Grünkohl, die Vitaminbombe die aus der Kälte kommt


Nach den kalten Nächten ist es endlich so weit: Der Grünkohl kann von den Feldern geholt und in der Küche zu allerlei Leckerem verarbeitet werden. Der Winterklassiker schmeckt nicht nur hervorragend, sondern tut auch etwas für Ihren Körper

Grünkohl – vitaminreiches Grün in der eisigen Jahreszeit

Grünkohl ist ein unfassbar gesundes und basisches Gemüse, das wir im Winter zu kaufen finden. Grade jetzt ist es wichtig, dass wir unseren Körper ausreichend versorgen, um den lauernden Infekten zu trotzen. Der Grünkohl ist da das perfekte Gemüse.

Er liefert besonders viel Calcium, Eisen, Vitamin K, B-Vitamine und Vitamin C. Außerdem enthält er antioxidative wirkende Pflanzenstoffe und hochwertiges Protein. Das Chlorophyll, der grüne Pflanzenfarbstoff, ist hier reichlicher vorhanden als in Brokkoli oder Brennnesseln, die sonst immer die Toplisten der Nährwerte anführen.

Nährstoffreich & kalorienarm

Grünkohl ist kalorien- und fettarm, enthält dafür aber jede Menge Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Letztere sättigen nachhaltig und bringen die Verdauung auf Trab. Bereits 100 Gramm Grünkohl versorgen den Körper mit der gleichen Menge an knochenstärkendem Calcium, wie etwa 200 Milliliter Milch. Außerdem ist Grünkohl reich an pflanzlichem Eiweiß und nach der Möhre zweitbester Lieferant für Provitamin A (beispielsweise Beta-Carotin).

Der Fettanteil von unter einem Gramm pro 100 Gramm Kohl punktet nicht nur aufgrund seiner geringen Menge, sondern besteht zu einem Großteil aus Alpha Linolensäure – einer mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure. Diese wirkt entzündungshemmend, verbessert die Fließeigenschaft des Blutes und kann Herzkrankheiten vorbeugen (Gesundes Wintergemüse anbauen – mit einem Erdkeller Gemüse natürlich kühlen).

Grünkohl-Smoothies

Jüngst sind grüne Smoothies mit Grünkohl im Trend. Zugegeben, es gibt leckerere Dinge, aber mixt man z.B. eine Banane mit dazu oder etwas Apfel, wird der Geschmack deutlich abgemildert. Gerade der rohe Grünkohl hat besonders viele gesunde Bitterstoffe, die beim Kochen verloren gehen. Gegart schmeckt der Kohl dann aber natürlich auch wesentlich milder.

Ich liebe ihn roh oder als Grünkohlchips, im Backofen bei niedriger Temperatur langsam getrocknet und gewürzt. So kann man gesund und vitaminreich schnacken. Im Dörrautomat geht das übrigens genauso.

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Gruß an die Besseresser

TA KI

 

Wintergemüse: Grünkohl


 

Grünkohl gilt(…)aktuell als das angesagteste Super-food– essen, das mit seiner geballten Ladung an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen sogar so gesunde Gemüsearten wie Spinat um Längen schlägt. Sein hoher Gehalt an Eisen und Omega Fettsäuren soll Grünkohl zu einem gesunden Fleischersatz mit wenigen Kalorien für Veganer und Vegetarier machen. Warum auch du mehr  Grünkohl essen solltest: 

8 Gründe für das Supergemüse Grünkohl.

Gesundheit und Wohlbefinden hängen von sehr vielen Faktoren ab. Mit der Ernährung beugen wir ernährungsbedingte Beschwerden und Krankheiten vor und unterstützen deren Therapie. Sein außergewöhnlich hoher Gehalt an Nährstoffen macht Grünkohl zu einem der gesündesten Gemüsearten.(…)

Grünkohl: 8 Gründe, warum Grünkohl supergesund ist

Welche Nährstoffe stecken eigentlich in Grünkohl und welchen gesundheitlichen Nutzen können wir daraus ziehen?

1. Vitamin C im Grünkohl: Ein starkes Immunsystem gegen Erkältungen

Grünkohl gilt als Nährstoffbombe, die sogar so gesunde Gemüse-Kollegen wie Spinat um Längen schlägt. Eine Tasse gekochter Grünkohl hat 1000 % mehr Vitamin C als die gleiche Menge Spinat und das zweifache der empfohlenen Tagesmenge für Erwachsene – besonders wichtig zur Stärkung unseres Immunsystems im Winter: Wer regelmäßig grüne Gemüse und insbesondere Grünkohl isst, kann Erkältungskrankheiten wie Husten und Schnupfen vorbeugen. Grünkohl enthält außerdem hohe Mengen der Vitamine A und K als auch Mineralien wie Magnesium, Kalium, Eisen, Kupfer und Phosphor. Im Gegensatz zu Spinat enthält er kaum Oxalate, daher können seine Mineralien sehr gut vom menschlichen Körper aufgenommen und verarbeitet werden.

2. Ballaststoffe im Grünkohl können Blutzuckerspiegel und Fettwerte im Blut senken

Nicht nur für Diabetiker interessant: Studien haben nachgewiesen, dass eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel frischem Gemüse wie Grünkohl hilft, den Glukose- und Zuckerspiegel sowie den Insulin-Gehalt im Blut zu senken. Außerdem neutralisieren die reinigenden Fasern die Fettwerte im Blutbild.

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen die Aufnahme von mindestens 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag. Eine Tasse kleingehackten, frischen Grünkohls enthält rund 2,6 Gramm Ballaststoffe.

3.  Grünkohl: Viel Kalium für ein starkes Herz-Kreislauf-System

Mehr Kalium, weniger Sodium, das ist wohl die wichtigste Empfehlung an die Ernährung für ein starkes Herz. Eine hohe Zufuhr an Kalium senkt das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen, von Herzanfällen, von Abbau von Muskelmasse und Knochendichte und dem Entstehen von Nierensteinen. Kalium soll außerdem Bluthochdruck senkend wirken.

Mindestens 2000 mg Kalium täglich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Eine Tasse Grünkohl enthält 329 mg Kalium. Zusätzlich machen seine Ballaststoffe und die hohen Mengen an Vitamin C und B6 Grünkohl zu einem echten Freund eines gesunden Herzens.

4. Grünes Gemüse voller Chlorophyll: Antioxidantien für reines Blut, strahlende Haut und ein gesundes Herz

Grünkohl und andere grüne Gemüsearten enthalten Chlorophyll, dem mehrere positive Wirkungen nachgesagt werden. Aufgrund seiner Molekularstruktur, die der unserer roten Blutkörperchen ähnelt, unterstützt Chlorophyll die Blutreinigung und die Blutbildung. Chlorophyll soll zudem die Bildung von Enyzmkomplexen blockieren, die im Verdacht stehen, Zellmutationen wie beispielsweise Krebszellen auszulösen. Außerdem soll Chlorophyll ein antioxidativer Radikalfänger sein, der also ebenjene “aggressive” Moleküle deaktivieren kann, die unsere Zellen durch Oxidation zu schädigen vermögen. Freie Radikale spielen bei der Hautalterung eine Rolle als auch bei Krankheiten wie Herzanfall, Schlaganfall und Krebs. Grünes Gemüse wie Grünkohl ist ein wahrer Jungbrunnen.

5. Vitamin K im  Grünkohl: Höhere Aufnahme von Kalzium für starke Knochen

Vitamin K unterstützt die Aufnahme von Kalzium und trägt somit zu einer höheren Knochendichte bei. Eine Tasse frischen Grünkohls ist ein Superlieferant von Vitamin K: Grünkohl enthält 550 Mikrogramm Vitamin K, mehr als 680 % der empfohlenden täglichen Menge für Erwachsene.

