Esel wird hungrigem Wolf vorgesetzt, wird bester Freund.


Die Grausamkeit mancher Menschen kennt keine Grenzen. Das Band der Freundschaft jedoch zum Glück auch nicht. Den besten Beweis dafür liefert dieses ungleiche Paar, das im albanischen Patok zueinander gefunden hat. Dabei drohte dem Esel zuerst ein grausames Schicksal.

Youtube/MuttleeCrew

Denn der alte, graue Esel ist eigentlich als Mahlzeit für einen hungrigen Wolf gedacht. Einheimische haben das Raubtier gefangen und halten es in einem viel zu kleinen Käfig. Da sie nicht wissen, was sie dem Wolf zu essen geben sollen, kommen sie auf eine ebenso einfache wie grausame Idee: Sie führen den alten Esel in den Käfig. Er ist schon alt und kann nicht mehr arbeiten. Also soll er als Mahlzeit für den Wolf herhalten!

Youtube/MuttleeCrew

Als sie das Gitter schließen und auf das Ende des Esels vorbereitet sind, geschieht allerdings etwas Unglaubliches: Der Wolf fällt den Esel nicht nur nicht an – die beiden kuscheln sogar miteinander! Schnell werden die beiden unzertrennlich. Es scheint, als habe der Wolf sich nach Zärtlichkeit und einem Freund gesehnt. Und so werden die beiden zu besten Kumpels.

Wolf und Esel leben friedlich zusammen, sehr zur Verwunderung der Dorfbewohner. Schließlich verbreitet sich die Geschichte dieses ungleichen Gespanns und die albanische Regierung schreitet ein.
Der Wolf wird wieder in die Freiheit entlassen und der Esel darf seine alten Tage auf einer Wiese ausleben, wo gut für ihn gesorgt wird.
Was für eine faszinierende Freundschaft. Zuneigung und Sympathie können tatsächlich Grenzen überwinden. Im Video kannst du die Geschichte des Duos noch einmal (auf Englisch) anschauen:

Unglaublich, dass die Dorfbewohner dem Wolf den Esel einfach zum Fraß vorwerfen wollten. Zum Glück haben die beiden Tiere hinter die Fassade geblickt und die Nahrungskette ignoriert.

Quelle

Gruß an die Freundschaft

TA KI

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Viele Antworten…….time to be 10 vom 15.08.2018 von und mit Christina von Dreien


In dieser Sendung sind so viele wunderbare Informationen enthalten, die uns immer mehr den Weg zeigen – Glücklich sein, Weiterentwicklung, unsere DNA, verbunden sein, Bäume – Ihre Wesenheit, Tiere , Dankbarkeit und … Fühlen wir uns in die Dinge hinein, jeder kann seinen Ansatz finden und die Themen die noch unverständlich klingen, wertungsfrei stehen lassen. Dies gibt uns die Möglichkeit, später vorurteilsfrei darauf zurückgreifen zu können – der „Freie Wille“, die Freiheit die wir uns wünschen, ist direkt auf dem Weg der bedingungslosen Liebe zu finden. (…)

Vitale Gesundheit im neuen Jahr: 12 einfache Tipps zur Steigerung positiver Energie


In jedem Augenblick wird Energie zwischen allen Lebewesen, der Natur und den Dingen ausgetauscht und übertragen. Hier sind 12 einfache Tricks, um seinen eigenen inneren Frieden zu finden und bedingungslose Liebe und positive Schwingungen für sich selbst und andere zu reflektieren.

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Im Leben haben wir immer die Wahl, ob wir im ständigen Widerstand und Aufbegehren oder im Frieden mit uns selbst und der Umgebung sein wollen. Wenn wir in Frieden leben und wirklich gute Inhalte finden, ziehen wir positive Energie in Form von positiven Gedanken, Gefühlen und Vibrationen an. Diese bringen Glück, Gesundheit und Vitalität in unser Leben.

Die heutige Welt ist jedoch weitgehend von negativen, egoistischen Gedanken und Gefühlen dominiert. Gestresste, ausgelaugte und depressive Menschen senden ständig negative Schwingungen aus, die sich nicht nur auf sie selbst, sondern auf alle umliegenden Lebewesen letztendlich auswirken. Der Ausruf: „Was schert es mich, wenn in China ein Reissack umfällt,“ demonstriert die Missachtung, dass alles miteinander in Verbindung steht.

