Sag Herzinfarkt den Kampf an. Mit diesen Lebensmitteln.


Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Todesursache Nr. 1 in Deutschland. Eine der Hauptursachen dafür ist Arteriosklerose – eine Verstopfung der Gefäße, die den Blutfluss stört und damit das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte immens erhöht. Stress, Bewegungsmangel und vor allem ungesunde Ernährung tragen täglich dazu bei, die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erhöhen. Doch mit ein paar kleinen Änderungen in der Ernährung lässt sich das Risiko deutlich minimieren. Hier sind ein paar Lebensmittel, die fortan auf keinen Fall mehr auf deinem Speiseplan fehlen sollten:

Lachs

lachs

Lachs wird oft als richtig gesund für das Herz angepriesen. Der Grund hierfür liegt an vielen gesunden Fettsäuren, die im Lachs enthalten sind. Sie tragen dazu bei, das Cholesterin, Triglyceride und kleine Entzündungen zu senken und zu lindern. Ähnlich gute Fischsorten sind Thunfisch, Hering und Makrelen – wie bei allen Fischsorten sollte man hier jedoch auf Bio-Ware zurückgreifen.

Orangensaft

orangensaft

100 Prozent purer Orangensaft steckt voller Antioxidantien, die die Blutgefäße unterstützen. Gleichzeitig senkt der leckere Saft den Blutdruck. Zwei Gläser am Tag reichen, um den Tagesbedarf an Vitamin C zu decken und die positiven Eigenschaften zu genießen.

Kaffee

kaffe

Ja! Endlich ein Grund für den Muntermacher am Morgen. Studien haben gezeigt, dass Kaffeegenuss das Risiko eines Herzinfarktes um bis zu 20 Prozent senken kann. Die besten Wirkung entfaltet sich bei zwei bis vier Tassen pro Tag. Allerdings solltest du beachten, dass Kaffee auch schädliche Auswirkungen auf den Magen haben kann und zu viel Koffein auch nicht gesund ist.

Nüsse

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Nüsse sind schon lange dafür bekannt, dass sie viele gesunde Fette beinhalten. Dies sind unter anderem Omega-3 Fettsäuren und einfach gesättigte Fette. Diese Fette sind nicht nur gut für den Cholesterinspiegel, sondern auch für die Gelenke und das Gedächtnis. Gute Sorten sind Walnüsse oder Mandeln. Bereits eine halbe Handvoll am Tag reicht.

Kaki (Sharonfrucht)

kaki

In Deutschland noch nicht sehr lange populär, findet die Kaki-Frucht hier immer mehr Anhänger. Zu recht, denn sie steckt voller Ballaststoffe und Sterine die dabei helfen, Cholesterin zu senken. Richtig lecker sind Kakis als Marmelade oder im Salat.

Kurkuma

kurkuma

Kurkuma enthält Curcumin, das eine Menge positiver Eigenschaften besitzt. Das Gewürz hilft, Fettspeicher und Entzündungen im Gewebe zu verringern. In vielen Gerichten ist Kurkuma ein leckere Ergänzung, alternativ kannst du dir auch einen Tee aus dem Gewürz aufbrühen.

Grüner Tee

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Grüner Tee ist seit langem für seine anregende und gleichzeitig beruhigende Wirkung bekannt. Einer der Gründe ist das darin enthaltene Cetachin. Dieses Antioxidans verringert die Aufnahme von Cholesterin und unterstützt den Fettstoffwechsel. Für den maximalen Effekt solltest du ein bis zwei Tassen am Tag trinken.

Wassermelone

wassermelone

Die gerade im Sommer beliebte Frucht erweitert die Blutgefäße, indem sie die Produktion von Stickstoffmonoxid anregt. Ab und zu ein Stück Wassermelone wirkt dabei schon Wunder.

Vollkorn

vollkorn

Vollkorn ist ein weiteres Lebensmittel, das gegen Cholesterin hilft. Die darin enthaltenen Ballaststoffe binden das Cholesterin und verhindern, dass es sich zu leicht in den Arterien absetzen kann. Damit verringert eine Ernährung mit genügend Vollkornprodukten nicht nur die Aufnahme von Cholesterin, sondern baut bereits vorhandenes Cholesterin noch weiter ab. Gute Quellen sind Haferflocken, brauner Reis und Vollkornbrot.

Käse

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Käse hat oftmals einen schlechten Ruf, wenn es um Cholesterin geht. Dabei kann er – sofern nicht im Überfluss konsumiert – dabei helfen, Blutdruck und Cholesterin zu senken.

Algen

algen

Die Liste der guten Inhaltsstoffe von Algen liest sich beeindruckend: Algen sind reichhaltig an Mineralien, Vitaminen, Proteinen, Antioxidantien und Carotonoiden. Der regelmäßige Verzehr hilft, den Blutdruck zu regulieren und erweitert die Gefäße, was wiederum wichtig für einen fitten Blutkreislauf ist. Menschen, die Algen essen, können ihr Cholesterin um bis zu 15 Prozent senken.

Cranberries

cranberries

Cranberries sind eine leckere Quelle für Kalium. Wenn du regelmäßig ungesüßten Cranberrysaft trinkst, wird das gute Cholesterin erhöht, während das gefährliche immer weiter sinkt. Der regelmäßige Konsum von 2 Gläsern am Tag senkt das Risiko für Herzattacken um satte 40 Prozent.

Zimt

zimt

Zimt ist nicht nur lecker als Tee oder auf Gebäck, sondern auch eine wahre Wunderwaffe gegen Cholesterin. Zimt verhindert Ablagerungen in de Gefäßen. Ein paar Teelöffel täglich reichen bereits aus, um eine deutlich spürbare Wirkung zu erzielen.

Granatapfel

granatapfel

Granatäpfel stecken voller sekundärer Pflanzenstoffe, die ebenfalls die Produktion von Stickstoffmonoxid anregen. So wird auf natürliche Weise der Blutkreislauf angeregt. Sehr beliebt ist Granatapfelsaft. Doch du kannst die Frucht zur Abwechslung auch mal im Salat probieren.

Spinat

spinat

Nicht nur gut für Muskelpakete wie Popeye: Blattspinat hilft, die Arterien zu entkalken und den Blutdruck zu senken. Auch wenn der hohe Eisengehalt mittlerweile als Mythos entlarvt ist, steckt Spinat doch voller Kalium und Folsäure. Beides senkt das Risiko für Herzinfarkte und unterstützt das Muskelgewebe.

Olivenöl

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Italiener und Griechen wissen es schon lange: Gutes Olivenöl ist auch gut für dich. Kaltgepresstes Olivenöl versorgt den Körper mit gesunden Fetten und reduziert Cholesterin. Das führt dazu, dass sich das Risiko für Herzattacken um bis zu 41 Prozent verringert.

Brokkoli

brokkoli

Das grüne Powergemüse verhindert durch den hohen Anteil an Vitamin K, dass sich Kalzium in den Arterien festsetzt. Und der Einfluss auf Blutdruck und Cholesterin sind ebenfalls positiv. Egal, ob als Snack oder in einer richtigen Mahlzeit, eine Portion Brokkoli am Tag stellt sicher, dass du wirklich von den Inhaltsstoffen profitierst.

Avocado

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Dass Avocados gesund sind, ist mittlerweile hinreichend bekannt. Die in ihr enthaltenen Fette fördern eine gesunde Balance zwischen gutem und schlechtem Cholesterin. Das ist wichtig für gesunde Arterien. Die vielseitige Frucht schmeckt zu Salat, auf dem Brot und einfach gelöffelt mit Salz und Pfeffer.

Spargel

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Grüner Spargel ist ein echter Herkules im Kampf gegen Cholesterin. Die im Spargel enthaltenen Inhaltsstoffe entfernen Verstopfungen in den Venen und hemmen Entzündungen. Auch Spargel schmeckt immer lecker als Hauptgericht, im Salat, als Suppe oder als Beilage zu Nudelgerichten oder Kartoffeln.

Das ist doch tatsächlich mal eine satte Auswahl an Lebensmitteln. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei. Es ist immer gut, wenn lecker und gesund aufeinander treffen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/arterien-frei/

Gruß an die, die sich gesund essen

TA KI

Leichter abnehmen: 8 Dinge, die den Stoffwechsel beschleunigen.


Viele Abnehmwillige plagen sich mit einer Diät nach der anderen, aber keine scheint zum gewünschten Erfolg zu führen. Die Kilos wollen einfach nicht purzeln. In diesen Fällen ist der Grund für das Übergewicht nicht immer falsche Ernährung oder zu wenig Sport, sondern häufig ein zu langsamer Stoffwechsel.

Ob man schnell zunimmt bzw. leicht abnimmt, ist unter anderem davon abhängig, wie gut der Stoffwechsel funktioniert. Diese 8 Tipps helfen dir dabei, den Stoffwechsel mit einfachen und natürlichen Mitteln wieder in Schwung zu bringen und das Abnehmen zu erleichtern. Außerdem wirst du dich energiegeladener und lebendiger fühlen.

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1. Verzichte auf strenge Diäten

Hungern macht dick. Wie kann das sein? Wenn du deine Kalorienzufuhr unvermittelt drastisch senkst, glaubt dein Körper, er befinde sich in „Hungersnot“. Er fährt den Stoffwechsel herunter und lagert Fettdepots an, damit die wichtigen Organe auch in der Mangelzeit weiterhin funktionieren können. Das führt zum berühmten Jo-Jo-Effekt nach der Diät, wenn du wieder normal isst. Du solltest daher lieber deine Ernährung umstellen.

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Vermeide Fast Food, Fertigprodukte und Süßigkeiten. Setze stattdessen auf Lebensmittel mit einer geringen Kaloriendichte wie Obst, Gemüse und Salat. Mageres Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte sowie Nüsse sollten ebenfalls auf dem Speiseplan stehen. Bei Kohlenhydraten solltest du die Vollkornvarianten bevorzugen, da diese Ballaststoffe enthalten, welche wiederum den Stoffwechsel anregen.

