4 indische Schönheits-Geheimnisse für langes, gesundes Haar!


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Wenn du das Verlangen dafür hast, üppigeres Haar zu haben, ist heute dein Glückstag! In diesem Artikel werden wir 4 natürliche Haartips von Indien erforschen, die den teuren, chemischen Produkten absolut das Wasser reichen können.

Diese Tricks gehen bis zur Wurzel der häufigen Haarprobleme, die Wachstum und Kraft verhindern.

Lasst uns einen Blick auf diese indischen Schönheitsgeheimnisse werfen.

1 – Aloe Vera Gel


Die Inder dokumentierten die Vorteile von Aloe Vera zurück bis 4000 Jahre. Heute wissen wir, dass Aloe Vera Gel mehr als 20 Vitamine enthält. Dazu gehören die Vitamine A, B1, B2, B12, C und E.

Diese Vitamine erhöhen die Durchblutung Deiner Kopfhaut und erhöhen den Haarwachstum. Aloe Vera enthält auch Polysaccharide und Glykoproteine, die neuen Haarwuchs stimulieren. Dies kann Muster-Kahlheit bekämpfen wenn die Ursache etwas Vorübergehendes ist, wie Stress oder Mangelernährung.

Öffne einfach ein Aloe Vera Blatt und schöpfe das Gel heraus. Gib es in Deinen Mixer und verarbeite es, bis es glatt ist. Reibe dann die Lösung auf Deine Kopfhaut.

2 – Wasche mit kaltem Wasser

Dieser Tipp kommt von der holistischen Lifestyle-Autorin Trina Remedios, die für India Times schreibt. Wenn Du Dein Haar mit brühend heissem Wasser wäschst, öffnet die Hitze Deine Haarfollikel weit, entfernt das Öl und die Feuchtigkeit, die sie brauchen um zu wachsen.

Deine Mähne mit kaltem Wasser zu waschen, auf der anderen Seite, schliessen sich Deine Haarfollikel um diese lebenswichtigen Nährstoffe zu behalten.

3 – Trage eine Ei-Maske auf

Eier sind voll mit Eiweiss, welches das Haarwachstum und die Feuchtigkeit fördert. Dadurch wird sichergestellt, dass Deine Haare nicht nur lang , sondern auch stark bleiben werden!

Du benötigst zwei frische Eier und etwas probiotischen Joghurt. Der Joghurt wird alle Haarschäden umkehren die Du hast und zudem funktioniert er auch als Verdickungsmittel.

Beginne, indem Du die Eier in einer Schüssel aufschlägst. Wenn Du fettiges Haar hast, trenne das Eigelb vom Eiweiss und verwende nur das Eiweiss. Wenn Deine Mähne trocken ist und Feuchtigkeit benötigt , trenne es nicht.

Als nächstes, nimm vier Esslöffel Joghurt. Mische ihn sorgfältig mit den Eiern . Sobald beides vermischt ist, gib die Maske auf Dein Haar. Lass es für 20 Minuten einwirken und wasche es dann mit kaltem Wasser ab.

4 – Ätherische Öle

Es gibt eine Reihe von fantastischen ätherischen Ölen für das Haarwachstum. Es wird empfohlen, Karotten-, Kamille-, Rosmarin- Teebaum- und Zypressen-Öl zu verwenden. Fühle Dich frei, ein paar dieser Öle für zusätzlichen Nutzen zu kombinieren. Du solltest die ätherischen Öle mit einer ‘Öl-Basis’ wie Oliven- oder Kokosöl mischen.

Mische das ätherische Öl in einem Verhältnis von 6 Tropfen pro Unzen Basisöl. Gib es auf Dein Haar und lass es für 20-30 Minuten einwirken. Dann wie gewohnt waschen.

 

Quellen:
LiveStrong.com
The Indian Spot
StyleCraze.com
India Times

http://www.erhoehtesbewusstsein.de/4-indische-schonheits-geheimnisse-fur-langes-gesundes-haar/

Gruß an die Gepflegten

TA KI

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Mach dir dein perfektes Shampoo ganz einfach selber.


Jeder Mensch hat spezielle Anforderungen an sein Shampoo. Manche haben eher trockenes Haar, bei anderen neigt es dazu, schnell fettig zu werden. Demzufolge findet man in den Geschäften eine unüberschaubare Anzahl an Marken und Sorten, oft zu einem saftigen Preis. Dabei kannst du dir dein eigenes, genau auf dein Haar abgestimmtes Shampoo ganz einfach selber machen – und vor allem ohne schädliche Zusatzstoffe. Hier sind 10 einfache Rezepte, mit denen jeder schönes und gepflegtes Haar bekommen kann.

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Ganz ohne Shampoo


Manchmal braucht man noch nicht einmal Shampoo. Ein Pflegemittel, dass du ab und zu als Alternative anwenden kannst, funktioniert mit Backpulver. Hier ist eine geniale Möglichkeit, wie du deine Haare auch anders pflegen kannst.

Das brauchst du:

  • 1 TL Backpulver
  • Apfelessig
  • 120 ml Wasser
  • 2 Gefäße

Gib das Backpulver in eine Tasse oder einen Becher und ca. 120 ml Apfelessig in ein anderes Gefäß. Nimm beides mit in die Dusche. In der Dusche füllst du den Becher mit Backpulver mit ca. 60 ml Wasser. Mische es gut durch und massiere diese Mixtur in die Haarwurzeln und die die Kopfhaut ein. Lass sie für eine Minute einziehen. Spüle deine Haare jetzt mit Wasser aus. Als nächstes gibst du den Apfelessig in den Becher mit dem Backpulver, mischst alles gut und spülst mit dieser Mischung die Haarspitzen aus. Diese Methode stimuliert das Haarwachstum, ohne deine Haare anzugreifen. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Methode auszuprobieren. Um deine Haare herkömmlich zu waschen, sind hier Anleitungen für alle verschiedenen Anforderungen.

