Andrew Maguire: »Die Papiermärkte hängen am seidenen Faden«


Edelmetallhändler und Finanzmarktexperte Andrew Maguire machte Anfang Juni 2017 die Voraussage, dass es am 5./6. Juli zu einer »massiven Menge an physischen Goldkäufen« kommen werde.

Diese Aussage wurde unter mysteriösen Umständen durch eine “unbekannte Entität“ aus der Ton-Datei des Gespräches mit Eric King von King World News entfernt, was seinerzeit als ein Signal interpretiert wurde, dass es an dem genannten Datum zu erheblichen Bewegungen kommen würde. Maguire sagte:

»Wir werden signifikante Bewegungen erleben und ich erwarte wirklich, dass genügend Volumen mit hoher Geschwindigkeit im physischen Markt durchkommen wird, um die Papiermarkt-Verkäufer zu überschwemmen.«

Am gestrigen 8. Juli 2017 wurde nun auf KWN ein neuerliches Gespräch mit dem Edelmetallexperten veröffentlicht. In diesem bekräftigt er seine Voraussage mit Bezug auf 250 Tonnen Gold, welche an dem entsprechenden Datum den Markt treffen sollten. Dieses ist bisher noch nicht geschehen, doch Maguire ist »100 Prozent sicher, dass dies kommt« und diese 250 Tonnen an physischem Gold seien nicht zur Auslieferung verfügbar.

Der Hintergrund sei, so Maguire, dass Gold als Sicherheit für Blockchain-(Krypto-)Währungen dienen soll und die dafür benötigte Menge sei an den Lagerstätten des Westens nicht vorhanden. »Wir reden hier von Milliarden von Dollars an kommender Nachfrage«, sagt er und betont, »dass kein derartiges Angebot in dieser Größenordnung verfügbar ist«.

Sobald diese 250 Tonnen physisches Gold im Markt zur Auslieferung gefordert werden, »werden wir eine signifikante Neubewertung des Preises erleben«, stellt der in London ansässige Edelmetallhändler fest. Er erwartet nach wie vor, dass die ausstehende Nachfrage den Goldpreis massiv nach oben treiben wird. Die Manipulatoren sehen sich laut Maguire erheblichen Schwierigkeiten gegenüber, denn »diesmal wird das schiere Gewicht frischer physischer Käufe die synthetische Spielerei [mittels Papiergold] überwältigen«.

Der jüngste Preisabsturz bei Gold und Silber »ging mit enormen physischen Kosten einher«, so Maguire. Ihm lägen darüber hinaus Beweise dafür vor, dass Zentralbanken Gold noch vor Ende des Sommers zu einer Blockchain-Währung machen werden. »Alle Signale stehen für eine signifikante Rallye bereit«, sagt er.

»Die Papiermärkte hängen am seidenen Faden«, so die Einschätzung des langjährigen Experten. Bei den westlichen Zentralbanken gebe es »massive Derivatepositionen«, welche »unter Wasser« stünden und diese müssten »zu jedem Preis geschützt werden«, sagt Maguire. Durch die nun in die physischen Märkte drängende Nachfrage, sei »das Papierspiel an seiner absoluten Grenze« angekommen und der Papiermarkt werde »kein weiteres Jahr überleben«.

Hier das vollständige Gespräch:

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/07/andrew-maguire-die-papiermaerkte-haengen-am-seidenen-faden/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Egon von Greyerz: Wann im Goldmarkt die Hölle losbrechen wird


Von Egon von Greyerz

Die teuerste Investition der heutigen Zeit ist Papiergold. Für $ 1.230 bekommt ein Investor ein Stück Papier, welches besagt, dass er 1 Unze Gold besitzt. Jedoch wird er dieses Gold wahrscheinlich niemals zu Gesicht bekommen.

Die meisten Investoren, welche Papiergold kaufen, haben keinerlei Verständnis für den wahren Grund Gold zu besitzen und werden folglich niemals erwägen, es ausliefern zu lassen. Und selbst wenn sie die Wichtigkeit echtes Gold zu halten verstünden, so sind sie doch recht glücklich mit der nicht vollwertigen Alternative, welche aus Papier besteht und nicht aus physischem Edelmetall.

Dies ist natürlich genau das, was die Herausgeber von Papiergold wollen. Diese Entitäten wissen, dass Papiergoldkäufer nicht die Absicht haben es ausliefern zu lassen. Für die Verkäufer ist dies perfekt, denn sie haben auch nicht die Absicht zu liefern. Und so funktionieren die Papiermärkte. Käufer und Verkäufer handeln Papierstücke, welche angeblich ein zugrundeliegendes Instrument repräsentieren, sei es nun eine Aktie, ein Bond, eine Währung oder ein Rohstoff. Doch Papiermärkte sind eine Illusion.

Sie machen den Eindruck, dass die Käufer einen echten Anteil am zugrundeliegenden Instrument erwerben. Dies wäre auch der Fall, wenn beispielsweise eine Währung oder Gold von echtem Geld oder echten Gold gedeckt wären. Aber in den heutigen unechten Märkten ist dies einfach nicht der Fall.

Wir leben in einer Welt, in welcher der Kaiser keine Kleider trägt. Die Menschen werden in dem Glauben gehalten, dass der Kaiser einen aus Gold gemachten Anzug trägt, während er in Wirklichkeit nackt ist. Und so funktionieren die Märkte heute. Shorts sind immer nackt, was bedeutet, dass es niemals ein zugrundeliegendes Anlagegut gibt, welches den Short deckt. Was der Käufer bekommt ist ein Stück Papier mit keinerlei innewohnendem Wert.

Für Zentralbanken, Banken und große Handelshäuser wie Hedgefonds ist dies eine perfekte Situation. Mit genügend Kapital können sie jeden Markt manipulieren, ohne sich jemals über die Auslieferung sorgen zu müssen. Die Folge sind Märkte, welche vollkommen fiktiv sind und keinerlei Ähnlichkeit mit dem gehandelten Instrument haben.

Deshalb hat der Preis eines Papierrohstoffes auch nichts mit dem zugrundeliegenden Instrument zu tun. Papierhandel kann hundertfach und mehr gehebelt werden und wo auch immer der Preis an den Papiermärkten gehandelt wird, bestimmt dies auch den Preis für den tatsächlichen Rohstoff. Folglich bestimmen die Papierpreise auch den Goldpreis.

Der Goldpreis ist der Papierpreis, zu welchem an den unechten Goldmärkten gehandelt wird. Dieser hat sehr wenig mit dem Goldpreis zu tun, zu welchem an physischen Märkten gehandelt werden würde, wenn es die manipulierten Papiermärkte nicht gäbe. Aber Käufer und Verkäufer kümmert der echte Goldpreis nicht, denn sie haben nicht die Absicht physisches Gold zu besitzen, weil sie seine Funktion nicht wirklich begreifen.

Eines Tages jedoch wird dieser kleine Junge daher kommen und rufen: “Der Kaiser ist nackt!“, und dann wird die Hölle losbrechen. In dem Moment werden alle Papiergold-Besitzer die Auslieferung fordern und genau wie der Kaiser werden sie dann feststellen, dass in den Tresoren kein Gold mehr vorhanden ist. Die Manipulatoren werden dann die Kontrolle über den Markt verloren haben und die Gold- und Silberpreise werden auf “No Offer“ gehen. Dies bedeutet, dass Gold zu keinem Preis angeboten werden wird, weil es keins zu verkaufen gibt.

Die Short-Seller, hauptsächlich Bullionbanken und Futureshändler, werden ausfallen, weil sie ihre Verträge nicht mehr erfüllen können und die Käufer werden kein Gold bekommen. Der Markt wird dann zu einem physischen Markt, in welchem der Preis von den Haltern physischen Goldes bestimmt wird.

Die wirtschaftliche Macht wird dann denselben Weg gehen, welchen auch das physische Gold in den vergangenen 10 bis 15 Jahren gegangen ist. Die Seidenstraßen-Länder wie China, Indien und Russland werden dann Schritt für Schritt mit ihrem Gold und ihren Währungen das Finanzsystem übernehmen.

Das Finanzsystem des mit Schulden überladenen Westens wird implodieren und dies wird den derzeitigen wirtschaftlichen und kulturellen Zyklus im Westen wahrscheinlich seinem Ende zuführen. Wie lange dies dauern wird, hängt von vielen Faktoren ab und ist schwer vorauszusagen. Von Mises drückte es sehr gut mit den Worten aus:

»Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion, oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem.«

Wir sind bereits jenseits des Punktes, an welchem ein freiwilliger Verzicht möglich ist. Demnach scheint eine totale Katastrophe wahrscheinlicher. Mit der größten weltweiten Schuldenblase der Geschichte könnte es sehr schnell geschehen. Weltweite Schulden, Verbindlichkeiten und Derivate von über $ 2,5 Billiarden können sehr schnell implodieren. Wir müssen bedenken, dass das weltweite BIP nur $ 70 Billionen beträgt und die Gesamtschulden das 35-fache betragen.

Die wirtschaftliche Macht wird sich also schrittweise von den bankrotten westlichen Volkswirtschaften zu den Ländern verlagern, welche geduldig über lange Zeit große Mengen Gold gekauft haben. Ich sage nicht, dass die Seidenstraßen-Länder ohne Leid durch diesen Einbruch kommen werden. Die ganze Welt wird massiv betroffen sein, auch China, mit seinen massiven Schulden und seiner exportabhängigen Wirtschaft. Aber die Seidenstraßen-Länder werden als die dominante Kraft aus dem anfänglichen schweren Schock hervorgehen.

Zurück zum Goldpreis. Ich treffe mich regelmäßig mit unseren Partnern in den Goldmärkten, vornehmlich aus den Raffinerien und dem Tresorbereich. Es tut gut an die massive Menge an Arbeit und Fachwissen erinnert zu werden, mit welchem jede einzelne Unze Gold hergestellt und sicher gelagert wird. Vorher muss dieses Gold aber natürlich gewonnen werden, was bereits ein sehr arbeits- und kapitalintensiver Vorgang ist.

Die Goldgewinnung wurde bis 1970 von Südafrika dominiert, welches seinerzeit über ¾ allen Goldes, oder 1.000 Tonnen, produzierte. Heute produziert Südafrika nur noch 5 Prozent des weltweiten Goldes, oder 160 Tonnen. Der größte Goldproduzent ist jetzt China, mit 450 Tonnen.

Vor 40 bis 50 Jahren lag der durchschnittliche Goldanteil pro Tonne Erz bei bis zu 20 Gramm, heute sind es weniger als 5 Gramm. Dies hat, verbunden mit höheren Energiepreisen, die Kosten der Goldförderung dramatisch erhöht. Die Raffinerien bekommen von den Minen Doré-Barren, welche einen durchschnittlichen Goldanteil von irgendwo zwischen 10 und 70 Prozent enthalten. Der Rest ist hauptsächlich Silber.

Die schweizerischen Raffinerien produzieren 60 bis 70 Prozent der Goldbarren auf der Welt. Es gibt vier große Raffinerien in der Schweiz: Argor, Valcambi, PAMP und Metalor. Drei von diesen befinden sich in Ticino, was im italienischsprachigen Teil der Schweiz liegt. Der Hauptgrund für diesen Standort war die italienische Schmuckindustrie, welche lange Zeit die weltweite Schmuckherstellung dominierte.

Diese Zeiten sind vorbei, doch die Schweiz dominiert noch heute die Goldveredelung. Gold ist heute ein erheblicher Industriesektor in der Schweiz und stellt 29 Prozent der schweizerischen Exporte. Zusammen mit einer Anzahl großer Goldtresore und einem großen Goldhandel im Inland ist dies eine sehr wichtige Industrie. Deshalb ist es auch unwahrscheinlich, dass die Schweiz Gold jemals konfiszieren wird. Warum würden sie die Gans töten, welche solch wertvolle goldene Eier legt?

Die Goldveredelung ist eine Präzisionsindustrie. Es gibt null Toleranz für die Produktion eines 9999er Goldbarrens von exakt 1 Kilogramm Gewicht. Sobald das Gold raffiniert und die Barren gegossen und gestempelt sind, wird jeder Barren manuell gewogen und exakt so viel Gold abgenommen, dass der Barren einen kleinen Bruchteil mehr als ein Kilogramm wiegt. Um ihrer Reputation willen werden schweizerische Veredler stets leicht drüber liegen und alles, was auch nur einen Bruchteil zu leicht ist, wird offensichtlich abgelehnt und neu gegossen.

