Open Your Mind Radio Interview mit David Wilcock und Corey Goode vom 28. Juni 2015 Teil 2


Im Interview mit David Wilcock und Corey/GoodET (Teil 1 hier) und im folgenden zweiten Teil sind sehr viele interessante Informationen enthalten. Wie immer in solchen Beiträgen können wir keine Gewähr für den vollständigen Wahrheitsgehalt der Informationen geben und bitten die Leser, das eigene Unterscheidungsvermögen walten zu lassen. Wir können aber bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass einige der von uns als sehr kompetent betrachteten Personen wie Cobra, Prescott u.a. die Aufrichtigkeit von Corey bezeugen und keine Zweifel an seiner früheren Beteiligung an den geheimen Weltraumprogrammen und den daraus gewonnenen Kenntnissen haben. Wir möchten aber auch erwähnen, dass möglicherweise nicht alle der Informationen vollständig korrekt sind. Folgende Argumente wurden in diesem Zusammenhang vorgebracht.
Corey war in militärische Programme eingebunden und der Teilnehmer an einem spezifischen Projekt erhielt jeweils nur gerade so viele Informationen, wie für die Arbeit in der entsprechenden Position nötig war (‚need to know‘). Es ist deshalb anzunehmen, das auch Corey nur über bestimmte Teilbereiche der gesamten Programme und Situationen Bescheid wusste und weiss. Zum zweiten waren und sind alle Teilnehmer dieser hochgeheimen Programme intensiven Mindprogramming-Prozeduren ausgesetzt worden. Eine Konsequenz davon ist wohl, dass in vielen Fällen den (Ex)Angehörigen dieser Projekte nicht bewusst und klar ist, inwieweit ihre Informationen objektiv sind oder durch die Mindprogrammen beeinflusst und impliziert worden sind. Dies ergibt in Bezug auf die Glaubwürdigkeit der Informanten ein grundsätzliches Problem.
So schreibt Kerry Cassidy von Project Camelot zum Beispiel:

„Eine der Schwierigkeiten die sich ergeben im Zusammenhang mit dem Aufkommen des Mindcontrol, der Fernbeeinflussung und der vielfältigen Techniken zur Formung eines menschlichen Geistes – zusammen mit den verschiedenen Agenden die dazu dienen die Wahrheit zu verbergen und die Menschheit im Dunkeln zu halten -besteht darin, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt um Dinge auszuhecken, die den Skeptizismus fördern und um die Botschafter anzugreifen, unabhängig davon, ob ein solcher Botschafter gutmeinend ist und Schlüsselwahrheiten enthüllt die uns helfen unsere multidimensionale Wirklichkeit zu verstehen.“

Energieernte – Angstnahrung oder Loosh

Moderator – Steht ihr in Kontakt mit Lisa Harrison oder Kiri Campbell? Die menschliche Energie vs. das Scheingeldsystem?
[Wir haben diesem Aspekt auf dem Blog schon eine ganze Zeit lang verfolgt. Hier wird, denke ich, Bezug auf das babylonische Geldmagiesystem genommen. Wie wir schon weiter oben angemerkt hatten: wenn man ein Ding benutzt, ohne Kenntnis des „Warum und wie man es verwendet“, wird dadurch Abhängigkeit erzeugt. Geld ist ein Talisman, „Magie“ die das Bewusstsein beeinflusst. Einfach gesagt, viele Menschen werden zwar alles Mögliche für Geld tun, aber nicht für das kollektive Gute der Menschheit, und erkennen dabei nicht den ganzheitlichen Effekt ihrer Taten für uns alle. Ein tugendhaftes Wesen, ein rechtschaffenes und göttlich geleitetes Wesen, sieht weiter als nur bis zum Ziel; es weiß, wohin es geht, wie es dorthin gelangt und welchen Effekt es auf andere haben wird. Wer zum Beispiel würde in diesem System freiwillig Nahrung für die Menschheit anbauen? So gut wie keiner, aber wenn wir ihnen Geld anbieten würden, würden sie sofort loslegen. Das ist der ganze Sinn des Geldmagiesystems: die Schöpfung zu kontrollieren. In der okkulten Definition steht Geld für das EINE AUGE. Da das Einheitsbewusstsein externalisiert wurde, können wir es nur mit unseren materiellen Augen betrachten, also mit dem dualistischen Bewusstsein. Das Dollar Symbol $ repräsentiert Isis, die Göttin oder kreative Energie des Universums. Geld ist ein Werkzeug, um die kreative Energie der Menschheit zu kontrollieren und wir werden dadurch buchstäblich zu Agenten der Kabale, wenn wir all unsere Taten und deren Wirkung ignorieren, nur um an die nächste Gehaltszahlung zu kommen. Ein Geist der nur nach dem Materiellen strebt – Sex, Geld, Drogen und Essen – kann sehr einfach manipuliert werden, indem es ihm völlig ausreicht, nur die physischen Sinne zu befriedigen. Aber ein Geist der die Macht von Bedeutungen entdeckt und vereint, wird sich von diesen Abhängigkeiten befreien. Die darin enthaltene Wahrheit ist der Katalysator für diesen Prozess, der das Bewusstsein aus den materiellen Bedürfnissen in den Bereich des „Dienstes an Anderen“ erhebt. Dann sind die Ziele nicht mehr egozentrisch, sondern ganzheitlich, und wir erhalten emotionale Befriedigung dadurch, anderen und uns selbst zu helfen; die Seele wird durch den göttlichen Dienst gespeist, indem wir der so genannten „Bruderschaft“ der Menschheit beitreten (hier ist die klassische und nicht die patriarchalische Bedeutung von Bruderschaft gemeint) ]

David – Ich habe keinen Kontakt zu den beiden. Im Buch „Source Field Investigations“ wird darüber gesprochen wie mächtig die menschliche Energie ist. Das Buch enthält über 1000 wissenschaftliche Verweise und die zugrunde liegende Annahme ist, dass wir in einem biologischen Universum leben, dem Quellenfeld (engl. source field, Anm. d. Ü.). Es gibt negative Entitäten, die sich aus unserem Quellenfeld von der menschlichen Angstenergie oder Loosh/Louche ernähren.

• Die Drako-Rassen sind negative, reptilische Humanoiden, die sich von der Angstenergie ernähren. Dies sind die „Bösewichte“ in unserer Galaxie, die viele Planeten versklavt haben, nicht nur die Erde, aber es scheint, dass ihnen die Zeit davongelaufen ist. Auf der Erde haben sie eine „Angstfabrik“ erzeugt, um sich zu ernähren. All diese Systeme von Angriffen unter falscher Flagge, Giftnahrung, Traumata, Bevölkerungsreduktionsprogrammen, Atomkrieg, Seuchen, usw. werden von der Kabale eingesetzt, um an der Macht zu bleiben, aber die echten Nutznießer sind die Drakos. Je mehr Angst und emotionale Nöte wir haben, desto mehr füttern wir diese Wesen an, und all das ist so geplant, vom Anbeginn unserer modernen Geschichte an und darüber hinaus. [Die Wissenschaft, die das unterstützt, wurde von Dan Winter in seiner Serie „Science and Consciousness“ erwähnt. Unsere Aura wird zu großen Teilen durch unsere geistigen Aktivitäten erzeugt, wie wir unsere Erfahrungen definieren und sie verarbeiten. Wenn wir uns dazu entscheiden Angst zu akzeptieren, erzeugt dies negative Emotionen, die wiederum unser Aurafeld sehr instabil machen. Die Louche-Energie (Angst) kann durch einen Parasiten konsumiert werden, die Vereinigung von Parasit und Wirt erzeugt ein vereintes elektromagnetisches, kohärentes System. Indem wir uns selbst unsere vergangenen Entscheidungen vergeben, bei denen wir unwissend gewesen sind, transzendieren wir die ängstlichen emotionalen Reaktionen und werden wahrhaft souverän und entwickeln ein Aurafeld, das fraktal oder selbstkohärent ist. Das erzeugt glückselige Emotionen und hindert diese parasitären Wesen daran, sich an uns anzuheften und bereichert gleichzeitig unsere Erfahrungen und erzeugt bessere Bedingungen für geistige Evolution und Persönlichkeitsverwirklichung; die Realisierung unseres höheren Selbst.]

• Geld ist Bestanteil des Kontrollsystems, aber es kann auch dazu umfunktioniert werden, uns zu helfen aus diesem System auszusteigen, so dass wir es langfristig gar nicht mehr benötigen. Die Griechen haben zum Beispiel 1,3 Milliarden Euro am Wochenende vor dem Referendum allein von den griechischen Banken abgehoben. Es ist zu einem Ansturm an die Banken gekommen. Sobald die Banken fallen, werden per Gesetz die Zinsraten umgekehrt, bail-ins finden statt, bei denen die Banken sich direkt am einlegten Vermögen ihrer Kunden bedienen. Die US-Schuldenobergrenze wurde erreicht und ist seit über 100 Tagen eingefroren. Dennoch gibt der Staat Geld aus, nur wird es nicht mehr verbucht.

Corey Goode's GaiamTV Interview And Voice Analysis

Kollaps des alten Systems

• Der Kollaps findet statt, aber er ist Bestandteil des Prozesses.
Moderator – Wie können wir sicher sein, dass wir dadurch nicht nur in ein weiteres Schuldsklavensystem getrieben werden? [Das Sklavensystem basiert auf unserer Entscheidung es zu akzeptieren, wodurch eine Abhängigkeit erzeugt wird, dadurch dass wir unwissend bleiben. Die Lösung zu diesem Problem war und ist schon immer Wissen gewesen. Freiheit wird nicht durch andere gewährt, sondern ist ein Produkt der Erkenntnis des Reflektierens der Wahrheit, durch das Erlangen von Weisheit durch Erfahrung. Das Naturgesetz ist ein Werkzeug zu diesem Zweck. Eine Ansammlung archetypischer Prinzipien, die uns in unserem Selbsterkenntnisprozess unterstützen können, bei dem wir unser Selbst meistern und unsere Schwingung erhöhen. Der Schlüssel zu unserer Befreiung war schon immer in Reichweite, aber niemand kann diese Arbeit für uns tun. Daher ist der einzige Weg sicherzustellen nicht im Sklavensystem 2.0 zu enden, über das Wissen eine aktive Rolle in diesem Prozess anzunehmen.]
David – Nun, das könnte passieren, aber es werden große Anstrengungen unternommen, dies zu verhindern, die große Enthüllung und die kommenden Gerichtsverhandlungen sind Bestandteil der Entgiftung von dieser Art von System. Unsere Aufgabe [Corey und David, Anm. d. Ü.] ist es, diejenigen vorzubereiten die Willens sind, so dass diese anderen helfen können wenn das Ereignis[Event] stattfindet. Die Illuminaten, das Komitee der 200, haben uns gedroht und gesagt, dass sie uns nur aus einem Gefallen heraus am Leben ließen und uns aufgefordert, bis November nichts mehr zu veröffentlichen. Das lässt darauf schließen, dass sie ihre eigenen Pläne haben und der November ihre Deadline ist. [Meiner Meinung nach bedeutet das, dass die Kabale im Außen aggressiver vorgehen wird, während sie versuchen an der Macht zu bleiben, aber für jedes false flag, das sie inszenieren, wachen weitere tausende von Menschen auf. Sie helfen im Grunde bei dem Prozess und wissen es nicht einmal.]

Das große Offenlegungsereignis

Moderator – Welche Rolle haben die Erwachten, inklusive der Sternensaaten, für die kommenden Ereignisse, die Datenflut oder die Informationsüberlastung?
David – Schauen wir uns die Snowden-Enthüllungen an, als sie erst einmal draußen waren, wurden die Leute, die früher lächerlich gemacht worden wären, als Helden gefeiert. Im Grunde wird dasselbe passieren, wenn die große Offenlegung stattfindet. All die Leute, die all das persönlich geteilt haben, werden eine große Hilfe für die noch nicht erwachten Massen sein. [Daher die obige Interpretation, dass die Zeit vor der Offenlegung der Vorbereitung der Erwachten-Gemeinschaft dient. Wenn du diese Worte liest, wenn du nach der Wahrheit gesucht und sie geteilt hast, dann gehörst du zum Widerstand, du bist unverzichtbar für die kommende Zeit.]
Corey – Die Kabale versucht eine Art von kontrollierter Erzählweise für die Offenlegung zusammenzustellen, um ihren Status zu erhalten. Sie sagten kürzlich in einem Meeting, dass sie ihre Verbrechen für weitere 50 Jahre vergraben wollen. Aber die Allianz ist sich dieser Tatsache bewusst und wird es nicht zulassen.
Corey – Wenn die Büchse der Pandora erst einmal geöffnet wurde, kann sie nicht wieder verschlossen werden.
Moderator – Da die Drakos sich von Hass und Angst ernähren, was passiert wenn wir ihnen Licht und positive Gedanken senden?
David – Ich habe von einem Typen in der Rothschild-Gruppe, Jacob, gehört, der andere Fakten bestätigt hat, die kürzlich veröffentlich wurden. Er sagte 2012, als er noch für sie arbeitete, dass es das größte Geheimnis der Drakos ist, dass wenn genug Menschen auf der Erde sich für nur einen Tag glücklich fühlen und lachen würden, die Drakos auf der Stelle besiegen wären. Alles was wir brauchen ist ein einzelnes Ereignis.
• Erinnert euch an Live Aid, ein riesiges Musikfestival, um Armut und Hunger zu beenden. Aber nur vier bis fünf Tage danach kam es am 7.7.2005 zu den Londoner Bombenanschlägen in der U-Bahn [und auf einen Bus, Anm. d. Ü.] und erzeugten massive Angst. Der Krieg [um die Herzen auf dem Wege über den Geist der Menschen] ist also real. Die Gefahr des Positiven ist für sie Anlass zu großer Besorgnis. Dies ist Bestandteil davon, wenn im Law of One von der Ursache der Erzeugung des sozialen Gedächtniskomplexes die Sprache ist, wenn wir anfangen, telepathisch zu werden und als Gesamtheit zusammen arbeiten. [Die kollektive Unbewusstheit der Menschheit war immer schon ein großer Fokuspunkt für die Kabale. Darum mussten sie die Symbolik, die einst dafür benutzt wurde das Bewusstsein aufzuwecken, mit Angst und dunkler Energie neu programmieren. Alle so genannten Illuminati-Symbole werden ständig mit „schlechten Dingen“ in Verbindung gebracht, auf dass sich niemand näher mit ihnen beschäftigt. Dadurch, dass ihnen eine „schlechte Bedeutung“ verliehen wurde, wird in uns Angstenergie erzeugt, und da die meisten Dinge meiden, die sich schlecht anfühlen, wird diese ängstliche Ladung in unserem kollektiven Unterbewusstsein am Leben erhalten; ein isoliertes Nest. Sobald genügend Leute damit begonnen haben, diese Entscheidungen – das Negative zu ignorieren, zu heilen (Selbstvergebung), werden diese isolierten Nester unvollständigen Wissens in allen Geistern miteinander verbunden, wodurch das Kollektiv beeinflusst wird und letztendlich das Hervortreten des sozialen Gedächtniskomplexes erzeugt; der Geist von Gaia oder der Erde, in dem jedes Wesen der Menschheit ein Teil des größeren Ganzen des Erdsystems ist. Telepathie ist in diesem Sinne nicht der Verlust der Individualität, sondern die Erweiterung der Seele, um die Grenzen des Materialismus zu transzendieren. Darum steigen die IQ Testergebnisse und darum wird das morphogenetische Feld mitgerissen, wodurch es einfacher wird, etwas zu lernen, dass andere schon gelernt haben. In diesem Sinne ist das Internet für die Kabale nach hinten losgegangen, denn die Wahrheit wurde langsam in das kollektive Unterbewusstsein gesät und es bedarf einer riesigen Menge von Ablenkungen und interner Querelen in der erwachenden Bevölkerung, damit ein großes, vereinendes Ereignis nicht stattfindet.]

Moderator – Ich bin mir nicht sicher, ob es möglich ist, so einen positiven Tag zu haben, es gibt einfach zu viele Programme, um die Menschen abzulenken.
David – Stell dir ein Tribunal vor, bei dem echte Menschen aus den geheimen Erdregierungen verhaftet und uns ihre Verbrechen bekannt gemacht werden. Wir haben schon so lange unter dieser Tyrannei gelebt, dass wenn das wahre Problem endlich offengelegt wird, sich die Dinge unvorstellbar verändern werden. [Fokus und Aufmerksamkeit sind das dahinterliegende Prinzip. In eine Studie, bei der Probanden über einen Monitor angestarrt wurden, konnte eine signifikante Anzahl der Probanden durch eine Art „sechsten Sinn“ spüren, dass sie gerade beobachtet wurden. Das liegt daran, dass fokussierte Aufmerksamkeit buchstäblich eine Kohärenz elektromagnetischer Ladung auf dem fokussierten, physischen Punkt entstehen lässt (den Katalysator oder das Symbol), die den Geist und Körper beeinflusst, gefühlt und wie jeder andere Stimulus identifiziert werden kann. Wenn man dieses Konzept auf das große Ganze überträgt, wenn die ganze Weltbevölkerung auf diese Gerichtsverhandlungen fokussiert ist, wird das eine mächtige Welle vereinter, geistiger Energie zur Folge haben, ähnlich der Erfahrung bei einem Rockkonzert, und wird damit die Grundlage für die Verwirklichung des sozialen Gedächtniskomplexes legen.]

