Clif High: »Die Eliten haben entsetzliche Angst«


Am 4. März veröffentlichte Greg Hunter von USAwatchdog.com ein hochinteressantes Gespräch mit dem bekannten US-Informationsanalytiker Clif High, in welchem die beiden ausführlich über die aktuelle politische Situation in den Vereinigten Staaten und den schwindenden Einfluss der Macht-Eliten sprechen.

Clif High sagt, dass die Welt derzeit die Demaskierung des sogenannten “Tiefen Staats“ und dessen über Jahrhunderte andauernde Kontrolle über die Menschheit erlebt. »Die Komplexität der Menschen hat zugenommen und diesen Faktor hat der Tiefe Staat nicht einkalkuliert.«, sagt High. Dieser habe an seiner Denkweise und seinen Regeln festgehalten und ihm sei so entgangen, dass die Menschheit sich weiterentwickelt habe.

»Der Tiefe Staat stirbt«, sagt High, was daran liege, dass das Wissen darüber immer mehr Verbreitung findet. Dies könne »nicht aufgehalten werden und es wächst exponentiell« und dieses wachsende Wissen über den Tiefen Staat werde ihn letztlich zu Fall bringen.

US-Präsident Trump habe sich mit »Technokraten« umgeben, welche keiner speziellen Ideologie zugeneigt seien und »deshalb sind sie für den Tiefen Staat sehr gefährlich.«, argumentiert High. Dies sei auch der Grund, warum General Flynn abtreten musste und Justizminister Jeff Sessions aktuell unter Beschuss sei. »Es wird dort sehr schmutzig und gefährlich.« Die Macht-Elite versuche einzelne Elemente der Trump-Administration mittels der Manipulation der öffentlichen Meinung aus dem Weg zu räumen. Der Präsident dürfe sich Highs Ansicht nach jedoch von diesen Angriffen nicht einschüchtern lassen, weil es auf legalem Wege keine Angriffspunkte gibt.

Eins der größten Probleme für die Macht-Elite sei der immer stärker an die Öffentlichkeit drängende Skandal um Menschenhandel und Sex-Sklaverei, welcher auch Kinder betreffe. High sieht hier ein Schlüsselelement gegen »die Privilegien der Macht«, welche zugleich als Mittel zur Gefügigmachung mittels Erpressung eingesetzt werden und »sie dazu bringt, ihre Prinzipien zu verwerfen«. Er stellt fest:

»Zum jetzigen Zeitpunkt ist dies der Dreh- und Angelpunkt für die derzeit eingesetzte Macht-Elite. Sie sind sehr verzweifelt und besorgt, dass irgendwas davon herauskommt und folglich sehen wir sehr ungewöhnliche Aktivitäten.«

Eine davon sei, dass Ex-Präsident Barack Obama die Führung in einer Amtsenthebungskampagne gegen Trump übernommen habe und dies im Frühjahr zu einer Revolution führen solle. Etwas vergleichbares habe es seiner Kenntnis nach noch niemals in der Geschichte der Vereinigten Staaten gegeben und deshalb werde Trump sich dieser Macht-Eliten annehmen. »Sie sind verzweifelt und verängstigt. Sie haben so große Angst, es ist entsetzlich für sie.«, stellt High fest und fügt hinzu: »Sie haben keinen Plan B.«

Nach der Ansprache vorm US-Kongress am vergangenen Dienstag bestätigten selbst unter erheblichem Druck stehende LeiDmedien wie CNN, dass die Popularität des US-Präsidenten enorm hoch sei. High sieht diesbezüglich eine klare Botschaft: »Trump erkennt wirklich den “Zeitgeist“, er erkennt den intensiven emotionalen Wert des Moments.« Es sei keine Frage, dass die Differenzierung und der damit verbundene Angriff auf Teile der Medien für Trump funktioniere und die Umfragen bestätigen dies.