In jedem Augenblick wird Energie zwischen allen Lebewesen, der Natur und den Dingen ausgetauscht und übertragen. Zum Beispiel: Wenn eine depressiv verstimmte oder negativ eingestellte Person einen Raum betritt und über alles Unfaire und Ungerechte in dieser Welt zu reden beginnt, sind die Chancen ziemlich groß, dass diese negativen Stimmungsschwankungen auch Ihre eigenen Gedanken negativ beeinflussen können.

Hier sind 12 einfache Tricks, um seinen eigenen inneren Frieden zu finden und bedingungslose Liebe und positive Schwingungen für sich selbst und andere zu reflektieren.

1. Genießen Sie die Sonne!

Neben der Steigerung der Vitamin D-Werte im Körper stabilisiert Sonnenlicht die Gemütsverfassung und hebt die Stimmung. Denken Sie an diese natürliche Energie, die Sie bekommen, wenn Sie morgens aufwachen und als erstes Ihr Fenster öffnen, um die wärmenden Strahlen der Sonne auf der Haut zu fühlen. Das geht zu jeder Jahreszeit. Frische Luft und vielleicht das Zwitschern eines Vogels versüßen den Tag und die Gedanken.

2. Positive Geräusche

Beruhigende musikalische Klänge, wie Solfeggio-Frequenzen und binaurale Beats, haben gezeigt, dass diese Gefühle wie Ärger, Depressionen und Angst lindern. Aber letztendlich tut es jede Form von Musik, die einem gut tut und mit der man vielleicht auch schöne Erinnerungen verbindet.

3. Kräuter sind in der Lage die Stimmung zu heben

Eine breite Palette von Kräutern (und ihre Öle) beinhalten starke Stimmungsheber, vor allem, wenn diese in der Wohnung ausgebracht werden. Lavendelöl ist bekannt für seine beruhigende Wirkung, während Basilikum hilft, Traurigkeit und Depressionen zu lindern.

4. Bewegung hilft gegen Depressionen

Körperliche Übungen und alle Arten von Sport setzen stressabbauende Endorphine im Körper frei, die zu einem glücklichen Wohlbefinden führen. Achten Sie darauf eine Tätigkeit zu wählen, die Ihnen wirklich zusagt, so dass Sie auch dran bleiben. Das kann ein Spaziergang sein, Tanzen oder Schwimmen gehen – auf jeden Fall sollte es sich nicht wie eine Last anfühlen. Wenn ja, so kommen negative Gefühle und ein schlechtes Gewissen auf, weil man nicht konsequent dran bleiben kann.

5. Wasser – Quell des Lebens

Es ist nicht nur lebenswichtig, genug gefiltertes Wasser während des Tages zu trinken, sondern man sollte auch versuchen sich ab und an in der Nähe von Wasser aufzuhalten, da es positive Energie schenkt. Um inneren Frieden und positive Schwingungen zu spüren, empfiehlt zum Beispiel die spirituelle Heilerin Teal Swan, ein Glas mit Wasser zu füllen und positive Gedanken auf das Glas zu fokussiern, bevor man es trinkt. So „verleibt“ man sich positive Gedanken ein.

6. Zeigen Sie Dankbarkeit

Zeigen Sie ihren Mitmenschen Dankbarkeit und Anerkennung und führen Sie einmal Tagebuch. Schreiben Sie alle positiven Sachen auf, die während des Tages geschahen. Dies gibt Ihnen Zeit, über Ihr Leben nachzudenken. Vieles bekommt dann plötzlich eine andere Gewichtung und die schönen Erlebnisse werden in ihren Gedanken und Erinnerungen überwiegen.

7. Visualisieren Sie Ihre Ziele

Imagination ist ein leistungsfähiges Mittel und die Visualisierung Ihrer Ziele und Träume können Sie glücklich machen. Diese Visualisierungen können so einfach sein, wie das Anbringen eines Bildes mit einem Magneten am Kühlschrank. Oder warum nicht einen Wunsch als Hintergrundbild auf Computer oder Handy ziehen, welches glückliche Gedanken und positive Energie verbreitet sobald Sie auf Ihr Handy anschauen?

