Asthma-Patienten, während eine gleich große Kontrollgruppe ein Placebo erhielt.

Bei 70 % der mit Weihrauch Behandelten nahmen die Symptome und die Anzahl der Anfälle nachweisbar ab, in der Placebo-Gruppe jedoch nur bei 27 %, berichtete das Fachmagazin European Journal of Medical Research im Jahr 1998.

Eine ähnlich positive Wirkung beobachtete Dr. Frank Seifert vom Universitätsklinikum Mannheim bei 75 Patienten mit einer aktiven Crohn-Krankheit. Er behandelte 40 Patienten 8 Wochen lang mit täglich 3,6 g Weihrauchextrakt H15, 35 Pateinten erhielten im gleichen Zeitraum täglich 4,5 g des Standardmittels Mesalazin.

Maßeinheit war der „Aktivitätsindex“ der Krankheit, der in Punkten angegeben wird. H15 konnte den anfänglichen Aktivitätsindex von 300 Punkten um 90 Punkte senken, Mesalazin nur um 53 Punkte, wie der Ende 2004 veröffentlichten Dissertation des Wissenschaftlers zu entnehmen ist.

Entzündungshemmendes Gurgelwasser

Auch bei leichteren Erkrankungen wie den Folgenden kann Ihnen Weihrauch In Form von dem Olibanum-Öl, das Sie in der Apotheke erhalten, allerdings behilflich sein:

  • kleine Druckgeschwüre im Mund (Aphten)
  • Zahnfleischentzündung,
  • Mandel- und Rachenentzündungen,
  • Husten und Bronchitis

Und so bereiten Sie sich dies zu: Geben Sie 1 bis 5 Tropfen des Öls in warmes Wasser, Salbei- oder Kamillentee. Damit gurgeln Sie einige Male am Tag.

Wenn Sie unter Akne, kleinen Hautentzündungen oder Lippenherpes leiden, tauchen Sie einen Wattepads in diese Mischung und tupfen damit die betroffenen Stellen ab. Das kühlt, lindert die Schwellung und trocknet den Entzündungsherd aus.

Olibanum-Dämpfe wirken überdies schmerzstillend, entzündungshemmend und desinfizierend. Deshalb eignet sich der Rauch auch gut gegen Schnupfen, Halsweh und eine verstopfte Nase bzw. Heuschnupfen.

Keine Nebenwirkungen

Besonders wirksam und der Grund für den entzündungshemmenden Effekt des Weihrauchs sind neben vielen weiteren Inhaltsstoffen v. a. die Boswelliasäuren (Boswellia serata), die sich im Weihrauchharz finden. Sie scheinen eine große Heilwirkung zu besitzen.

Erklärt wird dies mit ihrem Einfluss auf bestimmte Enzyme, die bei vielen Entzündungskrankheiten eine Schlüsselrolle spielen, die sogenannten Leukotriene. Die Boswelliasäuren verhindern die Ausschüttung dieser Entzündungsstoffe, hemmen also diese Enzyme – und zwar ganz offenbar ohne nennenswerte Nebenwirkungen.

Sie sollen ebenfalls einen stärkenden Effekt auf das Immunsystem ausüben. Einer weiteren Studie zufolge kann Weihrauch eventuell sogar die Ausbreitung von Krebszellen verhindern und die DNA bereits befallener Zellen reparieren – und das ohne Nebenwirkungen, wie sie bei einer Chemotherapie auftreten.

Bisher ist es allerdings noch nicht gelungen, den entscheidenden Stoff im Harz zu identifizieren, sodass daraus ein Medikament entwickelt werden könnte. Es bleibt also zu hoffen, dass die Forschungen weiter vorangetrieben werden und man in Zukunft wirksame Medikamente auf Grundlage von Weihrauch entwickeln kann.

Weihrauch wirkt wie eine Droge

Sobald ausreichend Weihrauchduft den Raum erfüllt, lacht das Wohlbefinden. Religiöse Zeremonien, bei denen Weihrauch geschwenkt wird, erhalten eine besondere Tiefe. Die Kirchgänger und Betenden atmen dabei einen psychoaktiven Stoff des Weihrauchs ein – das Weihrauchazetat.

Den schweren Duft des Weihrauchs untersuchte jetzt ein israelisches Forscherteam. Dieser beeinflusst das Gehirn und kann Angstzustände und Depressionen mildern. Weihrauch aktiviert die Fröhlichkeit, es vermittelt ein wohlig warmes Gefühl.

Auch das heilende Potential des Weihrauch wird heute wissenschaftlich bestätigt. Bei Arthose beispielsweise sollen vor allem die Boswelliasäuren (Boswellia serata), die sich im Weihrauchharz finden, wirksam sein.

Erklärt wird dies mit ihrem Einfluss auf die so genannten Leukotriene, die bei vielen Entzündungskrankheiten eine Schlüsselrolle spielen. Die Boswelliasäuren verhindern die Ausschüttung dieser Entzündungsstoffe, und zwar ganz offenbar ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Sie sollen ebenfalls einen stärkenden Effekt auf das Immunsystem ausüben.

In Deutschland sind derzeit nur homöopathische Weihrauchpräparate rezeptfrei zu erhalten. „Olibanum RA“ können Sie als Tropfen, Tabletten, Globuli oder Salbe in der Apotheke kaufen. Sinnvollerweise sollten Sie dieses Homöopathikum in Absprache mit einem versierten Homöopathen einnehmen.

Weihrauch nur auf Rezept – hierzulande noch nicht zugelassen

Und so reichen die bisherigen Erfahrungen mit Weihrauchextrakt für eine Zulassung als Medikament in Deutschland noch nicht aus, da die geforderten Wirkungsnachweise fehlen. Nach aktuellem Kenntnisstand spricht aber nichts dagegen, bei Arthritis oder den genannten anderen entzündlichen Erkrankungen Weihrauch einzunehmen.

Gerade wenn Ihnen die üblichen Medikamente nicht helfen oder Sie diese schlecht vertragen, bietet das Harz eine gute Alternative, denn außer leichter Übelkeit wurden bislang keine Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beobachtet.

Den Extrakt können Sie auch als Begleitmaßnahme zu schulmedizinischen Mitteln anwenden. Zu therapeutischen Zwecken wird Weihrauch als Kapsel eingenommen, denn das Verräuchern des Harzes hat keine gesundheitsfördernde Wirkung.

Wer Weihrauch einnehmen möchte, muss auf Präparate aus der Apotheke zurückgreifen. Da Sie Weihrauchpräparate (Das gebräuchlichste heißt H15Gufic.) in deutschen Apotheken nur auf Rezept erhalten, lassen Sie sich am besten von Ihrem Arzt ein Privatrezept geben und fragen dann Ihre Krankenkasse, ob sie die Kosten übernimmt.

Manche Weihrauchmittel werden als Nahrungsergänzungsmittel angeboten; damit umgehen die Hersteller das Zulassungsverfahren zum Medikament. Professor Ammon rät allerdings zur Vorsicht: „Sie sind als solche wissenschaftlich nicht untersucht, auch besteht Unklarheit über deren pharmazeutische Qualität.“ Beziehen Sie also auf jeden Fall Ihren behandelnden Arzt in Ihre Entscheidung mit ein!

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/weihrauch/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Schüßler-Salze


Mineralstofftherapie mit den Schüßler-Salzen

Die Mineralstofftherapie mit den Schüßler-Salzen ist bereits mehr als 100 Jahre alt und ihr bei ihrer Entwicklung orientierte sich Dr. Schüßler an modernster medizinischer Forschung. Mit dem Einzug von Antibiotika, Geräte- und schließlich evidenzbasierter Medizin nahmen die Funktionsmittel nach und nach ihren Platz in der Naturheilkunde ein, den sie bis heute fest besetzen. Die Nachfrage an natürlichen, individuell auf den Menschen abgestimmten Therapiemöglichkeiten steigt nämlich angesichts der wachsenden Resistenzen gegen Antibiotika und der Nebenwirkungen sonstiger konventioneller Medikamente in der Bevölkerung stetig an. Vor allem zur Behandlung und Selbstbehandlung von leichteren Beschwerden, etwa Erkältungsinfekten, Muskelkrämpfen, Hautproblemen, aber auch zur Prophylaxe werden übersichtliche und risikoarme Therapieverfahren wie die Biochemie nach Dr. Schüßler, gern angenommen.