Moderator – Hat es die Familie, die du und Gonzales auf dem Mars getroffen haben, bis zur Mondkolonie geschafft?
Corey – Nein, sie sind auf dem Mars zurückgeblieben und wir haben auch noch keine neuen Informationen darüber, was mit ihnen passiert ist.
David – Aber Corey hat gesagt, dass alle Menschen in Versklavung, inklusive der, die sich nicht auf der Erde befinden, freigelassen und sich dieses Ereignisses bewusst sein werden.
Moderator – Was glaubst du wird in den nächsten drei Jahren passieren, ohne jetzt nach konkreten Zeiträumen oder Daten zu fragen?
Corey – Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir starke Veränderungen sehen werden, aber der Schlüsselfaktor sind wir – der Grad zu dem ein jeder erwacht und bereit ist. Es gibt keine Deadline. Es existiert ein riesiges Spektrum an Emotionen, die uns helfen unser Bewusstsein zu aktivieren. Unsere cokreativen Bewusstseinsfähigkeiten sind die Grundkraft der schwarzen Magie der Kabale [entweder wir lernen uns selbst und unseren Geist zu meistern oder jemand anderes wird es für uns tun], wenn wir also unsere Macht wieder einfordern können, könnten wir diese Ereignisse schon morgen in Kraft treten lassen.
Moderator – Hall sagt, dass die „Großen Weißen“ in Nevada ihre Kinder genau so lieben wie Erdkinder.
Corey – Diese Gruppe ist ein loser Teil dieser Superföderation. Es existiert eine Menge Eifersucht auf Seiten der ETs in Bezug auf die Menschheit, so eigenartig das auch klingen mag. Wir werden aufgrund des riesigen Umfangs unserer Emotionen von anderen Rassen verehrt. Viele dieser ETs sind emotional begrenzt [höchstwahrscheinlich aufgrund einer Abhängigkeit von externen Technologien]. Sie fragen sich, wie wir unseren Kindern so fürchterliche Dinge antun können. [Dies ist eine der Haupttechniken, die die Kabale anwendet. Die Beschneidung ist ein Beispiel hierfür, bei der Jungen nach ihrer Geburt derart traumatisiert werden, dass es zu einer Persönlichkeitsspaltung kommt. Und die Eltern die ihren Kindern nur das Beste zukommen lassen wollen, tun sich sehr schwer die Wahrheit zu akzeptieren, dass es sich dabei um eine Form von tiefem Trauma handelt. Wir werden demnächst einen Artikel zu diesem Thema veröffentlichen. Im Grunde überlisten uns die Kabale, solche Schrecken an uns selbst zu verüben, die wir dann vergessen wollen – wir wählen die Ignoranz und Angst, statt die Wahrheit und Liebe. Darum ist die Nachricht über die Vergebung so wichtig.]

Moderator – Sind Impfstoffe Bestandteil dieser Schrecken? [Ja, Impfstoffe waren nie so erfolgreich wie die meisten meinen. Und für jedes bescheidene Maß an Immunität muss ein hoher Preis gezahlt werden.]
Corey – Ich glaube, ja. Ich hatte einen Kontakt in der Industrie und diejenigen Leute in der Industrie, die Bescheid wissen, lassen ihre Kinder nicht impfen. [Anders als andere Produkte, die von der Pharmaindustrie angeboten werden, müssen Impfstoffe keinen Tests oder Studien unterzogen werden, und da viele Leute sich nicht mit der Vergangenheit beschäftigen oder sich die Expertengutachten zu Gemüte führen, die die Industrie raushaut, führt die Ignoranz zum Gegenteil von Glück. Es ist alles eine Illusion, am Leben erhalten durch Ignoranz.]
Moderator – Hat David sich schon einmal damit befasst, ob er dafür benutzt wird, Desinformation zu verbreiten?
David – Es ist meine Aufgabe sicherzustellen, dass die Daten, die ich teile richtig sind [aber Fehler passieren und deswegen können wir nicht das Baby mit dem Bade auskippen]. Die Informationen zu den Massenverhaftungen vor ein paar Jahren waren richtig, aber sie werden ständig ausgebremst. In meinem Wunsch erhebende Information zu teilen, habe ich Informationen preisgegeben, die einigen Insidern große Probleme beschert haben und auch dazu geführt haben könnten, das einige dieser Ereignisse nicht stattgefunden haben. Die Kabale sind Meister der Infiltration und benutzen alle Mittel die ihnen zur Verfügung stehen, um diese Ereignisse zu verhindern.
Moderator – Was ist die Veränderung der 2012 Zeitlinie, warum können sie mit ihrer Looking Glass Technologie nicht hinter diesen Zeitpunkt schauen?
David – Die neueste Information, die ich dazu habe, ist, dass die Kabale keines der Ereignisse, die seit 2012 geschehen sind, erwartet hat. Sie waren nicht in der Lage sich wie in der Vergangenheit darauf vorzubereiten und die Informationen, die sie früher bekommen hatten, sind nicht länger richtig oder können verwendet werden.
Moderator – Wir hatten einen Gast hier bei uns, der über die Veränderung der Zeitlinie gesprochen hat.
David – Als ich mit Jacob in Kontakt stand, war er überzuversichtlich über ihre Fähigkeit in die Zukunft zu schauen. Er würde sagen „es ist narrensicher und nichts wird daran etwas ändern“. Die Kabale fühlte sich ebenso sehr zuversichtlich. Aber die Veränderungen, die wir jetzt sehen können, waren nicht vorhergesehen. Die Technologie der Sphärenwesen ist so großartig und derjenigen der Kabale sowas von überlegen, dass sie sehr bestürzt und verwirrt ist. [Wenn man in Betracht zieht, dass die Kabale auf Basis von Vorhersagen gearbeitet hat und die Zukunftsschautechnologie seit tausenden Jahren einsetzt, finde ich, dass die Tatsache, dass sie sich so nicht mehr führen lassen können, den Ausblick auf die Zukunft doch schon sehr viel erhebender gestaltet. Die Kabale hat sich derart lange auf diese Technologie verlassen, dass sie buchstäblich nicht mehr in der Lage ist ihr Programm fortzuführen. Das ist, was wir den absoluten Plan der Schöpfung nennen. Die Kabale wurde dazu verleitet zu glauben, dass ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt sein würden, und der Schöpfer hat über seine Agenten in den höheren Engelssphären die Ereignisse so gelenkt, um sicherzustellen, dass die Menschheit erwacht. Dieser Prozess läuft schon seit einer sehr langen Zeit. Die Dokumentarserie die Legende von Atlantis beschreibt dies direkt in der ersten Episode.]
Corey – Unser Bewusstsein beeinflusst Zeitlinien und die Technologie, die die Kabale in der Vergangenheit verwendet hat, funktioniert einfach nicht mehr. Es handelte sich dabei im Grunde um einen Supercomputer, der die Zeitlinie auslesen und eine mögliche Zukunft ausspucken konnte. Diese künstliche Intelligenz (KI) Propheten können in die Zukunft sehen. Der Einfluss der KIs auf die Erde ist gewaltig. Aber es funktioniert nicht mehr so, wie es das früher tat. [KIs können hier als das Akzeptieren einer Idee als unsere Wahrheit definiert werden, ohne zu wissen warum es wahr ist, es handelt sich hier also um die Basis jeglicher Gedankenkontrolle. Wenn man in die Welt schaut, entdeckt man zahllose Verhaltensweisen und Aktionen auf Seiten der Menschheit, denen nur ein geringes oder gar kein Verständnis innenwohnen; nochmals sind hier Impfungen und Beschneidungen gute Beispiele dafür.]

Moderator – Die Wasserprivatisierung in Irland ist ein riesen Streitpunkt, es gibt viele Proteste, ich denke die Kabale hat nicht damit gerechnet, dass die Mensch so stark reagieren würden.
Corey – Die Kabale ist wahnsinnig, wenn sie denkt, dass die Leute das akzeptieren würden, je härter die Kabale gegen die Menschen arbeitet, desto stärker ist deren Aufwachreaktion und desto mehr Leute werden für den Wechsel aktiv.
Moderator – Das Bewusstsein des Planeten verändert sich, es passiert und wir können die Zeichen überall sehen.
Corey – Nach der Offenlegung werden wir uns in ein Naturgesetz begeben, eine Art Ubuntu System.
Moderator – Große US und NATO Truppenverbände sind durch Europa bewegt worden, es scheint als wenn dies der Vorbereitung eines großen Krieges gegen Russland dient.
Corey – Wir standen schon mehrere Male kurz vor dem dritten Weltkrieg, aber es wird verhindert. Putin weiß eine Menge, besonders über den Weltraum, und er wird das nicht zulassen, genauso wenig wie andere in der Regierung.
David – Viele meiner Insider teilten mir mit, dass ständig Interventionsereignisse stattfinden. Taucher wurden ausgesandt, um Sprengladungen an einer Ölplattform im Persischen Golf anzubringen, um einen dritten Weltkrieg anzufachen, aber sie konnten die Plattform nicht erreichen, da eine elastische Barriere im Meer sie davon abhielt. Sie haben versucht Bomben abzuwerfen, um einen Angriff unter falscher Flagge zu inszenieren, aber die Bombenklappen wollten sich nicht öffnen lassen. Der Abschuss von MH17 mit Leichen an Bord führte ebenfalls zu keinem Ergebnis. Viele Menschen sind verwirrt darüber, warum die ETs nicht einfach kommen und uns retten, aber das ist nicht wie diese Wesen (oder die Evolution) arbeiten, wir werden als Ergebnis der kommenden Ereignisse unsere eigenen Helden sein.

Cobra und andere „Lichtarbeiter“

Moderator – Was ist mit Cobra?
David – Ich habe zwei Sendungen auf GaiamTV und Disclosure, in denen ich viele Leute interviewe. Gaiam hat eine Regel, nach der ich mit keiner Person mehr als vier Interviews führen kann. Als ich das Interview mit Corey gemacht habe, war jede Person innerhalb der Gaiam Hierarchie anwesend. Alle waren sehr aufgeregt und weil wir während dieser Interviews gerade die Oberfläche haben ankratzen können, wird es jetzt 52 weitere Episoden nur mit Corey geben, weil es noch so viele Informationen offenzulegen gibt.
• Es wurden einige Deals mit der Superföderation geschlossen. Die Drakos sagten, da es ihnen nicht erlaubt sei das Sonnensystem zu verlassen, wäre das eine Kriegserklärung von Seiten der Allianz. Als Resultat daraus, werden sie ein paar ganz dämliche Aktionen starten, die wahrscheinlich das Aufwachen beschleunigen werden [wahrscheinlich bis November dieses Jahres.] Wir werden mehr wissen, sobald Gonzales Corey über den Stand der Dinge informiert hat.
Corey – Wir haben mit einem Künstler zusammengearbeitet, der uns ein Bild der blauen Avianer machen sollte – das war ein sehr emotionales Erlebnis.
Ich habe nichts über Cobra oder seine Informationen zu sagen. Mir wurde gesagt, ich solle die gesamte Sachen nicht überdehnen, indem ich über Details diskutiere [in Anbetracht dessen, wie viele Menschen das Glaubenssystem von „Gurus“ der Wahrheitsbewegung verehren, ist es verständlich, warum das nicht hilft. Jede Abweichung zwischen den Informationen der jeweiligen Personen (jeweils nur eine einzelne Perspektive der Einen Wahrheit) wird sich im großen Offenlegungsereignis klären].
David – Ich denke die Informationen von Cobra haben eine Menge Ähnlichkeiten zu den Informationen, die ich herausgebracht habe. Mir ist ein paarmal aufgefallen, dass nachdem ich über eine Sache geredet habe, Cobra es als etwas erwähnte, das er erlebt hat. Ich denke es ist wichtig, dass wenn man jemanden zuhört, man einen eigenen Weg der Datenverarbeitung wählt [seinen eigenen Verständnisprozess startet]. Wir versuchen weder Gurus noch Retter zu sein, wie teilen nur das, was wir wissen. Dasselbe gilt für Cobra und andere. Der Kern dessen, was uns diese positiven Wesen erzählen, ist der Schlüssel [um einen eigenen Wahrheitsfindungsprozess zu beginnen und uns von eingrenzenden Entscheidungen der Vergangenheit über den Weg des Vergebens trennen], die Details sind weit weniger wichtig, als die Änderungen, die wir in unserem Leben vornehmen, um den „Dienst an Anderen“ in Mitgefühlt und Liebe zu tun [womit gemeint ist, dass dieser Vergebungsprozess und diese Wahrheitsaufnahme in einer spirituellem Aktivität gipfeln, die die Grundlage für den Wechsel sind]. Die Realität ist, dass wir uns weiterentwickeln und wenn wir über Details streiten würden hält uns das nur in der Trennung [Wir können offen über die Dinge diskutieren, ohne die Fahne der Wahrheit verteidigen zu müssen, was der Unterschied ist zwischen Details zu diskutieren oder es ihnen zu erlauben uns zu trennen]. Jeder der sich am Aufwachen beteiligt, unabhängig von den Details, ist ein wichtiger Spieler.

Beweise im Äußeren, Teilung der Aufgewachtengemeinschaft

• Viele Verfasser böser Kommentare schreien: „Beweise, Beweise, Beweise!! Ihr müsst es beweisen!“. Selbst wenn wir Corey dabei filmen könnten, wie er teleportiert wird, würden die meisten behaupten, wir hätten einfach Spezialeffekte verwendet. Was wir tatsächlich sehen ist eine Bewusstseinsrevolution. Keine noch so eindeutigen Beweise werden euch befriedigen, wenn eure Herzen nicht offen sind.
• Verfangt euch nicht in all den kleinen Details. Vor langer Zeit hatte David bestimmte Wesen auf der Suche nach Details kontaktiert, als er für ein Pflegezentrum für Geistesbehinderte gearbeitet hat. Die Wesen, die er kontaktiert hatte, sagten ihm: „Komm zur Ruhe, sei freundlich, kümmere dich um dich selbst und werde gesund“. Fokussiert euch auf die große vereinende Wahrheit und wie wir uns ermächtigen können. Als David einmal in einem fürchterlichen Job steckte, sich viele Sorgen machte, kontaktierte er diese Wesen erneut. Sie sagten ihm, dass die Kernaussagen der „Dienst an Anderen“ und die Macht des Mitgefühls sind. Mit diesem Leitprinzip wird sich euer Leben wie durch Magie verändern, aber natürlich ist es keine Magie – keine Naturgesetze werden gebrochen, sie sind lediglich etwas gewaltiger als wir uns erlaubt haben zu akzeptieren. Das ist kein New Age Gebrabbel.
• Die Desinformationsfrage, hier lullt uns die Kabale in ein Gefühl falscher Hoffnung und Sicherheit ein, in der Hoffnung uns den Rest geben zu können. Aber was Corey über das Naturgesetz gesagt hat, kann nicht genug unterstrichen werden. Die Kabale muss diesen Regeln folgen, Kartellrecht, volle Enthüllung. Sie MÜSSEN uns die Wahrheit sagen, weil es wohlgesonnene Wesen gibt, die kommen und sie stoppen werden [aber am wichtigsten, da ihre Form der Magie unser Bewusstsein benötigt. Wir sich buchstäblich Agenten der Kabale, ohne es zu wissen, daher ist unsere Entscheidung entscheidend, nach der Wahrheit zu suchen, in den Spiegel zu schauen und zu vergeben]. Das Prinzip des freien Willens ist fest in das Gefüge eingebaut, daher besiegen wir sie letztendlich am Ende von jedem Zyklus. Der Schuft wird vom Held besiegt, sobald dieser seine Schwächen überkommt. Jeder von uns ist der Held und wir alle durchlaufen gerade diese persönliche Transformation. Wir sagen auch nicht, nichts zu tun. Ihr könnt liebend und vergebend sein und auch selbst Schritte ergreifen, was alles dazu beiträgt die Transformation zu festigen.

