5 gesunde Frühstücks-Smoothies für jeden Tag in der Woche.


Eine uralte Weisheit besagt: „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.“ Es ist sozusagen dein Sprungbrett in einen erfolgreichen Tag. Wenn dein Körper gleich mit dem Frühstück die richtige Energie bekommt, kann er den gesamten Tag über leistungsfähiger sein. Täglich ein frisch zubereiteter Frucht-Smoothie gibt uns geistige und körperliche Kraft, unser Immunsystem wird gestärkt und wir tun etwas für unsere Gesundheit. Doch oft muss es morgens schnell gehen und uns bleibt kaum die Zeit, uns in aller Ruhe ein vitaminreiches Frühstück zuzubereiten.

Wir zeigen dir, mit welchen einfachen Tricks du es schaffst, dir jeden Morgen in Windeseile und ohne großen Aufwand einen leckeren und gesunden Frühstücks-Smoothie zu zaubern. Und das von Montag bis Freitag.

Youtube/ The Domestic Geek

Damit deine Smoothies auch gelingen und du morgens nicht viel Arbeit damit hast, solltest du Vorarbeit leisten, indem du das Obst klein schneidest und portionsweise einfrierst. Dazu kannst du die zerkleinerten Früchte beispielsweise auf einem Backblech ausbreiten und dann in den Gefrierschrank tun. So kleben die Früchte beim Einfrieren nicht aneinander und lassen sich perfekt portionieren.

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Im Anschluss daran verpackst du das Obst in kleine praktische Gefrierbeutel und lagerst sie im Eisfach. So musst du morgens nichts mehr klein schneiden, sondern kannst einfach den Gefrierbeutel aufreißen und direkt loslegen.

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Außerdem werden die Drinks schön kühl, ohne dass du sie durch die Zugabe von Eiswürfeln unnötig verwässerst. Wenn du dir deine Smoothies zubereitest, achte außerdem darauf, dass du immer als erstes die jeweilige Flüssigkeit in den Mixer tust und dann erst die übrigen Zutaten. So läuft der Mixvorgang reibungslos ab. Dann kann es ja nun losgehen.

1. Montag: gelber Smoothie

Für den perfekten Start in die Woche benötigst du:

  • 1/2 Tasse Ananassaft (oder je nach Geschmack auch Orangensaft)
  • 1/2 Tasse griechischen Joghurt
  • 1/2 Tasse gefrorene Ananasstücke
  • 1/2 Tasse gefrorene Mangostücke
  • 1 zerkleinerte und gefrorene Banane
  • 1 Teelöffel geriebenen Ingwer

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Die Zutaten gibst du in den Mixer, angefangen mit dem Saft. Und fertig ist dein Frühstücks-Snoothie Nummer 1.

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2. Dienstag: orangener Smoothie

Für deinen Dienstags-Smoothie benötigst du:

  • 1/4 Tasse Orangensaft
  • 1/2 Tasse griechischen Joghurt (mit Vanille-Aroma)
  • 1 kleine gefrorene Orange (geschält und zerkleinert)
  • 1/2 gefrorenen, klein geschnittenen Pfirsich
  • 1 Karotte

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Ab in den Mixer mit den Zutaten und fertig ist dein orangener Smoothie.

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3. Mittwoch: roter Smoothie

Dein roter Drink am Mittwoch wird aus den folgenden Zutaten zubereitet:

  • 1/4 Tasse Mandelmilch
  • 1/2 Tasse griechischer Joghurt
  • 1/2 Tasse gefrorene Himbeeren
  • 1/2 Tasse gefrorene Erdbeeren
  • 1/2 Tasse gefrorene Wassermelonen-Stücke

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Die Zutaten werden im Mixer zerkleinert und ordentlich püriert. Fertig ist Smoothie Nummer 3.

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4. Donnerstag: lila Smoothie

Für den nächsten Drink brauchst du:

  • 1/2 Tasse Granatapfelsaft (Alternativ kannst du auch zu Cranberrysaft greifen)
  • 1/2 Tasse griechischen Joghurt (mit Vanille-Aroma)
  • 1/2 Tasse gefrorene Blaubeeren
  • 1/2 Tasse gefrorene Brombeeren
  • 1/4 Tasse entkernte, gefrorene Kirschen

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Wenn du die Zutaten ordentlich im Mixer püriert hast, erwartet dich ein genussvoller Start in den Donnerstag.

5. Freitag: grüner Smoothie

Fast hast du die Woche gemeistert, denn es ist endlich Freitag und das Wochenende zum Greifen nahe. Im Mixer sollten heute die folgenden Zutaten landen:

  • ½ Tasse Orangensaft
  • ½ Tasse griechischer Joghurt (mit Vanille-Aroma)
  • ½ gefrorene Avocado (geschält und zerkleinert)
  • 2 gefrorene, zerkleinerte und geschälte Kiwis
  • 1 Handvoll Baby-Spinat

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Nachdem du die Zutaten ordentlich im Mixer zerkleinert hast, kannst du nun endlich deinen super leckeren, grünen Freitags-Smoothie genießen.

Youtube/ The Domestic Geek

Gesund, abwechslungsreich, schnell gemacht und obendrein auch noch super lecker. Es gibt also keinen Grund, sich morgens nicht etwas derartig Gutes zu tun.

Hier kannst du dir das Video zu den köstlichen Rezepten anschauen (auf Englisch):

Bei diesen Bildern läuft einem förmlich das Wasser im Munde zusammen. Na dann zum Wohl!

(…)

Quelle: http://www.leckerschmecker.me/smoothies/

Gruß an die Besseresser

TA KI

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Sag Herzinfarkt den Kampf an. Mit diesen Lebensmitteln.


Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Todesursache Nr. 1 in Deutschland. Eine der Hauptursachen dafür ist Arteriosklerose – eine Verstopfung der Gefäße, die den Blutfluss stört und damit das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte immens erhöht. Stress, Bewegungsmangel und vor allem ungesunde Ernährung tragen täglich dazu bei, die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erhöhen. Doch mit ein paar kleinen Änderungen in der Ernährung lässt sich das Risiko deutlich minimieren. Hier sind ein paar Lebensmittel, die fortan auf keinen Fall mehr auf deinem Speiseplan fehlen sollten:

Lachs

lachs

Lachs wird oft als richtig gesund für das Herz angepriesen. Der Grund hierfür liegt an vielen gesunden Fettsäuren, die im Lachs enthalten sind. Sie tragen dazu bei, das Cholesterin, Triglyceride und kleine Entzündungen zu senken und zu lindern. Ähnlich gute Fischsorten sind Thunfisch, Hering und Makrelen – wie bei allen Fischsorten sollte man hier jedoch auf Bio-Ware zurückgreifen.

Orangensaft

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100 Prozent purer Orangensaft steckt voller Antioxidantien, die die Blutgefäße unterstützen. Gleichzeitig senkt der leckere Saft den Blutdruck. Zwei Gläser am Tag reichen, um den Tagesbedarf an Vitamin C zu decken und die positiven Eigenschaften zu genießen.

Kaffee

kaffe

Ja! Endlich ein Grund für den Muntermacher am Morgen. Studien haben gezeigt, dass Kaffeegenuss das Risiko eines Herzinfarktes um bis zu 20 Prozent senken kann. Die besten Wirkung entfaltet sich bei zwei bis vier Tassen pro Tag. Allerdings solltest du beachten, dass Kaffee auch schädliche Auswirkungen auf den Magen haben kann und zu viel Koffein auch nicht gesund ist.

Nüsse

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Nüsse sind schon lange dafür bekannt, dass sie viele gesunde Fette beinhalten. Dies sind unter anderem Omega-3 Fettsäuren und einfach gesättigte Fette. Diese Fette sind nicht nur gut für den Cholesterinspiegel, sondern auch für die Gelenke und das Gedächtnis. Gute Sorten sind Walnüsse oder Mandeln. Bereits eine halbe Handvoll am Tag reicht.

Kaki (Sharonfrucht)

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In Deutschland noch nicht sehr lange populär, findet die Kaki-Frucht hier immer mehr Anhänger. Zu recht, denn sie steckt voller Ballaststoffe und Sterine die dabei helfen, Cholesterin zu senken. Richtig lecker sind Kakis als Marmelade oder im Salat.

Kurkuma

kurkuma

Kurkuma enthält Curcumin, das eine Menge positiver Eigenschaften besitzt. Das Gewürz hilft, Fettspeicher und Entzündungen im Gewebe zu verringern. In vielen Gerichten ist Kurkuma ein leckere Ergänzung, alternativ kannst du dir auch einen Tee aus dem Gewürz aufbrühen.

Grüner Tee

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Grüner Tee ist seit langem für seine anregende und gleichzeitig beruhigende Wirkung bekannt. Einer der Gründe ist das darin enthaltene Cetachin. Dieses Antioxidans verringert die Aufnahme von Cholesterin und unterstützt den Fettstoffwechsel. Für den maximalen Effekt solltest du ein bis zwei Tassen am Tag trinken.

Wassermelone

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Die gerade im Sommer beliebte Frucht erweitert die Blutgefäße, indem sie die Produktion von Stickstoffmonoxid anregt. Ab und zu ein Stück Wassermelone wirkt dabei schon Wunder.

Vollkorn

vollkorn

Vollkorn ist ein weiteres Lebensmittel, das gegen Cholesterin hilft. Die darin enthaltenen Ballaststoffe binden das Cholesterin und verhindern, dass es sich zu leicht in den Arterien absetzen kann. Damit verringert eine Ernährung mit genügend Vollkornprodukten nicht nur die Aufnahme von Cholesterin, sondern baut bereits vorhandenes Cholesterin noch weiter ab. Gute Quellen sind Haferflocken, brauner Reis und Vollkornbrot.

Käse

kaese

Käse hat oftmals einen schlechten Ruf, wenn es um Cholesterin geht. Dabei kann er – sofern nicht im Überfluss konsumiert – dabei helfen, Blutdruck und Cholesterin zu senken.

Algen

algen

Die Liste der guten Inhaltsstoffe von Algen liest sich beeindruckend: Algen sind reichhaltig an Mineralien, Vitaminen, Proteinen, Antioxidantien und Carotonoiden. Der regelmäßige Verzehr hilft, den Blutdruck zu regulieren und erweitert die Gefäße, was wiederum wichtig für einen fitten Blutkreislauf ist. Menschen, die Algen essen, können ihr Cholesterin um bis zu 15 Prozent senken.

Cranberries

cranberries

Cranberries sind eine leckere Quelle für Kalium. Wenn du regelmäßig ungesüßten Cranberrysaft trinkst, wird das gute Cholesterin erhöht, während das gefährliche immer weiter sinkt. Der regelmäßige Konsum von 2 Gläsern am Tag senkt das Risiko für Herzattacken um satte 40 Prozent.

Zimt

zimt

Zimt ist nicht nur lecker als Tee oder auf Gebäck, sondern auch eine wahre Wunderwaffe gegen Cholesterin. Zimt verhindert Ablagerungen in de Gefäßen. Ein paar Teelöffel täglich reichen bereits aus, um eine deutlich spürbare Wirkung zu erzielen.

Granatapfel

granatapfel

Granatäpfel stecken voller sekundärer Pflanzenstoffe, die ebenfalls die Produktion von Stickstoffmonoxid anregen. So wird auf natürliche Weise der Blutkreislauf angeregt. Sehr beliebt ist Granatapfelsaft. Doch du kannst die Frucht zur Abwechslung auch mal im Salat probieren.

Spinat

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Nicht nur gut für Muskelpakete wie Popeye: Blattspinat hilft, die Arterien zu entkalken und den Blutdruck zu senken. Auch wenn der hohe Eisengehalt mittlerweile als Mythos entlarvt ist, steckt Spinat doch voller Kalium und Folsäure. Beides senkt das Risiko für Herzinfarkte und unterstützt das Muskelgewebe.

Olivenöl

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Italiener und Griechen wissen es schon lange: Gutes Olivenöl ist auch gut für dich. Kaltgepresstes Olivenöl versorgt den Körper mit gesunden Fetten und reduziert Cholesterin. Das führt dazu, dass sich das Risiko für Herzattacken um bis zu 41 Prozent verringert.

Brokkoli

brokkoli

Das grüne Powergemüse verhindert durch den hohen Anteil an Vitamin K, dass sich Kalzium in den Arterien festsetzt. Und der Einfluss auf Blutdruck und Cholesterin sind ebenfalls positiv. Egal, ob als Snack oder in einer richtigen Mahlzeit, eine Portion Brokkoli am Tag stellt sicher, dass du wirklich von den Inhaltsstoffen profitierst.

Avocado

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Dass Avocados gesund sind, ist mittlerweile hinreichend bekannt. Die in ihr enthaltenen Fette fördern eine gesunde Balance zwischen gutem und schlechtem Cholesterin. Das ist wichtig für gesunde Arterien. Die vielseitige Frucht schmeckt zu Salat, auf dem Brot und einfach gelöffelt mit Salz und Pfeffer.

Spargel

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Grüner Spargel ist ein echter Herkules im Kampf gegen Cholesterin. Die im Spargel enthaltenen Inhaltsstoffe entfernen Verstopfungen in den Venen und hemmen Entzündungen. Auch Spargel schmeckt immer lecker als Hauptgericht, im Salat, als Suppe oder als Beilage zu Nudelgerichten oder Kartoffeln.

Das ist doch tatsächlich mal eine satte Auswahl an Lebensmitteln. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei. Es ist immer gut, wenn lecker und gesund aufeinander treffen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/arterien-frei/

Gruß an die, die sich gesund essen

TA KI

Blumenkohl mit Kurkuma gegen Prostatakrebs


Forscher der Rutgers Universität von New Jersey berichten, dass Kurkuma, ein wichtiger Bestandteil der bekannten Gewürzmischung namens Curry, enormes Potential zur Behandlung und Vorbeugung von Prostatakrebs habe – und zwar besonders dann, wenn man es gemeinsam mit den sog. Glucosinolaten (Senfölglycosiden) zu sich nimmt. Diese Stoffe befinden sich im Blumenkohl, aber auch im Rosenkohl oder Brokkoli. Bei Prostatakrebs oder zur Vorbeugung desselben sollte daher häufig Blumenkohl mit Kurkuma auf dem Speiseplan stehen.

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Indische Männer essen oft Gemüse mit Kurkuma – und leiden selten an Prostatakrebs

Prostatakrebs ist in Deutschland nach Bronchial- und Darmkrebs die dritthäufigste Krebsart beim Mann. In den USA mit einer halben Million jährlicher Neuerkrankungen ist der Prostatakrebs bei Männern die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache.