6. Reinigende Ballaststoffe im Grünkohl für eine gesunde Verdauung

Der hohe Gehalt an Ballaststoffen und Wasser sollen Grünkohl zu einem wichtigen Freund und Helfer bei Verstopfung machen: Beides unterstützt die Darmreinigung, regt die Verdauung an und hilft bei Verdauungsproblemen zu einem natürlichen Ablauf im gesamten Verdauungstrakt. Wer in seinen Speiseplan viele Kohlarten und insbesondere Grünkohl integriert, wird seiner Gesundheit etwas Gutes tun.

7. Vitamin- und Mineraliencocktail machen Grünkohl zum Superfood-essen für strahlende Haut und kräftiges Haar

Grünkohl enthält jede Menge Vitamin A. Das Schönheitsvitamin ist unter anderem für die Produktion von Talg zuständig, der Haare mit Feuchtigkeit versorgt. Außerdem ist Grünkohl eine Vitamin C Bombe: Grünkohl enthält mehr Vitamin C als Zitronen. Vitamin C unterstützt den Aufbau und Erhalt von Collagen, was unserer Haut und unserem Haar Struktur und Festigkeit verleiht. Das in Grünkohl enthaltene Eisen beugt ernährungsbedingtem Haarausfall vor.

8. Eisen und Omega Fettsäuren satt: Grünkohl unterstützt eine fleischlose Ernährung

Grünkohl enthält mehr Eisen und Omega Fettsäuren als Rindfleisch. Auch bei dem Gehalt an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin K sowohl den Mineralien Kalium, Mangan, Kalzium und Kupfer kann Grünkohl mit Fleisch mithalten und somit eine gesunde Ergänzung einer fleischlosen Ernährung sein. Und wer auf sein Gewicht achtet, freut sich über folgende Bilanz: Mit ungefähr 40 Kalorien pro 100 g, nur 0,9 g Fett und 3 g Protein ist Grünkohl eine leichte und gleichzeitig gehaltvolle Zutat für Smoothie, Salat und Co.

Quelle 

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TA KI

10 Natürliche Hausmittel für Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)


10 Natürliche Hausmittel für Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

Die Schilddrüse ist eine schmetterlingsförmige Drüse, die sich im Nacken unterhalb des Adamsapfels befindet. Sie gilt als die “Hauptdrüse”, die die Energie und den Stoffwechsel des Körpers reguliert. Wenn die Schilddrüse überaktiv ist und übermäßige Mengen des Hormons Thyroxin produziert, wird die Erkrankung als Hyperthyreose bezeichnet.

Häufige Ursachen der Schilddrüsenüberfunktion ist die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow, eine abnormale Sekretion von Schilddrüsen-stimulierenden Hormonen (TSH), eine übermäßige Aufnahme von Jod oder gutartige Klumpen oder Knötchen in der Schilddrüse.

Während jeder an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden kann, tritt die Erkrankung bei Frauen achtmal häufiger auf als bei Männern. Es kann sich bereits in den 30er Jahren entwickeln, aber die Symptome sind bei Frauen über 60 häufiger.

Mehrere Anzeichen können auf eine Hyperthyreose hindeuten, wie z.B. drastische Gewichtsabnahme, unregelmäßiger Herzschlag, Nervosität, übermäßiges Schwitzen, Veränderungen im Menstruationszyklus, Schwellungen im Nackenbereich, Müdigkeit, Muskelschwäche und Schlafstörungen.

Da viele der Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion bei anderen Erkrankungen auftreten, kann es etwas schwierig sein, das Problem schnell zu diagnostizieren.

Je früher eine überaktive Schilddrüse diagnostiziert wird, desto leichter wird es sein, sie mit Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensstiländerungen wieder unter Kontrolle zu bringen. Hyperthyreose kann auch mit einigen natürlichen Inhaltsstoffen behandelt werden.

Hinweis: Konsultiere einen Arzt für die richtige Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung. Verwende die Hausmittel nur als Zusatzbehandlung.

Hier sind 10 Natürliche Hausmittel für Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

1. Wolfsfuß

Wolfsfuß, auch bekannt als Lycopus Virginicus, kann bei leichter Hyperthyreose helfen. Dieses spezielle Kraut reduziert die Menge des Hormons, das von der Schilddrüse produziert wird.

Studien haben herausgefunden, dass es hilft, den TSH-Spiegel zu senken und die Schilddrüsenhormonsynthese zu beeinträchtigen. (1) Außerdem hilft es, T4-Niveaus zu senken und blockiert die Umwandlung von T4 in T3.

  • Bereite einen Kräutertee zu, indem Du einen halben Teelöffel (oder etwas weniger) Wolfsfuß in eine Tasse kochendes Wasser gibst und ihn einige Minuten ziehen lässt. Abkühlen lassen und den Tee einmal täglich genießen.
  • Du kannst dieses Kraut auch als Tinktur einnehmen (2 bis 6 ml pro Tag). Darüber hinaus ist eine Kombination aus Wolfsfuß, Mutterkraut und Zitronenmelisse sehr wirksam bei der natürlichen Behandlung von Schilddrüsenüberfunktion.

Hinweis: Verwende dieses Kraut nicht bei Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) oder einer vergrößerten Schilddrüse. Außerdem ist es möglicherweise nicht für schwangere und stillende Frauen geeignet.

2. Zitronenmelisse

Zitronenmelisse, auch bekannt als Melissa officinalis, ist ein Kraut, das helfen kann, eine überaktive Schilddrüse zu normalisieren, indem es den TSH-Spiegel reduziert. Es enthält Flavonoide, Phenolsäuren und andere nützliche Verbindungen, die die Schilddrüse regulieren.

Tatsächlich blockiert es die Aktivität von Antikörpern, die die Schilddrüse stimulieren und Morbus Basedow verursachen, eine häufige Form von Hyperthyreose. (2) Um die Schilddrüse wieder auf ein gesundes Niveau zu bringen, empfiehlt es sich, täglich Zitronenmelissentee zu trinken.

  1. Zwei Esslöffel Zitronenmelisse in eine Tasse kochendes Wasser geben.
  2. Etwa fünf Minuten ziehen lassen.
  3. Diesen Tee 3 mal täglich abseihen und trinken.

Du kannst die Behandlung mit einer geringeren Dosierung, etwa einem halben oder einem Teelöffel Zitronenmelisse beginnen und die Menge allmählich auf zwei Esslöffel erhöhen.

3. Mutterkraut

Mutterkraut, auch bekannt als Tanacetum parthenium, wirkt als natürlicher Beta-Blocker und hilft, Tachykardie (hohe Herzfrequenz) und Herzklopfen zu kontrollieren. Es hat auch eine gewisse Anti-Schilddrüsen-Aktivität, was es für diejenigen, die an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, noch vorteilhafter macht.

  1. Einen halben Teelöffel Mutterkraut in einer Tasse kochendem Wasser mindestens fünf Minuten lang ziehen lassen.
  2. Abseihen und abkühlen lassen.
  3. Trinke diesen Tee dreimal täglich.

Es ist wichtig zu beachten, dass dieses Kraut vermieden werden muss, wenn Du irgendeine Art von sedierenden Medikamenten nimmst.

4. Omega-3-Fettsäuren

Wenn der Körper nicht genügend Omega-3-Fettsäuren bekommt, kann es zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommen, einschließlich der Schilddrüsenhormone. Diese essentiellen Fettsäuren sind die Bausteine für Hormone, die die Immunfunktion und das Zellwachstum steuern und die Fähigkeit, auf Schilddrüsenhormone zu reagieren, verbessern.

  • Du kannst die Menge an Omega-3-Fettsäuren in Deiner Ernährung erhöhen, indem du mehr Fisch, grasgefütterte tierische Produkte, Leinsamen und Walnüsse isst.
  • Alternativ kannst Du Omega-3-Kapseln einnehmen, nach Absprache mit einem Fachmann.

5. Brokkoli

Brokkoli ist ein Kreuzblütler, der Substanzen enthält, die als Isothiocyanate und Goitrogene bekannt sind. Diese helfen, die Schilddrüse davon abzuhalten, zu viel Hormone zu produzieren. Wer an Schilddrüsenüberfunktion leidet, muss daher versuchen, so viel ungekochten Brokkoli wie möglich zu essen.