8. Vereinfachen Sie Ihr Leben

Entzerren Sie Ihr Leben und fühlen Sie sich einfach mal frei. Eine einfache Reinigung kann Wunder wirken, um den Geist zu erheben und Energie zu erhöhen. Nicht umsonst wird in der chinesischen Feng-Shui-Lehre das Entrümpeln empfohlen, damit man sich von Ballast befreien kann. Nur so gibt es dann auch wirklich Raum für Neues!

9. Ernähren Sie sich von frischen Lebensmitteln

Anders als tote Nahrungsmittel wie Fleisch oder verarbeitete Nahrungsmittel sind organische Früchte und Gemüse mit Vitalität nur so gespickt. Dank lebender Enzyme und der Energie der Sonne vibrieren Gemüse und Früchte mit einer höheren Frequenz und senden positive Schwingungen, die den Körper beeinflussen.

10. Entschleunigung ist das Zauberwort!

Stress schwächt Ihr System und beschleunigt den Alterungsprozess. Stress kann Sie krank machen oder zieht Sie auf Dauer in eine Spirale der negativen Gedanken.

11. Respektieren Sie sich selbst!

Wenn Sie sich nicht selbst respektieren und negative Gefühle über sich selbst hegen und nähren, wie können andere in der Lage sein, Sie zu lieben? Niemand ist perfekt, so versuchen Sie den Frieden in sich zu finden und umgeben Sie sich mit Menschen, die Sie lieben und akzeptieren.

12. Meditieren

Meditation, oder ein meditativer Zustand, kann in vielen Dingen gefunden werden. Manche mögen es, die positive Energie durch das Wiederholen eines Mantras aufzusaugen. Andere wiederum können ihren inneren Frieden finden, indem sie das Flimmern einer Kerze oder das Schlagen der Wellen, die das an das Ufer brechen, beobachten.

Besonders zu Anbruch eines neuen Jahres ist bestimmt der eine oder andere Tipp hilfreich, wenn es darum geht, sich neuen und guten Vorsätzen zu widmen.

Viel Glück!

(…)

Quelle: http://www.epochtimes.de/gesundheit/vitale-gesundheit-im-neuen-jahr-12-einfache-tipps-zur-steigerung-positiver-energie-a2011995.html

Gruß an die Energievollen

TA KI

11 wenig bekannte Gesetze der Dankbarkeit (die dein Leben ändern werden)


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“Laufe als würdest du die Erde mit deinen Füssen küssen.”
― Thích Nhất Hạnh

Dankbarkeit führt zu Grösse. Es kann buchstäblich die Dinge drehen in mehr als genug, Jobs in Freude, Chaos in Ordnung, Unsicherheit in Klarheit und Frieden in einen sonst chaotischen Tag bringen.

1.  JE MEHR DU IN EINEM ZUSTAND DER DANKBARKEIT BIST, DESTO MEHR WIRST DU DINGE ANZIEHEN UM DANKBAR ZU SEIN.

  • Sei dankbar für das, was du hast und du wirst am Ende mehr haben.
  • Konzentriere dich auf das, was du nicht hast und du wirst nie genug haben.

2.  GLÜCKLICH ZU SEIN WIRD DICH NICHT IMMER DANKBAR MACHEN, ABER DANKBAR ZU SEIN WIRD DICH IMMER GLÜCKLICH MACHEN.

  • Es ist fast unmöglich, ernsthaft einen Moment zu schätzen und die Stirn darüber zu runzeln zugleich.
  • Gerade jetzt glücklich zu sein bedeutet nicht, dass du dir nicht mehr wünschst, es bedeutet, dass du dankbar bist für das, was du jetzt hast und geduldig bist für das, was kommt.

3.  DANKBARKEIT FÖRDERT WAHRES VERGEBEN, WAS IST, WENN DU HERZLICHST SAGEN KANNST: ”DANKE FÜR DIESE ERFAHRUNG.”

  • Es macht keinen Sinn, eine wichtige Lektion fürs Leben zu verurteilen oder zu bereuen.
  • Dankbarkeit macht Sinn von gestern, bringt Frieden in die Gegenwart und schafft eine positive Vision für morgen.

4.  DU BRAUCHST NIE MEHR ALS DU HAST ZU JEDEM ZEITPUNKT.

  • Es ist gesagt worden, dass die höchste Form des Gebets Dank gibt. Anstatt ‘für’ Dinge zu beten, gebe Dank für das, was du bereits hast.
  • Wenn dir das Leben allen Grund gibt um negativ zu sein, denke an einen guten Grund um positiv zu sein. Es gibt immer etwas um dankbar zu sein.