Trotz enormer Anstrengungen ist es in den letzten Jahren nicht gelungen, die Zahlen der Prostatafälle zu reduzieren. Das liegt daran, dass fortgeschrittener Prostatakrebs selten auf chemotherapeutische Massnahmen reagiert, nicht einmal auf hohe Dosen und auch nicht auf Bestrahlung.

Während nun aber in den USA und auch in Europa die Prostatakrebsbetroffenen immer zahlreicher werden, erkranken in Indien sehr wenige Männer an Prostatakrebs. Man glaubt, dies liege daran, dass man in Indien sehr viel Gemüse und Gewürze (wie z. B. Kurkuma) isst, die reich an bestimmten sekundären Pflanzenstoffen sind. Diese Stoffe sind längst für ihre vor Krebs schützenden und präventiv wirksamen Eigenschaften bekannt.

Curcumin und Sulforaphan: Ein gutes Gespann gegen Krebs

Also suchen Forscher immer wieder nach Möglichkeiten, wie man diese sekundären Pflanzenstoffe für therapeutische oder vorbeugende Massnahmen nutzen könnte. Und so empfehlen auch immer mehr Onkologen ihren Prostatakrebspatienten, doch begleitend zur herkömmlichen Therapie pflanzliche Wirkstoffe einzunehmen. Zu diesen Wirkstoffen gehören u. a. das Curcumin aus Kurkuma sowie die Isothiocyanate aus Kreuzblütengewächsen, wie z. B. das Sulforaphan.

Sulforaphan gilt als hochkarätiger Naturstoff gegen Blut- und Hautkrebs, aber auch gegen Darm- und sogar Bauchspeicheldrüsenkrebs. Selbst bei Arthritis kann Sulforaphan erfolgreich eingesetzt werden.(…)

Curcumin und PEITC: Eine wirksame Kombination gegen Prostatakrebs

In einer aktuellen Studie untersuchten Wissenschaftler der Rutgers Universität in New Jersey nun die Kombination aus Curcumin und PEITC (Phenethylisothiocyanat). PEITC gehört (wie das erwähnte Sulforaphan) zur Gruppe der Isothiocyanate und findet sich im Blumenkohl, im Brokkoli, in der Brunnenkresse, im Meerrettich, in Kohlrübchen, Kohlrabi und vielen anderen Kreuzblütengewächsen mehr.

Aus früheren Untersuchungen weiss man, dass beide Stoffe ganz beträchtliche Antikrebseigenschaften aufweisen. Dr. Tony Kong, Professor für Pharmazie an der Rutgers University vermutet daher, dass die Mischung dieser Substanzen ein wirksames Mittel bei schon bestehendem Prostatakrebs sein könnte.

Die Ergebnisse der Studie erschienen in der Januar-Ausgabe des Journal of Cancer Research. Darin schrieben Kong und Kollegen, dass die dreimal wöchentliche Verabreichung von Curcumin oder PEITC über vier Wochen hinweg das Prostatakrebswachstum deutlich verzögerte (zumindest bei Mäusen). Gab man beide Stoffe zusammen liessen sich noch stärkere krebshemmende Wirkungen beobachten.

Bei bereits fortgeschrittenem Prostatakrebs zeigten die Einzelstoffe, also Curcumin allein oder PEITC allein nur wenig Effizienz. Beide Stoffe zusammen jedoch konnten das Tumorwachstum ganz signifikant verringern.

Gesunde Ernährung gegen Protatakrebs: Blumenkohl mit Kurkuma

Zur Prävention von Prostatakrebs kann eine gezielte Ernährung also sehr gut beitragen. Doch auch bei bestehendem Prostatakrebs sollte die Ernährung so zusammengestellt werden, dass sie täglich krebsfeindliche Stoffe liefert und auf diese Weise auch jede konventionelle Therapie unterstützen kann.

Wie oben aufgeführt gehören zu den Kreuzblütengewächsen, die PEITC und Sulforaphan enthalten nicht nur der Blumenkohl, sondern auch der Meerrettich, Rosenkohl, Weisskohl, Grünkohl, Rotkohl, Kohlrabi, Brunnenkresse, Kapuzinerkresse und viele mehr, so dass Sie sich einen wunderbar abwechslungsreichen Ernährungsplan entwerfen können – und dabei natürlich immer kräftig mit Kurkuma würzen. (Doch Vorsicht: In zu grossen Mengen könnte Kurkuma bitter schmecken!)

Auch Polyphenole sind gut für die Prostata, beugen dem Krebs vor und wirken bestehendem Krebs entgegen. Polyphenole sind eine weitere Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe. Sie können den PSA-Spiegel senken (PSA ist ein Marker, der u. a. zur Diagnose von Prostatakrebs zu Rate gezogen wird) und sind besonders in diesen Lebensmitteln enthalten: Granatapfel, Grüntee, Aroniabeerensaft, Trauben, Rote Bete, Zistrosentee, Rosa Grapefruits und vielen mehr.

Darüber hinaus gehören die Kürbiskerne sowie die Walnüsse zu den Lebensmitteln, die sich besonders vorteilhaft auf die Gesundheit der Prostata auswirken.

Der Ernährungsplan für die Prostata

Ein Ernährungsplan bei Prostatakrebs für einen Tag könnte beispielsweise so aussehen:

  • Frühstück: Vollkorn-Dinkel-Toast mit Rote-Bete-Meerrettich-Aufstrich
  • Zwischenmahlzeit: Rote-Bete-Grapefruit-Drink
  • 30 Minuten vor dem Mittagessen: 1 Glas Granatapfel- oder Aroniasaft
  • Mittag: Curryreis mit Blumenkohl, Erbsen und Mango
  • (Wer gerne Salat stattdessen oder diesen als Vorspeise essen mag: Weisskohlsalat mit Walnüssen oder Blattsalat mit Walnüssen)
  • Zwischenmahlzeit: 1 Stück Schoko-Walnuss-Kuchen
  • Abend: Tofu-Rosenkohl Curry
  • Abendsnack: 50 Gramm Kürbiskerne

Natürlich können Sie auch jederzeit reichlich Tomaten und Tomatenprodukte sowie Wassermelonen in Ihren Ernährungsplan einbauen, denn das darin enthaltene Lycopin ist für die Prostata bekanntlich eine wahre Wohltat. In einer Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2015, für die sämtliche Lycopin-Prostata-Studien bis einschliesslich 2014 ausgewertet wurden, zeigte sich: Je höher der Lycopinspiegel im Blut, umso geringer das Prostatakrebsrisiko.

Nahrungsergänzung für die Prostata: Kurkuma und Sulforaphan

Natürlich kann man die tägliche Kurkuma- und Isothiocyanatdosis auch über Nahrungsergänzungsmittel erhöhen. Curcumin – den Wirkstoff aus Kurkuma – und das Sulforaphan (z. B. Broccoraphan) gibt es in Kapselform. Beide Stoffe lassen sich auf diese Weise sehr einfach dosieren und leicht einnehmen, was beispielsweise dann von Vorteil ist, wenn man die entsprechenden Lebensmittel nicht so gerne mag oder nicht jeden Tag zum Kochen kommt.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/blumenkohl-kurkuma-wirkung-gegen-prostatakrebs-170104004.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Lipödem in 8 Tagen loswerden.


Lipödeme sind unter der Haut liegende Fettdepots, die sich aufgrund einer Fettverteilungsstörung bilden. Sie treten bevorzugt im Gesäß-, Hüft- und Oberschenkelbereich auf und können Menschen jeden Alters betreffen. Lipödeme sind ungefährlich, wegen ihrer beulenartigen Form jedoch für die Betroffenen häufig eine große emotionale Belastung. Die Symptome sind Druckschmerzen, angeschwollene Beine nach längerem Stehen oder auch ein Schweregefühl in Armen und Beinen.

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Lipödeme können nur schwer behandelt werden. Oftmals werden hierbei Medikamente mit einer langen Liste an Nebenwirkungen eingesetzt. Den Patienten bleibt häufig aufgrund der nicht ausreichenden Wirksamkeit nur noch der Gang zum Chirurgen, um die lästigen Fettdepots endlich loszuwerden. Doch leider können die Lipödeme immer wieder aufs Neue entstehen. Doch mit dem folgenden Rezept kann es dir gelingen, die Lipödeme auf ganz natürliche Art und Weise zu entfernen. Schon tausende Menschen haben es erfolgreich angewendet.

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Vermische dazu Honig (am besten dunklen Honig) und Mehl (bevorzugt Vollkornmehl) zu gleichen Teilen und trage die Paste auf das Lipödem auf. Die Schicht sollte etwa 5 bis 10 Millimeter dick sein. Lege dann eine Kompresse darüber und lass diese 36 Stunden auf der Haut. Nimm sie anschließend ab und entferne die Mischung.

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Nun kannst du eine neue Honig-Mehl-Kompresse auf das Lipödem legen. Wiederhole dieses Verfahren 5-mal, sodass du die Kompresse insgesamt über einen Zeitraum von 8 Tagen anwendest. Nach Ablauf dieser Zeit sollten sich die Fettablagerungen langsam auflösen.

Doch warum hilft diese „einfache“ Behandlung so schnell und effektiv? Hier erweist sich vor allem der Honig als echtes Wundermittel gegen Fettablagerungen. Er hat eine entzündungshemmende Wirkung und regt den Lymphfluss sowie die Blutzirkulation an.

Was du sonst noch tun kannst, um die Lipödeme zu reduzieren und ggf. ganz verschwinden zu lassen:  

  • Verzichte auf gesättigte Fette und raffinierte Öle.
  • Trinke jeden Morgen den Saft einer halben Zitrone: Die Leber wird so stimuliert und entgiftet effektiver.
  • Verwende viele natürliche Gewürze.
  • Bevorzuge folgende Pflanzen in deiner Ernährung: Flohsamen, Okraschoten, Vogelmiere, Zichorie, Papaya, Granatapfel, Salbei, Mandarine und Kurkuma.

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  • Nimm viele Omega-3-Fettsäuren zu dir. Sie helfen beim Auflösen von Lipödemen und verhindern das Wachstum von neuem Fettgewebe.
  • Vermeide Milch und Milchprodukte, Fleisch und Weißmehlprodukte sowie Lebensmittel mit Konservierungsstoffen.

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Du solltest dich auf jeden Fall an einen Arzt wenden, wenn du den Verdacht hast, unter Lipödemen zu leiden und ihn auch darüber informieren, dass du die Kompresse gerne anwenden würdest. Da diese Methode keine Nebenwirkungen hat und bereits vielen Menschen geholfen hat, wird wohl kein Arzt der Welt einen Versuch ablehnen. Zudem kannst du auch viel mit gesunder Ernährung erreichen, indem du dich an die genannten Empfehlungen hältst.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/lipoedem-tage/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Granatapfelsaft


Eine klinische Studie fand heraus, dass ein einziges Nahrungsmittel die Macht hat, die Gesundheit wiederherzustellen, das Risiko zu senken an einer Herzkrankheit zu erkranken und sogar Herzkrankheiten die bereits vorhanden sind bei Patienten umzukehren. Veröffentlicht in der Zeitschrift Atherosclerosis, haben Forscher bestätigt, dass Granatapfel-Extrakt die primäre Pathologie umkehren kann, die in Verbindung gebracht wurde mit Herzerkrankungen. (In diesem Fall die fortschreitende Verdickung der Koronoarterien, die durch die Ansammlung von Fettstoffen verursacht wurde)

Die Studie zeigte dass Granatapfel-Extrakt wirksam:

  • die Menge an Plaque in den Arterien reduzierte
  • die Menge von oxidativem Stress reduzierte
  • Chemokine reduzierte, die mit Entzündungen in den Arterien verbunden sind
  • die Lipidakkumulation in dem Herzmuskel reduzierte
  • Herzvergrössung reduzierte

Das ist nicht die erste Studie von dieser Art. Im Jahr 2004 veröffentlichte Clinical Nutrition die Ergebnisse einer dreijährigen Studie die herausfand, dass der tägliche Verzehr von Granatapfelsaft Halsschlagader-Stenose um bis zu 29% innerhalb einer Jahres umkehrte.
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Es ist kein Geheimnis, dass cholesterinsenkende-Statine in Verbindung gebracht wurden zu vielen negativen Gesundheitseffekten, so dass die weitere Forschung der erstaunlichen gesundheitlichen Vorteile von Granatapfel in der Tat als eine alternative, natürliche Art sein könnte um die Verstopfungen der Arterien zu beseitigen und Herzkrankheiten zu verhindern. Die natürliche heilende Wirkung die der Granatapfel liefert stammt aus einer wohlgerundeten Liste von gesundheitlichen Vorteilen, die immer und immer wieder bewiesen wurden.

Die gesundheitlichen Vorteile des Granatapfels sind viele, aber sind vielleicht weniger bekannt als diese von anderen Früchten und anderem Gemüse. Falls du ein paar mehr Gründe benötigst, die Frucht zu deiner Ernährung hinzuzufügen, sind hier ein paar andere gesundheitliche Vorteile welche die Superfrucht Granatapfel bietet:

1. Granatäpfel sind mit wichtigen Nährstoffen beladen

Eine Tasse Granatapfelkerne enthalten 144 Kalorien, 7 Gramm Ballaststoffe, 3 Gramm Eiweiss, Vitamin C, Vitamin K, Folsäure und Kalium. Granatäpfel bieten auch ein beeindruckendes Mass an Antioxidantien die helfen, Zellschäden vor Oxidation zu schützen.

2. Granatapfel enthalten zwei leistungsstarke Pflanzenstoffe

Punicalagine sind extrem starke Antioxidantien, gefunden im Saft und der Schale des Granatapfels, während Punicinsäure (Granatapfelsamenöl) die Hauptfettsäure in Granatapfelkernen ist. Die beiden Verbindungen sind verantwortlich für die meisten gesundheitlichen Vorteile des Granatapfels.

3. Granatäpfel haben entzündungshemmende Eigenschaften

Die entzündungshemmenden Eigenschaften in Granatäpfel machen sie ideal um die Entzündung im Körper zu reduzieren und helfen zudem auch, Herzkrankheiten, Krebs, Typ-2-Diabetes, Alzheimer und Übergewicht zu reduzieren.

4. Granatapfel helfen den Blutdruck zu senken

Eine Studie zeigte, dass Menschen mit hohem Blutdruck eine deutliche Verringerung ihres Blutdruckes hatten nach em Konsum von 150 ml Granatapfelsaft täglich für zwei Wochen. Andere Studien haben ähnliche Ergebnisse festgestellt, dass Granatapfelsaft den Blutdruck senken kann und auch das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen verringern kann.