Andere Kreuzblütler, die hilfreich sein können, sind Rosenkohl, Blumenkohl, Rutabaga, Rüben, Kohlrabi, Grünkohl, Senf und Radieschen.

6. Antioxidantien und Proteine

Eine antioxidansreiche Ernährung ist hilfreich bei der Behandlung von Hyperthyreose. Ein erhöhter Gehalt an Schilddrüsenhormonen aufgrund von Schilddrüsenüberfunktion steht im Zusammenhang mit Schäden durch freie Radikale und oxidativen Stress.

Antioxidantien sind vorteilhaft, um den oxidativen Stress zu reduzieren. (3) Verzehre Lebensmittel, die reich an Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Selen und Magnesium sind. Um diese Nährstoffe zu erhalten, nimm frisches Obst und Gemüse wie Beeren, Trauben, Tomaten, Kürbis und Paprika in Deine Ernährung auf.

Außerdem solltest Du mehr Eiweiß in Deine Ernährung aufnehmen. Eine Überfunktion der Schilddrüse führt zu einem leichteren Abbau der Muskeln. Proteine steigern die Muskelmasse und die Kraft.

Du kannst 1 oder 2 Esslöffel Proteinpulver in Deine Smoothies geben, um das Protein zu bekommen. Darüber hinaus solltest Du mehr pflanzliche Proteine essen, indem Du Bohnen, Nüsse, Erdnussbutter und Samen in Deine Ernährung mit einbeziehst.

7. Meeresgemüse

Meeresgemüse ist eine gute Quelle für Jod, ein wichtiges Mineral für die Gesundheit der Schilddrüse. Das in Meeresgemüse enthaltene natürliche Jod kann Schilddrüsenerkrankungen wie Gewichtsschwankungen und Lymphsystemstauungen normalisieren. Diese Gemüsesorten enthalten auch eine gute Menge an Vitamin K, B-Vitamin, Folat, Magnesium, Eisen und Kalzium.

Einige der Meeresgemüse, die Du bei der Behandlung von Hyperthyreose verwenden kannst, sind Kelp, Kombu, Hijiki, Nori, Arame, Seepalme, etc. Sie sind in der Regel in getrockneter Form in Lebensmittelgeschäften oder im Internet erhältlich.

Du kannst dieses Gemüse verwenden, indem du jede beliebige Mischung von trockenem Meeresgemüse in Dein Essen oder Smoothies hinzugibst.

8. Kohl

Kohl ist eines der nützlichsten Nahrungsmittel, das bei der Behandlung von Hyperthyreose eingesetzt werden kann. Kohl enthält eine gute Menge an natürichen Goitrogenen, Substanzen, die helfen, die Produktion von Schilddrüsenhormonen zu reduzieren. Für beste Ergebnisse, iss ungekochten Kohl.

9. Beeren

Beeren sind reich an Vitaminen und verschiedenen Antioxidantien, die helfen können, die Entzündung der Schilddrüse zu reduzieren. Du kannst verschiedene Beerensorten wie Blaubeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Kirschen und andere essen.

10. Indische Stachelbeere

Indische Stachelbeere, auch bekannt als Amla, kann viele gesundheitliche Probleme einschließlich Hyperthyreose behandeln. Die indische Stachelbeere kann aufgrund ihrer lindernden Wirkung auf die Schilddrüse helfen, die Produktion von Schilddrüsenhormonen zu kontrollieren.

  • Indisches Stachelbeerpulver mit Honig zu einer dicken Paste mischen und morgens vor dem Frühstück essen.

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TA KI

5 Gründe, warum Grünkohl gesund ist


Nach den ersten kalten Nächten ist es endlich so weit: Der Grünkohl kann von den Feldern geholt und in der Küche zu allerlei Leckerem verarbeitet werden. Der Winterklassiker schmeckt nicht nur hervorragend, sondern tut auch etwas für Ihren Körper: EAT SMARTER verrät Ihnen fünf Gründe, warum Grünkohl gesund ist und Sie beherzt zugreifen sollten!

Grünkohl ist gesund

Grünkohl: Gesunder Winterklassiker

Von Oktober bis Januar wartet er erntereif auf unseren Feldern: der Grünkohl – je nach Region auch Braunkohl oder Krauskohl genannt. Seinen typischen, leicht süßlichen Geschmack entfaltet der krause Kohl jedoch erst, nachdem er auf dem Feld über einen längeren Zeitraum niedrigen Temperaturen ausgesetzt war.

Erst dann wird die in der Pflanze enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt und verleiht dem Grünkohl so seine charakteristische Süße. Bodenfrost ist für diesen Vorgang jedoch nicht nötig. Neben dem guten Geschmack punktet das Kohlgemüse mit seinem einzigartigen Nährstoffmix, der dem Körper und der Gesundheit Gutes tut. (…)

1. Nährstoffreich & kalorienarm

Grünkohl ist kalorien- und fettarm, enthält dafür aber jede Menge Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Letztere sättigen nachhaltig und bringen die Verdauung auf Trab. Bereits 100 Gramm Grünkohl versorgen den Körper mit der gleichen Menge an knochenstärkendem Calcium, wie etwa 200 Milliliter Milch. Außerdem ist Grünkohl reich an pflanzlichem Eiweiß und nach der Möhre zweitbester Lieferant für Provitamin A (beispielsweise Beta-Carotin).

Der Fettanteil von unter einem Gramm pro 100 Gramm Kohl punktet nicht nur aufgrund seiner geringen Menge, sondern besteht zu einem Großteil aus Alpha Linolensäure – einer mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure. Diese wirkt entzündungshemmend, verbessert die Fließeigenschaft des Blutes und kann Herzkrankheiten vorbeugen.

Nährwerte von Grünkohl pro 100 Gramm
Kilokalorien 37
Eiweiß 4,2 g
Fett 0,9 g
Kohlenhydrate 2,5 g
Ballaststoffe 4,2 g

MERKE !

Grünkohl ist gesund, da er jede Menge Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe enthält. Außerdem ist das Wintergemüse fett- und kalorienarm, was ihn zur perfekten Hauptspeise oder Beilage für Figurbewusste macht.

Grünkohl nach dem Frost

2. Grünkohl ist voll gepackt mit Antioxidantien

Die meisten grünen Blattgemüse, so auch Grünkohl, sind reich an Antioxidantien – darunter beispielsweise Vitamin C, Polyphenole, Beta-Carotin und Flavonoide. Am besten genießt man die Kohlblätter daher roh oder blanchiert sie nur kurz, damit sich die antioxidative Wirkung entfalten kann. Antioxidantien sollen die Körperzellen vor Schäden durch freie Radikale, vorzeitiger Alterung des Gewebes und sogar Krebs schützen.

In den nährstoffreichen Blättern des Grünkohls steckt außerdem das Flavonoid-Duo Kämpferol und Quercetin. Ihnen wird eine antientzündliche sowie antimikrobielle und herzschützende Wirkung zugesprochen. Außerdem sollen sie neuesten Studien zufolge dabei helfen, Bluthochdruck zu senken und Krebszellen im Körper zu eliminieren (1, 2, 3, 4).

MERKE !

Grünkohl ist reich an Antioxidantien – darunter vor allem das Flavonoid-Duo Kämpferol und Quercetin. Diese sollen antientzündlich, antimikrobiell und schützend auf das Herz wirken sowie freie Radikale eliminieren.

3. Grünkohl ist reich an Vitamin C, E und K

Grünkohl zählt zu den vitaminreichsten Gemüsesorten überhaupt und punktet mit einer großen Variation der nützlichen Helferlein. So stecken in dem Wintergemüse 105 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm Kohl. Damit wird bereits der von der Deutschen Gesellschaft der Ernährung (DGE) empfohlene Tagesbedarf erreicht. Vitamin C unterstützt die Eisenaufnahme aus der Nahrung sowie das Immunsystem und stärkt die Abwehrkräfte – vor allem in der Erkältungszeit von Vorteil.