Wer schon einmal eine Goldraffinerie in der Schweiz besucht hat, wird die große Menge Arbeit und Präzision bei der Herstellung eines jeden einzelnen Barrens erkennen, ob er nun gegossen oder geprägt wird. Deshalb hat 9999er Gold aus der Schweiz auch den Ruf das beste der Welt zu sein.

Wie ich bereits erwähnte, ist der Goldpreis der Papierpreis, zu welchem Papiergold gehandelt wird; sagen wir $ 1.230. Abhängig vom Käufer und der Menge mag der Großhandelspreis für diesen Kilobarren $ 1 bis 2 über dem Papierpreis liegen. Dies ist eine lächerliche Preisdifferenz, wenn man sich die mit der Herstellung dieses Barrens verbundene Arbeit vor Augen führt.

In der Schweiz gibt es auch eine Reihe großer privater Goldtresore. Als eine der ältesten Demokratien der Welt, und zudem seit über 200 Jahren ohne Beteiligung an einem Krieg, ist die Schweiz eins der sichersten Länder überhaupt. Politisch ist die Schweiz vermutlich das beste Land der Welt und die einzig wahre Demokratie.

Dies macht die Schweiz ideal für die Lagerung von Gold und Silber. Es gibt eine Reihe sichere private Gold- und Silbertresore, darunter auch den größten und sichersten privaten Goldtresor der Welt. Es ist wichtig, sich für die besten Tresore zu entscheiden. Die wichtigsten Kriterien sind Menschen, Besitzer und Management. Dann kommt die physische und finanzielle Sicherheit.

Bedenkt man die überlegene Qualität der Veredelung und Lagerung von Gold in der Schweiz, ist es keine Überraschung, dass das Land in diesem Bereich eine derart hohe Reputation besitzt. Und an dem Tag, an dem der Goldpreis den wahren Wert von Gold widerspiegelt, kann die schweizerische Goldindustrie ihren Preis für Gold und Lagerung vorgeben. Es ist sicher, dass dieser Preis ein Vielfaches des heutigen Niveaus betragen wird.

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>>> zum englischsprachigen Originalbeitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/05/egon-von-greyerz-wann-im-goldmarkt-die-hoelle-losbrechen-wird/

Gruß an die Denkenden

TA KI

Gerald Celente: Die Bedrohung der wirtschaftlichen und politischen Ordnung in Europa


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Auf King World News wurden am gestrigen 1. März 2017 die entscheidenden Passagen aus Gerald Celentes aktuellem Trends-Journal-Newsletter veröffentlicht.

Aus Sicht des bekannten Trendforschers wachsen die Befürchtungen, dass durch das »unberechenbare Verhalten« des US-Präsidenten Donald Trump Handels- und Währungskriege ausgelöst werden könnten. Darüber hinaus stellt Celente fest, dass es in Europa erhebliche Spannungen gibt und zudem befürchtet wird, »dass die Schuldenkrise in Griechenland wieder ausbricht.«

In Frankreich sieht Celente wachsende Chancen für Marine Le Pens Front National, die am 23. April (Stichwahl Anfang Mai) anstehenden Präsidentschaftswahlen für sich zu entscheiden. Der Grund dafür seien die jüngsten Ausschreitungen in Paris und der damit verbundene spürbar wachsende Widerstand der Bevölkerung gegen den politischen Status-Quo und das eingefahrene System.

»Sollte sie gewinnen und Frankreich aus der Europäischen Union herausnehmen und aus dem Euro aussteigen, wird dies nicht nur den Niedergang der EU und ihrer Währung signalisieren, sondern auch wirtschaftliche und geopolitische Unruhe verursachen.«, schreibt Celente.

In Deutschland, den Niederlanden und Italien seien ebenfalls starke Euro-skeptische und sich gegen die Massenimmigration stellenden populistische Parteien auf dem Vormarsch, was »die etablierte wirtschaftliche und politische europäische Ordnung« bedrohe, so der Trendforscher.

Die wirtschaftliche Zukunft Europas hängt seiner Einschätzung nach eng mit den anstehenden Wahlen zusammen – »insbesondere in Frankreich«. Ein Wahlsieg Le Pens oder der populistischen Parteien in Deutschland, den Niederlanden und Italien bedrohen den Euro und die Zukunft der Europäischen Union, so Celente.

Im Hinblick auf die Vereinigten Staaten schreibt er: »Steigende US-Zinsen könnten den Goldpreis nach unten treiben, während der Dollar gestärkt wird.« Allerdings gibt es aus seiner Sicht »eine Myriade von wachsenden destabilisierenden weltwirtschaftlichen und weltpolitischen Spannungen« und angesichts der hohen Ungewissheit darüber, was das Weiße Haus unter Trump weiter an Maßnahmen umsetzen werde, behält Celente seine Prognose bei, dass der Goldpreis einem Risiko von $ 150 Dollar nach unten unterliege, jedoch »einem starken Anstiegspotenzial, sobald Gold solide die $ 1.400 pro Unze durchbricht.«

Obwohl Gold der »ultimative sichere Hafen in Zeiten tiefer Besorgnis und großer Angst ist«, geht Celente davon aus, dass es auch bei Bitcoins zu wachsender Nachfrage kommen wird.

Insbesondere für die US-Märkte rechnet er mit einer scharfen Marktkorrektur der jüngsten Trump-Rallye. Sollte es zu keinen unerwarteten politischen, wirtschaftlichen oder militärischen Ereignissen kommen, geht Celente jedoch davon aus, dass die US-Wirtschaft »moderat wächst und der Aktienmarkt sich erholen wird.« Weiter werde das BIP wachsen, sofern die wirtschaftlichen Pläne des US-Präsidenten wie angekündigt umgesetzt werden.

In China sieht Celente das »Risiko einer wachsenden Schuldenblase und Währungsdruck«. Angesichts der jüngsten Import-/Exportdaten werde Beijing weiterhin monetäre und fiskalische Maßnahmen ergreifen, um ein beständiges Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten.

Trotz möglicher Kriege im Mittleren Osten, einer neuerlichen Eskalation in der Ukraine und des nach wie vor im Wandel befindlichen Indiens, schätzt Celente das weltweite Wirtschaftswachstum zwar als moderat ein, jedoch als stärker als in den vergangenen Jahren. »Von Afrika über Süd-Amerika und Russland bis nach Australien sind die Aussichten auf Wachstum in der Wirtschaft und an den Aktienmärkten viel stärker, als die Aussichten auf eine Kontraktion.«

Allerdings betont er mehrfach, dass diese Einschätzungen nur so lange gelten, wie es zu keinem »Wild-Card-Event« kommt – also irgendeinem unvorhersehbaren Ereignis.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/03/gerald-celente-die-bedrohung-der-wirtschaftlichen-und-politischen-ordnung-in-europa/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Gerald Celente: Trump soll ausgeschaltet werden


In einem aktuellen und hochbrisanten Interview sprach Greg Hunter von USAWatchdog.com mit Trendforscher Gerald Celente über die aktuelle Situation in den Vereinigten Staaten und US-Präsident Trump. Im Rücktritt von Trumps Sicherheitsberater Michael Flynn sieht Celente einen deutlichen Hinweis darauf, dass eine Destabilisierungskampagne gegen den US-Präsidenten laufe. Er sagt:

»Als Trump antrat war eines der ersten Dinge, die er in seinem Wahlkampf sagte, dass wir mit diesen Kämpfen mit Russland aufhören sollten, weil es nicht die von allen behauptete Bedrohung ist. Seitdem er das sagte, wurde er angegriffen.«

Donald Trump und Michael Flynn hätten gesagt, dass die CIA zu politisch geworden sei und »viele dieser Dienste haben Geld verschwendet und schlechte Informationen geliefert«, so Celente.

Die Leute, die Trump zu Fall bringen wollen, seien »die mörderischen kleinen Leute, wie die Clintons und die Obamas«. Während seines ganzen Wahlkampfes habe Trump darüber gesprochen, dass er Frieden mit Wladimir Putin machen wolle.

Nach seinem Wahlsieg habe man dagegen ständig nur drei Dinge gehört: »Erstens: “Die Russen kommen, die Russen kommen!“« Woche um Woche habe die presstituierte Medienlandschaft beispielsweise über angebliche russische Hackerangriffe auf das demokratische Nationalkomitee (DNC) berichtet.

Die zweite Story sei gewesen, dass das Wahlmänner-System abgeschafft gehöre – was vornehmlich von linken und »Hollywood-Nichtnutzen« proklamiert worden sei – und dass die Wahlmänner entgegen ihres Wahlauftrags für Hillary Clinton stimmen sollten, anstatt pflichtgemäß für Donald Trump.

Der dritte Störversuch seien die Forderungen nach Neuauszählungen in Pennsylvania, Michigan und Wisconsin gewesen. »Die Medien haben Trump vom ersten Tag an angegriffen«, fasst der Trendforscher zusammen und führt weiter aus:

»Die veranstalten diese Sache mit Flynn, weil er ein Anti-Neocon ist. Das ist der Grund. Die Neokonservativen wollen Krieg, sie wollen Zerstörung. Sie wollen, dass der militärisch-industrielle Komplex weiter wächst. Deshalb ist Flynn draußen.«

Die »größten Heuchler« seien all die Leute, die Trump zu Fall bringen wollen, »obwohl sie den “Mörder-in-Chief“ Barack Obama unterstützt haben, den Nobel-Stück-Schei*e-Preis-Gewinner, welcher gleich nach seinem Amtsantritt mehr Truppen nach Afghanistan geschickt« habe, wettert Celente aufgebracht. Obama habe mehr als 500.000 unschuldige Menschen in Syrien auf dem Gewissen und das Land zerstört, und solche Leute würden von der linken Frauenbewegung und den angeblich liberalen unterstützt.

Dieses Spiel werde weitergehen, solange Trump sich auf deren Spiel einlasse, sagt Celente und stellt die Frage, warum Trump überhaupt zu CNN und anderen großen Medien geht und mit denen redet? »Meide sie, bleib ihnen fern. Du hast Arbeit zu erledigen.«, ruft der Trendforscher Trump zu. Solange er sich mit dem Mediensumpf auseinandersetze, werde es ein ständiger Kampf sein.

»Es gibt eine eindeutige Bewegung Trump auszuschalten.«, sagt Celente, dies sei ohne Zweifel so. Trump habe die Wahl gewonnen, weil er nach seinen eigenen Spielregel gespielt habe. Er habe gewonnen und es sei Zeit sich einmal anzuschauen, warum er gewonnen habe. Seine Partei, die Republikaner, brauche Trump nicht und er habe sie auch im Wahlkampf nicht gebraucht.

Er habe alle geschlagen, selbst Hollywood und Silicon Valley, wo der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt »mit den Clintons im Bett« gewesen sei und sogar Marc Zuckerberg – »die Top-Leute von Silicon-Valley, sie haben verloren, Trump hat sie geschlagen«. Und auch die Mainstreammedien habe Trump geschlagen, stellt Celente fest: »Sie haben alle daneben gelegen!«

Der Präsident solle seine »Trump-Card« ausspielen: »Es gibt keine Regeln. Das ist die Lektion«, sagt Celente. Man spiele das Spiel in der Art, wie man es selbst sieht und daran glaubt und man spiele, um es zu gewinnen. Im Moment spiele Trump jedoch nach deren Spielregeln und um zu gewinnen, müsse er sein eigenes Spiel spielen.

Die von der Obama-Administration übernommene wirtschaftliche Situation sieht Celente kritisch. Er geht davon aus, dass die Leitzinsen in den USA angehoben werden. Auch wenn die Märkte sich nach wie vor nach oben bewegen, so rechnet er damit, dass sie ohne Frage fallen werden. Der Grund, warum die Erwartungshaltung in der Wirtschaft derzeit positiv sei, habe mit den von Trump angekündigten Steuersenkungen, der Rückführung von Steuereinnahmen aus Übersee und der Instandsetzung der Infrastruktur zu tun.

Die Menschen in den USA haben laut Celente jedoch die Nase voll davon, dass 1 % der Bevölkerung alles besitze und dazu von der Globalisierung, der Mulit-Nationalisierung und der Neo-Feudalen »Wall Street Gang«, welche ungestraft Verbrechen verüben können.