5. Granatäpfel können helfen bakterielle Infektionen sowie auch Pilzinfektionen zu bekämpfen

Die Pflanzenstoffe in Granatäfeln haben auch leistungsfähige medizinische Eigenschaften die helfen können, schädliche Bakterien im Körper zu bekämpfen. Sie haben sich vorteilhaft gezeigt gegen verschiedene Arten von Bakterien und Pilzinfektionen.

Schaue dir das Video an um zu erfahren, wie du deinen eigenen frischen Granatapfelsaft zu Hause machst!

Quelle: http://www.erhoehtesbewusstsein.de/dieser-kostliche-saft-wird-verstopfungen-in-arterien-besitigen-und-herzkrankheiten-verhindern/

Gruß an die Gesunden

TA KI

Naturheilmittel mit Wirkung auf den Blutdruck – Update 2016


Ist eine Blutdrucksenkung durch Naturheilmittel möglich?

 

Fragen, die in diesem Beitrag beantwortet werden:

  • Welche Naturheilmittel und Wirkstoffe natürlichen Ursprungs können den Blutdruck reduzieren?
  • In welchem Ausmaß senken pflanzliche Wirkstoffe den Blutdruck?
  • Können Naturheilmittel chemisch definierte Antihypertensiva ersetzen?
  • Sind Naturheilmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zur unterstützenden Behandlung einer Hypertonie geeignet?
  • Welche Dosierungen von Naturheilmitteln sind für eine Blutdrucksenkung notwendig?
  • Bei welchen Phytopharmaka kann es zu einem Blutdruckanstieg kommen?

 

Hintergrund

Für zahlreiche pflanzliche Wirkstoffe konnte in Studien eine blutdrucksenkende Wirkung nachgewiesen werden. In der Regel ist das Ausmaß der Blutdrucksenkung durch Naturheilmittel eher gering ausgeprägt. Trotzdem sind verschiedene natürliche Wirkstoffe zur unterstützenden Behandlung bei erhöhtem Blutdruck geeignet. Besonders in Kombination mit einer Lebensstiländerung und diätetischen Maßnahmen sind bestimmte Naturheilmittel geeignet, hoch-normale Blutdruckwerte (systolisch 130-139 mmHg, diastolisch 85-89 mmHg) zu senken. Bei einer manifesten Hypertonie ist eine Blutdrucksenkung allein mit Naturheilmitteln nicht ausreichend. Ein Bluthochdruck ist definiert als ein systolischer Blutdruck größer als 140 mmHg oder ein diastolischer Blutdruck von größer 90 mmHg.

Auch eine Blutdrucksenkung innerhalb des Normalbereichs durch diätetische Maßnahmen kann Folgeerkrankungen verhindern (5). Unklar ist bisher, ob durch die Kombination verschiedener Naturheilmittel eine additive Blutdrucksenkung erreicht werden kann.

Für die folgenden Naturheilmittel und Nahrungsergänzungsmittel konnte in klinischen Studien eine unterschiedlich stark ausgeprägte Blutdrucksenkung nachgewiesen werden:

• Coenzym Q10

• Omega-3-Fettsäuren

• Granatapfel

• Kakao

• Knoblauch

• Lycopin

• L-Arginin

• Kalium

• Grüner Tee

• Hibiskus

• Weißdorn

• Rote Beete

• L-Carnitin

• Zimt


Um abschätzen zu können, in welchem Ausmaß diese Naturheilmittel oder Wirkstoffe natürlichen Ursprungs den Blutdruck senken, wurde eine Literaturrecherche durchgeführt, deren Ergebnisse im Folgenden dargestellt sind.

An Ende dieses Beitrages wird über gängige Naturheilmittel berichtet, die zu einem Blutdruckanstieg führen können und daher von Patienten mit einer Hypertonie nicht angewendet werden sollten.

Coenzym Q10

Coenzym Q10, auch als Ubichinon bekannt, ist ein Antioxidans, das über seine Wirkung auf das Gefäßendothel blutdrucksenkend wirken könnte. Coenzym Q10 ist eine körpereigene Substanz. Als Bestandteil der Atmungskette ist Coenzym Q10 essenziell für die Energiebereitstellung.
Die Autoren einer Metaanalyse klinischer Studien kommen zu dem Schluss, dass Coenzym Q10 das Potential besitzt, den Blutdruck bei Menschen mit Bluthochdruck zu senken (54).

Studien zur Wirkung von Coenzym Q10 auf den Blutdruck
Die zusätzliche Gabe von Coenzym Q10 bei Bluthochdruck-Patienten wirkt sich günstig auf den systolischen und diastolischen Blutdruck aus (21). Mehrere kleinere klinische Studien konnten einen blutdrucksenkenden Effekt einer Supplementation mit Coenzym Q10 bei Patienten mit essenzieller Hypertonie nachweisen (32).
Bei Diabetes-Patienten konnte unter einer Coenzym-Q10-Einnahme neben einer Reduktion der HBA1c-Konzentration auch eine geringe Abnahme sowohl beim systolischen als auch beim diastolischen Blutdruck dokumentiert werden (13).

Bei Patienten mit niedrigen Coenzym-Q10-Spiegeln konnte nach einer 12-wöchigen Behandlung mit täglich 100 mg Coenzym Q10 zusätzlich zur normalen blutdrucksenkenden Therapie eine signifikante Abnahme des systolischen Blutdrucks dokumentiert werden (von 169 auf 148 mmHg). Der diastolische Blutdruck veränderte sich hingegen nicht statistisch signifikant (33).

In einer placebo-kontrollierten Studie an 52 Herzinfarkt-Patienten mit einer Hyperlipidämie wurde die Wirkung einer 12-wöchigen Einnahme von 200 mg Coenzym Q10 pro Tag u.a. auf den Blutdruck analysiert. Dabei zeigte sich eine signifikante Reduktion der Blutdruckwerte (von 143/90 mmHg auf 131/82 mmHg) im Vergleich zur Placebo-Einnahme (55).

In einer weiteren Placebo-kontrollierten Untersuchung an 32 jungen Athleten konnte unter einer intensiven Trainingsbelastung eine signifikante Abnahme des diastolischen Blutdrucks im Vergleich zu Placebo nach einer Supplementation von 600 mg Coenzym Q10 über 11 Tage beobachtet werden (56).

Dem gegenüber stehen Studien, in denen keine blutdrucksenkende Wirkung nachgewiesen werden konnte. In einer Placebo-kontrollierten Crossover-Studie über 12 Wochen an 30 Patienten wurde die Wirkung von 2x täglich 100 mg Coenzym Q10 ergänzend zur konventionellen antihypertensiven Behandlung auf den 24-Stunden-Blutdruck untersucht. Im Ergebnis zeigte sich kein signifikanter Unterschied von Coenzym Q10 im Vergleich zur Placebo-Gabe (34).

Die Daten zusammenfassend, deuten die bisher veröffentlichten Daten darauf hin, dass Bluthochdruck-Patienten mit einer unzureichenden Coenzym Q10-Versorgung, aber auch Patienten mit Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes von einer Supplementation profitieren könnten.

Neuere Daten weisen hingegen darauf hin, dass eine Supplementation von Coenzym Q10 unter Alltagsbedingungen sich auch ungünstig auf den Blutdruck auswirken könnte: In einer großen Real-life-Study mit auswertbaren Daten von 9,732 Personen wurde geprüft, ob die regelmäßige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln einen Einfluss auf den Blutdruck hat (53). Bei einer Supplementation von Coenzym Q10 zeigte sich eine geringfügige, aber statistisch signifikante Erhöhung der systolischen Blutdruckwerte (127,3 mmHg vs. 125.3 mmHg) bei einer nicht-signifikanten Veränderung der diastolischen Werte (73,1 vs. 73.6 mmHg).

Weitere Informationen zur Wirkung von Coenzym Q10:

 

Coenzym Q10 – Wirksam oder unwirksam?

 

Omega-3-Fettsäuren

Bisherige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine Fischöl-Supplementierung den Blutdruck reduziert. Für die antihypertensive Wirkung von Fischöl verantwortlich sind wahrscheinlich die langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). In einer Metaanalyse wurde geprüft, ob eine Zufuhr von langkettigen Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl (EPA, DHA) den Blutdruck relevant senkt (40).

Nach der Metaanalyse der 70 kontrollierten Studien verringert sich der systolische Blutdruck im Vergleich zu Placebo unter EPA+DHA um durchschnittlich 1,52 mmHg und der diastolische Blutdruck um 0,99 mmHg. In der Analyse der Daten von Bluthochdruckpatienten wurde eine signifikante Verringerung der systolischen (-4,51 mmHg) und diastolischen Blutdruckwerte (-3,05 mmHg) beobachtet. In Untersuchungen von Personen mit normalen Blutdruckwerten fanden sich ebenfalls verminderte systolische Blutdruckwerte (-1,25 mmHg).

Der Analyse zufolge gibt es keine klare Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen EPA/DHA und dem systolischen Blutdruck. Eine signifikante Reduktion wurde mit Dosen von 1 bis 2 g / Tag (-1,81 mmHg) und 3 bis 4 g / Tag (-3,85 mmHg) beobachtet. Bezogen auf den diastolischen Blutdruck wurde keine offensichtliche Wirkung für Dosierungen von weniger als 2 g / Tag beobachtet, wohingegen Dosierungen von 2 bis 3 g / Tag (-1,09 mmHg) und 3 bis 4 g / Tag (-1,86 mmHg) zu einer signifikanten Reduktionen des diastolischen Blutdrucks führten.

Zusammenfassend belegen bisherige Studien, dass die Anwendung von EPA+DHA in einer Dosierung von mehr als 2 g pro Tag sowohl den systolischen als auch den diastolischen Blutdruck geringfügig senkt. Der stärkste blutdrucksenkende Effekt wurde bei Patienten mit manifestem Bluthochdruck beobachtet, die noch keine blutdrucksenkenden Medikamente erhalten hatten. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass eine geringe Dosis (zwischen 1 und 2 g pro Tag) zwar den systolischen Blutdruck, nicht aber den diastolischen Blutdruck senkt (40).

Weitere Informationen zur Wirkung von Omega-3-Fettsäuren:

Omega-3-Fettsäuren (Teil 1) – Welchen Stellenwert haben Omega-3-Fettsäuren zur Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

 

Granatapfel

Möglicherweise schützen Wirkstoffe des Granatapfels vor kardiovaskulären Erkrankungen. Untersuchungen legen nahe, dass sich Inhaltsstoffe des Granatapfels günstig auf die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) auswirken. Wesentlich entscheidender für die Schutzwirkung von Granatapfelsaft bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen scheint aber die blutdrucksenkende Wirkung zu sein.
Es liegen deutliche Hinweise vor, dass der Konsum von Granatapfelsaft zu einer Blutdrucksenkung führt und damit möglicherweise auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder eines Schlaganfalls vermindert.

Studien zur Wirkung von Granatapfelsaft auf den Blutdruck
Erste orientierende Untersuchungen deuten auf eine signifikante Abnahme des systolischen Blutdrucks unter der täglichen Zufuhr von Granatapfelsaft hin (4, 5). In einer Untersuchung von 10 Personen zeigte sich beispielsweise nach 12 Monaten eine Abnahme des systolischen Blutdrucks um 12 % im Vergleich zu einer unbehandelten Kontrollgruppe (5). Bei Patienten mit einer Hypertonie konnte durch eine tägliche Zufuhr von 50 ml Granatapfelsaft nach 2 Wochen eine Reduktion des systolischen Blutdrucks um 5 % dokumentiert werden (4). Bestätigt wurden diese Befunde durch aktuelle Untersuchungen: In einer kleinen Studie mit 21 Bluthochdruck-Patienten konnte gezeigt werden, dass der tägliche Konsum von 150 ml Granatapfelsaft über 2 Wochen im Vergleich zur Kontrollgruppe zu einer signifikanten Reduktion sowohl des systolischen als auch des diastolischen Blutdrucks führt (3). In einer weiteren Untersuchung konnte durch die Aufnahme von Granatapfelsaft direkt vor einer fettreichen Mahlzeit, der sich normalerweise einstellende Anstieg des systolischen Blutdrucks vermindert werden (17). Dass es auch bei gesunden Personen, ohne Bluthochdruck, zu einer leichten Abnahme des Blutdrucks unter der täglichen Aufnahme von 330 ml Granatapfelsaft kommt, konnte in einer Placebo-kontrollierten Studie an 51 gesunden Erwachsenen nachgewiesen werden. Nach 4 Wochen konnte in der Granatapfel-Gruppe eine signifikante Abnahme des systolischen (-3,1 mmHg) und des diastolischen Blutdrucks (-2,3 mmHg) beobachtet werden (16).

In einer Placebo-kontrollierten Studie an 101 Dialyse-Patienten wurde geprüft, ob die dreimal wöchentliche Aufnahme von 100 ml Granatapfelsaft (0,7 mmol Polyphenole) über einen Zeitraum von einem Jahr sich positiv auf kardiovaskuläre Risikofaktoren, wie z.B. den Blutdruck auswirkt (50). Ergebnis: Der systolische Blutdruck nahm in der Granatapfelsaft-Gruppe signifikant um 6,8 % ab. Das entsprach einer Reduktion von 9,8 mmHg, während sich der systolische Blutdruck in der Placebogruppe nicht signifikant veränderte. Darüber hinaus nahm die Zahl der antihypertensiven Medikamente in der Granatapfelsaft-Gruppe im Studienverlauf um durchschnittlich 22,7 % ab, während sie in der Placebogruppe nur um 8,6 % zurückging. Ein Anstieg der antihypertensiven Medikation wurde bei 10,6 % der Patienten in der Granatapfelsaft-Gruppe und bei 31,4 % in der Placebogruppe dokumentiert. Auffällig war das schnellere Ansprechen auf die Behandlung von Patienten mit systolischen Blutdruckwerten von größer 140 mmHg zu Studienbeginn. Bereits nach 6 Monaten Therapie war der systolische Blutdruck um 5,3 % gesunken, nach 12 Monaten Behandlung lag die Abnahme des systolischen Blutdrucks bei 8,7 % (50).

Weitere Anwendungen von Granatapfel:

 

Granatapfel – Granatapfelsamenöl zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden

 

Kakao

Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass kakaoreiche Produkte das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Jüngste Daten deuten darauf hin, dass eine höhere durchschnittliche Aufnahme von Schokolade (7,5 gegenüber 1,7 g pro Tag, davon 24 % als dunkle Schokolade) mit einem niedrigeren Blutdruck und mit einem um 10 % verminderten Schlaganfall-Risiko einhergeht.