5.  DANKBARKEIT IST ALLUMFASSEND.

  • Gute Tage geben dir Glück und schlechte Tage geben dir Weisheit. Beide sind von wesentlicher Bedeutung.
  • Da alle Dinge zu deinem Fortschritt beigetragen haben, musst du alle Dinge in deine Dankbarkeit einschliessen. Dies gilt vor allem für deine Beziehungen. Wir treffen keine gewöhnlichen Menschen in unserem Leben; wenn man ihnen eine Chance gibt, hat jeder etwas wichtiges um uns beizubringen.

6.  SCHÄTZE ALLES IN DEINEM LEBEN, ES KANN SICH SO SCHNELL ÄNDERN.

  • Sei dankbar für alles, was du jetzt hast, denn du weisst nie, was als nächstes passieren wird. Was du hast, kann schliesslich das sein, was du hattest.
  • Das Leben ändert sich jeden Tag und deine Segnungen werden sich damit auch ändern.

7.  EIN DANKBARER GEIST NIMMT DIE DINGE NIE FÜR SELBSTVERSTÄNDLICH.

  • Was Privileg von Anspruch trennt ist Dankbarkeit.
  • Der Umstand (oder die Person), die du heute für selbstverständlich ansiehst, könnte das einzige sein, was du morgen brauchst.

8.  DANKBARKEIT BEINHALTET ZURÜCKGEBEN.

  • In der Hektik des Alltags erkennen wir kaum, wie viel mehr wir erhalten als wir geben, und das Leben kann nicht reich sein ohne eine solche Dankbarkeit.
  • Es ist so einfach die Bedeutung unserer eigenen Leistungen zu überschätzen, verglichen mit dem, was wir der Hilfe anderer zu verdanken haben.

9.  DER HÖCHSTE TRIBUT AN DIE MENSCHEN UND UMSTÄNDE DIE DU VERLOREN HAST IST NICHT TRAUER, SONDERN DANKBARKEIT.

  • Nur weil etwas nicht ewig dauert, bedeutet es nicht, dass es nicht das grösste Geschenk war.
  • Sei dankbar, dass sich eure Wege gekreuzt haben und dass du die Chance hattest, etwas so Wunderbares zu erleben.

10.  UM WIRKLICH DANKBAR ZU SEIN, MUSST DU GEGENWÄRTIG SEIN.

  • Zähle die Segnungen in deinem Leben und beginne mit dem Atem, den du gerade einatmest.
  • Wir vergessen oft, dass das grösste Wunder nicht ist, auf dem Wasser zu gehen; das grösste Wunder ist es, auf der grünen Erde zu gehen, tief im gegenwärtigen Moment zu leben, es zu schätzen und sich ganz lebendig zu fühlen.

11.  DIE KONTROLLE LOSZULASSEN VERVIELFACHT DAS POTENZIAL FÜR DANKBARKEIT.

  • Manchmal geben wir zu viel Gewicht auf den Versuch, jeden kleinen Aspekt unseres Lebens zu kontrollieren, dass wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen.
  • Lerne loszulassen, zu entspannen und den Weg zu gehen, der das Leben einschlägt. Versuche etwas Neues, sei furchtlos aber vor allem, gebe dein Bestes und sei in Ordnung mit dem.
  • Dich selbst von unnötigen Erwartungen zu lösen lässt dich wirklich das Unerwartete erleben. Und die grössten Freuden im Leben sind oft die unerwarteten Überraschungen, mit denen du nie gerechnet hast.

 

Für was bist du HEUTE dankbar? Wie hat sich Dankbarkeit auf dein Leben ausgewirkt?

Quelle: http://www.erhoehtesbewusstsein.de/11-wenig-bekannte-gesetze-der-dankbarkeit-die-dein-leben-andern-werden/

Gruß an die, die verstehen

TA KI

 

Die 5 Übungen zur Achtsamkeit


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Die Achtsamkeitsübungen scheinen eher an Regeln als an Übungen zu errinnern, es geht jedoch nicht darum, all diese Verhaltensweisen auf anhieb perfekt zu beherrschen, denn geistige und charakterliche Veränderungen brauchen Zeit. Es sind also viel mehr „Regeln“, die man bereits dann erfüllt, wenn man stets sein bestes gibt und bemüht ist, Missstände zu beheben. Da man nie aufhört bzw. aufhören sollte, an sich zu arbeiten, werden diese Regeln zu Recht Übungen genannt. Viele Gemeinschaften wenden diese Übungen erfolgreich als Grundsatz ihres Zusammenseins an, da sie Harmonie mit sich selbst und anderen garantieren.