Dr. Schüßler: Forschung zwischen Homöopathie und Zellularpathologie

Ihren Namen tragen die „Schüßler-Salze“ nach dem deutschen Arzt Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1898), der zunächst sehr an der Homöopathie interessiert war, in seiner Forschungsarbeit jedoch bald das Hauptaugenmerk auf anorganische (d.h. kohlenstofffreie) Mineralsalze und deren Bedeutung im menschlichen Organismus, insbesondere im Stoffwechsel der Zellen, richtete. Er folgte er dem Grundsatz des bekannten Zellpathologen Virchow, nach dem die Krankheit des Körpers gleichzusetzen sei mit der Krankheit der Zelle sowie der Annahme, dass Krankheit erst durch den Verlust anorganischer Mineralsalze entstünde.

Mineralstofftherapie mit Schüssler Salze. (Bild: semevent-fotolia)
Mineralstofftherapie mit Schüssler Salze. (Bild: semevent-fotolia)

Zwölf Mineralstoffverbindungen zur Heilung aller Betriebsstörungen

Schüßlers Forschungen ergaben, dass insgesamt zwölf „Betriebsstoffe“ (Mineralsalze) für den gesunden Zellbetrieb notwendig seien, deren gestörte Verteilung und Verwertbarkeit im Körper zu Krankheiten führten. Im Umkehrschluss bildete Schüßler seinen Leitsatz, dass „die im Blut und in den Geweben vertretenen anorganische Stoffe […] zur Heilung aller Krankheiten [genügen], die überhaupt heilbar sind.“ („Mineralstofftherapie nach Dr. Schüßler“, Deutsche Homöopathie-Union, Ausgabe 2004). Die Auswahl umfasst je drei Kalzium-, Kalium- und Natriumverbindungen sowie je eine Eisen-, Magnesium und Siliziumverbindung, die Schüßler zu biochemischen Funktionsmitteln verarbeitete.

Die Zelle erhält den Impuls zum Auffüllen des Mineralstoffdepots

Um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden, werden die Mineralstoffe potenziert, d.h. als homöopathische Verdünnungen verabreicht. Die Verwertungsblockaden sollen aufgehoben werden, indem den Zellen die Information zur vermehrten Aufnahme gegeben und somit die (Selbst-) Heilung des Organismus eingeleitet werden. Es werden also nicht etwa die Mineralsalze selber zugeführt, sondern der Impuls zur besseren Verwertung gegeben. Aufgrund der Potenzierung sowie der übersichtlichen Arzneimittelanzahl (im Gegensatz zum riesigen Arsenal) der Homöopathie beschrieb Schüßler sein Verfahren zunächst als „abgekürzte homöopathische Therapie“, grenzte es später jedoch als „biochemische Therapie“ wieder schärfer davon ab.

Die Qual der Wahl: Welches Mittel in welcher Form?

In der Selbstbehandlung erfolgt die Wahl der Funktionsmittel in der Regel nach in Büchern veröffentlichten Registern, in denen die passenden Mineralstoffe bestimmten Beschwerden zugeordnet werden. In der Naturheilpraxis ermitteln Heilpraktiker die Salze nach deren physiologischer Funktion im Organismus, aber auch mithilfe von Anlitzdiagnostik, Kinesiologie, Tensortestung und anderen bioenergetischen Messverfahren.

Die von Schüßler entwickelten Funktionsmittel wurden bis heute um zwölf zusätzliche Mineralsalze erweitert. Inzwischen sind sie neben der Tablettenform einzeln auch als Tropfen, Globuli und zur äußeren Anwendung als Cremes, Gels und Salben erhältlich, wo sie neben den medizinischen auch kosmetische Aufgaben erfüllen sollen. Einige Apotheken mischen die individuell benötigten Salze zu einem Pulver zusammen, was die Einnahme erheblich erleichtern kann. Zur kurmäßigen Anregung des Stoffwechsels, z.B. im Rahmen einer Frühjahrskur, gibt es auch ein Komplexpräparat, welches die zwölf „originalen“ Schüßler-Salze enthält. (Dipl.Päd. Jeanette Viñals Stein, Heilpraktikerin)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/mineralstofftherapie-mit-den-schueler-salzen-9512.php

Gruß an die Naturheilkundler

TA KI

Impfungen bei Hund und Katze ausleiten


Tierärzte achten akribisch darauf, dass ihre Patienten ordentlich durchgeimpft sind. Nicht selten aber geht es Hund und Katze – ähnlich wie uns Menschen – nach dem Impfen gar nicht gut. Was ist dann zu tun? Und wie kann man die Impf-Giftstoffe wieder aus dem Körper von Hund und Katze ausleiten?

Impfungen bei Hund und Katze ausleiten
© Chendongshan – Shutterstock.com

Überimpfte Haustiere?

Hunde und Katzen dürfen nur ausgestattet mit einem so genannten EU-Heimtierausweis, einem Mikrochip und einer Tollwut-Schutzimpfung innerhalb der EU mitreisen.

Auch in eine Pension, in Hundeausläufe, auf den Hundeplatz und auf die Rennbahn darf Hund meist nur mit dem Nachweis einer ganzen Reihe verschiedener Impfungen.

Und auch wenn eine Tollwutimpfung in Wirklichkeit für mehrere Jahre Schutz gewährt, wird diese mehrjährige Gültigkeit nicht immer vom Tierarzt auch in den Impfpaß eingetragen und eine erneute Impfung ist nach Ablauf eines Jahres nötig.

Achtet man jedoch darauf, dass die dreijährige Gültigkeit eingetragen wird, dann wird dies in der EU sowie in Norwegen und der Schweiz auch anerkannt.

Oft jedoch werden die meisten Hunde und Katzen vorsorglich jedes Jahr geimpft – und zwar leider nicht nur gegen Tollwut, sondern genauso gegen viele weitere Krankheiten, die eigentlich ebenfalls einen mehrjährigen Impfschutz haben.

Mögliche Impffolgen für Hund, Katze & Pferd

Impfungen gehen jedoch nicht bei jedem Tier spurlos vorüber. Beim einen kommt es vielleicht „nur“ zu einer schmerzhaften Schwellung an der Impfstelle, so daß sich das Tier (je nach Ort der Impfstelle) am Impftag z. B. gar nicht mehr hinlegen möchte oder aufgrund des Schmerzes verschreckt und panisch reagiert.

Doch vermutet man, daß es auch langfristige Folgen der zahlreichen Impfungen und Manipulationen des Immunsystems gibt. Dazu zählen in erster Linie Allergien und chronische Hautprobleme, chronische Bindehautentzündungen, Verdauungsbeschwerden, chronische Zahnfleischentzündungen, chronischer Schnupfen und Epilepsie, sowie beim Pferd eine erhöhte Anfälligkeit für Koliken,

Keine Impfpflicht für Hund und Katze

Stellt sich nun die Frage, was Sie für ihr Tier tun können, damit es durch Impfungen so wenig wie möglich belastet wird.

Es gibt nach wie vor zum Glück auch für Tiere keine Impfpflicht – weder in der Schweiz noch in der EU. Sie sind also generell frei in Ihrer Entscheidung, ob Sie Ihr Tier impfen lassen wollen und wie viele Impfungen Sie für nötig halten.

Es sei denn, Sie möchten mit Ihrem Hund oder Ihrer Katze ins Ausland reisen. Hier ist dann – wie oben erklärt – die Tollwutimpfung Pflicht.

Titerbestimmung kann Impfung überflüssig machen

Sollte Ihr Tierarzt auf eine bestimmte Impfung drängen, gegen die Ihr Tier in seiner Jugend oder in den letzten Jahren bereits geimpft wurde, dann könnten Sie mit einer Blutuntersuchung den Titer – also den Status des Impfschutzes – feststellen lassen.

Ist der Titer noch hoch genug, wird auch Ihr Tierarzt keinen vernünftigen Grund für eine Impfung mehr vorbringen können.

So kann z. B. der Tollwuttiter auch dann noch hoch genug sein, wenn die letzte Tollwut-Impfung vor mehr als fünf Jahren verabreicht wurde – was sich erst kürzlich ganz konkret beim Hund eines unserer ZDG-Redaktionsmitglieder gezeigt hat.

Wenn eine Impfung aus den oben genannten Gründen (Reise, Pension, Hundeplatz etc.) aber nicht zu umgehen ist, dann wäre es klug zu wissen, was man tun kann, um mögliche belastende Impfreaktionen so gering wie möglich zu halten.

Herkömmliches Ausleiten bei Hund und Katze schwierig

Während man aus vielen Human-Impfstoffen das Quecksilber bereits entfernt hat, ist es noch in fast jeder Heimtierimpfung in Form des altbekannten Thiomersals enthalten.