»Der Tiefe Staat hat sehr große Probleme mit seinem eigenen Überleben.«, stellt High weiter fest. Auch wenn die höchsten Ränge des Tiefen Staats besorgt seien, glaubt High jedoch nicht, dass der Tiefe Staat als Ganzes »per se gegen Trump ist.« Die Mehrheit der Macht-Elite sei für Veränderungen und Trump bringe diese, weshalb sie »Pro-Trump ist.«

Auch in den LeiDmedien grassiert seiner Einschätzung nach erhebliche Angst. »Ein Drittel unserer TV-Medien-Persönlichkeiten, diese berühmten Gesichter, werden entweder verhaftet werden oder aus dem Land flüchten.«, sagt er und begründet dies mit den Kindersex-Skandalen und/oder deren Vertuschung durch die Medien. »Sie haben ihre Haut im Spiel und sie haben Angst vor den Schmerzen. Sie haben Angst gehäutet zu werden.«, fasst High die Situation in den Medien zusammen.

Allerdings warnt der Informationsanalytiker auch, dass man nicht erwarten solle, dass »jene, welche die Macht hatten, kampflos untergehen werden.« Es müsse mit »schmutzigen wirtschaftlichen Tricks« gerechnet werden, doch High geht davon aus, dass diese »nach hinten losgehen« werden. Der Grund dafür sei, dass die Bevölkerung sich über das »Spielniveau hinausentwickelt hat, zu welchem die Macht-Eliten fähig sind.«

Fazit

Diese Analyse der aktuellen Situation deckt sich weitestgehend mit den Beobachtungen derjenigen, welche wach und aufmerksam die derzeitigen Geschehnisse im Auge behalten. Die von Donald Trump und seiner Administration bereits angestoßenen Veränderungen werden von den LeiDmedien gern mit dem Attribut “Chaos“ belegt. Doch ist in diesem Zusammenhang auch deutlich sichtbar, dass dieses herbeigeredete “Chaos“ letztlich einschneidende Veränderungen im Gepäck hat, welche die alten Machtstrukturen und Eliten massiv in ihrem Einfluss bedrohen.

Das Schlüsselelement #Pädo-/PizzaGate wird sich aller Voraussicht nach in den kommenden Wochen mit aller Kraft in den Vordergrund schieben. Erste hochrangigere Verhaftungen haben inzwischen bereits stattgefunden, wie beispielsweise die des ehemaligen Wahlkampf-Leiters von US-Senator John McCain, Jefrey Claude Bartelson, welcher bereits am 29. Januar wegen sexueller Handlungen mit Minderjährigen in Haft genommen wurde.

In das von Clif High beschriebene Szenario passt zudem auch die Anschuldigung Trumps von gestern, dass sein Amtsvorgänger Barack Obama den seinerzeitigen Präsidentschaftskandidaten Trump umfassend abgehört habe. Sofern Trump dies gegenüber der Öffentlichkeit belegen kann, dürfte dies ein weiterer schmerzhafter Schlag gegen die Eliten in Washington D.C. und deren Pläne Trump aus dem Amt zu jagen sein.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Transkription und Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/03/clif-high-die-eliten-haben-entsetzliche-angst/

Gruß an die Wahrheit

TA KI

Steve Quayle: »Enthüllungen über die Antarktis werden die Glaubenssysteme eines jeden erschüttern«


Greg Hunter von USAwatchdog.com hat sich diesmal einen Gast zum Gespräch geladen, welcher nicht ganz seiner sonstigen Linie – Finanzprofis, Geopolitik-Experten, etc. – entspricht. Die Rede ist von Steve Quayle, US-amerikanischer Buchautor, Goldhändler, Radiomoderator, Doku-Filmer und Forscher abseits des Leitstroms.

Quayle ist bekannt für seine Voraussagen im Bereich Finanzwesen und Geopolitik, doch in diesem hochbrisanten Interview nimmt er eine etwas andere Abzweigung und stößt dabei tief in den Kaninchenbau vor, denn die große Überschrift zu diesem Gespräch lautet:

Antarktika

Wer die alternativen Medien im Weltnetz regelmäßig verfolgt, dem dürfte kaum entgangen sein, dass die Antarktis im Jahr 2016 maßgebliches Interesse hervorgerufen hat. So sind im vergangenen Jahr eine Reihe namhafter Persönlichkeiten dorthin gereist, darunter der russisch-orthodoxe Partriach Kyrill und US-Außenminister Kerry – und diese waren keineswegs die ersten Hochgestellten, welche der Antarktis einen Besuch abstatteten.