Der krause Kohl enthält außerdem Vitamin E, das freie Radikale fängt und einer frühzeitigen Hautalterung entgegenwirkt sowie Vitamin K, das vor allem für eine funktionierende Blutgerinnung von Bedeutung ist und die Knochenbildung aktiviert (5).

MERKE !

Der gesunde Grünkohl enthält unter anderem die Vitamine C, E und K. Allesamt wirken positiv auf die Gesundheit, indem sie das Immunsystem stärken, freie Radikale eliminieren und für eine funktionierende Blutgerinnung von Bedeutung sind.

4. Grünkohl senkt den Cholesterinspiegel

Neben seiner großen Vielfalt an Vitaminen beeinflusst Grünkohl außerdem den Cholesterinspiegel im Blut positiv. Laut einer aktuellen Studie sank der Gehalt an „schlechtem“ LDL-Cholesterin (Low Density Lipoproteine) im Blut um 10 Prozent, während das „gute“ HDL-Cholesterin (High Density Lipoproteine) um rund 27 Prozent anstieg, nachdem die Studienteilnehmer für drei Monate täglich 150 Milliliter Grünkohlsaft tranken.

HDL-Cholesterin wird in der Leber und im Darm gebildet und transportiert überschüssiges Cholesterin ab. Somit sinken der Cholesterinspiegel im Blut und das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt. Dieser Effekt wurde neben dem Trinken des Safts vor allem bei gedämpftem Grünkohl beobachtet (6).

„Man unterscheidet zwei Arten von Cholesterin: Low Density Lipoprotein, kurz LDL, transportiert das Fett von der Leber in die Körperzellen und steigert damit den Cholesterinspiegel. Es wird auch als das ‚böse Cholesterin‘ bezeichnet, weil es zu Arteriosklerose führen kann, also zur Ablagerung von Fett und Kalk an den Arterienwänden. Lebensmittel, die LDL enthalten, sollten nur einen kleinen Teil des Speiseplans ausmachen. Das ‚gute Cholesterin‘ hingegen, High Density Lipoprotein oder HDL, transportiert das Cholesterin aus den Zellen in die Leber, was günstig für den Cholesterinspiegel ist. Der Hausarzt bestimmt den Cholesterinspiegel und das Verhältnis HDL zu LDL mit einer Blutuntersuchung“, erklärt Diplom-Ökotrophologin Linda Marx.

MERKE !

Laut einer Studie senkt das regelmäßige Trinken von Grünkohlsaft den Cholesterinspiegel im Blut. Neben dem Saft des Gemüses erwies sich vor allem gedämpfter Grünkohl als besonders wirksam.

(…)

Quelle: https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/gruenkohl-gesund

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TA KI

Was hat Saison im November?


Grünkohl, Pastinake, Feldsalat, Apfel, Quitte & Co. – im November ist der Einkaufskorb prall gefüllt mit jeder Menge Köstlichkeiten! Probieren Sie sich durch die Gemüse- und Obstsaison im November und genießen Sie die Vielfalt in vollen Zügen.

 

Chicorée:

Die Franzosen lieben den Chicorée so sehr, dass sie fast ihre gesamte Ernte selbst verspeisen. In Belgien baut man lieber gleich so viel an, dass es auch für den Export reicht. Nur bei uns führt das feine Gemüse eher ein Schattendasein. Dabei hat er einige Vorzüge zu bieten: Vitamin A, B und C sowie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium.

Feldsalat:

Mauseohrensalat oder Feldsalat hat nach der Petersilie den höchsten natürlichen Eisengehalt von allen Gemüse- und Kräutersorten! Damit nicht genug, bringt Feldsalat es auf 35 mg Vitamin C pro 100 g und steht daher an der Spitze aller Salatgemüse.

Mini Romanasalat:

Dieses helle Köpfchen besteht zu etwa 92 Prozent aus Wasser und kann beachtliche Mengen an gesunden Nährstoffen vorweisen. So stecken Mineralstoffe, B-Vitamine und Vitamin C in dem Blattgemüse. Letzteres ist mit 24 Milligramm pro 100 Gramm vertreten – mehr als in jedem anderen Salat.

Grünkohl: 

Herbstzeit ist Kohlzeit. Der König unter ihnen ist der vor allem im Norden Deutschlands konsumierte Grünkohl. Er punktet mit extrem hohen Vitamin C Gehalt (100 Miligram auf 100 Gramm) und auch beim Kalzium ist er weit vorne dabei. Also ran an die Töpfe!

Champignons:

Ganzjährig sind die deutschen Lieblingspilze in Supermärkten zu bekommen. Warum aber den nicht einfach mal raus in den Wald und selber suchen? Und wenn die Ausbeute doch zu klein ausgefallen ist.. Den wunderschönen Waldspaziergang Revue passieren lassen und ab in den Supermarkt.

Pastinaken:

Die weißen Rüben feiern ihr Comeback! Das Wurzelgemüse ist eigentlich altbekannt, wurde aber in den letzten Jahren in der deutschen Küche sehr vernachlässigt. Jetzt ist die Pastinake zurück und darf in keiner Suppe mehr fehlen.

Petersilienwurzel: 

Bekannt ist sie bei alle Suppenkaspern, aber die weiße Wurzel kann so viel mehr! Mit ihrem fein würzigem Geschmack ist sie auch bei Spitzenköchen gefeiertes Wintergemüse. Wenn die Profis das können, können Sie das doch auch?!

Rettich:

Der große Bruder der Radieschen ist nicht nur größer, sondern auch schärfer. Schuld daran sind die Senföle, die im Rettich enthalten sind. Der  Schwarze Winterrettich hat ab November Saison und ist ebenso scharf und kalorienarm, wie seine hellen Geschwister.

Bohnen:

Die leckeren grünen Hülsenfrüchte dürfen auch im November auf keinen Fall auf unserem Tisch fehlen. Ob als Salat oder Gemüse, Bohnen schmecken einfach lecker. Aber Vorsicht! Niemals sollten Bohnen roh verzehrt werden. Der Stoff Phasin, der in den Bohnen enthalten ist, kann zu schweren Verdauungsbeschwerden führen und muss durch Hitze unschädlich gemacht werden.

Chinakohl:

Chinakohl ist ein echtes Allroundtalent mit vielen kulinarisch und gesundheitlichen Vorzügen. Mit einem hohen Vitamin C Gehalt punktet er in der Kategorie Nährstoffe. Die Einsetzbarkeit in der Küche ist zum ausflippen vielseitig. Ob als Hauptakteur im Wrapgericht oder als Nebendarsteller als Gemüse zum Fleisch, Chinakohl schmeckt.

Rosenkohl:

Klein, aber oho! Diese Minikohle sind beliebte Beilage zu oppulenten Herbst und Weihnachtsgerichten und punkten mit ihrem intensiven Geschmack. Der hohe Vitamin C Gehalt ist eine weiterer Punkt, warum Rosenkohl bei Ihnen im November auf den Tisch kommen sollte.

Schwarzwurzel:

Die Schwarzwurzel ist ein besonders gutes Beispiel für den alten Grundsatz, dass der erste Anschein oft täuscht. Unschön von außen, dafür geballte Nährstoffpower von innen. Der „Spargel des alten Mannes“ ist nach der Erbse und der Bohne, die Gemüsesorte, die am meisten Nährstoffe hat. WOW!

Rotkohl:

Dieser blaue Kohl ist der Star zum winterlichen Menü. Rotkohl schmeckt klassich mit Klößen und einem leckeren Stück Fleisch, aber trauen Sie sich auch mal ein wenig zu experimentieren. Außerdem ist der blaue Kohl eine Vitamin C und K Bombe – schon 200 Gramm Rotkohl decken den Tagesbedarf.

Sellerieknolle:

In der  schrumpeligen Knolle stecken eine Menge Vitamine (A,B,C,E) und ätherische Öle. In jeder hausgemachten Gemüsebrühe darf Sellerie nicht fehlen, aber auch als Püree schmeckt es vorzüglich.