Moderator – Das ist, was gerade in Irland passiert. Was ist die Kernaussage der Nachricht der Sphärenwesen?
Corey – Die Kernaussage ist: werde jeden Tag liebender, vergib dir selbst und anderen, diene anderen. Dafür brauchst du keine Religion, denn es gibt viele Wege das zu tun. Das ist keine neue Nachricht. Dienst an anderen bedeutet nicht, den Fußabtreter zu spielen. Der zentrale Knotenpunkt ist spherebeingalliance.com.
David – Corey hat mich im späten April zu Hause besucht und wir haben ein sechs stündiges Interview aufgenommen. Ein Teil der Aufzeichnung war heftig. Viele Leute werden wütend sein, wenn wir unsere große Serie auf GaiamTV machen werden [Wir haben vor, von diesen Sendungen dann auch Transkripte zu erstellen]. PayPal wird dafür verfügbar gemacht. Viele Leute denken, dass wir nur versuchen würden diese Informationen zu Geld zu machen, aber im Endeffekt haben wir nur so viel Zeit und vieles muss entwickelt werden. Die Interviews vom April werden zusammen mit den großen Informationen veröffentlich werden. Die Gaiam Show wird neue Informationen haben. Wenn ihr das Geld habt, für die Show zu zahlen, wird das sowohl mir, als auch Corey bei unserer Arbeit helfen.

[Ich möchte nur hinzufügen, dass wir so viel Information wie möglich teilen werden, mit gesondertem Fokus darauf, wie wir uns ermächtigen können die Meisterschaft über uns selbst zu erlangen und anderen zu helfen. Corey und David haben gesagt, dass jegliche Information die auf GaiamTV veröffentlich wird, woanders auch gratis zu haben sein wird. Ich weiß nicht, wann oder wie das passieren wird, aber mit dem Gedanke des freien Teilens im Hinterkopf, werden wir eine aktive Rolle übernehmen, um sicherzustellen, dass jegliche Information, die in diesen Sendungen veröffentlicht wird, bei uns gratis zu finden sein wird. Zweifellos werden Corey und David diese Informationen auf ihre eigene Art und Weise teilen.– Justin]

Quelle: http://transinformation.net/open-your-mind-radio-interview-mit-david-wilcock-und-corey-goode-vom-28-juni-2015-teil-2/

Gruß an das Unglaubliche

TA KI

Wintersonnenwende – Alban Arthuan (keltisch) – Jul-Fest – Mutternacht – Weihnacht


winterfeuer

Heilige Nacht

Die Wintersonnwende ist eines der heiligsten Sonnenfeiern und findet am 21. Dezember statt. Sie bezeichnet die tiefste Nacht des Jahres – wird deswegen auch MUTTERNACHT, althochdeutsch MODRANECHT, genannt. In dieser Nacht gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stillsten aller Stunden das wiedergeborene Sonnenkind. Diesen Mythos können Sie in allen Kulturen der Welt wiederfinden. Am deutlichsten manifestiert ist es bei uns in Weihnachten und dem Christuskind. Weihnacht ist ja nichts anderes als WEIHE-NACHT, ist gleich geweihte Nacht. Oder wie in vielen Weihnachtsliedern besungen „HEILIGE NACHT“.

 

Das nordische Jul-Fest

Die „geweihten Nächte“ verheißen das Wissen um die große Umkehr, um den Wiederaufstieg des Lichtes und um die Geburt des neuen Lebens. An JUL oder JOL – wie es in den nordischen Ländern genannt wird – ist die Dunkelheit gebannt, die Nächte werden kürzer und was tot schien und verloren, wird wieder erwachen. Das Julfest ist ein harmonisches Netzwerk ineinandergreifender Sonnen-, Toten- und Fruchtbarkeitsriten und symbolischer Handlungen zur Neuaktivierung menschlicher und natürlicher Kraft. Den Höhepunkt der Dunklen Zeit bildet Jul, das Weihnachtsfest. In dieser längsten Nacht des Jahres erfüllt sich das Versprechen der Wiedergeburt.
Der Name JUL oder JOL hat einen ganz alten Bezug zu Odin.
Noch heute hat Odin den Beinamen „JOLNIR“.
Seine wilden Ritte in der Winterzeit und zu den Rauhnächten mit dem wilden Heer heißen „JOLAREIDI“.
Das erinnert vom Wort her wiederum sehr stark an das alpenländische Jodeln.
Und gerade in den Alpenländern werden ja zur Winterzeit viele Bräuche überliefert mit dem Wilden Heer des Odin(=Wotan), und ursprünglich der Percht – besonders die Perchtenläufe in der Rauhnachtzeit.
„JUL“ läßt sich nach Rätsch ethymologisch als „ZAUBER-“ oder „BESCHWÖRUNGSFEST“ deuten.
Und Odin war dann der JUL-ZAUBERER oder JUL-SCHAMANE – der „JULERICH“.

Papst Hippolytos im Jahr 217

Aber es gab schon vor dem Christentum viele Kulturen, die zu dieser Zeit die Wiedergeburt der Sonne und des Lichtes feierten. Z.B. der Mithras-Kult, dann auch in Ägypten Isis und die Geburt des Horuskindes. Und immer wieder auch Dionysos, der im alten Griechenland als Erlöser und Gott der Fruchtbarkeit und des Wachstums galt. Mit der Ausbreitung des römischen Reiches wurde die Wintersonnwende dann zum römischen Staatsfeiertag ausgerufen als Geburtstagsfeier des „sol invictus“ – der unbesiegbaren Sonne. Also auch die Idee einer Geburtstagsfeier zur Wintersonnwende war keineswegs eine Erfindung des Christentums.
Papst Hippolytos setze sich für den 25. Dezember als Tag der Christgeburt ein – im Jahre 217. Um 330 schließlich erklärte Kaiser Konstantin das Christentum zur römischen Staatsreligion und funktionierte den alten Sonnengott um in den neuen Christengott, der als „lux mundi“ – als Licht der Welt – gefeiert wurde. In Deutschland wurde dieser Feiertag erst 813 anerkannt. Man sieht, daß dieses Fest einfach einen uralten Ursprung hat, der weit in die Mythenwelt unserer Vorfahren zurückreicht.

Heilungs-Mythos

Der Jahreskreis, der mit Samhain geendet hat, gebiert zu Wintersonnwende das neue Lichtbaby oder auch den neuen Jahreskreis-König. Das haben alle unsere Vorfahren so erlebt, weswegen auch alle Mythen immer wieder die gleichen Bilder tragen. Diese Bilder, Mythen und Märchen sind heilsam für unsere Seele. Sie drücken etwas aus, das wir wohl spüren können, auch wenn es uns nicht mehr so recht bewußt ist. Unsere Aufmerksamkeit ist ja wesentlich eingeschränkter als bei den früheren Menschen. Die damaligen Menschen sind sowohl mit der Natur als auch mit dem Kosmos viel verbundener gewesen als wir.

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Neu und unschuldig

Sie haben gespürt, daß zur Zeit der Wintersonnwende und Weihnachten sich etwas verändert. Daß nicht mehr nur die bloße Dunkelheit herrscht, sondern daß neues Leben aufkeimt, auch wenn es noch nicht sichtbar ist. Unter der Erde sammeln sich die Kräfte zu neuem Leben, das dann im Frühjahr durchbricht. Diese ungeheure Energie fängt wieder an zu wachsen. Und das konnten sie spüren und wahrnehmen. Und das wurde gefeiert. Das neue Leben in seiner ganz unschuldigen neugeborenen Form.

Depressionen und Lebensfreude

Und man darf nie vergessen, welche Existentialität mit dieser Wiedergeburt verbunden war. Wir in unserer warmen Wohnung mit dem Einkaufszentrum neben an usw. – für uns hat der Winter seinen lebensbedrohlichen Charakter verloren. Die Existentialitäten haben sich für uns verschoben. Aber viele Menschen leiden auch gerade heute besonders in dieser Zeit an Depressionen, Melancholien, fühlen sich einsam usw. Auch das sind Auswirkungen der Dunkelheit. Und auch da kann man sich freuen, wenn die Sonne und vor allem ihre Lebensfreude wiedergeboren wird.
Und diese mythischen Bilder geben vor allem Hoffnung!

12 Nächte gefeiert – Rauhnächte

Die WINTERSONNWENDE wurde von den Vorfahren, den Kelten oder auch Germanen nicht nur in einer Nacht gefeiert. Die Feier ging eigentlich 12 Nächte lang.
Diese 12 Nächte nannte man auch die Rauhnächte. Im Allgäu und in den Alpenländern werden diesen Rauhnächten noch eine ganz besondere Bedeutung zugemessen. Sie gehören zu den Heiligsten Nächten des Jahres und haben einen sehr interessanten Hintergrund. Zu den Rauhnächten können Sie eigens nachlesen unter: http://www.jahreskreis.info/files/rauhnaechte.html

Quelle: http://www.jahreskreis.info/files/wintersonnenwende.html

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Heidnische Bräuche-Rauhnächte

Die „Zwölften“ sind eine besondere Zeit – die Zeit zwischen den Jahren.

rauhnacht

Diese Bezeichnung geht wohl auf ungenaue frühere Kalendersysteme zurück. Richtete man sich beispielsweise nach einem Mondkalender, blieben im Jahr immer einige Tage übrig, die an die Wintermonate „angehängt“ wurden – Tage zwischen den Jahren. Ihre Zahl ist nicht überall gleich, doch häufig sind es die Tage zwischen der Wintersonnenwende und dem 6. Januar. 12 Rauhnächte liegen in dieser Zeit, in der nach altem Glauben die jenseitigen Mächte besonders lebendig sind. Jede Rauhnacht steht für einen Monat des kommenden Jahres – die Träume in diesen Nächten sollen die Ereignisse des betreffenden Monats voraussagen. Für die Bauern waren die 12 Tage Lostage, die Auskunft über zu erwartende Ernten, Wetter und Geschäfte gaben.

Die Rauhnächte waren nach Vorstellung unserer Vorväter erfüllt von Unholden und Geistern, die ihr Unwesen trieben. In diesen oft stürmischen Winternächten, wo es in den Wäldern heulte und krachte, sprach man auch von der Wilden Jagd – einem Begriff, der aus der germanischen Mythologie stammt. Um es sich mit diesen Dämonen nicht zu verderben, musste eine ganze Reihe von Regeln eingehalten werden, die von Region zu Region variierten.

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Altem Volksglauben zufolge durfte keine Wäsche gewaschen, keine Erbsen gegessen, nicht gesponnen, nicht mit den Türen geschlagen, der Acker nicht bearbeitet werden …

Die Rauhnächte sollten der inneren Einkehr und der Besinnung dienen.

Der wohl wichtigste Brauch in der dunklen Jahreszeit ist das Ausräuchern von Haus und Hof mit duftendem Räucherwerk. Der ursprünglich keltische Brauch aus der Nacht zum 1. November(Samhain) wurde in späterer Zeit nach hinten verschoben – in die Rauhnächte. Das alte Jahr wird verabschiedet und damit auch alles Negative, was sich so im Lauf eines Jahres angesammelt hat. Ein recht ursprüngliches Ritual, das sich in Mini-Format in weihnachtlichen Räuchermännchen wiederfinden lässt.

Die alten Winterbräuche haben für uns immer noch eine große Bedeutung, doch das Wissen um die ursprünglichen Wurzeln ist den meisten Menschen verloren gegangen.

Der Adventkranz aus immergrünen Pflanzen ist seit Jahrtausenden das Symbol für den Jahreskreis, die vier Kerzen markieren die Sonnenfeste.

Die Barbarazweige waren einerseits ein einfacher Kalender für den normalen Haushalt, um den Zeitpunkt der Sonnenwende festzulegen und stellten andererseits Symbole für das neue Leben, geboren aus dem Leib der Göttin, dar.

Die Heilige Barbara ist eine Christianisierung der Göttin und eine der sogenannten Heiligen Drei Bethen.

Perchten und Krampus sind die am meisten verfälschten Gestalten. Percht kommt von „perachta“ und heißt in der alten Sprache „die Leuchtende, Helle, Strahlende“, unser Wort prächtig geht darauf zurück. Die Göttin hat natürlich auch einen Partner, den weißen Hirschgott Cernunnos, der im Winter als Herne, der Wilde Herr der Natur, durch die tief verschneiten Wälder streift und mit den Windgeistern als wilde Jagd über Gipfel und durch die Täler stürmt.

Der Nikolaus war ursprünglich der hell gewandete Druide. Mit seinem magischen, am Ende spiralförmig eingerollten Wanderstab und einem Sack mit Gaben, gefüllt mit Lebenskuchen und wichtigen Heilkräutern für die Winterszeit zog er rechtzeitig vor der Sonnenwende von Hof zu Hof, erteilte Ratschläge und Segenswünsche und half somit der jeweiligen Gemeinschaft, die damals bis zu 200 Menschen umfassen konnte, sicher über die kritische Winterzeit zu kommen.

Die Sonnenwende und die Rauhnächte

waren für alle Lebewesen in den nördlichen Regionen eine gefährliche Zeit. Daher entwickelten die Menschen zahlreiche Rituale um sich zu stärken und zu schützen. Wie schon die Kelten wussten, sind bis zum Ende der Rauhnächte am 6. Januar kosmische Strahlung sowie Erdstrahlung besonders stark und können sich schwächend auf Mensch und Tier auswirken. Die Nerven sind überreizt und dem Immunsystem wird viel abverlangt, somit versuchte man einiges um sich gesund zu erhalten.

Man bemühte sich, in der kritischen Zeit leicht zu fasten, Fleisch zu vermeiden und nur leichte Speisen mit nervenberuhigendem Mohn oder aus gesiebtem Weizenmehl zu sich zu nehmen. Daher stammt auch der Brauch unserer heutigen Weihnachtskekse. Außerdem wurde täglich mit aromatischen Kräutern geräuchert.

Zum Schutz für Mensch und Tier hing man entstrahlende Pflanzen wie Stechpalmen, Tannen und ganz besonders Misteln, oft noch behängt mit kleinen ebenso wirksamen Goldstückchen oder Schmuck, in den Gebäuden auf.

Die Weihnacht

die auch Mutternacht genannt wurde, wird um den 21. Dezember herum gefeiert. Zur Zeit unserer Ahnen, die ausgezeichnete Beobachter waren, schaute man hierzu auf die Sonnwendsteine. Das sind Berge, die genau am Sonnwendtag gemeinsam mit der Sonne einen bestimmten Lichteffekt hervorrufen. Dort, wo es keine Berge gab, benutzte man stehende Steine, Steinkreise oder Erdställe. Man feierte den Tod und die Wiedergeburt der Sonne, die Geburt des Lichtes und des Sonnenkindes in uns, die Stille, den weiten Raum, die kristallklare frische Luft als den Atem der Göttin.

Bis zum 1.Februar herrschen nun also DANU – Göttin der Luft, ARIANRHOD – Göttin des Sternenhimmels und CERNUNNOS – Herr des Waldes, über die Nordhalbkugel der Erde. Ihre rituellen Farben sind Silber und Dunkelblau, einige ihrer wichtigsten Krafttiere und Symbole sind Adler, Eule, Bussard, Rotkehlchen, Weißer Hirsch, Federn, Fächer, Schwert, Zepter, weiße Kristalle, Gold und Silber.

Meditativer Text für die Sonnwendnacht

Strom vom Licht. Quelle der Liebe. Wasser des Lebens. Aus Liebe geboren, in Liebe geborgen. Heiliger Segen auf Dir, Heiliger Segen in Dir. Werde Licht zu Licht; Werde Liebe zu Liebe; Werde Leben aus Leben. Möge Dein Weg durch alle Welten der Gebundenheit führen. Löse Flammen aus Asche. Wecke Morgenrot aus Todesnacht. So geschehe es, im Namen des Ewigen Geistes.

Blessed be!

von Gudrun Rosenberger

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Weihnachtsmann- Knecht Rupprecht —– Odin?

 

Quelle: https://drachenreiterclan.wordpress.com/rauhnachte/

 

iCH wünsche allen Leseren eine Wunder erfüllte Mutternacht und be-SINN-liche Lostage

Gruß an die Ahnen

TA KI

Von sagenhaften Steinen


und

warum an Steinen Sagen haften

Sagen tradieren vorgeschichtliche Mythen und Kulthandlungen. Was über tausende von Jahren Bewusstsein und Handeln prägt hinterlässt Spuren bis heute. Steine haben Namen, sie weisen bestimmte Formen oder Körpereindrücke auf. Bei ihnen zeigen sich Schlangen und Schätze, man opfert auf Steinen, holt neugeborene Kinder darunter hervor. Tonnenschwere Findlinge lassen sich mit Leichtigkeit tragen oder drehen. In den Märchen werden Menschen in Steine verwandelt. Solche Motive entstammen frühen Epochen, sind jedoch überlagert von späteren Schichten, in denen sich Patriarchalisierungs- und Christianisierungsprozesse spiegeln.