Celente geht dennoch von einem großen Einbruch aus, weil die Märkte vollkommen aufgeblasen seien. Je stärker der Dollar jedoch werde, umso niedriger werde der Goldpreis in den Vereinigten Staaten sein. Wenn man das Ganze global betrachte, dann werde dagegen ersichtlich, dass mit dem starken Dollar alle anderen unter Druck geraten, wie der chinesische Yuan und der mexikanische Peso. Stärke beim Gold müsse man außerhalb der USA suchen.

Dabei sei zu berücksichtigen, dass die EU auseinanderfallen werde, ebenso der Euro. Die Welt sei in Aufruhr und instabil und der einzige sichere Hafen in einem solchen Umfeld sei Gold, sagt Celente. Gold habe eine natürliche Preisuntergrenze und diese liege bei den Kosten für die Gewinnung des Edelmetalls. Somit sei das Risiko im derzeitigen Preisumfeld als gering einzuschätzen.

Die Prognose des Trendforschers für Gold lautet:

»Gold muss die Schwelle von 1.400 Dollar die Unze durchbrechen und sich oberhalb festigen. Sobald es sich oberhalb dieser Schwelle festgesetzt hat, prognostizieren wir einen Anstieg auf über 2.000 Dollar die Unze.«

Celente betont dabei, dass Gold nicht zum Handeln da ist, sondern es gekauft und als Vermögenssicherung gehalten wird, um im Alter davon zu zehren. Gold gäbe es seit der Erfindung der Schrift und es werde nirgends hingehen, außer im Preis nach oben.

Celente vertritt seit mehreren Jahren einen von ihm so bezeichneten »3G-Plan«: »Guns, Gold and a Getaway-Plan« [Waffen, Gold und ein Fluchtplan]. »Wir haben noch nie eine Spaltung und einen solchen von Menschen aufgebauten Hass erlebt, wie jetzt«, sagt er. Der Präsident solle gehasst und bekämpft werden. Es werde alles unternommen, um diese Präsidentschaft zu brechen.

Als praktizierender Nahkämpfer sagt Celente: »Bereiten Sie sich auf das Schlimmste vor. Wenn das Schlimmste nicht passiert und Sie vorbereitet sind, dann haben Sie nichts verloren.« Wenn es dagegen geschieht und man unvorbereitet ist, dann könne man alles verlieren.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Transkription und Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/02/gerald-celente-trump-soll-ausgeschaltet-werden/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Goldpreis: Großbanken als Manipulateur und Profiteur


Weltweit betrügen die Großbanken ihre Kunden und manipulieren die Märkte. Seit der Finanzkrise 2008 wurden 100te Millarden Strafen an US-Dollar von den verschiedensten Großbanken gezahlt. Seien es Zahlungen aufgrund von außergerichtlichen Einigungen, Vereinbarungen mit den Behörden und in den seltensten Fällen aufgrund eines Gerichtsurteils. Was immer als Verschwörungstheorie galt, wurde Verschwörungsfakt: Manipulationen, Lügen und Betrug als Bestandteil des Großbankensystems.

Goldbarren - Bildquelle: Wikipedia / Federal Reserve Bank of New York

Goldbarren – Bildquelle: Wikipedia / Federal Reserve Bank of New York

Seit Jahren versucht das Gold Anti-Trust Action Committee (GATA) Preismanipulationen am Goldmarkt nachzuweisen. Deren Argumente, die auf Preisentwicklungen, -charts und Handelsmuster basieren, sind nur sehr schwer bis überhaupt nicht mit den Mechanismen eines angeblichen freien Marktes zu erklären. Und doch wurden ihre Argumente seitens der Regulierer und der Behörden negiert. Selbst die Minenbesitzer und Edelmetallhändler, denen eigentlich an hohen Preisen gelegen sein müsste, unternahmen nie ernsthafte Schritte um beipielsweise GATA zu unterstützen oder die Aufmerksamkeit auf diese „Seltsamkeiten“ zu lenken. Anscheinend hatte GATA in deren Augen nicht genügend „Pulver in der Hinterhand“, zu wenig Beweise, so dass die meisten Menschen einfach annahmen, dass ihre Behauptungen nicht richtig sein können.

Aber mit der Übergabe von 35.000 Seiten an internen Dokumenten und anderen Aufzeichnungen sowie 70 Audioaufnahmen durch die Deutsche Bank, ändert sich das grundlegend. Mehrere Anwälte, die Mandaten vertreten, die gegen einige Großbanken prozessieren, sagen, dass die von der Deutschen Bank übermittelten Informationen, genau jene Beweise sind, dass es eben doch eine großangelegte und systematische Kampagne gibt, um die Märkte zu manipulieren und die Kunden zu betrügen.

Denn: Auf die Charts und Daten zu schauen, mag die eine Sache sein. Eine ganz andere ist es, Chat-Protokolle zu sehen, wo die Händler von Großbanken darüber sprechen (und sogar Spässe machen), wenn sie die Preise manipulieren und sie unwissenden Marktteilnehmern unterjubeln:

June 8, 2011

UBS [Trader A]: and if u have stops…

UBS [Trader A]: oh boy

Deutsche Bank [Trader B]: HAHA

Deutsche Bank [Trader B]: who ya gonna call!

Deutsche Bank [Trader B]: STOP BUSTERS

Deutsche Bank [Trader B]: deh deh deh deh dehdehdeh deh deh deh deh dehdehdeh

Deutsche Bank [Trader B]: haha16

Der obige Chat und zahlreiche weitere zeigen, dass die Behauptungen der letzten 20 Jahre seitens GATA korrekt waren. Die Edelmetallmärkte sind nichts weiter als eine Bereicherungsplattform für skrupellose Banker, die wissen, dass die Preisfindung am Markt keine von Angebot und Nachfrage ist.

Bereits 1974 schrieb die britische Regierung an das US Finanzministerium:

AUF DIE ERWARTUNGEN DER HÄNDLER BEZOGEN WIRD DIE BILDUNG EINES BETRÄCHTLICHEN GOLD FUTURES- MARKT ERWARTET. JEDE DER HÄNDLER DRÜCKTE DEN GLAUBEN AUS, DASS DER FUTURES-MARKT ZU EINER WESENTLICHEN GRÖSSE WIRD UND DASS DER PHYSISCHE HANDEL IM VERGLEICH DAZU UNBEDEUTEND WIRD. AUCH WURDE DIE ERWARTUNG, DASS GROSSE VOLUMINAS AN FUTURES-GESCHÄFTEN EINEN EXTREM VOLTATILEN MARKT SCHAFFEN WÜRDEN, ZUM AUSDRUCK GEBRACHT. UMGEKEHRT WÜRDEN DIE VOLATILEN PREISBEWEGUNGEN DIE ANFÄNGLICHEN NACHFRAGEN FÜR DEN PHYSISCHEN BESITZ VERRINGERN UND HÖCHSTWAHRSCHEINLICH AUCH DAS LANGFRISTIGE HALTEN DURCH U.S.-BÜRGERN VERHINDERN.

(TO THE DEALERS’ EXPECTATIONS, WILL BE THE FORMATION OF A SIZABLE GOLD FUTURES MARKET. EACH OF THE DEALERS EXPRESSED THE BELIEF THAT THE FUTURES MARKET WOULD BE OF SIGNIFICANT PROPORTION AND PHYSICAL TRADING WOULD BE MINISCULE BY COMPARISON. ALSO EXPRESSED WAS THE EXPECTATION THAT LARGE VOLUME FUTURES DEALING WOULD CREATE A HIGHLY VOLATILE MARKET. IN TURN, THE VOLATILE PRICE MOVEMENTS WOULD DIMINISH THE INITIAL DEMAND FOR PHYSICAL HOLDING AND MOST LIKELY NEGATE LONG-TERM HOARDING BY U.S. CITIZENS.)

Die „Erwartungen der Händler“ waren zutreffend – wie wir heute wissen. Die Futures-Märkte zeichnen sich inzwischen durch eine außergewöhnlcihe Volatilität aus, der Handel mit „Papieredelmetallen“ ist hundertmal größer als der von physischem und der Anteil an Menschen die Gold wirklich physisch zu Hause haben, ist vergleichsweise gering geworden.

Jemand, der etwas schlechtes über den Staat denkt, würde jetzt behaupten, dass die Regierungen und Großbanken daran interessiert sind, dass der Goldpreis zugunsten des Fiat-Geldes geschwächt wird, wenn er so etwas liest. Denn sind die heutigen Futures-Märkte nicht genau eines der Instrumente, um diese „Erwartungen“ des obigen Zitats eines WikiLeaks-Dokuments zu erreichen?

Die Preisvolatilität, konzertierte Short-Selling-Aktionen und die immer wieder unerklärlichen Einbrüch der Edelmetallpreise haben in den letzten 25 Jahren viele vom Besitz/Kauf physischem Golds abgehalten – auch weil beispielsweise die US-Commodity Futures Trading Commission (CFTC) all diese Faktoren ignorierte und negierte.

Obwohl die CFTC fünf Jahre lang die Preisentwicklung bzgl. Silber untersuchte, wurde niemand gerichtlich belangt. Vielleicht sind die im Dezember 2016 veröffentlichten Dokumente der Deutschen Bank ein Grund, um die Untersuchungen wieder aufzunehmen?

Bislang scheinen die US-Gerichte die bessere Wahl zu sein, wenn man als Investor an den Edelmetallmärkten eine Aufklärung dieser Fragen erreichen will. Mit Keith Neumeyer von First Majestic Silver will sich einer der größten Silberproduzenten der Welt diesen Klagen anschließen.

Man darf gespannt sein, wie sich diese Geschichte weiterentwickelt. Gerade weil unser Fiat-Geldsystem keinen hohen Goldpreis gebrauchen kann.

Quellen:
Proof Gold Prices Are Manipulated: Plot to “Negate Long-Term Hoarding By U.S. Citizens”
Deutsche Bank Provides „Smoking Gun“ Proof Of Massive Rigging And Fraud In The Silver Market
LONDON WHOLESALE GOLD DEALERS‘ VIEWS ON U.S. GOLD SALE AND PRIVATE U.S. OWNERSHIP

Quelle: http://www.konjunktion.info/2017/01/goldpreis-grossbanken-als-manipulateur-und-profiteur/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

John Embry: Die finale Drückung der Gold- und Silberpreise


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John Embry im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 12.10.2016


John EmbryJohn Embry: »Eric, mich fasziniert, dass der IWF eine Warnung über das Ausmaß der globalen Schulden und die damit verbundenen Risiken herausgegeben hat. Die Tatsache, das sie die weltweiten Schulden auf $ 152 Billionen schätzen, war interessant genug, denn die mir vorliegenden Zahlen besagen, dass die weltweiten Schulden um mindestens 50 Prozent höher liegen.

Aber es macht auch wirklich keinen besonderen Unterschied. Wenn man an die Österreichische Nationalökonomie glaubt, wie ich, dann sind wir bereits seit langer Zeit an dem Punkt vorbei, an dem Schulden weltweit in einer produktiven Form erschaffen werden können. Und dies stellt sicher, dass alles wirtschaftliche Wachstumspotenzial effektiv ausgelöscht wurde.

In Abwesenheit jedweden bedeutenden wirtschaftlichen Wachstums werden wir jedoch mit fingierten Wirtschaftsstatistiken und künstlichen Aktionen an den Märkten überschwemmt. Das wird sich höchstwahrscheinlich für weitere 4 Wochen so fortsetzen, bis zur US-Wahl, denn die Hintergrundmächte sind versessen darauf sicherzustellen, dass eine ihresgleichen – Hillary Clinton – gewählt wird. Folglich müssen die Dinge der überwiegend nichtsahnenden amerikanischen Wählerschaft positiv dargestellt werden.

Allerdings zeigt die zunehmende Drückung der Gold- und Silberpreise in den Papiermärkten, dass die Obrigkeiten sehr genau wissen, was sich nach der Wahl anbahnt. Die Bullionbanken versuchen verzweifelt ihre übergroßen Short-Positionen zu reduzieren, so lange sie noch können. Sie haben sicher die Gelegenheit genutzt, welche sich vergangene Woche geboten hat, als die sehr wichtigen physischen Märkte in China urlaubsbedingt geschlossen waren.