Eine Schwermetallausleitung mit Chlorella-Algen und Co. könnte da natürlich dem ein oder anderen Tierhalter in den Sinn kommen. Die Algen könnten in Pulverform dem Futter beigemischt werden, was generell eine gute Idee im Sinne einer ganzheitlichen Nahrungsergänzung darstellt.

Doch werden Katzen sicher nicht die zur Schwermetall-Ausleitung erforderliche Chlorella-Dosis zu sich nehmen wollen, und auch nicht jeder Hund ist begeistert vom plötzlichen Chlorella-Geschmack in seinen Mahlzeiten.

Da ferner noch weitere Komponenten zur erfolgreichen Quecksilber-Ausleitung gehören, zu denen Tiere erfahrungsgemäss kaum überredet werden können und es ausserdem keine Hinweise dazu gibt, ob die Ausleitung beim Tier auf dieselbe Weise durchgeführt werden sollte wie beim Menschen, sollte man hier besser auf den Instinkt des Tieres achten und ihm keine beliebigen Ausleitungsmittelchen gegen seinen Willen aufdrängen.

Bieten Sie Ihrem Hund also Chlorella-Algen-Tabs an. Wenn er sie mag, ist das fein. Wenn nicht, dann muß er sie auch nicht nehmen.

Silicium zur Ausleitung von Aluminium

Aluminiumhydroxid ist ein Wirkverstärker, der in sehr vielen Impfstoffen enthalten ist. Das Spurenelement Silicium kann zur Ausleitung von Aluminium eingesetzt werden. Details dazu haben wir hier beschrieben: Ausleitung von Aluminium

Silicium kann Hunden und Katzen sehr leicht ins Futter gegeben werden – zumal heutzutage die Lebensmittel und so auch die Tiernahrung oft sehr siliciumarm sind.

Hunde mögen Silicium oft sogar gern und nehmen es mit Begeisterung auch pur direkt aus einem Schälchen.

Impfungen bei Hund und Katze ausleiten mit Homöopathie

Treten konkrete Impffolgen auf, kann oft die Homöopathie sehr gute Dienste leisten, denn sie wirkt bei Mensch und Tier gleichermassen. Richtig angewandt können homöopathische Mittel helfen, akute und auch chronische Folgen einer Impfung günstig zu beeinflussen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige ausgesuchte Mittel vorstellen, die Sie auch als Laie problemlos nach einer Impfung anwenden können. Bitte verwenden Sie die Mittel nur in niedrigen Potenzen wie D6 oder D12.

Für eine Behandlung chronischer Impffolgen ist es ratsam, wenn Sie eine/n erfahrene/n homöopathisch arbeitende/n Heilpraktiker/in oder Tierheilpraktiker/in hinzuziehen.

Akute Impffolgen sollten Sie ferner umgehend auch mit Ihrem Tierarzt besprechen!

 

Dosierung und Verabreichung

Treten nun nach einer Impfung gesundheitliche Probleme auf, dann gibt man das ausgewählte homöopathische Mittel grundsätzlich zwei Wochen lang – und zwar 3-mal täglich 5 Globuli (Kügelchen). Die Globuli schiebt man am besten unauffällig seitlich in das Mäulchen.

Nun kann es aber sein, dass Ihr Hund oder Ihre Katze die Globuli genauso unauffällig wieder ausspuckt.

Globuli können dann auch in einer winzigen Menge Wasser aufgelöst werden. Das Wasser wird dann in eine Spritze (ohne Nadel!!) aufgezogen und seitlich ins Maul gegeben.

Notfalls können die Kügelchen auch unter das Essen gemischt werden. Manche Hunde nehmen Globuli jedoch gerne selbständig ein, was man vorher abchecken sollte, bevor man aufwändige Verabreichungszeremonien vorbereitet.

Bitte geben Sie immer nur EIN Mittel, welches Ihnen passend erscheint. Verbessern sich die Symptome innerhalb zweier Wochen nicht, sollten Sie das Mittel absetzen und ein anderes Mittel wählen.

Bei Besserung der Symptome können Sie nach zwei Wochen die Dosierung auf einmal täglich 5 Globuli herabsetzen, so lange, bis die Symptome verschwunden sind.

Nachfolgend eine Auswahl an möglichen homöopathischen Mitteln, die sich für Impffolgen besonders gut eignen und dem Tier helfen, die verursachenden Gifte besser auszuscheiden:

Homöopathische Mittelauswahl

Gunpowder

Das homöopathisch aufbereitete Schwarzpulver enthält Salpeter, Schwefel und Kohle. Es wird oft als „homöopathisches Antibiotikum“ bezeichnet, weil es in der Lage ist, infizierte Wunden zu heilen.

Bei Abszessen, Furunkeln und Stichen ist es hilfreich und sogar bei einer Blutvergiftung leistet es gute Dienste.

Der große Arzt und Homöopath des 19. Jahrhunderts – J. C. Burnett – hatte einst gesagt: „Jede Impfung verursacht eine Vakzinose.“ Mit Vakzinose ist die Impfkrankheit gemeint, wobei diese wiederum nicht nur die unerwünschten Impffolgen beschreibt, sondern ganz allgemein die Auswirkungen des Impfstoffes auf den Körper. Die Impfkrankheit ist also eine Krankheit, die der Körper infolge des Impferregers durchlebt.

Laut Burnett ist eine Vakzinose ein durch den Impferreger ausgelöster krankhafter Zustand der Konstitution,

Gerade aber Gunpowder ist in der Homöopathie – neben Thuja – DAS Mittel bei Vakzinosen, das gegeben wird, um die schädlichen Impfbegleitstoffe auszuleiten und Impf-Nebenwirkungen gering zu halten.

Gunpowder ist daher nach jeder Impfung ratsam und sollte grundsätzlich zwei Wochen lang verabreicht werden.

Antimon tartaricum

Wenn nach einer Impfung nun asthmaähnliche Zustände auftreten oder das Tier mit hörbarem Schleimrasseln atmet, ist Antimon tartaricum angebracht.

Auch „Brechweinstein“ genannt, hat es eine starke Wirkung auf die Atemwege, insbesondere wenn der Schleim schon fast zu Erstickungsanfällen führt. Dieses Mittel kann sogar ein Lungenödem heilen.

Lyssin

Wenn es besonders nach einer Tollwutimpfung zu epileptischen Zuckungen durch blendendes Licht oder den Anblick laufenden Wassers kommt, kann Lyssin seine heilende Wirkung entfalten.

Auch wenn das Tier plötzlich vermehrt speichelt, ist dieses Mittel angebracht.

Lyssin ist eine sogenannte Nosode – also ein homöopathisch aufbereitetes Mittel aus tierischem oder menschlichem Material – und wird in diesem Fall aus dem Speichel eines tollwütigen Hundes gewonnen.

Malandrinum

Wenn sich nach einer Impfung trockene, rissige und schuppige Ausschläge zeigen, die das Tier zu ständigem Jucken veranlassen, bringt oft diese Nosode aus der Pferdemauke (bakterielle Hautentzündung in der Fesselbeuge des Pferdes) Erleichterung – und das nicht nur bei Pferden.

Malandrinum gilt als eines der wichtigsten Mittel neben Thuja und Silicea, um Impffolgen zu beseitigen!

Mezereum

Manchmal bilden sich nach einer Impfung dicke, krustige Ausschläge, aus denen Eiter sickert und die furchtbar jucken. Hier kann die Pflanze Mezereum – auch „Seidelbast“ genannt – Abhilfe schaffen.

Allerdings wirklich nur in homöopathischer Aufbereitung, da der Seidelbast – wie viele Ausgangsstoffe in der Homöopathie – hochgiftig ist. Schon zehn seiner Beeren können für ein Kind tödlich sein, während manche Vogelarten gegen das Gift unempfindlich zu sein scheinen, da sie die Beeren genüsslich verspeisen.

Wenn Sie zudem das Gefühl haben, Ihr Tier leidet unter Knochenschmerzen und möchte nicht an die kalte Luft, kann das ein zusätzlicher Hinweis für dieses Mittel sein.

Mezereum ist auch bekannt als wichtiges Mittel bei Herpes Zoster (Gürtelrose) und den damit in Zusammenhang stehenden schlimmen Nervenschmerzen.

Sarsaparilla

Die sogenannteSarsaparillawurzel“ ist ein Liliengewächs aus Südmexiko, das nach einer Impfung angebracht ist, wenn sich juckende, trockene oder auch nässende Hautausschläge zeigen.

Auch wenn plötzlich schmerzhafte Risse an den Pfoten auftauchen oder das Tier beim Urinieren unter Schmerzen leidet, kann die Wahl auf dieses Mittel fallen.