Übungen zur Achtsamkeit werden von Psychologen (oder Menschen mit ähnlichen Aufgaben) auch zur Stressbewältigung und zum Lindern psychologischer Disharmonien eingesetzt.

Die erste Übung: Achtung vor dem Leben

Im Bewusstsein des Leidens, das durch die Zerstörung von Leben entsteht, bin ich entschlossen, Mitgefühl zu kultivieren und Wege zu erlernen, das Leben von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mineralien zu schützen. Ich bin entschlossen, nicht zu töten, es nicht zuzulassen, dass andere töten und keine Form des Tötens zu unterstützen, weder in der Welt noch in meinem Denken oder in meiner Lebensweise.

Die zweite Übung: Großzügigkeit

Im Bewusstsein des Leidens, das durch Ausbeutung, soziale Ungerechtigkeit, Diebstahl und Unterdrückung entsteht, bin ich entschlossen, liebende Güte zu kultivieren und Wege zu erlernen, für das Wohlergehen von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mineralien tätig zu sein. Ich will Großzügigkeit praktizieren, indem ich meine Zeit, Energie und materiellen Mittel mit denen teile, die sie wirklich brauchen. Ich bin entschlossen, nicht zu stehlen und nichts zu besitzen, was anderen zusteht. Ich will das Eigentum anderer achten, aber auch andere davon abhalten, sich an menschlichem Leiden oder dem Leiden anderer Lebensformen auf der Erde zu bereichern.

Die dritte Übung: Sexuelle Verantwortung

Im Bewusstsein des Leidens, das durch sexuelles Fehlverhalten entsteht, bin ich entschlossen, Verantwortungsgefühl zu kultivieren und Wege zu erlernen, die Sicherheit und Integrität von Individuen, Paaren, Familien und der Gesellschaft zu schützen. Ich bin entschlossen, keine sexuelle Beziehung einzugehen ohne Liebe und die Bereitschaft zu einer langfristigen und verpflichtenden Bindung. Um mein eigenes Glück und das der anderen zu bewahren, bin ich entschlossen, meine Bindungen und die anderer zu respektieren. Ich will alles tun, was in meiner Macht steht, um Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen und um zu verhindern, dass Paare und Familien durch sexuelles Fehlverhalten auseinander brechen.

Die vierte Übung: Aufmerksames Zuhören und liebevolles Sprechen

Im Bewusstsein des Leidens, das durch unachtsame Rede und aus der Unfähigkeit, anderen zuzuhören, entsteht, bin ich entschlossen, liebevolles Sprechen und tiefes Zuhören zu kultivieren, um anderen Freude und Glück zu bereiten und ihr Leiden lindern zu helfen. Im Wissen, dass Worte sowohl Glück als auch Leiden hervorrufen können, bin ich entschlossen, nichts Unwahres zu sagen und Worte zu gebrauchen, die Selbstvertrauen, Freude und Hoffnung fördern. Ich werde keine Nachrichten verbreiten, ohne ganz sicher zu sein, dass sie der Wahrheit entsprechen und werde nichts kritisieren, worüber ich nichts Genaues weiß. Ich will Äußerungen unterlassen, die Uneinigkeit oder Zwietracht verursachen können, oder die dazu führen können, dass Familien oder Gemeinschaften zerbrechen. Ich bin entschlossen, alle Anstrengungen zur Versöhnung und Lösung aller Konflikte, so klein sie auch sein mögen, zu unternehmen.