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Woher die Steine kommen

  • · Im Walliser Lötschental erscheint eines Tages eine Zwergenfrau, d’Holzmüeterä, sie trägt einen gewaltigen Steinblock auf dem Rücken und strickt dazu noch ein Zwergenkleid. Weil sie von den Menschen geneckt wird, stellt sie den Klotz ab, dort wo er heute noch tief im Boden steckt · Der Riese vom Calfeisental transportiert einen Mühlstein von Mels bis nach Vättis hinauf. Andere sagen, der Block sei vom nahen Berg heruntergerollt. Beim Stein treffen sich die Hexen zum Tanz · Am alten Wallfahrtsweg auf die Rigi steht ein ofengrosser schwarzer Marmelstein. Damit will der Teufel den Neubau der Kapelle Maria zum Schnee verhindern. Ein altes Mütterchen überrascht ihn, ruft erschrocken „Jesses Maria“, daraufhin muss er den Koloss absetzen. Noch heute sieht man die Krallenspur ·

Die Steinverehrung reicht in die Jungsteinzeit zurück, entwickelt aus den paläolithischen Höhlenkulten. In flachen Gegenden baut man künstliche Höhlen und Hügel als megalithische Grabanlagen. Sie beherbergen die Verstorbenen eines Clans, dienen Kulthandlungen und astronomischen Messungen. Noch heute bleibt mancherorts rätselhaft, wie die tonnenschweren Blöcke über weite Strecken transportiert wurden. Wenn auch die Findlinge in den Alpengebieten nicht von Menschenhand an ihren jetzigen Ort gelangten steckt doch in mancher Sage diese Erinnerung mit drin. Steinsetzungen sind ein Werk von Generationen, eine „riesige“ Aufgabe zur Ehre der Grossen Göttin. Hinzu kommt die Vorstellung der Landschaft als Frau, naheliegend also, wenn sie Steine auf ihrem Rücken trägt.

 

Eingang zu den Schätzen der Anderswelt

· Ein Jagdhund schlüpft unter den Römerstein von Lenzburg. Wie von Geisterhand dreht sich der gewaltige Stein, gibt eine Treppe und einen langen Gang frei, zuhinterst ein Tor. Steinalte bärtige Gesellen bewachen eine Schatzkiste · Das Regeli, eine seltsame alte Frau lebt einsam in ihrer zerfallenen Hütte. Einmal im Jahr am Karfreitag steigt sie vor Sonnenaufgang auf den nahen Berg und lässt sich von der aufgehenden Sonne bestrahlen. Noch heute trägt der Stein ihren Namen. Es heisst, wer das Regeli erlöst, gewinnt einen grossen Schatz · In Längenfeld wohnen vor Zeiten wilde Fräulein. Sie graben sich dort eine neun Stufen tiefe Höhle. Auch haben sie einen eigenen Stein, auf dem sie sich sehen lassen, er heisst nach ihnen Frauenstein. Man sieht sie oft auf demselben sitzen, wie sie ihre blonden Haare kämmen und schöne Lieder singen. Naht sich ein Mensch, so ziehen sie sich schnell in die Höhle zurück · Beim Entfernen eines erratischen Blockes in der Bettelmatt entdeckt man unter dem Stein vier Beilklingen ·

 

In den Alpengebieten gibt es nur vereinzelt Steinsetzungen. Überall aber bieten imposante Steine und Findlinge natürliche Objekte, um von den Menschen beachtet zu werden. Weisen sie höhlenähnliche Vertiefungen, Durchschlupfe oder Löcher auf, können sie zu Ahninnensteinen[1] werden und den Eingang zur Anderswelt markieren. Zuweilen sind die Steine künstlich bearbeitet mit Schalen, Rinnen oder Kerben. Bärtige alte Gesellen sind Verstorbene, sie warten auf ihre Rückkehr ins Leben. Schätze verwandeln sich in der neuen Vegetationsperiode in blühende Felder, wenn sie von der erstarkenden Frühlingssonne bestrahlt werden. Das Regeli, die Winteralte, vollzieht ein Frühlingsritual, in dessen Verlauf vielerorts Weihegaben niedergelegt werden, wie archäologische Depotfunde unter Steinen belegen.

schalenstein

Aus den Steinen kommen die Kinder

· Unter dem grauen Stein von Biel gräbt man die Kinder hervor · Alter Weiber Morgengabe heisst ein eiförmiger Fels, der frei aus dem Vierwaldstättersee hervorragt. Aus diesem Fels werden die kleinen Kinder geholt · In der Umgebung von Lenzburg gibt es mehrere Granitblöcke, die von einem Steinregen herrühren. Die Hebamme nimmt diejenigen Kinder zuerst, die am lautesten schreien, deshalb weiss man nicht im Voraus, ob es ein Bübchen oder ein Mädchen wird · Man muss dreimal an den Stein klopfen oder dreimal um den Stein herumgehen · Aus der Höhle des Rosensteins werden die Kinder von der Weissen Frau gereicht · Frauen mit Kinderwunsch rutschen über Steine oder stellen den Fuss in den Lochstein, aus dem das Wasser bei der Verena-Quelle sprudelt ·

Steine markieren Grabstätten und Eingänge zur Anderswelt, dort entsteht gemäss den alten Wiedergeburtsvorstellungen neues Leben. An diesen regenerativen Orten des Erdschosses halten sich die Seelen der Verstorbenen auf, behütet von der Urahnin, der Weissen Frau, der Heiligen Verena. Durch Berührung mit dem Stein kommt es zu einer spirituellen Empfängnis, deshalb rutschen Frauen auf den Steinen. Eine Verbindung mit Wasser verstärkt die Symbolik. Unter Steinen hervorsprudelndes Wasser ist Lebenswasser aus dem Schoss der Ahnin-Göttin.

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Heilende Steine

Aus dem Wiedergeburtsglauben wird auch verständlich, warum viele Steine heilende Wirkung haben. Ihre lebenschöpfende Kraft vermag Krankheiten zu überwinden.

  • · Beim Grabmahl der heiligen Idda gibt es einen Lochstein, dort stecken Pilger die schmerzenden Füsse hinein · In Einsiedeln hält man erkrankte Glieder in die Höhlung eines erratischen Blockes · In Skandinavien salbt man die Steine gegen Krankheiten · Aus Steinen wird heilsames Steinmehl gewonnen ·

 

Körperspuren im Stein

  • · Am Gonzen versucht eine Hexe auf die andere Talseite zu fliegen, es misslingt, ihre Fussspuren bohren sich in den Stein, auf dem sie landet · Auf dem Weg zur Tumpener Alm kommt man zu einer Stelle, die „Am Truttefuss“ heisst. Es gibt dort eine etwas erhöhte Steinplatte, auf der merkwürdige Vertiefungen zu sehen sind; eine sieht aus wie ein Menschenfuss, eine wie ein Kuhfuss und die dritte wie ein Ziegenfuss. Diese Eindrücke auf der Platte rühren von einer Trude her, die da darüber gegangen ist. Auch wird die Steinplatte „Der Hexentanz“ genannt ·Der wilde Mann und die Langtüttin kommen oft im Pillerberg zusammen, dort wo jetzt noch der weisse Stein liegt. Noch sieht man vom wilden Mann die eineinhalb Spannen grosse Fussstapfe. Sein Stecken drückt dem Sesselstein, an dem er lehnt eine solche Vertiefung ein, dass eine grosse Rinne entsteht. Ebenso sieht man noch genau im Felsen, wo er sitzt und wo er den Zwirnknäuel und das Strumpfelbrett hinlegt, dort sind Rillen eingedrückt. So sitzen sie oft stundenlang beisammen und spielen · Drei Löcher zeugen von einem falschen Schwur um Bodenbesitz, tief graben sich die Schwurfinger in den Stein, der seither den Namen Dreifingerstein trägt · Oraspighel (Eulenspiegel) und der Teufel streiten sich um die Herbsternte im Oberhalbstein. Wütend schleudert der Teufel einen Stein, verfehlt seinen Kumpanen. Das Geschoss schlägt ein Loch in den Piz d’Aela. Weil er beim Werfen ausrutscht, gräbt sich sein Knie in eine Platte am Boden. Durch das Loch im Piz scheint zu Zeiten die Morgensonne auf den Kniestein und wenn sich das Wasser darin sammelt, nennt man es Teufelswein · Der Riese Bernard liegt trauernd auf einem Steinblock bis zu seinem Tod, weil seine Liebe zur Blanche, der Weissen Frau, unerwidert bleibt, sein ganzer Körper ist darin abgedrückt. Man nennt den Stein „la pierre du sauvage“ ·

Im Stein verkörpert sich die Ahnin-Göttin selber oder ihr männlicher Partner, der als Kulturheros die Belange der Menschen und der Natur vertritt. In den Sagen wird sie zur wilden Frau, abgewertet zur Trude oder Hexe, er ist der Riese, der wilde Mann oder entsprechend dämonisiert der Satan. Der Heros manifestiert sich oft in Tiergestalt (Totemtier) als bocksfüssiger Teufel. Auch die Göttin zeigt sich zuweilen in Tierform, als Vogel, Kuh, Ziege oder Füchsin, davon zeugen die Spuren auf den Steinen. Sie verweisen auf göttliche Anwesenheit und vermitteln numinose Kraft.

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Steine im Jahreskreis

  • ·An Fronfasten, den Johannestagen und um Peter und Paul erscheint jeweils ein Lichtlein beim Geissbergerstein · Der Zwölfistein in Biel dreht sich an Quatembertagen, jener in Ins täglich am Mittagspunkt der Sonne. Er heisst Schallenstein und hat seinen Namen vom Schallen der Schellen, die an bestimmten Tagen im Jahr die Flurumgänge und Prozessionen zum Stein begleiten · Hauptfeiertage beim Fridolinstein in Rankweil sind der 1. Mai und der 2. Juli. Am Vorabend zum Maifest, in der Walpurgisnacht, gibt es eine grosse Lichterprozession zum Stein · Den Hexenstein von Terenten (Südtirol) fürchten die Bauern, denn dort feierten die Hexen einst die Sommersonnenwende. Bei Grabungen werden Kohlenreste festgestellt, in der Nähe befindet sich eine Platte mit schönen Schalen ·

Zeitangaben in den Sagen sind oft an jahreszeitlich relevante Daten gebunden. Die Benennung folgt christlicher Terminologie, dahinter verstecken sich heidnische Kultfeste mit astronomischem Bezug zu den Sonnenwenden und zum Bauernkalender. Der häufig genannte vierteljährlich wiederkehrende Termin Quatember oder Fronfasten entspricht Festdaten, die aus keltischer oder antiker Überlieferung bekannt sind. Hinzu kommen die grossen Sonnwendfeste an den Eckpunkten des Jahres, die heute christlich begangen werden. Für die Menschen sind solche Kultfeste von grosser Bedeutung, denn sie helfen, die Kräfte der Natur zu entfalten und die Fruchtbarkeit der Erde für die Acker- und Viehwirtschaft sicherzustellen.

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Opfer- und Weihegaben

  • · Kleidergeschenke für die Wildleute werden auf Steinen dargebracht, für die Percht und die Wilde Frau legt man Speisen auf Kreuzwege und Feldsteine · In den Schalensteinen deponiert man Milch- und Speiseopfer, noch bis in jüngste Zeit legen Hirten in Bignasco Alpkäse in die Schalen, um die Berggeister günstig zu stimmen · Die Schlange beim Crap von Bargnan fordert beim Vorbeigehen jeweils das schönste Stück der Herde · Jedem jungen Zicklein, das den Beusch, einen überhängenden Felsblock besteigt, wird auf geheimnisvolle Weise der Hals umgedreht.

 

Dämonisierung, Christianisierung, Industrialisierung

  • · Der Teufel will einen gewaltigen Stein, den er am Fuss der Alpen findet auf die Kirche von Huttwil schleudern. Höhere Gewalt hindert ihn daran. In seinen Händen glühend geworden lässt er den Block fallen · Von einem Priester stammen Fussabdrücke, er bannt die Geister, die in den grossen Steinen leben, ein harter Kampf mit vielen Beschwörungsformeln · Der heilige Gallus drückt seine Spuren beim Kampf mit dem Bären in den Stein. Andere sagen, die Fussspur sei durch das Scharren während des Predigens entstanden. Der Stein ist heute in die Wand der Galluskapelle eingemauert · Beim Bau der Gotthardstrasse wird der Geissbergerstein gesprengt. Seither hat man dort nie mehr etwas Ungehöriges bemerkt ·

Das Ausrotten des alten Glaubens hat System. Göttin und Heros werden dämonisiert (Hexe, Teufel), Kulthandlungen negativ benannt („Geisteraustreibung“), Kultsteine christlichen Heiligen zugeschrieben, in Kirchenbauten integriert oder verteufelt und mit Angst belegt. Noch die Moderne setzt diesen Trend fort. Steine sprengt man gewaltsam in die Luft oder versenkt sie meliorierend in den Boden. Bei Notgrabungen gelangen sie zuweilen ins Museum. Sagen und Überlieferungen? Aus dem Gedächtnis der Internet-Generation deleted. Sie wieder zu entdecken, könnte heilsam sein für die Natur und unsere Seelen.

(…)

Quelle: http://www.mythologie-atlas.de

Gruß an die lebendigen Steine

TA KI

Symbole schreiben Urgeschichte 2 von 2


Das Blut der Frauen – Symbol des Lebens und der Schöpfungsmacht

»Seit dem Paläolithikum steht Blut mit Ritual und Anbetung in engem Zusammenhang. Das Blut ist die Grundlage von Familienverband, Königtum und Erblinie und man vermutet, dass die Frauen in alten Gesellschaften einen hohen Status hatten, weil sie durch den Geburtsakt Bewahrerinnen und Übertragende des Blutes des Klans und damit des Geistes waren.« (Husain 2001, S. 139)
Dem einst mit Furcht und Ehrfurcht verehrten Menstruationsblut wurde eine besondere Kraft zuge­schrieben. Eine Kraftfülle, die in vielen Gebieten als eines der stärksten Zauber- und Heilmittel galt. Durch die liebende sexuelle Vereinigung mit einer menstruierenden Frau wurde der Liebesakt für den Mann zur spirituellen Nahrungs- und Kraftquelle; damit erfuhr er Transzendenz, der den Weg ins Paradies bereitete.
Aus dem Liebesakt »resultierten nicht nur einige wenige Augenblicke gottähnlicher Seligkeit, sondern auch ein essentieller Kontakt mit dem mysteriösen und magischen Innern des weiblichen Körpers, der tatsächlich neues Leben erzeugen kann.« (Walker ›Die geheimen Symbole der Frauen‹ 1997, S. 21)

Das Blut der Frau ist das Wichtigste im Leben der Menschheit, denn ohne das Blut wird es kein menschliches Leben geben. (Jutta Voss)

Die patriarchale Verfemung des Menstruationsblutes

Die Patriarchalisierung der Welt begann mit den im Iran, in Mesopotamien, Ägypten, Alt-Europa und Indien eingewanderten Indo-Europäern/Ariern. Sie erfanden die ersten männlichen Götter und eine männliche Priesterkaste, die sie auf ihren Raubzügen begleitete. Die barbarischen Indo-Europäer/Arier, die als Invasoren, Eroberer, Landräuber und Kolonialisten die Welt des Matriarchats zerstörten, ist charakteristisch, dass sie immer von einer dünkelhaften Priesterkaste (Missionaren), die den Menschen einen neuen Glauben und das Heil versprechen, unterstützt wurden – bis heute!
Die Frau im allgemeinem und ihr monatlich fließendes Lebensblut im besonderen, wurde von ihnen als ›unrein‹ verfemt und an seiner Stelle das männliche Beschneidungs- und Tötungsblut vergöttlicht, um männlichen Göttern und göttlichen Männern ›Schöpfungskraft‹ zuzuschreiben; wie es in Alt-Ägypten hieß: Das Blut der Beschneidungdes Phallus des Re wird zur schöpferischen Kraft, aus der das Götterpaar Hu und Sia entstehen (Westendorf LÄ I, S. 840 ff. ›Blut‹).
»Als mit Beginn der patriarchalen Entwicklung die männlichen Götter die religiöse Weltbühne betraten, berichteten die neuen Mythen von ihnen, dass sie nun Himmel und Erde erschaffen hätten. Als der männliche Gott auch im alten Israel zum Schöpfergott aufstieg, benötigte er nicht mehr das Blut der Frau zur Erschaffung der Menschen […] Der männliche Gott braucht kein Frauenblut mehr, um Kinder zu ›schenken‹. Der Menstruationszyklus ist nicht mehr erforderlich, der Mann ›schafft‹ ohne.« (Voss 1988, S. 30)
Im Buch des Patriarchats, der Bibel, finden wir im Levitikus viele ungeheuerliche – ja, geradezu mörderische – Verse gegen die den Priestern verhasste Verehrung der Frau und ihr Blut. Gott, bzw. der levitische (luvitisch-indoarische) Mann Moses, verbot die alten Kulte, zu denen die Verehrung des Menstruationsblutes und der Beischlaf in der Zeit der heiligen Menstruation gehörten und damit die Möglichkeit, den Mann an der Heiligkeit des Mysteriums teilhaben zu lassen.