Studien zur Blutdrucksenkung

Mehrere Metaanalysen hatten bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass kakaoreiche Lebensmittel den Blutdruck senken können. In einer kürzlich erschienen Metaanalyse wurden die Daten aus 20 Studien mit 856 Teilnehmern analysiert (24). Bei den überwiegend gesunden Teilnehmern konnte eine statistisch signifikante blutdrucksenkende Wirkung von Kakao-Produkten im Vergleich zu Kontrollgruppen nachgewiesen werden. Die Studien hatten mit 2 bis18 Wochen eine relativ kurze Dauer. Die Blutdrucksenkung fiel im Durchschnitt gering aus (systolisch: -2,8 mmHg; diastolisch -2,2 mmHg). Bemerkenswert war, dass der blutdrucksenkende Effekt in der Mehrzahl der Studien bereits nach 14 Tagen nachweisbar war.

Weitere Analysen kommen zu dem Ergebnis, dass auch Patienten mit einem Bluthochdruck von einem erhöhten Konsum dunkler Schokolade profitieren könnten. Bei Patienten mit Hypertonie konnte eine signifikante Abnahme des systolischen (-5.0 mmHg) und diastolischen Blutdrucks (-2.7 mmHg) dokumentiert werden (24, 35).

Zusammenfassend weisen die Studienergebnisse darauf hin, dass dunkle Schokolade schon in relativ geringen Mengen den Blutdruck senken kann. Dieser gut belegte blutdrucksenkende Effekt von dunkler Schokolade könnte wesentlich zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen.

Weitere Details zur Wirkung von dunkler Schokolade:

 

Gesundheitsfördernde Eigenschaften von dunkler Schokolade

 

Knoblauch

Neben seiner Bedeutung als Küchengewürz wird Knoblauch auch aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung verwendet. In der wissenschaftlichen Literatur werden insbesondere die blutdrucksenkende und die cholesterinsenkende Wirkung durch den Verzehr von Knoblauch diskutiert.

Knoblauch zur Blutdrucksenkung

Knoblauch ist ein weitverbreitetes pflanzliches Produkt zur Behandlung von Bluthochdruck. Die große Zahl publizierter Studien zur Wirkung von Knoblauch wurde in verschiedenen Metaanalysen zusammengefasst. Eine Auswertung von 11 Studien aus dem Jahre 2008 kommt zu dem Ergebnis, dass Knoblauch den systolischen Blutdruck im Vergleich zu Placebo um 4,6 mmHg senkt. Werden nur Patienten mit einem Bluthochdruck betrachtet, so fällt die Blutdrucksenkung etwas stärker aus: 8,4 mmHg systolisch und 7,3 mmHg diastolisch. Je höher die Blutdruckwerte zu Behandlungsbeginn, desto ausgeprägter war die blutdrucksenkende Wirkung von Knoblauch in einer Untersuchung (23).

Insgesamt zeigen Übersichtsarbeiten zur Wirkung von Knoblauch auf den Blutdruck keine einheitlichen Ergebnisse (20). Die zum Teil widersprüchlichen Ergebnisse könnten auf methodische Mängel der betrachteten Studien zurückgeführt werden. Eine weitere Analyse einer niederländischen Forschergruppe hat sich mit der methodischen Qualität, insbesondere mit der Beschreibung der Blutdruckmessung, auseinandergesetzt (26): Es wurden insgesamt 32 Studien analysiert. Im Ergebnis stellten die Autoren fest, dass die methodische Qualität der Studien insgesamt unzureichend sei. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass eine blutdrucksenkende Wirkung von Knoblauch auf Basis der bisherigen Daten nicht zu belegen sei. Aus ihrer Sicht könne daher Knoblauch nicht zur antihypertensiven Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck in der täglichen Praxis empfohlen werden (20, 26).

Dem gegenüber stehen neuere Studien bei Bluthochdruck-Patienten, in denen jeweils eine klinisch relevante Blutdrucksenkung dokumentiert werden konnte (27): Eine Studie umfasste 47 Hypertonie-Patienten und zeigte, dass Knoblauch den systolischen Blutdruck um 12 mmHg und den diastolischen Blutdruck um 9 mmHg im Vergleich zu Placebo reduzierte. Die Autoren stellten zudem fest, dass Knoblauch keine ernsten Nebenwirkungen verursacht. Erwartungsgemäß wurden mehrere Fälle von Knoblauch-Mundgeruch bzw. -Körpergeruch berichtet.

In der zweiten Placebo-kontrollierten Studie wurden Hochdruck-Patienten mit 3x täglich 200 mg Knoblauchpulver zusätzlich zu einer Diuretika-Basistherapie behandelt. Diese ergänzende Behandlung führte zu einer mittleren Reduktion des systolischen Blutdrucks von 10 – 11 mmHg und des diastolischen Blutdrucks um 6 – 8 mmHg im Vergleich zu Placebo.
Da im Studienbericht keine Konfidenzintervalle für die Blutdruck-Änderungen angegeben wurden und die Unterschiede im Blutdruck in den Bereich der bekannten Variabilität von Blutdruckmessungen fallen, ist es schwierig, das tatsächliche Ausmaß der Wirkung von Knoblauch auf Blutdruck zu bestimmen (27).

Trotz der nicht eindeutigen Studienlage zur Beeinflussung des Blutdrucks durch Knoblauch, überwiegen die Ergebnisse, die dem Knoblauch bei regelmäßiger Zufuhr in ausreichender Menge eine relevante Blutdrucksenkung zuschreiben.

Weitere Details zur Wirkung von Knoblauch:

 

Einfluss von Knoblauch auf den Blutdruck und die Cholesterinwerte

 

Lycopin

Epidemiologische Studien liefern Hinweise auf einen blutdrucksenkenden Effekt von Lycopin. Ein regelmäßiger Verzehr von Tomaten-Produkten könnte aufgrund der damit verbundenen Lycopin-Zufuhr zu einer Abnahme des Blutdrucks beitragen (40).

Lycopin ist der farbgebende Bestandteil vieler roter Früchte und Gemüsesorten, wie z.B. Tomaten. Lycopin ist ein Carotinoid, das eine strukturelle Ähnlichkeit zum Beta-Carotin aufweist.

Eine Blutdrucksenkung als Folge einer Lycopin-Supplementation wurde in mehreren kleinen Studien dokumentiert (10, 19, 22). Dabei wurde insbesondere eine Reduktion des systolischen Blutdrucks beobachtet (22).

In einer Metaanalyse wurden die Daten aus 6 relativ kleinen Studien zusammengeführt (48). Wesentliches Ergebnis war die signifikante Reduktion des systolischen Blutdrucks um 4,9 mmHg. Hingegen war die Abnahme beim diastolischen Blutdruck nicht statistisch signifikant. Auffällig war, dass eine höhere Dosis an Lycopin (>12 mg/Tag) zu einer stärkeren Abnahme des systolischen Blutdrucks führte, besonders bei Personen mit einem Blutdruck von größer 120 mmHg (48). 
In drei der fünf Lycopin-Studien wurde eine Dosierung von 15 mg pro Tag über einen Zeitraum von 6 bis 8 Wochen geprüft. Die Senkung des Blutdrucks in diesen Studien war besonders bei Patienten mit einer Hypertonie im Stadium 1 erfolgreich. Hingegen berichten zwei weitere Studien mit ähnlicher Lycopin-Dosierung über keine Veränderungen beim Blutdruck (49).

Weitere Informationen zur Wirkung von Lycopin:

 

 

Aminosäure L-Arginin

L-Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure und das natürliche Substrat der Stickstoffmonoxid (NO)-Synthase und damit verantwortlich für die Bildung von NO, einem Molekül, das entscheidend zur Gefäßweitstellung beiträgt. Zu L-Arginin-reichen Lebensmitteln zählen Fisch, Soja, Vollkornprodukte, Bohnen und Nüsse.

In einer Cochrane-Metaanalyse wurde die blutdrucksenkende Wirkung von L-Arginin geprüft (41). Insgesamt wurden 11 randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studien mit 387 Teilnehmern in diese Auswertung eingeschlossen. Die Dauer der Studien lag zwischen 2 bis 24 Wochen mit einem Median von 4 Wochen. Die tägliche Dosierung von L-Arginin in Form von Tabletten, Kapseln oder Pulver lag bei 4 bis 24 g (Medianwert: 9 g).
Ergebnisse: Im Vergleich zu Placebo konnte durch die L-Arginin-Gabe der Blutdruck gesenkt werden: Der systolische Blutdruck sank um 5,39 mmHg (95 % CI -8,54 bis -2,25, P = 0,001) und der diastolische Blutdruck verminderte sich um durchschnittlich 2,66 mmHg (95 % CI -3,77 bis -1,54, p <0 .001=““ arial=““ face=““ font=““ helvetica=““ sans-serif=““>)
In einer Studie zeigten sich Hinweise, dass die Blutdrucksenkung unter L-Arginin-Gabe bei Bluthochdruck-Patienten deutlicher ausfällt als bei Teilnehmern mit normalen Blutdruck (systolischer Blutdruck: −5.6 vs. −1.8 mmHg, diastolisch: −3.8 vs. −1.8 mmHg). Die blutdrucksenkende Wirkung von L-Arginin wurde sowohl bei Patienten, die bereits antihypertensiv behandelt wurden als auch bei Personen ohne blutdrucksenkende Medikation beobachtet (41).
Die Höhe der optimalen Dosierung von L-Arginin zur Blutdrucksenkung ist noch unklar.

Kalium

Die empfohlene tägliche Aufnahme von Kalium für Erwachsene und Jugendliche liegt in Deutschland bei 2 Gramm pro Tag. Epidemiologische Untersuchungen geben Hinweise, dass eine höhere Kaliumaufnahme zu einer Blutdrucksenkung beitragen kann.

Von der Cochrane-Collaboration wurden eine systematische Überprüfung der Literatur und eine Metaanalyse durchgeführt, u.a. um die Auswirkung einer Kaliumzufuhr auf den Blutdruck zu objektivieren. Insgesamt wurden 22 randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 1.606 Teilnehmern in die Analyse eingeschlossen (42).
Eine erhöhte Kaliumaufnahme vermindert den Daten zufolge den systolischen Blutdruck um durchschnittlich 3,49 mmHg (95 % Konfidenzintervall 1,82 bis 5,15 mmHg) und den diastolischen Blutdruck um 1,96 mmHg (0,86 bis 3,06 mmHg) bei Erwachsenen mit Bluthochdruck, nicht jedoch bei Personen ohne Hypertonie. Bei einer noch höheren Kaliumzufuhr von 90-120 mmol / Tag verringerte sich der systolische Blutdruck sogar um durchschnittlich 7,16 mmHg (1,91 – 12,41 mmHg) und der diastolische Blutdruck um 4.01 mmHg (0.42 – 8.44 mmHg). Eine Zufuhr von 90 bis 120 mmol Kalium pro Tag entspricht einer täglichen Aufnahme von ca. 3,5 bis 4,6 Gramm Kalium.
Eine erhöhte Kaliumzufuhr hatte keinen negativen Einfluss auf die Nierenfunktion und die Blutfette (Cholesterin, Triglyceride).
Die beschriebenen Effekte auf den Blutdruck wurden in der Regel nach einer Behandlungsdauer von 2 bis 4 Monaten beobachtet.

Zusammenfassend belegen überzeugende Studiendaten, dass eine hohe Kaliumzufuhr den Blutdruck bei Patienten mit Hypertonie ohne nachteilige Auswirkung auf die Blutfette oder die Nierenfunktion senkt (42).

Grüner Tee

Die positiven Wirkungen des Teekonsums gelten insbesondere für den Grünen Tee mit seinem hohen Gehalt an Catechinen. Catechine zählen zu den Flavonoiden, diese wiederum gehören zur Gruppe der Polyphenole, denen gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden.

Bisherige Untersuchungen zur Wirkung von grünem Tee auf den Blutdruck haben inkonsistente Ergebnisse erbracht. Eine kürzlich erschiene Metaanalyse hat die bisher veröffentlichten Daten zusammengefasst (47). Dreizehn Studien mit insgesamt 1.367 Patienten wurden in die Metaanalyse eingeschlossen. Nach dem Ergebnis der Analyse führt ein Grüntee-Konsum im Vergleich zur Kontrollgruppe zu einer signifikanten Abnahme des systolischen (-1,98 mmHg) und diastolischen Blutdrucks (-1,92 mmHg). Subgruppenanalysen erbrachten weitere interessante Ergebnisse. Demnach führt auch die Zufuhr von Grüntee-Polyphenolen (als Grüntee-Extrakt) zu einer Blutdrucksenkung, jedoch nur bei Anwendung in geringer Dosierung. Diese Beobachtung lässt sich möglicherweise dadurch erklären, dass hohe Dosen von Grüntee-Extrakt erhebliche Menge an Koffein enthalten, für das ein blutdrucksteigernder Effekt in Metaanalysen überzeugend belegt ist (43). Je höher der Koffeingehalt von Tee, desto unwahrscheinlicher ist ein blutdrucksenkender Effekt. Weiterhin zeigte sich, dass insbesondere Personen mit einer Vorstufe zur Hypertonie (Prä-Hypertonie) und leichten Formen des Bluthochdrucks (Stufe 1) von der Blutdrucksenkung durch Grünen Tee profitieren (47).

Eine weitere Übersichtsarbeit hat die Daten zur Wirkung von Grünen Tee auf den Blutdruck von Personen mit Übergewicht oder Adipositas bewertet. Nach Auswertung von 14 Studien mit zusammen 971 Teilnehmern kommen die Autoren zu dem Schluss, dass Grüner Tee oder Grüntee-Extrakt zu einer geringen, aber signifikanten Abnahme beim systolischen (-1,42 mmHg) und diastolischen Blutdruck (-1,25 mmHg) führt (46).

Weitere Informationen zur Wirkung von Grünen Tee

Gesundheitsfördernde Eigenschaften von grünem Tee – welche Wirkungen sind belegt?

Hibiscus oder Roselle (Hibiscus sabdariffa) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Malvengewächse und stammt aus dem Südosten Asiens. Als Arzneimittel wird Hibiscus traditionell als Tee zusammen mit Hagebutte angewendet. Die regelmäßige Zufuhr von Hibiscus kann Untersuchungen zufolge blutdrucksenkend wirken.

Mit Blick auf die blutdrucksenkenden Eigenschaften zählt Hibiscus sabdariffa zu den am besten untersuchten Pflanzen. Tierexperimentelle Studien haben wiederholt gezeigt, dass der Verzehr von Hibiscus-sabdariffa-Extrakt den Blutdruck in einer dosisabhängigen Weise senkt (39). Kontrollierte Studien belegen, dass der tägliche Verzehr von Tee oder Hibiscus-sabdariffa-Blütenextrakt den systolischen Blutdruck bei Erwachsenen mit mittelschwerer essentieller Hypertonie und Typ-2-Diabetes in einem relevanten Ausmaß vermindert (62, 63). Darüber hinaus erwies sich Hibiscus-sabdariffa-Tee bei der Senkung des Blutdrucks als ebenso wirksam wie das häufig verwendete Blutdruck-Medikament Captropril (ACE-Hemmer), jedoch im Vergleich zu Lisinopril als weniger wirksam (39).
In den meisten Studien konnte nur eine Abnahme des systolischen, nicht aber des diastolischen Blutdrucks nachgewiesen werden. Beispielsweise sank der systolische Blutdruck unter der 3x täglichen Aufnahme von 240 ml Hibiscus-Tee nach 6
Wochen um -7,2 mmHg im Vergleich zu -1,3 mmHg in der Placebo-Gruppe (38).