Die fünfte Übung: Achtsamer Umgang mit Konsumgütern

Im Bewusstsein des Leidens, das durch unachtsamen Umgang mit Konsumgütern entsteht, bin ich entschlossen, auf körperliche und geistige Gesundheit zu achten – sowohl meine eigene, als auch die meiner Familie und Gesellschaft – indem ich achtsames Essen, Trinken und Konsumieren praktiziere. Ich will nur das zu mir nehmen, was den Frieden, das Wohlbefinden und die Freude in meinem Körper, meinem Bewusstsein und im kollektiven Körper und Bewusstsein meiner Familie und Gesellschaft erhält. Ich bin entschlossen, weder Alkohol noch andere Rauschmittel zu mir zu nehmen und keine Nahrungsmittel oder andere Dinge zu konsumieren, die Gifte enthalten, wie z.B. bestimmte Fernsehprogramme, Zeitschriften, Bücher, Filme und Gespräche. Ich bin mir bewusst, dass ich das Vertrauen meiner Vorfahren, meiner Eltern, meiner Gesellschaft und zukünftiger Generationen missbrauche, wenn ich meinen Körper oder mein Bewusstsein derart schädigenden Einflüssen aussetze. Ich werde daran arbeiten, Gewalt, Angst, Ärger und Verwirrung in mir selbst und in der Gesellschaft zu transformieren, indem ich eine angemessene körperliche und geistige Nahrung zu mir nehme. Ich weiß, dass eine bewusste Lebensweise entscheidend ist für meine eigene Veränderung und für die Veränderung der Gesellschaft.

Die 14 Übungen zur Achtsamkeit

Dasselbe Prinzip genauer beschrieben in vierzehn Achtsamkeitsübungen:

Die erste Achtsamkeitsübung: Offenheit

Im Bewusstsein des Leides, das durch Fanatismus und Intoleranz entsteht, sind wir entschlossen, keine Lehrmeinungen, Theorien oder Ideologien, einschließlich der buddhistischen, zu vergöttern und diesen nicht anzuhaften. Buddhistische Lehren sind Hilfsmittel, die es uns ermöglichen, durch tiefes Schauen Verstehen und Mitgefühl zu entwickeln. Sie sind keine Dogmen, für die gekämpft, getötet oder gestorben werden sollte.

Die zweite Übung: Nicht-Haften an Einsichten

Im Bewusstsein des Leides, das durch Anhaften an Ansichten und falschen Wahrnehmungen entsteht, sind wir entschlossen, Engstirnigkeit zu vermeiden und uns nicht an unsere gegenwärtigen Ansichten zu binden. Wir wollen das Nicht-Anhaften an Ansichten üben, um für die Einsichten und Erfahrungen anderer offen zu sein. Wir sind uns bewusst, dass unser derzeitiges Wissen keine unveränderliche, absolute Wahrheit ist. Da sich Wahrheit nur im Leben selbst findet, wollen wir in jedem Augenblick das Leben in uns und um uns herum achtsam wahrnehmen und bereit sein, ein Leben lang zu lernen.

Die dritte Übung: Freiheit des Denkens

Im Bewusstsein des Leides, das durch das Aufzwingen von Meinungen entsteht, sind wir entschlossen, niemandem – auch nicht Kindern – unsere Meinungen aufzunötigen, weder durch Autorität, Drohung, Geld, Propaganda noch Indoktrination. Wir wollen das Recht anderer respektieren, anders zu sein und selbst zu wählen, an was sie glauben und wofür sie sich entscheiden. Wir wollen jedoch anderen in anteilnehmendem Gespräch helfen, Fanatismus und Engstirnigkeit zu überwinden.

Die vierte Übung: Bewusstheit für das Leiden

Im Bewusstsein, dass es uns helfen kann, Mitgefühl zu entwickeln und Wege zur Überwindung des Leidens zu finden, wenn wir tief in die Natur des Leidens schauen, sind wir entschlossen, dem Leiden nicht aus dem Weg zu gehen oder die Augen davor zu verschließen. Wir verpflichten uns, Kontakt mit denen zu suchen, die leiden. Auf diese Weise erlangen wir tiefes Verständnis für ihre Situation und verhelfen ihnen dazu, ihr Leiden in Mitgefühl, Frieden und Freude zu verwandeln.

Die fünfte Übung: Gesund und einfach leben

Im Bewusstsein, dass wahres Glück in Frieden, Festigkeit, Freiheit und Mitgefühl wurzelt, nicht aber in Reichtum und Ruhm, sind wir entschlossen, unser Leben nicht auf Ruhm, Profit, Reichtum oder sinnliches Vergnügen auszurichten und auch keine Reichtümer anzuhäufen, solange Millionen hungern und sterben. Wir verpflichten uns, ein einfaches Leben zu führen und unsere Zeit, Energie und materiellen Mittel mit denen zu teilen, die in Not sind. Wir üben uns, achtsam zu essen, zu trinken und zu konsumieren und auf Alkohol, Drogen und andere Mittel zu verzichten, die uns und unserer Gesellschaft körperlich und geistig schaden können.