Das vorher Heilige und Vollmächtige der Naturreligion wird nun in den moralischen Kategorien zum ›Unreinen‹ gemacht (Jutta Voss)

Der mit Blut gefüllte Kelch wurde zum patriarchalen Symbol des Tötungsblutes und des Sterbens Christi. Der mit heiligem, Leben spendendem, Menstruationsblut angefüllte Nut-Kelch der matriarchalen Zeit wurde im Christentum zum Kelch des Blutes Christi. Die ursprüngliche weibliche Machtfülle wurde hier einer erschreckend an Kannibalismus erinnernden patriarchalen Umwandlung unterworfen, während das weibliche Blut entwertet wurde.
Yutta Voss warnt: »Solange das Blut der Frau und mit ihm die Frau verteufelt und parallel das Blut des Mannes, sei es am Kreuz oder in unzähligen Kriegen verherrlicht wird, so lange wird es keine Heilung geben. Das historisch-politische Energiefeld der Frauenverbrennungen hat sich in der weiblichen Seele als Angst-Energie und in der männlichen Seele als Schuld-Energie niedergeschlagen.« (Voss 1988, S. 116)Wenn der Priester bei der ›Wandlung‹ der katholischen Messe den Kelch mit dem Wein emporhebt, greift er das matriarchale Mysterium des Menstruationsblutes auf und wandelt es als ›Symbol des ewigen Lebens‹ um in Christi Blut. ›Seht, das ist mein Blut‹, soll Jesus zu seinen Jüngern gesagt haben. Aber es ist das Blut der Frau, das die ewige Geburt der Menschen garantiert. Ab der beginnenden Patriarchalisierung in der Bronzezeit haben Männer durch blutige Tier- und Menschenopfer das Wandlungsmysterium des weiblichen Blutes pervertiert. Jedoch »dieser patriarchale Opfergedanke kann nicht in die Urzeit der Menschheit zurückprojiziert werden« (Weiler ›Der aufrechte Gang der Menschenfrau – Eine feministische Anthropologie II‹ 1994, S. 92).

Die wieder entdeckte Heilkraft des Menstruationsblutes

Menstruationsblut, diese wunderbare Körperflüssigkeit der Frauen, von dem es viele Hinweise gibt, dass es in matriarchaler Zeit bereits für seine medizinische Heilkraft bekannt war, wurde jetzt – nach Tausenden von Jahren der Verfemung – neu erforscht, mit ›vielversprechenden‹ Ergebnissen. Im Menstruationsblut wurde eine Art von Stammzellen gefunden, welche jenen aus dem Knochenmark ähnlich, aber bei der Bildung von neuen Blutgefäßen wesentlich effizienter sind und zur Therapie von Leukämie eingesetzt werden können. Man hofft, dass sie sich auch für regenerative Therapien, z.B. bei schweren Durchblutungsstörungen, zur Verhinderung einer Amputation, zum Aufbau neuer Gefäße nach einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall eignen.

Wieder einmal zeigt sich, Heil und Heilendes kommt von den Frauen!

Es überrascht nicht, dass clevere Geschäftsleute bereits ein lukratives Geschäft wittern und die Nutzung des Regelblutes patentieren ließen. (›Journal of Translational Medicine‹, April 2010).

Das neidische Patriarchat beendete die Verehrung der Frau und ihren schöpferischen Leib und ersetzte ihn durch die Darstellung des männlichen Körpers und durch den patriarchalen Phalluskult. »Religionen, die von einer Göttin dominiert waren, machten die Yoni zum allerheiligsten Symbol, und dementsprechend beteten Religionen, in denen ein Gott dominierte, den Phallus an. Patriarchalische Semiten verehrten ihre eigenen Genitalien und leisteten bindende Eide auf sie, was unter Arabern bis heute gebräuchlich ist. Im Christentum hielt sich die Phallusverehrung minde­stens bis ins 14. Jahrhundert. Archäologische Forschungen ergaben, dass sich in etwa 90 Prozent der englischen Kirchen, die vor 1348 erbaut worden waren, verborgene Steinphalli befanden.« (Walker 1993 ›Das geheime Wissen der Frauen‹, S. 866 – 869)

Die weiblichen Symbole sind universell:
Die Dreizahl und das heilige Dreieck

In der Höhle von Blombos in Südafrika entdeckten Archäologen zwei Ockerstücke mit Ritzzeichnungen, die auf 77’000 Jahre geschätzt werden und als die frühesten aller bisher gefundenen Kunstwerke gelten. Der in ›Science‹ vom 11.1.2002 veröffentliche Fund überraschte die Fachwelt durch die rätselhaften Zeichen, die als ›abstraktes geometrisches Design‹, bestehend aus ›X-förmigen Einkerbungen‹, als ›vermutlich symbolische Zeichen‹ absichtlich eingeritzt worden waren, die von drei horizontalen Linien durchzogen werden. Bei diesem ›rätselhaften, geometrischen Design‹ handelt es sich um ineinander geschachtelte Dreiecke. Dreieck und drei Linien sind heilige Zeichen der weiblichen Trinität.
Das auf der Spitze stehende Dreieck sei weiblich, das Umgekehrte hingegen männlich lautet eine patriarchale Interpretation. Während das Dreieck als Symbol der Vulva deutlich und erkennbar ist, hat ein Dreieck nichts mit einem Phallus zu tun. Das Patriarchat usurpierte sämtliche bedeutenden Symbole der Göttin, auch die weibliche Trinität (s. Barbara Walker 1993, S. 1104 – 1107).

Das patriarchal theologische Denken hat die Dreizahl, das Symbol für Geburt, Tod und Wiedergeburt und der Göttinnen-Trinität – der Weisen Alten, der Mutter und der jungen Frau (der Jungfrau) – usurpiert und zur Grundlage der Dreieinigkeit Gottes – Vater, Sohn und heiliger Geist – und das ›Gottesauge‹ gemacht.

Das Dreieck in der Kunst der neolithischen Keramik

Die Keramik gehört zu den häufigsten Symbolträgern des Dreiecks. Alle neolithischen Kulturen zeichnen sich durch eine künstlerisch hochstehende Töpferware aus. Sie übertrifft in ihrer sorgfältigen Ausführung alles Spätere an Schönheit und Perfektion. Wie der sowjetische Archäologe P. N. Tretjakow festgestellt hat, weist die Form der Fingerabdrücke ganz klar darauf hin, dass die Tonwaren von Frauen hergestellt worden sind (E. Morgan 1989, S. 193). Vor der Eroberung durch die Indo-Europäer/Arier blühte auch in Oberägypten eine eigentliche Industrie von unverwechselbarer, hochstehender Keramik, die vor allem als Grabbeigaben Verwendung fand. Michael Hoffman stellte fest, dass dann in der Zeit des Umbruchs eine neuar­tige, grobe Töpfer­ware auftauchte und zwar ge­nau vor der ersten Dynastie. Die kriegerische Zeit ließ dem Künst­lerischen keinen Raum mehr; die Töpferware hatte nun strikten Gebrauchs-Charakter: als Ess- und Vorrats Geschirr.
99 Prozent der in Abydos ge­fun­denen Töpferscherben aus der frühen dynasti­schen Zeit waren grobes Ge­brauchsgut und nur ein Prozent feinere, rot polierte und schwarz gerandete Ware. Dagegen betrug der An­teil einer in ei­nem neolithischen Testfeld im oberägyptischen Hierakon­polis untersuchten Keramik 50 Prozent feine Töp­ferwaren (Hoffman ibd. 1980, S. 152). Die hochstehende Qualität der dünnwandigen neolithischen Keramik wurde in der späteren Geschichte Altägyptens und Vorderasiens nie mehr erreicht.

Keramik der C-Gruppen-Kultur (2300 –1600) Aniba, Nubien (Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung)

keramik c-gruppen kultur»Ein Charakteristikum der nubischen Kulturen vom Neolithikum bis in die nachmeroitische Zeit, also über einen Zeitraum von ca. 5000 v. Chr. bis 1000 n. Chr., ist die hohe Qualität der keramischen Produktion. Ihre Eigenständigkeit drückt sich sowohl in den Formen, der Bearbeitung der Oberfläche wie auch in der Dekoration aus, die oftmals eine Entsprechung in afrikanischer Ware findet und damit die Wurzeln Nubiens in Schwarzafrika belegt. Die Funde der neolithischen Zeit belegen bereits für das späte 5. und frühe 4. Jahrtausend einen technischen und künstlerischen Standard, der im zeitgleichen Ägypten keine Entsprechung findet: Nubien geht Ägypten in der kulturellen Entwicklung mehr als 500 Jahre voran. Von wenigen Jahrhunderten abgesehen bleibt die Keramik über 7000 Jahre lang das bevorzugte Ausdrucksmittel der Kunst: Tongefäße aus den verschiedenen Kulturen des antiken Sudan sind Meisterwerke keramischen Schaffens und zählen zum Besten, was in dieser Gattung auf dem ›schwarzen Kontinent‹ geschaffen wurde«. (http://www.aegyptisches-museum-muenchen.de/specials/nubien/index.php?wahl=O)
Der Kunst der Keramik-Herstellung und -Dekoration kommt bei der Erforschung der vor-patriarchalen Zeit aller Länder eminente Wichtigkeit zu. Die Archäologin Helene J. Kantor wies beispielsweise anhand ihrer Studien der Keramikkunst die frühen Beziehungen Ägyptens mit Alt-Iran, Elam und Mesopotamien nach. Die Schönheit, Feinheit und Vielfalt der Keramik ist ein Indikator für die Zeit des Friedens und der Freiheit im Matriarchat. Frieden, Kultur und Kunst werden durch die Eroberungen der patriarchalen Indo-Europäer/Arier zerstört.

Symbole sind die ältesten Schriftzeichen der Welt

Die Verzierungen auf Ton waren die Vorläufer der ältesten Bilderschrift. Schon bald entstanden hieraus die ersten Schriftzeichen. (Carel J. Du Ry ›Völker des Alten Orient‹ in ›Enzyklopädie der Weltkunst‹ 1977, S. 289).
Symbole sind Zeugnisse der meisterhaften Kreativität der Frauen des Neolithikums und beinhalten weit mehr als die späteren Zeichen- und Buchstaben-Schriften der sogenannten ›Hoch‹-Kulturen der geschichtlichen Zeit.

Aus den religiösen Symbolen des altsteinzeitlichen Matriarchats entwickelten sich die Schriftzeichen des Neolithikums.

»Die Sumerer gelten im allgemeinen zwar als die Erfinder der Schriftsprache, aber in Ostmitteleuropa entwickelte sich eine Schrift, die etwa zweitausend Jahre früher entstanden ist als alle bisher bekannten Schriften […] Dass vor mehr als achttausend Jahren bereits eine Schrift erfunden wurde, erschien bisher so undenkbar, dass die Möglichkeit gar nicht in Erwägung gezogen und den Beweisen für ihre Existenz kaum Beachtung geschenkt wurde […] Bei dieser Schrift des Alten Europa handelt es sich zweifellos nicht um eine indoeuropäische Schrift, ebenso wenig wie bei den kretischen Hieroglyphen, der Linear A und der kyprominoischen Schrift.« (Gimbutas, ›Zivilisation‹ 1996, S. 308)

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Schrift der Theiß-Kultur (ca. 5300-5000, Kökenydomb, Ungarn aus Gimbutas ›Zivilisation‹ 1996, S. 312)

Keine Verzierungen, sondern Bordüren mit Schriftzeichen auf einem anthropomorphen Keramik-Gefäß der Theiß-Kultur (nach Marija Gimbutas ›Die Zivilisation der Göttin‹ 1996, S. 312)

»Etwa um 6’000 – 5’300 tauchen die ersten Zeichenverbindungen auf: Symbole, denen lineare Zeichen hinzugefügt wurden. Wir finden die Schrift des Alten Europa, von der zwischen 5’300 – 4’300 allgemein Gebrauch gemacht wurde, in Inschriften auf sakralen Gegenständen: auf Idolen, Thronen und Tempelmodellen, auf Opferbehältern, Altären, Opferkelchen, auf heiligen Miniaturmodellen von Broten, Anhängern, Tafeln und Spinnwirteln«. (Gimbutas ›Zivilisation‹ 1996, S. 320)

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Statuetten aus Terrakotta vom Siedlungshügel Tangirua im unteren Donaubecken, Rumänien. Auf Rücken und Brust befinden sich Streifen mit Schriftzeichen (Boian-Gruppe, Phase IIa, Ende 6. Jahrtausend, nach Gimbutas ›Zivilisation‹ 1996, S. 315)

Wir können in allen Ländern nach den Invasionen der Indo-Arier den Niedergang, ja die Zerstörung der Erzeugnisse der Kultur und der Kunst beobachten; was besonders deutlich beim Verschwinden der künstlerischen Keramik zu sehen ist. So schreibt etwa Alexander Scharff, die bemalte Keramik in Vorderasien, die uns am vollendetsten und ältesten in Susa I entgegentritt und die älteste bemalte Tonware Mesopotamiens, die der Obeid-Periode angehörte, verschwanden.
In Mesopotamien belegen die archäologischen Funde aus der vor-sumerischen, vor-arischen Zeit große Kulturen lange vor dem durch die arischen Eroberer verursachten gewaltsamen Umbruch: Zeugen sind die Halaf-Kultur ca. 6000 – 5400 in Nordmesopotamien, die Obeid/Ubaid-Kultur ca. 5900 – 4300 mit Eridu, der wahrscheinlich frühesten Stadt in Südmesopotamien, die Uruk-Zeit ca. 4300 – 3450 und die Djemdet/Jemdet Nasr Periode von 3300 – 2900 die mit der Umbruchszeit in Ägypten etwa zeitgleich ist.
Alexander Scharff betrachtet es als »merkwürdige Parallele, dass mit der Frühgeschichte, etwa seit 3000 in Ägypten und Babylonien jede bemalte Keramik aufhört«, und vermutet darin einen »allgemeinen Gleichlauf der Kulturen« (Scharff ZÄS 1935, S. 91). Der Gleichlauf der Kulturen ist die ›Gleichzeitigkeit‹ der Invasionen aus dem Norden. Erstaunliche Parallelen sind auch in der iranischen Kunst von Aratta/Jiroft und in den frühen Kunst-Importen in Ägypten zu finden. (s. ›Die Kunst von Aratta erscheint in der Frühzeit Ägyptens‹ D. Wolf 2009, S. 43 – 49)
Alexander Scharff spricht von einer ›morphologischen Verwandtschaft der Endperiode der prädynastischen Zeit Ägyptens‹ (Nagada II) und einer ›unbestreitbaren zeitlichen Verklammerung‹ mit der mesopotamischen Djemdet-Nasr-Kultur, ›die auf keinen Fall aus­einan­dergerissen‹ werden dürfe(Scharff 1950, S. 17). Die Wissenschaftler schreiben der Djemdet-Nasr-Periode einen ent­scheidenden künstlerischen Einfluss auf Ägypten zu. ›Das Vergleichs Material ist in solcher Fülle vorhanden, dass es schwierig ist, Bei­spiele aus­zu­wählen‹ (S. Langdon ›The early Chronology of Sumer and Egypt and the similarities in their culture‹, JEA 7, 1921 S. 146)

Isis – die Göttin des Dreiecks und des Nil-Deltas

Archaische Anschauungen haben ein langes Leben. »Man weiß, dass bei den Griechen das Wort Delta die Frau symbolisierte. Die Pythagoräer betrachteten das Dreieck als Urgestalt, wegen seiner vollkommenen Form, aber auch weil es den Archetypus universaler Fruchtbarkeit darstellt.« (Mircea Eliade 1956, S. 43)

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Das Nildelta und der Sinai (Luftaufnahme Nasa)

 

Das Delta in Form des Dreiecks, das immer grün, immer fruchtbar ist, gleicht mit seinen vielen Flussverzweigungen einer Baumkrone, einem riesigen – immer weiblichen – ›Lebensbaum‹, dessen Stamm vom Nilwasser genährt wird. Vielleicht ist es ein Zufall, aber auffallend ist es doch, dass die drei Großen Pyramiden am südlichen Ende der Deltaspitze, an den Wassern des Nil – genau dort errichtet wurden – wo bei der Frau unterhalb des dreieckigen Venushügels die Vulva beginnt. (Zum Rätsel der drei Großen Pyramiden von Gizeh  und im Buch D. Wolf 2009, S. 86-90)
Das Delta in der Form eines Dreiecks wird auch als Lotosblüte bezeichnet; beide haben eine Beziehung zur weiblichen Sexualität. »Sie ist die bedeutendste ägyptische Symbolpflanze überhaupt und geradezu omnipräsent«, schreibt Brunner-Traut (LÄ, III, S. 1092). Die Lotosblume steigt aus dem mütterlichen Urwasser des Nils, dem Schoss der Göttin auf und symbolisiert ihre Vulva, aus der die Lotos-Geborenen Götter Ra/Re und Chepre entstanden sind. Ra/Re, dem die Priester Schöpfermacht zuschrieben, verdankte seine Existenz der Göttin, die beschrieben wurde als die ›Große Weltlotosblume aus der die Sonne bei der Schöpfung zum ersten Mal aufging‹.« (Budge 1969, I, S. 473) Das ›Schwimmen im Lotos-Teich‹ schafft Fruchtbarkeit und ist die Metapher für die geschlechtliche Vereinigung. »In den Liebesliedern wird der Lotos oft zitiert, doch wenn die Finger der Geliebten ›wie Lotos‹ sind, dann bezieht sich der Vergleich auf die Anmut der poesievollen Blüte«, ist Brunner-Trauts züchtige Interpretation dieses Symbols für Erotik und Sexualität (LÄ, III, S. 1094). Nicht nur in Ägypten, im ganzen vorderasiatischen Raum ist die Lotosblüte das wichtigste Symbol der Yoni/Vulva, des Dreiecks, der Göttin aus der Götter und Menschen geboren und wiedergeboren werden.