Während in einer weiteren Studie unter der regelmäßigen Zufuhr von Schwarzem Tee der systolische Blutdruck innerhalb eines Monats geringfügig anstieg, konnte in der Hibiscus-Gruppe eine signifikante Abnahme dokumentiert werden. Auch in dieser Untersuchung blieb der diastolische Blutdruck unverändert (37).

In einer Placebo-kontrollierten Studie an 80 Patienten mit Hypertonie (Ausgangs-Blutdruck: ca. 150/100 mmHg) gelang der Nachweis, dass eine 4-wöchige Behandlung mit Hibiscus sabdariffa mindestens genauso wirksam den Blutdruck senkt wie eine Standard-Behandlung mit dem Diuretikum Hydrochlorothiazid (25 mg). Am Ende der Behandlungsphase konnte beim systolischen Blutdruck unter dem Diuretikum eine Abnahme um 12,9 mmHg im Vergleich zu 17,1 mmHg unter Hibiscus sabdariffa dokumentiert werden (diastolischer Blutdruck: -9,5 mmHg Diuretikum vs. -11,1 mmHg Hibiscus sabdariffa)(63).

Diese umfassenden Daten lassen darauf schließen, dass Hibiscus eine vielversprechende nicht-medikamentöse Behandlungsoption zur unterstützenden Behandlung der Hypertonie darstellt. Es sind aber weitere qualitativ hochwertige Studien notwendig, um diese Befunde zu sichern.

Weißdorn

Weißdorn wird aufgrund seiner herzschützenden Eigenschaften zur unterstützenden Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz eingesetzt.
Kontrollierte Studien deuten darauf hin, dass Weißdorn darüber hinaus einen blutdrucksenkenden Effekt aufweist und den Fettstoffwechsel günstig beeinflusst (9, 30).

Einfluss von Weißdorn auf den Blutdruck

In einer Placebo-kontrollierten Untersuchung einer englischen Forschergruppe wurden erste Hinweise auf einen blutdrucksenkenden Effekt von Weißdorn-Extrakt bestätigt (30). 79 Diabetes-Patienten erhielten in dieser Studie über 16 Wochen zusätzlich zu ihrer antihypertensiven Standardtherapie entweder täglich 1200 mg Weißdorn-Extrakt oder Placebo. Am Ende der Behandlungsphase zeigte sich im Vergleich zu Placebo ein signifikant geringerer diastolischer Blutdruck bei gleichzeitig unveränderten systolischen Blutdruck (30).
In einer kleinen Studie an Erwachsenen mit milder Hypertonie wurde nach einer Behandlung mit Weißdorn über 16 Wochen eine Reduktion des systolischen und diastolischen Blutdrucks um 13 mmHg bzw. 8 mmHg beobachtet (2).

In Studien zur Wirksamkeit von Weißdorn bei Herzinsuffizienz wurden bei den sekundären Parametern auch blutdrucksenkende Wirkungen festgestellt (29, 31).

In einer Crossover-Studie wurden verschiedene Dosierungen von Weißdorn-Extrakt im Vergleich zu Placebo an 22 Personen mit leicht erhöhten Blutdruckwerten untersucht. Die Kurzzeit-Behandlung (3,5 Tage) mit Dosen zwischen 1.000 und 2.500 mg zeigte dabei keine Beeinflussung der Blutdruckwerte (57).

Alle Weißdorn-Studien, in denen eine Blutdrucksenkung dokumentiert werden konnte, hatten mindestens eine Studiendauer von 10 Wochen. Auch die deutsche Kommission E empfiehlt eine Behandlungsdauer von mindestens 6 Wochen (6).

Die bisherigen klinischen Untersuchungen zur Wirkung von Weißdorn-Extrakt auf den Blutdruck haben zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt, sodass derzeit noch keine abschließende Bewertung möglich ist.

Weitere Informationen zur Wirkung von Weißdorn:

 

Ist Weißdorn-Extrakt zur Behandlung der Herzinsuffizienz wirksam?

 

Rote Beete

Über die Ernährung aufgenommenes Nitrat kann den Blutdruck senken. In der Nahrung ist Nitrat vor allem in grünem Blattgemüse und Roter Bete enthalten. In zwei Untersuchungen an Patienten mit Hypertonie wurde geprüft, ob die regelmäßige Zufuhr von Rote-Beete-Saft eine blutdrucksenkende Wirkung hat.

In einer Placebo-kontrollierten Doppelblind-Studie erhielten 68 Patienten mit Bluthochdruck über 4 Wochen täglich entweder 250 ml Rote-Beete-Saft oder ein Placebo-Getränk (58). Die Patienten waren entweder medikamentös vorbehandelt oder Therapie-naiv. Die Blutdruckveränderung wurde über drei verschiedene Messmethoden dokumentiert. Ergebnisse: Die Behandlung mit Rote-Beete-Saft führte nach 4 Wochen zu einer signifikanten Reduktion der in der Klinik gemessenen Blutdruckwerte, der 24-Stunden-Blutdruckwerte und der zu Hause gemessenen Werte. Bei der Messung in der Klinik verringerte sich der mittlere systolische Blutdruck im Vergleich zum Ausgangswert deutlich um 7,7 mmHg, der mittlere diastolische Blutdruck sank um 2,4 mmHg (p = 0,05). Eine ähnliche, signifikante Abnahme konnte beim Zuhause gemessenen Blutdruck und bei der ambulanten 24-Stunden-Blutdruckmessungen sowohl für den systolischen und diastolischen Blutdruck in der Rote-Beete-Saft-Gruppe dokumentiert werden. Im Studienverlauf wurde keine Tachyphylaxie der blutdrucksenkenden Wirkung nach wiederholter Aufnahme von Rote-Beete-Saft beobachtet (58).

Eine weitere Untersuchung mit der Fragestellung, ob eine erhöhte Nitrataufnahme durch Verwendung von Rote-Bete-Saft für eine Woche den Blutdruck bei behandelten Patienten mit Bluthochdruck senkt, kommt zu einem gegensätzlichen Ergebnis (60). In dieser Placebo-kontrollierten Crossover-Studie an 27 Patienten wurde nach einer Wochen Behandlung mit Rote-Beete-Saft zwar ein Anstieg der Serum-Nitrat und -Nitrit-Spiegel beobachtet, die Blutdruckwerte, gemessen über eine 24-Studen-Blutdurckmessung, zeigten jedoch keinen signifikanten Unterschied zu Placebo (60).

In einer weiteren Untersuchung wurde geprüft, ob der Konsum von nitrathaltigen Rote-Beete-Saft die Blutdruckvariabilität in der 24-Stunden-Bludruckmessung beeinflusst. Beim Ergebnis war bemerkenswert, dass in der Subgruppe der über 65-jährigen keine Veränderung in der Blutdruckvariabilität beobachtet wurde, während bei den Patienten jünger als 65 Jahre die nächtliche systolische Blutdruckvariabilität unter der Rote-Beete-Behandlung signifikant abnahm (-2,8 mmHg). Es wird vermutet, dass die durch Nitratzufuhr induzierte Freisetzung von NO aus dem Gefäßendothel im Alter nur noch eingeschränkt funktioniert.

Obwohl die Mehrzahl der Studien zur Wirkung einer erhöhten Nitrataufnahme durch Rote-Beete-Saft auf den Blutdruck eine relevante Verminderung der Blutdruckwerte nachweisen konnte, bleiben weiterhin Zweifel an der Wirksamkeit von Rote-Beete-Saft. Möglicherweise ist für eine anhaltende Blutdrucksenkung eine Behandlungsdauer von mindestens 4 Wochen erforderlich, zudem scheinen eher jüngere Hochdruck-Patienten von einer Nitratgabe zu profitieren.

L-Carnitin

Carnitin ist eine natürlich vorkommende, körpereigene Verbindung. Für das L-Carnitin wurde nur in wenigen Untersuchungen ein Einfluss auf den Blutdruck beschrieben. Zwei Forschergruppen bescheinigen L-Carnitin eine geringe Abnahme des systolischen Blutdrucks (25).

Studien zur Wirkung von L-Carnitin auf den Blutdruck

In einer randomisierten, Placebo-kontrollierten, doppelblinden Crossover-Studie über 8 Wochen zeigte sich, dass durch die kombinierte Gabe von α-Liponsäure und L-Carnitin bei Patienten mit metabolischem Syndrom und erhöhten Blutdruckwerten eine signifikante Reduktion des systolischen Blutdrucks (von 151 ±20 auf 142 ±18 mm Hg) erreicht werden konnte (18).
Eine Abnahme des Blutdrucks wurde in einer weiteren Untersuchung über 24 Wochen unter der täglichen Einnahme von 2 g L-Carnitin dokumentiert. Bei Patienten mit gestörter Glukosetoleranz verbesserten sich die arterielle Hypertonie, die Insulinresistenz und die gestörte Glukosetoleranz. Der systolische Blutdruck verminderte sich von 144.0 ±13.6 auf 135.1 ±8.4 mmHg (25).

In einer Studie an 176 Hämodialyse-Patienten wurde geprüft, ob eine orale L-Carnitin-Supplementation (20 mg/kg/Tag) über 12 Monate sich positiv auf die Pulswellen-Geschwindigkeit als Marker für eine Atherosklerose auswirkt (51). Alle Patienten wiesen zu Beginn der Studie erniedrigte Plasma-Carnitin-Spiegel auf. Wesentliches Ergebnis war eine Verminderung der Progression der Atherosklerose durch L-Carnitin, allerdings zeigten sich keine Veränderungen der Blutdruckwerte. Bei einem mittleren Ausgangs-Blutdruck von 151/82 mmHg war nach 12 Monaten Therapie weder der systolische noch der diastolische Wert signifikant verändert (149/81 mmHg).

In einer weiteren Studie erhielten 30 übergewichtige Personen parallel zu einer 7-tägigen Fastenperiode täglich 4 g L-Carnitin intravenös. In Bezug auf die Blutdruckwerte konnte nur in der Kontrollgruppe eine signifikante Reduktion beobachtet werden, während in der L-Carnitin-Gruppe die Blutdruckwerte sich nicht signifikant änderten (52).

Unter Berücksichtigung neuerer Studien scheint es unwahrscheinlich, dass eine L-Carnitin-Supplementation in einem relevanten Ausmaß zur Blutdrucksenkung beiträgt.

Weitere Informationen zur Wirkung von Carnitin:

Zimt

Zimt weist einen geringen blutzuckersenkenden Effekt bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 auf. Darüber hinaus liegen Hinweise für einen blutdrucksenkenden Effekt von Zimt vor (61). Nach Auswertung von drei Studien kommt eine kanadische Arbeitsgruppe zu dem Schluss, dass Zimt im Mittel den systolischen Blutdruck bei Diabetes-Patienten um 5,4. mmHg und den diastolischen Blutdruck um 2,6 mmHg reduziert (1).

Weitere pflanzliche Wirkstoffe mit einem möglichen Effekt auf den Blutdruck

Für die folgenden Wirkstoffe konnte ein blutddrucksenkender Effekt entweder nur in unkontrollierten, kleineren Studien am Menschen oder in tierexperimentellen Untersuchungen beobachtet werden. Zur Bestätigung sind weitere randomisierte, kontrollierte Studien notwendig.

Die Wirkung von Chia (Salvia hispanica), eine Pflanzenart aus der Gattung der Salbei, auf den Blutdruck wurde nur in einer kleinen Placebo-kontrollierten Studien untersucht. Bei 20 Typ-2-Diabetikern wurde unter der einer durchschnittlichen täglichen Aufnahme von 37 g Chia-Samen nach 12 Wochen eine Reduktion des systolischen Blutdrucks um 6,3 mmHg beobachtet (Vuksan 2007). Weitere Untersuchungen konnten diesen blutdrucksenkenden Effekt bisher nicht bestätigen.

Für Koriander und Kardamom zeigten sich in tierexperimentellen Untersuchungen erste Hinweise auf einen blutdrucksenkenden Effekt (11, 14). Bisher konnte diese Wirkung am Menschen jedoch nicht bestätigt werden.

Für Sellerie wurde über eine blutdrucksenkende Wirkung beim Menschen berichtet (65).

 

Die tägliche Einnahme von 15 g Indian plantago kann zu einer Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks führen (65, 66). 

 

Auch für Sojabohnen konnte eine blutdrucksenkende Wirkung dokumentiert werden (65). 

Tierexperimentelle Untersuchungen deuten auf einen blutdrucksenkenden Effekt von Französischen Lavendel hin (65).

Für Basilikum in einer Dosierung von 30 mg/kg wurde ebenfalls über eine Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks berichtet (65, 66).   

Rauwolfia gilt als eine der wirksamsten Arzneipflanzen mit blutdrucksenkender Wirkung. Als wirksamer Inhaltsstoffe wurde Reserpin, ein Alkaloid, identifiziert, das als erstes wirksames Arzneimittel zur langfristigen Behandlung der Hypertonie eingesetzt wurde (65).

Für Sesam und insbesondere Sesamöl wurde beschrieben, dass bei Bluthochdruck-Patienten den oxidativen Stress vermindert, u.a. durch eine Erhöhung der Glutathion-Peroxidase-Aktivität. Daher sei Sesamöl möglicherweise geeignet zur Prävention einer Hypertonie (65).

Wilde Tomaten (Solanum sisymbriifolium) weisen bei Anwendung in Tieren einen blutdrucksenkenden Effekt auf (65).

Möglicherweise besitzt auch Mistelextrakt eine blutdrucksenkende Wirkung (65).

Für die Anwendung von Ingwer wurde in Untersuchungen an Tieren eine blutdrucksenkende Wirkung dokumentiert. Untersuchungen am Menschen haben bisher keine eindeutige Wirkung gezeigt (65, 66).

 

 

Hingegen keine Wirkung auf den Blutdruck beim Menschen zeigten Studien zufolge Ginkgo biloba (7) und Spargel (8).

Pflanzliche Wirkstoffe, die zu einem Blutdruckanstieg führen können

 

Curcumin

Kurkuma ist ein Gelbwurzelextrakt und als wesentlicher Bestandteil von Curry-Mischungen bekannt. Curcumin (Diferuloylmethan) ist der farbgebende Bestandteil der Curcuma-Pflanze.

