John Embry: Das katastrophale Endspiel kommt rapide auf uns zu


John Embry im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 10.04.2017

John Embry: »Eric, der Druck auf den Gold- und Silbermärkten hat sich nachhaltig intensiviert, da die üblichen Verdächtigen Himmel und Erde bewegen um sicherzustellen, dass scharf steigende Gold- und Silberpreise die künstliche Realität nicht unterlaufen, welche von den westlichen Zentralbanken und ihrer fast manischen Manipulation der größeren Märkte – Aktien, Bonds, Währungen, Immobilien, etc. – geschaffen wurde. Diese Märkte sind mittlerweile historisch deplatziert und daher sehr verwundbar, falls irgendetwas im massiven Ponzi-Schema der Zentralbanker schief geht.

Wir haben den Open Interest für Silber an der COMEX jetzt auf einem Allzeithoch, während der Silberpreis mehrere Dollar niedriger steht, als beim letzten Mal, als dieses Niveau an Open Interest erreicht wurde. Denken Sie darüber nach, Eric, Silber ist ohne Frage das unterbewertetste reale Anlagegut der Welt und dennoch gibt es kumulative Interest-Shorts an der COMEX, welche deutlich mehr als eine Million Unzen ausmachen – was materiell gesehen mehr als einer Jahresproduktion entspricht.

Und im Gegensatz zu Gold wird ein maßgeblicher Anteil der Silberminen-Produktion vom jährlich wachsenden Industriebedarf verbraucht. Folglich ist der einzige Grund, warum irgendwer in dieser Größenordnung und zu diesen Preisen beim Silber short sein würde, manipulativen Zwecken zuzuordnen. Falls Silber plötzlich seinen wahren Wert abbilden würde, welcher meiner Ansicht nach bei annähernd $ 100 die Unze liegt, dann würde der Goldpreis ebenfalls nach oben explodieren und diese haarsträubend niedrigen Zinsen, welche dafür geschaffen wurden das vollkommen überschuldete globale Finanzsystem über Wasser zu halten, würden als totaler Schwindel auffliegen.

Die Auswirkungen hiervon wären katastrophal. Die Bondmärkte würden praktisch kollabieren, viele vollkommen überteuerte Aktien würden weit niedriger eingepreist werden, Immobilien wären im Belagerungszustand, wie auch viele der weltweiten Volkswirtschaften. Die Wirkung dieser Entwicklungen auf Rentenfonds, Banken, Versicherungsunternehmen, usw. wäre verheerend. Entsprechend werden die Hintergrundmächte alles in ihrer Macht stehende tun, um die Gold- und Silberpreise bis zum letzten Ende dieser Saga zu drücken. Bedauerlicherweise, für die Gesellschaft als Ganzes, denke ich, dass dieses Ende rapide auf uns zukommt.

Schauen wir uns die wirtschaftlichen Schlüsselsektoren in den USA an, wie Energie, Einzelhandel und die Automobilindustrie, dann ist zu erkennen, dass die Wirtschaft bestenfalls stagniert. Gleichzeitig sehen wir weiterhin hohe Budget-Defizite und das Schuldengrenzen-Problem tritt wieder einmal in den Vordergrund.

Betrachten wird die “Fake-News“, welche derzeit überall diskutiert werden. Das namhafte Magazin The Economist und die Financial Times reden dieser Tage ständig über eine wirtschaftliche Wiedergeburt in Europa. Meiner Meinung nach könnte nichts ferner der Wahrheit sein, da dieser umnachtete Kontinent nur durch massive finanzielle Eingriffe der Europäischen Zentralbank über Wasser gehalten wird.

Vielleicht haben derlei Veröffentlichungen ein anderes Motiv. Vielleicht sollen sie ein sehr positives Bild der europäischen Situation malen, um die französischen Wähler davon abzubringen Marine Le Pen zu wählen. Diese wäre der Todesstoß für die Europäische Union, welche ihr Verfallsdatum meiner Ansicht nach ohnehin lange überschritten hat.

An diesem Punkt müssen Investoren sehr geduldig und stark in reale Werte investiert sein. Die besten sind Gold- und Silberbullion und die Aktien der entsprechenden Minen. Reine Papieranlagen mit massiven Ausfallrisiken müssen unter allen Umständen vermieden werden.«

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/04/john-embry-das-katastrophale-endspiel-kommt-rapide-auf-uns-zu/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Werbeanzeigen

Gerald Celente: Aktualisierte Prognosen für den Rest des Jahres 2016


economy_crash-us

Von Gerald Celente

Celente 2Gehen wir zurück zum Ende des Monats August, es war in allen Wirtschaftsmedien:

Janet Yellen, Chefin der Federal Reserve, sprach bei einem Treffen führender Zentralbanker in Jackson Hole, Wyoming, und rühmte sich damit, dass die US-Wirtschaft dank der FED-Politik auf dem Weg solider Erholung und die Zuwächse im Arbeitsmarkt stark seien.

