Lebten die Herrscher vor der Sintflut wirklich länger??


Warum lebten die Herrscher vor der Sintflut so lange und nach ihr nur so kurz? Nach 100 Jahren Forschung beschäftigt diese Frage die renommiertesten Experten noch heute. Sie ist und scheint unbeantwortet zu bleiben. Es gibt mehr als ein Dutzend von sumerischen Königs-Listen aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. – auf denen Götter und Halbgötter gemischt mit bekannten Königen erwähnt werden, die in der Vergangenheit in Sumer jeweils Tausende von Jahren herrschten. Im alten Sumer, das in zwölf Stadtstaaten unterteilt wurde, lebte eine der ältesten Zivilisationen.

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Gruß an die Sehenden
TA KI

Weltgebäude


Weltgebäude, Vorwort

Eines Sonnabendmorgens fand ich in meinem Briefkasten einen unadressierten Briefumschlag mit ein paar anregenden in handschriftlicher Druckschrift abgefassten Seiten. Es handelte sich um unvollendete Manuskriptteile zum vorliegenden Artikel. Irgendetwas muss deren Verfasser bewogen haben, das nicht fertige Werk mir schnell in diesem Stadium anonym zu übergeben, wohl mit der inneren Bitte, es zu Ende zu bringen und etwas daraus zu machen
Der geneigte Leser möge sich selbst überzeugen. Die Brisanz des Inhalts wird ihm relativ schnell klar werden. Was mag den Schreiber bewogen haben, in der akuten Phase der versuchten Auslöschung des weißen Europas wie wir es kennen, seinen Werkbeginn der Aufklärung darüber, weiterzureichen?
Am wahrscheinlichsten erscheint, dass es breit verteilt und er unerkannt bleiben wollte, aber warum der abrupte Abbruch? Darüber, warum es nur bruchstückhaft blieb wohl aber Anstöße in Form von Stichpunkten gegeben wurden, kann man nur mutmaßen und der Leser möge sich dazu eigenen Anschauungen hingeben.
Mir wurde klar, dass ich handeln und die Anonymität des Schreibers wahren sollte. Also setzte ich mich sofort hin und diktierte die Manuskriptblätter in den Computer, um die verräterische handschriftliche ursprüngliche Aufzeichnung dann dem Feuer zu überlassen. Es ging nicht um die Person, sondern um den Inhalt, das war klar. Wegen des unvollendeten Restteils, der den größten Umfang einnehmen würde, spielen auch stilistische Aspekte eher eine weniger wichtige Rolle. Darum habe ich mich entschlossen, das gesamte Werk in meiner Schreibweise abzufassen und den Anstoßenden an dieser Stelle gebührlich herauszuheben. Auf diese Weise wird auch sein bewusstes Abtauchen nicht mehr aus dem Schreibstil heraus nachverfolgbar.
Möge alles zu einem guten Ende kommen, sowohl auf der persönlichen Ebene aber vor allem für unsere geschundenen Völker, sowohl dem Menschtum als auch der Erde und gemeinsam in harmonischer Einträchtigkeit.

LaRö am 5.12.2015

Weltgebäude

Seit ewig gibt es im weiten Weltenall Wesenheiten, Wissende und weniger Wissende, Geistvolle und mit geringerem Geist, Liebende und weniger Liebende aber auch weniger Geliebte und auch solche, die sich geringer geliebt fühlen, Gottdurchseelte, Engelhafte aber auch Neidvolle, Gierige und Machthungrige bis hin zu Garstigen, Zornigen, Grausamen und Schikanierenden. Es gibt Teilweltenbeherrscher im Guten, wie auch Ausnutzende und nur auf ihren Vorteil Bedachte.
Da aber alles vom Alleinen durchseelt und geliebt wird, werden in allerletzter Konsequenz (nichts für menschliche Zeitmaßstäbe) alle Teile so zusammengeführt sein, dass sie sich harmonisch ergänzen wie in einem Puzzle, auch wenn sie einzeln, direkt gegenüberstehend, vielleicht gar nicht gut zusammenpaßten.
Es ist ein göttliches Spiel und es gibt heute schon engelhafte Wesen, Räume voller Liebe, Schönheit und Reinheit, Zeiten voller Harmonie und Wohlklang. Jeder einzelne kann sich beteiligen, indem er das Beste, Liebevollste und Edelste in jeder erdenklichen Situation lebt…

Fiktion
Auch auf der Erde hat es schon vor undenklichen Zeiten blühende Wesen, Kulturen und Zivilisationen gegeben, die wieder vergingen oder ausgelöscht wurden, teilweise mit fast allem Leben, pflanzlicher oder tierischer Natur.
Neue Schöpfungen entstanden und entwickelten sich und so fort. Viel Schönes, Auserwähltes, Hohes und Reines findet sich schon in unserem Vorfeld.