Steckrüben: 

Als Viehfutter verschrien, als wenig lecker verschmäht: Die Steckrübe hat es wirklich nicht leicht. Dabei ist es höchste Zeit, den ramponierten Ruf der Rübe zu retten. Verhasst nachdem ersten Weltkrieg, feiert die Steckrübe jetzt ihren zweiten Frühling. Tipp: Kaufen Sie die kleinen Exemplare, die sind weniger strohig und schön zart.

Weißkohl:

Lassen Sie sich nicht verkohlen: Die Nebenrolle als „Sättigungsbeilage“ hat Weißkohl wirklich nicht verdient. Wer noch kein Weißkohl-Fan ist, wird bestimmt einer – denn sowohl kulinarisch als auch gesundheitlich hat das Gemüse einiges zu bieten. Der hellgrüne „Dickkopf“ hat’s in sich: Schon 200 g Weißkohl davon enthalten mit 94 mg fast unser gesamtes Tagessoll an Vitamin C. 

Porree:

Der Porree ist viel milder in Geschmack und Geruch als seine engen Verwandten Zwiebeln und Knoblauch und nehmen Sie sich besser kein Beispiel an den Nobelköchen in feinen Restaurants. Die schneiden oft den grünen Teil der Porreestange weg und verwenden nur das zarte Weiße. Dabei steckt im Grün 300-mal so viel Beta-Carotin wie im weißen Abschnitt.

Möhre: 

Das Lieblingsgericht der Hasen, ist auch für uns Menschen sehr gesund. Sie sollten Möhren möglichst oft fein zerkleinert und gedünstet als Gemüse essen. Immer mit einer kleinen Menge Öl, Butter, Margarine oder Sahne anrichten, damit das fettlösliche Beta-Carotin vom Körper aufgenommen werden kann.

Wirsing: 

Der grüne Kohlkopf mit den krausen Blättern ist salonfähig geworden: Sogar bei Sterneköchen kommt Wirsing inzwischen in Topf und Pfanne. Das wundert uns nicht, der leckere Kohl überzeugt mit Geschmack und ist zusätzlich noch sehr nährstoffhaltig. Eine spezielle Eigenart von Wirsingkohl ist sein hoher Gehalt an Vitamin B6, das unserem Nervenkostüm besonders gut tut.

Kürbis:

Wer glaubt die Saison für Kürbis ist schon vorbei – der täuscht! Viele leckeren Kürbissorten begleiten Sie auch noch durch den November. Also ran an die Töpfe und neue Variationen ausprobieren. Kürbissuppe ist lecker, aber haben Sie schon mal einen süßen Kürbiskuchen gekostet? Köstlich!

Rote Bete:

Die roten Knollen beglücken uns auch noch im November! Die Vartionsmöglichkeiten sind unzählbar: Carpaccio, Suppe, Risotto oder Pesto. Die Rote Bete macht alles mit und kommt bei Ihnen hoffentlich auch weiterhin auf den Teller. Denn die Knolle hat Power neben Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamin C und B, hat die Knolle auch noch Betacyanin (roter Farbstoff), der Ihre Zellen vor Krebs schützt.

Blattspinat:

 Als Kind wird er häufig verschmäht, als Erwachsener lernt man ihn dann zu schätzen. Blattspinat ist nicht nur super gesund, sondern auch unfassbar vielfältig in der Küche einsetzbar. Ob mit Pasta oder auf dem Flammkuchen, jedesmal ein Genuss!

Quelle: https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesunde-lebensmittel/saisonkalender-november

Gruß an die Besseresser

TA KI

 

 

Grünkohl


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Herkunft:

Je schlichter und ärmlich-biederer ein Gemüse, desto eher wird die Nase gerümpft. Dabei steckt der wahre Reichtum oftmals gerade in den einfachen und billigen Lebensmitteln. Der Grünkohl ist einer der gehaltvollsten Gemüsesorten mit einem großen Reichtum an Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen. Grünkohl ist der ideale Fitmacher für die Winterzeit. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, ist der Grünkohl äußerst widerstandsfähig gegen Kälte und schmeckt eigentlich erst so richtig nach dem ersten Frost. Weil die gekäuselten Blätter so lange Wind und Wetter ausharren, hat die Natur den Kohl reich mit Mineralien und Vitaminen bestückt zum Schutze. Die dann beim Verzehr auch uns Menschen so zugute kommen. Große Teile der russischen Landbevölkerung verdanken heute noch dem Grünkohl ihre Gesundheit und Robustheit.

 Wirkstoffe:

Es mag noch so manche Obst – und Gemüsesorten von Vitaminreichtum geben, in einem ist der Grünkohl allen Sorten überlegen – in seinem Gesamtreichtum ! Allein die Konzentration an Karotenen bzw. Vitamin A schlägt alle Rekorde. 4mal mehr als Brokolie, 40 mal mehr als Sellerie, Grünkohl enthält alle B-Vitamine, allein in einer Portion Grünkohl steckt der empfohlene Tagesbedarf an Vitamin C, und er beinhaltet so viel Kalzium wie zwei Gläser Milch. Auch bei Osteoporose sollte er regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Und kaum ein Gemüse enthält mehr Vitamin E, dem potenten Zellstoffschutz gegen freie Radikale und Alterungsprozesse. Grünkohl entgiftet den Darm und beseitigt Verstopfungen, baut zerstörte Darmschleimhäute schnell wieder auf und kräftigt sämtliche Schleimhäute im Körper. Er wirkt vitalisierend und senkt die Cholesterin und Fettkonzentration im Blut. Während Fast-Food im Eiltempo den Darm verlässt, haftet der Grünkohlbrei lange an den Darmwänden, das beste Mittel für eine kerngesunde Darmflora. Grünkohl ist der Biofavorit !

Einkauf und Verarbeitung:

Der Einkauf ist denkbar einfach, achten Sie darauf, daß er knackig ist und keine gelben Blätter aufweist. Grünkohl muß auch nicht vom Erzeuger so sehr behandelt oder gespritzt werden wie Gemüse, daß in Lagern oder langen Transportwegen unterwegs ist. Zwischen August bis März als Ernteware sonst auch tiefgefroren problemlos in jeder Form als Gemüse zu dunsten oder zu kochen ( 20-30 Min. Kochzeit). Auch in Kombination mit anderen Gemüsesorten. Die Blätter werden abgetrennt, zerteilt und gründlich unter fließend Wasser oder in Essigwasser gewaschen. Es gibt auch gewaschenen Kohl im Handel, fertig im Glas oder tiefgefroren. Im perforierten Kunststoffbeutel ist der Grünkohl noch 5-10 Tage im Kühlschrank haltbar, jedoch frisch zubereitet am besten und am wenigsten bitter. Aufgrund seines intensiven Eigengeschmacks eignet er sich gut zu Eintopfgerichten und Suppen, auch sparsam roh zu Salaten. Ratsam ist das kurze Blanchieren in kochendem Salzwasser, um die Bitterstoffe zu nehmen.

 Rezept-Tipp:

Grünkohlauflauf Zutaten:

500 g Grünkohl,

1 Zwiebel,

1 Apfel,

1 Orange,

50 g Butter,

Meersalz,

schwarzer Pfeffer,

400 g Kartoffeln gut gewaschen und in Stücke geschnitten,

1/2 Glas Sahne,

1/2 Glas Creme fraiché,

2 Eier,

Muskatnuß.

 

Zubereitung:

Grünkohl gut waschen und die Rippen entfernen. In kochendem Salzwasser 3 Minuten kochen lassen, grob hacken. Zwiebel in Butter anbraten, Kartoffeln zufügen kross anbraten, Grünkohl + 1/4 ltr Gemüsebrühe zufügen und 30 Minuten schmoren lassen. Grünkohl ist der Biofavorit !

Kräftig abschmecken. Orange und Apfel schälen, würfeln, unterheben.