Einfaches Shampoo für normales Haar

Wenn deine Haare pflegeleicht sind, kannst du dieses Shampoo verwenden. Es ist auch eine ideale Basis für deine Lieblingsdüfte.

Das brauchst du:

  • 60 ml destilliertes Wasser
  • 60 ml flüssige, unparfümierte Kastilienseife (bekommst du zum Beispiel hier)
  • 1/2 TL Jojobaöl, alternativ auch ein anderes leichtes Pflanzenöl
  • 1 leere Flasche

Vermische die Zutaten einfach miteinander und fülle das Shampoo in die Flasche um. Am besten schüttelst du es vor Gebrauch noch einmal gut durch. Zuerst wirkt das Shampoo dünnflüssiger als ein gekauftes Produkt, doch du wirst beeindruckt sein, wie wenig du benötigst, um deine Haare gründlich zu waschen.

Belebendes Shampoo


Um morgens so richtig Energie zu tanken und deinem Haar einen „Boost“ zu geben, probiere es mal mit Teebaum- und Pfefferminzöl. Du wirst sofort spüren, wie es dich belebt.

Das brauchst du:

  • 60 ml destilliertes Wasser
  • 60 ml flüssige Kastilienseife
  • 2 TL Jojobaöl
  • 1/8 TL Pfefferminzöl
  • 1/8 TL Teebaumöl
  • 1 leere Flasche

Vermische auch hier alle Zutaten, gib allerdings das Wasser erst zum Schluss hinzu. Benutze das Shampoo ganz normal und spüle am Ende deine Haare gründlich aus.

Twitter/webworkzdeals

Verjüngungskur fürs Haar

Dieses Shampoo ist für jedes Haar geeignet und wird jedem zu kraftvollem, gesundem Haar verhelfen.

Das brauchst du:

  • 60 ml destilliertes Wasser
  • 60 ml flüssige Kastilienseife (parfümiert oder unparfümiert, wie du magst)
  • 1/2 TL Jojoba- oder Traubenöl
  • 3 EL Rosmarin
  • 1 EL Zitronengras
  • 2 TL Teebaumöl
  • 1 TL ätherisches Vanilleöl

Koche das Wasser auf und mische den Rosmarin und das Zitronengras in einem Tee-Ei zusammen, welches du dann in das kochende Wasser gibst. Lasse alles für ca. 20-30 Minuten ziehen. Wenn das Wasser abgekühlt ist, mischst du die übrigen Zutaten dazu. Wende nun täglich eine kleine Menge als Haarkur an, und deine Haare werden sich schon bald spürbar kräftiger anfühlen.

Twitter/ILoveMyShape

Feuchtigkeitsspendendes Shampoo


Wenn deine Haare dazu neigen, schnell auszutrocknen, ist dieses Shampoo genau richtig für dich.

Das brauchst du:

  • 60 ml destilliertes Wasser
  • 60 ml flüssige Kastilienseife mit deinem Lieblingsduft
  • 60 ml Aloe-Vera-Gel
  • 1 TL Glycerin
  • 1/4 TL Avocado- oder Jojobaöl
  • 1 leere Flasche

Mische die Zutaten gründlich und gib alles in eine Plastikflasche. Schüttle das Shampoo vor jedem Gebrauch ordentlich durch und lass es ein paar Minuten in die Haare einziehen. Am besten spülst du es mit kaltem Wasser aus.

Anti-Schuppen-Shampoo

Schuppen betreffen viele Menschen und haben nicht unbedingt etwas mit Hygiene oder dem Alter zu tun. Die Betroffenen leiden oft sehr darunter, dass Hautschuppen auf ihrer Kleidung und in den Haaren zu sehen sind. Entgegen vielen Gerüchten entstehen Schuppen allerdings nicht durch zu trockene Kopfhaut, sondern vielmehr durch verstärkte Ölproduktion in den Haaren. Die Gründe können z.B. hormonelle Probleme, Stress und andere Krankheiten sein.

Das brauchst du:

  • 60 ml destilliertes Wasser
  • 60 ml flüssige Kastilienseife
  • 1/2 TL Jojoba- oder Traubenöl
  • 1 TL Apfelessig
  • 3 EL Apfelsaft
  • 6 fein gemahlene Nelkenblüten

Gib alle Zutaten in einen Mixer und mische sie für 30 Sekunden auf geringer Stufe durch. Nun solltest du dein Haar mit warmem Wasser ausspülen und die Mischung in das noch feuchte Haar einmassieren. Lass alles kurz einwirken und spüle dann deine Haare wieder mit warmem Wasser aus. Wenn etwas vom Shampoo übrig bleibt, solltest du es im Kühlschrank für höchstens 3 Tage aufbewahren. Wende diese Kur einmal täglich an, und schon bald wirst du eine enorme Verringerung der Schuppenbildung bemerken.

Flickr/quinnanya

Trockenshampoo

Wenn man auf Reisen ist oder im Winter nicht mit nassen Haaren nach draußen möchte, kann Trockenshampoo eine gute Alternative darstellen.

Das brauchst du:

  • 30 g Haferflocken
  • 1 TL zerriebenen Lavendel
  • 1 TL Backpulver

Zermahle die Zutaten in einem Mörser oder gib sie in einen Beutel und zermahle sie mit einem Nudelholz. Verteile so viel von der Mischung auf dem Kopf, dass dein ganzes Haar bedeckt ist und massiere das Pulver 5 Minuten lang ein, bevor du es herausbürstest. Du kannst auch eine größere Menge herstellen. Trocken und kühl gelagert ist dieses Trockenshampoo lange haltbar.