Die sechste Übung: Mit Ärger umgehen

Im Bewusstsein des Leides, das durch Hass und Ärger entsteht, sind wir entschlossen, die Energie des aufsteigenden Ärgers achtsam wahrzunehmen, um seine in den Tiefen unseres Bewusstseins liegenden Samen zu erkennen und zu verwandeln. Wenn Ärger in uns aufkommt, wollen wir nichts tun oder sagen, sondern achtsames Atmen und achtsames Gehen praktizieren und ihn annehmen, ihn mit unserer Achtsamkeit umarmen und tief in ihn hineinschauen. Wir wollen lernen, diejenigen, die wir für die Verursacher unseres Ärgers halten, mit mitfühlenden Augen zu sehen.

Die siebte Übung: Glücklich im gegenwärtigen Moment verweilen

Im Bewusstsein, dass Leben nur im gegenwärtigen Augenblick stattfindet und dass es nur im Hier und Jetzt möglich ist, glücklich zu leben, verpflichten wir uns zu der Übung, jeden Augenblick des täglichen Lebens in tiefer Bewusstheit zu leben. Wir wollen versuchen, uns nicht in Zerstreuungen oder im Bedauern über die Vergangenheit oder in Sorgen über die Zukunft zu verlieren. Wir wollen uns in der Gegenwart nicht von Begehrlichkeiten, Ärger oder Eifersucht gefangennehmen lassen. Wir wollen achtsames Atmen üben, um zu dem zurückzukommen, was im gegenwärtigen Augenblick geschieht. Wir sind entschlossen, die Kunst des achtsamen Lebens zu erlernen, indem wir die wunderbaren, erfrischenden und heilenden Kräfte berühren, die wir in und um uns herum vorfinden. Indem wir den Samen der Freude, des Friedens, der Liebe und des Verstehens in uns Nahrung geben, fördern wir den Prozess der Transformation und Heilung in unserem Bewusstsein.

Die achte Übung: Gemeinschaft und Kommunikation

Im Bewusstsein, dass ein Mangel an Kommunikation stets Trennung bewirkt und Leiden schafft, verpflichten wir uns, mitfühlendes Zuhören und liebevolle Rede zu üben. Wir wollen lernen, tief zuzuhören, ohne zu bewerten oder zu reagieren, und wir wollen es unterlassen, Worte zu äußern, die Zwietracht säen oder zu einem Bruch in der Gemeinschaft führen können. Wir wollen keine Anstrengung scheuen, um die Kommunikation aufrechtzuerhalten, zu versöhnen und Konflikte zu lösen, so klein sie auch sein mögen.

Die neunte Übung: Wahrhafte und rechte Rede

Im Bewusstsein, dass Worte sowohl Leid als auch Glück hervorrufen können, wollen wir wahrhaftig und aufbauend reden lernen und nur so sprechen, dass Hoffnung und Vertrauen geweckt werden. Wir sind entschlossen, nichts Unwahres zu sagen, weder aus Eigeninteresse, noch um andere zu beeindrucken. Wir wollen keine Nachrichten verbreiten, für deren Wahrheitsgehalt wir uns nicht verbürgen können und wir wollen nichts kritisieren oder missbilligen, worüber wir selber nichts Genaues wissen. Wir wollen unser Bestes tun, Unrecht beim Namen zu nennen, selbst dann, wenn wir dadurch unsere eigene Sicherheit gefährden.

Die zehnte Übung: Die Sangha schützen

Im Bewusstsein, dass die Übung des Verstehens und Mitfühlens Sinn und Ziel einer Sangha ist, sind wir entschlossen, die Gemeinschaft weder zum Zwecke persönlichen Vorteils oder Gewinns zu benutzen, noch sie in ein politisches Instrument zu verwandeln. Eine spirituelle Gemeinschaft sollte jedoch deutlich Stellung beziehen gegen Unterdrückung und Unrecht und sollte bemüht sein, entsprechende Zustände zu verändern, ohne sich in parteiliche Konflikte verstricken zu lassen.