2. Iss 3 Mahlzeiten

Regelmäßiges Essen verhindert nicht nur Heißhungerattacken, sondern kann auch den Stoffwechsel beschleunigen. Dabei hat sich gezeigt, dass drei größere Mahlzeiten am Tag besser sind als mehrere kleinere Zwischenmahlzeiten. Das Bewegungsdrang-Protein Foxa-2 wird nämlich durch die Insulinausschüttung bei den Mahlzeiten gehemmt: Wenn du nur 3-mal täglich isst, hast du ein größeres Bedürfnis, dich zu bewegen, und es fällt dir leichter, dich für sportliche Betätigungen zu motivieren. Dies hat eine Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich ergeben. Achte außerdem darauf, pro Tag mindestens 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken.

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3. Achte auf genügend Schlaf 

Zu wenig Schlaf führt nicht nur zu einer unangenehmen Tagesmüdigkeit und zu Konzentrationsschwierigkeiten, sondern kann auch erheblich zu Übergewicht beitragen. Durch den Schlafmangel verlangsamt sich dein Stoffwechsel. Zudem führt Schlafmangel zu Heißhunger, und man hat ein größeres Bedürfnis, fettige Speisen zu sich zu nehmen. Du solltest daher darauf achten, mindestens 7 bis 9 Stunden täglich zu schlafen.

4. Mach Krafttraining 

Wenn du deinen Stoffwechsel gezielt anregen willst, helfen viel Bewegung im Alltag und Ausdauersport. Noch bessere Ergebnisse kannst du jedoch mit gezieltem Muskelaufbau erhalten. Es ist möglich, den Grundumsatz um bis zu 5 Prozent anzuheben. Der Grundumsatz beschreibt die Kalorienmenge, die dein Körper zum reinen Überleben benötigt. Bist du trainiert, verbrennst du also nach dem Sport auch mehr Kalorien.

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5. Trinke grünen Tee 

Grüner Tee enthält Koffein und Catechine, welche den Stoffwechsel ankurbeln und somit beim Abnehmen helfen können. Beim Verdauen werden mehr Kalorien verbrannt. Gönn dir also ruhig eine Tasse grünen Tee am Tag. Wenn dir das zu wenig abwechslungsreich ist, kannst du alternativ auch Kaffee trinken. Wer jedoch zu stark an Kaffee gewöhnt ist, profitiert leider nicht mehr von dem Stoffwechsel-Push.

6. Probiere es mit Chili 

Forscher streiten sich darüber, ob Chili wirklich den Stoffwechsel anregt oder nicht. Einige Studien zeigen, dass Chili die Fettverbrennung um bis zu 30 Prozent ankurbelt, andere halten dagegen. Du kannst es jedoch ausprobieren, indem du dein Essen ab und an etwas schärfer genießt. Übertreiben solltest du es jedoch nicht, da sonst derselbe Gewöhnungseffekt wie beim Kaffee eintritt. Außerdem ist häufiger Verzehr von scharfem Essen nicht gut für den Magen und kann zu Sodbrennen führen.

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7. Achte auf genügend Vitamin D

Vitamin D hebt die Stimmung und sorgt dafür, dass der Körper das Fett schneller verbrennen kann. Der Körper kann es selbst nicht herstellen, weshalb der Mensch es über die Nahrung und das Sonnenlicht aufnehmen muss. Wenn du also Schwierigkeiten dabei hast, abzunehmen, oder schnell an Gewicht zunimmst, kann ein Vitamin-D-Mangel dahinterstecken. Du solltest daher mindestens eine halbe Stunde pro Tag an der frischen Luft verbringen. Auch in Eiern, fettem Fisch wie Heilbutt, Thunfisch oder Lachs sowie in Milchprodukten steckt Vitamin D.

8. Verwende Kokosöl

Das Fett des Kokosöls ist besonders zum Verwenden beim Braten oder in Salaten geeignet, da die darin enthaltenen mittelkettigen Triglyceride nicht im Körper eingelagert werden. Kokosöl senkt nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern regt auch den Stoffwechsel an. Wichtig ist, dass du kalt gepresstes und Bio-Kokosöl verwendest.

Flickr/ sunny mama

Manchmal stecken hinter einem langsamen Stoffwechsel aber auch Krankheiten wie eine Schilddrüsenunterfunktion. Wenn du also trotz guter Ernährung mit dem Abnehmen nicht vorankommst und dich vielleicht zusätzliche Symptome wie Müdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten plagen, solltest du sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen.

Ein gesunder Lebensstil mit einer naturbelassenen, vitaminreichen Ernährung, Sport sowie die Vermeidung von Stress und Schlafmangel wirken sich in jedem Fall förderlich auf die Fettverbrennung aus. Probiere es doch gleich einmal aus.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/stoffwechselbeschleuniger/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Grüner Tee als gesunde Alternative zu ungesunden Mundwässern.


Für viele Menschen gehört die Spülung mit Mundwasser, genauso wie das Zähneputzen, zur täglichen Zahnpflege. Kosmetische Mundspülungen werden in der Regel für einen frischen Atem verwendet. Medizinische Mundwässer sollen hingegen antibakteriell wirken, Entzündungen bekämpfen und Zahnerkrankungen wie Parodontose oder Karies vorbeugen. Was die Wenigsten wissen: Viele Mundspülungen sind nicht nur wirkungslos, sondern auch gesundheitsgefährdend!

Eine Studie der Universität Bremen hat ergeben, dass die häufige Anwendung von Mundspülungen – mehr als dreimal pro Tag – sogar das Risiko erhöht, an Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs zu erkranken.

Darüber hinaus enthalten die meisten Mundwässer die folgenden Inhaltsstoffe, die sich in vielfältiger Hinsicht negativ auf den Körper auswirken können.

Methylsalicylat

Bereits ein Esslöffel dieses Wirkstoffs führt zu schweren Vergiftungen. Eine Überdosierung kann zu niedrigem Blutdruck, Erbrechen, Erblindung und vielen weiteren Gesundheitsschäden führen.

Alkohol

Alkohol trocknet den Mund aus, was Mundgeruch zur Folge haben kann. Eine im Medical Journal of Australia veröffentlichte Studie hat zudem gezeigt, dass Alkohol zur Entstehung von Mundkrebs und bösartigen Kopf-Hals-Tumoren beitragen kann.

Chlorhexidin

Das Antiseptikum wird häufig in der Zahnmedizin angewendet. Es verengt jedoch die Blutgefäße. Eine Studie, die in der wissenschaftlichen Zeitschrift Free Radical Biology and Medicine veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass Mundspülungen mit Chlorhexidin zu Bluthochdruck und ernsthaften Herzkrankheiten führen können. Schon eine zweimalige Anwendung am Tag kann diese schweren Nebenwirkungen mit sich bringen.

Methylparaben

Parabene, die ebenso in vielen Deodorants und Kosmetika enthalten sind, werden in mehreren Studien in einen Zusammenhang mit der Entstehung von Brustkrebs gebracht.

Hexetidin

Zu viel von diesem Antiseptikum, das häufig in Mundwasser vorhanden ist, kann langfristig zu neurologischen Störungen führen.

Twitter/lessentielde

Mundwässer sind also nicht unbedingt empfehlenswert, insbesondere sollte man sie nicht täglich anwenden. Es gibt jedoch natürliche Alternativen, die mindestens genauso gut zur Mundhygiene beitragen und dazu noch frei von den schädlichen Nebenwirkungen herkömmlicher Mundspülungen sind.

Wissenschaftler haben nämlich in einer Studie herausgefunden, dass bestimmte Lebensmittel die Mundgesundheit erhalten und sogar noch verbessern können. Sie verordneten den Probanden, deren Zähne von Parodontose befallen waren, eine spezielle Diät. Die Studienteilnehmer aßen daraufhin eine Zeit lang sehr viele Früchte, Kartoffeln, Vollkornprodukte, Bohnen, Erbsen, Linsen und verschiedene Gewürze. Während dieser Zeit sollten sie ihre gewohnte Zahnpflege-Routine beibehalten. Und tatsächlich: Die gesunde Ernährung verhalf den Patienten zu einer besseren Mundgesundheit.

Flickr/ Katrin Gilger

Zudem haben die Forscher herausgefunden, dass eine Mundspülung mit grünem Tee die Bakterien, die für Zahnbelag verantwortlich sind, in nur zehn Minuten reduzieren kann. In dem Experiment haben die Wissenschaftler zeigen können, dass grüner Tee tatsächlich besser wirkt als das in Mundspülungen enthaltene Chlorhexidin.

Flickr/ wildbindi

Spülungen mit grünem Tee sowie eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse sind also nebenwirkungsfreie und daher wesentlich gesündere Alternativen zu herkömmlichen Mundwässern.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/mundwasser-schaedlich/

Gruß an die, die nicht alles „schlucken“

TA KI

Grüner Tee – Ein Wirkstoff aus der Natur hemmt Tumorwachstum


It’s Teatime!

Nicht nur in England und Japan – den klassischen Teeländern, auch in unseren Gefilden greifen die Menschen zur Teetasse. 25 Liter des aromatischen Heißgetränks werden in Deutschland jährlich pro Kopf getrunken. Eine Zahl, die seit Jahren einigermaßen stabil zu sein scheint. Dabei ist die Auswahl an Teesorten schier unermesslich – von Schwarz bis weiß, rot bis grün, Tees sind so bunt wie das wahre Leben selbst. Und das ist es auch, was das Aufgussgetränk in die Becher bringt. Gesundes Leben! Denn es ist reich an Mineralstoffen, Vitalstoffen, Antioxidantien, Vitaminen und ätherischen Ölen.

So sind Kräutertees wie z. B. der allseits beliebte Pfefferminztee gut gegen akute Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, sie wirken oft beruhigend und sind häufig entzündungshemmend. Allerdings enthalten sie – trotz ihres Namens – keine echte Teepflanze. Schwarztee dagegen ist ein echter Tee, aus den getrockneten Blättern des Teestrauchs. Zur Herstellung werden die frisch gepflückten Teeblätter angewelkt und dann gerollt. Dabei werden ihre Zellwände aufgebrochen. Durch die anschließende Gärung und Trocknung wird der Tee so „oxidiert“ bzw. fermentiert und kommt dann als schwarzer Tee in unsere Kannen. Je nach Dauer des Ziehens bei der Zubereitung wirkt das Getränk beruhigend oder anregend. Mehrere Tassen täglich mit einer Ziehdauer von ca. zehn Minuten können akute Durchfallerkrankungen lindern.