Die Mischung in eine Auflaufform geben. Sahne, Creme fraiché und Eier verquirlen, über den Mix geben, mit Reibekäse bestreuen und bei 180 ° im Backofen ca. 30 Minuten garen. (…)

Hinweis:

Bitte Beachten Sie Grünkohl ist relativ nitratreich. Deshalb gilt für ihn wie auch für Spinat oder Kohlrabi. Er sollte nicht für eine zweite Mahlzeit aufgewärmt werden.

(…)

Quelle: http://www.sauerstoff-zum-trinken.de/gruenkohl.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

Östrogen-Dominanz: Wenn weibliche Hormone die Überhand gewinnen


Immer früher setzt die Geschlechtsreife bei Frauen ein, auch die Spermienzahl von Männern sinkt dramatisch: Östrogen-Dominanz ist hier ein oft gehörter Begriff. Das Östrogene an sich wichtig sind, merken wir spätestens an unserer Laune, wenn der Hormon-Pegel im Keller ist. Problematisch wird es, wenn wir zuviele künstlich erzeugte Hormone aufnehmen und „ungesunde Östrogene“ die Überhand bekommen.

Was sind Östrogene?

Östrogene gelten als die wichtigste Klasse der Hormone. Als natürliche Sexualhormone werden sie von den Nebennieren und den Eierstoecken produziert. Es gibt mindestens zwei dutzend bekannte Östrogenarten, die in ihrer Funktion varrieren. Ihre Aufgaben liegen hauptsächlich im Zellwachstum und in der Zellteilung: Sie sorgen für das Brustwachstum bei Frauen, halten die Sexualorgane aktiv, leiten die körperlichen Veränderungen während der Pupertät ein und stimmulieren den Menstruationszyklus. Östrogene sind allgemein sehr wichtig für die Gesundheit, manche wichtiger als andere. Außerdem steuern sie die Stimmung und das Wohlbefinden.

Zudem existieren alle Hormone in einem dynamischen Verhältnis zueinander, wem es an Östrogen mangelt, dem fehlt es auch an DHEA, Testosterone und Progresterone.

Problem Östrogen Dominanz

Wenn die Östrogen-Funktion und der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten, dann vermehrt sich die Anzahl der Östrogene. Östrogen-Dominanz bedeutet ein Übermaß an Östrogenen im menschlichen Stoffwechsel, dies gilt für körpereigene Östrogene genauso, wie für Hormone, die wir aus der Umwelt aufnehmen. Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen. Beide, Frauen und Männer, sind ausgerüstet mit den gleichen Hormonen wie Östrogen, Testosteron und Progesterone, aber in einem unterschiedlichen Verhältnis: Für eine vitale Gesundheit, muss das hormonelle Gleichgewicht passen.

Symptome einer Östrogen-Dominanz können sein …

– zu schnelles Altern
– frühzeitige und länger andauernde Geschlechtreife bei Frauen
– veringerte Spermienzahl bei Männern
– Autoimunkrankheiten
– Brustkrebs und andere Krebsarten
– Schildrüsen Disfunktion
– geschwächte Knochen
– Menstruationsbeschwerden
– kogntive Beschwerden wie Depressionen uvm.

Xenoöstrogen: ein vom Menschen gemachtes Hormon

Seit Beginn der industriellen Revolution betraten ein Vielzahl an künstlich erzeugten bzw. Östrogen ähnlichen Substanzen den Erdball. Bestimmte Chemikalien und Pestizide sind in Ihrer Beschaffenheit dem natürlichen Östrogen sehr ähnlich. Sie docken ebenso an den Rezeptoren an, stimmulieren das Zellwachstum und die Zellteilung.

Das Problem: Ihre Aktivität ist wesentlich stärker, als die der natürlichen Östrogene. Sogenannte „Xenoöstrogene“ können die natürlichen Östrogene nicht nur imitieren, sondern auch deren Rezeptoren im Körper blockieren. Viele dieser künstlichen Hormone sind fettlöslich, und lagern sich deshalb mit der Zeit im Fettgewebe ein. Von dort aus verrichten sie ihr Werk und stören das hormonelle Gleichgewicht. Im fettigen Brustgewebe können sich Pestizide in hoch toxischen Mengen einlagern, bis zu 700 mal größer als in der Blutbahn. Eine plausible Erklärung für Brustkrebs?

Ja, meinen die Forscher. In einer vor kurzem im “ Journal of Occuppational and Enviromenal Medicine“ veröffentlichen Studie folgerten Forscher den Rückschluss zwischen Krebs und Pestiziden. Frauen mit Brustkrebs hatten im Schnitt fünf mal soviel Überbleibsel von Pestiziden im Blut bzw. im Gewebe als gesunde Frauen.

Wie können wir uns vor Xenoöstrogenen schützen?

Fast nicht, vom Menschen gemachten Östrogene finden sich fast überall: Im Wasser, in der Luft, in der Erde, sogar in der Nahrung. Bisher wurden über 60 Substanzen als „Umwelt-Östrogene“ identifiziert. Zu den Hauptquellen zählen Pestizide, Industrielle Chemikalien, chemische Reiniger, Plastik (Flaschen und Aufbewahungsbeälter), industriell herstgestelltes Fleisch und Wurstwaren, Nagellack und toxische Abgase. Um sich vor einem Großteil der unatürlichen und gesundheitsschädlichen Östrogene zu schützen, …

– vermeiden Sie Plastikflaschen und Essbehälter aus Plastik; verwenden sie Keramik wann immer es möglich ist
– Verwenden Sie keine Frischhaltfolie, setzen Sie auf das gute alte
Butterbrotpapier
– Verwenden sie parapenfreie Shampoos, Körperlotionen, Makeups und
Cremes
– Benutzen Sie natürlichen Dünger, keine Pestizide oder Herbizide wie Roundup
– Verzehren Sie auschließlich hormonell
unbehandeltes Fleisch, also Bio-
Fleisch, dieser nur in geringen Mengen
– Kaufen Sie biologische Nahrungsmittel wann immer es möglich ist
– Verzichten Sie auf die Antibaby-Pille

Bringen Sie die Hormone ins Lot: Vitalstoffreiche Ernährung, Sauna, Bewegung …

Es gibt verschiedene natürliche Wege, dem hormonellen Ungleichgewicht entgegen zu wirken. Neben dem Verzicht auf Stimmulanzien wie Alkokohl und Nikotin , sind der Verzehr von Gemüsesorten Brokkoli, Blumenohl, Grünkohl oder Rosenkohl zu empfehlen. Sie enthalten einen pflanzlichen Stoff namens „indole-3-carbinol“, der dabei hilft, das schädliche Östrogen im Körper abzubauen.

Ein verbesserte Blut- und Lymphzirkulation, wie z.B. durch regelmäßiges Bürsten der Haut, kann zum Abbau des Östrogens beitragen. Toxische Stoffe können auch über die Haut heraus geschwitzt werden, durch den regelmäßigen Gang in die Sauna etwa, oder durch körperliches Training. Ein weiteres probates Mittel gegen einen zu hohen Spiegel an ungesunden Östrogenen, ist eine professionelle Leberentgiftung.

Überdies existieren eine Fülle an vitalstoffreichen Nahrungsmitteln, die das hormonelle Gleichgewicht fördern. Dazu gehören: Maca, Haferflocken, Goji-Beeren, Kokosöl oder Ginseng. In chinesischen Rezepturen werden z.B. Zitronen- und Limettenschale zum Abbau von Östrogen verwendet. Wichtig: Sprechen Sie alle Maßnahmen mit Ihrem Arzt ab, hormonale Beschwerden sind sehr ernst zu nehmen.

Quelle: http://www.gesundbuch.de/blog/2011/10/19/oestrogen-dominanz/

Gruß an die Erwachten

TA KI

Chlorophyll – das magische Grün


Chlorophyll

Seit alters her gilt Chlorophyll als geheimnisvolles Heilmittel. Älteste Berichte über seine Verwendung stammen aus dem antiken China, dem Orient und von den vorchristlichen spirituellen Essener-Gemeinschaften vom Toten Meer. Die alten Griechen lobten die Wirkung des grünen Blattes, der Kohl galt als Arzt der Armen. Auch Hildegard von Bingen schreibt von der «übergeordneten Wirkung des Grünen».