Wie Sie wissen, Eric, bin ich schon lange ein offen lautstarker Kritiker der offiziellen Eingriffe in die Gold- und Silbermärkte. Vor über 12 Jahren haben mein Partner Andrew Hepburn und ich eine über 60 Seiten lange Abhandlung über dieses Thema verfasst (Not Free, Not Fair, The Long Term Suppression of the Gold Price). Wenn ich heute die Energie dazu hätte, diese Ausarbeitung auf den neusten Stand zu bringen, dann würde sie womöglich Tolstoys Krieg und Frieden in der Länge übertreffen, denn es ist in der Zwischenzeit so viel geschehen. Gleichwohl denke ich, dass es für einen rationalen Beobachter zunehmend schwierig, wenn nicht unmöglich wird, diese Realität zu leugnen.

Folglich glaube ich nicht, dass es die Bullion Banken und ihre Herren und Meister mittlerweile auch nur noch einen Deut kümmert. Sie sind verzweifelt und ich glaube dies ist die finale Drückung der Gold- und Silberpreise. Ein weiser Investor sollte diese unglaubliche Gelegenheit nutzen und zu bemerkenswert günstigen Preisen Gold und Silber kaufen. Die Aktien werden ebenfalls einen erheblichen Anstieg erleben, aber der Kern aller Portfolios muss jetzt physisches Gold und Silber sein.«

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter


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Quelle: http://n8waechter.info/2016/10/john-embry-die-finale-drueckung-der-gold-und-silberpreise/

Gruß an die, die die Manipulationen erkennen

TA KI

Victor Sperandeo: »FED-Kakerlaken« fordern Zinserhöhung


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Victor Sperandeo im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 04.10.2016


Eric King: »Victor, wie beurteilen Sie das was sich heute abgespielt hat?«

Victor Sperandeo: »Dieser starke Einbruch des Goldpreises war anders als 2013. Heute war es nicht nur Gold, es betraf alles andere ebenfalls.

Das heute war das Ergebnis purer Propaganda der FOMC-Mitglieder. Diese FOMC-Kakerlaken kamen daher und redeten über Zinserhöhungen. Ich bezeichne sie als Kakerlaken, weil sie davonlaufen, wenn das was sie gesagt oder getan haben ihnen eine schlechte Presse einbringt.

FED-Propaganda

Heute sahen wir die Bonds 1,5 Prozentpunkte fallen, Gold und Silber wurden zerschmettert und alle Währungen gingen runter – das Einzige, was im Handel gestiegen zu sein scheint, ist der Dollar. Der Dollar ging raketenartig nach oben, weil diese beiden Kakerlaken vom FOMC [FOMC = Offenmarktausschuss der FED] sagen, dass die FED die Zinsen anheben solle. Das entsprechende Treffen, bei dem man über so etwas nachdenken kann, findet natürlich erst im Dezember statt. Heute ging es also nur um Propaganda und den psychologischen Impakt, den sie auf die Schlüsselmärkte hat.

Schneeballeffekt

Der Grund für den Zeitpunkt dieser Propaganda war, dass es diese ganzen Konsolidierungen bei Bonds, Währungen, Silber und Gold gab. Also kommen diese zeitlich bestens abgepassten Aussagen von FED-Mitgliedern, dass sie die Zinsen anheben werden und als das Verkaufen erst einmal angefangen hatte, wuchs es lawinenartig an.

Die Abwärtsbewegungen wurden erheblich verstärkt, weil die Konsolidierungsmuster durch die FED-Propaganda brachen. Und wenn man sich insbesondere die Gold- und Silbermärkte anschaut, so waren Kleinspekulanten mit einer immensen Menge an Kontrakten short.

Blutbad im Markt

Es kam also deshalb heute zu diesem Blutbad, weil diese zwei FED-Mitglieder heute früh gesprochen hatten – Sie wissen ja, Kakerlaken kommen nur raus, wenn niemand da ist. Aber ich sage Ihnen, Eric, die FED wird diese Form ‚moralischer Appelle‘ – um einen Ausdruck von Paul Volcker aus den späten 1970ern zu benutzen – noch bedauern. Die bewegen die Märkte durch ihre Propaganda im Grunde nur hin und her. Aber tun werden sie gar nichts.

Und bedenken Sie, Eric, die Regierung wird im dritten Quartal astronomische Mengen an Geld ausgeben, um den Anschein für Hillary Clinton zu wahren, damit sie die Wahlen gewinnt. Derweil kommen diese Kakerlaken von der FED daher und erzählen, die Zinsen müssten erhöht werden, weil Inflation das Problem sei. Das ist absurd!

Aber wie gesagt, die FED wird ihr Gerede über die großen Märkte bedauern, denn es wird letztlich auf sie zurückfallen und einer von vielen Faktoren sein, welche das bisschen noch verbliebene Stückchen ihrer Glaubwürdigkeit endgültig zerstören.«

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Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/10/victor-sperandeo-fed-kakerlaken-fordern-zinserhoehung/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Der Irrglaube ans Gold


Gold-Nuggets-600x300

Gold ist eine Anlage mit erheblichen Risiken. Durch die Finanzkrisen der jüngsten Zeit wird diese Anlageform verklärt. Warum es gute Gründe gibt Gold zu meiden, erläutert Bernd Murawski.

Nachdem der Goldpreis im letzten Dezember auf den tiefsten Stand seit mehr als sechs Jahren gefallen war, erlebte er innerhalb von sieben Monaten einen fulminanten Anstieg von 30 Prozent.

Das Vertrauen der Anlegermärkte ist offenbar zurückgekehrt, manche Spekulanten erwarten sogar eine neue Rally. Dabei gibt es berechtigte Gründe, das Edelmetall zu meiden.

Der Finanzguru Marc Faber hielt Ende Juli sogar einen Portfolioanteil von 25 Prozent für gerechtfertigt, zumal die Kluft zu den früheren Höchstwerten pro Feinunze noch fast 600 $ beträgt. Er begründete seine Sichtweise damit, dass Gold „Schutz vor einer gefährlichen Kombination aus enormer Staatsverschuldung und massiven Anleihekäufen durch Zentralbanken weltweit“ biete.[1] Offenbar sieht er das Schreckgespenst Inflation im Hintergrund lauern. Da sich aber in den letzten zwei Monaten bei den Gold-Notierungen nicht allzu viel bewegt hat, ist Ernüchterung eingetreten. So halten sich Optimisten und Pessimisten gegenwärtig in etwa die Waage.

Als Grund für den sinkenden Goldpreis nach dessen Höchststand vor fast genau fünf Jahren werden neben einem Korrekturbedarf die niedrigen Inflationswerte genannt. Tatsächlich haben sich die Verbraucherpreise trotz weit geöffneter Geldschleusen der Notenbanken nur minimal erhöht, was dem geringen Kaufkraftzuwachs der Konsumentenhaushalte geschuldet ist. Wenn die Inflation zeitweilig stärker zunahm, dann beruhte dies auf Spekulationen bei Lebensmitteln und anderen Grundstoffen, die jedoch nur vorübergehend Wirkung zeigten. Indessen hat die Verbilligung des Rohöls während der letzten zwei Jahre zu einem deflationären Schub geführt. Gleichzeitig mit dem Rückgang des Goldpreises stiegen die globalen Aktienindizes. Offensichtlich fanden Umschichtungen in solche Anlagetitel statt, die relativ stabile Gewinne erzielen konnten.

Gold als Gut mit ideellem Wert

Gold gilt als Stabilitätsanker, dessen Attraktivität in einem inflationären Umfeld steigt. Allerdings ist sein Wert letztlich ideeller Natur, im Gegensatz etwa zu Aktien, Anleihen und Immobilien, die regelmäßige Erträge in Gestalt von Dividenden, Zinsen und Mieten abwerfen. Darüber hinaus unterscheidet sich Gold von anderen Edelmetallen dadurch, dass es nur in geringem Umfang bei produktiven Tätigkeiten eingesetzt wird. Solche sind die Elektronik, die Optik und die Medizin. Die Hauptverwendungszwecke der Gesamtmenge von 155 000 t sind nach Schätzungen folgende[2]:

  • 28 600 t als Wertreserven bei Zentralbanken und anderen Institutionen
  • 79 000 t zu Schmuck verarbeitet
  • 18 000 t in Kunstgegenständen enthalten
  • 25 000 t im Privatbesitz als Barren und Münzen.

Ungefähr 30 Prozent des Goldes wurde allein seit  Mitte der 90er Jahre gefördert[3].

Andere Anlageobjekte mit ideellem Wert wie Antiquitäten und Kunstartikel besitzen im Vergleich zu Gold gewisse Vorteile. So ist der Bestand an antiken Gegenständen und an Werken verstorbener Meister dauerhaft begrenzt. Deren Wertschätzung beruht zudem auf menschlichen Neigungen wie Wissensdrang und ästhetischen Empfindungen. Dagegen wird dem Gold allein auf Grund historischer Überlieferungen ein Wert zugeschrieben. Wie lange währt aber dieser Glaube?

John Maynard Keynes verstimmte seinerzeit Anhänger aus dem linken Spektrum mit dem Einwurf, ein Bau von Schlössern und Pyramiden würde die Wirtschaft ankurbeln. Daran zeigte augenscheinlich niemand Interesse, weil schon damals Symbole von Reichtum passé waren, die zuvor Jahrtausende Bestand hatten. Der Wertewandel hat sich seitdem erkennbar beschleunigt. Modeströmungen wechseln heute schneller, wobei immer jüngere Jahrgänge auf trendgerechten Konsum getrimmt sind. Gleichzeitig haben Besitztitel an Reiz verloren, zumal wenn sie Engagement verlangen, Verpflichtungen implizieren oder keinem klaren Zweck dienen. Im westlichen Kulturkreis, zunehmend aber auch anderswo, wird die Orientierung an traditionellen Werten durch Nützlichkeitserwägungen verdrängt.

Ein Werteumbruch ist besonders bei Sammeltätigkeiten zu erkennen. Wer beispielsweise Medaillen und Gedenkmünzen erbt, wird feststellen, dass deren Verkauf vielfach nur einen Bruchteil jenes Geldbetrags einbringt, der bei der Anschaffung bezahlt wurde. Immer schwerer fällt es kommerziellen Anbietern von Münzen, Kunden von deren vermeintlichem Wertzuwachs zu überzeugen. Unter einem vergleichbaren Preisverfall leiden auch andere Sammelobjekte, da das Interesse an Sammelaktivitäten mit sinkendem Alter rapide nachlässt.

Ein Gedankenspiel zum Gold

Dem Verständnis für die Labilität des Goldwertes soll ein Gedankenspiel dienen. Angesichts der chinesischen Goldzukäufe wird vielerorts geunkt[4], dass der Goldbestand der Zentralbank Chinas weitaus höher sei als offiziell angegeben. Angenommen, dies wäre tatsächlich der Fall, und dahinter stünde die Absicht, den gesamten Besitz an US-Staatsanleihen im Wert von ca. 1,2 Billionen $ sukzessive in Gold umzutauschen. Bei dem gegenwärtigen Unzenpreis würden rein rechnerisch 28 200 t Gold aus westlichen Beständen in die Tresore der chinesischen Zentralbank gelangen. Was wären aber die Konsequenzen, wenn die globalen Leitmedien daraufhin eine massive Kampagne in Gang setzten, die den Besitz von Gold diskreditieren würde?

Erst einmal wären Anleger verunsichert, sodass sie ihre Goldbestände reduzieren würden. Bereits ein geringer Angebotsüberhang dürfte einen signifikanten Preisverfall verursachen, der durch computergesteuerte Verkaufsorder noch beschleunigt würde. Immer mehr Investoren würden sich von ihrem Goldbesitz trennen wollen, bevor die Preise ganz im Keller sind. Gold könnte schließlich seinen „Glanz“ auf Dauer verlieren, was nicht nur Anleger betreffen würde. Ebenso wäre ja das Tragen von Goldschmuck verpönt, wie auch Pelzmäntel betagter Damen in Kleiderschränken unbenutzt verstauben, weil diese fürchten, indirekter Beihilfe zur Tierquälerei bezichtigt zu werden. Und für die chinesische Regierung wäre es angesichts hoher Lagerungskosten vielleicht billiger, das Zentralbankgold im Meer zu versenken.

Dieses fiktive Szenarium illustriert, auf welch wackeliger Grundlage sich die Wertschätzung von Gold bewegt. Dennoch bestehen keine akuten Gefahren. Solange Goldgegenstände in den wirtschaftlich aufstrebenden Ländern Süd- und Ostasiens ein begehrtes Gut sind, wird die Nachfrage hoch bleiben. Es sei jedoch daran erinnert, dass auch der Wert von Sammelobjekten noch vor einiger Zeit beständig zunahm, als leidenschaftliche Sammler der heutigen Rentnergeneration steigende Geldbeträge für ihr Hobby einsetzten.

