Irak ruft jetzt Flüchtlinge zur Heimkehr auf


Der irakische Ministerpräsident Haidar Al- Abadi hat trotz der andauernden Kämpfe in der umkämpften Großstadt Mossul seine Landsleute in Deutschland zur Rückkehr aufgerufen. „Es ist in unserem Interesse, dass unsere Landsleute zurückkommen. Wir möchten nicht, dass unsere Leute das Land verlassen müssen, dass sie Flüchtlinge sein müssen“, sagte Abadi am Samstag gegenüber der deutschen „Bild“.

„Wir machen die Gebiete wieder bewohnbar und wollen, dass die Menschen hier wieder wohnen können“, so der Premier weiter. Auf die Frage, ob er damit seine Landsleute in Deutschland zur Rückkehr aufrufe, sagte der Politiker: „Ja, das mache ich. Sie sollten zurückkommen. Das ist in unserem Interesse.“

Kampf um Mossul
Foto: AFP

Abadi: „Der Terror wird eliminiert“

Abadi geht davon aus, dass die Terrormiliz IS schon bald aus Mossul vertrieben wird. „Der Krieg in Mossul wird sehr bald beendet sein. Wir sind im Westteil fast im Stadtzentrum angelangt, die Operation ist sehr erfolgreich. Der Feind flieht entweder oder wird getötet. Wir eliminieren ihre komplette Organisation. Indem wir ihnen ihre Hauptstadt wieder aus den Händen reißen, töten wir ihre Ideologie.“

Video: Irakisches Militär stürmt Flughafen von Mossul

Video: AFP

Auf die Frage, ob die irakische Regierung für die Sicherheit der Menschen sorgen könne, sagte Abadi: „Schauen Sie sich an, was in Mossul passiert. Der Terror wird eliminiert. Und die Menschen werden zurückkehren können, das versichere ich!“

Iraker bei der Flucht aus Mossul
Foto: Associated Press

Irakische Armee nimmt wichtigsten Bahnhof in Mossul ein

Am Samstag haben die irakischen Streitkräfte eigenen Angaben zufolge den wichtigsten Bahnhof in Mossul zurückerobert. Die Kräfte hätten den Bezirk Al- Mahata eingenommen, in dem sich der Bahnhof und Wohngebiete befinden, berichtete Oberst Emad Al- Bajati der Deutschen Presse- Agentur. Zahlreiche Sprengsätze der IS- Dschihadisten rund um das Gebäude seien entschärft worden. Bajati zufolge rückt die Armee unter heftiger Gegenwehr des IS weiter Richtung Stadtzentrum vor. Dabei hätten die Extremisten etwa 30 Familien als Geiseln genommen, um sie als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen.

Die irakische Armee hatte am 19. Februar eine Offensive gestartet, um die Dschihadisten vollständig aus Mossul zu vertreiben. Mit Unterstützung der US- geführten Militärkoalition haben die irakischen Regierungstruppen inzwischen große Teile der IS- Hochburg zurückerobert .

Quelle: http://www.krone.at/welt/irak-ruft-jetzt-fluechtlinge-zur-heimkehr-auf-krieg-bald-beendet-story-558552

Gruß an die Heimkehrer

TA KI

Werbeanzeigen

Irakischer Ministerpräsident fordert den sofortigen Rückzug der türkischen Streitkräfte aus dem Irak


4bhkbb7010c3091kln_200C113

Bagdad (IRIB) – In einer Mitteilung hat der irakische Ministerpräsident die türkische Regierung aufgefordert, ihre Streitkräfte aus der Umgebung der nordirakischen Stadt  Mosul  schnellstens  zurückzuziehen.