Mit Recht weist Greg Hunter darauf hin, dass die Antarktis nicht gerade auf dem Weg zu irgendwelchen Krisengebieten liegt. »Obama könnte auf dem Weg nach Syrien einen Zwischenstopp in Deutschland einlegen«, Antarktika dagegen, sei außerhalb jeder gewöhnlichen Reiseroute.

Für Hunter, als ehemaligem MSM-Reporter, ist klar, dass irgendetwas vor sich geht und aus diesem Grund hat er Steve Quayle zum Gespräch geladen. Dieser sagt zur Eröffnung des Gesprächs:

»Was die meisten Menschen nicht verstehen – und dies ist wichtig – ist, dass die Vereinigten Staaten im Jahr 1947 eine Kriegsflotte unter Admiral Byrd in die Antarktis geschickt haben und diese wurde “Operation Highjump“ genannt. Sie sollte die dort befindlichen geheimen Nazi-Basen ausfindig machen und zerstören, welche ihnen von Geheimdiensten dokumentiert worden waren.

Dies war keine kleine Angelegenheit: 13 Schiffe und 4.700 Männer und US-Waffen auf dem seinerzeit aktuellsten Stand der Dinge. Die schlechte Nachricht ist, dass wir einen Tritt in den Hintern bekommen haben. Und im Februar 1948 kam Admiral Byrd zurück und berichtete dem Kongress was dort geschehen war.

Die Russen hatten zufällig ein Video aufgenommen, weil sie dort spioniert hatten, auf dem unsere Flugzeuge auf fliegende Untertassen trafen.«

Um dies ins rechte Licht zu rücken, betont Quayle, dass zwei der führenden Köpfe der NASA ehemalige Nazis gewesen seien. Greg Hunter weist an dieser Stelle auf “Operation Paperclip“ hin, in deren Zuge deutsche Wissenschaftler, deutsche Technik und deutsche Patente nach Amerika geholt wurden – der Begriff “gestohlen“ würde es gewiss besser treffen.

Quayle ist der Überzeugung, dass wenn man es mit Hermann Oberth und Wernher von Braun zu tun habe, dann solle man sich Oberths Aussage vor Augen halten: “Glauben Sie nur nicht, dass wir schlauer waren als irgendwelche anderen Wissenschaftler. Wir hatten Hilfe von anderen Welten.“ Bezüglich der Antarktis sagt er weiter:

»Als Admiral Byrd zurückkam stand der erste Verteidigungsminister ihm zur Seite, um dem amerikanischen Volk mitzuteilen, was dort vor sich geht.« Als dieser Mann, namens James Forrestal, dem amerikanischen Volk sagen wollte, was “Operation Highjump“ zutage gefördert hatte, wurde er aus dem 16. Stock des Naval Medical Center in Bethesda geworfen, so Quayle.

Beim Umgang mit dem Thema Antarktika geht es für Quayle nicht nur um Mythologie, denn bereits im 15ten Jahrhundert habe die Piri-Reis-Karte die Antarktis eisfrei gezeigt, was dem »modernen geologischen Zeitrahmen« widerspreche.

»Hier kommt die 1 Milliarden Dollar-Frage, vielleicht gar 1 Billion Dollar: Warum reisen die religiösen Führer der Welt und die mächtigsten weltlichen Führer nach Antarktika? Ich glaube nicht, dass der russische Patriarch Kyrill dort runter gereist ist, um Pinguine zu treffen. Irgendwer oder irgendetwas – und es ist beides – hat die Führer der Welt, sowohl die religiösen, als auch die politischen, in die Antarktis befohlen.«

Schon Francis Bacon habe im Jahre 1627 in “New Atlantis“ auf uralte Technologie Bezug genommen; von Genmanipulation über Wolkenkratzer bis zu Laserwaffen. Man müsse sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, so Quayle, dass es in der Antarktis eine fortgeschrittene Zivilisation gebe.