Die elfte Übung: Rechter Lebenserwerb

Im Bewusstsein, dass unserer Umwelt und Gesellschaft Gewalt und großes Unrecht angetan worden ist, sind wir entschlossen, in unserem Lebenserwerb den Menschen und der Natur nicht zu schaden. Wir wollen unser Bestes tun und eine Lebensweise wählen, die dazu beiträgt, unser Ideal von Verstehen und Mitgefühl zu verwirklichen. In Kenntnis der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Wirklichkeiten unserer Welt wollen wir uns als Konsumentinnen und Konsumenten und Bürgerinnen und Bürger verantwortungsbewusst verhalten und nicht in Unternehmen investieren, die andere ihrer Lebensmöglichkeiten berauben.

Die zwölfte Übung: Ehrfurcht vor dem Leben

Im Bewusstsein, dass Kriege und Konflikte großes Leid verursachen, sind wir entschlossen, in unserem täglichen Leben Gewaltlosigkeit, Verstehen und Mitgefühl zu entwickeln. Wir wollen innerhalb von Familie, Gesellschaft und Staat und in der Welt zur Erziehung zum Frieden beitragen, bei Streitigkeiten in Achtsamkeit vermittelnd eingreifen und Versöhnung fördern. Wir sind entschlossen, nicht zu töten und es nicht zuzulassen, dass andere töten. Zusammen mit unserer Sangha wollen wir uns in tiefem Schauen üben, um bessere Wege zum Schutz des Lebens und zur Verhinderung von Kriegen zu finden.

Die dreizehnte Übung: Freigiebigkeit

Im Bewusstsein, dass durch Ausbeutung, soziale Ungerechtigkeit, Diebstahl und Unterdrückung Leiden entsteht, verpflichten wir uns, liebende Güte zu pflegen und Wege zu beschreiten, die zum Wohlergehen von Menschen, Tieren, Pflanzen und Ökosystemen beitragen. Wir wollen Freigebigkeit praktizieren, indem wir unsere Zeit, Energie und materiellen Mittel mit denen teilen, die in Not sind. Wir sind entschlossen, nicht zu stehlen und nichts zu besitzen, was anderen zusteht. Wir wollen das Eigentum anderer achten und werden andere davon abhalten, sich am menschlichen Leiden und am Leiden anderer Wesen zu bereichern.

Die vierzehnte Übung: Rechte Lebensführung

Für Männer und Frauen, die nicht Mönche oder Nonnen sind: Im Bewusstsein, dass sexuelle Beziehungen, die durch Begierde ausgelöst werden, das Gefühl der Einsamkeit nicht zum Schwinden bringen können, sondern noch mehr Leiden, Frustration und Einsamkeit hervorrufen, sind wir entschlossen, ohne gegenseitiges Verstehen, ohne Liebe und ohne eine langfristige und verpflichtende Bindung keine sexuelle Beziehung einzugehen. Wir sind uns bewusst, dass sexuelle Beziehungen die Ursache für zukünftiges Leid sein können.

Wir wissen, dass wir unsere eigenen und die Rechte und Verpflichtungen anderer respektieren müssen, wenn wir unser eigenes und das Glück anderer bewahren wollen. Wir wollen alles tun, was in unserer Macht steht, um Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen und um zu verhindern, dass Paare und Familien durch sexuelles Fehlverhalten entzweit werden. Wir wollen unseren Körper rücksichtsvoll behandeln und unsere Lebensenergien (die sexuelle, den Atem, den Geist) der Verwirklichung unseres Bodhisattva-Ideals widmen. Wir wollen uns der Verantwortung voll bewusst sein, neues Leben in die Welt zu setzen, und wir wollen die Welt, in die wir neue Wesen setzen, zum Gegenstand unserer Meditation machen.

Von Thich Nhat Hanh

Quelle: http://equapio.com/de/kultur/uebungen-zur-achtsamkeit/

Gruß an alle die, die ahnen, daß aus dem ständigen „Bewusstsein des Leidens…“ der Fokus nur schwer, bis gar nicht- in die wesentlich höher schwingende Bewusstseinsebene der Liebe und der Vorstellung- des sich Bewusst- werdens zu kommen vermag.

Nur wer sich , Liebe, Freude, Fülle eben alles Gute in Bildern und Alltagsszenen  vorstellt und seinen ganzen Fokus genau darauf richtet, wird mit etwas  Übung diese inneren Bilder im Außen wahrhaftig werden lassen-

und wenn das alle machen, dann haben wir die „Kurve“ geschafft!!

TA KI