 

Anmerkungen

[1] http://www.goldseiten.de/artikel/295033–Marc-Faber-raet-aktuell-zu-25Prozent-Gold-im-Portfolio.htmlhttp:/www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/74343-beihilfe-zur-billionen-steuerentziehung

[2] http://www.chemie.de/lexikon/Gold.html#Verwendung

[3] http://www.goldseiten.de/artikel/169388–Weltweite-Goldproduktion-2013-2012.html

[4] http://www.welt.de/wirtschaft/article124791784/China-bunkert-heimlich-Goldreserven.html

Quelle:http://www.geolitico.de/2016/09/02/der-irrglaube-ans-gold/

Gruß an die Hinterfragenden

TA KI

Gerald Celente: Die Zentralbank-Zockerei versagt und schickt Gold in Richtung $ 2.000


gold-bulle

Von Gerald Celente

Celente 2Nachdem die weltweiten Aktienmärkte mit unzähligen Billionen von Dollars, Euros, Yuan, Yen, etc. in die Höhe getrieben worden sind, jedoch die Einkommen unter der allgemeinen Bevölkerung seit der Panik von 2008 nicht mehr angestiegen sind, geben die Zentralbanken endlich zu, dass ihre Politik der Induktion wirtschaftlichen Wachstums gescheitert ist?

Japan wirft den Einserpasch

Trotz der Erwartungen, dass die Bank of Japan die stotternde Wirtschaft stimulieren würde, indem sie die Zinsen noch tiefer in negatives Terrain treibt und obwohl Premierminister Shinzo Abe seinen dritten Abenomics-Stimulus-Pfeil abgeschossen hat, haben beide ihr Ziel verfehlt. Nach den Nachrichten dieser Woche, nach denen die BoJ die Zinsen stabil hält und der Stimulus-Pfeil deutlich kleiner ausgefallen ist, als von den Märkten erwartet, sank der Nikkei weiter in seinem bärischen Trend und die asiatischen Märkten bewegten sich nach unten.

Die Zentralbanken sind in der Tat in der Zinsfalle gefangen. Wenn sie die Zinsen anheben, werden die sich bereits abschwächenden Volkswirtschaften weiter ausgebremst, derweil die auf billigem Geld beruhenden Aktienmärkte und der Immobilien-Sektor straucheln werden. Sollten die Zentralbanken die Zinsen weiter senken, dann riskieren sie die Abwertung ihrer Währungen und damit den Abfluss von Geldern.

Überdies werden die bereits in großen Schwierigkeiten steckenden Banken, Versicherungskonzerne und Pensionsfonds, welche auf höhere Zinsen angewiesen sind, um profitabel und solvent zu bleiben, weiter geschwächt, was sie dem hohen Risiko aussetzt, eine Aktienmarktpanik zu entfachen.

Wie allotropische Drogen, welche zwar die Symptome lindern, aber die chronisch degenerative Krankheit nicht heilen, haben alle quantitative, injektiven Maßnahmen der Zentralbanken die Symptome der Panik von 2008 zwar gelindert, aber die Abhängigkeit des Geldes nicht geheilt, welche die Krankheit selbst verursacht hat.

In Europa hat sich das BIP der Eurozone, trotz Negativzinsen und des Kaufes von Regierungs- und Konzernanleihen durch die Europäische Zentralbank in einer Größenordnung von € 80 Milliarden im Monat, kaum bewegt. Es ist im vergangenen Quartal um nur 0,3 Prozent gestiegen.

In den USA hat sich die lahme Wirtschaft weiter abgeschwächt. Im zweiten Quartal stieg das BIP saisonbereinigt um 1,2 Prozent – so die Zahlen des Commerce Department vom vergangenen Freitag. Tatsächlich bewegt sich das US-Wirtschaftswachstum seit dem Ende der Rezession auf dem niedrigsten Expansionstempo seit 1949.

Lügt die FED oder ist sie wirklich so dumm?

Mit Blick auf die Fülle an Belegen – von den Berichten der S&P 500-Unternehmen, welche im vierten Monat in Folge sinkende Gewinne berichten, bis zu rückläufigen Investitionen der Unternehmen und den im Juni um 4 Prozent eingebrochenen Aufträgen bei Gebrauchsgütern – sagte der Präsident der New York FED, William Dudley, am Sonntag, dass die US-Zentralbank Vorsicht bei der Anhebung der Zinsen walten lassen sollte. »Die mittelfristigen Risiken für das Wirtschaftswachstum in den USA werden ein Stück weit ins Gegenteil verkehrt.«, sagte er.

Dies ist derselbe Dudley, der noch im Mai erklärte, dass er glaube »eine Zinserhöhung im Sommer, im Zeitraum Juni bis Juli, ist eine vernünftige Erwartung«, weil die US-Wirtschaft stark sei.

Trend-Prognose

Als Dudley in den Chor der FED-Offiziellen einfiel, die im vergangenen Frühjahr kommende Zinsanhebungen feierten, sank der Goldpreis in den Bereich um $ 1.200 die Unze, weil höhere Zinsen und ein stärkerer Dollar erwartet wurden. Jetzt, da Gold seitdem über $ 150 die Unze gestiegen ist und die Trends für niedrige Zinsen weiter bestehen, halten wir an unserer Prognose fest, dass Gold – sobald es sich nachhaltig oberhalb der $ 1.400 festsetzt – rasant bis auf $ 2.000 steigen wird.

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Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/08/gerald-celente-die-zentralbank-zockerei-versagt-und-schickt-gold-in-richtung-2-000/

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Jetzt fängt China an, Silber zu kaufen; – Chinas neues Goldpreisfixing ist der erste Schritt Richtung 10.000-20.000 $ je Unze Gold


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Der Silberpreis hat in den vergangenen Handelstagen ordentlich zugelegt. Dafür gibt es zahlreiche Gründe.

Am 13. April lautete unsere Schlagzeile „Wechselt Silber jetzt auf die Überholspur?“. Die Frage muss sieben Tage später mit „ja“ beantwortet werden.

Der Silberpreis stand vor einer Woche bei 16 US-Dollar (14,13 Euro) und die Gold-Silber-Ratio lag bei 77. Seither hat der Silberkurs zwischenzeitlich einen US-Dollar oder 6 Prozent gut gemacht. Die Gold-Silber-Ratio ist weiter bis auf 73,83 zurückgegangen. Die Silberunze kostete am heutigen Vormittag um 10 Uhr immerhin noch 16,87 US-Dollar (14,83 Euro). Am gestrigen Dienstag sahen wir bereits Kurse über 17 Dollar. Es war der höchste Stand seit Juli 2015.

Neben der verbesserten charttechnischen Situation (fallender 12-Monatstrend geknackt), nennt der Nachrichtendienst Reuters zudem fundamentale Gründe für den jüngsten Silberpreis-Anstieg.

Silberkurs 6 Monate

Silber in USD, 6 Monate (Quelle: GodmodeTrader)

 

So wird ein Händler aus Hongkong zitiert. Der erklärt, es gebe derzeit gewichtige Silberkäufe in Shanghai. Zahlreiche Short-Seller seien bei Kursen über $ 16,30 zudem aus ihren Positionen getrieben worden. Die starke Silbernachfrage habe Gold mit nach oben gezogen. China kauft bekanntermaßen bereits seit vielen seit Jahren große Mengen an Gold auf den internationalen Märkten. Seit gestern wird in Shanghai zweimal täglich ein Gold-Referenzpreis in Yuan ermittelt (Chinas Yuan-Gold-Fixing: Erster Tag startet mit Kursgewinn).

Hinzu kamen schlechte Nachrichten vom US-Immobilienmarkt, die die Edelmetalle insgesamt beflügelten. Es gab im März deutlich weniger Baubeginne als erwartet. Wie üblich sind die Erwartungen der Investoren an die weitere US-Geldpolitik eng mit den US-Konjunkturdaten verwoben.

Goldreporter

Quelle: http://www.goldreporter.de/jetzt-faengt-china-an-silber-zu-kaufen/news/57957/

Chinas neues Goldpreisfixing ist der erste Schritt Richtung 10.000-20.000 $ je Unze Gold

bilder_imgpool_gold_i_64934614Im Interview mit Eric King von King World News erklärte Stephen Leeb gestern, warum er der Einführung des chinesischen Goldpreisfixings große Bedeutung beimisst:

„Was China heute im Wesentlichen getan hat, ist seine eigene Goldpreisfestsetzung in Yuan einzuführen. Sobald die Welt den in Yuan ausgedrückten Goldpreis pro Gramm als wichtigstes Mittel zur Bewertung und zum Handel von Gold ansieht, bedeutet das, dass China offiziell den Goldmarkt kontrolliert. Man muss zudem bedenken, dass China bereits erklärt hat, dass es es sich wünscht, dass Gold eine viel bedeutendere Rolle im Weltwährungssystem spielt.“

Wenn China den Goldmarkt kontrolliere, so Leeb, werde Gold beginnen, eine viel wichtigere monetäre Rolle zu spielen. Er ist überzeugt, dass das Reich der Mitte in Wahrheit über viel höhere Goldreserven verfüge, als offiziell angegeben. Er glaubt, dass das Land bald bekannt geben werde, dass es die weltweit größten Goldbestände besitze. Somit gelange China in die Position, das globale Währungssystem zu kontrollieren und die Weltwirtschaft zu beherrschen.

Der Westen versuche derweil verzweifelt, eine Machtverschiebung Richtung Osten zu verhindern. „Doch unabhängig davon verändert sich diese Welt sehr schnell und die Macht bewegt sich gen Osten. Die Anleger sollten dies lieber zur Kenntnis nehmen und sich entsprechend positionieren. Was ich sagen will, Eric, ist, dass die Anleger Gold besitzen und weiterhin kaufen sollten wie die Chinesen, denn der Preis wird letztlich auf zwischen 10.000 $ und 20.000 $ steigen, und die Chinesen werden dies zu ihrem eigenen Vorteil geschehen lassen,“ erklärt Leeb.

Quelle: http://www.goldseiten.de/artikel/282198–Chinas-neues-Goldpreisfixing-ist-der-erste-Schritt-Richtung-10.000-20.000–je-Unze-Gold.html

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

„End game“ für EU und Euro


Interview mit Steffen Krug, Veranstalter der Hamburger Mark-Banco-Anlegertagung.

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Herr Krug, Sie veranstalten am 28. Mai 2016 zum 7. Mal in Folge die Hamburger Mark-Banco-Anlegertagung. Der Namenspate Ihrer Veranstaltung – Mark-Banco –: Was genau verbirgt sich dahinter?

Steffen Krug

Die Hamburger Mark Banco war die physisch-gedeckte Buchwährung der Hamburger Kaufmannsrepublik von 1619 bis 1871. Die Kunden mussten ihre Einlagen in Silberbarren leisten und bekamen pro 8,33 Gramm Silber eine Mark Banco gutgeschrieben. Mit der Hamburger Mark Banco verfügte die Hamburger Kaufmannschaft jahrhundertelang über eine stabile Recheneinheit und konnte sich so gegen Schwankungen der Münzwerte und Münzverschlechterungen absichern. Das Erfolgsmodell der Hamburger Mark Banco Währung stellt so gesehen eine historisch bewährte Alternative zur krisenbehafteten staatsmonopolistischen Papiergeldwährung unserer Zeit dar und könnte gerade im Internetzeitalter problemlos wieder aktiviert werden.

Wohin man auch schaut: Die Probleme der Europäischen Union nehmen zu, treten immer sichtbarer zutage. Ob Anleihekäufe der EZB, marode Banken und Staatshaushalte, Null- und Negativzinsen, Bargeldeinschränkungen, der ESM, anschwellende „Target-2-Salden“, auch von Hubschrauber-Geld ist seit kurzem die Rede, Stagnation – und nun auch noch eine in ihren Ausmaßen nicht absehbare Migrationsbewegung nach Europa. Geht die EU, und mit ihr der Euro, dem „End Game“ entgegen?