Haidar al-Abadi rief die Türkei auf, die nachbarschaftlichen Beziehungen zu respektieren und ihre Streitkräfte, die ohne die Erlaubnis der irakischen Regierung in den Irak einmarschiert waren, wieder  zurückzuziehen.
Der irakischen Regierung zufolge ist der Einmarsch der türkischen Streitkräft in den Nordirak  eine gefährliche Aktion und Missachtung der territorialen Integrität, die im Widerspruch zu den nachbarschaftlichen und  freundschaftlichen Beziehungen steht.
Unter dem Vorwand der Schulung der kurdischen Kämpfer (Peschmerga) hat die Türkei am Freitagabend hat die Türkei  130 Soldaten in die Region Bashika im irakischen Mosul entsandt.
.
.
Gruß an die Erkennenden
TA KI

Pentagon wirft irakischen Soldaten fehlenden Kampfeswillen vor


Angesichts der jüngsten Erfolge des Islamischen Staates zieht Amerikas Verteidigungsminister Carter über die irakischen Streitkräfte her: „Wir können sie ausbilden, wir können ihnen Ausrüstung geben, aber wir können ihnen keinen Willen zum Kampf geben.“

auf-diesem-foto-kaempfen-sie

Der amerikanische Verteidigungsminister Ash Carter reagiert mit heftiger öffentlicher Kritik auf die jüngsten Niederlagen der irakischen Armee gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Beim Kampf um die Stadt Ramadi seien die Iraker der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zahlenmäßig weit überlegen gewesen, dennoch hätten sie sich zurückgezogen, sagte er in einem Interview des TV-Senders CNN. „Die irakischen Truppen haben einfach keinen Willen zum Kampf gezeigt“, sagte er. Dies sei ein Problem. „Wir können sie ausbilden, wir können ihnen Ausrüstung geben, aber wir können ihnen keinen Willen zum Kampf geben.“ Dennoch wollten die Vereinigten Staaten weiter versuchen, die irakischen Truppen auszubilden und auszurüsten, um ihnen die Möglichkeit zu geben, den IS zu bekämpfen.

Der irakische Regierungschef Haidar al-Abadi entgegnete darauf, dass Carter wohl „mit falschen Informationen gefüttert“ worden sei. Er kündigte die Rückeroberung von Ramadi „innerhalb von Tagen“ an, berichtete der Sender BBC.

Kommentatoren in Washington bezeichnen die Äußerungen Carters als die bisher härteste öffentliche Kritik an den irakischen Truppen. Zwar kritisieren amerikanische Regierungsvertreter immer wieder den Zustand der irakischen Armee, doch meist hinter vorgehaltener Hand.

Zuletzt eroberte die Terrormiliz einen strategisch wichtigen syrisch-irakischen Grenzübergang. Sie kontrolliert nun weite Teile der Route zwischen Bagdad und Damaskus. Die irakischen Sicherheitskräfte zogen sich von dem Posten al-Walid komplett zurück, wie das irakische Militär am Sonntag in Bagdad erklärte.

Enorme strategische Bedeutung

„Sie haben die irakische Flagge runtergenommen und ihre eigene gehisst“, sagte der Sprecher unter Bezug auf die schwarze Fahne des IS mit dem weißen Schriftzug, der das islamische Glaubensbekenntnis ausdrückt. Den Übergang al-Tanf auf der syrischen Seite der Grenze hatte die Sunnitenmiliz bereits vor drei Tagen erobert, nachdem sie zuvor die antike Wüstenstadt Palmyra und andere Gebiete der Provinz Homs unter ihre Kontrolle gebracht hatte.

Die vollständige Kontrolle über die irakisch-syrische Grenze an dieser Stelle ist von enormer strategischer Bedeutung. In Friedenszeiten war al-Walid/al-Tanf der Grenzübergang für Reisende auf der direkten Strecke zwischen Bagdad und Damaskus. Nun kann der IS über diese Strecke beliebig Soldaten und Waffen zwischen der westirakischen Provinz Anbar und der syrischen Provinz Homs verschieben.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/pentagon-kritisiert-kampfeswillen-der-irakischen-soldaten-13610532.html

Gruß an die, die diese Inszenierungen erkennen

TA KI