Für geschädigtes Haar


Kamille ist nicht nur beruhigend, sondern auch perfekt geeignet, um strapaziertes Haar zu pflegen. Gleichzeitig hat Kamille eine leicht aufhellende Wirkung. Diesen Effekt kannst du noch dadurch verstärken, dass du ein wenig Zitronensaft hinzugibst.

Das brauchst du:

  • 240 ml destilliertes Wasser
  • 240 ml flüssige Kastilienseife, am besten wirkt Lavendelduft
  • 6 Beutel Kamillentee
  • 1 1/2 EL Glycerin
  • 1 leere Flasche

Brühe die Teebeutel in 250 ml kochendem Wasser auf. Lass sie 20 Minuten ziehen und nimm sie danach heraus. Gib nun die Kastilienseife und danach das Glycerin hinzu. Die Mischung solltest du in einer gut schließenden Flasche kühl und dunkel lagern.

Twitter/MissHenckels

Angenehmer Duft für dein Haar


Wer liebt nicht den angenehmen Duft von wohlriechendem Haar? Mit diesem Shampoo werden auch deine Haare ein echter Traum für die Geruchsnerven sein.

Das brauchst du:

  • 60 ml destilliertes Wasser
  • 60 ml flüssige Kastilienseife (mit oder ohne Duft)
  • 2 TL Jojobaöl
  • 10 Tropfen ätherisches Vanilleöl
  • 10 Tropfen Kokosöl
  • 1 leere Flasche

Mische die Zutaten einfach zusammen, schüttele alles gut und wasche mit dieser wohlriechenden Mischung deine Haare. Diesem Duft kann niemand widerstehen.

Twitter/seoanushka

Für kraftvollen Glanz

Kraftvoll glänzendes Haar zeugt von guter Gesundheit und wirkt lebendiger.

Das brauchst du:

  • 60 ml destilliertes Wasser
  • 60 ml flüssige Kastilienseife – Zitrone ist gut geeignet
  • 2 EL getrockneten Rosmarin
  • 2 EL Mandelöl
  • 1/4 TL ätherisches Zitronenöl
  • 1 leere Flasche

Koche das Wasser auf und verrühre nach und nach den Rosmarin, bis ein angenehmer Duft entsteht. Gieße das Wasser durch ein Sieb und lass es abkühlen. Nun kannst du die anderen Zutaten dazugeben und gut umrühren. Gib das Shampoo in eine Flasche und benutze es ganz normal jeden Tag für strahlenden Glanz.

Flickr/beverlyislike

Richtig gut, diese Shampoorezepte. Besonders das mit dem Duft hätte es verdient, täglicher Bestandteil deiner Haarpflege zu werden.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/ab-in-die-haare/

Gruß an die Natürlichkeit

TA KI

Schnell, günstig, einfach: Haarkuren selbst gemacht!


Selbst gemachte Haarkuren und -masken aus natürlichen Zutaten haben so einige Vorteile: Sie sind frei von Silikonen oder Parabenen und noch dazu echt günstig!

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Bei trockenem, glanzlosem Haar muss nicht sofort zur Schere gegriffen werden – mit etwas Hilfe kann sich das Haar von winterlichen Strapazen wie Heizungsluft oder von der alltäglichen Belastung von Föhnhitze und Co wieder erholen. Wichtig dabei ist es, das Haar mit der falschen Pflege nicht noch mehr zu schädigen. Auch teure Spülungen können zum Beispiel Silikone beinhalten, die das Haar auf den ersten Blick glänzen, auf die Dauer jedoch nur noch weiter austrocknen lassen.

Hilfe bieten hier kleine Hausmittelchen und selbstgemachte Kuren. Die sind nicht nur günstig  sondern auch frei von chemischen Inhaltsstoffen, die die eh schon angegriffenen Haarstruktur weiter schädigen könnten.

Mit diesen Rezepten für selbst gemachte Haarkuren verschafft man trockenem Haar schnell wieder Glanz und Geschmeidigkeit.

Die besten Haarkuren für trockenes Haar

Für geschmeidiges Haar

Der Klassiker: Olivenöl

Zutaten:

2 EL Olivenöl

2 TL Rizinusöl

1 TL Honig

1 Eigelb

Erwärme zunächst das Olivenöl leicht, da durch die Wärme die Nährstoffe besser in dein Haar eindringen können. Verrühre dann den Honig mit dem Eigelb und gib es zu dem Olivenöl und Rizinusöl dazu. Trag es in den Längen auf (nicht direkt am Haaransatz!), lass es circa 30 Minuten lang einwirken und wasche das Haar anschließend mit einem milden (!) Shampoo aus. Besonders geeignet wäre beispielsweise Babyshampoo.
Vorsicht

Vorsicht: Olivenöl kann das Haar unter Umständen nachdunkeln, bei sehr hellem Haar wird also empfohlen, statt Olivenöl Weintraubenkernöl zu benutzen. Es hat eine ähnlich pflegende Wirkung.
Hilft bei brüchigen Stellen

Wundermittel Avocado

Zutaten:

1 EL Avocadoöl oder Olivenöl

1/2 Avocado

Ein paar Tropfen Zitrone

Benutze für diese Haarkur reife, weiche Avocados und nimm je nach Haarlänge eine halbe, oder eine ganze Frucht. Vermische alle Zutaten miteinander, trage die Masse strähnchenweise auf und lass sie nach Bedarf einwirken (ca. 30 bis 60 Minuten).

In der Avocado sind ätherische Öle, die das Haar dabei unterstützen können, brüchige Stellen wieder aufzubauen und dem Haar Glanz zu verleihen. Dafür braucht man allerdings eine richtige, frische Frucht und kein verarbeitetes Fertigprodukt à la Avocadocrem

Mit Eigelb & Zitrone

Kokosöl-Kur

Zutaten:

3 EL Kokosöl

1 Eigelb

Saft einer halben Zitrone

Mische die Zutaten und trage die Paste auf dein frisch gewaschenes, noch feuchtes Haar auf und lasse sie mindestens eine Stunde lang einwirken. Wasche sie anschließend mit einem milden Shampoo und lauwarmen Wasser wieder aus.