Allen voran der Grüntee

Am spektakulärsten aber sind sicher die Eigenschaften des nicht fermentierten grünen Tees und dessen Wirkung auf unseren Körper und seine Gesundheit. Denn er hemmt z. B. nachweislich das Tumorwachstum bei Krebszellen. Vorbeugend regelmäßig getrunken reduziert das asiatische Staatsgetränk schon das Risiko an bestimmten Krebsformen zu erkranken. Das zeigen die verschiedensten Studien in den letzten Jahren. Angefangen bei dem japanischen Mediziner Prof. Dr. Hirota Fujiki (ehemals Max Planck Institut, München; Saimata-Krebsforschungsinstitut, Kumoro, Japan), der als einer der Ersten die krebshemmende Substanz EGCG – Epigallocatechin-Gallat, im Grüntee nachweisen konnte. Bis hin zu den britischen Forschern um Roger Thorneley und spanischen Wissenschaftlern um Dr. José Neptuno Rodriguez-López, die jetzt in Zusammenarbeit zwischen dem John Innes Centre, Norwich und der Universität Murcia (Umu), Spanien aufdecken konnten, wie das EGCG im grünen Tee tatsächlich wirkt.

Wirkweise des Grüntees bei Krebszellen geklärt

EGCG im grünen Tee hindert laut den britischen Forschern die Krebszellen am Wachstum, indem sie das für diese lebenswichtige Enzym DHFR (Dihydrofolat-Reduktase) angreifen. Damit ist der Wirkvorgang zwar ähnlich dem des schulmedizinischen Wirkstoffes Methotrexat, wohl  aber mit deutlich weniger Nebenwirkungen auf die gesunden Zellen, die unter dem Klassiker der Allopathie Methotrexat massiv geschädigt werden. Die Konzentration des Polyphenols EGCG, dem sekundären Pflanzenstoff, die für diesen gesundheitlichen Effekt im Blut nachweisbar sein muss, entspricht der, die Teegenießer schon mit zwei bis drei täglichen Tassen grünem Tee erreichen.

Aber: Grüner Tee kann noch mehr

Krebs ist bei weitem nicht die einzige zivilisatorische Krankheit bei der das asiatische Heißgetränk lindernd wirken kann. So haben Wissenschaftler der Universität Süd-Floridas im Rahmen einer Alzheimer-Studie an Mäusen nachweisen können, dass EGCG in konzentrierter Form die Entwicklung von den für die Krankheit-des-Vergessens typischen Eiweiß-Ablagerungen im Gehirn stark reduzieren kann. Allerdings muss der sekundäre Pflanzenstoff dafür ungemischt mit weiteren Teesubstanzen eingenommen werden. Eine Möglichkeit für die Zukunft wäre hier die Gabe des Polyphenols in Form eines Nahrungsergänzungsmittels.

Grüntee ist gut für die Zähne

Auch für Schulkinder ist der Grüntee gesundheitlich – vor allem zahngesundheitlich – empfehlenswert. Eine Tasse grüner selbstverständlich ungesüßter Tee reduziert das Risiko einer Karieserkrankung deutlich. Das einzige Problem hierbei ist, dass der leicht bittere Geschmack des Aufgussgetränks, den grünen Tee nicht gerade zum Frühstücks-Liebling der Kinder  macht.

Dennoch, als Resümee kann man sagen: Regelmäßig genossen, ist der grüne Tee ein echter Gesundheitsknaller für unseren Organismus. Also, nicht vergessen: Herbstzeit ist Teezeit. Und es muss nicht immer Pfefferminz aus dem Beutel sein.

Zubereitung von grünem Tee:

Um den vollen Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe des grünen Tees auch wirklich ausschöpfen zu können, sind drei Punkte zu beachten:

Die richtige Wassertemperatur: Grüner Tee wird nicht mit kochendem Wasser aufgegossen. Die ideale Temperatur liegt zwischen 60 und 90 °C. Wer nicht mit dem Thermometer nachmessen will, kann das kochende Wasser auskühlen lassen. Nach ca. vier Minuten ist es dann ungefähr 90 °C heiß, nach ca. 12 Minuten hat es noch 75 °C.

Die richtige Wasserqualität: Hier ist Frische wichtig, die zarte Weichheit und möglichst wenig Zusatzsstoffe. Die Wasserqualität steigern kann man z. B. mit einer Umkehrosmoseanlage, die das Leitungswasser zu einem reinen, unbelasteten Wasser macht.

Die richtige Dosierung: Je nach Geschmack, kann man die Menge an grünem Tee natürlich variieren. Im Allgemeinen kann man aber sagen, dass ca. 12 Gramm auf einen Liter Wasser ausreichen, um das volle Grüntee-Aroma zu erreichen. Das sind ca. vier Teelöffel. Nach einer Ziehzeit von einer bis drei Minuten muss man sich dann nur noch zurücklehnen und genießen.

Quelle: http://www.gesundbuch.de/blog/2011/10/20/gruner-tee-%E2%80%93-ein-wirkstoff-aus-der-natur-hemmt-tumorwachstum/

Gruß an die Gesunheitsbewussten

TA KI

Naturheilmittel mit Wirkung auf den Blutdruck – Update 2016


Ist eine Blutdrucksenkung durch Naturheilmittel möglich?

 

Fragen, die in diesem Beitrag beantwortet werden:

  • Welche Naturheilmittel und Wirkstoffe natürlichen Ursprungs können den Blutdruck reduzieren?
  • In welchem Ausmaß senken pflanzliche Wirkstoffe den Blutdruck?
  • Können Naturheilmittel chemisch definierte Antihypertensiva ersetzen?
  • Sind Naturheilmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zur unterstützenden Behandlung einer Hypertonie geeignet?
  • Welche Dosierungen von Naturheilmitteln sind für eine Blutdrucksenkung notwendig?
  • Bei welchen Phytopharmaka kann es zu einem Blutdruckanstieg kommen?

 

Hintergrund

Für zahlreiche pflanzliche Wirkstoffe konnte in Studien eine blutdrucksenkende Wirkung nachgewiesen werden. In der Regel ist das Ausmaß der Blutdrucksenkung durch Naturheilmittel eher gering ausgeprägt. Trotzdem sind verschiedene natürliche Wirkstoffe zur unterstützenden Behandlung bei erhöhtem Blutdruck geeignet. Besonders in Kombination mit einer Lebensstiländerung und diätetischen Maßnahmen sind bestimmte Naturheilmittel geeignet, hoch-normale Blutdruckwerte (systolisch 130-139 mmHg, diastolisch 85-89 mmHg) zu senken. Bei einer manifesten Hypertonie ist eine Blutdrucksenkung allein mit Naturheilmitteln nicht ausreichend. Ein Bluthochdruck ist definiert als ein systolischer Blutdruck größer als 140 mmHg oder ein diastolischer Blutdruck von größer 90 mmHg.

Auch eine Blutdrucksenkung innerhalb des Normalbereichs durch diätetische Maßnahmen kann Folgeerkrankungen verhindern (5). Unklar ist bisher, ob durch die Kombination verschiedener Naturheilmittel eine additive Blutdrucksenkung erreicht werden kann.

Für die folgenden Naturheilmittel und Nahrungsergänzungsmittel konnte in klinischen Studien eine unterschiedlich stark ausgeprägte Blutdrucksenkung nachgewiesen werden:

• Coenzym Q10

• Omega-3-Fettsäuren

• Granatapfel

• Kakao

• Knoblauch

• Lycopin

• L-Arginin

• Kalium

• Grüner Tee

• Hibiskus

• Weißdorn

• Rote Beete

• L-Carnitin

• Zimt


Um abschätzen zu können, in welchem Ausmaß diese Naturheilmittel oder Wirkstoffe natürlichen Ursprungs den Blutdruck senken, wurde eine Literaturrecherche durchgeführt, deren Ergebnisse im Folgenden dargestellt sind.

An Ende dieses Beitrages wird über gängige Naturheilmittel berichtet, die zu einem Blutdruckanstieg führen können und daher von Patienten mit einer Hypertonie nicht angewendet werden sollten.

Coenzym Q10

Coenzym Q10, auch als Ubichinon bekannt, ist ein Antioxidans, das über seine Wirkung auf das Gefäßendothel blutdrucksenkend wirken könnte. Coenzym Q10 ist eine körpereigene Substanz. Als Bestandteil der Atmungskette ist Coenzym Q10 essenziell für die Energiebereitstellung.
Die Autoren einer Metaanalyse klinischer Studien kommen zu dem Schluss, dass Coenzym Q10 das Potential besitzt, den Blutdruck bei Menschen mit Bluthochdruck zu senken (54).

Studien zur Wirkung von Coenzym Q10 auf den Blutdruck
Die zusätzliche Gabe von Coenzym Q10 bei Bluthochdruck-Patienten wirkt sich günstig auf den systolischen und diastolischen Blutdruck aus (21). Mehrere kleinere klinische Studien konnten einen blutdrucksenkenden Effekt einer Supplementation mit Coenzym Q10 bei Patienten mit essenzieller Hypertonie nachweisen (32).
Bei Diabetes-Patienten konnte unter einer Coenzym-Q10-Einnahme neben einer Reduktion der HBA1c-Konzentration auch eine geringe Abnahme sowohl beim systolischen als auch beim diastolischen Blutdruck dokumentiert werden (13).

Bei Patienten mit niedrigen Coenzym-Q10-Spiegeln konnte nach einer 12-wöchigen Behandlung mit täglich 100 mg Coenzym Q10 zusätzlich zur normalen blutdrucksenkenden Therapie eine signifikante Abnahme des systolischen Blutdrucks dokumentiert werden (von 169 auf 148 mmHg). Der diastolische Blutdruck veränderte sich hingegen nicht statistisch signifikant (33).

In einer placebo-kontrollierten Studie an 52 Herzinfarkt-Patienten mit einer Hyperlipidämie wurde die Wirkung einer 12-wöchigen Einnahme von 200 mg Coenzym Q10 pro Tag u.a. auf den Blutdruck analysiert. Dabei zeigte sich eine signifikante Reduktion der Blutdruckwerte (von 143/90 mmHg auf 131/82 mmHg) im Vergleich zur Placebo-Einnahme (55).