Isis – die Göttin der sakralen Pyramiden von Gizeh

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Die Pyramiden von Gizeh (Foto D. Wolf)

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Wenn man die armseligen ›Beweise‹, welche die Drei Großen Pyramiden von Gizeh den Königen der 4. Dynastie, Cheops, Chefren und Menkaura zuweisen, nicht als letzte Weisheit anerkennt, muss man zugeben: Dies sind Spekulationen. Wir wissen nicht, wann, wie, von wem, warum und wozu die drei Großen Pyramiden erstellt wurden. Jedoch wissen wir aus den Dokumenten, dass Isis ›die Göttin der drei Großen Pyramiden‹ genannt wurde! Dies dürfte ein triftiger Grund sein für eine andere Hypothese, die genau so gültig und bedenkenswert wie die bisherigen Spekulationen ist: Das Dreieck ist immer weiblich und so sind es auch die Pyramiden und sie wurden zur Ehre der Göttinnen-Trinität errichtet – möglicherweise schon Jahrtausende vor den Pharaonen! Und so wie das Uterus-Heiligtum im Tal der Königinnen mit dem davorliegenden Gräberfeld und die Begräbnisstätte vor dem symbolträchtigen Hintergrund in Abydos, so dürfte auch die Nekropole bei den drei Großen Pyramiden einen Bezug zur Großen Göttin Ägyptens und zwar zur Göttinnen-Trinität, die vor der dynastischen Zeit verehrt wurde, haben. Dass auch das Gizeh-Plateau und das Gebiet um die Sphinx, wie schon das vor-dynastische Abydos und das neolithische Grottenheiligtum im Tal der Königinnen, das Zentrum eines vor-dynastischen ›Wallfahrtsortes‹ war, bestätigt die Ägyptologin Christiane Zivie, eine Spezialistin des Gizeh-Plateaus (C.M. Zivie LÄ, II, S. 604 ff.). (Zum Rätsel der Sphinx s. ›Die Schwarze Göttin Afrikas?‹
Wie bei der Sphinx hat sich nie ein König gerühmt, einer der Auftraggeber der drei Großen Pyramiden gewesen zu sein. Das war nicht etwa Bescheidenheit, wofür die Könige nie sonderlich aufgefallen sind, sondern das im Volk verankerte Wissen, dass ›Isis die Göttin der Pyramiden‹ war. Die Namenszuschreibungen der drei Könige erhielten die Pyramiden erst 2000 Jahre später von Herodot und noch später von Diodorus, deren Spekulationen von den Ägyptologen gerne und unbesehen übernommen wurden. Hellmut Brunner berichtet in der Einleitung zu Leonard Cottrells’ ›Das Volk der Pharaonen‹ jedoch Unglaubliches: »Nur bei der Beisetzung standen die Pyramiden im Mittelpunkt einer religiösen Handlung. Danach […] standen die mächtigen Pyramiden unbeachtet da. Kein ägyptischer Text späterer Zeit kündet von ihnen. Sie hatten ihren Zweck erfüllt, man brauchte sie nicht mehr, man beachtete sie nicht mehr.« Ist das nicht merkwürdig? Heute bestaunen jährlich Millionen von Touristen dieses Weltwunder, und damals soll es niemanden beeindruckt haben, weil es seinen Zweck erfüllt hatte? Könnte es nicht sein, dass die Pyramiden die Göttinnen-Trinität symbolisierte? Dass ihre Verehrung verfolgt, ihre Nennung unterdrückt, ja verboten war? Die Verehrung der Göttin wurde von den patriarchalen Invasoren und ihrer patriarchalen Priesterschaft bekämpft, weil sie ihre männlichen indoeuropäisch/arischen Götter an ihre Stelle setzen wollten. Wir wissen, dass der Kult der Göttin I-Seth (Isis), deren älteste Erscheinung möglicherweise die Sphinx war, in der 4. Dynastie von Cheops verfolgt wurde. Herodot berichtet, dass unter Cheops und Chephren die Tempel geschlossen blieben und das Opfern verboten wurde, was die ÄgypterInnen in grenzenloses Unglück stürzte. »Die Ägypter hassen diese Könige so sehr, dass sie vermeiden, ihre Namen zu nennen« (Herodot II, S. 124–128). Das dürfte auch der Grund sein, warum von Cheops keine einzige Großskulptur und keine ehrenvolle Erinnerungsschrift übrig geblieben ist.
Der Ägyptologe E.A. Wallis Budge vermutete, dass die Sphinx: wohl mit einer anderen Religion verbunden war und aus der urgeschichtlichen Zeit stammt. Der gleiche Grund dürfte auch für die Pyramiden zutreffen.
Es existiert kein einziger Beweis, der die Zuordnung der drei Pyramiden an Cheops, Chefren und Menkaura (Mykerinos) rechtfertigen würde. Cheops, den man für den Erbauer der Großen Pyramide hält, wurde in den späteren Dokumenten kaum mehr erwähnt und nur eine 7 Zentimeter große Statue ist von ihm geblieben – und das ist doch sehr sonderbar für einen König, den man für den Erbauer eines Weltwunders hält. Ebenso erstaunlich ist, dass man schon in der 1. Dynastie von einem bedeutenden Friedhof auf dem Plateau von Gizeh weiß, der schon viel früher – möglicherweise schon im Neolithikum – angelegt worden war und der auch von der Elite der 2., 3. und 4. Dynastie mit ihren riesigen Grab-Mastabas benutzt wurde; ausgerechnet in der Zeit als nur wenige Meter davon entfernt die Pyramiden erbaut wurden! Ein Wunder der Logistik.
Auf dem Gizeh-Plateau konnten nur die sechs Kleinen Pyramiden identifiziert werden. Dies sind effektiv Gräber – jedoch von Königinnen. Wahrscheinlich schlossen die Wissenschaftler daraus: Wenn die Königinnen in den Kleinen Pyramiden begraben sind, dann müssen die Könige in den Großen Pyramiden bestattet worden sein. Doch von diesen Königen und ihren Überresten fehlt jede Spur. (s. auch François-Xavier Héry et Thierry Enel ›La Bible de Pierre – L’Alphabet sacré de la grand Pyramide‹1990)
Nach der 4. Dynastie der ›Pyramidenbauer‹ wurden noch während beinahe 1000 Jahren über achtzig weitere Pyramiden gebaut – lauter mehr oder weniger gescheiterte Versuche, von denen keine einzige eine Spur der Baukunst der Großen Pyramiden aufweist. Alan Gardiner meint, die Handwerkerarbeit dieser späteren Pyramiden sei entschieden ein Pfusch, sodass fast alle zu formlosen Abfallhaufen zusammenfielen (›Egypt of the Pharaohs‹ 1961, S. 92). Wie will man das erklären? Es ist wohl nicht so, wie Rainer Stadelmann in seinem Buch ›Die ägyptischen Pyramiden – vom Ziegelbau zum Weltwunder‹ suggeriert, sondern umgekehrt: ›Vom Weltwunder zum Ziegelbau‹. (D. Wolf 2009, S. 86 – 88) Die fragwürdigen Interpretationen der ÄgyptologInnen wurden durch ständige Wiederholung zu ebenso fragwürdigen Fakten.

Die Dreiecks-Symbolik der Unas-Pyramide

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Der Sargraum unter der Unas-Pyramide

Unas, der letzte König der 5. Dynastie erhielt seine gut erhaltene Grabstätte unter einer kleinen Pyramide unweit der Stufenpyramide des indoeuropäisch/arischen Djoser/Zeser/Cäsar in Sakkara. Im Sargraum mit dem steinernen Sarkophag wurde das Dreieck ­– die Pyramidenform – im Bau der Decke im Innern der Unas-Pyramide wieder aufgenommen und dürfte eine Erinnerung an die matriarchale Zeit sein. »Man kann wohl sagen, dass in gewisser Weise, Sarg, Grab und Pyramide einen Mutterleib repräsentieren.« (H. P. Duerr ›Sedna oder Die Liebe zum Leben‹ 1984, S. 334 f.)
Es ist offensichtlich, dass man die Bauweise der Drei Großen Pyramiden nicht kannte, denn wie die Pyramide des Djoser, die man unmittelbar vor die drei großen Pyramiden datiert, wurde die Pyramide des Unas, die nach den Großen Pyramiden erstellt wurde, ebenfalls als Stufenpyramide gebaut, die genauso rasch zur Ruine verfiel.
Die Wände des Unterbaus sind erstmals mit ›Totensprüchen‹, den ältesten Pyramidentexten dekoriert und sind eines der schönsten Dokumente hieroglyphischer Schriftkunst. Die Texte scheinen eine Anklage der Zustände zu enthalten, die zur Zeit des Unas herrschten, wozu Kurt Lange schrieb: Wir wissen aus den ›Kannibalentexten‹ der Unas Pyramide von der »Maßlosigkeit des ungezügelten Emporkömmlingtums, die schließlich den Thron gefährden und die erste große soziale Revolution heraufbeschwören sollte.« (Lange 1952, S. 31) Das kann nur einen Ägyptologen erstaunen, denn immer haben sich die ›ungezügelten‹ Völker gegen Invasoren und Unterdrücker gewehrt und deren ›Thron gefährdet‹.
Eine der Töchter des Königs Unas, Prinzessin Seschat Idut, die in Sakkara ebenfalls ein prachtvoll gestaltetes Grab hat, war eine begabte Schreiberin. Es liegt nahe, dass sie es war, die ihrem Vater das unvergessliche Denkmal setzte; wäre sie ein Sohn, würde man dies jedenfalls ohne Weiteres annehmen. Die Schriftkunst der Unas-Pyramide zeigt exemplarisch, wie Frauen von den Wissenschaftlern übergangen werden können.

Die Große Göttin der kosmischen Pyramiden-Berge in aller Welt

Wie die Pyramiden vermuten lassen, steht Eines fest: Einst waren – besonders die pyramidenförmigen Berge – Kultorte ›heidnischer‹ Göttinnen. Als Zauberberge, Venus- und Hexenberge erinnern sie noch daran, dass auf den vergöttlichten Bergen der Kult der Göttin gefeiert wurde. Die Göttin IST der Heilige Berg, die Höchste, die Spitze, die Mächtigste. Der höchste Berg der Welt Sagarmatha heißt nepalesisch: ›Göttin des Himmels‹ oder Chomolungma, tibetisch: ›Göttin der Erde‹. Die ›Göttin und Mutter aller Berge‹ wurde im letzten Jahrhundert dem Erstbesteiger, Mr. Everest, zugesprochen; eine takt- und respektlose Umbenennung; die Einheimischen, die den Berg als ›Göttin des Schneegebirges‹ verehren, waren empört und sehen darin einen Frevel. Die Berge der Göttin wurden nicht nur von Bergsteigern – sondern vom Christentum ganz allgemein – usurpiert, christianisiert und mit Kreuzen versehen! Die Macht und Erhabenheit der Göttin sollte dem männlichen Gott unterstellt werden, doch sie behielten im Volk die Erinnerung und viele noch ihren Namen.
Im Berner Oberland wurde der Göttin – die Jungfrau – einer der schönsten Pyramiden-Berge geweiht. Sie ist wie das Matterhorn (Mutterhorn) weltberühmt und zieht jährlich Tausende von VerehrerInnen und ›PilgerInnen‹ an.

 

 

Einer der schönsten Schweizerberge, das Matterhorn, ist wie das oberägyptische el-Qurn ein ›Mutter-Horn‹, ein Füllhorn der Göttin, der Spenderin von Fruchtbarkeit und Reichtum und ein mythologisches Symbol des Glücks.

 

Der höchste Berg der Westalpen, der Mont Blanc, der 4807Meter hohe, mit ewigen Schnee bedeckte Berg, ist eine ›Dame Blanche‹, eine Weiße Göttin. (Postkarte)

 

 

Die pyramidenförmige Rigi im Morgenlicht. Die ›Königin der Berge‹ wurde nach der Himmelskönigin ›Rigina‹ benannt. (Foto Doris Wolf)

Die sprudelnde Drei-Schwestern-Quelle aus der Vulva Spalte auf der Rigi (Foto Doris Wolf)

Die alte Kultstätte, die heute als Rigi Kaltbad bezeichnet wird und die dort in einem Felsenkessel mit nur einem Zugang liegt, erreicht man nur durch ein gewaltiges Felsentor, eine Vulva aus Nagelfluhblöcken. Dahinter befindet sich die kalte Quelle und eine 1556 erbaute Felsenkapelle. Diese Kapelle war einst ein beliebter Wallfahrtsort, denn hier entspringt die an die Göttinnen-Trinität erinnernde Drei-Schwestern-Quelle. Die Gegend am Südabhang der Rigi soll schon in der Altsteinzeit besiedelt worden und somit die älteste bekannte Niederlassung der Menschen im Gebiete der Zentralschweiz sein. (www.terraner.de/CH/Zentralschweiz.htm)Die sprudelnde Drei-Schwestern-Quelle aus der Vulva Spalte auf der Rigi (Foto Doris Wolf)
Im 15. Jh. wurde die Heilkraft der Quelle christlich umgedeutet: Als die letzte der drei legendären Schwestern gestorben sei, soll plötzlich Wasser hervor gesprudelt sein und die Menschen wurden durch ihren ›Glauben an Gott‹ geheilt; sagt man(n)!
Auf der ganzen Welt wurde die Göttin der Berge verehrt. »Man vermutet, dass die [indoeuropäisch/arischen] Sumerer aus einem Gebirgsland kamen und dass dort die Göttinnen auf Bergen verehrt wurden. So sprechen sie als Bewohner einer Tiefebene von ihrer Hauptgöttin Ninchursanga als von der ›Herrin der Berge‹.« (Jörg Zink ›Tief ist der Brunnen der Vergangenheit‹ 1988, S. 65) Die sumerische Bergmutter, ›die den Toten das Leben schenkt‹ ist ein Beweis dafür, dass die Indo-Europäer nicht ›schon immer‹ patriarchal waren. Nin-chur-sanga schuf aus Lehm die ersten menschlichen Wesen. Diesen besonderen Zauber ahmte später der biblische Gott nach.« (Walker 1993, S. 794)
Auch die feuerspeienden Vulkane waren der Göttin geweiht. Der ›Feuerberg‹ Ararat – hieß vor dem sprachlichen R⇾L – Wandel und der Patriarchalisierung Alalat bzw. Al-Lat (Göttin) und wurde von den Armeniern von alters her ›Masis – Göttin der Berge‹ und ›Mutter der Welt‹ genannt. Es erstaunt nicht, dass dieser symbolträchtige Mutterberg von den patriarchalen Priesterkasten für ihre Zwecke usurpiert und sich im Mythos von der Sintflut und der Arche Noah, der auf diesem Berg gestrandet sein soll, zu Eigen machten.
Der höchste Vulkan Europas, erhielt seinen Namen Ätna von der römischen Vulkangöttin und der Vesuv von Vesta, der Göttin des Herdfeuers. Hawaii verehrt ebenfalls eine Göttin des Feuers, die ›Lava sprudelnde Berggöttin Pele‹. Der Mount Hara ist der Berg der iranischen Göttin Anahita, der ›Goldenen Mutter‹. Der heiligste aller heiligen Berge des Himalaya ist der Kailash. Der Berg wird im Volksglauben aus tibetischer Urzeit noch immer als ›Göttin des Himmelsraumes‹, gNam phi gun rgal, verehrt. Mit dieser Göttin stehen auch frühe Schöpfungsmythen der ursprünglichen Bön-Religion in Zusammenhang. Durch die Pyramidenform und die besondere Lage wird der Kailash als Berg Meru identifiziert und zählt heute für tibetische Buddhisten, Hindus und die Anhänger der ursprünglich weiblichen Religion der indigenen Tibeter, der Bön, zu den bedeutendsten spirituellen Orten. Zu den weiblichen Pyramidenbergen gehört auch der Pumori an der Grenze zwischen Nepal und China. Der Name Annapurna im Himalaya in Nepal ist eine andere Bezeichnung der Göttin Parvati, der ›Tochter der Berge und ihre nährende Brust‹. In Südamerika ist der Machu Picchu die personifizierte ›Mutter Erde‹. Die omnipotente Göttin der Anden ist die Pachamama oder Mama Pacha. Popocatepetl ist in Mexiko ›die weiße Dame‹. In Japan ist die Sonnengöttin Fuji auch die ›Göttin der Baumblüten‹. Nowah’us ist der heilige Berg der Cheyenne, in dem die Wiederbelebung im Mutterbauch stattfand. Immer thront SIE als Berg, als Gipfel, als die Höchste, wie Isis, deren Emblem der Thron ist. Thron und Berg symbolisierten den Schoß der Muttergöttin, durch deren Gnade Könige den Thron bestiegen; Isis ist der ›Heilige Stuhl‹, den honorige Patriarchen für ihren Patriarchen-Chef usurpierten, der sich als Konkurrenz zur Mutter, Vater nennt, sogar ›heiliger Vater‹, obwohl die wenigsten dieser religiösen Machtmenschen Vater oder besonders heilig waren.
»Ursprünglich stand an Stelle des Throns der Berg, der in sich die Symbole der Erde, der Höhle, der Masse und der Höhe verbindet, die unbeweglich-sesshafte Gottheit, welche sichtbar über die Erdlandschaft herrscht. Der Berg ist zunächst die numinose Gottheit als Bergmutter, später wird es der Sitz und Thron auf dem das sichtbare und das unsichtbare Numen sitzt, noch später der ›leere Thron‹, auf dem sich die Gottheit ›niederlässt‹. Der Bergsitz als Thron der Großen Göttin, der Frau vom Berge, ist ein späteres Stadium der Entwicklung, seine schönste Darstellung hat er wohl in dem bekannten kretischen Siegel, auf dem die Muttergottheit oben auf dem Berge steht und von dem sie anbetenden Jüngling verehrt wird. Die Symbolik der weiblichen Gottheit als Hügel und Berg finden wir noch spät im Orient, wo der Hieros Gamos zwischen Himmel und Erde auf dem Berge oder dem ihn symbolisierenden Stufenturm, wie in Babylon, statthat.« (Neumann ›Die Große Mutter‹ 1974, S. 103)
Die Göttin der heiligen Berge, überschaut ihr Land, schützt, nährt und leitet es. Berge sind es auch, die in matriarchaler Zeit den Menstruierenden und Gebärenden in ihren bergenden Höhlen Geborgenheit und in patriarchaler Zeit den Verfolgten Refugium und Schutz bieten.
Im Patriarchat wurden viele Berge vermännlicht und auffallend häufig haben die Gott-Religionen mit Bergen zu tun. Jahwe ist ein Gott der Berge, er soll Moses auf dem Berg Sinai die Gebotstafeln übergeben haben und »will auf dem Berg Zion in Jerusalem angebetet werden, und bis ins Neue Testament reichen die Offenbarungen des Gottes auf dem Berge. Es gibt den Berg der Bergpredigt, den Berg der Verklärung und Golgatha, den Berg, auf dem der Gott stirbt, um wiedergeboren zu werden« (Weiler 1984, S. 88). Die Berge, die Symbole der Großen Göttin wurden für den männlichen Gott usurpiert.