Diese Zutaten hat man garantiert schon im Haus

Selbstgemachte Intensivkur

Zutaten:

2 Eigelb

2 Esslöffel Honig

1 überreife Banane

3 Esslöffel Olivenöl

Misch die Zutaten mit einem Mixer und massiere sie dann ins feuchte Haar. Anschließend kannst du entweder eine Duschhaube aufsetzen, oder dein Haar mit Frischhaltefolie umwickeln und ein Handtuch auflegen. Die Einwirkzeit beträgt etwa eine halbe Stunde.

Klingt komisch – aber wirkt!

Bier-Kur
Bier schmeckt nicht nur super zum Feierabend, sondern enthält auch Proteine, welche die Haarfollikel stimulieren. Dadurch werden mehr schützende Fette produziert, welche das Haar vorm Austrocknen bewahren.

Übergieße die Haare nach dem Waschen mit einem Bier und lasse sie so an der Luft trocknen. Je nach Biersorte verfliegt der Geruch, sobald das Haar trocken ist – wenn nicht, wäschst du deine Haare einfach nochmal mit klarem Wasser aus.

Talgdrüsen stimulieren

Ingwer-Power

Zutaten:

3 TL Sesamöl

Etwas geriebener Ingwer

Damit die natürliche Feuchtigkeit des Haares bis in die Spitzen kommt, müssen die Drüsen an der Kopfhaut überhaupt erst genügend Talg produzieren. Man kann bei dem Prozess etwas nachhelfen, indem man die Kopfhaut mit einer Mischung aus Sesamöl und Ingwer massiert. Etwa 20 Minuten Massieren fördert die Durchblutung der Kopfhaut – das regt nicht nur die Talgproduktion, sondern auch das Haarwachstum an.

Kleine Allroundtalent

Apfelessig
Dieser Tipp funktioniert schnell und ist günstig: Verdünne einfach etwas Apfelessig mit Wasser und spüle damit deine Haare am Ende jeder Haarwäsche aus. Damit werden auch die letzten Rückstände des Shampoos und Co. entfernt und zusätzlich der natürliche pH-Wert der Kopfhaut wiederhergestellt. Hilft sowohl gegen trockenes Haar, als auch gegen Schuppen und juckende Kopfhaut – der Geruch verfliegt übrigens sobald das Haar trocken ist!
Nicht nur auf Pommes ein Hit

Mayonnaise:

Zutaten:

1 Ei

1 EL Honig

1 EL Essig

Etwas Öl

Vermische die Zutaten in der angegebenen Reihenfolge und gebe die Masse dann ins Haar. Nach circa 30 Minuten Einwirkzeit ausspülen.

Grüner Tee

Grüner Tee ist nicht nur ein gesundes Getränk, sondern hilft auch dem Haar. Seine Inhaltsstoffe bringen das Haar zum Glänzen; außerdem gleicht grüner Tee Strukturschäden der Haare wieder aus und beugt Sonnenschäden vor.

Übergieße 2 Beutel grünen Tee mit 200 ml kochendem Wasser, lass die Teebeutel 15 Minuten ziehen und abkühlen und gib den Tee dann ins frisch gewaschene Haar. Nicht ausspülen!

Quelle: http://www.arcor.de/content/leben/mode_beauty/guide/3323646,1,Nat%C3%BCrliche-Haarkuren-zum-Selbermachen%3A-9-Rezepte–Schnell-g%C3%BCnstig-einfach%3A-Haarkuren-selbst-gemacht!,content.html

Gruß an die, die mir Bericht erstatten

TA KI

 

Sesam


Viele Schätze in nur einem Körnchen

– Sesam öffne Dich! Jeder kennt die Zauberformel aus der Märchenwelt. Sie öffnet eine Felsenhöhle mit unermesslichen Schätzen. Ähnlich unermesslich ist der Vitalstoffreichtum im Sesamsamen. So kann Sesam aufgrund seines Calciumreichtums für die Knochengesundheit eingesetzt werden. Sesam senkt überdies – regelmässig verzehrt – den Blutdruck und während die Sesamkörnchen innerlich Haut und Haar versorgen, pflegt das Sesamöl die Haut von aussen. Wie Sie aus Sesam eine pflegende Paste für raue Hände rühren können und wie lecker Sesammilch, Sesambutter und Sesamsauce schmecken, erfahren Sie bei uns.

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Sesam – Eine der ältesten Ölpflanzen

Sesam wurde nachweislich schon um 3000 v. Chr. angebaut. Funde in Mesopotamien, dem heutigen Syrien/Irak stammen aus dem Jahr 2000 v. Chr. Eine Tontafel aus dieser Zeit, auf der in babylonischer Keilschrift geschrieben steht „Mit Sesam würzen die Götter“, zeugt davon, welche Wertschätzung man diesen Samen schon damals entgegenbrachte.

Im Laufe des 2. Jahrtausends breitete sich Sesam in weiten Teilen Indiens aus. Auch die frühen Hochkulturen der Ägypter, Griechen und Römer schworen auf Sesam als Öl und Gewürz.

So soll Sesam als Beigabe im Grab des Tutanchamun (ägyptischer König von 1333 bis 1323 v. Chr.) gefunden worden sein, und im antiken Griechenland wurde Sesamöl als Salböl bei allen grossen Übergängen – Geburt, Hochzeit und Tod – verwendet.

Griechische und türkische Soldaten trugen überdies häufig ein Päckchen Sesam zur Stärkung im Marschgepäck.