Das Wunder der Photosynthese – dem Vorgang, in welchem Pflanzen unter Einwirkung von Licht Farbstoffe bilden und Kohlendioxid aus Luft, Erde und Wasser in Stärke umwandeln – ist bis heute noch nicht vollständig erklärt. Die Sonnenenergie wird eingefangen und dabei auch noch der lebenswichtige Sauerstoff abgegeben. Kein Leben ohne Pflanzen.

Im 19. Jahrhundert wird die Heilwirkung des Chlorophylls wiederentdeckt, und Anfang des 20. Jahrhunderts wird seine Bedeutung nachgewiesen: Forscher entdecken die Ähnlichkeit des molekularen Aufbaus von Chlorophyll mit Hämoglobin, unserem roten Blutfarbstoff. Der Saft allen Lebens ist gleich – ob rot oder grün.

Von meinem Grossvater habe ich ein Büchlein bekommen, das mir sehr kostbar ist: «Eine neue Ernährungslehre». Es ist original aus dem Jahre 1924 von Dr. Bircher-Benner, einem der Schweizer Ernährungspioniere, einem der ersten, der entdeckte, dass es auf den Sonnenlichtwert der Nahrung ankommt. Er schreibt:

«Die Menschheit unserer Zonen weiss nicht, in wie grosser Gefahr sie sich infolge mangelhafter Lehren und ungeahnter Ernährungsfehler befindet. Sie weiss auch nicht, welche mächtige Heilkraft in der richtigen Nahrung steckt. Nichts anderes tut heute mehr Not als die Aufklärung über die richtige Ernährung. Das grüne Blatt, frische Früchte und Wurzeln in ungekochtem Zustand sind die vollkommene Nahrung des Menschen. Fleisch, Fisch und Geflügel sind schlechte Kraftquellen und führen langsam einen inneren Zerfall herbei.» 

Diese Worte sind heute aktueller denn je.

Dr. Ann Wigmore vom «Hippocrates Health Institute» in Boston entdeckte schliesslich vor mehr als fünfzig Jahren die Heilkraft des Weizengrassaftes.
Auch in Japan ist das grüne Blut der Pflanzen in Form von Gerstengras durch verschiedene Studien als hochwertiges Nahrungsmittel und sogar Verjüngungsmittel bekannt.

GRASSAFT ENTHÄLT:
11 X SOVIEL CALCIUM WIE KUHMILCH
5 X SOVIEL EISEN WIE SPINAT
7 X SOVIEL VITAMIN C WIE ORANGEN
70 % CHLOROPHYLL
VITAMIN B17, DAS ANTI-KREBS-VITAMIN
LEBENDIGE ENZYME
25% PROTEINE (AMINOSÄUREN), DAS IST1,5 X SOVIEL WIE IN EIERN & FLEISCH IN BESSER VERFÜGBARER FORM!

Grüne Blätter gehören seit Menschengedenken zu dessen Grundnahrungsmitteln, sie enthalten neben dem Chlorophyll Vitamine, Enzyme, Mineralien und Antioxidantien(Radikalenfänger) sowie andere sekundäre Pflanzenstoffe (Ballaststoffe). Allerdings ist in Zeiten des weltumspannenden Fast Food und industriell produzierter beziehungsweise verarbeiteter Lebensmittel nicht nur der Anteil grüner Blätter an unserer Ernährung drastisch minimiert worden, sondern auch das Wissen um die einzelnen Pflanzen fast verschwunden.

Bei ihrer Suche nach der optimalen Rohkost stieß Victoria Boutenko darauf, dass die dem Menschen ähnlichsten Lebewesen auf dieser Erde, die Menschenaffen (hier Schimpansen), sich zu einem Großteil von Blattgrün ernähren und weit weniger Krankheiten bekommen und daran sterben als die Menschen. Man liest in diesem Zusammenhang immer wieder das Zahlenverhältnis von todbringenden Krankheiten: 250 (Mensch) zu 5 – 10 (Grünes fressende Tiere wie Elefant, Kuh oder Pferd).

Chlorophyll gilt als Wunderstoff: Es ist – aus molekularer Sicht – mit dem das Blut färbenden Stoff Hämoglobin verwandt. Richard Willstätter, ein deutscher Chemiker, der 1915 den Nobelpreis für Chemie erhielt, bewies in Versuchen, dass unser Körper Chlorophyll zu Hämoglobin verwandelt. Chlorophyll ist demnach blutbildend. Zudem zeigten US-amerikanische Forscher der Oregon State University, dass Chlorophyll sehr viel Sauerstoff enthält. Chlorophyll ist stark basisch, es hilft, den Körper zu entgiften und mindert die Zahl schädlicher Bakterien. Es wirkt gegen Entzündungen und stärkt unser Herz, belegen Forschungsergebnisse.

Um unseren Körper mit wirklich allen Nährstoffen versorgen zu können, die er braucht um bis ins hohe Alter gesund zu bleiben, braucht es 300 bis 500 g grünes Blattgemüse täglich. Das ist verdammt viel – nämlich mindestens ein ganzer Kopf Salat! Auch viele Tiere wie Rinder, Pferde, und eben auch Primaten wie der Gorilla beziehen ihre Nährstoffe aus Grünzeug und decken so vor allem auch ihren Eiweissbedarf, da es kaum eine hochwertigere Eiweissquelle gibt. Um aber nicht wie ein Wiederkäuer oder ein Affe den lieben langen Tag auf dem Grünzeug herumkauen zu müssen, können wir Menschen uns einiger Tricks bedienen:

– Ann Wigmore sagt, dass 100 Gramm Weizengras dem Nährwert von etwa zwei Kilogramm Gemüse entsprechen. Wenn wir also Weizengras oder andere Gräser wie Gersten- oder Dinklegras, auch Süss- und Wildgräser entsaften und den Saft trinken, erhalten wir diese Nährstoffe in konzentrierter Form. Aber bitte nur im Wald sammeln und nicht auf mit Gülle verseuchten Wiesen, und nicht an exponierten Stellen wo Hunde dran pullern! Zur Not gibt es auch fertiges Pulver zu kaufen (was aber nie so optimal ist wie der frsiche Saft).

– Eine weitere Idee, erfunden von Viktoria Boutenko, sind die grünen Smoothies. Damit ist es möglich, eine viel grössere Menge an grünem Blattgemüse zu sich zu nehmen. Auch Chlorella-Tabletten oder -Pulver sind eine gute Chlorophyll-Quelle (siehe meinen separaten Beitrag dazu).

Entsaftet oder in den Smoothie gemixt werden können auch Spinat, Wildkräuter (Giersch, Brennessel, Löwenzahn, Vogelmiere, Beinwell uvm.) und als Spar-Tipp auch die Blätter von Rote Bete, Radieschen oder Kohlrabi, im Winter Grünkohl, und zusätzlich esse ich abends immer noch eine Familienschüssel Salat ganz alleine!

In Boutenkos Buch über die grünen Smoothies hat es gleich am Anfang auf der Innenklappe ein sehr interessantes Diagramm:
Es zeigt, dass die Ernährung der Schimpansen  zu 40% aus grünen Blättern und Blütenbesteht – in der klassischen Rohkosternährung sind es nur etwa 10%, und in der SAD (Standard American Diet und auch der Deutschen Durchschnittskost) sind es nicht mal 3%!
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass Zucker und Weissmehl Mieralstoffräuber sind und dass unsere ausgelaugten Böden heute viel weniger Nährstoffe enthalten, dann wird klar, warum Ann Wigmore mit Grassaft so sensationelle Heilerfolge erzielte: Unzählige Erfahrungsberichte zeugen von der Heilung von Krebs, Rheuma, Gicht uvm – alles «Zivilisationskrankheiten», durch unsere gesundheitsschädiche Normalkost verursacht!