Im Rahmen der Gründungsveranstaltung des Instituts für Austrian Asset Management im Jahr 2009 hatte ich das „End-Game“ für die Jahre 2014-2019 prognostiziert. Ich war überzeugt, dass der Euro-Kollaps von Seiten der Kapitalmärkte eingeleitet würde. Es war für mich damals nur schwer vorstellbar, dass innerhalb der EU systematisch und flächendeckend geltendes Recht gebrochen würde, nur um bankrotte Großbanken und EU-Staaten künstlich am Leben zu halten. Trotz der heutigen rechtsfreien „Whatever it takes“-Politik bleibe ich bei meiner Prognose, dass es die EU und den Euro in der jetzigen Form im Jahr 2020 nicht mehr geben wird. Allerdings erwarte ich nun, dass nicht die Kapitalmärkte, sondern politische Umstürze auf nationaler Ebene das Finale einleiten werden. Im Juni werden die Briten über den Verbleib Englands in der EU abstimmen. Ein möglicher Brexit wäre dann wahrscheinlich der Anfang vom Ende.

… wäre nicht auch denkbar, dass ein Brexit ein „besseres Europa“ schafft? Beispielsweise indem man sich vom Zentralstaatsmodel abkehrt und zurückkehrt zu einem eher dezentralen Staatenverbund, in dem ein produktiver Wettbewerb zwischen den Regionen einsetzt zur Schaffung der besten Umfeldbedingungen für Bürger und Unternehmen?

Ja, das hoffe ich doch sehr. Es war der jahrhundertelange Systemwettbewerb in Europa, der den Menschen individuelle Freiräume ermöglichte und so letztendlich den Ideen des Individualismus, Humanismus und Kapitalismus zum Durchbruch verhalf. Die Römischen Verträge 1957 begründeten einen europäischen Binnenmarkt mit freiem Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr. Mit dem Cassis-de-Dijon-Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften (EuGH) 1979 wurde bestätigt, dass alle Produkte, die in einem EU-Mitgliedstaat rechtmäßig in Verkehr gebracht wurden, auch in allen anderen Mitgliedstaaten verkauft werden dürfen. Dieser Regulierungswettbewerb kam jedoch praktisch nie zur vollen Entfaltung, da bereits mit dem Vertrag von Maastricht 1992 Harmonisierung und Zentralisierung an die Stelle des politischen Systemwettbewerbs trat. Insoweit wäre ein Brexit eine große Chance, zum Integrationsmodell der Römischen Verträge zurückzukehren. Voraussetzung ist, dass die EU Großbritannien nach einem Brexit nicht aus dem gemeinsamen Binnenmarkt verbannt.

Mit Ihrem Institut für Austrian Asset Management (IfAAM) bieten Sie nicht nur Veranstaltungen an, auf denen liberale-libertäre Analysen zu aktuellen Geschehnissen vorgetragen und diskutiert werden. Sie sind auch bemüht, handfeste Handlungsempfehlungen zu geben, wie man sein Vermögen vor der Konfiskation und Entwertung schützen kann. Merken Sie, dass sich das Problembewusstsein der Menschen in letzter Zeit verschärft hat? Viele scheinen ja ihre Sorge durchaus kundzutun, aber häufig folgt daraus kein unmittelbares Handeln …

Viele Anleger reagieren erfahrungsgemäß prozyklisch und lassen sich in erster Linie von aktuellen Kapitalmarktstimmungen treiben. So steigt die Nachfrage nach Realwertlösungen immer dann an, wenn die Euro- und Bankenkrise wieder mal in den Leitmedien thematisiert wird, und der Goldpreis  ansteigt. Nach meinem Eindruck hat sich das Problembewusstsein in den letzten Jahren nicht erhöht. Vielmehr macht sich eine zunehmende Lethargie und Resignation breit. Selbst Anleger, die sich berechtigte Sorgen machen, werden in Deutschland oft von den eigenen Steuerberatern und Bankberatern erfolgreich davon abgehalten, sich aus dem ungedeckten Papiergeldsystem zu verabschieden.

Sie empfehlen, ein Standbein außerhalb der EU und natürlich Deutschland aufzubauen. An was ist dabei konkret zu denken?

Der Großteil des Vermögens deutscher Sparer steckt in deutschen Lebensversicherungen und deutschen Immobilien. Mein Job ist es, meine Kunden auch im Falle eines Euro-Kollaps, Kapitalverkehrskontrollen sowie Zwangshypotheken auf Immobilien noch handlungsfähig und liquide zu halten. Neben Depot- und Verwahrstellen außerhalb der Eurozone empfehle ich daher, frühzeitig Kontakt zu den immer zahlreicher werdenden deutschsprachigen Communities beispielsweise in Kanada, Paraguay, Panama oder auf den Philippinen aufzunehmen. Auf der kommenden Hamburger Mark Banco Anlegertagung am 28. Mai 2016 im Internationalen Maritimen Museum werden diesbezüglich einige Projekte und Netzwerke von Freunden der Österreichischen Schule der Ökonomie vorgestellt.

Ich darf noch einmal auf das „Crash-Thema“ zurückkommen. Da gibt es die einen, die erwarten, dass das „Endspiel“ eine große Depression sein wird. Andere hingegen rechnen mit einer Hyperinflation. Sie werden vermutlich zustimmen, dass es für die Anlagestrategie höchst bedeutsam sein wird, welches dieser Szenarien eintrifft. Wie ist Ihre Einschätzung?

Im Endeffekt ist es für den Sparer unerheblich, ob das Papiergeldsystem durch eine Hyperinflation oder einen deflatorischen Kollaps zusammenbricht. Letztendlich kommt es darauf an, über Realwerte zu verfügen, die nicht einfach enteignet werden können und gerade auch in Krisenzeiten absatzfähig sind. Auf dem Weg dorthin wird es massive Börsenschwankungen und Kapitalmarktturbulenzen geben, was erfahrungsgemäß für Anleger mit erheblichen psychischen Belastungen einhergeht und viele Sparer zu irreversiblen Fehlentscheidungen verleitet. Ich empfehle daher, die Ersparnisse auf bankenunabhängige und idealerweise inhabergeführte Vermögensverwalter, die die Funktionsweise des heutigen ungedeckten Papiergeldsystems verstanden haben und über Kenntnisse der Österreichischen Konjunkturtheorie verfügen, zu verteilen.

Sehr geehrter Herr Krug, wir bedanken uns für das Gespräch.

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Das Interview führte Thorsten Polleit per Email vom 11. bis 15. April 2016.

Quelle: http://www.misesde.org/?p=12566

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Warum es sich erheblich mehr lohnt in Silber zu investieren, statt in Gold


Warum es sich erheblich mehr lohnt in Silber zu investieren, statt in Gold

Von Michael Snyder

michael snyder FBWenn Panik und Angst die Finanzmärkte dominieren, neigen Gold und Silber dazu, rapide im Preis zu steigen. Wir haben dies während der letzten Finanzkrise erlebt und es fängt nun wieder an.

Da ich der Betreiber der Webseite “The Economic Collapse Blog“ bin, werde ich in Interviews oft nach Gold und Silber gefragt. Gerade erst vor ein paar Tagen saß ich neben Jim Rickards während einer Aufnahme für eine TV-Sendung, als das Thema aufkam. Jim drückte seinen Glauben aus, dass es sich mehr lohnt in Gold zu investieren, als in Silber. Ich vertrat dagegen den genau gegenteiligen Standpunkt. In diesem Artikel möchte ich weiter ausführen, warum ich glaube, dass Silber derzeit eine historische Investment-Gelegenheit darstellt.

Ich sollte mit der Offenbarung beginnen, dass meine Frau und ich über die Jahre in der Lage waren, ein wenig Silber an die Seite zu legen. Ich wünschte, es wäre viel mehr gewesen, aber andere Prioritäten haben so oft Vorrang gehabt. Ich habe zum Beispiel immer gesagt, dass die Menschen sich zunächst um ihre Notfall-Nahrungsmittel-Versorgung kümmern müssen, bevor sie überhaupt an irgendwelche Investitionen denken.

Falls Sie jedoch Geld übrig haben, nachdem Sie sich um die grundsätzlichen Dinge gekümmert haben, bin ich absolut überzeugt, dass Silber mittel- bis langfristig eine wundervolle Investition ist. In diesem Artikel werde ich erläutern, warum dies so ist. Allerdings habe ich immer davor gewarnt, dass Sie sich auf eine Achterbahnfahrt einstellen müssen, wenn Sie in Edelmetalle investieren. Wenn Sie das Auf und Nieder also nicht aushalten, dann sollten Sie das Ganze vermutlich insgesamt vermeiden.

Während ich diesen Artikel schreibe, steht der Goldpreis bei $ 1.254,30 die Unze. Derweil steht der Silberpreis bei nur $ 15,81 die Unze. Dies bedeutet, dass der Goldpreis aktuell mehr als 79 Mal höher ist, als der Silberpreis. Dass die Ratio zwischen Gold und Silber derart hoch ist, ist wahrlich ungewöhnlich.

Schauen Sie, die Wahrheit ist, dass es nur etwa 17 Mal so viel Silber im Erdboden gibt, wie Gold und derzeit wird Silber in einem Verhältnis von etwa 11 zu 1 zu Gold aus dem Boden geholt. Es ergibt also Sinn, dass Gold historisch gesehen etwa im Verhältnis 15 zu 1 zu Silber verkauft wurde.

Ich glaube, dass Gold sich während der kommenden Jahre im Preis vervielfachen wird. Aber ich bin ebenso überzeugt, dass der Silberpreis viel, viel schneller steigen wird. Während beide im Preis durch die Decke gehen, wird sich die Ratio zwischen Gold und Silber sehr schnell von 79 zu 1 in Richtung 15 zu 1 verschieben.

Vielleicht kommen wir nie wieder auf 15 zu 1, aber selbst wenn wir nur 40 zu 1 oder 30 zu 1 bekommen, dann würde dies bedeuten, dass Silber Geschichte schreibt. Lassen Sie uns darüber hinaus im Hinterkopf behalten, dass Silber – anders als Gold – ständig in tausenden verschiedener industrieller Anwendungen verbraucht wird. Das Folgende stammt von Jeff Nielson:

Im vergangenen Viertel-Jahrhundert wurden mehr auf Silber basierende Patente angemeldet, als auf jedes andere Metall auf dem Planeten. Aber Silber hat nicht nur unvergleichlich vielseitige Einsatzmöglichkeiten, es ist ein extrem potentes Metall, was bedeutet, dass es in vielen seiner kommerziellen Anwendungen nur in kleinsten Mengen verwendet wird.

Warum ist dies so Bedeutsam? Weil es in derart kleinen Mengen, zu Preisen auf den absurd niedrigen Niveaus der letzten Jahrzehnte, wirtschaftlich vollkommen unnütz ist, irgendwas von diesem Silber zu recyceln. Folglich wird dieses Silber in kleinen Mengen verbraucht, jedoch über die Jahrzehnte in Milliarden von Verbraucherprodukten.

Anders als Gold, verschwinden unsere Silbervorräte also. Wie bereits erwähnt, war der einzige Weg unsere starke Nachfrage nach Silber in den letzten dreißig Jahren zu befriedigen der, Teile eben dieser Vorräte aufzubrauchen.

Es wird geschätzt, dass allein in den vergangenen zehn Jahren etwa eine Milliarde Unzen Silber für Verbraucherprodukte genutzt wurden. Selbst wenn die Welt die bereits begonnenen, großen finanziellen Turbulenzen irgendwie verhindern kann, dann wird es allein aufgrund unseres ständigen Verbrauchs letztlich zu einem großen Nachfrage-Engpass für Silber kommen.

Für unter 16 Dollar die Unze ist Silber im Moment lächerlich unterbewertet. Weise Leute erkennen dies und decken sich in beispielloser Art mit Silbermünzen ein. Schauen Sie sich nur diese Zahlen an:

Die Verkäufe von Silver-Eagles werden im ersten Quartal aufgrund der sich verschlechternden Marktbedingungen wahrscheinlich um 25 % anziehen. Während der ersten drei Monate des vergangenen Jahres verkaufte die U.S. Mint 12 Millionen Silver-Eagles. Aktuell haben wir bereits 13 Millionen Silver-Eagles erreicht.

Es verbleiben noch zwei Wochen im März und die U.S. Mint wird wahrscheinlich weitere zwei Millionen verkaufen. Damit werden im ersten Quartal insgesamt 15 Millionen Silver-Eagles verkauft werden, die größte Anzahl aller Zeiten.

Ich habe stets gesagt, dass ich glaube, dass der Silberpreis letztlich auf über $ 100 die Unze steigen wird. Wenn dies geschieht, dann werden jene die heute eingestiegen sind, mit ihren Erträgen überaus glücklich sein.