In einer weiteren Placebo-kontrollierten Untersuchung an 32 jungen Athleten konnte unter einer intensiven Trainingsbelastung eine signifikante Abnahme des diastolischen Blutdrucks im Vergleich zu Placebo nach einer Supplementation von 600 mg Coenzym Q10 über 11 Tage beobachtet werden (56).

Dem gegenüber stehen Studien, in denen keine blutdrucksenkende Wirkung nachgewiesen werden konnte. In einer Placebo-kontrollierten Crossover-Studie über 12 Wochen an 30 Patienten wurde die Wirkung von 2x täglich 100 mg Coenzym Q10 ergänzend zur konventionellen antihypertensiven Behandlung auf den 24-Stunden-Blutdruck untersucht. Im Ergebnis zeigte sich kein signifikanter Unterschied von Coenzym Q10 im Vergleich zur Placebo-Gabe (34).

Die Daten zusammenfassend, deuten die bisher veröffentlichten Daten darauf hin, dass Bluthochdruck-Patienten mit einer unzureichenden Coenzym Q10-Versorgung, aber auch Patienten mit Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes von einer Supplementation profitieren könnten.

Neuere Daten weisen hingegen darauf hin, dass eine Supplementation von Coenzym Q10 unter Alltagsbedingungen sich auch ungünstig auf den Blutdruck auswirken könnte: In einer großen Real-life-Study mit auswertbaren Daten von 9,732 Personen wurde geprüft, ob die regelmäßige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln einen Einfluss auf den Blutdruck hat (53). Bei einer Supplementation von Coenzym Q10 zeigte sich eine geringfügige, aber statistisch signifikante Erhöhung der systolischen Blutdruckwerte (127,3 mmHg vs. 125.3 mmHg) bei einer nicht-signifikanten Veränderung der diastolischen Werte (73,1 vs. 73.6 mmHg).

Weitere Informationen zur Wirkung von Coenzym Q10:

 

Coenzym Q10 – Wirksam oder unwirksam?

 

Omega-3-Fettsäuren

Bisherige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine Fischöl-Supplementierung den Blutdruck reduziert. Für die antihypertensive Wirkung von Fischöl verantwortlich sind wahrscheinlich die langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). In einer Metaanalyse wurde geprüft, ob eine Zufuhr von langkettigen Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl (EPA, DHA) den Blutdruck relevant senkt (40).

Nach der Metaanalyse der 70 kontrollierten Studien verringert sich der systolische Blutdruck im Vergleich zu Placebo unter EPA+DHA um durchschnittlich 1,52 mmHg und der diastolische Blutdruck um 0,99 mmHg. In der Analyse der Daten von Bluthochdruckpatienten wurde eine signifikante Verringerung der systolischen (-4,51 mmHg) und diastolischen Blutdruckwerte (-3,05 mmHg) beobachtet. In Untersuchungen von Personen mit normalen Blutdruckwerten fanden sich ebenfalls verminderte systolische Blutdruckwerte (-1,25 mmHg).

Der Analyse zufolge gibt es keine klare Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen EPA/DHA und dem systolischen Blutdruck. Eine signifikante Reduktion wurde mit Dosen von 1 bis 2 g / Tag (-1,81 mmHg) und 3 bis 4 g / Tag (-3,85 mmHg) beobachtet. Bezogen auf den diastolischen Blutdruck wurde keine offensichtliche Wirkung für Dosierungen von weniger als 2 g / Tag beobachtet, wohingegen Dosierungen von 2 bis 3 g / Tag (-1,09 mmHg) und 3 bis 4 g / Tag (-1,86 mmHg) zu einer signifikanten Reduktionen des diastolischen Blutdrucks führten.

Zusammenfassend belegen bisherige Studien, dass die Anwendung von EPA+DHA in einer Dosierung von mehr als 2 g pro Tag sowohl den systolischen als auch den diastolischen Blutdruck geringfügig senkt. Der stärkste blutdrucksenkende Effekt wurde bei Patienten mit manifestem Bluthochdruck beobachtet, die noch keine blutdrucksenkenden Medikamente erhalten hatten. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass eine geringe Dosis (zwischen 1 und 2 g pro Tag) zwar den systolischen Blutdruck, nicht aber den diastolischen Blutdruck senkt (40).

Weitere Informationen zur Wirkung von Omega-3-Fettsäuren:

Omega-3-Fettsäuren (Teil 1) – Welchen Stellenwert haben Omega-3-Fettsäuren zur Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

 

Granatapfel

Möglicherweise schützen Wirkstoffe des Granatapfels vor kardiovaskulären Erkrankungen. Untersuchungen legen nahe, dass sich Inhaltsstoffe des Granatapfels günstig auf die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) auswirken. Wesentlich entscheidender für die Schutzwirkung von Granatapfelsaft bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen scheint aber die blutdrucksenkende Wirkung zu sein.
Es liegen deutliche Hinweise vor, dass der Konsum von Granatapfelsaft zu einer Blutdrucksenkung führt und damit möglicherweise auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder eines Schlaganfalls vermindert.

Studien zur Wirkung von Granatapfelsaft auf den Blutdruck
Erste orientierende Untersuchungen deuten auf eine signifikante Abnahme des systolischen Blutdrucks unter der täglichen Zufuhr von Granatapfelsaft hin (4, 5). In einer Untersuchung von 10 Personen zeigte sich beispielsweise nach 12 Monaten eine Abnahme des systolischen Blutdrucks um 12 % im Vergleich zu einer unbehandelten Kontrollgruppe (5). Bei Patienten mit einer Hypertonie konnte durch eine tägliche Zufuhr von 50 ml Granatapfelsaft nach 2 Wochen eine Reduktion des systolischen Blutdrucks um 5 % dokumentiert werden (4). Bestätigt wurden diese Befunde durch aktuelle Untersuchungen: In einer kleinen Studie mit 21 Bluthochdruck-Patienten konnte gezeigt werden, dass der tägliche Konsum von 150 ml Granatapfelsaft über 2 Wochen im Vergleich zur Kontrollgruppe zu einer signifikanten Reduktion sowohl des systolischen als auch des diastolischen Blutdrucks führt (3). In einer weiteren Untersuchung konnte durch die Aufnahme von Granatapfelsaft direkt vor einer fettreichen Mahlzeit, der sich normalerweise einstellende Anstieg des systolischen Blutdrucks vermindert werden (17). Dass es auch bei gesunden Personen, ohne Bluthochdruck, zu einer leichten Abnahme des Blutdrucks unter der täglichen Aufnahme von 330 ml Granatapfelsaft kommt, konnte in einer Placebo-kontrollierten Studie an 51 gesunden Erwachsenen nachgewiesen werden. Nach 4 Wochen konnte in der Granatapfel-Gruppe eine signifikante Abnahme des systolischen (-3,1 mmHg) und des diastolischen Blutdrucks (-2,3 mmHg) beobachtet werden (16).

In einer Placebo-kontrollierten Studie an 101 Dialyse-Patienten wurde geprüft, ob die dreimal wöchentliche Aufnahme von 100 ml Granatapfelsaft (0,7 mmol Polyphenole) über einen Zeitraum von einem Jahr sich positiv auf kardiovaskuläre Risikofaktoren, wie z.B. den Blutdruck auswirkt (50). Ergebnis: Der systolische Blutdruck nahm in der Granatapfelsaft-Gruppe signifikant um 6,8 % ab. Das entsprach einer Reduktion von 9,8 mmHg, während sich der systolische Blutdruck in der Placebogruppe nicht signifikant veränderte. Darüber hinaus nahm die Zahl der antihypertensiven Medikamente in der Granatapfelsaft-Gruppe im Studienverlauf um durchschnittlich 22,7 % ab, während sie in der Placebogruppe nur um 8,6 % zurückging. Ein Anstieg der antihypertensiven Medikation wurde bei 10,6 % der Patienten in der Granatapfelsaft-Gruppe und bei 31,4 % in der Placebogruppe dokumentiert. Auffällig war das schnellere Ansprechen auf die Behandlung von Patienten mit systolischen Blutdruckwerten von größer 140 mmHg zu Studienbeginn. Bereits nach 6 Monaten Therapie war der systolische Blutdruck um 5,3 % gesunken, nach 12 Monaten Behandlung lag die Abnahme des systolischen Blutdrucks bei 8,7 % (50).

Weitere Anwendungen von Granatapfel:

 

Granatapfel – Granatapfelsamenöl zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden

 

Kakao

Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass kakaoreiche Produkte das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Jüngste Daten deuten darauf hin, dass eine höhere durchschnittliche Aufnahme von Schokolade (7,5 gegenüber 1,7 g pro Tag, davon 24 % als dunkle Schokolade) mit einem niedrigeren Blutdruck und mit einem um 10 % verminderten Schlaganfall-Risiko einhergeht.

Studien zur Blutdrucksenkung

Mehrere Metaanalysen hatten bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass kakaoreiche Lebensmittel den Blutdruck senken können. In einer kürzlich erschienen Metaanalyse wurden die Daten aus 20 Studien mit 856 Teilnehmern analysiert (24). Bei den überwiegend gesunden Teilnehmern konnte eine statistisch signifikante blutdrucksenkende Wirkung von Kakao-Produkten im Vergleich zu Kontrollgruppen nachgewiesen werden. Die Studien hatten mit 2 bis18 Wochen eine relativ kurze Dauer. Die Blutdrucksenkung fiel im Durchschnitt gering aus (systolisch: -2,8 mmHg; diastolisch -2,2 mmHg). Bemerkenswert war, dass der blutdrucksenkende Effekt in der Mehrzahl der Studien bereits nach 14 Tagen nachweisbar war.

Weitere Analysen kommen zu dem Ergebnis, dass auch Patienten mit einem Bluthochdruck von einem erhöhten Konsum dunkler Schokolade profitieren könnten. Bei Patienten mit Hypertonie konnte eine signifikante Abnahme des systolischen (-5.0 mmHg) und diastolischen Blutdrucks (-2.7 mmHg) dokumentiert werden (24, 35).

Zusammenfassend weisen die Studienergebnisse darauf hin, dass dunkle Schokolade schon in relativ geringen Mengen den Blutdruck senken kann. Dieser gut belegte blutdrucksenkende Effekt von dunkler Schokolade könnte wesentlich zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen.