Boutenko schreibt über Chlorophyll:

  verbessert das Blutbild … kann Krebs vorbeugen … versorgt die Organe mit Eisen … schafft ein basisches Milieu … wirkt Giften entgegen … lindert Anämie … reinigt das Darmgewebe … reinigt die Leber … fördert die Heilung bei Hepatitis … beseitigt Körpergeruch & schlechten Atem … bekämpft Bakterien … fördert die Wundheilung … reinigt Zähne & Zahnfleisch … lindert Schmerzen … stärkt die Blutgefässe … beruhigt das Gewebe … wirkt schleimlösend … lindert Entzündungen … verbessert das Sehvermögen …

Ein weiterer wichtiger Ernährungsforscher war Dr. Norman Walker. Er wies als einer der ersten auf die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst- und Gemüsesäften hin. Er überlebte seine Kritker und Spötter, fuhr als über 100jähriger noch Fahrrad und machte Haus- und Gartenarbeiten, schrieb sein letztes Buch im Alter von 113 und war bis zu seinem Tode mit 116 im Vollbesitz seiner Kräfte.

NOCH EINIGE TIPPS FÜR DAS ENTSAFTEN:

Wichtig ist, dass es ein sogenannter SlowJuicer ist, der das Gras langsam entsaftet und nicht mit Zentrifugalkraft, da sonst die Nährstoffe zerstört werden. Ich habe den Hurom, welcher baugleich ist mit der Fruitstar, nur um einiges günstiger. Der frischgepresste Saft ist leicht verderblich und muß sofort getrunken werden.

Dosierung:
Ich würde langsam mit 1–2 Esslöffeln anfangen und vorsichtig steigern. Wenn du anfangs voller Begeisterung zuviel auf einmal trinkst, kannst du dich danach sehr schlecht fühlen. Ursache dafür sind die Giftstoffe im Körper, die durch die reinigende Wirkung des Grassaftes gelöst werden.
Ann Wigmore empfiehlt dann nach der Eingewöhnungszeit bis zu 3 x tägich 1 fl.Oz, das sind je etwa 30 ml oder 2-3 Esslöffel.
Grössere Mengen schaden nicht, nützen aber auch nichts.

Am besten wird der Saft auf nüchternen Magen, d.h. als erstes am Morgen oder mindestens 2 Std. nach einer leichten Mahlzeit getrunken und mindestens eine halbe Stunde vor dem Essen. Ich mache mir und meinem Mann immer am Vormittag als erstes einen frisch gepressten Saft. Das Tolle an den Säften ist, dass sie auch Leuten schmecken und gut tun, deren Ernährung sonst nicht so optimal ist. Ich mische dabei immer süsse Früchte wie Ananas oder Äpfel und Karotten oder Rote Bete zum Grassaft. Auch alle Gemüsereste wie Stängel vom Grünkohl oder Broccoli kommen bei mir in den Entsafter. Und den Trester kriegen die Hunde.

Das Gras kann auch fein geschnitten über Salate, Suppen und Saucen gestreut oder in den Smoothie gemixt werden. Und schliesslich kann es natürlich auch ganz einfach ausgekaut und der Rest dann ausgespuckt werden!

 

Der Blattfarbstoff als blutbildendes Element der Natur

Chemisch gesehen ist Chlorophyll mit dem roten Blutfarbstoff Hämin verwandt. Man könnte sie sogar fast als Zwillinge bezeichnen. Ein besonderer Unterschied zwischen Chlorophyll und Hämin ist der, dass Chlorophyll Magnesium als Zentralatom enthält, wohingegen der Blutfarbstoff, Eisen als Atomkern hat. Aufgrund der nahen Verwandtschaft zwischen Chlorophyll und Hämin vermuteten schon viele Naturwissenschaftler, dass Chlorophyll das blutbildende Element der Natur für alle Pflanzenesser und Menschen ist. Experimente konnten sogar beweisen, dass Tiere Chlorophyll in Hämoglobin umsetzen.

Was ist eigentlich Chlorophyll?

Der Blattfarbstoff Chlorophyll (Chloros = grün, Phyllo = Blatt), ist eine Magnesiumverbindung mit vielen Spurenelementen, die in ihrer Struktur dem Hämoglobin des menschlichen Blutes außerordentlich ähnlich ist (Hämin verbindet sich mit Protein “Globin” und bildet so das Hämoglobin). Das grüne Blatt ist reich an Chloroplasten, die einen hohen Eisengehalt haben. Die Chloroplasten gehören zu den Organellen (Organen) einer Pflanzenzelle. In einer Pflanzenzelle können bis zu 100 Chloroplasten vorhanden sein. Im Inneren der Chloroplasten befinden sich lamellenförmige Thylakoide. Die Thylakoide besitzen Protein- und Lipidschichten. In den Lipidschichten finden sich die Moleküle der Farbstoffe Chlorophyll (grün) und Carotinoide (gelb). Die Membran dieser Thylakoiden ist der Sitz der photosynthetischen Lichtreaktion.

Die Wirkung von Chlorophyll im Körper

Der Chemiker Willstätter erkannte bereits 1913, dass Chlorophyll fähig ist, mit Hilfe des darin gespeicherten Sonnenlichtes aus toter Materie lebende Substanz aufzubauen. Für seine Arbeit der Analyse des Chlorophyll-Molekülaufbaus erhielt er 1915 den Nobelpreis. Diese in den Pflanzen gespeicherte und äußerst wertvolle Lichtenergie, also dieBiophotonen, unterstützen den Körper in vielen lebenserhaltenden Vorgängen. Sie übertragen hochwertige Lichtenergien aus dem Kosmos in die Zellen und Gewebe des Körpers und fördern nachhaltig die Zellatmung und den Zellstoffwechsel. Chlorophyll unterstützt auch maßgeblich die präzise Funktion des Gehirns, das Nerven-, Hormon- und Zellsystem. Wo Chlorophyll vorhanden ist, da befindet sich auch immer Eisen und Magnesium. Je stärker die Farben, desto mehr Eisen, je reicher das Grün, desto mehr Magnesium.

Chlorophyll hat einen hervorragenden blutbildenden Effekt. Es regeneriert das Blut, reinigt es und ist zellstärkend. Obendrein hat es eine entgiftende Wirkung. In der Forschung und Medizin wird Chlorophyll mittlerweile sehr gut bei der Wundheilung und bei Krebs eingesetzt. Heilende und schützende Wirkungen von Chlorophyll konnten bislang hinreichend nachgewiesen werden.

Die tägliche Dosis Blattgrün

Wie kommt man nun am besten zu seiner täglichen Dosis Chlorophyll? Zu Hause kann man sich sehr gut Gräser züchten. Vor allem Weizengras, Gerstengras (etwas bitter), Roggengras (herb) und Alfalfa. Gute Anleitungen gibt es bereits im Internet. Verwenden kann man die Gräser vorrangig frischgepresst als Saft (Smoothie). Von draußen bekommt man sehr gut Löwenzahn (bitter), Lindenblätter (mild), Brennnesselblätter und sogar auch im Winter Brombeerblätter. Diese und viele andere Blätter kann man auch sehr gut zwischendurch bei einem Spaziergang essen. Ansonsten zu Hause als grünen Salat. Weiterhin kann man sich natürlich auch Kräuter und Salat kaufen. Aber frisch gepflückte Kräuter und Blätter enthalten natürlich mehr Lebendigkeit und Enzyme. Auch Algen wie z. B. Chlorella und Spirulina sind eine sehr gute Chlorophyllquelle.

Also gehen doch auch SIE mal wieder in die Natur und pflücken sich ein paar Blätter mit gespeichertem Sonnenlicht. Ihr Blut und Ihre Zellen werden es Ihnen danken.

Wildkräuterwanderung mit Prof. Dr. Bernd Gerken

Quelle: http://bewusst-vegan-froh.de/chlorophyll-das-magische-gruen/

Danke an Denise

Gruß an die Kaninchen

TA KI