Andere rechnen noch größere Zuwächse hoch. Die Investment-Legende Egon von Greyerz glaubt zum Beispiel, dass der Silberpreis bis auf $ 660 die Unze steigen kann und Jeff Nielson glaubt, dass $ 1.000 die Unze ein gerechter Preis für Silber sei.

Aber nochmal, denken Sie nicht einmal darüber nach in Edelmetalle einzusteigen, bevor Sie die grundsätzlichen Angelegenheiten erledigt haben. Es wird oft gesagt, dass man Gold und Silber nicht essen kann und das ist sehr wahr.

Viele Menschen dort draußen entspannen sich gerade, weil sie denken, dass die jüngste Rallye am Aktienmarkt bedeutet, die Krise sei vorbei. Was sie nicht verstehen ist, dass diese neue Finanzkrise erst in den Anfangskapiteln steckt. Es wird mehr Auf und Ab geben und das Beben, welches wir bisher gesehen haben, war nur der Anfang.

Viele von Ihnen mögen mir in diesem Moment keinen Glauben schenken, aber zum Ende des Jahres 2016 wird das Leben in Amerika [A.d.Ü.: nicht nur dort] dramatisch anders aussehen, als jetzt. Bereiten Sie sich also bitte vor, solange Sie noch können.

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Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter


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Quelle: http://n8waechter.info/2016/03/warum-es-sich-erheblich-mehr-lohnt-in-silber-zu-investieren-statt-in-gold/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Schwächster Börsenstart seit 1988- Dax sackt um 400 Punkte ab


china

Der Auftakt ins neue Jahr droht am deutschen Aktienmarkt deutlich nach hinten loszugehen. Statt steigender Kurse geben die Notierungen auf breiter Front nach. Der Grund des Übels: China.

Die ersten fünf Handelstage geben statistisch gesehen die Richtung für das Gesamtjahr am Aktienmarkt vor. Nach dieser Börsenregel können sich die Anleger hierzulande bereits am ersten Handelstag des Jahres warm anziehen – der Dax sackt in der Spitze um 3,8 Prozent ab. Das ist der schwächste Börsenstart seit 1988. Er reißt zudem eine wichtige charttechnische Marke. Der Grund für den Kursrutsch liegt in China.

Der Dax, mit einem Stand von 10.743 Punkten aus dem Jahr gegangen, fällt bis auf ein Tagestief von 10.330 Punkten, und pendelt sich dann um die Marke von 10.390 Zähler an. Das ist ein Abschlag von rund 350 Stellen oder 3,2 Prozent. Am 30. Dezember, dem letzten Handelstag 2015, hatte er 1,1 Prozent oder fast 120 Stellen niedriger geschlossen. Der MDax präsentiert sich ebenfalls mit deutlichen Abschlägen und sackt 2,5 Prozent auf 20.253 Punkte ab. Der TecDax büßt 2,4 Prozent auf 1786 Stellen ein.

Charttechnisch ist der Dax damit wieder angeschlagen. Die Unterstützung bei 10.500 Punkten ist dahin. Kurse um 10.100 liegen im Bereich des Möglichen und auch ein Fall unter die 10.000er Marke ist nicht mehr ausgeschlossen. Für den Leitindex gilt es nun, die 10.500er Marke möglichst noch im weiteren Tagesverlauf zurückzuerobern.

Asien: Chinas stoppt Aktienhandel

In China ist der Leitindex Shanghai Composite um fast 7 Prozent eingebrochen. Der Handel wurde deswegen – den erst vor kurzem eingeführten neuen Regeln entsprechend – für den Handelstag vorzeitig beendet, um weitere Verluste zu vermeiden. Ausschlaggebend für den Kursrutsch sind erneut Sorgen, dass das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt einen erheblichen Dämpfer versetzt bekommt: Der Caixin-Einkaufsmanagerindex ist im Dezember zum zehnten Mal in Folge gesunken und liegt unter der Expansionschwelle von 50. Zudem fiel er schlechter aus als von Experten vorhergesagt.

„Damit zerschlägt sich nicht nur die Hoffnung auf eine Erholung, sondern die Sorge vor einer Beschleunigung der Abschwächung kommt auf“, schätzt ein Händler ein. Das Thema könne die Märkte noch lange beschäftigen.

Eine Rolle spielte ferner der bevorstehende Ablauf eines Aktien-Verkaufsverbots für Großaktionäre, das im Zuge von Chinas Börsencrashs im Sommer eingeführt wurde. Viele Anleger trennten sich von ihren Papieren, weil sie davon ausgingen, dass die Großinvestoren dies nach Fristende ebenfalls tun.

Auch an anderen asiatischen Börsen ging es steil bergab: Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer Aktien außerhalb Japans verlor 2,5 Prozent. Der japanische Nikkei-Index brach um 3,1 Prozent auf 18 451Zähler ein. Damit sackte er auf den tiefsten Stand seit fast zehn Wochen. Der breiter gefasste Topix büßte 2,4 Prozent auf 1510 Punkte ein. „Sichere Häfen sind gefragt“, sagt n-tv-Börsenexpertin Sabrina Marggraf. Euro, Yen und Gold zählten dazu.

Bange Blicke Richtung Wall Street

In den USA hatte bereits am Donnerstag der Chicago-Einkaufsmanagerindex stark enttäuscht. Mit Bangen blicken Marktteilnehmer daher nun auf den ISM-Index für die US-Industrie. Er wird am Nachmittag veröffentlicht. Kaum stützend auf das Sentiment wirken die gemischt ausgefallenen Einkaufsmanager-Daten aus Europa. Insgesamt fiel der Index für die Eurozone mit 53,2 einen Tick besser aus als erwartet.

 

Dax: Alle 30 Werte im Minus

Am Vormittag notieren alle 30 Dax-Werte mit Abschlägen. Am deutlichsten geht es dabei für RWE nach unten. Die Titel verlieren rund 6 Prozent. Auch Eon büßen mit mehr als 4 Prozent überdurchschnittlich ein. Am letzten Handelstag 2015 waren die beiden Papuere noch die einzigen Gewinner im Leitindex. Auf Jahressicht wiesen sie jedoch die stärksten Verluste auf. Die geringsten Abgaben weisen  Lufthansa auf. Hier geht es knapp 1 Prozent abwärts.

Interviews der Vorstände von Adidas und Continental zum Jahreswechsel verpuffen angesichts des starken Abgabedrucks nahezu wirkungslos am Markt. „Unsere Orderbücher für das erste Halbjahr 2016 sind voll. Als Konzern planen wir wieder ein deutliches Plus bei Umsatz und Gewinn“, sagt Adidas-Chef Herbert Hainer der „Süddeutschen Zeitung“. Adidas waren mit mehr als 60 Prozent Kursgewinn der Dax-Topwert 2015, nun geht es 2,5 Prozent abwärts.

Continental-Chef Elmar Degenhart erklärte der „Börsen-Zeitung“, sollte VW wegen des Skandals Diesel-Marktanteile in Europa verlieren, so würde dies auch Umsatzeinbußen bei Continental zur Folge haben. Continental geben 3,5 Prozent ab.

Auch die anderen Autowerte im Dax sacken ab: Daimler verlieren rund 3,5 Prozent, VW ebenso. BMW sacken sogar etwa 4 Prozent ab.  Auf den zweiten Blick besser machen es – außerhalb des Dax – die Fiat-Chrysler-Titel: Der Kurs bricht zwar optisch um fast ein Drittel ein. Am Sonntag wurde aber die Abspaltung der Tochter Ferrari vollzogen, weshalb Fiat-Aktien nun ohne den Wert der Beteiligung gehandelt werden. Bereinigt notieren Fiat 0,4 Prozent höher. Aktionäre von Fiat Chrysler haben für 10 Stammaktien eine neue Stammaktie von Ferrari erhalten. Die Ferrari-Aktie startet mit 43 Euro, steigt im Hoch auf 43,24 Euro und pendelt dann um 42,50 Euro.

Devisen: Euro und Yen im Aufwind

Der Euro legt am Vormittag zu. Mit 1,0926 Dollar liegt er rund ein halbes Prozent über dem Stand vom Donnerstag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zum Ende des vergangenen Jahres auf 1,0887 Dollar festgesetzt. Stützend wirkt Händlern zufolge unter anderem, dass Goldman Sachs mit seiner Kursprognose zurückgerudert ist. Noch vor wenigen Wochen hatte die US-Großbank einen Absturz des Euro bis auf 80 US-Cent vorausgesagt, nun erwartet Europa-Chefvolkswirt Huw Pill im Jahresverlauf 2016 nur noch die Parität zum Dollar.

Gesucht ist auch der Yen. Angesichts der Lage im Nahen Osten profitiert er von seinem Ruf als sicherer Hafen und legt auf 119,28 je Dollar zu. Auch zum Euro zieht er an. Im Fokus steht aber auch der chinesische Yuan. Die Zentralbank in Peking hat den Referenzkurs über der Marke von 6,50 Dollar festgesetzt. Damit ist der Yuan so schwach wie zuletzt im Mai 2011.

Rohstoffe: Ölpreis dreht nach unten

Der Anstieg des Ölpreises von mehr als 2 Prozent wegen der politischen und diplomatischen Krise zwischen dem Iran und Saudi Arabien hält nur kurz an. Bereits am Montagvormittag notiert die Nordseesorte Brent wieder im Minus: 0,5 Prozent bei 37,42 Dollar. WTI präsentiert sich noch nahezu unverändert bei 37,11 Dollar. Beide Ölsorten können die 37-Dollar-Marke damit vorerst halten. . Insgesamt liegen die Ölpreise weiter auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Laufe des vergangenen Jahres waren sie für beide Ölsorten um etwa ein Drittel abgesackt.

Die fundamentalen Aussichten für das Öl seien weiter negativ, heißt es mit Blick unter anderem auf die neuerlich eher enttäuschenden Konjunkturdaten aus China. Der Sektor leidet unter Überkapazitäten und nur schwachen Wachstumsaussichten. Eine Eintrübung der ohnehin nur geringen Erwartungen an das globale Wachstum könnte einen erneuten Schub nach unten auslösen.

Saudi-Arabien hatte am Sonntag nach einem Angriff auf die saudische Botschaft im Teheran angekündigt, seine diplomatischen Beziehungen zum Iran abzubrechen. Hintergrund des Angriffs auf die Botschaft waren Proteste gegen die Hinrichtung eines schiitischen Geistlichen in Saudi-Arabien gewesen. Das hatte den Ölpreis zunächst klettern lassen.

Gold gefragt, Industriemetalle nicht

Während der Goldpreis leicht steigt, setzen die China-Probleme dem Kupferpreis deutlich zu, denn das Reich der Mitte ist der globale Top-Rohstoff-Konsument. Das Industriemetall verbilligt sich in der Spitze um 1,5 Prozent auf 4635 Dollar je Tonne. Anleger fürchten seit Monaten, dass auf die – nach den USA – zweitgrößte Volkswirtschaft eine deutliche Wachstumsschwäche zukommt.

Solange die Anleger wegen der Sorgen um China vorsichtig blieben, dürfte der Druck auf die Metallpreise anhalten, sagt Dominic Schnider von UBS Wealth Management. Er sieht den Kupferpreis in drei Monaten nur noch bei 4200 Dollar je Tonne. Im vergangenen Jahr ist der Preis um gut 25 Prozent eingebrochen.

Quelle:http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Dax-sackt-um-400-Punkte-ab-article16683391.html

Gruß an die weniger Überraschten

TA KI

Geheime Mächte steuern die Welt. Echt? Wahnsinn!


Die Opec ist ferngelenkt, der Goldpreis von unheimlichen Eliten manipuliert – in Zeiten des Umbruchs haben Verschwörungstheoretiker regen Zulauf. Dafür gibt es eine einfache Erklärung.

allsehendes auge

Die „Bilderberger“ sind’s, die „Globalisten“. Es gibt eine unsichtbare heimliche Elite, die einfach alles manipuliert – den Goldpreis, den Silberpreis, die Brotpreise und den Ölpreis, egal ob er steigt oder fällt. Und das nicht erst heute, sondern seit Jahrzehnten.

Da sind sich die Verschwörungstheoretiker ganz sicher, ob in Amerika, Deutschland oder anderswo. Beispiele gefällig?

Am 25. April 2005 empfing George W. Bush auf seiner Ranch in Texas den saudischen König Abdullah und ging mit ihm demonstrativ Hand in Hand spazieren. Damals hatte der Ölpreis gerade die sagenhafte Marke von 50 Dollar pro Fass übersprungen, das Weiße Haus sorgte sich um das Konsumentenklima.

