Tränengas eingesetzt – Straßenschlachten an ungarischem Grenzzaun


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Die Lage am erst kürzlich fertiggestellten Grenzzaun zwischen Ungarn und Serbien eskaliert: Die ungarische Polizei hat am Mittwoch Tränengas und Wasserwerfer gegen mehrere Hundert aufgebrachte Flüchtlinge eingesetzt, als diese ein Grenztor durchbrachen. Laut ungarischem Fernsehen wurden 150 Flüchtlinge und 20 Polizisten verletzt. Ungarns Außenminister Peter Szijjarto verlangte ein Eingreifen der serbischen Polizei.

Zuvor hatten die Flüchtlinge von der serbischen Seite aus die Polizisten mit Steinen und Holzstücken beworfen. Dabei riefen sie „Öffnen, öffnen“. Der Vorfall ereignete sich am alten Grenzübergang auf einer Landstraße, der wegen des Andrangs von Flüchtlingen offiziell geschlossen worden war. Die Polizei verstärkte ihr Aufgebot, ein Polizeihelikopter kreiste über dem Ort des Geschehens.

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Ungarns Außenminister Szijjarto sagte im Staatsfernsehen, er habe in einem Telefonat mit seinem serbischen Kollegen Ivica Dacic verlangt, dass die serbischen Behörden am Schauplatz des Konflikts „sofort“ eingreifen sollten. Dacic habe dazu gesagt, dass darüber nur der serbische Innenminister entschieden könne, den er sofort verständigen wolle.

Erst am Dienstag hatte Ungarn angekündigt, den Grenzzaun auch bis Rumänien verlängern Ezu wollen E

Quelle: http://www.krone.at/Welt/Strassenschlachten_an_ungarischem_Grenzzaun-Traenengas_eingesetzt-Story-472398

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TA KI

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