»Es gibt jene, welche glauben wir seien von Außerirdischen geschaffen worden – diese Meinung teile ich nicht. Ich werde dies einfach halten: Die Annunaki sind die gefallenen Engel.«, dies zeigen die sumerischen Schrifttafeln. Die Bibel dagegen spreche von “gefallenen Engeln“ und es gibt laut Quayle einen Grund dafür, warum dieser Aspekt so wichtig ist:

»Wir haben es mit einer Zeit zu tun, in der wir eine universelle Religion, eine universelle Regierung und ein universelles Geldsystem haben werden.«, sagt Quayle. »Es ist, als wenn alle Führer der Welt, darunter insbesondere die wichtigsten religiösen Führer, jemandem gegenüber Rechenschaft ablegen müssen, der überlegenen Intellektes ist, überlegener Intelligenz ist, aber eine sehr dunkle und finstere Zukunft für die Welt bereit hält. Mit anderen Worten: globale Kontrolle von allem und jedem.«

»Die Nazis hatten Beweise gefunden, wie auch die Briten und die Russen, für ein Land unterhalb des Eises. Die Pyramiden in Antarktika rücken wieder ins Bewusstsein.« Der Kontinent schmelze, sagt Quayle, und der Grund dafür sei die Vielzahl von Vulkanen in der Antarktis und die künstliche Aufheizung der Ionosphäre. Dass das Eis an den Polen schmelze, sei folglich keine Überraschung.

Quayle sagt weiter, es gäbe bereits umfangreiche Vorbereitungen für die Öffentlichmachung des Kommenden. So stelle der Vatikan beispielsweise die Frage, ob “Aliens“ getauft werden könnten. »Irgendwas passiert und die Antarktis ist entscheidend.«, sagt er und stellt die Behauptung in den Raum:

»Aufgrund der fortschrittlichen Technologie des Dritten Reiches … sind sie unter das Eis gegangen und kamen in Kontakt mit Wesen, fühlenden Wesen – auf welche sich Oberth und von Braun so viele Male bis zu ihrem Tod bezogen haben. All dies ist eine Frage der Aufzeichnungen und wenn man all die Aufzeichnungen zusammenfügt, dann deutet es auf folgendes hin: Es gibt dort eine Entität oder Gruppe von Entitäten, welche empfindungsfähig sind, welche fortschrittliche Technologie besitzen und welche im Grunde den religiösen und politischen Führern unserer Tage Befehle erteilen.«

Quayle empfiehlt allen, welche sich über die wahre Natur von fliegenden Untertassen informieren wollen, sich über den ehemaligen Chef von Lockheed-Martin, Ben Rich, zu informieren. Rich habe gesagt, dass es zwei verschiedene Arten von Fluggeräten gäbe: »Ihre und unsere«. Dies sei dieselbe Aussage, wie sie auch von Oberth und von Braun gemacht worden sei.

Laut hochrangigen Informanten gehe die allgemeine Bedrohung von den “gefallenen Engeln“ aus. »Wer will eine Eine-Welt-Religion, welche absolut im Krieg mit dem Gott der Bibel steht? Dies wären die “gefallenen Engel“ und Luzifer als ihr Kopf, welcher zu Satan wurde, wobei Satan nur ein Abgesandter ist.«, so Quayle in seiner sehr auf seinem christlichen Glauben beruhenden Interpretation.

Die Geschichte der Welt sei in keiner Form so, wie sie heute dargestellt werde. Die im Hintergrund wirkenden Mächte hätten diese Geschichte vorgegeben. »Keiner der Führer der Welt hat jemals geglaubt, dass Hitler in seinem Bunker gestorben ist.«, behauptet Quayle und stellt fest: »Die Antarktis wird zum Ursprung fortgesetzter Enthüllungen, welche die Glaubenssysteme eines jeden erschüttern werden.«

Zum Ende hin leidet das Gespräch bedauerlicherweise etwas unter den ständigen Bekenntnisse der beiden als Christen und Bibelgläubige. Dennoch ist festzustellen, dass die Antarktis ein Thema mit erheblich umfassenderen Anbindungen zu weltgeschichtlichen Aspekten ist, als es womöglich auf den ersten Blick den Anschein macht.

Zusammengefasst liest sich der wesentliche Inhalt des Gespräches wie folgt:

Die Nazis haben sich gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in Richtung Antarktika abgesetzt. Sie verfügten über fortschrittliche Technologie und bei der Entwicklung dieser Technologie seien ihnen die “gefallenen Engel“ zur Seite gestanden, denen die Deutschen in Kavernen unter dem antarktischen Eis begegnet seien. Selbstverständlich ist dies alles furchtbar böse und die angestrebte Weltherrschaft, unter Anleitung der “gefallenen Engel“, werde zu einer »düsteren« und »finsteren Zukunft für die Welt« führen.