Jedoch ursprünglich waren die Berge der Großen Göttin geweiht und ihre Anziehungskraft ist bis heute geblieben.

Heilige Wasser, heilende Quellen

Wie die Berge, waren alle Wasser, Quellen, Flüsse Seen, Meere Symbole der Göttin und ihrer ewigen, segensbringenden Anwesenheit. Die fließenden Wasser winden sich stetig und befruchtend, Leben und Nahrung schenkend über die Welt. Flüsse und Ströme entsprangen der Vulva der Erdmutter. ›Ägypten ist ein Geschenk des Nil‹ sind die meist zitierten Worte Herodots.
»Der Glaube an die Heiligkeit von lebenspendendem Wasser an Quellen und Brunnen existiert seit vorgeschichtlicher Zeit bis in unser Jahrhundert. Wir hören noch immer vom Lebenswasser, das Kräfte verleihen, Kranke heilen, alte Menschen verjüngen, das Sehvermögen wiederherstellen und einen zerstückelten Körper wieder lebendig machen kann. Die Mythen um Brunnen und warme Quellen, vor allem im Entstehungsgebiet großer Flüsse und Ströme, lassen sich nicht vom Kult der Lebenspendenden Göttin trennen.« (Marija Gimbutas ›Die Sprache der Göttin‹ 1995, S. 43)
Die Göttin des Nils wurde in ihrer Form als göttliche Nilpferd-Mutter – im Alten Reich Ipet genannt – später als Thoeris, (Taueret, Taweret oder Ta-Urt), ›die Grosse‹ verehrt. Als Flussgöttin des ›Urwassers‹ symbolisiert sie das Fruchtwassers, das den menschlichen Embryo umhüllt und das Kind im Mutterleib schützt. Der Blasensprung, der die Eröffnungsphase der Geburt einleitet, ist die jährliche Nilschwemme. Als Göttin des befruchtenden Nilwassers begleitet sie die Schwangeren und ist die Schutzgöttin der Gebärenden und der stillenden Mütter. Es sind alles Metaphern für die lebenspendende Kraft des Nils, der Schöpfergöttin und der Frau. Sie ist auch Reret, die Muttersau, ›die Erste der Entbindungsstätte‹, Hebamme und Amme und Schutzgöttin der Menstruierenden, denn die Nilsau sondert zum Schutz ihrer empfindlichen Haut eine blutrote Flüssigkeit ab, was an das Blut der Frauen erinnert.
Dargestellt wird Ipet/Thoeris mit einem Nilpferdleib auf Löwenbeinen stehend. Die Vorderbeine sind als menschliche Arme gestaltet, die das Ankh-Kreuz für Leben und das Sa-Symbol für das lebenspendende Mutterblut halten. Der Kopf kann menschlich, der eines Nilpferdes, eines Krokodils oder einer Löwin sein, als Symbole für ihre gewaltige Stärke, ihre Macht und magischen Kräfte. Die Verehrung der Göttin Thoeris gehörte zur matriarchalen Volksreligion.

Das Speeren der Nilpferd-Göttin in Edfu.

Hapi, der patriarchale Nilgott mit den weiblichen Brüsten

Mit der Invasion der patriarchalen Indo-Europäer/Arier und ihren männlichen Göttern, welche in die dynastische Zeit führte, wurde das Nilpferd mit Seth, der vermännlichten und verfolgten Göttin I-Set (Isis), gleichgesetzt und vom Klerus zum ›Götterfeind‹ erklärt. Als Symbol für die beneidete Macht der Frau – der Menstruation, Schwangerschaft und Geburt – wurde sie von der oberägyptischen Priesterkaste besonders in Edfu verfolgt; nichts sollte daran erinnern, dass es nicht einer ihrer neu erfundenen männlichen Götter war, sondern die Göttin und die Frauen, die Schöpferinnen des Lebens sind.
Im oberägyptischen Elephantine wurde die Göttin Sati als Flussgöttin verehrt; sie goss das befruchtende Nilwasser aus bis sie durch männliche Nilgötter ersetzt wurde, die jedoch noch ihren verräterisch weiblichen Ursprung, ihre weiblichen Brüste beibehielten und deshalb unglaubwürdig waren.
Um Hapi mehr Bedeutung zu geben, nannte man ihn in griechisch-römischer Zeit ›Vater und Mutter der Götter und Menschen, Amme des ganzen Landes‹ und ›der die beiden Länder mit Lebenswasser überflutet‹ (Kurth, LÄ IV, S. 486). Trotzdem blieb Hapi eine fragwürdige Figur und verblasste neben den starken, lebenspendenden Göttinnen.
Interessanterweise bezeichnen die einheimischen ÄgypterInnen den Nil mit dem indoeuropäischen Ausdruck ›Bach‹; die Aussprache ist lediglich etwas rauer, was durch ein tief im Kehlkopf gehauchtes H verursacht wird und wie ›Bach’r‹ tönt. Es könnte sich dabei um ein ›Laryngale‹, eine sprachwissenschaftliche Bezeichnung der indoeuropäischen Sprache handeln. (s. ›Ultimative Beweise‹ zum Sprachenmix: Die afro-asiatische Sprache Ägyptens)
Der Niger einst ebenfalls von einer Fluss-Göttin bewohnt, wird von den (muslimischen) Einheimischen als das Reich der ›Königin des Wassers‹ bezeichnet und als ›Urmutter der Bozo-Fischer‹, die halb Frau, halb Fisch sein soll. Von den heiligen Flüssen Mesopotamiens, Euphrat und Tigris, wurde angenommen, dass sie »ihren Ursprung im gebärenden Organ der Großen Mutter hatten. Die Quelle der Flüsse wurde als die Vagina der Erde betrachtet« (Giedion, 1964, S. 145). Der heilige Urubamba-Fluss in Südamerika ist die mütterliche Quelle und der allmächtigen Schöpfergöttin Patchamama geweiht. Der Mekong wird in Laos ›Mutter aller Wasser‹ genannt. Sibieriens mächtigster Strom, die Lena, wird liebevoll Matuschka, Mütterchen und von den Einheimischen ›die Große Ernährerin‹ genannt.

Es waren immer die Flüsse, Seen und Meere, die die Menschheit ernährten. Auf der ganzen Welt gibt es noch immer viele Völker, die von Fisch und andern Wassertieren leben, während nur ganz wenige Menschen jagen; die Jagd und die einst großen Jäger ist eine Phantasie patriarchaler Männer, die ihrer Eitelkeit schmeichelt und ihnen eine Bedeutsamkeit geben soll, die sie nie hatten.
Wasser galt stets als weiblich und ›Mutter aller Dinge‹. Die der Göttin geweihten Heiligtümer waren meistens mit Brunnen, Quellen, Seen, Meeren, Flüssen und Strömen in Verbindung. Viele dieser Heiligtümer wurden zwar im Laufe der Patriarchalisierung christianisiert oder islamisiert, haben aber für Pilger noch immer eine große Anziehungskraft.
W. Robertson Smith, schottischer Theologe, Alttestamentler und Orientalist, geboren 1846 und aufgewachsen im viktorianischen Zeitalter, beobachtete, dass heilige Kultstätten in Verbindung mit Gewässern noch in allen Teilen der semitischen Welt erwähnt werden, jedoch weniger unter den nomadischen Arabern (Hirtenvölkern, Tierzüchtern), als unter den Ackerbau treibenden Völkern Syriens und Palästinas, bei denen heilige Gewässer eine hervorragende Stellung einnahmen. Es findet sich hingegen kaum je ein Zeugnis dafür, dass bei der beträchtlichen Anzahl von arabischen Heiligtümern bei denen Quellen und Ströme erwähnt sind, diese Gewässer heilig waren oder im Kultus eine bestimmte Rolle spielten. Am klarsten liegt diese Tatsache in Mekka vor, wo die Heiligkeit des Zemzem Brunnens sicher vorislamisch ist (Smith 1899, S. 130). Smith spricht von den vorislamischen, ›heidnischen Semiten‹, will heißen: matriarchalen Semiten, die noch unbeschadet von den patriarchalen Riten und Mythen der indoarischen Eroberer lebten, welche Anhänger und Erfinder männlicher Götter waren und den Umbruch vom Matriarchat zum Patriarchat herbeiführten (zum Matriarchat in Arabien (s. W. Robertson Smith ›Die Nildelta Religion der Semiten‹ 1899).
In Europa waren ursprünglich alle Flüsse weiblich. In Deutschland sind von 72 Flüssen mit einer Länge von mehr als hundert Kilometern lediglich acht vermännlicht worden. In etwa dem gleichen Verhältnis steht es mit den Flüssen europaweit. Millionen von Hindus baden sich am indischen Fest Maha Kumbh Mela in ›Mutter Ganges‹ von ihren Sünden rein.
Die Menschen siedelten immer am Wasser – Wasser ist lebenswichtig – und Fische und andere Wassertiere waren ihre Nahrung. Heute nehmen namhafte Forscher an, dass die Menschheit der Ernährung von Wassertieren, Fischen, Muscheln etc. den intellektuellen Fortschritt vor 2 Millionen Jahren verdankt.

Muscheln und Schnecken – Symbole der Vulva, des Schoßes und der Wiedergeburt

Die Muschel wurde verglichen mit dem Mutterschoß, einer bergenden Schale, einer Höhlung, die das innere Leben, das Kind und die Perle schützt. Im Abri de la Madeleine (Südfrankreich) wurde das Skelett eines vor 10’000-12’000 Jahren verstorbenen 2-4-jährigen Kindes gefunden, das mit Ocker bestreut und mit mehr als 1500 Muscheln bedeckt war. (Musée de Prèhistoire des Eyzies) Die Muschel als Begleitsymbol der Göttin hat sich uns erhalten.

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Muscheln sind auch erotische Symbole. Form und Aussehen von Muscheln, Austern und Schnecken sind das einer nassfeuchten Vulva, weshalb sie als weibliches Aphrodisiakum, luststeigernde, erotische ›Appetitanreger‹ für das Auge des Mannes gelten. (Im Islam gehört die Muschel wohl aus diesem Grund zu den verpönten Tieren.) Noch mehr als die Muscheln erinnert die Kauri-Schnecke an die weiblichen Genitalien. Sie sind Symbole für Glück, Fruchtbarkeit und Reichtum, was ihre Verwendung als Zahlungsmittel deutlich macht. Aufgereihte Kauris werden in Afrika als Körperschmuck und Glück bringende Amulette getragen.
In unseren Breitengraden wurde die Schnecke als Symbol der Vulva – im Gegensatz zur Muschel, die als mystisches Symbol galt – mehr im vulgären Sinn gebraucht. Aigremont schreibt in ›Anthropophyteia‹: »Außer den bereits genannten Gründen, mag noch ein anderer dazu beigetragen haben: das Schlüpfrige, Schleimige, Glatte, Geschmeidige, das die Vulva mit der Schnecke gemein hat. Vielleicht gab auch der starke Wollusttrieb sehr vieler Schnecken einen Grund zu ihrer erotischen Symbolik ab. So sind z.B. die gewöhnlichen Weinbergschnecken Zwitter, haben beide Geschlechtsteile, befruchten sich aber nicht selbst, sondern spielen bald das Männchen, bald das Weibchen. Ehe sie sich begatten, vollführen sie ein längeres Minnespiel, bei dem sie sich durch ihren ›Liebespfeil‹, ein besonderes Organ, wollüstig erregen (›Anthropophyteia – Jahrbücher für folkloristische Erhebungen und Forschungen zur Entwicklungsgeschichte der geschlechtlichen Moral‹ 1909, S. 35 – 50 passim).
Muscheln aus dem Nil, dem Roten Meer und dem Mittelmeer wurden im Alten Ägypten bereits in steinzeitlichen Fundstellen, etwa in Maadi oder Merimde ausgegraben, die nicht nur als Nahrung und als wichtige Versorger von Proteinen dienten, sondern weit verbreitete Symbole, für Schoss und Vulva waren. Kauri- oder Porzellan-Schnecken und die Schalen von zweischaligen Muscheln und Austern wurden wegen ihrer Form und der ›Perlmutter‹ zu symbolträchtigem Schmuck verarbeitet.
Aigremont schrieb zum religiösen Symbolismus, dass die sexuelle und erotische Symbolik der zweischaligen Muschel bis ins graue Altertum zurück geht. »Es sind verschiedene Gründe, welche die Muschel zum Symbol des Mutterschoßes wie der Vulva, der äußeren Gestalt des weiblichen Organs, werden ließen. Nach Strabo hatte die Muschel schon bei manchen Naturvölkern im Altertum eine sexuelle Bedeutung: ›Ihre Frauen bemalen sich schwarz mit vieler Sorgfalt. Um den Hals tragen sie Muscheln als Amulette‹. Diese Sitte ist schon in alter prähistorischer Zeit bezeugt: So trug der Diluvialmensch von Cro Magnon ein Halsband von Mittelmeermuscheln um den Hals, und zwar sind kleine Kammmuscheln und die Cypraea (Kaurischnecke) hier die bevorzugten Muschelarten. In den neolithischen Gräbern Mitteleuropas finden wir auch die Herzmuscheln vertreten« (Aigremont S. 40), weil Muscheln nicht nur Symbole für die Vulva sondern auch für das Herz sind. Beide sind Metaphern für Liebe, Erotik, Liebeslust und Genuss.
Die Kammmuschel wurde nach dem ›Kamm‹ benannt und »das griechische Wort für Kamm ›kteis‹ wurde auch für die Vulva gebraucht« (Walker 1997, S. 186). Auch bei modernen Völkern sei der Kamm ein Symbol der Vulva und speziell auch der Klitoris: »Es ist das Bild des Kammes, das wohl auf die anschwellende Clitoris und auf die zackigen oder kammähnlichen labia minora übertragen wurden; die Clitoris wie die labia minora schwellen bei der geschlechtlichen Erregung an wie der Kamm des Hahns, des Puters. Es würde also hier der tierische, rote Fleisch- Stirn- oder Kopfkamm zum Vergleich gedient haben (Aigremont). Ihre besondere sexuelle Bedeutung kann diese Muschel nur durch ihre äußere Ähnlichkeit mit der Vulva erhalten haben.