Studien zur Wirkung von Curcumin auf den Blutdruck

Erst Untersuchungen deuten darauf hin, dass Curcumin den negativen Folgen einer Bluthochdruckerkrankung vorbeugen kann. In einer tierexperimentellen Studie zeigte sich, dass Curcumin den strukturellen Umbau der Blutgefäße als Folge einer Hypertonie hemmt und damit den weiteren Anstieg des Blutdrucks verhindern kann (12).
In einer klinischen Untersuchung bestätigte sich der positive Einfluss von körperlichem Training und der gleichzeitigen Einnahme von Curcumin auf hämodynamische Parameter und den Blutdruck nach einer 8-wöchigen Behandlung bei 45 postmenopausalen Frauen (28). Die bisherigen Daten deuten darauf hin, dass Curcumin die langfristig negativen Folgen einer Hypertonie vermindern kann. Die direkt blutdrucksenkende Wirkung scheint hingegen sehr gering ausgeprägt, in Einzelfällen wurde sogar eine vorübergehende Erhöhung des Blutdrucks beobachtet.

Weitere Informationen zur Wirkung von Curcumin:

 

Curcumin bei Tumorerkrankungen

 

Welche Wirkungen hat Curcumin beim Menschen?

 

Curcumin bei entzündlichen Erkrankungen – Wirksam oder unwirksam?

 

Ginseng

Ginseng werden eine Reihe von positiven Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System zugeschrieben. Verschiedene tierexperimentelle und In-vitro-Untersuchungen sprechen dafür, dass Ginseng kardioprotektive (herzschützende) und antihypertensive (blutdrucksenkende) Wirkungen aufweist.
Demgegenüber stehen mögliche unerwünschte Wirkungen einer Ginseng-Behandlung. Als Nebenwirkung einer Behandlung mit Panax Ginseng kann es zu einem Blutdruckanstieg kommen. Verschiedene Übersichtsarbeiten (15, 21) zu dieser Fragestellung kommen zu dem Schluss, dass die Ginseng-Einnahme in Einzelfällen zu einem relevanten Blutdruckanstieg führen kann.

Weitere Informationen zur Wirkung von Ginseng:

 

 

Kaffee

Einfluss von Koffein auf den Blutdruck

Aus den bisherigen Studien zur Wirkung von Koffein auf den Blutdruck lässt sich ableiten, dass ein Kaffee/Koffein-Konsum unmittelbar den Blutdruck erhöht (43). Diese Blutdruckerhöhung wurde bei nahezu allen bisher untersuchten Bevölkerungsgruppen beobachtet und zwar unabhängig von der Höhe des Ausgangsblutdrucks, bei Erwachsenen mit regelmäßigem Koffein-Konsum oder nach einem Koffein-Entzug. Der Blutdruckanstieg wurde dabei weder durch das Alter, das Geschlecht noch durch den Hormonstatus beeinflusst. Dieser blutdrucksteigernde Effekt wurde nach Einzeldosen von Koffein im Bereich von 80 bis 300 mg beobachtet. Am häufigsten in Studien getestet wurden Dosen von 200 – 300 mg Koffein, die zu einem mittleren Anstieg des Blutdrucks von ungefähr 3 – 8 mmHg systolisch und von etwa 4 – 6 mmHg diastolisch führten. Auffällig war eine hohe interindividuelle Variabilität des Blutdruckanstiegs. Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass sich der Blutdruck in der Regel 30 Minuten nach dem Konsum von Koffein erhöht, der maximale Blutdruckanstieg wird nach 60 – 90 Minuten beobachtet und die Blutdruckwerte erreichen nach etwa zwei bis vier Stunden wieder das Ausgangsniveau. Ein besonders ausgeprägter Blutdruckanstieg unter Koffein wurde bei Personen mit hohem Blutdruck und nach einem Koffein-Entzug beobachtet.

Weitere Untersuchungen dokumentieren, dass die wiederholte Gabe von Koffein (250 mg alle 4 Stunden) eine Erhöhung des Blutdrucks von ca. 3 – 4 mmHg induziert, die ca. 9 – 12 Stunden andauern kann. Dieser Blutdruckanstieg wird insbesondere nach einem Koffein-Entzug beobachtet (43).

Weitere Informationen zur Wirkung von Kaffee:

Wie viel Koffein vertragen Kinder und Jugendliche?

Diskussion und Fazit

In einer Metaanalyse zur Wirksamkeit von chemisch definierten blutdrucksenkenden Medikamenten wurde festgestellt, dass die durchschnittliche Blutdrucksenkung unter einer Standard-Dosierung dieser Medikamente bei 9,1 mmHg systolisch und 5,5 mmHg diastolisch liegt (36). Bezogen auf diese Werte kann die blutdrucksenkende Wirkung von pflanzlichen Wirkstoffen wie Hibiscus, Weißdorn, Knoblauch, Granatapfelsaft und dunkler Schokolade als klinisch relevant angesehen werden. Auch wenn für viele dieser Naturheilmittel die optimale Dosis zur Blutdrucksenkungen noch nicht bekannt ist, so können diese Wirkstoffe dennoch als unterstützende Maßnahme zur Blutdrucknormalisierung beitragen.

Literatur

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Quelle: http://wirksam-oder-unwirksam.blogspot.de/2015/12/naturheilmittel-blutdruck-senken.html

Gruß an die, die sich stets weiterbilden

TA KI

 

Die Liste mit den 15 besten Superfoods


Eine Liste mit den besten Superfoods gefällig? Superfoods sind Lebensmittel, die mehr können als normale Lebensmittel. Superfoods sind ganz besondere Lebensmittel. Otto Normalverbraucher isst so gut wie nie Superfoods – und wenn, so nur versehentlich oder in ganz kleinen Mengen. Superfoods können teuer, aber auch kostenlos sein. Superfoods schmecken oft fantastisch, aber nicht immer. Superfoods können heilen. Und je mehr Superfoods man isst, umso besser! Denn bei Superfoods gilt: Viel hilft viel! Bei uns finden Sie die Superfood-Liste mit den 15 besten Superfoods.

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15 Superfoods – Die Liste

Sie sind auf der Suche nach einer Liste mit Superfoods? Dann sind Sie schon am Ziel und finden hier eine Liste mit den 15 besten Superfoods. Zunächst jedoch geht es los mit viel Wissenswertem rund um Superfoods!

Superfoods – Mythos oder Realität?

Superfoods sind Lebensmittel mit Eigenschaften, die sie stark von herkömmlichen Lebensmitteln unterscheidet.

Für den Laien ist es jedoch nicht einfach zu erkennen, was ein echtes Superfood ist und was nur als solches bezeichnet wird.

Denn der Begriff „Superfood“ wird leider gerne für Werbezwecke missbraucht. Dabei nützt auch ein Superfood nichts, wenn es nur in minimalen Mengen einem ansonsten herkömmlichen Müsli oder einem gewöhnlichen Riegel beigemischt wird, um auf dessen Verpackung „Superfood“ schreiben zu können.

Ein Superfood wird erst zu einem tatsächlich wirksamen Superfood, wenn es regelmässig in recht grossen Mengen in den Speiseplan integriert wird.

Was ist ein echtes Superfood?

Ein echtes Superfood sollte die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Ein echtes Superfood liefert von einem bestimmten oder von mehreren Nähr-, Wirk- oder Vitalstoffen eine sehr grosse Menge und deutlich mehr als die üblichen Nahrungsmittel.
  • Ein echtes Superfood ist möglichst naturbelassen und stammt aus Bio-Erzeugung oder Wildwuchs.
  • Ein echtes Superfood ist ein vollwertiges und ganzheitliches Lebensmittel. Ein einzelnes Vitamin oder ein einzelner extrahierter Pflanzenstoff kann ebenfalls eine tolle Wirkung haben, ist aber kein Superfood, sondern könnte eher als Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet werden.
  • Ein Superfood muss keinesfalls lecker schmecken, um ein Superfood zu sein.
  • Ein Superfood muss auch nicht problemlos zu snacken sein, und teuer muss es auch nicht sein, wie offenbar häufig von einem Superfood angenommen wird.
  • Ein echtes Superfood kann, muss aber nicht, aus weit entfernten tropischen oder arktischen Regionen stammen. Superfoods wachsen auch direkt vor der mitteleuropäischen Haustür, wie z. B. der Oregano, die Petersilie, die Brennnessel, der Löwenzahn, selbst gezogene Brokkolisprossen, rohes Sauerkraut, Gerstengras und viele weitere mehr.

Können Superfoods nun aber auch heilen? Sind Superfoods Medizin?

Superfoods sind Medizin

Ja, Superfoods sind Medizin, aber Gott sei Dank keine Arzneimittel – ein bedeutender Unterschied, denn letztere müssen unter grossem finanziellem Aufwand und nach zahlreichen Tests auf ihre Zulassung warten.

Medizin hingegen, also heilende Lebensmittel aus der Natur (= Superfoods), stehen jedem zur Verfügung und können von jedem genutzt werden.

Können Superfoods daher auch zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden?

Sie können nicht nur, sie müssen! Superfoods sollten eigentlich zwingend Bestandteil einer jeden Therapie sein. Denn wenn jemand seine Gesundheit verloren hat, ist es umso wichtiger, die bestmögliche Nahrung zu sich zu nehmen, um wieder zu genesen – und Superfoods gehören hier an allererster Stelle dazu.

Wie Superfoods Krankheiten heilen

Nahezu alle Krankheiten gehen stets mit einem übermässigen oxidativen Stress einher, mit chronischen Entzündungsprozessen sowie mit verminderten körpereigenen Entgiftungs- und Ausleitungsfähigkeiten.

Superfoods nun wirken antioxidativ, entzündungshemmend und aktivierend auf die Funktion der Ausleitungs- und Entgiftungsorgane.

Es gibt daher bei Krankheit nichts Besseres als eine gesunde Ernährung aus vielen unterschiedlichen Superfoods, die sich gegenseitig in ihren Wirkungen unterstützen und häufig sogar verstärken (z. B. Brokkoli und Brokkolisprossen oder Granatäpfel und Datteln).

Das bedeutet gleichzeitig, dass es nicht genügt, ein oder zwei Superfoods einzunehmen und zu glauben, man werde dadurch putzmunter und gesund.

Zu einer ganzheitlichen Therapie einer jeden Krankheit gehört sehr viel. Grosse Mengen unterschiedlicher Superfoods sind nur eine Komponente davon.

Den Heilprozess anstossen können Superfoods jedoch nur in Kombination mit einer insgesamt hochwertigen und möglichst naturbelassenen Ernährung aus frischen Zutaten und in Verbindung mit einem Lebensstil, der ausreichend Bewegung, gesunder Schlaf, frische Luft, Entspannung, Sonnenlicht etc. vorsieht.

Täglich neue Studien zu Superfoods

Inzwischen vergeht kein Tag, an dem nicht eine Studie (oder mehrere) zur überwältigend heilenden und regulierenden Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen veröffentlicht werden würde.

Ob gegen Alzheimer, Diabetes, Herzschäden, Übergewicht oder Krebs, ob zur Senkung des Cholesterinspiegels, zur Förderung der Konzentrationsfähigkeit, Verbesserung der Spermienqualität oder Stärkung des Immunsystems – sekundäre Pflanzenstoffe sind hier die Aktivisten! Und sekundäre Pflanzenstoffe sind jene Stoffe, die man ganz besonders hochkonzentriert wo findet?

Richtig: In Superfoods!

Sekundäre Pflanzenstoffe sorgen (natürlich gemeinsam mit anderen Vitalstoffen) für Fitness, Power, Attraktivität und – wenn erforderlich – auch für Heilung.

Und nein, es handelt sich dabei nicht nur um Laborversuche mit dementen Zellkulturen, die sich nach Einweichung in Spinat- oder Goji-Mus wieder an ihren Namen erinnern.

Inzwischen wurden unzählige Studien mit menschlichen Probanden durchgeführt – und diese Studien widmen sich konkret der Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen direkt im menschlichen Organismus.

Gleichzeitig gehören sekundäre Pflanzenstoffe zu jenen Substanzen, die in unseren alltäglichen und üblichen Nahrungsmitteln nur noch in kleinen und kaum mehr wirksamen Mengen enthalten sind.

Denn ein Frühstücksbrötchen mit Margarine, ein Fertigmüsli mit Milch aus der Massentierhaltung, ein Kopfsalat von ALSI, der seit einer Woche im Kühlschrank liegt oder der Früchtequark von Sandliebe, vom Steak ganz zu schweigen, sind nun wirklich nicht die idealen Quellen für sekundäre Pflanzenstoffe.

Sind Superfoods ganz normale Lebensmittel?

Gelegentlich werden Superfoods – bevorzugt von Verbraucherzentralen – als gaaanz normale Lebensmittel bezeichnet. Ihnen würden lediglich irgendwelche Wunderwirkungen nachgesagt, so liess beispielsweise eine Vertreterin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen verlauten.

Ja, Superfoods sind in der Tat ganz normale Lebensmittel. Nur sind sie eben nicht mehr für den modernen Menschen normal.

Für diesen sind Brötchen mit Schinken, Kartoffelsalat mit Würstchen und Pizza mit Salami normale Lebensmittel.

Über Löwenzahn hingegen macht sich der Homo Sapiens lustig, an die Brennnessel traut er sich nicht, beim Granatapfel weiss er nicht, wie er ihn essen soll, Shiitake-Pilze schmecken ihm nicht und bei Hanf denkt er direkt an Rauschgift.

Und all das ist ihm auch nicht zu verdenken, da ja alles unternommen wird – beispielsweise von den Verbraucherzentralen – um den Menschen genau dort zu halten, wo er ist, bei Schnitzel mit Pommes.

Es würden noch Beweise fehlen, heisst es und die Forschung wisse noch nicht wirklich, ob Superfoods so super seien, wie wir Ihnen hier begreiflich machen wollen.

Nur also weil die Superfoodkritiker glauben, die Wissenschaft sei noch nicht so weit, um uns zu beweisen, dass die Pflanzen und Früchte, die seit Jahrmillionen unsere Nahrung waren, auch gesund für uns sind, soll es klüger sein, von den Produkten der Lebensmittelindustrie zu leben? Einer Industrie, die es erst seit ein paar Jahrzehnten gibt?

Und dann, wenn wir in etlichen Jahren gerade dabei sind, uns über die Sitzordnung des Leichenschmauses unserer nahenden, aber leider vorzeitigen Beerdigung Gedanken zu machen, verkünden die Verbraucherzentralen, dass wir nun endlich Löwenzahn und Safran essen dürften, weil es jetzt auch die verbraucherzentralentauglichen Studien dazu gibt?