Silicea

Der feingepulverteBergkristall“ kommt nach Impfungen dann in Frage, wenn sich zum Beispiel ein eitriger Abszess an der Impfstelle bildet.

Auch wenn es zu epileptischen Zuckungen kommt und/oder es zu unwillkürlichem Kotabgang nach der Impfung kommt, kann es hilfreich sein, dieses Mittel zu geben.

Ein Tier, das Silicea braucht, ist meist von magerer Statur und oft etwas ängstlich in seinem Charakter.

Thuja

Wie bereits oben erwähnt, gehört Thuja (der Lebensbaum) zu den wichtigsten Mitteln, die nach Impfungen verabreicht werden können.

In seinem Buch „Vakzinose und ihre Heilung mit Thuja“ hat J. C. Burnett Thuja als wirksames Heilmittel gegen Vakzinosen beschrieben.

Auch wenn Lähmungserscheinungen nach einer Impfung auftreten oder es zu Durchfall kommt, kann Thuja gute Dienste leisten.

Genauso ist Thuja angezeigt, wenn das Tier seit der Impfung unter einer chronischen Ohrentzündung leidet oder sich immer mehr Warzen bilden. In diesem Fall ist es aber ratsam, professionelle, homöopathische Hilfe hinzuzuziehen.

(…)

Quelle: https://kraeutermume.wordpress.com/2016/05/26/impfungen-bei-hund-und-katze-ausleiten/

Gruß an die Aufgeklärten

TA KI

Wirkung und Anwendung aller Salze Schüßler-Salze bei Mensch und Tier


 

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Darreichungsformen der Schüssler-Salze

Tabletten / Pastillen

Die häufigste Darreichungsform der Schüssler-Salze sind Tabletten (), deren Grundlage aus Milchzucker (Lactose) besteht.Diese Tabletten werden in folgenden Potenzen angeboten:

  • D3
  • D6
  • D12

Die häufigste Potenz der Schüssler-Salze ist D6.Eine Ausnahme stellen folgende Salze dar, die meistens in D12 angewandt werden:

  • Nr. 1 (Calcium Fluoratum)
  • Nr. 3 (Ferrum Phosphoricum)
  • Nr. 11 (Silicea)

Globuli und Tropfen

Für Menschen, die keinen Milchzucker vertragen, gibt es die Schüssler-Salze auch als Globuli und in Tropfenform.Von den Globuli nimmt man je 5 Globuli für jede Tablette, die in Anwendungsanleitungen angegeben wird.

Von den Tropfen nimmt man je 5 Tropfen für jede Tablette, die in Anwendungsanleitungen angegeben wird.

Normale Anwendung

Die gängige Anwendung der Schüssler-Salze ist

  • 3 bis 6 mal täglich 1 bis 2 Tabletten

Die Tabletten werden nacheinander einzeln in den Mund gesteckt und langsam auf der Zunge zergehen lassen.In akuten Fällen nimmt man alle 5 Minuten eine Tablette, bis sich das Befinden bessert, längstens jedoch einen halben bis ganzen Tag lang.

Danach geht man zur normalen Dosis über.

Mehrere Salze

Wenn man mehrere verschiedene Salze einnehmen will, nimmt man von jedem Salz dreimal täglich eine Tablette.Die Entscheidung, ob man mehrere Salze gleichzeitig oder nur einzelne Salze nehmen will, ist bei den Schüssler-Salzen dem eigenen Gutdünken überlassen.

Manche Schüsslersalz-Enthusiasten nehmen immer möglichst viele verschiedene Salze ein, andere nehmen maximal drei verschiedene Salze innerhalb eines Tages und wieder andere bevorzugen nur ein einzelnes Salz zur gleichen Zeit. Die Auswahl einzelner oder weniger Salze erfolgt danach, welches am besten zur Gesamtsituation passt.

Kinder

Kinder nehmen bei akuten Beschwerden alle ein bis zwei Stunden eine Tablette.

Sobald sich das Befinden bessert, nehmen sie

  • 3 bis 4 mal täglich eine Tablette

Mehr Informationen über die Anwendung von Schüsslersalzen für Kinder …

Hochdosiert

Wenn man davon ausgeht, dass die Behandlung durch Schüssler-Salze eine Substitutionstherapie darstellt, kann man die Tabletten auch hochdosiert einnehmen.

Manche Anwender nehmen in diesem Fall jede Minute eine Tablette ein.

Im Munde zergehen lassen

Damit die Mineralsalze bereits von der Mundschleimhaut aufgenommen werden können, damit sie schnell ins Blut übergehen, sollte man sie langsam im Munde zergehen lassen.

Am besten nimmt man sie eine halbe Stunde vor dem Essen ein.

Man kann sie aber auch nach oder zwischen den Mahlzeiten einnehmen.

Nach der Einnahme trinkt man am besten ein Glas frisches Wasser, damit der Körper genügend Wasser hat, um eventuelle Giftstoffe ausscheiden zu können.

Hinweis für Diabetiker

Da die Tabletten der Schüssler-Salze Lactose enthalten, müssen Diabetiker sie bei ihrer Berechnung der Broteinheiten berücksichtigen.

  • 50 Tabletten entsprechen 1 Broteinheit

 

Mineralstoffe im Körper regulieren und so Krankheiten behandeln – das ist der Anspruch der Schüßler-Salze. Sie sind auch für die Selbstbehandlung geeignet. Seit fast 150 Jahren sind die Schüßler-Salze Bestandteil der alternativen Medizin. Nach ersten Erfahrungen mit der Homöopathie hat der Oldenburger Arzt Dr. Heinrich Wilhelm Schüßler schließlich eine eigenständige Behandlungsform entwickelt.
Er nannte sie „Biochemie“. Der Grundgedanke: Bei Krankheitssymptomen besteht eine Verteilungsstörung von Mineralsalzen im Körper, die durch die Einnahme eben dieser Salze wieder ausgeglichen werden soll.

Minerale in starker Verdünnung

Die Behandlung mit Schüßler-Salzen hat nichts mit einer Nahrungsergänzung zu tun, bei der man hohe Konzentrationen von Mineralsalzen wie Magnesium, Kalzium oder Kieselsäure z.B. als Tabletten zu sich nimmt. In den homöopathisch dosierten Schüßler-Salzen sind die jeweiligen anorganischen Minerale nur in starker Verdünnung enthalten. Die häufig verwendete Verdünnung D6 steht beispielsweise für einen Teil des Salzes und 1 Million Teile Verdünnungsmittel.

Schüßler und seine Anhänger wollen auf diese Weise nicht etwa einen nahrungsbedingten Salzmangel ausgleichen, sondern direkt Vorgänge in den Körperzellen anstoßen: Diese sollen dadurch leichter die richtigen Mineralien in ausreichender Menge aufnehmen. So sollen die Funktion der Organe verbessert und die Selbstheilungskräfte im Körper angeregt werden.

12 Basissalze

Schüßler selbst hat zwölf Basissalze (oder auch Funktionsmittel) entwickelt, später kamen noch 12 weitere Ergänzungsmittel hinzu. Die Salze haben den Vorteil, dass sie relativ einfach zu handhaben und damit auch gut für den Eigenbehandlung durch den Laien geeignet sind. Auch bei Kindern können sie angewendet werden – Neben- und Wechselwirkungen sind nicht bekannt.

Schüßler führte eine Liste, wie und wann die betreffenden Mineralsalze aus seiner Erfahrung am besten eingesetzt werden. Trotzdem ist die Wirksamkeit der Schüßler-Salze nicht in wissenschaftlichen Studien belegt. Sie bezieht, wie viele alternative Heilmethoden, den Nachweis ihrer Wirksamkeit aus der Praxis.

Anwendung

Die kleinen geschmacksneutralen Tabletten lässt man im Mund zergehen oder trinkt sie aufgelöst in heißem Wasser (nicht mit Metalllöffel verrühren!) in kleinen Schlucken, die möglichst lange im Mund behalten werden. So sollen die Wirkstoffe bereits über die Mund- und Rachenschleimhaut ins Blut übergehen.

Faustregel: Bei akuten Beschwerden alle 10–15 Minuten eine Tablette nehmen, nach Besserung die Abstände schrittweise erhöhen bis zu einer Einnahme von 3-5 Tbl./Tag – solange bis die Symptome verschwunden sind. Auf der jeweils gleichen Wirkstoffbasis gibt es außerdem Salben zum Beispiel für Hauterkrankungen oder bei Quetschungen und Gelenkerkrankungen. Auch die Einnahme mehrerer Schüßler-Salze ist gebräuchlich.