Einer der angereisten Weltenherrscher besitzt riesige Ländereien von der Größenordnung Asiens Europas, Afrikas und Amerikas zusammen. Er und seinesgleichen haben umfassende Bildung, außergewöhnliche Fähigkeiten aller Art aber auch einen großen Geltungsdrang. Es war leicht für ihn sich die vorgefundene Welt einzuverleiben und untertan zu machen. Doch was bestätigte ihn das? Niemand und nichts in seiner Schöpfung war da, was ihn wegen all seiner Großartigkeit anbetete und vergötterte.
Er plante deshalb, sich geeignete Wesenheiten zu schaffen, nach seinem Ebenbild, intelligent (genug) sich die Welt zu erschließen aber andererseits so, dass ihr geistiges Niveau nicht annähernd an das seine, des Schöpfers, reichte. Und somit bliebe immer Abhängigkeit und natürlich Bewunderung und Anbetung für ihn, ihren Schöpfer gewährleistet.
Dieses Unterfangen ließ sich leichter realisieren als angenommen, da auf der Erde schon eine Reihe großer Affenarten existierten, die evolutionär nicht nur aus niederer stehenden Arten hervorgingen, sondern zum Teil auch Rückbildungen sehr sehr weit zurückliegender, ursprünglich hochentwickelter Menschheitszivilisationen, deren wenige übrig gebliebene Vertreter nach Katastrophen, Vernichtung und Kriegen die Zivilisationen nicht mehr erneuern konnten und degenerierten. (Manchmal wiederholt sich halt Geschichte auch.)
Es bedurfte nur noch weniger Schritte und Einkreuzungen eigener Gene der Schöpferrasse und man hatte einen Grundstock von einfachen Menschwesen (Mansch-Wesen) , die man in einigen Generationen veredelt formen und ziehen konnte. Das Ziel war erreicht, auch wenn zum Teil noch primitiv. Das neue Menschwesen ließ sich vielfältig nutzen und entwickelte sogar die erwünschten Gefühle von Anbetung und Dankbarkeit. Teilweise fand sich Unterwürfigkeit, bis hin zum speichelleckenden Lakaientum. Selbst für die Prostitution waren die Menschwesen gut brauchbar, das war natürlich nicht nur ein hochwillkommener Nebeneffekt.
Anfänglich mussten die Götter lediglich für das leibliche Wohl in Form von materieller Nahrung der Menschen sorgen, da diese noch nichts von deren Erzeugung verstanden und von selbst nur Früchte pflücken und ernten konnten. Das war damals für die Menschen wie im Paradies. Doch auch dies hatte nur eine begrenzte Zeitspanne, bis sie aus Eden verstoßen worden und aufgrund ihrer gewachsenen Intelligenz selbst für ihr Dasein sorgen mussten.
Während die Menschen ihren Energiebedarf, wie die Tiere auch, hauptsächlich aus der Sonnenwärme und der Verdauung substantieller Nahrung entnehmen, ist das Geschlecht ihrer Schöpfergötter auch fähig, Lebensenergie für sich aus der Feinstofflichkeit zu ziehen. Das sind zum Beispiel Energieformen, wie beim Ausbruch heftiger Gefühle, wie Wut, Angst und Zorn entstehen und je gehäufter durch viele Wesen, desto stärker. Manchmal nehmen wir solche Energiewolken auch war, wenn man zum Beispiel in ein Zimmer tritt, wo Menschen sich vorher gestritten haben. Da ist dicke Luft sagen wir. Natürlich gibt es das Ganze auch im Positiven, zum Beispiel bei heftiger Freude oder starker Sympathie.
Wie auch immer, die Menschen setzen stetig feinstoffliche Energie frei und am meisten bei kraftvollen Gefühlswallungen und -ausbrüchen oder bei hohem psychischen Druck durch Furcht, Angst, Ungewissheit usw. Und diese Energie akkumuliert bei Massenansammlung, wenn viele zusammen sind und gleiche oder ähnliche Gefühlsregungen haben oder sogar bei räumlicher Trennung, wenn eine große Anzahl von Menschen dasselbe empfindet oder denkt, wie zum Beispiel beim Anschlag vom 11.9.2001 auf das World Trade Center oder sogar schon bei Fernsehinhalten, jeder in seinem Zimmer allein, aber im Großen alle zusammen. Durch ihre Fähigkeiten solche Energiewolken direkt für sich umzusetzen, wurde es für die “Götter“ und heute auch einigen menschlichen Magiern möglich, die Menschen regelrecht energiezumelken, so wie Ameisen Blattläuse melken oder Menschen Kühe, ohne dass diese das wirklich wahrnehmen.
Einige Nachkommen des „Gottherrschers“ fanden besonders Gefallen an den Zuchtspielchen und hielten sich ihren persönlichen Menschen- (Affen)- Käfig. Nun muss man sich diesen aber nicht als abgegrenztes Behältnis oder als Einzäunung vorstellen, sondern er umfasste ganze Landstriche Inseln Flussläufe, Gebirge und andere abgrenzende Elemente und Faktoren.
Und dieses Spielvergnügen enthielt auch die Schaffung verschiedener Variationen und Spezies, also verschiedene Rassen und Arten, so wie wir Menschen das heute auch mit Tieren und Pflanzen tun und Spaß daran haben.
Es gab natürlich auch Promenadenmischungen, meist durch ungezügelte Paarung und Vermischung entstanden, aber auch bewusst gezeugte Schimäre (Mischwesen, teils Mensch- teils Tierleiber).
Auch war der Sexualtrieb auf allen Seiten zu zügeln und es kam immer wieder zu Überschreitungen der gesetzten Grenzen (Unzucht). Jedoch war das alles nicht so schlimm, schließlich stand für alle Züchter genug Platz, Spielraum, Zeit und genetisches Potenzial zur Verfügung.
Einer der Gottessöhne hatte besondere Freude an seinen Schöpfungen und nicht selten identifizierte er sich sogar mit ihnen, so wie ein Kind halt seine Puppen liebt. Immer wieder ließ er göttliches Erbgut, häufig sogar eigenes, in den Erbgang einfließen.
Letztendlich brauchte man nicht mal mehr die anonyme Laborretorte, sondern die Götter konnten die Zeugung leibhaftig vornehmen und hatten noch das Vergnügen dabei. Oder zum Beispiel beim Anblick einer hübschen Frau ging es nicht selten einfach nur um das Befriedigen des Verlangens um jeden Preis (Zeus wäre hier gut als Beispiel zu nennen). Wenn Nachwuchs entstand, mussten sich meist andere kümmern. Immerhin empfanden es nicht wenige Menschenkinder als große Ehre “begottet“ zu werden, wovon die sprachlich erhobenen Begriffe “Begattung, Gatte“ zeugen. Es entstanden so nach und nach ganze Linien mit halb-, viertel-, dreiviertel Göttern usw. Aus den hochprozentigen wurden dann Geschlechterfolgen ausgewählt, die die sich massenhaft untereinander vermehrende Menschheit im Auftrag und unter Anleitung der Götter führten. Es entstanden Adelsgeschlechter und Priesterkasten.
Obwohl die Götter durch die Menschen viele Vorteile hatten und vor allem nicht alle Drecksarbeit selbst erledigen mussten, wurden ihnen die sich schnell vermehren Menschenmassen allmählich lästig. Für das Abnehmen feinstofflicher Lebenskraft bedurfte es längst nicht so vieler Individuen. Die Götter sannen immer wieder über Maßnahmen, wie Naturkatastrophen, Seuchen, Kriege unter der Bevölkerung nach, um diese auf einem erträglichen Zahlenniveau zu halten.
Der eine, schon genannte Gottessohn, ging mit seiner Rasse einen eigenen Weg. Er wollte ein ebenbürtiges stolzes, freies und edles Geschlecht, voller Harmonie, in höchster universeller Göttlichkeit. Es sollte sich im Einklang mit seiner natürlichen Umgebung und Schöpfung entfalten und in Ästhetik und Sittlichkeit vorbildlich leben sowie sich bereits im alltäglichen Dasein mit Kunst, Wissenschaft und Schöngeistigem beschäftigen. Eine hohe Kultur und Bildung zu genießen und hervorzubringen, sollte zur Selbstverständlichkeit zählen. Und so schuf dieser Gottesspross sein Volk voller Liebe und Hingabe. Schön von Statur, groß und schlank, mit edlen Proportionen und Gesichtszügen und heller Haut sollten seine Zöglinge göttergleich wirken. Vor allem den Frauen verlieh ihr langer goldblonder Haarschopf eine besondere, feenhafte Wirkung.
Durch die regionale Ansiedlung dieser Rasse in den nördlichen Gebieten der Erde, musste sie für ihren Daseinserhalt geistig und körperlich regsam sein, Vorratswirtschaft über den Winter betreiben und das Leben sinnvoll organisieren
In der Familie lag die kleinste gesellschaftliche Einheit, die sich harmonisch in Sippen, Stämmen und Völkern (Königstümern) fortsetzte. Alles war organisch untereinander verflochten. Da die Vermehrung der Menschheit in den nördlichen Breiten nicht so triebhaft war, wie im warmen Süden, herrschte eine gesunde Bevölkerungsplanung im Einklang zu dem, was die Natur an Nahrung, Schutz und Platz hervorbringen konnte, ohne verschlissen zu werden.
Kurz, dieses Volk gedieh prächtig und war durch seine Fähigkeiten und edlen Gesinnungen den Göttern in vielem ebenbürtig. Ein goldenes Zeitalter war angebrochen. Doch es gab auch Neid und Missgunst bei anderen Königreichen und Völkern bis hin zu den übrigen Göttern.
In nicht wenigen Belangen der spirituellen Entwicklung waren die edelsten unter den „Thulanern“, wie diese nördliche Menschenrasse hier einfach mal genannt sein soll, um ihnen einen Namen zu geben, den meisten der sogenannten „Götter“ sogar deutlich voraus. Das kam vor allem dadurch, dass viele der Götter nur auf ihre Vorteile bedacht waren. Auch waren die meisten Götter den Menschen auf der Welt, wegen deren karnickelhafter Vermehrung und Ausbreitung, welche zulasten der Natur ging und durch die sich auch die Götter belästigt fühlten, obwohl sie ja die Menschen nutzten, nicht gerade freundschaftlich gesonnen.
Es wurden Pläne geschmiedet. Es durfte nicht sein, dass einzelne dieser Menschenplage ihnen den hehren Göttern irgendwann gleichwertig oder gar überlegen sein könnten.
Als erstes wurde der Ziehgottvater des Edelgeschlechtes der Menschen, des Volkes der Thulaner, zu einer anderen Weltraummission beordert, quasi zwangsversetzt. Als nächstes musste sein Volk und die Menschheit als Ganzes dezimiert werden. Dafür kamen die bekannten und bewährten Methoden infrage. Am wirkungsvollsten war eine Sündflut. Natürlich sollten nicht alle umkommen. Eine große Anzahl sollte es schon sein und vor allen von den weißen Thulanern, in den nicht so gebirgigen Gebieten im Raum des nördlichen Meeres.
Es war seit Jahrhunderten Brauch unter den atlantischen (nördlichen) Völkern, dass im Frühjahr Jungvolk auszog “Er-Fahrung“ zu sammeln, sich an anderen Plätzen der Welt zu probieren, zu bestätigen und Heldentaten zu vollbringen, wie die Sagen der Ahnen kündeten. So hatten sich Tochterkolonien der Thulaner, in freundschaftlichen Banden zueinander zugeordnet, in allen Teilen der Welt gebildet. Zu nennen wären zum Beispiel im alten China und Indien, die Perser, Sumerer oder später Griechen und Römer, auch Hethiter, Phönizier, Skythen und andere zählten zu diesen Völkerschaften.
Anfänglich blieben sie wenig vermischt und damit von heller Hautfarbe und brachten in ihrer neuen Heimat, ebenso wie im Mutterland, blühende Kulturen hervor. Das Besondere war, dass sie sich wegen ihrer gemeinsamen Sprache, die sich zwar in Dialekte aufspaltete, alle untereinander verständigen konnten und freundschaftlich mit der Urheimat und untereinander verbunden waren und so nach und nach weltumspannende positive Auswirkungen hervorbrachten.
Als sie sich gemeinsam an den Turmbau zu Babel machen wollten, schlugen die Götter, die die Konkurrenz verspürten, zu. Also stifteten sie Zwist und Unruhe unter und in den Völkerschaften, Verwirrungen. Vermischungen, Kriege und Völkerwanderungen ,um innerhalb weniger Generationen eine allgemeine Sprachverwirrung hervorzubringen und die Völker aus den Angeln zu heben, zu isolieren und zu zersetzen und damit auszulöschen. Sogar ehemals eng verwandte Völkerschaften lagen miteinander in Fehde, wie wir es selbst noch heute in Europa und der Welt sehen, bis hin zu den großen Weltkriegen. Die großen induzierten Wanderungsbewegungen zusammen mit der Auslöschung ganzer Reiche durch Zerfall, hinterließen ihre negative Spur, man schaue auf Sumer, die Hochkultur Griechenlands oder das Römische Imperium.
Und dann musste noch etwas heran, was die Völkerschaften unter eine dauerhafte Knute der Verwirrung und Abstumpfung ihrer geistigen Fähigkeiten bringen würde, künstlich erschaffene Religionen und Priesterschaften, die zur Wahrung und Vergrößerung ihrer Pfründe immer für Abhängigkeiten und Verbiegungen der Menschenseelen sorgen würden, auch für Feindseligkeiten mit anderen Glaubensrichtungen, so man denn verschiedene Religionen installierte, was nicht schwer war.
Und vor allem eins konnte geschehen, die höchstwertlgsten Menschen in Gängelbänder zu pressen, also bevorzugt mit Meinungsmache zu unterdrücken und schlimmstenfalls sogar im Namen des Glaubens zu vernichten. Das betraf vor allem wieder die Abkömmlinge der Thulaner, deren edelste Glieder oder sogar ganze Volksteile in Ketzerverbrennungen, Hexenverfolgungen oder Glaubenskriegen, wie den 30-jährigen Krieg, mit einer Dezimierung der deutschen Bevölkerung in einigen Landstrichen auf weniger als ein Zehntel, hingemordet wurden.
Es blieb natürlich nicht aus, dass geistig wachsame Menschenköpfe nach und nach die Intrigen der Außerirdischen immer klarer erkannten und die „Götter“ im Melken der Menschheit durchschauten und daher versuchten Abhilfe zu schaffen, trotz aller mörderischen Repressalien. Also beschloss die „göttliche Elite“ sich bis zur Unmerklichkeit und des Vergessens zurückzuziehen. Alle bewusste Erinnerung an den täglichen Umgang mit den Göttern wurde getilgt. Was sollte man sich so intensiv mit der Drecksarbeit der Menschenbändigung abgeben, das konnte man von nun an immer mehr menschlichen Lakaien übertragen, bei Installation eines verklärten Bildes der Gottheit.
Neben der Begünstigung von Königtümern und Priesterkasten wurden in zunehmendem Maße noch Geheimgesellschaften und allerlei hierarchische Gruppierungen und Unternehmungen geschaffen, wo nicht selten hochintelligente Menschen am Ehrgefühl gekitzelt, verblendet und in ständige Abhängig- und Hörigkeit gebracht wurden.
Die Religionen wurden mit monotheistischen abstrakten Göttern gestaltet, so dass gar kein Gedanke mehr an eine Vielzahl, mit den Menschen zusammen auftretenden leiblichen Gottheiten, aufkommen konnte. Die alte Geschichte wurde verbrämt, in Mythen und Sagen verkleidet, und so nach und nach über die Generationen getilgt, da keine direkte Erinnerung und Schrifttum mehr existierten (Bibliotheksbrände). Der Inhalt der Sagen und Märchen war zu wenig glaubhaft und wahrhaftig, um geschichtliche Relevanz daraus zu ziehen.
Und noch etwas musste her, eine Menschenmasse, die sich aus Glaubensgründen von selbst als die Gegenspieler der Thulaner ihren Nachfahren, den Atlantern, Kelten, Germanen und so fort ansahen.
Dazu musste ihnen religiöse Selbstüberschätzung (Chauvinismus) über eine straff geführte Priesterschaft eingeimpft werden. Bis zu dem Punkt, dass sie sich einzig, als das von Gott ausgesuchte Volk hielten und daraus das Vorrecht ableiteten, alle anderen Völker zu unterwandern und zu unterjochen.
Das sollte nicht schwer fallen, da solch eine Struktur geeigneter Individuen schon latent zu Verfügung stand. Im alten Orient gab es eine Reihe nomadisierender, räuberischer Wüstenstämme, die aggressiv und kriegerisch ihre Regionen dominierten, wie zum Beispiel die Hyksos. Ihnen konnte man das gewünschte Flair leicht umhängen und vermitteln.
Einer der Götter stellte sich einer Reihe ausgewählter Persönlichkeiten aus diesen Stämmen vor, sagen wir mit dem wohlklingenden Namen „Illu, der Lichtbringer“. Er sagte, ihr sollt mein ausgewähltes Volk werden, so ihr meine Gebote erfüllt, will ich euch die Welt zu Füßen legen. Und natürlich wollten sie.
Da im damaligen Orient mit seinem bevorzugten Klima durch viele Zuwanderung im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende, auch durch viele ehemals nordische Heimatsgründer, eine große Völkervielfalt herrschte, gab es fette Beute einzuverleiben, nicht nur materielle Güter in Form von Grund und Boden, Vieh, Schätzen, Frauen und Kinder (männliche Individuen wurden meist restlos ausgemerzt), sondern vor allem auch Kultur. Überlieferungen und Wissen, auch in okkulter und weltanschaulicher Hinsicht, bis hin zu Gebräuchen, Sitten und Namen. Zum Beispiel wurde die alte Menschheitsgeschichte, die auf Adam und Eva, Abraham usw. zurückgeht und nordischen Ursprungs war, annektiert und umgedeutet.
Auch die Bezeichnung Is-Ra-El, was althochdeutsch so viel heißt wie, der Strahl (Ra)-aus (Is)-dem Hel (hel = hell, Helle, Hölle, Hohle = Weltall) ist nordischen bzw. kosmischen Ursprungs und sogar die Gottes Verheißung “macht euch die Erde untertan“ stammt vom Ziehgott der Thulaner, welcher seine Schützlinge so geliebt hatte, dass er sie mit allem nur Erdenklichen ausgestattet hatte (Prometheus Sage), um gut mit den Fairnessen der Welt zurecht zu kommen. Selbst die Bezeichnung Jehova ist in besagten Umfeld zu suchen. Im Evangelium, der Bibel (besonders im Alten Testament), finden sich noch heute all die alten Geschichten der Nordvölker, wenn auch zurecht gestützt und verbrämt. So heißt Evangelium nichts anderes als Ev-Angelum. Das Ev = ewige (Gesetz) der Angeln.
Nachdem man nun alles unter die Regie eines virtuellen omnipotenten Gottes und seines auserwählten Volkes gebracht hatte, konnten sich die leiblichen „Götteraußerirdischen“ getrost ins All zurückziehen oder unerkannt auf der Erde verbleiben und die Menschheit unauffällig aus dem Orbit sowie den astreinen Reichen melken.
Alle Voraussetzungen waren gegeben, um von nun an die Menschen, welche sich scheinbar selbst regierten, aus dem Jenseits heraus zu beherrschen = Allsehendes Auge. Es musste nur dafür gesorgt werden, dass immer der richtige Stab an Lakaien vorhanden ist, was über ausgewählte Blutlinien (Herrscherhäuser, heute Banken etc.), Priesterkasten und Geheimbünde problemlos bewältigbar wurde.
Weiterhin musste abgesichert werden, dass nicht eine Bevölkerungsgruppe trotz aller Vorkehrungen eine zu fortschrittliche Entwicklung zum wahrhaft Göttlichen hinnimmt. Hier waren vor allem die Nachfahren der Thulaner zu allen Zeiten ein großes Problem, die Kelten und Germanen zur Römerzeit, die Mitteleuropäer in der Renaissance, die Deutschen zur Zeit der Aufklärung… Aber auch hier konnten vor allem Kriege (zum Teil länger anhaltend, wie im Siebenjährigen oder gar 30-jährigen Krieg) und Desstrukturismus, welcher vor allem durch Religionsstreitigkeiten und sittlichen Verfall herbeigeführt wurde, gut Abhilfe bringen. Bei alledem tat die Begünstigungen des auserwählten Volkes und seiner Ableger mehr als nützliche Dienste.
Eines der letzten großen Probleme in der Handhabung der Menschheit als Ganzes ist zurzeit neben der Existenz der Ableger der Thulaner ,das ungezügelte Wachstum der Bevölkerung ganzer Kontinente, mit einhergehendem Raubbau und der Zerstörung der Natur, also aller Lebensgrundlagen.
Man will es (“Eliten“) kurzfristig über herbeigeführte Dezimierung der Menschen (im Norden bereits langfristig geschehen) zum Beispiel über Epidemien beheben. Doch vorher soll die Bevölkerungsexplosion vor allen in Afrika und den muslimischen Staaten noch als Waffe zur restlosen unumkehrbaren Vernichtung der weißen Rasse, durch Einwanderung anderer Kulturen in Überflutung, entstehendes Chaos und letztendlich Auslöschung durch unumkehrbare Vermischung, eingesetzt werden. Was danach kommt, soll strenge Überwachung bei allgemeiner Verdummung, die keinen großen Widerstand, wegen Nichtdurchschauens mehr zulässt, sein. Als Resultat der vorgesehenen negroiden Mischrasse soll ein mittlerer Intelligenzquotient von etwa 90 resultieren. Das ist für Regungen des allgemeinen “ Über- sich- hinaus-Wachsens“ zu wenig aber für Arbeitssklaven ausreichend. Komplexe Überwachung und Steuerung aller menschlichen Regungen bis zum Tod, bei Loslösung des Einzelnen von Familie und anderen seelischen Banden, ist die Zielrichtung. Ausnahmen werden lediglich für die ausgewählten Herrscherschichten (und in Abstufungen für deren Gefolge) bestehen, für sie werden die geplanten Einschränkungen erlassen oder gelockert. Es soll nur noch eine weiße Elite geben, jene, die durch die Götter selektiert wurde. Sie wird sich aufgrund ihrer äußeren Merkmale, Bildung und Charakter deutlich von der ansonsten schon triebhaften Meute abheben und klar für die Masse als Herrscher erkennbar sein.