Botticelli

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Als Attribut der Göttin Venus ist die Muschel ein Symbol der Liebe und der Wasser spendenden Vulva. Im Kult der Aphrodite – der Göttin der sexuellen Liebe – die einer Kammmuschel entstieg, hat die zweischalige Kammmuschel eine nachhaltige Bedeutung als Beschützerin und Erhalterin der Liebe und der Liebeslust erfahren.
Neben Aphrodite sind es die Nymphen, und zwar die Nymphen als Wassergottheiten, die das Symbol der Muschel führen. Die Muschel ist auch hier als Erzeugnis des Wassers, des Meeres, zu deuten, die Haltung der Nymphen aber weist deutlich auf die erotische Symbolik der Muschel hin: Die Nymphen halten die Muschelschale direkt vor ihren Schoss, so dass das Wasser aus dem vorgehaltenen Becken floss mit leisem Hinweis auf die wasserspendende Vulvamuschel. (Vergleiche auch Nymphae = Labia minora, Wasserlefzen, aus denen der Wasserstrahl, Urin, hervorschießt. (Aigremont S. 39) Aigremont erzählt auch von den festlichen Thesmophorien der Göttin Demeter im bereits patriarchalisierten Griechenland, bei denen man riesenhafte Phallen und ein Kolossalbild jener rosigen Kammmuschel; eine äußerst naturalistische Abbildung der Vulva, dem Mysterienzuge voran trug. Sie ist das Bild der göttlichen Vulva, der göttlichen Fruchtbarkeit der großen Weberin Demeter, die sich auf dreimal geackertem Brachfeld ihrem Liebling Jasion in Liebe vereinte… Nach den Griechen nennt auch der Lateiner die Kammmuschel, – die Spezielle ist die Pecten Jacobaeus, Jakobsmuschel – die auch bei ihm ein ausgesprochenes Symbol der Vulva war, wird durch die römische Plastik [und Malerei] hinreichend belegt. (s. auch die Bedeutung der Kammmuschel auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela http://www.doriswolf.com/wp/?page_id=3859)
Die Muschel als Symbol der Vulva, des Schosses und der Fruchtbarkeit repräsentierte in Griechenland die Magna Mater, die Große Erdmutter Demeter, »Symbol hellenischer Weiblichkeit gegenüber dem Männertum, dem Phalluskult. Etwa um 450 v.Chr. tritt diese Entwicklung deutlich hervor, die dann im Laufe der Jahrhunderte bis in die christliche Zeit hinein anschwillt. Die Kirchenväter, z.B. Clemens von Alexandria, greifen diese Symbolik, wie auch die Demetermysterien als zügellos auf und benutzen sie als Gründe gegen das Heidentum« (Aigremont S. 37). Erstaunlicherweise usurpiert die frauen- und sexualfeindliche christliche Kirche ausgerechnet die Kammmuschel, dieses Symbol der ›Zügellosigkeit‹ für sich und wandelt es zu einem Symbol von heiligen Männern. Dazu erfindet sie Legenden, wie jene von der Begegnung des hl. Augustinus mit einem Kind, das versuchte, mit einer Muschel das ganze Meer in ein Loch im Sand zu füllen. Die Unmöglichkeit dieses Unterfangens soll er als Metapher dafür gedeutet haben, dass wir unfähig seien Gott zu erkennen. Eine andere Legende ist die vom hl. Jakobus (spanisch San Tiago, Santiago), der schon fast wie Aphrodite dem Meer entstieg. Man(n) gibt der weiblichen Kammmuschel den Namen ›Jakobsmuschel‹. Ohne es zu ahnen, pilgern die Christen nach Santiago zum vor-christlichen Pilgerort der ›heidnischen‹, dreifachen keltischen Göttin Brigid; so wie die Muslime nicht mehr wissen, dass sie eigentlich, zur vor-islamischen Göttinnen-Trinität Al Lat, Al Uzza und Manat nach Mekka pilgern. Der heilige Ort ihrer Verehrung ist mit einer meterhohen – an der Kaaba angebrachten Silber-Vulva – verziert, die jeder Muslim berühren möchte. Die Silber-Vulva wurde zur ›Hand Gottes‹ umbenannt. Das ist interessant, denn der Ausdruck stammt ursprünglich aus Ägypten. Die ›Gottesgemahlin‹ wurde ›Gotteshand‹ genannt, »eine Bezeichnung, in der auf die durch Masturbation vollzogene Selbstzeugung des Schöpfergottes angespielt wird. Die Königin oder Prinzessin als ›Gotteshand‹ übernimmt es, im Kultvollzug den Gott zufriedenzustellen und damit den Weltlauf in guter Ordnung zu halten.« (Nofret – Die Schöne 1984, S. 52) Der Gipfel der pharaonischen Dekadenz und nicht weniger abstossend ist, dass sich »in der Regel Königstöchter als Gottesgemahlinnen des Amun zu lebenslänglicher Jungfräulichkeit verpflichten, um nur [dem königlichen Gott als ›Gotteshand‹ bzw. als seine Masturbatorinnen] zu dienen« (ibd. S. 53).
Doch kommen wir noch einmal zurück zur Muschel. Das Unglaublichste ist doch wohl, dass die Muschel – dieses Symbol  weiblicher ›Unersättlichkeit‹ – ausgerechnet zu einem der bedeutungsvollsten Symbole der christlichen Kirche in Rom wurde. Aigremont schreibt (S. 39):

Die Muschel ist am besten vertreten »durch das Votivrelief des Vatikans«.

ratzinger wappen

Das von Joseph Ratzinger gewählte Wappen mit der zweischaligen Kammmuschel

Ausgerechnet die weibliche Kammmuschel, Symbol der Göttin, des Schosses und der Vulva, wird von Joseph Ratzinger als er zum Papst gewählt wurde, in sein Wappen, einem kelchförmigen (ein ebenfalls weibliches Symbol!) Schild aufgenommen; bestens platziert und erhöht im Zentrum: Eine goldene Kammmuschel.
Eine interessante Rolle spielt beim Klerus auch die Farbe Purpur, einem Produkt der Purpurschnecke: Bei der Nahrungssuche ist die Ähnlichkeit der herausgestreckten roten Zunge dieser Schnecke mit der Vulva nicht zu übersehen. Purpur war in vorpatriarchaler Zeit die Farbe der Kleidung der Priesterinnen der Großen Göttin. Heute kleiden sich die hohen katholischen Kleriker bei festlichen Gelegenheiten in Purpur. Ihre Roben aus edelsten Brokat-Seiden-Stoffen lassen sie sich bei der römischen Haute-Couture-Branche schneidern. Zur Ausstattung der eitlen Herren gehört das purpurrote Kardinalsbirett, sowie purpurrote, mit Goldstickerei verzierte Handschuhe und lächerliche purpurrote Söckchen und rote Schuhe von Prada. Es geht auch anders, weniger eitel, weniger prunksüchtig, weniger prahlerisch, weniger pompös. Der Dalai Lama und der neue Papst, der bescheidene Franziskus machen es vor!

Der Kamm, ein weibliches Symbol der Sexualität

Der Kamm, dem die Kammmuschel ja ihren Namen verdankt, ist, wie wir sehen, in den alten Kulturen ein außerordentlich wichtiges weibliches Symbol für Erotik, Liebe, Wollust, Sexualität und Fruchtbarkeit. Bereits aus der ur- und frühgeschichtlichen Zeit Ägyptens wurden Kämme aus Elfenbein, Knochen, Holz, Stein, einmal auch aus Schildpatt (ein Produkt aus den Rückenpanzern von Meeresschildkröten) unter den Grabbeigaben gefunden (Müller, LÄ, III, S. 305 f.). Grabbeigaben haben immer eine bedeutungsvolle Symbolik und stehen – wo sie noch nicht patriarchal usurpiert und umgedeutet wurden – in Zusammenhang mit der Religion der Göttin.
In einem riesigen, ausgeraubten Grab im ägyptischen Abydos, das unglaublich wertvolle Grabbeigaben enthalten haben muss, wurde unter den spärlichen, von den Grabräubern übersehenen Gegenständen, ein fein dekorierter Kamm, kostbarer Schmuck, ein Haarzopf und Toilettenartikel einer Frau gefunden. Trotzdem wurde das Grab einem ›König Schlange‹ zugeschrieben. Wobei die Schlange und die schlangenförmige Spirale immer weiblich sind. Immerhin gibt es Zweifel an der Zuschreibung des Grabes an einen männlichen König. Man gibt Unsicherheiten zu; es sei nicht bekannt, wem dieses Grab gehörte, auch nicht der Grund für seinen ungewöhnlichen Standort (Toby Wilkinson 1999, S. 74). Und Wilkinson bemerkt nebenbei, leider ohne Quellenangabe, Siegel dieses Königs mit dem Namen Wadjet/Djet führten zu der Vermutung, dass es für »Djets Königin« erbaut wurde. Eine andere Erklärung sei, es könnte Djets Mutter gehören (1999, S. 73). Auch könne die Nischen-Mastaba von Gizeh ein verschwenderisches Begräbnis für die Mutter des Königs gewesen sein. Alles andere – nur nicht das Grab einer KönigIN!

kamm der königin schlange

Kamm der Königin Schlange

Der Elfenbein-Kamm aus einem Grab in Abydos, das einem ›König Schlange‹, Wadjet, zugeschrieben wird. (Ashmolean Museum, Foto Werner Forman) Im Serekh, der Palastmauer, die Kobragöttin Ua-Zet/Wadjet/Djet (griechisch Isis. (s. ›Der Irrtum mit Wadjets Grabstele

Beachtenswert ist, dass die vielen ›Übersetzungen‹ der Hieroglyphenzeichen für Schlange die weibliche T-Endung haben: Wadjet/Djet/Zet/Ua-Zet/Ua-Set/I-Zet/I-Set alles Transkriptionen des Namens der Großen Göttin ISIS sind. Erstaunlich, dass bis heute niemand auf die Idee gekommen sein will, dass es sich um Grabbeigaben einer Priester-Königin der Göttin Isis handelte, deren Name auf Siegeln, Steingefäßen, Holz- und Elfenbeintäfelchen gefunden wurde. (s. D. Wolf 2009, S. 193)
Eine der Bezeichnungen für einen Webkamm ist ›Meryt‹ oder ›Merit‹. Der Name ist aber auch die Bezeichnung für eine Priesterin. So scheint die Königin Merit-Neith die Hohepriesterin der Göttin Neith und ihre irdische Stellvertreterin gewesen zu sein. Der ›Webkamm‹, Merit/Meryt, aus dem Grab der Königin Wadjet/Zet weist sie auch als Vorsteherin der Weberinnen aus und als Vertretung der ›Großen Weberin‹, der Göttin, die das Schicksal der Menschen webt. »Der Kamm«, schreibt Aigremont, »gilt überhaupt als Symbol des Weibes, der großen weiblichen Naturgottheit, der großen Weberin. Der Kamm ist der große Weberkamm, mit dessen Zähnen die Muttergöttin das große Gewebe der Natur schafft. (Aigremont ibd.)
Fügt man der Zuschreibung des Grabes an einen ›König Wadji‹ auch noch die Symbolik des Kammes hinzu, gibt es keinen Zweifel, dass Grab und Beigaben nicht einem Mann, sondern einer Frau gehörten, einer Königin mit dem Namen ›Schlange‹, einer Vertreterin der Schlangengöttin Wadjet/Ua-Set/I-Zet/I-Set/Isis. Schlangen symbolisierten Weisheit, Unsterblichkeit und Heil und und waren weiblich – was noch die späte Paradieslegende deutlich macht. Die Schlange des Heilens, die sich um den Äskulapstab windet, wurde auch bei den Griechen vermännlicht. Asklepios soll die Medizin, Chirurgie und Kräuterkunde beherrscht haben.
Mit der Patriarchalisierung wurden Schlangen, bzw. die Schlangengöttin verteufelt und zum mythologischen Drachen, hinter dem sich unschwer die Schlangengöttin erkennen lässt. Zum Beispiel im ägyptischen Apophis, dargestellt als riesige Schlange der vermännlichten und verteufelten Göttin I-Set (Isis). Apophis wird im patriarchalen Ägypten der elitären Priesterschaft Finsternis und Chaos zugeschrieben und wird zum großen Widersacher des patriarchalen Sonnengottes Ra/Re (s. D. Wolf ›I-Set wird Seth, wird Apophis, wird Typhon, wird Satan‹ 2009, S. 266)

Seth die vermännlichte und verteufelte Göttin I-Set (Isis) wurde zum personifizierten Bösen aller patriarchalen Religionen. Die Satanisierung der Göttin ist das niederträchtigste Werk patriarchaler Priesterschaften.

Die aggressive Usurpation und Perversion weiblicher Symbole im Patriarchat

»Wo der männliche Geist nicht fähig ist, eine rein abstrakte Welt – wie in der Mathematik – zu konstruieren, muss er die natürlichen Symbole benutzen, die dem Unbewussten entspringen. Das aber bringt ihn in einen Widerspruch mit dem natürlichen Charakter der Symbole, die er entstellt und pervertiert. Unnatürliche Symbole und eine Feindseligkeit gegenüber den natürlichen Symbolen – z.B. Eva, die aus Adam entnommen wird – sind charakteristisch für den patriarchalen Geist. Aber auch dieser Versuch der Umdeutung bleibt erfolglos, wie eine Analyse dieses Symbolismus zeigen könnte, denn der matriarchalische Charakter der natürlichen Symbole setzt sich immer wieder durch« (Erich Neumann ›Die Große Mutter‹)

Quelle: http://www.doriswolf.com

Gruß an die Entsetzten

TA KI

Der Weg zur „Gotteserkenntnis“ im Tierkreis


Augen auf „Neues“ – 148 – Der Weg zur „Gotteserkenntnis“ im Tierkreis

Was ist überhaupt eine „Gotteserkenntnis“ bzw. was kann man sich darunter vorstellen?
Bei den einen ist es die „Erleuchtung“ ….bei den anderen der Glaube an einen strafenden Gott….
oder an einen Schöpfer oder an einen Götzen oder an dem All-Eine Herr oder an vielen Göttern?
Ist „Gott“ überhaupt begreifbar oder fassbar?

Ich denke eher das unser vernünftiger Verstand die Unendlichkeit und das Nichts, wie auch „Gott“,
nicht begreifen kann, da es unserer Vorstellung übersteigt!

Dabei könnte die „Gotteserkenntnis“ das Ziel der Schöpfung sein , wenn der selbst unbewusste Gott
in dem denkenden Geschöpf „Mensch“ sich seiner selbst bewusst werden kann.
Um dieses „Reich Gottes“ auf Erden zu erstellen, bedürfte es unsere „Gotteserkenntnis“,
durch das erkennen der Gesetze des Daseins zu bestehen!

Hätten wir dieses geschafft, wäre uns durch unser Denken die gesamte Schöpfung bewusst geworden und
dann ständen uns titanische Kräfte zur Verfügung, dann könnten wir allen Segen empfangen,
den die Natur zu vergeben hat!

Ich denke, dieses kann mit keiner heutigen „Religion“ erreicht werden,
denn wahrhaftige „Gotteserkenntnis“, wirkliche Religion muss aus dem göttlichen Gesetz heraus
alle Gebiete des Seins erklären können, muss letzte philosophische Erkenntnis sein und
Wegweiser für jeden Einzelnen in allen Entschließungen des täglichen Lebens!

Also…
Durch unsere Sinne können wir den Tierkreis erkennen, das allumfassende astrale Gesetz.
Sinn und Zweck unseres Daseins ist demnach das „Reich Gottes auf Erden“ zu schaffen,
zur „Gotteserkenntnis“ zu streben, damit sich „Gott“ in der Schöpfung seiner selbst bewusst werden kann!
Anhand von diesen Gedanken die auch Kräfte oder Ätherschwingungen sind, können wir dieses erreichen.

***Fehlerfreie Rhetorik ,(Vor)lese und Rechtschreibfehler natürlich ohne Gewähr***

*** Die Gedanken des Videoerstellers müssen nicht zwangsläufig,
mit der Meinung des Verfassers der angebenen Quelle konform gehen… ***

Quelle:
Welt, Mensch und Gott @ J.Lang

LG Chembuster33

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=2cMNZfoDzQc&feature=youtu.be

…danke an Chembuster

Gruß an DAS REICH Gottes

TA KI