Sesam – Goldfarben & schwarz

Sesamsamen kommen in den Farben schwarz und goldgelb bis hellbraun vor.

Bei der schwarzen Variante handelt es sich um die Urform des Sesams. Schwarzer Sesam schmeckt ähnlich wie der goldene. Er weist eine inhaltlich noch wertvollere Zusammensetzung auf als sein heller Verwandter, so dass er auch für den medizinischen und kosmetischen Bereich genutzt wird.

Sesam im Bioanbau

Sesam gedeiht in warmen, mässig-feuchten Gebieten. Da er nur bescheidene Ansprüche an den Boden stellt und auf jegliche Art von Düngung verzichtet werden kann, eignet er sich ausgesprochen gut für den biologischen Anbau.

Firmen, die kontrolliert-biologischen Sesam anbieten, setzen zudem keine gesundheitsbedenklichen Mittel zur Schädlingsbekämpfung ein, sondern töten Schädlingslarven (nach der Ernte) unter Überdruck mit Kohlendioxid oder Kälte ab.

Sesam – In der Küche

Sesam findet in verschiedenster Form in den Küchen des Orients, Afrikas, Asiens und Indiens Verwendung. Er wird als Zutat von Backwaren und Knabbereien ebenso eingesetzt wie als Würzmittel.

Auch bei uns ist es mittlerweile gängig, Backwaren mit Sesam zu verfeinern oder Müsliriegel damit anzureichern.

Was darüber hinaus noch mit Sesam möglich ist, können wir uns aus anderen Küchen abschauen:

Tahin – Sesammus für süsse und herzhafte Gerichte

So ist beispielsweise die im Orient geschätzte Würzpaste „Tahini“ (auch „Tahin“ genannt) inzwischen auch bei uns erhältlich. Das Sesammus ist mit oder ohne Salz erhältlich und kann zum Beispiel in ein Getreide-Obst-Frühstück eingerührt mit der nötigen Energie für einen langen Schul- oder Arbeitstag versorgen.

Die gesalzene Variante eignet sich hingegen sehr gut als Fettzusatz und geschmackliche Abrundung für herzhafte gekochte Gerichte oder zum Abschmecken von Saucen, deren Konsistenz durch das Sesammus sämiger wird.

Tahin gibt es überdies aus geschältem oder ungeschältem Sesam. Während die Variante aus geschältem Sesam schon an der weissen Optik erkennbar ist und sehr mild schmeckt, ist der Geschmack des Tahin aus ungeschältem Sesam deutlich herb mit bitterer Note, aber natürlich vollwertiger.

Gomasio – Sesamsalz für alle pikanten Gerichte

Das ursprünglich japanische Würzmittel Gomasio (Sesamsalz), bei dem gerösteter und gemahlener Sesam mit einem geringen Anteil Meer- oder Steinsalz vermischt wird, gehört hierzulande zum Basissortiment der meisten Bioläden und verfeinert viele pikante Gerichte mit seinem nussig-salzigen Aroma – und zwar ohne allzu stark zu salzen.

Streuen Sie Gomasio z. B. über einen Salat, über gebratenen Tofu oder Seitan. Sehr lecker schmecken auch Pellkartoffeln mit Avocadocreme und Gomasio bestreut. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Sie können Gomasio auch selber herstellen:

Gomasio – Selbst gemacht

Für Gomasio wird Stein- oder Meersalz leicht erhitzt, um eine mögliche Restfeuchte verdunsten zu lassen. Dann wird das Salz je nach gewünschter Körnung im Mörser zerstossen.

Die ungeschälte Sesamsaat wird nun ohne Fett gleichmässig in einer Pfanne gebräunt, bis sich ein nussähnliches Aroma ausbreitet.

Die gebräunte Sesamsaat wird nun ebenfalls im Mörser zermahlen und dann mit dem Salz vermischt – je nach persönlichem Geschmack 10 – 15 Teile Sesam mit einem Teil Salz.

Statt Gomasio können Sie aber auch gerösteten Sesam pur verwenden, z. B. über Ihr Müsli oder sonstige Süssspeisen streuen.

Wichtig ist dabei nur, dass Sie die Sesamsamen vorsichtig und durch beständiges Schwenken der Pfanne gleichmässig anrösten, damit diese ihren aromatisch nussigen Geschmack noch intensivieren, ohne aber bitter zu schmecken, was bei zu starkem oder langem Anrösten der Fall sein könnte.

Ein weiteres Produkt aus Sesam ist das Sesamöl:

Sesamöl – Das Öl des Ayurveda

Sesamöl wird nicht nur als hochwertiges Speiseöl, sondern wie z. B. in Indien traditionell auch zur Herstellung von Kosmetika, Körpersalben und Seifen verwendet.

Im Ayurveda gilt Sesamöl, das tief in die Haut eindringt, als DAS Massageöl schlechthin.

Man nimmt es ausserdem zur Durchführung von Ölgüssen und auch zur morgendlichen Ölziehkur.

Sesamöl unterstützt die Regeneration der Haut und hält sie jung. Dem Öl wird ausserdem ein leichter Lichtschutzeffekt zugeschrieben.

Eine Studie aus dem Jahr 2009, die mit deutschen Soldaten während eines Afghanistan-Einsatzes durchgeführt wurde, brachte zutage, dass Sesamöl auch erfolgreich bei Rhinitis sicca, also chronisch trockener Nasenschleimhaut, einsetzbar ist.

Bei fast allen Soldaten, die aufgrund der klimatischen Einflüsse (Temperaturen von ca. 50 Grad bei Erkundungsfahrten, andererseits klimatisierte Unterkünfte) an Nasenbluten, verstopfter Nase oder Borkenbildung litten, brachte die regelmässige Anwendung von Sesamöl deutlich spürbare Verbesserungen bis hin zur Beschwerdefreiheit.