Vielleicht ist aber die Wissenschaft längst so weit, nur eben die Superfoodkritiker noch nicht.

Superfrüchte und Supersaaten

Selbst wissenschaftliche Fachmagazine veröffentlichen immer häufiger Artikel über die fantastischen Wirkungen von Superfoods – wie z. B. in der diesjährigen (2015) Märzausgabe von Food Technology.

Der Titel des Artikels lautet „Neun Superfrüchte und Supersaaten“.

Die Superfoods werden als natürliche und nur minimal verarbeitete Lebensmittel beschrieben, die eine grosse Zahl Nährstoffe und gesundheitliche Vorteile auf Lager haben.

Aufgeführt werden Chiasamen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne, Blaubeeren und Acaibeeren, Sauerkirschen, Avocados und Cranberries.

Wenige Monate später veröffentlichte dasselbe Magazin einen Artikel über Lebensmittel und Nährstoffe, die das Gehirn vor Alterungsprozessen schützen können.

Auch hier wurden Superfoods aufgezählt.

Denn bis Kaiserschmarrn mit Puderzucker oder Jägerschnitzel mit Spätzle dem Gehirn nützen können, braucht es noch einige Jahrmillionen bzw. etliche Mutationen.

Fakt ist also, dass es sich nicht lohnt, auf jene Lebensmittel zu verzichten, die zu den 15 besten Superfoods gehören.

Die Liste mit den 15 besten Superfoods

Stellen Sie ab heute Ihren Speiseplan aus unserer Liste mit Superfoods zusammen. Spätestens nach vier Wochen brauchen Sie zu diesem Thema keine wissenschaftliche Studie mehr.

Ihr Energielevel, Ihr Wohlbefinden, Ihre Leistungsfähigkeit und Ihr Erscheinungsbild werden Sie längst überzeugt haben.

Wir wünschen Ihnen einen super Appetit!

1. Superfood: Green Food

Natürlich stehen sie an erster Stelle: Die grünen Blattgemüse.

Dazu gehören:

Grüne Blattgemüse sind unsere Urnahrung. In alten Zeiten lebte der Mensch zu einem beträchtlichen Teil von sehr grossen Mengen Grünzeug. Es war ohne Mühen kiloweise aufzutreiben, sättigte gut und versorgte mit nahezu allen Nährstoffen, die der Mensch benötigt: Proteine, Vitalstoffe und Omega-3-Fettsäuren.

Heute jedoch zählt das grüne Blattgemüse weder zu den Protein- noch zu den Omega-3-Lieferanten des Menschen. Das Blattgemüse kann dafür nichts.

Es ist der Mensch, der so wenig Blattgemüse isst, dass diese geringen Mengen dann auch wirklich nicht dazu beitragen können, den Bedarf der Makronährstoffe (Proteine, Fette, Kohlenhydrate) zu decken.

Schon ein geringfügiger Ausbau des täglichen Green-Food-Verzehrs jedoch führt umgehend zu einer Verbesserung der Gesundheit.

Zwar nicht unbedingt über den Protein- und Omega-3-Gehalt, weil dieser auch bei Grünzeugmengen, die uns bereits als gross erscheinen (z. B. 200 Gramm), noch immer sehr gering ist, aber über die unschlagbaren sekundären Pflanzenstoffe, die Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und natürlich das Nonplusultra im grünen Blattgemüse: Das Chlorophyll.

Auch Calcium, Magnesium und Eisen sowie Folsäure, Beta-Carotin, Vitamin C und Vitamin K liefert das Grünzeug in relevanten Mengen – und zwar zusätzlich in gut resorbierbarer Form.

Mit täglich einem grünen Smoothie, einem grossen Salat und einer grünen Nahrungsergänzung (z. B. 4 Gramm Chlorella) profitieren Sie merklich von den Vorteilen des grünen Blattgemüses.

Wie das grüne Blattgemüse wirkt, haben wir schon vielfach beschrieben, z. B. in den obigen Links oder auch hier:

Grünes Blattgemüse schützt vor Demenz

Grünes Blattgemüse verhindert Diabetes

Salat ist gesund und wertvoll

Grüne Smoothies – Die perfekte Mahlzeit

Chlorophyllin: Wirksam gegen Darmkrebs

Chlorophyll schützt, nährt, vitalisiert und heilt

Entgiften mit Chlorophyll

Spinat macht stark

Spinat – Ein natürlicher Appetitzügler

Zum grünen Blattgemüse gehören auch viele sog. Kreuzblütlergewächse. Da diese jedoch ganz besonders starke Heilwirkungen haben, führen wir sie nachfolgend separat auf:

2. Superfood: Kreuzblütler

In dieser Gruppe sind die Kohlgemüse zu Hause, also Brokkoli, Brokkolisprossen, Blumenkohl, Weisskohl, Rotkohl, Rosenkohl, Grünkohl und viele weitere mehr.

Aber auch der Rucola oder der Senf (die Blätter sind sehr lecker) gehören zu den Kreuzblütlern. Genauso Rettich, Radieschen und der Meerrettich.

Natürlich liefern sie alle ebenfalls reichlich Vitalstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Das Besondere dieser Pflanzenfamilie ist jedoch eine ganz spezielle Pflanzenstoffgruppe: Die sog. Glucosinolate

Diese verwandeln sich während des Verdauungsprozesses in entzündungshemmende und krebsfeindliche Stoffe wie z. B. DIM oder Sulforaphan.

Details dazu und zu vielen anderen Heilwirkungen der Kreuzblütler finden Sie hier:

Kreuzblütengewächse gegen Krebs

DIM – Kohlgemüse gegen Krebs

Brokkoli mit Brokkoli-Sprossen – doppelt wirksam gegen Krebs

Brokkoli gegen Atemwegserkrankungen

Anti-Krebs Wirkung von Brokkoli mit Sprossen steigern

Sulforaphan aus Brokkoli – ein natürliches Mittel gegen Krebs

Reibt man den Weisskohl aus der Kreuzblütlerfamilie sehr fein, salzt und stampft man ihn, dann entsteht alsbald Sauerkraut – das Superfood Nr. 3.

3. Superfood: Rohes Sauerkraut

Wie jedes andere fermentierte und roh verzehrte Lebensmittel, liefert Sauerkraut neben den Vorteilen eines Kreuzblütlers auch noch jede Menge probiotische Kulturen.

Die probiotischen Kulturen im Sauerkraut wirken sich zunächst sehr positiv auf das Verdauungssystem aus – und zwar nicht erst im Darm.

Schon im Magen verdrängen die im Sauerkraut enthaltenen nützlichen Probiotika schädliche Bakterien, nämlich den sog. Helicobacter pylori, der für Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre verantwortlich gemacht wird.

Im Darm unterstützt das Sauerkraut sodann den Aufbau einer gesunden Darmflora, was nun wiederum zur Regeneration der Darmschleimhaut und einem gestärkten Immunsystem führt.

Achten Sie jedoch darauf, dass Sie rohes Sauerkraut essen. Pasteurisiertes Sauerkraut im Beutel oder im Glas hat keine positiven Wirkungen mehr.

4. Superfood: Shiitake-Pilze

Wenn es bei Ihnen ein Pilzgericht geben soll, dann lassen Sie die blassen Zuchtchampignons immer öfter links liegen.

Greifen Sie lieber zu den hochwirksamen Shiitake-Pilzen. Schon ihr kräftiges Aroma spricht für sich.

Zusätzlich gilt der Shiitake-Pilz als aktives Anti-Krebs-Lebensmittel, worüber wir bereits an einem konkreten Beispiel – dem Gebärmutterhalskrebs – berichtet hatten:

Shiitake-Pilz gegen Gebärmutterhalskrebs

5. Superfood: Mandeln

Die Mandel ist eine perfekte kleine und zudem noch basische Schalenfrucht. Sie reift an einem Baum mit ausserordentlichen Fähigkeiten.

Weder der Walnussbaum noch der Haselstrauch schaffen das, was der Mandelbaum vollbringt – von den tropischen Nussbaumarten ganz zu schweigen.

In der schneidenden Kälte des Januars Kälte entfaltet er seine Blüten und auch wenn schon im Februar der letzte Regenguss vor der Sommerhitze fällt, reifen die Mandeln und schenken dem Menschen ihre ganz besondere Kraft:

  • Ein Fett von bester Qualität aus hauptsächlich einfach ungesättigten Fettsäuren.
  • Dazu Ballaststoffe vom Feinsten – nämlich solche mit prebiotischen Eigenschaften, die der Darmflora nutzen.
  • Und eine Menge Vitalstoffe, so dass schon eine kleine Portion Mandeln am Tag massgeblich zur Deckung beispielsweise des Magnesium-, Calcium- und Vitamin-B-Bedarfs beiträgt.

Wie Mandeln das Metabolische Syndrom (Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte, Prädiabetes) bekämpfen, wie sie die Knochen stärken und währenddessen noch beim Abnehmen helfen können, auch dann, wenn man 50 bis 60 Gramm Mandeln am Tag isst, haben wir hier erklärt:

Mandeln schützen die Gesundheit

6. Superfood: Kürbiskerne

Kürbiskerne sind in vielerlei Hinsicht eine Superlative:

Sie liefern von allen pflanzlichen Lebensmitteln (gemeinsam mit Mohnsamen) am meisten Zink.

50 Gramm Kürbiskerne decken ausserdem bereits den halben Magnesiumbedarf eines Erwachsenen, und kaum ein Lebensmittel wirkt sich derart heilend auf die Harnwege, die Blase und die Prostata aus wie Kürbiskerne.

Sogar Urologen raten ihren Patienten zum täglichen Knabbern von Kürbiskernen, um Prostataproblemen zuvor zu kommen oder diese zu beheben.

Viele weitere Informationen über die Kürbiskerne (aber auch über den Kürbis) finden Sie hier:

Kürbis – Nicht nur im Herbst gesund

7. Superfood: Papaya

Mit einer Papaya haben Sie nicht nur eine Frucht im Haus, sondern eine kleine Hausapotheke.

Denn insbesondere die Papayakerne sollten Sie immer vorrätig haben. Schon wenige Papayakerne pro Tag schützen nicht nur vor bakteriellen Infektionen, sondern auch vor inneren Parasiten oder vertreiben diese, falls sie sich bereits eingenistet haben sollten.

Gleichzeitig helfen die Papayakerne bei der Regeneration und Entgiftung der Leber und sollten daher bei jeder Leberreinigung mit von der Partie sein.

Die Papaya-Frucht hat ganz ähnlich fantastische Wirkungen. Allerdings wirkt sie umso heilsamer, je unreifer sie ist. Dann nämlich wird sie in der Krebstherapie, gegen Magen-Darm-Beschwerden und zur Hautpflege eingesetzt.

Details zur Papaya-Frucht finden Sie hier: Papaya – Tropischer Alleskönner

Und die äusserst hilfreichen Wirkungen der Papayakerne haben wir hier beschrieben: Die Heilkraft der Papayakerne

Auch in Trauben stecken heilsame Kernchen, nämlich das 8. Superfood, die Traubenkerne.

8. Superfood: Traubenkerne

Wenn Sie Trauben kaufen, dann nur solche mit Kernen.

Kernlose Trauben sind meist sehr viel zuckerreicher, da stark überzüchtet.

Kernhaltige Trauben enthalten jedoch nicht nur weniger Zucker, sondern überdies auch noch jene sekundären Pflanzenstoffe, die in den kleinen Traubenkernen verborgen sind – allen voran die berühmten Oligomere Proanthocyanidine (OPC).

Wie stark verjüngend diese wirken, wie sie Gewebe und Haut reparieren, so dass sie längst bei Neurodermitis, Psoriasis, aber auch bei Allergien eingesetzt werden, wie sie ferner das Haarwachstum anregen, gegen Krebs wirken, die Augen pflegen und auch die übrigen Zipperlein lindern helfen, die Zivilisationsmenschen für gewöhnlich plagen, haben wir hier erklärt:

OPC – Die Kraft der Traubenkerne

Traubenkerne gibt es auch in Form von Traubenkernmehl zu kaufen, das man problemlos in Shakes, Smoothies oder Müslis mischen kann.

9. Superfood: Beeren

Wären Sie ein zeitreisender Steinzeitmensch, der im Jahr 2015 in einem Supermarkt landet, dann würden Sie viele Früchte kaum noch erkennen.

Äpfel mit Sicherheit nicht, auch Birnen nicht, genauso wenig Zitrusfrüchte, und Erdbeeren, die heute so gross wie dicke, fette Pflaumen sind, sowieso nicht.

Die meisten Früchte unterscheiden sich von ihrer einstigen Wildform mittlerweile so stark wie eine Hybrid-Legehenne vom Zaunkönig.

Die Zuchtziele heissen: immer grösser, immer schöner, immer makelloser, immer länger lagerfähig und das Wichtigste: immer süsser.

Weniger wichtig sind der Vitalstoffgehalt, das Aroma und die Abwehrkraft gegen Krankheiten und Schädlinge (dafür gibt es Fungizide und Pestizide).

Eine Gruppe unter den Früchten ist jedoch – mit Ausnahme der Erdbeeren – nicht ganz so stark züchterisch verändert. Und das sind die Beeren.

In ihnen schlummern ungeheure Kräfte. Enorme Mengen an Antioxidantien machen Beeren in Kombination mit grünem Blattgemüse zu den wahren Gesundheitsgaranten unserer Zeit.

Greifen Sie also, wann immer es Ihnen möglich ist, zu Himbeeren, Brombeeren, schwarzen und roten Johannisbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren oder den in den letzten Jahren wieder neu entdeckten Beeren wie Acai, Aronia und Goji.

10. Superfood: Acerola und Camu-Camu

Die Acerola-Kirsche ist gemeinsam mit der Camu-Camu-Frucht der beste vollkommen natürliche Vitamin-C-Lieferant.

Vergessen Sie die synthetisch hergestellte Ascorbinsäure aus der Apotheke. Greifen Sie zu Acerola-Saft, Acerola-Pulver oder Camu-Camu-Pulver.

Auf diese Weise gelangen Sie zu grossen Mengen des besten Vitamin Cs, das Sie bekommen können.

So liefert die Acerola-Kirsche 1.700 mg Vitamin C und Camu Camu bis zu 2.000 mg Vitamin C pro 100 g. Zum Vergleich: Zitrusfrüchte enthalten etwa 50 mg Vitamin C.

Und Vitamin C – das ist hinreichend bekannt – hat derart viele stark positive Wirkungen, dass Sie perfekt damit versorgt sein sollten.

Vergessen Sie ausserdem den angeblichen Vitamin-C-Bedarf, den offizielle Stellen für ausreichend erachten. 100 mg Vitamin C pro Tag sind gerade genug – so heisst es doch so schön – damit uns nicht die Zähne ausfallen.