Schüßler-Salze: Die 12 Hauptsalze

Schüßler-Salze werden vorwiegend zur Selbstbehandlung genommen. Dafür muss man entweder ein klares Beschwerdebild haben oder sich anhand körperlicher Merkmale sehr genau beobachten, um das passende Salz zu finden. Entsprechende Symptomlisten sind in einschlägigen Büchern zu finden – hier ein kurzer Überblick, bei welchen Hauptsymptomen welches Mittel besonders geeignet ist:

Nr. 1 Calcium fluoratum (Kalziumfluorid)

„Der Elastizitätsförderer“: Hornhautbildungen, splitternde Fingernägel, Gewebserschlaffung, Analekzeme, Krampfadern, Hämorrhoiden und Adernverkalkung.

Nr. 2 Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat)

„Der Zellerneuerer“: Störungen der Zahn- und Knochenbildung, schlecht heilende Knochenbrüche. In Verbindung mit Nr. 8 für die Genesungsphase nach überstandenen Krankheiten.

Nr. 3 Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat)

„Der Entzündungshemmer“: Hauptmittel im ersten Stadium aller Entzündungen und bei frischen Wunden, Quetschungen, Verstauchungen, Blutungen und pulsierenden Schmerzen.

Nr. 4 Kalium chloratum (Kaliumchlorid)

„Der Schleimhautstärker“: Entzündungen im „zweiten Stadium“, bei weiß-grauem Belag der Zunge, Mandelentzündung, Masern, Mumps, Heiserkeit, Mittelohrkatarrh, Augenentzündung, Gelenkschwellung, Sehnenscheidenentzündung.

Nr. 5 Kalium phosphoricum (Kaliumphosphat)

„Der Energiespender“: Unruhe, Schlaflosigkeit, Erschöpfungszustände des Körpers und des Geistes, Gedächtnisschwäche, Herzschwäche, Muskelschwäche und Lähmungsgefühl.

Nr. 6 Kalium sulfuricum (Kaliumsulfat)

„Der Schleimhemmer“: Im „dritten“ Stadium der Entzündung, Katarrhe (gelblich-schleimig) wie Fließschnupfen; fördert die Abschuppung nach Masern, Scharlach und Röteln.

Nr. 7 Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat)

„Der Krampflöser“: Krampfneigung wie Herzkrampf, Magenkrampf, Blasenkrampf, Wadenkrampf, Regelkrämpfe. Auch bei Magen-, Gallen- und Nierenkoliken.

Nr. 8 Natrium chloratum (Natriumchlorid, Kochsalz)

„Der Wasserhaushaltsregulierer“: Blutarmut, Tränen- und Speichelfluss, wässriger Nasenkatarrh, Kälteempfindlichkeit, Lippenbläschen, Kopfschuppen, trockene Haut.

Nr. 9 Natrium phosphoricum (Natriumphosphat)

„Der Säurehemmer“: Sodbrennen, Rheuma, Ischias, chronische Müdigkeit, Akne, Mitesser, Windeldermatitis, Sodbrennen, Heißhunger, Gastritis und nach fettreicher Mahlzeit.

Nr. 10 Natrium sulfuricum (Natriumsulfat)

„Die Reinigungskraft“: Schnupfen, Grippe, geschwollene Augen, Verstopfung, Durchfall, Rheuma, Schuppenflechte, Neurodermitis, Vergiftungskopfschmerzen (Kater), Fieberblasen.

Nr. 11 Silicea (Kieselsäure)

„Der Festigkeitsgeber“: Erschöpfung, Unterernährung, Alterserscheinungen, Furunkel, Fistel, Drüsenvereiterungen, Arterienverkalkung, Zahngeschwüre, Gerstenkorn, Überbein, Hautjucken, Haarausfall, Bindegewebsschwäche.

Nr. 12 Calcium sulfuricum (Kalziumsulfat)

„Der Wundheiler“: Offene Eiterungen und Abszesse, Rachitis, Blasen- und Nierenentzündungen, Rheuma, Gicht, Zahnfleischentzündung, chronische Bronchitis.

 

Ergänzungsmittel Nr. 13-27


Die Mineralstoffe Nr. 1 – 12 sind die Hauptmittel, mit denen Dr. Schüßler seine Patienten jahrzehntelang erfolgreich behandelte. Er tendierte zur Einfachheit und hatte sich deshalb etwas von der Homöopathie abgewandt und nutzte hauptsächlich diese 12 körpereigenen Stoffe, die im Organismus in Gramm und Kilogramm enthalten sind.

Vielen sind die vormals 12 Ergänzungsmittel Nr. 13 – 24 bekannt, mittlerweile gibt es 15 Ergänzungsmittel (also Nr. 13 – 27). Der Hintergrund der 12 Ergänzungsmittel ist ein Herr, der zwischen dem I. und II. Weltkrieg einen Handel mit „Wässerchen und Pülverchen“ im fahrenden Handel anbot. Dem waren die 12 Schüßler Salze bekannt … und so bot er aus dem homöopathisch bekannten Bereich weitere 12 Mittel, also die Ergänzungsmittel an. Diese sind aus der Homöopathie herausgenommen und biochemisch hergestellt worden. (Seit 2006 gibt es die Nrn. 25 und 26, seit 2007 die Nr. 27.) Anhänger bzw. Schüler von Dr. Schüßler setzen die Ergänzungsmittel gerne ein, wenn die Nrn. 1 – 12 nicht so recht anschlagen oder die Heilung zu langsam fortschreitet. Das ist die grundsätzliche Aussage von vielen Therapeuten.

Die Ergänzungsmittel sind Spurenelemente, also in unserem Körper nur in Mikrogramm und weniger enthalten. Deswegen „kleckert“ man mit der Einnahme – während die 12 Schüßler Salze in Gramm und Kilogramm im Körper enthalten sind, deshalb „klotzt“ man mit den ersten 12.

Genauer:

Von den Ergänzungsmitteln würde man maximal 2 – 3 Tabletten pro Tag lutschen, während man von den 12 Schüßler Salzen im chronischen/prophylaktischen Bereich 6 – 8 Tabletten lutschen würde und im Akutfall sogar alle 5 Minuten eine Tablette einnimmt (lutschen = unter der Zunge zergehen lassen). Insofern sind diese Ergänzungsmittel genau genommen KEINE Schüßler Salze.

Schüßler Salz Nr. 13 – Kalium arsenicosum D12


Stichwort: Haut

 

Kalium arsenicosum wirkt harmonisierend auf die Muskulatur und die Schleimhäute im Verdauungs-, Genital- und Atembereich; wird vor allem bei schwer zu beeinflussenden Hautleiden eingesetzt, besonders bei chronischen Hauterkrankungen mit heftigem Juckreiz;

auch Einsatz bei Schwächezuständen der Nerven (Neuralgien, Lähmungen, Krämpfe) oder Erschöfpungszuständen mit Abmagerung und Blutarmut.

Schüßler Salz Nr. 14 – Kalium bromatum D12


Stichwort: Beruhigung

 

Kalium bromatum wirkt harmonisierend und ausgleichend bei der Diagnose „Vegetative Dystonie“ (also auf das Zentralnervensystem); hat einen starken Bezug zum Nervensystem; es reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus; wirkt hustenstillend bei quälendem Hustenreiz; nervöse Beschwerden (nervöses Asthma, nervöse Sehstörungen) und auch Schilddrüsenfunktionsstörungen sprechen gut auf Kalium bromatum an;

allgemeine Leitsymptome sind: Verlangsamung mit Gedächtnisschwäche und Sprechstörungen; Verschlimmerung durch Wärme, Besserung durch Bewegung.

Schüßler Salz Nr. 15 – Kalium jodatum D12


Stichwort: Schilddrüse

Kalium jodatum ist das wichtigste „Schilddrüsenmittel“ in der Biochemie. Es wirkt regulierend auf die Schilddrüse (egal, ob Über- oder Unterfunktion) und den Blutdruck, regt Herz- und Gehirntätigkeit an; wirkt sich entzündungshemmend und schmerzstillend auf Muskulatur, Bänder, Sehnen und Gelenke aus, z. B. Arthrose; es stärkt die Immunabwehr;

regt den Stoffwechsel an und fördert damit auch Appetit und Verdauung.

Schüßler Salz Nr. 16 – Lithium chloratum D12


Stichwort: Rheuma; schwere Depressionen

Lithium chloratum beeinflusst den Eiweißstoffwechsel: Es hilft bei Gewebeschwund genauso wie bei Abmagerung oder bei abgelagertem bzw. überproduziertem Fehlgewebe (Überbeine, Narbengewebe u. ä.); da der Eiweißstoffwechsel häufig mit dem rheumatischen Formenkreis korrespondiert, kann Lithium chloratum in diesem Bereich eingesetzt werden; es fördert die Auflösung und Ausscheidung von Harnstoff und Harnsäurekristallen; auch bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege kann man an dieses Mittel denken;

einsetzbar auch bei depressiven Zuständen. (In der Psychatrie wird grobstofflich Lithium eingesetzt … mit all den dazugehörigen Risiken und Nebenwirkungen, wie z. B. Übergewicht.)