Sesam liefert hochwertiges Fett

Sesamsamen haben einen Fettgehalt von stolzen 40 bis 50 Prozent.

Das Sesamfett bzw. Sesamöl besteht zu 87 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren.

Diese wiederum setzen sich zur Hälfte aus einfach ungesättigten Fettsäuren und zur anderen Hälfte aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammen.

Bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren dominiert vor allem die Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure. Linolsäure hat einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und ist Bestandteil der menschlichen Haut sowie der Darmschleimhaut.

Der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren macht das im Sesamöl gleichzeitig vorhandene Lecithin, ein fettähnlicher Stoff, besonders gut für den Stoffwechsel verwertbar.

Lecithin gilt als Schlüsselbaustein der Zellmembranen, verhindert deren Verhärten und gewährleistet somit einen reibungslosen Austausch zwischen den Zellen. Lecithin ist zudem wichtig für die Emulgierung und Aufnahme der Nahrungsfette, beugt Gallensteinen vor und kann vom Gehirn bei Stress als Energiequelle genutzt werden.

Öle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren sollten nicht hoch erhitzt werden – und dies gilt somit auch für das Sesamöl.

Sie sollten daher einem unraffinierten, kalt gepressten Sesamöl möglichst aus Bioanbau den Vorzug geben und dieses hauptsächlich zum nachträglichen Würzen von Speisen oder als Salatöl verwenden.

Zum längeren Kochen oder Braten sind dagegen Butterreinfett (Ghee) oder Kokosöl wie auch rotes Palmöl aus nachhaltigem Anbau besser geeignet.

Kalt gepresstes Sesamöl hat im Gegensatz zu dem geschmacksneutralen raffinierten Sesamöl ein angenehm nussiges Aroma.

Der hohe Gehalt an Antioxidantien macht Sesamöl zudem relativ lange haltbar. Bei geschlossener Flasche sowie dunkler und kühler Lagerung hält es sich bis zu zwölf Monate.

Nach dem Öffnen verkürzt sich die Haltbarkeit. Wenn das Öl ranzig riecht oder leicht bitter schmeckt, sollten Sie es nicht mehr verwenden.

Auch ein angebrochenes Glas Gomasio oder selbst hergestelltes Gomasio sollten Sie relativ zeitnah verbrauchen.

Sesam schenkt Aminosäuren für Knochen, Haut und Haare

Sesamsamen stellen eine äusserst hochwertige Eiweissquelle dar, da sie über alle essentiellen Aminosäuren verfügen und gleichzeitig besonders reich an Methionin, Cystein und Taurin sind.

Dabei handelt es sich um schwefelhaltige Aminosäuren, die zahlreiche Aufgaben im Körper wahrnehmen. Sie sind an der Bildung von Kollagen beteiligt, dem wichtigsten Faserbestandteil von Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Bändern, Blutgefässen und Zähnen. Sie verleihen dem Bindegewebe Festigkeit und tragen zu einem gesunden Aufbau und Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln bei.

Cystein ist zusammen mit dem in Sesam vorhandenen Spurenelement Selen ein wichtiger Baustein bei der Herstellung von Glutathion und der Glutathionperoxidase.

Beide Substanzen gehören zu den wichtigsten körpereigenen Antioxidantien des Organismus.

Solche Lobeshymnen auf das schwefelhaltige Eiweiss machen zunächst skeptisch, wenn man bedenkt, dass die gleichen schwefelhaltigen Aminosäuren für die hohe Säurebildung beim Verzehr von Fleisch und Milchprodukten verantwortlich gemacht werden. Wie überall, entscheidet auch hier die Menge über Nutzen und Schaden.

Tierprotein enthält deutlich mehr schwefelhaltige Aminosäuren als Pflanzenprotein – der Methioningehalt wird z. B. um ein Drittel höher eingeschätzt. Nicht die schwefelhaltigen Aminosäuren an sich sind also das Problem, sondern ein Überschuss an ihnen.

Ein solcher bringt eine starke Säurebildung mit sich und begünstigt in Folge oxidativen Stress und Entzündungen.

Die Tatsache, dass Muttermilch Cystein und Methionin – genau wie Pflanzen – im Verhältnis 1:1 enthält, weist schon darauf hin, dass ein Verhältnis von 1:3 – wie es in Kuhmilch und Fleisch vorliegt – weniger gesund für uns Menschen sein dürfte.

Sesam zur Osteoporose-Prophylaxe

Sesam verfügt über einen ausgezeichneten Mineralstoffgehalt. Die Mengenelemente Calcium und Magnesium sind reichlich vertreten und liegen noch dazu in einem optimalen Verhältnis vor, um vom Körper bestens aufgenommen zu werden.

Gerade die natürliche Kombination dieser beiden Mengenelemente macht den Sesam so wertvoll für den Aufbau von Knochen, Knorpel und Gelenken, Zähnen und Muskeln – auch den Herzmuskel. Zudem wird die Reizleitung in den Nerven gefördert.

Im direkten Vergleich enthält Sesam 6,5 mal so viel Calcium wie Milchprodukte.

Sesam: 780 mg Calcium pro 100

Milch:    120 mg Calcium pro 100 g

Mit jedem Esslöffel Sesam (ca. 10 g) verzehren Sie somit ungefähr 78 mg Calcium, so dass Sie rein rechnerisch täglich drei Esslöffel Sesam verzehren müssten, um die in einem Joghurt (200 g) oder einem Glas Kuhmilch enthaltene Calciummenge aufzunehmen.

(Der durchschnittliche Calcium-Tagesbedarf eines Erwachsenen wird mit etwa 1000 mg angegeben.)

Entscheidend ist aber letztlich nicht die in einem Lebensmittel enthaltene Calciummenge, sondern die vom Körper tatsächlich aufnehmbare Menge.