Für alle anderen Funktionen bleibt dann jedoch kaum mehr etwas übrig.

Unsere Haut, unser Immunsystem, unser Blut, unsere Gefässe, die Leber, unsere Hormondrüsen und alle unsere übrigen Organe und Gewebe benötigen jedoch ebenfalls Vitamin C und geraten nun in einen latenten Vitamin-C-Mangel und alsbald in Gefahr, anfällig und krank zu werden.

Wenn Sie sich die Ernährung eines Steinzeitmenschen betrachten, so dürfte dieser pro Tag über grünes Blattgemüse, Wurzeln und Wildfrüchte mindestens 1000 mg Vitamin C zu sich genommen haben.

Sie möchten lieber zu einheimischen Vitamin-C-Lieferanten greifen? Kein Problem. Auch hier gibt es Vitamin-C-reiche Superfoods, etwa die Hagebutte (1.250 mg Vitamin C) oder den Sanddorn (450 mg Vitamin C).

Der Granatapfel hingegen liefert nicht sehr viel Vitamin C, gerade einmal 10 mg pro 100 g. Dafür hat das Superfood Granatapfel ganz andere phänomenale Vorteile:

11. Superfood: Granatapfel

Er war einst Evas Apfel im Paradies. Und an paradiesische Verhältnisse erinnert nicht nur jede einzelne feuerrote Blüte des Granatapfels, sondern auch der köstliche Geschmack seiner Früchte.

Zusätzlich ist der Granatapfel ein Heilmittel und damit ein Superfood erster Güte.

Zwei der am besten erforschten Stoffe im Granatapfel sind einerseits seine Polyphenole im Saft, andererseits hormonwirksame Stoffe aus dem Öl der Granatapfelkerne.

Letztere führen dazu, dass Kapseln mit Granatapfelkernöl gerne bei Wechseljahresbeschwerden genommen werden.

Die granatapfelspezifischen Polyphenole gelten hingegen als massiv krebsfeindlich. In Studien wirkten sie gegen Brustkrebs, Prostatakrebs und Leukämie.

Ferner hemmen sie die Metastasenbildung und stoppen entzündliche Prozesse, wie wir hier erklärt haben: Mit dem Granatapfel gegen Brustkrebs

Auch wer hohen Blutdruck hat, könnte zunächst eine Kur mit täglich zwei Gläschen Granatapfelsaft testen, bevor er zur Blutdrucktablette greift: Granatapfelsaft senkt den Blutdruck

Zeitgleich lässt der Saft überhöhte Cholesterinwerte fallen und reduziert arteriosklerotische Ablagerungen in den Blutgefässen.

Daher gilt der Granatapfel – offenbar besonders in Kombination mit Datteln – als hervorragende und vollkommen natürliche Unterstützung für das Herz-Kreislauf-System: Der Früchte-Shake mit Granatapfel für Ihr Herz

Ganz nebenbei vertreibt der Granatapfel auch Candida Albicans, den lästigen Pilz, der gerne Darmbeschwerden, Hautausschläge, Scheideninfektionen, Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit und vieles mehr verursacht: Bei Candida Albicans-Infektionen helfen Granatäpfel

Wann auch immer Sie daher Granatäpfel auftreiben können, greifen Sie zu. Sollten Sie den Saft bevorzugen, so wählen Sie unbedingt beste Qualität, also einen reinen und ungesüssten Granatapfelsaft. Da sich in Studien besonders der fermentierte Granatapfelsaft bewährt hat, nehmen Sie – wenn erhältlich – diesen.

Als Zutat ins Müsli oder leckere Knabberei bietet sich überdies eine Aroniabeeren-Granatapfelkern-Mischung an.

Geschmacklich ganz hervorragend zum Granatapfel passt übrigens der Ingwer. Reiben Sie davon etwas in Ihren Granatapfelsaft, das entstehende Aroma ist fantastisch! Von der zusätzlichen Wirkung des Ingwers ganz zu schweigen.

12. Superfood: Ingwer

Ingwer sollte – sofern Sie ihn hoffentlich mögen – wirklich in jedes Getränk gemixt werden. Ganz gleich ob Tee, Saft, Wasser, Smoothie, Proteindrink – Ingwer passt überall!

Für Ingwer-Tee mixen Sie übrigens einfach ein Stück rohen Ingwer mit heissem Wasser – fertig. Ein solcher Tee ist sehr viel wirksamer als die üblichen Teerezepturen, bei denen der Ingwer viel zu lange gekocht wird.

Ingwer verleiht Schwung, Konzentration und Frische. Er vertreibt ausserdem Übelkeit und manche Formen von Schmerz.

Bekannt ist die Schmerz lindernde Wirkung des Ingwers bei Kopfschmerzen, aber auch bei Muskelschmerzen: Ingwer – Wirkung gegen Schmerzen

Diabetiker, die regelmässig Ingwer zu sich nehmen, laufen ausserdem weniger Gefahr, grauen Star zu entwickeln, als Diabetiker, die den Ingwer nicht mögen. Ingwer scheint also die Augen zu schützen.

Und wie es für ein Superfood typisch ist, wirkt auch der Ingwer stark krebsfeindlich. Er reduziert das Aggressionspotential von Krebszellen und kann entartete Zellen in manchen Fällen gar in den Selbstmord treiben: Mit Ingwer gegen Brustkrebs

Selbst äusserlich kann der Ingwer eingesetzt werden und in Form von Ingwerölen und Ingweressig gegen Schuppen und Haarausfall wirken: Ingwer gegen Haarprobleme wie Haarausfall

Für einen umwerfenden Glanz Ihres Haars kann ein anderes Superfood sorgen: Die Avocado. Zusammen mit Olivenöl, etwas Honig und Zitronensaft ergibt die Tropenfrucht eine wunderbare Haarmaske, die man eine Stunde einwirken lässt, bevor man sie gründlich ausspült.

13. Superfood: Avocados

Wenn Fett, dann Avocados – so könnte man sagen. Avocados sind sehr ursprüngliche Früchte und ihr Fett ist vollkommen unberührt in der Frucht umschlossen.

Es kann also – im Gegensatz zu abgefülltem Öl oder Fett – nicht oxidieren. Es gelangt völlig rein und naturbelassen in Ihren Körper.

Die Avocado erhöht natürlich nicht Ihren Cholesterinspiegel und trägt auch nicht zu Übergewicht bei – und das, wo sie doch zu über 20 Prozent aus Fett besteht.

Im Gegenteil: Die Avocado verringert laut Studien sämtliche Risikofaktoren, die zu Herz-Kreislauf-Problemen, zu Osteoporose, Krebs und Entzündungen führen könnten

Essen Sie daher täglich idealerweise eine bis zwei Avocados. Die buttrigen Früchte sättigen nachhaltig und passen in vielerlei Gerichte. Die Avocado sorgt also dafür, dass Sie kleinere Mengen der üblichen weniger gesunden Sattmacher essen (Brot, Teigwaren) und auch kleinere Mengen anderer Fette.

Sie brauchen weniger Butter (probieren Sie zerdrückte Avocados mit etwas Salz auf dem Brot) und statt Sahne geben Sie nach dem Kochen pürierte Avocado in die Suppe.

Auch zu Kartoffeln schmecken Avocados mindestens ebenso gut wie Butter. Und wenn Sie ein Dressing oder Dip zubereiten, können Avocados das Öl oder Milchprodukt ersetzen.

Bevor Sie also ein Salatöl von nicht ganz so guter Qualität verwenden, greifen Sie lieber zur Avocado.

Selbst gigantische Schokocremes oder ein Schokoeis werden in der Rohkostszene aus Avocados gezaubert. Ein Rezept für ein Avocado-„Milch“-Eis finden Sie hier: Avocado-Eis

Alles über Avocados lesen Sie hier: Avocado – Gesundheit pur

Und wenn Sie Ihren Avocadomus oder welches Gericht auch immer herzhaft würzen möchten, dann greifen Sie zu den beiden letzten Superfoods: Zu Curcuma und Oregano!

14. Superfood: Curcuma

Curcuma ist jenes Gewürz, das man am besten täglich verwenden sollte. Wie man das am besten anstellt, haben wir hier erklärt: Curcuma – Sechs Tipps zur richtigen Anwendung

Warum Sie Curcuma jeden Tag essen oder trinken sollten?

Ganz einfach:

Curcuma ist ein hochwirksames Antioxidans und hilft nachweislich gegen Krebs (z. B. gegen Prostatakrebs), unterstützt die Zahngesundheit und kann zur Ausleistung von Quecksilber eingesetzt werden. Bei Kindern hat Curcuma offenbar schützende Wirkung gegen Leukämie.

Gleichzeitig schützt Curcuma vor Fluoriden, die zahlreiche Nachteile für die Gesundheit haben können – auch wenn sie u. U. die Zähne härten.

Das Gehirn profitiert von Curcuma ganz besonders, da es vom gelben Pulver beispielsweise vor Schäden durch Alkohol bewahrt wird. Doch auch bei Demenz und Alzheimer scheint sich Curcuma positiv auszuwirken: Natürliche Massnahmen bei Alzheimer

Curcuma heilt überdies die Leber, beugt Gallensteinen vor und ist bei Diabetes ein Segen. Selbst gegen Nasennebenhöhlenentzündungen ist Curcuma ein wertvolles Hausmittel, ebenso bei Herpes und beim Reizdarm Syndrom.

Und wenn Sie heute einmal nicht indisch essen möchten, dann tauschen Sie Curcuma kurzerhand gegen Superfood Nr. 15, den Oregano.

15. Superfood: Oregano

Oregano gehört auf keinen Fall nur auf Pizza und in die Pasta-Sauce. Oregano ist so dermassen wertvoll, dass Sie ihn zunächst einmal – am besten gleich in mehreren Töpfen – auf Ihrer Fensterbank, auf dem Balkon oder im Garten ziehen sollten, damit Sie ihn immer frisch zur Hand haben, bevor Sie ihn in sämtliche Gerichte geben, die auf Ihrem Tisch landen.

Oregano schmeckt sogar einwandfrei im grünen Smoothie und er passt gehackt aufs Brot mit Avocadomus. Oregano ist lecker im Salat, in jedem Burger, den Sie selbst machen, in jedem Auflauf und auch in fast jeder Suppe.

Oregano wird in Ihrem Körper stets für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Er wirkt als natürliches Antibiotikum und befreit Sie bei Parasitenbefall – idealerweise gemeinsam mit Superfood Nr. 7, den Papayakernen – von den ungebetenen Gästen.

Auch bei Pilzinfektionen gehört der Oregano zu den natürlichen Massnahmen, und bei Scheidenpilz wird der Oregano innerlich und äusserlich eingesetzt.

Wie Sie die Superfood-Liste anwenden: Ein Tag voller Superfoods

Wie Sie möglichst viele Superfoods aus unserer Liste in Ihren Speiseplan packen, ist sehr leicht:

Starten Sie mit einem Ingwertee in den Tag. Wenn Sie mögen, geben Sie Curcuma hinzu.

In Ihr Müsli geben Sie neben vielen frischen Beeren einen Mix aus Aroniabeeren und Granatapfelkernen. Ausserdem streuen Sie einen Löffel Traubenkernmehl darüber.

Am späten Vormittag geniessen Sie einen grünen Smoothie mit reichlich grünem Blattgemüse inkl. einigen Oreganoblättchen sowie einer Tagesdosis Acerola-Pulver.

Ihr Dressing zum mittäglichen Salat wird mit Meerrettich gewürzt (ein Kreuzblütler), dazu ein Gemüse aus Brokkoli, einer anderen Kohlart oder dem Shiitake-Pilz. Der Reis dazu wird mit Curcuma gewürzt.

Am Nachmittag trinken Sie ein oder zwei Gläser Granatapfelsaft.

Aufs Vollkornbrot am Abend kommt Avocadomus mit Oregano. Dazu eine Portion rohes Sauerkraut mit einem Löffel Hanföl angerichtet.

Und wann immer Sie auf einen Snack Lust haben, knabbern Sie Kürbiskerne, Mandeln und zwischendurch einen würzigen Papayakern. Oder Sie füllen die Papayakerne in Ihre Pfeffermühle und verwenden sie zum „Pfeffern“ Ihrer Speisen.

Weitere tolle Superfoods finden Sie in unseren Artikeln Die gesündesten Lebensmittel und Die besten Nahrungsergänzungsmittel. Viel Spass beim Ausprobieren und Gesund sein J

Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Quellen:

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  34. Fang, Nianbai, et al. „Inhibition of growth and induction of apoptosis in human cancer cell lines by an ethyl acetate fraction from shiitake mushrooms.“ Journal of Alternative & Complementary Medicine 12.2 (2006): 125-132., (Wachstumshemmung und Induktion der Apoptose von menschlichen Krebszelllinien durch den Ethylacetat-Anteil von Shiitake-Pilzen.) (Studie als PDF)
  35. Ciric, Lena, et al. „In vitro assessment of shiitake mushroom (Lentinula edodes) extract for its antigingivitis activity.“ BioMed Research International 2011 (2011)., (In vitro-Untersuchung der Gingivitis hemmenden Aktivitäten des Shiitake-Pilzes (Lentinula edodes).) (Studie als PDF)
  36. Ou, Boxin, et al. „Analysis of antioxidant activities of common vegetables employing oxygen radical absorbance capacity (ORAC) and ferric reducing antioxidant power (FRAP) assays: a comparative study.“ Journal of agricultural and food chemistry 50.11 (2002): 3122-3128., (Analyse der antioxidativen Aktivitäten herkömmlichen Gemüses mittels der Messung der Oxygen Radical Absorbance Capacity (ORAC ) sowie der Ferric Reducing Antioxidant Power (FRAP): Eine Vergleichsstudie.) (Studie als PDF)
  37. Cao, Guohua, et al. „Increases in human plasma antioxidant capacity after consumption of controlled diets high in fruit and vegetables.“ The American journal of clinical nutrition 68.5 (1998): 1081-1087., (Anstieg der antioxidativen Kapazität des Blutplasma beim Menschen nach dem Befolgen einer an Obst und Gemüse reichen Ernährungsweise.) (Studie als PDF)
  38. Cao, Guohua, and Ronald L. Prior. „Comparison of different analytical methods for assessing total antioxidant capacity of human serum.“ Clinical chemistry 44.6 (1998): 1309-1315., (Vergleich verschiedener analytischer Methoden zur Bestimmung der gesamten antioxidativen Kapazität des menschlichen Blutes.) (Studie als PDF)
  39. Krautreporter: Diese Beere hilft gegen den Tod (Webseite als PDF)
Gruß an die Natur
TA KI