Gnade uns Gott, dass es nicht so kommen wird. Möge er uns helfen, das Joch zu knacken und eine lichtvolle Zukunft der Menschheit einzuleiten. Schließlich bekam auch Esau einen Segen von seinem Vater Isaak, den es zu realisieren gilt.
Ausblick
Wie leicht im Abschnitt „Fiktion“ zu überschauen war, handelt es sich nicht nur um illusionäre Gedankensplitter, sondern auch um Geschichtsdarstellung, vor allem in das Altertum hinein, wo normalerweise die Quellenlage immer dünner wird. Abläufe die sich so oder ähnlich zugetragen haben könnten, wobei die punktgenaue Kenntnis in Bezug auf die Auswirkungen überhaupt nicht überbewertet zu werden braucht, wenn man nur die Richtung richtig herausschälen kann. Und das gelingt zweifelsfrei, wie man an neuzeitlichen Dokumentationen, wie zum Beispiel den sogenannten zionistischen Protokollen (seit 120 Jahren enthüllt) oder den Rakowski Protokollen (ca. 80 Jahre), dem Coudenhove-Kalergi Buch „Praktischer Idealismus“ (90 Jahre) u.a. leicht nachvollziehen kann. Sie werden zwar teilweise als Fälschungen bezeichnet, wie die sogenannten (weil die Schicht die wirklich dahinter steht, eine andere ist) zionistischen Protokolle. Leicht nachweislich ist jedoch nach deren Aufdeckung, dass nun mindestens seit über einem Jahrhundert exakt danach gearbeitet wird und man greifbar die Auswirkungen, Paragraf für Paragraf, klar nachverfolgen kann. Das konnten selbst anzweifelnde Gerichtsurteile nicht aus dem Weg räumen. Und wem das alles noch nicht reicht, möge die Inschriftsteine von Guidestone studieren. Sie enthalten ein Wunschprogramm für eine dauerhafte friedliche Entwicklung der Menschheit, eingemeißelt in verschiedenen Sprachen (ohne Deutsch), jeweils mit gleichen Inhalt, dessen planmäßigen Nachvollzug wir heute Schritt für Schritt verfolgen können. Das Bemerkenswerteste an alldem ist aber die Dimension der Anlage ,mit Steinen in Megalith Größenordnung, vergleichbar zum Beispiel mit Stonehenge, also durchaus bedeutungsvoll angelegt, deshalb auch kostenintensiv von der Ausführung her, logistisch nicht ganz selbstverständlich, natürlich auch an zur Verfügung gestellten Grund und Boden gebunden und trotz alledem, urplötzlich dastehend, quasi mit einem Wurf ausgeführt
Obwohl es klar ins öffentliche Bewusstsein gerückt wurde, zeichnet aber niemand bis heute dafür verantwortlich. Die Steine waren eben auf einmal da, wie von Geister- oder Götterhand erschaffen. Ihre markanteste Aussage lautet, dass die Weltbevölkerung dauerhaft auf unter 500 Millionen gehalten werden, also noch nicht mal jeder zehnte heutige Bewohner übrig bleiben soll. Sarkastischer geht es wohl kaum. Da steht ein riesiges preisintensives Monument, was scheinbar von niemanden errichtet wurde, an dem sich aber auch niemand wirklich stört, obwohl es nicht weniger als die Auslöschung von 90 % der Weltbevölkerung propagiert. Das müßte doch schnellstens abgerissen werden, oder?!
Es sollte über eine Kehrtwende nachgesonnen werden, und zwar eine, die an den Wurzeln ansetzt. Hier kommt wieder die Ausgangssituation ins Spiel. Woraus schöpfen die „außerirdischen Götter“ ihre Macht über die Menschheit? Aus ihrer grenzenlosen Überlegenheit im zivilisatorischen Sinne und ihre Fähigkeit die Menschen energiezumelken.
Für beides gibt es Ansätze, das Sklavenjoch abzuschütteln oder vielleicht besser sogar, mit willigen Göttern gemeinsam, eine blühende Erde zu verwirklichen.
Der zivilisatorische, vor allem naturwissenschaftlich-technische und waffentechnische Vorsprung einer hochstehenden Zivilisation gegenüber einer darunter stehenden verengt sich von allein, Voraussetzung ist, dass sie in Kontakt zueinander stehen, sich nicht kriegerisch bekämpfen und die nachzuholende Zivilisation im Niveau seiner Bevölkerung stetig zulegt. Also rein fortpflanzungstechnisch sollte die Entwicklung gemäß Nietzsches Spruch gehen “…nicht fort, sondern hinauf sollt ihr euch pflanzen…“ Unter dieser Voraussetzung, die natürlich umgesetzt sein will, mit vielen Einzelmaßnahmen, wächst und gedeiht die Menschheit ins Unermessliche. Laßt es uns anpacken. Der machbaren Realisierung der vielen erforderlichen Einzelschritte dafür, soll wegen seiner immensen Wichtigkeit, ein umfassendes Folgekapitel gewidmet sein.
Was die Möglichkeit angeht, den Menschen Lebenskraft abzuziehen, diese also zu melken, gibt es sehr wirkungsvolle Abwehrmechanismen. Der einfachste Weg ist vom Prinzip her, nur solche feinstoffliche Energien zu erzeugen, die mit positiver Ausstrahlung verbunden sind, wie Freude, Zuversicht, Anteilnahme, Hilfsbereitschaft, Liebe usw. Dieser Art höherstimmender Energien können nicht gegen seinen Aussender eingesetzt werden, sondern kommen nur im positiven Sinne zurück. Da es nicht leicht ist, sich durchgehend hochschwingend positiv zu stimulieren, sollten dafür im Weiteren auch einige konkrete Anweisungen und Ratschläge gegeben sein.
Wie wir sehen, wäre es mit den Außerirdischen (Göttern), die vielfach überhaupt nicht unter uns weilen, prinzipiell denkbar, auskömmliche Regularien zu finden und das erst recht, wenn es gelingt, mit einigen der wohlgesonnenen Außerirdischen ein erträgliches Miteinander im Sinne der Alleinen, allumfassend liebenden, absoluten Göttlichkeit zu führen.

Am problematischsten stellt sich der Spaltpilz in der Menschheit dar, der im Wahn als auserwähltes Volk zu gelten, alle Bereiche menschlichen Lebens durchsetzt und zersetzt, falls sie nicht in seinem Sinne organisiert sind. Oft ist er jedoch noch nicht einmal fähig, sinnvolle Organisation anzubieten, sondern nur die völkerzerstörerischen Maßnahmen sind das Ziel. Letztendlich alles das zu zerstören, was nicht oder schwer zu beherrschen ist, ist die treibende Kraft. Das Endresultat dieser völkerzersetzenden Unterjochung wird, so keine Abhilfe kommt, sein, dass die Erde mit der gesamten Menschheit zu einem Jammertal verkommt. Das trifft auch die Verursacher. Ein degeneriertes Affengeschlecht könnte mal wieder das Überbleibsel werden
Der Mechanismus ist vergleichbar mit der Existenz pathologischer Viren, welche einen Körper befallen, sich ausbreiten und schließlich die Oberhand gegenüber allen Abwehrkräften erlangen. Der Körper ist vollständig besetzt und verfällt in dieser Schwäche bis zum Siechtum und letztendlich dem Tod, mit der Konsequenz, dass auch für diese Viren im ehemaligen Wirtsorganismus keine Lebensgrundlage mehr besteht.
Aus unserer Verantwortung zum Überleben ist klar, dass wir es in Bezug auf die Menschheit niemals so weit kommen lassen dürfen. Und aus dem normalen menschlichen Wesen und Empfinden heraus möchte das letztendlich auch niemand, noch nicht einmal die Zersetzer, wenn sie ehrlich zu sich selbst sind.
Hier liegt vielleicht eine Chance, dass die Mehrheit dieser Gruppe, nämlich ihre „kleinen Leute“ irgendwie einlenken, ihre Wahnvorstellungen hinter sich lassen, der Natur Raum schenken und das Miteinander beim Aufbau einer paradiesischen Welt suchen.

(Anmerkung: Hier endeten die vorgefundenen Notizen. Lediglich eine Seite mit unsystematisch zusammengestellten Stichworten war noch vorhanden. Diese sollen noch im Weiteren wiedergegeben sein, wobei der Autor anstrebt, diese gemeinsam mit Ihnen, werte Leserschaft, weiter zu thematisieren und mit Leben zu erfüllen.

Prinzipielle Möglichkeiten

• Zusammenarbeit mit willigen Außerirdischen-
• Melken vermindern
• spirituelles Potenzial erhöhen
• Hinaufpflanzen
• Leitungsebenen
• Schutz allgemein
• innerer Schutz
• Anbindung an den Alleinen Gott
• Isolation von Volksgruppen, Diaspora
• Zucht
• göttliche Wissenschaft
• Zusammenfinden von Willigen
• Weltanschauung, -bild
• Musen und Schönheit des Lebens
• Bildung
• Erziehung
• Ernährung

Selbstverständlich hat sich der Verfasser inzwischen Gedanken gemacht, wie es weitergehen sollte. Es wäre sinnvoll, viele einzelne Abschnitte zu thematisieren, die das gesamte gesellschaftliche Leben widerspiegeln. Dazu ruft er Sie, werte Leser auf, Ihren Beitrag beizusteuern. Für jeden denkbaren Schwerpunkt ergeben sich besondere Voraussetzungen für die Gesundung unseres Volkes. Jeder einzelne, der eine Gemeinschaft in Vollendung anstrebt, kann dazu beitragen diese Aufstellungen zu vervollständigen und in seinem persönlichen Handeln und dem was er anderen vorlebt bzw. dem wozu er sie begeistern kann, mit Leben zu erfüllen. So könnte auch, in weiten Teilen sogar unpolitisiert, das harmonische Miteinander aller Glieder einer Gesellschaft verwirklicht, gestärkt bzw. wieder erschaffen werden.
Wählen Sie sich, werte Leser, einen oder mehrere Gesichtspunkte, für die sie sich besonders berufen und begabt fühlen, und schreiben Sie Ihre Gedanken dazu auf. Es ist anfänglich völlig gleich, ob Sie Stichpunkte oder ganze Sätze und Textstellen verfassen.
Bekunden Sie dem Verfasser (auf dem Weg oder Kanal, über welchen Sie diese Abhandlung erreicht hat) daß Sie einen Beitrag beisteuern oder sogar mitmachen möchten, der Autor und seine Mitstreiter werden mit Ihnen in Verbindung treten, so daß die Beiträge gewichtet, gegebenenfalls zusammengefasst, in einem Guss gebracht, aufeinander abgestimmt, ergänzt, erweitert oder anders geeignet bearbeitet werden können. Dadurch wird unser gemeinsames Werk gedeihen und wachsen, in welchem sich jeder entweder in Textform aber besser noch im gelebten Leben wiederfinden könnte und befruchtend ausstrahlen und wirken sollte.
Möge unser gemeinsames Werk zügig Gestalt, wie in besonnten Thulezeiten, annehmen und ein blühendes Gemeinwesen errichten und offenbaren!

Gruß und Dank an LaRö  🙂

TA KI

Die Schlüssel zu den zauberhaften Märchen von Stämmen der Slawen und Arier


Damit die Informationen zum Volk kamen, gaben die slawisch -arischen Priester alles sakral -wendische Wissen, dem Volk in Form von Märchen zurück, in welchen die Information für die bildliche Wahrnehmung umgestaltet war. Die Märchen wurden Wort für Wort weiter geben, damit die Information ohne Entstellung oder Verzerrung ankam. Das, was die russo-arische Völker vom Kindesalter an aus den Märchen lernten, waren die wahren und alten Informationen, mit deren Hilfe das Kind ausgebildet wurde, um seine Welt besser zu erkennen. Märchen, Legenden, Sagen, Lieder, Gedichte, Geschichten, Sprichwörter u.ä. – das alles ist die alte Weisheit der slawisch -arischen Völker.