Schüßler Salz Nr. 17 – Manganum sulfuricum D12


Stichwort: Eisenhaushalt

Manganum sulfuricum ergänzt die Wirkung von Nr. 3 Ferrum phosphoricum, indem es die Aufnahme von Eisen im Körper fördert; es stabilisiert das Immunsystem und hier speziell im allergischen Bereich; geeignet auch bei Kreislauf- und Durchblutungsstörungen;

Haar- und Nagelkrankheiten; anämische Kinder und Jugendliche bzw. auch Schwangere, die unter Eisenmangel leiden, können in der Verbindung 3+17 gute Erfolge erzielen;

In der Homöopathie wird Manganum sulfuricum dem Manganum aceticum gleichgesetzt (Anämie, Gelenkerkrankungen auf der Basis chron. Anämie, chron. Schleimhautkatarrhe der Luftwege bei Anämischen, Parkinsonismus = chron. Mn-Vergiftung erzeugt Bilder vom Typ der Parkinson-Krankheit und der Multiplen Sklerose).

Schüßler Salz Nr. 18 – Calcium sulfuratum D12


Stichwort: Erschöpfung

Über Calcium sulfuratum gibt es recht wenig Informationen.

Bislang wird es überwiegend bei Erschöpfungszuständen mit Gewichtsverlust (trotz Heißhunger) eingesetzt oder auch bei hartnäckigen, entzündlichen und eitrigen Hauterkrankungen. Es unterstützt den Körper bei sämtlichen Entgiftungsprozessen, speziell der Leber; es reguliert die Ausscheidungen bei Bronchialerkrankungen und unterstützt bei Infekten aller Art.

Schüßler Salz Nr. 19 – Cuprum arsenicosum D12


Stichwort: Schmerzen; Niere

Cuprum arsenicosum ist in der Homöopathie ein wichtiges Mittel gegen Koliken und Krämpfe jeder Art; es fördert den Eisenstoffwechsel und stärkt das Immunsystem (sehr gute Verbindung mit der Nr. 3); es wirkt entkrampfend und reguliert die Kupferverteilung im Körper: bei vielen Erkrankungen (z. B. Bluthochdruck, Hyperaktivität, Depressionen usw.) wurde ein erhöhter Kupferspiegel im Blutserum festgestellt.

Homöopathie: wie Cuprum aceticum – Krampfneigung der glatten und quergestreiften Muskulatur, Leberzirrhose, Epilepsie; Besserung des Hustens und Erbrechens durch kaltes Trinken, Verschlimmerung durch Berührung, Schreck, Hitze, vor Menses und nachts.

Schüßler Salz Nr. 20 – Kalium Aluminium sulfuricum D12


Stichwort: Nerven

 

Kalium Aluminium sulfuricum wirkt blutgerinnend und entzündungshemmend auf Wunden und Schleimhäute (auch bei Durchfall, Katarrhen o. ä.) und hilft bei übermäßigem Schwitzen (besonders nachts); es wird eingesetzt bei Darm- und Blähungskoliken oder Magenproblemen; unterstützend bei allen Problemen, die insbesondere auf das vegetative Nervensystem zurückzuführen sind; es verbessert die Konzentration, das Gedächtnis, Vergesslichkeit im Alter und hilft bei Lernstörungen.

Schüßler Salz Nr. 21 – Zincum chloratum D12


Stichwort: Stoffwechsel

 

Diabetiker scheiden doppelt so viel Zink aus wie Gesunde: Deshalb wird Zincum chloratum äußerst hilfreich bei Diabetikern eingesetzt, da es am Insulinstoffwechsel beteiligt ist;

es hilft bei der Herstellung von Kollagen; es ist am Alkoholabbau der Leber beteiligt und harmonisiert nervliche Erkrankungen (Hyperaktivität, Depressionen, Restless-Legs-Syndrom u. ä., grundsätzlich bei einer Überreizung des Nervensystems); besonders Personen mit einem gereizten Nervensystem oder leichter Verzagung könnten Nr. 21 gut gebrauchen.

Schüßler Salz Nr. 22 – Calcium carbonicum D12


Stichwort: frühzeitiges Altern

 

Calcium carbonicum fördert die Heilung von Knochenbrüchen, ermöglicht den Aufbau der Zähne und des knöchernen Skeletts, fördert die Abheilung von Haut- und Schleimhauterkrankungen (chronische); wird in der Homöopathie eingesetzt bei Rachitis, mangelhaftes Wachstum, Kopfschweiß, kalte/schweißige Füße, Milchschorf, nässende/seborrhoische (ölige/fettige Schuppung) Ekzeme, Abmagerung, chronische Krankheiten, Lymphsystem.

Schüßler Salz Nr. 23 – Natrium bicarbonicum D12


Stichwort: Übersäuerung

 

Natrium bicarbonicum bindet überschüssige Säure (Sodbrennen usw.)

Man sollte die Nr. 23 vor allem einsetzen, wenn man das Gefühl hat, dass irgendwie alle alternativen Methoden nicht so richtig anschlagen oder helfen. Mit der Nr. 23 kann man den Stoffwechsel sanft und effektiv entsäuern; aktiviert den Stoffwechsel, besonders die harnpflichtigen Substanzausscheidungen; die Bauchspeicheldrüse wird mit Nr. 23 positiv beeinflusst; wird gerne in der Homöopathie bei der Behandlung von Zuckerkrankheit und deren Folgeschäden eingesetzt. Die Nr. 23 ist die einzige Ausnahme bei den Ergänzungsmitteln, die man gerne auch „klotzen“ kann!

Ein Hinweis für den homöopathischen Einsatz sind z. B. schwere Beine/Füße und schwache Fußgelenke, brennende Fußsohlen, zuckende Hände beim Einschlafen, Ameisenlaufen, ein bohrender Schmerz in der Spitze des linken Schulterblattes, ständige Kälte zwischen den Schulterblättern, geblähter Bauch, morgens trübe Augen oder auch weiße Sternchen oder blendende Blitze vor den Augen.

Schüßler Salz Nr. 24 – Arsenum jodatum D12


Stichwort: Haut

 

Arsenum jodatum hilft bei chronischen Haut- und Schleimhauterkrankungen; die Sekrete erzeugen Brennen der Teile, über die sie laufen; ausgeprägte Abschälung der Haut in großen Schuppen, darunter kommt eine nässende Oberfläche zum Vorschein; Ekzeme im Bartbereich, schlimmer durch Waschen; fauliger Ohrenfluss; Heuschnupfen;

es unterstützt die Blutbildung.

 

Eine Besonderheit ist, dass Arsenumtrijodid früher gegen Lepra eingesetzt wurde.

Schüßler Salz Nr. 25 – Aurum chloratum natronatum D12


Stichwort: Frau

 

Aurum chloratum natronatum bringt unterdrückte Absonderungen zum Vorschein, wie Sekrete der Nasennebenhöhle oder der Gebärmutter; alle Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane; chronischer Rheumatismus, Folge überhöhter Harnsäure;

Bluthochdruck bei vegetativer Fehlregulation

Schüßler Salz Nr. 26 – Selenium D12


Stichwort: Mann

 

Selenium wird eingesetzt bei physischer und psychischer Erschöpfung; Schlafstörungen; Hautausschläge (Jucken um die Fußknöchel und im Bereich von Hautfalten, fettige Haut, aufgekratzte Stellen, die anhaltend nässen, krustenbildende Ausschläge auf den Handtellern, Schuppenflechte der Handflächen, Akne) und Haarausfall; Heiserkeit; Prostatabeschwerden, sexuelle Schwäche; unterstützend bei Ausleitung und Entgiftung.

 

Homöopathie: dauerhafter Bestandteil der Knochen und der Zähne; ausgeprägte Wirkungen auf die Nerven des Urogenitalsystems; geistige oder körperliche Anstrenung macht einen schläfrig; sehr vergesslich, verspricht sich oft, kann manche Wörter beinahe gar nicht aussprechen; Verschlimmerung bei heißen Tagen, Zugluft (auch warme), Wein, Stuhlgang Verbesserung: nach Sonnenuntergang, einatmen kühler Luft, trinken von kaltem Wasser.