Weitere Details zur Wirkung von dunkler Schokolade:

 

Gesundheitsfördernde Eigenschaften von dunkler Schokolade

 

Knoblauch

Neben seiner Bedeutung als Küchengewürz wird Knoblauch auch aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung verwendet. In der wissenschaftlichen Literatur werden insbesondere die blutdrucksenkende und die cholesterinsenkende Wirkung durch den Verzehr von Knoblauch diskutiert.

Knoblauch zur Blutdrucksenkung

Knoblauch ist ein weitverbreitetes pflanzliches Produkt zur Behandlung von Bluthochdruck. Die große Zahl publizierter Studien zur Wirkung von Knoblauch wurde in verschiedenen Metaanalysen zusammengefasst. Eine Auswertung von 11 Studien aus dem Jahre 2008 kommt zu dem Ergebnis, dass Knoblauch den systolischen Blutdruck im Vergleich zu Placebo um 4,6 mmHg senkt. Werden nur Patienten mit einem Bluthochdruck betrachtet, so fällt die Blutdrucksenkung etwas stärker aus: 8,4 mmHg systolisch und 7,3 mmHg diastolisch. Je höher die Blutdruckwerte zu Behandlungsbeginn, desto ausgeprägter war die blutdrucksenkende Wirkung von Knoblauch in einer Untersuchung (23).

Insgesamt zeigen Übersichtsarbeiten zur Wirkung von Knoblauch auf den Blutdruck keine einheitlichen Ergebnisse (20). Die zum Teil widersprüchlichen Ergebnisse könnten auf methodische Mängel der betrachteten Studien zurückgeführt werden. Eine weitere Analyse einer niederländischen Forschergruppe hat sich mit der methodischen Qualität, insbesondere mit der Beschreibung der Blutdruckmessung, auseinandergesetzt (26): Es wurden insgesamt 32 Studien analysiert. Im Ergebnis stellten die Autoren fest, dass die methodische Qualität der Studien insgesamt unzureichend sei. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass eine blutdrucksenkende Wirkung von Knoblauch auf Basis der bisherigen Daten nicht zu belegen sei. Aus ihrer Sicht könne daher Knoblauch nicht zur antihypertensiven Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck in der täglichen Praxis empfohlen werden (20, 26).

Dem gegenüber stehen neuere Studien bei Bluthochdruck-Patienten, in denen jeweils eine klinisch relevante Blutdrucksenkung dokumentiert werden konnte (27): Eine Studie umfasste 47 Hypertonie-Patienten und zeigte, dass Knoblauch den systolischen Blutdruck um 12 mmHg und den diastolischen Blutdruck um 9 mmHg im Vergleich zu Placebo reduzierte. Die Autoren stellten zudem fest, dass Knoblauch keine ernsten Nebenwirkungen verursacht. Erwartungsgemäß wurden mehrere Fälle von Knoblauch-Mundgeruch bzw. -Körpergeruch berichtet.

In der zweiten Placebo-kontrollierten Studie wurden Hochdruck-Patienten mit 3x täglich 200 mg Knoblauchpulver zusätzlich zu einer Diuretika-Basistherapie behandelt. Diese ergänzende Behandlung führte zu einer mittleren Reduktion des systolischen Blutdrucks von 10 – 11 mmHg und des diastolischen Blutdrucks um 6 – 8 mmHg im Vergleich zu Placebo.
Da im Studienbericht keine Konfidenzintervalle für die Blutdruck-Änderungen angegeben wurden und die Unterschiede im Blutdruck in den Bereich der bekannten Variabilität von Blutdruckmessungen fallen, ist es schwierig, das tatsächliche Ausmaß der Wirkung von Knoblauch auf Blutdruck zu bestimmen (27).

Trotz der nicht eindeutigen Studienlage zur Beeinflussung des Blutdrucks durch Knoblauch, überwiegen die Ergebnisse, die dem Knoblauch bei regelmäßiger Zufuhr in ausreichender Menge eine relevante Blutdrucksenkung zuschreiben.

Weitere Details zur Wirkung von Knoblauch:

 

Einfluss von Knoblauch auf den Blutdruck und die Cholesterinwerte

 

Lycopin

Epidemiologische Studien liefern Hinweise auf einen blutdrucksenkenden Effekt von Lycopin. Ein regelmäßiger Verzehr von Tomaten-Produkten könnte aufgrund der damit verbundenen Lycopin-Zufuhr zu einer Abnahme des Blutdrucks beitragen (40).

Lycopin ist der farbgebende Bestandteil vieler roter Früchte und Gemüsesorten, wie z.B. Tomaten. Lycopin ist ein Carotinoid, das eine strukturelle Ähnlichkeit zum Beta-Carotin aufweist.

Eine Blutdrucksenkung als Folge einer Lycopin-Supplementation wurde in mehreren kleinen Studien dokumentiert (10, 19, 22). Dabei wurde insbesondere eine Reduktion des systolischen Blutdrucks beobachtet (22).

In einer Metaanalyse wurden die Daten aus 6 relativ kleinen Studien zusammengeführt (48). Wesentliches Ergebnis war die signifikante Reduktion des systolischen Blutdrucks um 4,9 mmHg. Hingegen war die Abnahme beim diastolischen Blutdruck nicht statistisch signifikant. Auffällig war, dass eine höhere Dosis an Lycopin (>12 mg/Tag) zu einer stärkeren Abnahme des systolischen Blutdrucks führte, besonders bei Personen mit einem Blutdruck von größer 120 mmHg (48). 
In drei der fünf Lycopin-Studien wurde eine Dosierung von 15 mg pro Tag über einen Zeitraum von 6 bis 8 Wochen geprüft. Die Senkung des Blutdrucks in diesen Studien war besonders bei Patienten mit einer Hypertonie im Stadium 1 erfolgreich. Hingegen berichten zwei weitere Studien mit ähnlicher Lycopin-Dosierung über keine Veränderungen beim Blutdruck (49).

Weitere Informationen zur Wirkung von Lycopin:

 

 

Aminosäure L-Arginin

L-Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure und das natürliche Substrat der Stickstoffmonoxid (NO)-Synthase und damit verantwortlich für die Bildung von NO, einem Molekül, das entscheidend zur Gefäßweitstellung beiträgt. Zu L-Arginin-reichen Lebensmitteln zählen Fisch, Soja, Vollkornprodukte, Bohnen und Nüsse.

In einer Cochrane-Metaanalyse wurde die blutdrucksenkende Wirkung von L-Arginin geprüft (41). Insgesamt wurden 11 randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studien mit 387 Teilnehmern in diese Auswertung eingeschlossen. Die Dauer der Studien lag zwischen 2 bis 24 Wochen mit einem Median von 4 Wochen. Die tägliche Dosierung von L-Arginin in Form von Tabletten, Kapseln oder Pulver lag bei 4 bis 24 g (Medianwert: 9 g).
Ergebnisse: Im Vergleich zu Placebo konnte durch die L-Arginin-Gabe der Blutdruck gesenkt werden: Der systolische Blutdruck sank um 5,39 mmHg (95 % CI -8,54 bis -2,25, P = 0,001) und der diastolische Blutdruck verminderte sich um durchschnittlich 2,66 mmHg (95 % CI -3,77 bis -1,54, p <0 .001=““ arial=““ face=““ font=““ helvetica=““ sans-serif=““>)
In einer Studie zeigten sich Hinweise, dass die Blutdrucksenkung unter L-Arginin-Gabe bei Bluthochdruck-Patienten deutlicher ausfällt als bei Teilnehmern mit normalen Blutdruck (systolischer Blutdruck: −5.6 vs. −1.8 mmHg, diastolisch: −3.8 vs. −1.8 mmHg). Die blutdrucksenkende Wirkung von L-Arginin wurde sowohl bei Patienten, die bereits antihypertensiv behandelt wurden als auch bei Personen ohne blutdrucksenkende Medikation beobachtet (41).
Die Höhe der optimalen Dosierung von L-Arginin zur Blutdrucksenkung ist noch unklar.

Kalium

Die empfohlene tägliche Aufnahme von Kalium für Erwachsene und Jugendliche liegt in Deutschland bei 2 Gramm pro Tag. Epidemiologische Untersuchungen geben Hinweise, dass eine höhere Kaliumaufnahme zu einer Blutdrucksenkung beitragen kann.

Von der Cochrane-Collaboration wurden eine systematische Überprüfung der Literatur und eine Metaanalyse durchgeführt, u.a. um die Auswirkung einer Kaliumzufuhr auf den Blutdruck zu objektivieren. Insgesamt wurden 22 randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 1.606 Teilnehmern in die Analyse eingeschlossen (42).
Eine erhöhte Kaliumaufnahme vermindert den Daten zufolge den systolischen Blutdruck um durchschnittlich 3,49 mmHg (95 % Konfidenzintervall 1,82 bis 5,15 mmHg) und den diastolischen Blutdruck um 1,96 mmHg (0,86 bis 3,06 mmHg) bei Erwachsenen mit Bluthochdruck, nicht jedoch bei Personen ohne Hypertonie. Bei einer noch höheren Kaliumzufuhr von 90-120 mmol / Tag verringerte sich der systolische Blutdruck sogar um durchschnittlich 7,16 mmHg (1,91 – 12,41 mmHg) und der diastolische Blutdruck um 4.01 mmHg (0.42 – 8.44 mmHg). Eine Zufuhr von 90 bis 120 mmol Kalium pro Tag entspricht einer täglichen Aufnahme von ca. 3,5 bis 4,6 Gramm Kalium.
Eine erhöhte Kaliumzufuhr hatte keinen negativen Einfluss auf die Nierenfunktion und die Blutfette (Cholesterin, Triglyceride).
Die beschriebenen Effekte auf den Blutdruck wurden in der Regel nach einer Behandlungsdauer von 2 bis 4 Monaten beobachtet.

Zusammenfassend belegen überzeugende Studiendaten, dass eine hohe Kaliumzufuhr den Blutdruck bei Patienten mit Hypertonie ohne nachteilige Auswirkung auf die Blutfette oder die Nierenfunktion senkt (42).