Das Wort „Byl“ (riss. „Быль“) ist von altrussischen Verb – „Byti“ (russ.“быти“) entstanden, das heißt – es geschah in der Welt der Wirklichkeit (Jawi) oder auf deutsch gesagt – wahre Geschichte (historische Sage). Aber die „erfundene“ Geschichte (riss. „небыль“) – was nicht in der Jawi (die Welt der Wirklichkeit grober Materie, Realität) geschah, aber in den Welten: Nawi (die Welten der Geister), Slawi (Ruhme – die Welt der Ahnen) oder Prawi (Lenke – die Welt der Götter), so heißt es – es geschah in anderer Form des Daseins.

Alle Erzählungen wurden von Materialisten – „Bewohnern, Einwohnern, Mitbewohnern“ als Märchen wahrgenommen, d.h. jenen Menschen, die sich in der dreiwertigen Entwicklung (3 Chakren Mensch) befinden und die Verbindung mit ihren Vorfahren und der Weisheit der Ahnen, verloren haben.

Am Ende jedes Märchen gab’s eine sprichwörtliche Redensart: „Das Märchen lügt und deutet an, wer das erkennt – der lernt daran“. Später haben die Christen diese sprichwörtliche Redensart verzerrt: „Das Märchen lügt und deutet an –  Prachtkerl  erkennt und lernt daran“. Warum dürfen nur die Prachtkerle und nicht die holde Maid (reine junge Frau) das Schicksal und die Bestimmung erkennen? Dies geschah, weil nach dem christlichen Lehren eine Frau, ein negatives Element ist. Im Unterschied zur slawischen Tradition, wo die Frau die Göttin und die Hüterin des Heimes und Heimfeuers verkörpert.

Außerdem waren solche Begriffe wie die Lüge und die Wahrheit verzerrt. In der slawischen Tradition, ist das Wort Wahrheit  mit der wahren Welt – Prawi (die Welt der Götter) verbunden. Das Wort Nichtwahrheit  ist es, was nicht zu der Welt Prawi gehört, aber auch eine Information ist. Unwahrheit – ist die verzerrte (gekrümmte) Information, die nicht aus der Jawi (Welt der Wirklichkeit) kommt. Und das Wort die Lüge bedeutete – die oberflächliche Information, die in dieser Gestalt (Bild) ins Innere eindringt.

Die Christen haben nicht nur die russischen Volksmärchen verzerrt, sondern auch eigene erdacht. In solchen Märchen ist der uralte Traum des christlichen Volkes vom „kostenlosen Leben – faulenzen“ primär dargestellt. Während in den russischen Märchen die Hauptfiguren in ihrem Wirken immer nach dem Ziel streben.

Eines der Beispiele der Entstellungen und Verzerrungen ist das Märchen über „Die Rübe“, die man von der frühesten Kindheit kennt. In der ursprünglichen russischen Variante zeigt das vorliegende Märchen auf die Wechselbeziehung zwischen den Generationen, sowie auf die Wechselwirkung der vorübergehenden Strukturen, der Formen des Lebens und der Formen der Existenz. (Abb. 1)

Abb. 1

 In der modernen Variante dieses Märchens fehlt es noch an zwei Elementen, die von vornherein existieren –  der Vater und die Mutter, ohne die sind es nur sieben Elemente, da es bei den Christen das siebenwertige System der Wahrnehmung (7 Chakren), im Unterschied zum russo-arischen neunwertigen System (9 Chakren) gibt.

In der ursprünglichen Variante, waren es neun Elemente, in einem jedem war eine symbolische Gestalt verborgen:

 

  • Die Rübe – symbolisiert den Besitz und die Weisheit des Stammes (Familienstamm) und seine Wurzeln. Sie vereinigt symbolisch das irdische, unterirdische und das überirdische.
  • Der Großvater – symbolisiert die Alte Weisheit.
  • Die Großmutter – die Tradition des Hauses, das rationelle Wirtschaften (Hauswirtschaft).
  • Der Vater – der Schutz und die Stütze.
  • Die Mutter – die Liebe und die Fürsorge.
  • Die Enkelin – symbolisiert die Nachkommenschaft.
  • Der Hund – der Wohlstand im Familienstamm (den Hund wurde für den Schutz des Wohlstandes angeschafft).
  • Die Katze – symbolisiert die wohltuende Lage im Stamm (die Katze — гармонизаторы der Energie des Menschen).
  • Die Maus – symbolisiert den Wohlstand der Familie (es wurde angenommen, dass die Maus dort lebt, wo es die Überschüsse der Lebensmittel gibt).

 

Aber die Christen haben den Vater und die Mutter entfernt, und haben ihre Gestalten entfernt: den Schutz und die Stütze – mit der Kirche, und die Fürsorge und die Liebe – mit Christus ersetzt.

Bei den Russovölkern liegt der ursprüngliche Sinn dieses Märchens im Folgenden verborgen: die Verbindung mit dem Stamm und dem Stammgedächtnis zu haben, in der Harmonie mit den Verwandten zu leben und das Glück in der Familie zu haben.

 

Es gibt noch ein Märchen, das viel verzerrt wurde, dass ist das Märchen „Kolobok“ zu Deutsch „Bällchen“. Hier bieten wir ihnen die ursprüngliche Variante an:

„Tarch Perun erbat Djiwa – erschaffe Kolobok (das „Bällchen“). Und sie rieb den Swarogskreis ab, und fegte die Sternenhäuser aus und formte Kolobok, sie legte ihn in das Fenster des Sternenhauses vom „Rod“ (Stamm) und da, erleuchtete der Kolobok und rollte auf dem Swarog–Wege fort. Aber er rollte kurz, kam ins Sternenhaus des Wildschweins (Äber) und das Wildschwein biss ihn die Seite ab, aber fraß ihn nicht ganz auf. Dann rollte Kolobok fort bis zum Sternenhaus des Schwanes und der Schwan pickte ein Teil aus ihn raus und  im Sternhaus des Raben– pickte der Rabe ihm ein Teilchen aus, in Sternenhaus des Bären – stauchte der Bär eine Seite ein. Der Wolf im seinem Sternenhaus fraß fast die Hälfte auf und als Kolobok ins Sternenhaus des Fuchses kam, da fraß der Fuchs ihn ganz“ (Abb. 2)

Abb. 2

 Dieses Märchen ist eine bildliche Beschreibung der astronomischen Beobachtung unseren Vorfahren über die Bewegung des Mondes am Horizont, vom Vollmond bis zum Neumond. Der Vollmond nimmt seinen Anfang im Sternenhaus (Sternzeichen) Tarcha und Dschiwa von Swarogkreis (Abb. 3) und endet im Sternenhaus des Fuchses im Neumond.

 

Abb. 3

Mit Hilfe dieses Märchens bekamen die Kinder die Anfangserkenntnisse in Astronomie, ihnen zeigte man die gegebenen Sternenhäuser (die Sternbilder) und sie studierten bildlich die Sternkarte der Welt.

Um alte Erzählungen (Märchen) und ihren Sinn zu verstehen, der ihnen gegeben war, muss man auf die moderne Weltwahrnehmung verzichten und durch die Augen der Menschen, die zu den alten Zeiten lebten auf die Welt blicken. Es ist wichtig die bildliche Wahrnehmung zu haben, die unsere Vorfahren hatten.

Als Beispiel werden wir die Beschreibung der Drachen Gorynytsch aus den altertümlichen Märchen nehmen: „Die schwarze Wolke kam angeflogen und verdeckte die rote Jarilo (Sonne). Der starke Wind  ist aufgekommen und in der schwarze Wolke ist  der Drache Gorynytsch (dreiköpfige) herbei geflogen. Er zerstörte die Häuser, die wirbelte die Heuschober auf, und trug die Menschen und das Vieh in Gefangenschaft fort“ (Abb.4)

Abb.4

 

Die Gestalt des „Drachen“ – bedeutet rund und lang, wie die Schlange und „Gorynytsch“ – hoch, wie ein Berg ist. In der gegebenen Beschreibung handelt es sich um solche natürliche Erscheinungen, wie die Windhose oder Tornado. Der Drache Gorynytsch kann dreiköpfig (d.h. aus der Wolke gehen 3 Trichter raus) und neunköpfig, usw. sein.

Besonders stark verzerrt war die bildliche Gestalt von der Heldin aus der russischem Volksmärchen, die die Christen  Baba Jaga (Weib Jaga) nannten. In Wirklichkeit war es die russo-arische Gestalt von Baba Yoga (Mütterchen – Yoginja) – die Beschützerin und Hüterin der Waisenkinder und überhaupt aller Kinder. Sie wanderte über das Land auf dem feurigen himmlischen Wagen und sie sammelte in den Städten und Dörfern die Waisenkinder.

Man erkannte sie an ihren Stiefeln, die mit Gold geschmückt waren und man nannte sie Großmütterchen Yoga – Goldenes Bein.

Sie brachte die Waisenkinder in die Vorgebirgseinsiedelei, am Fuß der Iriey Berge (Altai), wo sie die Kinder mittels Feuer Ritual den alten Göttern weihte. Dazu gab es den speziellen Tempel des Stammes (Rod), der innerhalb des Berges ausgemeißelt war und daneben im Felsen gab es eine spezielle Vertiefung (Grotte), – die „Pesche Ra“ hieß. Aus ihr trat ein Steinsockel heraus, den man Spaten nannte. In eine der Vertiefung hat Baba Yoga die schlafenden Waisenkinder gelegt und in die andere trockenes Reisig, wonach sie den Spaten zurück in „Pesche Ra“ schob und dann das Reisig anzündete. Wenn der Spaten in „Pesche Ra“ eingeschoben wurde, schob ein spezieller Mechanismus eine Steinplatte auf den Vorsprung vom Spaten und trennte die Vertiefung mit dem Kind vom brennenden Reisig ab. Dieses Ritual bedeutete, dass die Waisenkinder den Alten Göttern geweiht waren und über ihr weltliches Leben niemand mehr erfahren wird. Sobald das Feuer brannte, nahmen die Priester des Stammes die Waisenkinder in die Räume des Tempels auf und zogen sie als Stammpriester und Priesterinnen groß (Abb. 5)

Baba Yoga (Mütterchen – Yoginja                          Baba Jaga (Weib Jaga)

Abb.5

 

Diese Gestalt der schönen jungen Göttin wurde in die Gestalt der alten, bösen und buckeligen Frau ausgetauscht, die die kleinen Kinder stiehlt, sie im Ofen brät und auf isst. In dem verzerrten Märchen, lebt sie in einer Hütte auf Hühnerbeinen, umgeben von einem Pfahlzaun mit Schädeln auf den Spitzen. In Wirklichkeit meinten die Slawen, dass der Schädel des gestorbenen Tieres die Weisheit und die Kraft desselben Tier bewahrt. Und wenn der Schädel auf dem Pfahle angebracht wird, so schafft man sich den Schutzkreis gegen die Widersacher aus der Kraft und Weisheit der Tiere. Das machte auch Baba Yoga. Es gibt kein Märchen, wo die Baba Jaga einen Kind oder einen Menschen geessen hatt, sie erschreckte, erprobt und lehrte nur. Und ihre Hütte stand nicht auf Hühnerbeinen, sonder in Wirklichkeit auf Rauch- und feurigen Säulen, d.h. es war ein Flugapparat (der feurige himmlische Wagen). Er hatte noch eine Besonderheit, denn er konnte sich drehen, wenn Baba Yoga sagte: “ Häuslein, Häuslein drehe dich um, zu dem Wald mit Hintern rum und zu mir von Vorne rum.“

In den Märchen erkennen wir die Beschreibungen der Technologien und der Errungenschaften der alten russo-arischen Zivilisation, zum Beispiel: die Tischlein deck Dich, der fliegende Teppich, die Tarnkappe, das Zauber -Schwert, die Zauber Spiegel, der Knäuel und der Faden, der den Weg zeigt usw.

Im Märchen über den Hellen Falken  begibt sich die Heldin – Nastenka zu dem Hellen Falken (Abb. 6) „dreiaufzehnten“ (drei auf zehn-dreizehn) Sternenhaus. Das dreizehnte Sternenhaus (Sternbild) im Swarogskreis ist Sternzeichen Finist (Abb. 3). Das heißt, sie hatte den Weg ins anderes Sonnensystem, mit neun Raumschiffen und neun mal Umsteigen, auf dem Weg neun Paare der eisernen Stiefel (die Schuhe mit der künstlichen Gravitation, für die Bewegung im Raumschiff) verbraucht und aß neun eiserne Brote (die Nahrung der Astronauten, die in der metallischen Verpackung aufbewahrt wird).