 

Männliche Genitalien: Selen steigert das Verlangen, schwächt aber die Potenz; tropfenweiser Abgang von Sperma im Schlaf, Sperma geht leicht oder verfrüht ab: beim Koitus, mit unvollkommener Erektion aber lang anhaltendem Orgasmus; beim Stuhlgang, Sperma ist sehr dünn, wässrig und geruchlos; Aussickern von Prostatasekret: im Schlaf, Sitzen, Gehen und beim Stuhlgang.

 

Weibliche Genitalien: starke Menstruationsblutung von dunkler Farbe; Klopfen der Adern im Bauch während der Schwangerschaft, besonders nach dem Essen.

Schüßler Salz Nr. 27 – Kalium bichromicum D12


Stichwort: Luftwege

 

Das homöopathische Mittel Kalium bichromicum wird bei Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung und Erkältung verwendet; das typische Einsatzgebiet sind chronische Erkrankungen der oberen Luftwege.


Schüssler-Salze: Anwendungsgebiete / Krankheiten

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Schüssler-Salze für Tiere

Wie der Mensch brauchen auch Tiere ausreichend Mineralstoffe, um vollständig gesund zu sein.

Daher bietet es sich an, auch in der Tierheilkunde Schüssler-Salze einzusetzen.

Da die Schüsslersalze nebenwirkungsfrei angewendet werden können, eignen sie sich auch zur problemlosen Behandlung des eigenen Haustiers, zumal die Schüssler-Salze durch den Milchzuckergehalt für die Tiere relativ wohlschmeckend sind.

Gruß an die Heilenden

TA KI

 

Gold gegen Mind Control-Strahlung


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Menschenrechtler erhalten Hinweis, dass Gold gegen die Strahlen helfen soll. Erste Erfahrungen mit homöopathischen Zubereitungen sind positiv.

Stockholm/Minden. Die unsichtbaren Mind Control-Strahlen sind unerbittlich. Die Strahlung trifft die Betroffenen völlig schutzlos. Mehr und mehr werden die Lebenskräfte geschwächt.
Man fühlt sich machtlos und ausgeliefert, erlebt vor eigenen Augen die zerstörerischen Wirkungen.

Ein Hinweisgeber hatte den Tipp gegeben, dass Gold helfen könnte. In homöopathischer Aufbereitung ist das edle Metall durchaus erschwinglich. Bisherige Erfahrungen des TI Magnus Olsson lassen Hoffnung aufkommen.

Video: Gold against Mind Control

Wie gut hilft Aurum metallicum? – Erfahrungen eines Nordeuropäers

Im Januar 2014 führt Rechtsanwalt Henning Witte ein Gespräch mit Magnus Olsson. Olsson ist ein Targeted Individual. In seinem Körper wird ein Implantat vermutet. Das hatten HF-Messungen ergeben.
Witte hat schon mehrere Interview mit dem Schweden geführt. An dem Tag möchte er wissen, wie dessen Erfahrungen mit der Einnahme von homöopathischem Gold sind. Ein Jahr lang hat Olsson die goldigen Globuli an sich selbst ausprobiert [1, 2, 3].

Im Februar 2013 war bei Witte ein Hinweis aus Deutschland eingegangen. Danach soll Gold gegen Mind Control wirksam sein. Da das Edelmetall sehr teuer ist, war ihm die Idee gekommen, die homoöpathisches Form Aurum metallicum zu probieren [4].
Die Strahlen konnten ihn nicht mehr so erreichen und schwächen wie vorher, berichtet der Strahlenbetroffene.
Es sei wichtig, die Globuli jeden Morgen und Abend zu sich zu nehmen. Er selbst hätte mit jeweils 6 der kleinen Kügelchen einer Potenz begonnen. Inzwischen nimmt er je 6 der Potenzen D12, D30, D200 und C100 zu sich.
Das Schlaf- und Traumgeschehen sei viel besser, sagt der Betroffene aus Schweden.

Jede Zielperson solle selbst Versuche machen, um seine persönliche Kombination homöopathischer Aurum metallicum-Potenzen herauszufinden, raten die beiden allen Strahlen-Betroffenen.

Ähnliche Erkenntnis: Monoatomes Gold

Eine Bestätigung für das Edelmetall ist in einem rebloggten Beitrag bei ‚Herzensleben‘ zu finden. „Egal ob Globuli-Gold oder monoatomes Gold, beides ist sehr wertvoll im Kampf Bewusstsein gegen Mind Control.“ ist dort zu lesen.
Der Autor sei „intuitiv schon vor 6 Jahren auf monoatomes Gold gekommen“. Vor vier Monaten habe sie/er wieder eine Kur damit wiederholt [5].

Wirksame Eigenschaft die Farbe ..?

Für den Betroffenen Heiko aus NRW könnte die Heilwirkung von der Farbwirkung ausgehen. Die Farbe der Ausgangssubstanz Gold würde nach der Chakrenlehre auf das sog. Scheitelchakra weisen. Das Chakra ist auf der Mitte des Schädeldaches gelegen [7, 8].
„Auf den oberen Kopfbereich ist die Strahlung ja auch gerichtet.“ meint der Mindener. Auch nach seinen Erfahrungen hat die therapeutische Wirkung der Farbe Gold eine übergeordnete Bedeutung.

Eine andere Auffälligkeit weist ebenfalls auf Gold hin. Während seiner Therapieversuche mit der Farbwirkung von ätherischen Ölen haben die Mind Control-Verursacher wiederholt den Begriff Gold benutzt.
Das geschah damals per Stimmenerzeugung (Voice to Skull). Heiko dachte, das wäre nur bedeutungsloser Teil des „unendlichen vielen Mind Control-Blödsinns“. Inzwischen glaubt er, dass das durchaus eine Bedeutung hatte.


Nachtrag:
In einem Vortrag vom 1. Mai 2015 wird auch die Einnahme von homöopathischem Gold behandelt. Der Vortrag wurde von Henning Witte in deutscher Sprache gehalten.
Henning Witte (youtube) – Schutz / homöopathisches Gold

____________________

[1] Homöopathische Arzneimittel – Weniger hilft mehr, focus am 28. März 2008
[2] Gold against Mind Control, Henning Witte am 14. Januar 2014
[3] Gold against Mind Control, EUCACH am 30. Januar 2014
[4] Henning Witte: Gold gegen Bewusstseinskontrolle, Wir sind eins am 12. Februar 2014
[5] Der Jahrhundertbetrug und Cathy O Brien- Mind control und MK Ultra, Herzensleben am 25. Januar 2015
[6] Monoatomisches Gold, Webseite
[7] Alle Chakra-Farben auf einen Blick, Chakren.net
[8] Interview (3): „Mind Control-Übeltäter unterschlagen bahnbrechende Erkenntnisse über Dasein und Gesundheit!“, Der Newsblog am 2. August 2014

Quelle: http://www.mind-control-news.de/news/display/2015/1/22/gold-gegen-mind-control-strahlung/

Gruß an

TA KI

Kann wirken, was nicht wirken darf?


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Die Meinungen über die Wirksamkeit der Homöopathie gehen weit auseinander. Die einen haben ihre Heilwirkung am eigenen Leibe erlebt, die anderen verteufeln sie, weil sie – da es keine materiellen Heilmittelnachweise gebe – gar nicht wirken kann. Ein Kongress in Berlin – unter anderem mit namhaften Quantenphysikern und Medizinern – stellt jetzt die Ergebnisse der aktuellen Forschung vor.

Krise, welche Krise? Der Homöopathie geht es in Deutschland heute so gut wie nie. Die Hälfte der Bevölkerung hat die Globuli schon einmal probiert, ein Viertel aller Deutschen geht regelmäßig zum Homöopathen. Die Krankenkassen beteiligen sich an den Therapiekosten und die Zahl der homöopathisch ausgebildeten Ärzte steigt kontinuierlich. Das Angebot auf dem Gesundheitsmarkt ist groß und jeder Patient kann selbst entscheiden, wie er behandelt werden möchte. Eine ideale Situation? Ja, so geht die eine Erzählung, die vom großen Homöopathie-Boom im einundzwanzigsten Jahrhundert.

Boom, welcher Boom? Die öffentliche Debatte dominieren noch immer die entschiedenen Homöopathiegegner. Die Globuli sind in deren Weltauffassung reine Zuckerpillen. Die naiven Quacksalber, die sie verschreiben, betrügen ihre Patienten um einen Wirkstoff und bringen sie damit noch in Gefahr. Und die Patienten selbst? Geben sich einer Kultur des Irrationalen hin, statt auf die Segnungen der chemischen Pharmazie zu vertrauen. Die Vertreter dieser Sichtweise erklären, der Fall sei ganz einfach: Homöopathische Hochpotenzen seien zu stark verdünnt, um irgendeine Wirkung zu entfalten. Wenn es den Patienten mit Globuli besser gehe, dann sei das entweder Glück oder das Verdienst des Placeboeffekts. Gerade der Placeboeffekt ist in den letzten Jahren zum Zauberwort der Kritiker avanciert. Jeder Beleg für erfolgreiche homöopathische Arbeit wird pauschal zum Musterbeispiel des Selbstbetrugs umgedeutet.