Grüner Tee

Die positiven Wirkungen des Teekonsums gelten insbesondere für den Grünen Tee mit seinem hohen Gehalt an Catechinen. Catechine zählen zu den Flavonoiden, diese wiederum gehören zur Gruppe der Polyphenole, denen gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden.

Bisherige Untersuchungen zur Wirkung von grünem Tee auf den Blutdruck haben inkonsistente Ergebnisse erbracht. Eine kürzlich erschiene Metaanalyse hat die bisher veröffentlichten Daten zusammengefasst (47). Dreizehn Studien mit insgesamt 1.367 Patienten wurden in die Metaanalyse eingeschlossen. Nach dem Ergebnis der Analyse führt ein Grüntee-Konsum im Vergleich zur Kontrollgruppe zu einer signifikanten Abnahme des systolischen (-1,98 mmHg) und diastolischen Blutdrucks (-1,92 mmHg). Subgruppenanalysen erbrachten weitere interessante Ergebnisse. Demnach führt auch die Zufuhr von Grüntee-Polyphenolen (als Grüntee-Extrakt) zu einer Blutdrucksenkung, jedoch nur bei Anwendung in geringer Dosierung. Diese Beobachtung lässt sich möglicherweise dadurch erklären, dass hohe Dosen von Grüntee-Extrakt erhebliche Menge an Koffein enthalten, für das ein blutdrucksteigernder Effekt in Metaanalysen überzeugend belegt ist (43). Je höher der Koffeingehalt von Tee, desto unwahrscheinlicher ist ein blutdrucksenkender Effekt. Weiterhin zeigte sich, dass insbesondere Personen mit einer Vorstufe zur Hypertonie (Prä-Hypertonie) und leichten Formen des Bluthochdrucks (Stufe 1) von der Blutdrucksenkung durch Grünen Tee profitieren (47).

Eine weitere Übersichtsarbeit hat die Daten zur Wirkung von Grünen Tee auf den Blutdruck von Personen mit Übergewicht oder Adipositas bewertet. Nach Auswertung von 14 Studien mit zusammen 971 Teilnehmern kommen die Autoren zu dem Schluss, dass Grüner Tee oder Grüntee-Extrakt zu einer geringen, aber signifikanten Abnahme beim systolischen (-1,42 mmHg) und diastolischen Blutdruck (-1,25 mmHg) führt (46).

Weitere Informationen zur Wirkung von Grünen Tee

Gesundheitsfördernde Eigenschaften von grünem Tee – welche Wirkungen sind belegt?

Hibiscus oder Roselle (Hibiscus sabdariffa) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Malvengewächse und stammt aus dem Südosten Asiens. Als Arzneimittel wird Hibiscus traditionell als Tee zusammen mit Hagebutte angewendet. Die regelmäßige Zufuhr von Hibiscus kann Untersuchungen zufolge blutdrucksenkend wirken.

Mit Blick auf die blutdrucksenkenden Eigenschaften zählt Hibiscus sabdariffa zu den am besten untersuchten Pflanzen. Tierexperimentelle Studien haben wiederholt gezeigt, dass der Verzehr von Hibiscus-sabdariffa-Extrakt den Blutdruck in einer dosisabhängigen Weise senkt (39). Kontrollierte Studien belegen, dass der tägliche Verzehr von Tee oder Hibiscus-sabdariffa-Blütenextrakt den systolischen Blutdruck bei Erwachsenen mit mittelschwerer essentieller Hypertonie und Typ-2-Diabetes in einem relevanten Ausmaß vermindert (62, 63). Darüber hinaus erwies sich Hibiscus-sabdariffa-Tee bei der Senkung des Blutdrucks als ebenso wirksam wie das häufig verwendete Blutdruck-Medikament Captropril (ACE-Hemmer), jedoch im Vergleich zu Lisinopril als weniger wirksam (39).
In den meisten Studien konnte nur eine Abnahme des systolischen, nicht aber des diastolischen Blutdrucks nachgewiesen werden. Beispielsweise sank der systolische Blutdruck unter der 3x täglichen Aufnahme von 240 ml Hibiscus-Tee nach 6
Wochen um -7,2 mmHg im Vergleich zu -1,3 mmHg in der Placebo-Gruppe (38).

Während in einer weiteren Studie unter der regelmäßigen Zufuhr von Schwarzem Tee der systolische Blutdruck innerhalb eines Monats geringfügig anstieg, konnte in der Hibiscus-Gruppe eine signifikante Abnahme dokumentiert werden. Auch in dieser Untersuchung blieb der diastolische Blutdruck unverändert (37).

In einer Placebo-kontrollierten Studie an 80 Patienten mit Hypertonie (Ausgangs-Blutdruck: ca. 150/100 mmHg) gelang der Nachweis, dass eine 4-wöchige Behandlung mit Hibiscus sabdariffa mindestens genauso wirksam den Blutdruck senkt wie eine Standard-Behandlung mit dem Diuretikum Hydrochlorothiazid (25 mg). Am Ende der Behandlungsphase konnte beim systolischen Blutdruck unter dem Diuretikum eine Abnahme um 12,9 mmHg im Vergleich zu 17,1 mmHg unter Hibiscus sabdariffa dokumentiert werden (diastolischer Blutdruck: -9,5 mmHg Diuretikum vs. -11,1 mmHg Hibiscus sabdariffa)(63).

Diese umfassenden Daten lassen darauf schließen, dass Hibiscus eine vielversprechende nicht-medikamentöse Behandlungsoption zur unterstützenden Behandlung der Hypertonie darstellt. Es sind aber weitere qualitativ hochwertige Studien notwendig, um diese Befunde zu sichern.

Weißdorn

Weißdorn wird aufgrund seiner herzschützenden Eigenschaften zur unterstützenden Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz eingesetzt.
Kontrollierte Studien deuten darauf hin, dass Weißdorn darüber hinaus einen blutdrucksenkenden Effekt aufweist und den Fettstoffwechsel günstig beeinflusst (9, 30).

Einfluss von Weißdorn auf den Blutdruck

In einer Placebo-kontrollierten Untersuchung einer englischen Forschergruppe wurden erste Hinweise auf einen blutdrucksenkenden Effekt von Weißdorn-Extrakt bestätigt (30). 79 Diabetes-Patienten erhielten in dieser Studie über 16 Wochen zusätzlich zu ihrer antihypertensiven Standardtherapie entweder täglich 1200 mg Weißdorn-Extrakt oder Placebo. Am Ende der Behandlungsphase zeigte sich im Vergleich zu Placebo ein signifikant geringerer diastolischer Blutdruck bei gleichzeitig unveränderten systolischen Blutdruck (30).
In einer kleinen Studie an Erwachsenen mit milder Hypertonie wurde nach einer Behandlung mit Weißdorn über 16 Wochen eine Reduktion des systolischen und diastolischen Blutdrucks um 13 mmHg bzw. 8 mmHg beobachtet (2).

In Studien zur Wirksamkeit von Weißdorn bei Herzinsuffizienz wurden bei den sekundären Parametern auch blutdrucksenkende Wirkungen festgestellt (29, 31).

In einer Crossover-Studie wurden verschiedene Dosierungen von Weißdorn-Extrakt im Vergleich zu Placebo an 22 Personen mit leicht erhöhten Blutdruckwerten untersucht. Die Kurzzeit-Behandlung (3,5 Tage) mit Dosen zwischen 1.000 und 2.500 mg zeigte dabei keine Beeinflussung der Blutdruckwerte (57).

Alle Weißdorn-Studien, in denen eine Blutdrucksenkung dokumentiert werden konnte, hatten mindestens eine Studiendauer von 10 Wochen. Auch die deutsche Kommission E empfiehlt eine Behandlungsdauer von mindestens 6 Wochen (6).

Die bisherigen klinischen Untersuchungen zur Wirkung von Weißdorn-Extrakt auf den Blutdruck haben zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt, sodass derzeit noch keine abschließende Bewertung möglich ist.

Weitere Informationen zur Wirkung von Weißdorn:

 

Ist Weißdorn-Extrakt zur Behandlung der Herzinsuffizienz wirksam?

 

Rote Beete

Über die Ernährung aufgenommenes Nitrat kann den Blutdruck senken. In der Nahrung ist Nitrat vor allem in grünem Blattgemüse und Roter Bete enthalten. In zwei Untersuchungen an Patienten mit Hypertonie wurde geprüft, ob die regelmäßige Zufuhr von Rote-Beete-Saft eine blutdrucksenkende Wirkung hat.

In einer Placebo-kontrollierten Doppelblind-Studie erhielten 68 Patienten mit Bluthochdruck über 4 Wochen täglich entweder 250 ml Rote-Beete-Saft oder ein Placebo-Getränk (58). Die Patienten waren entweder medikamentös vorbehandelt oder Therapie-naiv. Die Blutdruckveränderung wurde über drei verschiedene Messmethoden dokumentiert. Ergebnisse: Die Behandlung mit Rote-Beete-Saft führte nach 4 Wochen zu einer signifikanten Reduktion der in der Klinik gemessenen Blutdruckwerte, der 24-Stunden-Blutdruckwerte und der zu Hause gemessenen Werte. Bei der Messung in der Klinik verringerte sich der mittlere systolische Blutdruck im Vergleich zum Ausgangswert deutlich um 7,7 mmHg, der mittlere diastolische Blutdruck sank um 2,4 mmHg (p = 0,05). Eine ähnliche, signifikante Abnahme konnte beim Zuhause gemessenen Blutdruck und bei der ambulanten 24-Stunden-Blutdruckmessungen sowohl für den systolischen und diastolischen Blutdruck in der Rote-Beete-Saft-Gruppe dokumentiert werden. Im Studienverlauf wurde keine Tachyphylaxie der blutdrucksenkenden Wirkung nach wiederholter Aufnahme von Rote-Beete-Saft beobachtet (58).

Eine weitere Untersuchung mit der Fragestellung, ob eine erhöhte Nitrataufnahme durch Verwendung von Rote-Bete-Saft für eine Woche den Blutdruck bei behandelten Patienten mit Bluthochdruck senkt, kommt zu einem gegensätzlichen Ergebnis (60). In dieser Placebo-kontrollierten Crossover-Studie an 27 Patienten wurde nach einer Wochen Behandlung mit Rote-Beete-Saft zwar ein Anstieg der Serum-Nitrat und -Nitrit-Spiegel beobachtet, die Blutdruckwerte, gemessen über eine 24-Studen-Blutdurckmessung, zeigten jedoch keinen signifikanten Unterschied zu Placebo (60).