Auch hier schneidet der Sesam sehr gut ab – und zwar trotz der naturgemäss enthaltenen sog. „Antinährstoffe“ (Phytinsäure, Lektine usw.), die mit den vorhandenen Mikronährstoffen unlösbare Verbindungen eingehen können, so dass diese dem Körper nicht mehr zur Aufnahme zur Verfügung stehen.

Im Sesam nun ist das Calcium trotz aller Widrigkeiten immer noch zu 21 – 24 Prozent verfügbar. Bei Milch liegt die Resorptionsrate bei etwa 30 Prozent.

Lässt man nun jedoch den Sesam vor der Weiterverarbeitung (z. B. zu Sesammilch – Rezept siehe unten) in Wasser quellen bzw. ankeimen, dann werden die Antinährstoffe wenigstens teilweise (abhängig von der Quelldauer) abgebaut.

Zusätzlich kann man davon ausgehen, dass sich der Organismus nach einiger Zeit an eine phytatreiche Ernährung anpasst, so dass dann die Resorptionsrate der Mineralstoffe wieder steigt.

Sesam bei Arthrose

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine Studie, in der die Auswirkungen regelmässiger Sesamgaben auf Arthrose des Kniegelenks beobachtet wurden.

Während eine Gruppe von 25 Patienten neben der üblichen Medikation für einen Zeitraum von zwei Monaten 40 g (ca. 4 Esslöffel) Sesam pro Tag verzehrten, diente die zweite Gruppe als Vergleichsgruppe und erhielt lediglich die normalen Medikamente.

Es zeigte sich ein sehr positiver Einfluss des Sesams auf die klinischen Symptome der Arthrose. Es ergab sich vor allem ein deutliches Gefälle bezüglich der Schmerzintensität zugunsten der Sesam-Gruppe.

Wenn der Verzehr von Sesam nun derart positive Auswirkungen bei Arthrose hat, einer angeblichen Abnutzungserkrankung im Gelenk, die jedoch nicht in erster Linie mit Überbeanspruchung, sondern mit Fehlernährung und Entmineralisierung zu tun hat, ist wohl davon auszugehen, dass vom wertvollen Calcium – sowie all den anderen Mineralien und Spurenelementen im Sesam (z. B. Eisen, Zink, Selen) – durchaus eine beachtliche Menge dort ankommt, wo es gebraucht wird – Antinährstoffe hin oder her.

Der regelmässige Verzehr von Sesam dürfte somit auch eine sinnvolle Ergänzung zu jeder Cortison-Behandlung sein. Es ist bekannt, dass die häufige Gabe von Cortison eine Auslagerung von Calcium aus den Knochen zur Folge hat.

Sesam versorgt mit Antioxidantien

Sowohl die Samen als auch das unraffinierte Sesamöl haben einen hohen antioxidativen Wert. Dafür zeichnen insbesondere das vorhandene Vitamin E sowie die sekundären Pflanzenstoffe Sesamin und Sesamolin verantwortlich.

Diese Pflanzenstoffe gehören zu den sog. Lignanen, die nicht nur als pflanzliche Hormone ausgleichend auf den Östrogenhaushalt wirken, sondern sich auch durch eine starke antioxidative Wirkung auszeichnen.

Gerade die Hemmung oxidativer Prozesse durch Antioxidantien kann äusserst vorteilhafte Auswirkungen haben, z. B. auf das Gefässsystem und somit auch auf den Blutdruck.

Sesam senkt den Blutdruck

Eine Doppelblindstudie an Bluthochdruckpatienten, die noch keine blutdrucksenkenden Medikamente bekamen, hat ergeben, dass Sesammehl – über einen gewissen Zeitraum regelmässig genommen – in der Lage ist, erhöhten Blutdruck signifikant zu senken.

Die Teilnehmer hatten täglich über vier Wochen lang nur eine kleine Menge schwarzen Sesammehls eingenommen.

Die antioxidative und zellverjüngende Wirkung des Sesams dürfte letztlich jedoch nicht nur im Hinblick auf Herz-Kreislauf- und Gelenkerkrankungen interessant sein. Oxidativer Stress spielt auch bei der Entstehung von Krebserkrankungen eine entscheidende Rolle.

Sesam schenkt Kraft und Energie

Sesam enthält neben dem schon aufgeführten Vitamin E eine ganze Reihe der wichtigen B-Vitamine – z.B. Vitamin B1, B2 und Niacin (Vitamin B3) – sowie Vitamin A.

Die in Sesam vorhandenen Vitamine schieben die Stoffwechselvorgänge ganzer Zellsysteme und Organe an. Sie unterstützen einen geordneten Kohlenhydrat-, Aminosäuren- und Fettsäuren-Stoffwechsel und haben eine wesentliche Bedeutung im Nervenstoffwechsel.

Sie gewährleisten den Energietransport in jede Zelle und sind somit unerlässlich für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und stärken gleichzeitig das Immunsystem und die Abwehrkraft, indem sie unter anderem für eine optimale Funktion von Haut und Schleimhäuten sorgen.

Auf diese Weise versorgen die Samen des Sesams nicht nur mit lebensnotwendigen Mineralien, sondern über Nährstoffe und Vitamine auch mit der nötigen Energie.

Sesam als Verdauungshilfe

Sesam verfügt über reichlich Ballaststoffe, die nicht nur extrem quellfähig sind, sondern auch eine hohe Bindungsfähigkeit besitzen.

So unterstützt Sesam den Darm darin, unverdaute Nahrungsreste und schleimhautreizende Stoffe geordnet auszuscheiden.

Ein oder zwei Löffel Sesam über das Müsli gestreut, ist also eine gute Möglichkeit, die Verdauung anzukurbeln.

Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt der Sesam als Lebensmittel, das die Verdauungsorgane, aber auch die Nieren und die Leber stärkt.