Dieser auf seinen persönlichen Schlussfolgerungen beruhende Blickwinkel sei Herrn Quayle mit der Feststellung gestattet, dass er doch in seinem vermeintlich so aufgeklärten Geist denselben Irrungen unterliegt, wie sie der ganzen Welt nach der offiziellen Beendigung des zweiten weltumspannenden Waffengangs in die Köpfe gepflanzt wurde. Die Zukunft wird gewiss zeigen, inwiefern sich die Wahrnehmung seines christlich und geschichtlich überprägten Weltbildes in der Realität wiederfinden werden.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Transkription und Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/01/steve-quayle-enthuellungen-ueber-die-antarktis-werden-die-glaubenssysteme-eines-jeden-erschuettern/

Gruß an die Wahrheit

TA KI

Peter Schiff: »Brexit ist der Funke, der das Pulverfass entzündet«


Am 28.06.2016 veröffentlichte Greg Hunter von USAWatchdog.com ein höchst aufschlussreiches Interview mit dem langjährigen Finanzmarkt-Veteran und Inhaber von Euro Pacific Capital, Peter Schiff. Dieser findet in dem Gespräch klare Worte zum Goldmarkt und der Situation im internationale Finanzsystem nach der Brexit-Entscheidung in Großbritannien:

»Wenn das globale Finanzsystem und die Märkte gesund wären, dann wäre der Brexit keine große Sache. Ich meine, welchen Unterschied macht es wirklich in der Gesamtheit, ob das Vereinigte Königreich Teil der Europäischen Union ist? Es macht keinen wirklichen Unterschied und eine gesunde Wirtschaft würde das einfach mit einem Achselzucken zur Kenntnis nehmen.«

Schiff ist allerdings der Meinung, dass das Finanzsystem alles andere als gesund ist. »Alles ist eine gigantische Blase, es ist ein Kartenhaus, so fragil ist es«, sagt er. Alles werte mit billigem Geld, Negativzinsen und quantitativer Lockerung am Leben gehalten.

»Alle sind zuversichtlich, dass die Zentralbanker und die Politiker diese ganzen Blasen in der Luft halten können. Und jetzt geht plötzlich etwas schief, was sie nicht erwartet haben. Das zeigt, dass die Regierung die Kontrolle verliert und dies ist der Weckruf! Dies ist es, was alle so beunruhigt. Es ist der Funke, der das Pulverfass entzündet.«

Das Pulverfass sei jedoch die ganze Zeit da gewesen, niemand habe jedoch zur Kenntnis nehmen wollen, dass es existiert. Der Brexit könne durchaus von der FED als Ausrede für das Wiederaufleben der massiven Geldschöpfung der vergangenen Jahre hergenommen werden. Schiff meint, sie würden aber ohnehin ein neues QE in die Wege leiten.

»Die Märkte preisen jetzt eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung ein. Ich habe bereits im Dezember gesagt, als die FED die Zinsen anhob, dass der nächste Schritt sehr wahrscheinlich eine Senkung der Zinsen sein wird und nicht eine weitere Anhebung. Zu dem Zeitpunkt dachten alle, dass die FED die Zinsen im Jahr 2016 drei oder vier Mal anheben wird. Und ich habe gesagt, nein, es ist wahrscheinlicher, dass sie die Zinsen auf Null senken, als dass sie sie noch einmal anheben.«

Jetzt seien die Märkte bei Schiffs Denkweise angekommen, wofür der Brexit als Auslöser notwendig gewesen sei. Die FED habe seinerzeit nur versucht, ihr Gesicht zu wahren. Die künstlich aufgeblasene Wirtschaft kann nach Schiffs Interpretation nicht einmal die kleinste Zinserhöhung überleben.

»Es sind die fundamentalen Probleme, die der FED Sorgen bereiten. Sie will dies aber nicht zugeben und damit ihre eigene Glaubwürdigkeit unterlaufen. Sie will auch Barack Obama und Hillary Clinton nicht unterlaufen, denn die beiden tun so, als hätten wir eine ernsthafte Erholung. Also hat die FED jetzt eine gesichtswahrende Ausrede für das, was sie ohnehin gemacht hätten.«

Schiff ist überzeugt, dass jetzt die vierte Runde quantitativer Lockerung gestartet und die Zinsen gesenkt werden. Der Buhmann werde dann die Weltwirtschaft sein, nicht die zweifellos angeschlagene US-Wirtschaft. Weiter werde die FED argumentieren, dass quantitative Lockerung in der Vergangenheit funktioniert habe – was laut Schiff nicht der Fall war – und die nächste Rund einläuten.