Nach Yellens Aussage, »angesichts der fortlaufend soliden Performance des Arbeitsmarktes und unseres Ausblicks hinsichtlich wirtschaftlicher Aktivität und Inflation«, kam es unmittelbar zu einem lauten Chor von FED-Offiziellen, welche ihren Refrain wiederholten und damit die Spekulation anheizten, dass die US-Zinsen eher früher als später angehoben werden würden.

Gold erholt sich nach kurzem Abtauchen

Die Folge war, dass der Dollar stieg, die Aktienmärkte ebenfalls und Gold – nach über 25 Prozent Zuwachs im laufenden Jahr – auf ein Zweimonatstief abrutschte.

Als jedoch am vergangenen Freitag der Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wurde und die harten Zahlen Yellens Jackson Hole-Rummel und die Erwartungen der Allgemeinheit nicht bestätigten, stieg Gold sprunghaft um rund $ 50 die Unze an.

Der alte Rummel, ein neuer Tag

Seinerzeit im Juni war es derselbe verlogene Refrain, dass die Wirtschaft solide und der Arbeitsmarkt stark sei, welcher wieder einmal die Aktienmärkte anschob und die Gold- und Silbermärkte bestrafte. Wie wir in unserem Trend-Alert geschrieben hatten:

FED-Chefin wirbt um “Optimismus“: Erholung oder Rezession?

Kingston, NY, 8. Juni 2016 – Über die vergangenen paar Wochen haben Federal Reserve-Chefin Janet Yellen und ihre FED-Kollegen die Wirtschaftsmedien mit dem Refrain bombardiert, dass Amerikas Wirtschaft stark sei und »in den kommenden Monaten« eine Zinserhöhung zu erwarten sei.

Die Allgemeinheit kaufte ihnen das ab und die Märkte glaubten es. Der Goldpreis, seit Beginn des Jahres mit einem Zugewinn von 20 Prozent, tauchte aufgrund der anstehenden Zinserhöhung scharf ab. Die große Kritik aus der “Investoren“-Welt ist die, dass Gold keine Zinsen erwirtschaftet. Doch die Zinsen in den entwickelten Nationen sind negativ oder sehr niedrig und Bargeldbesitz wirft ebenfalls keine Zinsen ab, weswegen das Halten von Gold als sicherer angesehen wurde, als das Halten von Geld. Da die FED aber steigende Zinsen signalisierte, hielt die Begründung für den Besitz von Gold nicht länger und eine Verkaufswelle brach los.

Nach dem US-Arbeitsmarktbericht für Mai vom vergangenen Freitag jedenfalls, in welchem nur 38.000 Arbeitsplätze in der Wirtschaft hinzu addiert wurden – die wenigsten in fünf Jahren -, stieg Gold sprunghaft um $ 30 die Unze an, weil realisiert wurde, dass es »in den kommenden Monaten« zu keiner Zinserhöhung kommen wird.

Und genau wie wir im Juni prognostiziert hatten, dass es, trotz Yellens Aussage eine Zinserhöhung »in den kommenden Monaten« zu erwarten, keine geben wird, sagen wir auch voraus, dass es bis nach den US-Präsidentschaftswahlen keine Erhöhung der Zinsen geben wird… womöglich nicht einmal mehr in diesem Jahr.

Trend-Prognose

Nachdem acht Jahre massiver quantitativer Lockerung durch die weltweiten Zentralbanken und Niedrigzins-/Billiggeldprogramme die Aktienmärkte angetrieben haben, belegen ein trostloses Bruttoinlandsprodukt und Einkommens- und Produktivitätsdaten, dass die Zentralbank-Politik es nicht vermocht hat, echtes Wirtschaftswachstum zu generieren. Folglich halten wir an unserer Prognose fest, dass es zu Volatilität im Aktienmarkt und einem starken Bullenmarkt für Gold kommen wird, sobald sich die Preise oberhalb von $ 1.400 die Unze stabilisieren.

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/09/gerald-celente-aktualisierte-prognosen-fuer-den-rest-des-jahres-2016/

Gruß an die Nachdenkenden

TA KI