Die Verschwörungstheoretiker hatten aber bereits eine andere, sehr genaue Vorstellung davon, was da wirklich im Gange war. Sie halten die 1954 gegründete jährliche „Bilderberg-Konferenz“, ein Treffen von Vertretern der internationalen Politik und Wirtschaft, für das Hirn der Weltverschwörung.

Diese geheimnisvolle Gruppe wolle das Ölangebot verknappen, damit die Vorräte länger reichten und so ihre Dollar-Weltherrschaft fortbestehe. Deshalb müsse der Preis steigen.

Krude Theorien zum gesunkenen Ölpreis

Die Geste der beiden Staatenlenker in Texas deute klar darauf hin. Im Juli 2008 stand der Ölpreis tatsächlich bei 147,26 Dollar.

Für Verschwörungstheoretiker ist das Beweis genug. Sie deuten jedes Ereignis im Nachhinein nach Belieben so, dass es in ihr Weltbild passt. Von der angeblich in einer Wüste inszenierten Mondlandung bis zu den vorgeblich von den USA und Israel geplanten Terroranschlägen im September 2001 – überall wittern sie unsichtbare Gegenmächte, die sich die Welt untertan machen wollen.

Auch der jetzt wieder gesunkene Ölpreis und die folgenlose Opec-Sitzung der vergangenen Woche werden mit abenteuerlichen Theorien erklärt. Solche Theoretiker sehen sich als einsame Warner, als Künder der verborgenen Wahrheit.

ölpreis

In Wirklichkeit aber suchen sie oft nur einen Ausweg aus persönlichen Angstgefühlen, einen Grund für das eigene Scheitern. Die Angst äußert sich zunächst in Verfolgungswahn.

Der Autor Daniel Estulin, gebürtiger Litauer und nach eigenem Bekunden Enkel eines KGB-Obersten, schrieb 2005, seine Insiderquellen hätten ihm verraten, dass die christlichen Patrioten in den USA, die die Weltherrschaftspläne aufzudecken im Begriffe seien, „ausradiert“ werden sollten. Einige „Bilderberg“-Mitglieder hätten angeregt, mit UN-Truppen in Amerika einzumarschieren, um die Wahrheitssucher aufzuspüren und zu vernichten.

Die Mächtigen wollen eine Weltreregierung bilden

Die Invasion fand nicht statt, aber das irritierte die Verschwörungstheoretiker nicht im mindesten. Ihre sonstigen Prognosen über das Handeln der unsichtbaren Elite trafen ja nach ihrer Meinung alle zu.

Als der Ölpreis im Herbst 2008 auf knapp über 30 Dollar abstürzte, war das für die Wahrheitssucher kein Widerspruch. Die Mächtigen hätten eben beschlossen, zunächst einmal die von ihnen gezielt herbeigeführte Immobilienblase platzen zu lassen – mit schönen Profiten und demselben Effekt, nämlich der gewollten Verarmung des Volkes und somit weniger Ölverbrauch.

Außerdem wollten die Mächtigen die Krise nutzen, um ihr eigentliches Ziel zu erreichen, nämlich eine Weltregierung zu installieren. Den Ölpreis werde man später wieder hochtreiben.

Er stieg in der Tat wieder. Seit einigen Monaten freilich fällt er von Neuem, einerseits wegen des hohen Angebots auf dem Weltmarkt, andererseits wegen Saudi-Arabiens Weigerung, die in der Opec vereinbarte Fördermenge zu drosseln. Die alternativen Wahrheitssucher haben natürlich eine Erklärung parat.

Die USA wollen mithilfe der Saudis Russland in die Knie zwingen, dessen Haushalt am Gas- und Ölpreis hängt. Denn Putin kämpft gegen die Weltherrschaft der „Bilderberger“. Er wird von diesen deshalb als Bösewicht gegen den Westen aufgebaut.

Billiges Gold dient der Welteroberung

Auf diese Weise sollen die Bric-Staaten daran gehindert werden, die schöne profitable Dollar-Weltordnung zu kippen. Das schreibt zum Beispiel der deutsche Wahrheitssucher Heiko Schrang. Die Bric-Staaten, das sind Brasilien, Russland, Indien und China.

Billiges Gold gehört für Verschwörungstheoretiker ebenfalls zum Welteroberungsplan. Ein „Martin Deutschmichl, Plastikgeldweg 90, 29371 Entmündigt“ schreibt auf seiner Webseite: Gold stehe „der grenzenlosen Kreditgeldvermehrung durch die heutigen Macht-,Eliten‘ diametral entgegen“, und deshalb seien diese bemüht, „um jeden Preis die wahre Bedeutung von Gold bewusst herunterzuspielen“.

Denn, so Heiko Schrang mit Blick auf die US-Zentralbank: „Mit ihrer Weltleitwährung Dollar musste jedes Land der Welt im internationalen Zahlungsverkehr sich Rohstoffe bezahlen lassen, und die FED konnte dafür ohne Ende bunte Papierdollar drucken. Gegen die Länder, die in der Vergangenheit nicht an diesem Spiel teilhaben wollten, sondern ihre Rohstoffe für andere Währungen weggaben, wurde ein Krieg inszeniert (Irak, Afghanistan, etc.).“

Die Schweizer, die am Sonntag über eine Gold-Mindestreserve abstimmten, sind in den Augen solcher Theoretiker Helden – der Alpen-David, der sich gegen die „Bilderberger“ wehrt. Deutschmichl vor dem Referendum: „Sollte es gelingen, die Schweizerische Nationalbank zum Aufstocken der Goldreserven zu zwingen, könnte tatsächlich eine gewisse Panik unter den genannten Kriminellen ausbrechen, denn dieses Gesindel hat zwar an vieles gedacht bei seinem Plan zur Einführung der Neuen Weltordnung, aber Euch unberechenbares Bergvölkchen haben sie dabei offensichtlich übersehen.“

Wahnsinn. Dass der Antrag gescheitert ist, daran sind natürlich die dunklen Mächte schuld. Es ist eigentlich auch gleichgültig, was die Opec-Mitgliedstaaten in Zukunft beschließen.

Verschwörungstheoretiker sind einsame Menschen

Für jedes denkbare Ergebnis haben beachtlich viele Menschen eine Erklärung bereit, die in vielerlei Varianten dasselbe besagt: Hier sind Untergrundnetzwerke am Werk, verborgene Eliten, die wahren Entscheider. Der normale, gewöhnliche Mensch, sagen solche Beobachter, habe gegen sie kaum eine Chance.

Er wird manipuliert, er weiß es nur nicht; und wie Edward Snowden nun bewiesen hat, kann er es auch gar nicht wissen, denn die Manipulierer sind viel zu mächtig, viel zu gerissen und wissen alles. Snowdens Enthüllungen über die NSA waren für Verschwörungsgläubige ein Gottesgeschenk.

Wirtschaft sei zur Hälfte Psychologie, wird Ludwig Erhard zitiert. Psychologie spielt in der Tat eine Rolle, besonders in unübersichtlichen Zeiten. Es gibt einen Charaktertypus, der im Alltag unsicher ist, aus vielerlei Gründen; ein Typus, der sehr sensibel ist, sehr begabt, rhetorisch versiert, aber der seinen Platz im Alltag nicht findet oder der sich nicht anerkannt fühlt.

Das ist kein Makel, und in Umbruchzeiten gibt es viele Menschen, denen es so geht. Der deutsche Psychologe Fritz Riemann hat diesen Typus sehr anschaulich beschrieben.

Er neigt dazu, den Grund für seine innere Einsamkeit darin zu suchen, das mächtige Gegenspieler ihm den Platz im Leben verwehren – sei es ein Chef, seien es gesellschaftliche Umstände, seien es die „Bilderberger“. Je gewaltiger die empfundene Gegenmacht ist, desto mehr sehen solche Menschen sich darin bestätigt, schuldlos im Abseits zu stehen.

Unruhige Zeiten befeuern Verschwörungstheorien

Die Gegenwart, in der sie nicht anerkannt werden, ist ihnen gleichgültig. Sie setzen ihre gesamte Lebenshoffnung auf die Zukunft. Dort, so vermuten sie, können sie ihr wahres Ich entfalten.

Deshalb versuchen sie mit allen Mitteln, die Zukunft zu deuten. Sie möchten die Zukunft besitzen und formen, denn es geht um ihre persönliche Identität. Manche Großspekulanten gehören dazu, manche Politiker, Wissenschaftler und viele Verschwörungsgläubige natürlich.

Zeiten großer Umbrüche sind für sie ein Lebenselixier. Je wilder die Zeiten, desto näher, glauben sie, sei der Sturz der feindlichen Mächte und die Chance auf die eigene persönliche Entfaltung. Heute sind es sehr wilde Zeiten.

Die Wahrheitssucher wissen oft selbst, dass die Mitwelt sie als verschroben betrachtet; das ist Teil ihres Selbstbilds. Alle Suchenden werden anfangs belächelt, sagen sie.

verschwörungspraktiker

Matthias Bröckers, einer der deutschen Vertreter dieser Weltsicht, schrieb 2002: „Wer Skepsis und Zweifel an einer orthodoxen ,Wahrheit‘ hat und alternative Hypothesen ins Spiel bringt, wird als gefährlich, lächerlich oder gaga klassifiziert: Ende der Diskussion.“ Das macht ihn nur entschlossener.

Medien würden nur die Wirklichkeit simulieren

Bröckers lädt zur „Gegen-Verschwörungs-Verschwörung“ ein. Einst habe es als Aberglauben gegolten, „hinter den Dingen unsichtbare Drahtzieher und Interessen anzunehmen“.

Im „vor uns liegenden Jahrhundert“ müsse es hingegen „als naiv gelten, hinter der Wirklichkeitssimulation der Medien keine Drahtzieher und Interessen zu vermuten“. Ein Sucher lässt sich die Hoffnung auf die Zukunft, auf den Sturz der Gegenmächte eben nicht nehmen. Geisterfahrer sind immer die anderen.

Und deshalb sind Verschwörungstheoretiker unglaublich zäh. Als am 1. April 2009 Barack Obama bei seinem ersten G-20-Gipfel den saudischen König Abdullah mit einer tiefen Verbeugung begrüßte, obwohl der Ölpreis im Keller war, ließ ihnen das keine Ruhe.

Im September 2012 wurden sie fündig. Ein Reporter aus Nordwest-Montana fand einen Zeitungstext von 1979. Montana ist der Heimatstaat von „Milizen“, die sich vor den „schwarzen Helikoptern der UN“ fürchten.

Der Zeitungstext besagte, Riad wolle angeblich Milliarden Dollar in die Förderung amerikanischer Schwarzer stecken. Als Quelle genannt wurde ein zum Islam konvertierter schwarzer US-Anwalt, der Obama mit einem Empfehlungsbrief geholfen haben soll, als dieser sich an der Harvard-Universität bewarb.

Hat die NSA Snowdens Dokumente verseucht?

Na also! „Sensation! Kein Wunder, dass Obama sich vor den Saudis verbeugte – sie finanzierten ihn wahrscheinlich in Harvard“, jubelte eine Verschwörungs-Webseite. Die verborgene Wahrheit mag kompliziert sein, aber sie kommt ans Licht, nicht wahr?

Einige Verschwörungsgläubige sehen schon neue Gefahren auf dem Weg in die lichte Zukunft. Edward Snowdens Dokumente!

Kann es sein, dass die NSA sie mit Computerviren verseucht hat? Und dass sich nun ein unsichtbares Spionageprogramm bei allen Wahrheitssuchern einnistet?

Die Webseite „Cryptome“ zählt mögliche Indizien auf und verlangte am 24. November, Snowden möge öffentlich sagen, dass keines seiner Dokumente verborgene Überwachungscodes enthalte oder dass die NSA sie mit solchem Code versehen könne. Wer wirklich an Gegenmächte, an unsichtbare Eliten und ihre geheimen Weltherrschaftspläne glaubt, für den hört die Suche nach der wahren Wahrheit eben nie auf.

JFK

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article135044739/Geheime-Maechte-steuern-die-Welt-Echt-Wahnsinn.html

Schön zu sehen, wie es den gelenkten Medienhuren schon recht im Fell zu jucken scheint, da sie die Wahrheit von allen Seiten beißt.-

Gruß an Alle die bereit sind Wahrheit zu verbreiten-

TA KI