Sesam – Nieren- und Lebertonikum in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Sesam wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) der süssen Geschmacksrichtung zugeordnet und besitzt ein neutrales Temperaturverhalten. Somit gehört er auch zu den die Mitte (Verdauungssystem) stärkenden Lebensmitteln – in diesem Fall mit einer nährenden, stärkenden und darmbefeuchtenden Wirkung.

Eine gut funktionierende Mitte ist wiederum die Voraussetzung dafür, dass die Nierenenergien nicht mehr als nötig in Anspruch genommen werden müssen, ja regelrecht entlastet werden.

In der TCM wird Sesam überdies gerne nach Krankheit und Geburt eingesetzt, bei Blutarmut und Körperschwäche sowie zur Milchbildung bei stillenden Müttern.

Wie Sie nun den Sesam lecker und abwechslungsreich einsetzen können, erfahren Sie in den folgenden Rezepten.

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Rezepte mit Sesam

Selbstverständlich können Sie den Sesam in altbewährten Rezepturen wie Brot, Cracker, Gebäck, Müslis, Crunchys, Müsliriegel, Energiekugeln und vielem mehr einsetzen.

Einige weniger bekannte Ideen haben wir Ihnen nachfolgend zusammengestellt. Viel Spass mit unseren köstlichen und äusserst gesunden Sesam-Rezepten!

Sesammilch für zwei Personen

Zutaten:

  • 30 g Sesam
  • 500 ml Wasser
  • 6 getrocknete Datteln entsteint (oder mehr oder weniger – ganz nach Geschmack)
  • 1 Banane

Geben Sie Sesam und Wasser in einen Hochleistungsmixer und mixen Sie 1 Minute bei hoher Stufe. Anschliessend können Sie die entstandene Milch durch ein Presstuch/Abseihtuch oder einen feinen Sieb giessen, wenn Sie sie in feiner Konsistenz mögen.

Dann geben Sie die abgeseihte Milch wieder in den Mixer und fügen die übrigen Zutaten hinzu. Mixen Sie eine weitere Minute und fertig ist die Sesammilch.

Wenn Sie die Milch gerne ungesiebt mögen, dann können Sie gleich zu Beginn alle Zutaten gemeinsam in den Mixer geben und 1 – 2 Minuten mixen.

Sesambutter

Zutaten:

  • 125 g Sauerrahmbutter (rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie nicht mehr so fest ist)
  • 2 EL Sesam
  • 1 Knoblauchzehe
  • Rosenpaprika
  • Steinsalz

Rühren Sie die Butter weich und rösten Sie den Sesam vorsichtig in einer trockenen Pfanne an, bis er duftet. Schälen und pressen Sie dann den Knoblauch und rühren Sie ihn zusammen mit dem Sesam unter die Butter. Schmecken Sie zum Schluss mit etwas Salz und Rosenpaprika ab. (Der Sesam kann auch ungeröstet verwendet werden, was lediglich das Aroma mindert.)

Auberginensalat mit Sesamsauce

Zutaten:

  • 1 Aubergine
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sesampaste (Tahin)
  • 1 EL warmes Wasser
  • Steinsalz, 1-2 EL Reisessig

Waschen Sie die Aubergine und schneiden Sie diese der Länge nach in ca. 2 cm dicke Streifen, die Sie dann noch einmal ebenfalls der Länge nach halbieren. Geben Sie die Streifen in den Siebeinsatz eines Topfes und dämpfen Sie sie bei geschlossenem Deckel so lange, bis sie weich sind. Lassen Sie die Auberginenstreifen abkühlen.

Für die Sauce schälen und pressen Sie den Knoblauch und verrühren ihn mit den übrigen Zutaten zu einer glatten Sauce. Geben Sie die Sosse auf die abgekühlten Auberginen und vermischen Sie alles gut.

Dieses Gericht eignet sich als feine Vorspeise oder als Beilage für die warme Jahreszeit.

Panierter Tofu

Zutaten:

  • 70 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 90 ml stilles Wasser
  • ½ TL Steinsalz
  • 40 g heller Sesam
  • 40 g dunkler Sesam
  • 200 g Tofu natur
  • Ghee zum Anbraten

Verrühren Sie Mehl, Wasser und Salz mit einem Schneebesen cremig. Geben Sie diese Panade in eine flache Schale. Geben Sie hellen und dunklen Sesam vermischt in eine zweite flache Schale.

Schneiden Sie den Tofu in dünne Scheiben und erhitzen Sie das Ghee in einer Pfanne.

Ziehen Sie die Tofuscheiben durch den Mehlteig und wenden Sie sie dann vorsichtig in Sesam. Braten Sie die Tofuscheiben bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 3-4 Minuten und lassen Sie die Scheiben kurz auf Küchenpapier abtropfen.

Diese Tofuscheiben eignen sich als Eiweissbeilage zu Gemüse und Getreide. Sie können sie auch als Fleischersatz für einen Burger verwenden oder sie zum Salat verzehren.

Sesam-Walnuss-Paste gegen raue Hände

Zutaten:

  • 15 g heller Sesam
  • 30 g Walnusskerne
  • 20 g Honig

Rösten Sie Sesam und Walnusskerne getrennt voneinander unter Umrühren vorsichtig in der Pfanne an, bis es duftet. Vermahlen Sie dann beides sehr fein in der Küchenmaschine oder im Mörser und verrühren Sie die Mischung mit dem Honig zu einer Paste. Bestreichen Sie Ihre Hände, die Sie vorher mit lauwarmem Wasser gewaschen haben sollten, täglich einmal damit und lassen Sie die Paste eine Zeitlang einwirken. Danach waschen Sie die Paste mit Wasser wieder ab.

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Gruß an die Ölhersteller
TA KI