Abb. 6

 Nicht jeder Mensch ist fähig, die Alte Weisheit in der ursprünglichen Erläuterung zu verstehen, man muss sie mit Geist, Seele und Herz wahrnehmen können. Das ist gut im Märchen über das Hühnchen Rjabu bildlich dargestellt. Es legte ein goldenes Ei; Der Großvater wollte es aufschlagen und schaffte es nicht; die Großmutter daraufhin ebenso wenig; als jedoch eine Maus vorbeilief und mit den Schwanz wedelte, fiel das Ei und zerbrach (Abb. 7)

Abb. 7

 Als der Großvater und Großmutter zu trauern begannen, da sagte das Hühnchen – ich werde noch ein Ei legen, allerdings diesmal kein goldenes mehr. Hier trägt das goldene Ei in sich die Gestalt der geheimen Stammesweisheit, die die Seele betrifft und die man kurzerhand nicht nehmen kann – egal wie lange man auch schlägt. Gleichzeitig kann dieses System durch zufällige Berührung bis auf wenige Fragmente zerstört werden. Deshalb, sind für die Menschen, welche  noch nicht das Niveau erreicht haben, um das Geheime (goldenes Ei) zu verstehen, die einfachen Informationen (normales Ei) vorrangig.

Die russischen Volksmärchen sind eine vererbte Schatzkammer der geistigen Erfahrung unserer Vorfahren. Es ist ihr Wissen über die Gesetze und des Daseins in der Welten Prawi, Slawi, Jawi, Nawi und Sdrawi. Für den bewussten Menschen stellen diese Märchen unerschöpflich „Brunnen“ der Weisheit dar, der den Menschen ermöglicht bewusst den tieferen Sinn des Lebens zu erfahren, das von unseren Ahnen weiter gegeben wurde.

Durch aufmerksames Lesen und Forschung der zauberhaften Märchen zeigen sich die 9 Bereiche der Sinndeutungen auf:

 

DIE NOT

Infolge des Verstoßes fängt die Not, der Test oder eine Prüfung an. Damit die Not endet, muss jemand sich auf die Reise machen und der jenige braucht eine Rüstung oder entsprechendes Zubehör (oft magische Gegenstände). Am Ende gibt’s immer einen Erfolg im Wohle für alle.

 

DIE AUSRÜSTUNG DES HELDEN FÜR DEN WEG

Die Ausrüstung besteht aus einem Schwert oder magischen Stab, Nahrung und Schuhe – geistige Waffen, die Fähigkeiten sich mit Prana (Lebensenergie, Atemkraft) zu ernähren und Apana (entfernende Hauch, ausscheidende Energie) auszuscheiden – die kosmische Kraft. Man muss auch die Fähigkeit haben sein Körper, die Jawi Welt verlassen zu können ohne zu sterben.

 

DAS ERHALTEN DES ZAUBERMITTELS

Damit der Held sein Ziel erreichen kann, bekommt er oft magische Geschenke und Helfer zur Seite gestellt. In der Regel wird man in den Märchen von Baba Jaga beschenkt («Baba» – das Weib – sehr geachtet, «Jaga» – das Opfergabe – „Yoga“ – die Verbindung mit Höchsten Gott). Es existieren drei verschiedene Gestalten (symbolische Bildnisse) für Weib Jaga:

  1. Jaga – die Gönnerin, die Schenkende, manchmal ist es ein alter Mann (Männchen) oder ein Tier (Totem), das heißt die Hilfe der Vorfahren.
  2. Jaga – die Entführerin, diese prüft den Helden in einem Test oder bestimmte Prüfung, nach dem er eine bestimmte Erfahrung bekommt und wird besser und vollkommender.
  3. Jaga – die Kriegerin, sie bestraft den Helden für die falschen Handlungen, das heißt sie richtet ihn auf den wahrhaften Weg aus. Sie ist die Vollzieherin des Karmagesetzes und die Vertreterin der Grenzkraft  (Schwellenwächterin) von der Welt Slawi, Jawi und Nawi.

 

DAS EINWEIHUNGSRITUAL

Der Held soll dem Ritual unterzogen werden, das sich als ein Weg durch „den dichten, düsteren Wald“ erweist, das heißt der Austritt aus dem Körper in die Welt Nawi (Astralreise). An der Schwellengrenze zwischen den Welten Nawi und Jawi – die Welt der Toten, gibt es immer einen Grenzposten – eine Hütte.

 

DIE HÜTTE AUF DER HÜHNERBEINEN

Der Eingang in die Hütte liegt in der Totenwelt – Nawi. Mit Hilfe der Beschwörung kann die Hütte gedreht werden und beim betreten der Hütte wird man von Baba Jaga nach dem Grund (Ziel) des Besuches gefragt: «Bist Du auf der Suche oder bist Du auf der Flucht?». Der Held des Märchens antwortet nie sofort, sonder sagt folgendes: «Bevor Du Fragen stellst, gib mir was zu essen und zu trinken, führe mich in die Banja (Sauna) und danach kannst Du mich nach den Nachrichten fragen». Die Forderung nach dem Essen, zeigt dass der Held keine Angst von den anderen Welten und ihrer Nahrung hat und das er sich nicht fürchtet. Die Sauna ist das russische Form der Yoga, dadurch führt der Held die Kraft und Stärke aller seinen energetischen Körper vor. Wonach die Baba-Jaga den Helden des Märchens achtet und beginnt ihm zu helfen. Ein lebendige Mensch ist für Baba Jaga nicht sichtbar, sie hört ihn oder sie riecht ihn. Sie erkennt die lebendigen Menschen, weil sie riechen, lachen, gähnen und schlafen und daraus  folgen die entsprechenden Prüfungen.

 

DIE PRÜFUNG

Die Prüfung besteht in der Ausführung der Aufgabe: «Gehe dorthin – weis nicht  wohin und bringe das – weis nicht was». Der Ort wohin der Held geschickt wird, ist «das neunte Reich, der zehnte Staat», das heißt die Welt Slawi. Dieses Ort befindet sich in einem anderen Dimensionsraum und man muss jenes bringen, was unmöglich ist aus der Slawi Welt zu bringen. Man muss über alle geistigen Eigenschaften des Menschen verfügen, um es vorzuführen, dass diese Möglichkeit im Gedächtnis nur auf dem DNA- oder Gen-Niveau des höchsten Bewusstseins – der Weisheit der Vorfahren existiert.

Für den Beweis der geistigen Kraft muss der Held mit den magischen Aufgaben zurechtkommen. Meistens sind es sie drei in verschiedenen Folgeaufgaben: – in der Nacht Brot (Korn) zu säen, wachsen lassen und ernten; – in der Nacht den goldenen Palast mit einer Brücke zu bauen, ein wundervollen Garten zu pflanzen: «… sehe zu, es soll bis Morgen zur der Morgendämmerung (Morgenröte) hinter der neunte Werst (9 x 1066,8 m) auf dem Meer das goldene Reich stehen. Die jene Brücke soll mit teuerem Samt bezogen sein und neben den Geländern zur beiden Seiten sollen die wundervollen Bäume wachsen, auf den die Singvögel mit verschiedenen Stimmen singen. Wirst Du mit diese Aufgabe bis Morgen nicht fertig werden, befehle ich dich in vier Teile zuvierteln». Natürlich, kann das alles nur der Jenige vollbringen, wer die Gesetzmäßigkeiten anderen Welten kennt und sie beherrscht, das heißt, einen hochentwickelten geistigen Körper haben.

Der Beherrschung von der Macht (Kraft) von dem Helden – die mystischen Fähigkeiten des geistigen Körper – ist nicht das Ziel, es ist nur das Mittel für die Verwirklichung der Heldentat – Schlangen- oder Drachenkampf.

DER DRACHENKAMPF

In allen alten russischen Märchen wird die die Gestalt der Drache auf folgende Weise beschreiben: Der Drache konnte fliegen, seine Flügel waren wie Feuer. Der Drache wird immer in Verbindung mit Feuer dargestellt. Die sinnliche Gestalt der Drachen oder Schlange – ist die Kundalini – die geistige Kraft des Menschen, die harmonische Arbeit aller Chakrasysteme. In diesem Fall soll der Held auf dem energetischen Niveau drei Kämpfen bestehen: «Im Feuer nicht verbrennen, im Wasser nicht versinken und in dem Kampf der Sieger sein». Der Drache im Märchen droht immer mit Feuer: «Ich werde dein Reich (d.h. den Körper) mit Feuer verbrennen und deine Asche werde ich verwehen». In den russischen Volksmärchen ist der Drache (Schlange) ein Hüter der Grenzen ins himmlische Reich. Die Grenze selbst wird wie ein feuriges Fluss beschrieben, der Smorodinka (nord. Gjöll, griech. Acheron, Styx u.a.) genannt. Über diesen Fluss führt eine Brücke. Es kann nur der Jenige über die Grenze gehen, wer tatsächlich die geistige Kraft erreicht hat und in allen Welten wirken kann. Und jene Brücke kann nur dann passiert werden, wenn man den Drachen (die Schlange) getötet hat, d.h. die eigene Mängel besieg hat. Der Drache ist unsterblich und unbesiegbar für die, die nicht Geweiht sind und es kann ihn nur ein bestimmter Held zerstören. Der Drache versucht niemals den Helden mit den Waffen, den Klauen oder den Zähnen zu töten, er versucht den Helden in die Erde (d.h. in die Sünde) einzuschlagen und so ihn zu zerstören. Den Drachen kann nur dann getötet werden, wenn man ihn alle seine Köpfe abschlägt. Das bedeutet der Sieg über die eigenen Gefühle. Aber diese Köpfe haben die wunderliche Eigenschaft von neuem zu wachsen, weil die Macht der Gefühle bei ihrer Befriedigung zunimmt: «Hat dem Zauber-Ungeheuer neun Köpfe abgeschlagen aber das Zauber-Ungeheuer hat sie aufgefangen, mit dem feurigen Finger geschnipst und die Köpfe sind wieder angewachsen» (das Zauber-Ungeheuer stellt im Märchen das Vergnügen, die Lüsternheit dar, d.h. der Hauptgegner des Helden ist das Vergnügen und die Gelüste). Nur nachdem der feurige Finger (die Lüsternheit, Gelüste) abgeschlagen wird, gelingt es dem Helden alle Köpfe der Drachen (der Schlange) abzuschlagen.

DIE AHNENBELOHNUNG

In allen russo-arischen Stammesmärchen wird der Held nach dem Bestehens aller Prüfungen von den Ahnenstamm belohnt: eine schöne Frau (holde Meid), die dann seine Gattin wird. Also ist der Sinn des Märchens – die Liebe – die Harmonie zwischen männlichen und weiblichen Anfang, ein sich liebendes Paar, das ins familiäre eheliche Stammesbündnis übergeht. Und das Märchen endet immer mit der Hochzeit. Hoch-Zeit – die Himmlische Tat der Götter und die Liebe (auf russisch LEU-BO-W`= „LEU“– Leute, „BO“– Götter, „WI“– Wissende) – die Menschen, die das Göttlichen bewusst sind. Und von hier kommt es zu folgenden Ausdruck „Alle Hochzeiten werden in dem Himmel besiegelt».

Der Hauptsinn der märchenhaften Vorschriften unserer weisen Vorfahren besteht in der Stammkraft, die Beachtung der Gebote der Götter: die Reinheit des Stammes (des Geschlechts), die Reinheit der Absichten, die eheliche Treue, die Ehre und das Gewissen und so mit die Fortsetzung des Geschlechtes in der Geburt der Kinder. Damit die Götter der Stammes geboren werden und auf der Erde leben können.

Diese Wunder-Märchen erklären und vorbereiten die Kinder der russo-arischen Stämme zur Errungenschaft der vollen Vollkommenheit, durch das Erreichen von geistige, seelische und körperliche Dreieinheit (Dreifaltigkeit) in der Harmonie mit der wedische Weltwahrnehmung.

So werden die Stammesweden – Stammeswissen aller Völker auf der Midgard-Erde, durch die Märchen von den Vorfahren an die Nachkommen weiter geben. Und mit Hilfe der Märchen ist das Erbe, die wedische Weisheit, die Bräuche, die Tradition und die Kultur der Völker erhalten geblieben.

Quelle: http://www.rodovyeistoki.ru/kapitel-webseite-auf-deutsch-erbe-der-urahnen/novaya-stranica-7/

Gruß an die Märchenhaften

TA KI

Die Runen


Die Runen

Runen-Futhark
Nordische Runen
Angelsächsische Runen

Die Runen

DIE RUNEN sind jene rein germanischen Schriftzeichen, die zwischen 100 und 1050 und etwas spärlicher in den Jahrhunderten danach verwendet wurden.

Runen werden in eine als FUTHARK bekannte Zeichenreihe zusammengefaßt. Der Name FUTHARK wird aus den Lautwerten der ersten 6 Runen gebildet.

Runische Schriftzeichen heißen RUNENSTÄBE oder einfach STÄBE. Das Futhark gilt als eine der erhabensten Schöpfungen unserer heidnischen Ahnen. Die Runen sind heilig, da sie von Odin stammen.

Sie sind insofern einmalig, als jede Rune ihren festen Platz in der Futharkfolge hat und einen eigenen anlautenden Namen wie z. B. WUNNA besitzt; einmalig auch, weil jedem Runennamen ein tiefer, ureigener Sinngehalt innewohnt.