In einer weiteren Untersuchung wurde geprüft, ob der Konsum von nitrathaltigen Rote-Beete-Saft die Blutdruckvariabilität in der 24-Stunden-Bludruckmessung beeinflusst. Beim Ergebnis war bemerkenswert, dass in der Subgruppe der über 65-jährigen keine Veränderung in der Blutdruckvariabilität beobachtet wurde, während bei den Patienten jünger als 65 Jahre die nächtliche systolische Blutdruckvariabilität unter der Rote-Beete-Behandlung signifikant abnahm (-2,8 mmHg). Es wird vermutet, dass die durch Nitratzufuhr induzierte Freisetzung von NO aus dem Gefäßendothel im Alter nur noch eingeschränkt funktioniert.

Obwohl die Mehrzahl der Studien zur Wirkung einer erhöhten Nitrataufnahme durch Rote-Beete-Saft auf den Blutdruck eine relevante Verminderung der Blutdruckwerte nachweisen konnte, bleiben weiterhin Zweifel an der Wirksamkeit von Rote-Beete-Saft. Möglicherweise ist für eine anhaltende Blutdrucksenkung eine Behandlungsdauer von mindestens 4 Wochen erforderlich, zudem scheinen eher jüngere Hochdruck-Patienten von einer Nitratgabe zu profitieren.

L-Carnitin

Carnitin ist eine natürlich vorkommende, körpereigene Verbindung. Für das L-Carnitin wurde nur in wenigen Untersuchungen ein Einfluss auf den Blutdruck beschrieben. Zwei Forschergruppen bescheinigen L-Carnitin eine geringe Abnahme des systolischen Blutdrucks (25).

Studien zur Wirkung von L-Carnitin auf den Blutdruck

In einer randomisierten, Placebo-kontrollierten, doppelblinden Crossover-Studie über 8 Wochen zeigte sich, dass durch die kombinierte Gabe von α-Liponsäure und L-Carnitin bei Patienten mit metabolischem Syndrom und erhöhten Blutdruckwerten eine signifikante Reduktion des systolischen Blutdrucks (von 151 ±20 auf 142 ±18 mm Hg) erreicht werden konnte (18).
Eine Abnahme des Blutdrucks wurde in einer weiteren Untersuchung über 24 Wochen unter der täglichen Einnahme von 2 g L-Carnitin dokumentiert. Bei Patienten mit gestörter Glukosetoleranz verbesserten sich die arterielle Hypertonie, die Insulinresistenz und die gestörte Glukosetoleranz. Der systolische Blutdruck verminderte sich von 144.0 ±13.6 auf 135.1 ±8.4 mmHg (25).

In einer Studie an 176 Hämodialyse-Patienten wurde geprüft, ob eine orale L-Carnitin-Supplementation (20 mg/kg/Tag) über 12 Monate sich positiv auf die Pulswellen-Geschwindigkeit als Marker für eine Atherosklerose auswirkt (51). Alle Patienten wiesen zu Beginn der Studie erniedrigte Plasma-Carnitin-Spiegel auf. Wesentliches Ergebnis war eine Verminderung der Progression der Atherosklerose durch L-Carnitin, allerdings zeigten sich keine Veränderungen der Blutdruckwerte. Bei einem mittleren Ausgangs-Blutdruck von 151/82 mmHg war nach 12 Monaten Therapie weder der systolische noch der diastolische Wert signifikant verändert (149/81 mmHg).

In einer weiteren Studie erhielten 30 übergewichtige Personen parallel zu einer 7-tägigen Fastenperiode täglich 4 g L-Carnitin intravenös. In Bezug auf die Blutdruckwerte konnte nur in der Kontrollgruppe eine signifikante Reduktion beobachtet werden, während in der L-Carnitin-Gruppe die Blutdruckwerte sich nicht signifikant änderten (52).

Unter Berücksichtigung neuerer Studien scheint es unwahrscheinlich, dass eine L-Carnitin-Supplementation in einem relevanten Ausmaß zur Blutdrucksenkung beiträgt.

Weitere Informationen zur Wirkung von Carnitin:

Zimt

Zimt weist einen geringen blutzuckersenkenden Effekt bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 auf. Darüber hinaus liegen Hinweise für einen blutdrucksenkenden Effekt von Zimt vor (61). Nach Auswertung von drei Studien kommt eine kanadische Arbeitsgruppe zu dem Schluss, dass Zimt im Mittel den systolischen Blutdruck bei Diabetes-Patienten um 5,4. mmHg und den diastolischen Blutdruck um 2,6 mmHg reduziert (1).

Weitere pflanzliche Wirkstoffe mit einem möglichen Effekt auf den Blutdruck

Für die folgenden Wirkstoffe konnte ein blutddrucksenkender Effekt entweder nur in unkontrollierten, kleineren Studien am Menschen oder in tierexperimentellen Untersuchungen beobachtet werden. Zur Bestätigung sind weitere randomisierte, kontrollierte Studien notwendig.

Die Wirkung von Chia (Salvia hispanica), eine Pflanzenart aus der Gattung der Salbei, auf den Blutdruck wurde nur in einer kleinen Placebo-kontrollierten Studien untersucht. Bei 20 Typ-2-Diabetikern wurde unter der einer durchschnittlichen täglichen Aufnahme von 37 g Chia-Samen nach 12 Wochen eine Reduktion des systolischen Blutdrucks um 6,3 mmHg beobachtet (Vuksan 2007). Weitere Untersuchungen konnten diesen blutdrucksenkenden Effekt bisher nicht bestätigen.

Für Koriander und Kardamom zeigten sich in tierexperimentellen Untersuchungen erste Hinweise auf einen blutdrucksenkenden Effekt (11, 14). Bisher konnte diese Wirkung am Menschen jedoch nicht bestätigt werden.

Für Sellerie wurde über eine blutdrucksenkende Wirkung beim Menschen berichtet (65).

 

Die tägliche Einnahme von 15 g Indian plantago kann zu einer Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks führen (65, 66). 

 

Auch für Sojabohnen konnte eine blutdrucksenkende Wirkung dokumentiert werden (65). 

Tierexperimentelle Untersuchungen deuten auf einen blutdrucksenkenden Effekt von Französischen Lavendel hin (65).

Für Basilikum in einer Dosierung von 30 mg/kg wurde ebenfalls über eine Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks berichtet (65, 66).   

Rauwolfia gilt als eine der wirksamsten Arzneipflanzen mit blutdrucksenkender Wirkung. Als wirksamer Inhaltsstoffe wurde Reserpin, ein Alkaloid, identifiziert, das als erstes wirksames Arzneimittel zur langfristigen Behandlung der Hypertonie eingesetzt wurde (65).

Für Sesam und insbesondere Sesamöl wurde beschrieben, dass bei Bluthochdruck-Patienten den oxidativen Stress vermindert, u.a. durch eine Erhöhung der Glutathion-Peroxidase-Aktivität. Daher sei Sesamöl möglicherweise geeignet zur Prävention einer Hypertonie (65).

Wilde Tomaten (Solanum sisymbriifolium) weisen bei Anwendung in Tieren einen blutdrucksenkenden Effekt auf (65).

Möglicherweise besitzt auch Mistelextrakt eine blutdrucksenkende Wirkung (65).

Für die Anwendung von Ingwer wurde in Untersuchungen an Tieren eine blutdrucksenkende Wirkung dokumentiert. Untersuchungen am Menschen haben bisher keine eindeutige Wirkung gezeigt (65, 66).

 

 

Hingegen keine Wirkung auf den Blutdruck beim Menschen zeigten Studien zufolge Ginkgo biloba (7) und Spargel (8).

Pflanzliche Wirkstoffe, die zu einem Blutdruckanstieg führen können

 

Curcumin

Kurkuma ist ein Gelbwurzelextrakt und als wesentlicher Bestandteil von Curry-Mischungen bekannt. Curcumin (Diferuloylmethan) ist der farbgebende Bestandteil der Curcuma-Pflanze.

Studien zur Wirkung von Curcumin auf den Blutdruck

Erst Untersuchungen deuten darauf hin, dass Curcumin den negativen Folgen einer Bluthochdruckerkrankung vorbeugen kann. In einer tierexperimentellen Studie zeigte sich, dass Curcumin den strukturellen Umbau der Blutgefäße als Folge einer Hypertonie hemmt und damit den weiteren Anstieg des Blutdrucks verhindern kann (12).
In einer klinischen Untersuchung bestätigte sich der positive Einfluss von körperlichem Training und der gleichzeitigen Einnahme von Curcumin auf hämodynamische Parameter und den Blutdruck nach einer 8-wöchigen Behandlung bei 45 postmenopausalen Frauen (28). Die bisherigen Daten deuten darauf hin, dass Curcumin die langfristig negativen Folgen einer Hypertonie vermindern kann. Die direkt blutdrucksenkende Wirkung scheint hingegen sehr gering ausgeprägt, in Einzelfällen wurde sogar eine vorübergehende Erhöhung des Blutdrucks beobachtet.

Weitere Informationen zur Wirkung von Curcumin:

 

Curcumin bei Tumorerkrankungen

 

Welche Wirkungen hat Curcumin beim Menschen?

 

Curcumin bei entzündlichen Erkrankungen – Wirksam oder unwirksam?

 

Ginseng

Ginseng werden eine Reihe von positiven Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System zugeschrieben. Verschiedene tierexperimentelle und In-vitro-Untersuchungen sprechen dafür, dass Ginseng kardioprotektive (herzschützende) und antihypertensive (blutdrucksenkende) Wirkungen aufweist.
Demgegenüber stehen mögliche unerwünschte Wirkungen einer Ginseng-Behandlung. Als Nebenwirkung einer Behandlung mit Panax Ginseng kann es zu einem Blutdruckanstieg kommen. Verschiedene Übersichtsarbeiten (15, 21) zu dieser Fragestellung kommen zu dem Schluss, dass die Ginseng-Einnahme in Einzelfällen zu einem relevanten Blutdruckanstieg führen kann.