Homöopathiegegner prägen die Debatte

Den Grundstein für diese Argumentation legte eine homöopathiekritische Studie, die das medizinische Fachblatt The Lancet 2005 veröffentlichte (nach ihrem Hauptautor auch als Shang-Studie bekannt). Diese Arbeit war zwar methodisch schlecht ausgeführt und wird von Fachleuten mittlerweile als unseriös eingestuft. Dank ihres griffigen Titels »Das Ende der wissenschaftlichen Homöopathie« verbreitete sie sich aber schnell und wird noch immer gerne zitiert. So haben die Homöopathiegegner die Debatte nachhaltig geprägt. Das Schlagwort „Placebo“ ist kleben geblieben. Das hat Konsequenzen und macht die Homöopathie angreifbar: Der SPDGesundheitspolitiker Karl Lauterbach etwa fordert, man solle den gesetzlichen Krankenkassen endlich verbieten, Homöopathie zu erstatten. Dafür bekommt er von allen Seiten Applaus, bis hin zur CSU.

Wenn den Herstellern von Homöopathika Formfehler unterlaufen, werden sie in letzter Zeit nicht einfach aufgefordert, das betreffende Mittel zu entsorgen; unter Polizeiaufsicht werden hunderte Liter von Wirkstoffen vernichtet und die zur Aufbewahrung genutzten Glasflaschen zerschlagen, als ginge es darum, ein Drogenlabor auszuheben – nicht um die Beaufsichtigung einer komplementärmedizinischen Apotheke. Und aktuell sollen auf europäischer Ebene die Nosoden verboten werden, Globuli, die unter anderem aus Viren und Bakterien hergestellt werden. Aufgrund der sprichwörtlich gewordenen hohen Verdünnung homöopathischer Wirkstoffe sind die fertigen Nosoden- Mittel vollkommen ungefährlich. Die internationalen Datenbanken zu Arzneimittelrisiken führen keinen einzigen Fall, bei dem Herstellung oder Einnahme von Nosoden je gesundheitsgefährdend waren. Im Gegenteil, bei Impfschäden oder bei der Behandlung autistischer Patienten haben Therapeuten sehr gute Erfahrungen mit Nosoden gesammelt. Es sei dennoch gefährlich, Mittel aus Krankheitserregern herzustellen, erklären die Verantwortlichen.

Polemische oder unlogische Argumentation

Es handelt sich dabei paradoxerweise um jene Kritiker, die erklären, die Globuli seien Placebopillen ohne Wirkstoff. Der Beobachter fragt sich, warum die Homöopathie denn nun verboten werden soll: weil die Mittel überhaupt keinen Wirkstoff enthalten oder weil ihr Inhalt so gefährlich ist?

Viele Argumente der Homöopathiegegner sind polemisch oder paradox. Sie alle sammeln sich aber trotz ihrer Widersprüchlichkeit unter einem gemeinsamen Grundsatz: Die Wirksamkeit der Homöopathie sei wissenschaftlich nicht bewiesen. Das wurde so gebetsmühlenartig wiederholt, dass mittlerweile sogar viele Anwender davon ausgehen, dass die Homöopathie eher Glaubenssache als rational begründbar sei.

Aus der Sicht der Naturwissenschaften ist der Casus Homöopathie viel komplexer. Die Wirkstoffe werden in ihrer Herstellung tatsächlich potenziert, das heißt auch: sehr hoch verdünnt. So hoch, dass vom ursprünglichen Wirkstoff oft genug nicht ein einzelnes Molekül mehr nachweisbar ist. Kann aber ein Medikament ohne molekularen Wirkstoff irgendeine Wirkung haben? Warum wird so eine seltsame Methode, trotz aller Kritik, seit zweihundert Jahren praktiziert?

Neueste Studien zeigen: Homöopathie wirkt

An Universitäten, unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wurden in den letzten Jahren Patientenstudien und Laborexperimente durchgeführt, um die Homöopathie wissenschaftlich und auf dem Stand der modernen Forschungstechnik zu untersuchen. Es wurden Hochlandfrösche, Weizenkeime, Mäuse und die unterschiedlichsten Patientengruppen untersucht. Die Ergebnisse der vielen verschiedenen Arbeiten lassen sich in zwei Kernaussagen zusammenfassen. Erstens kann man mit Homöopathie schwere und chronische Krankheiten sehr erfolgreich behandeln. Dies belegt zum Beispiel eine Schweizer Studie, für die junge ADHS-Patienten unter strengen Kontrollkriterien rein homöopathisch behandelt wurden. Das beachtliche Ergebnis: Den Patienten konnte ebenso gut geholfen werden wie mit der sonst üblichen Ritalintherapie. Durch aufwändige Doppelprüfung konnte das Wirken eines Placeboeffekts in dieser Untersuchung übrigens ausgeschlossen werden. Ähnliche Studien, die belegen, dass man Patienten erfolgreich homöopathisch behandeln kann, gibt es mittlerweile zu den unterschiedlichsten Indikationen (das reicht von Allergien bis zu muskuloskeletalen Erkrankungen). Die Kosten sind dabei meist geringer ausgefallen als bei einer schulmedizinischen Therapie.

Zweitens zeigten Laboruntersuchungen, dass die Globuli auch auf einfache Organismen einen messbaren biologischen Effekt haben. So war es beispielsweise möglich, die Geschwindigkeit der Metamorphose von Hochlandfröschen zu beeinflussen – mit eben jenen Mitteln, die kein einziges Molekül vom ursprünglichen Wirkstoff mehr enthalten. In einem anderen Versuch wurden an der Uni Bern Wasserlinsen – auch als Entengrütze bekannt – leicht mit Arsen vergiftet. Eine Gruppe dieser Linsen behandelte man anschließend homöopathisch, die Kontrollgruppe mit reinem Wasser. Dann wurde das Wachstum gemessen. Nach Meinung der Kritiker dürfte es keinen Unterschied zwischen den Gruppen geben. Doch die homöopathisch behandelten Pflanzen zeigten eine hochsignifikante Reaktion auf die Behandlung. Ist die wahrscheinlichste Erklärung hierfür tatsächlich, dass sich die einfachen Pflanzen einen Heilungseffekt eingebildet haben?

Hindernis für eine Akzeptanz: das Weltbild der Wissenschaft

Doch noch immer ist es für die Forscher schwierig, solche Forschungsergebnisse zu veröffentlichen. Die Autoren der genannten ADHS-Studie schickten ihre Arbeit an The Lancet. Die Redaktion antwortete, diese Studie sei sehr gut ausgeführt, methodisch tadellos. Sie passe aber nicht ins Weltbild der Leser und werde darum nicht veröffentlicht. Stattdessen brachte man die bereits erwähnte kritische Shang-Studie zum Ende der Homöopathie.

Noch schwerer ist es, solche Studien überhaupt durchzuführen, Gelder werden nur sehr zögerlich und in geringem Umfang genehmigt. Auf Nachfrage beteuern zwar alle politischen Parteien – einzige Ausnahme ist bisher die Piratenpartei – , dass die Erforschung des Themas ein sehr wichtiges Anliegen sei. Konkrete Maßnahmen werden aber seit Jahren nicht ergriffen. Wer durch Forschung das Bild der unwissenschaftlichen Homöopathie ändern will, der muss also ein gutes Maß Idealismus mitbringen.

Das also ist der gegenwärtige Stand: ein großes Interesse am Heilungspotential der Homöopathie einerseits und eine sehr einflussreiche Gegnerschaft andererseits. Vor diesem komplexen Hintergrund treffen sich im Februar 2015 europäische Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen in der Urania in Berlin. Im Rahmen der öffentlichen Tagung Science Meets Homeopathy wollen sie ihre Arbeit vorstellen und sich gemeinsam der spannenden Frage widmen, wie diese ungewöhnliche Methode erklärt werden kann, auf die viele Menschen hierzulande schon seit Generationen schwören. Es kommt frischer Wind in den festgefahrenen Streit.

Quelle: https://www.sein.de/kann-wirken-was-nicht-wirken-darf/

Danke an Denise

Gruß an die Natur

TA KI