RUNENKUNDE ist das Bemühen um Runenwissen und die so erworbenen Kenntnisse. Der Runenkundler sucht Antworten auf Fragen wie:
Wann, wo und wie entstanden die Runen ? In welchen Sprachen ritzte man sie ? Was ist die Bedeutung der Runennamen ? usw.

Die Bedeutung des Wortes RUNE

Das altgermanische Wort RUNA wurde im 17 Jh. durch damals schon tätige Runenkundler, z. B. Öle Worm in Dänemark, wieder eingeführt. Einst hatte das Wort die Bedeutung „Geheimnis“ und „geheime Beratung“ – Gotisch, Althochdeutsch und Altsächsisch RUNA / Altenglisch u. Altnordisch RUN – , und es entwickelten sich die niederdeutschen Formen GERAUNE und RAUNEN, denen ein mittelenglisches ROUN (briddes roun = Vogelsang) zur Seite steht.

So hatte RUNA die Sinnbestandteile GEHEIMES RAUNEN und LIEDHAFTES VORSPRECHEN.

Und genau dieses geheime, liedhafte Raunen schwingt mit in den Runennamen FEO, UR, THURS, ASA, RIT, KAAN …..

Man sollte den Begriff „Geheimnis“ nicht im heutigen Sinne auslegen. Unseren Vätern waren die Runen etwas Heimeliges und Vertrautes jedoch dem Fremden Dunkles und Unergründliches. Die schon in alter Zeit entlehnten Wörter RUNO im Finnischen und RUNAT im Lettischen bedeuten heute jeweils „Lied“ und „sprechen“.

Die Runen waren anfangs geraunte, heimelige Worte tiefen Sinngehalts und galten als von den Göttern herrührend, also – heilig. Die Stäbe sind deren augenfällige und schöne Versinnbildlichung.

Auf dem schwedischen Runenstein von Noleby (600 n. T.) steht zu lesen:

r u n o f a h i r a g i n a k u d o

Runen male ich götterentstammte

Das Gemeingermanische Futhark (GGF), auch Älteres Futhark genannt, zählt 24 Stäbe, die in drei Achtergruppen oder Geschlechter eingeteilt sind:

Unter jeder Rune ist der jeweilige Lautwert angegeben: f, u usw.

Die GGF-Runen wurden von allen Germanen zwischen etwa 150 und 750 nach Teutoburg (n. T.) geschrieben und gelesen.

DIE RUNEN ALS HEILIGE ZEICHEN

Lange Zeit hat man in den Runen eine Buchstabenfolge zu reinen Mitteilungszwecken erblickt. Das findet seine leicht ver­ständliche Begründung in einer Reihe von Inschriften, bei denen mit dieser neuzeitlichen Auffassungen entsprechenden Vorstellung auszukommen war. Auf dem Goldhorn nennt sich Hlewagast als Verfertiger des Kunstwerks. Es lag nahe, den Fall mit vielen anderen des Mittelalters zusammenzustellen, wo die Meister sich voll Stolz zu ihrem Werk bekannt haben. Auch die Runeninschrift eines der Weserknochen „Uluhari machte“ schien diesem Brauch zu entsprechen. Die zweite Zeile der Spange von Freilaubersheim ist meist gedeutet worden: „Dich, Dalena, beschenkte er.“ Hier lag der Gedanke an eine Widmung nahe. Wenn auf der Scheiben­brosche von Bülach im Züricher Museum gedeutet worden ist: „Frifridil hat mich erworben“, so scheint das auf die Betonung des Besitzes zu zielen.

Auf mehreren Speerspitzen stehen Namen, so auf der jahre­lang verschollenen und jetzt in Berlin befindlichen Lanzen­spitze von Kowel (Wolhynien) und auf der im Müncheberger Museum liegenden von Dahmsdorf (Mark Brandenburg), die 1865 gefunden worden ist. Auf ersterer steht das Wort ,,Tilarids“, auf letzterer „Ran[n]ja“. Da auch sonst der Besitzer auf Waffen vermerkt erscheint — vergl. die Beowulfstelle S. 58 —, sah man lange in den beiden Wörtern Besitzernamen und deutete „Tilarids“ als „schneller oder tüchtiger Rei­ter“ und „Rannja“ als „Renner“.

Auf dem kleinen Stein von Jällinge in Jütland steht zu lesen: „König Gorm machte dieses Denkmal für seine Frau Thyra, Dänemarks Gebieterin“ — was die Auffassung des Denkmals als eines Gedächtnissteines begreiflich macht.

Aber nach 1900 stellte sich je länger je deutlicher heraus, daß diese nüchterne Auffassung der betreffenden Inschriften als einer Alltagsanwendung nicht überall zutreffen konnte. Auf den beiden Lanzenspitzen sind die Runen verschwistert mit den unzweifelhaft heiligen Zeichen des Hakenkreuzes, der Sonnenringe, des Dreischenkels, des sog. Blitzzeichens usw. Diese Vergesellschaftung bekommt einen höheren Sinn, wenn die Runen ebenso wie die Heilszeichen die Wirksamkeit der Waffe steigern, sie selbst also weihen sollten. So betrachtet, dürfte der entsprechende Name auf die Waffe selber gehen und „Tilarids“ aufzufassen sein als „der Schnell-dahin-Fahrende“, also etwa als der „Anstürmer“ oder „Angreifer“ so­wie „Rannja“ als „Anrenner“. Dazu würde stimmen das „Raunijas“ der Lanzenspitze von Övre Stabu mit dem ver­mutlichen Sinn von „Erprober“.

Auf nicht wenigen Denkmälern nennt sich der Runenbildner. Die Ansicht, daß darin eine Äußerung des Künstlerstolzes zu sehen sein könnte, wird diese Fälle kaum ausschöpfen. Viel­mehr dürfte zutreffen, daß der Runenbildner sich eine beson­dere Wirkung davon versprach, eine Weihung oder Bannung durch seine Runen. So mancher Grabstein mit nur einem Na­men gibt garnicht den Namen des Toten an, sondern den des Runenmetzen.

Diese Erkenntnis ist 1937 so ausgesprochen worden:  „Die Runen waren dem Germanen lebendige, kraftgeladene Wesenheiten, die er wie Krieger aufmarschieren lassen konnte, wenn er um sie das rechte Wissen hatte.“

Diese hohe Schätzung der Runen ist wohl ausgegangen von den Marken auf den Losstäbchen, wenn sie, wie anzunehmen ist, mit den Futharkrunen wesenseins waren. Galten diese Zeichen doch für so machtvoll, daß selbst die Nornen und die Götter sie befragen mußten. So ist denn 1938 gewiß mit Recht geurteilt worden: „Die Runen waren von Hause aus alles eher als ein Verständigungsmittel. Ihre Ritzung hat eine ähnliche Glaubensgrundlage wie die uralten Felszeichnungen und einen ähnlichen Zweck: Verstärkung und Verewigung. Es ist etwas Übernatürliches, eine heilige Kraft in diesen Zeichen.“

Die wilden Götter Sagenhaftes aus dem hohen Norden – Kapitel 1


Ein Riese so groß wie die ganze Welt

Von Tor Åge Bringsværd

Wo kommt der Nebel her? Das weiß kein Mensch. Und wer hat den ersten Funken gezündet? Niemand weiß es. Eines aber steht fest: Am Anfang war die Kälte und das Feuer. Auf der einen Seite war da Niflheim; dort herrschte Nebel und Frost. Auf der anderen Seite war Muspilheim und dort gab es nichts als ein Meer von zischenden Flammen. Was den Nebel vom Feuer trennte, war ein riesiger bodenloser Schlund; und aus dieser gewaltigen Leere, dem Abgrund zwischen Licht und Dunkelheit, ist alles was lebt hervorgegangen, und das kam so. Irgendwo in Niflheim gab es eine Spalte im Eis, aus der ein mächtiges Wasser schoss. Dieser Strom schäumte auf den großen Schlund zu und stürzte sich hinein. Aber weil es kalt war, fror das Wasser zu großen Eiszapfen und je länger das ging, desto mächtiger wurde das Eis auf der einen Seite des großen Schlundes. Aber da auf der anderen Seite, dort wo Muspilheim lag, tanzten die Funken und die Flammen erwärmten die Luft. Tief im Schlund kämpften Hitze und Kälte miteinander und das Eis fing an zu schmelzen. Was die Kälte geformt hatte, die Wärme erweckte es zum Leben. So entstand das erste Wesen. Es war von menschenähnlicher Gestalt, aber kein Mensch hatte solche Ausmaße. Denn Ymer, so hieß es, war ein Riese und ein größerer Riese hat nie gelebt. Doch wovon sollte dieser Ymer leben? Von Feuer und Eis kann sich kein lebendiges Wesen ernähren. Als er sich umsah, merkte Ymer, dass er nicht allein auf der Welt war. Denn aus dem geschmolzenen Eis war noch ein anderes Ungeheuer hervorgegangen, das Hörner und Euter trug und von sanfter Natur war; eine riesige Kuh, aus deren gewaltigen Zitzen Ströme von Milch rannen. Wer anders als Ymer sollte sie melken? So waren sie beide zufrieden; die Kuh brauchte nicht mehr lange nach einem Abnehmer für ihren Überfluss zu suchen. Und der Riese musste nicht hungern. Trotzdem, irgendetwas fehlte der ersten Kuh, die bei all ihrer Größe, so wie alle andern Kühe war, nur das sie nicht wusste, wonach ihr der Sinn stand. Sie schnüffelte und probierte alles, was in der Nähe war, bis sie ein paar reif beschlagene Steine fand, die nach Salz schmeckten. Davon konnte die Kuh, genau wie alle Kühe, die später auf die Welt kamen, gar nicht genug kriegen, bis sie an einen ganz besonderen Stein geriet. Als sie ihn mit ihrer riesigen Zunge ableckte, ahnte sie nicht, was sie damit angerichtet hatte. Noch am selben Abend nämlich, wuchs aus dem Stein ein Haar hervor. Am anderen Tag, kamen ein Gesicht und dann ein ganzer Kopf zum Vorschein, und am dritten Tag der ganze Leib eines großen, schönen Mannes. So kam Bühre auf die Welt, der Stammvater aller Götter, die wir die Asen nennen. Doch unterdessen war auch Ymer, der erste Riese, nicht faul gewesen. Zwar schlief er viel, aber während er vor sich hin schnarchte, fing er an zu schwitzen, und aus seinen Achselhöhlen, gingen zwei neue Wesen hervor, ein Mann und eine Frau. Auf dieses Wunder waren nun seine Füße eifersüchtig. Sie paarten sich miteinander und gebaren einen Sohn mit sechs Köpfen. So ist das Geschlecht der Riesen oder Trolle entstanden, und von da an gab es kein Halten mehr. Die neuen Geschöpfe bekamen Kinder und ihre Kinder bekamen wieder Kinder, bis auf den heutigen Tag.

ymir

Am Anfang muss es ziemlich friedlich zugegangen sein auf der Welt. Die Asen und die Riesen kamen gut miteinander aus. Bühre, der allererste Ase, hatte einen Sohn, der sich mit einer Riesentochter zusammentat und aus dieser Liebschaft ist Odin hervorgegangen, der später zum Häuptling aller Götter werden sollte. Aber einem solchen Frieden war auf Dauer nicht zu trauen. Denn der Riese Ymer gab keine Ruhe. Zwar war er faul und träge, und etwas anderes als Milch von seiner Kuh zu saufen und zu schlafen, fiel ihm nicht ein. Doch dabei schwoll sein riesiger Leib immer weiter an, und er gebar immer neue und ziemlich erschreckende Trolle, die bedrohliche Mienen aufsetzten. Bald wimmelte es überall von solchen Riesenkindern. Odin und seinen Brüdern gefiel das gar nicht, denn sie waren in der Minderheit, und sie wussten, wie schlecht es einer Minderheit ergehen kann, wenn sie sich nicht ihrer Haut wehrt. Eines Tages kamen sie zu dem Schluss, dass es so nicht weitergehen konnte. Jetzt reicht es, sagten sie sich, wenn wir nichts tun sind wir bald am Ende. Wir müssen einen Aufstand gegen Ymer, den Großvater aller Riesen, und gegen seine Brut riskieren. Gesagt, getan. In aller Heimlichkeit schneiden Odin und seine Brüder mächtige Spieße aus den Bäumen und schleichen sich an den Riesen heran, der wie immer mit vollem Bauch schnarchend daliegt. Die Überraschung ist auf ihrer Seite. Das Blut spritzt aus den Wunden des Riesen. Ymer brüllt so laut, dass die Gletscher kalben und Eisberge ins Wasser stürzen. Bald haben die Asen gesiegt, und der größte aller Riesen ist tot. Er hat so viel verloren, dass seine Kinder in der Flut ertrinken. Sie werden in den alten Schlund gespült und verschwinden im Abgrund. Wahrscheinlich ist dabei auch die große Kuh mitgerissen worden, denn seitdem hat niemand mehr von ihr gehört, und niemand hat sie wieder gesehenen. Nur zwei der Riesenkinder konnten sich retten, ein Paar das schlau genug war sich im Nebel zu verstecken. Diesen beiden verdankt das Riesengeschlecht sein Überleben. Doch vom Tag der ersten Schlacht an, sind es die Götter, die das Heft in der Hand halten, und sie machen sich sogleich ans Werk. Den toten Ymer schleppen sie bis an den Rand des großen Weltschlundes-eine schwere Arbeit, nach der sie sich erst mal drei Tage ausruhen müssen. Dann legen sie ihn über den Abgrund, der unter dem riesigen Leichnam verschwindet. Sie überlegen lange, was man mit dem Toten anfangen kann. Vielleicht kann man eine ganze Welt aus ihm erschaffen? Er hat so viel Blut verloren, dass es für ein ganzes Meer reicht. Und aus seinem Fleisch, kann man das feste Land machen; aus seinen Knochen Berge und Klippen, aus seinen Knöcheln und Zähnen Gestein und Geröll, aus dem Haar Bäume und Gras. Am Ende bleibt nur noch der Schädel. Die Hirnschale des Riesen setzen die Götter wie eine Kuppel über alles, was sie erschaffen haben, und so ist das Himmelsgewölbe entstanden. Das Gehirn aber werfen sie hoch in die Luft, wo es zerflattert, und so sind die Wolken zustande gekommen, die über den Himmel ziehen.