Weitere Informationen zur Wirkung von Ginseng:

 

 

Kaffee

Einfluss von Koffein auf den Blutdruck

Aus den bisherigen Studien zur Wirkung von Koffein auf den Blutdruck lässt sich ableiten, dass ein Kaffee/Koffein-Konsum unmittelbar den Blutdruck erhöht (43). Diese Blutdruckerhöhung wurde bei nahezu allen bisher untersuchten Bevölkerungsgruppen beobachtet und zwar unabhängig von der Höhe des Ausgangsblutdrucks, bei Erwachsenen mit regelmäßigem Koffein-Konsum oder nach einem Koffein-Entzug. Der Blutdruckanstieg wurde dabei weder durch das Alter, das Geschlecht noch durch den Hormonstatus beeinflusst. Dieser blutdrucksteigernde Effekt wurde nach Einzeldosen von Koffein im Bereich von 80 bis 300 mg beobachtet. Am häufigsten in Studien getestet wurden Dosen von 200 – 300 mg Koffein, die zu einem mittleren Anstieg des Blutdrucks von ungefähr 3 – 8 mmHg systolisch und von etwa 4 – 6 mmHg diastolisch führten. Auffällig war eine hohe interindividuelle Variabilität des Blutdruckanstiegs. Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass sich der Blutdruck in der Regel 30 Minuten nach dem Konsum von Koffein erhöht, der maximale Blutdruckanstieg wird nach 60 – 90 Minuten beobachtet und die Blutdruckwerte erreichen nach etwa zwei bis vier Stunden wieder das Ausgangsniveau. Ein besonders ausgeprägter Blutdruckanstieg unter Koffein wurde bei Personen mit hohem Blutdruck und nach einem Koffein-Entzug beobachtet.

Weitere Untersuchungen dokumentieren, dass die wiederholte Gabe von Koffein (250 mg alle 4 Stunden) eine Erhöhung des Blutdrucks von ca. 3 – 4 mmHg induziert, die ca. 9 – 12 Stunden andauern kann. Dieser Blutdruckanstieg wird insbesondere nach einem Koffein-Entzug beobachtet (43).

Weitere Informationen zur Wirkung von Kaffee:

Wie viel Koffein vertragen Kinder und Jugendliche?

Diskussion und Fazit

In einer Metaanalyse zur Wirksamkeit von chemisch definierten blutdrucksenkenden Medikamenten wurde festgestellt, dass die durchschnittliche Blutdrucksenkung unter einer Standard-Dosierung dieser Medikamente bei 9,1 mmHg systolisch und 5,5 mmHg diastolisch liegt (36). Bezogen auf diese Werte kann die blutdrucksenkende Wirkung von pflanzlichen Wirkstoffen wie Hibiscus, Weißdorn, Knoblauch, Granatapfelsaft und dunkler Schokolade als klinisch relevant angesehen werden. Auch wenn für viele dieser Naturheilmittel die optimale Dosis zur Blutdrucksenkungen noch nicht bekannt ist, so können diese Wirkstoffe dennoch als unterstützende Maßnahme zur Blutdrucknormalisierung beitragen.

Literatur

1. Akilen R, Pimlott Z, Tsiami A, Robinson N. Effect of short-term administration of cinnamon on blood pressure in patients with prediabetes and type 2 diabetes. Nutrition. 2013 Oct;29(10):1192-6.
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Quelle: http://wirksam-oder-unwirksam.blogspot.de/2015/12/naturheilmittel-blutdruck-senken.html

Gruß an die, die sich stets weiterbilden

TA KI

 

Schnell, günstig, einfach: Haarkuren selbst gemacht!


Selbst gemachte Haarkuren und -masken aus natürlichen Zutaten haben so einige Vorteile: Sie sind frei von Silikonen oder Parabenen und noch dazu echt günstig!

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Bei trockenem, glanzlosem Haar muss nicht sofort zur Schere gegriffen werden – mit etwas Hilfe kann sich das Haar von winterlichen Strapazen wie Heizungsluft oder von der alltäglichen Belastung von Föhnhitze und Co wieder erholen. Wichtig dabei ist es, das Haar mit der falschen Pflege nicht noch mehr zu schädigen. Auch teure Spülungen können zum Beispiel Silikone beinhalten, die das Haar auf den ersten Blick glänzen, auf die Dauer jedoch nur noch weiter austrocknen lassen.

Hilfe bieten hier kleine Hausmittelchen und selbstgemachte Kuren. Die sind nicht nur günstig  sondern auch frei von chemischen Inhaltsstoffen, die die eh schon angegriffenen Haarstruktur weiter schädigen könnten.

Mit diesen Rezepten für selbst gemachte Haarkuren verschafft man trockenem Haar schnell wieder Glanz und Geschmeidigkeit.

Die besten Haarkuren für trockenes Haar

Für geschmeidiges Haar

Der Klassiker: Olivenöl

Zutaten:

2 EL Olivenöl

2 TL Rizinusöl

1 TL Honig

1 Eigelb

Erwärme zunächst das Olivenöl leicht, da durch die Wärme die Nährstoffe besser in dein Haar eindringen können. Verrühre dann den Honig mit dem Eigelb und gib es zu dem Olivenöl und Rizinusöl dazu. Trag es in den Längen auf (nicht direkt am Haaransatz!), lass es circa 30 Minuten lang einwirken und wasche das Haar anschließend mit einem milden (!) Shampoo aus. Besonders geeignet wäre beispielsweise Babyshampoo.
Vorsicht

Vorsicht: Olivenöl kann das Haar unter Umständen nachdunkeln, bei sehr hellem Haar wird also empfohlen, statt Olivenöl Weintraubenkernöl zu benutzen. Es hat eine ähnlich pflegende Wirkung.
Hilft bei brüchigen Stellen

Wundermittel Avocado

Zutaten:

1 EL Avocadoöl oder Olivenöl

1/2 Avocado

Ein paar Tropfen Zitrone

Benutze für diese Haarkur reife, weiche Avocados und nimm je nach Haarlänge eine halbe, oder eine ganze Frucht. Vermische alle Zutaten miteinander, trage die Masse strähnchenweise auf und lass sie nach Bedarf einwirken (ca. 30 bis 60 Minuten).

In der Avocado sind ätherische Öle, die das Haar dabei unterstützen können, brüchige Stellen wieder aufzubauen und dem Haar Glanz zu verleihen. Dafür braucht man allerdings eine richtige, frische Frucht und kein verarbeitetes Fertigprodukt à la Avocadocrem

Mit Eigelb & Zitrone

Kokosöl-Kur

Zutaten:

3 EL Kokosöl

1 Eigelb

Saft einer halben Zitrone

Mische die Zutaten und trage die Paste auf dein frisch gewaschenes, noch feuchtes Haar auf und lasse sie mindestens eine Stunde lang einwirken. Wasche sie anschließend mit einem milden Shampoo und lauwarmen Wasser wieder aus.

Diese Zutaten hat man garantiert schon im Haus

Selbstgemachte Intensivkur

Zutaten:

2 Eigelb

2 Esslöffel Honig

1 überreife Banane

3 Esslöffel Olivenöl

Misch die Zutaten mit einem Mixer und massiere sie dann ins feuchte Haar. Anschließend kannst du entweder eine Duschhaube aufsetzen, oder dein Haar mit Frischhaltefolie umwickeln und ein Handtuch auflegen. Die Einwirkzeit beträgt etwa eine halbe Stunde.

Klingt komisch – aber wirkt!

Bier-Kur
Bier schmeckt nicht nur super zum Feierabend, sondern enthält auch Proteine, welche die Haarfollikel stimulieren. Dadurch werden mehr schützende Fette produziert, welche das Haar vorm Austrocknen bewahren.

Übergieße die Haare nach dem Waschen mit einem Bier und lasse sie so an der Luft trocknen. Je nach Biersorte verfliegt der Geruch, sobald das Haar trocken ist – wenn nicht, wäschst du deine Haare einfach nochmal mit klarem Wasser aus.

Talgdrüsen stimulieren

Ingwer-Power

Zutaten:

3 TL Sesamöl

Etwas geriebener Ingwer

Damit die natürliche Feuchtigkeit des Haares bis in die Spitzen kommt, müssen die Drüsen an der Kopfhaut überhaupt erst genügend Talg produzieren. Man kann bei dem Prozess etwas nachhelfen, indem man die Kopfhaut mit einer Mischung aus Sesamöl und Ingwer massiert. Etwa 20 Minuten Massieren fördert die Durchblutung der Kopfhaut – das regt nicht nur die Talgproduktion, sondern auch das Haarwachstum an.

Kleine Allroundtalent

Apfelessig
Dieser Tipp funktioniert schnell und ist günstig: Verdünne einfach etwas Apfelessig mit Wasser und spüle damit deine Haare am Ende jeder Haarwäsche aus. Damit werden auch die letzten Rückstände des Shampoos und Co. entfernt und zusätzlich der natürliche pH-Wert der Kopfhaut wiederhergestellt. Hilft sowohl gegen trockenes Haar, als auch gegen Schuppen und juckende Kopfhaut – der Geruch verfliegt übrigens sobald das Haar trocken ist!
Nicht nur auf Pommes ein Hit

Mayonnaise:

Zutaten:

1 Ei

1 EL Honig

1 EL Essig

Etwas Öl

Vermische die Zutaten in der angegebenen Reihenfolge und gebe die Masse dann ins Haar. Nach circa 30 Minuten Einwirkzeit ausspülen.

Grüner Tee

Grüner Tee ist nicht nur ein gesundes Getränk, sondern hilft auch dem Haar. Seine Inhaltsstoffe bringen das Haar zum Glänzen; außerdem gleicht grüner Tee Strukturschäden der Haare wieder aus und beugt Sonnenschäden vor.

Übergieße 2 Beutel grünen Tee mit 200 ml kochendem Wasser, lass die Teebeutel 15 Minuten ziehen und abkühlen und gib den Tee dann ins frisch gewaschene Haar. Nicht ausspülen!

Quelle: http://www.arcor.de/content/leben/mode_beauty/guide/3323646,1,Nat%C3%BCrliche-Haarkuren-zum-Selbermachen%3A-9-Rezepte–Schnell-g%C3%BCnstig-einfach%3A-Haarkuren-selbst-gemacht!,content.html

Gruß an die, die mir Bericht erstatten

TA KI