Die Folgen des Brexit sind für Schiff erheblich bullischer, als allgemein angenommen. Der US-Dollar werde als stark wahrgenommen, doch der Hauptgrund für diese Stärke seien die Auflösung von Carry-Trades und Risikoanlagen und der Kauf von Dollars und Yen. Viele große Währungen seien gegen den Dollar gefallen.

 

»Die wirklich großen Bewegungen bei Gold laufen nicht im Dollar ab, sondern in anderen Währungen. Schauen Sie sich das Britische Pfund an. Es erlebte einen Sprung beim Goldpreis um 20 % innerhalb von nur zwei Tagen. Das ist im Vereinigten Königreich beispiellos und ein enormer Verlust an Kaufkraft des Pfund im Verhältnis zu Gold.«

Derartige Verluste erwartet Schiff überall, wenn auch womöglich nicht in diesem Ausmaß, so doch in allen Fiat-Währungen. Diese ganze Entwicklung sei sehr schädlich für den Dollar. »Sobald sich der Staub legt, wird der Dollar fallen«, ist Schiff überzeugt und weist darauf hin, dass dies die letzte Chance sein mag, aus dem Dollar auszusteigen.

»Haben Sie keine Angst Gold zu kaufen. Glauben Sie bloß nicht, dass Sie irgendwas verpasst haben – es geht gerade erst los! Sicher, Gold ist um einiges gestiegen – 80 oder 100 Dollar seit dem Brexit -. Gold ist vor ein paar Jahren auf über $ 1.900 gestiegen und glauben Sie mir, die Weltwirtschaft ist heute in erheblich größerem Schlamassel, als zu der Zeit.«

Seitdem seien jede Menge Dollars, Euros, Yen und andere Währungen gedruckt worden und Schiff geht davon aus, dass in der nächsten Zukunft noch viel mehr gedruckt werden wird. »Dies wird eine riesengroße Krise«, sagt Schiff und weist darauf hin, dass selbst der ehemalige FED-Chef Alan Greenspan jüngst sagte, dass er so etwas in seiner ganzen Karriere noch nicht erlebt hat. Greenspan müsse es wissen, so Schiff, denn er sei derjenige gewesen, der dabei geholfen habe, die Wirtschaft in diese Situation zu bringen. »Er weiß, wie seine Geldpolitik gescheitert ist und auch, dass Bernankes und Yellens Politik in sogar noch größerem Rahmen gescheitert sind.«, so Schiff.

»Eines Tages werden wir Gold routinemäßig in Hunderterschritten steigen sehen. Wenn die Menschen die Gefahren in der Fiat-Welt erst einmal wirklich spüren, dann werden sie auch begreifen, wie viel Geld diese Zentralbanken tatsächlich drucken. Denn keine von ihnen hat die Integrität aufrichtig in die Insolvenz zu gehen. Also werden sie den Weg des Feiglings wählen und drucken.«

»Der innere Wert von Fiat-Geld ist Null«, sagt Schiff. Folglich erwartet er enorme Bewegungen raus aus Fiat-Geld und hinein in Goldwerte. »Das hat bisher noch nicht einmal angefangen. Warten Sie nur auf den Massenansturm! Deswegen sage ich Ihnen: Sie wollen sich positionieren, bevor dies passiert.«

Gold-Aktien haben im laufenden Jahr eine unglaubliche Performance hingelegt, betont Schiff und sagt:

»Diese Aktien sind immer noch billig. Es ist noch nicht zu spät einzusteigen.«

»Jeder sollte 5 bis 10 % seines Portfolios in physischem Gold halten. Sie sollten es im Besitz haben, Gold und auch Silber.«

»Die Leute, die überhaupt kein Gold besitzen, werden die Leute sein, die Pleite sind.«

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Transkription und Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/07/peter-schiff-brexit-ist-der-funke-der-das-pulverfass-entzuendet/

Gruß an die Silbereinkäufer

TA KI