 

Doch damit war die Welt noch lange nicht fertig. Zum Beispiel fehlen immer noch die Zwerge, die Unterirdischen, die in Grotten und Höhlen leben. Auch sie sind aus Ymers großer Leiche hervorgegangen; denn es waren keine gewöhnlichen Würmer, die sich an ihr gütlich taten – o nein! Ohne die Zwerge sähe die Welt ganz anders aus; man verdankt ihnen die Schmiedekunst, die sie erfunden haben, und manches andere. Allerdings, es ist wenig Verlass auf sie, manchmal schlagen sie sich nämlich auf die Seite der Trolle. Trotzdem – ohne sie geht es nicht. Das sahen auch die Götter ein, und sie erwählten vier von ihnen, um das Himmelsgewölbe zu stützen und die vier Ecken der Welt zu bewachen. Diese vier heißen Osten, Westen, Norden und Süden. Also auch für die vier Himmelsrichtungen müssen wir uns bei den Zwergen bedanken. Nun war es den Asen am Himmel aber noch zu dunkel. Im warmen Muspilheim, ganz im Süden, wo das Feuer zu Hause war, holten sie sich Funken und hefteten sie an den Himmel, dort hängen sie noch heute noch auf der Innenseite des alten Riesenschädels. So sind die Sterne entstanden. Und wie ging es weiter? Nun Odin hatte zwei Brüder. Der eine hieß Wile und war sehr klug. Der andere hieß We und hatte scharfe Augen, gute Ohren und war sehr beredt.
Eines Tages gingen sie alle drei am Strand spazieren und fanden dort zwei große Hölzer, die die Flut an Land getrieben hatte. „Seht nur“, sagte We, „dieses Strandholz sieht ja fast aus wie wir.“ – „Wieso denn“, fragte Odin. „Ganz einfach“, sagte Wile ,“das hier ist der Kopf, das sind die Arme, und zwei Beine haben sie auch.“
Nun muss man wissen, dass die Götter gern spielen. Und so nahmen sie nur zum Spaß, die Stöcke in die Hand, stellten sie auf und kleideten sie ein. Odin hauchte ihnen Leben ein, so dass sie atmen konnten. Wile gab ihnen Vernunft und Verstand, und We verlieh ihnen die Gabe des Gehörs, des Gesichts und der Rede. Warmes Blut pulsierte durch ihre Adern und ihr Haar, ihre Haut, ihre Augen nahmen Farbe an. Nun waren sie kein Strandgut mehr, sondern ein Mann und eine Frau. Die Asen nannten sie Asch und Embla, und von diesen beiden Eltern stammt die ganze Menschheit ab.
Nun gab es zwar Asen, Trolle und Menschen, aber es war sonderbar still auf der Welt. Irgendetwas fehlte! Wahrscheinlich war es Wile, der als erster verstand, was es war.
„Wisst ihr, warum sich hier nichts rührt?“ fragt er seine Brüder. „Uns fehlt die Zeit! Es ist immer dasselbe am Himmel, weder wird es richtig hell noch richtig dunkel. So kann es nicht weitergehen.“
Da fiel ihnen eine Riesenfrau ein, die ganz besonders dunkel war. Sie hieß Nott und sie hatte einen Liebhaber unter den Asen, der mit ihr einen Sohn namens Dag zeugte, und der war ausnehmend hell. Die beiden, sagte Wile, sollten wir besuchen. Das leuchtete Odin ein. Er ging zu Nott und Dag, und beide, Mutter und Sohn, gefielen ihm so sehr, dass er ihnen Pferde und Wagen schenkte.
„Habt ihr Lust, über die ganze Welt zu reisen?“ fragte er.
„Warum nicht“, antworteten sie.
„Aber es geht hoch hinaus“, gab Odin zu bedenken, „so hoch, dass ihr alles sehen könnt, und sie nimmt kein Ende.“
Nott fuhr als erste los. Ihr Ross hatte Raureif in der Mähne, und am Morgen fallen Schaumtropfen aus seinem Maul. Das ist der Tau, der in der Frühe auf den Wiesen liegt. Kaum war Nott auf dem Heimweg, da machte sich Dag auf die Reise. Sein Ross schimmert, und seine Mähne leuchtet blendend hell. Seit der ersten Fahrt dieser beiden kann man Tag und Nacht unterscheiden, man weiß wie spät es ist, und kann die Tage und die Jahre zählen. Das Licht des Tages kommt also nicht von der Sonne, wie wir gerne glauben. Natürlich auch Sonne und Mond sind aus den Funken erschaffen, von denen Muspilheim sprüht, und es ist auch wahr, dass beide auf ihrem Wagen über den Himmel ziehen. Aber wer passt darauf auf, dass sie nicht herunterfallen? Und wer lenkt ihre Pferde? Da sind zwei Menschenkinder, ein Junge und ein Mädchen. Die waren so schön, und ihr Vater war so stolz auf sie, dass er die Tochter Sonne nannte und den Sohn Mond. Das fanden die Asen reichlich übermütig, und sie beschlossen, dem stolzen Vater die Kinder wegzunehmen. Die Tochter muss seitdem die Rösser des Sonnenwagens und der Sohn die Mondpferde lenken. Das ist nicht so einfach; denn die beiden sind immer in Eile. Immerzu sind nämlich zwei Wölfe hinter ihnen her, die nach ihnen schnappen und sie verschlingen wollen. Das sind keine gewöhnlichen Bestien. Es sind die Kinder einer alten Trollfrau, die weit im Osten lebt, im Walde Eisenholz. Diese Frau hat noch viele andere Riesen in die Welt gesetzt, und alle haben die Gestalt von Wölfen. Bis auf den heutigen Tag haben Sonne und Mond den Wettlauf mit ihren Verfolgern gewonnen, und man kann nur hoffen, dass es dabei bleibt.

 

Bleibt nur noch die Frage, wo der Wind herkommt. Auch er ist aus dem Geschlecht der Trolle hervorgegangen, aber er gehört nicht zu den Wolfskindern, sondern hat die Gestalt eines riesigen Adlers. Er wohnt im hohen Norden, und sobald er sich in die Lüfte erhebt und mit seinen gewaltigen Schwingen schlägt, stürmt es, und überall fliegen die Pfannen vom Dach. Eigentlich war die Welt nun so ziemlich fertig. Natürlich gab es dauernd Streit zwischen Asen und Trollen; aber manchmal setzt sich der eine oder die andere über die alte Feindschaft hinweg. Und dann kam es zu heißen Liebschaften. So war ja auch die Nacht entstanden. Sogar Odin fand nichts dabei, hin und wieder eine Trollfrau zu umarmen; denn auch in Jotunheim, wo die Trolle zu Hause sind, gab es schöne Mädchen. Doch vor allem sind die Riesen gefährliche Wesen, denen man nicht über den Weg trauen kann. Besonders die Menschen müssen sich vor ihnen hüten; denn wer kommt schon gegen einen Riesen auf?
Das sah auch Odin ein und so beschloss er, den Menschen zuliebe eine Burg zu bauen. Nicht irgendwo am Rand der Welt, sondern in der Mitte. Dort befahl der Häuptling der Götter, einen Bauplatz zu roden. Allerdings, eine Frage bereitete den Asen Kopfzerbrechen. Ziegel und Balken waren noch nicht erfunden. Wo gab es ein Material, das fest genug war, um eine Burg zu errichten? Die Asen erinnern sich an die Erschaffung der Welt, und da fiel ihnen etwas ein, was sie damals weggeworfen hatten, weil sie dachten, dass es zu nichts nütze war. Das waren die Augenbrauen und die Wimpern Ymers, des ersten Riesen. Die waren so dick und stabil, wie die besten Balken. Es dauerte nicht lange und die Burg war fertig. Eine weitläufige Mauer umgab den Bezirk, der Mitgard heißt und der zur Heimat der Menschheit wurde. Dort konnten sie sich sicher fühlen. Selbstverständlich dachten die Asen nicht daran, sich mit den Menschen allzu gemein zu machen. Sie wollten gern in ihrer Nähe wohnen, aber nicht im selben Haus.

asgard

Deshalb errichteten sie hoch über Mitgard eine ganz besonders prächtige Burg, die sie Asgard nannten und damit es ganz klar war, wer hier das Sagen hatte, legten sie zwischen ihrer Festung und der Welt der Menschen eine große leuchtende Brücke. Sie heißt Bifrost und der bedeutet soviel wie „Der zitternde Weg“ die Menschen nennen sie den Regenbogen. Über diese Brücke können nur die Asen reiten, denn das Rot im Regenbogen ist flammendes Feuer. So hält man sich ungebetene Gäste vom Leib. Bescheiden kann man es nicht nennen, wie sich die Götter eingerichtet haben. In Asgard gibt es viele prächtige Häuser und Festsäle und es ist klar, dass das aller schönste Schloss Odin gehört. Es ist innen und außen vergoldet und liegt genau in der Mitte. Hier hat Odin seinen Hochsitz. Wenn er sich auf seinen Thron niederlässt, kann er die ganze Welt überblicken. Er sieht, dass die Erde rund ist, natürlich nicht wie ein Ball, sondern wie eine große Scheibe mit Kreisen, die ineinander liegen wie die Jahresringe eines alten Baumes. Ganz draußen schäumt das große Weltmeer. Im äußersten Rand des Erdkreises liegt Jotunheim und Einöd, wo die Riesen oder Trolle zu Hause sind, im inneren liegt Mitgard, wo die Menschen wohnen; ganz im Zentrum, in Asgard, haben sich die Asen eingerichtet und in der Mitte der Mitte wohnt Odin, der sein Schloss auf einer Wiese gebaut hat. Genau dort haben die Götter auch ihren Hofbaum gepflanzt, die Esche Yggdrasil. Ihre Krone reicht bis in den Himmel und ihre immergrünen Äste streckt sie über die ganze Welt aus. Eigentlich könnte Odin zufrieden sein. Hat er nicht alles wunderbar eingerichtet? Aber manchmal macht er sich Sorgen; denn er sieht allerhand Dinge, die ihn bekümmern. Zum Beispiel die Sache mit den Alben. Wo diese sonderbaren Geschöpfe nur herkommen. Er kann sich nicht erinnern, dass die Asen sie geschaffen haben.

 

Klar ist nur, dass sie mit den Trollen und Zwergen verwandt sind. Vielleicht machen sie sogar gemeinsame Sachen mit ihnen? Er muss feststellen, dass die Alben manchmal heimlich über die Mauern von Mitgard klettern. Es gibt weiße und schwarze Alben. In Tausenderlei Verkleidungen schleichen sie sich unter die Menschen ein. Die sagen dann, sie hätten nachts Gespenster gesehen oder Meer-ungeheuer – unterirdische Wesen mit Klauen und Schwänzen. Das sind die Huldren. Manchmal locken sie die Menschen in tiefe Höhlen unter der Erde, um sie dort gefangen zu halten und zu heiraten. Wieder andere sind arge Kinderdiebe. Oft vertauschen sie die Neugeborenen in der Wiege und hinterlassen der Mutter ein Wechselbalg. Odin weiß, dass das keine bloße Einbildung ist. Er weiß Bescheid, er kennt die Mächte der Finsternis und ihre Verwandlungskünste, und es ist ihm klar, dass sie sich vermehren können wie die Hasen, wenn man sie gewähren lässt. Allerdings nicht nur die schwarzen Alben, sondern auch die weißen. Das sind freundliche Geister. Auch unter den Huldren gibt es viele, die den Menschen, die sie ehren, gern zu Hilfe kommen. Aber auch Odin versteht nicht alles, was es gibt auf der Welt. Was sind das alles für Wesen, die er nicht geschaffen hat? Wo kommen sie her? Wenn er den Blick gen Süden wendet, auf das glühende Muspilheim, dann entgeht es ihm nicht, dass auch dort ein Volk, von fremden Wesen haust, die wie lebende Fackeln brennen. Aber das ist noch gar nichts! Was ihn noch viel mehr erschreckt: Er merkt, dass es noch andere Götter als die Asen gibt auf der Welt. Sie nennen sich die Wanen und wohnen auf einer Burg die Wanheim heißt. Es scheinen friedliche Götter zu sein, die sich vor allem um die Pflanzen und Tiere kümmern. Die helfen auch den Bauern bei ihrer Arbeit und mit den Alben stehen sie auf vertrautem Fuß. Das wäre nicht so schlimm; nur fragt sich Odin, ob die Welt denn Platz für zwei Göttersippen hat. Wer weiß, ob das auf Dauer gut gehen kann! Odin denkt, dass man immer mit dem schlimmsten rechnen muss. Vielleicht stellt sich eines Tages, dass diese Wanen gefährlicher werden können. Und deshalb versammelt er die Asen um sich und sagt ihnen: Wir müssen auf alles gefasst sein. Wenn es Krieg gibt, ist es aus und vorbei mit dem sorglosen Leben auf Asgard! Dann geht es um`s Ganze. Seid ihr bereit?

 

Quelle:
Den Text stellte Peter Trouvain vom Forum „Nordische Mythologie“ dankenswerterweise zur Verfügung.
Website: nordische-mythologie.aktiv-forum.com

Quelle: http://www.manfrieds-trelleborg.de

Gruß an die Legenden

TA KI

Die Sage von der Alte Taufe nach Meissel


taufe1Es war kurz nach dem Tode Karl des Großen. Unsere Vorfahren, die alten Sachsen, waren Christen geworden, aber nur äußerlich. Im Innern hielten sie an ihren Göttern fest. Da lebte im Sünteltale ein vornehmer Sachse mit Namen Magnus. Der war noch ein Heide. Wie alle Verkünder der den Sachsen aufgezwungenen Religion, haßte er auch den Mönch Amelung, den ersten Geistlichen in Apelern. Noch mehr aber haßte er diejenigen seiner eigenen Stammesgenossen. die sich hatten taufen lassen und Christen geworden waren und verfolgte sie auf das Grausamste.

So geschah es einst daß er eine Mutter mit ihrem fünfjährigen Söhnlein gefangen nahm, die beide kurz vorher getauft waren. Da die Mutter von dem Christenglauben nicht lassen wollte, führte er beide zu dem alten Opferstein auf dem Deister. Hier drohte er der Mutter, sie und ihr Kind dem Donar zu opfern, wenn sie dem fremden Glauben nicht abschwöre. Aber sie blieb standhaft. Da kannte die Wut des Heiden keine Grenzen. Erbarmungslos schlachtete er erst das Kind vor den Augen der Mutter, dann diese selbst.

Doch der angstvolle Blick des unschuldigen Kindes und die Standhaftigkeit der Mutter mußten wohl sein Herz gerührt haben. Plötzlich erwachte sein Gewissen und ließ ihm keine Ruhe mehr. Da beschwor ihn seine Gemahlin, die schon heimlich eine Christin geworden war, von dem alten Heidenglauben zu lassen und sich zu dem Christengotte zu bekehren. Magnus willigte schließlich ein und wandte sich an den von ihm bisher so gehaßten und bekämpften Mönch Amelung von Apelern.

Der unterrichtete ihn in dem neuen Glauben. Als die Taufe vollzogen werden sollte, meinte Magnus, kein Platz in der ganzen Gegend sei dafür besser geeignet, als der alte Opferstein auf dem Deister. Dorthin begaben sie sich. Oben im Stein befindet sich ein Becken, das immer mit Wasser gefüllt ist. Mit diesem Wasser wurde Magnus getauft. Von daher stammt der Name „Alte Taufe“. Danach ist hier aber keiner mehr getauft worden.

Quelle: „Über den Deister gehn“ von Udo Mierau und Gudrun Wildhagen

Quelle: http://www.mystic-culture.de/kultplatz/deister/taufe/sage-meissel.html

Gruß an die Lügenverbreiter und irrgläubigen Scheinchristen

TA KI

Die Schlange


Ich bin ein weiser Mann, ich bin eine Schlange.

Schlangen im Glauben der Kelten

In der Frühzeit stellten die Kelten Schlangen in der bildenden Kunst einfach als Zickzack-Muster dar, und entsprechende Motive können bereits in der sogenannten Hallstattperiode gefunden werden, die nach der berühmten Keltenstadt in der Nähe von Salzburg (Österreich) benannt wurde und ca. 800 v. Chr. datiert wird. Später wurden diese Zickzack-Linien als Motiv für Haarspangen verwendet und nahmen mehr und mehr die Form von Schlangenkörpern an. Für die Kelten war die Schlange nicht einfach ein Tier, sondern auch ein Symbol mit vielen Bedeutungen, welches unter anderem die Schöpfung der Welt repräsentierte. In der späteren Zeit wurde diese Symbolik dann auch auf andere schlangenähnliche Körperteile von Tieren übertragen, wie z.B. Widderhörner oder Hirschgeweihe.

Da sich Schlangen häuten können, wurden sie zu Symbolen für die Wiedergeburt und das Weiterleben nach dem Tod. Und da ihre Körperform der des männlichen Geschlechtsorgans und der der Nabelschnur entspricht und sie sehr viele Nachkommen auf einmal hervorbringen können, repräsentierten Schlangen auch die Fruchtbarkeit. Obwohl das Gift vieler Schlangen tödlich sein kann, symbolisierte es ähnlich wie der Speichel oder der Atem anderer Tiere für die Kelten auch die Kraft der Heilung. Die Art wie sich Schlangen vorwärts bewegen und ihren Körper dabei winden, verbindet sie außerdem mit der Wellenbewegung des Wassers in Seen und Flüssen – die Schlange war daher ein heiliges Tier für den keltischen Wasserkult und man glaubte, dass eine Frau, die eine winzige Schlange – nicht größer als ein Wurm – zusammen mit magischem Wasser schluckte, schwanger werde. Dieser Glaube wurde besonders eindrucksvoll in der Legende von Conchobar überliefert:

schlange

Die Mutter Conchobars war Assa, die Pinzessin von Ulster, der nördlichsten Provinz Irlands. Sie war eine Meerjungfrau mit grünem Haar, welches von einem goldenen Kamm gebändigt wurde, und lebte auf einer Insel voll von dichtem, dunklen Wald. Dort nutzte sie ihren goldenen Zauberstab, um ihre Körbe und Flaschen mit Brot und Wein zu füllen und ließ sich von ihren Kobolddienern umsorgen. Eines Tages kam der Druide Cathbad auf Assas Insel, ermorderte alle, die mit ihr dort lebten, und vergewaltigte Assa, während sie in einem Fluss badete. Assa aß daraufhin zwei magische Schlangen aus dem Fluss, die nicht größer als Würmer waren, und wurde von ihnen schwanger. Als sie dann später Conchobar gebar, der einer der größten irischen Könige aller Zeiten werden sollte, verließ dieser den Mutterleib mit den zwei Schlangen in der Hand, um zu beweisen, dass er nicht durch den Druiden Cathbad gezeugt worden war.

In dieser Legende schützen die beiden Schlangen Assa vor der fälschlichen Anschuldigung, Conchobar sei Cathbads Sohn – und ganz allgemein galten Schlangen im keltischen Glauben als Beschützer und Wächter und hüteten auch die Tore zur Anderswelt.

Schlangen als Begleiter der Götter

Im keltischen Glauben hatten alle Götter, die mit der Erde und Fruchtbarkeit zu tun hatten und heilerische Fähigkeiten besaßen, Schlangen als Begleiter. So trug z. B. der gehörnte Gott Cernunnos, der auch der Herr der Tiere genannt wurde, Schlangen an seinem Körper, die ihn bewachten und beschützten. Dieser alte Glaube wird unter anderem in der Sage über den irischen Volkshelden Conall Cernach erwähnt:

Conall Cernach wurde genauso wie der irische König Conchobar nicht auf natürlichem Wege gezeugt, sondern weil seine Mutter eine wurmgroße Schlange zusammen mit heiligem Wasser verschluckte – aus diesem Grund stand er von Geburt an unter dem Schutz des gehörnten Gottes Cernunnos. Als Conall Cernachs Freund Fraech eines Tages von seiner Mutter erfuhr, dass seine Frau und seine Kinder zusammen mit seinem Vieh in das Gebirge entführt worden waren, zog er gegen den Rat seiner Mutter los, um sie zu befreien. Hierfür nahm er 27 Männer, seinen Jagdhund und seinen Falken mit, und auf der Reise traf er außerdem seinen Freund Conall Cernach. In den Bergen erfuhr der Trupp von einer alten Frau aus einem irischen Clan, dass sein Vieh und seine Familie ins westliche Irland verschleppt worden waren, wo sie in einer Festung gefangen gehalten wurden. Die alte Frau schickte sie zu einem Mädchen aus der irischen Provinz Ulster, welches Vieh und Familie des Nachts bewachen musste. Das Mädchen half Fraech und gab ihm den Schlüssel zu den Gefängniszellen, doch es warnte ihn auch vor der Schlange, welche die Festung bewachte. Als sich Conall und Faech der Feste näherten, sprang die Schlange sie tatsächlich an, doch da Conall ein Günstling des Gotter Cernunnos war, biss sie ihn nicht, sondern schlang sich um seinen Körper und beschützte ihn so die ganze Nacht lang. Mit Hilfe der Schlange gelang es den beiden Helden, die gefangene Familie und das Vieh zu befreien, den Schatz der Festung zu rauben und die Feste selbst niederzubrennen.

schlangen keltenIm druidischen Glauben spielte das Schlangenei als Schoß der göttlichen Fruchtbarkeit eine besondere Rolle: Denn schließlich windet sich die Schlange als Symbol der männlichen Sexualität aus dem Ei, welches die weibliche Empfängnisbereitschaft repräsentiert. Die Schlange stand aus diesem Grund auch oft für ein zwitterhaftes Mischwesen, Mann und Frau zugleich und außerdem der Urvorfahre aller Menschen, welcher noch beinlos aus dem kosmischen Ei der Schöpfung schlüpft. Manchmal werden daher keltische Göttinnen mit einem Ei zwischen ihren Schenkeln dargestellt, welches als Urspung des Universums vor jedem Leben existiert und daher zugleich den Tod symbolisiert. Aus diesem Ei schlüpft dann die Schlange, die sich in die Mutterbrust der Göttin verbeißt und sich so von ihrem Leben nährt.

Schlangen im Zyklus des Lebens

Die Schlange ist nach keltischem Glauben ein schöpferisches Symbol und steht aufgrund ihrer Fähigkeit, sich zu häuten, auch für die Wiedergeburt des Menschen. In diesem Sinne ist auch ihre Eigenschaft als heilendes Wesen und zugleich als Träger tödlichen Giftes zu verstehen: Sowohl die Kräfte der Natur als auch der Götter sind schöpferisch und zerstörerisch zugleich, sie erschaffen und vernichten gleichermaßen. Die Schlange gehorcht diesen Kräften der Natur: Wenn es im Winter kalt wird, zieht sie sich in das Innere der Erde zurück und überlebt so. Erst wenn im Frühjahr die Tage wieder wärmer werden, kriecht sie wieder aus ihrer Erdspalte hervor und wird so zugleich zum Botschafter der Unterwelt, dem Platz aus dem alle Menschen stammen und wohin sie wieder zurückkehren. Die Schlange kennt sich im unterirdischen Reich hervorragend aus und galt daher für die Kelten auch als Gott der Unterwelt, der mit seinem männlichen Samen die weibliche Erdgöttin befruchtet.

Hl. Patrick

Auf diese Art spiegelt die Schlange Rhythmen und Gegensätze der Natur wider, die auch das Leben des Menschen betreffen – sie ist heilbringend und tödlich zugleich, sie kann in der Erde und im Wasser leben, sie verfällt im Winter in eine Kältestarre und vermehrt sich erst im Sonnenlicht des Frühjahrs, wodurch sie auch eine Verbindung zum Sonnengott besitzt, sie kriecht flach am Boden und kann sich doch aufrichten, wenn sie gereizt wird, und sie trägt Leben in sich in Form von Eiern. Außerdem sind Schlangen eng verwandt mit dem Drachen, und es gibt alle Übergangsformen zwischen beiden mythologischen Wesen. So finden sich in der keltischen Sagenwelt gehörnte Schlangen, geflügelte Schlangen und sogar Schlangen mit Beinen oder mehreren Köpfen- der Weg zum geschuppten Drachen und zur vielköpfigen Hydra ist da nicht mehr weit.

Aufgrund unseres christlichen Wertesystems ist die Schlange daher heutzutage in der westlichen Welt eher ein angsteinflösendes Symbol, welches für Gefahr und Hinterlist steht: Nur als Wappentier symbolisiert sie noch Stärke und Weisheit des jeweiligen Herrscherhauses und im Äskulapstab als Zeichen der Ärzteschaft erinnert sie uns noch an ihre Symbolik als heilbringendes Tier trotz oder gerade aufgrund ihres gefährlichen Giftes.

schlange in symbolenQuelle: http://www.amulette-kelten.de